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Autor Thema: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill  (Gelesen 5760 mal)

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unsichtbar

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"Marc Faber ist einer der einflussreichsten Investoren der Welt. Von Thailand aus analysiert er Märkte, schreibt Börsenbriefe und verwaltet Kundengelder. Sein Lebensstil ist ebenso ungewöhnlich wie seine Wohnort-Wahl, wie ein Besuch in seinem Haus zeigt.
...
„Den Einheimischen ist das hier alles ein wenig suspekt“, sagt Faber in seinem unverkennbar schweizerisch gefärbten Deutsch, „mein Haus, die Autos, mein ganzer Lebensstil – das ist zu viel für einfache Thais.„ Nicht nur für Thais.
..
Sein konträrer Anlagestil und seine meist pessimistischen Ansichten über die Wirtschaft haben ihm zwar den Titel „Dr. Doom„ eingebracht. Trotzdem sei er Optimist, sagt Faber. Warum? Weil er sich traue, in Thailand Motorrad zu fahren.
...
„Ich werde sicher nicht mehr nach Europa zurückziehen“, prophezeit der Wahl-Thailänder, „ich fahre gerne besuchsweise hin, aber ich möchte nicht in einem Schweizer Altersheim sterben – dann doch lieber in einem thailändischen Massagesalon.“

Lesenswert:
http://www.wiwo.de/finanzen/im-haus-von-marc-faber-zwischen-mao-und-john-stuart-mill-433738/2/
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Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.   (Loriot)

scorpionadv

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #1 am: 25. Juni 2010, 12:37:44 »

Vielen Dank fuer die Information. Habe den Artiekl mit Interesse und einem Schmunzeln gelesen. Ich lebe seit 14 Jahren in Chiang Mai in sehr einfachen Verhaeltnissen, kann man nicht mit Herrn Faber vergleichen. Was wir aber Beide gemeinsam haben : auch ich moehcte nicht in einem Altersheim in der Schweiz sterben  ;] Thailand ist ein ideales Land um seinen Lebensabend voll zu geniessen.  ;}
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Seit 1996 in Chiang Mai

fred

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #2 am: 26. Juni 2010, 01:30:53 »

„Ich werde sicher nicht mehr nach Europa zurückziehen“, prophezeit der Wahl-Thailänder, „ich fahre gerne besuchsweise hin, aber ich möchte nicht in einem Schweizer Altersheim sterben – dann doch lieber in einem thailändischen Massagesalon.“

Damit sagt er was viele denken. Er hat den Geist und das Vermoegen das er daraus gemacht hat um seinen Traeume umzusetzen. Bewunderswert solche Leute die frei denken und sich keinen Schranken unterwerfen wollen und muessen. 
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hellmut

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #3 am: 26. Juni 2010, 04:45:58 »

M.F. ist sicher jemand der es buchstäblich "geschafft hat".

Doch gehört er bei weitem nicht zu den ...

... einflussreichsten Investoren der Welt. ...

Meine persönliche Meinung zu ihm: Er ist, ebenso wie fasst alle seine Berufskollegen, ein schmieriger Berater, der es versteht, längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten zu verkaufen.

Sein angeblicher Ehrentitel, "Dr. Doom", stammt nicht daher das er (angeblich) einen besonders guten Riecher hat  --C , sondern weil er der Herausgeber seines eher unbedeutenden "Gloom Boom & Doom Reports" ist.  {--

Ich schlage vor den gesamten Thread zu schreddern, ansonsten müsste man für jeden selbsternannten "Börsenexperten", der irgendeinen Bezug zu Thailand hat, einen eigenen Thread eröffnen um die Neutralität zu wahren.
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emsfeld1

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #4 am: 26. Juni 2010, 18:15:27 »

Meine persönliche Meinung zu ihm: Er ist, ebenso wie fasst alle seine Berufskollegen, ein schmieriger Berater, der es versteht, längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten zu verkaufen.

Schmierig finde ich Herrn Faber nicht, sondern ausgesprochen amuesant und unterhaltsam. Auch dass er längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten verkauft sehe ich nicht so. Er ist zumindest einer der sehr, sehr wenigen "Experten" der zB die Themen Immobilienblase in den USA und Geldentwertung seitens der FED lange vor der Krise oeffentlich kritisierten (neben Roubini vielleicht). Das schon seit Anfang 2002-03 als noch Securitisation, CDSs und CDOs absolute Fremdwoerter am Markt bzw in der Oeffentlichkeit waren (zumindest fiel er mir damals zum ersten Mal auf).  

