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Autor Thema: Drogenkrieg in Thailand und anderswo  (Gelesen 84407 mal)

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crazyandy

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Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« am: 24. September 2010, 13:35:43 »

in der Zeit Online habe ich allein für den Drogenkrieg in Mexiko 36 !!!! einträge gefunden, und das dürfte weit untertrieben sein, was geschieht wenn man den Drogenbossen nicht einhalt gebietet sieht man aktuell gerade in Mexiko am schlimmsten.
Da sterben tagtäglich Menschen, und nicht nur Schuldige im Kugelhagel der Banden untereinander und im Krieg mit der Polizei, wenn Thailand das Problem nicht bald angeht (es soll ja schon angegangen worden sein) dann droht Thailand das selbe wie Mexiko oder Kolumbien oder Amerika.

http://www.zeit.de/suche/index?q=Drogenkrieg+in+Mexiko

Edit : ich hoffe es geht hier einigerMassen gesittet zu.
« Letzte Änderung: 24. September 2010, 13:39:15 von crazyandy »
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Kern

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #1 am: 24. September 2010, 14:05:36 »

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crazyandy

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #2 am: 25. September 2010, 18:54:06 »

ich hatte heute etwas mehr Zeit und mal bei Wiki reingesehen, die Drogentoten in Mexiko belaufen sich laut offiziellen  ??? Daten auf 35 500 Tote, dabei sind Schuldige (Drogenbosse bis hinunter zum kleinen Dealer, Polizisten gekauften) Polizisten (im Kampf gefallen oder ermordet) ebenso Soldaten, aber auch eine große Anzahl an Zivilen Opfer (unschuldige die unter Feuer gerieten oder einfach nur hingerichtet wurden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Drogenkrieg_in_Mexiko

es ist erschreckend was da in Mexiko momentan so geschieht, nur sieht man gerade da was geschehen kann wenn nicht den Drogenbossen einhalt geboten wird.
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menetekel

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #3 am: 26. September 2010, 15:02:22 »

es ist erschreckend was da in Mexiko momentan so geschieht, nur sieht man gerade da was geschehen kann wenn nicht den Drogenbossen einhalt geboten wird.

Da muss man gar nicht so weit wegscheifen. Was in TH aktuell in Sachen drogen abgeht ist erschreckend genug.
Da faengt schon der Familienvater in der Nachbarschaft an von den vorteilen der yaba droge zu philosophieren. Die Hemmschwelle bis zur Einnahme ist weniger als niedrig.
Und irgendwie scheint das ganze gesellschaftlich auch noch anerkannt zu sein.

Rechnen wir einmal, eine "portion" von dem Zeug kostet laut Aussage des o.g. 300 BHT.
Sind im Monat ca. 9000BHT. Jetzt verdient Khon Thai durchschnittlich 15.000-20.000 BHT im Monat.
Wie lange dauert es wohl das die Beschaffungskriminalitaet einsetzt ?

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Alle stehen auf der gleichen Seite, es ist das Problem was auf der anderen Seite steht.

Ozone

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #4 am: 29. September 2010, 05:15:10 »

Da faengt schon der Familienvater in der Nachbarschaft an von den vorteilen der yaba droge zu philosophieren. Die Hemmschwelle bis zur Einnahme ist weniger als niedrig.
Und irgendwie scheint das ganze gesellschaftlich auch noch anerkannt zu sein.

Bei nicht wenigen Fernfahrern ist Yaba Teil des Proviantes. Nimmt den Hunger und hält wach. Kann man als Farang auf Raststätten zur genüge beobachten:

Rein in die Toilettenkabine und wieder raus mit angerussten Fingern und glasigen Augen mit Pupillen wie Ufo-Teller  :o

   
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Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit

Kern

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #5 am: 29. September 2010, 06:06:12 »

Ozone, wunderbar formuliert!   :]
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hellmut

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #6 am: 01. Oktober 2010, 05:16:56 »

Am Mittwoch, dem 29. September 2010 gingen der Polizei in Chonburi mehre Drogendealer ins Netz, darunter zwei richtig dicke Fische.

Bei einem wurden 34 000 YaBa Tabletten und 700 Gramm of the class-1 Ice (crystal methamphetamine) gefunden, beim Anderen 36 000 YaBa Pillen.

