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Autor Thema: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung  (Gelesen 1180 mal)

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Lung Tom

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Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« am: 06. August 2017, 18:17:30 »


Selbst die Vergangenheit ist lebendig. Gibt es doch immer wieder neue Erkenntnisse zu Dingen, die man für selbstverständlich gehalten hat.
Ich lese aus diesem Bereich des öfteren mal was, was aber in den "Verschwörungstheorien" meines Erachtens falsch aufgehoben wäre.

Der erste Artikel soll dem alten "Erzfeind" gewidmet sein:  Napoleon!

Der doppelte Napoleon

In letzter Zeit ist zwischen Historikern ein neuer Streit um die Umstände des Todes von Napoleon Bonaparte ausgebrochen. Nach wie vor gibt es zahlreiche Unklarheiten. Möglicherweise liegt ein Schlüssel zur Lösung des Rätsels in der Stadtchronik der kleinen Stadt Baleycourt in Frankreich.

Dort ist ein gewisser François Eugène Robeaud erwähnt, der in der Stadt 1771 geboren sei. Sein Todesdatum ist verwischt und daher kaum lesbar. Möglicherweise absichtlich?

Wie sich herausstellte, starb Robeaud im Mai 1821 – auf der Insel St. Helena! Und er soll dem Kaiser sehr ähnlich gewesen sein. Starb er statt seiner im fernen Exil?

Napoleon hatte insgesamt vier bekannte Doppelgänger. Einer wurde vor der Schlacht von Waterloo vergiftet, einer wurde gelähmt, als er vom Pferd stürzte, der dritte wurde erschossen. Nur der vierte – eben François Eugène Robeaud – überlebte, um dann ausgerechnet dort zu sterben, wohin der Franzosenkaiser auf Lebenszeit verbannt worden war, und noch dazu zur gleichen Zeit. Ein bisschen zu viele Zufälle! (Der Sturm auf die Bastille fand nicht statt)

Nach der Verbannung Napoleons bewachten die Franzosen den Ex-Kaiser auf der Insel, während die Briten das umgebende Meer überwachten. 1818 ging Inselkommandant General Gourgard in Pension und kehrte nach Frankreich zurück. Startete er ein Komplott, um Napoleons Flucht zu ermöglichen? Einen Monat später verschwanden in Baleycourt Robeaud und seine Schwester spurlos.

Hier gehts weiter:
https://www.pravda-tv.com/2017/08/der-doppelte-napoleon/



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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #1 am: 07. August 2017, 19:59:22 »

Heute das Neueste aus der Forschung am Grabtuch des "Heilands":

Nanopartikel belegen Blut eines Folteropfers auf dem Grabtuch von Turin

Padua (Italien) – Schon seit Jahrhunderten stellt das sogenannte Turiner Grabtuch Wissenschaftler wie Laienforscher vor zahlreiche Rätsel. Während Skeptiker darin lediglich eine kunstvolle Fälschung des Spätmittelalters vermuten, sehen Gläubige in dem Leinen, auf dem das Körperbild eines gekreuzigten Mannes mit Spuren einer Dornenkrone zu sehen ist, das Grabtuch Christi und verehren es als eine der heiligsten christlichen Reliquien. Neue Analysen von Leinenfasern des Grabtuchs deuten nun daraufhin, dass das darin gebundene Blut tatsächlich das einer Person war, die zuvor gefoltert wurde. Die große Frage rund um das Turiner Grabtuch beantwortet aber auch diese Entdeckung noch nicht.

Wie das Team um Elvio Carlino vom Istituto di Cristallografia und Professor Giulio Fanti von der University di Padova aktuell im Fachjournal „PLoS One“ (DOI: 10.1371/journal.pone.0180487) berichten, entdeckten sie an den untersuchten Leinenfasern biologische Nanopartikel, wie sie für Blut von Patienten ist, die verschiedene gewalttätige Traumata wie etwa Folter durchlebt haben.

