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Autor Thema: Ein neuer Tsunami?  (Gelesen 6110 mal)

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Moesi

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Re: Aktuelle Unwetter- und Tsunamiwarnungen
« Antwort #15 am: 09. März 2010, 23:41:36 »

Und hier ists beschrieben, wies funktioniert:

http://www.tsunami-alarm-system.com/tsunami-alarm-system/tsunami-alarm-system.html#ce_74

Gruss aus Suwon City (Süd Korea)
Stefan
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ThaiAlarm

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Re: Aktuelle Unwetter- und Tsunamiwarnungen
« Antwort #16 am: 10. März 2010, 02:55:20 »

... Auf das AlarmSystem der Thais kann ich getrost rauchen. Uli hat keinen Witz gemacht, in dem er erwähnte, dass man die Kupferkabel geklaut hat. Bemerkt wurde dies erst, nachdem der erste Probealarm angesetzt war. Dann hat man wieder vergessen, neue geladene Batterien in eine offshore-Boje  zu setzen. Das System ist bis heute nicht voll einsatzfähig. Trotz deutscher und amerikanischer Technologie. Penner eben....
@Thaialarm
Gar nichts nehme ich hier zurück. Im Gegenteil. Die sind mir bis heute eine Entschuldigung schuldig. Diese Ober-Penner in Bangkok hatten es tatsächlich für unnötig gehalten (anscheinend war das einzige vorhandene Telefon für andere Zwecke besetzt, so die offizielle Version), die Behörden der Andaman Küsten zu warnen, obwohl sie von Hawaii aus informiert wurden. Ausserdem lagen bereits Berichte über Einschläge in Malaysia auf dem Tisch.
Und sie haben sich bis heute nicht bei einem einzigen entschuldigt, der deshalb einen oder mehrere seiner Lieben verloren hat. Es hätten in Thailand ein nicht unwesentlicher Teil mehr überleben können, in dem man behördenseits die Leute vom Strand gescheucht hätte. In ganz Phuket kam niemand körperlich zu schaden, der zwischen 300-500 Meter von der Beach weg war, je nach Ort.  Khao Lak sieht baulich und topografisch anders aus. Die hatten wirklich wenig Chancen.

Deine Angaben werden in einem epd-Artikel - www.evangelisch.de/themen/wissen/tsunami-fruehwarnsysteme-sollen-leben-retten8888 - um wesentliche Punkte ergänzt bzw. korrigiert. Auch ein Bericht aus Die Zeit online - http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2009-12/tsunami-fruehwarnsystem-jakarta?page=all - ist lesenswert. Ein Zitat daraus hat auch für Thailand Gültigkeit, allerdings korrekter und salonfähig formuliert:
Neben den solarbetriebenen Seismografen und den GPS-Sensoren an Land gehören Bojen auf dem Indischen Ozean zu dem Netz aus Messstationen. Sie hatten im Jahr 2007 das gesamte Projekt in Verruf gebracht, da einige nicht funktionierten, abgetrieben waren oder von Einheimischen gestohlen wurden. Außerdem fühlen sich Fische im Schatten rund um die Bojen besonders wohl. Das lockte Fischer an, die ihre Boote daran festmachten, wodurch die empfindliche Technik gestört wurde. Inzwischen hat das GFZ-Potsdam die Bojen mit Anlegestellen versehen, an denen die Fischer festmachen können, ohne dass etwas kaputt geht. Inzwischen sind 13 Bojen im Einsatz, zehn davon hat Deutschland beigesteuert. Indonesien plant den Bau weiterer Bojen – am Ende sollen es insgesamt etwa 25 sein.

Zum "verpennten" Alarm von 2004 sind bis heute viele Fragen offen geblieben. Zuerst sollte man nicht unerwähnt lassen, dass es damals noch kein Tsunami-Warnsystem in Thailand (und den anderen betroffenen Ländern) gab, jedenfalls keines, das diesen Namen verdient hätte. Der Versuch, vom Zentrum in Hawaii aus Thailand und andere zu warnen, scheiterte auch daran, dass "am anderen Ende der Leitung", nicht nur in Thailand (!!!), es keine geschulte "Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft" gab. Man hatte weder Erfahrungen mit einer solchen Situation noch etwas ähnliches erlebt, obwohl Indonesien doch immer wieder von starken Erdbeben betroffen war. Das ist auch der Grund dafür, dass es im Indischen Ozean bis dato kein Frühwarnsystem gab. Diese Fehleinschätzung in Bangkok ist allerdings nicht zu entschuldigen mit dem Hinweis, dass die Vorwarnzeit für Thailand ohnehin zu kurz gewesen ist, zumal die Welle in den frühen Morgenstunden auf die Küste zu raste, mit etwa 800 km/h, die Angaben schwanken.

Zu Deinem/ulis Hinweis auf den "Kabelklau" kann ich nur sagen: Das ist ein starkes Stück, und ich fürchte, man wird auch in Zukunft solche Idioten nicht davon abhalten können, selbst bei angedrohter Todesstrafe nicht! Oder hast Du einen Vorschlag, wie das "die Penner" in den Behörden verhindern sollen? Man könnte vielleicht die Leitungen täglich durchmessen, automatischen Alarm auslösen, wenn sie getrennt sind, doch selbst dann ist das System für mindestens zwei Tage außer Betrieb. Und in diesen zwei Tagen kann alles passieren.