Die Polizei gibt den Marktwert der 70 000 Tabletten im Einzelhandel mit 21 Millionen Baht an, d. h. 300 Baht pro Stück. Die 700 Gramm Ice wurden mit 3 Millionen Baht taxiert.

Die Preisinformation ist speziell für bukeo.

... Zeig mir einen Link ...

Hier ist der Link: pdn
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volkschoen

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #7 am: 01. Oktober 2010, 11:25:53 »

Zitat
Da muss man gar nicht so weit wegscheifen. Was in TH aktuell in Sachen drogen abgeht ist erschreckend genug.
Da faengt schon der Familienvater in der Nachbarschaft an von den vorteilen der yaba droge zu philosophieren. Die Hemmschwelle bis zur Einnahme ist weniger als niedrig. Und irgendwie scheint das ganze gesellschaftlich auch noch anerkannt zu sein.

Also ich kann das nicht so stehen lassen, denn das erweckt den Eindruck, dass ganz Thailand nur im Rauch ist, dem ist aber nicht so. Ich bin gerade zurück von meinem Visarun. Ich bin mit dem Bus von Kamphaeng Phet über Chiang Rai nach Mae Sai gefahren. Auf beiden Touren haben je 6 Polizeikontrollen stattgefunden. Da wurde gezielt nach Yaba gesucht, Körperkontrolle, Taschen und Beutel wurden ebenfalls durchsucht.

Auch in meiner Provinz wird hart gegen Drogendealer vorgegangen, ein Nachbar wurde vor kurzem das dritte Mal beim Dealen erwischt, lebenslange Gefängnisstrafe. Meine Frau sagte mir, der kommt nie wieder raus, auch kein Gnadengesuch beim König hat Erfolg. Der Bruder einer Freundin meiner Frau wurde auch beim Dealen erwischt, Lebenslang und das mit 22 Jahren.

Vor zwei Wochen war ich mit den Fußballer in einer Diskothek, plötzlich ein Gebrüll und Hektik, Zivilbeamten haben zwei Drogendealer festgenommen, zwei Ausländer hatten sich aufgeregt, dass die Festnahme etwas rüde ablief, für mich war das Okay, sie wollten nicht freiwillig das Versteck ihrer Drogen zeigen und nicht mitgehen. Das haben dann die Beamten mit Gewalt durchgesetzt.
     
Vor etwa 1,5 Jahren wurden bei zwei junge Burschen bei einer Urinprobe die Einnahme von Yaba festgestellt. Die Folge, Gefängnis, 1 Jahr jeden Monat Abgabe der Urinprobe und ständig Gespräche bei der Polizei.

Auch in der Schule wird über Drogen gesprochen, am Montag kam der Mittelste Bub, 8 Jahre aus der Schule und erklärte mir, er wird später Polizist und geht gegen Drogendealer vor. Als erste Aktion befestigte er ein Schild an unseren Zaun mit der Aufschrift, No Smoking. Ich sagte zu ihm richtig so, denn so fängt es meistens an, erste Zigarette, erster Joint usw.

Das Drogenproblem ist weltweit und leider nicht in dem Griff zu bekommen, weil zu viele an diesem viel Kohle verdienen. Ich habe in Berlin einen Kumpel und er ist bei der Polizei, Drogenfahndung. Was der mir damals erzählt hat, dabei ist mir schlecht geworden. Deshalb wünsche ich jedem Drogendealer, das schwärzeste Loch auf dieser Welt. 

Gruß Volkmar   
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georg

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #8 am: 01. Oktober 2010, 14:38:16 »

Das Drogenproblem ist weltweit und leider nicht in dem Griff zu bekommen, weil zu viele an diesem viel Kohle verdienen. Ich habe in Berlin einen Kumpel und er ist bei der Polizei, Drogenfahndung. Was der mir damals erzählt hat, dabei ist mir schlecht geworden. Deshalb wünsche ich jedem Drogendealer, das schwärzeste Loch auf dieser Welt.  

Richtig es ist nicht in den Griff zu bekommem, warum denn wohl ?

Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, das Land ist auch weltweit führend in der Produktion von Haschisch, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) vergangene Woche berichtet hat. Und das unter Aufsicht und Duldung der NATO-Okkupationsarmee.

