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Autor Thema: Armutsprogramm  (Gelesen 583 mal)

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Non2011

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Armutsprogramm
« am: 11. Januar 2018, 08:48:40 »

Laut der aktuellen vorliegenden Daten der Regierungsdatenbank gibt es in Thailand etwa 11 Millionen Menschen, deren jährliches Pro-Kopf-Einkommen weniger als 30.000 Baht beträgt. Lassen wir diese Statistik einfach mal so stehen.

Nur am Rande erwähnt, dass etwa ein Fünftel der thailändischen Bevölkerung in Städten, der Rest aber auf dem Land wohnt. 

Eine wiederum Statistik besagt, das Durchschnittseinkommen in Thailand beträgt: 13.963 THB / Monat. (2017) und das Mindesteinkommen pro Tag 305 Bath ebenda für ( 2017 ). Ein Monat hat durchschnittlich 25,3 Arbeitstage, somit: 305 * 25,3 = 7.716,5.

Mit dem nunmehr aufgelegten Programm ( 35 Milliarden Bath - hier wurde augenscheinlich eine Null vergessen )  ) und der Zielsetzung, die Lebensqualität der Geringverdiener dadurch zu verbessern, berechtigte Zweifel sind hier angebracht. Diese besagten 35 Milliarden Bath reichen nicht einmal, um die in den Randbezirken von Bangkok lebenden Menschen nebst den dortigen in den Slums lebenden Grossfamilien mit ausreichender Lebensqualität .: wie immer man ausreichend definiert -  zu versorgen.

Diejenigen, deren jährliches Einkommen gegen Ende dieses Jahres immer noch 30.000 Baht oder weniger beträgt, erhalten zusätzlich zu den vorherigen 300 Baht einen weiteren zusätzlichen monatlichen Zuschuss von 200 Baht. Diejenigen Bürger, deren jährliches Einkommen 100.000 Baht oder weniger beträgt, erhalten ebenfalls weitere Subvention in Höhe von 100 Baht pro Monat zusätzlich zu den vorherigen zugesagten 200 Baht im Monat.

In etwa – 7 Bath pro Tag – dafür muss selbst eine alte Frau in TH nicht lange Stricken.

Einmal ausgehend v. d. bes. 100.000.- Bath, müssten 60% der Polizeibediensteten nebst 60% d. Militärangehörigen von diesem Geldsegen ( Subvention? ) in Höhe von ~ 7 Bath pro Tag profitieren.

Gleichzeitig fügte er ( Prayuth ) hinzu, dass die Regierung jeweils lokale Komitees ernennen wird, die diese personalisierten Anstrengungen genau überwachen sollen. Die Regierung will dadurch sicherstellen, dass alle gestellten Ziele auch tatsächlich erreicht werden.

Wer überwacht diese Komitees und wer überwacht die Komitees, die die Komitees überwachen.

In der thailändischen Gesellschaft gibt es starke soziale Unterschiede zwischen Arm und Reich. Ja gut, gibt es in der BRD und Anderswo auch. Wenn jedoch erst ab einem Jahreseinkommen von 150.001 – 300.000 Bath ( 5% ) und gar bei einem J. Einkommen v. bis zu 500.000.- Bath ( 10% )
und oder bei einem J. Einkommen v. bis zu  1 Million Bath ( nur ) 20% an Steuern fällig werden, sowie die Abzugsbeträge resp. sich noch Arm rechnen kann, was bleibt f. d. Gesellschaft z. B. f. d. Aufbau eines geeigneten Sozialsystems.

Laut der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) aus 2016 / setzte Thailand 44,6 Milliarden Dollar um.  Wie viele Milliarden Bath sind das? ( im Vergleich zu den 35 Milliarden Armutsprogramm ) Sorry schafft mein Taschenrechner nicht.
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Vimana

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Re: Armutsprogramm
« Antwort #1 am: 11. Januar 2018, 11:07:35 »

@ Non2011

Dein Beitrag schön und gut, aber hier bist du in Thailand und diese Regelungen sind Sache der Thais. Und jedes Land hat die Regierung, die es verdient. Ob der Chef jetzt Prayuth oder Merkel oder Trump heißt oder wie dieser Chef an die Macht gekommen ist? Ein Recht sich einzumischen hast du nur bei Merkel, soweit deutscher Pass.

