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Autor Thema: Demenz  (Gelesen 19905 mal)

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Boy

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Re: Demenz
« Antwort #90 am: 15. September 2016, 09:55:21 »

Neue Heimat für Demenzkranke in Thailand - Im fremden Dorf Zuhause

Demenzkranke im Ausland betreuen lassen - geht das? Manche nennen das abfällig „Export von Pflegebedürftigen“. Im Dorf Faham in Thailand sieht das anders aus. Aber die Alzheimer-Gesellschaft ist skeptisch...

Weiterlesen: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/neue-heimat-fuer-demenzkranke-in-thailand-im-fremden-dorf-zuhause/14543528.html
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Narrenhände beschmieren Tische und Wände

hanni

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Re: Demenz
« Antwort #91 am: 15. September 2016, 11:03:49 »

Hi Schiene   
Zitat
was bedeutet das sie 2.860 Euro monatl zuzahlen muss.Das ist natürlich viel Geld und da sie eine Gesammtrente
von 2.650 Euro hat muss sie den Rest von ihrem Erspartem /Vermögen bergleichen.
Wenn dies aufgebraut ist kann sie bezw.der Bevollmächtigte einen Antrag beim Sozialamt stellen welche dann die Kosten
übernimmt.Dies aber erst wenn ihr Vermögen aufgebraucht ist.

Wer aber nun denkt, das das Vermoegen auch mit einer "Urlaubsreise od. groesseren Anschaffung etc. aufbrauchen laesst, hat sich geschnitten:  Denn die Summe ist bekannt bei der Behoerde und daran legt sie auch die "Verbrauchsdauer" fest, fuer die das Vermoegen reichen muss! So war es jedenfalls vor 3 Jahren bei meiner Mutter noch.

lg H.
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Einige fuehren sich hier auf , wie der grosse Zampano, sie duerfen Alles, machen Alles, und koennen sogar Alles..nur akzeptieren koennen sie nicht! Und Alles nur,weil: Sie
fehlende Intelligenz, Bereitschaft zur Verstaendigg., dieses mit Unverstaendnis tarnen...Wiki weiss es genauer!!!(Verstaendigg.)

Expat Charly

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Re: Demenz
« Antwort #92 am: 15. September 2016, 18:05:22 »

Wenn ein Familienmitglied mit Demenz in einem Pflegeheim betreut wird, sollte man sich unbedingt informieren, ob die betreffende Person regelmäßig Psychopharmaka (Neuroleptika = Antipsychotika oder Sedativa = Tranquilizer) verabreicht bekommt.

Mit diesen Medikamenten werden Heimbewohner oftmals ruhig gestellt, wodurch das Pflegepersonal entlastet wird. Allerdings sind die unerwünschten Nebenwirkungen dieser Psychopharmaka gerade bei älteren Menschen teilweise schwerwiegend.

So kann es beispielsweise beim Gang zur Toilette aufgrund der Arzneiwirkung zu einem Sturz kommen mit der Folge eines nicht ungefährlichen Oberschenkelhalsbruchs, der unverzüglich im Krankenhaus behandelt werden muss.

Zum Thema Demenz und Psychopharmaka nachstehend folgende TV-Doku:

--- Rechtlos und ausgeliefert? - Schicksal Demenz ---

  (43:15)

        Deutsches Ärzteblatt, 27.5.2008:
"Demenz: Antipsychotika mit toedlichen Folgen"
 --- www.aerzteblatt.de/nachrichten/32497 ---
« Letzte Änderung: 15. September 2016, 18:13:46 von Expat Charly »
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hanni

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Re: Demenz
« Antwort #93 am: 15. September 2016, 18:24:36 »

Hi auch wenn OT.... indirekt aber auch O(n)T... 
Zitat
So kann es beispielsweise beim Gang zur Toilette aufgrund der Arzneiwirkung zu einem Sturz kommen mit der Folge eines nicht ungefährlichen Oberschenkelhalsbruchs, der unverzüglich im Krankenhaus behandelt werden muss.

Und viele Aeltere erholen sich davon , nicht mehr (!) oder nur sehr schwer.....Denn zu einer Hueftgelenksop gesellen sich schon mal gerne "Krankenhauskeime auf dem Implantat". So kann das ein staendiges "rein /raus" erfordern, und bis zu 10 Op's noetig werden in z.B. 8 Monaten, bei der "Kurzeitpflege" zwischenzeitlich muss sogar manchmal ohne "Hueftgelenk die Zeit deswegen im Bett ueberbrueckt werden.... Sowas stecken auch nicht viele Patienten weg! {--    Die "Anschaffung einer "speziellen Dekubitusmatratze" wird auch gern "vernachlaessigt, so ist das Wundliegen auch eine in kaufgenommene Begleiterscheinung!!! 

