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Thailand-Foren der TIP Zeitung => Hausbau und Renovierung => Thema gestartet von: Cee am 25. Juli 2008, 18:38:44

Titel: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Juli 2008, 18:38:44
Damit die Beiträge zu diesem umfassenden Thema nicht überall verstreut behandelt werden, mache ich den Vorschlag, die technische Seite zum Bau eines Hauses in Thailand, hier abzwickeln.

Die Idee zu dieser Zusammenfassung , begründe ich mit meiner eigenen Erfahrung, wonach es viele Dinge gibt, die weitgehend ganz Thailand betreffen.

Beispiele:
1. Die typisierten Produkte, Halbfabrikate u.dgl., Masse, deren Kosten.
2. Der technisch richtige Umgang zur Verwendung von typisierten Produkten und Halbfabrikaten.
3. Die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Produkte, Halbfabrikare und dgl.
4. Massnahmen gegen Wasserdruck, Unterspühlung und gegen die Erdbebengefahr im Bauwesen.
5. Massnahmen gegen die Aufwärmung der Gebäudehülle, Ziel: Eingeschränkter Energieaufwand oder das 0- Energie- Haus.
6. Die Elektroinstallation, die Produkte und die Erfahrungen mit deren Umgang vor Ort.
7. Die Wasser - Ver - Entsorgung im Einfamilienhaus- Bau
8. Welche baulichen Massnahmen bieten mindestens beschränkten Schutz des Hauses gegen Tiebesuche, z.B. Schlangen?
9. Welche baulichen Massnahmen bieten mindestens beschränkten Schutz des Hauses und der Einwohner gegen Diebe u.dgl.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 25. Juli 2008, 20:54:58
Diese Idee hast Du mir geklaut!!! Seit einem halben Jahr bin ich hier am Umbauen. Die nächste Woche werde ich fertig. Da habe ich einiges an Erfahrung gemacht, aber das Lexikon thailändischer Baukunst konnte ich leider nicht erstellen. Mein Sachsen-Baumeister war so stolz auf seine Thai-Führungsqualitäten, die er mit vielleicht zehn Fachausdrücken und dem Rest dschai yen yen, maimihbanha, dschaidih ergänzte. Da habe ich es lieber unterlassen, weiter nachzuforschen.
Das Ergebnis ist jedenfalls unter dem Strich befriedigend, und ich habe einiges gelernt, was ich für den Ausbau in Phuket und für die Burg im Isaan gut verwenden kann...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Juli 2008, 21:55:46
Völlig Ortgebunden, demnach überall anders, fängt der Bau beim Standort und bei der erforderlichen Fundation an.

Einige Gedanken zum Standort

Du wirst Dich bereits beim Kauf des Grundstücks mit der Frage befasst haben, wo Dein Haus zu stehen kommt und wie der Baugrund dort aussieht. Der Standort und die Beschaffenheit des Baugrunds sind von Anfang an eine wesentliche Einflussgrösse der zu erwartenden Baukosten - und der Lebensqualität.

Bei der Wahl des Standorts, dem Ort also, wo Du Dein Haus hinstellen willst, nimmst Du entscheidenden Einfluss auf ein ganzes "Hausleben".
Untersuche den Ort, wo Du dein Kapital investieren willst, wo Du Leben willst, wo Deine unmittelbare und weitere Nachbarschaft unter Garantie, für Dich mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht beeinflussbare Veränderungen und Einflussnahmen vornimmt.

Lasse Dich durch "Phut mag mag"  :)  nicht beirren, kläre vorher alles ab: Wo ist der nächste Fluss und wie veränderte dieser seinen Lauf bei den möglicherweise erfolgten Überschwemmungen der letzten Zeit. Wie hoch war das Wasser und wie war seine Fliessrichtung? Wie hoch ist der Grund über dem Meeresspiegel und gibt es bereits Dämme oder sind solche geplant?
Bei allgemein bekannten Situationen zum Baugrund, wie in BKK, musst Du wissen, wie tief an der von Dir vorgesehenen Stelle die tragbaren Schichten liegen, weil die Tiefe der Pfählung finanziell wichtig ist.

Wie steht es mit der Erdbebengefahr, wann waren da und in welchem Umkreis beachtliche Erdbeben und waren diese, in welcher Stärke nach der nach oben offenen Richterskala? Gab es Tote und Verletzte?

Wie sieht das soziale Umfeld, die sozale Infrastruktur jetzt aus, wie ist die Tendenz, was ist geplant und was verschweigt man Dir möglicherweise?

Natürlich ist diese Aufzählung unvollständig, ergänzt sie bitte durch persönliche Erfahrungen.
  
Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Juli 2008, 22:35:43
@ Roy "Diese Idee hast Du mir geklaut!!!"

Wenn es so wäre, müssten wir ja geistverwandt sein, - was mich ehren würde.

Dass Du sowas auch machen wolltest, freut mich, villeicht kannst Du ja Deine Erfahrungen hier einbringen!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 27. Juli 2008, 13:09:30
Das mit den Erbbeben hat mir besonders gut gefallen.....grössere Erdbeben in Thailand mit Toten sind mir gar nicht bekannt :-X
Da gibt es sicherlich mehr Tote und Verletzte durch UNFÄLLE und EINBRÜCHE in der Gegend.


Ich kann nur jedem empfehlen erst einmal in die Gegend zu ziehen in der er ein Haus bauen will, wobei SELBST planen und bauen wesentlich sinnvoller ist als irgend etwas überteuertes zu kaufen wo meist schon beim Bauen gepfuscht wurde, sei es bei der Nutzung von nicht sachgemässen Materialien (Bsp. ALU statt Stahl bei der Dachkonstrunkion) oder bei Anwendung selbiger (zuwenig Zement im Mörtel) Auch werden in Thailand Fundamente, besonders für Mauern, gern AUF die Erde gestellt und nicht darin eingelassen. Ich könnte noch eine Stunde so weiter tippen über Pfusch der hier nicht einmal als solcher angesehen wird.

Wie geTIPpt, zieht eine Weile in die Gegend und wenn es Euch gefällt fahrt herum und sucht nach einem geeignetem Platz zum Bauen.

Was sind bidde Halbfabrikate ?  ....und gibts die nur in Thailand? würde passen  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 28. Juli 2008, 00:20:38
Zitat
Auch werden in Thailand Fundamente, besonders für Mauern, gern AUF die Erde gestellt und nicht darin eingelassen

Für Mauern ist das natürlich nicht gerade der wahre Geist, aber es muß bei Gebäuden doch auch nicht immer unbedingt die Pfahlbauweise ein.

Wenn du eine stahlbewehrte Bodenplatte mit Randfundament hast, kannst du auch drauf bauen.  Das wird in Thailand genau so funktionieren wie in Deutschland auch.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 28. Juli 2008, 00:57:53
sei es bei der Nutzung von nicht sachgemässen Materialien (Bsp. ALU statt Stahl bei der Dachkonstrunkion)

...das glaubst aber nicht wirklich, oder?  :-X

Schau dir mal die Preise fuer Aluminium  und fuer Stahl an, so bekloppt sind nichtmal die  :o
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. Juli 2008, 03:14:37

@ Moskito

"Was sind bidde Halbfabrikate?....und gibts die nur in Thailand?"

Ein Halbfabrikat unterscheidet sich zu einem anderen Bauteil, beispielsweise zu einem Zementstein,
dadurch, dass es ein in sich abgeschlossenes Bauteil ist, welches aus mehreren Elementen besteht
und welches bereits mehrere Arbeitsgänge zu dessen Herstellung erforderlich gamacht hat... huch-  :-X

Halbfabrikate werden vorzugsweise in Manufakturen oder industriell hergestellt und sind
im Gebrauch wesentliche Bestandteile der Baurationalisierung oder der rationellen Herstellung von
industriellen Produkten, z.B. Autos

In Thailand sind es beispielsweise:
Ein überall in Thailand erhältliches Holzblockfutter welches als solches eingemauert wird und wo
später, nach thailändischer Praxis, eine frei wählbare Türe, ebenfalls ein Halbfabrikat, mittels Türscharnieren
ins Blockfutter eingebaut wird.

Kücheneinrichtungen bestehen heute fast überall auf der Welt aus Halbfabrikaten, den fertigen
Kisten mit Türe und Rückwand, Schubladen, Böden u.dgl oder zur Aufnahme eines Küchengerätes vorfabriziert.
Die Kisten werden dann auf der Baustelle aneinandergereiht und fixiert, einfach gesagt.

Grüsse
Cee 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 28. Juli 2008, 07:35:33
Die Wahl des Standortes ist von höchster Bedeutung. Die unmittelbaren Nachbarn sollten aufgrund ihres sozialen Status und ihrer Lebens- und Arbeitsgewohnheiten nicht gerade potentielle Motorrad-Reparaturwerkstätten- oder Baufirmen-Gründer resp. Schweine- oder Hundezüchter sein. Auch Karaokeschuppen können nicht nur die Grundfesten des Hauses erschüttern. Mein neuer Nachbar hat sich drei junge Hunde angeschafft. Er arbeitet nachts, kommt in den frühen Morgenstunden heim und will schlafen. Dann hört er das, was wir den ganzen Tag hören, wenn die Viecher an einen Reifen angebunden vor Verlassenheit jaulen. Und dann folgen Thai-Erziehungsversuche. Ich habe Gott sei Dank Schallschutzfenster einbauen lassen, ich höre das nur wenn ich wach bin. Aber morgens auf dem Balkon ist das schon nervend. Dreimaliger Besuch und höfliche Ermahnung waren kaum wirkungsvoll. Jetzt haben sich die Hunde entweder an die Prügel oder an das Angebundensein und Alleinsein gewöhnt und jaulen nur noch, wenn sie Prügel beziehen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: schoopthai am 28. Juli 2008, 09:14:26
Hallo Roy,

habe das  gleiche Problem bei mir zu Hause.
Wir sind gerade dabei einen "Hundealarm am entwickeln. Der wirkt in einem Frequenzbereich den wir nicht hoeren, aber die Hunde, und die werden dann verrueckt, bzw. laufen davon.
Falls du interessiert bist, werde ich dir einen zum probieren senden, sobald das Geraet fertig ist.

Bis dann
Michael
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Rocky am 28. Juli 2008, 09:23:55
Die Wahl des Standortes ist von höchster Bedeutung. Die unmittelbaren Nachbarn sollten aufgrund ihres sozialen Status und ihrer Lebens- und Arbeitsgewohnheiten nicht gerade potentielle Motorrad-Reparaturwerkstätten- oder Baufirmen-Gründer resp. Schweine- oder Hundezüchter sein.  Jetzt haben sich die Hunde entweder an die Prügel oder an das Angebundensein und Alleinsein gewöhnt und jaulen nur noch, wenn sie Prügel beziehen.

Hallo "Roy",

oh weia, etz weiss ich endlich, warum wir immer noch keinen potentiellen Nachbarn haben. ;D

Obwohl unser Filas keine grundlosen Beller sind.

Aber was tut man dann, wenn ploetzlich jemand neben einem bereits bestehenden Haus
mit Schweinezucht anfaengt?

Viele Gruesse vom Rocky  8)

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 28. Juli 2008, 12:25:46
Bei Neubau und Neuerwerb .
Das Grundstück sollte an "Gehobener" Stelle sein.
Dies kann mann auch mit GPS Geräten ausmessen.
Rund um auf  mind 1000meter sollte es nicht sichtbar kontonuierlich bergab gehen.
So Bleibt bei Monsum alles trocken.

Zwichen Thai Bau  Arbeiter und Burmesischen Bau Arbeitern konnte ich gewaltige Unterschiede festellen.


Lg grizzly
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Alfred am 28. Juli 2008, 13:17:13
-Roy-
Also Roy, nachdem du dir sonst nie ein Blatt vor den Mund nimmst
u dich schon als Hundebesitzer
u auch Hundefreund geoutet hast (in anderen Threads), hoffe ich,
dass du versuchst, dass VERDRESCHEN v. HUNDEN unter deinen Augen u Ohren zu verhindern und einschreitest.
Muss ja nicht mit deiner sonst oft ueblichen u Allgemein bekannten etwas Groben Art sein.
Vielleicht gibt es den Versuch einer vorerst  Diplomatischeren Variante, bevor der Vorschlaghammer kommt.
Stillschweigen, waere nicht meine Art.
-schoopthai-
Angebracht waere es das Uebel bei der Wurzel zu packen, also den  Nachbarn?
Die Hunde, falls sie angeleint sind (Wenn sie weglaufen koennen, ist dies eine akzeptable Variante den Aerger loszuwerden.) werden bestraft,
durch deine Schmerzhaften oder Laestigen Toene und koennen nicht weglaufen.
Werden verrueckt? Das ist deine Zivilisierte-Europaeische  Loesung die du den Thais zeigst?
Ist ja nicht weit entfernt von der ueblichen Thailoesung solcher  Hundeprobleme.
Vergiftetes Koederfleisch (Rattengift) ausgelegt, oder des Nachts ueber den Zaun und schon wirds ruhiger,
nachdem das Wimmern des oder der sterbenden Hunde verklungen ist!
-Rocky-
Die Loesung bei Neueroeffnung einer Schweinefarm in der Nachbarschaft, speziell aus der,
woher der Wind weht ist in deinem Fall einfach.
Lass deine FILAS mal ein paar Tage weniger fressen, dann schau,
dass die Tore bei den Schweinen beim Nachbarn versehentlich offen sind und dann wird es laut werden!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: schoopthai am 28. Juli 2008, 13:32:17
Hallo Alfred,

nach klar, wenn die angeleint sind solte man das nicht machen.
Habe selber einen Rottweiler Rueden zu Hause. Aber gegenueber im Haus sind 4 so kleine Klaeffer die laufen auf dem Grundstueck herum.
Da geht das bis abends um 22.00 Uhr und morgens um 05.00 faengt es schon wieder untunterbrochen an. Habe mit dem Besitzer gesprochen, der
mir nur banal gesagt wenn seinen Hunden was passiert waere meiner auch dran.
Falls unser Hunde Alarm funktioniert, werde ich den in einem Baum auf der Mittelspur bei Nacht installiere und dann werden wir mals sehen wie es funktioniert.
Weiterhin komme ich aus unserem Moo Ban nicht mit dem Fahrrad raus. Zu viele Klaeffer. Also wird in der Zukunft der Hundealarm an den Lenker
montiert und auf geht's.
Hoffe das das Geraet funktioniert. ;D

Bis dann
Michael
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Alfred am 28. Juli 2008, 14:06:38
Ok, danke f Info.
Da bin ich ja dann etwas beruhigt, aber pass auf, dass dein eigener Rotti nicht versehentlich zuviele deiner Toene in sein Gehoer bekommt u er dann verrueckt-nervoes wird.
Good luck Alfred
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. Juli 2008, 16:45:53

Zum Standort

haben auch meine Freundin und ich tiefgreifende Erfahrungen gemacht. Nachdem sie das Land, 1 1/2 Rai,
mit einer Baracke und einer kleinen Bananenplantage von ca. 300 Stauden drauf, gekauft hatte, hat sie
das Ganze für 3/4 Jahre der Familie ihres Bruders überlassen.

Als wir mit dem Umbau beginnen wollten, mussten die Familie ausziehen - unter dem Gerümpel fiel eine
Stereoanlage mit riesigen Lautsprechern auf. Auch die Nachbarsfamilien links und rechts auf den
Nachbargrundstücken, hatten riesige Lautsprecher draussen unter den Vordächern aufgestellt, deren
Fronten auf unser Haus gerichtet waren.

Es stellte sich bald heraus, dass die drei Nachbarn ihre Lautsprecher dazu missbrauchten, um einen
akustischen Kleinkrieg gegeneinander zu führen. Dieser Kleinkrieg wurde von den Nachbarn nun
gegen uns weitergeführt, obwohl wir weder Stereoanlage noch Lautsprecher besassen. Man hörte fast
nur die Bässen, das allerdings dermassen extrem und täglich mindestens 20 Stunden lang, dass auch
unsere Baracke, die allmählich ein Haus wurde - und wir selber, wie in einer Disco, erbebten  >:(

Das Übel flachte erst nach mehreren Jahren ab, nachdem die Frau des einen Nachbarn, in einem
Verzweiflungsakt, nasse Lappen in die Bass -  Lautsprecher stopfte...  :) - und wir unser Haus
mit Doppelschalen- Mauerwerk bei den Umfassungsmauern, ausgestattet hatten.

Vorher habe ich Gehörschoner aus Armeebeständen mitgebracht und so haben wir, zur Schadenfreude
einiger Dorfbewohner, längere Zeit wie Marsmännchen gelebt  - und geschlafen.  >:(

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Freak am 28. Juli 2008, 22:11:12

Zum Standort
Ja Cee, weiss zwar nicht wo du deine Hütte gebaut hast, doch du musst wissen, die Thai's sind karaokeverrückt. Denke eher, die von dir genannten "Belästigungen" durch Lautsprecher stammen daher. Kenne dieses aus dem Issaan, dort war am Abend auch kein Fernsehen möglich, denn irgendeiner der dort lebenden Thai's liess die Anlage auf volle Touren laufen, so wurde halt der ganze Ort beschallt ( stets bis mindestens 12 h, am WE bis 05 h am morgen). Fazit ist, die Wahl des Standortes ist von grosser Bedeutung.
Baue derzeit in Cha-Am und habe diesbezüglich absolut keine Pobleme (wohne neben der Baustelle in einem gemieteten Haus, kann es also beurteilen).
Aber mach weiter mit deinen Berichten, ich verfolge sie aufmerksam. ;)



 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. Juli 2008, 23:57:10
@ Freak

Danke für Deine Ermunterung - weisst Du, Berichte zum Bauwesen sind eigentlich nicht lustig
und nutzbar sind sie erst dann, wenn einer von uns sich konkret mit dem Bau eines
eigenen Hauses beschäftigt - dann hagelte es, zumindest im alten Forum, mit Fragen.  :-X

In Cha-Am sind wir oft, besonders zum Fischgerichte essen. Ein schöner Fleck - nur niemandem sagen!  ;)
Wir wohnen nicht weit daneben.

Unsere Nachbarn spielen zur Hauptsache CD s der eintönigen Thaimusik. Das ist erträglich, weil
diese Musik nicht aufpeitscht. In krassen Gegensatz dazu steht die von Thaibands erstellte "Beatmusik",
eine fürchterliche Entstellung unserer Vorbildmusik aus dem Westen.  >:(

Zu Karaoke habe ich eigentlich schon fast eine mitfühlende Einstellung. Sie Verschmutzt wohl die Umwelt 
besonders an Feier - und Freitagen. Es gibt ja sonst kaum Gelegenheiten, dass einige unserer Gastgeber
ihre Unbedarftheit dermassen offenhörlich demonstrieren - ihr Gesicht gewollt verlieren -   
da kann ich echt schmunzeln.  ;D


Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Freak am 29. Juli 2008, 15:05:24
Sawasdee krup Cee.
Nun dann kannst du ja nur etwas weiter südlich oder nördlich von mir sein. Denke wir treffen uns mal in der Mitte.

Wie ich schon sagte, ich baue derzeit selbst hier, heisst im Moment kommt  das Dach drauf. Bis auf ein paar unwesentlichen Probs. ging alles gut. Wenn du hier weiter - mit dem Thema - auf Sendung bleibst, so werde ich sicher nochmal etwas positives oder auch negatives bezüglich Hausbau vom Stapel lassen. :P

Soweit mal, vielleicht sieht man sich bei den Fischen mal.

Gruss Freak
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 29. Juli 2008, 22:37:09

Die Fundation, Fundamente

@ Grizzli "Das Grundstück sollte an "Gehobener" Stelle sein."
 
Richtig Grizzly, hier überschneiden sich die Kriterien zum Standort und der Fundation, zu einer
nachhaltige Wohnqualität. Wasser fliesst so gleichmässig nach allen Seiten vom Haus
weg, ein idealer Zustand - auch für die Gesundheit der Bewohner.

@ moskito 27.07.08 "Auch werden in Thailand Fundamente, besonders für Mauern, gern Auf die
Erde gestellt und nicht darin eingelassen."
 
Wir Europäer graben unsere Fundamente, besonders unter Umfassungsmauern, deshalb um
ca. 1.0 m unter die Oberfläche , dh. unter die Frostgrenze, damit diese bei Frost nicht nach
oben gedrückt werden und Risse im Gebäude verursachen! Diesen Fall kennen wir hier in Th. kaum.

Die Notwendigkeit, in Th. den gewachsenen Boden im Mindestfall um 1.0 m mit verfestigter Erde zu
überdecken, und darauf die Bodenplatte zu erstellen entsteht besonders deshalb, damit in der
Monsunzeit und bei kleineren Überschwemmungen, das Haus trocken bleibt. Weil die Oberfläche
der meist Lehmhaltigen Erde, bei Regeneinwirkung sehr schnell zu einem nicht mehr tragfähigen
Brei wird, muss mit einem umlaufenden Streifenfundament verhindert werden, dass der Untergrund
durchnässt wird und ausschwemmen kann. 
- Ein Hausteil könnte absacken.
- Tiere können unter der Bodenplatte, in der Monsunzeit, alles mit Gängen unterhöhlen.
- Ein tief eingegrabenes Streifenfundament ringsum, schützt ein Haus davor.

Die erforderliche Fundation steht deshalb in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wahl des
Standortes.

Die Pfählung
Hier haben wir vorne bereits Bangkok erwähnt, ein typischer Ort, wo viele Baute auf Pfählen
stehen. Der tragfähige Untergrund wird hier oft erst dann erreicht, nachdem mehrere, nicht tragfähige
Schichten, mit den Pfählen durchdrungen werden. Die Pfählung muss dabei in jedem Fall und überall
bis auf die tragfähige Schicht hinunterreichen - sonst kann die Baute kippen. Eine Pfählung erfordert
es, einen Bauingenieur und ggf. einen Geologen beizuziehen. Spare nicht am falschen Ort!

Bei der Pfählung können spätere Problen auftreten, die zum Kippen oder zur Absenkung der Baute
führen. Ich erwähne hier vier Beispiele:

- Die Pfählung reicht nicht überall bis hinunter in die tragfähige Schicht. Die Baute kippt.

- Die mittels Pfählen durchdrungenen, nicht tragfähigen Schichten, bewegen sich horizuntal
gegeneinander und zerbrechen einige oder die Pfähle. Die Baute kippt.

- Bei den Pfählen ist die Überdeckung der Armierungsstähle mit Beton, zu dünn. Es entstehen
Haarrisse, die  zur Hauptsache beim Rammen der Pfähle entstehen. Wasser dringt ein, welches
die Stähle anrosten kann. Wenn Rost entsteht, wird der Durchmesser eines Baustahls grösser,
die Überdeckung mit Beton platzt ab und nach kurzer Zeit ist der äussere Ring der Armierung
durchgerostet. die Baute kann kippen.

- Die Pfählung schaut, nachdem die einzelnen Pfähle versenkt sind, oben aus dem Boden.
Richtierweise werden nun die Pfähle nach den Prioritäten des Hausgrundrisses, mittels armiertern
Betonstreifen - "Fundamenten", horizontan verbunden. Auf diesen Verbund wird nun die erste
armierte Betonplatte eingebracht. Wenn ein Sparmeister der Idee verfällt, den horizontalen
Verbund unter der Bodenplatte einzusparen, kann es vorkommen, dass wegen der Gewichte des
Gebäudes, sich einzelne Pfähle durch die Bodenplatte stanzen. Das Haus kippt oder zerbricht.

Hier noch ein sehr persönlicher Trick von mir:  ;)
 
Sofern die Überdeckung über der tragfähigen Schicht nicht durchwässert ist, die tragfähige Schicht
mit Sicherheit nicht tiefer als 5-6 m unter dem gewachsenen Grund liegt, kannst Du wie folgt Geld
und Zeit sparen und Sicherheit gewinnen:
Besorge einen Bagger mit langen Armen und einer Schaufelbreite vo ca. 30-40 cm. Stelle die Achsen
im Grundriss fest, wo die höchsten Lastaufnahmen erforderlich sind und lege ein Raster fest, das nach
Möglichkeit aus parallelen Linien mit gleichen Abständen zueinander, Abstand zB. 4 m, besteht.
Übertrage dieses Raster im Masstab 1:1 und mit einem einfachen Schnurgerüst aufs Baugelände.
Hebe mit dem Bagger einen geraden Graben sauber aus, der Hauslänge aufweist und bis zum
tragfähigen Grund reichet. Fülle diesen Graben sofort mit einer erstklassigen Betonmischung
B300, also 1/3 Zementanteil und nivelliere die Betonkrone oben. Nun kommt der nächste und der
übernächste Graben usw.

Das Streifenfundament
Das Streifenfundament besteht aus langen Fundamentstreifen aus armiertem Beton.
Die Höhe des Betonbandes beträgt in der Regel 50 cm, die Dicke richtet sich nach dem Querschnitt
der geplanten Betonstützen oben drauf.

Sofern Du die Bodenplatte knapp über dem gewachsenen Boden erstellen willst, müssen die
Sreifenfundamente ringsum und überall im gewachsenen Boden ausgehoben werden.

Auf dem Land wird die Bodenplatte in der Regel auf einem um > 1.0 m aufgeschütteten,
nivellierten Erdhügel, erstellt. Dieser Grundplatte aus Erde muss mindestens eine Regen -  und
eine Trockenzeit lang ruhn.
Die Bodenplatte in armiertem Beton, wird dann auf den Streifenfundamenten und auf der
Erdplatte ruhend, gegossen.

Zur Einbringung der Streifenfundamenten gibt es zwei uebliche Ausführungen und ein Trick.

- Bei der ersten Ausführung wird auf der nivellierten und ausgehärteten Erdplatte der Verlauf
der Streifenfundamente angezeichnet und 50 cm tief ausgehoben, (ein mühsames Unterfangen.)
Es werden Armierungskörbe erstellt und in den Fundamentgräben verankert. Gleichzeitig
werden bei den vorgesehenen Stützen Armierungseisen vertikal eingesteckt und ebenfalls
verankert. Wichtig ist, wie v.e., dass ein Streifenfundament die gesamte Aussenkante des
Grundrisses umschliesst.
Danach werden die dicken Kanalisationsrohre mit den Anschlüssen nach oben, o.k. Bündig mit
der Erdplatte, mit dem erforderlichen Gefälle versehen, eingebracht. Verschliesse die senkrechten
Anschlussrohre gegen eindringenden Dreck!! Nun werden die Fundamentgräben mit Beton gefüllt
und nivelliert. Danach kommt die Schalung für die Aussenkante der Beton - Bodenplatte, die
Armierung derselben und das Einbringen und das saubere Abziehen (Abglätten) der Betonoberfläche.
Verhindere, dass Tiere auf den nassen Beton gelangen!

- Bei der zweiten Ausführung erfolgt die Erdaufschüttung in zwei Stufen Die erste Aufschüttung auf
den gewachsenen Boden hat eine Höhe von ca. 50 cm und ist nivelliert. Nach der Austrocknung
wird das Schnurgerüst erstellt. Danach wird eine 50 cm hohe Holzschalung angebracht und die
Armierungskörbe werden darin so verankert, dass eine Betonüberdeckung von ca. 25 mm
entsteht.  Nur die Umfassungsfundamente werden 1.oo m Hoch erstellt. Vorkehrungen für
die Stützen werden angebracht. Die dicken Kanalisationsrohre werden auf einem Kies-Sandkeil, im
Gefälle verlegt wie o.e. Nach der Betonierung und der Entfernung der Schalung wird wiederum
eine Erdschicht von 55 cm Dicke, sorgfältig eingebracht - und nivelliert. Nun muss eine weitere
Regen und Trockenzeit erfolgen, bevor die Beton- Bodenplatte erstellt wird.
Diese zweite Regen- und Trockenzeit wird gefährlicherweise oft nicht eingehalten, um ein Jahr
Bau - Wartezeit einzusparen.

Bei all den erklärten Fundamentarten, kannst Du nach Deinem persönlichen Entscheid,
kostengünstige Vorkehrungen gegen möglichen Wasserdruck und gegen die Erdbebengefahr
treffen. Verstärke Dein Haus vorzugsweise auf der Seite, wo Wasserdruck erwartet werden muss,
in 2 Hausecken mit Mauerscheiben aus armiertem Beton, welche in einem Winkel von 90 Grad
erstellt, von den Streifenfundamenten bis unter die oberste Massivdecke reichen.
Je nach Grösse der Baute sind an der gegenüberliegenden Fassade weitere Mauerscheiben in
armiertem Beton erforderlich.


-Der Trick
Sofern der gewachsene Baugrund tragfähig und horizontal ist, bei kleinen Unebenheiten
kannst Du etwas nachhelfen, werden die Streifenfundamente, im Umfassungsbereich
1.00 m hoch, innen 50 cm hoch, unmittelbar auf dem gewachsenen Niveau erstellt.
Die Stützen werden bis auf eine Höhe von ca. 1.40 m, geschalt, armiert und mit Beton gefüllt.
Nach dem Ausschalen wird der Erdhügel  bis auf eine Höhe von ca. 1.10 m, sorgfältig erstell
und nivelliert. Nach einer Regen und einer Trockenzeit wird die Kanalisation im Gefälle so
eingebracht, dass sie nirgens höher als 1.00 m ist. Nur die senkrechten, verschlossenen
Anschlussrohre schauen oben um ca. 30 cm hervor.
Nun erstellst Du die Beton - Bodenplatte wie vorne erwähnt. Wenn Du die Verlängerung
der Stützen geschalt und armiert hast, beachte ein sehr wichtiger Punkt: Beginne das
Einbringen des Betons dadurch, indem Du zuerst eine Mörtellage von ca 10 cm Höhe
einbringst und unmittelbar danach der Beton einfüllst und verdichtest. Die Mörtellage aus
Sand und 50 % Zement, verhindert eine Entmischung des Betons im Übergang zum bereits
ausgehärteten Stumpf der Stütze unten.

- Die Köcherfundamente beim Beton- Skelettbau und der Bau mit den ueblichen Halbfabrikaten,
den vorgefertigten Stützen mit einem Pilzfuss, will ich hier nicht erläutern.  :D

Grüsse
Cee 











Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 30. Juli 2008, 09:57:43
Hallo Roy, habe das  gleiche Problem bei mir zu Hause.
Wir sind gerade dabei einen "Hundealarm am entwickeln. Der wirkt in einem Frequenzbereich den wir nicht hoeren, aber die Hunde, und die werden dann verrueckt, bzw. laufen davon.

Wenn Du mir das bringst, hast Du mindestens zwei Majestätsbeleidigungen hier im Forum gut... und ein grosses Bier bei einem künftigen Treffen... Danke im voraus! Aber das werde ich dann tagsüber anwenden, wenn der gute Mann schlafen will. Und dann komme ich nach zwei, drei Tagen scheinheilig und frage, ob ihm das Gejaule nicht auch auf den Keks geht. Wenn er bejaht, dann werde ich sagen, ich hätte da einen Zauber, aber den darf ich nicht weitersagen... sonst wirkt er nicht. Zwei Tage geht es gut, am dritten wirkt der Zauber nicht mehr. Dann müssen wir versuchen, eine andere Lösung zu finden, die vielleicht die Hunde auch frühmorgens und nachts ruhigstellt. Ich mache mir daraus dann einen Spass.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 30. Juli 2008, 11:26:42
Zitat
Auch werden in Thailand Fundamente, besonders für Mauern, gern AUF die Erde gestellt und nicht darin eingelassen

Für Mauern ist das natürlich nicht gerade der wahre Geist, aber es muß bei Gebäuden doch auch nicht immer unbedingt die Pfahlbauweise ein.

Wenn du eine stahlbewehrte Bodenplatte mit Randfundament hast, kannst du auch drauf bauen.  Das wird in Thailand genau so funktionieren wie in Deutschland auch.


wertester Kubo,

um Fundamente kommst du nicht herum. ICH habe auf einer Bodenplatte (deutsch) gebaut, trotzdem kann man nicht einfach nur die Platte giessen. Zuvor gehören Fundamente IN die Erde, RingAnker, KreuzAnker Fundamente und unter die tragenden Wände.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 30. Juli 2008, 11:31:34
sei es bei der Nutzung von nicht sachgemässen Materialien (Bsp. ALU statt Stahl bei der Dachkonstrunkion)

...das glaubst aber nicht wirklich, oder?  :-X

Schau dir mal die Preise fuer Aluminium  und fuer Stahl an, so bekloppt sind nichtmal die  :o

DOCH DOCH Dii, das glaube ich nicht nur sondern habe es mit eigenen Augen gesehen. Baan Sayuan gleich bei mir um die Ecke. Die haben anstatt Stahl eine Alukonstruktion dort gebaut. Verwendet wurden die Aluschienen mit denen wir in D-Land Rigips Wände stellen, oben drauf kam dann eine Schicht Sperrholzplatten und darauf dann gesandete Dachpappe.....viel Spass mit dieser tollen Dachkonstruktion, mich interessiert wie die Pappe in ein paar Jahren bei den Temperaturen hier ausschaut....wenn das Dach nicht ohnehin vorher wegfliegt. EGAL, Hauptsache ist doch es sieht schön aus von aussen und ist voll möbliert. Da wird sich schon irgendein dummer Büroangestellter aus den Farangcountries ohne Ahnung vom Bau finden  :P   schnäppchenpreis 7,9 mio Baht :-X
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 30. Juli 2008, 11:50:22
Cee,

ich habe nicht alles aus deinem Beitrag gelesen, sorry aber ist einfach zu lang. Bei den Fundamenten muss ich dir jedoch ganz deutlich widersprechen. Du kannst deine deutschen Facharbeiterkenntnisse nicht auf THAIBODEN anwenden. Zumindest auf Phuket und bei den Leuten im Süden funktioniert das nicht. Hier werden ebenfalls Fundamente gegossen, selbst wenn das Haus auf Pfeilern gebaut wird, das hat nix mit Bodenfrost sondern einfach der Bodenbeschaffenheit zu tun.

Ein Fundament dient IMMER als ANKER. So ist es auch völliger Blödsinn (entschuldige) das die Pfeiler in den Boden gerammt werden müssen, bis tragende Schichten erreicht werden....dies gilt NATÜRLICH....aber nur für HOCHHÄUSER. Die Pfeiler dienen die Pfeiler als Anker und werden seltenst tiefer als 6 m in den Boden gerammt, aber in ausreichender Anzahl,  anschliessend mit einem gern auch über der Erde liegendem Ring und KreuzAnker verbunden, mit vorgefertigten Betonplatten abgedeckt und darauf die Platte gegossen.

Im übrigen gibt es zumindest hier im Süden kaum Häuser ohne Risse, was mit der Witterung im LOS zu tun hat. Einige davon entstehen erst ein paar Jahre nach Fertigstellung ----> Bodenbeschaffenheit

Auch bei Mauern sollte man darauf achten das das Fundament mindestens etwa 30cm eingelassen wird, an den Pfeilern sollten es schon etwas mehr sein, nur so kann gewährleistet werden das Mauern nicht (wie oft gesehen...WER NICHT??) umgefallen sind oder nach einigen Jahren schief stehen.....FUNDAMENTE gehören IMMER IN die Erde!!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 30. Juli 2008, 13:15:30
Hallo Roy, habe das  gleiche Problem bei mir zu Hause.
Wir sind gerade dabei einen "Hundealarm am entwickeln. Der wirkt in einem Frequenzbereich den wir nicht hoeren, aber die Hunde, und die werden dann verrueckt, bzw. laufen davon.

Wenn Du mir das bringst, hast Du mindestens zwei Majestätsbeleidigungen hier im Forum gut... ..........


Habe außer mit der Elektrik mit Hausbau weder Erfahrung noch was am Hut, aber dafür mit Elektronik umso mehr.

Diese Ultraschall-Erzeuger, deren Ton die Hunde in den Wahnsinn treiben kann, ist für den Menschen kaum zu hören, d.h. je nach Empfindlichkeit des Gehörs und der Lautstärke des Ultraschall-Erzeugers eben aber auch vom Menschen.

Bevor Ihr in Großproduktion geht, ist wie ja schon erwähnt das Testen dringend angesagt, damit der Schuß nicht etwa nach hinten los geht.

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: schoopthai am 30. Juli 2008, 14:16:31
Hallo Bangsida,

Es gibt einige sogenannte "Dog Chaser" in Amerika, Deutschland und England. Die funktionieren alle nicht.
Es handelt sich um 20 - 25mhz frequenz auf die die Hunde und Katzen reagieren. Das heisst, da hauen die ab.
Wir haben schon einige "Feldversuche" mit Strassenkoetern gemacht. Im Augenblick wird das ganze verfeinert.
Wir gehen natuerlich erst in Produktion wenn das Geraet auch 100% funktioniert.
Werde dich auf dem Laufenden halten.

Und Roy, danke fuer den Kredit. Versichere dir, falls es funktioniert, sende ich dir ein Teil mit EMS zu.


Bis dann
Michael
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 30. Juli 2008, 15:59:01
...........................
Werde dich auf dem Laufenden halten.
...................
Bis dann
Michael


Hi Michael,

danke, dass Ihr mich (uns) auf dem Laufenden halten wollt - das Thema interessiert sich schon aus "elektronischer" Sicht.

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 30. Juli 2008, 16:29:45
@ moskito, danke für Deine Unterstützung in diesem heiklen Thema.

"ich habe nicht alles aus deinem Beitrag gelesen,..."
 
Verstehe ich, das Ganze wird ja erst hilfreich, wenn man gerade bauen will. Andererseits hast Du
Aussagen aus dem Beitrag wiederholt oder ergänzt, was ein Bisschen nach "offene Türen einrennen"
aussieht.

"...darauf achten, das das das Fundament mindestens etwa 30cm eingelassen wird,..."

In meinem Beitrag ist ein Fundament in jedem Fall mindestens 50 cm tief eingebaut, weniger
halte ich für fahrlässig.

"Deine deutschen Facharbeiterkenntnisse"

moskito, in Thailand erhebe ich nicht einmal dieses Prädikat. Ich halte sehr viel von einem deutschen,
Schweizer, Österreicher Facharbeiter. Andererseits erwähne ich gezwungenermassen und  in aller
Bescheidenheit, dass ich in Europa der geistige Vater einiger modernen Fabriken, von Hotels und
vielen anderen,  Begegnungs - und Wohnstätten für Menschen bin.  ;)

Wenn mir hier ein Fehler unterläuft, dann...  ;  Donnerwetter!!

Bei anderen Autoren kritisierst Du die Vermischung von Stahl- und Aluminium - Stangenprodukten
bei den Dachkonstruktionen.
 
Hier hast Du meine volle Unterstützung. Stahl frisst Aluminium auf, (Zement überigens auch),
sofern die Berührungspunkte beider Metalle, auch bei den Schrauben - und  Nieten, nicht absolut
und diszipliniert so isoliert sind, dass nachhaltig keinerlei E - Ströme fliessen können.  

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 30. Juli 2008, 19:44:08

Andererseits erwähne ich gezwungenermassen und  in aller
Bescheidenheit, dass ich in Europa der geistige Vater einiger modernen Fabriken, von Hotels und
vielen anderen,  Begegnungs - und Wohnstätten für Menschen bin.  ;)


hehe, WER zwang dich, zeig mir das Sch....n  ;)  ...nich böse gemeint.
Hört sich ja gut an, geistiger Vater heisst dann soviel wie Architekt nehme ich mal stark an? also mit anderen Worten ...einer der Herren vom grünen Tisch....wie wir so schön und ebenfalls nicht böse gemeint sagen.

Lass uns treffen, die eine oder andere Hütte habe ich ebenfalls schon gebaut und durch meine Vorkenntnisse die ich mir in D-Land angeeignet habe auch oft selbst mit Hand angelegt. Ich hab mein Haus auch selbst entworfen und gebaut, das meiste zumindest, bis auf das Dach, war mir zu warm.

Ist es übrigens irgendwie immernoch, da ich aber nicht auf Aircon stehe sondern dafür auf alternative, bzw. natürliche Kühlung, hab ich ne Menge Fenster eingebaut, so viele das mein Haus anfangs auch Baan Natang (Fensterhaus) hier bei uns genannt wurde.  Meine nächste Hütte ist in Planung, ein echtes Traumhaus, ich habe tatsächlich das meiste davon geträumt und anschliessend versucht statisch und auf Zeichnungen zu realisiern. Es ist zum Teil unterirdisch und dadurch der absolute Hammer was Kühlung betrifft.....wenn ich irgendwann mal die Finanzen zusammen bekomme um das Prachtstück zu bauen hole ich auf jeden Fall vorher deinen fachlichen Rat ein...ohne Scherz.

schönen abend euch allen
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 30. Juli 2008, 21:30:00
Alfred, fängst Du schon wieder an, mir Vorschläge zu machen, wie ich mich zu verhalten habe? Frag mal Dii nach Deiner Halbwertzeit...
DEINE Art kannst DU anwenden, ich die meine. Und ich werde nichts Sinnloses und Idiotisches tun, nämlich gegen die Tierliebe der Thais einschreiten. Da könntest Du auch jeden Schweinetransport auf dem Highway anhalten. Man sollte denen in die Reifen schiessen und sich davonmachen... aber dabei gefährdet man sich ja selbst in unzumutbarer Weise. Dasselbe passiert, wenn Du einen Nachbarn darüber belehren willst, wie er mit Tieren umzugehen hat.

Aber das soll hier absolut nicht das Thema sein.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 30. Juli 2008, 22:40:40
DOCH DOCH Dii, das glaube ich nicht nur sondern habe es mit eigenen Augen gesehen. Baan Sayuan gleich bei mir um die Ecke. Die haben anstatt Stahl eine Alukonstruktion dort gebaut. Verwendet wurden die Aluschienen mit denen wir in D-Land Rigips Wände stellen, oben drauf kam dann eine Schicht Sperrholzplatten und darauf dann gesandete Dachpappe..... Da wird sich schon irgendein dummer Büroangestellter aus den Farangcountries ohne Ahnung vom Bau finden  :P   schnäppchenpreis 7,9 mio Baht :-X


...alles klar  (http://i6.photobucket.com/albums/y207/tawee/fun/icon_lachtot.gif)   (http://i6.photobucket.com/albums/y207/tawee/fun/icon_lol2.gif)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 30. Juli 2008, 22:45:51
@ moskito

"...hole ich auf jeden Fall vorher deinen fachlichen Rat ein...ohne Scherz."

Brauchst Du nicht.

Wenn wir alle mit gutem Willen und seriös an diesem Thema mitarbeiten, haben wir bald
einmal ein dynamisches "Nachschlagwerk", d.h. ein Werk, das ständig erweitert wird.

Einen grünen Tisch hatte ich übrigens noch nie.  ;) und das Beruferaten wollen wir doch
in unserem Kreis, besser lassen.  :D

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 31. Juli 2008, 10:51:33
@ moskito

.......und das Beruferaten wollen wir doch
in unserem Kreis, besser lassen.  :D

Grüsse
Cee

nun ja, wenn du meinst, obwohl ich das nicht so richtig verstehe, ich persönlich habe nichts zu verbergen, dafür aber Gesellenbriefe als Gas Wasser Installateur, Klempner und als Heizungs und Klimatechniker. Ausserdem ne abgeschlossene Berufsausbildung zum Industriekaufmann und war einige Jahre selbstständig, an der Front und am grünen Tisch ;)
Wüsste nicht das irgend etwas davon schändlich ist und warum ich damit hinterm Berg verstecken spielen sollte.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hansgru am 31. Juli 2008, 11:48:56
An die Fachleute vom Bau.

Schaut doch nach im Beton-Kalender,den deutschen DIN-Normen und der VOB.

Eine der wichtigsten Dinge in Thailand ist für mich zb. die Aussenüberdachung,um schön im Schatten sitzen zu können.
Ist bei den schönen ,neuen Häusern oft viel zu klein,meiner Meinung nach.
Sollte dieselbe Fläche wie die Grundfläche des Hauses haben.War ja bei den alten,auf Pfählen ,errichteten Thaihäusern
auch so.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 31. Juli 2008, 14:30:44

@ moskito "Wüsste nicht das irgend etwas davon schädlich ist (...)"

Ich weis es auch nicht, halte mich allerdings an die ungeschriebenen Regeln des Forums.
Jeder vesteckt sich hinter einem Pseudonym, weshalb ist das im Internet so ueblich- wohl um die
persönliche Diskretion zu wahren.  :-X

@ hansgru
Die Fassaden mit weit vorstehenden Vordächern gegen Schlagregen und besonders gegen die
direkte Sonneinstrahlung zu schützen, ist eine wesentliche Vorkehrung zum Schutz gegen
die Aufwärmung der Gebäudehülle, da hast Du völlig recht!

Deshalb wettere ich auch immer und überall gegen die ein - oder zweistöckigen Kataloghäuser ab Stange,
wo richtige Vordächer  und grosszügige Aufenthalts - Aussenräume unter einem Schutzdach, meistens
fehlen. Hier wird am falschen Platz gespart.

Da wird dann höchstens ein überdeckter Kombiplatz angeboten, welcher zwischen dem
Prestigeträchtigen Auto und den Bewohnern in ihrem täglichen Sein, zu teilen ist.  ;D 

An 25. d.M. habe ich unter:  5. Massnahmen gegen die Aufwärmung der Gebäudehülle, zu diesem
Thema eine Diskussion angekündigt, weiter so!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Alfred am 31. Juli 2008, 14:40:39
-Roy-
Sorry,
wuerde gerne,
aber darf dir ja nicht antworten.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 31. Juli 2008, 16:41:21

@ Alfred, Roy, schoopthai, Bagsida

Zur Wahl des Standorts und der Problematik mit kläffenden, aggressiven oder sonstwie gestörten
Hunden, auch denen aus der Nachbarschaft, kann ich Euch,
als langjähriger Hobby - Hundeerzieher, (Magiar Vizsla), folgendes Buch vorschlagen:

"Mit Hunden sprechen"
von Jan Fennell
Ullstein Verlag, Printed in Germany, also in deutscher Sprache
ISBN-13: 978-3-548-36454-4
ISBN-10:3-548-36454-3

Nachdem ich viele diesbezügliche Bücher kenne, gibt es, das meine ich, zu unserer Problematik
nichts Besseres auf dem Markt.

Zur Sache einer Schweinezucht, von Rinderzüchtern, und früchteliebenden Nachbarn,  >:(  gibt es
wahrscheinlich nur die Lösung, das Grundstück gross genug zu wählen und eine Mauer ringsum
zu machen.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hfunk am 01. August 2008, 11:53:50
Heute habe ich zum erstenmal die Frau des Vorarbeiters mit einem Spitzeisen an der Mauer arbeiten sehen.  ???
Beim ganzen Bau wurde immer mit einem Stueck Schlauch in dem ein grosser Nagel steckte gearbeitet.

Die Thais sind doch lernfaehig, oder sie hatte keinen Schlauch mehr.  ;D
Hans
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 01. August 2008, 12:36:34
Heute habe ich zum erstenmal die Frau des Vorarbeiters mit einem Spitzeisen an der Mauer arbeiten sehen.  ???
Beim ganzen Bau wurde immer mit einem Stueck Schlauch in dem ein grosser Nagel steckte gearbeitet.

Die Thais sind doch lernfaehig, oder sie hatte keinen Schlauch mehr.  ;D
Hans


ich hab anfangs auch über diese Schlauch-Stahlnagel Technik gemeckert. Wenn du aber jemals versucht hast durch die letzte aufgetragene Schicht des thailändischen Verputzes mit einem normalem Meissel zu dringen, wirst du feststellen, dass diese scheinbar dumme Idee eine ganz gute ist  ;)

Normalerweise besteht die letzte Schicht aus sehr feinkörnigem Sand und etwa 50 Prozent Cement....jedenfalls hier,-
 wenn du da Thailänischen Stahl drauf ansetzt, bist du konstant am Meissel oder von mir aus auch Spitzeisen anschleifen.

@ Cee,

leider trägt diese wahnsinnig tolle internetanonymität aber auch dazu bei das sich Einige gern grösser machen als sie sind. Meiner Meinung nach würde es zu wesentlich weniger Beschimpfungen und persönlichen Angriffen kommen wenn sich die Leute direkt gegenüber stehen würden. Von daher Schei55 ich auf Anonymität und ich für meinen Teil habe auch nix zu verbergen........man kann mich jederzeit auch im RL (Real Life) kontakten.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hfunk am 01. August 2008, 12:50:21
moskito

Es wurde eigentlich immer der Beton weggespitzt der aus der Verschalung geflossen ist, als vorarbeit vor dem verputzen.

Gruss Hans
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 01. August 2008, 13:02:35
moskito

Es wurde eigentlich immer der Beton weggespitzt der aus der Verschalung geflossen ist, als vorarbeit vor dem verputzen.

Gruss Hans

ok, das ist nun nicht besonders sinnvoll, hab ich auf meinen Baustellen aber auch schon gesehen. Abhilfe kann geschaffen werden in dem man SELBST für ordentliches Werkzeug sorgt, was natürlich nicht heissen soll, das man den Arbeitern nun die Maschinen stellen soll, die werden garantiert nicht so behandelt wie wir es gewohnt sind, egal ob ihre eigenen oder fremde.
Einen Meissel oder eine vernünftige Säge zu kaufen spart jedoch auch Zeit und Ärger.  ;)  ...das gleiche gilt für Bolzenschneider, einige Thais haben immernoch die schreckliche Angewohnheit Moniereisen mit der Flex zu schneiden.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. August 2008, 16:10:26

@ moskito 11:53

"(...)einige gern grösser machen als sie sind."

Schau mal moskito, wenn sich jemand hier im Forum  grösser machen will, als er ist, dann merkt man
das an der Qualität seiner Postings, sofern man dazu in der Lage ist und Interesse hat. Ich für meine
Person halte eine gewisse Diskterion im Forum für wichtiger, als eine Registrierung  im Pentagon, als Beispiel.
Wenn ich Dich über alle Masse interessiere, dann werde ich dem Roy, speziell für Dich, meine Referzliste 
und mein Visitenkärtchen zukommen lassen.  ;) sag mir einfach Bescheid. Du kannst dann alles überprüfen,
in I, in D, in A, in der CH bei Google und in sehr bescheidenem Mass auch in Th.  :)

"(...)wenn sich die Leute direkt gegenüber stehen würden (...)

Klar doch, lass den Leuten die Freude und die Urlaubstimmung. Lass ihnen, einigen darunter, den
Ausbruch aus einem Leben, wo sie villeicht unterdrückt, ausgebeutet oder sonst irgendwie verletzt
wurden. Andere wiederum schreiben aus einer Position der Stärke und Unversehrtheit.

Abschliessend will ich noch Joseph Beuys zitieren: "Jeder von uns ist ein Künstler"   ;)

Und meine Meinung: Jeder kann zu diesem Thread einen wertvollen Beitrag leisten.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. August 2008, 17:10:54

@ moskito 31.07.08

"Gesellenbrief Gas - Waser - Installateur"

Die Position Nr. 7 meines Eingangsbeitrags ist bisher verwaist. Ich habe wohl in Thailand eine kleine
Erfahrung, Du hingegen bist doch genau der richtige Fachmann, um dieses Thema zu befeuern!!

Irgendwo hat sich jemand als  Dipl. Elektroingenieur vorgestellt. Die Position Nr. 6 ist bis dato ebenfalls
verwaist: Die Elektroinstallation, die Produkte und die Erfahrungen mit deren Umgang vor Ort.

Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass Thailand ein anderes System hat als Europa, macht die Hilfe
eines Spezialisten geradezu goldwert. Ich wage mich hier auch nicht ran, habe mich bereits arg
durchzucken lassen.  ;D

Grüsse
Cee


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. August 2008, 00:14:41

@ Bagsida 30.07.08

"...aber dafür mit Elektronik umso mehr."

Das lässt einen Kenner der Materie Elektronik vermuten:

Elektroinstallation, ein anderes System als Europa
- ich fange halt mal an, obwohl ich hier mit Spezialisten niemals mithalten kann.

Ich wurde bei unserem Haus in Th. gehörig mit Stromschlägen durchzuckt, bis ich die Situation
aufgezeichnet und alles mit einem Elektriker in Europa besprochen Habe. Der hat mir das Ganze
so erzählt - oder Besser ich habe alles wie folgt verstanden:

Stellt Euch vor Eurem geistigen Auge, für Europa und für Thailand gültig,  zwei horizontale Drähte vor.

Der obere Draht ist der geerdete Nuller also "N".

Der untere Draht bezeichne ich als stromführender "P"

Zeichnet für Europa einen Bogen mit folgender Reihenfolge von Stellen: Abgang ab "P" zu einem
Schalter, (auf, zu), von dort zu einer Leuchte und weiter auf der anderen Seite zurück auf den Nuller "N".
Bei offenem Schalter fliesst demnach keinerlei Strom auf die Leuchte, Du kannst hier herumfummeln.  :)

Zeichnet für Thailand einen Bogen mit folgender Reihenfolge von Stellen: Abgang ab "P" und auf
direktem Weg zu einer Leuchte und weiter zu einem Schalter, (auf, zu), von dort weiter auf den Nuller "N".
Strom fliesst demnach ab "P" permanent durch die Leuchte bis zum Schalter, von hier auf den Nuller "N"
In Thailand ist demnach immer Strom auf dem Objekt, hier die Leuchte. Wenn Du hier etwas falsch
fummelst, kannst Du arg durchzuckt werden.  :o

Natürlich gibt es überalle den Hebel oder das Hebelchen, um den ganzen Stromkreis zu unterbrechen,
nicht vergessen, sonst zack - zuck. PS, traue nie einem Hebel-...  ;D

Muss ich mich nun schämen oder sogar im Boden verkriechen?  ???