Wie bekannt ist, gab es unter der Taliban-Regierung bis zur Invasion durch amerikanische Truppen 2001 praktisch keinen Drogenanbau in Afghanistan. Erst als die ISAF-Truppen das Land besetzen, fingen die Bauern wieder damit an. Dies selbstverständlich mit voller Genehmigung der NATO.

Afghanistan liefert 90 Prozent des Opiums der Welt, die Ausgangsbasis für Heroin.
Alle profitieren davon, die Bauern, die Taliban, die Warlords, die korrupten Offiziellen der afghanischen Regierung, die Kommandeure der NATO-Truppen und am meisten die CIA. Damit füllt sie die schwarzen Kasse für ihre illegalen Operationen.

Hier kann man weierlesen http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/04/unter-der-nato-herrschaft-ist.html

oder auch hier: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,657878,00.html

Präsidentenbruder Wali Karzai, einer der mutmaßlich mächtigsten Drogenhändler Afghanistans, soll Zuträger des US-Geheimdienstes CIA sein.
Hunderte Millionen Dollar soll er nach Erkenntnissen westlicher Geheimdienste durch den Handel mit Rohopium und Heroin verdienen, außerdem soll er für seinen Bruder den Wahlbetrug im Süden organisiert haben. Bisher aber traute sich niemand Wali anzutasten. Dass zum Beispiel britische Soldaten im Sommer einen seiner Höfe stürmten und große Mengen Opium fanden, wurde vertuscht.


Wie überall die kleinen Fische sperrt man ein die grossen laufen frei herum, Bussines as useal siehe Banker, Politiker die gleiche Sorte von Mensch.
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TiT

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #9 am: 01. Oktober 2010, 15:53:31 »

Auch hier frisch "entschwurbelt".  C--
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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #10 am: 01. Oktober 2010, 17:19:15 »

"... dann droht Thailand das selbe wie Mexiko oder Kolumbien oder Amerika ..."

Thailand mag ein Drogenproblem haben. Aber den Drogenkrieg in Mexico und dem Norden Südamerikas mit Thailand zu vergleichen ist der Äpfel / Birnen Vergleich. Jetzt und in Zukunft.
In Mittel- Südamerika gehts um richtige Dollar und die Versorgung von hundert Millionen "Qualitätskoksern" im Gringoland.

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Ma Prao

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #11 am: 01. Oktober 2010, 18:54:27 »

[

Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, das Land ist auch weltweit führend in der Produktion von Haschisch, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) vergangene Woche berichtet hat...

Wie bekannt ist, gab es unter der Taliban-Regierung bis zur Invasion durch amerikanische Truppen 2001 praktisch keinen Drogenanbau in Afghanistan. Erst als die ISAF-Truppen das Land besetzen, fingen die Bauern wieder damit an. Dies selbstverständlich mit voller Genehmigung der NATO.

Afghanistan liefert 90 Prozent des Opiums der Welt, die Ausgangsbasis für Heroin.
Alle profitieren davon, die Bauern, die Taliban...




Du schreibst ja selbst, dass auch die Taliban vom Anbau und Handel mit Drogen profitieren.
Meiner Meinung nach finanzieren sie sich zu einem grossen Teil durch dieses Business, und zwar schon lange.
Mag nicht so ganz glauben, dass dies in der Zeit vor dem Sturz der Taliban Regierung in Afganistan grundätzlich anders war,
irgendwie mussten sie sich auch damals finanzieren.
Wie auch vorher den Widerstand gegen die Sowjets.

Dieser Geschäftszweig hat Tradition in Afghanistan und auch die Taliban bilden da keine Ausnahme, jedenfalls keine positive.

Zudem soll die islamische Republik Iran, die ja bekanntlich sehr viel auf Sitte und Moral hält,
zu dem grössten Transitländern für Drogenlieferungen nach Europa gehören.

Es füllen sich also wohl noch einige andere "Institutionen" ihre mehr oder weniger schwarzen Kassen mit dem Profit,
das dieses dreckige Geschäft abwirft.
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bukeo

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #12 am: 01. Oktober 2010, 19:13:49 »


Meiner Meinung nach finanzieren sie sich zu einem grossen Teil durch dieses Business, und zwar schon lange.

ja richtig, die Talibans verdienten immer schon eine Menge Geld mit dem Drogenhandel.
Jedoch haben sie den Umsatz nun noch deutlich gesteigert.

