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Autor Thema: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte  (Gelesen 20351 mal)

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Louis

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The Scribe
von David Young
erschienen bei D.K.Books, 240 Baht
(nicht auf Deutsch erhältlich)

Ein Amerikaner in Bangkok schreibt für Bargirls Liebesbriefe an deren Sponsoren in aller Welt und bekommt für diesen Service die Hälfte des Geldes, das die Geldgeber an die Liebe ihres Lebens schicken. Die Mädchen geben ihm nur die Adresse, um den Rest kümmert er sich dann selbst. Irgendwann hat er die vielen Lügen satt und will aussteigen. Nicht aber, bevor er einen letzten Coup landet: Der Sponsor seiner Freundin, eine "Ex"-GoGo-Tänzerin will das Mädchen heiraten und kommt nach Bangkok, um Geld zu bringen und ihr einen Diamantring zu schenken...

Das Buch ist auf den erste 50 Seiten großartig, läßt dann aber nach. Es wird zu viel geredet, es ist geradezu geschwätzig, zu viele Nebenhandlungen lenken ab, bei denen auch nicht viel herauskommt. Eine gewisse Spannung wird aufgebaut, aber das alles ist viel zu langatmig, um überzeugen zu können. Ein paar Motive sind sicherlich interessant, insgesamt aber eher enttäuschend.

« Letzte Änderung: 05. August 2008, 19:30:06 von Louis »
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crazyandy

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #1 am: 12. September 2008, 13:21:01 »



 Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat ein neues Buch herrausgebracht, der titel lautet : Außer Dienst.

 mfg Andy
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Xeno

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #2 am: 12. September 2008, 20:59:07 »

George Bush: The Unauthorized Biography (Taschenbuch)

http://www.amazon.de/George-Bush-The-Unauthorized-Biography/dp/0930852923

Das Buch gibt es auch im Internet zum Downloaden:

http://www.tarpley.net/bushb.htm

Sehr interessant ist das Kapitel 2 :  THE HITLER PROJECT

Bei http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15280/2.html findet man einen guten Artikel darüber.

Um zu erfahren, dass Hitlers Privatarmee, die SA, schon vor 1933 komplett mit nagelneuen Remington-Pistolen, Made in USA, ausgerüstet war, oder dass das General Motors gehörende, Mitte der 30er Jahre eröffnete LKW-Werk Brandenburg, eine der größten Autofabriken der Welt, die ausschließlich Militärfahrzeuge herstellte, erst ganz am Ende des Kriegs bombardiert wurde, als es der Roten Armee in die Hände zu fallen drohte, um solche Fakten über die Faschismusförderung durch amerikanische Finanziers und Industrielle zu erfahren, hilft ein Blick in die Standard-Geschichtswerke kaum. Auch dass der Großvater des amtierenden US-Präsidenten Prescott Bush wegen seiner Geschäfte mit Hitler-Deutschland vor Gericht stand - und sein Vermögen beschlagnahmt wurde -, ist dort nicht zu finden.


Der US-Botschafter in Deutschland William E. Dodd bekundete 1937 gegenüber einem Reporter der "New York Times":

Eine Clique von US-Industriellen ist versessen darauf, unseren demokratischen Staat durch ein faschistisches System zu ersetzen und arbeitet eng mit den Faschistenregimes in Deutschland und Italien zusammen. Ich hatte auf meinem Posten in Berlin oft Gelegenheit zu beobachten, wie nahe einige unserer amerikanischen regierenden Familien dem Naziregime sind. Sie trugen dazu bei, dem Faschismus an die Macht zu verhelfen und sind darum bemüht, ihn dort zu halten.


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« Letzte Änderung: 10. Juli 2010, 04:14:55 von Grüner »
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dragon

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #3 am: 12. September 2008, 23:14:23 »

Kurt Beck hat auch ein Buck geschrieben:




Mehr dazu hier:

http://www.wz-newsline.de/?redid=301464
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"Lebenskunst ist zu 90% die Fähigkeit, mit Leuten auszukommen, die man nicht mag."
Samuel Goldwyn

Xeno

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #4 am: 25. Oktober 2008, 18:53:49 »

Jonathan Littell  -  "Die Wohlgesinnten"



Jonathan Littells Nazi-Roman aus der Sicht eines Täters löste einen Literaturskandal aus.
Wer es liest, wird schlecht träumen.

Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" erzählt die Geschichte des SS-Offiziers Max Aue, der die ebenso brutale wie bürokratische Vernichtungsmaschinerie des "Dritten Reiches" aus größter Nähe und in allen schrecklichen Details miterlebt. Mit ihm hat Littell den Tätern eine Stimme gegeben.

Jonathan Littel: "Ich wollte zeigen, wie in einer relativ normalen abendländischen Gesellschaft kultivierte Individuen einem kollektiven Wahn verfallen. Die Deutschen sind wir, jeder ist ein Deutscher. Sadisten gibt es überall, aber sie interessieren mich nicht besonders, mir geht es um die Normalität des Totalitarismus. Moralische Urteile in den Begriffen von Gut und Böse werden der Wirklichkeit nicht gerecht. Die Griechen gingen von den Fakten aus, nicht von den Beweggründen. So war es auch bei den Nürnberger Prozessen. Diese Sichtweise ist mir lieber. ‚Die Wohlgesinnten' sind kein historischer Roman, sondern ein Roman der Geschichte."


http://lesesaal.faz.net/littell/texte.php

Im FAZ Net Lesesaal findet Ihr auch Leseproben und Rezensionen zum Buch.

Ediert: Toten Link ersetzt
« Letzte Änderung: 10. Juli 2010, 04:17:09 von Grüner »
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Grüner

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #5 am: 13. Oktober 2009, 01:20:02 »

2 empfehlenswerte Bücher über China auch mit Blick auf Thailand interessant, gerade im Deutschlandfunk vorgestellt:

1. Petra Kolonko: "Maos Enkel", Verlag C.H. Beck

Kolonkos Stärke ist die beschreibende Analyse. Mit großer Präzision seziert sie die chinesische Gesellschaft - und beantwortet viele jener Fragen, die im schnelllebigen Nachrichtengeschäft zu oft offenbleiben. Wie ist es denn nun mit der Ein-Kind-Politik? Welche Ambitionen hat die neue Mittelschicht? Und warum fordern jene, die zu bescheidenem Wohlstand gekommen sind, nicht längst mehr Demokratie? Die Mittelschicht, schreibt Kolonko, sei kein revolutionäres Potenzial.

Zitat
Im Gegenteil ist in der Mittelschicht ein Gefühl weit verbreitet, das die Herrschaft der Kommunistischen Partei durchaus stabilisiert. Man ist nationalstolz. Wenn aus dem Ausland Kritik an China geäußert wird, so sind es die Städter, die ihre Regierung in Schutz nehmen. Die Bürger der Volksrepublik können zum ersten Mal seit Jahrzehnten auf Macht und internationale Stellung ihres Staates stolz sein. Sie sehen sich erstmals auf Augenhöhe mit den Bürgern der Industriestaaten. Weil dieses Nationalbewusstsein aber noch jung ist, reagiert es besonders empfindlich auf Kritik aus dem Ausland.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1049591/



2. Sabine Dabringhaus: "Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert", Verlag C.H. Beck

Tatsächlich sind knapp 300 Seiten nicht viel Platz für ein ganzes Jahrhundert. Die Ereignisse, ihre Ursachen und ideengeschichtlichen Hintergründe lassen sich nur durch einen hohen Grad an Abstraktion in den Griff bekommen. Diese Verdichtung beeinträchtigt die Lesbarkeit. Die geschilderten Figuren bleiben oft farblos. Selbst Katastrophen von historischem Ausmaß werden auf wenigen Seiten abgehandelt. So zum Beispiel der "Große Sprung nach vorn", die größte von Menschen verursachte Hungersnot der Geschichte. Geschätzte 30 Millionen Menschen kamen dabei zwischen 1959 und 1961 zu Tode. Diese Tragödie wird auf eineinhalb Seiten komprimiert. Auf denen allerdings tatsächlich alles Wesentliche zusammengefasst ist.

