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Autor Thema: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser  (Gelesen 6313 mal)

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schiene

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Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« am: 27. Dezember 2012, 02:02:26 »

Unser Brunnenwasser ist sehr Eisen/Mineralhaltig.Verwenden tun wir es für Dusche,-Toilette und zum Garten giesen.
Lohnt es bezw.ist es sinnvoll nach der Pumpe einen Filter zu schalten?(vor die Pumpe ist aus bautechn.Gründen nicht mehr möglich.)
Das Brunnenwasser wird direkt und ohne Wasserspeicher/-Silo zur Nutzung weiter geleitet.
Welche Filter-Filtersysteme gibt es in Thailand und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Geplant habe ich aber ein Wassertank-Speicher .(ca.1000-1500 Liter)damit nicht bei jeder kleinen Wassernutzung die Brunnenpumpe in Betrieb gehen muss.
Was ist effektiver bezw.die beste Lösung?
Pumpe-Filter-Wasserspeicher
Pumpe-Wasserspeicher-Filter
Pumpe-Wasserspeicher-ohne Filter.
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nompang

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #1 am: 27. Dezember 2012, 10:03:34 »

Den Filter auf jedenfall nach der Pumpe einbauen.

Der Wasserspeicher müsste etwa 3m über Boden stehen (ganz schönes Gewicht), sonst brauchst du nach dem Speicher noch eine zweite Pumpe.

Wenn das Wasser für den Garten durch den Filter geht, musst dieser öfters gespült, bzw. die Filtermasse gewechselt werden.



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samroh

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #2 am: 27. Dezember 2012, 10:24:44 »

Für Brauchwasser würde ich keinen Filter einbauen, da für den Garten Eisen und Mineralien wichtig sind.

Zum Duschen und ab-und waschen macht es auch nichts.

Man muss nur öffter das Bad reinigen.
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durianandy

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #3 am: 27. Dezember 2012, 10:40:36 »

Hallo,

samroh hat recht,einen Filter brauchst Du nicht einzubauen.aber eine kleine zusaetzliche Pumpe nach dem Speicher wuerde ich einbauen.Ich weiss ja nicht wie gross Dein Garten ist aber ein wenig "Power"sollte dann doch am Ende als Wasserstrahl rauskommen (Toilettenspuelung,etc.).Dann kannst Du den Speicher auch ein wenig in Deinem Garten "verstecken".Auch muss der Speicher ein max. und min. Limit Switch besitzen,so kann dann eingestellt werden wann sich Deine Brunnenpumpe einschalten und wieder abschalten soll.
ich hoffe ich konnte Dir helfen.
durianandy
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nompang

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #4 am: 27. Dezember 2012, 11:55:02 »



So sah unsere Anlage aus, bevor wir eine Wasserzuleitung bekamen (ca. 200m selber bezahlt).

Den Filter brauchten wir, weil es in den Brunnen roten, sehr feinen Sand von der Aufschüttung geschwemmt hat.



(Foto von @Kern geklaut) ;D

Die Pumpen mit den Druckbehältern sind von Mitsubishi und funktionieren seit 8 Jahren einwandfrei.
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2012, 12:43:27 von nompang »
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schiene

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #5 am: 27. Dezember 2012, 21:43:36 »

Danke an alle für die Tips und Infos [-]
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butterfly

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #6 am: 28. Dezember 2012, 03:53:23 »


