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Autor Thema: Der Thailand - Kanal  (Gelesen 8123 mal)

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kapom

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #60 am: 13. Februar 2018, 08:33:31 »

Zusatz. Der Nord-Ostsee-Kanal ist knappe 100 km lang und erspart rd. 460 km. Er istdie meistbefahrenste künstliche Wasserstraße der Welt. Jedenfalls nach Zahl der Schiffe nicht nach Tonnagen, da ist’s Platz 3. Das mit den Strassen und Eisenbahnlinien haben die auch hinbekommen.
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goldfinger

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #61 am: 14. Februar 2018, 14:02:27 »

Phuket Umfrage: Sollte Thailand den Kra-Kanal bauen?

Seit die Phuket News Anfang dieses Monats ihren Sonderbericht über den Kra-Kanal veröffentlicht haben, hat das potenzielle Megaprojekt in den Nachrichten einen hohen Stellenwert. Internationale Presseberichte aus Malaysia und Singapur versuchen die Bedeutung des Kanals für Thailand herunterzuspielen.



Zum Artikel mit der Umfrage:

https://www.thephuketnews.com/phuket-poll-should-thailand-build-the-kra-canal-65961.php#dT7SZkwzbRvhGxhQ.97

Das Zwischenresultat:


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Politik: die Führung öffentlicher Angelegenheiten zum privaten Vorteil. - Ambrose Bierce

Benno

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #62 am: 14. Februar 2018, 16:25:32 »

Phuket Umfrage: Sollte Thailand den Kra-Kanal bauen?

Internationale Presseberichte aus Malaysia und Singapur versuchen die Bedeutung des Kanals für Thailand herunterzuspielen.

Danke, @goldfinger fuer dieses hervorragende Beispiel der sogenannten "Fake-News" oder besser in Deutschland treffend "Luegenpresse" genannt.

Die Umfrage zum Kanal mag ja noch realistisch sein, aber die angeblichen Reaktionen aus Malaysia, teilweis aus Singapur zum Bau sind in Wahrheit im Endergebnis nur Positiv.

Lediglich die Leistungsfaehigkeit der Thai-Wirtschaft fuer dieses Kanal-Projekt wird angezweifelt.

Die finanzstarke Volksrepublik China steht jedoch im finanziellen - und technischen Bereich in bruederlicher Hilfe fuer Thailand bereit.



Die Rektionen zu den seit 341 Jahren in Thailand vorliegenden Plaenen zum Kanalbau, ohne dass in dieser langen Zeitspanne eine strikte Entscheidung über das umstrittene Multi-Milliarden-Dollar-Projekt getroffen wurde, ausser in den betroffenen Nachbarlaendern :

>>>Während der kürzlich abgehaltenen "Internationalen Konferenz über Technologie für nachhaltige Wege in die Zukunft Thailands. Kra Canal ", waren einige der chinesischen Experten die enthusiastischste Gruppe bei der Lobbyarbeit der thailändischen Regierung, um den geplanten 130 km langen Kanal zu befuerworten.

Sie argumentierten, dass der Kra Canal, oder Thai Canal, wie er heute genannt wird, Schiffskosten und wertvolle Zeit sparen würde, da der Kanal zwischen dem Indischen und Pazifischen Ozean mehr als 1.200 km oder "zwei bis drei Tage" einer Schiffsreise ohne die engen und verstopften Malakka-Straßen erlauben wuerde.

Das Kra-Kanal-Projekt sei ein "Jahrhundert-Projekt" und würde Thailand, nicht nur in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Technologie, erheblich beeinflussen, sondern auch im maritimen Bereich strategisch wichtig sein, da es den Indischen  Ozean und de Pazifischen Ozean verbindet.