Zitat
Die Utopie des Großen Sprungs lag in seiner extrem radikalen, unrealistischen Strategie wirtschaftlicher Entwicklung und gesellschaftlichen Wandels. Ein industrielles Wachstum ließ sich nicht einfach durch einen Input aus dem Agrarsektor erreichen. Das utopische Experiment steigerte sich zur menschlichen Tragödie, als Mao in Lushan den Kampf gegen Rechtsabweichler in die Partei trug, anstatt eine kritische Konsolidierung der bereits kritischen Versorgungslage einzuleiten. Dreijährige Missernten im Zuge des Großen Sprungs, Naturkatastrophen und der endgültige Bruch mit der Sowjetunion, der China technisches Wissen und finanzielle Hilfe entzog, trafen zusammen. In Maos Entscheidungen lag die Hauptursache für die Katastrophe.

Ausführlich schildert Sabine Dabringhaus die Entfaltung intellektueller und künstlerischer Freiheiten in den 1980er-Jahren. Der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung im Juni 1989, die diese Phase beendete, werden dagegen lediglich eineinhalb Seiten gewidmet.

Zitat
"Ein Bündnis alter Kräfte gewann die Oberhand. Angesichts des beispiellosen Ausmaßes der Demonstrationen, die vor den Augen der internationalen Medien vonstattengingen, fürchteten sie um ihre privilegierte Stellung. Aus diesen Reihen entlud sich die Kritik am Beschwichtigungskurs Zhao Ziyangs. Da sich gleichzeitig die Unterstützung der Demonstranten von der städtischen Bevölkerung auch auf die Mitglieder von Partei und Armee ausweitete, befürchteten sie ihren totalen Machtverlust und warnten vor dem Ausbruch eines Bürgerkrieges. Als "konterrevolutionäre Rebellion" wurde die Bewegung schließlich in der Nacht zum 4. Juni von Soldaten der Volksbefreiungsarmee blutig niedergeschlagen.

Besonders verdienstvoll ist die Einbeziehung der Randzonen Chinas in die Darstellung. Ausführlich beschäftigt sich Sabine Dabringhaus mit dem Schicksal der Tibeter und der Uighuren. Sie schildert den Han-Chinesischen Nationalismus der chinesischen Republik: Die chinesische Republik vom Beginn des 20. Jahrhunderts richtete sich kurzerhand in den Grenzen des Qing-zeitlichen Vielvölkerstaates ein. Dabei fühlten sich die Han-Chinesen den Grenzvölkern kulturell überlegen und behandelten sie mit kühler Arroganz. An dieser Stelle platziert Sabine Dabringhaus eines der zu sparsam eingesetzten Zitate ihres Buches: Sie lässt den tibetischen Sportler Chang Bo mit einer Äußerung aus dem Jahre 1935 zu Wort kommen:

Zitat
Die Ausländer verachten die Chinesen als niedrig stehend und schwach. Ebenso sehen die Chinesen die Völker der Grenzgebiete als wertlos an. Besteht dabei irgendein Unterschied? Die Ausländer meinen, dass alles in China rückständig sei und die Chinesen bezeichnen die Grenzregionen als grob und unzivilisiert. Gibt es darin etwa irgendeinen Unterschied?

Tibet und Xinjiang tauchen in jedem Kapitel des Buches auf. Sabine Dabringhaus macht deutlich, dass es auch interne Probleme waren, die bei diesen Völkern die Schaffung eines eigenen Nationalstaates verhinderten. Sie schildert die Sinisierung Tibets und das starre Festhalten an der Unterdrückungspolitik Pekings bis in die heutige Zeit.

Besonders spannend liest sich das letzte Kapitel des Buches: China im Übergang zum Kapitalismus. ...

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1049563/
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boehm

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Re: Literatur und welche Bücher man sonst noch lesen oder vergessen sollte
« Antwort #6 am: 16. Dezember 2009, 21:18:18 »

Mein Lieblings Buch...., Andreas Eschbach - Eine BillionDollar1

Total spannend und informativ, ohne zu übertreiben!