Hallo schiene !!
Ich beschreib hier kurz mal meine Druckfilteranlage, die ich in unserem Haus in D. betreibe. Je nach technischer Ausstattung deiner Anlage kannst du je nach
Bedarf meine Beschreibung 1zu1 übernehmen. Auch wir hatten zu Beginn Probleme mit Eisen² in unserer Hauswasseranlage ,bis ich durch den Hinweis eines
Fachmanns den Tip bekam ,,Sauerstoff,, in die Druckleitung nach der Pumpe zu Impfen. Durch das Einimpfen von Sauerstoff, oxidiert Fe² zu Fe³ und fällt dann
als Eisenoxid (Rost) aus ,das dann regelmäßig aus dem Kiesfilter zurückgespült werden muß.
(Eine weitere Möglichkeit wäre ein spezielles Eisenfilter-Set ,bestehend aus Fe-Kat Filterpatronen . Hier werden nach sättigung der Anlage die Patronen mit
HCL (Salzsäure) gespült . 
Meine Anlage ist wie folgt aufgebaut : Kolbenpumpe von Reckers , Kompressor zum Einimpfen von O² in die Druckleitung , Kiesfilter (300Ltr.) Trinkwasser-
speicher (300Ltr.) Beide Filter sind feuerverzinkt.
Hoffe, das du etwas mit meiner Beschreibung anfangen kannst .

Gruss       klaus
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schiene

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #7 am: 30. Dezember 2012, 01:00:17 »

@butterfly
Danke für deine Erläuterung.
Wir haben beschlossen uns an das öffentliche Wassernetz anschliessen zu lassen.Das Wasser ist bereits gefiltert.Da es aber nicht zu jeder Zeit zur Verfügng steht werden wir uns einen
Wasserspeicher/Turm hinters Haus stellen lassen.Das Brunnenwasser werden wir dann nur noch für den Garten verwenden oder wenn mal das öffentl.Wassernetz für
einen längeren Zeitraum ausfällt.
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Kern

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #8 am: 30. Dezember 2012, 08:43:30 »

Moinmoin schiene


Eingedenk Deiner Infos und der ganzen Tipps hier, ist diese zweigleisige Wasserversorgung wohl die beste Entscheidung. Dazu noch einige Gedanken:

Um 1 Bar Druck in Euren Hausleitungen zu erzeugen, müsste dieser "Wasserspeicher/Turm" 10 Meter über Eurem Haus liegen. Weniger Wasserdruck ist für uns DACHler unbefriedigend, und bedeutend mehr Druck bringt die thailändischen Wasserrohr-Fittings oft an ihre Grenzen.
Mir hat es z.B. erst vor ca. 10 Tagen einen neuen 90 Grad Bogen zerrissen, nachdem ich für die Wasserversorgung im Haus einen Druckminderer von unserem Mitglied "Haus" (Herzlichen Dank nochmals  ;} ) eingebaut hatte. Wegen dieses Druckminderers platzte dieser Bogen aber nur im Außenbereich (ca. 1.000 Liter Wasser liefen aus), wo es nicht tragisch ist.  ;D

Du würdest Dir die ganzen Kosten für einen Wasserturm sparen, wenn Du einen Wassertank in der Nähe Eures Hauses im Schatten aufstellst und anschließend eine dieser guten automatischen Wasserpumpen von Hitachi oder Mitsubishi installierst. 150 Watt Pumpenleistung sollten dabei bei "constant water pressure pumps" das Maximum sein, um das Plastik-Leitungsnetz nicht übermäßig zu belasten, denn die halten einen hohen Wasserdruck konstant. Mittlerweile finde ich die einfachen Automatik-Pumpen (ohne konstanten Druckaufbau) unproblematischer. Und billiger sind sie auch.

Man lernt ja ständig dazu ... bis man leider irgendwann anfängt, wieder alles zu vergessen.  :-)
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somtamplara

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #9 am: 30. Dezember 2012, 09:17:50 »

Ich kann die Tipps von @kern nur unterstuetzen.
So ein Wasserturm hat den einzigen Vorteil, dass man auch bei Stromausfall gleichbleibende Wasserzufuhr hat.
Stromausfaelle sind bei uns aber so selten, dass man darauf verzichten kann.

