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Autor Thema: Privat Krankenhäuser in Thailand  (Gelesen 2586 mal)

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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #15 am: 04. April 2017, 11:38:44 »

Die existierende Zweiklassen Medizin sowohl in Thailand als auch in D
wird doch wohl keiner in Frage stellen .

Die med. Ausstattung der zwei PKH`s in Thailand in denen ich behandelt wurde
zeugt jedenfalls von einem regen RE INVEST der Kapital Eigner in neuste med.
Technologien ( auch gerne Apparate Medizin genannt ).

Das Klinikum Ingolstadt ( letzte Behandlung Jun. 2016 ) würde sich über eine
Ausstattung wie die der beiden von mir erwähnten PKH`s in TH sicherlich freuen !

Die Hygiene Vorschriften , die Du erwähnst und bei HaF Erwähnung fanden sind in nur
einem fünftel in D gewährleistet , nämlich in 400 mit über 400 Betten belegten KKH der
insgesamt 2.000 KKH`s !

Kenne keine Thai Hygiene  Vorschriften , hatte aber auch keine Beanstandungen mit
Ausnahme der Wundcare Abtl. im BPH und dort waren es auch nicht die dort tätigen
Schwestern sondern ein dort tätiger Arzt ! Wird der Wolfram bestätigen können , der
sich dort einen persönlichen Eindruck verschafft hat und mir den Rat gab , sofort den
Arzt zu wechseln bevor ich mein Bein verliere !
 
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Wonderring

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #16 am: 04. April 2017, 12:53:33 »

Moin,
Zitat
Die existierende Zweiklassen Medizin sowohl in Thailand als auch in D
wird doch wohl keiner in Frage stellen .

Doch, wenn die 2. Klasse, dazu nur als ein etwas "laengerdauerndes Himmelfahrtskommando" angesehen werden kann.

Anders ausgedrueckt sollte nicht die 1. Klasse Standard sein, sondern die 2. , alles darueber erstklassig!

Zitat
Die med. Ausstattung der zwei PKH`s in Thailand in denen ich behandelt wurde
zeugt jedenfalls von einem regen RE INVEST der Kapital Eigner in neuste med.
Technologien ( auch gerne Apparate Medizin genannt ).

Das Klinikum Ingolstadt ( letzte Behandlung Jun. 2016 ) würde sich über eine
Ausstattung wie die der beiden von mir erwähnten PKH`s in TH sicherlich freuen !

Genau dieser Umstand kam ja bei "Hart a. F." zur Sprache, da erstmal andere Bereiche mit den Geldern abgedeckt werden, anstatt zu investieren.

Zitat
Die Hygiene Vorschriften , die Du erwähnst und bei HaF Erwähnung fanden sind in nur
einem fünftel in D gewährleistet , nämlich in 400 mit über 400 Betten belegten KKH der
insgesamt 2.000 KKH`s !

Somit stellen doch die uebrigen 80 Prozent ein erhebliches Gesundheitsrisiko, fuer Gesunde dar, die die Chance haben, krank aus dem Krankenhaus entlassen zu werden, wenn sie das ueberhaupt erleben koennen!

Nicht umsonst wird in Norwegen jemand gefragt," ob er denn letztens in einer dt. Klinik stationaer war", oder bekannt ist z.B. bei Knie-/Hueftop's es eher ein Lotteriespiel gleichkommt ob Keime auftrten bzw. das Implantat besiedeln. Nicht selten muss 3-4 nachoperiert, ausgewechselt werden, nicht jeder Patient verkraftet das, und auch nicht jeder Eingriff wird fuer den Patienten/Angehoerigen transparent.

So denke ich , stellen diese "Risiken" die mittlerweile , wie man hoert (Hr. Groehe/HaF) in einen Topf geworfen werden, mit allgemein-spezif. Op Risiken!
Ich lege noch ein Denkanstoss obendrauf: Der einen oder anderen Klinik, sind diese erhoehten OP Quoten nicht unbedingt unangenehm, auf dem Weg zum "Profit Center" Zumal Intransparenz diesen Weg mitpflastert!