Die Handlung:

Der mittellose Pizzabote John Salvatore Fontanelli aus New York wird von einem italienischen Anwalt zu einer Besprechung ins Hotel Waldorf-Astoria gebeten. Er kann sich überhaupt nicht erklären, wie er zu der Ehre kommt. Ihm wird von den vier Köpfen einer altehrwürdigen Florentiner Anwaltskanzlei offenbart, dass er über eine Billion US-Dollar geerbt hat, weil er der jüngste männliche Nachfahre eines italienischen Kaufmannes ist, der vor einem halben Jahrtausend ein bescheidenes Vermögen auf einem Konto anlegte und dieses im Laufe der Zeit durch Zins und Zinseszins zu jener gewaltigen Summe angewachsen ist.

John Fontanelli ist mit einem Schlag der mit großem Abstand reichste Mensch der Erde und sein Privatvermögen ist größer als das Bruttoinlandsprodukt der meisten Länder. Doch sein Vorfahr hat ihm den testamentarischen Auftrag in Form einer Prophezeiung erteilt, mit Hilfe des Geldes der Menschheit die verlorene Zukunft wiederzugeben.

Nach langem Hin und Her akzeptiert er seine Rolle und versucht mit seinem Geld, die Welt sozial und ökologisch zum Guten zu verändern. Er gründet, auf Anraten seines genialen und zugleich mysteriösen Beraters McCaine, die Fontanelli Enterprises und investiert strategisch in unterschiedlichste Projekte, um seine Macht zu mehren und gezielt Einfluss zu nehmen. Auftakt ist die feindliche Übernahme von Exxon. Von nun an entscheidet sein Wort über Wohl und Wehe von Konzernen, Währungen und ganzen Volkswirtschaften.

Im Laufe der Zeit muss er erkennen, dass ihn das seinem Ziel nicht näher bringt. Um ein Bild der künftigen Entwicklung der Menschheit zu bekommen, gibt er ein gigantisches, geheimes Wissenschaftsprojekt in Auftrag, welches mittels aufwändiger Computersimulationen verschiedene Zukunftsszenarien durchspielen soll. Zu der Zeit, als das für alle ernüchternde Ergebnis bekannt wird, kommt es (aus anderen Gründen) zum Bruch mit seinem bisherigen Geschäftspartner McCaine. Dieser zieht aus dem Ergebnis den Schluss, dass die Welt unentrinnbar dem Untergang entgegenstrebt und nur eine kleine, qualifizierte Elite überleben kann und darf. Mittlerweile Geschäftsführer eines anderen mächtigen Konzerns, beginnt er gezielt Wissenschaftler anzuwerben, die an der Bekämpfung des Aids-Virus arbeiten, um ihre Arbeitskraft diesem Kampf zu entziehen.

John Fontanelli wird der ganze Rummel um seine Person irgendwann zu viel und er zieht sich zurück und beginnt, sich eingehender mit seinem Vorfahren Fontanelli und dessen Prophezeiung auseinanderzusetzen. Dabei findet er heraus, dass sein Urahn, der vor 500 Jahren angeblich den Grundstein für das gewaltige Vermögen gelegt haben sollte, in Wirklichkeit ein schlechter Kaufmann war und kurz vor seinem Tode hochverschuldet. Woher kam also der Grundstock des Vermögens? Ein alter Brief, unterzeichnet mit "Jacobo", einem Hinweis auf Jakob Fugger, deutet darauf hin, dass dieser für seinen unehelichen Sohn Fontanelli die Schulden beglichen und in dessen Namen das ursprüngliche Kapital mit den bekannten Bedingungen angelegt hatte. Dabei scheint das ganze Unternehmen eher eine Wette zwischen diesen beiden Kaufmännern gewesen zu sein, ob es überhaupt möglich wäre, durch Kapitalanlage und Verzinsung ein solch immenses Vermögen anzuhäufen.

John Fontanelli ist durch diese Entdeckung gleichzeitig desillusioniert und befreit. Er gründet nun eine Stiftung, die die globale Wahl eines „Weltsprechers“ organisieren und durchsetzen soll. Denn nur durch globale Gesetze können die Weltkonzerne noch kontrolliert werden und die Katastrophe abgewendet werden.