Sein angeblicher Ehrentitel, "Dr. Doom", stammt nicht daher das er (angeblich) einen besonders guten Riecher hat  --C , sondern weil er der Herausgeber seines eher unbedeutenden "Gloom Boom & Doom Reports" ist.  {--


Naja, soooo unbedeutend ist Herr Faber nicht, sondern nahezu woechentlich zu Interviews und Diskussionsrunden eingeladen. Sicherlich bewegen seine Kommentare im Regelfall keine Kurse - persoenlich habe ich aber immer ein offenes Ohr vor ihn. Er ist einfach ein witziger Kerl :D

Um irgendwelche Missverstaendnisse gleich aus dem Weg zu raeumen - nein, ich beziehe den Gloom, Boom & Doom Report nicht und kenne Marc Faber auch nicht persoenlich :D
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khunuan

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #5 am: 26. Juni 2010, 21:03:22 »

Ich kenne nur Erwin Faber, und Thaimann auch
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fred

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #6 am: 27. Juni 2010, 01:16:45 »


Meine persönliche Meinung zu ihm: Er ist, ebenso wie fasst alle seine Berufskollegen, ein schmieriger Berater, der es versteht, längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten zu verkaufen.
n angeblicher Ehrentitel, "Dr. Doom", stammt nicht daher das er (angeblich) einen besonders guten Riecher hat  --C , sondern weil er der Herausgeber

Das klingt aber nach sehr viel Neid. Wenn er laengst bekannte Tatsachen als neue News verkauft und damit Geld macht ist er ja noch genialer. So einfach scheint das dann aber doch nicht zu sein. Durch Fehlprognosen haette er seinen Ruf nicht bekommen. Wie auch immer. Es lebt sein Leben wie es ihm gefaellt und beteiligt sich nicht am Spiessertum. Bei Kleingeistern ist er bestimmt nicht so beliebt.  ;)       
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namtok

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #7 am: 27. Juni 2010, 02:43:27 »

Tja Jungs, hättet ihr auf meinen Investmenttip vom November 2008 gehört, als ich die 380 Punkte bei der Thaibörse SET als Tiefststand richtig geraten hatte, dann...  ;}


Link  ??? muss ich noch suchen  ;D  {--
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fred

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #8 am: 27. Juni 2010, 03:45:54 »

namtok

Du entwickelst dich zum Boersenguru fuer Thailand.   ;D Jetzt musst du nur noch Kapital daraus schlagen.    {{  :D
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namtok

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #9 am: 27. Juni 2010, 14:53:28 »

Das habe ich für meinen Teil gemacht.   }}

Zur Erweiterung des Geschäftsmodells  {-- suche ich aber als Zusatzverdienstmöglichkeit  noch Leute, die mir Sprüche  :-X wie


http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=746.msg19253#msg19253

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=168.msg16165#msg16165

als Börsenweisheiten  {+ abkaufen   ;}
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fred

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #10 am: 27. Juni 2010, 15:22:18 »

namtok

Da bist du ja schon weiter als ich gedacht habe.  ??? Das ist Boersenguru verdaechtig.   ;} Die Leute zu finden die dir das abkaufen ist das groesste Problem. Genau da liegt die Staerke der Boersengurus. Dazu benoetigst du schon einen sehr grossen Hang zur Selbstdarstellung und die entsprechenden Erfolge um den Leuten das glaubhaft zu verklickern. Eigene Legendenbildung und deren Vermarktung kann da auch nicht schaden.  Meine Prognosen in Sachen Boersen konnte man leider in die Tonne kloppen.  {{ Aber man kann ja nicht ueberall glaenzen. 
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namtok

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #11 am: 27. Juni 2010, 18:32:50 »

Die Leute zu finden die dir das abkaufen ist das groesste Problem.

Da mach ich mir auch gar keine Hoffnungen  {;  war ja schliesslich nicht ernst gemeint  ;) . Die meisten Infos gibts immer noch kostenlos im Netz und das soll auch so bleiben...  }}

Und wenn es mal danebengeht was früher oder später der Fall sein wird,  geht es auch nur ins eigene Geld und muss auch kein öffentlicher  Glaubwürdigkeitsanspruch verteidigt werden.

Zitat
CDSs und CDOs absolute Fremdwoerter am Markt bzw in der Oeffentlichkeit waren

für mich sind das immer noch Fremdwörter, die muss man auch nicht kennen.... {[
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emsfeld1

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #12 am: 27. Juni 2010, 18:54:31 »

Nein, muss man auch nicht kennen. Mir gings lediglich darum, dass Marc Faber - ohne ihn persoenlich zu kennen - fuer mich ein sehr witziger Kerl ist und einer der wenigen der auf drohende Gefahren vorzeitig hingewiesen hatte. Natuerlich haette man das selbst auch alles eroertern koennen, nur haben das wohl die wenigsten gemacht :D, denn die Traenen und Klagen weltweit waren gross als aus Folgeschluessen Realitaeten wurden.
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Grüner

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #13 am: 27. Juni 2010, 20:37:28 »

Wieder ein Beispiel, wie FRED als Selbstdarsteller die Themen zerschießt. Ein Beitrag hätte genügt. Alle sagen entweder dasselbe aus oder sind als Themenverfehlung rechts neben der gelben Kappe. Aber er muß eben immer das letzte Wort haben.

