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Autor Thema: Der Weg zum Nichtraucher  (Gelesen 13125 mal)

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schiene

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #15 am: 30. April 2015, 13:46:23 »

Vor über 12 Jahren habe ich meinem damaligen Chef welcher Kettenraucher war diese "Abgewöhnmethode" empfohlen.
http://www.fumexan.de/
Ein Bekannter hatte damals sich spritzen lassen und raucht seit dem nicht mehr. Viele Versuche vorher mit dem Rauchen auf zu hören waren bei ihm gescheitert.
Auch mein damaliger Chef raucht seit dem nicht mehr.
Klar sollte aber auch jedem sein das es überwiegend an einem selbst liegt und wenn man nicht selbst davon überzeugt ist mit dem Rauchen auf zu hören wird auch
so eine Spritze nicht "heilen"
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tingtong58

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #16 am: 30. April 2015, 15:37:23 »

Tach zusammen,
ich kann dazu auch etwas kundtun.
Also ich habe so mit 14 angefangen mit der Qualmerei und als - man kann sagen Kettenraucher - (min. 40 St. am Tag) mit 50 aufgehoehrt.
Ich habe immer gerne geraucht, aber die schaedlichen Auswirkungen wurden immer staerker.
(Treppen steigen nur mit Atemnot, irgendwie gefuehlsmaessig kurz vor einem Herzinfarkt, unreine Haut, Raucherhusten, u.s.w,u.s.w. )
Wie viele andere auch, habe ich schon frueher mal versucht aufzuhoeren, aber der Wille war zu schwach.
Am Tag X - mit 50, bin ich dann auf Empfehlung eines Arbeitskollegen zu einer Lasertherapie gegangen.
Ich habe nicht sonderlich an einen Erfolg geglaubt, aber habe dann gedacht - komm, was soll's versuche es mal.
Hat 140 Euro gekostet und insgesammt eine knappe Stunde gedauert. Man setzte sich vor dem Therapeuten auf einen Stuhl, und er stimuliert mit
so einen "Ding" einen Punkt auf der Nase und am Ohrlaeppchen, danach noch etwas "Psycho" also eine CD mit Kopfhoerer anhoeren.
Tja, was soll ich sagen. Ich hatte noch ein angebrochenes Paeckchen im Auto und habe 7 Jahre lang nicht mehr geraucht. Ich verstehe es heute noch nicht wie
das funktioniert hat ???. Ich hatte seitdem absolut kein Verlangen mehr  ;}
Auch Kaffee oder Alkoholgenuss hat kein Verlangen ausgeloest.
Die "Praxis" findet man unter "heilendeslicht.de" und war in Brueggen NRW.
Vor einigen Monaten hatte ich einen Rueckfall und seitdem (bis vor ca. 4 Wochen) wieder ca. 1200 St. geraucht (erst nur 2 - 3 St. und dann immer mehr
bis man wieder bei 10 St. am Tag war - und das nur bei groesster Vorsicht). Hat nichts gebracht - auf 10 beschraenken funktioniert nicht.
Im Verlauf des "Wiederrauchens" traten die Schattenseiten wieder zu Tage und zwar schlimmer als damals.
Nach ca. 2 woechigem hin und her war ich es satt und habe die letzte Kippe zerbroeselt. Jetzt bin wieder davon ab.
War garnicht so schwer - man muss sich nur aufraffen. Jetzt geht es einem gleich wieder viel besser.
Erstaunlich wie schnell man eine Besserung des Wohlbefindens spuert, schon nach paar Tagen }}
Ich hoffe dann mal, das ich durch die 1200er Suende nicht den gesundheitlichen Vorteil der 7 Jahre Abstinenz vollends zur Nichte gemacht habe.
Mfg Tingtong58
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peter22

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #17 am: 05. Mai 2015, 13:07:18 »

