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Autor Thema: Neues aus Südkorea  (Gelesen 5523 mal)

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Khun Tan

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Südkorea lädt Nordkorea erstmals zu Sicherheitskonferenz ein
« Antwort #30 am: 18. Juli 2015, 14:59:53 »

Formal befinden sich beide Länder im Kriegszustand. Doch jetzt hat Südkoreas Verteidigungsministerium Nordkorea angeboten, an einer Sicherheitskonferenz teilzunehmen. Der kommunistische Nachbar hat noch nicht reagiert...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/suedkorea-laedt-nordkorea-erstmals-zu-sicherheitskonferenz-ein-a-1044104.html
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franzi

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #31 am: 08. Dezember 2016, 05:46:33 »

Am sechsten Wochenende haben jetzt wieder hunderttausende Koreaner in Seoul und anderen Städten Südkoreas (insgesamt geschätzte 2 Millionen) gegen die Diktatorin Geun-Hye demonstriert und ihren Rücktritt verlangt. Die Parteien der Opposition haben in der vergangenen Woche eine Gesetzesvorlage für ihre Absetzung eingebracht, die von der Mehrheit der Abgeordneten unterstützt wurde, doch erfordert dies Papier die Zustimmung von zwei Dritteln der Volksvertreter.

Fackelmarsch zum Blauen Haus am 12. November       
Ebenso große Demonstrationen gab es nur vor 35 Jahren (in den 1980-er Jahren) gegen ihren Vater, dessen Brutalität sie von ihm geerbt hat. Diktator Park führte damals neoliberale Gesetze ein und ging rabiat gegen die Gewerkschaften vor. Die damaligen Demonstrationen gingen dann in die pro-Demokratie-Bewegung über. General Park war durch einen Militärcoup an die Macht gekommen und wurde 1979 ermordet, nachdem 4 Jahre zuvor schon versehentlich seine Frau bei einem ihm zugedachten Anschlag ermordet wurde.
Die allergrößte Demo fand am 12. November statt, als allein in Seoul 1 Million Menschen demonstrierten. Die Diktatorin ist verwickelt in Korruptions-Affären und Vetternwirtschaft, insbesondere mit der Tochter eines berüchtigten Sektenführers, der schon mit Papa Park eng befreundet war.

Weiter:

https://einarschlereth.blogspot.jp/2016/12/diktator-park-geun-hye-klammert-sich.html#more

fr
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Pladib

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #32 am: 08. Dezember 2016, 11:13:21 »

Und du meinst ich schreibe trollige Beiträge?  :]
Schon die ersten hundert Demonstranten wären im nördlichen Bruderland
sofort erschossen worden.
Informiere dich mal über das Wort DIKTATOR.
Gern auch unter Berücksichtigung der Taten eines kleinen fetten Kommunisten
in der angeblich Demokratischen Volksrepublik Korea.


Daniel
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franzi

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #33 am: 08. Dezember 2016, 11:22:30 »

Wieso soll ich mich ueber das Wort Diktator informieren, wenn ich schon weiss, was ein Diktator ist.
Im verlinkten Beitrag gibts ja gar keinen.

Ueberdies habe ich gelesen, dass der Dicktator in der Schweiz ausgebildet wurde.

fr
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Pladib

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #34 am: 08. Dezember 2016, 11:49:16 »

wenn ich schon weiss, was ein Diktator ist. Im verlinkten Beitrag gibts ja gar keinen.

gegen die Diktatorin Geun-Hye demonstriert ... Die Diktatorin ist verwickelt.

 ;} ;} ;}

Daniel
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2016, 12:10:03 von Pladib »
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Boy

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #35 am: 09. Dezember 2016, 16:21:53 »

Praesidentin Park wurde nach der heutigen Abstimmung ihres Amtes enthoben.

http://www.khaosodenglish.com/news/international/2016/12/09/south-korean-president-impeached-stunning-fall/
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Narrenhände beschmieren Tische und Wände

Benno

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #36 am: 30. Dezember 2016, 02:01:54 »


Danke Boy fuer diese verlinkte Information, reizt sie doch dazu mit einer Recherche die naeheren Hintergruende zu erfahren.

WAS IST EIGENTLICH IN SÜDKOREA LOS? - Veröffentlicht am 29. Dezember 2016

Aus Südkorea wurde in den letzten Wochen und Monaten berichtet, dass es da riesige Demonstrationen gegen die mutmaßliche Korruption der Präsidentin Park Geun-hye gibt, ein Amtsenthebungsverfahren dazu und sie trotzdem partout nicht vom Präsidententitel ablassen will.