Lieber was zum Thema:

Die Hofberichte über angebliche Finanzgenies, die kein Normalbürger kennt und die abgesehen von Zockermentalitäten keiner kennen muß, bewegen sich auf dem Niveau der Prinzessin Diana Berichterstatung in den 1990ern:

Hach, wat kann die in ihrer mit dem Geld anderer Leute eingerichteten Hütte beim 5-Uhr-Tee hübsch parlieren, toll, die Kleine. Und als Studentin hatte sie mal Bilder von Mao und Che Guevara an der Wand (kann keiner beweisen, aber macht sich immer gut).

Tauscht nur die Namen, die Themen und das Geschlecht aus und verlegt die Hofberichterstattung von "Frau im Spiegel" ins Handelsblatt.

Und wer John Stuart Mill ist, weiß vielleicht nicht mal der Berichterstatter. Oder hat er etwa in Volkswirtschaft mal was von Utilitarismus gehört?

Marc Faber kommt für mich dahei wie eine eitle Farang-Made im Speck des herrschenden gelben Systems. Er hat seine Wohlstandsnische gefunden. Er lebt hier gut und läßt schon mal ein paar Brosamen abfallen. Na und? Kann jeder.

Aber kein Wunder, daß FRED bei solchen Geistesverwandten seiner gelben Helden auf den Plan gerufen wird.

Ich finde es zehnmal interessanter, hier etwa die Berichte unserer Mitglieder über ihr eigenes Haus zu lesen, als Unterprommi-Hofberichterstattung.

Ich möchte nicht in einem Schweizer Altersheim sterben

Ich habe schon Landsleute kennen gelernt, die sich, als es aufs Sterben zuging, genau DAS gewünscht hätten statt der in Th. üblichen "Maipenrai" Pflege.

Solange Du fit bist, kein Problem. Aber ab der ersten Minute, wo Du Dir nicht mehr selbst helfen kannst, krepierst Du in Thailand elendig. Pflege und Altersbeistand in Thailand bewegt sich, von Ausnahmen hochgeachteter Familienoberhäupter abgesehen, noch unter dem Niveau des einheimischen Elektrikers. Arbeiterwohlfahrt und Caritas-Pflegestation gibt s hier nicht.

Warum überhaupt noch zum Arzt?
Warum eine Reha nach dem Schlaganfall?
Auch wenn wir das Geld hätten, sind die Wege zu weit.
Organisieren mach Kopfweh.
Ist eh alles Schicksal, nach dem Tod neues Leben.
Maipenrai.

Außerdem arbeiten die Leute hier 10 Stunden am Tag und sind 12 Stunden vom Haus weg. Wer kann sich schon um einen alten Farang kümmern?
O. K., es gibt sicher Ausnahmen.

Tod im Massagesalon: Wunschdenken.
Du wirst im günstigsten Fall die Treppe runterfallen oder über eine der gottverdammten Stolperschwellen und Stufen in den Thai-Häusern.
Dann geht es hoffentlich schnell und Du hast vielleicht noch Glück gehabt.
« Letzte Änderung: 27. Juni 2010, 21:08:10 von Grüner »
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fred

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Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
« Antwort #14 am: 27. Juni 2010, 21:04:39 »

@ namtok

Ich weiss das deine Antwort nicht ernst gemeint war. Meine Antwort war es auch nicht.  ;) Aber mehr Durchblich in den Sachen hast du. Oder sollte ich sagen ein besseren Richer?   

@ Gruener

Ich verstehe nicht das du hier die Politik reinbringst.  ??? Eine typisch deutsche Erscheinug ist der Neid. Ich finde solche Leute bedeutend interessanter  als die Spiesser die sich hier in Thailand ihr kleines deutsches Reich einrichten wollen und sich ueber die Thais aufgeilen weil die nicht ihre Denkweise an den Tag legen und neidisch auf den Reichtum von anderen sind. Herrn Faber geht halt seinen Weg ohne sich ueber die spiessige Meinung von irgend einem Herrn Meier zu kuemmern.  :D Die Kohle die er hier laesst kommen ja nun den Thasi zu gute daher ist dein Elitegefassel reine Bloedsinn. Sein Haus haben einfache Thais gebaut und die Dienstleistungen erbringen auch einfache Thais und nicht die Elite. Es haelt dich doch keiner ab in einem deutschen Altersheim dein Lebendsabend zu verbringen.

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