Es ist reine Kopfsache mit dem Rauchen aufzuhören. Die "Sucht" ist fast nur eingebildet und nach 3 Tagen etwas Gereiztheit ist es überstanden. Ich habe seinerzeit mit dem Buch "endlich Nichtraucher" aufgehört zu rauchen. Weil es so einfach ging dann aber mehrmals wieder angefangen. Inzwischen habe ich das Aufhören gelernt.
Früher konnte ich keine 2 Stunden ohne eine Zigarette aushalten, ich sagte mir "du darfst nicht rauchen", aber meine eingebildete Lust meldete sich dauernd bis ich eine neue Packung kaufte und mir eine anzündete.
Jetzt wo ich weiss wie unser Gehirn funktioniert und nur gelernte Muster machen will (zB nach dem Essen, bei Stress oder zum Saufen eine rauchen) denke ich nicht mehr "du darfst nicht rauchen". Beim Gedanke jetzt eine rauchen zu wollen denke ich mir: ich rauche nicht mehr, die Lust hört Augenblicklich auf wenn ich mein Gehirn daran erinnere: ahh ich rauche ja nicht mehr, ich habs vergessen ich habe ja aufgehört.
Das Gehirn lernt jeden Tag neue Erfahrungen. Dazu wird eine Verbindung (Nervenbahn) gelegt. Man kann es Vergleichen mit Strassen. Im Gehirn gibt es ein Netz von "Strassen". Je öfter ich einen Gedanken denke oder etwas tue umso dicker wird die Nervenbahn (Strasse). Da gibt es also Autobahnen und Nebenstrassen. Das Rauchen hat eine dicke (Nerven-) Auto-bahn in deinem Gehirn geschaffen. Nun nehmen die elektrischen Impulse die das Gehirn denken lassen den Weg des geringsten Wiederstandes und kommen oft wieder auf die Raucherbahn. Dann meint man eine rauchen zu wollen. So ist es mit allen Gewohnheiten oder "Süchten" wie Spielsucht, Sexsucht usw.
Das Netz verändert sich aber täglich, jede neue Jdee, Erfahrung oder Gesehen und Gehörtes verändert das (Strassen) Netz. Wenn ich jetzt zB nach dem Essen die "Lust" auf eine Zigarette habe denke ich : ich rauche nicht mehr. Jetzt gehen die elektrischen Impulse auf eine andere kleinere Nervenbahn (Strasse). Langsam wird nun eine andere "Autobahn" ausgebaut, die Raucherstrasse wird immer kleiner (das dauert ca 2 Jahre), verschwindet aber nie ganz (ausser bei Alzheimer oder Demenz).
Wenn du aber denkst ich will eine rauchen aber darf nicht, dann meinst du auf etwas verzichten zu müssen, was wie eine Strafe ist. Keine zu rauchen ist aber keine Strafe sondern eine Belohnung, du fühlst dich besser,kein Husten, kein Gestank usw. Nur wegen dieser Autobahn im Gehirn rauchst du überhaubt. Das cool sein wollen wiso man anfing zu rauchen ist in unserem Alter kein Grund mehr, wir sind sonst schon cool :).
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schiene

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #18 am: 06. Mai 2015, 22:15:52 »

@peter22
Ich finde deine Argumentation ganz interessant aber bi mir funktioniert das nicht :(
Ich habe gerne geraucht und vermisse es wirklich ziemlich arg. s hat mir ja auch gescheckt
und ich rieche es immer noch sehr gerne wenn einer  C--

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Suksabai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #19 am: 07. Mai 2015, 09:47:39 »


Frage an alle Ex-Raucher:

Abgesehen davon, dass meine Umgebung mich händeringend gebeten hat, wieder zu rauchen (ich war unausstehlich)
kam noch ein körperliches Problem dazu:

ich bekam extreme Verstopfung - und das 3-4 Tage lang, d.h. nur alle 3-4 Tage Stuhl. Wenns dann halbwegs ging war ich nachher schweissgebadet.

Und das kann mir keiner erzählen, dass das nur Gewöhnungssache und Konditionierung sei.
Das war echter körperlicher Entzug!

Wie war das bei euch?

Übrigens, länger als 10 Tage hielt ich diesen Zustand nie aus - ok, hatte auch keinen zwingenden Grund! C--

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shaishai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #20 am: 11. Mai 2015, 10:06:44 »

wusste nicht, ob ich es in den "ärgere-mich" oder "freue-mich" thread schreiben soll.

aber da es ja unmittelbar mit dem rauchen zusammenhängt, pack ich es mal hier rein.


....
war ja am freitag im bangkok pattaya hospital. 70,8 kg.

wenn ich wirklich mit dem rauchen aufhöre, wo bin ich dann in 2 monaten?   


heute morgen: 75 kg   ;]



@ suksabai:  gar kein körperlicher entzug.
                   und auch wenn es nicht normal sein mag: ich habe schon mein ganzes leben nur alle paar tage stuhl.



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Suksabai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #21 am: 11. Mai 2015, 12:15:37 »

@shaishai

Ein dicker Bauch soll ja in unserem Gastland ein Zeichen von Wohlstand sein.  ;D

 [-]

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schiene

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #22 am: 15. Mai 2015, 04:51:08 »

Vor ca. 6 Jahren hat es meine Frau mal mit Zyban Tabletten versucht welche zum Nichtrauchen verhelfen sollen.
http://www.netdoktor.de/magazin/zyban-die-pille-zum-aufhoeren/
Wir haben sie uns damals aus Thailand besorgt.
Sie wirken auf das Suchtzentrum und sollen die Sucht total unterdruecken.
Nebenwirkungen waren bei ihr Müdigkeit und Unruhegefühle.Sobald sie sich damals eine Zigarette angebrannt hatte bekam sie im Mund einen unangenehmen
bitteren/säuerlichen Geschmack im Mund und machte die Ziggi sofort wieder aus.
Ein paar Monate hat sie dann nicht geraucht aber leider wieder angefangen.

