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Autor Thema: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung  (Gelesen 39338 mal)

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #15 am: 13. Juni 2014, 19:59:02 »

ScheissThailand.
In Bangkok alle Regale voll mit den gleichen Flaschen - erinnert an DDR Kaufhallen. Kinder in Soldatenkluft, ob umsonst oder nicht - es sieht aus wie Nordkorea -mir wird schlecht bei der Instrumentalisierung von Kindern.
Da muss ich an den Strand, mich a bissl ablenken. Pak Phanang, 80 oder mehr Kilometer hin und retour, aber was solls.


Will a Gras, aber der Krieg gegen die Drogen wurde vom Koenig gefordert in seiner Geburtstagsrede am 5.12.2002
spaeter lobte er Thaksin sogar fuer seinen Krieg gegen die Drogen und meinte dann auch was sind die 2500 Toten gegen die Toten Drogenabhaengigen in all den jahren und jetzt traut sich niemand mehr, auch nur dieses harmlose Zeug zu verkaufen. Dieser erfolgreiche Krieg hat Thailand zu  100 Prozent drogenfrei gemacht.

Essen und Getraenke bestellen. Die Meeresfruechte, die kommen, sind noch "warm"



kurz vorher von diesen Fischern



gefangen. Aber: kann man dieses Essen ueberhaupt mit Genuss speisen, wahrscheinlich ist es nur darum so billig, weil Sklaven dazu missbraucht wurden, in einer 23 Stundenschicht dieses Zeug aufzutreiben.

Scheissder Hund drauf, lass mir den Appetit nicht verderben. Zahl ja dafuer.

Schau in den Himmel, vielleicht fliegt ein Zeppelin vorbei. Nein, aber mindestens 100 Libellen schwirren durch die Luft. Gefaellt mir eh besser.
Einziger Nachteil hier momentan, es gibt keine gelbbluehenden Buesche, vielleicht wuerden dann ein paar Bienen das Libellenregiment verstaerken.

Ein Hund mit einem Plastiksackl im Maul trottet unten am Strand vorbei. Inhalt etwas rotes, kanns nicht genau erkennen. Hoffentlich kein rotes Hemd, sonst wuerde morgen die Sensationsmeldung in den MM stehen, Hund aus Pak Panang wurde dressiert, Rothemden zu fressen. Dann gleich Entwarnung, war nur ein rotes Plastiksackl, dann noch ein paar andere. Die Fischer werden sich spaeter freuen, den Sauhaufen wegzurauemen.

Noch ein Bier, die Luft ist heut trocken. Das ist keine Ausrede, EHRLICH. Der Blick schweift zu einer alten Muschelsammlerin



Schweinerei, die ist mindestens 80, wieso hat die Militaerregierung noch keine Volkspension, mit der man auch leben kann, eingefuehrt! ScheissJunta.

Beim Zahlen kann ich mich aber beruhigen,  fuer drei Bier und das Essen 500, doch nicht ScheissThailand.

fr






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karl

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #16 am: 13. Juni 2014, 20:03:26 »

franzi   ;} }} [-]
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Bruno99

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #17 am: 13. Juni 2014, 20:17:47 »

Jetzt hole ich mir auch ein Bier und stosse auf dein Wohl an... Franzi   [-]
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

dart

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #18 am: 13. Juni 2014, 20:26:10 »

Aber: kann man dieses Essen ueberhaupt mit Genuss speisen, wahrscheinlich ist es nur darum so billig, weil Sklaven dazu missbraucht wurden, in einer 23 Stundenschicht dieses Zeug aufzutreiben.


Du kannst das, da bin ich mir ganz sicher! C-- :-X
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Haus

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #19 am: 13. Juni 2014, 20:44:42 »

bo eeehhh
min erster Franzi Lob

alle Achtung
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rampo

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #20 am: 14. Juni 2014, 08:30:13 »

Franzi wie geht der Satz mit Immi .

Was der Oesterreicher so gerne sagt .

War eine Wonne es zu lesen  }} {*

Fg.
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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

arthurschmidt2000

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #21 am: 14. Juni 2014, 09:45:07 »

@franzi,

ja, die Nordkoreaner treiben es schon arg

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Die meisten müssen schweigen nicht weil sie lügen sondern weil sie die Wahrheit sagen

chauat

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #22 am: 14. Juni 2014, 10:25:14 »

 [-]

mehr braucht es nicht
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Heute bis du ein Abbild deiner gestrigen Blödheit. Denke also Heute nach damit du morgen glücklich sein kannst.

franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #23 am: 25. Juni 2014, 11:09:54 »



Gestern hat die Tochter den Fuehrerschein in Sichon verlaengert, die Warterei, war zwar nur eine Stunde, hab ich mir nicht angetan und bin zu einem nahegelegenen Strand gefahren.
Bei hohem Wellengang wird der Abfall bis hinter die Strasse geschwenzt.