Zitat
Kenne keine Thai Hygiene  Vorschriften , hatte aber auch keine Beanstandungen mit
Ausnahme der Wundcare Abtl. im BPH und dort waren es auch nicht die dort tätigen
Schwestern sondern ein dort tätiger Arzt !

Fast jede Nudelsuppenverkaeuferin hat gegen Haarausfall eine Haube auf, und/oder Mundschutz, sowie Gummihandschuhe , "wenn zu nah am Objekt zubereitet wird", da denk ich mal, das Hygiene
hier kein Fremdwort ist, schon garnicht in einem Krankenhaus.

Aber wie in deinem Fallbeispiel  (Arzt), so finden sich ueberall Ausnahmen.

Abschliessend meine Betrachtung: Vor 20-30- Jahren war die Sterblichkeit/Kontamination nach OP's/bzw. wegen Keime nicht hoeher, mangelns des Notstandes und darausresultierenden Qualitaetseinbussen.
Sondern deswegen ist diese Erhoehung erst eingetreten. Nur will sich dafuer wieder keiner den Schuh anziehen. Deswegen tun jetzt Alle so, das es ja schon wieder auf dem Weg derr Besserung ist, na kjlar so muss man es ja auch nach Aussenhin verkaufen.

Das es das aber eigentlich in dem Ausmass gar nicht gaebe, das merkt ja keiner dabei!

Viel zu lange passierte nix in D, jetzt dauerts wieder  (Groehe) noch  1 Jahr, obwohl die Mehrheit sich einig ist, es muesste sofort sein, und das "kranke System ist der eigentl. Patient"!!! Was stimmt m.M.n.!

LG W.
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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #17 am: 05. April 2017, 15:48:55 »

18 of Thailand's state hospitals officially declared 'broke':

The state of financial crisis of state hospitals was recently disclosed
 in the Facebook page of the Federation of Doctors of central and general hospitals.
 
The following hospitals which are considered as broke are: King Rama III hospital, 354 million baht in debt; Saraburi hospital, 321 million baht; Uttradit hospital, 277 million baht; Sakhon Nakhon hospital, 225 million baht; Surat Thani hospital, 219 million baht; Khon Kaen hospital, 214 million baht; Chao Phraya Yommaraj hospital, 199 million baht; Hua Hin hospital, 194 million baht; Wachira Phuket hospital, 185 million baht; Phayao hospital, 164 million baht; Phichit hospital, 156 million baht; Songkhla hospital, 138 million baht; Hat Yai hospital, 133 million baht; Nakhon Ping hospital, 131 million baht; King Rama II hospital, 116 million baht; Phra Phuttabaat hospital, 115 million baht; Prachuab Khiri Khan hospital, 102 million baht and Sukhothai hospital, 92 million baht.
 
Public Health Minister Dr Piyasakol Sakonsattayatorn admitted that state hospitals had been experiencing financial crisis for quite a long time and the situation is now critical.

http://thai.vi/2oEzhdV

http://englishnews.thaipbs.or.th/18-state-hospitals-broke/


Ps.: das Banglamung Hospital PTY ist wohl Dank "solventer Farang Patienten " nicht dabei .. :]
« Letzte Änderung: 05. April 2017, 15:55:42 von Alex »
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Wonderring

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #18 am: 05. April 2017, 18:57:39 »

Moin, wobei bei den meisten  Gegenden und diesen Summen , auch der Faranganteil sowieso vernachlaessigend  gering sein duerfte, vermute ich mal.

Also sehe ich das Problem generell im System.