„Auf den Fasern entdeckten wir Beweise für biologische Nanopartikel von Kreatin mit daran gebundenen kleinen Nanopartikeln von Eisenoxid. Diese Art, Größe und Verteilung der Eisenoxidpartikel können nicht von Farbaufträgen stammen, sondern sind Ferrihydartkerne von Ferritin. Die Bindung von Ferritineisen an Kreatine finden im menschlichen Organismus im Falle schwerer multipler Traumata statt. Unsere Ergebnisse deuten demnach daraufhin, dass das Leintuch auf Nanoebene ein Gewaltszenario dokumentiert, wie es den Interpretationen des Turiner Grabtuchs als kunstvolle Fälschung (durch Farbauftrag oder sonstige Färbung) widerspricht.“

Die Studie wurde von Wissenschaftlern der University di Padova gemeinsam mit Kollegen des Instituo Officia dei Materiali in Trieste und des Istituto di Cristallografia in Bari, die beide dem Nationalen Forschungsrat Italiens (Consiglio Nazionale delle Ricerche, CNR) angehören.

 Während die neuen Untersuchungen mit neusten Analyseverfahren also die Anwesenheit von Blut eines Folteropfers auf dem Turiner Grabtuch belegt, können sie die Fragen danach, von welchem Folteropfer dieses Blut stammt natürlich nicht beantworten und beweisen damit also noch nicht, dass es sich tatsächlich um das Grabtuch Christi handelt.

© grenzwissenschaft-aktuell.de

Quelle inkl. Fotos:
http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/nanopartikel-belegen-blut-eines-folteropfers-auf-dem-grabtuch-von-turin20170718/
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Helli

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Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #2 am: 07. August 2017, 20:20:35 »

Die Bindung von Ferritineisen an Kreatine finden im menschlichen Organismus im Falle schwerer multipler Traumata statt.
Diese Traumata-Krankheit haben aber (nach meiner Erkenntnis) die "Gläubigen" aller Religionen, die es ohne die Menschheit ja gar nicht gäbe!
Irgendwo hab' ich auch über dieses Tuch gelesen, dass es im Mittelalter "hergestellt" worden ist. So lange kann selbst der "Messias" nicht gelebt haben! Diese Tatsache (kann man ja heute fast bis auf's Jahr genau feststellen!) wird in Deiner Doku aber mit keinem Wort erwähnt!
Ich hab' vor wenigen Monaten mal ein humoristisch geschriebenes Buch über die Geschichte der Stadt Köln gelesen. Dort wird auch anschaulich die "Beschaffung" der Reliquien im Mittelalter thematisiert (Stichwort: Knöchelche!). Reliquien ganz allgemein dienten zu allen Zeiten nur dazu, Pilger (und damit Geld) zu generieren! Alles Lug und Trug! >:
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thai.fun

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #3 am: 12. August 2017, 04:35:33 »

Newsner Deutsch:
Er rettete 669 Kinder aus dem Holocaust - beobachten Sie das Publikum, als sein Geheimnis gelüftet wird.

https://www.facebook.com/NewsnerDeutsch/videos/592973864206384/
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #4 am: 12. August 2017, 23:28:31 »


Du solltest eigentlich wissen, das hier im Forum keine Beiträge zum Holocaust gewünscht sind....
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thai.fun

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #5 am: 12. August 2017, 23:37:51 »


Du solltest eigentlich wissen, das hier im Forum keine Beiträge zum Holocaust gewünscht sind....

Nein wusste ich nicht, sorry, werde es aber nun einhalten.
Ist aus dem Facebook und schon x-tausende male geteilt.
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Kern

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #6 am: 13. August 2017, 05:54:19 »

Newsner Deutsch:
Er rettete 669 Kinder aus dem Holocaust - beobachten Sie das Publikum, als sein Geheimnis gelüftet wird.

https://www.facebook.com/NewsnerDeutsch/videos/592973864206384/


Ein solch positiver Beitrag ist absolut willkommen.
Aber das TIP Forum ist keine Plattform dafür, immer wieder den 2. Weltkrieg neu beleuchten zu wollen, Gräueltaten gegeneinander aufrechnen zu wollen, Schuldfragen hin und her zu wälzen usw.
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Helli

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Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #7 am: 13. August 2017, 18:04:39 »

Aber das TIP Forum ist keine Plattform dafür, immer wieder den 2. Weltkrieg neu beleuchten zu wollen, Gräueltaten gegeneinander aufrechnen zu wollen, Schuldfragen hin und her zu wälzen usw.
Richtig! Es reicht schon, wenn man in DE die Glotze anmacht!  {[
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #8 am: 03. September 2017, 20:41:34 »

Die Hoffnung stirbt zuletzt, mal was bewegendes! Zwar nicht für die Weltgeschichte, aber für alle Suchenden.

