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Autor Thema: Umweltschutz gestern und heute  (Gelesen 2214 mal)

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Suksabai

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Umweltschutz gestern und heute
« am: 28. April 2015, 09:57:19 »

Liebe Mitmember,

dieser Aufsatz ist mir heute "zugelaufen" und ich würde ihn euch gerne wertfrei näherbringen und evtl. eine vernünftige Diskussion darüber initiieren:

Wer über 35 Jahre alt ist, sollte das hier lesen, was ich von einem Freund kopiert habe.

Neulich an der Supermarktkasse machte mir die junge Kassiererin den Vorschlag,
doch bitte eigene Taschen mitzubringen, anstatt neue Plastiktüten zu kaufen.
Ich erwiderte entschuldigend "Wir hatten das mit dem 'Umweltschutz' früher nicht so.".
Sie entgegnete mir "Sehen Sie, das ist heute genau das Problem: Ihre Generation hat zu
wenig zum Schutze der Umwelt und künftiger Generationen getan!"

Sie hatte völlig recht damit.
"Umweltschutz" gab es damals zu "unserer" Zeit nicht.

Aber was hatten wir dann?

Nach einigem Sinnen und Schwelgen in Erinnerungen an das, was "unsere" Zeit so bot,
habe ich hier die Dinge, an die ich mich erinnern kann:

Damals brachten wir leere Milchflaschen, Bierflaschen, Colaflaschen und Seltersflaschen als Pfandflaschen zurück.
Das Geschäft brachte die Flaschen zum Hersteller.
Der hat sie gereinigt und sie desinfiziert, damit sie mehrmals benutzt werden konnten.
Die Flaschen wurden also richtig recycelt.
 
Aber "Umweltschutz" gab es damals nicht.

Wir sind Treppen gelaufen, weil es nicht für jede einzelne Etage in
jedem Bürogebäude und Kaufhaus einen Aufzug oder Rolltreppen gab.
Wir sind zum Supermarkt gelaufen, anstatt uns in eine Maschine mit 300 PS zu setzen,
um zwei Minuten Fußweg zu sparen.
 
Aber die Verkäuferin hatte recht:
"Umweltschutz" gab es zu unserer Zeit nicht.


Anstatt die Wegwerfvariante zu kaufen, haben wir damals die Windeln gewaschen.
Wir haben Wäsche auf der Leine im Hof getrocknet, anstatt dafür eine Energie fressende Apparatur zu benutzen,
die 230 Volt frisst - Windkraft und Solarenergie haben das für uns erledigt.
Kinder bekamen die Kleidung der älteren Geschwister, und nicht bei jeder Gelegenheit brandneue Klamotten.
 
Aber sie hatte trotzdem recht: "Umweltschutz" gab es damals einfach nicht.

Früher, zu "unserer Zeit", gab es einen Fernseher oder ein Radio im Haus.
Und nicht jeweils beides in jedem Zimmer einschließlich der Toilette.
Der Fernseher hatte das handliche Bild einer Serviette und nicht die Größe von Manhattan.
In der Küche haben wir mit der Hand gerührt und gemischt, weil es dafür einfach keine elektrischen Geräte hatte.
Zum Einpacken von zerbrechlichen Geschenken haben wir alte Zeitungen zerknüllt und in das Paket getan,
und nicht diese Styro-Chips oder Blasenfolie.

Zu "unserer Zeit" haben wir fürs Rasenmähen der 20 Quadratmeter hinter dem Haus keinen 10PS Motormäher angeworfen
sondern einen menschbetriebenen Handmäher benutzt. Das war dann auch gleichzeitig Sport,
für den wir heute in ein Fitnesscenter laufen, wo wir auf elektrisch betriebenen Laufbändern joggen.
 
Und doch hatte die Kassiererin recht: "Umweltschutz" hatten wir zu "unserer Zeit" nicht.

Waren wir durstig, dann tranken wir Wasser aus dem Wasserhahn.
Wir haben nicht für jeden Schluck einen neuen Plastikbecher benutzt und das Wasser in Plastikflaschen aus dem Supermarkt geholt.
Wir haben Füllfederhalter nachgefüllt und nicht gleich den ganzen Stift weggeworfen.
Auch unsere Rasiermesserklingen haben wir getauscht, obwohl es doch viel einfacher ist,
gleich den ganzen Rasierer wegzuwerfen, bloß weil die Klinge stumpf geworden ist.

Aber "Umweltschutz" hatten wir nicht.

Damals nahmen Leute den Bus und Kinder fuhren mit dem Fahrrad zur Schule (oder sie gingen zu Fuß)
anstatt ihre Mütter in einen 24-Stunden Taxi-Service zu verwandeln.
Wir hatten in jedem Raum eine Steckdose. EINE.
Und nicht gleich eine ganze Batterie davon, um elektrischen Schnickschnack im Dutzend zu betreiben.
Und wir brauchten auch kein computerisiertes Spielzeug, was seine Signale 20.000km ins All sendet,
nur um herauszufinden, wo der nächste Pizzaladen ist.