Das waere einer der noch nicht von der Garnelenindustrie zerstoerte und vergifteten Straende zwischen Pak Panang und Songklah



Ein Strandabschnitt noerdlich von Pak Panang am Laemtalumphuk



Fuer diesen Dreck sind nicht die Schueler und Studenten, sondern hauptsaechlich die Fischer verantwortlich. Kann mich noch gut erinnern, vor 20 Jahren verwendeten diese Plastikbojen, die, wenn sie losgerissen wurden, am Strand eingesammelt und wiederverwendet wurden. Nicht dieses billige Styroporgraffl, das jetzt auf den Straenden allgegenwaertig ist.

Und wenns nicht Styropor ist, dann das. Dieser Strand (Kao Prai Dam) wird von den Restaurant- und Bungalowanlagen sauber gehalten, aber Oel laesst sich nicht entfernen, wenn es nur ein duenner Film ist.
Danke Chevron (behaupten die Fischer hier)



Oben singen sie . . . . und legn sie selba a dazua. . .
aber doch lieber da dazulegen als da dazu (Patong)



fr

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #24 am: 06. Juli 2014, 12:11:58 »

Der Wassermangel hier im Mu Ban nimmt immer bedrohlichere Ausmasse an. Aber das geht schleichend und man hat Zeit, sich daran zu gewoehnen.

Frueher war die Gegend bekannt dafuer, eine der nassesten zu sein.. Die Kautschukplantagenbesitzer jammerten oft, dass sie wegen dem haeufigen Regen durchschnittlich ein von drei Tagen nicht ritzen konnnten.

Sind diese Zeiten vorbei?

Derzeit ist es hier so, dass seit ungefaehr 10. Februar bis auf eine zweiwoechige Unterbrechung ohne Pumpe kein Wasser aus der Leitung kam.

Die meisten haben sich schon vor laengerer Zeit so ein Zusatzgeraet angeschafft, wir kuerzlich. (Bei der Gelegenheit kann ich auch die vom Dschungel mitgenommenen Orchideen ins Bild bringen, die aber nur alle heiligen Zeiten und ueberraschend kurz bluehen {{)





 Allerdings, als wir dieses endlich hatten (der zustaendige Mann war laengere Zeit in seiner Heimat, Isan) gab es nur mehr heisse Luft. Dreieinhalbthausend Baht fuer die Katz.
Am Vortag konnte die unmittelbare Nachbarin noch Wasser aus der Leitung in ihren Tank pumpen.   

Die Wasserversorgung wird von Tankwagen gewaehrleistet. Teilweise Feuerwehrwagen.



Die Leute, die mit den Tankwagen hier aufkreuzen, sind verschieden. Einige faule Hund, andere mit grossem Herz (lt. Gattin)

Wobei ich aber schon erwaehnen muss, dass die Grossherzigen nicht nur jedesmal (wenn wir anwesend sind) fuenf  M150, sondern auch manchmal ein paar Glaeschen Metaxa oder Bargeld bekommen haben (zur Staerkung bzw. Trinkgeld)



Die Faulen sind zu faul, um den Verlaengerungsschlauch auszurollen, damit Wasser in den 1200 Liter Tank hinter der Huette gepumpt wird,



die Ausrede, die Reichen haben sich mehrere grosse Tanks zugelegt, die Armen koennen das mangels Geld aber nicht (im Mu Ban gibt es allerdings keine arme Leute)

weshalb wir gezwungen waren, unser 2 Notbehaelter, Fassungsvermoegen knapp 400 Liter, direkt an die Strasse in die sengende Hitze zu stellen (vorher standen sie im Schatten der „Garage“)
Die fuellen auch die Faulen jederzeit auf.
Man weiss nie, wer kommt. (Ein Anruf an den Grossherzigen genuegt zwar, dass er dann mit seinem Team vorbeikommt, wir wollen aber die "Gutentum" nicht missbrauchen.)



Einen Vorteil vom Trinkgeldgeben fuer die Guten haben wir festgestellt (die anderen geben einem gar nicht die Moeglichkeit, eines anzubieten): Auch wenn wir abwesend sind, fuellen sie alle drei Behaelter auf.