Naja, paßt hier zu 95%, auf jeden Fall wichtig, es wird noch weitergesucht:


DRK-Suchdienst
Geschwister feiern ihr Wiedersehen – nach mehr als 72 Jahren

In den Wirren des Kriegsendes verlieren sich die Geschwister Christel und Günter im ostpreußischen Memel. Nun haben sie sich gefunden.

Hier die Geschichte der Geschwister in ein paar Zeilen:
https://www.morgenpost.de/vermischtes/article211751173/Geschwister-feiern-ihr-Wiedersehen-nach-mehr-als-72-Jahren.html

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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #9 am: 24. Oktober 2017, 18:42:32 »


Sind ein paar schöne Fotos bei:

Vormenschen-Zähne im Ur-Rhein sind bis zu 5 Mio Jahre älter als vergleichbare Funde in Afrika

Eppelsheim (Deutschland) – In Sedimenten des Ur-Rheins im rheinhessischen Eppelsheim haben Archäologen zwei Vormenschen-Zähne gefunden, die mit einem Alter von fast 10 Millionen Jahren bis zu 5 Millionen Jahre älter sind als vergleichbare Funde in Afrika. Die Entdeckung könnte die Vorgeschichte des Menschen neu schreiben.

Entdeckt wurden die beiden Zähne bereits im September 2016 und zeigen trotzt ihres hohen Alters “verblüffende morphologische Ähnlichkeiten zu erdgeschichtlich jüngeren Vormenschen (sog. Hominini) aus Afrika”, erläutern die Archäologen um Dr. Herbert Lutz vom Naturhistorisches Museum Mainz.

Hier gehts weiter:
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/vormenschen-zaehne-im-ur-rhein-sind-bis-zu-5-millionen-jahre-aelter-als-vergleichbare-funde-in-afrika20171023/
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #10 am: 31. Oktober 2017, 18:57:40 »


So langsam scheint sich doch was zu rühren, man darf gespannt sein, was noch alles veröffentlich werden kann (davon gibt es jede Menge):

Geschichtslüge der Alliierten entlarvt: Britische Phosphorbomben bei Augsburg gefunden

Es sind oftmals die kleinen Meldungen, die unbemerkt durch die Zensur schlüpfen. Gerade diese können aber manche (Geschichts-)Lüge entlarven. So meldet der Bayerische Rundfunk am 25.10.2017 dass etwas gefunden wurde, das es nach Auffassung der staatlich bestellten Historiker nicht gibt: Britische Phosphorbomben.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg ist der Einsatz von Phosphorbomben als Kriegsverbrechen geächtet worden, insbesondere gegen Städte und Zivilisten. Weißer Phosphor in Phosphorbomben brennt mit 1.300 Grad Celsius und kann nicht gelöscht werden.

Die in britischen Bomben eingesetzte Menge setzt alles im Umkreis von etwa 50 Metern in Brand. (Mehr darüber hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphorbombe). Das von Phosphorbomben ausgelöste Höllenfeuer verbrennt Menschen restlos, auch von den Knochen bleibt nur Staub.

Hier kommt die Historikerkommission ins Spiel, die die Bombentoten von Dresden skrupellos auf 25.000 herunter gefälscht hat.

Weißer Phosphor verbrennt auch Knochen zu Staub

Das IKRK in Genf hat im Frühjahr 1945 in einem Untersuchungsbericht festgestellt, dass mindestens 250.000 Menschen in der Bombennacht von Dresden am 13. Februar 1945 eines grausamen Todes gestorben sind. Das waren nahezu ausschließlich Zivilisten und so handelt sich eindeutig um eines der größten Kriegsverbrechen aller Zeiten.

Selbst die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki konnten diese Anzahl an Toten nicht erreichen. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf – nämlich, dass die Briten und Amerikaner Kriegsverbrechen begangen haben – wird besonders in Deutschland die wahre Anzahl an Toten in Dresden verleugnet.