Grüsse
Cee




Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 05. August 2008, 08:11:02
Hilferuf:

Seit Monaten bemühe ich mich um ein dampfproduzierendes Gerät für meine Dampfsauna. Es sollte unbedingt gasbeheizt sein, weil ich schon eine Menge stromfressender Geräte angeschlossen habe. Ich hatte die Zusage eines Produzenten, der sogar schon einmal hier war, nachdem er diesen Demo-Besuch mindestens zwanzigmal angekündigt und wieder verschoben hatte. Was ich sah, könnte funktionieren, obwohl es keine Demo war. Dann überstand ich wieder acht Terminverschiebungen. Nun habe ich die Schnauze voll. Vielleicht hat jemand einen Rat...

Ich mache dafür auch einen separaten Thread auf, damit mögliche Helfer direkt über das Thema stolpern.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 05. August 2008, 14:28:09


Ich wurde bei unserem Haus in Th. gehörig mit Stromschlägen durchzuckt, bis ich die Situation
aufgezeichnet und alles mit einem Elektriker in Europa besprochen Habe.


Hallo Cee,

auf den Elektriker in Europa hättest du verzichten können. Es gibt auch hier in Thailand inzwischen einige deutsche Elektrikermeister die Firmen gegründet haben. In einen der vergangenen TIP`s war übrigens ein netter Bericht über das gerade von dir geschilderte Problem drin. Nur das der Hauseigentümer dort sogar beim Duschen Stromschläge bekam. 
Eine deutsche Fachfirma , der Name war sogar GERMAN ELEKTRIK fand den/die Fehler und beseitigte sie.
Hoffe ein bisschen Schleichwerbung ist erlaubt, obwohl ich persönlich nichts davon habe, jedoch zwei der Meister dort kenne.
Der Bericht war glaub auch nur in der Phuket Ausgabe, wirst du also vermutlich nicht gelesen haben ?


@ Roy,
ich persönlich würde mir im Net einen Bauplan besorgen und, sollte das Ding nicht vor Ort zu bekommen sein, selbst anfangen zu basteln. Wie löst man denn das mit dem Dampf in den Saunen hier?? ....kann mich erinnern das du regelmässiger Saunagänger bist, hast du dort mal nachgefragt?
Normale Saunaöfen gibts in D-Land wohl schon so um die 200 Euro 4,5 kW, das Schaltgerät ist wohl das teuerste daran. Ich bevorzuge "normale" Saunen und Dampf bekommt man ja mit Aufgüssen ebenfalls hin.
Grad mal nach Saunaöfen gegoogelt, die Dampfdinger kosten ein vielfaches mehr, ab 600.-EU....lohnt sich nicht wenn dann noch Tax usw. dazukommen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. August 2008, 15:36:12
@ Roy

Ich würde eine Sauna, ersatzweise für alle möglichen Heizgeräten, die man eben in Th. schwer findet,
vorläufig wir folgt bedampfen .

Kaufe oder bastle dir einen massiven Korb aus Stahldrähten mit zwei handlichen, abgesetzten Griffen.
Fülle diesen Korb mit Steinen die bei Hitze und Abschreckung nicht sprengen.
Stelle vor der Saunatüre eine Gasflasche mit Kochbrenner unter ein Metallgestell.
In der Sauna steht ebenfalls ein Metallgestell.
Nimm den mit Steinen gefüllten Metallkorb und erhitze die Steine auf die uebliche Temperatur.
Ergreife den Metallkorb mit den heissen Steinen und lege ihn vorsichtigauf das Metallgestell in der Sauna.
Schliesse die Türe und begiesse die heissen Steine.

Viel Vergnügen, Roy.  ;)

PS: Natürlich kannst Du die Steine mit dem Gasbrenner auch in der Sauna erhitzen, allerdings nur bei
offener Türe und genügend Abstand des Brenners von der Holzwand. Diese kannst du übrigens mit einer
Platte aus Faserzement (Ohne Aspest) gegen die Hitze schützen. So entfällt der Transport der heissen
Steine im Metallkorb und damit ein gefährlicher Kraftakt.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 05. August 2008, 15:55:59
Eure Vorschläge wirken vielleicht so, wie sie gemeint sind: absolut abschreckend. Auf diese Art werde ich mir meine nun 50 Jahre andauernde Leidenschaft sicherlich abgewöhnen. Ich bin sicher, dass es möglich ist, auf weniger aufwendige Art meinem gesundheitsfördernden Hobby zu frönen. Auf Phuket und in Bangkok gibt es zig Saunen, ich kenne einige, doch keiner der Betreiber gibt sein Geheimnis preis: wohl aus der Befürchtung heraus, Konkurrenz zu bekommen...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 05. August 2008, 16:38:15
Normale Saunaöfen gibts in D-Land wohl schon so um die 200 Euro 4,5 kW, das Schaltgerät ist wohl das teuerste daran. Ich bevorzuge "normale" Saunen und Dampf bekommt man ja mit Aufgüssen ebenfalls hin.

Moskito, um in einer normalen (finnischen) Sauna mit Steinofen Dampf zu erzeugen, muss man Selbstmörder sein... Das schaffen selbst die rotzenden Chinesen nicht, obwohl sie eimerweise Wasser verspritzen - bei 80 bis 90 Grad und wohl noch mehr. Grausam aber wahr. "Normale" Saunen nach unserer Vorstellung gibt es hier nicht, jedenfalls nicht korrekt betrieben und mit Ruheraum. Bei den Hotelsaunen ist selbiger meist mit Massageplätzen belegt...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: moskito am 05. August 2008, 16:49:59
im Thavorn Hotel kostete der Beitrag für den Fitnessclub incl. Nutzung der Sportgeräte, Tennisplatz (Beton) Swimmingpool und Squashcourt vor zwei Jahren noch 650.- monatlich ......ach ja, ne FinnSauna war auch dabei. Man musste sie vorher anschalten und hat dann ne Runde Squash zum aufwärmen gespielt.  Der Fitnessbereich war etwas veraltet und die Maschinen beinahe immer defekt. Irgendwann wollten sie den Tennisplatz auch extra bezahlt haben. Es waren sehr selten mal Leute in der Sauna....
Nun ja, zu weit weg für dich inzwischen anyway.

Cees Vorschlag hört sich nach Arbeit und somit eher weniger Vergnügen an. Sicherlich gibt es eine Möglichkeit den Dampf auch von aussen in die Sauna zu leiten, bisher habe ich hier noch kaum Öfen IN den Dampfsaunen gesehen  ;)
ich erkundige mich, zur Not mach ich heimlich Photos  :D :D :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. August 2008, 16:59:42
Vorweg  @ Roy  "absolut abschreckend." So habe ich, Cee, es nicht gemeint.

@ lupo di mare

In: "Der Bücher-Thred: alles über Bücher". Dort am 27.07.2008 @ Cee gepostet "hat mich gefreut, echt!"

lupo schrieb: "Ich bin Elekktro Ing.,"

lupo, so findet man sich wieder.  :)  Hilfst Du uns hier zu Fragen der Elektroinstallation?

Grüsse
Cee



Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. August 2008, 02:16:07
Zum Raumklima

Raumklima verstehe ich so, dass die Innenräume eines Hauses, durch intelligente Massnahmen am
Bau, weitgehend ohne den Einsatz von technischen und energieintensiven Geräten, für uns Europäer
und unsere Mitbewohner, angenehm und mit Wohlgefühl zu bewohnen sind.

Im alten Forum wurden in verschiedenen Threads, engagierte Diskussionen zu diesem Thema geführt.
Im Thread: "Hausbau und Raumklima in Thailand" wurde bereits einiges gesagt: Wegen dem
Zusammenhang hier, kommt es unweigerlich zu punktuellen Wiederholungen.

Gehen wir vorweg von einigen allgemeinen Einflussgrössen aus:
In der Mitte von Thailand kann es auf dem Land, in der kältesten Zeit, nachts ca. 13 Grad und
tagsüber ca. 33 Grad warm werden.
Dagegen kann es nachts und nördlich von Chang Mai, durchaus bis zur Frostgrenze frieren.
Die Problemtemperatur, die als massiv unangenehm empfundene Höchsttemperatur, liegt in allen
Regionen bei ca. 45 Grad Hitze.
Die Situation in den Strassenschluchten von Bangkok, will ich hier vernachlässigen.

Gegen die Kälte wissen wir uns durch erlernte Vorkehrungen zu schützen: Bekleidung,
Feuer / Heizung / Bettflasche, die Höhle / Haus, Körperfett, der "Winter - und Beischlaf".

Gegen die Hitze lernen wir hier zwangsweise, uns zu schützen. Wir verfügen aus unseren
Herkunftsländer über keine weitergehende Erfahrung zum Umgang mit derlei hohen
Dauer-Temperaturen - seien wir lernbereit, lernen wir von Menschen aus heissen Ländern.

Das Felshaus: Ein von Menschenhand aus einer Felswand herausgebrochene Höhle.
Kommentar: Die erforderlichen Felsen- und Steinarten sind hier kaum zu finden.

Das Erdhaus: Ein ins Erdreich eingebautes Haus ist bereits weltweit verbreitete Praxis.
Kommentar: In Thailand kaum geeignet, weil es dort unten auch ungebetenen Gästen gefällt:
Kobra, Python, Skorpione und CO. siehe auch die Berichte von Mitglied Dii mit Fotogalerie.

Das Unterwasserhaus: Diese Idee geistert z.Zt. in Ländern mit Landknappheit durch div. Köpfe.
Kommentar: In Thailand wegen den Kosten und der erforderlichen Technik kaum interessant.

Das Haus mit Felsen oder Steien im Zentrum: Die Chinesen sind weise Baumeister.
Kommentar: Am Tag ausgleichend kühl, nachts ausgleichend warm, ein Ansatzpunkt.

Die Landarbeiter/in: Von oben bis unten, mit mehreren Tüchern übereinander, eingehüllt.
Kommentar: Kennen wir doch - die Sonne brennt auf die äussere Hülle. Die inneren Hüllen und
zuletzt die Haut, bleiben kühl. Luft kann unten und seitlich einfliessen, und fliesst oben ab.
Diese simple Technik eignet sich sowohl gegen die Kälte (Peru) wie gegen die Hitze (Sahara).
Denkt auch an den Hut in Thailand, welcher über dem Kopf schwebt, mit Abstand und Luftraum!!

Fazit
Beginnen wir ein Haus mit einem Stein innen, der auf der kühlen Erde aufliegt und nie der Sonnenhitze und
nie Sturm und dem Frost ausgesetzt ist.
Nennen wir diesen Stein: Bodenplatte aus ca. 16 cm dickem, armiertem Beton auf Fundamenten, wie diese
in diesem Thread unter "Fundamente", beschrieben sind.

Bauen wir das Kleid aus mehreren Schichten, wo unten Luft einfliessen und oben abfliessen kann.
Die Sonnenstrahlen erreichen wohl die äusseste Hülle, sofern der Rand des Hutes zu schmal ist.
Die innere Hülle bleibt dagegen zu jeder Zeit im Schatten, kühl und trocken.
Nennen wir dieses Kleid: Doppelschalenmauerwerk.

Setzen wir einen Hut obendrauf, der ein Thailändischer Sonnenhut ist, luftig mit breitem Rand.
Nennen wir diesen Hut: Satteldach mit einer witterungsresistenten Aussenhaut aus zB.
Platten oder Ziegeln aus aspestfreiem Faserzement. Diese Dachflächen sind dem Sonnenlicht direkt
ausgesetzt und werden unheimlich heiss.

Dieses Hauptdach ist weit über die äussere Hülle der Aussenwand hinausragend, so dass diese
sich, vor direkten Sonnenstrahlen geschützt, nicht aufwärmt und in der Regenzeit vor Schlagregen geschützt ist.

Das innere Dach, das Unterdach, hat zum Hauptdach einen parallelen Abstand von ca. 15 cm. Es
kann bei den Vordächern völlig fehlen oder nur dazu dienen, die unschöne Tragkonstruktion zu verdecken.
 
In Kombination zwischen Dachneigung und der Hitze des Hauptdach, entsteht zwischen Hauptdach
und Unterdach eine massive Physikalische Kraft: Die 15 cm Luftschicht gerät in eine thermische Bewegung
von unten nach oben. Unten, beim Übergang von der Wand zum Dach, wird Luft angesogen. Auf ihrem
Weg nach oben erhitzt sie sich am massiv heissen Hauptdach und will zuoberst bei der First nach aussen
austreten. Dem Lufteintritt unten und dem Luftaustritt oben, auf der ganzen Fassadenlänge, ist grosse
Aufmerksamkeit zu schenken.

Fenster und besonders grosse Fensterflächen sind immer eine Schwachstelle in diesem System der
geschilderten Ereignisse- auch dann noch, wenn Isolierglas verwendet wird.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 13. August 2008, 04:39:07
Hallo, habe die Anfrage zur Sauna eben erst gelesen,

Wie unsere Enkeltochter zur Welt kam, hat sich unsere Schwiegertochter eine Transportable-
Sauna angeschafft.

Der Dampf wird dort mit einem Kocher ähnlich dem Reiskocher erzeugt.

Die Temperatur ist nicht so hoch wie in einer richtigen Schweina  :-* ( 90° )

Man kann dieses aber mal ausprobieren und dabei kommen einem bestimmt Ideen die
Temperatur zu steigern.

Gruss  Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 16. August 2008, 04:55:20
Hallo, alle miteinander

1)  Zur Sauna kann ich nur sagen, dass ich davon unterm Blechdach meiner Schwiegermutter genug erlebe. Den Dampf gebe ich dabei selber ab. :D

2)  Gibt es Bimsstein in Thailand?

Mein altes 3-Familienhaus (Bj. 1956) ist aus Bimsstein gebaut, und ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.

Der Keller hat keinen seitlichen Schutz gegen Feuchtigkeit wie Bitumenanstrich, Kiesdrainage o.ä.  Ausserdem hatten wir in den letzten 15 Jahren schon 2 Wasserschäden, aber Schimmelprobleme kennt dieses Haus nicht und der Keller ist trocken.

Bimsstein isoliert gut gegen Schall, Wärme und Kälte.
Dieses Jahr musste ich in Deutschland als Vermieter einen Energiepass für dieses Haus machen. Der berechnete Energieverbrauchswert liegt bei 134,8 kWh/qm x a, was einem EFH-Neubau entspricht. Zwar haben wir überall Doppelglas-Fenster, aber bei der minimalen Dachisolierung ist das für ein altes Haus ein Superwert.

Mit Bimsstein könnte ich also sehr unkompliziert in Thailand einen Keller bauen. Und wenn er nicht zu teuer ist, gleich das ganze Haus!

Kennt jemand eine Bimssteinquelle in Thailand?

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. August 2008, 14:28:49
@ Kern

Nein, grosse Bimssteinvorkommen kenne ich weder in Europa noch in Thailand. möglicherweise
kann hier ein anderes Mitglied weiterhelfen.

Andererseits deutest Du mit Deiner Erwähnung von Bimsstein auf den Ursprung von einem Hochwertigen
Produkt in Thailand hin, dem Blähton, Blähbeton oder eben den Bausteinen "Q-CON" ein Lizenzprodukt
von Hebel Deutschland, als Beispiel. Das sind die weissen Bausteine, die man mit einer Spezialsäge
exakt zuschneiden kann und welche mit einem Spezialmörtel verklebt werden. Die Steine haben einen
sehr hohen Wärmedämmwert. Halte Dich bei deren Verarbeitung dringend an die Werksangaben!
 
So sind Punktbelastungen, beispielsweise durch Dachsparren und deren Fibration oder eine Verklebung
mit anderen Bauteilen mit andersgearteter Wärmeaufnahme - und Ausdehnung, beispielsweise
Betonstützen, dringend zu vermeiden.

Verteile die Last und befestige die Dachsparren auf einem horizontalen Stahlprofil.

Belasse beispielsweise zwischen der Q-CON Mauer und der Betonstütze eine Fuge von 5 mm und
schliesse diese abschliessend mit einer UV- resistenten, duroplastischen Masse:  zB. Silikon oder Acryl,
in der Fassadenfarbe. (Acryl kannst Du nachträglich überstreichen, Silikon nicht.)

Viel Erfolg mit dem "Neu - Bimsstein"  ;)

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 16. August 2008, 17:24:52
Quelle: Der grosse Brockhaus


vgl.: Lapillituff, Obsidian
Bezeichnung: von lateinisch pumex, althochdeutsch bumiz

lexikalische Definition   
der; helles, aus kieselsäure- und gasreicher Lava schaumig erstarrtes Gesteinsglas

Eigenschaften   
Härte etwa 5, Dichte 2,4
Bimsstein ist ein Gesteinsglas, d.h., es besitzt eine amorphe Struktur ohne erkennbare Kristalle. Es ist meist hellgrau oder gelblich, selten dunkel. Durch sein hohes Porenvolumen (bis 85%) schwimmt das Gestein auf Wasser (spezifisches Gewicht bis zu nur 0.3). Die poröse Struktur entsteht durch die Ausdehnung eingeschlossener Gase in zähflüssiger Lava, wenn diese an die Erdoberfläche gelangt, dabei der Druck plötzlich abfällt und die Lava sehr schnell erstarrt.

Vorkommen   
Bimsstein bildet sich besonders häufig aus Rhyolithlaven wie z. B. im Gebiet der italienischen Vulkane Ätna, Vesuv und Stromboli. In Deutschland wird Bimsstein am Laacher See und im Neuwieder Becken abgebaut. Bekannte Bimssteinvorkommen sind auch auf der Insel Lipari

Zusammensetzung
Der Bimsstein entsteht aus kieselsaurer, wasserreichem Magma, das hohe Anteile an Gasen (Wasserdampf, Chlor, Schwefelwasserstoff u. a.) enthält und das beim Aufstieg zur Erdoberfläche durch Druckentlastung "aufkocht". Alle Arten von Magma (Basalt, Andesit, Dacit, Rhyolit) formen sich zu Bimsstein. Da es aus einem Netzwerk von gefrorenen Gasblasen inmitten von zerbrechlichem vulkanischem Glas und Mineralien besteht, ähnelt es einem Schwamm. Bimsstein dient als Baustoff: als Füllmittel (Bimskies), zur Hohlblocksteinherstellung, Zement für Deichbau und Hafenanlagen, Dämm-Material, Isolierplatten etc. Außer zu Bimsbaustoffen wird Bimsstein zu Bimsmehl (Schleif- und Poliermittel, Seifenzusatz, Körperpflege- und Drogerieartikel zur Hornhautentfernung, Katzenstreu, Zahnpasta) verarbeitet und verwendet.

Verwendung   
Bimsstein dient als Baustoff: als Füllmittel (Bimskies), zur Hohlblocksteinherstellung, Zement für Deichbau und Hafenanlagen, Dämm-Material, Isolierplatten etc. Außer zu Bimsbaustoffen wird Bimsstein zu Bimsmehl (Schleif- und Poliermittel, Seifenzusatz, Körperpflege- und Drogerieartikel zur Hornhautentfernung, Katzenstreu, Zahnpasta) verarbeitet und verwendet.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 16. August 2008, 18:31:33
Danke, Cee, für die schnelle Antwort.

Natürlich kenne ich Gasbetonsteine und ihre enormen Vorteile, allerdings ist ihr Schallschutz ziemlich dürftig, jedenfalls in der Stärke von ca. 7 cm. Und nur diese Stärke habe ich im Isaan gesehen. Überhaupt sind im Isaan nur noch dünne Steine Mode. Wenn man diese dann noch für Wasser- und Elektroinstallationen schlitzt, ist es mit der Statik nicht mehr weit her.

Da werde ich wohl zum Teil doppelte Wände ziehen (isolierende Luftschicht und Platz für Installationen).

Andere Frage:

Hat jemand langjährige Erfahrungen mit Rigipsdecken und/oder Wändenin Thailand?
Vertragen sie auf Dauer die oft hohe Luftfeuchtigkeit?

Gruss

Achim

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. August 2008, 16:28:14
@ Kern "Natürlich kenne ich Gasbeton(...)" Kern, ich Danke Dir für die Interessanten Erklärungen zu
Bimsstein.

Das einscheiben- Mauerwerk

Ich muss mich vorweg zu einem Produktenamen korrigieren: Mein Begriff für die weissen Bausteine
die man mit der Säge zuschneiden kann und die geklebt werden, Q-CON, heissen nicht wie füher Blähbeton,
oder Gasbeton, sondern: Porenbeton So ist der neue Namen auch in andere Sprachen übersetzt.

Die Q-CON Blocksteine sind 60 cm lang und 20 cm hoch. Es gibt sie in Thailand in den Wandstärken
von 7,5 cm / 10 cm / 12,5 cm / 20 cm. In meinen Prospekt steht noch 15 cm, ob das ein Fehler ist?
Ein 7.5 cm Stein kostete im Jan. 2007 ca 20 Baht, ein 10 cm Stein ca 27 Baht, das nur als Richtpreis
von damals. Weil die Verklebefuge sehr dünn ist, wird die Fuge bei der Mengenberechnung nicht
berücksichtigt.

Die regulären Zementsteine die man in ganz Theiland verwendet, haben eine Länge von 39 cm und eine
Höhe von 18,6 cm. Die Dicke, somit die Wandstärke ohne Verputz ist ca 6.7 cm. Eine solche Wand ist
mit 2 x Verputz = 9 cm dick. Diese Wandstärke entspricht dem Mass von überall in Thailand erhältlichen
Holz - Blockfutter für Türen und Fenster, von 9 cm. Ein solcher Stein kostete ebenfalls im Jan. 2007
ca 3.6-4.5 Baht. Mit einer Mörtelfuge ist so ein Stein 40 cm lang und 20 cm hoch, so kannst du leicht die
erforderliche Menge berechnen.

Das ganz grosse Problen bei einem Mauerwerk mit einem 6.7 cm Stein entsteht dann, wenn die
Elektroleitungen unsichtbar, innerhalb der Mauer, also UP verlegt werden. Bei Innenmauern mag das
gehen, bei Aussenmauern ist es schlicht fahrlässig, weshalb: Um die Rohre in die unverputzte Mauer zu
verlegen, werden Gräben in die Mauer, Querschnitt  > 2.5 x 2.5 cm, herausgespitzt. An der Stelle bleibt
dann eine Mauerdicke von < 5.2 cm übrig. Unterhalb und über dem Fenster wird von Betonstütze zu
Betonstütze ein horizontaler Riegel aus armiertem Beton erstellt, wobei die Armierungseisen, im besten
Fall, seitlich in die Betonstützen eingebohrt werden.

Durch die Spitzarbeit für E- Rohre werden auf der Aussenseite oft nicht nur die Zementsteine gespalten,
die Betonriegel werden oft geradezu pulverisiert.   


Ein Beschiss ist es dann, wenn auch noch die Leitungen der Wasserver - Entsorgung in diese
Mäuerchen eingespitzt oder eingebaut werden. Solch ein Mäuerchen wird, nicht zuletzt wegen möglichem
Schwitzwasser, bald einmal zu einem Sanierungsfall.  :(

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. August 2008, 19:45:48

@Kern

"Da werde ich wohl zum Teil doppelte Wände ziehen(...)"

Ja, damit fährst Du allemal besser, auch kostenmässig, so unwahrscheinlich das vorerst klingt.   ;)

Die Restwandstärke nach dem Ausspitzen der Gräben, ist, um es genauer zu sagen, beim Zementstein
ca 4.2 cm, und beim 7,5 cm Q-CON Blockstein, noch ca 5.0 cm. Beide Wände werden so, bei der
geringsten Erschütterung, bei Bewegung oder Druck, reissen, warte es ab. Solche Risse lieben Ameisen
und Skorpione - besonders dann, wenn sie immer mehr zerbröckeln und grösser werden...

Klar, vielen ist eine in Hudel und Fetzen zerrissene und gespaltene Hausfassade egal, auch sowas
ist eine akzeptable Lebenshaltung, damit wir uns richtig verstehen.  ;D

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 20. August 2008, 13:59:15
Ja, Cee, Autobahnen für Pluag, für Termiten – ich habe das beim Ausbau des Hauses in Bangkok vorgeführt bekommen. Die haben teilweise Beton und Bauschutt verwendet...
Ich verzichte auf das Verstecken der Leitungen. Nicht thaigemäss. Ich bin ja lernfähig...
In bezug auf meine Sauna habe ich nun drei Firmen angeschrieben, in Englisch, keine Antwort... Und selbst basteln will ich nicht. Ich spreche jeden Bekannten an, ich hoffe, einmal werde ich fündig. Ach, fast hätte ich es vergessen: Ein Angebot habe ich bekommen: eine Spa mit Aromatherapie, für lausige 200 000 Baht. Zu billig. Bin schliesslich Qualitäts-Expat. Man hat sich auf Spa = zehnfacher Preis eingeschossen in Thailand.
Das verdammte Ding kann doch nicht so kompliziert sein. Ein Reiskochtopf mit Sicherheitsventil, gesteuert durch ein Bimetall-Thermostat. In jungen Jahren hätte ich mir das wirklich selbst gebastelt als staatlich geprüfter Druckereitechniker...

Jetzt blüht mir in Chalong ein neues Problem. Die hirnlose Thai-Innenkonstruktion eines dreistöckigen Shophauses muss den Mindestanforderungen eines Europäers angepasst werden. Da die Baufirma (bitte dafür ein Schimpfwort nach Belieben einsetzen) sogar fürs UNTERLASSEN von vorgesehenen Bauleistungen mindestens 60 Mille verlangen, habe ich denen den Mittelfinger gezeigt. Und wenn mich das Abreissen das Doppelte kostet, die bekommen keinen Baht mehr von mir. Doch mein langjähriger Inserent Holger von German Electric hat den kurzen Dienstweg benutzt, um wenigstens die Kanäle für die neue Verkabelung zu legen, bevor die betonieren. Kommunikation auf Burmesisch zwischen den Machern... das ist die Lösung.

Ach ja, auf der neuen Granitplatte prangt ein dicker Fleck. Löschpapier und Bügeleisen... klar. Aber dass mir das A... Hohlraum von Granithändler eine nur polierte, nicht versiegelte Platte geliefert hat, habe ich dem Handwerker zu verdanken, der wohl wie ich gar nicht gewusst hat, was das ist. Die hat ja schön geglänzt. Nun ist alles eingebaut. Sch... Wem soll ich jetzt eine Stinkbombe (wo kauft man die eigentlich) ins Haus werfen? Am besten beiden...

Und ich dachte immer, die Allerdümmsten seien im Druckgewerbe zu finden. Ich habe mich geirrt.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. August 2008, 18:36:01
@ Roy " Ich verzichte auf das Verstecken der Leitungen."

Brauchst Du nicht, Roy! Diese können innerhalb einer Aussenwand aus zwei Mauerscheiben mit einer
Luftschicht dazwischen, einwandfrei untergebracht werden, ich komme darauf zurück.

@ Roy " Die haben teilweise Beton und Bauschutt verwendet..."

Man versucht zu bescheissen und Sabotage zu betreiben, wo es irgendwie geht und wo der
Aufseher mit dem steilen Zahn, fehlt - das nicht nur in Thailand!

Hier eine kleine, wahre Geschichte aus den Urwaldspital Lambarene in Afrika.

Es wurde Gebaut und eine Gruppe einheimische Arbeiter arbeitete unter der Aufsicht eines weissen
Aufsehers, der ein Glasauge hatte. Jadesmal wenn der Aufseher kurz abwesend war, legten sich die
Arbeiter zur Ruhe oder leisteten Pfusch. Daraufhin legte der Aufseher, wenn er kurz weg musste,
sein Glasauge demonstrativ auf einen Holzpfosten. Diese List hatte grossen Erfolg, bis ein ganz kluger
Kerl auf eine Idee kam: Er robbte auf dem Bauch zum Pfosten und bedeckte das Glasauge in einer
blitzschnellen Bewegung mit seinem Hut. Bei seiner Rückkehr fand der Aufseher eine schadenfreudig
grinsende Meute von Nichtstuern, welche palavernd um ihren Helden herumsass. (Von Schwester Trudi)

@ Roy "Jetzt blüht mir in Chalong ein neues Problem."

Deshalb dieser Thread. Wenn es hier gemeinsam gelingt, die Farang - Bauherren in Thailand zu diversen
Details des Bauwesens zu sensibilisieren und einige sinnvolle Detaillösungen aufzuzeigen, dann liegen
wir richtig. Wenn ich Dir helfen kann: Ich bin im Dez. 08 und im Jan. 09 in Chalong - einer von denjenigen
Langnasen, die, von Sehnsucht nach der Schipperei geplagt, neben dem Gebäude der Hafenverwaltug, an
der Mole sitzt und auf das Meer hinaus - sinnieren. PS: Ich bezahle meine Zeche überigens immer selber...  :)

@ Roy " Auf der Granitplatte prangt ein dicker Fleck."

Sofern der Fleck fetthaltig ist, kannst Du ihn wie folgt entfernen: Kaufe Pfeifenerde und Aceton und
vermische dies in einem luftdicht abschliessbaren, kleinen Glasbehälter zu einem Brei. Belege den
Fettfleck mit dem Brei, warte bis das Aceton sich vollständig verflüchtigt hat und wische alles, inklusive
dem aufgesogenen Fett, weg. Mache vorher auf eine Abfallplatte eine Probe.

@ Roy"(...)Granithändler eine nur polierte, nicht versiegelte Platte geliefert hat,(...)"

Bei einer, vor der Verlegung versiegelten Granitplatte, kann es vorkommen, dass mittels Versiegelmasse
auch die Stirn - und Unterseite der Platte verunreinigt wird. Eine dermassen verunreinigte Platte
haftet nicht und fällt früher oder später heraus.

Andererseits muss ein Boden aus polierten, unversiegelten Platten, unmittelbar nach der Fertigstellung
gereinigt, bei Kratzern nachpoliert, tiptop nachgereinigt und dann in einem Zug versiegelt werden.
Vor weiteren Arbeiten im Haus, decke den nunmehr fetigen Boden sorgfältig ab und verklebe die Fugen
oder Überlappungen der Stösse. Der Boden wird frühstens dann entblösst, wenn sich alle Bauarbeiter
verabschiedet haben.

Grüsse
Cee   

  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 20. August 2008, 22:18:47
Das Chalongproblem MUSS sofort gelöst werden. Wir werden nämlich im Oktober einziehen, sonst sind zehn Mille pro Monat doppelte Miete fällig (ich lebe und arbeite bisher im Slum, wie man an den Mietpreisen sieht für zwei kleine Shophäuser am Rande von Phuket Town).

Na ja, das ist vielleicht etwas übertrieben. Wir werden einen Balkon zumauern und ihn als Computerecke verwenden. Dann werden wir zwei Toiletten, die mitten in den Etagen stehen und vom Treppenhaus begehbar sind, genau dort zumauern, in der Mitte teilen und jeweils von den danebenliegenden Räumen begehbar machen. Natürlich müssen wir die sorgsam verlegten Fliesen und die Betonplatten mit den eingebauten Spülbecken rausreissen, aber das Neulegen kostet weniger als die "Gebühr" fürs Nichtverlegen. Sowas lässt mir auch nach Jahren noch den Kaffee hochkommen - soviel Thai-Stupidität ist zuviel für meinen verdorbenen deutschen Charakter.

Aber ich denke, das wird relativ schnell gemacht werden, und vor allem sitze ich nicht mitten im Dreck...

Mein letzter sächsischer Baumeister in Bangkok hat nämlich den Stress durch die Bewohner als Grund angegeben, dass alle Aussenwände grottenschief waren, was er erst bemerkte, als seine Fliesenlegertruppe, beschafft von seiner Personalchefin im Isaan, den Schrott an die Wand geklatscht hatten. Bis dahin war ich friedlich, aber dann fing ich langsam an auszurasten. Endeffekt: Bei Nacht und Nebel ergriff er die Flucht unter Mitnahme aller Buchungsbelege für den Bau... Unterwegs musste ich ihn noch dazu bewegen, eine geklaute Kamera zurückzuschicken, die er von einem Handwerker, der sie vergessen hatte, mitgehen liess. Der wollte ihn anzeigen, ich Idiot habe ihn noch gerettet mit einer Garantiezahlung.

Die letzte Bauphase in Bangkok hat meine Chefin mit Bravour bewältigt. Der Fliesenlegermurks und die Katastrophen-Installation (Wasserausgänge genau in die Ecken gelegt, Klosettöffnungen mit falschem Wandabstand, die Wasserkästen brechen ab, wenn sich da mal ein Besoffener anlehnt) sowie die gesamte Küchenkonstruktion mussten wir total rausreissen. Einen neuen Sicherungskasten hatte er auf der Rechnung, aber beim ersten Gebrauch eines Bohrhammers ging die gesamte Elektrik in die Knie. Hatte wohl direkte Erdverbindung. Da merkten wir dann, dass der alte, defekte Sicherungskasten wieder eingebaut worden war, den er vorher immer mit einem Schraubenzieher als Keil benutzte, um das Schweissgerät direkt anzuschliessen... Ein kleines A...loch, zum grossen hatte er nicht das Format. Aber nun funktioniert alles.

Eins muss man ihm lassen: Die Planung und Konstruktion hätte ich ohne ihn nicht hinbekommen. Und das versöhnt mich mit den Eierdiebstählen und Charakterschweinereien. Das wurde ihm wohl im Ossiland in die Wiege gelegt - da muss das eigene Haus immer bei einem Bauprojekt nebenbei abfallen, habe ich mir sagen lassen. War ja auch nicht das erstemal hier in Thailand, dass er rausflog, obwohl er ein Superfachmann war.

Jetzt übernimmt meine bewährte Chefin die Umbaulauleitung... ich meckere nur im Hintergrund.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. August 2008, 23:30:15
Vorsicht bei Alkohol und Drogen auf der Baustelle - habe ich im alten Forum einmal geschrieben.

Deine Chefin, Roy, hat diesbezüglich offenbar die gleiche Meinung wie ich, deshalb schafft sie die
anstehenden Wiederlichkeiten beim Personal.

Ich habe in der Nähe von Phetchaburi mal erlebt, dass ein Maurer plötzlich wie verwandelt war.
An diesem Tag wurde im Bad die inneren Mauerscheibe des Doppelschalen- Mauerwerks erstellt, d.h.,
die äusseren Mauern war fertig und standen wie ne Eins.

Er unterliess es, je an den gegenüberliegenden Wänden senkrechte Schnüre anzubringen, an welchen
dann eine horizontale Schnur gespannt und welche bei jeder Mörtellage nach oben verschoben wird.
Solch eine Mauer steht normalerweise senkrecht und gerade.
Seine Mauer wurde nach innen krumm wie ein Gewölbekeller. Ich liess darauf die Mauer Stein um Stein
abbrechen, der Mörtel war noch nicht abgebunden. Daraufhin drohte er mir mit glasigen Augen und lallend:

"top dai" (schlage dich tot)

Auf der Baustelle war er, nach meiner Intervention, nie mehr gesehen.  :-\

Grüsse
Cee
 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 21. August 2008, 03:28:07
Eine Laienfrage: Womit versiegelt man eigentlich in Thailand Steinplatten. Ich hatte bisher den Eindruck, dass die Thailänder einfach Klarlack nehmen.

Gruss

Achim

Das würde mich auch interessieren. Kann man das auch nachträglich machen, ohne Ausbau? Ich habe zwei Tischplatten und die Spüle mit Gasherd, welche eingelassen sind. Die Platten sind alle poliert, offensichtlich aber nicht versiegelt. Eine ist bereits versaut. Roy
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 22. August 2008, 21:07:28

Kern und Roy, Eure Fragen an die Runde sind interessant und delikat zugleich.

Eine Möglichkeit, wie man nachträglich Flecken entfernen kannst, habe ich geschildert. Dass Marmor und
Granitplatten bei Böden und auch bei Abdeckungen, beispielsweise bei Küchen, nach dem Einbau der Platten
versiegelt oder endversiegelt werden, ist auch erwähnt.

Die Versiegelung hat eigentlich zwei Aufgaben zu erfüllen:

1. die visuelle Veredelung der Oberfläche Stein/Marmor. Bereits bei der Auswahl im Plattengeschäft
siehst Du die wahre Struktur und die Farbenvielfalt des Materials nur dann, wenn Du die Platte nass machst.
Der erste Akt einer Versiegelung besteht demnach darin, diesen Zustand voller Struktur- und Farbvielfalt,
UV- resistent, abriebfest, konstant und tiefgreifend zu fixieren.

2. Der schützende Akt einer Versiegelung. Hier richtet sich das Anforderungsprofil, vorerst nach dem
Stein- Marmor- Material und dann nach Deiner individuellen Vorstellung, was und welchen dauerhaften
Effekt Du erreichen willst..

Es gibt Situationen, wo hier ergänzende, unterschiedliche  Produkte zur Anwendung kommen. Es gibt aber
auch Kombiprodukte.

Zu einer für Thailand schlüssigen Antwort zu Produktenamen mit Qualitätsangaben, muss ich z.Zt. passen.  ???
Zudem kommt man hier in den Bereich von gehüteten Firmengeheimnissen...

Bei offenporigen Tonplatten, Klosterplatten u.dgl, würde ich als Dauer- Reinigungs- und Konservierungsmittel,
flüssige Schmierseife verwenden. Plattenhersteller würden mich erschlagen - aber, so lautet meine persönliche
und langjährige Erfahrung.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. August 2008, 20:19:12

Freak baut in Cha - Am

@ Freak, 29.07.08 "(...), ich baue derzeit selber hier,(...)

Hi Freak, ist Deine Villa bald fertig und hast Du auch schon Bier kaltgestellt? Im vergangegen Monat bist
Du sicher vorwärts gekommen - oder hat Dir der Monsun dazwischengepfuscht? Bist Du vorne an
der Ruam Chit?

@ Freak, "Denk wir treffen uns mal in der Mitte."

Das wäre für die zweite Hälfte November 08 oder im Februar 09 eine reizvolle Idee. Weil wir dann eine neue
Thai-Handynummer haben, kann ich diesbezüglich noch keine nähere Erreichbarkeit bekanntgeben.
Essen tun wir, wenn nicht direkt in Cha Am, dann einige Km weiter südlich zwischen Strandstrasse und Strand.
Hier essen viele Thais- Touris und die wissen, wo`s schmeckt. Wenn Du über die Strasse Nr. 4 aus Cha- Am
nach Hua- Hin fährst, ist nach ca 6 Km rechts das Dorf "Ton Masang". Links, meerseits ist eine Tankstelle wo vor
und nach derselben eine Strasse rechtwinklig zum Meer führt. Nimm die Strasse vor der Tankstelle, fahre zur
Küstenstrasse und schon bist Du da. Da kannst Du und könnt ihr Fischgerichte essen, bis Euch die Ohren wackeln,
alles vom Feinsten und günstig, weit günstiger als in Hua Hin.

Wenn dann alle so richtig satt sind, geht es weit besser, über Häuslebauen und..., zu fachsimpeln.  ;)

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. August 2008, 00:05:00

Das Prinzip des Doppelschalenmauerwerk

Bei den Aussenmauern mit zwei Mauerscheiben, gibt es zwischen unserer Situation in Europa und derjenigen
in Thailand, ein wesentlicher Unterschied:

In Europa wird die Luftschicht zwischen den Mauern mit Wärmedämmung aufgefüllt: Glaswolle,
Steinwolle, Glasschaum usw. Hier wird die Wärme in unendlich vielen Luftkammern gespeichet, ohne dass
je ein Lüftchen die wertvolle Wärme davonbläst.

In Thailand muss die Hitze, welche besonders durch direkte Sonneneinwirkung auf die Aussenhülle entsteht,
gezielt abgeführt werden, bevor sie den Innenraum aufheizt, sie muss weg!! Wir bauen demnach innen eine
weitere Mauerscheibe. Der Zwischenraum zwischen den Mauerscheiben, im Normalfall etwa >6 cm Hohlraum, bleibt
leer und dient als "Kamin" mit einem Querschnitt von Betonstütze zur nächsten Betonstütze. Dabei muss das Prinzip eines "Kamin" gewahrt werden: Unten ist eine insektensichere Öffnung für den Lufteintritt zu erstellen. In der Höhe
des Kamin darf keine falsche Luft eintreten und oben muss die aufgewärmte Luft ungehindert nach aussen
abfliessen können.

Im Gegensatz zu einem "Kamin" wird die nach oben strebende Wärme nicht unten durch einen Ofen erzeugt, logo.
 
Die Wärme und damit die kraftvolle Aufwärtsbewegung der Luft, entsteht durch die heisse Aussenmauer.
Der Luftzug nach oben reisst nicht nur die an der Innenseite der Aussenmauer gebildete Warmluft-Schicht
entlang der Aussenmauer nach oben, die Aufwärtsbewegung der Luft verhindert einen örtlichen Hitzestau
und somit eine Übertragung von Wärme- und Wärmestrahlen auf die Innenmauer. Diese bleibt angenehm
kühl und bildet zusammen mit der ebenfalls kühlen Beton- Bodenplatte, eine mit relativer Kühle gespeicherte
Gebäude-  Innenhülle.

Offene Veranden, Fenster und Türen bringen zwar die aussen aufgewärmte Luft in die Innenräume.
Zwischen einer warmen Durchzugluft in einem kühlen Raum und einem von draussen durch direkte
Sonnenbestrahlung aufgeheizten Objekt, welches die Hitze in sich aufnimmt, speichert und ungehindert
abstrahlt, ist ein wesentlicher, der entscheidende Unterschied.

Dieser Unterschied und meine persönliche Erfahrung damit, zudem die geringen Mehrhosten in einem
einmaligen Bauakt, sind für mich ein prioritäres Motiv, einem Doppelschalenmauerwerk mit einer
Luft- Zwischenschicht den Vorzug zu einzuräumen.

Die Alternative:
Der Anschaffungspreis, die Wartungskosten, hygienische Probleme, eine beschränkte Lebensdauer,
steigende Mehrkosten oder eine Verknappung von Energie, nicht zuletzt die Ästhetik, sprechen für oder
gegen die einzige, gegenwärtig bekannte und praktizierte Alternative: Den Einsatz von Kühlgeräten.

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: samurai am 27. August 2008, 09:26:24
Hallo Cee,
mit Begeisterung verfolge ich Deine Tips.
Ich möchte demnächst ein Anbau machen. Mit Y_Tong. Reicht da ein "einfaches" Mauerwerk oder ist es Ratsam auch hier doppelt zu mauern (kleben)?

Samurai
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 27. August 2008, 14:24:55
Hallo Cee
Auch ich verfolge mit Freude  deinen Ausführungen..
Eine Frage . . weist du wo ich eine Teer Pappe  fuer ein Flachdach von nur ca 20 qm  her bekomme in Thailand ?

Es ist aus Platzgründen nicht möglich ein normales Dach mit Steigung Zu bauen.
Somit Habe ich ein Flachdach mit nur 15 cm  höhenunterschied.auf ueber  5 Meter.


danke gruss
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. August 2008, 03:02:45

@ Samurai "Mit Y_Tong. Reicht da ein "einfaches" Mauerwerk(...)"

Wegen Deiner Bezeichnung: Y_Tong bin ich etwas verunsichert, ich kenne diesen Produktenamen nicht.
Meinst Du Steine aus Porenbeton, die weissen, die man mit einer Spezial- Handsäge exakt zuschneiden kann
und die aufeinandergeklebt werden?

Vorweg: Ja, ein Einscheiben- Mauerwerk aus Porenbeton reicht, wenn Du einige Regeln beachtest, d.h wenn
Du den hochwertigen Baustein seinen Eigenschaften nach verwendest und einbaust. Um diese spezifischen
Eigenschaften aufzuzeigen, erwähne ich hier die Verwandtschaft zu zwei Ausgangsprodukten:

Kern hat in seinen zwei interessanten Posting vom 16.08.08 ein Naturprodukt beschrieben, den Bimsstein.
Im Westen gibt es ein künstlich hergestelltes Nachahmeprodukt aus Glasschaum: zB. "Foamglas".
Beide Produkte, ein erhärteter, geschlossenporiger Schaum aus Lava / Glas, haben ähnliche Eigenschaften:
Sie sind formstabil, sehr hart, spröde, schwierig bei Zuschneidarbeiten und haben hervorragende und dauerhafte
Eigenschaften als Wärmedämmung.

Porenbeton besteht ebenfalls aus einem erhärteten, geschlossenporigen Schaum, ist formstabil und hat
hervorragende und dauerhafte Eigenschaften als Wärmedämmung. Zudem ist er auf der Baustelle leicht
bearbeitbar und hat ein gutes Stehvermögen als Mauerscheibe bei beschränkter Punktlastaufnahme.

Wenn Du den relativ teuren Baustein aus Porenbeton dort einsetzen willst, wo seine Eigenschaften voll zu
tragen kommen, dann ist es bei den Aussenfassaden. Für eine Innenmauer reicht ein üblicher Zementstein,
beidseitig verputzt, allemal.

Wähle die Steindicke und somit die Wandstärkt in Porenbeton nicht zu knapp. Ich habe unter:
"Das einscheiben- Mauerwerk" dargestellt, wann ein 7.5 cm Stein aus Porenbeton völlig ungeeignet ist.
Dagegen kannst Du auf der Innenseite einer Aussenmauer, Elektro- und dünne Wasserleitungen sorgfältig in
die Mauer einbauen, wenn Du eine Mauerdicke von mehr als 15 cm Dicke wählst und die Kanäle nach dem Zumörteln
und vor der Verputzarbeit mit einem Netz überklebst. Halte Dich an die Gebrauchsanweisungen.

Vergiss nicht, als unterste Steinlage im Erdgeschoss, einen "Thermofuss" einzubauen, ebenfalls ein
Porenbeton- Fertigprodukt. Dieser Thermofuss verhindert zB. das Aufsteigen von Feuchtikeit, Ausblühungen und Verfärbungen mit dem Abblättern des Verputzes im Sockelbereich. Er verhindert die Bildung von Schimmelpilz.

Fazit:
Der geschlossenporige Porenbeton  verhindert bei grosszügig gewählter Wandstärke erstklassig und
nachhaltig, dass die durch die Sonne verursachte Hitzebildung an der Aussenseite der Wand, durch diese
hindurch bis zur Innenseite kriecht und hier den Gebäude- Innenraum aufheizt.

Grüsse  :)
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: samurai am 28. August 2008, 08:54:09
Porenbetonbausteine werden bei uns zu Haus von "Ytong" und "Hebel"  hergestellt. Auf den Baustellen werden Sie Ytong genannt, egal wer Sie hergestellt hat. Habe hier mal einen Flyer zu den Steinen in der Hand gehabt. Den Namen des Herstellers hier hab ich vergessen, aber da stand das Sie hier in Lizens hergestellt werden und das Ytong Logo war mitabgebildet.
Genauso Gipskartonplatten werden bei uns "Rigips Platten" genannt. "Rigips" und "Knauf" sind deren Großfabrikanten.

Danke noch mal für Deine sachkundigen Ausführungen.
Werde die Tage noch mal den Flyer besorgen und nach den Preisen fragen.

Zur Sperrschicht für "aufsteigende Feuchtigkeit". In Deutschland wurde früher (heute?) einfach nach der ersten Lage dicke Dachpappe gelegt. Habe ich hier noch nie gesehen. Rede natürlich von ebenerdigen Häusern.

Samurai


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. August 2008, 15:20:23

@ samurai "Porenbetonsteine werden bei uns zu Haus von "Ytong" und "Hebel" hergestellt."

Du bist mir vielleicht ein Rock`n`Roll - Tänzer, klar, nun sind wir uns ja einig.

Schau mal in mein Posting vom 16.08.08, Seite 4. Dort steht unsere Übereinstimmung schwarz auf weiss:

""Q-CON" ein Lizenzprodukt von Hebel Deutschland."

Ich habe überigens vor Jahren (im TIP) gelesen, dass Hebel oder Ytong in Thailand die Lizenz für ein
analoges Produkt, eben den Baustein aus Porenbeton, erworben hat.

Eine Verwirrnis ist nur noch, ob es sich nicht um dieselbe Firma handelt?? So ist es! "Xella" die
Produktions- und Vertriebskette, unter dem Mutternamen "Haniel Deutschland" ist demnach offenbar
sowohl Ytong wie auch Q-CON Thailand. Xella wurde offenbar gerade an eine Finanzgesellschaft verkauft.

Bekomme weitere Infos direkt von Xella, werde eventuelle Korrekturen dann posten.

Und nun ein Wort an das Management von Q-CON Thailand:

Wenn wir hier im Forum die Porenbeton Produkte eräutern und deren Anwendung, gratis sozusagen, erklären,
dann vergesst bitte in Eurer Werbestrategie nicht, in der TIP- Zeitung Ihre Inserate zu platzieren!
Dieses Forum, von Roy finanziert, ist in Gegenzug auf Inserate-Einnahmen im TIP angewiesen, danke!

Und zu demjenigen, der das geschrieben hat: Ich habe bereits dausende von m2 Ytong in Europa verbaut,
erfolgreich und ohne jegliche Probleme, gesagt in aller Bescheidenheit.

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 31. August 2008, 02:10:38
@ Grizzly 27.08.08

"Eine Frage..weist Du wo ich Teer Pappe für ein Flachdach von nur ca 20 m2 her bekomme(...)"

Nein, weis ich nicht  :-\  wahrscheinlich in jedem Baumaterialladen.

Vorweg: Grizzly, Dein Dach hat eine Neigung von 3%, hervorragend für ein Flachdach, aber bei 20 m2 sage ich:
mache es gleich richtig.

Wenn Du Teer Pappe oder Bitumenbahnen, das sind die schwarzen Rollen, so verlegst, dass die Ränder sich um
ca > 10 cm überlappen und wenn Du diese Überlappung durch Erhitzung mit einem Gasbrenner verschweisst, ok,
aber nur früher in Europa.

Die schwarze Bitumenmasse erhitzt sich in der Thailändischen Sonne möglicherweise dermassen, dass die
Verschweissungen wieder aufgehen, dann ist Deine Arbeit für die Katz. Du müsstest die Bitumenbahnen
belasten, damit nichts davonflieg und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Wenn Du das mit Kies machst
dann denke daran, dass Deine Konstruktion pro 1 cm Kiesdicke um ca 20 Kg belastet wird, 5 cm wären schon
100 Kg- das wären 2000 unnötige Kilos auf Deinem Dach. Bekommt man in Thailand Bimssteinkugeln?

Mein Vorschlag

Setze Dich mit einer auf Flachdächer spezialisierten Firma zusammen und erstelle Dein Dach aus einer speziell
für Flachdächer hergestellten, dicken, hellen, UV- beständigen und einwandfrei schweissbaren Kunststofffolie.
Es gibt Fertigungstechniken, wo Du die Dachhaut gegen Starkwind nicht zusätzlich belasten brauchst.  :)

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 31. August 2008, 03:12:52
Man könnte das Dach auch mit  Edelstahl decken. Diese Edelstahlbleche (eckig gewellt) gibt es in diversen Baumärkten und kosten , wenn ich mich recht erinnere, ca 350 Baht pro Quadratmeter.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 31. August 2008, 03:19:05
  ...sicher nicht aus Edelstahl fuer 350 Baht pro Quadratmeter.    ;D

... Verzinktes Stahlblech bekommst dafuer wenn ueberhaupt   >:
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 31. August 2008, 03:21:26
Hallo, dii

Schau Dir das Material mal seber an.   ;D

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 31. August 2008, 03:34:01
Hallo Kern

Edelstahl ist in Thailand sehr teuer.

Ein Grillrost, 80 cm Durchmesser, daraus fertigen zu lassen, nur Materialkosten im Einkauf ca. 2000 Thb vor 2 Jahren

Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 31. August 2008, 13:01:23
Danke  fuer die Antwort.
habe  leider diese Teer Matten oder Bahnen nirgends gefunden .
habe ja auch schon 5 Häuser bauen lassen .
alle von Thai Baumeister. . Probleme gab es bei Jeden .  das kennt mann ja. Aber alle Wurden sie  Beseitigt.
Diesmal habe ich NUR  ein ca 20 qm Kinderzimmer mit Bad Von DEUTSCHEN Baumeister erstellen lassen.
Dieser Deutsche Baumeister ist nicht in der Lage ein Regenfestes Flachdach zu bauen  .  4x hat er es schon versucht..
Der  Baumeister baut In Pattaya Häuser die liegen bei 20 Millionen. ( Die Leute tun mir Leid )
Wir müssen obwohl wir  bezahlt haben wirklich alle lachen mit welcher Ingkompetenz Hier vorgegangen wird.
Daher wir machen das Dach nun selber. . Eventuell lasse ich es aus Blech oder Plastik machen  aus einen Stück 

beste gruesse   .
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: pierre am 31. August 2008, 13:27:33
@Grizzly
die beiden loesungen sind nicht so gut.
das blech gibts in der groesse nicht am stueck, also wird der schlosser es verloeten. bei den extremen temperaturen auf dem dach durch sonne, werden die loetungen reissen.
bei kunststoff hast du das problem  mit der uv bestaendigkeit (kann man abgelfen mit kies, sagte ja schon einer was ueber gewicht).

das beste ist und bleibt bitumen. muss man halt auch alle paar jahre flicken.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 31. August 2008, 14:18:26
Hallo, ilunkinam

Diese Edelstahl-Dachbleche gibt es wirklich in verschiedenen Baumärkten. Einfach mal anschauen.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. September 2008, 03:27:01
@ pierre 31.08.08, Dein Zitat:

"bei kunststoff hast du das problem mit der uv-bestaendigkeit (...) das beste ist und bleibt bitumen"

Habe ich, Cee,  in meinem Posting vom 27.08.08 unklar formuliert?  ???