Grundsaetzlich ist das Tankwagenservice kostenlos.  
Wie wir feststellen konnten, hat die Behoerde ein paar nagelneue Tankwagen angeschafft, anscheinend rechnet sie mit dem Schlimmsten  ???

fr

« Letzte Änderung: 06. Juli 2014, 12:23:59 von franzi »
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #25 am: 19. Juli 2014, 11:19:58 »

Nachdem wir vom schoenen? Bangkok zurueckgekommen sind gabs nur eines: Baden in einem Wildwasser. Daher ab in die Natur.

Aber



 


Wir hatten zwar erfahren, dass in der Gegend Stuerme tobten, aber nicht damit gerechnet, dass die auch die Natur in Mitleidenschaft gezogen haben. Das frueher dichte und angenehm Schatten gebende Busch und Baumwerk hat sich um mindestens die Haelfte gelichtet.

Das kann aber eine wackere Waescherin nicht davon abhalten, die mitgebrachte Schmutzwaesche auf althergebrachte Art zu bearbeiten (wir haben nach wie vor kein Leitungswasser und ueberdies dient es der Koerperertuechtigung}




 

Am Folgetag sind wir wieder dorthin gefahren und eines dieser faszinierenden Ereignisse erlebt, dass, wenn es an dieser Stelle leicht troepfelt, in den Bergen aber stark regnet, sich der vorher vollkommen harmlose Bach (Foto von einem frueherm Zeitpunkt)



 innerhalb von einer halben Minute zu einem reissenden Bach entwickelt.



 

Mit dieser Wassermenge ist er fuer Erwachsene noch lange nicht lebensgefaehrlich (fuer Kinder allerdings schon) aber auch als Erwachener sollte man es tunlichtst vermeiden

 

in die Hauptstroemung hineingeschwenzt zu werden. Zumindest blaue Flecken und Abschuerfungen waeren Einem gewiss.

Eine andere Gegend, die wir haeufig beehren (da hat es geheissen, dass zig Daecher abgedeckt wurden) war floramaessig  im Gebirge so wie frueher vorhanden. Nur, da es auf der Ostseite des Gebirges liegt, seeeehr wenig Wasser.



 

Bevor wir aber ueberhaupt dorthin kamen, ein unvergessliches Erlebnis
Die Strasse dort hinauf ist einspurig und teilweise extrem steil. Man faehrt sie normalerweise mit Schwung an. Man hupt also alle paar Sekunden, da immer wieder Mopeds und Crossmotorraeder entgegenkommen. Selten zweispurige Fahrzeuge.

Genau am Ende des steilsten Stuecks, hier das Flachstueck von der Gegenseite fotografiert



raste ein Motocrossler (gluecklicherweise ohne Ladung) um die Kurve, hat uns gesehen, voll gebremst, ist auf dem nassen Teilstueck ins Schleudern geraten und praktisch quer auf uns zugedonnert. Im letzten Moment hat aber der Hinterreifen auf der danach trockenen Zementstrasse gegriffen, er ist dann kurz vor uns rechts in die bewachsene Boeschung gedonnert.
Die Autofenster waren eh offen, ich musste also nur fragen, ob er sich weh getan hat (nachdem er sich aus dem auf ihm liegendem Motorrad befreit hatte)
Nein, lautete seine Antwort
Der Gattin hat er gesagt, als er unser Hupen gehoert hatte hat er gedacht, ein Moped kommt ihm entgegen. Die zweispurigen Fahrzeuge hupen anders.
In Zukunft weiss ichs, anders hupen, aber wie?

Dass ich danach, als ich mich vor lauter glucksen schuettelte (die Mandelaugen wurden zu O Augen, das Gesicht zu einer Fratze, vom Herauswinden aus dem auf ihm liegenden Motorrad gar nicht zu reden), einen Anpfiff von IHR bekommen habe, brauch ich nicht erwaehnen.

Da wir danach zum Thalad Park gefahren sind, um unser (fast) taeglichen Bewegungen vorzunehmen, ein weiter Beweis, Frau am Steuer (laut Infos von Umstehenden)

Da ich selbstverstaendlich unser wenigen weiblichen Memberinnen, speziell die von mir geschaetzte @Friida nicht veraergern will, so ein Kunstwerk bringen sicher nur Frauen zustande.


 

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #26 am: 02. August 2014, 12:55:54 »

Ein paar Preisbeispiele

Phuket, Rawai


 Drei mal Lamm a 300, Pizza, Salat, Maccaroni (noch nicht serviert), Coke, Wasser 2100 (incl. den Schafen)+ zwei kleine Chang a 100

Ist ein



allerdings mit einem armen Hund, der nicht dazupassende amerikanische Musik traellern und spielen muss, was mir sofort den Appetit verdorben hat.



