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Autor Thema: Wie alles mit Thailand begann …  (Gelesen 31419 mal)

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Chang

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Re: Wie alles mit Thailand begann …
« Antwort #300 am: 07. Juni 2018, 18:44:12 »

Nach einer kleinen Pause nahmen wir uns ein Taxi, welches uns zu der Rama-VIII-Brücke brachte.
Dort war die Hölle los. Na klar, es war ja auch Loi Krathong.
Wir schmissen uns ins Getümmel und ließen uns inmitten von gefühlten hunderttausend Menschen treiben.





Es war eine richtige Qual ein Krathong zu erstehen, diesen bis ans Wasser zu bringen und anschließend von Helfern in den Fluss zu platzieren.



Besonders gefallen haben mir die beleuchteten Boote auf dem Fluss. War schon ein toller Anblick.



Auf dem Rückweg dieses Spektakels aßen wir zu zweit für 80 Baht an der Strasse zu Abend.

Mann das sind vielleicht  Unterschiede – tagsüber verbrateten wir heute fast 20.000 THB und abends brauchten wir fürs Essen nicht einmal 100 Baht.  {+

Ich hatte jetzt genügend Bilder der Feier an der Brücke gemacht und wir versuchten, für den Rückweg ein Taxi zu ergattern. Dies war allerdings ein sehr schwieriges Unterfangen, zumal ja mehrere Tausend Menschen den gleichen Gedanken hatten. Nach einer Weile gelang uns selbst dies und wir kamen schlagmüde im Hotel an.

Wir begannen unsere Sachen langsam zusammenzupacken, da dies vorerst unsere letzte Nacht in Bangkok war.
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Chang

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Re: Wie alles mit Thailand begann …
« Antwort #301 am: 08. Juni 2018, 19:40:13 »

Montag, 23. November 2010

Gegen 5:30 Uhr schaltete sich der Wecker ein. Ich stand eine viertel Stunde später auf und machte Kaffee. Ning stand um 6 Uhr auf und wir machten uns langsam für die Abreise fertig. Auschecken war kein Problem und an der Rezeption bestellt man uns ein Taxi, mit dem wir um 7:15 Uhr zum Busbahnhof fuhren.



Schnell 2 Tickets für je 207 Baht gekauft und um 8 Uhr ging es nach Aranyaprathet.



Die Fahrt dauerte insgesamt 4½ Stunden. Bei insgesamt 3 Kontrollen während der Fahrt wurden 5 Personen aus dem Bus geführt. Ning erklärte mir mit flüsternder Stimme, dass dies Leute aus Kambodscha seien, die keinen Pass besitzen. Am Busbahnhof Aranyaprathet mussten wir allerdings zuerst eine halbe Stunde warten, bevor wir von einem Bekannten und Nings Eltern abgeholt wurden.



Wie sich 1 Tag später herausstellte, gibt es lediglich 2 Personen, die mit dem Auto der Familie fahren können. Zum einem ihr Bruder Mo, der sich zurzeit im Gefängnis befindet (unerlaubter Waffenbesitz) und natürlich Ning selbst.

Wir fuhren zuerst einen Tesco Lotus Supermarkt an, um einige Lebensmittel, 1Karton Singha und einen neuen DVD-Player einzukaufen.
Dann ging es ca. 1 Stunde lang über den, mittlerweile erstaunlich gut ausgebauten Highway 348 nach Non Din Daeng.
Zu Hause angekommen fing ihr Vater an, eine Tom Yam Suppe zuzubereiten. Ich hatte das Gefühl, dass er dies extra für mich zur Feier des Tages machte, weil er mir den ganzen Kochtopf vor die Nase stellte.
Diese Tom Yam schmeckte so gut, dass ich gleich 2 Teller davon aß.
Als nächstes versuchte ich mich daran, den W-Lan Stick an Ning’s neuem Notebook zu installieren. Dies klappte erstaunlicherweise so gut, dass wir nach 15 Minuten eine Verbindung hatten.
Dies steigerte natürlich mein Selbstwertgefühl vor Ning ungemein.  C--

So gegen 19 Uhr gingen wir zu Ning’s Tante Ai.
Ning erklärte mir während der Busfahrt, dass ihr altes Zimmer im Elternhaus nicht länger zur Verfügung stehe, weil dies ihre frisch verheiratete Tochter in Beschlag hatte.
Natürlich wusste ich ab diesem Zeitpunkt, dass mich im Haus der Tante eine Original Thai-Toilette erwartete. Na prima!  {+

Ich trank an diesem Abend nur ein paar Bier und aß dazu nichts mehr.
Mehr wollte ich auch nicht, denn ich war total übermüdet.
Nach der ersten Begegnung mit dieser Thai Toilette musste ich auch noch mit kaltem Wasser duschen, weil es hier im Haus auch keinen Durchlauferhitzer gab.
Wenn man aber keine Wahl hat, ist alles möglich!  ;}