Die gegensätzlichen und unvereinbaren Rettungsstrategien Fontanellis und McCaines gipfeln in einem erbitterten Machtkampf um die verlorene Zukunft der Menschheit, in dem Fontanelli einen Teilsieg erringen kann: Die Wahlen zum Weltsprecher finden statt.

Das Buch endet mit dem Tod John Fontanellis, der von einem alten Freund, der mittlerweile unter dem Einfluss McCaines steht, erschossen wird.
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crazyandy

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mal wieder ein Buch lesen, das hier habe ich gerade in der Zeit Online gefunden und könnte recht interessant zu lesen sein :

Trauer, in Eierlikör ertränkt
"Juni", der Roman der Niederländers Gerbrand Bakker, erzählt grandios vom Ende des bäuerlichen Lebens
der Kommentar ist von Ulrich Baron
http://www.zeit.de/2010/23/L-B-Bakker
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mangoboy

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Neuer Krimi von Klaus Sebastian ("TATTOO", "Khun Nick - Der Pattaya-Detektiv").
Diesmal liegt der Ort der Handlung nicht in Thailand, sondern auf den Philippinen - in Angeles City:

Black Moon Party

Es geht um einen deutschen Expat, der auf eigene Faust den Mord an einem Bargirl aufklären will.



 C--

http://www.phildreams.de/blog/2010/06/17/lesetipp-black-moon-party/
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peter51 †

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passend zum derzeitigen Dauerthema Fussball :

Manni Breukmann :  (Wecher wdr-2Hörer/Sport+Musik kennt Ihn nicht....)

http://www.amazon.de/Mein-Leben-als-jugendlicher-Draufg%C3%A4nger/dp/3821856181
ZITAT von v.g. link:

Ruhe, bitte: Manni Breuckmann erzählt seine Jugend! Manni Breuckmann kennt fast jeder aus dem Radio.
Und wer ihn kennt, der mag ihn auch. Wegen seines Witzes, wegen seiner gradlinigen Art - und weil er immer auf dem Teppich geblieben ist. Wie der Teppich aussah, erfahren wir nun aus der urkomisch geschriebenen Autobiografie seiner wilden Jugendjahre.

Die spielten sich im Wesentlichen in der kleinen Stadt Datteln ab, die irgendwann in den Sechzigern auch von der allgemeinen Rebellion gepackt wurde. Oder von dem, was man in einer spießigen Bergarbeiter-Kleinstadt dafür hielt.
Und Klein-Manni immer mittendrin - als braver Messdiener und linker Denkmalstürmer, als unbegabter Rocksänger, besoffener DJ und mittelmäßiger Jurastudent.

Außerdem dabei: sein erster Rausch, sein erster Schulskandal, sein erster Sex(-versuch). Und natürlich: die Familie (inkl. des stocktauben Lieblingsonkels August), die Kirche und der Tod. Mit dem ihm eigenen trockenen und selbstironischen Ruhrpott-Humor erzählt der beliebte Radioreporter Manni Breuckmann aus seiner Jugend - und macht en passant klar, warum Rock 'n' Roll und Rebellion in der Provinz ins Straucheln kamen.

Habe das Buch - Fazit : eine schöne Erinnerung an alte Zeiten von einem 68er  ;}
Prädikat: empfehlenswert

« Letzte Änderung: 20. Juni 2010, 17:15:45 von peter51 »
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Noch eine Runde auf dem Karussell: Vom Leben und Sterben - Tiziano Terzani

Kurzbeschreibung
Die letzte Reise des großen Journalisten führt ihn noch einmal um die Welt - und zu den Grundfragen der menschlichen Existenz.
Im Alter von 59 Jahren erkrankt Tiziano Terzani an Krebs. Sein Weg durch den Dschungel von westlichen und fernöstlichen Heilmethoden führt ihn schließlich in eine einfache Hütte im Himalaya - zu sich selbst.