Markt in Kuta

Was mich total ueberrascht hat, da ist nix teurer als hier, teilweise billiger
Einzelpreise kann ich  aber auf Grund der Einkaufsmenge keine darlegen



Pak Panang, eines unserer Stammlokale

Die Reste, die man hier noch sieht, rund 450, das passt



Eine Krabbe,



von der man nur die Eier essen kann (die werden zur Aufhuebschung- und mengung mit Salat gemischt), 350
Aber alt, fischelend und unmoeglich zu essen. Reklamation der Tochter nutzte nix (sie hat die bestellt und auch bezahlt)
Als sich die beiden  Damen an einen weit entfernten Nebentisch gesetzt haben, um ueber Frauenthemen zu sprechen, die Krabbe aber am Tisch gelassen haben, hat der so penetrant gestunken, dass ich ich entfernen musste.

Kuerzlich wollte die Verzeiherin wieder dorthin zum dinnieren fahren und war ganz erstaunt, als ich ihr mitteilen musste, dass ich da so schnell nicht wieder hinfahre. A bissle Entgegenkommen der Restaurantleute fuer uns Stammgaeste haette ich mir schon erwartet,  einen Preisnachlass.

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uwelong

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #27 am: 02. August 2014, 13:41:17 »

A bissle Entgegenkommen der Restaurantleute fuer uns Stammgaeste haette ich mir schon erwartet,  einen Preisnachlass.

Bei so was, das verdorbene Essen sofort zurück gehen lassen und nicht bezahlen. + wenn die sich auf den Kopf stellen!

Für mich wäre dieses Restaurant auch gestorben!
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Ich lass mir doch nicht erlauben - was mir keiner verbieten kann!

Blaubeeren sind grün, wenn sie rot sind!

arthurschmidt2000

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #28 am: 02. August 2014, 16:23:16 »

@franzi

Weißt Du, das ominöse Tier, um das es geht, nennt sich Pfeilschwanzkrebs und nicht etwa "große Krabbe".

Dieses Tier wird lebend (wie viele Meerestiere) zubereitet. Die Tiere werden rücklings auf einem Grill erhitzt. Der Panzer etwas über der Glut, auf einem Rost liegend. Die Beine zappeln dabei in der Luft, bis der Tod eintritt. Der üble Gestank ist bekannt.

Was da stinkt, hat aber nichts mit verdorbenen Essen zu tun. Die Tiere schmecken eigentlich sehr fein. Wobei auch das (wenige) Fleisch im Salat verarbeitet wird und nicht nur die Eier, wie Du behauptest. Der Gestank kommt einzig vom angesengten Panzer der Tiere, das ist der Zubereitungsart geschuldet.

Natürlich riecht dann auch der angesengte Panzer am Tisch, denn der Pfeilschwanzkrebs wird ja im Panzer zubereitet und serviert. Ich wette mein Augenlicht, dass euer Tier ordnungsgemäß und frisch zubereitet wurde. Es handelt sich immerhin um eine relativ teure Thai-Spezialität!

Zudem kennen sich Thais mit wenig aus, aber mit Essen ganz sicher. Sie wissen auch, dass verdorbene Meeresfrüchte tödliche Folgen haben können. Ein Restaurant, welches so handelt, könnte in TH gar nicht existieren. Ein weiterer (sehr seltsamer) Punkt ist, dass Deine Frau das Ganze auch noch bezahlt hat. Kein Thai, kein einziger, bezahlt verdorbene Meeresfrüchte in einem Restaurant. So dumm wäre höchstens ein Farang, wenn überhaupt.

Weiteren Expertisen von Dir sehe ich mit Interesse entgegen.
« Letzte Änderung: 02. August 2014, 16:51:14 von arthurschmidt2000 »
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #29 am: 02. August 2014, 18:34:40 »

Nach Ruecksprache mit der Gattin stimme ich dir zu. Der Name dieses Krebses ist ungefaehr Mengdaa, fuer mich war das eine Krabbenart. Ungeniessbar war dieses Vieh nicht, weil es beinahe schon am verwesen war, sondern ueberkocht bzw uebergrillt, der Gestank dementsprechend. Es hat jeder von uns nur einen Koster getan, die Eier waren hart wie Erdnuesse. Gegessen werden (wegen der Eier) nur Weibchen.
Bezahlt hat diesen Krebs die Tochter, ohne meckern. Die ist wohl noch zu jung, um auf den Tisch zu hauen.
Ich habe mich herausgehalten, dachte, die Thais werden schon wissen, was sie tun.

fr
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