Die erste Nacht schliefen wir zu zweit im Haus der Tante auf einer kleinen Matratze, die gar nicht mal so sehr hart war.
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Chang

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Re: Wie alles mit Thailand begann …
« Antwort #302 am: 10. Juni 2018, 12:26:02 »

Dienstag, 23. November 2010

Zum Frühstück machte mir Ning einen Kaffee und eine Schale mit Früchten.
Ich schaute mir einige Dokumente über ihre vorherige Autoversicherung an. Mittlerweile hatte sie keine mehr und ich versprach ihr schon vor dem Urlaub, dass ich eine für sie abschließen werde.
Dies kommt um ein Vielfaches billiger, als für fast 6 Wochen eigens ein Auto mit Versicherung zu mieten.
Ich saß draußen und stöberte ein bisschen im Internet herum, als auf einmal der Familienbekannte mit einem Handwagen in den Hof einmarschierte, in dem sich einige Waschbetonsteine befanden.
Ich traute meinen Augen kaum. Ning hatte mir schon erzählt, dass Ai schon länger eine neue Toilettenschüssel gekauft hatte, sie bis jetzt aber noch niemand montierte.  {*



Ning’s Vater kam hinzu. Er war früher mal Mauer und verstand sich in solchen Sachen.
Ich kann Euch sagen, mein Herz begann sich ganz stark zu erwärmen.  ;}
Ning und ich fuhren ins 50 km entfernte Nang Rong, um uns dort für eine Autoversicherung zu informieren. Wir gingen in eine Bank und erkundigten uns nach einer für uns passenden Versicherung.
Ich wollte natürlich alles ganz genau wissen. Der Angestellte versuchte sogar per Handy über eine Kollegin zu dolmetschen. So, wie ich das Ganze überblicken konnte, war dies eine anzunehmende Fahrzeugversicherung für uns. Sie kostete als Vollkaskoversicherung 13.000 THB im Jahr.

Mittagessen hatten wir in einem kleinen Straßenrestaurant. Einfach und sehr lecker.



Weiter ging es zur lokalen Telefongesellschaft TOT. Ning musste 1270 THB für die letzten 2 Monate nachzahlen. Mittlerweile war der Telefonanschluß gesperrt worden.
Ratet mal, wer das beglichen hat?  :D

Nun wollten wir noch ein neues Bett kaufen.
In einem Straßenshop, welches die verschiedensten Matratzen anbot, wurden wir dann auch nach kürzester Zeit fündig. Jetzt weiß ich auch, was man normalerweise unter einem "Bett" in Thailand versteht.  ;D





Wir fuhren wieder zurück nach Hause und luden die Matratze aus. Dann reinigte Ning zuerst das Schlafzimmer von den Überresten der letzten Überflutung. Das Zimmer wurde seither nicht mehr benutzt.



Ning sagte, sie müsse noch etwas erledigen, ich solle so lange daheim warten und fuhr mit dem Auto wieder weg.
Ich schaute ab und zu mal im Badezimmer nach, wie die Arbeiten zum Bau der neuen Toilettenschüssel voran ging.
Vor Anbruch der Nacht war die Sache erledigt. {*



Ning kam erst nach 18 Uhr wieder zurück. Ich wollte gar nicht nachfragen was sie über 3 Stunden lang gemacht hatte. War mir eigentlich auch egal, denn ich konnte mich scho9n selbst ein wenig beschäftigen.

Zum Abendessen wollten wir hoch ins Elternhaus gehen.
Dort hatten sich schon viele Leute versammelt und feierten.
Ning erklärte mir, selbst darüber erstaunt, dass sich ihre Cousine Dugda erneut mit ihrem Go verlobt hat.  ???
Noch gestern Abend sahen wir sie weinend vor ihrem Haus sitzend.

Es gab ein großes Barbecue und ich war natürlich für alle Anwesenden eine willkommene Abwechslung.





Nicht allzu spät gingen wir zurück zu Ai’s Haus, unterhielten uns ein wenig und gingen dann zu Bett.

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Re: Wie alles mit Thailand begann …
« Antwort #303 am: 12. Juni 2018, 12:10:20 »

Mittwoch, 24. November 2010

Nach einem kurzen Frühstück musste Ning jede Menge Geschirr vom Vorabend waschen.

Ganz stolz zeigte sie mir dann auch den Blumengarten, den sie alleine im Laufe des Jahres angelegt hat.



Ich bekam einen kleinen Staubsauger in die Hand gedrückt und wurde dazu verdonnert, die Familienkutsche im Hof von Ai innen und außen zu reinigen.
Mittags gab es etwas zu Essen im Elternhaus.

Ning zeigte mir, wie man schnell ein leckeres Gericht zubereitete.



Am Nachmittag luden wir drei große schwarze Müllsäcke auf die Ladefläche des Pickups. Ning dirigierte mich an einen Platz außerhalb des Dorfes. Dort war ein riesengroßer Müllplatz, an dem jeder seinen Dreck dort "entsorgte".