In Europa hat bei Flachdächern lange Zeit jeder so gewurstelt wie es ihm gerade einfiel und fast bei jeder
Wurstelei entstand ein Sanierungsfall. Die Garantieleistungen der Dachdecker und die Verluste der Eigentümer
waren teilwise so hoch, dass nun weitgehende Disziplin herrscht.

Eine erfahrene Thailändische Profifirma für Flachdächer wird nur bewährte, also beispielsweise UV- beständige
Produkte, einsetzen und diese auf einem hohen Qualitätsniveau verarbeiten, sonst ist sie weg vom Fenster.

Bitumenbahnen sehe ich bei Flachdächern höchstens als Dach für einen Geräteschuppen für Deine Karrette.  ;D

Blechdächer

Der Einsatz von Blech als Dachabdeckung, erfordert in den gängigen Konstruktionsarten eine Mindest- Dachneigung.
Was Du verwendest: Wellbleche, Trapezbleche, flächige Bleche in gebördelter Ausführung usw, immer muss das
Dach eine genügende Neigung haben. Ein Dach mit 3 % Neigung, bei Kunststoffbahnen OK, bei Blech: Vergiss es.

Weshalb nicht?

Bei Monsun mit oder ohne Winddruck, werden die einzelnen Rinnen auf der ganzen Länge der Bleche mit Wasser
gefüllt, noch bevor dieses am Ende Abfliessen kann. Das Wasser wird seitlich über die Profile hochgedrückt oder hochgeschaukelt, kriecht über die Überlappung und tropft unter die Bleche- ein Sanierungsfall.  :(

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 01. September 2008, 11:34:37
Zitat ""Bei Monsun mit oder ohne Winddruck, werden die einzelnen Rinnen auf der ganzen Länge der Bleche mit Wasser
gefüllt, noch bevor dieses am Ende Abfliessen kann. Das Wasser wird seitlich über die Profile hochgedrückt oder hochgeschaukelt, kriecht über die Überlappung und tropft unter die Bleche- ein Sanierungsfall """

Genau das passiert momentan .
Das Dach hat die Großen Trapez  nennen wir sie *Iterneit * Platten . An den Schlitzen kam das Wasser rein.. Was hat der Deutsch Baumeister gemacht ,
Er hat alle Ueberlappungen der Platten der Länge nach und der breite nach mit einer Braunen Klebemasse die aussieht wie Teer   beklebt..
Ich bin mir sicher das wird nicht lange halten.  und von Oben wird mann Bei Google Satellit demnächst den FleckerlTeppich sehen.
Der deutsche Baumeister hat es nun 4 x versucht  auf seine Art. 

Ich nehme es mit Humor  ,den mit 15 Jahren Thailand  Erfahrung hätte ich es wissen müssen.
Der Deutsche Baumeister geht nun nicht mehr ans Telefon.

Ich habe gedacht das ich es folgendermaßen Löse..
Ich lege ueber das Iternit Trapez Dach eine Teichfolie und dann lege ich das selbe Trapezdach noch mal Darüber,, so das ein Sandwich entsteht ..
Für die Schrauben  gibt es eine Dichtung.

beste gruesse

beste gruesse
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: lupo di mare am 01. September 2008, 12:10:20
Hallo Grizzly   ( Paul)

kann es sein das Deine Experten für Flachdächer auch in Royal Siam View tätig waren , denn da gab es im letzten Jahr jeden Menge Wassereinbrüche von oben und einen Haufen Stonierungen.

Du weißt wo ich wohne ober halb von mir rechts ist das Royal Siam View......

Gruß L.d.M. (Alex)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. September 2008, 15:13:38
@ Grizzly

Wenn Dein Schiff aus Holzplanken besteht und eine der Planken hat eine Leckstelle wo Wasser eintritt-
Wenn Du ein Holzbrett auf diese defekte Planke nagelst und es tritt weiterhin Wasser ins Boot ein
Wenn Du ...usw.

Um Dir hier in diesem Forum helfen zu können, müsste ich nähere Angaben haben:

1 Dach- Unterkonstruktion Stahl / Holz?
2 Dachneigung (wieviele cm unten senkrecht gemessen ist die Neigung auf einen Meter horizontale Länge?
3 Aus welcher Materie besteht das Dach: Faserzement gewellt, Dachzeigel aus Faserzement, Betonverbund usw.?
4 Wie ist das Dach auf der Unterkonstruktion befestigt? Metallhaken von oben geschraubt, Holzschrauben?
5 Wurden für diese Befestigungen Löcher in die Dachmaterie geschlagen oder gebohrt?
6 Sind die Dichtungen dieser Löcher oben auf der Dachhaut, wo möglicherweise Metallstifte austreten, noch intakt?
7 Andere Infos.

Überigens:
Bei "bitumenhaltiger" Klebmasse/Klebbänder zur Abdichtung eines Blechdachs, gilt ebenfalls: Bei der immensen Hitze
auf den Dächern, verflüssigt sich die in den Abdichtungen enthalte Klebmasse- Untauglich.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 01. September 2008, 22:17:08
Hallo, Cee

Was schlägst Du für ein Blechdach in Thailand als ausreichende Dachneigung vor?

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. September 2008, 16:19:02
@ Kern und an alle Liebhaber von dichten Hausdächern.

Meine Meinung zu den Dachneigungen in Thailand

Man unterscheidet in "Wasserdicht" und in "Regendicht"

Wasserdicht kann nur eine erstklassig verschweisste Kunststofffolie sein, die minimale Dachneigung hier >3%

Regendicht ist keineswegs wasserdicht. Bei den folgenden Produkten kann Wasserdichtigkeit erreicht werden,
wenn darunter, auf einer ebenen Fläche, eine wasserdicht verschweisste Folie ohne Durchbrüche, eingebracht wird.
Diese Folie muss der enormen Hitze durch direkte Sonneneinstrahlung auf das Hauptdach, nachhaltig standhalten.
Zwischen der wasserdicht verschweissten Folie und dem Hauptdach, wird eine verrottungsfreie und hitzeresistente
"Filzlage" eingebracht. (Alles bewegt sich und reibt aufeinander.)

Hauptdach: Dichtigkeit: Regendicht, Material: Wellblech überlappend, empfohlen Dachneigung >35 %

Hauptdach: Dichtigkeit: Regendicht, Material: Flachbleche mit Doppelfalz, empfohlene Dachneigung >15 %

Hauptdach: Dichtigkeit: Regendicht, Material: Faserzement Längsrichtung gewellt, empfohlene Dachneigung >30%

Natürlich haben örtliche Normen und Angaben der Hersteller, Vorrang vor diesen Angaben.

Wie Du die Dachneigung misst: Dachneigung 30% ist zB. eine Schräge von null auf 30 cm senkrecht gemessen,
auf eine Länge von 100 cm, horizontal gemessen.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 02. September 2008, 18:05:42
Hallo, Cee

Danke für die Antwort.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 02. September 2008, 18:25:04
Gute Bauingenieure, Poliere, Handwerker etc. sind ja ziemlich rar in Thailand.

Da ist es schon gut, dass man selber Wissen sammelt.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 02. September 2008, 23:41:34
Misst man die Steigung in % so wie ich es als GeländeFahrer  gewohnt Bin  ?
100 % Steigung sind 45 Grad.

Lg
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 03. September 2008, 01:00:32
...dachte 100%  Steigung  sind 90 Grad  ???

Linker Winkel oder was  :o
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 03. September 2008, 02:04:16
100 % Steigung im Gelände können nur 45 Grad sein .>
Ich denke mal Volksschule  genügt.

Irgendwie auch Logisch
100 lang  100 Hoch
Linie  von Anfang der Länge  zu Ende der Höhe   ergibt 45 Grad.. 

LG  grizzly
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 03. September 2008, 12:58:20
...dachte 100%  Steigung  sind 90 Grad  ???

Linker Winkel oder was  :o


100% Steigung sind 45°
200% Steigung sind aber nicht etwa 90° sondern ca. 64°
etc. .....

Genaue Berechnungen siehe hier :
http://de.wikipedia.org/wiki/Steigung

Hier noch was zum Thema Dach, Dachneigung und Definition von wasser- bzw. regendicht :

http://de.wikipedia.org/wiki/Dach

sowie zur Dachabdichtung :
http://de.wikipedia.org/wiki/Dachabdichtung

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 03. September 2008, 15:44:15
@ Grizzli, dii und Bagsida zur Steigung:

Richtig, meine Angabe ist natürlich praxisbezogen und weniger wissenschaftlich- reglementarisch,
klar doch.  ;)

Meine Messweise aus der Praxis, ohne PC, Gradmesser und Umrechnungstabellen auch im tiefsten
Urwald anwendbar, habe ich in meinem Posting von gestern ausgerechnet deshalb, in einer
separaten Definition im letzten Satz, vorgestellt! Man braucht zum Nachvollzug lediglich einen
Masstab und die Horizontale als Vorgabe.

Somit ist meine Kommunikationsmethode nachvollziehbar, demnach korrekt und ich darf sie mit gutem
Gewissen zur Anwendung empfehlen.

Gibt es einfachere und genauere Kommunikationsmethoden unter der Bedingung der Umsetzbarkeit

hier,
 
wo viele von uns ihre Häuser haben oder bauen wollen, das ohne den Einsatz von spezialisierten
Werkzeugen- und den Leuten, die sie bedienen können? Ich bin gespannt.

Meine weiteren Empfehlungen basieren auf meinen Proben, meinen Beobachtungen und meiner Praxis hier
und nicht in der gemässigten Zone von Mitteleuropa, sonst hätte ich hier ja wohl Auszüge aus den
DIN, den SIA- oder den Österreichischen Normen gepostet.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 03. September 2008, 16:30:45
......
wo viele von uns ihre Häuser haben oder bauen wollen, das ohne den Einsatz von spezialisierten
Werkzeugen- und den Leuten, die sie bedienen können? Ich bin gespannt.

.......
Grüsse
Cee



Klar doch - Wasserwage und Winkelmesser oder Geodreieck o.ä. - heraus kommt dann ein Winkel - wer darüber dann nicht kommunizieren, bzw. diese höchst komplizierten Instrumente nicht bedienen kann ist dann sowie besser bedient nichts selbst anzugehen.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 04. September 2008, 00:10:27

Eine Wasserwaage,  :D   das wäre ja schon mal etwas.

Die Horizontale wird, zumindest auf dem Land, nicht nur in Thailand, mit einem transparenten
Wasserschlauch voll Wasser ermittelt. Ein Nivelliergerät und andere hochtechnische Messalien, klar,
bei grossen Baufirmen, Architekten, Ingenieuren und Bauleitern.

Die erste zuverlässige Wasserwaage in unserer Region, stammt aus Europa und sie gehörte mal mir...  :-\

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 04. September 2008, 19:18:55
Dachneigung = Steigung nach Prozentangabe

Nach dem Hinweis von Bagsida auf Wikipedia, ist dort nochmals ein interessanter Hinweis auf
die Angaben in Prozent nachzulesen.

Dort wo es auf eine schnelle Information und deren Umsetzbarkeit ankommt, im Strassenverkehr,
wird die Steigung bzw das Gafälle in Prozent ausgedrückt.

Nach Wikipedia: "Eine Angabe von 12 % Steigung bedeutet zum Beispiel, dass pro 100 m in waagrechter
Richtung die Höhe auf 12 m zunimmt(...)(in Prozent- Schreibweise 12 %)"

Oder beim Dach: Pro 100 cm in horizontaler Richtung die Höhe auf 12 cm zunimmt, ebenfalls = 12%   :)

Fazit

Kennen wir doch alle vom Fahrunterricht.!
Wir sind hier in Thailand, mit der Angebe der Dachneigung in Prozent, ebenfalls genau richtig.
Die Angaben sind zudem zu 100 % exakt nachvollziebar.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 04. September 2008, 21:33:30
Dachneigung = Steigung nach Prozentangabe

..........

Die Angaben sind zudem zu 100 % exakt nachvollziebar.

Grüsse
Cee



Ich weis zwar nicht mit was die Thais wohl besser zurecht kommen, doch im Baugewerbe ist für Dächer die Angabe in Grad üblich

Hier denke ich noch was sehr interessantes für Euch Häuslesbauer gefunden zu haben :

http://www.youhome.de/regeldachneigung.html

Damit sollten doch schon fast alle Fragen zur Dacheindeckung beantwortet werden können.

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. September 2008, 05:12:44
@ Bagsida

Interesant, interessant, werde ich beim der nächsten Bauplanung in Deutschland gleich 1:1 anwenden...  :D

Spass beiseite, wollen wir uns nicht wieder Thailand mit dessen klimatischen Bedingungen, den technischen
Voraussetzungen- und Möglichkeiten und den Fähigkeiten der Bauarbeiter hier, wo die meisten Faranghäuser
zu stehen kommen oder bereits stehen, zuwenden? Weiter will und werde ich mich nicht mehr wiederholen,
ich verspreche es.

Offenbar gibt es doch ein gewisses Interesse unter uns Mitglieder im TIP- Forum, am Thema:
Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 05. September 2008, 08:36:30
......
Spass beiseite, wollen wir uns nicht wieder Thailand mit dessen klimatischen Bedingungen, den technischen
Voraussetzungen- und Möglichkeiten und den Fähigkeiten der Bauarbeiter hier, wo die meisten Faranghäuser
zu stehen kommen oder bereits stehen, zuwenden? .......

Grüsse
Cee

Hallo Cee & All,

klar doch - war auch so gedacht, denn bis auf Heizungen und Wärmedämmmung sowie bez. einigen hier nicht verfügbaren Baumaterialien, dürfte mit etwas Kreativität doch so einiges auch in Thailand davon umsetzbar sein - bez. Dach würde ich persönlich erst so ein Blechdach mit gefalzten Verbindungen verwenden und darauf dann Eternit oder irgend welche Ziegel legen.

Ob in TH oder EU gehts beim Dach in Bezug auf Dichtigkeit um die gleichen Faktoren :

Regendicht > Es regnet einfach nur und das Wasser muß ohne irgendwo "fehlgeleitet" zu werden abfließen können
Wasserdicht > Zum Regen kommt starker Wind oder Sturm, welcher den Regen teilweise sogar gegen die Schwerkraft nach oben und in Ritzen etc. schiebt, wozu Folie oder besser Blech als Unterbau geeignet scheint.

Zweimal Eternit und dazwischen Folie wird zwar auch klappen, doch wird diese Konstruktion mächtig schwer, den Eternit (Faserzement) ist nicht leicht (siehe hier http://www.eternit.at/index.php?id=1067&user_infoshop_pi3%5Baddtoinfoshop%5D=1 ), d.h. die Dachkonstruktion muß das Gewicht auch tragen können.

Alles andere außer Folie und gut miteinander verbundenes Blech (welches Material auch immer) bringt langfristig sicher nichts. Obwohl ich noch nicht wirklich was mit dem Bau zu tun hatte, habe ich sehr viele technische Prüfungen zur Wasserdichtigkeit (Kfz-Bereich z.B. IP 54, IP 65 http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart ) geplant, aufgebaut und durchgeführt, was sich vom Prinzip her ähnlich verhält wie beim Dach.

Gutes Gelingen,

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Poojai am 05. September 2008, 22:45:48
 8)  hier mal was für Häuslebauer; ein Rechner fürs Dach und Treppe usw.

      --> http://www.blocklayer.com/roof/Default.aspx

      Hier das Verzeichniss für diverse andere Rechner - Bau usw.

     --> http://www.blocklayer.com/CalculatorDirectory.aspx

     
      Echt Pfui finde ich, wenn einer das Forum dauernd dazu missbraucht, um sich selbst zur Schau zu stellen (Selbstdarsteller)  :(

      --> http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstdarsteller
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 06. September 2008, 05:41:21
@ Poojai

Ich bin etwas verunsichert.
 
Habe Deinen Neuauftritt mit Deinen persönlichen Textzeilen anfmerksam gelesen.   :-[
 
Du kannst Dir sicher vorstellen, dass einer, der von Anfang an bei einem neuen Thema dabei ist und
versucht hat, seine Erfahrung einzubringen, sich an Deiner Abwertung eines unbekannten Mitglieds hier, stösst.

Gleichzeitig stosse ich mich, dass Du hier Dein selbstverständliches Recht auf Teilnahme zum vorliegenden Thema
damit beginnst, dass Du einem der Teilnehmer, wer auch immer es sei, von hinten ans Bein pinkelst.

Poojai, alle haben eine Leistung erbracht und jeder dreht sich nun um die eigene Achse um festzustellen,
ob er der bepinkelte Schreiber ist.

Hast Du ein Mandat, dieses Thema nachhaltig zu stören oder ist es der Zufall eines Profilierungsballon- ?

Überigens gehe ich mit Grizzly einig, bei Google usw kann jeder selber surfen.  :-\

Ansonsten: Willkommen im Club der Häuslebauer.  :)

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Poojai am 06. September 2008, 09:25:23
@Cee,

Du interpretierst da etws ganz falsch; reg Dich bitte wieder ab.

Durchforste doch mal die eingesetzten Links und gebe dazu Kommentare ab; gut, schlecht, brauchbar, oder eben nicht brauchbar...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hansgru am 06. September 2008, 10:11:19
@Poojai,

deine Links sind einfach unbrauchbar.

Gruss
hansgru

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 06. September 2008, 10:15:42
Ich habe hier allen die Entscheidung abgenommen und gelöscht, weil es m. E. der Allgemeinheit dient.
Wir sollten nicht dahin kommen, dass ein Mitglied dem andern verbieten will zu posten. Postings qualifizieren sich durch sich selbst. Wer BULLSHIT redet, wird die Quittung bekommen. In diesem Dialog kann jeder lernen, wenn er sachlich geführt wird. Auch Laien haben manchmal gute Ansätze. Also keine Rangeleien mehr, bitte zur Sache.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 06. September 2008, 21:17:25
@ Roy und Kern

Nachtrag zur Versiegelung von allen glatten Oberflächen wie: Glas, Acryl, Spiegel, Kunststoffe, Keramik,
Email, Armatouren, etc.

Nach vorheriger Probe, auch Granit und Marmor, also das Kernproblem. 
Seit  meiner unbefriedigenden Antwort vom 22.08.08, bin ich der Sache nachgegangen und wurde fündig.
Gleichzeitig habe ich das "Wunderprodukt" auch getestet.

Es ist die "NANO- Technik"

Das getestete Produkt heisst "Turbo- Nano" und ist unter folgender Adrese erhältlich:
[email protected]
www.turbo-nano.ch

Die zu bearbeitende, glatte Fläche, muss vorher absolut flecken, fett, und kalkfrei sein.
Eben wegen dieser Kalkfreiheit vorher dringend Proben machen oder die Vertreiberfirma kontaktieren.

Viel Erfolg und
Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: pierre am 06. September 2008, 21:51:46
und wie kriegt man marmor kalkfrei?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Xeno am 06. September 2008, 21:54:29
und wie kriegt man marmor kalkfrei?

Vixol, aber auf eigenes Risiko  ???

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=58.0
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 06. September 2008, 22:02:59
@ Roy und Kern

Nachtrag zur Versiegelung von allen glatten Oberflächen wie: Glas, Acryl, Spiegel, Kunststoffe, Keramik,
Email, Armatouren, etc.

..........
Es ist die "NANO- Technik"

..........

Hallo Zusammen,

wegen Nano-Technologie braucht Ihr nicht so weit weg zu gehen, das gibts auch auf Phuket  - Deutsches Ehepaar, waren in DE damit schon im TV, kenne ich aber nicht persönlich (ohne Gewähr, es könnte ja auch möglich sein, dass es zwischenzeitlich mehrere solcher Firmen hier gibt).

http://www.tcm-asia.com

Allerdings scheint besonders die Verarbeitung nicht so unbedenklich zu sein, da diese Partikel eben verdammt klein sind und so z.B. der Lunge etc. schaden können.

Hier was ich dazu gegoogelt habe - klar kann jeder selber - oder auch nicht - hab´s den anderen damit abgenommen :

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2008/08/2008-08-01-hightech-serie-nano-nutzen.html

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 06. September 2008, 22:14:32
und wie kriegt man marmor kalkfrei?

Das Zeugs hier soll alles auf einmal können (eierlegende Wollmilchsau also  ;) )

http://www.nanotol.de/Nanofix.htm

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: pierre am 06. September 2008, 22:18:44
@xeno, bagsida
frage falsch verstanden. (wie kriegt man staub staubfrei)
was ist marmor?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 06. September 2008, 22:22:06
@xeno, bagsida
frage falsch verstanden. (wie kriegt man staub staubfrei)
was ist marmor?

Hä  ??? ??? ???

Staub staubfrei - was ist Marmor   ???

> Google > Wikipedia > Marmor

Mai kau tschai  ?

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: pierre am 06. September 2008, 23:16:25
ich gebs auf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 06. September 2008, 23:22:42
Hallo, Cee

Einerseits Dankeschön für die Antwort.

Andererseits fühle ich mich verunsichert.

Zitat Cee vom 06.09.2008, 21 Uhr 17:"...also das Kernproblem."  Was hab ich jetzt wieder falsch gemacht? Was soll das?
Ich sage ja auch nicht: das "Cee-Problem".


Wir hatten mal einen wunderbaren Thread von Scottie namens "Hausbau und Leben im Isaan", bis finstere konterrevolutionäre Kräfte das ganze Forum abstürzen liessen.
Man munkelt, dass Phui Mungsaeng alias dbunkerd alias... seine Hände im Spiel hatte, aber nix genaues weiss man gar nie nicht!


Hallo, alle

I have a dream !!
Nun ist das Tip-Forum wieder wie Phönix aus der Asche aufgestiegen, und wir haben wieder einen informativen Hausbau-Thread.
Wenn wir uns alle zusammenreissen, persönliche Anmache, Verarschungen, Herabsetzung etc. vermeiden, dann kann das für alle Häuslebauer und -besitzer auf Dauer ein informatives Thema sein.

Ich danke Euch für Euer Verständnis.

Geht mit Gott  aber geht

Viele Grüsse

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 06. September 2008, 23:27:33
Scherz beiseite!

Es würde mich als künftigen Isaan-Häusle-Bauer sehr freuen, wenn dieses Thema ohne Beleidigungen lange weiterläuft.

Man sollte nicht erwarten, dass jede Information sofort und 100prozentig den Punkt trifft.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Wamboo am 07. September 2008, 00:19:50
Hallo zusammen !

Noch eine Frage zum Thema Dach:

Was haltet ihr von einer Flachdach (Beton) Konstruktion,
das ganze mit einer UV-stabilen Folie verschweißt,
leicht geneigt (Wasserabfluß zum Wasserspeicher für den Garten),
Kiesbedeckt und letztendlich
mit einem Rasen als oberste Schicht ?

Sollte doch relativ kühl halten !?!?   ???

Und ist sicherlich nicht gerade ortstypisch, ich weiß.

Wamboo

der noch einige Zeit nur Gedankenspiele machen wird.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 07. September 2008, 00:40:14

@ Kern

Du hast am 21. August 08 gefragt "Womit versiegelt man eigentlich in Thailand Steinplatten" und der Roy
hatte ein ähnliches Problem.

Ich hatte damals eine unbefriedigende Antwort, deshalb habe ich gestern, speziell für Dich und Roy,
meine neulich erprobten Erkenntnisse gepostet.

Ich habe garnichts gegen Dich, hi!  ;D

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 07. September 2008, 08:32:47
Hallo zusammen !

Noch eine Frage zum Thema Dach:

Was haltet ihr von einer Flachdach (Beton) Konstruktion,
das ganze mit einer UV-stabilen Folie verschweißt,
leicht geneigt (Wasserabfluß zum Wasserspeicher für den Garten),
Kiesbedeckt und letztendlich
mit einem Rasen als oberste Schicht ?

Sollte doch relativ kühl halten !?!?   ???
........

Solange die Folie dicht hält und die Dachkonstruktion, tragende Wände etc. das zusammen mit Rasen dann doch recht hohe Gewicht (besonders wenn mit Regenwasser vollgesaugt, wenigstens braucht man sich hier bis jetzt ja noch keine Sorgen um Schnee und Frost machen) aushalten, ist das sicher eine "coole" Sache.
Das Hauptproblem dürfte aber wie bei jedem Flachdach die dauerhafte Dichtigkeit der Folie, Bitumenbahnen oder was auch immer sein - weshalb in DE / EU auch kaum noch jemand ein Flachdach mag, nein auf ein vorhandenes Flächdächer sogar ein "normales" Dach drauf setzt, um das ganze endlich und dauerhaft dicht zu bekommen, was ich nicht aus eigener negativer Erfahrung, aber aus den einiger Kunden und Bekannten weis - ich persönlich würde mich nicht für ein Flachdach entscheiden.

Problem: Flachdach undicht

Flachdächer, egal ob im privaten oder gewerblichen Bereich, sind mit die schadensanfälligsten Bauteile eines Gebäudes.
Viele Hausbesitzer die immer wieder Dichtigkeitsprobleme mit den Flachdächern
haben, treten die Flucht nach vorne an und lassen ein schräges Dach aufbauen. .........


Quelle: www.dichte-bauten.de

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Wamboo am 07. September 2008, 16:00:06
@ Bagsida und  @ Alle

Ab  1971 wohnte ich in einem (damals neuen) Einfamilienhaus in München - Neuperlach.
Die ganzen Häuser an der Straße sind so gebaut. (außer dem Rasen)
Die einzigen Probleme, die mir bekannt sind, traten auf, als eine extreme Hagelwalze die Lichtkuppeln reihenweise zerstörte.
Aber Du hast natürlich recht, daß es insgesamt mehr Probleme mit Flachdächern gibt.
Auf der anderen Seite denke ich, daß die Probleme mit geneigten Dächern und dann vom Wind hochgedrücktem Wasser auch nicht viel anders sind. Vor kurzem schrieb auch jemand was dazu. (Du ?)

Sollte man also brauchbare Materialien finden und eine saubere Verarbeitung ...

Warum dann nicht ???

Ich bitte um weitere Kommentare !!!

Egal ob positiv oder negativ. Jede Sichtweise ist interessant.

Und: Manche von euch bauten ihr Haus auf "Stelzen", manche ebenerdig.
        Warum, wieso habt ihr so gebaut ?

In einem anderen Threat wurde angefangen schöne Häuser zu zeigen und ich erhoffte mir dort schon einiges an Informationen zu erhalten.
Leider wurden die Poster dann sehr schnell wegen angeblicher Angeberei "verekelt".
Schade, es hätte eine gute Informationsquelle werden können.

Wamboo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dbunkerd am 07. September 2008, 16:21:23
Man munkelt, dass Phui Mungsaeng alias dbunkerd alias... seine Hände im Spiel hatte, aber nix genaues weiss man gar nie nicht!

Ich muss doch wirklich sehr bitten !
Ich kenne keinen Phui Mungsaeng und ich bin auch kein Alias...

Also unterlasse das künftig bitte, ich bitte nur einmal.

Viele Grüsse
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 07. September 2008, 16:48:39
Hallo, dbunkerd

Entschuldigung. Das war doch nur ein deftiger Scherz.

Ich gelobe Besserung.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 07. September 2008, 17:24:55
...........
Ich bitte um weitere Kommentare !!!

Egal ob positiv oder negativ. Jede Sichtweise ist interessant.
.......
Wamboo

Das ist schon mal eine sehr gute Sichtweise  ;)

Mit dem Flachdach kann man freilich auch "Glück" haben, doch potentiell sind Flächdächer eben anfälliger (siehe auch Diskussion hier : http://www.wer-weiss-was.de/theme93/article850831.html ).
Solltest Du doch ein Flachdach bevorzugen, dann würde ich zumindest das Gras weglassen, denn was meinste, was das für ein Akt wäre mit dem ganzen Gras eine Leckstelle zu finden und zu reparieren - außerdem bräuchtest Du dann auch einen Rasenmäser mit dem Du das Dach mähst  ;D - für die Thais wäre das aber sicher die Show, für die Du sogar Eintritt verlangen könntest  :o

Die Sache mit dem durch Winddruck hochgedrückten Wasser kam zumindest auch von mir, ist aber kein Geheimnis, sondern ein bekanntes Übel. U.a. deshalb wird auch empfohlen unter den Ziegeln o.ä. Folienbahnen zu verlegen.
Da man zumindest bei mir im Haus (DE) wahrscheinlich wegen der Belüftung den letzten Meter oben keine Folie verlegt hat, hatte ich bei einer Art Schneesturm sogar schon Schnee im Speicher, den es unter den Ziegeln (Frankfurter Pfanne) durchgeblasen hatte.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Kapilareffekt (ist mir zu kompliziert das zu erklären, wen es interessiert hier nachlesen : http://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarwirkung).

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 07. September 2008, 17:44:13
@ Wamboo 07.09.08

"Was haltet ihr von einer Flachdach (Beton)Konstruktion,(...)
UV stabile Folie verschweisst,
leicht geneigt, Kiesabdeckung Rasen als oberste Schicht
relativ kühl usw.

Bagsida hat ebenfalls heute einige interessante Stichworte beigefügt:
Das Hohe Gewicht
"coole" Sache
Problem: dauerhafte Dichtigkeit der Folie
Bitumenbahnen usw.

Dann wurde auch die Überdeckung mit einem Sattel- oder einem anderen geneigten Dach erwähnt.

Ein interessantes Argument wurde nicht erwähnt. Der Schallschutz von oben.

Wamboo, in Deiner Heimat ist die Begrünung der Dächer auch deshalb entstanden, um das verbaute Land
auf dem Dach wieder zu erstellen- eine ideologische Ausgangslage also, (nicht alleine).

In Thailand sehe ich diesen Bedarf nicht. Anders sieht es im Schallschutz aus. Dächer sind allgemein, trotz der
immer dicker werdenden Gesamtkonstruktion mit: Dampfbremse, Wärmedämmung, Unterdach, Konterlattung, Dachlattung
und dem Hauptdach als Beispiel, ein miserabler Schutz gegen Lärm von oben.

Eine Betonplatte als Basis- Tragkonstruktion eines Daches, ob geneigtes Flachdach oder beispielsweise sogar
als Satteldach mit einer Dachneigung von zB. 30 %, das in der Nähe eines Flughafens: Eine tolle Sache!

Natürlich müssen die Fundation, die Tragkonstruktion der Wände und deren Diagonalversteifung, die Platte tragen
können. Das Problem ist hier nicht anders als bei einer Bodenplate für eine weitere Etage. Fenster und Türen dürfen
keine Schwachstelle im Schallschutz sein.

Anders sehe ich die Frage nach einer Wiese auf dem Dach. Wenn hier die Humusschicht der Sonne direkt ausgesetzt
ist, trocknet sie in der Wintermonaten aus. Um dagegen anzugehen, muss diese Schicht markant dicker als in Deiner
Heimat, erstellt werden- und das gibt Gewicht, unnötiges Gewicht, meine ich.

Ich sehe in Thailand bei einem Flughafen eine leicht geneigte Betonplatte, unten verputzt, mit einem
Dachaufbau absolut exakt wie in Europa: Dampfbremse / Sperre, Glasschaum wegen dem hohen Schmelzpunkt, und
einer, der Sonne ausgesetzten, hellen Profi- Dachhaut aus UV- beständigen, dauerhaft geschweissten
Kunstoffbahnen, welche nicht belaster werden müssen. Keine Bitumenbahnen!
Den Exakten Aufbau eines solchen Daches kann man im Internet herunterladen.

Sei vorsichtig mit dem Glasschaum: Er muss vollflächig aufliegen und darf nicht punktbelaster werden. Selbst
eine 120 mm Platte kann brechen, Wenn Du aufs Dach musst, lege Bretter oder Platten aus.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Wamboo am 07. September 2008, 18:14:23
 ??? interessantes Argument mit dem Schallschutz von oben ...

Obwohl, das von mir erwähnte Haus stand in der Nähe eines Flughafens (ca. 3 km Luftlinie).

Ähh, das Haus steht noch, nur der Flughafen ist mitlerweile weg !   ;D

Meine Überlegung geht egentlich auch in erster Linie in Richtung kühl halten durch Verdunstung.

Daß dazu auch mal bewässert werden muß und ab und zu der Rasenmäher ran muß ...

Wenn das auch noch Eintrittsgelder bringt ...   :D  :D  :D

Wamboo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 07. September 2008, 18:58:18
.....
hellen Profi- Dachhaut aus UV- beständigen, dauerhaft geschweissten
Kunstoffbahnen,
.....

Grüsse
Cee  

Du solltest eventuell erstmal erkunden, ob es eine solche UV-beständige Dachhaut und jemanden der diese verlegen und verschweissen kann in Deiner Gegend gibt, denn genau das ist der Punkt das Dach wirklich dicht zu bekommen.

Sofern das Haus nicht in Nord-Thailand steht, wo es ab- und zu auch mal Frost geben kann, hast Du mit Auffrieren wenigstens keine Probleme - falls es doch in einer frostgefährdeten Region stehen sollte, ist auch das zu beachten, d.h. die Folie muss frostsicher sein.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 07. September 2008, 22:14:00
Zitat
Sofern das Haus nicht in Nord-Thailand steht, wo es ab- und zu auch mal Frost geben kann, hast Du mit Auffrieren wenigstens keine Probleme


Das ist maximal eine dünne Reifschicht auf dem Doi Inthanon und noch einer Handvoll Gipfeln wo eh nicht gebaut werden darf, also vernachlässigbar...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Wamboo am 07. September 2008, 22:35:16
Tja, wo soll es stehen ?   ???

Noch nicht mal das Land ist klar.

Aber falls Thailand: Doch wohl eher Richtung Norden (Isaan?)

Ohne jetzt irgendeinem auf den Schlips treten zu wollen, habe ich den Eindruck, daß der Großteil von denen die in Thailand zufrieden sind nicht in den Ballungsgebieten zu finden sind. Es sei denn, sie sind speziell auf Halligalli aus. (Berufsbedingte Wohnorte zählen hier nicht!)

Darum noch eine andere Frage, die eigentlich nicht hierher gehört.

Gibt es einen Thailand-Routenplaner für den PC ?

Wo kann man sowas in D oder zuminderst EU bekommen und was kostet das ?

Wenn das Jemand weiß, dann schon im Vorraus vielen Dank!

Wamboo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 07. September 2008, 23:05:26
Jetzt zweifle ich immer mehr an meinem Gedächtnis. Ich dachte, ich hätte hier schon eine Frage gepostet, die mir am Herzen liegt. Wir haben ein dreistöckiges Shophaus in Chalong gekauft, Eckhaus, die offene Seite ist die Westseite. Und ich befürchte, das wird zum Backofen, wenn da nicht die Wand isoliert wird. Mir wurde der Vorschlag gemacht, auf den fertigen Putz ein Holzgitter zu schrauben, die Innenflächen mit Styroporplatten auszufüllen und darüber Kunststoffpaneelen, Sherawood sagt man wohl dazu. Hört sich praktikabel an. Aber ich befürchte, dass da wieder die Pluaks kommen und das Holzgerüst auffressen... Was sollte man tun?

Diese verdammten I... von der Bauleitung wollen sogar für eine WEGGELASSENE Mauer 50 Mille haben - jede Änderung vom Standard wird so berechnet. Thais... die sind so.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Wamboo am 07. September 2008, 23:49:01
@ Roy

In Deutschland würde das wohl so gemacht:

Styroporplatten direkt auf's Mauerwerk kleben,
mit speziellen Kunststoffdübeln sicher, (die sind "oben" ca. 10 cm im Durchmesser)
eine Art Kunststoffrnetz drauf um Bewegungsrisse zu vermeiden und dann
Kunststoff-Dünnschichtputz darüber.

Hätte den Vorteil, daß es keine Hohlräume unter den Kunststoffpaneelen gibt.
(wegen Insekten, aber dafür auch keinen eventuell gewünschten Kamineffekt)

Ob es sowas aber in Thailand gibt  ?   ???

Ich bin auch kein Bauingenieur, nur ein Brummifahrer.  Aber gesehen hab' ich's schon oft.

Vielleicht hilft's, vielleicht kannst Du den Tip vergessen. Ich weiß es nicht

Wamboo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 08. September 2008, 01:04:15
.......
Gibt es einen Thailand-Routenplaner für den PC ?

Wo kann man sowas in D oder zuminderst EU bekommen und was kostet das ?

Wenn das Jemand weiß, dann schon im Vorraus vielen Dank!

Wamboo


Für´s grobe geht Google-Maps, mußt die Route aber zumindest online planen und dann speichern - solltest Du nicht zwischenzeitlich den PC-Cash geleert haben, kannst Du die Route dann sogar im "Tiefflug" abfahren.
Ist gar nicht schlecht und kostenlos.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. September 2008, 01:23:53
@ Roy, haben wir Dich fast vergesen...  :)

Also, wenn die offene Seite nach westen zeigt, dann sind die der Sonnenhitze ausgesetzten Seiten Süd und
Ost, Letzteres mit der Morgensonne. Im Süden und im Osten musst Du was machen, sofern diese Fassaden
frei sind.

wamboo hat bereits sehr interessante Details gepostet. Es wird hier also Überschneidungen geben.

Vorweg: Vergiss jeglichen Einsatz von Holz.

Die aufgeklebte Wärmedämmung, welche mit Dübeln zusätzlich gesichert ist, wird in Europa mit einem
Laminat aus Kleber, Kuntstoffnetzen, und Verputz, nach aussen abgeschlossen. Die Gefahr besteht darin,
dass ein Schlag gegen die Fassade unter Garantie eine Beule hinterlässt, die man nicht mehr heraussaugen
kann.

Vorschlag für eine nachträgliche Aussensanierung einer Fassade gegen Hitze

Kaufe auf einer Seite offene Stahlprofile, welche Du ringsum mehrmals gegen Rost anstreichst oder spritzen
lässt. Die Stahlprofile wählst Du so, dass sie um 2-3 cm höher sind als die Wärmedämmung dick ist. Nun
schraubst Du die Stahlprofile mit Nichtrostenden Schrauben und Kunststoffdübeln horizontal an die
verputzte Fassade und zwar in einem Abstand, welcher mit dem Format der geplanten, vorgehängten
Fassadenmaterie kommuniziert, dh. unten und oben, die Stahlprofile, ab mitte Profil gemessen, um etwa
6 cm übelappend. (Normalerweise gibt es Metallhaken, wo man die Platten unten hineinstellen kann.)

Nun montierst Du die Wärmedämmung aus relativ festgepressten Platten aus Steinwolle/Glasfaser oder
aus geschlossenporigen Schaumstoffplatten, Materialstärke > 12 cm.
Du kannst eine Bitumenpaste vollflächig auftragen und die Schaumstoffplatte aufdrücken. Bei Glasfaser/
Steinwolle genügt eine punktuelle Fixierung. Zur Sicherheit befestige die Platten, wie von wamboo
beschrieben, mit Spezialdübeln.

Nun kannst Du die vorgehängte Aussenfassade aus einem dauerhaften Produkt, vorzugsweise in
Faserzementplatten gerade oder gewellt, von aussen, mit Nichtrostenden Spezialschrauben mit
Unterlagscheiben, auf die Träger- Stahlprofile aufschrauben. Bohre durch die überlappenden
zwei Platten aus Faserzement. Dann nimmst Du die zweite Bohrmaschine mit einem dünneren
Metallbohrer und bohrst durch das Stahl- Trägerprofil. Zwischendurch fixierst Du die Platten oben
mit  den ersten 2-3 Schrauben.  Danach bohrst Du die restlichen Löcher und drehst die restlichen
Schrauben mit Blechgewinde ein- aber ohne zu murksen!

Sofern mal eine Platte bricht, ersetzt sie in umgekehrten Reihenfolge - problemlos.

Ach ja, oben unter dem Dach und bei Fenster- Türöffnungen und bei senkrechten Hausecken - Fenster -
Türöffnungen, must Du mittels vorgefertigtem Metallprofil aus V4A verhindern, dass oben und seitlich
Wasser hinter das Deckmaterial tropft. V4A ist im Volksmund in etwa Chromstahl.

Vergiss nicht, Roy, dass> 50 % der Hitze durch das Dach eintritt. Sofern dieses fehlkonstruiert ist,
saniere dieses zuerst.

Die Schwierigkeit, sowas in Worte zu fassen, widerspricht der Einfachheit der praktischen Ausführung.

Grüsse
Cee  
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Wamboo am 08. September 2008, 02:04:14
@ Bagsida

... mußt die Route aber zumindest online planen ...

und genau da liegt das Ploblem (lern ich schon Thai ? ??? )

Online gehen kann ich nur in D und dann habe ich meist nur zwischen 2 und 5 kbs als Verbindung. Es dauert schon ewig, die Tip-Seiten aufzubauen und die haben nun wirklich keine besonderen Grafiken.  E+ ist halt wirklich "Spitze"  :'(  :'(  :'(

Also dachte ich an etwas à la Microsoft Autoroute oder Großer Reiseplaner aber halt für Thailand.

Für Tom Tom und Co. soll's so was ja geben, aber für PC hab ich noch nicht's gelesen.

Grizzly, der wegen seiner Promotion von verschiedenen Seiten gern angegriffen wird, könnte eine interessante Informationsquelle sein.
(Was die Einen als unlautere Webung sehen, kann für einen Anderen eine wichtige Information sein, seht's doch entspannter!)

Ich werd ihm wohl nächste Woche mal 'ne PM schicken.

Aber jetzt wird's Zeit für die Koje. In aller Frühe laden und dann ab Richtung Spananien.

Wamboo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 08. September 2008, 08:06:25
@ Bagsida

... mußt die Route aber zumindest online planen ...

und genau da liegt das Ploblem (lern ich schon Thai ? ??? )

Online gehen kann ich nur in D und dann habe ich meist nur zwischen 2 und 5 kbs als Verbindung. Es dauert schon ewig, die Tip-Seiten aufzubauen und die haben nun wirklich keine besonderen Grafiken.  E+ ist halt wirklich "Spitze"  :'(  :'(  :'(

Bamboo

Moin Bamboo,

Online kannst Du in TH mobil z.B. mit einem Vertrag für ca. THB 1.000,- / Monat und ISDN-Geschwindigkeit mit Flat-Rate, dazu brauchst Du kein Thai - gibt aber freilich komfortablere aber dann kostenpflichtige Möglichkeiten.

Schnelle Internetverbindung gibts auch bei EPlus, was aber eben auch mehr kostet.

Wäre vielleicht doch ganz gut, so ein Thema hier nicht weiter breit zu treten, denn es geht ja um Hausbau, d.h. ggf. eigenen Thread auf machen oder noch besser PM bzw. googlen.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 08. September 2008, 08:40:32
@Cee

Das übersteigt etwas mein Vorstellungsvermögen. Ich will das auch nicht selbst machen, dazu habe ich keine Zeit. Das soll mit hiesigem Material und Arbeitskräften im besten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgeführt werden.

12- bis 15-cm-Stahlträger an die Wand zu schrauben erscheint mir doch verdammt problematisch, was hat das denn zu halten, wenn das Material direkt mit Dübeln befestigt wird? Sinn macht das m. E. nur, wenn an den Trägern auch die Aussenfassade befestigt wird, das sind doch die Paneelen, mein Bauleiter sprach von Sherawood. Die sind vielleicht 15 cm breit und ein paar Meter lang. Da müsste ich doch tonnenweise Stahl an die Wand schrauben, für jede Paneele ein Profil, wenn ich den Stahl WAAGERECHT an die Wand schraube. Wenn die Paneelen auf senkrechte Profile im Abstand von etwa einem Meter angeschraubt werden, dann kann ich das als Laie verstehen.

Ich werde mich hier auf Phuket bei verschiedenen Anbietern erkundigen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich zuerst mal genau wissen muss, was da wie gemacht werden kann, und wie teuer in etwa das Material ist. Dann kann ich mir die Arbeitszeit in etwa überschlagen, und wenn ich da auf mehr als 500 Baht pro Tag und Arbeiter komme, dann ist die Schmerzgrenze erreicht. So kalkuliere ich mal in Phuket. Ich habe aber keine praktische Erfahrung. Da gibt es sicher Anhaltswerte, die ein Laie benutzen kann, um in etwa abzuschätzen, ob er übers Ohr gehauen wird oder nicht. Ich setze voraus, dass jeder Farang-Preise ansetzt und übervorteilen will.

Das Dach ist ein Schrägdach. Auf der obersten Decke will ich Schaumisolierung aufspritzen lassen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 08. September 2008, 14:06:04
Wambo bezueglich Routenplaner.   (sorry gehört nicht zum Thema )
Natürlich gibt es Routen Planer ,   So wie du Ihn willst.
In Deutscher Sprache  fuer Thailand in Perfektion . Sogar mit knapp 500 000 Sonderzielen drauf .
Auf dem PC  und den Quatsch von Internetleitung kannst vergessen.
Mit meiner Lösung brauchst du keine Internetleitung. 
  ( Es ist Preisgünstig ,Es kostet nur ein Klein wenig mehr wie Gratis  )

Schreib Mir Mail oder PM
Lg Grizzly   
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 08. September 2008, 14:56:39
.....

Gibt es einen Thailand-Routenplaner für den PC ?
.....

Wamboo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grizzly am 08. September 2008, 16:16:20
Meine Antwort bezog sich auf die Frage ... Fuer den PC
Routenplaner Thailand  fuer PC  


Danke
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. September 2008, 19:13:46
@Roy 08.09.08

"Das Dach ist ein Schrägdach. Auf der obersten Decke will ich Schaumisolierung aufspritzen lassen."

Wir sprechen immer von geschlossenporigem Schaum. Dieser Schaum wird in der Regel indusrtiell
hergestellt und ist in Platten von verschiedenen Dicken erhältlich. Durch die geschlossenen Poren ist
es unmöglich, dass diese Schaumplatten sich mit Wasser vollsaugen. Erstklassiges Baumaterial!

Handelt es sich aber um offenporiger Schaum, dann hat dieser Eigenschaften wie ein Schwamm 
in Deinem Badezimmer. Nicht ringsum wasserdicht und dauerhaft eingepackt, saugt sich offenporiger
Schaum voll Wasser und hat dann jegliche Dämmfähigkeit verloren.

So ein Schaum ist beispielsweise der "Einkomponenten PUR-Schaum. Der ist zwar resistent gegen
Wasser und von -40 Grad C bis +100 Grad C, verrottet nicht und ist mit Farbe überstreichbar.
Er ist nicht UV-beständig.  :(

Hi Roy, wie heiss wird die Oberfläche Deines Daches, 120- 150 Grad C. - oder mehr?
Deshalb habe ich Glasschaum empfohlen.  ;)

Lege einen Block zwei Wochen unter Wasser, wiege vorher und nachher-  Du wirst selber sehen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 08. September 2008, 20:57:25
@Cee

Das Material für die Wärmedämmung übers Dach ist PU-Schaum von Lohr. Der ist ja schon seit langen Jahren erfolgreich auf dem Markt, die Isolationswirkung hat mich in Bangkok in unserem Haus überzeugt. Da kommt ja auch kein Wasser rein, vorausgesetzt, das Dach ist dicht. Und das muss es sein.

Wie heiss es dort wird, weiss ich nicht, eben so heiss, wie es unter einem stinknormalen Dach bei stinknormaler Sonneneinstrahlung eben wird. Ich denke, dass da auch eine natürliche Lüftung vorgesehen wird und kein abgeschlossener Ofen gebaut wird.

Für die Isolation der Aussenfassade halte ich die im Baumarkt erhältlichen Schaumplatten für geeignet. Du bestätigst mir das. Dass man diese mit Bitumen ankleistert resp. andübelt, ist mir einleuchtend. Dass man vielleicht nur senkrechte Stahlprofile anstatt Holzlatten im Abstand von etwa anderthalb Metern anbringt, auf denen man dann die Kunststoffpaneelen der Aussenfassade anschraubt, kann ich auch nachvollziehen. Jetzt frage ich mich nur, ob man hier sowas macht. Ansonsten muss ich es den Fachleuten vormachen... und das würde mir schon stinken.

Man muss wohl Vierkantprofile nehmen. Die sind aber verdammt schwer, wenn sie dicker sein müssen als das Dämm-Material. Oder man nimmt U-Profil und schweisst jedesmal die Schraubstellen an... Die Hauptfrage ist: Wer macht das auf Phuket? Ich brauche keinen Apotheker...

Wenn man da kein Gerüst benötigen würde, wäre das kein Problem. Material kaufen, Werkzeug bereitstellen und anfangen. Was kostet ein Gerüst pro Tag? Ich werde mal meine Leute losschicken zum Fragen, wenn ich genau weiss, was ich will.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Maier am 08. September 2008, 22:13:43
Statt Holz oder Stahl kann man auch die C-leight Profile verwenden, C-leigth sind die Profile wie sie für die Decken und Wände aus Gipsplatten verwendet werden. Die gibt es in 2 Größen und je 2 Wandstärken. Die Profile sind verzinkt und stabil, sehr leicht und einfach zu montieren, und billig. Bekommst du auch in Phuket bei fast allen Aluminium Händlern.

Was Cee über den PU Schaum sagt kann ich nur bestätigen. Ich hab schon Dächer nach 2 Jahren gesehen wo der PU Schaum verrottet war und nur noch die harte Haut vom PU Schaum übrig ist und der Kunde aber noch immer glaubt das der Isolationseffekt noch derselbe ist wie am Anfang. Der Isolationswert nach 2 Jahren ist aber 00.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. September 2008, 22:29:32
@ Roy Hinterlüftete Fassade

Wollte Dir vorhin keine ellenlange Story schreiben.

Die Stahlprofile, ev. Aluprofile im Kunststoffbad getränkt, sind natürlich keine Bauprofile wie
beispielsweise bei der Dachkonstruktion. Es kann ein einfaches Z - Profil ein, welches die vorgehängte,
hinterlüftete Fassade zu tragen vermag, sonst nichts. Bei Faserzement ist das keine leichte Sache.

Zur Menge der Trägerprofile:
Wenn Du grosse Platten verwendest, ist natürlich auch die Diestanz zwischen den Trägerprofilen
grösser. Beispiel: Wenn Du gewellte Platten aus Faserzement verwendest, Platten die 120 cm
lang sind, keine Sache. Leicht und elegant sind natürlich gewellte Aluprofile, als Beispiel

Nochmals: ein bekannter Produktenamen für Faserzement heisst im der EU beispielsweise "Eternit".

Wenn Du die Trägerprofile senkrecht montierst, dann hast Du den Vorteil, dass die kühlende
Hinterluft hinter der Aussenhaut, ungestört und schnell durchfliessen und oben abfliessen kann.

Sachkundigen Rat zu geben ohne das Haus je gesehen zu haben, ist wie beim Arzt, der eine
Diagnose stellen und eine Heilung durchziehen will, ohne den Patienten je gesehen zu haben.

Zu den Bauprodukten am Markt kann ich nur das empfehlen, was auch ich hier wochenlange
getan habe und immer wieder tue: Baustellen beobachten und Baumärkte, auch Firmen mit
einschlägigen Produkten besuchen, zB. Spezialisten für Metallprofile.

Ein Baugerüst braucht es immer dann, sobald die Mannshöhe überschritten wird oder dann,
wenn Absturzgefahr besteht.
 
Begebe Dich wegen einem fehlenden Baugerüst nicht in lynchgefahr!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 09. September 2008, 14:22:02
Hallo, Roy

vielleicht wäre es einfacher und billiger, auf der Südseite eine zusätzliche Aussenmauer (miteinigen Zentimetern Abstand zur Inneren) hochziehen zu lassen, hinter der die Luft zirkulieren kann.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 09. September 2008, 15:19:01
Vorgehängte, hinterlüftete Fassade einfach aber effizient.

Wenn wir davon ausgehen, dass die direkte Sonnenbestrahlung die Fassaden im Tagesablauf auf
der Ost / Süd und Westseite aufheizt, dann ist eine effizienten Minimallösung die, zwischen Sonne
und Mauer einen vergehängten, hinterlüfteten Sonnen- und "Regenschutz" anzubringen.

Profile aus verzinktem Stahlblech senkrecht auf die Fassade geschraubt und in einer Distanz
von 4 cm zur Fassade alles, was der Markt an dauerhaften Platten bietet: Faserzement, Wellblech 
in Alu, in verzinkten oder pulverbeschichtetem Stahlblech, dreidimensional geformtene dauerhafte
Kunststoffelemente usw.

