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Autor Thema: Holzboden, Holzbretter  (Gelesen 3693 mal)

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Allgeier der 2.

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Holzboden, Holzbretter
« am: 22. August 2015, 19:02:07 »


Frage: Hat schon jemand einen Fussboden gesehen der aus gesaegten Eykalyptusbrettern besteht? Wenn ja geht es mir eigentlich um die Farbe ob der sehr nachdunkelt mit der Zeit.

Eine andere Frage waere ob jemand sollche Profilkrallen schon mal gesehen hat um die Bretter am Boden zu befestigen?

Die wo man hald auch bei den Nut und Feder Bretter verwendet. Die kommen sonst auf die Idee und schlagen Naegel in die Bretter ein und ich muss mir dann bis an mein Lebensende die vernagelten Bretter anschauen.

Allgeier
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planin

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #1 am: 23. August 2015, 16:37:07 »

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Bruno99

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #2 am: 23. August 2015, 20:15:56 »

@planin

dies ist sicher ein wertvoller Hinweis fuer Holzbodenbelaege.

Leider beziehen sich die Tips auf mitteleuropaeisches Klima, der Allgeier wohnt aber hier in TH, und da sind die klimatischen Bedingungen nicht zu vergleichen.

@Allgeier, ich wollte bei Hausbau auch Holzboeden, der "Chang" hat aber klar mitgeteilt, dass er keine Garantie uebernehmen kann, er kenne sich damit nicht aus.

Ein naturverbundener Kollege aus Kanada hat sich ein altes Thai Holzhaus gekauft, um das Holz fuer seine Holzboeden zu verwenden (also Holz, das ueber Jahrzehnte als Wohnhaus "im Einsatz" war).
A/C und ein nachtraeglicher Wasserschaden haben seinen Traum zerstoert.

Holzboeden wuerde ich nur in einem Holzhaus, aber keineswegs in einem Steinhaus empfehlen, ausser es waere 24h/Tag klimatisiert und nicht den Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt.
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

Allgeier der 2.

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #3 am: 24. August 2015, 04:53:42 »



Von den Vorbesitzern ist noch ein 30 qm grosses Grundgeruest eines Holzhauses vorhanden. Dach ist schon drauf. Was fehlt ist hald der Boden und die Waende. Alles steht auf einen Meter hohen Pfosten. Man muesste die Bretter eigentlich nur noch darauf legen.

Die frischen Eykalyptusbretter werden bestimmt arbeiten. Nur bin ich bei denen der Meinung wenn man die mit dem Unterboden verschraubt dann fuegen die sich dem an. Sollten die nur lose verlegt werden biegen die sich in alle Richtungen.

Ein altes Haus waere wohl perfekt wenn man da eines kaufen koennte. Nur auch die sind gesucht.

Unbehandelte und ungehobelte " Mai kaeng" Bretter, bis zu 6m, 1 Inch dick, 20 cm breit kosten 150 Bath der laufende Meter.

Die Eukalyptusbretter wuerden wohl nur die Haelfte kosten. Nur wie gesagt, ohne verschrauben wuerden die sich in alle Richtungen biegen.
A/C ist da nicht geplant.


Ich hab einmal gesehen wo sie in einem normalen Holzhaus den Boden verlegt haben. Die schoenen Bretter vernagelt. Denn das man da einmal daneben schlaegt das kommt dann doch mal vor. Nagelpistole waere auch von Vorteil.

Allgeier
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Manfred

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #4 am: 05. September 2015, 13:51:34 »

Hallo Allgeier, zu deiner Frage, wie sehr dunkelt der Eukalyptusboden nach, hier ein Foto, das Holz wurde nur geölt


die Schrankwand wurde vor 1 1/2 Jahren angefertigt.