Aber ist es nicht traurig, dass die junge Generation herumlamentiert, wie verschwenderisch wir mit unseren
Ressourcen umgegangen sind, weil wir damals keinen "Umweltschutz" hatten?




So, das wars, Ring frei!
lg

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Das ganze Leben ist gefährlich und endet garantiert tödlich! - Was soll's!

Hans Muff

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #1 am: 28. April 2015, 11:11:16 »

 ;}
Aber du musst da Satire hinter schreiben, sonst verstehen das einige wenige nicht  :]
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Freunde hab ich im realen Leben, ergo muss ich mir hier keine erschleimen. Verschleißt mich einfach wie ich bin. Oder auch: Wer mit den großen Hunden um die Häuser ziehen will, sollte wenigstens das Bein heben können!

Haus

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #2 am: 28. April 2015, 13:28:15 »

Ich sehe dahinter

keine Satire

sondern nackte Tatsachen

denn so wars
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franzi

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #3 am: 28. April 2015, 14:31:02 »

Hans Muff, Satire? Na gut, wenn du das lustig findest, jeder wie er will.

Aus dem Ersteitrag

Zitat
Sie hatte völlig recht damit. "Umweltschutz" gab es damals zu "unserer" Zeit nicht.

So sehe ich das auch. Wobei ich "zu unserer Zeit" noch 10 Jahre dazulegen wuerde.

Sofort faellt mir dann ein, dass wir damals das Ablassoel unserer Autos in diese Bachverbauung entsorgt haben, die unseren Grund durchquert. Viel Wasser fliesst da aber nur bei Starkregen und der Schneeschmelze (wenig bei jedem Regen, da wir das Dachabwasser ((unerlaubt, was aber niemanden stoert, denn wir sind Ureinwohner)) dort hinein leiten)


Innsbruck und alle in Tirol am Inn liegenden Staedte und Doerfer entsorgten ihre Abwaesser ungeklaert in den Inn.

Innsbruck hatte ein Muelldeponie am Stadtrand, schoen gestylt, so aehnlich wie es rampo ungestylt mit Fotos gezeigt hat, nur um vieles groesser, die woechentlich brannte.

Entlang der Inntalautobahn wurde mit Muell "aufgeboescht", wie man kuerzlich draufkam.

Abzuwrackende Autos von uns (und von Nachbarn) wurden mitsamt Oel und Restbenzin in die oertliche Muelldeponie, eine in diesem Teil aufgelassene Schottergrube ensorgt, da es so interessant war, aus den alten Autos bei Fahrt hinauszuspringen, damit sie dann 50 Meter unterhalb nach vielen Ueberschlaegen ihre ewige Ruhe finden konnten.

Was hat sich geaendert: Uebertrieben viel bei "uns" zum Nachteil der Entwicklungslaender. Mit "uns" meinei DACH.

fr

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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

Helli

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #4 am: 28. April 2015, 16:18:04 »

Das passt auch dazu! {*
Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nicht mit dir zu tun ... Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt ...
 
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir  verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
 
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.
 
Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus der Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround-Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitiger Eltern. Keiner brachte uns und keiner holt uns ... Wie war das nur möglich?
 
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter, und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
 
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So was!
 
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen. Und du gehörst auch dazu.
 
Herzlichen Glückwunsch!
 
 
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

udo50

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #5 am: 28. April 2015, 19:51:46 »

Hallo Helli

  Fantastischer Beitrag . Alles,aber Ausnahmslos mitgemacht ;} ;} }} {*
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Gruß Udo

Burianer

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #6 am: 29. April 2015, 07:11:12 »

 ???  guter Beitrag helli,  aber Udo, ich wusste garnicht, dass Du so ein Schlingel warst   {;
Ich dagegen war   ein Mauerbluemchen  :]  immer  brav das gemacht, was meine Eltern mir sagten  ???   oder meinten  , mir sagen zu muessen.
Ich bin jeden Morgen fleissig in die Kirche gerannt, in der Schule war ich der braevste,  nachmittags  sofort meine Hausaufgaben gemacht  und danach im Sommer das Holz gehackt  fuer den Winter.
Ja, so bin ich noch heute  :-X    :]  
hacke immer noch Holz  ( staebchen)  [-]
Ich war immer froh, als es in die Sommerferien ging zu meinem Opa auf dem Land.  Der Bauerhof war eine richtige Spielwiese  }}
Ich denke , wir hatten ein gute Kindheit, Jugendzeit  und pubertaere Freiheit.  Mit 16zehn das erste Moped  und noch kein Fuehrerschein   {--   wenn das meine Eltern gewusst haetten ...
Die haben wir alle ausgenutzt  }}
Trotzdem ist aus uns etwas geworden.
« Letzte Änderung: 29. April 2015, 07:17:17 von Burianer »
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arthurschmidt2000

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #7 am: 29. April 2015, 08:15:27 »

Lese ich Suksabai und Franzi haben beide recht. Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wie schwierig das doch mit der „Wahrheit“ ist. Und wie so oft, die Menge macht es. Entsorgt z.B. ein Ort seine Abwässer direkt ins Meer, ist der entscheidende Unterschied, ob da 5.000 oder 5 Mio. Menschen entsorgen und ob die viel oder wenig zu entsorgen haben.

