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Autor Thema: Wirtschaft Thailand  (Gelesen 210611 mal)

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Lung Tom

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1530 am: 23. Mai 2018, 19:57:17 »

...geht als Alternative auch Hybrid? Diesel/Gas geht wohl nicht, kenne aber Einige, die ihren Benziner zusätzlich mit Gas nachgerüstet haben. Soll einiges an Kosten sparen, kostet aber PLATZ...
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Suksabai

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1531 am: 23. Mai 2018, 20:13:08 »

...geht als Alternative auch Hybrid? Diesel/Gas geht wohl nicht..

Diesel auf Gas geht sehr wohl, was glaubst du, welche Motoren die gasbetriebenen LKW haben?

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Schmizzkazze

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1532 am: 23. Mai 2018, 20:21:37 »

Hybrid als Benzin/Gas Hybrid ja.
Aber: Gas ist riskant. Es gibt Motoren, die Gasbetrieb gut vertragen. Es gibt Motoren, die Gasbetrieb nicht vertragen. Das Dumme ist, man weiß es erst danach  ;D

Diesel wäre besser. Aber wenn die Motorenentwicklung in Asien bzw. Thailand den gleichen Weg genommen hat wie in Deutschland, ist ein Dieselmotor völlig unwirtschaftlich und sehr teuer im Betrieb.
Früher gab es Wirbel- und Vorkammerdiesel. Leistungsschwach in Relation zum Hubraum, Schadstoffausstoß!, aber unkaputtbar und grandiose Haltbarkeitsdauer.

Dann gings mit Direkteinspritzern weiter, Pumpe-Düse, Common-Rail, Hochdruckeinspritzung, Injektoren, DPF (Dieselpartikelfilter), Turboaufladung, Biturboaufladung, AdBlue mit allem, was dran hängt, ...

Mittlerweile ist man soweit, dass viele Vorteile des Dieselmotors verloren gegangen sind, während die Nachteile noch da sind: sehr enges nutzbares Drehzahlband, Partikelemissionen, ... aber vor allem ist die Technik ungleich anfälliger als zu  den Zeiten, wo es keine DPF und den ganzen Müll gab.
Euro 4, 5 und 6 sind ja mit bestimmten Technologien verbunden, ohne DPF kein Euro 5, ohne AdBlue kein Euro 6 zum Beispiel.

Wenn man nun in Asien für den asiatischen Markt nicht diese Schritte mitgegangen ist, hat man auch viele überaus anfällige (und vor allem im Defektfall sauteure!!) Technik nicht verbaut. Dann kann man solch einen Diesel kaufen.

Wenn man diese Schritte doch mitgegangen ist, dann kann man solch ein Auto nicht kaufen, da es schnell unbezahlbar wird und bei Änderung der Gesetzes- und Vorschriftenlage auch schnell mal unverkäuflich werden kann.

Dann bleibt eh nur der Otto-Motor, der sauber ist, einen einfachen technischen Aufbau hat, und mittlerweile, zumindest wenn man den Hubraum- und Zylinder-Downsizingswahn nicht mitgeht, stabiler und zuverlässiger ist als jeder moderne europäische Diesel. Aber: der Otto-Motoren-Verbrauch ist immer noch signifikant höher als der Diesel-Motoren-Verbrauch. Allerdings kann das durch einen Gas-Einbau kaschieren, der aber nicht von jedem Motor vertragen wird, und dessen Amortisation sehr lange Zeit benötigt.
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Lung Tom

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1533 am: 23. Mai 2018, 20:46:10 »


mei ru müang gan,

hab ich doch geschrieben, von Motoren und Betankung hab ich keine Ahnung, danke für die Aufklärung,

bei uns koennte es ja fast mal klappen mit einem Bierchen  [-]

güldet für @Schmizzkazze als auch für @Suksabai

 ;]
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Schmizzkazze

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1534 am: 23. Mai 2018, 20:51:23 »

Zitat
bei uns koennte es ja fast mal klappen mit einem Bierchen  [-]

Immer gerne. Mal sehen, wann es sich wo ergibt   [-]
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namtok

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1535 am: 28. Mai 2018, 17:36:43 »

Wirtschaftliche Erfolgsnachrichten im Junta Jahr 5  :

Saraburi künftig als "Zentrum der Produktion elektronisch gesteuerten Sch.eisshäuser" ausgewählt


https://www.bangkokpost.com/business/news/1474401/saraburi-sourced-for-electronic-toilet-hub
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crastro

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1536 am: 03. Juni 2018, 03:24:10 »

Lieber  Schmizzkazze,

diesen Deinen Ausführungen kann ich nicht so ganz folgen.Fall möglich, wäre ich für zusätzliche Aufklärung dankbar.
Zitat
aber vor allem ist die Technik ungleich anfälliger als zu  den Zeiten, wo es keine DPF und den ganzen Müll gab.