Zu deiner zweiten Frage: Wie du schreibst hast du bereits einen alten Holzfußboden. Auf diesen Holzboden werden die neuen Dielen diagonal verlegt. Die erste Reihe wird außen mit Schrauben auf den alten Boden aufgeschraubt, die Schrauben sieht man nicht mehr, denn sie werden von den Sockelleisten abgedeckt.



so werden die Bretter als Boden vernagelt !! Ich hoffe du versteht was gemeint ist. einen schönen Tag wünscht Manfred
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Manfred

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #5 am: 05. September 2015, 15:07:54 »

Allgeier, das hatte ich noch vergessen zu schreiben, alle Nägel die du in die kante des Holzes einschlägst zum Schluss mit einem Versenkstift einschlagen. Hast du versehentlich mal das Holz getroffen, so hilft ein wenig Spucke auf das beschädigte Holz un die Verletzung geht zurück !!
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Allgeier der 2.

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #6 am: 08. September 2015, 11:12:55 »


Hallo Manfred. Danke fuer deine Zeilen.

Es ist nur ein Rahmen vorhanden, aber kein kompletter Boden. Und dieser Rahmen macht mir auch keinen so ebenen Eindruck. Ich bin mir nicht sicher wenn ich deine Methode mit dem schraeg einschlagen verwende das ich dann den Boden ohne grosse sichtbare Schlitze hinbekomme.
Ich wuerde dann hald die Nagelpistole nehmen.

Oder ist das so schwierig eine Nut und Feder in ein Holz zu fraesen? Ich weiss nicht denn ich hab das noch nie gemacht. Den Vorteil von einer Nut und Feder ist das ich dann mehr "Spiel" habe beim verlegen. Das ueberall der Wind durchblaest und die Ameisen hochkrabbeln habe ich eigentlich keine Lust.

Das Eykalyptusholz schaut nicht schlecht aus. Ist in erster Linie natuerlich auch eine Kostenfrage. Ein Boden mit dem "Mai Kaeng"  kaeme ungefaehr doppelt so teuer. Und die Maschinen muesste man auch noch kaufen.

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Manfred

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #7 am: 11. September 2015, 08:06:49 »

Guten Morgen Allgeier, mit dem Fußboden kannst du auch so verfahren, mit einer Tischkreissäge kannst du Nuten von 4 mm in die beiden Seiten der Dielen einfräsen. hier hinein schägst du 4 mm Sperrholz, das danach 1 cm herausschaut.

 

die andere Alternative ist, du kaufst im Global die fertigen Leimholzplatten (15mm - 20 mm) 1,25 breit. 2.40 m lang kosten ca 1500 Bath. Dies spart Arbeit

Weitere Möglichkeit ist einen Rahmen mit C- Profil herstellen, oberhalb alle 30 Cm Vierkantrohr verschweißen, darauf Spanplatten min. 15 mm legen, darauf PE-Folie. Nun kannst du Baustahl binden lassen und 5 cm Beton aufbringen lassen, darauf kannst du fliesen lassen. Eine Alternative !!
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Allgeier der 2.

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #8 am: 25. November 2015, 19:56:37 »


Die gesaegten Bretter liegen da und warten das sie verarbeitet werden.
Manche sind eingesprungen an der Seite aber der Saeger sagte mir das er die auswechselt und da bin ich zuversichtlich das er das auch macht.

Um das Haus soll es sich drehen. Das Grundgestell ist noch von den Vorbesitzern vorhanden. Verkleiden werde ich es wohl mit dem Conwood oder wie man zum dem Shera sagt.
Eine Seite will ich nach moeglichkeit offen lassen, das wird dann der Schlafplatz in der heissen Jahreszeit.

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QUESTII

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #9 am: 25. November 2015, 22:37:45 »

die Bretter sind aber ein wenig kurz, müssen die Bretter auch in der Länge gestossen werden?

Sind die Kanten besäumt / gerade oder muss da auch noch Hand angelegt werden. Dazu benötigt es neben dem handwerlichen Können auch noch das passende Werkzeug / Maschinen.
Bei dieser Ausgangslage bin ich bei dem Vorschlag von Manfred. Direkt von oben mit den passenden Nägeln (Senkstifte) nageln und versenken, fertig. Eventuell die Nagellöcher sogar vorbohren.
Nach meiner Erfahrung lassen sich die exterem harten Tropenhölzer über die Kante nur sehr schwer nageln und damit ausreichend auf der U- Konstruktion befestigen
Frage: Mai kaeng, gibt es dafür auch einen deutschen oder lateinischen Namen?