LG W.
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Wonderring

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #19 am: 06. April 2017, 15:52:44 »

Moin Hinweis darauf hier  auch da es passt:

Zitat
Moin , diese Meldung kann uns doch freuen, wenn.  sie denn auch so umgesetzt wird, wie sie gemeint ist.

http://www.pattayablatt.com/nachrichten/regierung-bestimmt-kostenlose-aufnahme-von-notfall-patienten-fur-72-stunden-29455#.WOT65LglFxA

LG W.
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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #20 am: 28. Juni 2017, 09:44:07 »

Generell ist die medizinische Versorgung flächendeckend sehr gut

Überall in Thailand, also auch auf dem Land, gibt es niedergelassene Ärzte, welche kleine Kliniken betreiben und natürlich Apotheken mit qualifizierten Inhabern. Den Thais stehen unabhängig vom Einkommen staatlich finanzierte Gesundheitszentren für ambulante Behandlungen in Option. Jede Provinz verfügt zudem über mindestens ein staatliches Krankenhaus und darüber hinaus über hervorragend ausgestattete Privatkrankenhäuser.

Auch wenn die medizinische Versorgung als ausgezeichnet bezeichnet werden kann, ist sie nicht für jeden Einheimischen erreichbar, weil sie zwar weniger als hierzulande kostet, aber doch ihren Preis hat. Aus diesem Grund ziehen ältere und ärmere Thais die Behandlung mit aus der Natur entnommenen Wirkstoffen, welche vorwiegend in speziellen Tempeln oder Klöstern verabreicht werden, vor.

Krankenversorgung in den Touristenzentren

In den touristischen Hochburgen Pattaya, Phuket, Ko Samui oder Chiang Mai ist die Krankenversorgung oft besser als in deutschen Großstädten. Die dort ansässigen Kliniken werden von englischsprachigen Ärzten geleitet und bieten mit kompetentem Personal sowie oft neuester Technik, umfassende ambulante Versorgung an. In jedem dieser Ferienzentren gibt es mindestens ein privates Krankenhaus wie beispielsweise in Phuket das internationale Hospital oder in Pattaya das so bezeichnete Bangkok Pattaya Hospital. Diese Krankenhäuser sind mit innovativer Technik, mehrsprachigen Mitarbeitern und herausragendem Komfort auf Patienten aus aller Welt eingestellt.

Die Ausstattung der Krankenzimmer ist umfassend und lässt seitens des Interieurs kaum Wünsche offen. Charakteristisch für die Kliniken auf internationalem Niveau ist, dass die Patientenzimmer stets mit Schlafgelegenheiten für begleitende Familienangehörige oder Bekannte versehen sind. Diese Eigenheit wurde von den staatlichen Krankenhäusern in Thailand übernommen, obgleich sie in den privaten Häusern aufgrund des hohen Standards oft überflüssig ist. In staatlichen Spitälern müssen Familienmitglieder ihre Kranken angesichts des wenigen Personals oft selbst pflegen, vom Arzt verschriebene Medizin in der krankenhauseigenen Apotheke besorgen und bei akuten Problemen den Krankenschwestern assistieren.

In Bezug auf Effizienz lässt die Krankenversorgung in den Touristenmetropolen kaum zu wünschen übrig. Allerdings werden sowohl in kleinen Kliniken, als auch in den großen Privatkrankenhäusern, oft sehr hohe Preise dafür verlangt. Ein Tag ohne ärztliche Betreuung kostet in einem Haus mit internationalem Standard schnell 150 Euro und mehr, dazu kommen die Kosten für sämtliche Leistungen des Arztes und der Krankenschwestern sowie Medizin. Auch in den kleinen Privatkliniken werden oft Entgelte auf internationalem beziehungsweise deutschem Niveau verlangt, nicht selten dauern die Behandlungen dort unnötig lange.

Der Farang /de/pages/thailandreise-wie-sieht-es-mit-der-krankenversorgung-aus
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Suksabai

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #21 am: 28. Juni 2017, 10:03:55 »


Zitat
. . . und natürlich Apotheken mit qualifizierten Inhabern.

Von welchem Thailand schreibt hier der Farang?   {:}

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Wonderring

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #22 am: 28. Juni 2017, 10:21:50 »

moin
Zitat
Auch in den kleinen Privatkliniken werden oft Entgelte auf internationalem beziehungsweise deutschem Niveau verlangt, nicht selten dauern die Behandlungen dort unnötig lange.