Nach meinem Wissenstand halten auch "moderne" Diesel sehr lange mit geringen Problemen- nicht mehr als beim Benziner. Weisst Du da mehr?

Zitat
Mittlerweile ist man soweit, dass viele Vorteile des Dieselmotors verloren gegangen sind, während die Nachteile noch da sind: sehr enges nutzbares Drehzahlband,
Moderne Diesel fahren sich im Vergleich kaum unterscheidbar vom Benziner, von wirklich hohen Drehzahlen mal abgesehen. Der Verbrauch ist erhablich günstiger. Nach wie vor. Beim Abgas ist nur NOX bemerkenswert, welches allerdings schnell und ziemlich unschädlich verschwindet. Lediglich die unsinnigen europäischen Abgaswerte "schädigen" einen Diesel. Sinnigerweise wurden die rein linksgrün durchgedrückt. Selbst die in der Hinsicht vorbildlichen Amis haben Grenzwert 100, wir den von 40. Für Büros u.ä. ist der Grenzwert mehr als 10mal höher, vermutlich, weil dort länger gearbeitet wird und selbiger doch nicht schadet.... ;D

Falls sich Deine Aussagen auf die zusätzlich wegen Umweltbestimmungen eingebauten Teile besonders beim Diesel beziehen- dann geb ich Dir uneingeschränkt recht und eine Antwort erübrigt sich.

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Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder- bis auf eins.
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Schmizzkazze

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1537 am: 03. Juni 2018, 13:48:31 »

Hallo Crastro,

Moderne Diesel (im PKW) halten im Vergleich zu modernen Otto-Motoren nicht mehr "sehr lange". Oftmals nicht mal signifikant länger als vergleichbare Otto-Motore.
Vor 30 Jahren noch hielt ein gut gewarteter Mercedes-Diesel locker 800 tkm und mehr. Ein damit vergleichbarer Otto-Motor etwa die Hälfte.

Moderne Diesel erreichen diese Laufleistungen (>=800 tkm) nur noch im Ausnahmefall. Verantwortlich ist dafür die erheblich gestiegene Motorleistung. Dazu kommt, dass sich der Kostenfaktor 'Wartung und Reparaturen' im Vergleich zu Diesel-Motoren vor 30 Jahren erheblich über die reine Kostensteigerung hinaus verteuert hat.
Der Betrieb von Diesel-Motoren und dessen Wartung war immer kostenaufwändiger als die Unterhaltung von Otto-Motoren. Auch die Anschaffungskosten für Diesel-Versionen waren im Vergleich zum Otto-Versionen immer signifikant teurer. Aber mittlerweile, bedingt durch den technischen Aufwand, um das gegebene Leistungsniveau als auch den geringen Schadstoffausstoß erreichen zu können, hat sich das Verhältnis noch weit mehr verschlechtert.

Meines Erachtens gibt es heute im PKW Bereich keinen Grund mehr, einen Diesel-Motor zu kaufen. Wesentlich höheren Betriebskosten stehen außer einem (sehr geschrumpften) Verbrauchsvorteil keine Vorteile mehr gegenüber.

Zitat
Nach meinem Wissenstand halten auch "moderne" Diesel sehr lange mit geringen Problemen- nicht mehr als beim Benziner. Weisst Du da mehr?

Die Probleme sind, bedingt durch höheren technischen Aufwand zum Erreichen des Leistungs- und Schadstoffverhaltens, erheblich höher als bei Otto-Motoren. Bezogen auf Benzin-Verbrenner gilt immer noch: Technik, die nicht verbaut ist, kann nicht kaputt gehen.