Noch ein Beispiel zur Steuer? Ich habe hier gerade familiär einigen Einblick zur Steuer auf Mieteinnahmen bzw. Kapitalerträge. Für Bio- Thais unter 5%, wenn du alle Möglichkeiten ausnutzen kannst, 3,5%. Egal ob jährlich 100 Tausend oder 100 Millionen Baht Mieteinnahmen. Das erklärt zum Beispiel auch die Wahnsinns Einkaufszentren oder verfallene Mietbunker, weil für Thais ein pauschaler Abzug von 30% der Mieteinnahmen für Renovierung bzw Werbungskosten möglich ist. Renovierung lohnt sich deshalb erst bei Totalsanierung.

Für Bio- Ausländer beträgt die Steuer auf Mieteinnahmen oder Kapitalerträge übrigens 15%. Und der Pauschale Abzug für Werbungskosten bei Vermietung ist nicht möglich. Ausländer müssen alles nachweisen. Gerecht?

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Re: Armutsprogramm
« Antwort #2 am: 11. Januar 2018, 12:21:58 »

Hallo Non2011

Du startest aufgrund eines Artikels aus dem Thailand TIP online hier ein neues Thema, zitierst sogar aus diesem Artikel (allerdings ohne jegliche Kennzeichnung), nennst aber weder die Quelle, noch gibst Du einen Link.
Was soll das?  ???

Hier der ganze Artikel:
>> http://thailandtip.info/2018/01/10/kabinett-genehmigt-35-milliarden-baht-fuer-ein-programm-zur-armutsbekaempfung/ <<
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Non2011

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Re: Armutsprogramm
« Antwort #3 am: 11. Januar 2018, 13:51:03 »

Wie viele Artikel aus dem TH – TIP wurden hier schon 1 zu 1 übernommen ( auch von den Moderatoren ) – kein Hahn hat danach gekräht. Beim – NON – natürlich, wird wieder gemeckert. Den einzigen Passus den ich 1 zu 1 übernommen habe.:

Diejenigen, deren jährliches Einkommen gegen Ende dieses Jahres immer noch 30.000 Baht oder weniger beträgt, erhalten zusätzlich zu den vorherigen 300 Baht einen weiteren zusätzlichen monatlichen Zuschuss von 200 Baht. Diejenigen Bürger, deren jährliches Einkommen 100.000 Baht oder weniger beträgt, erhalten ebenfalls weitere Subvention in Höhe von 100 Baht pro Monat zusätzlich zu den vorherigen zugesagten 200 Baht im Monat.

Der Rest stellt meine Meinung zu diesem Programm dar.
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Steed

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Re: Armutsprogramm
« Antwort #4 am: 12. Januar 2018, 02:07:40 »

Ich bezweifle ob es überhaupt für Thai ein wirksames Programm für ARMUTSBEKÄMPFUNG gibt.
Ein Thai fühlt sich entweder arm oder reich. Für die Wenigsten glaube ich, gibt es eine durchschnittliche Zufriedenheit. Der Unzufriedene ist immer arm und holt sich das was noch zur Zufriedenheit fehlt irgendwo her, wo und wie es möglich ist.
Der Reiche ist zufrieden und bindet sich 20 Uhren gehobenen Standards um den Arm.
Man kann zwar ein solches Programm entwickeln, austüfteln oder was auch immer. Es ist ein Bestandteil von Bussines und Show der Politik  "wir tun etwas"...-
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Non2011

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Re: Armutsprogramm
« Antwort #5 am: 12. Januar 2018, 05:27:20 »

@Steed@

,,, Man kann zwar ein solches Programm entwickeln, austüfteln oder was auch immer. Es ist ein Bestandteil von Bussines und Show der Politik  "wir tun etwas"...-   {*
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