Ich bin seit dem 12.02.2015 nun ohne Zigaretten ausgekommen aber mir fehlt es  C--
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siggi

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #23 am: 15. Mai 2015, 05:38:38 »


Ich bin seit dem 12.02.2015 nun ohne Zigaretten ausgekommen aber mir fehlt es  C--

Hi schiene ,durchhalten.
Nach meinem ersten Thailandurlaub 1989,hatte ich auch aufgehört zu rauchen.
Am Anganf ist erst schwer,jetzt rauche ich über 25 Jahre schon nicht mehr.  C--  {;
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shaishai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #24 am: 16. Mai 2015, 23:43:44 »

...
Ein dicker Bauch soll ja in unserem Gastland ein Zeichen von Wohlstand sein. . ;D
...


mag ja sein.

ändert aber nix an der tatsache, dass ich mich jetzt ein wenig vorbeugen muss,
wenn ich beim pinkeln meinen schniedel komplett sehen will  ;]


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Suksabai

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #25 am: 17. Mai 2015, 09:20:16 »

ändert aber nix an der tatsache, dass ich mich jetzt ein wenig vorbeugen muss,
wenn ich beim pinkeln meinen schniedel komplett sehen will  ;]

Schlimm wird es erst, wenn DER Spruch passt:

"Auch Arbeitslose wollen ein Schutzdach haben!"  :] :]

lg
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jock

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #26 am: 18. Mai 2015, 08:08:58 »

Wie wird man Nichtraucher ?

Ganz einfach,man muss nur ab 1.Mai 2018 in Oesterreich
Mitglied bei einem Zigarrenclub werden.

Noch vor dem Sommer soll das neue Gesetz beschlossen werden.

Es untersagt Rauchen in allen Gastronomiebetrieben,Hotels und
Zeltfesten der Feuerwehr, nicht jedoch im Schanigarten eines Lokals.

Aber das Gesetz soll auch in Vereinsraeumlichkeiten gelten-eben z.B.
bei einem Zigarrenclub.

Wenn Rauchen so gesundheitsgefaehrdend und belaestigend ist,warum
verbietet man dann nicht einfach den Anbau von Tabak,Herstellung von
Zigaretten,Zigarren  und den Vertrieb und Verkauf ?

Jock
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kiauwan

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #27 am: 18. Mai 2015, 08:27:12 »


Wenn Rauchen so gesundheitsgefaehrdend und belaestigend ist,warum
verbietet man dann nicht einfach den Anbau von Tabak,Herstellung von
Zigaretten,Zigarren  und den Vertrieb und Verkauf ?

Jock

Weil der Staat ganz gut verdient und jeder der fruehzeitig durchs Rauchen stirbt entlastet die Rentenkasse.
Der Staat wuerde noch ganz andere Drogen zulassen wenn er denn nur irgendwie den markt kontrollieren koennte und kraeftige Steuereinnahmen garantiert waeren
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Helli

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #28 am: 19. Mai 2015, 04:17:37 »

Wenn Rauchen so gesundheitsgefaehrdend und belaestigend ist, warum verbietet man dann nicht einfach den Anbau von Tabak, Herstellung von Zigaretten, Zigarren  und den Vertrieb und Verkauf?
Ich weiß nicht, ob Du das damals mitbekommen hast, aber die Raucher unterstützen doch seit vielen Jahren die Bundeswehr finanziell im "Kampf gegen den Terror" (so die damalige Begründung für eine saftige Preiserhöhung).
Letztlich ist auch die Tatsache, dass die Tabakanbauer nach wie vor zu der subventionierten Landwirtschaft gehören, ein Witz!

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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

schiene

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Re: Der Weg zum Nichtraucher
« Antwort #29 am: 12. August 2015, 09:38:42 »

Heute ist es ein halbes Jahr her als ich meine letzte Zigarette geraucht habe.
Hilfsmittel habe ich keine genommen und kann auch nicht sagen dass ich zu genommen habe.
Meine Essgewohnheiten haben sich auch nicht geändert.
Der Drang eine zu rauchen hat aber nachgelessen und es stört ich auch nicht wenn andere rauchen.Meine Frau raucht auch
zu hause und es macht mir nix aus.
Das es mir durch das Nichtrauchen besser oder schlechter geht kann ich auch nicht sagen.
Ich hätte jede Wette gegen mich selbst verloren da ich mir fast sicher war dass ich schwach werde wenn ich ein paar Bierchen in gemütlicher Runde
trinke und um mich herum andere rauchen.Aber nein ich habe mich selbst überrascht und bin standhaft geblieben   ;}
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