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Autor Thema: Imker  (Gelesen 3032 mal)

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Balsamtiger

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Imker
« am: 16. Februar 2012, 21:54:41 »

Hallo liebe Leute,

gibt's hier eigentlich auch Imker im Forum? Oder Bienenhalter?

Waere mal an Austausch interessiert.

Gruss
Balsamtiger
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Balsamtiger

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Re: Imker
« Antwort #1 am: 17. Februar 2012, 06:56:32 »

Schaetze nicht so viele.
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malakor

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Re: Imker
« Antwort #2 am: 17. Februar 2012, 07:29:11 »

Richtige Bienen oder flotte Bienen ?   :D
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bangkok53

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Re: Imker
« Antwort #3 am: 17. Februar 2012, 07:53:33 »

hier im Forum sind viele Imker. aber die Bienen die sie haben geben keinen Honig die nehmen nur
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namtok

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Re: Imker
« Antwort #4 am: 17. Februar 2012, 16:08:37 »

Im LOS hat man es offenbar nicht so mit der Bienenzucht. Die Einheimischen praktizieren eher das Plündern von Nestern von Wildbienen.


Eventuell sieht es auf den Philip-Bienen besser aus...  :-)


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Rong Kwang

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Re: Imker
« Antwort #5 am: 17. Februar 2012, 18:15:57 »

brother in law hält hinterm Haus zwei völker zur deckung des eigenbedarfes.
er hält wie die meisten hier im norden zwerghonigbienen Apis florea,
die arbeitsweise ist halt verschieden in deutschland gibts zentrifugen hier presst und verrührt die unabgedeckelten waben einfach durch ein sieb
auch der honig ist hier dünnflüßiger als ich ihn von zu hause kenne
interesannt währe bestimmt Apis cerana die sollen gegen die varroamilbe resistent sein
auf dem markt gibts dann auch noch wildhonig zu kaufen
http://portal.in.th/nakhon-ligor/pages/6420/
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Burianer

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Re: Imker
« Antwort #6 am: 17. Februar 2012, 19:51:01 »

hier gibt es ab und zu mal Bienenhonig zu kaufen, mit Waben und kleinen Bienen. Denke die schauen in den Baeumen nach und holen die Nester runter zum verkaufen .
Ob das gut ist kann ich nicht beurteilen . Die Waben sind doch reines Wachs, kann man damit Kerzen herstellen?
So ein Wabennest mit Honig  ist allerdings nicht gerade billig,  und sehr duennfluessig.
Den Honig, den man auf dem Markt kaufen kann haben die sicher mit Zuckerwasser verduennt, oder, ich kaufe da keinen  {;

Wies auch sei, in Patty gibts genug fleissige Bienen, die holen sich den Stachel zum bestaeuben  :-X
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sam

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Re: Imker
« Antwort #7 am: 17. Februar 2012, 21:49:15 »

Ich habe OHTOP Honig gekauft, es steht darauf 100% Honig, nach einer Stunde im Kühlschrank nicht mehr flüssig, also Zucker zugesetzt.
Jetzt habe ich bei einen Supermarkt Urwald Honig gekauft, etwas teuer hat aber den Kühlschrank Test bestanden, schmeckt auch sehr gut.
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hmh.

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Re: Imker
« Antwort #8 am: 17. Februar 2012, 22:31:47 »

Die Begründung ist kompletter Unsinn. Jeder Honig hat seinen eigenen Kristallisationspunkt, je nachdem wo die Bienen gesammelt haben.

Bestimmte Blütenhonige haben natürlicherweise viel Glucose und werden deshalb sofort nach der Schleuderung trüb. Andere Sorten, deutscher Waldhonig zum Beispiel oder vielleicht auch Dein Urwaldzeugs, hat mehr Fructose und wird deshalb extrem langsam fest.
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Balsamtiger

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Re: Imker
« Antwort #9 am: 19. Februar 2012, 21:56:45 »

Hallo liebe Leute,

danke fuer die vielen Beitraege!

Kurze Erlaeuterung: Profi-Imker arbeiten hierzulande wie international fast ueberall mit der europaeischen Honigbiene Apis mellifera, Unterart Ligustica, bei uns auch bekannt als "italienische Biene", erkennbar durch 2 breite gelbe Ringe am vorderen Hinterteil. (Das sind die weissen Kaesten, von denen die Profis meist von mehrere Hundert bis ueber Tausend besitzen)

Hobbyimkerei mit 1 bis 50 Voelkern in professionellen Beuten, wie in Deutschland haeufig wird hier offensichtlich (auch von Deutschen) nicht betrieben, sondern Bienenhaltung mit Apis cerana, der asiatischen Honigbiene, die etwas kleiner ist und meist eher grau-braun aussieht in Kaesten mit Festbau (an die Decke angebauten Waben), die nach der Tracht oder zu Beginn der Trockenzeit meist komplett ausgeraeumt werden. Die Bienen fliegen dabei mit ihrer Koenigin weg und suchen sich ein neues Zuhause.