Die Plattenelementen brauchen nirgends ringsum ein Abschlussprofil, auch nicht bei Fenster und
Türen. Die Luft zwischen der eigentlichen Hausfasade und der vorgehängten Fassadenscheibe, 
dem "Sonnenschirm" kann frei zurkulieren. Die Zwischendistanz kann natürlich auch auf 6 cm
erhöht werden, je nachdem, welche Stahlblechprofile Du gerade günstig einkaufen kannst.

Wenn Du willst, kannst Du zwischendurch auch mal einen oder mehrere E- Sonnenkollektoren
zwischen die Platten einordnen. Strom wird auch nicht billiger...

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. September 2008, 21:47:04
Keine Antwort, nein. Ich will nur kurz versuchen, auf den Einsturz von damals, am 11. September
in New York, einzugehen. Mich interessiert hier die Baukonstruktion und Vergleiche mit anderen
Techniken.

Uns ist aufgefallen, dass den ganzen eingestürzten Türme inklusive der nachträglich eingestürzten Nr. 7,
eine gelenkige Stahlkonstruktion zugrunde lag. Auch der "Kern" bestand aus vertikal addierten
Stahlstützen. Weiter gab es nach aussen, bis hin zur Fassade, weitere, vertikal addierten Stahlstützen.

Dieses "Bündel an vertikalen Stahlstützen von unten bis zuoberst, wurde pro Etage, in horizontaler
Richtung, mit gelenkig verschraubten Fachwerk- Trägerlementen, verflochten. Jeder kann sich nun
vorstellen, dass das Ganze eine recht bewegliche Basiskonstruktion war. Dazu kamen dann die
Diagonalversteifung- eine einfache Technik - auf einem hohen Niveau.

Um sowas zum Einsturz zu breingen, genügt es, wenn dieser Wald aus senkrechten Stahlstützen,
auf einer oder mehreren Etagen zugleich , einknickt. Die Tragfähigkeit ist hier plötzlich weg. Die
darüberliegenden Gewichte fallen senkrecht auf die untere, noch tragfähige Etage. Von Etage
zu Etage überlastet, fällt alles bis zuunterst, wie eine Zieharmonika, zusammen.

Die Variante mit dem gestreckten Zeigefinger

"Unsere" Technik, weltweit angewandt, sieht anders aus. Der Kern, besteht vom Fundament bis
zuoberst, aus einem stabilen Kastenelement aus Stahl - armiertem Ortbeton. Dieses Kastenelement
ragt wie ein ausgestreckter, starker "Finger" senkrecht hoch und steht wie ne Eins. Die Stabilität wird
durch die innere Raumaufteilung unterstützt. Rechteckige Grundrisse können mehrere solche "Finger"
aufweisen.

Die einzelnen Geschosse sind rings um diesen "Finger" angeordnet. Die horizontalen Böden, in
welchem Material auch immer, werden im Innern an dem Finger stabil und nachhaltig, auch gelenkig,
befestigt.
Bei den Fassaden stehen Stützen, die ebenfalls von unten bis zum Dach reichen, auf denen die
einzelnen horizontalen Böden aufliegen und an denen die Fassadenelemente befestigt sind.

Die Hälfte der Gewichte werden demnach durch den "Finger", die andere Hälfte durch die
Aussenstützen Getragen.

Beide Systeme rund um den "Finger", aus völlig unterschiedlichen Materien und mit anderen
statischen Eigenschaften, gleichzeitig zu zerstören: durch Profis von innen, sehr, sehr erschwert,
nicht aber durch ein Flugzeug.

Überigens: einige Türme von Adolf & Co stehen immer noch - eben wie ne Eins - vielen zum Ärger.

Die Erklärung ist stark vereinfacht, hoffentlich aber allgemein verständlich.  :)

Grüsse
Cee 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 11. September 2008, 21:54:47
das werden aber einige Verschwörungstheoretiker immer noch nicht glauben...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. September 2008, 22:08:52

@namtok Zur Frage im Raum ?

Wenn mögliche Verschwörer die Schwachstellen der Konstruktion gekannt haben, konnte gezielt
operiert werden, mit oder ohne Flugzeuge - mit gleichem Resultat.

Wie war es schon wieder bei Turm Nr. 7 ?

Eine solche Monokonstruktion kann gehirnamputierte Mörderfreaks mit Ingenieurkenntnissen,
selber oder gekauft, geradezu einladen.  --C

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. September 2008, 19:23:18
@ Roy und an die Runde:

Maier hat in seinem kleinen Posting vom 08. September 2008 mit wenigen Worten den Nagel auf
den Kopf getroffen. Ich rufe hier in Erinnerung:

"Statt Holz oder Stahl kann man auch die C-leight Profile Verwenden,(...)"
Kommentar:
Dort wird es wahrscheinlich alles geben, was wir brauchen- bin neugierig- werde hingehen.

"Ich habe schon Dächer nach 2 Jahren gesehen, wo der PU Schaum verrottet war(...)"
Kommentar:
So kommen wir weiter und wenn wir Häuslebauer sehr aufmerksam verfolgen, welche Eigenschaften
diverse angepriesene Produkte haben und welche nicht, dann ist jeder selber in der Lage, sich
vor Bluff und vorzeitigem Wertverlust zu schützen.  :)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 14. September 2008, 01:28:47
Hallo, Cee

U.a. sehr interessanter Beitrag zum World Trade Center.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. September 2008, 00:35:50

@ Kern, merci für Deine Aufmerksamkeit.

Die Elektro- Hauszentrale

Wahrscheinlich können wir, durch die Thamatisierung der wichtigen bis lebenserhaltenden
Bearbeitung dieser Frage vorweg, einige Bauherren vor Unheil schützen. Ich selber bin
in die Falle der falschen Wahl getreten (worden)- leider.

Um es vorweg zu nehmen:
1. Es gibt Hauszentralen mit einer rein verteilenden Funktion, ohne Sicherungsschutz.
Diese Hauszentralen bestehen aus monofunktionellen ein- aus- Schaltern:

Zwei Stück separierte, manuell zu bedienende Schalter für den Haus- Hauptanschluss.

Zudem eine Individuelle wählbare Anzahl Schalter welche Verteilergruppen zugeordnet werden und
mit denen eben diese Gruppen einzeln, manuell ein und ausgeschaltet werden können,
das ist alles. Bei einer Störung oder einer Fehlmanipulation kann es sein, das Du arg durchzuckt
wirst oder sogar mausetot umfällst.  :(

2. Es gibt Hauszentralen, die, wie Variante 1, also zur manuellen Bedienung, aufgebaut sind,
wo die oben beschriebenen Schalter zusätzlich mit Sicherungsschutz ausgestattet sind.
Bei einer Störung oder einer Fehlmanipulation kippt der Sicherungsschutz und der Stromkreis
wird unterbrochen. Dir ist "nichts" passiert.  :)

Der Verkäufer im Laden ist in der Regel nicht motiviert, Dich über den Unterschied zu informieren.
Die Hauptsache ist für ihn: Du kaufst das teure Stück- so oder so. Frage, lasse Dir alles auf den
Ladentisch legen und vergleiche selber. Wenn Du dann den o.e. Unterschied selber entdeckt hast,
dann frage gezielt und beharrlich. Wenn alle gleich sind, d.h. ohne Sicherungsschutz, dann verlasse
den Laden und suche weiter.

Der "Elektriker" montiert die Geräte, welche Du ihm mitgebracht hast- ohne Widerrede- meistens.  --C

All diese Geräte gibt es für zwei Montagearten:

Als Kasten mit einem Deckel aus transparentem Plexiglas, welcher auf die verputzte Mauer
aufgeschraubt wird und wo die Leitungen von hinten durch die Mauer oder aufputz zugeführt werden.
Wir nennen sowas "aufputz" AP.

Als Kasten mit einem Deckel aus transparentem Plexiglas, welcher während der Maurerarbeit in die
Mauer eingemörtelt wird. Die Leitungen werden von hinten, beispielsweise bei einem "Doppelschalen
Mauerwerk" oder ringsum seitlich, bei einem "Einschalen Mauerwerk" zugeführt.
Dieser Kasten ist demnach in die Mauer eingelassen und nur die Front mit dem Deckel ist sichtbar.
Wir nennen sowas "unterputz" UP.

Noch ein kleiner Tip: Einige Fabrikate stammen aus europäischer Produktion oder werden von Firmen
mit Verbindung zu Europa, produziert. Hier gibt es einen Produktebeschrieb.

Nochmals: sei beharrlich bis Du sicher bist!  ;)

Grüsse
Cee


 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hansgru am 17. September 2008, 11:14:47
@Cee,

die Funckenschusterei ist wohl nicht so dein Fachgebiet?
So einfach ist ne Elektroinstall. ja nicht,und schon gar nicht
in Thailand.
Hier kannste ja noch 3-polige Verteilerstecker mit 2-poligen Anschluss  kaufen.
Achso,von Erdung ,ne kein Thema hier.
Meinem ``Elektriker``habe ich mit Zeichnung und Übergabe der Wechselschalter diese erklärt.
Am Ende der Install. hatte ich Ein.-und Ausschalter.
Als erstes musste ich das Einsspeisungskabel vom E-Werk umklemmen.
Danach alle Anschlüsse überprüft auf (+) und (- )und Erde-----viel arbeit,viel geändert.
und,und, und
l.g.
hansgru

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 17. September 2008, 11:22:40
........
Meinem ``Elektriker``habe ich mit Zeichnung und Übergabe der Wechselschalter diese erklärt.
Am Ende der Install. hatte ich Ein.-und Ausschalter.
Als erstes musste ich das Einsspeisungskabel vom E-Werk umklemmen.
Danach alle Anschlüsse überprüft auf (+) und (- )und Erde-----viel arbeit,viel geändert.
und,und, und
l.g.
hansgru



 :D :D :D Was wäre da wohl erst bei einer Kreuzschaltung passiert  ???

Bei Wechselspannung im Haus gibts übrigens kein (+) und (-), sondern nur Phase und Nullleiter, der letztendlich nichts anderes als der Schutzleiter (Erde) ist, weil an der Potentialausgleichsschiene (sofern hier vorhanden) zusammengeführt.
Liegt die Phase irgendwo auf dem Nullleiter (Erde) braucht man nicht mehr viel zu überprüfen, denn dann knallt es einfach mal kurz und die Sicherung ist futsch  :'(

Kurzschluß !

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. September 2008, 16:25:43

@ hansgru 17. September 2008 "die Funkenschusterei ist wohl nicht so dein Fachgebiet?"

"Funkenschusterei" ist gut!  ;D

Ist es tatsächlich nicht, habe es bereits in meinem Artikel vom 05. August 2008 , Seite 3, zugegeben.
Dabei habe ich auf der Grundlage meiner einschlägigen Erfahrungen hier auf den Land, geraten,
in Thailand einen Elektriker aus Europa zu engagieren.

Andererseits glaube ich, dass es vielen von uns, hier und besonders auf dem Land, ähnlich ergeht
wie mir. Beispielsweise hatte ich in unserem Fast- Urwaldhaus, nach der Verkabelung durch einen
"Fachmann" vom Lande, plötzlich eine monatliche Stromrechnung von über 2000 Baht statt wie
bisher von ca 150 Baht. (das zwei Monate lang)  --C

Wir waren bereits in Europa, das E-Werk stellte eine Fehlverdrahtung fest, wusste nicht wo,
und hat auf unser Ersuchen den Strom abgestellt.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 17. September 2008, 17:09:58

....
 nach der Verkabelung durch einen "Fachmann" vom Lande, plötzlich eine monatliche Stromrechnung von über 2000 Baht statt wie bisher von ca 150 Baht. (das zwei Monate lang)  --C

Wir waren bereits in Europa, das E-Werk stellte eine Fehlverdrahtung fest, wusste nicht wo,
und hat auf unser Ersuchen den Strom abgestellt.

Grüsse
Cee



Was bitte soll eine "Fehlverdrahtung" sein die Strom frißt  ???

Ist doch klar, da liefen alle Hüttchen drum herum auf Euren Zähler und solche Fehlverdrahtungen werden dann höchst ungern "gefunden"  - woher wußte das E-Werk eigentlich, dass dort eine "Fehlverdrahtung" gemacht wurde, wenn die doch nicht zu finden war  :o Denke die haben bei der Ablesung der anderen Zähler gestutzt, weil dort kein Verbrauch feststellbar war.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Pachpicha am 17. September 2008, 18:47:53
CEE,
schau mal auf dein Dach ob eine Solaranlage installiert ist.  ??? ???

Mein Rasierapparat braucht monatlich ca. 100 Bath.  :o :o :o

Rasier natuerlich das ganze Dorf.  :-X :-X :-X
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 17. September 2008, 19:33:57
Hier ein Bild mit eingebautem FE

(http://i41.photobucket.com/albums/e275/ilunkinam/PICT6015.jpg)


In diesem Urlaub will mein Junior noch mal alles überprüfen und evtl. einen Kondensator einbauen, damit keine Stromschwankungen mehr sind wenn der Durchlauferhitzer angeht.

Mit Durchlauferhitzern aus den Thai Sb Häusern habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Habe jetzt einen kleinen Untertisch und einen grösseren, beide von Siemens.
Bei beiden ist es wichtig das eine Erdung da ist. Der kleine wird nur über die Steckdose angeschlossen, muss allerdings auch unterhalb der Wasser-entnahme-stelle angebracht sein, ansonsten gibt es Probleme, da nicht genug Wasser in den Heizspiralen ist und er dadurch immer aufheizt und irgendwann hat man geschmolzene Plastikrohre. Der Preis belief sich in Thailand auf 5600,- Thb bei damaligem Kurs 1:43,  in Deutschland 110 Euro.
Ist für eine bis zwei Duschen ausreichend.

Bei dem grossen Durchlauferhitzer, ich weis zur Zeit nicht die Kw Zahlen, muss auf die Brückung geachtet werden, da meistenteils nur 2 Drähte ins Haus kommen und kein Drehstrom mit drei Drähten. Preis war beim vergleichen am selben Tag wie der kleine
8800,- Thb, preis von Deutschland ist mir nicht mehr bekannt.

Zu den hier angebotenen möchte ich jetzt noch nichts sagen, vielleicht ist der alte Durchl. Noch nicht entsorgt und ich kann noch ein Bild machen wo eine ganz grosse Schwachstelle ist die einem von uns beinahe ins Nirwana befördert hätte.

Ich bin kein Elektriker, falls etwas unklar ist, kann jemand anderes bestimmt besser erklären wie ich.


Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 17. September 2008, 21:15:28
.........
In diesem Urlaub will mein Junior noch mal alles überprüfen und evtl. einen Kondensator einbauen, damit keine Stromschwankungen mehr sind wenn der Durchlauferhitzer angeht.
........


Hallo Bernd,

nur mit einem Kondensator, können meines Wissens nur Spannungsspitzen unterdrückt werden, die beim Abschalten einer Spule (in diesem Fall die Heizwicklung) entstehen (Rückspannung). Normalerweise sind solche Kondensatoren aber schon eingebaut.
Um die Spannung für andere Geräte wie z.B. TV, PC o.ä. konstant zu halten, braucht man einen Spannungskonstanter ( http://www.hmj-elektronik.de/html/spannungskonstanter.html ), aber vielleicht meint das Dein Sohn ja.

Gruß Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. September 2008, 01:47:24
@ Bagsida 17.09.08

"(...)da liefen alle Hütten drum herum auf Eurem Zähler(...)"

Wahrscheinlich hast Du recht, allerdings: Niemand aus der Familie, auch nicht der Bürgermeister,
glaubten meinem Verdacht. Ich erntete lauter Empörung und wurde sehr, sehr vorsichtig.

@ Pachpicha 17.09.08

"schau mal auf dein Dach ob eine Solaranlage installiert ist."

Ist se nicht aber wohlverstanden: Kochen meistens mit Kohle, rasieren mit Klinge, keine Klimageräte,
der TV läuft hie und da abends, das Duschwasser wird durch die Sonne erwärmt.
In der Zwischenzeit wird es etwas teurer geworden sein.

@ ilunkinam

"Hier ein Bild mit eingabautem FE" 

Habe mich willig auf die Schulbank gesetzt und lausche, bzw schaue mit grossem Interesse zu.
Bin lernfähig: Was ist ein FE genau? Handelt es sich bie Deinem Top- Foto um die gesuchte
Hauszentrale mit Sicherungsschutz?

Sehr interessant, eure Postings, ganz sicher geht es vielen Teilnehmern so wie mir:
hier auf der Schulbank.  :)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 19. September 2008, 04:58:01

Habe mich willig auf die Schulbank gesetzt und lausche, bzw schaue mit grossem Interesse zu.
Bin lernfähig: Was ist ein FE genau? Handelt es sich bie Deinem Top- Foto um die gesuchte
Hauszentrale mit Sicherungsschutz?

Sehr interessant, eure Postings, ganz sicher geht es vielen Teilnehmern so wie mir:
hier auf der Schulbank.  :)

Grüsse
Cee


Cee,  wenn der Lehrer uns ein E für ein I vormacht , kann das auch reine Tarnung sein, um unser laienhaftes "Fachwissen" zu testen.. Er meint bestimmt einen FI (-Schalter) , über dessen Vorzüge wir uns dann bei Bedarf z.B. hier schlau machen können..:

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph10/umwelt-technik/12fi_schalter/fi_schalter.htm
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 19. September 2008, 08:57:58
Bitte beachten, so ein FI (Fehlerstrom-Schutzschalter) funktioniert nur wenn es einen Schutzleiter gibt - falls nicht kann so einer ggf. auch noch nachträglich "gebastelt" werden, siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Erdung


Bagsida 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. September 2008, 17:54:45
Ich habe noch ein kleiner Hinweis zur Hauszentrale nach dem Bild von
ilunkinam vom 17.09.08

Wenn man bei den Blechkästen die vorgestanzten Öffnungen für die Kabel erstellt, indem man
das Blech herausdrückt, entsteht ringsum bei der Stanzung eine messerscharfe Kante. Bei den
mit Kunststoff ummantelten Drähte, kann eine solche Schnittstelle bei unachtsamer Handhabung,
am Kabel einen Schnitt bis zu den Kupferdrähten verursachen. Wenn das gleichzeitig bei beiden
Drähten gescheiht, und der Strom beider Drähte über den Metallkasten fliesst...potz Blitz.

Mein dringender Rat:
 
Schütze die Durchgänge der Kabel durch den Blechkasten mit Kunststoffrohren
und fixiere alles einwandfrei, während Du die Kabel einziehst, die Leitungsrohre einmörtelst
und den Kasten montierst.

Bei einer UP- Installation ist das einfach, weil Leitungen, der Eintritte in den Blechkasten und
der Kasten selber, in einem Zug fixiert und eingemörtelt werden.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 19. September 2008, 19:28:47
Ich habe noch ein kleiner Hinweis zur Hauszentrale nach dem Bild von
ilunkinam vom 17.09.08

Wenn man bei den Blechkästen die vorgestanzten Öffnungen für die Kabel erstellt, indem man
das Blech herausdrückt, entsteht ringsum bei der Stanzung eine messerscharfe Kante.
.......

Oder mit einer Schlüsslefeile entgraten - es ist immer besser die Ursache zu beheben als zu heilen  ;)

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 19. September 2008, 23:16:31
Hallo Kubo

Wäre es schön Lehrer zu sein?

Bin aber Schüler und bin in diesem Forum um zu lernen.  ???

In unserem Kreis haben wir niemals darüber gesprochen, ob der Schutzschaltername aus dem englischen, eben FE, oder aus dem deutschen FI kommt.
Ich dachte immer auf deutsch Schutzschalter und engl. FE, darum meine falsch geschriebene Bezeichnung.

Hallo Bagsida

Genau der von dir verbesserte Magnetische Spannungkonstanthalter ist es.
Mal sehen wo wie den im Umkreis Bangplee herbekommen, vielleicht führt den auch der Home Pro, bin mir da aber nicht sicher. Wir haben noch einen Tante Emma Laden für Baubedarf, der bestellt mir das Teil vielleicht. Läden gibt es genug aber welcher führt dieses Teil. Elektro ist schon klar. Werden uns schon durchfragen, übrigens auf englisch
Magnetic voltage stabilizer

Hallo Cee

Du siehst ja wann das Foto gemacht wurde, da wurde der Durchlauferhitzer installiert, seitdem nicht mehr danach geschaut, dieses Jahr kommt mein Spezialist mit und dann müssen wir mal alles prüfen und messen, bei mir lief eben alles.
Die Verlegung der Kabel ist eigentlich gut gemacht, alles auf Putz.
Über die Installation des Spannungkonstanthalter berichte ich, wird jedoch Dezember werden.

An alle

Habe schon viel gelernt

Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. September 2008, 15:54:48
@ Bagsida 19.09.08 "Oder mit einer Schlüsselfeile entgraten -(...)"

Ich will keinesfalls päpstlicher sein als der Papst, aber: Wenn ich mein Taschenmesser schärfe,
dann entsteht an der Schneidekante ein Grat. Solange dieser Grat nicht abpoliert ist, schneidet
mein Messer nicht.  ;)

Die Bleche der Kästen für die Elektrohauszentrale sind aus sehr dünnem Blech gefertigt.

Bei einer Stanzung entsteht auf der dem Stanzdruck gegenüberliegenden Seite ein winziger "Grat",
oder eine Abquetschkante, die in einem Winkel von etwa 90 Grad absteht.

Kann es sein, dass dieser "Grat" die Gefährlichkeit der Schnittkante entschärft, solange der "Grat"
besteht, dh. nicht mittels Feile entfernt wurde? Andersrum: nach abgefeiltem "Grat" ist die
Abquetschkante, bei einem sehr dünnen Blech, noch "messerschärfer"?

Wie dem auch sei, ich habe die Erfahrung gemacht, dass eben diese vorgestanzten Aussparungen
für E- Kabel, messerscharf sind und Kabel, auch Finger, leicht verletzen können.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 20. September 2008, 16:12:04
........
Kann es sein, dass dieser "Grat" die Gefährlichkeit der Schnittkante entschärft, solange der "Grat"
besteht, dh. nicht mittels Feile entfernt wurde? Andersrum: nach abgefeiltem "Grat" ist die
Abquetschkante, bei einem sehr dünnen Blech, noch "messerschärfer"?

Wie dem auch sei, ich habe die Erfahrung gemacht, dass eben diese vorgestanzten Aussparungen
für E- Kabel, messerscharf sind und Kabel, auch Finger, leicht verletzen können.

Grüsse
Cee


Hast vollkommen Recht damit, dass so ein Grat höllisch scharf sein kann - normalerweise gehört da auch eine Kunststoff-Kabeldurchführung (z.B. Würgenippel) oder ein Kantenschutzprofil rein

(http://www.hellermanntyton.de/produkte/klassifikationen/produkte?PRODUCTID=251-30109)

Ansonsten meint Tip :

Probiers einfach mal mit dem Entgraten - so dünn kann das Blech gar nicht sein, dass das nicht geht, denn dann wäre der ganze Kasten so instabil, dass er überhaupt nichts bringt.  ;)

Wirst sehen es geht !

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. September 2008, 17:48:26

@ Bagsida

Den mitgelieferten "Würgenippel" oder das "Kantenschutzprofil" für die Elektrohauszentrale
sieht man auf dem Foto von ilunkinam vom 17.09.08, links neben der linken Hand.

Das Ding ist so schwächlich, wie es ausschaut!  ???

Deshalb mein erw. Vorschlag, die Kabelschutzrohre, sie sind in der Regel reingelb, gleich bis in den
Innenraum des Blechkastens zu führen- so habe ich es bei unserer Behausung jedenfalls gemacht.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 20. September 2008, 18:07:08
........
Deshalb mein erw. Vorschlag, die Kabelschutzrohre, sie sind in der Regel reingelb, gleich bis in den
Innenraum des Blechkastens zu führen- so habe ich es bei unserer Behausung jedenfalls gemacht.

Grüsse
Cee

Gute Methode wenn man alles "neu" macht - nachträglich d.h. z.B. beim Austausch der Sicherungskastens geht das aber recht schlecht, da würde ich längs geschlitztes Wellrohr verwenden.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. September 2008, 22:08:25

@ Bagsida 20.09.08

Dein "längs geschlitztes Wellrohr" imponiert mir.  :)

Ich musste beobachten, dass es schier unmöglich ist, in ein gelbes, bereits montiertes
Kabelschutzrohr, möglicherweise mit einem zum System passenden Bogen von 90 Grad verklebt,
nachträglich ein Elektrokabel einzuziehen. Das Kabel kriegt man wohl in ein gerades Rohr,
nicht aber durch einen oder mehrere Bögen.

Hier könnte ein "längs geschlitztes Wellrohr" Abhilfe schaffen, indem der Radius, nach Bedarf
und Möglichkeiten, vergrössert wird. Flexible Kabelschutzrohre nach unserer gewohnten
Ausführung, habe ich in Thailand, auf dem Land, noch nicht gefunden.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 20. September 2008, 22:39:42
........
nachträglich ein Elektrokabel einzuziehen. Das Kabel kriegt man wohl in ein gerades Rohr,
nicht aber durch einen oder mehrere Bögen.
........

Geht auch, aber die Radien dürfen nicht zu eng sein und Du brauchts meist eine "Ziehspirale" (oder Zugdraht), schmieren mit Schmierseife hilft auch.

Das Wellrohr wird hier in TH oft im Kfz verwendet (wenn halbwegs sauber gearbeitet wird) - Du bekommst es im Hardwarestore, komischerweise nicht im Elektrohandel.

Die Kanten des Längsschlitzes sind auch ganz schön scharf, können aber nur den Fingern nicht aber der Isolation des Kabels was anhaben.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. Oktober 2008, 17:46:51
 @ Kern Im Thread "Wirtschaft-Teil 2, unter Heute um 15:49.11"

"Gesamtleistung - Vorleistung = Wertschöpfung"

Daraus gelernt:

Vorleistung ohne Zusatzleistung = Stagnation

Sicher, wir Häuslebauer kommen nicht um die Auswirkungen der Bankenkrise herum.
Wir haben aber einen Vorteil: Den Vorteil, dass wir selber etwas bewegen können, das uns
selber, unseren Mitbewohnern und Mitbenutzern im eigenen Haus, zugute kommt. Zudem können wir,
während ringsum vieles zusammenkracht, viel geblufft und gelogen wird, wo möglicherweise jetzt
eine neue Weltordnung NWO installiert wird, in unseren eigenen "vier Wänden" eigene Vorstellungen
und Ziele verwirklichen, nötigenfalls aus "in Rutengeflecht mit Lehm getränkten Wänden".

Wir können durch eigene Tätigkeit auch unser Selbstwertgefühl erhalten und pflegen.

Nach der Krise, wo die meisten von uns nur Statisten sind, braucht es auch uns wieder:
Geistig gesunde Menschen, welche mit beiden Beinen auf dem Boden stehen- und ihr "Handwerk"
verstehen..

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bagsida am 16. Oktober 2008, 08:00:25
Bitte beachten, so ein FI (Fehlerstrom-Schutzschalter) funktioniert nur wenn es einen Schutzleiter gibt - falls nicht kann so einer ggf. auch noch nachträglich "gebastelt" werden, siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Erdung


Bagsida 

Solch einen Stab-Erder habe ich diese Woche für THB 75,- auf Phuket im Elektrogroßhandel gekauft.

Bagsida
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 22. Oktober 2008, 02:23:52

@ Roy, 07. September 2008

Zitat:
"Ich dachte, ich hätte hier schon eine Frage gepostet, die mir am Herzen liegt. (...)Wir haben ein
dreistöckiges Shophaus in Chalong gekauft, Eckheus, die offene Seite ist die Westseite."

Sag mal, Roy, wie hast Du Dein Problem mit dem dreistöckigen Shophaus, das interessante
Problem der Dach- und Fassadensanierung gegen die Wärmeaufnahme, in der Zwischenzeit gelöst?

Ich unterstelle denjenigen, welche hier zu den von Dir aufgeworfenen Fragen ihre Meinungen
gepostet haben, ein Interesse daran, welche Entscheide Du getroffen und welche Erfahrungen
Du gemacht hast- oder bist Du noch nicht soweit?

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 05. November 2008, 21:29:36
Sorry, dass ich so lange habe auf mich warten lassen. Ich habe das Problem mangels Zeit einfach vertagt. Der Fenstermann kam nicht so, wie ich das geplant hatte, und so machen wir zuerst mal alles fertig und ziehen ein. Der Dreck kommt ja dann nur ausserhalb. Jetzt müssen wir erst mal einziehen, doch da gibt es organisatorische Probleme. Auch sollte Lohr dann erst kommen und das Dach resp. den Dachboden (ich mag keine verkleisterten Dachpfannen) isolieren. Damit habe ich in Bangkok sehr gute Erfahrungen gemacht.

Jetzt ist erst mal German Electric drin - dann kommen noch ein paar Zwischenwände, ich plane zwei zusätzliche Toiletten und hoffe, dass der Handwerke dabei keine Sch... macht, obwohl das bei der Tätigkeit naheliegend ist... Wie sagt man: Die Hoffnung stirbt zuletzt, denn ich habe leider sowas noch nie geplant. Bin gespannt auf die Kreativität. Ein Vordach wird auch noch drangebastelt, und darunter kommt ein Nachrichten-Treff mit Pinnwand und einem Stammtisch... aber ich mache meinen Restaurantkunden sicher keine Konkurrenz.

In Bangkok basteln sie schon ein Vierteljahr an den Einbaumöbeln herum, aber die werden diesen Monat fertig. Gar nicht schlecht die Arbeit, hoffentlich kommen die Pluaks bei diesen Delikatessen nicht zurück. Ich werde mal vorsichtshalber mein letztes Permedan dort versprühen und auch die Pest Control kommen lassen.

Mein Steamsauna-"Spezialist" hat mir eine Zeitbombe eingebaut. Der kleine Raum wird nicht heisser als 43 Grad, aber aussen züngeln die Flammen aus dem Gasofen - entlang der schwarzen Isolation - bis zum Dach - Gott sei Dank war da kein Holz. Man kann aber die Rußspuren sehen. Die Armaturenknöpfe sind auch angeschmolzen und schief, einer ist abgefallen. Es zischt und kracht wie bei einem Raketenstart. Jetzt will der Bursche zu den bereits erhaltenen 30 000 Baht nochmal 15 Mille im voraus haben und einen stärkeren Brenner einbauen. Ich habe meiner Frau ausrichten lassen, dass er froh sein sollte, wenn ich ihn nicht wegen versuchter Brandstiftung anzeige. Da soll ja im Februar ein neues Konsumentenschutzgesetz in Kraft treten. Nun gehe ich die weiteren Schritte möglichst ruhig und gelassen, soweit es mir möglich ist, diesem guten Vorsatz zu folgen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 30. Dezember 2008, 21:16:22
Vor einigen Monaten war die Rede von einem Durchlauferhitzer, ich wollte euch mitteilen warum ich keinen aus den SB Läden kaufe.

Meine Erfahrung mit einen der ersten Modelle:

In dem Durchlauferhitzer befindet sich nicht weit von den Stromführenden Drähten eine Wasserverteilung, diese kann ich mir nur so erklären, dass diese Verteilung die Hydraulische Steuerung ersetzen soll.
Die obere Abdeckung ist mit einem O-Ring in das untere Verteilergehäuse eingelassen. Dieser O-Ring war bei mir defekt, so dass Wasser in einem dünnen Strahl seitlich austrat.
Wir hatten Glück, das jemand von uns unüblich das Wasser ausserhalb der Dusche eingeschaltet hat und sich ein Shampoo holen wollte, knallte es und die Hauptsicherung sprang raus. Warum?
Nach einigen überprüfen, stellten wir fest, dass aus dem Durchlauferhitzer Wasser austrat, wäre derjenige unter der Dusche gewesen, ich weiss nicht ob wir noch eine Vollzählige Familie gewesen wären.

Daraufhin habe ich mir andere Modelle in den Kaufhäusern angesehen und bei allen Herstellern die Selbe Wasserverteilung gesehen.
Für diesen Urlaub habe ich eine Dichtung aus einem Motorradschlauch angefertigt, sie hielt dicht.
Wir haben uns daraufhin einen Siemens Untertisch Durchlauferhitzer gekauft, nach nunmehr ca. 10 Jahren haben wir keine Probleme gehabt.

In diesem Jahr habe ich in den Kaufhäusern wieder geöffnete Durchlauferhitzer gesehen und die gleiche Verteilung gesehen, mir unverständlich das im inneren eine Plastikmontur sitzt welche mit einer Dichtung O-Ring gesichert ist und genau daneben laufen die Stromdrähte.

Wir waren ein paar Tage in Cha-am, dort im Hotel habe ich einen Thai üblichen Durchlauferhitzer gesehen, der dieses von mir beschriebene Ventil, ausserhalb des Gehäuse hatte. Leider führten nur Plus und Minus Stromkabel in das Gehäuse, von Isolierung (Ummantelung) der Drähte hatte man nichts gehört, geschweige denn von einer Erdung.

Gruss Bernd

Hier ein paar Bilder, ich bitte die etwas unscharfe Bildqualität zu entschuldigen.

(http://i41.photobucket.com/albums/e275/ilunkinam/PICT8601.jpg)

Hier sieht man den alten Durchlauferhitzer mit selbst angefertigter Dichtung


(http://i41.photobucket.com/albums/e275/ilunkinam/PICT8600.jpg)

Hier das Wasserventil


(http://i41.photobucket.com/albums/e275/ilunkinam/DSC00080.jpg)

Hier ein Foto aufgenommen im Dezember diese Jahr im Lotus


(http://i41.photobucket.com/albums/e275/ilunkinam/DSC00081.jpg)

Und noch ein anderes Modell von diesem Jahr
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Umaphorn am 03. Januar 2009, 14:33:59
                                             Thema Hausbau - Wie baue ich am sinnvollsten
                                                            hier ein Beispiel:
www.picasaweb.google.com/valentin.manfred111 (http://www.picasaweb.google.com/valentin.manfred111) hier koennt ihr von Grund auf nachvollziehen,  wie man ein qualitatives kuehles Haus baut. erbaut nach "Deutschem Standart". Eine Freude darin zu wohnen, denn man braucht keine Klimaanlage und spart die hohen Stromkosten

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Dany am 02. März 2009, 15:44:03
Asbest wird ja leider nicht selten in Thailand verwendet.

Hierzu meine Frage: Wie nennt sich Asbest auf Thai?
Bin Dankbar für die Antwort. 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: khon_jaidee am 03. März 2009, 06:25:16
ใยหิน - (jai hin) Asbest oder auch
แร่ใยหิน - (rää jai hin) wenn das Mineral gemeint ist
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. März 2009, 20:31:58
@ Roy 5. Nov. 2008

"In Bangkok basteln sie schon ein Vierteljahr an den Einbaumöbeln herum,..."

Erst mal hallo an Euch Mitglieder, ich bin auch wieder dabei.

Zu den Einbaumöbel und vielen "modernen" Möbel in Thailand, habe ich eher ein gestörtes Verhältnis,
besonders auch deshalb, weil es diese auf dem Land garnicht gibt. Küchenfronten bestehen oft aus
gepressten Spanplattenprofilen, welche ringsum mit einer Art von Papier tapeziert sind.

Ich habe auf dem Land mehrere Einbauschränke gebaut, das mit einer erfreulichen Resonanz bei
der Bevölkerung. Männchen und Weibchen mit Kinderscharen standen oft um mich herum, um
erstmals in ihrem Leben zu sehen, wie man sowas macht.

Ich setze hier voraus, dass ich eine Werkzeugkiste mit anständigen Werkzeugen darin, besitze.
Alle Schneidwerkzeuge, Sägen Stechbeutel usw, werden regelmässig geschärft. Als Maschinen
empfehle ich: Eine Schlagbohrmaschine, ein Winkelschleifer und eine Handhobelmaschine. All das
braucht man in einem Haus abwechselnd regelmässig- und alles ist nicht teuer.

Die Schrankfronten:
In ganz Thailand gibt es typisierte Massivholz- Blockrahmen für Türen, Fenster und allerlei Öffnungen.
Der Querschnitt ist (fast) regelmässig ca. 90x42 mm mit einem Falz für die Türe von ca. 36x9 mm.

Alle Blockfutter haben je ein aufrechtes Fries links und rechts und ein Travers oben. Ein unteres Travers fehlt.
Diese Blockfutter kann man in unterschiedlichen Aussenmassen in der Breite und in der Höhe kaufen.

Gehen wir davon aus, dass Du einen Schrank mit einem Innenmas von ca. 261 cm bauen willst.
Kaufe:
3 Blockfutter von 87cm Aussenbreite und eines dazu zur Herstellung des fehlenden untern Travers, also 4Stck.
3 vorgefertigte Holztüren von 80 cm Breite- natürlich muss die Höhe Blockfutter- Türen zusammenpassen,
d.h. die Blockfutter sind etwas länger als die Türblätter. Vorsicht, die Türblätter haben Fertiglänge,
sind in der Breite abzuhobeln, so dass im Falz ringsum zwischen Futter und Blatt  max. 3 mm Luft entsteht.
9 Stck. starke Chromstahlbänder, 3 Stck pro Türe.
3 Stck. Chromstahlgriffe.
3 Riegel mit Abstandholz, kannst Du dann aus dem Restholz selber machen.

Nun legst Du die 3 Blockfutter auf eine ebene Fläche nebeneinander, bohrst Schraubenlöcher und
verleimst/verschraubst das Ganze zu einer Schrankfront von gesamthaft ca. 261 cm Breite.

Dann nimmst Du das 4. Blockfutter auseinander, schneidest bei zwei Teilen, (ev. 1 Fries und ein Travers)
an der Stirnseite je ein positiver und ein negativer Schwalbenschwanz, Leim dran, ausrichten und trocknen lassen.

Lege ein Türblatt auf die Schrankfront belasse oben die 3 mm Luft im Falz. Zeichne unten die wahre Türlänge
auf das Futter und die 3 mm Abstand für die besagte Luft. Das Falzmass einer Türe von 200 cm Länge wird
demnach 200 cm + 2 x 3 mm = 200,6 mm.

Nun nimmst Du einen Restabschnitt vom vierten Blockfutter, legst dieses unten an jedes Fries so an, dass
Friesfalz und Traversfalz übereistimmen- Kugelschreiberstrich Metallwinkel  exakt anzeichnen und absägen.
Zum Verständnis:
So entsteht eine ungefähre Futter- Aussenhöhe von 200 cm + 2x3 mm + 2x33 mm = Schrankhöhe aussen =207.2 cm. 

Lege das zusammengeleimte lange Travers für unten, oben auf die Schrankfront. Übertrage die Masse der
Friese mit Winkel und Kugelschreiber auf das lange Travers.
Unten an der Stirnseite der Friese Leim angeben, das lange Travers von unten an die Stirnseite der Friese
exakt nach den Strichen ausrichten und annageln. Überstand seitlich absägen. Die Schrankfront winkeln und mit
Diagonal aufgenagelten Leisten stebilisieren.
Fertig ist der Rahmen, bereit zum Einbau.

Du kannst die Schrankfront in eine Mauernische einbauen, die Masse müssen einfach übereinstimmen.
Du kannst eine Mauernische aus Rückwand und je einer Flügelmauer links und rechts nach den Massen der
Schrankfront mauern.
In jedem Fall muss das Rohmass der Nische 25 mm breiter sein als es die einzubauende Schrankfront ist,
in unserem Fall: 261 cm + 25 mm = 263.5 cm

Weshalb?
Der Rahmen muss ja dauerhaft befestigt werden.
Schlage an den Stellen, wo der Rahmen mit einer Mauer zu befestigen ist, kleine Schrauben in
den Rahmen, die 10 mm vorstehen, genügende Anzahl!

Die Böden sind meistens uneben!?
Bringe unten am Rahmen, je bei den Friesen, eine mit einem Schraubschlüssel (nicht Schraubenzieher)
drehbare Schraube an. Dann fixierst Du den Rahmen exakt im Blei, im Winkel und unverrutschbar in der
Mauernische, vorne 10 mm über diese Vorstehend (wegen dem Verputz).

Dabei kannst Du nun die Horizontale nach dem unebenen Boden dadurch korrigieren, indem Du mit dem
Schrabenschlüssel die vorne erw. Schrauben hoch oder herunterschraubst.

Nun füllst Du den Zwischenraum zwischen Holzrahmen und Rohmauer, Boden, mit Mörtel zu und alles ist fix.

Nun kannst Du die Mauernische innen verputzen und nach einer Trockenzeit kannst Du den Innenraum
streichen und nach Wunsch einrichten.

Zuletzt hobelst Du die Türen so in den Rahmen ein, dass auch seitlich 2-3 mm Luft im Falz, entsteht.

Montiere die Scharniere an der Türkante so, dass das Chromstahl mit der Holzfläche bündig ist.
Abstand von oben und unten bis zum Band je 10 cm und das dritte Band in der Mitte.

Schneide Holzkeile und fixiere die Türen im Rahmenfalz mit gleichmäsiger Verteilung der Luft. Zeichen die
an der Türe montierten Bänder an Rahmen an.
Entferne die Türen, stemme am Rahmen das Holz so aus, dass der Chromstahl des Bandes auch bündig mit
dem Holz ist und fixiere jedes Band mit einer Schraube. Überprüfe den richtigen Sitz der Türe im Rahmen,
möglicherweise musst Du etwas nachstemmen. Dann vorbohren, Fett von der Garage an die Schrauben,
eindrehen und fertig.

Vorsicht
Weil der Falz im Blockrahmen 36 mm tief ist, die Türe in der Regel aber nur 30 mm dick ist, wird das Band
bei der Türe um 5-6 mm weiter vorstehen als beim Rahmen. Die Türe soll ja leicht im Falz aufliegen, so
dass kein Ungezifer hineinkommt.

Lackieren der Front und der Türen mehrmals, trocknen lassen, Beschläge und Riegel montieren
und- nun kannt Du Dir und der Ansammlung von begeisterten Zuschauer ein Bierchen gönnen.

Grüsse
Cee   
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 08. März 2009, 21:53:06
Nochmals schnell zurück zum elektr. Durchlauferhitzer.

Ich habe meinen schon vor 1 1/2 Jahren rausgeworfen. Der war noch ganz, funktionierte noch gut.

Habe mir damals einen Durchlauferhitzer mir Gasbetrieb gekauft.
Seitdem spare ich viel Geld. Das letzte halbe Jahr hat mir das Government deshalb auch die halbe Stromrechnung bezahlt.

Eine Gasflasche reicht mir und meiner Frau fast ein halbes Jahr.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 09. März 2009, 22:56:56

@ Biturong Gestern

Den Durchlauferhitzer mit Gas statt mit Strom zu beheizen, ist eine gute
Idee, alleine schon wegen der Gefahr von Stromschlägen.

Was haltet Ihr davon, auf dem Dach einen UV- beständigen Gartenschlauch
auszulegen, diesen auf einer Seite mit der Haus- Wasserzufuhrleitung
zu verbinden und ihn auf der anderen Seite in der Dusche an den
Brauseschlauch anzukoppeln.

Der Druck auf der Wasserzufuhrleitung muss einfach grösser sein als der
Gegendruck durch den höchste Punkt des Gartenschlauches auf dem Dach.
Andererseits gäbe es noch die Vakuumvariamte, was man halt ausprobieren
muss.

In eigener Sache:
Bei meinem Schrankbauartikel habe ich im Abschnitt:
"Lege die Türe auf die Schrankfront...", wieder mal statt cm = mm
geschrieben, Ihr habt es sicher gemerkt.

Dann ist da noch ein Problem, mit welchem ich mich an die Admin.
wende:
Gerade in diesem Thread werden die Texte übel und bis zur Unkentlichkeit auseinandergerissen, wenn man die Zeilen so lange macht, wie es in
anderen Threads ueblich ist. Kann man sowas nicht vereinheitlichen?

Grüsse
Cee 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 09. März 2009, 23:51:12
Lieber Cee,
Deine Beiträge sind Klasse!!!
Mach Dir bloss keine Sorgen wegen kleiner Flüchtgkeitsfehler beim Schreiben.
Beim Bauen selbst bist Du wahrscheinlichgenau bis pingelig :D :D :D
Mich hast Du jedenfalls mit Deiner Sachkenntnis erheblich beeindruckt. Nicht genug damit, schreiben kannst Du auch noch!
Sollte ich jemals in Deiner näheren Umgebung bauen, werde ich als erste Massnahme Dich als Bauleiter anheuern.
LG
drwkempf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 10. März 2009, 13:29:31
Hallo Cee

Das mit dem Gartenschlauch habe ich erfolgreich probiert.

Nachteile:
1. Bei mir hat der offiziell UV-bestaendige Wasserschlauch nach 18 Monaten leichte Undichtigkeiten bekommen (aber immerhin !)
2. Das in Plastikschlaeuchen erhitzte Wasser stinkt nach Plastik.

Das naechste Mal nehme ich zoelligen Silikonschlauch.

Gruss

Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 10. März 2009, 13:41:46
Hallo Cee

Das mit dem Gartenschlauch habe ich erfolgreich probiert.

Nachteile:
1. Bei mir hat der offiziell UV-bestaendige Wasserschlauch nach 18 Monaten leichte Undichtigkeiten bekommen (aber immerhin !)
2. Das in Plastikschlaeuchen erhitzte Wasser stinkt nach Plastik.

Das naechste Mal nehme ich zoelligen Silikonschlauch.

Gruss

Achim


Kann man das auch mit den blauen Plastikrohren machen ? (Ich hab nen Blaudach,da faellt das doch nicht weiter auf)
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 10. März 2009, 14:02:44
Hallo Cee

Das mit dem Gartenschlauch habe ich erfolgreich probiert.

Nachteile:
1. Bei mir hat der offiziell UV-bestaendige Wasserschlauch nach 18 Monaten leichte Undichtigkeiten bekommen (aber immerhin !)
2. Das in Plastikschlaeuchen erhitzte Wasser stinkt nach Plastik.

Das naechste Mal nehme ich zoelligen Silikonschlauch.

Gruss

Achim


Kann man das auch mit den blauen Plastikrohren machen ? (Ich hab nen Blaudach,da faellt das doch nicht weiter auf)
rh
Da frage mal den Roy,der liebt Blaue Dächer. :-X
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 10. März 2009, 14:45:19
roy

Kannst Du mir als Liebhaber blauer Daecher diese Frage beantworten ?
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 10. März 2009, 15:08:18
@ Kern Heute
"Das naechste Mal nehme ich Silikonschlauch."

Grüessdi Kern, schön, Dich wieder mal zu treffen!
Ja, auch das mit einem Silikonschlauch muss ausprobiert werden. Man darf einfach nicht vergessen,
dass es auf Dächern extrem heiss wird und dass es zu einzelnen Produkten keine zuverlässige
Angaben gibt.

@ rh Heute
"Kann man das auch mit den blauen Plastikrohren machen?"

Das gleube ich ganz bestimmt. Die Plastikrohre werden ja oft übererdig verlegt. Sie verlieren
dann mit der Zeit ihre blaue Farbe, möglicherweise auch ihre Elastizität. Sofern Weichmacher
ausgeschwemmt werden, gelangen Substanzen ins Duschwasser- was solls?

Bei harten Rohren auf dem heissen Dach, darf man allerdings nicht vergessen, dass das
Wasser sich ausdehnt. Sofern es sogar Siedetemperatur erreicht, entsteht Dampf, der
einen enormen Druck erzeugen kann (Dampfmaschine). In Europa würde man ein
Überdruckventil, Überdruckgefäss oder ein Expansionsgefäss einbauen.

Ein dickwandiger, UV- beständiger, elastischer Silikonschlauch wie es Kern vorgeschlagen
hat, scheint mir erprobenswert zu sein.

Bin gespannt auf Eure Erfahrungen.

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 10. März 2009, 15:30:28
Die blauen Plastikrohre halten bei voller Sonnenbestrahlung etwa 2 Jahre durch, das kann man um Jahre verlängern, wenn man die etwa ganz simpel mit Farbe anstreicht...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 10. März 2009, 19:26:06
Ich bekomme viele emails und Anrufe wegen meiner Solar-Warmwasser Anlage
ich bin solangsam fertig mit dem Um- und Ausbau und hoffe, demnächst etwas Zeit zu finden
und dann detailliert über meine Anlage zu berichten.
Nur als Hinweis,
so gegen Mittag habe ich bereits 90 Grad heißes Wasser in meinem 500 ltr. Behälter.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 10. März 2009, 22:59:45
Bei dem Einbau des Gasdurchlauferhitzers habe ich mir damals auch gleich
Meine solar betriebene Anlage“ Binturong 8 gebaut.

(Das blaue im Vordergrund ist meine Dachrinne (Binturong 5))
Bei mir sind es 2” blaue Wasserrohre, die ich dunkel angestrichen habe.
Zusammen geben sie eine Länge von 14 Metern. (Sind es jetzt auch 14 oder 28 ltr. Wasser. Habe die Formel gerade nicht im Kopf. Kann ja jeder selber nachrechnen. Mir reicht es mehr als nur zum duschen.)
Der Zulauf (links) ist an der obersten Stelle und durch einen Winkel so gemacht, dass das Wasser nicht zurück fließen kann. Auch am obersten Rohr angebracht habe ich einen Wasserhahn um Luft rein oder raus zu lassen.
Das heiße Wasser gibt einen enormen Druck, den es bei mir in der oberen Hälfte anstauen kann. Im obersten Rohr müsste nur Luft sein. Ansonsten werden der Druckschalter der Wasserpumpe oder „nur“ die „geklebten“ Verbindungen der Wasserrohre zerstört.

Wenn die Wasserleitung an ein öffentliches Versorgungssystem angeschlossen ist bräuchte man keinen Ausgleichsdruckbehälter.(Von einem selbstgebauten riet ein Bekannter von mir ab, wegen Legionellen Gefahr.)
Das öffentl. System, das ich sehr wenig benutze (s.Binturong1), hat einen sehr geringen Wasserdruck.
Ich weiß nicht wieso, trotz der (geringen) Höhe kommt immer ein duschbarer Wasserstrahl beim duschen heraus. Ob es an dem obigen Winkel liegt, dass das Wasser nicht immer hinauf gedrückt werden muss, oder ob es an dem Sog liegt, der dem Zulauf hilft die Hürde zu nehmen – ist mir eigentlich auch egal. (Ja, da bin ich Gleichgültig.)
Das Wasser wird zum abwaschen und duschen verwendet. Bei beidem muss meine Frau oder ich „kaltes“ Wasser dazu lassen, da es heiß ist (Morgens 11 Uhr.)

(http://i730.photobucket.com/albums/ww308/Binturong/heisscopy.jpg)

Ein Freund von mir hat es nicht geklaubt mit dem Überdruck. Seine Rohre hat er schwarz gestrichen. Bei ihm sah das Ergebnis aber ganz anders aus.
(http://i730.photobucket.com/albums/ww308/Binturong/Rohr.jpg)
Bei dem sind die Rohre dicker geworden!!!!

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 11. März 2009, 21:20:02
Die blauen Plastikrohre halten bei voller Sonnenbestrahlung etwa 2 Jahre durch, das kann man um Jahre verlängern, wenn man die etwa ganz simpel mit Farbe anstreicht...


Muss man braune Farbe nehmen oder kann man die auch blau anstreichen??      Wenn mein Nachbar sieht,dass ich blaue Rohre blau anstreiche, komme ich in die Klapsmuehle. :D :D :D
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 11. März 2009, 21:23:38
Bei dem Einbau des Gasdurchlauferhitzers habe ich mir damals auch gleich
Meine solar betriebene Anlage“ Binturong 8 gebaut.

(Das blaue im Vordergrund ist meine Dachrinne (Binturong 5))
Bei mir sind es 2” blaue Wasserrohre, die ich dunkel angestrichen habe.
Zusammen geben sie eine Länge von 14 Metern. (Sind es jetzt auch 14 oder 28 ltr. Wasser. Habe die Formel gerade nicht im Kopf. Kann ja jeder selber nachrechnen. Mir reicht es mehr als nur zum duschen.)
Der Zulauf (links) ist an der obersten Stelle und durch einen Winkel so gemacht, dass das Wasser nicht zurück fließen kann. Auch am obersten Rohr angebracht habe ich einen Wasserhahn um Luft rein oder raus zu lassen.
Das heiße Wasser gibt einen enormen Druck, den es bei mir in der oberen Hälfte anstauen kann. Im obersten Rohr müsste nur Luft sein. Ansonsten werden der Druckschalter der Wasserpumpe oder „nur“ die „geklebten“ Verbindungen der Wasserrohre zerstört.

