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Autor Thema: Krankenversicherung (samt alternativen Solidargemeinschaften)  (Gelesen 7875 mal)

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schiene

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Ich bin eben erst über diesen Artikel gestoßen und hatte bisher noch nichts davon gehört.
Daher kann ich noch nicht beurteilen ob es sinnvoll,hilfreich oder eine Alternatve zur
Krankenversicherung ist.
Vielleicht eine Lösung für Unversicherte im Ausland?
http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/867702/alternative-krankenkasse-solidargemeinschaft-alle-faelle.html
Eine der Anbieter ist z.b. die Samarita-Solidargemeinschaft
https://www.samarita.de/individuelle-versorgung/individuelle-versorgung.html
Hat schon jemand Erfahrungen oder ist gar Mitglied  in so einer Solidargemeinschaft?
Eure Meinung ist gefragt.
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Edgar Fuchs

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #1 am: 31. Oktober 2016, 11:00:30 »

Habe auch noch nie davon gehört. Wenn man in Deutschland wohnt, wäre ein Wechsel überlegenswert - wenn man denn wechseln darf.
Wir "Ausländer" werden wohl nicht aufgenommen werden, denke ich mal.
Gruß Edgar
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Huangnoi

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #2 am: 31. Oktober 2016, 14:01:36 »

Hört sich im Prinzip gut an.

Aber, ohne Rechtsanspruch. Wenn man was teures hat, können die auch nein sagen.

Ob das auch für abgemeldete Expats geht, die Frage bleibt wohl vorerst noch offen.
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Suksabai

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #3 am: 31. Oktober 2016, 15:33:07 »


Man muss das aber auch weiterentwickeln:

bei wirklich kostenintensiven Behandlungen wie z.B. jahrelanger Dialyse stossen solche Vereine trotz Rückfinanzierung bald
an ihre finanziellen Grenzen, ganz zu schweigen, wenn so etwas bei mehreren Mitgliedern auftritt.

lg
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schiene

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #4 am: 31. Oktober 2016, 17:55:12 »

In der Ärztezeitung schreibt ja jemand seine Bedenken welche auch mir durch
den Kopf gingen.

"Eine Alternative zu GKV oder PKV?
So neu ist die Idee einer "Solidargemeinschaft" auch nicht - viele der heutigen PKV-Unternehmen sind bereits im 19. Jahrhundert als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit gegründet worden und verfolgten (damals) die selben Ziele wie Solidago & Weitere. Nur haben diese frühen VVaG frühzeitig erkannt, dass sie bei teuren Behandlungsfällen schnell an ihre Grenzen stoßen und sich deshalb zu den heutigen Unternehmen weiterentwickelt.
Geringere Beiträge als Kassenmitglieder und dennoch mehr Leistungen? Bedingt durch extrem niedrige Verwaltungskosten?? Hier zahlen die Mitglieder 10 %, in der GKV 15,5 %. Da müssten in der GKV ja mehr als ein Drittel der Beiträge in Verwaltungskosten fließen. In Wirklichkeit sind es aber nur knapp über 5 %. Die zahlt ein Solidago-Mitglied im übrigen auch (15 € von durchschnittlich 300 € sind 5%)!
Die nierigen Beiträge können somit eigentlich nur auf einer unzureichenden Risikoabsicherung beruhen. 5.000 € Krankheitskosten bei einem Beinbruch sind doch eher unbedeutend. 60.000 € nur für Medikamente bei Hepatitis C, 120.000 € für ein Neugeborenes unter 600 g, mehrere hunderttausend € für aufwändige Krebsbehandlungen oder ein Bluter, der jedes Jahr über eine Million € Kosten verursacht, sind keine Exoten, sondern Realität. Wenn sich der Verein nur einen solchen Fall einfängt, dann kommt das böse Erwachen.
Solche Solidargemeinschaften können sinnvoll sein als Ergäzung zu GKV, PKV oder Beihilfe für Leistungen, die dort nicht bezahlt werden. Weil die Grundversorgung über diese Versicherungen gewährleistet ist, bleibt das Risiko gering. Als volle Alternative zu einer "richtigen" Krankenversicherung aber kann das nur eine gewisse Zeit gutgehen. Nicht umsonst besteht in Deutschland die Pflicht, eine Krankenversicherung zu haben."
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schiene

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #5 am: 31. Oktober 2016, 18:02:14 »

Ich habe gerade mal telefonisch bei der  Samarita-Solidargemeinschaft angefragt
ob es auch für im Ausland (speziell Thailand) lebende Deutsche möglich wäre.
Antwort:
Derzeit ist es noch so das man seinen Wohnsitz in Deutschland haben muß
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luklak

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #6 am: 31. Oktober 2016, 18:22:21 »

Das groesste PROBLEM, fuer in THAILAND lebende,
ist vermutlich folgendes :

Muss der PATIENT im SPITAL in VORKASSE gehen ?

Sicher ja ! 

Manch Einer kann sich das aber nicht leisten !   ;]

Denn, hat er "genug" GELD, kann er sich eh eine "richtige"
VERSICHERUNG leisten !

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Lung Tom

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #7 am: 31. Oktober 2016, 20:08:02 »

Hallo luklak,

da ich das zweifelhafte Vergnügen hatte, mich drei Mal akut im Krankenhaus behandeln lassen zu müssen, kann ich Dir sagen, das auch mit Versicherung (allerdings eine thailändische V.) ohne Vorverauslagung nichts läuft. Die Behandlungen fanden im städtischen Krankenhaus bzw. im Militärkrankenhaus statt.
Kann natürlich sein, das in einer Privatklinik andere Möglichkeiten bestehen, allerdings ist da das Kostenniveau auch deutlich höher (habe ich selber auch schon Erfahrungen gemacht). Ohne Gewähr auf bessere Behandlung.