Ich sollte ein wenig hineinfahren, schnell aussteigen und dann die Müllsäcke so weit wie möglich hineinwerfen. Schon beim Aussteigen konnte ich wegen des beißenden Gestanks kaum atmen.  {/

Wir fuhren ein Stück weiter in die Felder hinein. Ning’s Vater hatte dort ein Stück Land gepachtet und baute dort irgendwelche Pflanzen an.
Danach ging es weiter an den Stausee. Wir schauten am Nordwestufer die kleinen Restaurants an und gingen ein wenig spazieren.

Abends gab es Essen zusammen mit Ai in ihrem Haus. Ning und ich unterhielten uns noch lange draußen und gingen relativ spät zu Bett.
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Re: Wie alles mit Thailand begann …
« Antwort #304 am: 12. Juni 2018, 20:07:52 »

Donnerstag, 25. November

Morgens besuchte uns eine Frau des hiesigen Energieunternehmens, um die Abrechnung vorbeizubringen.
Da außer mir aber niemand da war und wir uns nicht verbal austauschen konnten, musste sie unverrichteter Dinge wieder gehen.
Als ich Ning wieder traf, erzählte ich ihr davon.
Sie erklärte mir, wenn man unter einem bestimmten Verbrauch bleibt, zahlt man nichts.  [-]

Vormittags fuhren wir mit Ning’s Mutter nach Nang Rong, um Mo (Bruder) im Knast zu besuchen.

Auf dem Rückweg ging ich alleine in einen Home Market und kaufte 2 Leuchtstoffröhren mit dazugehörigen Startern ein.

Am Ortsende von Nang Rong gingen wir zum Mittagessen in einen kleinen Nudelshop. Sehr lecker.

In Non Din Daeng suchten wir ein kleines Fuhrunternehmen, bei dem Ning Erde für ihren Garten organisierte. Eine kleine Lkw-Ladung kostete gerade mal 300 Baht und wurde bis vor die Haustüre gefahren.



Mir gebührte die Aufgabe, die Erde in den Gartenteich zu befördern, der viel zu tief gebaut wurde. Ning wollte den Boden dadurch anheben, um besser pflanzen zu können.



Zuvor musste das Wasser abgepumpt werden.



In der prallen Sonne musste ich dann per Hand die Erde mit einem Weidekorb jedes Mal ca. 15 Meter schleppen.
Die Erde war lehmhaltig, sehr feucht und daher auch wahnsinnig schwer.
Nach ungefähr 2 Stunden brach ich die Arbeit ab und sagte Ning, daß ich später weitermache.

Am nächsten Tag wollten wir nämlich mit Ning’s Eltern Richtung Mukdahan an den Mekong für ein paar Tage fahren. Deshalb fuhren wir anschließend zusammen an die nahegelegen Tankstelle und machten den Tank voll.

Abends gingen wir mit der kleinen An (kommt von Anya) und deren Mutter Ai in ein kleines Straßenrestaurant in Non Din Daeng.
Wir aßen sehr lecker ein ganz einfaches Hühnerfleichgericht mit Reis. Für 4 Personen zahlten wir insgesamt 195 Baht.  ;}

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Chang

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Re: Wie alles mit Thailand begann …
« Antwort #305 am: 13. Juni 2018, 19:39:45 »

Freitag, 26. November 2010

Nach dem Frühstück ging es um 8:30 Uhr nach Ubon Ratchathani los.
In Si Saket wollten wir an die Grenze nach Kambodscha fahren.
Da aber die Grenzkonflikte wieder mal verschärft wurden, hielt uns das Militär auf dem Weg dorthin auf und schickte uns wieder zurück.  {;
Sie erklärten uns, daß der Grenzübergang zur Zeit nur am Wochenende geöffnet sei.
 
Unterwegs kauften wir ein paar Snacks an einer Tankstelle.



Mich wundert immer wieder, wie manche Menschen in solch einer Stellung schlafen können.  :D
Ich würde mir wahrscheinlich nach ein paar Minuten so dermaßen das Genick verstauchen, daß der Urlaub gelaufen wäre.

Wir hatten Mittagessen in einem kleinen Straßenrestaurant Richtung Si Saket.





Das Essen war sehr lecker dort und jeder war zufrieden.

In Ubon Ratchathani suchten wir auf eigene Faust in der Stadt ein kleines Hotel für eine Nacht. Die Zimmer kosteten 400 THB und hatte ein Badezimmer, einen kleinen Kühlschrank und einen Fernseher. Sehr einfach, aber genügend.

Spät nachmittags fuhren wir mit einem Tuk-Tuk in den Toong Si Muang Sportpark, in dem unter anderem auch eine 22 Meter hohe Skulptur einer Kerze zu bewundern war. Im gesamten Parkgelände wurde in jeder Ecke irgendein Sport von Menschen jeden Alters betrieben.





Abends spazierten wir Richtung Hotel in die Stadt zurück und fanden ein großes Straßenrestaurant in dem wir sehr lecker zu Abend aßen.  {*




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