Wenn die Wasserleitung an ein öffentliches Versorgungssystem angeschlossen ist bräuchte man keinen Ausgleichsdruckbehälter.(Von einem selbstgebauten riet ein Bekannter von mir ab, wegen Legionellen Gefahr.)
Das öffentl. System, das ich sehr wenig benutze (s.Binturong1), hat einen sehr geringen Wasserdruck.
Ich weiß nicht wieso, trotz der (geringen) Höhe kommt immer ein duschbarer Wasserstrahl beim duschen heraus. Ob es an dem obigen Winkel liegt, dass das Wasser nicht immer hinauf gedrückt werden muss, oder ob es an dem Sog liegt, der dem Zulauf hilft die Hürde zu nehmen – ist mir eigentlich auch egal. (Ja, da bin ich Gleichgültig.)
Das Wasser wird zum abwaschen und duschen verwendet. Bei beidem muss meine Frau oder ich „kaltes“ Wasser dazu lassen, da es heiß ist (Morgens 11 Uhr.)

(http://i730.photobucket.com/albums/ww308/Binturong/heisscopy.jpg)

Ein Freund von mir hat es nicht geklaubt mit dem Überdruck. Seine Rohre hat er schwarz gestrichen. Bei ihm sah das Ergebnis aber ganz anders aus.
(http://i730.photobucket.com/albums/ww308/Binturong/Rohr.jpg)
Bei dem sind die Rohre dicker geworden!!!!




Ich war heute bei Home Pro und wollte mir ein Ueberdruckventil kaufen.  Meiner mia konnte ich nicht verstaendlich machen,was ich haben wollte,also konnte sie auch nicht danach fragen.
Kann mir jemand hier aufschreiben,wie sich solch ein Ding auf thai nennt?
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 11. März 2009, 22:16:15
Das kannst du auch selber alleine kaufen.

Gehe in einen Laden der auch Zubehör für Luftkompressoren verkauft und zeig einfach mit dem Finger auf das Überdruckventil.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 12. März 2009, 01:51:54
Und nimmt dir ein Rückschlagventil mit.

Liegen beim Home Pro in der Nähe für Rohrbedarf, sind dort aber überteuert.

Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. März 2009, 02:32:45

Nun wird das Ganze richtig interessant! Wenn wir die Energie wenigstens für warmes Duschwasser
einsparen können, dann haben wir in unserem Gastland Vorbildfunktion erreicht! Irgendwann wird
man uns nachahmen- gut so!

@ Binturong 10. März 2009

"Bei dem sind die Rohre dicker geworden."

In nördlichen Breiten werden Rohre in schwarzer Farbe eingesetzt, um die Effizienz der
Einwirkung von Sonnenwärme zu optimieren.

In Thailand mit der massiv starken und dauerhaften Sonnenwärme, müssen wir sowohl bei
der Materialwahl, wie auch bei der Wahl einer Farbe für den Anstrich der Rohre, vorsichtig
sein, d.h., geradezu umgekehrt denken: Bei einem weissen oder einem silberfarbenen Anstrich
wären die Rohre sehr wahrscheinlich formstabil geblieben.

Was haltet Ihr von feuerverzinkten Rohren, die gibt es auch überall und günstig?

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 12. März 2009, 09:13:30
Feuerverzinkten Rohre sind bestimmt eine gute Alternative.
Nur, ich wohne tief im Land (Wildnis). Bei uns finde ich keine solche.
Außerdem, wenn ich mich überall hier herum umschaue (Vom Beobachten lernt
man am meisten, eine Fachauskunft gibt es ja bekanntermaßen nicht.) sehe ich
nur die blauen Rohre auch immer in der direkten Sonne liegen… .

Nochmals: Außerdem bin ich ein Freund von billigem Material, aber nur wenn´s dann auch funktioniert.

Das mit den dicken Rohren liegt nicht zu sehr an der schwarzen Farbe.
Der hat dem heißen Wasser, bei seiner Konstruktion, keinen Platz zum ausdehnen gegeben.
Ist sehr wichtig daran zu denken. Da hätten auch feuerverzinkten Rohre große Probleme damit.
Irgendwo findet es Platz um sich aus zu dehnen!!!

Bin auf´s karl´s Anlage gespannt.
Warmwasserspeicher!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 13. März 2009, 07:53:30
Hallo alle miteinander

Vom Schlauch fuer Warmwasser lagen bei mir ungefaehr 25 Meter auf dem ziemlich flachen Dach.

Angeschlossen hatte ich ihn ohne Rueckschlagventil.
Das hat den Vorteil, dass man auch keinen Ausgleichsbehaelter braucht. Der Ueberdruck geht einfach ins oeffentliche Versorgungsnetz zurueck.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 24. März 2009, 18:12:52
Wie habt ihr euere Klärgrube gelöst???

Bei mir sind 6 Betonringe á 50 cm im Boden. In diesen sind aber immer Löcher drin,
damit das Abwasser von der Toilette aus dringen kann.

Nun das ist jetzt 5 Jahre gut gegangen.
Vor 2 Jahren mussten wir es zum ersten Mal entleeren lassen. (O.K.)
Letztes Jahr Anfang Juni schon wieder. (Nicht O.K.)
Dann war ja die Regenzeit. Im Juli dann schon wieder voll
und das Auto zum absaugen des Klärwassers musste schon wieder kommen. (Absolut nicht mehr O.K.)

Seit dem bin ich am überlegen, wie ich das am geschicktesten hin bekomme.
Ich denk mir, dass ein Thai, der daneben ein Loch für neue Ringe budeln muß,
dieses viel lieber in der Trockenzeit macht.
Geht das: Daneben neue Ringe, auch wieder 8 Stück (übereinander natürlich), auch mit Löchern drin.
Dieses dann an die „alte Grube“ angeschlossen, so aber dass das „Dicke“ obendrauf in der „alten Grube“
bleibt.

Kann mir einer erklären, was da schief läuft? Also wieso das Abwasser nicht mehr abläuft.

Wir wollen weiterhin Toilettenpapier verwenden.

Danke für Tipps.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 24. März 2009, 18:50:30
@ Binturong

Dein Einkammer-System kann, wie du schon bemerkt hast, nicht auf Dauer funktionieren,
da sich die Sickeröffnungen mit der Zeit zusetzen.

Üblicherweise baut man drei Kammern, die Erste für's Grobe, wird bei Bedarf ausgepumpt.
Kammer 2 ist der Überlauf der Ersten, Kammer Drei der der Zweiten.

Falls in euer Gegend zulässig, kann die dritte Grube als Sickergrube ausgelegt werden, aber nur die!

Google Tip==> Sickergrube 3-Kammer-System
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: toomuch am 24. März 2009, 18:54:20
Eine Sickergrube sollte aus 3 kammern bestehen.
Das nach einer gewissen Zeit nichts mehr versickert liegt daran das die obere Erdschicht
sich zusetzt. Was man tun kann ist zB nach dem Abpumpen hineinsteigen und die Erde
ein paar cm auflockern oder umgraben.
Gute Erfahrungen habe ich mit EM(Effective Microorganismen) gemacht, alle 1-2 Monate
mal nen Liter mit reinkippen und die kleinen Microorganismen sorgen fuer die Zersetzung.
Kann ich nur emphehlen, nichts desto trotz emphielt sich das 3-Kammer System.
Viel Spass!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. März 2009, 21:16:25

@Biturong Heute

Grundsätzlich sind Deine 6 Betonringe mit einem Innendurchmesser (NM) von 50 cm zu knapp bemessen.

hellmut und toomuch haben mit ihrem Dreikammernsystem recht.

Bei einer Kammer verstopfen die Löcher in der Wand der Betonrohre in absehbahrer Zeit mit Schlacke und
der Zellulose im WC- Papier. Bei 50 cm Durchmesser dann auch noch hinunterzusteigen... nein danke.  :-X

Das Dreikammernsystem hat den Vorteil, dass aus der dritten Kammer umweltverträgliches Wasser
austritt oder versickert, eine durchaus europäische Lösung.

Du kannst auch zwei Kammern wählen. Wähle beide Kammern mit einem NM von 80 cm. Die erste
Kammer ist unten und seitlich dicht zu erstellen. Sie füllt sich mit Jauche von unten nach oben.
Zuoberst machst Du einen Überlauf zur zweiten Kammer, NM 12 cm. Der unterste Ring der zweiten Kammer
ist nach unten offen und steht auf einem Sickerbett aus Schotter, Tiefe >50 cm. Die Betonrohre können
zusätzlich auch seitlich Löcher haben. In dem Falle musst Du die zweite Kammer ringsum ebenfalls
mit > 30 cm Schotter umgeben.

Wenn Deine Grube in einem Grundwassergebiet ist, dann wähle 3 Kammern- Du willst ja auch sauberes
Wasser trinken ohne krank zu werden. Die zweite Grube wäre in diesem Fall ebenfalls ohne Abflüsse nach
seitlich und unten, zu erstellen.

Alle Fäkalienleitungen sollen einen Durchmesser von > 10 cm haben und im Gefälle zur Jauchegrube hin,
verlegt werden.

Abschliessend eine Frage an die Admin: Wo beim Donnerwetter find  ich den vorliegenden Thread-
bin i de Bleed?

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 24. März 2009, 21:32:57
Kauf Dir doch einfach im Baumarkt so ein Ding mit 3 kammern,eingraben und fertig.
Du willst doch wirklich nicht Deine eigene Sch........ trinken. :-X
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 24. März 2009, 22:35:59
hellmut: „Falls in euer Gegend zulässig“
Bei uns interessiert das keine S.. .
Jeder macht das, wie er denkt. Deshalb wurde Anfangs auch nur mit löchrigen
Betonringen gearbeitet. – Bis jetzt gings ja-

toomuch: Woher bekommst du denn hier Th. EM?
Mein Bruder in D. arbeitet damit schon Jahre.

Cee: Die jetzigen Betonringe haben schon einen NM von 80 cm.
Kein Thai will da runter, muss ja dann auch niemand.
Die Löcher sind ja schon (fast) zu.
Der Überlauf sollte der in der ersten Kammer in einem Winkel, sage ich jetzt mal 30 cm,
nach unter haben, so dass das „Grobe“ oben darüber weg geht
und nur noch flüssiges in die 2. Kammer kommt?

Die 2. Kammer muß da dann nur 1 Betonring (50 cm) auf Kiesel haben.
Also eine Sickergrube?
Reicht das wirklich aus?
Für eine dritte Kammer habe ich leider keinen Platz?!?!?!?
(Vielleicht finde ich doch noch einen.)

rh: Habe da wo es hin muss/soll keinen Platz.

Euch allen ein „Vergelt´s Gott“ (bin Schwabe)

Vielleicht kommen ja noch mehr Anworten.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: toomuch am 25. März 2009, 01:08:29
EM gibts ueberall in Thailand, Hersteller sitzt in Saraburi.
In Pattaya beim Massage und Kraeuterladen am Romeo Hotel in Naklua.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 25. März 2009, 01:19:19
EM wurde letztes Jahr von der Elfi vom Pattayakäseblatt als Wundermittel für, bzw. gegen alles, angepriesen.

Als Heilmittel gegen Krankheiten (auch ranz ganz bösen) wenn man's trinkt.
Als Additiv für's Motoröl vom Auto für längere Haltbarkeit und geringeren Verbrauch.
Und sonst noch alles was man sich vorstellen kann oder auch nicht. ...  --C

Komischerweise hört man nun nix mehr aus dieser Richtung von der Elfi.  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. März 2009, 05:56:45
@Biturong Gestern

2 Kammern- System.
Es kommt fast nur noch "flüssiges" in die zweite Kammer. Diese wässerige Brühe versickert bei der
von mir geposteten Bauart. Fäkalien und Papierreste bleiben ja in der ersten Kammer und sinken
dort auf den Grund ab.

3 Kammern- System
In der zweiten Kammer sickern kopaktere Teile der o.e wässerigen Brühe ab. Diese werden jeweils
zuammen mit dem Inhalt der ersten Kammer perjodisch abgesaugt und entsorgt. In die dritte Kammer
fliesst oben nur noch "flüssiges" in wasserähnlichem Zustand.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 25. März 2009, 09:03:18
Ich stelle hier nur eine Zwischenfrage, mit der ich kein eigenes Thema anschneiden will, weil es zu geringfügig ist:

Bei mir liegen rote Klinkerziegelsteine auf Betonboden, quasi als Fliesen. Die Handwerker haben gehaust wie die Vandalen, überall kleben Betonreste, die ich mit dem Kärcher notdürftig entfernte. Selbst mit dem Spachtel kann man aber die Farbe nicht mehr reinbekommen. Da hilft wohl nur ätzende Chemie.

Darum die Frage an die Fachleute: Was kauft man wo, um ein ansehnliches Ziegelrot als Naturfarbe zurückzubekommen? Inwieweit sind dabei umweltschützende Massnahmen zu treffen?

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: pierre am 25. März 2009, 09:32:17
@roy
wenn es sich nur um beton bzw. zementspritzer handelt, und nicht um farbe (lacke oder tuenche), bekommst du das mit salzsaeure (nam got gluea, hatten wir schon mal einen thread von) weg.
in dem beschriebenen thread steht auch, wo zu besorgen, etc.

Vielen Dank, Pierre. Ich dachte selbst schon daran, aber die Bestätigung hier ist wichtig. Man muss das wohl mit einem Wattetupfer machen und nicht mit dem Schrubber... Roy
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 25. März 2009, 19:53:07
also mit der Sauerei der Handwerker gehe ich mit Roy einig.
Bei mir war das rote Ziegeldach auch überall voll mit Beton (vom First)
die haben auch die Mauer und das Haus gestrichen, sollte noirmalerweise Silikon mit Lotuseffekt sein, aber nach Nachprüfung haben die normale Acrylfarbe gestrichen.
Die Pflastersteine, das Edelstahlhoftor und der Zaun sind voll mit Farbe
Auf mein Einwand und Reklamation kam blos, das ist normal in Thailand.
Die Ziegel haben die dann mit roter Ziegelfarbe überpinselt, so daß man aus der Ferne nichts mehr sehen kann.
Und auf dem Nachbargrundstück liegt tonnenweise Bau- und Plastikmüll
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 27. März 2009, 15:58:36
Hallo, im besonderen Cee,

2 Thais sind gerade am buddeln. -Thais können arbeiten und wie!

Kann ich von der ersten Kammer ein Rohr 4" )ca. 11 cm Durchmesser mit einem 90 Grad Winkel in die
2. Kammer machen???

Das Gefälle versuche ich nur mit 2 cm pro Meter zu halten:(?)

Ich hoffe, dass du heute noch online bist und mir meine Fragen beantworten kannst.
(Wie soll ich das blos wieder gut machen?)

Danke.

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. März 2009, 17:36:49
@Biturong Heute

Der Abfluss aus der eigentlichen Fäkaliengrube, der ersten Grube, muss zuoberst angebracht werden.

Bei einem 3- Kammer System kannst Du die geschlossenen Kammern Nr. 1 und 2 unmittelbar
nebeneinander stellen. Die dritte Kammer, die Sickerkammer mit einer Sickerpackung ringsum,
hat einen Mindestabstand zur zweiten Kammer um die 30 cm Schotterkies.

Bei einem 2- Kammer System ist der Mindestabstand zwischen der geschlossenen Fäkalienkammer
und der Sickerkammer, ebenfalls mindestens das Mass von 30 cm Schotterkies ringsum.

Natürlich brauchen die einzelnen Kammern nicht so nahe zusammenzustehen. Du führst in dem Falle
das "Übwasser" durch ein Rohr von mindestens NM 10 cm und in einem Mindestgefälle von ca> 4 cm pro Meter
Rohrlänge, von Kammer zu Kammer. Bei eine Distanz zwischen Kammer 1 zu Kammer 2 von 10 Meter wäre
das= 40 cm Gefälle.
Um so keine Behälterhöhe innerhalb der Kammer zu verlieren, wirst Du die Kammern bei einer Distanz von
10 Metern auch um 40 cm tiefer anordnen.

Mein Rat:
1. Mache Dir eine kleine Skizze von der Seite Gesehen.
2. Der Übergang von Kammer zum Rohr muss erstklassig abgedichtet sein, sonst stinkt die Umgebung.
Und mein dringender Rat: Kaufe Deckel mit Geruchverschluss, sonst  :-X

Ein Rat in einer anderen Sache: Gestank im und ums Haus herum. Kontolliere alle Siphons überall
auch bei Abflussrinnen, beim WC, bai Lavabos, Dusche, Wannen usw. Die Siphons trocknen aus, sind nicht
mehr dicht und lassen stinkige Gase in die Wohnumwelt. Nach längerem Nichtgebrauch giesse einfach
etwas Wasser in die Siphons.

Nicht vergessen: Das Ganze Fäkaliensysten muss über dem Dach entlüftet werden, wohin sollen denn
sonst die Gase (Ammoniak) entweichen?!

Wenn Du unter der Bodenlatte einen Hauptstrang von WC- Bad- Küche bis hin zum Fäkalienkasten planst,
dann plane auf der gegenüberliegenden Seite des Fäkalienkastens, also beim WC, eine senkrechte
Entlüftungsleitung in demselben Querschnitt (NM) wie die Fäkalienleitung, und führe diese bis über das Dach.

Bei mehrgechossigen Bauten ist durch dieses "Fallrohr", zudem gewährlestet dass Fäkalien und Abwasser,
die senkrecht hinuntersaust, durch den entstehenden Sog nicht die Siphons im ganzen Haus absaugt.


Grüsse
Cee   

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 27. März 2009, 21:17:57
Nochmals danke für die schnelle Rückantwort Cee.

"Der Abfluss aus der eigentlichen Fäkaliengrube, der ersten Grube, muss zuoberst angebracht werden."
Der Abluß der Toilette ist schon 50 cm unterhalb des Kammerdeckels. Erst unter diesem kann ich den Abfluß machen.

Die Kammer 1 ist nur einen Meter entfernt von Kammer 2. Aber ich brauch einen 90 Grad Winkel um
nicht direkt neben dem Zufluß der Toilette in Kammer 1 das Schmutzwasser ablaufen (Mache ich mit einem T- Stück) zu lassen.
Da du mir da nicht widersprochen hast, nehme ich an es geht.

Wieso muss bei Kammer 3 ringsum 30 cm Schotter sein?
Diese Kammer lasse ich nur unten offen. Unten mit ca. 30 cm Schotter gefüllt. Innen auch. Die Wände sind dicht.

Ich bin zwar auch Farang, aber mein Haus ist klein (aber gefüllt mit Liebe?!?!), ebenerdig und wird nur von mir und meiner Frau bewohnt.
In die 3. Kammer lasse ich dann auch den Abfluß für Dusche und Waschmaschine. Dafür werde ich einen extra Syphon aus 4  x 90 Grad Winkel bauen.
Das wird dann zwar später immer etwas plätschern wenn das Duschwasser abfließt.(?)  Habe auch ein wenig Angst davor, dass ich beim Reinigen des Syphons, (Auch meine Frau hat lange Haare, wird mit der Zeit alt und verliert auch Mal das eine oder andere... .) die Ablagerungen nicht gut heraus bekomme.
Ob ich es mit Wasserdruck schaffen werde oder Chemie dazu verwende, muß ich sehen.

Danke noch für den Hinweis auf das gute Abdichten von Übergang zum Rohr.

Du hast was gut bei mir.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. März 2009, 22:00:18
@ Biturong Heute
"Wiso muss bei Kammer 3 ringsum Schotter sein?"

Muss es nicht, aber:

Wenn Du bei der eigentlichen Sickerkammer nur unten 50 cm Schotter machst, versickert Wasser
eben nur unten.

Wenn Du seitlich zudem kleine Löcher in das Betonrohr machst und seitlich, ausserhalb des Betonrohres
ringsum und auf der ganzen Höhe zusätzlich eine Schotterschicht von 30 cm Dicke einbaust, dann ist
die Aufnahmefähigkeit von Wasser durch das umgebende Erdreich weit grösser und die Gefahr einer
Versintherung weit kleiner oder =0. Das kannst Du sogar exakt ausrechnen.

Viel Erfolg  :)

Grüsse
Cee 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 27. März 2009, 23:23:51
Hallo Cee,

"Wenn Du bei der eigentlichen Sickerkammer nur unten 50 cm Schotter machst, versickert Wasser
eben nur unten."

Die Leute haben die zwei Löcher jetzt 2,20 m tief gegraben.

Wir hatten vor zwei Tage zwar ein starkes Gewitter hier (Trockenzeit????), davor 3 Monate keinen Regen,
aber in dieser Tiefe ist schon Wasser.
Bei uns angrenzend, 50 m entfert, wurde vor 4 Jahren eine Milchannahmestelle für die "neuen" Milchbauern hier gebaut.
Diese reinigen ihre Tanks jeden Tag (ist ja schön und gut) aber das Wasser führen sie eben entlang unserer Grundstücksmauer
in ein ehemaliges Reisfeld( ca. 20 m vom Haus weg. ). Dort steht nun das Wasser, auch in der Trockenzeit und versickert ganz ganz
langsam in dem Lehmboden. Seit einem Jahr hat sich von denen noch niemand gerührt deswegen. (Viele Moskitos)

I LIKE MY THAI!!!!!!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: To Li am 28. März 2009, 07:25:13
@roy

in der altbausanierung habe ich gute erfahrungen mit säurepasten gemacht. allerdings weiß ich nicht, welche klinker du hast. die klinker, die ich in thailand verbaut habe, waren alle nicht ausreichend gebrannt, also zu weich, porös, und deshalb sehr empfindlich. Wenn du mit - stark verdünnter - Säure arbeitest, dann nimm erst mal einen Probestein, ob er zerbröselt.

Ansonsten empfehle ich Sandstrahlen und hinterher versiegeln.

http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1987057100097 (http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1987057100097)

l.g.
toli

Die Klinker sind knallhart - ich hatte noch nie vorher einen Winkelschneider in der Hand und versuchte vergeblich, einen durchzuschneiden... etwa sechs Zentimeter dick. Ich glaube, wenn die mal sauber sind, brauche ich die nicht zu versiegeln. Einmal mit dem Kärcher drüber, und alles strahlt.
Wenn ich nicht diese Qualität vorgefunden hätte - unser Hof war damit vorher gepflastert -, hätte ich alles weggefahren und gefliest.
Aber nun haben Spezialisten das "verfugt"... und jetzt müssen diese Idioten, nachdem ich mal mit dem Kärcher drübergegangen bin und ab und zu einen Punkt gesetzt habe, der zeigt, wie die Klinker mal ausgesehen haben vor der Fugenaktion, alles wieder abscheuern. Natürlich sind da einige Fugen rausgeflogen, die haben nicht bis zum Grund verfugt. Es gab bisher keine Kohle. Aber ich fürchte, die hauen ab, wenn sie merken, wieviel Arbeit das ist. Dann darf ich das mit Wasserdruck machen. Und anschliessend dann mit Salzsäure. Scheissarbeit. Habe ich noch nie vorher getan, aber wenn da alle zu dämlich sind, dann muss ich alter Dackel das Problem selbst lösen. Wenn ich denen Salzsäure in die Hand gebe, dann könnte gleich der Finger weg sein... Roy



Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 29. März 2009, 09:07:13
Noch eine ganz wichtige Frage zur 3 - Kammer Glärkrube.

Das Abwasser von Dusche und Waschmaschine muß/soll in die 2. Kammer oder
in die 3. Kammer, der Versickergrube, geleitet werden?

Wenn in die 2. Kammer das einfließt, dann ist diese ziemlich bald gefüllt und in der kommenden Regenzeit
ist das anheben dieses Tankes damit ausgeschlossen.

Aber wie verhält es sich mit der Lauge von der Waschmaschine? Meine Frau, die meisten Frauen, nimmt immer zuviel
Waschpulver. Verstopft da dann irgendwann etwas. Auch hört man dann immer das Plätschern des einlaufenden Wassers.

Wer weiß was?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: juerken am 29. März 2009, 12:28:18
Hoffentlich bekomm ich keinen auf die Mütze  - bin kein Fachmann!

In meinem Haus welches meiner Ben gehört habe wir 2 Sickergruben in Nr. 1 fließt der Toeletteninhalt nach
getaner Arbeit  mit dem Wasser der Spülung. Der Inhalt der Spülung sinkt und kann nicht versickern, wenn
die Nr. 1 gefüllt mit Wasser ist läuft es über in Nr. 2 da kann es versinken.
Ist in Nr. 1 nur noch mit Honig gefüllt kommt der Honigwagen ( toller Ausdruck - Klasse ) und pumpt den Honig ab.
Dazu muß ich aber sagen wir haben ums Haus rum eine Kanalisation mit einen 25 cm Querschnitt Betonrohr
worin das Brauchwasser fließt und rechts und links des Grunstücks in die Stadtkanlisation abgeleitet wird.

Vielleicht hat das mit deinem Problem nichts zu tun   aber möglicher weise funktioniert dein 3 Kammer Systhem
genau so.
Wie gesagt ich bin kein Honigfachmann

Gruß Jürgen
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hfunk am 29. März 2009, 14:19:37
Wir haben einen Tank wie auf folgendem Bild, 2 Kammer-System,
in der 2ten Kammer sind die Elemente nach kleinem Bild.
Bei Inbetriebnahme wurde er mit Bakterien geimpft.

(http://www.filehive.com/files/090329/WC-Tank1.jpg)

Nach dem Tank hat es 4 gemauerte Schaechte wie rechts auf dem Bild,
erst nach dem 4ten fliesst das Wasser in unser Land.

(http://www.filehive.com/files/090329/WC-Tank2.jpg)


Das Dusch-, Wasch- und Kuechenabwasser fliesst in den 2ten gemauerten Schacht.
Wir sind im Mai ein Jahr im Haus, bis heute nie geleert und es riecht nicht.
Hans
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 30. März 2009, 04:46:48

Abwasser aus Dusche und Spüle.


Wird bei uns folgendermaßen entsorgt.

Die Abwasserrohre werden zu einem außer Haus liegenden Verteilungsrohr geführt, in dem auf die ganze Länge, ein bis zwei mm große Löcher gebohrt wurden.

Die Löcher sind in 04:00 - 05:00 Uhr Position gebohrt worden.

Die 2 Endungen des Verteilerrohres sind mit Blindkappen verschlossen.

Der Durchmesser des Verteilerrohrs sollte nicht unter 12 cm sein, die Zuläufe richten sich nach dem Abfluss der Duschen, Spülen und Waschtische.

Das Verteilungsrohr dient nun gleichzeitig als Gartenbewässerung, liegt am oberen Ende eines Abhanges, durch die Vielzahl an Löchern trat das Wasser, bisher immer ohne Stauung aus. Wir achten aber darauf das, bei Gartenarbeiten, die Löcher nicht mit Erde verschüttet werden.

Die Rohrlänge beträgt bei uns 7 Meter mit 3 Zuläufen, ist aber individuell anpassbar.

Es empfiehlt sich vor dem Verteilerrohr, Begrenzungsstäbe in den Boden einzuschlagen, damit sich die Verbindungen, zwischen Zuführenden Rohren und Abgebendem Rohr nicht lösen. Ansonsten bekommt man viel ungebetenen Besuch, vom Insekten Thema.



BLIND   l……………..Verteiler……………………….........…..l   BLIND
                        I                                          I
                        I                                          I
                        I                                          I
                                    Zuläufe


Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. April 2009, 01:54:01
@ ilunkinam am 30.März 2009

"Abwasser aus Dusche und Spüle"

Diese Abwasser sind Schmutzwasser wie die Fäkalien. Du kannst diese Abwasser in der hausinternen
Sammelleitung unterhalb der Haus- Bodenplatte, zusammen mit den eigentlichen Fäkalien aus den Toiletten,
in demselben Rohr zur ersten Kammer, zur Fäkalienkammer leiten.

Hier und nur hierher gehören diese verschmutzten und teilweise giftigen Abwässer.  :-X

Wer drei Kammern hat, der kann mit dem weitgehend gereinigten Wasser aus der dritten Kammer die
Pflanzen giessen. Dazu bnötigst Du eine Pumpe um genügend Druck zu erzeugen.

Vorzugsweise erstellst Du von Pflanze zu Pflanze, von Rasenfläche zu Rasenfläche eine leicht
eingegrabene Leitung, die Du über die Pumpe, ab der dritten Kammer versorgst.

Du musst hier einen Tauchchbogen bis hinunter zum Grund der Kammer machen, sonst: Sofern das Wasser
schnell versickert, saugt Deine Pumpe nur luft.

Oder BESSER:
Du machst die dritte Kammer ebenfalls als geschlossene Kammer, allerdings mit einem Überlauf zuoberst,
der ausserhalb dieser dritten Kammer in eine mit Schotter gefüllte Sickergrube mündet. So hast Du dann immer
eine mit "Wasser" gefüllte dritte Kammer und eine Überschwemmung ist sehr unwahrscheinlich.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 02. April 2009, 05:45:49

Hallo Cee

So giftig bin sind wir auch nicht. ;D :D

Mit dem Geschirr hast du in gewisser weise schon recht.

Übrigens das Projekt wurde von dem König von Thailand in seinen Umweltprojekten mit vorgestellt, eben wegen der Wasserknappheit in manchen Monaten.

Deine Alternative „3 Kammersystem“ haben wir auch, aber mit getrennten Brauchwasser und Toilettenwasser (Fäkalien).


Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: samurai am 02. April 2009, 07:56:28
Binturong,
Zitat
Dort steht nun das Wasser, auch in der Trockenzeit und versickert ganz ganz
langsam in dem Lehmboden. Seit einem Jahr hat sich von denen noch niemand gerührt deswegen. (Viele Moskitos)

Einfach ein paar Fische rein die vorzugsweise Mückenlarven essen. Dann klappts auch mit die Mücken und Mia hat frischen Fisch.  :)

grüße ausm süden
samuai
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 09. Juni 2009, 23:54:16
An alle.

Brauchwasser und Abwasserleitungen im Haus, die blauen.

In unmittelbarem Zusammenhang mit der Haus- Abwasserentsorgung steht wohl die Brauchwasser-
und die Abwasserinstallation im Haus. Dazu gibt es auf dem Markt eine grosse Menge von intelligenten
Teilprodukte in Kunststoff, Metall, alle in verschiedenen Rohr- Innendurchmesser (NM) und alle ausser
Metall, in blauer Farbe.

Viele Bauherren lassen auch hier denken und handeln, ohne sich die Hände schmutzig zu machen.
Ein kleiner Rat zu dieser Fremdleistung:
1.
In Europa werden Brauchwasserleitungen zur Abnahme unter
Druck gesetzt. Leckstellen werden so sofort sichtbar und müssen korrigiert werden, wichtig besonders
bei Unterputzinstallationen, die nachher nicht mehr zugänglich sind.
2.
In Thailand ist der Druck, besonders ab dem Wasserturm auf dem Land, gering. Trotzdem können
Leckagen entstehen, die später grossen Ärger und Kosten verursachen. Zwei Ursachen hebe ich hier
hervor:
2.1
Viele Teile werden als Verbindendes Medium, geklebt. Die Verbindungsstücke werden bei den
Klebestellen per Finger mit typisiertem Kleber aus der Metalldose beschmiert, ineinandergestossen, in
Position gedreht und - fertig. Überprüfe, ob der Arbeiter saubere Finger hat, Bauschutt klebt schlecht.
Pfuscher vergessen sogar den Kleber.
2.2
Andere Teile werden per Gewinde ineinandergedreht. Als Dichtung dienen hierzulande aufgerollte,
hauchdünne, etwa 5 mm breite, typisierte  Bänder, welche auf das Gewinde des "Vaterstücks"
angebracht werden. Wenn die Umwicklung zu knapp ist, dann leckt das Gewinde unter Garantie.

Grüsse
Cee


 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 10. Juni 2009, 03:30:33
Hallo Cee,
ich habe Dich schon vermisst!!!
Schön, Dich wieder zu lesen.
Ich hatte schon gefürchtet, Du hättest LOS den Rücken zugedreht.
Wohnst Du nicht in der Nähe von Cha am?
Ich werde im Spätjahr nach Huahin kommen, wär schön, Dich kennezulernen.
Schöne Grüße
Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 10. Juni 2009, 04:38:59
Zitat
typisierte  Bänder, welche auf das Gewinde des "Vaterstücks"
angebracht werden.

Werden in deutschland auch angewendet, bei Kunststoffverbindungen, oder Feingewinden.

In Thailand, bei den blauen Rohren, event. mit Messingeinsätzen (achtung können sich lockern) mal mit Hanf und Fermit versuchen, habe mir welches aus Deutschland mitgebracht, wird dicht.

Vorteil beim Hanf, es kann auch ein Stück zurückgedreht werden, was bei dem Teflonband nicht geht.

Gruss Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. Juni 2009, 04:31:40
@ ilunkinam Gestern

"...mal mit Hanf und Fermit versuchen, habe mir welches aus Deutschland mitgebracht, wird dicht."

Hier kann ich mich anschliessen. Hanf ist eine bewährte Sache. Es ist zudem einfacher anzubringen,
als diese hier ueblichen Bändchen, die zudem leicht reissen- eine richtige Fummelei.

Kannst Du "Fermit" der Umgang damit und den Grund der Anwendung ev. erläutern,
Du kannst es besser als ich, danke.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: ilunkinam am 11. Juni 2009, 04:42:13
Fermit ist die Herstellerfirma, wenn in den deutschen Baumärkten danach gefragt wird, bekommt man was man möchte.

Link: http://www.fermit.com/de/produkte/fermitspezial.php

Fermit-spezial ist wie eine Crem, welche das Hanft elastischer macht, gut auf dem Gewinde hält und dazu noch extra abdichtet.

Gruß Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. Juni 2009, 22:17:30
Fortsetzung

Baruchwasser und Abwasserleitungen im Haus, selber machen.

Wie sich aus meinem Basisartikel erahnen lässt, kann man bei Neubauten und bei Umbauten das
Leitungswesen leicht selber machen. Ich habe es gemacht, indem ich erst einmal in einem grossen
Baumarkt alle Produkte ansah, aufzeichnete und ausprobierte, d.h., in die Hände nahm.

Vorsicht, wir sind alle viel zu gescheiht, das Ganze ist supereinfach. Ich erzähle hier mal in Worten,
welche Produkte es braucht. Natürlich ist meine Aufzeichnung nicht vollständig. Ich beschreibe hier mal
die Brauchwasser Zuleitung und die Abwasserleitung ab Brauchwasserstelle, Lavabo, Spühle u.dgl.

1. Werkzeuge:
Eine Eisensäge, ein Filzschreiber fein z.B StabiloOHPen, ein Masstab 2 m klappbar, eine feine Halbrundfeile
um die "Brauen" zu entfernen.

2. Kleber, Dichtungsmaterial:
Typisierter Kleber und Dichtungsmaterial wie vorweg, auch von ilunkinam gestern und heute, beschrieben.

3. Die Rohre, ab Stange sind sie 6 m lang:
Für die Brauchwasser- Zuleitung, Durchmesser innen 18 mm (NM18) = Aussenmass 22 mm.
Für die Abwasserleitung direkt ab Lavabo, Spühle u.dgl. NM 35 mm.
Für die weiterreichenden Abwasserleitungen bis zur Hauskanalisation, NM 40 mm.

4. Die Adapterstücke, Bögen u.dgl.:
Diese haben jeweils einen Innendurchmesser, in den das zu ergänzende Rohr hineingeschoben wird.

4.1 Bogen 90 Grad
4.2 Bogen 45 Grad
4.3 Rohrverbindungsstück gerade, zur Verlängerung von Rohren.
4.4 Reduzierstück von grösserem zu kleinerem Aussendurchmesser der Rohre, gerade.
4.5 T- Stück mit 3 Anschlüsse für Rohre mit gleichem Durchmesser.
4.6 T- Stück mit 2 gleichen Anschlüssen in Linie und einem Anschluss mit anderem Durchmesser.
4.7 Übergangstück vom Rohr zu einer Armatour, mit Kunststoff oder Messinggewinde. (Kunststoff ist gaga.)
4.8 Duschablauf mit Siphon senkrecht, NM 55 mm und horizontalem Ablauf- Übergangstück, NM 35 mm.
4.9 Verschlusszapfen mit Gewinde in Kunststoff oder Messing, um bei einem Profisorium ein Rohr abzuschliessen.
4.10 Flexible Druckschläuche zu den Armatouren.
4.11 Absperrhahn in Kunststoff- oder Messinggewinde auf zwei Seiten.

Mache eine einfache dreidimensionale Skizze und zeichne hier die Teile ein. Nummeriere die Teile.
Mache eine Liste mit allen Nummern und schreibe die Menge der Teile anhand Deiner Skizze dahinter.
Fahre in den Laden, niemand hat Fachkenntnisse, hole eine süsse Verkäuferin und kaufe ein.
Bei Fehlern können Teile in Originalpackung eingetauscht werten- Mein Tip:  lächle mit 30 Zähnen in Front.

Und viel Spass, Du kannst es!  :)

Grüsse
Cee
 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: menetekel am 16. Juni 2009, 08:31:46
Stichwort Schmutz- Wasser abweisende Farbe.
Hat die jemand schon benutzt, und weiss wie die auf Thai heisst ? Meine noch sehr zu verbessernde Kenntnis der Landessprache sagt ขี้ ฝุ่น ปฏิเสธ กระป๋อง สี (khi fun pa ti set gra pong si). War letzens beim HomePro, aber irgendwie haben die nicht so richtig verstanden was ich damit meine, und kamen mit der normalen Farbe an ....

Danke vorab !

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 16. Juni 2009, 18:10:38
Falls du eine derartige Fassadenfarbe suchst:

Lotus-Effekt usw. ist alles nur Gerede . Wichtig ist , dass die Fassadenfarbe einen ordentlichen Anteil  Silikonharzen mit enthält , nicht nur billige Acrylat-Dispersion. Das bekommt man weltweit nicht als Billig-Farbe. Also, namhaften Hersteller aussuchen und sich beraten lassen.
Am besten wäre es , wenn hier jemand schon gute ( langjährige ) Erfahrungen gemacht hat.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. Juni 2009, 03:04:32
@ werner.freitag Gestern

"Also, nahmhaften Hersteller aussuchen und sich beraten lassen."

Wenn ich Deinen zweiten Satz lese, glaube ich, dass Du das obige Zitat selber bezweifelst.
Wer ist ein "nahmhafter Hersteller" und wer beim Donnerwetter soll einem  in Th.  beraten?

Ich müsste es wissen, habe aber unter diesen zwei Aspekten selber eine massive Bauchlandung gemacht.  :(
Die Farbe war dermassen pigmentarm, dass nach 3 Anstrichen der Zement weiterhin durchschimmerte. Die Farbe
war purer Beschiss.

Deshalb komme ich auf eben diese, Deine zweite Aussage zurück:

"Am besten wäre es, wenn hier jemand schon gute (langjährige) Erfahrungen gemacht hat."

Wir können uns gegenseitig helfen, sonst hilft uns niemand. Bin auf die Anregungen aus der Runde
gespannt!
  :)

Und noch etwas: geziemt Euch nicht, gute Firmen und Produkte beim Namen zu nennen, die Admin wird
hier wohl ein Auge zudrücken!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 17. Juni 2009, 19:24:40
Hallo Cee,

tut mir leid , ich wollte dich nicht verarschen.
Ich war seit 1978 in der Lackrohstoff-Industrie tätig , deshalb habe ich manchmal eine  Meinung dazu.

Wir starten gerade mit Bauen in Thailand. Ich habe mit Fassadenfarben noch keine Erfahrung in Thailand. Spezifiziert ist ja meistens TOA. Hier aus einer Baubeschreibung für uns:

   All cement walls are coated with emulsion paint by TOA, Classic, Nano type
    All structural Steel double coated with TOA’s rust resistance oil paint
    Hard wood door and window frames are coated with TOA’s Woodshield
    Teak wood Doors and windows are finished with lacquer
    Wood Parquet floors apply with Urethane from Bayer, semi gross, for two layers

Wie gesagt , wenn Nano dasteht , sollte viel Silikon drin sein.
Gibt es die großen Hersteller in Thailand ? Die habe ich gefunden:

SIGMA PAINTS (THAILAND) LTD manufacturers of architectual paint pammastic, extra pam,sigma marine paints, heavy coated paints, industrial paints. 36 Moo 14 bangchan Industrial Estate, Sukhapibal 2, Road, Minburi, Bangkok 10510. Tel: (02) 517-8592/4  517-0166/7 fax: 517-1448
AKZO NOBEL COATINGS LTD car refinishing paint, industrial coatings, wood coatings. 34 Moo 4 Petchkasem Rd, Km 28.5. Omyai, Sampran, Nakornpathom 73160. Tel: 429-0031 (02) fax: 429-0463
NIPPON PAINT (THAILAND)LTD  101 Gp 3 Soi Suksawad 76, Bangkok. Tel 02 463-0032  463-0116 Fax: 463-2214. Makers of emulsion paint, enamel paint, primers, anti corrosive paint, auto paint, powder paint ,baking enamel paint,
SINCLAIR PAINT (THAILAND)LTD  quality American paints from laquer to polyurethane for homes etc. since 1928. fACTORY 84 Ramintra: 517-0031/3 FAX: (02) 517-0034 36 gP 14  Bangchan Industrial Estate, Sukhaphibal 2 Tel: (02) 517-8592/4 Fax: (02) 5171448
Bis auf Sinclair kenne ich alle , sollten gute Qualität herstellen. Aber eigne Erfahrung ist nicht zu schlagen.
Gruss
Werner
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 17. Juni 2009, 19:49:57
@ werner.freitag

In deiner Liste fehlt der Hersteller Jotun aus Norwegen.
Gerade diese Firma hat meiner Meinung nach die größte Erfahrung in Holzanstrichen, u. A. da in Norwegen traditionell Holzhäuser gebaut werden.

Die produzieren seit über 40 Jahren in Thailand. Link: http://www.jotun.co.th (http://www.jotun.co.th)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 17. Juni 2009, 19:53:09
werner.freitag

“All structural Steel double coated with TOA’s rust resistance oil pain”

Bei dem Baustahl handelt es sich doch meist um dieses C - Profil.(?)
- als Dachsparren z. B..

Wie bekommt man von dem Roheisen die Farbe zu 100 % in das „C“ hinein.
Mit dem Pinsel kommt man nicht hin.
Beim sprühen deckt es auch nicht 100 &ig ab.

Wie macht man das am besten?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 17. Juni 2009, 20:29:10
... Mit dem Pinsel kommt man nicht hin. ...

Ich kann dir meinen abgewinkelten Flachpinsel leihen.  :-\

(http://car-hifi-produkte.de/images/big/einbauzub1_689.jpg)

Bitte nach Gebrauch gereinigt zurück, da ich ihn auch zum Backblech einfetten benutze.  :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 17. Juni 2009, 21:13:23
hellmut

Schon mal gemacht?

Nöö, sonst würdest du wissen, dass es mit dem nicht geht.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 17. Juni 2009, 21:49:42
Schriebst du nicht "C-Profil?  ???

Bei ganz schweren Fällen empfiehlt sich vor dem Dachbau einen Swimmingpool, min. 6 Meter lang, zu errichten, diesen mit Farbe füllen und die Stahlprofile im Tauchverfahren lackieren.  :P
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 18. Juni 2009, 00:11:48
Falls du eine derartige Fassadenfarbe suchst:

Lotus-Effekt usw. ist alles nur Gerede . Wichtig ist , dass die Fassadenfarbe einen ordentlichen Anteil  Silikonharzen mit enthält , nicht nur billige Acrylat-Dispersion. Das bekommt man weltweit nicht als Billig-Farbe. Also, namhaften Hersteller aussuchen und sich beraten lassen.
Am besten wäre es , wenn hier jemand schon gute ( langjährige ) Erfahrungen gemacht hat.

Ich habe schon langjährige Erfahrungen mit Fassadenfarbe.. Zuerst probeweise billiges No-Name-Zeug z.B. für die verputzte Gartenmauer gekauft.. Das Zeug deckte erst nach dem 4. oder 5. Anstrich.. und weil sich die Farbe trotzdem nicht hielt, habe ich den Dreck dann später wieder abgekratzt..und mit dem Hochdruckreiniger die letzten Reste weggespritzt..  ;D

Jetzt nehme ich zum Streichen von Beton und Putz (Hauswände) nur noch „TOA 4-Seasons“. Das ist Reinacrylat..  und daher natürlich auch teurer als irgendeine namenlose Acrylat-Emulsion, deren  nicht angegebenen Anteil an reinem Acrylat wohl nur ein gut ausgerüstetes Labor feststellen könnte. 

Silikon ist in der genannten Sorte „TOA 4-Seasons“ nicht mit drin, doch habe ich es bis jetzt auch nicht vermisst.  Die Farbe deckt wunderbar und haftet auch sehr gut.
 
http://www.toagroup.com/index_th.htm

Ganz  Vorsichtige streichen den Beton noch mit einer Grundierung vor, die genau so teuer ist, wie die Farbe.  Das  mache ich jedoch nicht,  weil ich sowieso erst streiche,  wenn der Beton/Putz 1 Jahr alt ist . Anstatt teurer Grundierung nehme ich dann für den ersten Anstrich stark mit Wasser verdünnte (15-20 Prozent Wasser ) Farbe , damit die Mischung gut einziehen kann. Am nächsten Tag dann mit unverdünnter Farbe streichen ..und fertig ist der Anstrich..

Betonung auf Anstrich, denn zumindest der 1. Anstrich sollte nicht gerollt, sondern mit dem Pinsel bzw. Quast wirklich gestrichen werden, wegen der dann besseren Eindringtiefe der Farbe.  Das habe ich mal irgendwo in einem Bericht von Fachleuten gelesen und so mache ich das dann auch...in der Hoffnung, auch fachmännisch genug zu arbeiten. 

Wichtig ist es in Thailand auch,  ganz früh morgens zu streichen, wenn die Wände noch ziemlich kalt sind , denn bei warmen Wänden ist die Farbe schon früher trocken, als sie ausreichend tief in den Putz einziehen kann. Die hält dann nicht so gut und man bekommt keine gleichmäßig schöne Farbfläche. 

Mit der Haltbarkeit  der TOA 4 Seasons – Farbe  bin ich sehr zufrieden,  denn wenn sich in der trockenen Jahreszeit .. in staubiger und  durch Flugasche verdreckter Luft des Isaans .. Schmutz auf der Farbschicht abgesetzt hat, kommt ..ihr ahnt es evtl. schon...der Hochdruckreiniger zum Einsatz und ruck zuck ist alles wieder sauber.. und die Farbschicht haftet trotzdem noch bestens..

Nachstehend noch ein Link zu einer neuen TOA-Acryl-Wandfarbe.. Die wäre auch bestens geeignet, aber vermutlich ist sie noch etwas teurer als die „4-Seasons“ und selbst ausprobiert habe ich diese Farbe noch nicht.

http://www.toagroup.com/en/prdct/prd_dtl.aspx?param=147
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 18. Juni 2009, 02:14:48
@ werner.freitag

In deiner Liste fehlt der Hersteller Jotun aus Norwegen.
Gerade diese Firma hat meiner Meinung nach die größte Erfahrung in Holzanstrichen, u. A. da in Norwegen traditionell Holzhäuser gebaut werden.

Die produzieren seit über 40 Jahren in Thailand. Link: http://www.jotun.co.th (http://www.jotun.co.th)

Hatte die Liste aus einer Branchenaufstellung, sicher nicht vollständig.
Jotun hat natürlich Super-Produkte ( kaufen unsere Rohstoffe ), und sind nicht nur bei Holz sehr gut.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 18. Juni 2009, 02:25:44
Klingt gut , die "Supershield ALL".

Ein Reinacrylat von Rohm & Haas als Polymerbindemittel ist nichts Schlechtes.
Bei uns sind die Silikonharze vor allem drin , um die Anfälligkeit gegen Verschmutzung zu senken. Wird dann als Lotus-Effekt erklärt ( den es gibt , aber der schwer realisierbar ist ).

Wie gesagt , uns wurden auch TOA-Produkte empfohlen , von einem befreundeten Thai-Archtekten , der nichts an unserem Bau verdient.

Gruss

Werner
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 18. Juni 2009, 03:38:21

Bei uns sind die Silikonharze vor allem drin , um die Anfälligkeit gegen Verschmutzung zu senken. Wird dann als Lotus-Effekt erklärt ( den es gibt , aber der schwer realisierbar ist ).


Hier in Deutschland wird doch schon Reklame in der Art gemacht, daß Lotuseffekt und Silikonharz angeblich "gestern" war und man heute einen viel besseren Abperl-Effekt mit Nanopartikeln in der Farbe erzielt..

Mal abwarten,  was noch alles erfunden wird.  Ich bin konservativ und setzte vorerst noch auf Altbewährtes..Dazu gehört in Thailand die TOA 4-Seasons Reinacrylatfarbe.  Der 10-Liter Eimer kostete so um die 1500 bis 1800 Baht meine ich.. Diese Preisklasse muß für die Urlaubshütte reichen..



Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 18. Juni 2009, 03:43:35
... Jotun hat natürlich Super-Produkte ( kaufen unsere Rohstoffe ), und sind nicht nur bei Holz sehr gut.

Es ist sicher nicht mein Bestreben für irgendeine Firma Schleichwerbung zu machen. ...

Meine Wohnung hatte ich zweimal mit TOA Produkten angestrichen. ... War jedesmal ein Riesenspass und mehr Farbe als auf den Wänden war ... (ließ sich mit Duschen bereinigen  ;D ).
Doch im Grunde sehe ich keinen rationalen Grund bei der Farbe zu sparen, zumal ich als "Farang" weniger auf das kurzfristig eingesparte Geld schaue als auf die langjährig zufriedenstellende Wandfarbe.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. Juni 2009, 04:12:19
@werner.freitag Gestern um 19: 24: 40 h

"tut mir leid, ich wollte dich nicht verarschen."

Hast Du überhaupt nicht und eine Mimose bin ich keineswegs, im Gegenteil: Was da gestern alles für
gute Beiträge geschrieben wurden, hätte mir im WS o7/o8 bei meinen "Malerarbeiten" viel Ärger erspart
und unter die Dusche musste ich so oder so nach der Arbeit, auch mit einer schlechten Farbe.  ;)

Kann man eigentlich bei Mauerwerk aussen und innen die gleiche Farbe verwenden oder wie lautet 
die unterschiedliche Fachbezeichnung der hier favorisierten Produkte?


@Biturong Gestern um 19:53:09

"Wie bekommt man von dem Roheisen die Farbe zu 100% in das "C" hinein."

Bei Roheisen ist ja der erste Anstrich eine Rostschutzfarbe. Meistens bleibt es bei dieser Grundierung,
weil die Eisenkonstruktion ja für die Dachkonstruktion eingesetzt wird. In dem meisten Fällen ist die
Dachkonstruktion im Endeffekt nicht mehr sichtbar.

Gerade hier musst Du aber aufpassen: Die einzelnen Stahlprofile werden vor der Bearbeitung
nebeneinandergelegt und gemeinsam gepinselt. Danach werden sie zugeschnitten und vor Ort verschweisst. Beim Schweissprozess wird im Schweissbereich die Grundierung verbraten. Ohne Nachbehandlung entstehen hier 
die verheerenden Roststellen der Zukunft.

Achte darauf, dass nach dem Schweissprozell alle Baustähle minutiös nachgrundiert werden, per Pinsel.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 18. Juni 2009, 04:26:24
... Kann man eigentlich bei Mauerwerk aussen und innen die gleiche Farbe verwenden ...

Die Frage geht zwar nicht an mich, aber bei Außenanstrichen will man möglichst Witterungsbeständigkeit und lange Lebensdauer erreichen, bei Innenanstrichen ist gesundheitliche Unbedenklichkeit vordergründig.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 18. Juni 2009, 11:29:26
Hallo Cee,

das Eisen habe ich nur mit einer Rostschutzfarbe zweimal gestrichen.
Aber ich mach dies nicht, damit es schöner aussehen soll, sondern damit sich kein Rost festsetzt (im Dachstuhl).
Dies ist auch besonders wichtig, beim Hausbau am oder in der Nähe des Meeres. (Salzige Meeresluft!)
Wenn ihr jetzt aus einer „Baubeschreibung“ (Hört sich nett an.) heraus lest, dass alles zu 100 % gestrichen ist,
kann ich das nicht glauben. Ihr werdet es ja dann selber erfahren.
(http://i730.photobucket.com/albums/ww308/Binturong/DSC0206244.jpg)
Den dort kommt kein Pinsel und kein Spray, ob Kompressor oder Spraydose, hin.
-   Der Swimmingpool von Hellmut ist nämlich die einzigste Lösung. –
 
Noch etwas zur Grundierung.
Auf der/den Dosen steht immer darauf: Eisen fettfrei machen.
Schön und gut. Aber alle diese Eisenprofile sind mit „Gleitölen -fetten“ von ihrer Produktion her überzogen. Ist das fettfrei?
Muss so sein, denn ich habe noch nie einen Thai gesehen der den Stahl erst davon gesäubert hätte.
Hat einer von euch schon mal?
Ich hab es mal bei ein paar Stangen, mit Thinner, gemacht. Nur um zu sehen.
1.   Eine sehr aufwendige Arbeit
2.   Bei nicht sofortigem anstreichen – Flugrost.
3.   Konnte nicht 100 %ig streichen, s. o..
4.   Weiß nicht, ob es überhaupt was bringt.

Die Dinnger gehören von der Fabrik aus schon grundiert. Gibt es aber nirgends zu kaufen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 18. Juni 2009, 13:00:01
Einen hab ich noch:

werner.freitag
„Hard wood door and window frames are coated with TOA’s Woodshield”

Diese Lasur von TOA hatte ich anfangs auch auf meinen Hölzern.