Dazu ist extra nach 1990 eine Historikerkommission staatlicherseits berufen worden, die den „Nachweis“ erbringen sollte, dass in Dresden nur ein Zehntel der tatsächlich ermordeten umgekommen ist.

Diese Kommission hat unter anderem versucht, die Anzahl an Toten an gefundenen Gebeinen in den Ruinen festzumachen. Davon waren aber nur sehr wenige dokumentiert. Die Frage musste geklärt werden, woran das liegen könnte.

Die Antwort ist einfach: Die in großen Mengen abgeworfenen Phosphorbomben haben derart hohe Temperaturen verursacht, dass sogar Knochen zu Staub verbrannt sind. Das erklärt auch den gewaltigen Feuersturm, der alles, auch Menschen, aufgesaugt und restlos verbrannt hat.

Dass Phosphorbomben eingesetzt worden sind bestätigen unzählige Augenzeugenberichte, nicht nur meiner Mutter und Großmutter, die in dieser Nacht mit Mühe und Glück dem Inferno entkommen sind. Auch die Eltern von Hubert von Brunn wussten aus eigener Erfahrung, dass auf Würzburg Phosphorbomben abgeworfen worden sind.

 
Die Historikerkommission hatte aber den Auftrag, dieses Kriegsverbrechen klein zu rechnen. So haben sie in Großbritannien Dokumente angefragt, die belegen könnten, dass Phosphorbomben eingesetzt worden sind.

Man muss schon besonders blauäugig sein, oder zielfixiert, wenn man annimmt, dass die Briten Dokumente liefern würden, die ihre Kriegsverbrechen belegen. Die Antwort fiel demnach so aus, wie sie jeder halbwegs integre und denkfähige Mensch erwarten würde: Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass jemals Phosphorbomben in britische Bomber verladen wurden.

Ich füge an: Und wenn es sie jemals gab, dann kann nur ein Idiot annehmen, dass sie nicht vernichtet worden sind.

Hier gehts weiter bzw. komplett:
https://www.pravda-tv.com/2017/10/geschichtsluege-der-alliierten-entlarvt-britische-phosphorbomben-bei-augsburg-gefunden/
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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #11 am: 31. Oktober 2017, 22:48:56 »

 {:}

1.
Schon vor dem Zweiten Weltkrieg ist der Einsatz von Phosphorbomben als Kriegsverbrechen geächtet worden, insbesondere gegen Städte und Zivilisten.

Die teilweise Ächtung kam erst nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1949. Mit Gummi-Formulierungen, und beleibe nicht jeder Staat hat dieses Genfer Abkommen unterzeichnet.

2. Im 2. Weltkrieg wurden auch von deutscher Seite Phosphorbomben eingesetzt. Z.B. in den Brandbomben C 50 A und C 250 A

3. Auch in der Neuzeit kommen Phosphorbomben noch zum Einsatz.

Einige Infos dazu z.B. hier >> https://de.wikipedia.org/wiki/Phosphorbombe <<.

---

Bitte, Tom, lass über solche 2.Weltkrieg-Themen Gras wachsen.
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #12 am: 01. November 2017, 21:06:26 »


Hallo Achim,

da ich den Hausherrn respektiere, werde ich dazu keine weitere Meinung abgeben und versuche mich auf neutrale Themen, wovon es ja beileibe genug gibt, zu konzentrieren.

Die Versuchung war halt zu groß,  kann nicht garantieren das nichts mehr kommt, aber ich gebe mir Mühe... 8)

shog dii

Tom
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #13 am: 14. November 2017, 19:42:58 »


So, heute mal wieder ein interessanter Artikel zu einer Programmankündigung der UFA:

Die UFA und Wilhelm II. – Fortsetzung der alliierten Propaganda gegen Deutschland?

Der November eines jeden Jahres hat es in Deutschland in sich. Daten, die sich für Deutschland und seine Bürger in die deutsche Geschichte eingebrannt haben, sind mit diesem Monat verbunden.

Der Fall der Mauer am 9. November des Jahres 1989 zählt dazu ebenso wie der des Jahres 1938 mit dem aggressiven Vorgehen der Nationalsozialisten gegen die Angehörigen jüdischen Glaubens.