Westliche High-Tech-Medizin oder fernöstliche Naturheilverfahren? Angesichts einer fortgeschrittenen Krebserkrankung eine Frage auf Leben und Tod. Der Spiegel-Korrespondent und Asien-Experte Tiziano Terzani erzählt von seiner letzten großen Reise auf der Suche nach Heilung. Ihn interessiert das große Ganze: die Frage, was ihn krank gemacht hat, der Zusammenhang zwischen Körper und Geist. Neben der klassischen westlichen Medizin sucht er Hilfe in der mannigfaltigen Welt der alternativen Heilmethoden und der Spiritualität. Als er den Tod näher rücken fühlt, zieht er sich in eine Hütte im Himalaya zurück - und beginnt, dieses Buch zu schreiben.


Über den Autor
Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, arbeitete als Jurist, bevor er in den USA ein weiteres Studium absolvierte. Von 1972 bis 1997 war er Korrespondent des Spiegels in Asien und schrieb für Il Corriere della Sera und La Repubblica. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Er starb im Juli 2004 in Orsigna bei Florenz.


Ediert: Schau mal hier (mit Abbildung): http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=7184.0
« Letzte Änderung: 10. Juli 2010, 04:20:03 von Grüner »
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kauft nur das, was ihr wirklich braucht, und tragt die Kleider, bis sie auseinanderfallen - Vivienne Westwood

Friesland2Phuket

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Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus
von Naomi KLEIN
 Broschiert: 768 Seiten
 Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (28. November 2008)
 ISBN-10: 3596174074
 Preis:     EUR 12,95

€-Krise, Griechenland-Pleite, Spanien-Pleite, Banken-Abzocke, Autobauer-Pleite, KRANKENKASSEN-PLEITE usw.

Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte. Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.

http://www.amazon.de/Die-Schock-Strategie-Katastrophen-Kapitalismus-Naomi-Klein/dp/3596174074
« Letzte Änderung: 22. Juni 2010, 11:42:52 von Friesland2Phuket »
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Blackmicha

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Dan Brown

Das verlorene Symbol


ISBN - 978 3 7857 2388 3
 
Gutes Buch ! lesbar auch ohne LP Führer !
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Erst wenn die letzte Ölplattform versenkt, die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet Ihr merken, dass man bei Greenpeace nachts kein Bier kaufen kann.

jaidee

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Schon vor einiger Zeit gelesen:

Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe von Benjamin Prüfer, http://www.amazon.de/gp/product/product-description/3596174643/ref=dp_proddesc_0?ie=UTF8&n=299956&s=books


Zitat
Kurzbeschreibung

Seit drei Jahren ist nichts mehr wie es war: Während seines Urlaubs in Kambodscha trifft der 23jährige Benjamin Prüfer auf Sreykeo - eine Frau, die ihren Körper verkauft, um finanziell über die Runden zu kommen. Sie verlieben sich ineinander. Als er erfährt, dass sie HIV hat, muss er sich entscheiden: für oder gegen ein Leben mit Sreykeo. Ergreifend, ungeschönt und subjektiv wird die wahre Geschichte zweier junger Menschen erzählt, die sich Tag für Tag dem Kampf des (Über-)Lebens stellen - und damit ihre Liebe beweisen. Starregisseur Detlev Buck hat das Buch »Wohin du auch gehst« unter dem Titel »Same Same But Different« verfilmt.

Der Kinofilm war auch sehenswert, keine Ahnung, ob es den jetzt schon auf DVD gibt. Dazu http://samesame-themovie.com/


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Friesland2Phuket

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...
Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe von Benjamin Prüfer,
 
Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe

# von: Benjamin Prüfer
# Broschiert: 336 Seiten
# Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH; Auflage: 1 (1. April 2009)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3596174643
# €: 9,95
http://www.amazon.de/Wohin-auch-gehst-Geschichte-unmöglichen/dp/3596174643

Klasse buch lohnt sich wirkl. zu lesen, dafür gibt es ein sehr tiefen eindruck über die Kultur Kambodschas ( Thailand wen es nicht bereits so amerikansiert  ist!!)
« Letzte Änderung: 29. Juni 2010, 11:14:00 von Friesland2Phuket »
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