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Autor Thema: Wir schaffen das  (Gelesen 90108 mal)

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tom_bkk

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #810 am: 26. Dezember 2020, 17:13:37 »

@namtok

Zitat
Was mir allerdings schon länger auffällt (ohne irgendwelche "alte weisse Männer" ): die AfD ist bei Thais mit D Bezug extrem populär...

Wundert mich kaum, wobei ich schon glaube dass da die Ehepartner ein wenig abfärben. Bei Russen mit D Bezug, bzw. eingebürgerten aus dem ehemaligen "Ostblock" ist die AfD ebenfalls sehr beliebt, gut da wurde auch intensiv geworben.
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Ernst PGM

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #811 am: 26. Dezember 2020, 19:34:21 »

Ob man "Angie" auch einmal eine Hymne singen wird ?

Das glaube ich nicht, denn irgendwann wird es den verbliebenen Alt-Deutschen wohl doch noch auffallen, dass während Merkels Amtszeit die nach dem verlorenen II. WK noch vorhandene Restsouveränität  Deutschlands an eine Überregierung in Brüssel kampflos verschenkt worden ist.  Seitdem wird im Ausland darüber von mehrheitlich Politikern fremder Staaten entschieden, was in der EU-Provinz Deutschland Recht und Gesetz zu sein hat.  Deutschland hat sich damit als souveräner Nationalstaat abgeschafft und darf dafür nun unter Einsatz der Steuergelder seiner abgezockten Bürger die Rolle des Zahlmeisters, Bürgen und Problemlösers für andere Europäer spielen. 

Weil das anscheinend immer noch nicht reicht, um die vielbeschworene deutsche Erbschuld zu begleichen,  strebt Merkel auch noch  mit deutscher Überheblichkeit die Weltrettung mitsamt Klimawende an.  Weil andere Länder mit klügeren Staatslenkern dabei natürlich nicht wie von ihr gewünscht mitmachen, betreibst sie seit 2015 eine katastrophale Migrationspolitik, welche in ihren bisherigen Auswirkungen schon deutlich erkennen lässt, dass die  Weltrettung vorrangig auf deutschem Boden unter Einsatz deutschen Geldes stattfinden soll.

Wer sollte der Merkel dafür eine Hymne schreiben oder singen ?  Und welcher Hymnen-Text wäre dafür geeignet..?  Eine Lobeshymne könnte das sowieso nicht sein,  und weil es sich bei den von Merkel angelockten Migranten oft um um Leute aus aller Herren Länder handelt , die sich gegenseitig hassen und bekämpfen, würden diese auch zum Singen einer Merkel-Hymne keinen gemeinsamen Chor bilden .

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kiauwan

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #812 am: 26. Dezember 2020, 21:39:19 »

Fazit Merkels Amtszeit,Deutschland hat fertig , die Hymne "Spiel mir das Lied vom Tod'
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jock

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #813 am: 26. Dezember 2020, 22:36:43 »

Ich verstehe nicht ganz,warum so viele Mitglieder die Frau Merkel als Voodoo-
puppe hernehmen,um ihre Nadeln hineinzustechen,damit der angestaute Frust
gemildert wird.

Frust,der bei Analyse der Zeitlaufe unangebracht ist.

Im ersten Absatz des verehrten @Ernst PGM,bezichtigte er Frau Merkel,dass sie
die Restsouveraenitaet kampflos nach Bruessel "verschenkt" hat.

Der letzte Vertrag Deutschlands mit der EU,bei dem teilweise Hoheitsrechte ab-
getreten wurden,und zwar von allen EU -Mitgliedsstaaten,war der Vertrag von Lis-
sabon im Jahre 2007.
Das ist immerhin schon 13 Jahre her und ich kann mich nicht erinnern,dass der
Vertrag vom deutschen Volk besonders kritisiert wurde.

Wenn man es genau nimmt,und die "Aufgabe" von Hoheitsrechten als unverzeihlich
bezeichnet,muss man dazu sagen,dass diese schon im Jahre 1955 erstmals abgetreten
wurden. Stichwort Montanunion.

Damals war Herr Adenauer Bundeskanzler,den man nichts Schlechtes nachsagt.

Die Montanunion kann man kritisch sehen,darf dabei aber nicht das geopolitische
Umfeld jener Zeit ausser Betracht lassen.

Kalter Krieg,zwei deutsche Staaten,Deutschland demilitarisiert,quasi Besetzungszu-
stand u.s.w. waren sicher Katalysatoren,sich ein vertraglich festgezurrtes Buend-
nis anzuvertrauen.