Trotz der rosigen Einschätzung von Kra Canal von seinen Befürwortern haben Kritiker des Projekts " wuerde ein Loch in die wirtschaftliche Lebensfähigkeit Thailands schlagen", da der Kanal, der im Süden Thailands Kra Isthmus liegt, nur 1.200 km Seereise sparen würde, im Gegensatz zu den  10.000 km für den Suezkanal und 7.000 km für den Panamakanal.

Während Thailand mit dem Bau des Kra-Kanals viele wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen wird, wird der Multiplikationseffekt aus dem Mammutprojekt seiner Meinung sehr groß sein und der gesamten südostasiatischen Wirtschaft zugute kommen.

"Südostasien wird dann das wirtschaftliche Zentrum der Welt sein", sagen  langjährige Befürworter des Kran-Kanales.

Eine Studie des Maritimen Instituts von Malaysia (MIMA), weist darauf hin, dass die Meerenge der Malacca-Strasse nur eine maximale Menge von 122.000 Schiffen pro Jahr aufnehmen kann, während die Weltbank schätzte, dass bis 2020 122.640 Schiffe diese Meerenge durchqueren würden.

Der Kra-Kanal würde einen großen Teil der derzeitigen Staus in der Meerenge ablenken und das Risiko von Schiffskollisionen minimieren, so wie es zwischen dem US-amerikanischen Arleigh Burke-Lenkwaffenzerstörer USS John S. McCain und dem in Liberia registrierten Handelsschiff 2017 geschah und 10 US-Marine-Personal tötete.<<<

Quelle : HIER

Zur Information in Wort und Bild fuer Member mit Leseschwaeche :



P.S. : Betreffs der "Bruederlichen Hilfe" aus der Volksrepublik China fuer den Thai-Kanal Bau :

1st–13th century · immigration of the Siamese from southern China

Quelle : HIER
« Letzte Änderung: 14. Februar 2018, 17:24:20 von Benno »
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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

kapom

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #63 am: 14. Februar 2018, 18:26:58 »

Da büffle ich seit Tagen Russisch weil ich was über  Pattayas Geschichte lernen will und was macht Benno? Kommt jetzt doch wiedermit englischen Links. :'(
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franzi

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #64 am: 15. Februar 2018, 07:19:15 »

Zusatz. Der Nord-Ostsee-Kanal ist knappe 100 km lang und erspart rd. 460 km. Er istdie meistbefahrenste künstliche Wasserstraße der Welt. Jedenfalls nach Zahl der Schiffe nicht nach Tonnagen, da ist’s Platz 3. Das mit den Strassen und Eisenbahnlinien haben die auch hinbekommen.
...und besteht in dieser GroesseArt seit ueber hundert Jahren (wegen marinestrategischen Gruenden). Nur 40 Prozent so breit und weniger als halb so tief wie ein geplanterangetraeumter Kra-Kanal. Befuerwortet von "Experten" aehnlich denen, die den Klimawandel auf die CO2 Belastung zurueckfuehren.

Aber Prayuth wird seine Ablehnung gegen dieses Projekt sicher revidieren. Auf Grund der Umfrage der "THE PHUKET NEWS" bleibt ihm ja nichts anderes uebrig.

fr
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goldfinger

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #65 am: 25. März 2018, 08:45:05 »

Experten fordern eine Machbarkeitsstudie

Trotz einer Geschichte, die drei Jahrhunderte zurückreicht, steht das höchst kontroverse und politisch sensible Kraalkanal-Megaprojekt in Südthailand erneut zur Debatte. Bei einem gestern von der Rangsit University veranstalteten Forum mit dem Titel "Stakeholders in Kra Canal @ Klong Thai" zählten die nationale Sicherheit und der Einfluss des Kanals auf den Tourismus zu den Hauptproblemen, als Experten ihre Argumente für und gegen das Projekt vorbrachten.



General Pongthep Thesprateep, Vorsitzender der Thai Canal Association (TCA) - einer Gruppe einflussreicher ehemaliger Top-Messing-Soldaten, die sich für das Projekt einsetzen - forderte die Regierung auf, ein nationales Komitee einzurichten, das dazu beitragen kann, einen Entscheid zum lange ersehnten Kanal zu fassen.