Nachteil: auf unserem kleinen Grundstueck steht jetzt soi ein Monsterturm,
mitten in der Sonne, billiger blauer Plastiktank,
ewig lange blaue Plastikrohre ziehen sich ums Haus herum

Ich war halt nicht dabei, sonst haette ich das wohl mit Einsatz physischer Gewalt verhindert  {[

Also kauf einen hochwertigen Tank (mit Nanotechnik) und eine Pumpe.
Das Ganze schoen ueberdacht oder gleich an einem schattigen Platz.
Halbwegs intelligent mit Ventilen/Umleitungen ausstatten.
Aber das wurde ja hier schon ausfuerlich beschrieben.
Keine Plastikrohre in der prallen Sonne!
Du kannst dir sonst was anbrennen  ;D
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schiene

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #10 am: 30. Dezember 2012, 09:28:34 »

Ok,nochmals Danke an alle!!
Wir werden wahrscheinlich den Wasserspeicher gleich in die Erde verbuddeln lassen und eine Pumpe zwischen schalten wie ihr es beschrieben habt.
Oder gibts da berechtigte Bedenken den Tank eingraben zu lassen?
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Haus

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #11 am: 30. Dezember 2012, 10:14:37 »

Nein
hier bei uns im Village
haben alle ihren Tank vergraben
manche sogar einbettoniert
natürlich Blödsinn
nur sollte man einen
Arbeitsschacht lassen
Grüe
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somtamplara

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #12 am: 30. Dezember 2012, 10:41:06 »

Frischwassertank verbuddeln?
Macht man bei und im Umkreis eher nicht.
Die stehen einfach auf dem Betonsockel der rund ums Haus geht.
Z.B. so:

(hier hat einer noch einen Filter zusaetzlich drin)
Diese Tanks sind offensichtlich auch noch aussen isoliert.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2012, 10:45:17 von somtamplara »
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Kern

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #13 am: 30. Dezember 2012, 22:03:39 »

.
Oder gibts da berechtigte Bedenken den Tank eingraben zu lassen?

Nachdem ich oft die nach unten unbegrenzte Intelligenz  :-X  unserer Thais genießen durfte, denke ich mir hier nun meist:
Achim, mach es idiotensicher! Auf neudeutsch: keep it simple!

Es ist kaum zu verhindern, dass sich im Tank Kalk, Bakterien und anderes sammelt, was uns zum Thema Tankreinigung führt.
Solltest Du diesen Tank in DACH einbuddeln wollen, hast Du nur Kosten-Probleme. Bist Du aber in Thailand, dann stelle ihn Dir zuliebe oberirdisch auf.  :-)

Baue Pflanzen, eine Königs-Bild oder einen Wasserfall um Deinen oberirdischen Tank drum herum. Jedenfalls mach es so, dass Du immer nachprüfen kannst, ob irgendwelche Anschlüsse etc.  undicht sind.

...

Viele Swimmingpools hier wirken nur deshalb dicht, weil niemand sieht, ob und wo das Wasser wegfließt. Unseren Plantsch- und Erfrischungs-Pool (mit maximal 6 Kubikmetern Wasser) ließ ich oberirdisch bauen. Der Probelauf (ohne Fliesen) zeigte seitlich 15 undichte Stellen. Nach der Nachbesserung waren es nur noch 6 Undichtigkeiten.  {:}
Ich mag sie, aber die sind trotzdem so.  :-)

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Sei lieb zu Dir. Mach es idiotensicher!


Nachtrag: In DACH funktioniert etliches über Jahrzehnte (und noch länger) problemlos, aber hier geben sogar manchmal Neu-Teile ruckzuck ihren Geist auf.

« Letzte Änderung: 30. Dezember 2012, 23:07:04 von Kern »
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schiene

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Re: Filter bei Eisen/Mineralhaltigem Wasser
« Antwort #14 am: 30. Dezember 2012, 22:38:15 »

ja,@Kern,ich glaube du hast Recht und da ich genug Platz hinter dem Haus habe werde ich es so machen.
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