Ausgeklammert wird gerne, dass ein weiterer Novembertag das Deutsche Reich aus der Spur geworfen hatte, und zwar der 11. November 1918, der Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstandes im Wald von Compiègne. Diese Unterschrift und die unter berechtigtem Protest vollzogene weitere Signatur unter dem Diktat von Versailles am 28. Juni 1919 besiegelten das Schicksal Deutschlands.

Doch wen interessiert das heute hierzulande? Spielen diese Daten denn noch eine Rolle bei denjenigen, die das Leid am Ende des Ersten Weltkrieges verband und die bis heute mit den Folgen konfrontiert sind?

Seit einer Ankündigung aus der Vorwoche gibt es eine Antwort auf diese Frage: Die Menschen werden nicht umhin kommen, sich dafür zu interessieren, alleine deshalb, weil die UFA sich der Thematik annehmen wird. Die Babelsberger Studios planen die Geschichte des letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II., auf die Fernsehschirme zu bringen.

Das wird die Zuschauer umtreiben, denn Mehrteiler aus dem Hause UFA haben es in sich. Zuletzt konnte man sich darüber ein Urteil bilden, als die Sternstunden in der Entwicklung der Berliner „Charité“, jener medizinischen Ausnahmeeinrichtung, die es schon im kaiserlichen Deutschland gab, verfilmt wurden. Viele verfolgten gebannt diese außergewöhnliche Serie.

Bislang ist es nur die Ankündigung, ein derartiges Projekt mit dem Titel „Wilhelm – Der letzte Kaiser“ realisieren zu wollen. Doch die reicht schon aus, eine Erwartung bezüglich der Auswirkungen eines derartigen Fernsehmehrteilers auf die breite Bevölkerung zu formulieren.

Das, was die UFA präsentieren könnte, wird den Deutschen vorgeben, wie sie sich ein Schlüsseljahrzehnt ihrer eigenen Geschichte vorzustellen haben – und das auf lange Zeit hin. Umso mehr wird von Bedeutung sein, wie inhaltlich die Schwerpunkte gesetzt werden.

Wie hartnäckig sich Dogmen in den Köpfen festsetzen können, kennt man aus der frühen Geschichte der Bundesrepublik. Fritz Fischer hatte das Bild von der Alleinschuld Deutschlands über Jahrzehnte hinweg geprägt, bis ihn schließlich 2012 der Commonwealth-Brite Christopher Clark mit seinen Thesen schlafwandlerisch, wenn man so will: vornehm, mit einem Federstrich entsorgt hatte.

Nach Clark waren jetzt irgendwie alle in Europa schuld an der „Urkatastrophe“. Aber selbst bei ihm blieb ein schaler Beigeschmack zurück. Denn man wird den Eindruck nicht los, eine Gesamtverantwortung werde nur postuliert, um die britische Sonderrolle für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges schamhaft zu verdecken.

Der UFA geht es, nach dem was bisher darüber in deutschen Medien zu lesen war, nicht um eine Auseinandersetzung mit solchen Fragen. Jedenfalls nicht direkt. Vielmehr solle sich die Story um die Persönlichkeit Wilhelms des Zweiten drehen, des Letzten, wie Rolf Hochhuth den Kaiser in einer Ballade genannt hatte (Geschichtslügen: England und die Deutschen – die perfiden Strategien des British Empire).

Immerhin ging dieser in Berlin „Unter den Linden“ ohne Personenschutz spazieren, wenn man einmal von dem Offizier absah, der zehn Schritte hinter dem Kaiser lief und nicht wirklich abschreckend wirkte auf jenem Boulevard, der so anschlagsgefährdet war zu der Zeit. Heutige Repräsentanten des Staates halten es da ganz anders, wenn sie abgeschirmt von umfangreichem Personenschutz „huschend“ ihre Bürgerinnen und Bürger passieren …

Es geht noch weiter bzw. hier komplett:
https://www.pravda-tv.com/2017/11/die-ufa-und-wilhelm-ii-fortsetzung-der-alliierten-propaganda-gegen-deutschland/
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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #14 am: 15. November 2017, 01:51:28 »

Hallo Tom


Falls Dir solcher Stoff ausgehen sollte, könntest Du hier Nachschub finden:

>> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen_und_Schlachten_im_19._Jahrhundert <<
...und ...
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Germanischen_Kriege <<
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