Ist doch klar, wenn man schon mal denkt ein "finanzstarken Farang" auf dem OP Tisch, unterm Messer, oder nur vorm Schalter der Hausapotheke zu haben, werden wie ueberall, schonmal alle Register der devisenbringenden Einfaelle mitberuecksichtigt....

Jetzt aber nicht mitberuecksichtigt, das sich ein angedachter finanzstarker Farang, im Nachherein, auch immer noch als Fass ohne Boden (Geldmittel) entpuppen koennte, und aufgelaufene Rechnungen ins Leere laufen....
Gerechterweise wird sich so woanders, wo zu holen ist, auch geho.... :-X

Zumal es in Th noch keinen Notstand an den Kliniken gibt, d.h. es sind weitaus mehr Betten vorhanden als Insassen, die es gilt zu fuellen, und das moeglichst lange.

So wird hier in TH des oefteren erlebt , bei einer banalen, wenn auch starken Erkaeltung/Grippe zugegeben, auch schonmal angereaten, zur Beobachtung 1 Nacht dort zu verbringen.

Wenn das allerdings als reine Vorsichtsmassnahme angedacht ist, weil die Diagnose den Arzt ueberfordert, muesste eigentlich das KRhs die Uebernachtung zahlen, oder  {--

Nicht wie in D wo das Angebot an Betten kuenstlich (Kostenfaktor) verknappt ist, und dadurch schon die "Verweildauer" reduziert, denn Nachschub wartet bereits und Nachsorge kann auch schon im Hause von Angehoerigen und Pflegedienste "abgeladen" werden!

M.M. nach, solange es 2 und mehr Klassen Medizin gibt, staatlich(ohne Gewinnerziehlung) privat (Gewinnerzielung) solange wird es auch immer ein Beigeschmack geben kuenstlich die Einnahmen zu vermehren, siehe ueberfluessige und/oder ueberteuerte  Op's etc., Arzneimittelverkaeufe noch teurer als in Apotheken!, usw.

So sollte es eine gehobene Standardmedizin fuer alle geben, angelehnt an den Stand der Technik, und machbaren, finanziert von einem Staat, und nicht privatisiert.

LG W.
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Alex

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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #23 am: 28. Juni 2017, 12:35:07 »

Man sollte hier aber festhalten , das die PKH`s hier im Land von der med. Ausstattung

und den Diagnose Möglichkeiten High Tec. in einem Maße vorhalten , da würde selbst

ein größeres Klinikum in D sagen whoooow ... wie bei uns ... Kreis KKH`s würden sich

so eine Ausstattung wünschen . Dies muß sich ja auch alles armotisieren und der ROI

( Return of Invest ) muß auch im Zeitrahmen bleiben .  Intensiv Patienten allerdings nur

für die Unterbringung ohne med. Leistung und Nursing 80.000 THB / 24 h  abzuverlangen ... da

geht es nach fachlicher Auskunft in Deutschland mit um die 800 Euronen / 24 h  ab.

Gerade liegt mal wieder ein schon älterer Herr im BPH nach einem Unfall intensiv und einer dazu

gekommenen Lungen Entzündung dem sie eine Vorcast von 3,5 MIO THB überreicht haben

um seine Schäden zu beheben ... bei solventen Personen kann man ja auch mal unverschämt

zulangen , oder ???
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Re: Privat Krankenhäuser in Thailand
« Antwort #24 am: 28. Juni 2017, 13:49:48 »

Moin
Zitat
Vorcast von 3,5 MIO THB überreicht haben

um seine Schäden zu beheben ... bei solventen Personen kann man ja auch mal unverschämt

zulangen , oder ???

Bloss, woher wissen die das vorher (solvent) Sollte er seine 10 Baht Goldkette noch umgehabt haben....??? {--

Sogesehen stuetzt es doch meine These " Solvente zahlen fuer insolvente mit..... C--

LG W.
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