Also Augen auf bei der "Heimplatzsuche"!!!!!! Kurz- sowie langfristig!  Der Bericht von Charly schildert alles eindrucksvoll.

Lg H.
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Expat Charly

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Re: Demenz
« Antwort #94 am: 15. September 2016, 19:46:23 »

--- Rampenlicht gegen Pflegeheim - SWR1 Leute ---

Interview mit Sophie Rosentreter, die nach der Pflege ihrer demenz-
kranken Oma Ilse die Demenz zu ihrem Lebensthema machte und inzwischen eine "Demenz-Expertin" geworden ist.

(26:52)
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Expat Charly

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Re: Demenz
« Antwort #95 am: 20. September 2016, 00:15:07 »

--- Demenz: Pillen statt Pflege - SWR Odysso ---

Weil Demenzkranke viel Arbeit machen, werden sie einer aktuellen Studie zufolge offenbar in vielen Pflegeheimen mit Pillen ruhig gestellt. Dabei haben Psychopharmaka bei Demenzkranken gravierende Nebenwirkungen.

Die Psychopharmaka rechnen sich doppelt. Die Heime sparen einerseits Personal, zum anderen lassen sich jetzt tatsächlich hilflose Patienten in hoehere Pflegestufen einordnen. Die Heime koennen dann mehr Geld aus der Pflegekasse verlangen.

      (7:07)

Vorsicht geboten - Neuroleptika für ältere Menschen mit Demenz
     http://gutepillen-schlechtepillen.de/vorsicht-geboten

Neuroleptika bei Demenz - Lebensgefahr durch Haloperidol
     www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=41271
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schiene

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Re: Demenz
« Antwort #96 am: 20. September 2016, 00:31:28 »

Wer aber nun denkt, das das Vermoegen auch mit einer "Urlaubsreise od. groesseren Anschaffung etc. aufbrauchen laesst, hat sich geschnitten:  Denn die Summe ist bekannt bei der Behoerde und daran legt sie auch die "Verbrauchsdauer" fest, fuer die das Vermoegen reichen muss! So war es jedenfalls vor 3 Jahren bei meiner Mutter noch.
Finde ich aber völlig ok wenn für Pflege erst einmal das Vermögen aufgebraucht werden muss.
Ich glaube 12.000 Euro sind dann unantastbar und darf der ""Heimbewohner" behalten.

Meine Tante hat sich sehr gut erholt und ich habe eine Rückstufung von Pflegestufe 3 (welcher per "Ferndiagnose" nach den Krankenhaus Entlassungspapieren gestellt wurde) auf die Pflegestufe 1 beantragt was auch sofort nach einer Begutachtung geschah.
Der Eigenanteil welchen sie nun privat zahlt hat sich somit um weit über 700 Euro verringert.
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Heute sind wir tolerant,morgen fremd im eigenen Land.

Burianer

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Re: Demenz
« Antwort #97 am: 05. Oktober 2016, 06:53:30 »

In der Hoffnung, dass es keinen von uns betrifft.
 Im fortgesetzten Alter  kommt leider auch diese Krankheit gehaeuft vor  {[

Zitat
  10 frühe Anzeichen von Alzheimer, die man nicht ignorieren sollte 

  http://www.huffingtonpost.de/2016/08/29/diese-10-warnzeichen-deut_n_11757814.html?ncid=fcbklnkdehpmg00000002   
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Burianer

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Re: Demenz
« Antwort #98 am: 22. September 2017, 06:47:56 »

 Demenz ? gibt es Chancen zur Heilung ?
Zitat
  Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. In Deutschland gelten der Deutschen Alzheimergesellschaft zufolge heute etwa 1,6 Millionen Menschen als demenzkrank. Ungefähr zwei Drittel davon haben Alzheimer. Die Erkrankung des Gehirns führt zum Verlust von geistigen Funktionen wie Denken, Sprache, Urteilsfähigkeit und Orientierung sowie zum Absterben oder einer starken Schädigung von Gehirnzellen vor allem in der Hirnrinde.

Gibt es Aussicht auf Heilung?

 
  http://www.n-tv.de/wissen/Wie-aeussern-sich-Alzheimer-und-Demenz-article20044981.html 
  Frueherkennung waere  ein grosser Fortschritt.