Wahrscheinlich wird man dem Problem eher gerecht, wenn man statt von Umweltschutz vom Umgang mit nicht nachwachsenden Ressourcen und Dingen wie z.B. Flächenverbrauch usw. spricht.

P.S:  Im Jahr 2006 gab es weltweit rund 920 Millionen Kraftfahrzeuge (Statistica) und 2012 so etwa 20.000 Verkehrsflugzeuge (Wikipedia).
« Letzte Änderung: 29. April 2015, 08:22:21 von arthurschmidt2000 »
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Tommi

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #8 am: 29. April 2015, 12:51:55 »

Richtig, die Menge des Abfalls ist ein entscheidender Faktor. Dazu passt
auch meine versprochene Rückmeldung in Sachen "Chumphoner Müll".

Der wird überzeugend fortschrittlich abgeholt, fast an jedem Tag. Der Müll landet dann
in einem grossen Loch, auf einer grossen Halde, oder in einer "offenen Verbrennungsanlage".
Will heissen - dort wird ein Müllberg ständig und kontrolliert in Flammen gehalten. Verbrannt
wird was ankommt, der Müllverursacher entscheidet also irgendwie persönlich, was auf dem
grossen Haufen verkohlt wird - das nenne ich mal eine direkte Mitbestimmung des Bürgers.

Phuket, Koh Samui etc. sind also nicht wirklich unfähig, mit dem Müll fertig zu werden.
Die Inseln sind einfach unverschämt klein, in Bezug auf die Müllmenge. ]-[
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Helli

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #9 am: 01. Mai 2015, 19:34:21 »

Entsorgt z.B. ein Ort seine Abwässer direkt ins Meer, ist der entscheidende Unterschied, ob da 5.000 oder 5 Mio. Menschen entsorgen und ob die viel oder wenig zu entsorgen haben.
Ein weiterer wichtiger Hintergrund ist, ob bei der Entsorgung auch eine Fabrik dranhängt. Selbst 5 Mio. Menschen, die außer Toilette und dem sog. Grauwasser, was im weitesten Sinne noch als "Natürlich" definiert werden kann macht nicht so viele Umweltprobleme wie eine Fabrik, die mit chemischen Abwässern dazu kommt.
Ich weiß nicht mehr, wo ich das vor vielen Jahren gelesen habe: Nivea (Marktführer in TH) musste eine Fabrik aus Umweltgründen in DE stilllegen. Man hat sie daraufhin in DE abgebrochen und in TH 1:1 wieder aufgebaut. Skrupel? Kaum - solange ihnen niemand auf die Finger haut!
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vicko

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #10 am: 01. Mai 2015, 19:51:21 »

Ich weiß nicht mehr, wo ich das vor vielen Jahren gelesen habe: Nivea (Marktführer in TH) musste eine Fabrik aus Umweltgründen in DE stilllegen. Man hat sie daraufhin in DE abgebrochen und in TH 1:1 wieder aufgebaut. Skrupel? Kaum - solange ihnen niemand auf die Finger haut!

Wie sollte auch, wenn kein verantwortlicher Politiker/Regierung in Thailand,
den Umweltgedanken umsetzt und nur die Geldgier/Steuereinnahmen im Vordergrund stehen. {{
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Bruno99

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #11 am: 01. Mai 2015, 21:13:32 »

Man hat sie daraufhin in DE abgebrochen und in TH 1:1 wieder aufgebaut. Skrupel?

Wie sollte auch, wenn kein verantwortlicher Politiker/Regierung in Thailand,
den Umweltgedanken umsetzt und nur die Geldgier/Steuereinnahmen im Vordergrund stehen. {{

wieviel Steuern bezahlen die denn in Thailand ?

Wundert mich, dass du mit keiner Silbe den Verursacher der Umweltschaeden, egal wo er 'operiert', erwaehnst.
Welches sind denn die Motive fuer den Standortwechsel... etwa Geldgier ? 
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

Tommi

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #12 am: 01. Mai 2015, 21:40:09 »

Einem Kapitalisten Geldgier vorzuwerfen, ist schon ein starkes Stück Bruno. C--

Es gehören immer zwei dazu, der eine will, der andere lässt. Der letztere entscheidet!
Es sei denn, er wird mit Geld förmlich gezwungen, etwas Unvernünftiges zu erlauben.
Aber nun, dann wären wir beim Thema Korruption - besser nicht, ein widerliches Wort. ]-[
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Bruno99

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #13 am: 01. Mai 2015, 21:54:17 »

Es gehören immer zwei dazu, der eine will, der andere lässt.

laesst sich auch mit Nachfrage-und-Angebot erklaeren.

Wer aber die Schuld nur auf der Angebotsseite sucht muss irgendwie auf einem Auge blind sein   >:
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vicko

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Re: Umweltschutz gestern und heute
« Antwort #14 am: 01. Mai 2015, 22:02:42 »

wieviel Steuern bezahlen die denn in Thailand ?

Wenn Du so sehr daran interessiert bist, so frage doch bei der Beiersdorf AG mal nach.
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