Wie Du in meinen Augen richtig sagst, sind es die irren europäischen Abgasanforderungen, die den Diesel schädigen. Und diese Anforderungen schädigen vermutlich nicht nur den Diesel, sondern auch die menschliche Gesundheit. Die Partikelgrößen nehmen ab, und während früher Partikel ausgehustet worden sind, verbleiben die kleiner gewordenen Partikel heute eher im Körper und richten dort dann Schaden an.

Übrigens ist die Begründung, warum die Schadstoff-Grenzwerte im Büro viel höher sind als im Freien, dass im Büro nur gesunde, arbeitsfähige Leute zwischen 20 und 60 Jahren sitzen, wohingegen im Freien sich von 0 bis 100 alle aufhalten, und vor allem auch viele Kranke, die es im Büro nicht gibt. Also die offizielle Begründung lautet zumindest so, beurteilen kann ich es nicht wirklich, aber so manches erscheint mir eher wie ein Schildbürgerstreich denn rationale Politik zu sein.
Wenn ich mir nur die Hamburger Diesel-Fahrverbotspolitik anschaue, da bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dass man die dortigen Verantwortlichen anzeigen und aburteilen müßte, wegen Gesundheitsgefährdung vieler Menschen, wegen zusätzlicher, vermeidbarer Umweltbelastung und was weiß ich, was es da noch so an Paragrafen gäbe.

Der langen Rede kurzer Sinn: Wenn es in Asien aktuelle Dieseltechnik gibt, die den, in meinen Augen Irrweg nicht mitgegangen ist, ihn also nur in kleinen, für Europa bestimmten Chargen eingesetzt hat (DPF, Hochdruckeinspritzung, ...) dann kann man u.U. dort noch einen Diesel-PKW kaufen. Wenn hingegen asiatische Dieseltechnologie weitgehend der europäischen entspricht, hat man mit Otto-Versionen alle Vorteile auf der Hand, mit nur einem Nachteil, dem etwas erhöhten Verbrauch.
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crastro

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1538 am: 03. Juni 2018, 15:59:00 »

Danke Dir für die Antwort. Als hier Lebender brauche ich kein Auto mehr, in D lebte ich ab 2008 mitten in einer Großstadt, da war auch keines mehr nötig.Diesel hatte ich nur einen 200D als Zweitwagen vor langer Zeit-hielt sehr lange. Sonst hab ich als Caravan-Urlauber die sehr preisgünstigen Opel-Sechszylinder bevorzugt.

Hier weiss ich nur, daß die relativ hubraumstarken Pickup-Diesel von Isuzu unglaublich lange halten und laufen; Laufleistungen in Richtung 1 Mio km mit einem Motor sind keine Seltenheit.
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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1539 am: 03. Juni 2018, 16:54:19 »

Hier weiss ich nur, daß die relativ hubraumstarken Pickup-Diesel von Isuzu unglaublich lange halten und laufen; Laufleistungen in Richtung 1 Mio km mit einem Motor sind keine Seltenheit.

Wenn, dann gilt das nur für die Isuzu-Pickups ohne Turbolader und bei moderater Fahrweise. Denn diese alten Motoren sind nicht für hohe Leistungen konzipiert. (Das weiß ich aus eigener Erfahrung.  {-- )
Laut einem deutschen Mechaniker-Meister wurden diese Motoren schon vor 1980 entworfen und auch für die D-Max Pickups nur weiterentwickelt. Die gleichen Motoren werkeln übrigens auch im fast baugleichen Chevrolet Colorado.
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Helli

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1540 am: 03. Juni 2018, 23:28:52 »

Hier weiss ich nur, daß die relativ hubraumstarken Pickup-Diesel von Isuzu unglaublich lange halten und laufen; Laufleistungen in Richtung 1 Mio km mit einem Motor sind keine Seltenheit.

Wenn, dann gilt das nur für die Isuzu-Pickups ohne Turbolader und bei moderater Fahrweise. Denn diese alten Motoren sind nicht für hohe Leistungen konzipiert. (Das weiß ich aus eigener Erfahrung.  {-- )
Ich hab' letztes Jahr (nach 43 Jahren) mit dem Taxi-Aushilfs-Job aufgehört und mein letztes Fahrzeug, ein Passat Kombi 2.0 TDI mit 422.000 km auf der Uhr abgestellt (Scheckheft-gepflegt!). Der ist jetzt knapp 5 Jahre alt und schnurrt bei den Nachfolgern immer noch ohne Probleme!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.
 

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