Nur die Leute von TOA sollten die Mehreinnahmen der teueren Farbe nicht für ihre Werbung verwenden,
sondern ihre Holzlasuren nochmals gründlich überprüfen.

Alle meine angestrichenen Hölzer (Harthölzer), Türen, Fensterläden, Ortgang auch die im Schattenbereich und ohne Bewitterung,
musste ich nach 1 ½ Jahren schmirgeln und nach streichen.
Die Farbe entweder verwittert, ausgebleicht oder am abblättern.

Mit einer Lasur von ATM bin ich jetzt voll zufrieden.
Normales ausbleichen, nach 5 Jahren und kein Abblättern.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 18. Juni 2009, 19:25:14
[quote author=Kubo

Hier in Deutschland wird doch schon Reklame in der Art gemacht, daß Lotuseffekt und Silikonharz angeblich "gestern" war und man heute einen viel besseren Abperl-Effekt mit Nanopartikeln in der Farbe erzielt..




[/quote]

Ja , auch ein Modewort, sagt nur etwas über die Teilchengröße aus , eben im Nanometerbereich. Hat erstmal garnichts mit Schutzeigenschaften usw. zu tun. Nano war schon immer in den Beschichtungsstoffen drin. Man kann aber durch gezielte Synthese bestimmter Nano-Partikel auch besondere Eigenschaften erreichen. Für Fassadenfarben braucht man das nicht wirklich.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 18. Juni 2009, 19:28:43
... Kann man eigentlich bei Mauerwerk aussen und innen die gleiche Farbe verwenden ...

Die Frage geht zwar nicht an mich, aber bei Außenanstrichen will man möglichst Witterungsbeständigkeit und lange Lebensdauer erreichen, bei Innenanstrichen ist gesundheitliche Unbedenklichkeit vordergründig.

Sehe ich auch so. Für Wandfarben sollte es noch ein gutes Deckvermögen geben und leichte Verarbeitung. Es muß nicht so hochwertig sein , wie im Aussenbereich.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: werner.freitag am 18. Juni 2009, 19:37:46


Mit einer Lasur von ATM bin ich jetzt voll zufrieden.
Normales ausbleichen, nach 5 Jahren und kein Abblättern.


Wer ist ATM , konnte nichts finden ?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. Juni 2009, 23:31:48
@Biturong Heute

"Den dort kommt kein Pinsel und kein Spray, ob Kompressor oder Spraydose, hin. - Der Swimmingpool
von Hellmut ist nämlich die einzige Lösung.-"

Vorweg: Ein eindrückliches Bild, genauso sieht es aus! Stahl wird von Zementmörtel wohl geduldet, sofern er
wasserdicht umschlossen ist. Unbehandeltes Alu würde bei Berührung mit Zementmörtel pulverisiert!

Das Tauchverfahren ist wahrlich eine gute Sache ansich. In unserem Fall habe ich aber einige Bedenken:
1. Hast Du einen Tauchtrog in der ausreichenden Länge zur Hand?
2. Bedenke die Menge von Rostschutz- Grundierung, die Du einfüllen musst, um zu tauchen.
3. Nach der Verschweissung auf dem Dach, musst Du, zumindest bei den Schweissstellen, nachstreichen -
dringend - wie bereits gesagt.

Spätestens hier bekommt @hellmut Gestern 20:29:09 mit seinem abgewinkelten Pinsel recht.
Werden wir erfinderisch: Mit Pinsel und dem Mofa zur nächsten Töffligarage - Schraubstock, einspannen,
noch ein Knick und no a Knick-!  ;)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 19. Juni 2009, 10:32:56
Ein Knick würde reichen!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. Juni 2009, 02:20:19
@ Biturong Gestern

Dann haben wir ja die Lösung: Ein Knick mehr, dann lasst den Pinsel schwingen.  :)
 
Noch etwas zum Tauchverfahren: Die Rostschutzfarbe trocknet schnell wie der geoelte Blitz. In einem
Tauchtrog gäbe es massive Farbverluste. Laufend Verdünner nachschütten, kann schnell mal ins Geld
gehen und die Schmetterlinge bekommen gewellte Flügel...ungewollt sozusagen   :(

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 23. Juni 2009, 00:22:28
Hat einer von euch schon mal gesehen, dass irgend jemand auf der Baustelle den Stahl dort in der Farbe badet?

Das ist doch ein gefundenes Fressen speziell für uns Deutsche.
Wenn man die Baubeschreibung dementsprechend gestaltet,
gib sie viel Raum für spätere Reklamationen.

Anwalt- und Gerichtserfahren wie wir doch sind,
können uns so den halben Bau bezahlen lassen. – Also gut: 10 % Rabatt sind drin.

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Juni 2009, 05:06:33
@ Binturong Gestern

"Hat einer von Euch schon mal gesehen, dass irgend jemand auf der Baustelle den Stahl dort in der
Farbe badet?"

Das Tauchverfahren ist doch bereits Schnee von gestern.

Was soll das jetzt, wir haben in den letzten Artikeln doch gemeinsam aufgezeigt, dass auch "C"- Profile
mit einem abgeänderten Flachpinsel, wie er von hellmut am 17. d.M. vorgestellt wurde, ergänzt durch
einen weiteren Knick, gestrichen werden können.

Also-  ???

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Juni 2009, 18:52:24
Frage an alle

Welche baulichen Massnahmen bieten mindestens beschränkten Schutz des Hauses gegen Tierbesuche,
z.B. Schlangen?


Zu diesen Überlegungen gibt es einige Eckpfeiler aus persönlichen Erfahrungen und interessanten
Beiträgen hier im Forum.

1. Unser Dii hat sein Haus mitten in Bkk und hatte trotzdem immer wieder Schlangen im und ausserhalb seines
Hauses. Mit seiner Doku zum schonungsvollen Fang und zur Entfernung "seiner Phyton aus der oberen Etage,
hat er uns lange begeistert. Die Visage der schwarze Monokelkobra hat er arg demoliert usw.

2. Nach längerer Abwesenheit entdeckte ich in der damals noch nicht verkleideten Dachkonstruktion in
Stahlprofilen, über meinem Bett in unserem Schlafzimmer eine mittelgrosse, abgestreifte Schlangenhaut.

2.1 Den Kletterbaum mit Spazierweg aufs Dach haben wir inzwischen gefällt- indbesondere auch wegen den
Ameisen, die unser Dach zu bevölkern begannen.

3. Beim Bier, im Korbsessel vor der Glotze parkiert, entdeckte ich plötzlich hinter mir auf dem Fliesenboden
eine junge Schlange - huch!

3.1 Haustüren die nach dreussen führen, sind erfahrungsgemäss dauernd offen, nicht nur hier in Theiland, auch bei
uns in Europa auf dem Land. Wie halten sich die Bauern Hühner und anderes Getier aus den Räumen? Indem sie die
Aussentüren zweiteilig erstellen, in eine obere und eine untere Türe. Die untere Hälfte ist immer zu und oben
entsteht so genügend Aussicht und Frischluft.

3.1.1 Wichtig ist dabei, dass die untere Türe leicht mit einer Hand entriegelt, geöffnet geschlossen und verriegelt
werden kann. Mache an der Türe aus Holz einen Riegel der im Rahmen durch eine Halterung angehoben wird
und durch sein Eigengewicht selber einklinkt, bzw. hineinfällt. Der Riegel muss soweit oben angebracht werden,
dass Du die Türkante und den Riegel mit einer Hand ergreifen kannst.

4. In Phuket, unsere Nachbarn und wir bewohnten je in der zweiten Etage von zwei Nachbarhäusern
ein Appartement. Beide Appartements sind von unten über je eine Betontreppe mit hoher Steigung bei den Stufen,
erschlossen. Beim Nachbarn steht ein Baum unmittelbar an seinen Balkon anlehnnend, bis zu seiner Traufkante
reichend. An einem helllichten Tag waren beide mit Besen bewaffnet damit beschäftigt eine schwarze Schlange
zuerst aus dem Appartement, dann über den Balkon, und nach unten zu befördern.

4.1 Sei vorsichtig mit Bäumen und Stauden direkt berührend oder in Reichweite von der Hausfassade,
von Fensteröffnungen, von Balkonen und von Dächern.

5. Ich habe immer wieder beobachtet, dass kleinere Schlangen sich parallel entlang von der untersten
Treppenstufe oder bei Terrassen welche das Erdreich um ca. 20 cm überragen, diesem Hindernis nach
entlangschlängeln. Dabei war die Senkrechte von nur 20 cm offenbar nicht das Ziel deren Kletterfreude,
dh. sie blieben unten.

5.1 Beim ebenerdigen Anschluss an eine Terrasse hingegen, Hauszugänge, Einfahrten, schlängeln sich die
ungebetenen Tiere dagegen ungeniert und in jede Richtung weiter. Reduziere diese Gefahrenquellen.

6. Dii hat uns gezeigt, wo sich seine Phyton versteckt hielt, während sie genüsslich alle seine Kätzchen
verspeiste.

6.1 Bei einer Schlitze zwischen Erdreich und Hauswand klaffte ein breiter Eingang ins Reich unter
seinem Haus. Solche Öffnungen und Hohlräume können gerade in Bkk auch und besonders durch
die berühmten Absenkungen entstehen.

7. Dagegen, dass grosse Schlangen grundsätzlich dorthin gelangen, wo sie Futter erwarten, ja, dagegen habe
ich, mit Ausnahme der geteilten Hauseingangstüren nach 3.1, noch keine Ideen.  ???

Grüsse
Cee
 
 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sitap am 23. Juni 2009, 20:48:00
Bei der Terassentür haben wir eine 2-teilige "Moskito-Schiebetür", die wir auch tagsüber immer geschlossen halten. Im Haus haben wir noch nie eine Schlange gesehen. Ums Haus herum gibt es aber eine Menge!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Juni 2009, 00:31:46
@ sitap am 23. Juni 2009

"...haben wir eine 2- teilige "Moskito-Schiebetür" die wir auch tagsüber immer geschlossen halten."

Danke, dass Du auch diese Variante erwähnst- eine gute Sache ansich. Wenn die Türen wohl nicht wegen
den Schlangen lückenlos geschlossen werden, dann bestimmt wegen den Moskitos.

Ich habe die Fenster- und Balkontür- Angebote mit verschliessbaren Haupttüren und den Moskito-Schiebetüren
innen, untersucht und habe die Qualität und den Verschleiss der Abschlüsse bei der Anwendung, d.h. eingebaut,
mit Interesse Verfolgt.

Schade, dass die eloxierten und typisierten Aluprofile ab Werk dermassen dünn erstellt werden. Das
Baukastenprogramm ist eigentlich gut und umfasend-aber alles ich auf extreme Kurzlebigkeit ausgelegt.
Gerade für Mietobjekten sind die Führungen unten und oben, insbesondere die Rädchen, schlicht und
einfach ein "Gfotz".

Nach kurzem, oft unachtsamem Gebrauch fahren die Türen aus den Geleisen und werden dann bei jeder
Bewegung umhergemurkst- schade nochmals.

Weis jemand Produkte in Th. für den Hausgebrauch, in akzeptabler Qualität, einfach zu verarbeiten,
benutzerfreundlich und preiswert? Die Schliessvorrichtung müssen unproblematisch für den Bewohner
unknackbar für Diebe und ebenfalls langlebig sein. Keine Fingernägelknacher!

Grüsse
Cee 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 25. Juni 2009, 01:10:35
@ sitap am 23. Juni 2009
Weis jemand Produkte in Th. für den Hausgebrauch, in akzeptabler Qualität, einfach zu verarbeiten,
benutzerfreundlich und preiswert? Die Schliessvorrichtung müssen unproblematisch für den Bewohner
unknackbar für Diebe und ebenfalls langlebig sein. Keine Fingernägelknacher!
Unknackbar für Diebe kannst Du vergessen!!

Ich habe selbst vor 2 1/2 Jahren gebaut und meine Fenster haben das gleiche, wie von Dir geschilderte Problem sie entgleisen am laufenden Band!!

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: menetekel am 25. Juni 2009, 14:17:50
@ sitap am 23. Juni 2009
Weis jemand Produkte in Th. für den Hausgebrauch, in akzeptabler Qualität, einfach zu verarbeiten,
benutzerfreundlich und preiswert? Die Schliessvorrichtung müssen unproblematisch für den Bewohner
unknackbar für Diebe und ebenfalls langlebig sein. Keine Fingernägelknacher!
Unknackbar für Diebe kannst Du vergessen!!

Ich habe selbst vor 2 1/2 Jahren gebaut und meine Fenster haben das gleiche, wie von Dir geschilderte Problem sie entgleisen am laufenden Band!!

Gruß uli

Hier --> www.wrvinyl.com hab ich in Bezug auf Fenster und Türen sehr gute Erfahrungen gemacht. Nix entgleist, alles ist dicht, nix kann rein.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sitap am 25. Juni 2009, 20:24:23
Die von mir erwähnte "Moskito-Schiebetür" ist auch aus den dünnen Profilen gemacht mit kleinen Rädchen, die oft entgleisen. Ich werde sie demnächst durch eine Schiebetür ersetzen, wie wir sie bei unserem moskitosicheren Aussensitzplatz montieren lassen haben. Diese Tür ist aus wesentlich grösseren und stabileren Profilen gemacht und hat oben eine C-Laufschiene aus Stahl in der Laufwerke rollen, wie man sie aus dem Möbelbau für schwere Schranktüren kennt. Die Tür hängt frei und wird nur von einem Führungsprofil am Boden geführt. Ein kleiner Schups mit einem Finger und die Tür gleitet zur Seite. Damit das Stahlprofil nicht zu sehen ist, hat die Firma diese mit dem braunen Alu abgedeckt. Eine saubere und gute Lösung von einem kleinem Handwerker im Hauptort.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 25. Juni 2009, 21:10:10
@ sitap am 23. Juni 2009
Weis jemand Produkte in Th. für den Hausgebrauch, in akzeptabler Qualität, einfach zu verarbeiten,
benutzerfreundlich und preiswert? Die Schliessvorrichtung müssen unproblematisch für den Bewohner
unknackbar für Diebe und ebenfalls langlebig sein. Keine Fingernägelknacher!
Unknackbar für Diebe kannst Du vergessen!!

Ich habe selbst vor 2 1/2 Jahren gebaut und meine Fenster haben das gleiche, wie von Dir geschilderte Problem sie entgleisen am laufenden Band!!

Gruß uli

Hier --> www.wrvinyl.com hab ich in Bezug auf Fenster und Türen sehr gute Erfahrungen gemacht. Nix entgleist, alles ist dicht, nix kann rein.

Dicht sind meine auch aber die, die ich häufiger auf und zu mache sind schon so gut wie im Ar...!! :'(
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. Juni 2009, 01:49:48

Ja so ist es. Wenn es erstklassige Profile gäbe, die der Handwerker in jedem grösseren Ort selber und
mit wenig Werkzeugen zu erstklassigen Produkten vervollständigen könnte- jetzt in der Krise... ein
Vorteil im Land.

@ menetekel am 25. Juni 2009

Thyssen Germany, ja, das wird wohl die angestrebte Qualität sein. Kommen die Profile aus D oder sind es
Lizenzprodukte aus Thailand?

@sitap am 25. Juni 2009

"...ich werde sie demnächst durch eine Schiebetür ersetzen,..."

Interessant, kannst Du uns dann hier mehr zu Deinen Erfahrungen und zum Produkt erzählen!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: menetekel am 30. Juni 2009, 18:14:18

Ja so ist es. Wenn es erstklassige Profile gäbe, die der Handwerker in jedem grösseren Ort selber und
mit wenig Werkzeugen zu erstklassigen Produkten vervollständigen könnte- jetzt in der Krise... ein
Vorteil im Land.

@ menetekel am 25. Juni 2009

Thyssen Germany, ja, das wird wohl die angestrebte Qualität sein. Kommen die Profile aus D oder sind es
Lizenzprodukte aus Thailand?

@sitap am 25. Juni 2009

"...ich werde sie demnächst durch eine Schiebetür ersetzen,..."

Interessant, kannst Du uns dann hier mehr zu Deinen Erfahrungen und zum Produkt erzählen!

Grüsse
Cee

Lizenzprodukte aus TH, nur das Glas wird extra importiert.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. Juli 2009, 02:56:16
Welche bauliche Massnahmen bieten mindestens beschränkten Schutz gegen Diebe udgl.

Ganz einfach,: Riegel, Vorhängeschlösser, Zäune, Mauern und so weiter... aber Vorsicht!  ???

In unserem Haus hat ein 18- jähriger Knabe den Holzladen aufgehebelt, bei dem er vorher als legitimer
Bewohner vor den Umbau, jeweils nachts raus und rein geschlichen ist, ohne dass es die Eltern merkten.
Als er dann wegen dem Umbau, zusammen mit seinen Eltern raus musste, ist er in unserer Abwesenheit,
über mehrere Tage eingestiegen wie immer und hat unseren gesamten Hausrat inklusive meiner Werkzeuge
und Maschinen geklaut. Später hat er dann ein Geständnis abgelegt. Am Rande: Wegen den obligaten
>5 Jahren Knast, hat "Man" sich dann erbarmt und die Anzeige zurückgezogen...

In der Folge habe ich mir einige Gedanken gemacht und diese auch umgesetzt. Das Ergebnis der
Gedanken ist ganz einfach. Sie dienten mir bei jeder folgenden Planung und jedem Realisat als
eine Art "roter Faden":

Welche Werkzeuge hat der Feind?
Wo und wie wird er mit seinem Hang zur Tat des geringsten Widerstandes, angreifen?
Wie kann ich einen potentiellen Feind in die Irre führen : Täuschung und List.?
Welche Informationen streue ich so, dass ein möglicher Angreifer in eine vorbereitete Falle läuft.
Wo knacke ich seinen Angriffswille- und Ausdauer durch ein vorbereitetes Bollwerk?

Wie führe ich seine archaischen handwerklichen Kenntnisse in die Irre, bzw. in den Misserfolg,
indem ich ihn, mit für ihn unbekannten Details am Haus, ad absurdum führe.

Ein Beispiel:

Nach dem Einbruch entwickelte ich ein Eisengitter aus 10 x 10 mm Vierkantstäben und einem
Flacheisen als Übergang zum Holzblockfutter. Das Gitterwerk habe ich so gestaltet, dass um ein Loch
für einen Menschenkörper auszubrechen, möglichst viele Stäbe zersägt bzw mühsam zerklemmt
wedern müssten.

Der herstellende Schlosser hat die Gitter seinerseits ringsum mit gleichen Schrauben ans Blockfutter
angeschraubt. Meine geheime und nachträgliche Probe hat ergeben, dass ich die Schrauben innerhalb
von drei Minuten von aussen, wie ein potentieller Einbrecher, herausgedreht hatte.

Was nun?

Ganz einfach, ich habe alle Schrauben herausgenommen, habe Zweikomponentenkleber "Araldit blau"
angerührt und jedes Schraubenloch damit gefüllt. Dann habe ich jede zweite Schaube eingedreht und in
den freien Löcher dazwischen wurde einen speziell gehärteter Stahlnagel reingeschlagen.

Fazit:
Diese Gitter schraubt niemand mehr weg.
Und
Die Aussentüren wurden innen mit ähnlichen Gittern versehen.
Und
Mit Pickup und Abschleppseil kommste schlecht ran.

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. August 2009, 05:39:59

Häuslebauer

Morgens will ich Euch zu den lebensgefährlichen Radongase unter Eurem Häusle
und was man dagegen tun kann, informieren.

Jetzt bin ich zu müde und gehe erst mal tüchtig schlafen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. August 2009, 18:41:36
Radongase und radonsicheres Bauen

In der folgenden Darstellung stütze ich mich auf drei Beine:
Auszüge aus der technischen Dokumentation für Baufachleute des BAG:
www.bag.admin.ch
www.ch-radon.ch
[email protected]
Schweizer Baudokumentation AOX Mai 2006
Meine Ausbildung und meine Erfahrung im Umgang damit, seit 1980

1. Allgemein
Vom Baugrund in Gebäude eingedrungene radonhaltige Bodenluft verursacht ca 40 % der durchschnittlichen Strahlenbelastung der Bevölkerung. In der Schweiz sind knapp 10% aller Lungenkrebserkrankungen auf
Radon zurückzuführen.
Weil wir Radon und die Strahlenbelastung mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen können, wissen viele
nichts von der Gefährdung.

1.1 Radon, was ist das
Radon ist ein im Boden vorkommendes radioaktives Edelgas. Es entsteht aus dem Zerfall von Radium,
welches wiederum ein Zerfallsprodukt von Uran ist. Da Uran fast allgegenwärtig in der Erdkruste auftritt,
ist auch Radon praktisch überall im Boden anzutreffen.
Radon- Atome können weiter zerfallen. Dabei entstehen radioaktive Folgeprodukte. Diese schweben in
der Luft- in Innenräumen in der Atemluft.
In Innenräumen lagern sie sich allmählich in Gegenständen, Staubpartikeln und feinsten Schwebeteilchen
ab. Sie können beim Einatmen in die Lunge geraten, sich auf dem Lungengewebe ablagern und diese
bestrahlen, wodurch bösartige Lungentumore entsteheh können.

1.2 Gesundheitliche Auswirkungen
Radonfolgeprodukte sind nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Radon wird als
Edelgas ein- und wieder ausgeatmet. Die Radonprodukte hingegen setzen sich in der Lunge ab und
bestrahlen das Lungengewebe.

2. Weshalb gelangt Radon in Gebäude
Radon tritt wie gesagt, praktisch überall aus dem Boden. Wenn wir nun irgendwo auf dem Boden eine
in sich kompakte Baute errichten, überdecken wir nach der Grösse her eine Bestimmte Bodenfläche
dauerhaft. Wir setzen einer bestimmten Austrittfläche für Radon, einen Zapfen auf.

2.1 Wie dringt Radon ins Gebäude ein:
Radon kann zur Hauprsache auf zwei Arten ins Gebäude eindringen:
- Als Bestandteil von Bodenluft, die durch Leckstellen oder Öffnungen in den erdberührenden Bauteilen
eindringen kann.
- Indem Radongasatome durch Boden und Wände diffundieren.

2.2 Wo ist die höchste Radonkonzentration im Gebäude?
Übermässige Radonbelastung ist in der Regel ein Problem von Aufenthaltsräumen im Erdreich.
Weiter ein Problem bei grossflächigen überirdischen, nicht unterkellerten Gebäuden, welche unmittelbar
auf  Erdreich aufgebaut sind. Hier ist der ganze Grundriss, welcher beispielsweise in Theiland auf einer
"geschlossenen" Betonplatte aufgebaut ist, gefährdet.

Radonleckstellen:
Risse in Fugen in Böden und Wänden
Durchführungen von Kabeln, Leerrohren, und Leitungen
Undichte Luft- Erdregister
Kanalisationsrohre
Bodenschächte und Kontrollöffnungen, Licht und andere Schächte im Kellerbereich
Kamine
Naturböden innerhalb eines geschlossenen Grundrisses
Durchlässige Konstruktionen wie Tonhohlkörperdecken oder Natursteinmauerwerk.
Der Anschlussbereich ringsum, der Bodenplatte in Ortbeton zu vorfabrizierten Innenstützen in Beton.

In einer Fortsetzung werde ich den Versuch wagen, aufzuzeigen, wie wir uns beim "eigenen" Häusle in
Thailand gegen Radongase schützen können.


Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Manfred am 14. August 2009, 20:04:07
hallo Forenmitglieder, ihr fragt: wie schuetze ich mein Haus vor Eindringlingen.

1. Beim Neubau Aufsatzrolladen aus ausgeschaemten Aluminiumprofilen einbauen, diese schuetzen gleichzeitig vor der unerwuenschten Hitze.
beim Altbau Vorsatz Rolladen

2. An den Innenwaenden am Fenster 2 oder 3 Kupferkabel an Isolatoren anbringen, diese in den Nachtstunden unter Spannung stellen 220 Volt 60 Amph. wenn sich einer getraut, die Rolladen zu demolieren, anschliessend das Fenster, dann wird er gegrillt und ist eine Mahlzeit fuer die Hunde.

Natuerlich die Familienmitglieder darauf aufmeksam machen.

Die Rolladen einfach von Deutschland mitbringen als Sperrgepaeck, es lohnt sich !!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 14. August 2009, 20:32:38

An den Innenwaenden am Fenster 2 oder 3 Kupferkabel an Isolatoren anbringen, diese in den Nachtstunden unter Spannung stellen 220 Volt 60 Amph. wenn sich einer getraut, die Rolladen zu demolieren, anschliessend das Fenster, dann wird er gegrillt und ist eine Mahlzeit fuer die Hunde.
[/quote]
 --C --C --C --C --C --C --C --C sonst gehts dir aber gut??
Es gibt bessere Möglichkeiten sei Eigentum zu SCHÜTZEN als Leute zu grillen!!

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sam am 14. August 2009, 21:03:44
220 Volt!

220 Volt verwenden ist kriminell, ein Deutscher der hier nicht mehr ist, hat einen Zaun an 220 Volt angeschlossen,
eine Frau hat den Zaun angefasst, sie hat überlebt.
Es gibt die Weidezaun Geräte, hohe Spannung, niedrige Ampere, ungefährlich für Tier und Mensch, erfüllt seinen Zweck.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 14. August 2009, 21:07:45
@ Uli

Ach ja? Welche?
Ich versteh den Manfred durchaus! Warum soll man Einbrecher gefahrenminimiert einbrechen lassen?
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, sagt der Volksmund.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sam am 14. August 2009, 21:21:20
drwkempf

Das sieht der Gesetzgeber in Deutschland anders, auch wenn der Einbrecher in böser Absicht kommt geniest er den Schutz der Unversehrtheit, der das Gerät anbringt macht sich Strafbar.( sehe ich zwar nicht so, aber so ist es )
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 14. August 2009, 21:36:33
Ja Sam,
in Deutschland wirst Du aber auch insgesamt besser vor Einbrechern geschützt.
In Thailand musst Du schon froh sein, wenn sich die Polizei herablässt, nicht nur ein Protokoll aufzunehmen sondern auch ernsthaft nach dem einbrecher zu suchen.
Der Respekt von vielen Thais vor fremdem Eigentum ist nicht sehr ausgeprägt, ihr Respekt vor einer schmerzhaften Erfahrung allerding sehr!
Wer in ein geschütztes Objekt erst gar nicht einbricht, lebt absolut ungefährlich, für die anderen bringe ich nun wirklich kein Mitleid auf.

Ich habe dazu eine schöne Geschichte:
EinGartennachbar ärgerte sich, dass die Gäste einer Kneipe um die Ecke sich angewöhnt hatten, sich gegen die Hecke seines Gartens zu erleichtern. Es stank besonders in heißen Sommertagen, dass mein Nachbar gezwungen war, seine Fenster zum Garten und die Terrasssentür geschlossen zu halten.
Der Spuk hörte schlagartig auf, nachdem er in der angepissten Hecke  einen etwas nachgeschärften Weideschutzdraht verlegt hatte.
In den ersten Nächten nach dem Einbau wurde er mehrfach durch laute Schmerzensschreie geweckt, danach war die Nachtruhe bals wieder ungestört, auch die Fenster zum Garten konnten wieder geöffnet werden.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ozone am 14. August 2009, 22:14:24
Es gibt die Weidezaun Geräte, hohe Spannung, niedrige Ampere, ungefährlich für Tier und Mensch, erfüllt seinen Zweck.
:D  :D  :D

Solches Material habe ich unter Strom stehend repariert, nachts beim Ablaufen von Pferde Weidezäune. Weil ich schlicht weg zu faul war, 3 Kilometer zurück zu laufen, um das Ding erst zu neutralisieren. Mit Gummistiefeln auszuhalten.  8)    Stell mir gerade den unter höherem Yaba-Strom stehenden Thai und seine Flip Flops vor.... . Der nimmt nicht mal wahr, das da was funzelt  :D

Bin schon auch der Meinung, dass ein Einbrecher bei Missachtung eines Hochspannungs-Hinweises gefälligst am Draht kleben bleiben sollte  Ich würd den gleich mit verzerrtem Grinsen an der Sonne trocknen und mumifizieren  lassen zur Abschreckung, hehe   >:

Allerdings halte ich die Strom-Idee direkt am Haus bei Kindern und Haustieren für absolut ungeeignet. Dann schon lieber ein Hauskrokodil im SwimmingPool  ;D 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Morrison am 14. August 2009, 22:42:31
 8)! Ich mag irgendwie waynesche Threads mit einem montanaischen Touch. "das ist mein Haus und Land..." erst schiessen, dann fragen. Was musste der besoffene 15 jährige Bengel auch MEINE Rolläden anfassen. Geschieht ihm ganz recht, dass er gegrillt wurde. You wanna play rough?! Say hallo to my little friend. I´m Cee! You f*cking with me, your f+ckin´ with the best!

Cee, muss zugeben, ich steh auf deine 5 Tibeter Überlegungen bzw. Tao /Shaolin Weisheiten. Hat was dein Ansatz.

Wegen den Radongasen würde ich mal im Hause Alpmed nachfragen. Auf das hältst du doch grosse Stücke. Evtl. kann man ja die Harmonisierungsscheibe "umprogrammieren". Zur Sicherheit aber trotzdem den Benny Energie Bär unters Haus legen, würde ich vorschlagen. Sicher ist sicher! 
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2275.msg50351#msg50351
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ozone am 14. August 2009, 23:10:41
@Morrison
Das Haus per Strom zu schützen hat aber schon was. Nur würde ich vorschlagen, es subtiler mit Elektronik zu versuchen.

Südostasiaten sind bekanntermassen sehr schreckhaft bei Geistern.  Ein Bewegungsmelder mit aufschaltbarem Hologramm ?  ???

Alien vs. Predator für den Anfang. Sollte das nicht helfen, kann man immer noch Stufe 2 zünden mit der Hardcore-Edition  Alice Schwarzer und Kurt Felix beim schnackseln   >:(
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Morrison am 14. August 2009, 23:25:48
tja, denkbar ist vieles. Evl. könnte man auch so eine Käse Geschichte probieren. Denn: wofür seid ihr Schweizer bekannt? Richtig. (Stinke) Käse. Und wovor ekelt sich ein Thai nix mehr? Na, na,... Bingo!

Also schön Stinke Käse überall auf dem Grundstück verteilen, dass man es schon von 2 Kilometern gegen den Wind riecht, und das Gerücht streuen lassen, dass bereits 3 angestellete Thai-Putzhilfen beim Haus sauber machen elendig krepiert sind. Und schon ist Ruhe vor ungebeten nächtlichen Besuchern.

Check it out!

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: astronaut007 am 15. August 2009, 05:13:48
@Schwarzer und Kurt Felix beim schnackseln   >:(

So ein geiler Spruch gehört in den Humorthread, da sollten alle was von haben, selten mehr gelacht. :D :D :D
Herzlichen Dank für diesen Geistesblitz Ozone. 8)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Manfred am 17. August 2009, 15:18:09
Wie schuetze ich mein Eigentum in Thailand?

Am 4. September 2004 hat man ich der Nacht erst meinen Rottweiler vergiftet, danach ist man in das Haus durch eine verschlossene Hintertuer eingestiegen, hat alles durchsucht und Bargeld sowie Wertgegenstaende gestohlen. Am kommenden Morgen weckte mich meine Frau und sagte, im Wohnzimmer stehen alles Schranktueren auf, alles liegt auf dem Boden. Ich stand auf, sah nach und suchte sofort meinen Hund. Der lag tot im Hof, Giftbeutel im gesamten Hof verstreut. Meine Frau rief den Buergermeister und die Polizei an. Der Buergermeister kam sofort, die Polizei erst nach 4 Stunden. Es wurde nur etwas aufgenommen, das wars. Das passiert in Deutschland nicht !!

Deshalb schuetze ich mich in Thailand selbst. Mein Haus ist innerhalb von 50 Metern zu den Grenzen in der Mitte stehend. Meine Hunde laufen frei auf dem Grundstueck, sodass sie sofort zupacken koennen, wenn sich nachts jemand auf das Grundstueck begibt. Zur Suedseite ist ein Fischteich von 20 m Breiteund 50m laenge, hier ist ein entkommen mit Waren relativ schwierig. Zur Sicherheit habe ich Aluminiumrolladen an den Fenstern, sollten diese demoliert werden, danach die Fenster, so ist das schon Einbruch !!
Wenn dann der Einbrecher innerhalb am Fenster gegrillt wird, dann ist das auf alle Faelle rechtens.

Ich bin doch keine Sozialstation fuer faule Sayams.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 17. August 2009, 16:27:20
Mann muß die nicht gleich grillen --C Ihr habt doch sonst so viel Phantasie wie schütze ich mein Eigentum ohne jemanden zu grillen >:

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: astronaut007 am 18. August 2009, 06:09:27
Manfred, wie wärs it Mauer Stacheldraht, bemannten Wachtürmen und Selbstschussanlage? 8)

Bitte nicht vergessen, das Bett zu panzern! Sonst kommts eines Tages auch noch weg und du findest keinen Schlaf mehr. :-X
Das wär dann als Ruheraub verzeigbar hehe ;D

Gruss astronaut007
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 18. August 2009, 06:46:26

Hallo Roy
muss Dir beipflichten  bei#1 dschai jen jen,
denn was Wir vergessen ist, der Thai liebt
keine Kritik, auch bei Tipp's hat man seine
Muehe,
manch mal tut es weh                                   Gruss thaiman    Manfred
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 18. August 2009, 11:57:03
Manfrd,

wenn ich in meinem Haus auch etwas schützenwertes hätte, würden bei mir auch Kabel verlegt werden.

Vor 4 Jahren hatte ich mir einen Art elektr. Weidezaun von Thais machen lassen.
Sollte so werden wie in D.. Nur meiner hatte 380 V drauf mit Dauerbelastung.
Beim hinfassen, was man nur einmal machte, starb keine Kuh oder jeh ein Mensch.
Die 380 V hatte ich erst beim nachmessen bemerkt. Mir hatte es die ganzen Isolierungen der Kabel immer durchgeschmort.

- Merkt mans, Elektronik ist nicht so mein Ding. -
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 18. August 2009, 21:33:36
Ich stehe eindeutig auf Manfreds Seite:
"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!"

Wie viele andere Menschen auch lernen viele Thais am besten aus (schlechten) Erfahrungen.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. August 2009, 01:30:13
@ Morrison 14. August 2009 22:42:31

Ich komme erst jetzt dazu, auf Deinen Link zu reagieren, eigentlich ist es wohl unwichtig, darauf einzugehen.

"Ich mag irgendwie waynesche Threads mit montanaischen Touch."

Nonsens in Deine Texte einzuflechten ist nichts als pure Effekthascherei.

"I `m Cee! You f*cking with me, you f+cking `with the best!"

Du hast das Thema, den Ton und den Thread dermassen massiv verfehlt, dass nicht einmal die Admin es
bemerkt hat:
"Plasch in die Klärgrube" - meine zumindest ich.

"Cee, muss zugeben, ich steh auf deine 5 Tibeter Überlegungen bzw. Tao/ Shaolin Weisheiten."

Falsch.
Wenn Du Dich mit dem diesbezüglichen Grundwissen vertraut machen willst, dann beginne mit "Sunzi"
geschrieben in China vor etwa zweieinhalbtausend Jahren. ISBN 3-426-77272-8

"Radongase(...)Alpmed(...)Harmonisierungsscheibe(Benny Energie Bär...)"

Zugegeben, eine rege Fantasie hast Du, gut für mögliche Steintisch- Lacher.

Fazit
Um Wiederholungen zu vermeiden, schliesse ich mich, was Deine Ausführungen betreffen,
einer weisen Einsicht von hansgru vom 06. September 2008, 10:11:19, hier in diesem Thread,
allerdings an ein anderes Mitglied gerichtet, an:

"deine Links sind einfach unbrauchbar."    

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. September 2009, 00:37:07
Am 11. August 09 habe ich damit gedroht, zum Thema Radongase eine Fortsetzung zu schreiben.  ;)

Bauliche Vorkehrungen zum Schutz von Radongasen in Aufenthaltsräumen.

1. Nochmals
Die Radongase wollen mehr oder weniger dauernd und in unterschiedlicher Menge aus dem Boden
in die Atmosphäre aufsteigen. Durch eine Baute bzw. bei jeder flächige Überdeckung des Bodens
durch irgendein Bauwerk, verhindern wir den freien Austritt dieser radioaktiven Gase.
Diese finden undichte Stellen im Menschenwerk und verstrahlen uns hier, dort und überall.

2. der Grundasatz
Wir haben bei einem Umbau oder einem Neubau die Möglichkeit, mit planerischen Überlegungen
und oder mittels einfachsten Vorkehrungen, diese Gase zu erfasser und sie gezielt ab- oder umzuleiten,
bzw. ihnen einen von uns gewollten Abzugsweg zu öffnen.

3. Beispiel A für Thailand auf dem Land
Viele Böden, auf die wir unsere Häuser Stellen, sind lehmhaltig. Unmittelbar auf diese "Erdhügel"
werden der Gebäudekante entlang, Streifenfundamente in Ortbeton erstellt. Dann wird ringsum abgeschalt
werden Abläufe und Brauchwasserleitungen eingebracht und wird die Bodenplatte in Ortbeton gegossen.

Um nun die Gase abzuleiten, bilden wir mittels "Sickerrohren" ein Rohrraster unterhalb der Bodenplatte
und seitlich über die Hausfassade vorstehend. Sickerrohre sind einfache und kostengünstige Kunststoffrohre
mit einen Innendurchmesser von 80- bis 100 mm. Sie haben auf einer Seite und über die gesamte Länge,
Löcher von ca 5 mm Durchmesser. Der Rasterabstand kann beispielsweise 1.5 Meter betragen.

Die Rohre müssen so eingebracht werden, dass die Löcher oben sind. Damit bei der Betonierarbeit kein
Zementwasser eindringt, überdeckt man die Rohre oben mit grobem Schotter und einem 50 cm Streifen aus
Schutzfolie in PVC darüber.

Damit die Gase, welche nun seitlich in die Sickerrohre eindringen und ausserhalb der Aussenfassade
entweichen, dauernd entweichen können und damit keine ungebetene Tiere in die Rohre eindringen können,
befestigen wir aussen bei jedem Rohr ein Kunststoffbogen von 90 Grad und obendrauf, senkrecht hoch und
bis ca 20 cm über das geplante Terrain, eine gerade Verlängerung mit einem gelochten Kunststoffdeckel
obendrauf. Nach Möglichkeit darauf achten, dass die Orte des Gasaustritts möglichst wettergeschützt sind, sonst laufen die Sickerrohre mit der Zeit halbvoll Wasser, was allerdings verdunstet.

Die Flasche ist nun entkorkt und der "Duft" kann uns im Gebäudeinneren nichts mehr anhaben.

Grüsse
Cee  
 


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. September 2009, 22:01:19
Das Haus, das sich selber kühl hält, sich selber reguliert

In diese Richtung arbeiten und experimentieren weltweit kluge Köpfe, Institute und Unternehmen
mit mehr oder weniger realistisch umsetzbaren Resultaten.

Um hier für das Häusele in Thailand gemeinsam eine realitätsbezogene Diskussion zu entwickeln, sehe ich
eine Sinnvolle Gegenüberstellung von folgenden Perspektiven als sinnvoll:

1. Wie reagierten die Thailänder im historischen Vorfeld, beim Bau ihrer Häuser auf das Bedürfnis nach
Wohlbefinden, Sicherheit und Schutz.

2. Welche Vorkehrungen haben wir diesbezüglich, wir alle aus A, Ch, und D, in unserer Heimat gemacht,
wir rüsten wir unsere Häuser in Europa nach Wohlbefinden, Sicherheit und Schutz aus, bzw. welche
Erfahrungen lassen sich nach Thailand transportieren und hier unter völlig anderen klimatischen
Bedingungen, sinnvoll umsetzen.

3. Was hat die Thailändische Bauindustrie, heute und jetzt, aus der Kombination von 1. und 2.
zusammengemixt, das Ganze unter dem Diktat der Chancen am Markt, und der Gewinnoptimierung ihrerseits?

Dieser Thread ist wohl noch lückenhaft, hat aber bereits auf viele Fragen, interessante und umsetzbare
Beispiele zu einer Anwendung im Land des Lächelns, Aufgezeigt. Fahren wir also fort.
In diesem Sinne.

Grüsse
Cee

    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 23. September 2009, 22:20:32
Lieber Cee,

ich frage mich schon einige Zeit, ob Du ein Profi im Ruhestand bist oder ein super fortgebildeter Selfmade-Baukünstler.
Ich freue mich über jeden Deiner konstruktiven Beiträge.

Hälst Du für Thailands Verhältnisse ein "sich selbst kühl haltendes Haus" für möglich? Wenn ja, wie hoch schätzt Du prozentual die Mehrkosten für ein 150Quadratmeter großes Haus (eine Ebene) ein?
An den Kosten wird sich ja wohl am Ende entscheiden, ob ein solches Unterfangen (Umweltschutzideen einmal außen vor) Sinn macht.

Ich danke Dir schon mal fürs Kopfzerbrechen.
Wolfram
Titel: Selbst regulierendes Haus.
Beitrag von: hellmut am 23. September 2009, 22:32:59
Das Haus, das sich selber kühl hält, sich selber reguliert

In diese Richtung arbeiten und experimentieren weltweit kluge Köpfe, Institute und Unternehmen
mit mehr oder weniger realistisch umsetzbaren Resultaten. ...

Wo liegt das Problem. Statt das Radongas ungenutzt in die Atmosphäre entweichen zu lassen, solltest du es durch einen Fluxgenerator laufen lassen.

(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cb/Flux_compression_generator_1.png/450px-Flux_compression_generator_1.png)

Die so gewonnene Energie kannst du direkt in die Hauselektrik einspeisen und damit Klimaanlage etc. betreiben.  :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hobanse am 23. September 2009, 22:33:46
150 Jahre altes Teakhaus auf Samui mit natuelicher Klimaanlage.
Sehenswürdigkeiten
Big Buddha (15 Meter große, goldene Statue auf vorgelagerter Insel) und die naheliegende Tempelanlage an der Nordküste
3 Wasserfälle (Hin Lad (nahe Ban Nathon), Na Muang 1+2 (nahe Ban Turian)) - hauptsächlich in der Regenzeit sehenswert
Hin Ta, Hin Yai - Großmutter-, Großvaterfelsformation südlich vom Ban Lamai

"150 Jahre altes, antikes Teak-Haus (Ban Thale)"
 
Magic Buddha Garden
Schmetterlingsgarten (Saison: Januar - März) im Südosten der Insel
Schlangenfarm (Shows: 11 Uhr / 14 Uhr täglich)
Thaiboxing "Muay Thai" Chaweng Stadium, Kämpfe nationaler und internationaler Grössen (4x/Woche
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. September 2009, 23:46:39
Da geht aber die Post ab.-.-

@ drwempf Heute

"Hältst Du für Thailands Verhältnisse ein "sich selbst kühl haltendes Haus" für möglich?"

Ja.

"Wenn Ja, wie hoch schätzt Du prozentual die Mehrkosten für ein 150 Quadratmeter grosses Haus
(eine Ebene) ein?"

Ich habe zu einem Haus in der o.e. Grösse, das ich in Thailand entwickelt habe, genaue Zahlen bis dato.
Ergänzend dazu habe ich eine Zusammenstellung der Kosten zur Fertigstellung. Was noch fehlt, ist beim
bestehenden Satteldach, das Unterdach mit der Luftschicht dazwischen, welche unten einströmt und oben
entweichen kann, dabei die aufgeheizte Heissluft , verursacht durch die Sonneneinstrahlung auf das
Hauptdach, mitreisst.

Weiter habe ich die Messungen der Innentemperatur im Verhältnis der Aussentemperatur, in Zeitabständen
registriert, das nach Baufortschnitten aufgeteilt: Bodenplatte mit Einschalenmauerwerk und einfaches Satteldach
aus Faserzement- zu dito mit zweischalen- Mauerwerk. Wenn ich davon ausgehe, dass > 50 % der Hitzeentwicklung
im Innenraum durch das Einfachdach verursacht, bzw. deren Verhinderung nicht abgesperrt wird, gehe ich davon
aus, dass mein "Ja" nachweisbar und massiv richtig ist.

Ein kleines Beispiel als Zückerchen: Das 150 m2- Haus wird im Normalfall eine horizontale Decke haben, die z.B.
aus 4- 5 mm Zementfaserplatten besteht die unten gestrichen werden. Diese Decke verursacht garkeine nutzbaren Luftbewegungen. Wenn wir dieselbe Decke unten an die Stahlträger des schrägen Satteldaches befestigen,
sparen wir teure Aufhängevorrichtungen, müssen aber etwas mehr Platten verlegen- und -haben den gewünschten,
oben beschriebenen Effekt der Kühlung, gratis sozusagen.

Lass mich die Stapelung von Zahlen noch aussetzen. Vorher will ich Einflussgrössen aufzeigen, die garnichts
kosten als- Mut zu unkonventionellem Denken. Eines sei Vorausgesetzt: Konkrete Mehrkosten werden gering sein.

Grüsse
Cee




Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 24. September 2009, 02:04:45
Donnerwetter! Da bin ich nun wirklich gespannt.
Ich hätte vermutet, dass man im Prinzip mit unendlich viel Aufwand fast alles ermöglichen kann, aber mit relativ geringem Mehraufwand?
Das klingt toll!

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 24. September 2009, 02:18:56
Da geht aber die Post ab.-.-

... einfaches Satteldach
aus Faserzement- ...

Aber ehrlich, da geht die Post ab.  :o

Du fürchtest Gesundheitsschäden durch imaginäres Radongas, das allenfalls aus Granitmassiven wie den Schweizer Alpen in messbaren Dosen austritt.

Aber ein definitiv krebsförderndes Asbestdach, ist für dich O.K.?

Anmerkung: Ein (1) thailändischer Hersteller verzichtet seit kurzem auf Asbest in den Dachplatten und verwendet stattdessen Zellulosefasern, die Firma Mahaphant.
Die Dauerhaltbarkeit dieser Platten ist jedoch noch nicht erwiesen. LINK (http://www.mahaphant.com/en/our-products/product-technology-fc-base.jsp)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. September 2009, 02:46:14
@ hellmut Heute

Das Radongas ist real, es wird in Europa nur nicht an die "grosse Glocke" gehängt. Die Fachwelt weis sowas!
PS: Und nun wissen wir es auch alle.

Gut, dass Du möglichen Aspestgehalt in thailändischen Bauprodukten nochmals ansprichst. Wir haben dieses
Thema hier im Forum und im Thread bereits ausgiebig besprochen, eine Wiederholung schadet allerdings nie.

Faserzement ist ein erstklassiges und dauerhaftes Produkt, hierzulande eine thailändische Realität.
Dass es auch ohne Aspest geht, demonstriert Eternit Europa beispielhaft- bei Faserzement.

Überigens hellmut: Wenn Du eine wissenschaftliche Untersuchung zu einer möglichen Beimischung von
Aspest in thailändischen Bauprodukten findest oder sogar selber erstellt hast, erstellen liessest,
dann informiere uns hier, danke.

Ich selber habe ein Stück thailändischer Faserzement in die CH mitgenommen, nur:
CHF 170.-- für die Untersuchung waren mir dann doch etwas happig, zu happig um dann möglicherweise
vom Balkon eines oberen Stockwerkes gesprungen zu sein- freiwillig sozusagen...

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 24. September 2009, 03:13:26
@ Cee, das Radongas, überall auf unserem Planeten in der Luft enthalten ist, streite ich nicht ab.
Es wird wohl so sein, das deine Vorsorgemaßnahme höheren Konzentrationen in der Raumluft entgegenwirkt, doch die in Thailand allgegenwärtige Asbestbelastung ist sicher ein weit größeres Gesundheitsrisiko.

Du schreibst:
Zitat
Gut, dass Du möglichen Aspestgehalt in thailändischen Bauprodukten nochmals ansprichst.
Erstens ist es kein möglicher Asbestgehalt, sondern ein Definitiver!
Zweitens, selbst wenn du ausschließlich gesundheitlich unbedenkliche Baumaterialien verwendest, atmest du trotzdem Asbestfasern ein, da deine Nachbarn, Schulen, Tempel etc. Asbestbeton auf dem Dach haben.

Warum diese Verniedlichung eines erwiesenen Krebsverursachers, andererseits jedoch Panikmache bei einem eventuellem Schadstoff, dem man auf unserem Planeten ohnehin nicht ausweichen kann?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. September 2009, 03:24:02
@ hellmut Heute
 ???
Radongase unter Bodenplatten der Häuser = Krebsgefahr ohne sinnvolle Vorkehrungen, deshalb meine Links.

Aspest in thailändischen Bauprodukten: Lies mal meine massiven Warnungen hier im TIP- Forum durch, bevor
Du meine Ausführungen angreifst.  --C

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 24. September 2009, 03:39:10
... Lies mal meine massiven Warnungen hier im TIP- Forum durch, bevor
Du meine Ausführungen angreifst.  --C ...

Deine Ausführungen greife ich nicht an, hast du zufällig eine Lese-Verständnis-Schwäche?

Deine Radongas-Prävention kann sicher nicht schaden, doch wage ich zu behaupten das man in einer "radonverseuchten" Kellerwohnung in der Schweiz gesündere weitaus weniger bedenklichere Luft atmet als in Thailand.

Kannst du mir soweit folgen?

Ach übrigens:
... Aspest in thailändischen Bauprodukten: Lies mal meine massiven Warnungen hier im TIP- Forum durch, ...

Die ansonsten absolut zuverlässige Suchmaschine hier im Forum findet übrigens keinen einzigen (Null) Treffer "Asbest" von Benutzer "Cee".  ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 24. September 2009, 15:16:34
Hier streiten sich jetzt zwei Fachleute über zwei Stoffe, die beide nachgewiesenerweise Lungenkrebs auslösen können. Soweit ich mich erinnere, gehen wir in Deutschland davon aus, dass Radongase für etwa 20% der Lungenkrebserkrankungen verantwortlich sind. Vernachlässigen kann man eine solche Menge nun auch nicht gerade! Natürlich haben wir üblicherweise keine Radonkonzentrationen wie in den Bergwerken des Erzgebirges, durch die früher praktisch alle Bergleute an der "Schnneberger Erkrankung = Lungenkrebs durch Radongase) in jungen Jahren verstarben.
Wenn ich mich weiter recht erinnere, hieß es, dass die Radonexposition prinzipiell unvermeidbar ist, dass sie durch ausreichende Luftumwälzung in geschlossenen Räumen auf ein relativ unschädliches Mass vermindert werden kann.
Ich nehme an, dass Cee genau darauf abhebt.
Sollte sich eine Minderung der Radonbelastung mit einfachen und preiswerten Maßnahmen erreichen lassen, so sollte man darauf durchaus enen Gedanken verschwenden.

Über die Gefahr, die von Asbest in Bauelementen ausgehen kann, muss doch auch nicht groß diskutiert werden.
Ich traue Cee schon zu, dass er bei der Auswahl von Baustoffen asbesthaltige Elemente vermeidet, wo immer das möglich ist.
Aber auch Eternitplatten enthalten Asbest, allerdings in fest gebundener Form, sodass hier die Hauptgefahr doch wohl für die Leute besteht, die Eternitplatten bearbeiten, also beim Bohren zum Beispiel.
Hier können freie Asbestteilchen in die Atemluft gelangen, die nach Einatmung das Lungengewebe irritieren und zum Umbau von funktionierendem Lungengewebe in nicht mehr funktionsfähiges "fibrosiertes" Lungengewebe führen kann. Diese Gewebe kann im Laufe der Zeit entarten, also zu Lungenkrebs führen.
Daher muss doch wohl am meisten darauf geachtet werden, dass zum Beispiel Baustoffe wie der "lockere" Spritzasbest und die klassischen Asbestfaserplatten um jeden Preis vermieden werden.
Man kann sich also heute wohl ganz gut gegen "lose Asbestfasern schützen, sei es durch Vermeidung oder durch ausschließliche Verwendung speziell ausgesuchter Baustoffe.
Und dazu befragt man eben am besten Fachleute!

Ob die Gefahr, die von Radongasen in durchschnittlicher Konzentration ausgeht, größer ist als die Gefahr durch Verwendung moderner asbesthaltiger Baustoffe, kann ich wirklich nicht beurteilen.
Asbest kann man allerdings meistens meiden oder wenigstens luftdicht versiegeln, bei Radongasen bleibt ein dosisabhängiges Restrisiko in jedem Fall.

Ich werde euch beiden jedenfalls weiter gespannt zuhören.

Sollte ein sich selbst klimatisierendes Haus allerdings nur durch Einsatz gefährlicher Baustoffe zu ermöglichen sein, dann setze ich doch lieber Klimaanlagen ein.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. September 2009, 16:42:41
@ hellmut Heute um 02:18:56

"Ein (1) thailändischer Hersteller verzichtet seit kurzem auf Aspest in den Dachplatten und verwendet
stattdessen Zellulosefasern, die Firma Mahaphant. "

Interessant, kannst Du uns hier umfassend informieren: Produkte Namen, Form und Grössen, danke.