In den Massenmedien hüben wie drüben wird das meistens alles mehr oder weniger so dargestellt, als dass es in Südkorea Massenproteste gegen die mutmaßliche Korruption der Präsidentin gibt, und vielleicht noch dazu gesagt, dass es deshalb zu einem Regierungswechsel in Südkorea kommen könnte, und das war’s. Da lachen ja die Hühner. Um ein paar Dutzend Millionen Dollar Schmiergeld macht sich doch kein Spitzenpolitiker in der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ ernsthaft Sorgen, und schon gar nicht gibt es deswegen solche Massendemonstrationen.

Wenn es solche Massenproteste gibt und obendrein auch noch Dutzende von Abgeordneten die Regierungspartei verlassen, kann man getrost davon ausgehen, dass es um mehr geht als einen Bestechungsskandal, etwa die Identität und die geopolitische Ausrichtung des Landes.

Der ausgesprochen stark vom Export lebende Staat Südkorea ist vom Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen her etwa das elfgrößte Land der Welt, und während happige 30% der südkoreanischen Exporte nach China gehen sind in Südkorea gleichzeitig Zigtausende US-Soldaten in Fortsetzung des kalten Krieges gegen Nordkorea und China stationiert.

Südkorea ist also militärisch engstens in das US-Empire eingebunden, während es wirtschaftlich längst zur chinesischen Welt gehört. Die rechtskonservative Präsidentin Park Geun-hye ist dabei als Tochter des früheren US-Marionettendiktators Park Chung-hee so etwas wie die Statthalterin des US-Empires in Südkorea. Und als jene US-Statthalterin hat sie in den letzten Monaten den neu belebten kalten Krieg der USA gegen Nordkorea und China vorangetrieben, etwa durch das Vorantreiben des Aufbaus vom gegen Nordkorea und China gerichteten US-Raketensystem THAAD und durch das Schließen eines gemeinsam mit Nordkorea betriebenen Industrieparks.

Die US-Zeitung USA Today, die sicherlich Sympathien für China, Russland und Nordkorea unverdächtig ist, bestätigte die Ansicht, dass es bei den Protesten in Südkorea um mehr als Korruption geht, in einer Analyse Anfang Dezember im Grunde. Die politische Krise in Südkorea könne die US-Prioritäten in der Region aus der Spur bringen, heißt es da schon im Titel. Weiterhin wird ausgeführt, dass die liberale Opposition nach einem Sturz der Präsidentin den gemeinsamen Industriepark mit Nordkorea vermutlich umgehend wiedereröffnen würde, und die liberale Oppositionspartei, die bessere Beziehungen zu China wolle, auch zu den schärfsten Kritikern der Stationierung des US-Raketensystems THAAD in Südkorea gehöre.

Wenn nun Donald Trump als US-Präsident von seinen Verbündeten in Südkorea verlange, für den Schutz durch die USA zu zahlen, könnte es passieren, dass eine liberale Regierung in Südkorea ihn mit der Forderung einfach auflaufen lässt und, anstatt zu zahlen, Trump einfach auffordert, die Stationierung des US-Raketensystems THAAD zu stornieren.

Damit würde dann wohl, wenn die Proteste in Südkorea erfolgreich sind, nicht nur eine korrupte und autoritäre Präsidentin entmachtet, sondern auch eine Neuauflage der Sonnenscheinpolitik gegenüber Nordkorea wahrscheinlich und im Grunde obendrein noch die gesamte US-Militärpräsenz in Südkorea fraglich. Nach der überraschenden Wende hin zu China und Russland unter dem rechten Präsidenten Rodrigo Duterte auf den Philippinen könnte es in Südkorea nun also eine ähnliche Hinwendung zu China und Russland über die linke Spur geben. Das US-Empire bröckelt in Ost-Asien ganz gewaltig.

Der vollstaendige Artikel bei: Ein Parteibuch
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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

dolaeh

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Re: Neues aus Südkorea
« Antwort #37 am: 29. August 2017, 16:58:42 »

Megaurteil in Suedkorea.
Fuenf Jahre haft fuer Samsungerbe wegen Korruption.
https://de.yahoo.com/finance/nachrichten/samsung-erbe-f%C3%BCnf-jahren-haft-102559517.html
Quelle: www.yahoo.de
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