"Das Projekt hat sowohl Vor- als auch Nachteile, also wenn das Komitee zu dem Schluss kommt, dass der Kanal dem Land zugute käme, sollte es verfolgt werden, andernfalls kann das vorgeschlagene Projekt gestrichen werden".

http://www.nationmultimedia.com/detail/national/30341668
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franzi

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #66 am: 25. März 2018, 09:09:59 »

Zitat
"Prayut hat mir gesagt, dass der richtige Zeitpunkt [für das Projekt] noch nicht gekommen ist", sagte Tawatchai, ein ehemaliger Klassenkamerad von Prayut, dem Forum.

Ich sags ja jedem ders hoeren will (oder auch nicht): Der hat Hirn! zum Unterschied von dem.

Zitat
Tawatchai glaubt jedoch, dass jede politische Partei, die sich für die vorgeschlagene künstliche Wasserstraße einsetzt, die den Indischen Ozean mit dem Pazifischen Ozean verbinden wird, bei den nächsten Wahlen mindestens 10.000 Stimmen von Wählern in jeder der südlichen Provinzen gewinnen könnte.

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jorges

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Re: Der Thailand - Kanal
« Antwort #67 am: 21. Mai 2018, 09:04:36 »

Ich denke mal, sobald sich die Chinesen untereinander ueber den Bau des Kanals einig sind, werden sie der jeweiligen Regierung die  Sinnhaftigkeit  des Projektes  geschickt darlegen   :-).

Das US-Verteidigungsministerium zählt die Gewässer Südostasiens zu den mindestens acht über den Globus verstreut liegenden "US Lifelines and Transit Regions", die das besondere Augenmerk der USA erfordern. Unter Barack Obama hatten die USA mit ihrer "Asia Pivot"-Doktrin Anstrengungen in die Wege geleitet, die ein In-Schach-Halten Pekings zum Ziel hatten. Daran wird sich unter Donald Trumps "America first" nicht viel ändern, auch wenn nun offiziell die wirtschaftlichen Aspekte in den Beziehungen zu Asien stärker betont werden sollen. Bewährte Werkzeuge imperialer Politik, von denen auch die US-Amerikaner immer wieder gern Gebrauch gemacht haben: ein weitgehendes Nichtzulassen wirtschaftlicher Entwicklung in der Region sowie das Ausspielen von Nachbarn gegeneinander.
Spagatkünstler im geostrategischen Wettbewerb

Das Auftreten Chinas in der Region hingegen ist im wahrsten Sinne des Wortes konstruktiver. Zum einen bringen sich die Chinesen stärker in multilaterale Institutionen in der Gegend ein und versuchen, die bilateralen Beziehungen zu den einzelnen ASEAN-Mitgliedsstaaten zu verbessern. Die würden gern an der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas teilhaben, doch sorgen sie sich andererseits, dass ein noch mächtiger werdendes China zu einer Verbannung der übrigen Länder an die Peripherie des globalen Geschehens zur Folge haben könnte. Des Weiteren schwelen Konflikte in der Region, für die sich keine Lösungen abzeichnen, etwa Streitigkeiten über die Nutzungsrechte an den Ressourcen des Südchinesischen Meeres.

Potentielle Profiteure eines Kanals durch die Kra-Landenge gibt es einige, zum Beispiel Vietnam. 2015 wurde bekannt, dass fast direkt gegenüber vom geplanten Kanaleingang, dem Südzipfel der indochinesischen Halbinsel vorgelagert, der neue Tiefwasserhafen Hon Khoai entstehen soll.


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„Und weilst du bei einem Volke 40 Tage, so sei einer von ihnen oder wandere weiter“.  Arabisches (vor-islamisches) Sprichwort
 

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