Die Frage,ob Deutschland durch seine Mitgliedschaft in der EU profitiert hat oder
nicht,wird durch die Nationaloekonomen eindeutig mit Ja beantwortet.
Ausserdem ist durch die Kanzlerin der Zustand eingetreten (oder er ist erhalten ge-
blieben),dass Deutschland die EU dominiert und nicht umgekehrt.

Frau Merkel wirft man ausserdem vor,dass unter ihre Regentschaft Deutschland nach
links gerueckt sei.

Eine reine Phantomdebatte,denn wenn bei einem 6-Parteienspektrum,die Zustim-
ungsquote bei 40 % liegt,kann sie nicht viel falsch gemacht haben bzw.wird ihr
Kurs durchaus vom Wahlvolk goutiert.

Das heisst aber noch lange nicht,dass in Deutschland nicht auf einigen Gebieten Nach-holbedarf besteht.

Die Demografie ist ein Sorgenkind und die daraus ergebende Rentenfrage.

Jock


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kiauwan

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #814 am: 27. Dezember 2020, 00:42:10 »

wenn man aber mal Waehler und Simmen rechnet dann kommen die 40% recht mager rueber

Andererseits hatte sie auch immer die Staatsmedien auf ihrer Seite und die Fascho Keule gegen die AfD.
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Friedrich

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #815 am: 05. Januar 2021, 06:19:18 »

Ein zwar schon 5 Jahre alter Vortrag - jedoch von der ersten bis zur letzten Minute spannend. Der Mann nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht mir aus der Seele.

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Gruß
Friedrich

Ernst PGM

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #816 am: 07. Januar 2021, 04:33:01 »

@ Friedrich, 
..der Prof. Weede ist insgesamt gesehen ein fähiger Typ, der sich auskennt.  Er nennt sich aber selbst "Libertärer" und will nicht mit einem Liberalen verwechselt werden.  Sozialstaat gefällt ihm weniger, denn er liebt eher amerikanische Verhältnisse, wo das Kapital mehr Freiheiten genießt. 

Er plädiert leider für den Abbau unseres Sozialstaates aus der Erkenntnis heraus, dass ein Sozialstaat nur dann existenzfähig sein kann, wenn er nicht gleichzeitig "weltoffen" und deshalb für jeden illegal hereinspazierten Migranten ein lohnendes Ziel ist.

Erkannt hat er damit zwar richtig die negativen Auswirkungen, doch auf die naheliegende Idee, den deutschen Sozialstaat zwar ohne Kürzungen zu erhalten, ihn aber vor dem Zugriff unerwünschter Zuwanderer zu schützen, ist er anscheinend noch nicht gekommen.
 
Ich habe jedenfalls eine solche Äußerung von ihm noch nicht gehört.  Vielleicht hat er das  aber nur nicht vorgeschlagen, weil es bis jetzt gesetzlich noch nicht gestattet ist,  arme Deutsche und Asylbewerber unterschiedlich zu "entlohnen".

Doch bevor der bereits übermäßig strapazierte Sozialstaat ganz in die Knie geht und für alle Leistungsbezieher "geschliffen" werden muss,  sollte sich die Regierung , d.h. der Gesetzgeber dringend mit einer dazu erforderlichen Gesetzesänderung beschäftigen.  Sachleistungen statt Geldleistungen beispielsweise würden die Zahl der "Schutzsuchenden" unglaublich schnell nach unten gehen lassen und als erfreuliche Nebenwirkung den  durch  Merkels Asylpolitik geförderten Asylanten-Schlepperdienst übers Mittelmeer unverzüglich in den Konkurs treiben. 

Nachstehend noch ein Video mit T. Sarrazin, Prof. Weede, Prof. Habermann . Die drei erklären dort ausführlich die Dinge, über welche wir aber bereits Bescheid wissen.
In den "linksversifft-neutralen"   :-) deutschen Denkbetreuungs-Staatsfunk gelangen solche klugen und erfahrenen Köpfe natürlich niemals mit ihren Videos.





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Friedrich

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #817 am: 07. Januar 2021, 05:21:21 »

Danke, Ernst.

Genau diese Stelle / Äußerung (langsamer kpl. Abbau des "Sozialstaats") ist auch mir "aufgestoßen." Ansonsten hat der Mann gesunde Ansichten.

Allerdings empfinde ich z.B. die Abschaffung des "Lohnabstandsgebots" im Jahre 2010, als fatalen Fehler. In den unteren Lohngruppen, den einfachen Berufen lohnt sich die Mühe der Aufnahme einer regulären Arbeit einfach nicht mehr (Schwarzarbeit hingegen sehr wohl !).




nicht mehr erkennbar bzw. entschieden zu gering umgesetzt an.
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Gruß
Friedrich

schiene

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Re: Wir schaffen das
« Antwort #818 am: 12. Januar 2021, 09:35:56 »

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Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant.
 

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