Hier mal Zahlen der UN:

So hätten die Taliban zusammen mit anderen Aufständischen vor zehn Jahren noch zwischen 75 und 100 Millionen eingenommen. Mittlerweile fließen jedes Jahr zwischen 90 und 160 Millionen US-Dollar in ihre Kassen.
Zu diesem Ergebnis kommt die Agentur für Drogen und Kriminalität (UNODC) der Vereinten Nationen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2009-10/taliban-afghanistan-drogenanbau-opium
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georg

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #13 am: 02. Oktober 2010, 13:54:41 »

Du schreibst ja selbst, dass auch die Taliban vom Anbau und Handel mit Drogen profitieren.
Meiner Meinung nach finanzieren sie sich zu einem grossen Teil durch dieses Business, und zwar schon lange.
Mag nicht so ganz glauben, dass dies in der Zeit vor dem Sturz der Taliban Regierung in Afganistan grundätzlich anders war,
irgendwie mussten sie sich auch damals finanzieren.
Wie auch vorher den Widerstand gegen die Sowjets.

Dieser Geschäftszweig hat Tradition in Afghanistan und auch die Taliban bilden da keine Ausnahme, jedenfalls keine positive.
 

Irgendwie war es bis zum Sturz der Taliban so, dass afghanische Drogen nicht so massiv produziert wurden. Unter dem König nicht, nach dessen Sturz nicht, unter sowjetischer Besatzung nicht, unter Najibullah nicht, unter den Taliban nicht... So ein Zufall, kaum übernehmen die Amerikaner die Verantwortung, schon wird das Problem angeblich unkontrollierbar.

Der selbsternannte "Leuchtturm der Freiheit und der Demokratie" dealt mit Drogen... Au weia.

- sie unterstützen in Afghanistan ein drogendealendes Regime, direkte Folge davon ist, dass sich nach Vertreibung der Taliban die Drogenproduktion vervielfacht hat

Warum wird nun dass ganze gemacht welche Strategie steckt dahinter der kann zum Beispiel hier nachlesen

http://www.sopos.org/aufsaetze/4bc8242b20438/1.phtml

Wir haben es mit der modernen Variante eines »Opiumkriegs« zu tun, der mit der gleichen Zielsetzung geführt wird, welche die Briten im Ersten und im Zweiten Opiumkrieg (1839–1842 und 1856–1860) gegen das Kaiserreich China der Qing-Dynastie verfolgten. Das dem Reich der Mitte aufgezwungene Opium bewirkte die völlige Zersetzung der chinesischen Gesellschaft und jene innenpolitische Instabilität, die 1900 den sogenannten Boxer-Aufstand auslöste – den erwünschten Vorwand zum europäischen Einmarsch.

Opium und das daraus gewonnene Heroin schädigen den Menschen bis in seine genetischen Grundlagen – wie damals im chinesischen Kaiserreich so heute in Rußland, in der Volksrepublik China und ihren Nachbarländern. Drogen sind offenbar zur Giftwaffe in der globalen Auseinandersetzung mit den aufstrebenden Staaten des Ostens geworden. Ein wesentlicher Aspekt des Afghanistankriegs, bisher öffentlich kaum diskutiert.

oder auch hier: Russland wird mit Drogen überschwemmt

http://www.bbc.co.uk/worldservice/news/2010/04/100402_russia_heroin_hs.shtml
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crazyandy

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Re: Drogenkrieg in Thailand und anderswo
« Antwort #14 am: 03. Oktober 2010, 13:33:40 »

@ Samurai sicherlich ist die Situation in Amerika/Mexiko eine andere wie in Thailand, nur keiner wird sich einen solchen Krieg oder einen ähnlichen wünschen, je früher gegen die Drogenkriminalität (auch die Beschaffung von Geld zum erwerb von Drogen) angegangen wird um so besser ist es.

Mexiko hat es einige Jahre "schleifen" lassen und bezahlt nun einen sehr hohen Blutzoll dafür.
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