@ hellmut Heute um 03:39:10

"...zufällig eine Lese- Verständnis- Schwäche?(...)Kannst Du mir soweit folgen?"
und
"...Suchmaschine hier im Forum findet überigens keinen einzigen (Null) Treffer "Asbest" vom Benutzer
"Cee""

Nachdem Du mit 719 Beiträgen und "gehört zum Inventar" sehr wahrscheinlich bereits im alten Forum
mit- dabei warst, müsstest Du die massive Auseinandersetzung von damals gelesen haben. Sie wurde
vorweg im Thread "Hausbau und Raumklima in Thailand" geführt. Den Namen Cee gab es damals
noch nicht.

Im Rahmen der Einrichtung des neuen Forums und der Archivierung der alten Forumbeiträge, wurde dieser o.e.
sehr lebhaft geführte Thread schlicht und einfach vergessen. In einem Email vom 15. August 2008  habe ich
Roy auf diesen Verlust aufmerksam gemacht.

Die Antwort vom 15. August 2008 von MfG Kai lautete uA:

"Die Daten, die wir im Archiv benutzt haben, sind leider nur auf dem Stand bis April 08. Der ehemalige
Webmaster des alten TIP-Forums schafft es einfach nicht, mir eine aktuelle Datenbankversion zu geben.

Fazit:
Hier ging ein wertvoller Vorläufer des aktuellen Threads verloren- und: Die alten Hasen waren eben
schon damals dabei- wie gesagt, oft unter einem anderen Namen. (Auch ich.)

Ich werde, sobald ich etwas Zeit habe, einen Kompress zur oe. Auseinandersetzung zum Thema
"Faserzement" erstellen.

Grüsse
Cee

Am Rande, hellmut: Louis de Funes war durch und durch ein freundlicher Mensch- auch ohne Flic- Hut.
  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 24. September 2009, 17:46:28
@ hellmut Heute um 02:18:56

"Ein (1) thailändischer Hersteller verzichtet seit kurzem auf Aspest in den Dachplatten und verwendet
stattdessen Zellulosefasern, die Firma Mahaphant. "

Interessant, kannst Du uns hier umfassend informieren: Produkte Namen, Form und Grössen, danke. ...

Wenn du meinen von dir auszugsweise zitierten Beitrag gelesen hast, wirst du wohl auch den Link zur Herstellerwebseite gesehen haben.
Klick einfach drauf, dann findest du die gewünschten Informationen. - Oder soll ich sie dir lieber vorlesen?  ???

PS: Wenn du schon im letzten TIP-Forum dabei warst, so wundert es mich das du noch immer nicht die Zitatfunktion (Dass ist der Button mit dem Text "Zitat") gefunden hast.  ;D

PPS: Wenn du schon meine Aussagen auf deine "eigene Art" zitierst, dann bitte unverfälscht, und ohne hineingemogelte Rechtschreibfehler. Asbest habe ich nicht mit "p" geschrieben, siehe hier:


... Ein (1) thailändischer Hersteller verzichtet seit kurzem auf Asbest in den Dachplatten ...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. September 2009, 05:06:28
@ hellmut Heute

Du hast recht, die Knöpfe "b" und "p" habe ich tatsächlich verwechselt.

Ansonsten hast Du hier offenbar nichts weiter beizutragen als: Leihweise den Flic- Hut eines verstorbenen Mannes
aus seiner Filmrolle als Polizist, Dein Maskottchen, unberechtigterweise selber aufzusetzen.
Sollen wir Dich deshalb ernst nehmen?

Kann es sein, dass "Louis de Funes" sich deshalb in seinem Grabe umzudrehen genötigt sehen könnte?
Du brauchst mir nicht mehr zu antworten.

Ich werde Dir ebenfalls nicht mehr antworten, auch dann nicht, wenn Du Deinen Kopf aus gegebenem Anlass 
in den Hut eines anderen Polizisten steckst- als Tarnung.

.



Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ozone am 25. September 2009, 09:31:05
Aber auch Eternitplatten enthalten Asbest, allerdings in fest gebundener Form, sodass hier die Hauptgefahr doch wohl für die Leute besteht, die Eternitplatten bearbeiten, also beim Bohren zum Beispiel.

Hallo Wolfram

Da würde sich ein ehemaliger Bekannter von mir, der bei Eternit Niederurnen Geschäftsführer war, ab der ersten Aussage im Grabe umdrehen. Im 2. Jahrzehnt (knapp 16 Jahre) produziert Eternit komplett asbestfrei.

http://www.eternit.ch/index.php/ueber-Asbest/292/0/?&L=0

Die 2. Aussage trifft allerdings zu. Alte Asbest Produkte, die fest gebunden sind, sind nur bei deren Bearbeitung eine Gefahr.
Eternit hat eine Wandlung gemacht auf diesem Gebiet und in der Kommunikation; steht heute "verhältnismässig" offen zu den begangenen "Irrtümern".

http://www.eternit.ch/index.php/Umgang-mit-Altprodukten/291/0/

 Anders sieht es aus mit deren Kompensationszahlungen an Geschädigte aus frühreren Zeiten, die sich bei Verarbeitung ganz klar schwerste Schäden eingehandelt haben, z.T. berufsunfähig sind und viele nicht mehr unter uns weilen. Da tun sie sich unmoralisch schwer und super Kiniau. Wäre der Hauptsitz in den Staaten, wär der Laden jetzt dicht (pleite)

Stand 2002:
http://www.swissinfo.ch/ger/index.html?siteSect=105&sid=1043244&ts=20020328154729

Stand 2009
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/asbest-krimi-nach-22-jahren-abgeschlossen-109689
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 25. September 2009, 20:17:41
... Ansonsten hast Du hier offenbar nichts weiter beizutragen als: Leihweise den Flic- Hut eines verstorbenen Mannes
aus seiner Filmrolle als Polizist, Dein Maskottchen, unberechtigterweise selber aufzusetzen.
Sollen wir Dich deshalb ernst nehmen?
[...]
Ich werde Dir ebenfalls nicht mehr antworten, auch dann nicht, wenn Du Deinen Kopf aus gegebenem Anlass 
in den Hut eines anderen Polizisten steckst- als Tarnung.

Mein lieber Cee, nun habe ich, extra wegen dir, meinen Avatar gewechselt.
Ohne Hut geht leider nicht mehr, von wegen Schiebedach.

Doch garantiere ich dir das dieser Hut nicht von einem Polizisten stammt.

Nun bleibt mir nur noch zu hoffen, das du wieder lieb zu mir sein willst.  :o
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Profuuu am 26. September 2009, 02:53:28
Hellmut und Cee,

am besten hört ihr auf mit dem Mist, den kein Aussenstehender versteht.

Im Sinne des Themas wird ansonsten kommentarlos gelöscht.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. September 2009, 23:35:57
@Profuuu am 26.September 2009

Recht hast De, Profuuu.

Weil, wie geschrieben, der Artikel zur Auseinandersetzung im alten Forum wegen Asbestfasern im "Faserzement"
umfassend verloren ist, will ich, wie angekündigt, den Versuch zu einer Rekonstruktion wagen.

Kompress zur Auseinandersetzung im alten Forum zu "Faserzement"- Produkten.

1. Grundsatz:
"Faserzement" ist ein Fachbegriff zu Produkten aus Fasern- Zementmischungen. Welche Fasern dem
Zement beigemischt sind, ändert nichts an der Korrektheit des Begriffs "Faserzement", sagt aber auch
nichts darüber aus, welche Fasern tetsächlich beigemischt sind. Bei Faserzement ist grob gesagt, der Zement
wie beim armierten Beton das "Bindemittel" während die beigemengten Fasern als "Armierung und Füllmittel"
eingesetzt werden.
2. Das Dilemma
Massiv in Verruf kam in Europa die Beimischung von "Asbestfasern" wegen den gesundheitsschädigenden
Wirkungen bei der Herstellung, bei der Verarbeitung und immer, solange diese Asbestfaser- Zement- Produkte
existieren.
3. Produkte aus Faserzement
in Europa beispielsweise das asbestfreie Eternit, eignen sich hervorragend für den dauerhaften
Einsatz bei Wasser und wasserähnlichen Flüssigkeiten, zB. Dachplatten, Dachziegel, Fassadenplatten,
Leitungsrohre udgl.
4. Faserzement in Thailand
Während die Beimischung von Asbest in Europa seit etwa >20 Jahren verrufen und in der Folge verboten ist,
besteht der Verdacht, dass in Ländern wie Thailand massiv Asbest beigemischt wird:
- Bei gewellten Dachplatten der Grössen 120 X 50 und 150 x 50 cm.
- Bei diversen Dachziegeln
- Bei flächigen Platten in Materialstätken von  4- 5 mm. und dicker.
5. Die Verunsicherung
Der fehlenden Sensibilisierung bei der thailändischen Bevölkerung zur Asbestfaser, steht unsere Erfahrung und
unser Misstrauen gegenüber, wir sind gewarnt.
6. Krebsgefahr in Thailand
Die nach offizieller Statistik zunehmenden Krebserkrankungen der Atemwegen bei der Bevölkerung hier im
Lande des Lächelns, wird mit der Tatsache in Verbindung gebracht, dass hierzulande der grösste Teil der
Dächer aus Asbestfaser- Zement- Produkten bestehen "könnte".
7. Verharmlosungen im Forum:
- Man könne einseitig eingefärbte Produkte verwenden
- Man könne ja die Dachplatten/ Ziegel streichen.
8. Entgegnungen im Forum
Selbst bei eingefärbten oder gestrichenen Dachplatten/ Ziegel würde zumindest bei den Überlappungen,
durch die durch Bewegung ausgelöste permanente Reibung der Platten/ Ziegel aufeinander, dauernd
Substanz abgescheuert. Dabei würde die lebensgefährlichen Asbestfasern, als Dauerzustand, durch die
darunterliegenden Räume schweben und sich in den Lungen der Bewohner ablagern.
9. Nachtrag
Asbestfasern werden dabei auch auf Dachbalken, Schränken, Möbeln u.dgl. angehäuft. Künstliche Bewegungen
der Innenluft, verursacht durch Klimageräten als Beispiel, wirbeln die hier zwischengelagerten Asbestfasern
ebenfalls durch die Räume.

10. Fazit
Grundsätzlich auch in Thailand die Asbestfasern ächten und darauf einwirken, dass auch hier im erstklassigen Produkt "Faserzement", alle Asbestfasern durch unschädliche Fasern ersetzt werden.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 29. September 2009, 01:56:10
Lieber Cee,

wieder mal ein Klasse Beitrag!

Aber - Gibt es nun Deiner Meinung nach in Thailand asbestfreie Faserzementplatten und Dachziegel?
muss man beispielsweise auf Holz als Baustoff in Kombination mit Dämm-Materialen zurückgreifen?
Was hältst Du vom Aufschäumen von PU-Schaum zur Isolierung und zusätzlichen Stabilisierung?

Ich habe z.B.gar nichts gegen Klimaanlagen, wenn die zu klimatisierenden Räume durch eine gute Isolierung und durch ausgezeichnete Fenster und Türen unnötige Energieverluste vermeiden lassen.
Diese beiden "Baufehler" sind mir bisher in Thailand meistens aufgefallen, aber auch das Gegenteil am Beispiel des Peninsula Hotels in Bangkok.
In diesem Hotel blieben die Zimmer auch bei großen Fensterflächen, die der Sonne direkt zugewandt sind, bei allenfalls minimalem Einsatz der superleisen und doch hochwirksamen Klimaanlage angenehm kühl.
Das hat sicher eine Kleinigkeit gekostet. Wenn ich aber sehe, wieviel Geld in Thailand gern in Erkerchen, Türmchen, aufwändigen Dachkonstruktionen und ähnlichem verschwendet wird, scheint es ja eher an einer gewissen Gradlinigkeit zu fehlen als am Geld.

Schreib bitte mal, was Du dazu denkst.

Schöne herbstliche Grüße aus der Altweibersommer-Pfalz

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sitap am 29. September 2009, 10:46:02
Bei Thema „Klimatisierung einen Hauses oder einzelner Räume“ wurde immer darauf hingewiesen, wie wichtig dass Isolation von Wände und Dach für dieses Vorhaben seien.
Aber was bei der Klimatisierung eines Hauses oder einzelner Räume immer wieder vergessen wird, ist der Fussboden. Oft werden in Thailand Streifenfundamente erstellt, die Zwischnräume mit Erde aufgefüllt und darauf die Bodenplatten in Beton gegossen. Oder es wird Streifenfundamente einen Bodenplatte aufgebaut. Darauf werden nun die (im besten Fall isolierten) Aussen-Wände erstellt. Die Innenwände, sofern nicht gemauert, werden auf die fertig verlegten Bodenplatten aufgebaut.

Werden nun bei dieser Bauweise einzelne Innenräume klimatisiert, wird sich die Kälte über den Boden langsam unter den Wänden hindurch in der Bodenplatte und sogar ins Erdreich ausbreiten. D.h. ein nicht unwesentlicher Teil der Kälteenergie geht verloren. Wenn das ganze Haus gekühlt wird, kann die Kälte unter der Aussenwand hindurch zum aussen liegenden Betonstreifen abfliessen, sofern dieser nicht gegen das Haus abgedämmt wurde. Auch hier geht das ins Geld.

Das aufgezeigte Verhalten, kann man, sofern man über ein gutes Kontakt-Thermometer verfügt, bei bestehenden Installationen gut nachmessen.
Ich habe bei unserem nachträglich klimatisierten Schlafzimmer, um dem entgegen zu wirken, auf die bestehend Keramikbodenplatten, auf eine dünne Isolationsmatte 12mm Laminat verlegt. Auch der Türspalt unten wurde abgedichtet. Die A/C verbraucht nun rund 20% weniger Energie.
Noch besser ist es natürlich, dem beim Hausbau schon Rechnung zu tragen, sofern man eine A/C einbauen will.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 29. September 2009, 18:35:18
@drwkempf Heute um 01:56:10

"Was hältst Du vom Aufschäumen von PU- Schaum zur Isolierung und zusätzlichen Stabilisierung?"

Kompetente Hilfe:
Google "Polyurethanschaum eigenschaften" dort zB. "Wikipedia- Polyurethane"

Ich komme auch hier auf den verlorenen Vorgängerthread im alten Forum zurück. Punktuelle Auszüge
in Kombination mit den o.e. Hilfen:

- Polyurethanschaum gibt es als ein- oder zweikomponenten-Schaum.
- PUR- Weichschäume sind zumeist offenzellig. (offenporig)
- PUR- Schäume, die als Wärmedämmung konzipiert sind, sind geschlossenzellig aufgebaut, damit die Zellgase
  mit ihren niedrigen Wärmeleitfähigkeiten in den Schaumzellen verbleiben.
- Wenn der Polyurethan- Schaum nicht diffusionsdicht (geschlossenporig) gegenüber der Umgebung eingekapselt
  ist, werden die ursprünglich vorhandenen Zellgase unter irdischen Bedingungen jedoch durch
  Diffusionsvorgänge nach und nach durch Luft und Wasserdampf ersetzt, wodurch die Wärmeleitfähigkeit des
  Polyurethan- Schaums zunimmt. (Diese Wärmedämmung ist dann im Extremfall wie ein Schwamm voll Wasser
  und hat in diesem Zustand jegliche Fähigkeit von Wärmedämmung verloren. (Cee)

Wenn man die riesige Menge an Eigenschaften vo PUR- Schaum- und Produkte vor Augen hält, dann wird klar,
dass viele von uns schlicht und einfach überfordert sind. Zu einem der wichtigen Kriterien habe ich damals eine
kleine Faustregel gepostet:
Kaufe im Fachhandel eine industriell gefertigte Schaumplatte aus garantiert geschlossenporigem Schaumstoff oder
nimm ein Stück aus Europa mit. In Thailand kaufst Du verschiedene PUR- Schäume in den ueblichen Druckflaschen
und giesst etwa gleichgrosse Proben wie das geschlossenporige Musterprodukt.

Lasse die Muster ausblühen, wiege die Muster und notiere Dir die Daten. Lege alle Teile nach zwei Wochen in einen Wassereimer und beschwere die Teile mit Steinen unter Wasser. Wiege die Teile nach einer weiteren Woche.
Die Muster, welche noch ca. gleichviel wiegen wie zu Anfang, kannst Du in die nähere Wahl ziehen. Schwerere Teile sind unbrauchbar.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Binturong am 29. September 2009, 19:34:22
Zitat
Cee:

„…jedoch durch
  Diffusionsvorgänge nach und nach durch Luft und Wasserdampf ersetzt, wodurch die Wärmeleitfähigkeit des Polyurethan- Schaums zunimmt.“
Da kannst du nur Wasserdampf meinen. Luft ist doch ein (sehr) guter Wärmedämmer?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 29. September 2009, 21:51:32
#303

Lieber Cee,

ich habe natürlich nachgelesen, aber meine Kenntnisse sind dann doch zu laienhaft, da frage ich lieber Leute wie Dich ;).
Ich ärgere mich halt gelegentlich, dass ich von so viel so wenig wirklich verstehe. Gerade bei Fragen zum Bauen - ein Thema, das mich wirklich interessiert - habe ich einfach Lücken, in die Du mühelos einen Großflughafen hineinbauen könntest.
Aber ich lerne gern etwas dazu!
Außerdem will ich nicht jeder guten Werbung aufsitzen.

Wenn ich neue Häuser anschaue, die sich Falangs oder gar Thais in Huahin haben bauen lassen, dann sehe ich irgendwie immer eine ganze Menge Details, die ich zumindest ganz anders gelöst hätte ???
Und für den Fall, dass ich mich doch noch einmal zu einer eigenen Immobilie in Südostasien durchringe, möchte ich wenigstens die allerdümmsten Fehler vermeiden.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Profuuu am 29. September 2009, 22:39:40
Danke Cee!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 30. September 2009, 04:09:20
@ Profuuu Gestern

Jetzt bin ich aber perplex...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 30. September 2009, 04:29:25
@Biturong Gestern

"Luft ist doch ein (sehr) guter Wärmedämmer".

Sicher, wenn sie als Luft oder eben in Gasform in geschlossenen Poren oder Kammern eingeschlossen ist.
Ein weiteres Beispiel ist das Isolierglas.

Wasser oder Wasserdampf ist das pure Gegenteil. Deshalb macht man, zumindest in unserer Heimat,
innen im Haus eine Dampfbremse oder eine Dampfsperre vor jeder Aussenwand und beim Dach. In den
Innenräumen entsteht Dampf, der nach aussen entweichen will. Das müssen wir dringend vermeiden, sonst
pssiert mit der Wärmedämmung ausserhalb der Dampfsperre dasselbe wie mit dem nassen Schwamm,
die Wärmedämmung wird unbrauchbar.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 30. September 2009, 05:37:41

Wasser oder Wasserdampf ist das pure Gegenteil. Deshalb macht man, zumindest in unserer Heimat,
innen im Haus eine Dampfbremse oder eine Dampfsperre vor jeder Aussenwand und beim Dach. In den
Innenräumen entsteht Dampf, der nach aussen entweichen will. Das müssen wir dringend vermeiden, sonst
pssiert mit der Wärmedämmung ausserhalb der Dampfsperre dasselbe wie mit dem nassen Schwamm,
die Wärmedämmung wird unbrauchbar.

Und wenn es uns dank perfekter Arbeit endlich gelungen ist, den Dampf aus den Innenräumen nicht mehr entweichen zu lassen, erhalten wir ohne weiteres Zutun ein besonders feuchtwarmes Klima, welches die Schimmelbildung innerhalb des Gebäudes hervorragend begünstigt.   ;D

..und nun noch ein kleines Problemchen..


10. Fazit
Grundsätzlich auch in Thailand die Asbestfasern ächten und darauf einwirken, dass auch hier im erstklassigen Produkt "Faserzement", alle Asbestfasern durch unschädliche Fasern ersetzt werden.

Gibt es neben dieser klugen Empfehlung auch noch irgendwo eine praxistaugliche Anleitung, wie ich als Farang, der schon viele Faserzementplatten 120X55 (Marke Chang) und auch die 4 oder 5 mm flachen Platten gekauft und verarbeitet hat,  zukünftig die "Asbestfasern ächten"  und darauf "einwirken"  ??? kann, daß zukünftig auch in Thailand im erstklassigen Produkt Faserzement alle Asbestfasern durch unschädliche Fasern ersetzt werden können ? 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. Oktober 2009, 00:27:38
@Kubo gestern

Gute Frage, ich sehe 3 Schritte:

1. Ich habe, wie gesagt, ein Musterstück aus Thailändischer Produktion hier in der CH.
Das Muster beim Stadtlabor Bern, Brunngasse 30, Herr Maibusch, 3011 Bern, Tel o31 321 75 52
untersuchen lassen- dann wissen wir Bescheid. Kosten CHF 175.-- + Porto = CHF 180.-- Soll ich?

Sofern der Befund positiv ausfällt:
2. An die internatiomale Presse mit einer Kampagne zum Schutz der TH- Bevölkerung und der Touristen.
Vorweg an die Touristenpolizei, vorweg zB. in Phuket , Hua Hin und in Chiang Mai.

3. Hier im Forum gemeinsam und sofort nach Alternativen suchen und posten. Wir werden es weitersagen!

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 01. Oktober 2009, 02:16:32
Zitat
Wenn man die riesige Menge an Eigenschaften vo PUR- Schaum- und Produkte vor Augen hält, dann wird klar,
dass viele von uns schlicht und einfach überfordert sind. Zu einem der wichtigen Kriterien habe ich damals eine
kleine Faustregel gepostet:
Kaufe im Fachhandel eine industriell gefertigte Schaumplatte aus garantiert geschlossenporigem Schaumstoff oder
nimm ein Stück aus Europa mit. In Thailand kaufst Du verschiedene PUR- Schäume in den ueblichen Druckflaschen
und giesst etwa gleichgrosse Proben wie das geschlossenporige Musterprodukt.

Lasse die Muster ausblühen, wiege die Muster und notiere Dir die Daten. Lege alle Teile nach zwei Wochen in einen Wassereimer und beschwere die Teile mit Steinen unter Wasser. Wiege die Teile nach einer weiteren Woche.
Die Muster, welche noch ca. gleichviel wiegen wie zu Anfang, kannst Du in die nähere Wahl ziehen. Schwerere Teile sind unbrauchbar.

@ Cee, das is doch Mumpitz   :o   :D  wer macht denn seine ganze Dämmung mit den "  ueblichen Druckflaschen "  ??? 


...den find ich auch gut  ;D

Zitat
Sofern der Befund positiv ausfällt:
2. An die internatiomale Presse mit einer Kampagne zum Schutz der TH- Bevölkerung und der Touristen.
Vorweg an die Touristenpolizei, vorweg zB. in Phuket , Hua Hin und in Chiang Mai.


...ist nicht persönlich gemeint  ;)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 01. Oktober 2009, 05:07:35
@ Cee,

..die Untersuchung der Proben für 180 SFR ist zu teuer bzw. lohnt sich nicht, denn ich nehme auch so schon an, daß Asbest darin zu finden sein wird.  :'(

Bei den Gebäuden, die ich den letzten Jahren mit den Wellplatten 150X55 eingedeckt habe, sind die Platten zum Glück bereits von beiden Seiten gestrichen, so daß durch Verwitterung der Unterseiten keine Fasern mehr die Luft verpesten können.

Ich hatte nämlich mal irgendwo gelesen, daß gut gebundene Asbestfasern keinen Schaden mehr anrichten können.  Die Lungenkrebsfälle betrafen immer nur die armen Malocher, die ständig mit dem Zeug arbeiten mussten. Es kommt demnach wohl auch auf die Gesamtmenge der Asbest-Faserstücke an, die in die Lunge gelangen. 

Da ich allen in Thailand gefertigten Produkten sowieso nicht so recht über den Weg traue, hatte ich damals schon den Verdacht, daß Asbest in den Platten stecken könnte.  Habe dann gute und teure TOA-Dispersionsfarbe , die für Fassaden gedacht ist, gekauft und die beim Kauf noch farblosen Unterseiten der Wellplatten nach der Anlieferung von einer Thai-Nachbarin sofort 2x  streichen lassen...Stücklohn 5 Baht pro Platte.. ;D 

Beim Bohren von Befestigungslöchern und beim Zuschneiden von Randplatte mit Fliesenschneidemaschine und Flex ist natürlich trotzdem noch kräftig Staub durch die Gegend geflogen. Habe aber darauf geachtet, daß ich möglichst nichts oder zumindest nicht viel davon in Nase oder Mund bekommen habe.

Es reicht schließlich schon der rote Staub, der im Isaan ständig von den damit bedeckten Feldwegen durch den Wind kilometerweit verteilt wird und die ganze Gegend versaut.  Vielleicht sind die Atemwege und Lungenbläschen der Isaaner ..ähnlich wie die ursprünglich weißen Wände meines Bunkers.. schon in ausreichender Stärke mit dem roten Staub imprägniert, so daß sich anfliegende Asbestfasern nicht mehr festsetzen und bei Gelegenheit wieder ausgehustet werden können.. ;)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 01. Oktober 2009, 06:06:55
PS: Bevor ich´s vergesse.. eine Frage.

Kennt jemand in der Gegend von Nahkhon Ratchasima einen Baumarkt oder Laden, in dem ich ca. 5 cm dicke Styroporplatten oder feste Stein- oder Glaswolleplatten (..keine Rollen) kaufen kann.?  Damit will ich nämlich mal probeweise das Dach meiner Hobby-Werkstatt (die mit dem Hochdruckreiniger.. ;) ) isolieren , indem ich die Platten als geschlossene Fläche unter den Metallbalken befestige. Das leichte Material klebe ich einfach mit Pattex-Montagekleber (Festigkeit 100 Kilo Pro qm Klebefläche) fest.

Das Dach ist ca. 30 Grad schräg, so daß die von der Sonne  zwischen den Faser-Wellplatten und den Styoroporplatten erhitzte Luft gut nach oben abziehen und dort ins Freie entweichen kann. Von unten, wo die Dachrinnen sind, wird dann immer "kühle" Luft nachgesaugt, so daß die mit Abstand unter den Faserbeton-Wellplatten  befindlichen Styroporplatten schon nicht mehr viel Hitze abbekommen.

Styropor ist übrigens geschlossenporig..und nimmt daher keinen Wasserdampf auf.  Wenn es mal brennt, ist der Rauch rußig und pechschwarz, so daß jeder tagsüber schon von weitem sehen kann, wo es brennt.. :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. Oktober 2009, 00:20:06
@dii Gestern

Schön dass Du Dich hier auch wieder mal meldest, willkommen!

Natürlich mache ich mit den kleinen Druckflaschen, welche ausgeschäumt für ein Vollumen von ca. 40 Liter reichen,
vorweg lediglich die Muster für die Wasserprobe. Für eine wirkliche Umsetzung muss dann eine Profifirma mit den erforderlichen Geräten ran, klar doch.

Allerdings versuche ich in weiteren Ausführungen das gesteckte Ziel zu erreichen, indem auf  die uebliche
Wärmedämmung, zumindest bei einem Um- oder Neubau, ganz verzichtet werden kann.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. Oktober 2009, 04:38:06
Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert:

Auftakt:

Wir alle wissen es, um eine Überhitzung zu vermeiden, wurde die innenbelüftete Bremsscheibe
erfunden.

Die Wärme soll nicht wie in kälteren Regionen dieser Welt, in unzähligen Luft / Gaskammern einer
hochentwickelten Wärmedämmplatte behutsam gespeichert werden,

hier muss die Wärme weg, weg!

Soweit vorweg mein Denkanstoss.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 13. Oktober 2009, 14:58:20
Lass mich ruhig schmoren, CEE! Ich bin leider nicht innenbelüftet - jedenfalls nicht klimatisch wirksam. ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 13. Oktober 2009, 16:22:43
http://www.energieportal24.de/forum/topic,8437,.html


Guckst du hier. Die schlagen sich mit den gleichen Problemen herum.  Aber haben auch Lösungsansätze
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. Oktober 2009, 00:03:36
 
@ kmr, Deine persönliche Anfrge an mich

Es gibt sowohl blaue Dachziegel wie auch Platten aus Faserzement, deren Erscheinungsbild
blau ist.
Blau als Hausdach sieht elegant aus, ist topmodisch, es gibt aber auch noch andere elegante Farben.

All diese Faben die dunkler sind als weiss, haben eine Gemeinsamkeit:
 
Dunkle Farben werden durch die Sonneneinstrahlung weit mehr aufgeheizt als eben
Weiss.

Wenn Du demnach anstelle von mausgrau eine elegant farbige Dacheindeckung planst, dann
entscheide Dich für die weisse Farbe, (meine ich.)

Hast Du gesehen, sogar Tempelanlagen werden hie und da weiss eingedeckt.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. Oktober 2009, 00:15:06

@solliz666 Gestern

Danke für Deinen Hinweis. Wir sehen, auch anderswo wird an der gleichen Aufgabe gearbeitet
und
das ist doch eine handfeste Motivation, gemeinsam weiterzumachen, gelle!  :)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: khun mai ru am 14. Oktober 2009, 18:44:58
@Cee

Vielen Dank!
Weil "Blaudach" hier im Forum immer wieder ein Thema ist,
wollte ich wissen, ob es dabei letztlich doch um mehr als nur um die Farbe geht.

So wie ich Dich nun verstehe, ist es also lediglich Geschmackssache und "In". :)

mfg kmr
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. Oktober 2009, 04:20:06
@ khun mai ru am 14. Oktober 2009

"...ist es also lediglich Geschmackssache und "In"."

Blau und alle dunklen Farben, "ja".  :-[

Allerdings kann hinzukommen, dass eingefärbte Dachplatten aus Faserzement als Beispiel, statische
und mechanische Vorteile aufweisen. Das kann ich nicht beurteilen.

Wenn Du allerdings weiss nimmst, dann reduzierst Du die Wärmeaufnahme auf der Dachoberfläche
durch Reflektion der Sonnenstrahlen, grob gesagt. Dann hilft Dir die weisse oder helle Farbe des Daches,
die Räume darunter weniger aufzuheizen.

In der Weiterführung zu einem "Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert", werden
wir hier, im Rahmen der konzertierten Aktion von Vorkehrungen, auf die Farbe zurückkommen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. Oktober 2009, 01:36:20
Man möge mir verzeihen, ich will hier zur Architektur noch mal etwas ausholen.

1. Der internationale Baustil und regionale Besonderheiten, Teil 1.

Es wird gebaut, was sich verkaufen lässt. Der thailändische Mittelstand und wir Europäer sind, grob gesagt, die
ideelle Zielgruppe dieses Marktes. Dabei erwähne ich zwei "massgebende" Realitäten der Bauindustrie,
hierzulande, die meiner Meinung nach in die Irre, bzw in Fehlplanungen führen (können).

1.1 Durch die Reise- und Informationsmöglichkeiten der thailändischen Mittelschicht, auch der Studenten und
einer beachtlichen Anzahl von Damen mit Auslanderfahrungen und deren "Gönner", entstand die Nachfrage nach einem "zeitgemässen", dh. typisierten und an die Internationale angepassten Baustil, der die Vorzüge des
thailändischen Haustypen vor Ort, weitgehend vergessen lässt und vergessen hat. Viele der neu gebauten Häuser
haben statt dessen eine weltweit angewandte Verwandtschaft.

1.2 Unter der Ideologie und der Chance der Gewinnmaximierung entstanden und entstehen fortlaufend grosse
und kleinere Baugesellschaften, welche sich einerseits die aktuellen und lukrativen Ländereien aneignen, um
diese zu bebauen und schlüsselfertig an den Käufer zu bringen. Gleichzeitig werden potentiellen Käufern Wohn-
und Nutzverhalten unterstellt, die sich aus dem oe. Internationalen Baustil ableitet. Drittens werden von
Architekten, Ingenieuren und Werbefachleuten mehrere anaoge, leicht variierte Haustypen kalkulatorisch,
planerisch und werberelevant ausgearbeitet, unter denen der Interessent zuletzt sein "Traumhaus", demnach
fast wie zuhause in Krefeld, in Zumikon oder in Linz, aussuchen darf und wird.

Diese Wahl findet oft genug auf der Grundlage von "leckerem" Prospektmaterial zB. im Internet statt, ohne dass
sich der Käufer vorher weitergehende Erfahrungen mit den klimatischen Besonderheiten eines Wohnortes in
Äquatornähe aneignen konnte oder wollte.

Grüsse
Cee    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 20. Oktober 2009, 03:31:47
Lieber Cee,
interessant wäre ein Vorschlag von Dir z.B.für ein Haus mit zwei bis drei Schlafzimmer mit den dazugehörigen Bädern.
Lagerräum für alles mögliche nicht zu vergessen.

Dir traue ich etwas vernünftiges zu.

Schöne Grüße
Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Oktober 2009, 04:32:09
@drwkempf Gestern

Dein Vertrauen in Ehren, wir haben hier einen anderen Weg eingeschlagen: Den Weg des kollektiven
Problembewusstseins und eine gemeinsame Sammlung von Ansätzen zu- oder konkreten Lösungsmöglichkeiten.

Es ist ein Thread von allen und für alle Members in jeder Ecke von Thailand. Wenn wir viele Dinge aufzeigen
und erklären, wird jeder Leser an seinem Ort und zu seinem Problem eine Antwort finden können.

Hier ein bestimmter Haustyp zu entwickeln wäre meiner Meinung nach grundfalsch, deshalb,
weil jeder sein eigener Bauherr sein und sein persönliches Anforderungsprofil zu seinem Traumhaus
erträumen und umsetzen soll.

Auch die Wahl seiner Berater und Baufachleute gehört zur Aufgabe und Freiheit eines Bauherrn. Mit
den hier besprochenen Problemen im Hinterkopf, eben dem Problembewusstsein, wird er seine Vorstellungen
und Bedingungen zu formulieren wissen und, nicht zuletzt, die richtigen Fachleute bestellen.

Grüsse
Cee  

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Oktober 2009, 21:51:34
@ "W" aus der Pfalz

Danke für Deine Anregung. An alle: So schreiben, dass auch ein Laie alles versteht.

Zu Deinem Vorschlag, ein Modellbeispiel zu entwickeln, werde ich mir Gedanken machen, versprochen.

Grüsse mir Hua Hin und besonders Cha-Am. Wenn ich an die lecker zubereiteten Fischgerichte hier
denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Im big C in Phetchaburi gibt es im Erdgeschoss ein
Superessen mit Ente, frischen Frühlingsrollen und superfrischem Gemüse aus der Region "Tha Yang".

Ich bin diesen Winter weiter im Süden.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Oktober 2009, 23:10:40
Zum internationalen Baustil Teil 2

2. Kritische Punkte der Verführung duch Gewohnheit

2.1 Bei mehrgeschossigen Baute werden riesige, unbeschattete Fassadenflächen der heissen Sonne ausgesetzt.
Bei einer Wandstärke von meistens 9 cm. entsteht in Thailand ein Backofeneffekt.
Der Dachvorsprung auf der heissen Sonnenseite O/S/W wird zudem, wie im Norden gewohnt, auf ein Minimum
reduziert, (Kosteneffizienz). Fragt mal den ROY zu seinem Haus auf Phuket- hier im Thread besprochen.

2.2 Grosse Fensterflächen ringsum sind im hohen Norden wohl notwendig, um das Sonnenlicht auch im
Winter aufzufangen und in die Räume zu geleiten. Diese Notwendigkeit trifft auf Th sicher nicht zu.
Zudem bietet ein Fenster in der Regel, ein weit gereingerer Schutz (U-Wert) gegen Sonnenhitze als etwa ein
Doppelschalen- Mauerwerk oder ein korrekt dimensioniertes Mauerwerk aus Porenbeton (Q-CON Steine)

2.3 Balkone in den oberen Etagen sind im hohen Norden, sofern sie nicht nur eine "Alibigrösse" haben
und sofern sie im O/S/W angeordnet sind, ein alternativer Aufenthaltsort an der spärlichen Sonnenwärme.
Im heissen Th kann sowas zu einer "Grillplattform" mit Statuswert werden, sofern sie nicht grosszügig
überdeckt und umlüftet sind.

2.4 Erkerchen, Vor und Rücksprünge in der Fassade, sind überall teuer und erfordern je nach Standort, teure
und aufwändige Abdämmungen und Isolationen gegen Kältebrücken, bzw. Sonnenhitze und Regen.

2.5 Die Hauptfassade mit den repräsentativen Elementen wie: Aussensitzplatz, Eingangstüre- und Halle
mit oder ohne den "Zuckerbäcker- Säulen und Löwen" als Beispiel, werden im hohen Norden nach Möglichkeit
auf der Sonnseite des Hauses angeordnet. In Thailand auch, nur dass dann oft der mit einem grosszügigen Dach ausgestattete Aussensitzplatz zu einem Abstellplatz für das Auto umfunktioniert wird und dass sich die illustere
Gesellschaft tagsüber auf die kühle Schattenseite im Norden des Hauses verzieht. Weshalb die Hauptfassade mit
den repräsentativen Elementen nicht gleich auf der Schattenseite anordnen?

2.6 Das Wohnzimmer und die Kinderzimmer sind im hohen Norden vorzugsweise dem Sonnenlicht O/S/W
zugeordnet und grosse Fenster lassen die erhellenden und wärmenden Sonnenstrahlen herein. In Thailand auch,
nur dass hier doch eher das Bedürfnis nach angenehmer Kühle vorherrscht, zumal kühle Räume einem Statussimbol entspechen- und nichts geht hierzulande über einen "Gesichtsgewinn". Dreht den Grundriss doch ganz einfach um!

Fazit
Leider lassen es die typisierten Grundrisse ab Internet oder Hochglanzkataloge meistens kaum zu, auf solche
individuelle Ansprüche ohne Mehrkosten als "Strafe", angemessen zu reagieren. Geplant ist geplant, basta, und
der Farang merkt sowas ohnehin nicht- oder dann lediglich etwas später.

PS: Die Regel ist nicht ohne Ausnahme- und: Lasst Euch durch Unmut und Strafandrohungen nicht davon abhalten,
ein Haus für Euch und auf die Erfordernisse hierzulande abgestützt, zu bauen, ein Haus fürs Wohlgefühl!

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. Oktober 2009, 22:23:48
Dachneigungen und der Einfluss der Firstrichtung beim Satteldach

Ein Experiment.

1. Wenn Du einen Wasserschlauch mit Wasserdruck nimmst, den gebündelten Strahl senkrecht auf eine
horizontale Platte richtest, dann wirst Du feststellen, dass der Wasserstrahls sehr hart aufschlägt
und in alle Himmelsrichtungen, auch nach oben, wegspritzt.

2. Wenn Du die Platte im Verhältnis zur Horizontalen auf 45 Grad schräg hinstellst, die untere Seite rechts
und senkrecht draufspritzt, dann wird der Strahl wegen der 45 Grad schrägen Auflage, etwa
horizontal nach rechts umgeleitet. Die Horizontale stmmt nicht ganz, uA. wegen dem Eigengewicht des
Wassers und wegen der abnehmenden Geschwindigkeit desselben.
Hier wird der Wasserstrahl deshalb weniger hart aufschlagen, weil er anstatt im rechten Winkel
aufzuschlagen, nach rechts umgeleitet wird.

3. Wenn Du die Platte zur Horizontalen auf 60 Grad schräg hinstellst, die untere Seite rechts und dann
senkrecht draufspritzt, dann wird der Strahl wegen der 60 Grad schrägen Auflage, etwa
in einem Winkel von 30 Grad zur schrägen "Dachfläche" nach schräg unten rechts umgeleitet. Der
senkrecht aufprallende Wasserstrahl auf die steile Dachfläche, wird in einem offenen
Winkel von 60 Grad, relativ weich umgeleitet, hier liegt unser Ansatzpunkt.

Fazit:
Umgesetzt in Sonnenstrahlen- bzw Wärme, bedeutet der harte Aufschlag auf der Dachfläche von 1. eine
höchste Erhitzung der Dachfläche. Je steiler die Dachflächen sind, umso "weicher" trifft die Sonnenstrahlen-
Wärme auf die Dachflächen auf, weil sie in einem oe. offenen Winkel abgeleitet werden. "Weich" bedeutet
hier eine geringere Aufwärmung der Dachhaut.

In Thailand wird  Sonnenstrahl- Wärme wegen der Abweichung zum Äquator, mittags um 1200 in etwa
15 Grad Abweichung von der Senkrechten, einfallen. (Müsste exakt gemessen werden.)

Bei einem Satteldach, dessen First in Ost-West- Richtung verläuft, ist dadurch erklärbar und dringend zu
berücksichtigen, dass und weshalb das Norddach weniger aufgeheizt wird als die Süddachfläche.
Organisiere die Aufteilung Deines Grundrisses und der Aufenthaltsbereiche aussen nach diesem Wissen.

Und:
Beim traditionellen Thaihaus und bei den Tempeln, entspricht die Dachneigung etwa dem Beispiel 3.
Der traditionsbewusste Thailänder als unser Lehrmeister- na sowas!!!  :)

Grüsse
Cee


 
  
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 29. Oktober 2009, 16:57:03
Der Amazonaseffekt im Zweischalenmauerwerk mit Hohlraum dazwischen

Das Ergebnis ist eindeutig:

Die innere Mauer ist beim Haus in Theiland, per Hand und per Thermometer gemessen, innen
beachtlich kühler als bei einem Einschalenmauerwerk.

Weshalb oder welche physikalischen Ursachen haben womöglich einen kühlenden Einfluss?

Ich unterscheide hier zwischen der Tatsache, dass einerseits die Innere Mauern aus Ton- oder Zementsteinen und die Bodenplatte aus dickem Ortbeton, nie mit den wärmenden Sonnenstrahlen in
Berührung kommen und deshalb kühl bleiben.

Andererseits interessiert mich der Amazonaseffekt, dh. die Abkühlung der Bodenzone in den Urwäldern
mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, dem von der Tropensonne "aufgeheizten" Blätterdach als oberer "Abschluss"
und der Kühle zwischen Boden und Blätterdach als Ergebnis der Verdunstung von feuchter Luft.

Gibt es beim, in diesem Thread vorgestellten Doppelschalenmauerwerk, nicht ein vergleichbarar Effekt?

Das Blätterdach wäre in unserem Fall die der Hitze des Tages ausgesetzte äussere Mauerscheibe.
 
Die Innere Mauerscheibe wäre die Bodenzone mit dem nach unten abschliessenden Urwaldboden.

Die Luftschicht dazwischen, während der Nacht mit einer hohen Feuchtigkeit gesättigt, wäre die Schicht, wo
wegen der heissen Aussenscheibe tagsüber eine Verdampfung verursacht wird, die diesen Hohlraum und
insbesondere die innere Mauerscheibe permanent und zusätzlich abkühlt.

Nun brauchen wir einen Physiker, der uns sowas weitergehend erklären kann. Frage an tom_bkk: Hast Du
nicht einen Physiker in Deinem Kollegium? Oder gibt es einen Physiker im Kreis der TIP- is?

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. November 2009, 21:37:14
Der Windfang, in Thailand der Vorraum

Den Windfang im hohen Norden brauche ich wohl nicht zu erklären. Interessant ist für uns die Umkehrung:
Ein Vorraum in Ost, Süd und West vor dem eigentlichen Wohnhaus als Pufferzone gegen die Sonnenhitze.

Morgens um 0900 heizt die Sonne die Ostfassade schnell auf. Dann steigt sie gegen Mittag zu ihrem
höchsten Stand mit der höchsten Hitzeeinwirkung auf die Südfassade und die Süddächer. Gegen Abend,
wenn die Sonnenstrahlen tiefer einfallen und die Westfassade erfassen, wird auch diese Seite schnell
aufgeheizt- bis die Hitze- und Lichtspenderin dann ungefähr um 1815 h hinter dem Horizont verschwindet.

Unser Bauvorhaben lässt sich in Komfortzonen unterteilen. Geben wir dem Wohntrakt die Komfortnote "A".

Nun gibt es fast in jedem Haus Bereiche, die sich aus dem eigentlichen Wohntrakt "A" aussiedeln lassen,
weil sie keinen Anspruch auf die Komfortstufe "A" haben: Garare, Geräteraum, Rüstraum und Vorratsraum
zur Küche, Bad, und Toilette, der Raum für die Gartenmöbel- und Geräte usw. Natürlich lässt sich die Liste verändern und ist hier nicht vollständig. Geben wir diesen Bereichen Komfortnoten B/C/ usw.

Wenn wir uns nun den Wohntrakt "A" als einen Kubus vorstellen, dessen Ost / Süd / Westfassaden sich im
Normalfall nach der oe. Schilderung von 0900h bis 1815h abwechseld aufheizen, dann wird offensichtlich
was nun kommt:

Stellen wir vor diese Fassaden je einen Vorraum zur Aufnahme von B/C usw, dessen Pultdächer als Beispiel,
auf den drei Hitzeseiten an den Kubus "A" "anlehnen" und verhindern, dass jemals direkte Sonnenhitze an
die drei exponierten Fassaden von "A" gelangt.

Verhindere, dass die Hitze, die sich unter den Puldächern bildet und zur höchsten Stelle fliesst, dass hier
die Fassade vom Wohntrakt "A" aufgeheizt wird. Du kannst das erreichen, indem Du die Pultdächer beim
Übergang zum Wohntrakt entlüftest, dh. eine durchgehende Vorkehrung schaffst, damit die heisse
Innenluft hier ungehindert weg kann.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 11. November 2009, 02:43:08
Cee has voll drauf! respekt

ich hatte ja schon mal in "meinem" fred gefragt wie das mit der verbindung der stahlprofile eines daches aussieht. man sagt löcher bohren und zusammen schrauben. wie schauts da mit dem rost aus? geh ich richtig in der annahme das die profile verzinkt sind? richtig galvanisch verzinkt? schweißen will ich das aber auch nicht unbedingt. schrauben und versiegeln? wer hat das schon mal gemacht oder hat ahnung?
die zweite sache war mit der feuchtigkeitssperre zw. bodenplatte und mauerwerk. was eignet sich da an einheimischen baumaterialien? dach/teerpappe schein es ja nicht zu geben. alukaschierte kunststoffolien? scheint ja einige baumärkte zu geben die sowas haben. wer weiß was?

danke schon mal für eure hilfe

 :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 11. November 2009, 03:10:04
Hallo Leute
Hallo Stefano

Hab dir doch gesagt Cee hat's drauf


Verzinkt ??? ???  Kann man schlecht schweißen!! Oder man schleift den Zink ab. Das währe aber auch wieder Sch :-X .  Und schweißen???? wie die Member hier schon sagen---- Klecksen ist der bessere Ausdruck!! Ich hab in Th genug gesehen. Aber es gibt auch gute Handwerker!!
Bohren und verschrauben halte ich für die bessere Lösung. Rostschutz---  Ich würde die Bohrlöcher vor dem verschrauben mit silikon füllen und dann mit Karosseriescheiben fest verschrauben. Da kommt keine Feuchtigkeit mehr rein.

Verzinkte C- Profile habe ich eigentlich seltener gesehen. Galvanisch verzinkt würde ich gleich vergessen!!! Wenn dann nur Feuerverzinkt!! Meistens waren sie nur mit Rostschutz gestrichen. Aber man kann ja verzinken lassen. ist natürlich die bessere Alternative. Andere Member wissen vieleicht mehr darüber.

Wenn du irgendwie die Möglichkeit hast. Bau nicht ebenerdig. Siehe meine Bilder.
Die Kackstelzen werden in den Boden gerammt--(um die 6m) und darauf wird die Bodenplatte betoniert. Bringt eigentlich nur Vorteile!! ( Viehzeug--Wasser--Kühlung)
Grüße Olaf

p.S.
Hellmut hat es ja schon auf den Punkt gebracht. Hatte bloss seine Antwort erst jetzt gelesen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. November 2009, 18:23:19
@stefano heute

Wahrscheinlich hast Du in der Zwischenzeit viele Antworten auf Deine Fragen, hier bereits gefunden.

Stahlprofile, einige Beispiele
Für die tragende Grundkonstruktion werden Kastenprofile mit einem Querschnitt von 95x48 mm verwendet.
Diese Profile gibt es in mehreren Ausführung: Ringsum als geschlossener Kasten wie ein O. oder auf
einer Breitseite offen wie ein C. Längen 6 m.

Für die Sekundärkonstruktion wie die Auflager für gewellte Dachplatten aus Faserzement als Beispiel,
werden Kastenprofile mit einem Querschnitt von 70x42 mm eingesetzt. Diese Profile gibt es in C.-Form.
Geschlossene Profile in O.- Form habe ich nicht gefunden. Längen 6 m.

Als Abschluss der Dachkanten, "Trauf- und Stirnbretter" werden stabile Bleche in der Breite von 200 mm
und einer Materialdicke von 3 mm eingesetzt, Längen 6 m.

Rost- Schutz
Bei der Verwendung von Metallen fliessen E- Ströme. Bei unterschiedlichen Metallen, zerfrisst das "stärkere"
Metall das "schwächere" Metall. So wird bei der Verwendung eines Kombinats von Stahl- und Aluminium als
Beispiel, das Aluminium zerfressen.

Um bei einem Kombinat von Stahl / Stahl oder Stahl / Aluminium, Rost oder Zerfras zu verhindern, mengt
man ein drittes Metall bei, das nur die Aufgabe hat, anstelle der zu erhaltenden Metalle, allmählich
zerfressen zu werden: Zink.

Zink kann auf viele Arten direkt auf das nakte Metall angebracht werden. Die gebräuchlichsten sind die
Zinkannode auf dem Metallrumpf von Schiffen oder am Schaft des Aussenbordmotors angenietet.

In unserem Fall gibt es einmal zinkhaltige Farben als sogenannte Grundierung für Stahlteile. Dann gibt es
eine Reihe von dauerhaften Verbindungen von Zink mit Stahlprodukten. Die berühmteste hier ist wohl die
Feuerverzinkung.

Eine Faustregel für den sehr wahrscheinlichen Fall, dass Du Deine Stahlprofile mit Zinkhaltiger Farbe
behandelst: Mehrmals auftragen und das überall, auch nach einen Schweissung oder einer Bohrung.

Bei Schraubenlöchern ist die Zinkfarbe sehr gefährdet. Ein Piratentrick: Rühre kleine Mengen
Zweikomponenten- Kleber an und betupfe die Bohrstelle damit, beispielsweise mit Deinen Ohrstäbchen
als "Pinsel". Araldit aus Europa eignet sich hervorragend- aber auch die hier produzierten Produkte
sind ok.

Kombinationen wie Stahl- Aluminium oder Aluminium -"Chromstahl" V2A oder V4A als Beispiel, dürfen
sich nicht E- schlüssig berühren, weder bei den Profilen noch durch die Art der Verbindung. Sie werden geschraubt, genietet oder geklebt, um hier die gebräuchlichsten Praktiken zu nennen.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 11. November 2009, 18:31:19
hier in BKK bei einem Stahlhändler um die Ecke gibt es diese Profile auch aus Edelstahl.
Edelstahl ist jedenfalls billiger als Stahl und Feuerverzinken
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Pachpicha am 11. November 2009, 18:49:14
In BKK um die Ecke,    --C --C --C --C --C --C
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Pachpicha am 11. November 2009, 18:50:50
Vergessen, Dii kannst mal googeln und Geschaeft einstellen.  ??? ??? ??? ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. November 2009, 22:15:28
@karl Heute

Interessant! Auch mich interessiert es: Um welche Ecke in Bkk handelt es sich denn?
Mich interessieren auch Beispiele Deines Kostenvergleichs, und
der Name des Geschäftes.

@ Pachpicha Heute

Auch unser Dii muss doch zuerst wissen, um welche Ecke und um welches Geschäft es sich handelt, bevor er
seine Googelei starten kann.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 11. November 2009, 23:04:08
Hallo Leute

Also ich kann mir schon vorstellen was Karl hier schreibt.
Ich arbeite hier in D im Industrieofenbau. Wir haben es dadurch viel mit Edelstählen zu tun. Bis hin zu Inconel  ( Für Cee  2.4851 ). Aber der normale Edelstahl ( 1.4301 V2A) ist bestimmt billiger als Stahlprofiele zu kaufen und dann feuerverzinken zu lassen.
Der Vorteil ist ausserdem das bei sauberer Verarbeitung!!! kein Rostschutz notwendig ist.Das heisst --Keine Bohrer die vorher für schwarzes Material verwendet wurden---Schweißnähte beizen---und auch nur Edestahlschrauben verwenden!
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 11. November 2009, 23:16:22
Stahlhandel in Bkk ??? ???

Mal hier suchen
http://www.yellowpages.co.th/

Habe da einiges gefunden
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 12. November 2009, 02:26:25
edelstahl billiger als verzinkt? das ich sowas noch erleben darf.  ;D  das wäre ja die beste lösung. kein problem mit rost und muss nicht lackiert werden. das wärs!
jetzt muss ich halt einen händler finden.