Gruß
QUEST :)


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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #10 am: 26. November 2015, 14:28:31 »


die Bretter sind aber ein wenig kurz, müssen die Bretter auch in der Länge gestossen werden?

Sind die Kanten besäumt / gerade oder muss da auch noch Hand angelegt werden. Dazu benötigt es neben dem handwerlichen Können auch noch das passende Werkzeug / Maschinen.
Bei dieser Ausgangslage bin ich bei dem Vorschlag von Manfred. Direkt von oben mit den passenden Nägeln (Senkstifte) nageln und versenken, fertig. Eventuell die Nagellöcher sogar vorbohren.
Nach meiner Erfahrung lassen sich die exterem harten Tropenhölzer über die Kante nur sehr schwer nageln und damit ausreichend auf der U- Konstruktion befestigen
Frage: Mai kaeng, gibt es dafür auch einen deutschen oder lateinischen Namen?

Gruß
QUEST :)

Auch die Bretter muessen in der Laenge gestossen werden. Es ist alles eine Frage des Geldbeutels. Dieses Mai Kaeng haette es in 6 m langen Brettern gegeben. Nur da haette mich der Meter 150 Bath gekostet. Bei dem Eykalyphtusholz jetzt kostet der Meter 70 Bath.
Wenn das Eykaholz trocken ist bringt man auch schwer einen Nagel hinein.
Hobel und effentuell eine Fraese kommen ja auch noch dazu.

Mein handwerkliches Geschick ist gehempt dadurch das ich nicht auf mm arbeiten kann. Mir sind die cm am liebsten. Also irgendwelche Zierleisten wird es wohl nicht geben.

Die Unterkonstruktion ist auch nicht so ganz gerade. Man wird sehen. Sonst kommt hald der Hobel.

Mai Kaeng:  Dann komme ich auf das

ไม้แข็ง

ไม้เนื้อแข็ง


Latainischen namen Namen habe ich auf die schnelle nicht gefunden.
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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #11 am: 26. November 2015, 20:41:06 »

Dann Wünsche ich gutes Gelingen und Danke für die Antwort.
Schön auf Fuge (2-3 mm) arbeiten dann sollte es was werden. {*


Gruß
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namtok

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #12 am: 27. November 2015, 13:50:00 »

ไม้แข็ง  ist mit

Zitat
exterem harten Tropenhölzern

gut beschrieben, das Wort selbst bedeutet "Hartholz" und ist damit selbsterklärend, das bekannteste ist natürlich Teak, aber "Harthölzer" auf Thai sind an sich alle Bäume mit Tiefenwurzel.
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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #13 am: 27. November 2015, 18:16:42 »

ไม้แข็ง  ist mit

Zitat
exterem harten Tropenhölzern

gut beschrieben, das Wort selbst bedeutet "Hartholz" und ist damit selbsterklärend, das bekannteste ist natürlich Teak, aber "Harthölzer" auf Thai sind an sich alle Bäume mit Tiefenwurzel.

In dem Holzgeschaeft konnten sie mir aber nicht sagen was es genau fuer ein Holz ist. Dieser "Don Yang" ( aber nicht der Kautschuckbaum) ist auch ein Hartholz aber wollen wuerde ich den jetzt nicht.

Bei uns in der Naehe machen sie die Schneidbretter aus Tamarindenholz. Da habe ich auch ein paar Abfallbretter mal mitgenommen. So schlecht wuerde das auch nicht ausschauen. Als Regelbrett wuerde es auf jedenfall durchgehen.

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Alex

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Re: Holzboden, Holzbretter
« Antwort #14 am: 25. Juni 2017, 17:00:27 »

Interessante Vorstellung ...



Klein Alex hat dem Umbau unserer Wendeltreppe schon zugestimmt ...  :]

« Letzte Änderung: 25. Juni 2017, 17:22:06 von Alex »
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