Nach dem ich die beiden oben genannten Berichte und andere damit verlinkten Artikel gelesen habe, bin ich mehr denn je der Meinung, dass man bei diesem Thema sachlich bleiben sollte. Polemik hilft da nicht weiter.
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Ozone

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Re: Ein neuer Tsunami?
« Antwort #17 am: 10. März 2010, 09:00:51 »

Zitat
Ein Zitat daraus hat auch für Thailand Gültigkeit, allerdings korrekter und salonfähig formuliert:

Ich pfeife auf political correctness. Wir sind kein Häkelforum !


@ThaiAlarm

Ich zweifle keineswegs an der Nützlichkeit von Tsunami-Warnsystemen, aber auf thail. Behörden/Beamten/Verantwortliche verlasse ich mich aus gutem Grund  nicht. Wir haben hier auf Phuket unzählige Fehlübungen gehabt. Es reagiert kaum noch ein Normalo auf die Sirenen.  Aehnlich wie wenn auf einem Parkplatz die Alarmsirene eines Autos loströötet.

Kein Mensch nimmt das noch ernst. Und dafür sind die vielen Patzer der Behörden verantwortlich.

Gute Technik aus Farangland reicht im LOS nicht. Siehe (Siemens Rollmaterial) Metro in BKK. Kaum übergeben, fahren sie das Ding in Pennermanier an die Wand, resp. in einen anderen vollbesetzten Zug

 
Dass man den Klau der Kupferkabel erst viel später erkannte, ist der eigentliche Skandal. Nicht der Diebstahl an und für sich. Sowas ist hier alltäglich. Frag mal einen Elektriker, ob der seine KupferKabel länger wie 5 Minuten unbeaufsichtigt lässt. Auch Schienen der staatlichen Eisenbahn verschwinden schon mal zerstückelt beim Alteisenhändler. Auch da wartet man nicht, bis zuerst ein vollbesetzter Zug drüber fährt.

 Ein Warnsystem muss 24 Stunden überwacht sein. Deren Bereitschaft kann man auch vom Büro aus messen. Da sind diese Warnsysteme, wie von Surin und Moesi erwähnt, wohl die sicherste Methode. Und halt eben die Infos und Erfahrungen der Locals (nicht mit Wahrsagern zu verwechseln).
« Letzte Änderung: 10. März 2010, 09:22:48 von Ozone »
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Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit

malakor

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Re: Ein neuer Tsunami?
« Antwort #18 am: 10. März 2010, 11:10:39 »

ozone

Du hast das, was hier abgeht, als erfahrener resident voellig richtig und in einfachen klaren Worten auf einen Nenner gebracht, besser kann man es nicht ausdruecken.

Wenn es fuer dich nicht so gefaehrlich waere, muesste jeder Thai, angefangen bei den Kleinsten, diese Worte eingebleut bekommen.   ;] ;]  :'( :'( :'(
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Moesi

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Re: Ein neuer Tsunami?
« Antwort #19 am: 11. März 2010, 22:08:38 »


Aktuell:

Das Tsunami-Alarmsystem hat mich vor ein paar Minuten grad wieder gewarnt:

Zitat
11.03.2010
------------------------------------------------
TSUNAMI ALARM!!!
 
Region:
Libertador General Bernardo O Higgins, Chile.
 
Betroffene Regionen:
Chile, French Polynesia
 
 
Bebenstärke: 7.2
------------------------------------------------


Dazu zwei SMS mit Texten, dass ich vom Strand weg soll etc...


http://www.tsunami-alarm-system.com/

Bin zum Glück in Südkorea im relativ Tsunamisicheren Suwon
Stefan
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Ban

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Re: Ein neuer Tsunami?
« Antwort #20 am: 07. April 2010, 17:33:01 »

Eine aktuelle Meldung zum Erdbeben von heute (Sumatra)
bzw. zur Tsunamigefahr im Allgemeinen:

http://www.tagesschau.de/ausland/indonesien324.html

http://www.tagesschau.de/ausland/tsunami204.html

BAN
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Moesi

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Re: Ein neuer Tsunami?
« Antwort #21 am: 07. April 2010, 21:42:10 »

uuups: Das klingt besorgniserregend:

Zitat
Nach dem Tsunami 2004
Der große Knall steht noch bevor

http://www.tagesschau.de/ausland/tsunami204.html
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goldfinger

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Re: Ein neuer Tsunami?
« Antwort #22 am: 10. Januar 2018, 16:57:48 »

Vergessen Sie Schnee in Thailand - aber Sie müssen sich vielleicht Sorgen machen über einen Tsunami

Dr. Samith Thammasarot von der Disaster Mitigation Abteilung wurde von Daily News befragt, nachdem auf den Bergen von Thailand Eis aufgetaucht war und es in den sozialen Medien Berichte über Schnee in Burma gab.

Eine viel größere Sorge, sagte der Experte wären Vulkanausbrüche und Verschiebungen in den tektonischen Platten in Ländern in der Region.

Er sagte, dass der Vulkan in Bali drohen könnte, wenn er ausbricht, könnte es Auswirkungen auf Thailand haben, aber die größte Bedrohung ist ein Erdbeben auf den indischen Nicobaren Inseln.

Dies könnte zu einem massiven Tsunami im Indischen Ozean führen, der Thailand innerhalb einer Stunde überschwemmen würde, sagte er.

https://www.thaivisa.com/forum/topic/1019581-forget-snow-in-thailand-but-you-might-need-to-worry-about-a-tsunami-expert/

https://www.dailynews.co.th/regional/620502
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Politik: die Führung öffentlicher Angelegenheiten zum privaten Vorteil. - Ambrose Bierce
 

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