Ich bin jedenfalls den Ärzten und Schwestern des Fort Surasi Hospital so dankbar, das ich das Wappen als mein Logo eingepflegt habe!

Vielleicht habe ich Dich jetzt auch fehlinterpretiert - dann bitte ich um Info, wie die Rahmendaten bei einer "richtigen" Versicherung aussehen.

Viele Grüße
Lung Tom
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Gerdnagel

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #8 am: 31. Oktober 2016, 20:50:27 »

Lung Tom,  ich glaube nicht  dass die Dich abweisen koennen  mit einer ernsthaften , akuten Krankheit, die womoeglich noch Lebensbedrohend ist.
Das waere gegen den aerztlichen Eid, den sie ablegen muessen. (
Eid des Hippokrates – Wikipedia )
Doch nach  der ersten Hilfeleistung kommt auch die Frage, wer bezahlt nun.

Thailand ist nun mal kein  Samariterland, in dem alles kostenlos ist.
Vorkasse ?  wann und wie, wenn der Patient kurz vor dem Zeitlichen schwebt ?
Hat man ein  Papier dabei, Solidargemeinschaft welches das Krankenhaus akzeptiert ?
Das naechst groessere Krankenhaus ist fast 50 km entfernt, bis dahin sind einige schon zu Budda gegangen.
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2016, 20:55:31 von Gerdnagel »
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luklak

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #9 am: 31. Oktober 2016, 23:04:51 »

Hallo luklak,


Vielleicht habe ich Dich jetzt auch fehlinterpretiert -
dann bitte ich um Info, wie die Rahmendaten bei einer
"richtigen" Versicherung aussehen.

Viele Grüße
Lung Tom

Eine "richtige" Versicherung erteilt eben "KOSTEN-GUTSPRACHE".

= direkte Abrechnung mit dem Spital.

Bei mir :

1x 740'000 Baht  (2012) Unfall
1x 920'000 Baht  (2014) neues Hueftgelenk

Wer halt (nur) eine THAI-Versicherung hat, na ja.   ;]

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Lung Tom

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #10 am: 01. November 2016, 20:07:44 »

Hallo luklak,

danke Dir für Deine Auskunft. Bisher bin ich mit meiner Versicherung sehr zufrieden. Gibt viele Optionen die man ein- oder ausschließen kann. Haben zeitnah alles reguliert. Summen wie die von Dir genannten standen zum Glück nicht zur Disposition. Bewegte sich eher im 5 - 7 % Bereich, daher war wohl auch eine  "KOSTEN-GUTSPRACHE" nicht nötig. ;)


@Gerdnagel
also bei der Einlieferung mußte ich natürlich nicht sofort Geld vorzeigen. Hatte meine Versicherungskarte mit, damit war alles klar. Nach etwa fünf Tagen habe ich dann die erste Kostenrechnung bekommen, usw. Generell finde ich das System hier gut, hab dann für einen kleinen Aufpreis ein  Einzelzimmer bekommen, war schon deutlich angenehmer, geht natürlich erst, wenn man aus dem "Emergency Room" (beim Schlangenbiss) raus ist  ;}

Beste Grüße Lung Tom
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schiene

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #11 am: 17. November 2016, 01:54:35 »

Ich finde diesen Artikel ganz interessant aber möchte nicht extra einen neuen
Bereich dafür aufmachen und denke er passt hier mit rein.

"Beitragssteigerungen in privater und gesetzlicher Krankenversicherung gleichen sich an
Während die Beitragssteigerungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) bis 2005 noch deutlich höher ausfielen als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), hat sich der Anstieg der Beiträge beider Systeme in den letzten zehn Jahren zu Gunsten der PKV nahezu angeglichen. Dies geht aus einer aktuellen Studie der PKV hervor. Dennoch sieht sich die private Assekuranz im Nachteil.

Die Beitragseinnahmen je Versicherten nehmen in der GKV seit 2007 stärker zu als in der PKV. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP). Bei dem Vergleich seien die für 2017 erwarteten Beitragsanpassungen in PKV-Tarifen bereits berücksichtigt. Um Verzerrungen aufgrund schwankender Versichertenzahlen im Erhebungszeitraum zu vermeiden, wurden die Beitragseinnahmen jeweils pro Versicherten ermittelt."

hier gehts weiter
Quelle:
http://www.krankenkassen-direkt.de/news/news.pl?id=761687&cb=7659612431

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Ressident-Pattaya

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #12 am: 22. November 2016, 14:11:48 »

So ein Militärkrankenhaus in der nähe von Pattaya und dann da fragen mit welcher Versicherung die direkt abrechnen, das könnte mir gefallen.
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luklak

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #13 am: 22. November 2016, 15:00:08 »

SIRIKIT, wie auch andere staatlichen
Krankenhaeuser, rechnen NICHT mit
den INTERNATIONALEN Versicherungen
DIREKT ab.

1. selber zahlen
2. Geld zurueck fordern

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Manni

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Re: Solidargemeinschaften anstelle einer Krankenversicherung
« Antwort #14 am: 27. November 2016, 15:14:53 »

Ich habe erst heute diese Idee oder Information aufgegriffen. Ist eine interessante Geschichte. Habe mich dann durch die Statuten der einzelnen Soldidargemein. gelesen. Zu diesen Punkt nirgends etwas entdeckt. Habe der Solidago eine mail geschickt und um Information gebeten.
Wie es weiter geht, werde ich nach der Antwort mitteilen.

           So long, Manni :-)
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