Zitat
Bislang ist es immer noch schwierig und aufwendig, bei Menschen die Alzheimer-Krankheit nachzuweisen. Nun gelingt es Wissenschaftlern, diese Diagnose anhand einer Urinprobe zu treffen. Das könnte vor allem Patienten im frühen Stadium der Erkrankung helfen   

  http://www.n-tv.de/wissen/Alzheimer-zeigt-sich-im-Urin-article20040382.html   
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Helli

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Demenz
« Antwort #99 am: 22. September 2017, 15:44:03 »

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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

Wonderring

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Re: Demenz
« Antwort #100 am: 04. Oktober 2017, 21:46:23 »

Moin als erstest sollten 'mal alle vorhandenen Aluminiumtoepfe und Wokpfannen und aehnlicher

"Billigschrott" ( der hier ja weit verbreitet ist!) aus der Kueche verschwinden...

Generell auf Schwermetallverbindungen testen, wie z.B Amalgamfuellungen in Zaehnen etc., dann sanieren. Und u. U. auch an Schwermetallausleitungen z.b. Betonit und aehnl.

https://www.wasserklinik.com/aluminium-ein-nervengift/

LG W
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Wonderring

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Re: Demenz
« Antwort #101 am: 11. Oktober 2017, 10:37:45 »

Moin und selbst dann ist nicht sicherzustellen, zumindest nicht in EU, spez. D, ob nicht jemand aus "wirtschaftlichen Gruenden" eine Demenz bescheinigt bekommt!

So wird schnell mal jemand einfach "kraenker" gemacht als er tatsaechlich ist, weil einfach der "finanzielle Kuchen" zu verfuehrerisch zu sein scheint!?

Denn meist sind die Pflegeeinrichtungen ganz normale gewinnorientierte Finanz-Investoren Gruppen, auch aus Uebersee, die den Aspekt Pflege und Menschenwuerdigkeit, wohl nur aus ihren Hochglanzprospekten kennen, ansonsten den Menschen, um den es letztendlich geht, nur als Kostenfaktor, bzw. "Gelddruckmaschine" sehen?

Sogesehen ist die Ueberarbeitung des Pflegestrukturgesetzes 2015 auch wieder nur eine "Verschlimmbesserung" gewesen, wie Gesetze so oft nur hauptsaechlich auf die wirtschaftlichen Aspekte schaut, und zur Lobbybefriedigung der involvierten Institutionen dient, und zuallerletzt nur dem Menschen selbst---- wenn ueberhaupt!?  O Ton Hr. Groehe dazu "Eine Revolution der Pflegeversicherung"!

Man kann nur hoffen, das jetzt im Zuge der "Umgestaltung der Parteienlandschaft" und damit auch eine Veraenderung des Zeitgesistes stattfindet, zugunsten der Mernschen, zu mehr Humanitaet und Anerkennung des Alters, Krankheit - des Menschen als Mensch!!!

Wenn Lobbyisten Politik machen, kann eben nichts gescheites bei 'rauskommen.
Und wenn Politiker nur die Hand zur Abstimmung heben muessen, ansonsten sich hinter Fachwissen von Interessenverbaenden zurueckziehen, wozu braucht man sie dann ueberhaupt?

Die sollen sich gefaelligst in ihre Materie einlesen, Schlau machen, und dann nach ihrem Gewissen darueber abstimmen.

Ihre Berater haben eigene Interessen, und das ist eine "Fehlentwicklung", die ausgeartet ist.

Dazu kommt, das selbst fehlendes Fachwissen, welches meist dabei angesprochen wird,  oftmals noch einher geht  mit "fehlendem UrteilsVermoegen", moegliche Interessenskonflikte bzw - vorteile zu durchschauen, oder zu wollen!?

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/abgestempelt-als-dement-100.html

Dazu auch Hart aber Fair Thema Pflegenotstand.....oder besser Pflegekatastophe?



Ein Anfang ist gemacht, schauen wir mal was kommt? Von dem jungen KrankenpflegeAnwaerter brauchts jedenfall noch ein paar mehr , ein Umdenken muss stattfinden, ohne Blatt vorm Mund, und von den ganzen "Groehes und Roeslers" weniger....

Ps. Hoffentlich kommt als "Krankheitsminister" nicht der "gestrige" Ph. Roesler zurueck..... 

LG W.

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goldfinger

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Re: Demenz
« Antwort #102 am: 05. August 2018, 08:28:08 »

Abstinenzler haben punkto Demenz das Nachsehen

Die Wahrscheinlichkeit, dass langjährige Abstinenzler Alzheimer oder andere Formen der Demenz bekommen, sei rund 50 Prozent höher als bei Menschen mit einem mässigen Alkoholkonsum, schreiben die Forscher in ihrer im Fachjournal «BMJ» veröffentlichten Studie.

http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Warum-Sie-hin-und-wieder-Alkohol-trinken-sollten-20585898

https://www.bmj.com/content/362/bmj.k2927

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Politik: die Führung öffentlicher Angelegenheiten zum privaten Vorteil. - Ambrose Bierce
 

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