Honig wird international (Langnese) wie auch hier meist kurzfristig auf ueber 40 Grad erhitzt, damit er danach dauerhaft fluessig bleibt. In Deutschland wird das meist nicht gemacht, um Proteine nicht zu zerstoeren, mit der Folge, dass die meisten nicht erhitzten Honige kristallisieren. Zucker im Honig liesse sich wohl feststellen aber nach meiner Kenntnis, nur viel schwerer, ob Honig durch Zuckerfuetterung von Bienen anstelle durch Umwandlung von Bluetennektar erzeugt wurde. Sollte es da wirklich eine leichte Moeglichkeit geben, waere ich dankbar fuer die Info..

Bluetenmischhonig schmeckt meist aromatischer als Zuckerhonig, der einfach nur suess ist.

Im Unterschied zu Deutschland gibt es eine Vielzahl verschiedener staatenbildender Bienen hier, deren Honig aus den Urwaeldern oder steilen Felsvorspruengen geholt und verkauft wird.
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Burianer

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Re: Imker
« Antwort #10 am: 20. Februar 2012, 07:39:48 »

Balsamtiger,  eine gute Erklaerung  ueber Bienenvoelker,  wenn Du mehr ueber Bienen  und Honig  oder Imkerei  schreiben kannst, dann wuerde ich mich freuen.
Sicher sind auch andere an mehr Wissen  darueber interessiert.    }}
Was macht den Honig so gesund ?
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Balsamtiger

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Re: Imker
« Antwort #11 am: 20. Februar 2012, 11:28:09 »

Hallo Burianer,

Zitat aus Wiki ( http://de.wikipedia.org/wiki/Honig ) "insgesamt 70 % Glucose und Fructose sowie 10 % Saccharose und Maltose) enthält Honig 15 bis 21 % Wasser (Heidehonig bis 23 %) sowie Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Pollen, Aromastoffe und Mineralstoffe. Wegen dieser Zusammensetzung gilt Honig für den menschlichen Gebrauch allgemein als gesündere Alternative zum Haushaltszucker (Saccharose). "

Es ist halt ein uraltes Lebensmittel, welches bei trockener Lagerung auch ohne weitere Massnahmen sehr lange haltbar ist. Jeder der Blumen mag, ist vielleicht fasziniert von der Idee, die Essenz des suessen Nectars aus vielen Blueten zu geniessen. Bienenhaltung war schon immer faszinierend und anspruchsvoll.

Nebenher haben auch die meisten Obstbauern erhebliche Erntesteigerungen zu erwarten, wenn ausreichend Bienen vorhanden sind. Der Wert der Bestaeubungsleistung eines Bienenvolkes wird fuer weit groesser gehalten, als der Wert der Honigernte.

Fuer Interessenten bietet das Internet wie immer eine reiche Fundgrube. Die Forenfreunde finden gleich 2 deutschsprachige Foren : http://www.imkerforum.de/forum.php und http://www.bienenforum.com/forum/content.php. Im englischsprachigen Bereich gibt es natuerlich viel mehr.

Ernsthaften Interessenten sei das Studium eines aktuellen Bienenlehrbuches empfohlen, da die Materie fuer komplette Neueinsteiger doch recht umfangreich ist. Ich will hier keine Werbung machen, also mal einfach "Imkerei, Lehrbuch oder Bienen" guugeln.

Bei speziellen Fragen stehe ich natuerlich auch gerne zur Verfuegung!  :)
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Steinbär

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Re: Imker
« Antwort #12 am: 28. Februar 2012, 11:26:25 »

@ Balsamtiger.
Ich bin mit einem Deutschen in Nord-Thailand in Kontakt der an einem interessantes  Projekt arbeitet:
 Entwicklung einer fuer Nebenerwerbsimkerei geeigneten Beute fuer die asiatische Honigbiene, Apis cerana, die auch Nachschau, Schwarmkontrolle bzw. gezielte Eingriffe zulaesst.
Falls Du Interesse. Mail Adresse per PM an mich versuche euch zusammen-zubringen.
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Balsamtiger

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Re: Imker
« Antwort #13 am: 28. Februar 2012, 18:31:08 »

Hallo Steinbaer,
Interessant! Scheint ein Kollege vom Fach zu sein  ;} Vielen Dank fuer das Angebot! {*  Bist Du kein Deutscher?

Das Projekt hoert sich sehr interessant an. Vielleicht kann ich da ja auch was zu beisteuern. Habe auch selber schon etwas Erfahrung mit den suessen Asiatinnen! PM ist schon unterwegs!   ;)
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Balsamtiger

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Bienenschwaerme fangen in Fang
« Antwort #14 am: 23. März 2012, 14:10:46 »

Hallo Leute,

habe mir einen Bienenstaubsauger gebastelt und bin bereit bei Problemen mit einziehenden Bienenschwaermen hier oben um Fang im Norden (150km noerdlich von Chiang Mai) zu helfen. Mit dem Saugrohr eines normalen Staubsaugers kann ich auch schwer zugaengliche Stellen beispielsweise unter Daechern oder in Hohlraeumen erreichen, ohne dass gleich ALLES aufgerissen werden muss. Die Bienen ueberleben die Aktion und gehen als Gebuehr an mich. Falls der Bienenschwarm schon laenger als 3-4 Tage da ist, wird's schwieriger, denn dann muessen die Waben auch ausgeschnitten werden.

 
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