 :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. November 2009, 05:08:33

Das Tip - Forum, einfach super!   :-*

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 12. November 2009, 10:13:20
Feuerverzinken wird nach dem Gesamtgewicht berechnet, nach dem Verzinken.
In der Regel ist das feuerverzinken teurer als die Stahlprofile.
Edelstahl ist in der Regel ca. 30% bis 50%, eher 30%, teurer als Normalstahl.
ich habe beides jahrelang für Industriefirmen eingekauft.
d.h. unterm Strich liegt Edelstahl bei etwa 60 bis 70% vom normalstahl + verzinken.
und !!!  bei Tor oder Gartenzaun etc. fällt die jährliche ausbesserung und nachlackierung weg.
auf 10 Jahre hochgerechnet ist Edelstahl, selbst bei den in TH niedrigen Lohnkosten, unschlagbar günstig.
--
Der Stahlhändler bei mir um die Ecke ist ca. 300 Meter östlich der Kreuzung Ramkhamhaeng/Srinakarin
will mal in den Bauunterlagen blättern, vielleicht habe ich noch eine Rechnung mit Telefon Nummer.
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sitap am 12. November 2009, 10:47:52
Das Thema "Rost" wird überbewertet. Wenn man nicht gerade an in unmittelbarer Nähe der Küste baut, sollte man sich nicht all zu viele Gedanken über Korrosion und deren Auswirkung machen. Wenn man hier so gewisse Beiträge liest, so sollen die Farang-Paläste Jahrhunderte überdauern. Dabei ist es so, dass die meisten im Thai-Stil gebauten Dächer die Beziehung eines Farangs zu einer Thai überdauern dürften. Oder auch den Rest der Lebenserwartung eines Farang in Thailand.
Ob man sich wohlfühlt in Thailand hängt nicht von einer rostfreien Dachkonstruktion ab.

Dann noch folgendes: Ich habe in Thailand bis heute noch keine einzige Konstruktion mit "rostfreiem" Material gesehen, die nicht schon Korrosionserscheinungen hatte. Die Verarbeitung von A2-Stählen muss mit viel Sorgfalt, Sauberkeit und Wissen erfolgen, wenn es nicht zu Korrosion kommen soll. Und Sorgfalt, Sauberkeit und Wissen ist nun nicht mal die Stärke der Thais.

Meine Meinung nach ist die Auswahl des Dachbauers/Konstrukteur wesentlich wichtiger als die Materialfrage.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. November 2009, 22:20:39
@ karl heute

"...vielleicht habe ich noch eine Rechnung mit Telefon Nummer."

Danke Dir, die Tel.- Nummer wäre natürlich super.

@sitap

"Das Thema "Rost" wird überbewertet."

Deinem Beitrag kann ich mich ohne wenn und aber anschliessen. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns
die Angebetene mit Mandelaugen mit ihrem Heer von Beraterinnen "Aufwieglerinnen"enteignet, noch
bevor der Rostfrass uns ärgert oder der Tod uns erlöst, ist gross, sehr gross sogar.

Deshalb plädiere ich im Haus bei der Dachkonstruktion für mit Zinkfarbe behandelte Stahlprofile.

Draussen der Witterung ausgesetzt, ist erstklassig verarbeiteter Edelstahl, meiner Meinung nach,
angebracht, eine Option.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 13. November 2009, 01:08:24
@ karl heute

"...vielleicht habe ich noch eine Rechnung mit Telefon Nummer."

Danke Dir, die Tel.- Nummer wäre natürlich super.

@sitap

"Das Thema "Rost" wird überbewertet."

Deinem Beitrag kann ich mich ohne wenn und aber anschliessen. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns
die Angebetene mit Mandelaugen mit ihrem Heer von Beraterinnen "Aufwieglerinnen"enteignet, noch
bevor der Rostfrass uns ärgert oder der Tod uns erlöst, ist gross, sehr gross sogar.

Deshalb plädiere ich im Haus bei der Dachkonstruktion für mit Zinkfarbe behandelte Stahlprofile.

Draussen der Witterung ausgesetzt, ist erstklassig verarbeiteter Edelstahl, meiner Meinung nach,
angebracht, eine Option.

Grüsse
Cee



Hallo Cee

Unter diesem Gesichtspunkt gebe ich dir natürlich Recht :-)

Hoffe doch das, das bei mir nicht passiert :-* :-*
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 13. November 2009, 05:21:03
... Edelstahl ist in der Regel ca. 30% bis 50%, eher 30%, teurer als Normalstahl.
ich habe beides jahrelang für Industriefirmen eingekauft. ...

@ karl, ich hab selten solch einen Dummfug gelesen.
Wenn du dich auch nur 1/2wegs in der Materie auskennen würdest, hättest du auch nicht von "Edelstahl" geschrieben, da Edelstahl exakt das Gegenteil von rostfreiem nicht rostendem Stahl ist.

Als Edelstahl bezeichnet man Stähle deren Legierungsbestandteile außer Eisen und Kohlenstoff unter 1% liegen.
Nicht rostender Stahl enthält jedoch mindestens 12% Chrom, bei geringerem Chromanteil müssen andere Edelmetalle legiert werden. Bei hoch resistenten Stählen kann der Edelmetallanteil über 30% betragen.

Auch ist der Herstellungsprozess von nicht rostenden Stählen weit aufwendiger. Reicht bei Baustählen ein simpler Siemens-Martin-Ofen, braucht man zur Herstellung von nicht rostenden Stählen mindestens einen Elektroofen. - Gibt es aber leider nicht in Thailand. Daher ist teurer Import von Halbzeug notwendig.

Des weiteren stimme ich >@ Cee & >@sitap völlig zu.
Die Dachträger kommen wohl kaum mit agressiver Flüssigkeit in Berührung.
Ein ordentlicher Anstrich sollte "ein Leben lang" halten.
die Farbe leidet nur wenn sie der Sonne (UV-Strahlung) ausgesetzt ist, was unter dem Dach wohl eher unwahrscheinlich ist. Auch sollte da die Luftfeuchtigkeit permanent unter dem Sättigungsgrad liegen. Wenn nicht, regnet es im Haus, was wohl weit ärgerlicher wäre als der zu erwartende Rost auf den Trägern.
Wenn man ganz auf einen Schutzanstrich verzichtet, ein wenig Oberflächenrost schadet der Stabilität nicht, es ist eher ein optisches Ärgernis. Davon ab würde eine feine Rostschicht den darunter liegenden Stahl durch Luftabschluss vor weiterer Oxidation schützen.

Somit lässt sich zusammenfassen das eine stählerne Dachkonstruktion kaum rostgefährdet ist.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 13. November 2009, 09:42:06

Hallo hellmut
bedenke es sind nicht Alle so bewandert, wie Du,
was kennt ein Baecker, oder Metzger von Stahlsorten,
Die wissen das 3 Kilo Fleisch eine gute Suppe wird.          Gruss thaiman

Bei Bau viel trinken, denn es staub sehr.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 13. November 2009, 09:49:24
hallo Helmut,
wenn ich reine Fachsprache anwenden würde, (so ähnlich wie Juristen-Deutsch) dann würde das vermutlich außer mir und ein paar ganz wenigen niemand verstehen.
In diesem Forum muß man mit allgemeinverständlichem Deutsch reden bzw. schreiben damit die anderen Forenteilnehmer auch verstehen worüber man spricht.
Und wenn ich hier zum Stahlhändler gehe und sage ich hätte gerne "Elektroofen hergestelltes 1.43xxx??? dann würde der mich angucken und sagen hier ist die Türe, kaufs wo anderst.
Der meiste Edelstahl den die guten Händler anbieten kommt aus Brasilien und aus Deutschland.
Die, die Edelstahl Geländer und andere Sachen machen wissen sehr genau, daß Edelstahl aus China z.B. minderwertig ist und sagen von sich aus, daß sie nur Edelstahl der Sorte xxx verwenden wollen. Den Billig-Edelstahl findet man meist in kostengünstig gebauten Apartment oder Condo Siedlungen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 13. November 2009, 10:07:15

Wer sich schon einmal Stossstangen
an Fahrzeugen angeschaut hat, bemerkt
das es zweierlei Verchromungen gibt,
eine gelbliche und eine silberne, nun
entzieht es sich meiner Kenntnis, wo Sie
verchromt wurden.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 13. November 2009, 13:32:20
[
@ karl, ich hab selten solch einen Dummfug gelesen.
Wenn du dich auch nur 1/2wegs in der Materie auskennen würdest, hättest du auch nicht von "Edelstahl" geschrieben, da Edelstahl exakt das Gegenteil von rostfreiem nicht rostendem Stahl ist.


Hallo Hellmut

Mein Lieblingskritiker ;D
Dann hättest du mich hier wohl auch nennen müssen. Der Volksmund spricht nun mal von Edelstahl. Aber ich habe mich gerade bei Wikip. schlau gemacht
Zumindest habe ich hier die Werrkstoffnummern eingegeben. Mit denen kann jeder Stahlhändler etwas anfangen. Also 1.4301 ist nicht rostender Stahl
Übrigens taucht 2.4851 nicht mal bei Wiki auf

Grüße Olaf

Nachtrag
Nichtrostende Stähle, d.h. Stähle mit einem Massengehalt von mindestens 10,5% Chrom und höchstens 1,2% Kohlenstoff
Quelle: Wikip. Stahl
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. November 2009, 19:09:07
An alle Spezialisten:

Klar, in den Kreisen wird mit exakten Fachausdrücken kommuniziert.

Andererseits
wurden wir aus dem Kreis von Membern aufgefordert, so zu schreiben, dass die Aussage
auch von den Anderen, vom grossen Teil unserer Mitgliedern, verstanden wird.

Ähnlich verhält es sich auch in unseren Heimatländern: So ist beispielsweise unter Seeleuten und Yachtis
mit dem Begriff "Niero" = V4A gemeint. Auch die renommierte Zeitschrift "Yacht" aus Hamburg, verwendet
das Wort "Niero" Gemeint ist ganz einfach "nierostend".

In der CH werden diese Superstähle volksweit mit "Chromstahl" bezeichnet und in den Köpfen denken sie an
die "Chromstahlabdeckungen" in der Küche, die ja keineswegs rosten, also rostfrei sind, bzw. aus "rostfreiem
Stahl" hergestellt sind.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 13. November 2009, 22:51:09

@ karl, ich hab selten solch einen Dummfug gelesen.
Wenn du dich auch nur 1/2wegs in der Materie auskennen würdest, hättest du auch nicht von "Edelstahl" geschrieben, da Edelstahl exakt das Gegenteil von rostfreiem nicht rostendem Stahl ist.


Hallo Hellmut

Mein Lieblingskritiker ;D
Dann hättest du mich hier wohl auch nennen müssen. Der Volksmund spricht nun mal von Edelstahl. ...

Das stimmt schon, der Begriff hat sich eingebürgert, so wie "Tesa-Film" und "Pampers".  ;D
Doch selbst wenn ihn (ich musste eben beim googeln selbst staunen) sogar einige Stahlhändler verwenden, grundfalsch ist er trotzdem.
Um den Fass völlig den Boden herauszuschlagen, manche Stahlhersteller benutzen sogar den Begriff "Edelstahl" bei Stählen die weder nicht rostend sind, noch zur Gruppe der Edelstähle gehören. Die Firma Böhler (sind Öschis) verkauft sogar "Edelbaustahl".  ???

Zitat
... Übrigens taucht 2.4851 nicht mal bei Wiki auf ...

Na so was, das anerkannteste Fachmagazin der Metallurgie kennt kein 2.4851?  ???
Dann schau mal hier: www.metallograf.de (http://www.metallograf.de/start.htm?werkstoffkartei/2-4851/4851.htm)
Gib zu, du willst ein Hochtemperaturkernkraftwerk bauen.  ;D

Übrigens findet auch der Laie unter der Homepage einige leicht verständliche und allgemein wissenswerte Informationen über Stähle und andere Metalllegierungen.

An alle Spezialisten:

Klar, in den Kreisen wird mit exakten Fachausdrücken kommuniziert.

Andererseits
wurden wir aus dem Kreis von Membern aufgefordert, so zu schreiben, dass die Aussage
auch von den Anderen, vom grossen Teil unserer Mitgliedern, verstanden wird.  ...

Hast schon recht, "exakte Fachausdrücke" können mitunter verwirren.
In diesem Fall sehe ich es jedoch genau umgekehrt.

Rostfrei bedeutet nur das zum Zeitpunkt des Verkaufs ... kein Rost dran ist (analog zum Begriff: Jungfrau.  ;D )
Der Begriff Edelstahl ist analog zu gutem Bier: Nix drin was nicht rein gehört.
Nicht rostender Stahl erklärt sich hingegen auch für den Laien von selbst: Das Zeugs rostet nicht!

Zitat
...Ähnlich verhält es sich auch in unseren Heimatländern: So ist beispielsweise unter Seeleuten und Yachtis
mit dem Begriff "Niero" = V4A gemeint. Auch die renommierte Zeitschrift "Yacht" aus Hamburg, verwendet
das Wort "Niero" Gemeint ist ganz einfach "nierostend". ...

Die sind ja lustig, die Hobbyschiffer!  :D  :D  :D

Wenn schon, dann müsste es Nirostastahl (ohne "e") heißen, doch das wäre nicht V4A, sondern das weniger Salzwasserrestistente V2A

Ein Wenig zur Geschichte:
Nicht rostender Stahl ist eine relativ neue Erfindung. Benno Strauß & Eduard Mauer gelang es erstmals 1910 bei Krupp nicht rostenden Stahl herzustellen. Die Patentanmeldung erfolgte 2 Jahre später.

Der älteste bekannte nicht rostende Stahl ist jedoch die etwa 1700 Jahre alte Säule von Kuttub in Indien.

(http://www.payer.de/ayurveda/caraka010614.jpg)
(Bild geklaut)

Bis Heute ist nicht bekannt aufgrund welcher Technik man sie herstellte, darüber hinaus können solch große Mengen an nicht rostendem Stahl erst seit wenigen Jahrzehnten in Elektroöfen erzeugt werden.

@ Cee, mit meinem vorigen Beitrag wollte ich eigentlich keine große Diskussion über den richtigen Fachausdruck auslösen.

Es ging mir vielmehr um den von >@ karl behaupteten Schmarrn:

Zitat
... Edelstahl ist in der Regel ca. 30% bis 50%, eher 30%, teurer als Normalstahl.
ich habe beides jahrelang für Industriefirmen eingekauft. ...

Ca. 10x so teuer könnte ungefähr hinkommen.
Sowohl die legierten Edelmetalle als auch die Be- und Verarbeitung kosten richtig viel Geld.

Doch sollte @ karl einen Hersteller kennen, der zu den von ihm behaupteten Preisen nicht rostenden Stahl liefert; sämtliche Autohersteller würden sich über die Adresse freuen, zumal sie dann auf teures verzinken und noch aufwendigeres lackieren verzichten könnten.  :o
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. November 2009, 01:10:12
Diskussionen, warum nicht?

Nirostahl hat bei den Seeleuten eine interessante Geschichte, die ich, auch ein Yachti und ehemaliger
Abonnent der "Yacht", mit grossem Interesse verfolgt habe.

Solange nur V2A bekannt war, bis etwa 1985, verstand man unter  "Nierosta/ Nirosta" eben V2A.
(Wie schreibt man es nun wirklich??)
In der Seefahrt werden solche Stähle mechanisch extrem beansprucht, sie sind zudem natürlich
permanent dem Seewasser ausgesetzt.

1985- 1990 ca. wurden massive Schäden publiziert, nicht primär wegen Rost, sondern deshalb, weil
"stehendes Gut", die Drähte zB. die den Mast aufrecht halten, die Wanten, das Achter- und das Vorstag,
urplötzlich brachen.

Das Problem entstand offenbar durch eine "Kristalisation" im Alterungsprozess, so dass Stähle ohne
Vorzeichen plötzlich rissen und riesige Schäden verursachten.

V2A ist seither verpönt, es folgte das Obligat zum Einsatz von V4A und jedermann auf See versteht seither
unter dem o.e. Allgemeinbegriff eben V4A. ;)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 14. November 2009, 01:15:53
@stefano heute


Querschnitt von 95x48 mm, Längen 6 m.

 Querschnitt von 70x42 mm, Längen 6 m.

 Bleche in der Breite von 200 mm
und einer Materialdicke von 3 mm , Längen 6 m.


Grüsse
Cee



hat wer preise für diese sachen? wäre schön zu wissen, brauche einige meter  :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. November 2009, 01:27:33
@ stefano Heute

Habe noch alle Quittungen, müsste aber vorher alles nachvollziehen- Thaischrift- huch.

Mein Rat: Mache eine Runde bei den Stahlhändlern Deiner Umgebung. Du wirst sehen, die Preise
variieren- und variieren noch weit mehr, wenn Du grössere Mengen in Aussicht stellst.  :)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 14. November 2009, 01:53:32
Jo Cee

habe auch grade gegoogelt aber man bekommt keine Stahlpreise im Net.
Muss ich nächste woche in meiner Firma anfragen.

Uns Hellmut hat schon Recht. Es heisst nicht Edelstahl. Wird aber selbst hier in D bei jeden Stahlhändler so genannt. Am besten ist wirklich man nennt die Materialnummer die man sucht. Oder aber als Laie sagt man halt Edelstahl ;D ;D Oder wie du sagst  V2 o. 4 A


@Hellmut

Nee so was gefährliches baue ich nicht. Wir verbauen diesen Stahl (eigentlich ist es keiner sondern eine Legierung die weniger als 1% eisen enthält ) in manchen unseren Industrieöfen.
Grüße Olaf


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 14. November 2009, 02:07:30
Diskussionen, warum nicht?

Nirostahl hat bei den Seeleuten eine interessante Geschichte, ...

@ Cee, danke für diese interessante Erklärung.

Manchmal ist es schon Merkwürdig wie sich Begriffe "selbstständig machen" und plötzlich etwas anderes Bedeuten als ursprünglich. - Wie gesagt, "Nirosta" war der ursprüngliche Markenname von Krupp für V2A.

Etwas ähnliches aus meinen "Erinnerungen an damals"

Kurz nach der Grenzöffnung fuhr ich mit dem Motorrad in die damalige DDR.
Auf einem Campingplatz in Brandenburg sackte das Moped im Sand ein und kippte um.
Dabei brachen die Blinkergläser ab. Die Blinkergläser sind natürlich nicht aus Glas, sondern aus "Plastik", welches eigentlich "Kunststoff" heißt, obwohl es organisch ist, und somit "Naturstoff" heißen müsste.  ;D
Bekanntlich ist in so einem Fall "Tesa-Film" die beste Lösung.
Ich also zum Campingwart - Tesa-Film ?  ??? ? - Nie von gehört!
Immerhin war er so freundlich mir bekloppten Wessi den Weg zu einem "Konsum" (Geschäft) zu beschreiben, wo es "alles" gibt. ... Da gab es wirklich einiges was ich bislang noch nicht kannte. Doch auf meine Frage konnte mir keiner der Angestellten weiterhelfen. Die Leute waren wirklich sehr hilfsbereit, doch die hatten das Gesuchte leider nicht. Bis eine ältere Kundin (offenbar besaß sie das Wörterbuch "Ostdeutsch-Westdeutsch / Westdeutsch-Ostdeutsch") übersetzte: "Der will Klebeplaste!" - Und schon konnte mir geholfen werden.  ;)

Ein umgekehrter Fall: IMBUS-Schrauben kennt wohl weltweit jeder.
Doch die Dinger gibt es nicht, jedenfalls nicht unter dem geläufigen Namen.

Erfunden wurden sie vor langer Zeit von der Firma Bauer und Schaurte ( jetzt Acument (http://www.acument.com)) Die richtige Bezeichnung dieser Schrauben kennt jedoch (fasst) niemand: Innensechskantschraube, oder ausführlich: Innensechskantschraube Bauer und Schaurte. InBuS

Abwohl der Begriff "Innensechskant" im Gegensatz zu IMBUS oder INBUS etc. selbsterklärend ist, so wie "Klebeplaste" oder "Nicht rostender Stahl".  ;D ... Was solls, wir putzen und die Nasen mit "Tempos" und Wickeln Babys in Pampers. - Solange alle wissen das Papiertaschentücher und Einwegwindeln gemeint sind, ist alles im grünen bereich, doch warum ist der eigentlich GRÜN?  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 14. November 2009, 02:16:42
Hi Hellmut

Genau mit diesem Ausdruck   ( Imbusschlüssel ) Bin ich auch schon auf die Gusche gefallen :D :D
 Hab mich dann auch belehren lassen müssen ---Inbusschlüssel heisst das Ding.
Aber lässt sich zum Glück gut merken Innen---Inbus ;D
Grüße Olaf

P.S.
Deine Story hier im Ossiland ist einfach köstlich ;D ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 14. November 2009, 02:35:30
geil die story`s! Tesa lief bei uns hier unter dem namen klebeband, klebeplaste kannte ich nicht. ;D

die story mit dem inbus musste ich mal einem engländer erklären, weil der meinte der allenkey sei eine engl. erfindung von einem Mr.Allen  :-)
aber bei denen heißt er richtig auch nur hex key, abgeleitet von hexagon.

der grüne bereich ist halt das gegenteil vom roten bereich. weil rot einfach ne warnfarbe ist und grün uns suggerieren soll das alles ok ist. deshalb waren früher auch die werkzeugmaschinen alle grün lackiert. weil grün beruhigt und der dreher etc. schön weitermalochen soll  ;D

Cee, wäre super wenn du da was rausfinden würdest, nur so als anhaltspunkt. handeln kann ich gut, meine süße noch besser  ;D

 :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 14. November 2009, 02:45:07
... P.S.
Deine Story hier im Ossiland ist einfach köstlich ;D ;D

Danke für den Beifall.  :)

Der Ursprung von Begriffen ist mitunter recht interessant.
Insbesondere bei Fremdsprachigen.

Immer wieder aufheiternd, das Lehrbuch Leehrbuch "Thai für Anfänger" von Martin Lutterjohann
 (hmh müsste es in seinem Regal haben).
"Radio" heißt da auf Thai "Telefunken". Richtig wäre allerdings "Wittayu".
Wie es zu diesem Fehler kam, kann man gut nachvollziehen:  ;D
Vor 30 Jahren in einer Mansardenwohnung in der Nähe vom Hamburger Hauptbahnhof:
Er: "This one, what name?" Sie: "Telefunken" , dabei gedacht hat sie wohl: "steht doch groß drauf, du Idiot"  --C
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 14. November 2009, 03:02:10
... der meinte der allenkey sei eine engl. erfindung von einem Mr.Allen  :-) ...

Ja, diese Engländer. Der Verstellbare Maulschlüssel, bei uns "Engländer" genannt, heißt bei denen "monkey wench" (Affen- Winder/Schlüssel) Preisfrage: Wie nennen die Affen dieses Werkzeug?  ???

Zitat
der grüne bereich ist halt das gegenteil vom roten bereich. weil rot einfach ne warnfarbe ist und grün uns suggerieren soll das alles ok ist. deshalb waren früher auch die werkzeugmaschinen alle grün lackiert. weil grün beruhigt
Ich kann mir nicht vorstellen das die Lösung so einfach ist.

Die Standartfarbe von Werkzeugmaschinen hat auch im Laufe der Zeit öfters gewechselt:
schwarz - dunkelgrau - blaugrau - grün - dunkelgrün - hellgrün - feuerrot (Agie, Mori Seiki etc.) - chremeweiß - blaugrün ...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 14. November 2009, 03:33:31
ich meinte früher als Mori Seiki noch nicht existierte und Deckel Maho noch keine roten maschinen mit knight raider lauflichtern und need for speed unterbodenbeleuchtungen baute  ;D

blaugrau kenn ich nur von rumänischen und bulgarischen maschinen. unsere guten dt. drehbänke in meiner lehrwerkstatt waren alle grün.

wie affen dieses werkzeug nennen? wäre es schlimm wenn ich jetzt sagen würde "engländer" ?

 ;D
Titel: Werkzeugmaschinen aus DACH - "die gute alte Zeit"
Beitrag von: hellmut am 14. November 2009, 04:08:04
ich meinte früher als Mori Seiki noch nicht existierte und Deckel Maho noch keine roten maschinen mit knight raider lauflichtern und need for speed unterbodenbeleuchtungen baute  ;D ...

Ja, das war die "gute alte Zeit", als Deckel und Maho noch konkurrierten und Gildemeister nur rund konnte.  ;)

Kanntest du den Volker Hüttel? - Damals der Mann vor Ort in Thailand von Maho?

Zitat
... blaugrau kenn ich nur von rumänischen und bulgarischen maschinen. unsere guten dt. drehbänke in meiner lehrwerkstatt waren alle grün. ...

Was denn, die Bulgaren etc. bauten auch Maschinen?
Ach ja, du bist aus den neuen Bundesländern, dann ist dir die frühere Farbenvielfalt der West-Maschinen wohl nicht so geläufig. Machten Fritz Werner und Co. nur in grün?

Kennst du auch Warnsdorf aus der damaligen Tschechoslowakei? - Davon stehen einige in wunderschönem "Mausgrau" lackiert in Thailand, mit Phillips-Steuerung. Es gibt auch Ältere dort, allerdings sind die in grün.  8)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. November 2009, 17:09:14
Da habe ich mit meiner Seeräuber- Story offnbar mehr Glück als Verstand gehabt.  ;)

Schaut mal bei Wikipedia unter "Säurebeständiger Stahl".

Da steht geschrieben: (auszugsweise abgekupfert)

In Deutschland werden zwei Stahlsorten bezeichnet, diese sind
V2A= 1.4300 genannt, wird heute nicht mehr hergestellt.

Die Bezeichnung V2A wird heute für den Nachfolger 1.4301 verwendet.

V4A (ähnlich V2A, jedoch zusätzlich mit 2% Mo legiert, was diesen Stahl wiederstandsfähiger gegen
Korrosion in chlorhaltigen Medien macht- Salzwasser, Schwimmbäder, chemische Industrie.
V4A= 1.4401

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. November 2009, 17:23:32
Und nun ein praktisches Beispiel zur Wahl von Stählen:

Vor einigen Jahren ist in der CH in einem öffentlichen Hallenbad, mit einem Crash die gesamte Decke
heruntergefallen und hat die Besucher unter sich begraben. Zahlreiche Menschen starben, wurden
erschlagen oder sind ertrunken.

Die Bauingenieure standen vor einem Dilemma, hatten sie die Decke doch pflicht und fachbewusst, dem
Stand des damaligen Wissens nach, mittels Stählen aus V2A aufgehängt.

Diese Stähle, permanent der chlorhaltigen Luft ausgesetzt, brachen urplötzlich und ohne sichtbare
Vorwarnung. Auch hier die ve. Kristallisation im Alterungsprozess.

Heute wird V4A verwendet.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 14. November 2009, 17:51:11
Wie ich hier lese  sind nur Fachleute auf diesem Thema? Den in jedem Land gibt es verschiedene  Bezeichnung .Auch Rostfreier Stahl kann rosten ,bei extremen Verhältnissen . Beispiel bei einem Strassentunnel ( Autoabgas). 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Pachpicha am 14. November 2009, 18:29:46
Cee was willst du damit sagen.
oeffentliches Hallenbad.

Hier fragt der Flachmann.  :o :o :o
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 14. November 2009, 21:21:48
Cee was willst du damit sagen.
oeffentliches Hallenbad.

Hier fragt der Flachmann.  :o :o :o

Denke mal Cee meint DAS:

http://videoportal.sf.tv/video?id=6fcb733c-c78c-43b0-8b27-1975f9d190f1;DCSext.zugang=videoportal_sendungsuebersicht
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 16. November 2009, 09:11:15

Fuer Alle deutlich, Kuecheneinrichtungen,
z.B. Spuele sind aus V2A neue Bezeichnung
V4A, auch sieht man bei Treppengelaender
hier in Thailand Edelstahl, aber ich glaube das
es verchromte Rohre sind, weil an den
Schweissnaehten sich Rost bildet
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 17. November 2009, 01:59:06

Fuer Alle deutlich, Kuecheneinrichtungen,
z.B. Spuele sind aus V2A neue Bezeichnung
V4A, ...

Da hast du etwas gründlich falsch verstanden, lies besser nochmal nach.  ;D

Rost an Schweißnähten von Geländern etc. aus nicht rostendem Stahl ist in Thailand völlig normal.
Das liegt aber weniger an der Qualität des Stahls, sondern an der des Monteurs.  :-)
Wenn der statt der billigsten Elektroden, bzw. Schweißzusatzmaterial,
das Richtige genommen hätte, würde da nix rosten.  :o
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. November 2009, 02:31:25

@Pachpicha 14. Nov. 2009

"Cee was willst du damit sagen. oeffentliches Hallenbad."

solliz666 hat am 14. Nov. 2009 für mich und richtig geantwortet, danke.
Ich meinte das schreckliche Unglück von Uster.  :(

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 17. November 2009, 02:53:22

Fuer Alle deutlich, Kuecheneinrichtungen,
z.B. Spuele sind aus V2A neue Bezeichnung
V4A, ...

Da hast du etwas gründlich falsch verstanden, lies besser nochmal nach.  ;D

Rost an Schweißnähten von Geländern etc. aus nicht rostendem Stahl ist in Thailand völlig normal.
Das liegt aber weniger an der Qualität des Stahls, sondern an der des Monteurs.  :-)
Wenn der statt der billigsten Elektroden, bzw. Schweißzusatzmaterial,
das Richtige genommen hätte, würde da nix rosten.  :o

Richtig Hellmut

Das sehe ich genau so! Dann wird mit irgendwelchen schwarzen Drahtbürsten geputzt, oder mit Winkelschleifern die vorher für schwarzen Stahl verwendet wurden.
Wer sauber arbeiten will muss beizen. Dann rostet da auch nix.
Ich habe übrigens in Thailand schon oft sehr sauber gearbeitete Zäune und Geländer aus Rostfreiem Stahl ;D gesehen. Sauber mit WIG geschweißt und nachbehandelt.
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. November 2009, 18:16:09
@ solliz666

Kann auch ich bestätigen, habe in Thailand viele sauber verarbeitete Produkte aus nicht rostendem Staht
gesehen und habe da doch grosses Vertrauen.

Allerdings:

Wer es gewohnt ist, im Bauwesen Verantwortung zu tragen, wird, das ist ein Rat den ich dringend empfehle,
vor einer Auftragserteilung mal den technischen Leiter hofieren und sich von diesem Details der Fertigung
im Betrieb zeigen lassen. Sowas hinterlässt in Fertigungsbetrieben einen bleibenden Eindruck, Kader und
Arbeiter fühlen sich zudem geehrt- soweit meine Erfahrung.  :)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 17. November 2009, 18:53:12


Wer es gewohnt ist, im Bauwesen Verantwortung zu tragen, wird, das ist ein Rat den ich dringend empfehle,
vor einer Auftragserteilung mal den technischen Leiter hofieren und sich von diesem Details der Fertigung
im Betrieb zeigen lassen. Sowas hinterlässt in Fertigungsbetrieben einen bleibenden Eindruck, Kader und
Arbeiter fühlen sich zudem geehrt- soweit meine Erfahrung.  :)

Grüsse
Cee

Hallo Cee

Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht während meines beruflichen Aufenthaltes hier.
Es reicht schon Interesse zu zeigen an der Arbeit die sie tun und ein Lächeln wirkt auch Wunder.
Ich hatte es hier schon mal gepostet--- In dem Dorf meiner Frau hatte ich mir an meinem Leihauto den vorderen Stoßfänger total verknüllt. Unsere Familie hatte da eine Werkstatt ??? ??? --Als ich die sah---dachte ich --Oh Gott das wird nie was. Aber!!! Sie hatten es drauf. Klar war auch ein 1000'der exta drin aber bei 2500 Bath war das lächerlich für mich. Ausgedellt und in Wagenfarbe lackiert. Möchte nicht wissen was es in D gekostet hätte.
Aber es bringt wirklich etwas sich mit den Leuten die für einen  arbeiten sollen direkt auseinanderzusetzen. Beim Hausbau hab ich natürlich klar den Vorteil das Schwiegerpapa Maurer ist. Und ich "weiss" der hat es drauf. Bei dem Haus das ich hier gepostet habe---schaut euch mal die Kapitelle von den Säulen an, die sind aus Mörtel gemacht ---Manche Thais haben's echt drauf!!
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 17. November 2009, 19:36:40
Hallo, alle miteinander

Am 13.10.09 schrieb unser Forenmitglied Cee einen Beitrag ueber
ein “Haus, das sich selber kuehl haelt” und brachte u.a. noch einige Gedanken zu grossen Dachueberhaengen, Zweischalenmauerwerk und Komfortzonen ein, wobei es bei letzterem darum ging, dass die Raeume, in denen man sich haeufig aufhaelt (z.B. Wohn-, Schlafzimmer und Kueche) keine der Sonne ausgesetzten Aussenwaende haben sollten.

Ferner ging es um unpraktisches Bauen aus modischen Gruenden, bzw. weil Bauunternehmer oft nur huebsche, aber geistlose Haeuser von der Stange anbieten, die ungenuegend auf das heisse thailaendische Klima zugeschnitten sind.

Zwar ist die Formulierung eines Hauses, das sich selber kuehl haelt, vielleicht etwas ungluecklich gewaehlt,
weil hier manchmal eine enorme Hitze herrscht, die man nur durch Verdunstungskaelte oder Waermetauscher
aus dem Haus bekommt.
Aber grundsatzlich geht es ja um intelligente Kuehlung, die guenstig und umweltfreundlich zugleich ist
und etlichen von uns wichtig sein sollte.

Nun komme ich langsam auf den Punkt:

Viele Haeuser, die ich gesehen habe, koennen nur mit massivem Einsatz von Klimaanlagen und hohem Stromverbrauch gekuehlt werden.
Isolierte Daecher, innenbelueftete Daecher, Beschattung durch weit ausladende Daecher und Zweischalenmauerwerk trifft man dagegen viel zu selten an.

Kuehlung durch Verdunstungskaelte mittels Springbrunnen, grossen Aquarien, Wasserkaskaden und Spruehnebel (teilweise mit Ventilator) habe ich aeusserst selten und bisher fast nur im Aussenbereich gesehen.

Irgendwo hier im Forum hat Kubo berechtigterweise sinngemaess darauf hingewiesen, dass reichlicher Wassereinsatz im Hause nicht nur Kuehlung, sondern auch Schimmelprobleme schafft. In grossen Raeumen sollte dieses Problem bei guter Durchlueftung eigentlich in den Griff zu bekommen sein.

Zwar ist unser thailaendisches Haus noch im Rohbau (auch weil ich Thailaender nicht ohne meine Aufsicht bauen lasse), aber innenbelueftete Dachflaechen, Zweischalenmauerwerk auf der Suedseite, ein riesiges Dach und nur eine Klimaanlage im Schlafzimmer sind eingeplant.

Zusaetzlich werde ich sicher mit etlichen Wasserkuehlungsmethoden im Haus rumexperimentieren.

Nun meine Frage:
Hat schon irgendjemand von Euch schlechte oder gute Erfahrungen mit Wasserkuehlung im Haus gemacht?
Oder hat Ideen?

Gruss     Achim

p.s.: Witzigerweise bin ich hier einige Male auf Handwerker getroffen, die Zweischalenmauerwerk zwar kennen, aber den Zwischenraum dann mit Sand auffuellen wollen, ohne dafuer eine Erklaerung liefern zu koennen. 

Das mag zwar Kugeln draussen halten, aber nicht die Hitze.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 17. November 2009, 22:13:48
http://www.energieportal24.de/forum/topic,8437,.html


Guckst du hier. Die schlagen sich mit den gleichen Problemen herum.  Aber haben auch Lösungsansätze
Grüße Olaf


Hallo Achim
Hatte es schon mal hier gepostet

Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 17. November 2009, 22:32:37
Hallo, solliz666

Bei diesem Beitrag geht es um einen Sole-Erdwaermetauscher mit einer Leitungsführung im Erdreich und einer zentralen Wärme-/Kälteabgabe an die Zuluft.

Wobei ein Fachmann schreibt:"Bei permanenter Energieentnahme sehe ich in warmen Klimaregionen das Problem, dass die Kühlfunktion irgendwann erschöpft sein könnte, dann muss die Soleleitung wesentlicher länger ausgelegt werden, als in unseren Breiten."

Diese Loesung scheint mir in Thailand doch sehr aufwaendig und teuer zu sein.
Und wer soll mir das hier im tiefsten Isaan bauen?

Aber trotzdem Danke fuer den Tipp.

Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 17. November 2009, 22:37:44

Hallo Achim

Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht. Aber alles zu Teuer.
Das einzige was ich hier schon öfter gesehen habe ist, ---Das Dach wird mit Wasser besprüht.
Verdunstungskälte entsteht---Aber ob das der Bringer ist ??? ???
Glaube ich eher nicht
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. November 2009, 01:17:06
@Kern gestern

"Konzertierte Aktion" tönt zwar etwas geschwollen und trotzden ist es die richtige Vorgehensweise.

Hier wurden unzählige Erfahrungen mitgeteilt und oft überfliegt man kleine und grosse Details
ganz einfach. Wenn Du jetzt baust, bist Du in der beneidenswerten Lage, keine Fehler zu machen.

Das Haus das sich selber kühl hält,
besteht aus einer Reihe von Massnahmen, die alle aufeinander Abgestimmt werden, eben konzertiert werden:
Alles in einem sinnvollen Akt von nebeneinander, miteinander, füreinander gegeneinander, harmonisch,
disharmonisch, ergänzend, widersprechend usw.

Mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen, welches unmittelbar und kompromisslos zu erreichen ist.

Beispielsweise habe ich am 29.Okt.2009 den "Amazonaseffekt" gepostet. Das war ernst gemeint, gerade
auf diese Weise sind die Innenmauern bei "meinem" Doppelschalen- Mauerwerk tatsächlich auffallend kühl
und kühlend.

Das ist aber nur ein Teil zum grossen Ganzen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 18. November 2009, 07:54:08
Hallo Cee

Zitat “Wenn Du jetzt baust, bist Du in der beneidenswerten Lage, keine Fehler zu machen.”

In die Richtung gehen auch meine Gedanken und Wuensche, aber der eine oder andere Fehler wird sich garantiert einschleichen.   :'(

Oberste Prioritaet hat bei mir die Hauskuehlung zum guenstigen Preis mit geringen Unterhaltskosten.

Die “konzertierte Aktion”, die gleichzeitige Buendelung etlicher Massnahmen steht deswegen auch im Vordergrund.

Wir wohnen hier zwar etwas am A. der Welt, aber das hat u.a. den Vorteil, dass wir ueber sehr viel Baugrund verfuegen.
So wird alleine der gesamte Dachueberhang fast 140 qm betragen.
Das Haus wird dann wohl wie das Heim eines Dachfetischisten wirken.   :-)

Bis zur Baufertigstellung wird leider noch etliche Zeit vergehen. Aber dann werde ich massiv mit zusaetzlicher Wasserkuehlung experimentieren.

Was die Wasserplanscherei dann bringt, werde ich hier mitteilen, falls ich nicht in unserem eisigen Haus ertrunken sein sollte.

Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. November 2009, 22:54:44
@ Kern Heute

140 m2 Vordächer tönt ja prima.

Ich erlaube mir, Dir dazu einen kitzekleinen Ratschlag zu Posten. Verstehe das Prinzip und baue Deine Lösung.  :)

Wenn Du die Dachfläche des Haupthauses in gleicher Linie und in derselben Dachneigung wie die
vorgelagerten Anbauten und Terrassen hinunterziehst bis zur Traufkante dieser Anbauten und Terrassen,
dann passiert Dir womöglich ein Fehler, den Du dringend vermeiden Musst.

Die durch die Sonne produzierte Hitze unter den Anbauten und Terrassen fliesst zur obersten Stelle, also zur
senkrechten Fassade des Haupthauses, fliesst dort weiter unter der Dachfläche innen im Haupthaus
entlang bis zur First.

Somit heizen Dir zudem die Dächer der Anbauten und Terrassen das Haupthaus auf.

Unterbreche die Dächer der Anbauten und Terrassen beim Übergang zum Körper und zu
den Dächern des Haupthauses.


Du kannst die Dächer der Anbauten und Terrassen in pultform am Haupthaus anlehnen.  
Die Entlüftung beim Übergang zum Haupthaus auf ganzer Dachlänge nicht vergessen!

Du kannst die Dachvorsprünge des Haupthauses normal und Symmetrisch erstellen und dann das
jeweilige Dach beispielsweise von grossen Vordächern, auf der Traufseite des Hauptdaches in etwa
einem Abstand von ca 40 cm über der Dachfläche des Haupthauses soweit überlappend hochziehen,
dass Schlagregen aus der Firstrichtung nicht auf die Terrasse pflotscht. Beim Hauptdach ist so ein Kännel
erforderlich.
Zeichne es auf, dann ist alles klar.

Die Hitze unter dem Vordach wird so über der Oberseite des Hauptdaches weggeleitet.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 18. November 2009, 23:07:23
...  das jeweilige Dach beispielsweise von grossen Vordächern, auf der Traufseite des Hauptdaches in etwa
einem Abstand von ca 40 cm über der Dachfläche des Haupthauses soweit überlappend hochziehen,
dass Schlagregen aus der Firstrichtung nicht auf die Terrasse pflotscht. ...

... Die Hitze unter dem Vordach wird so über der Oberseite des Hauptdaches weggeleitet. ...

Das bringt sicher optimal Schatten (http://babbelgosch.org/forum/images/smilies/green/icon_thumbs1.gif), vermutlich soviel Schatten das man auch tagsüber im Haus die Lampen einschalten muss.  :-X
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. November 2009, 23:16:45
@ hellmut heute

tschuldigung, musste erst mal meine Hände waschen und die Stiefel ausziehen.
Habe soeben das Kriegsbeil vergraben.

Habe nicht gesagt, die Fenster in den Wänden seien tunlichst zu vergessen.  ;)  :-X

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 18. November 2009, 23:40:48
@ Cee,
  ;D  natürlich herrscht Frieden unter uns  ;D
, doch die Verdunkelung durch große Vordächer könnte ein echtes Problem sein, auch bei großen Fensterflächen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 19. November 2009, 03:09:07
als ich das jetzt so gelesen habe fällt mir wieder ein das ich ja öfters in arabien unterwegs war.

da gibt es ja diesen baustil mit innenhof und großem gewässer. relativ hohe gebäude mit luftabzügen und luftzufuhr.

das ergibt dann eine natürliche klimaanlage die so funktioniert. warme, aufsteigende luft wird über die kühle ( weil im schattigen innenhof liegende ) wasserfläche

geleitet und kühlt dort ab. von dort gelangt die in die verschiedenen räume. bloß wie macht die das? ich glaube es bedarf eines stetigen windes, oder?

wer kennt das prinziep?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 19. November 2009, 14:30:54
Hallo Leute

Beim Thema Dach und Regen drängt sich bei mir jetzt auch eine Frage auf.
Da es üblicherweise in Thailand nicht regnet. so wie wir es kennen sondern meistens schüttet wie aus Kübeln, Ist es sehr verbreitet keine Dachrinne zu haben. Weil die es meist nicht schafft das Regenwasser aufzunehmen. Das Wasser fatscht da halt runter und versickert.
Wie haben das unsere Häuslebauer in Th gelöst??? Es sind ja schone Bilder hier zu sehen mit gepflegten Gärten usw. Nur ginge das nicht wenn ständig das Wasser alles wegspülen würde

Hat auch schon jemand Erfahrung mit eingegrabenen Wassertanks?? In denen das Regenwasser gesammelt wird. So um die 10000L Mit guter Filteranlage könnte man es dann ins Haus einspeissen.
Schwiegermama macht sogar Trinkwasser draus ;D
Bin gespannt auf Antworten
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Low am 19. November 2009, 15:17:40
Dort wo wir viel Regenwasser und etwas Gefälle haben, plazierten wir unter dem Dachrand einen Steingarten.
Am Anfang sah das japanisch makellos aus. Jetzt wächst dort von selbst ein hübscher Farngarten, der allerdings gepflegt wird.
Dürre Stiele entfernen. In der Trockenzeit wässern.
Regenwasser vom Dach ist in Chiang Mai total verdreckt. Daran sind am Anfang während einer Abwesenheit sogar
die Fische gestorben. Das Teichwasser wird gepumpt, dann gibt es keinen Ärger.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 19. November 2009, 17:45:57
ich habe Dachkäner dran und die fangen auch alles auf, egal wie es schüttet.
ein Teil vom Dach leite ich in einen 3000 Liter Tank mit extra Leitungen im Haus. Damit versorge ich die Toiletten und das Wasser zum Blumen etc. giesen. Da sammelt sich schon ein gewisser Dreck im Behälter an, ich mache den momentan auch alle 6 Monate sauber.
Habe jetzt aus DL einen Filter senden lassen, weil Regenwasserfilter gibt es in TH nicht, zumindestens habe ich noch keine gefunden und alle meine Händler und sonstige Bau- und Wasserleute kennen so etwas auch nicht.
Will versuchen, den mal zu integrieren und sehen ob der was taugt.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 19. November 2009, 21:39:40
Hallo Leute

Hi karl---sorry aber erklär mir dem Thüringer was sind--Dachkäner?? Hab ich noch nicht gehört.


Habe mir auch gedacht das Wasser zuerst durch einen Kiesfilter laufen zu lassen. (Übrigens ist das Regenwasser hier in der Pampa gar nicht so dreckig)  Und Trinkwasserfilter gibt es in Thailand---in verschiedenen Größen. Preiswert sind sie zwar nicht aber der Wirkungsgrad ist ziemlich gut. Asian Insulators macht ihr Trinkwasser jedenfalls mit so einem Filter ---Natürlich viel größer
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 20. November 2009, 04:29:48
... Ist es sehr verbreitet keine Dachrinne zu haben. ...

Die Dachrinne ist in Th. sogar vorgeschrieben, ebenso wie eine Statik für mehrgeschossige Häuser. 
Doch den Schwarzbauern in Dunkelthailand ist das weitestgehend wohl unbekannt geblieben. :o

Zitat
... Schwiegermama macht sogar Trinkwasser draus ;D ...

Hmm, lecker, Trinkwasser vom Asbestdach mit Vogelsch...e-Aroma.  :-X
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 20. November 2009, 13:28:10
Trinkwasser vom Asbestdach

Das macht nix,  ??? man sollte es nur nicht einatmen...  :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 20. November 2009, 14:34:21
Hallo Leute
Bevor sich hier manche nicht mehr einkriegen. ;D
Kleine Richtigstellung. Es ist ein Blechdach. Verzinktes Stahlblech Dann kommt es in diese großen Aufbewarumgsbehälter aus Beton--kennt ihr ja. Nach mehrmaligen Umfüllen ist es glasklar. Die trinken das tatsächlich. Glaubt ihr die kleinen armen Leute kaufen sich ihr Trinkwasser???  Vögel?? Ausser mir  :D  und den Hühnern von Schwiegermama gibt es hier selten solches Flatterviehzeugs. Warum eigentlich ??? ???
Auserdem tut es im Zweifel auch das kleinste Klärwerk der Welt ;)
Ich für meinen Fall halte mich an Soda o. Bier Sing ;D ;D
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 20. November 2009, 16:18:00
Aufbewarumgsbehälter aus Beton--kennt ihr ja.  ???

Also ich kenn da auf dem Land nur traditionelle Tonpötte oder deutsche Edelstahlbehältnisse  8) (German Stainless steht da drauf, auch bei Thaihäusern ohne Farangversoger ;) sind die relativ häufig... )
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 20. November 2009, 17:10:19
Ja Nam Tok
Die sind auch vorhanden Das sind die kleineren.
Ich meine die:    Und die sind aus Beton
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 20. November 2009, 19:07:41

Also ich kenn da auf dem Land nur traditionelle Tonpötte oder deutsche Edelstahlbehältnisse  8) (German Stainless steht da drauf, auch bei Thaihäusern ohne Farangversoger ;) sind die relativ häufig... )

Die Edelstahlblechbüchsen mag ich nicht. Habe 2 Stück 10.000-Liter-Regenwasser-Behälter aus Kunststoff. Sehr gute Qualität. UV-geschütztes Material und farblich unauffällig. Das Wasser vom Dach läuft durch ein Filter in die Behälter. Ich trinke das Wasser aber trotzdem nicht. Das ebenfalls vorhandene Leitungswasser auch nicht, sondern nur gekauftes Trinkwasser bekannter Markenhersteller. Davon kaufe ich immer die 5-Liter-Behälter.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 22. November 2009, 01:24:09
mal ne frage zum isoliermaterial. gibt es in Thailand sowas wie steinwolle? in plattenform oder auf der rolle. wenn ja, wie heisst das zeug da?

macht es sinn die regenwasser-auffang-behälter einzugraben? geht mir nur um die ansicht.

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 22. November 2009, 07:57:06

macht es sinn die regenwasser-auffang-behälter einzugraben? geht mir nur um die ansicht.


Lohnt sich nicht. Stell lieber den Behälter auf einen 50cm-hohen Sockel, dann kannst aus einem Wasserhahn das Wasser entnehmen (einfach Eimer drunterstellen..) und mußt es nicht ständig mit einer Pumpe aus der Erde fördern.

Außerdem mußt du zu einer Reinigung des Erdtanks immer dort hineinsteigen. Wenn der Wassereinlauf nicht mit einem ordentlichen Filter versehen ist, viel zu oft. 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: konplugbaan am 22. November 2009, 22:25:06
Hallo allerseits!

Mit grossem Interesse habe ich die Beiträge der letzten Tage/Wochen verfolgt. Die meissten Berichte sind sehr lehr- und hilfreich! Erst mal bessten Dank an alle! Wie viele von Euch, die gerade am bauen sind oder es schon ein oder auch mehrere Male gemacht haben, mache ich mir auch Gedanken über ein Haus, das mit möglichst einfachen Mitteln kühl zu halten ist (also möglichst ohne Klimaanlage)!
Meine Überlegungen gehen in folgende Richtung:

- Die Dachform wird so gewählt, dass der mittlere Teil des Daches einen steileren Neigungswinkel als die Aussenflächen hat! Sieht dann so aus wie das Dach eines Bushäuschens oder eines traditionellen "Baan song thai". Dabei soll die innere Dachschräge erhalten bleiben und dazu genutzt werden um die warme, aufsteigende Luft bis zum First abzuleiten. Über die Öffnungen an den Stirnseiten am höchsten Punkt des Daches soll die Wärme dann nach aussen strömen oder durch Wind ausgeblasen/ausgesaugt werden. Es gilt zu beachten, dass an den höchsten Punkten der Zimmerdecken  Aussparungen sind, damit die warme Luft in den steileren Dachteil abfliessen kann.

- Kühle Luft soll zugeführt werden, aber woher? Dazu folgende Überlegung: Da wahrscheinlich die meissten Bauherren einen Brauchwassertank für Zeiten in der mal wieder kein Wasser des Versorgers fliesst vorsehen, könnte evtl. ein Wärmetauscher oder dergleichen, über den die Zuluft ins Haus geführt wird, in den Tank eingebaut werden. Das Wasser im Tank soll dabei durch Zu- und Abfuhr von Wind (Kühlung durch Verdunstung) gekühlt werden und die Wärme der Zuluft ins Haus teilweise aufnehmen!

Das sind Überlegungen, die natürlich in der Praxis zu testen sind und ich Anfang nächsten Jahres in die Tat umzusetzen gedenke.

Gerne lese ich Eure Meinung/Kritik/Umsetzbarkeit dazu!

Ich möchte hier auch die Gelegenheit nutzen um Euch zu fragen, ob jemand ein gutes Baugeschäft in der Umgebung von Samutsongkram kennt oder sogar empfehlen kann?

Bessten Dank, Konplukbaan
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 23. November 2009, 07:28:40

Das sind Überlegungen, die natürlich in der Praxis zu testen sind und ich Anfang nächsten Jahres in die Tat umzusetzen gedenke.
Gerne lese ich Eure Meinung/Kritik/Umsetzbarkeit dazu!


Wenn die erhitzte Luft unter dem Dach durch Öffnungen gut entweichen kann, hat das schon seine Vorteile, denn durch die Sonneneinstrahlung aufs Dach heizt sich der "Brutkasten" direkt darunter dann nicht noch mehr auf, als die Außenluft.

Bei allen geplanten Öffnungen im Dach und wie du es dir gedacht hast, in der Zimmerdecke, mußt du aber daran denken, daß in Thailand jede Menge unangenehmes Getier und Insekten durch die Löcher ins Haus und in die Zimmer eindringen. Für die ganzen "Maläng" ist jede Öffnung eine willkommene Einladung, so daß du am besten alle Löcher mit Fliegendraht dicht machst.

Ein Haus, das mit möglichst einfachen Mitteln trotz hoher Außentemperatur „kühl“ zu halten ist (also ohne Klimaanlage) kannst du in den meisten Gegenden Thailands sowieso vergessen.  Wenn rund ums Haus eine Lufttemperatur von 38 oder 40 Grad Celsius im Schatten ist,  kannst du mit der schönsten Luftableitung auch immer nur Luft mit 38 oder 40 Grad durch das Haus ziehen lassen.

Bei ordentlicher Hitze, wie sie in Thailand außerhalb der „cool Season“ immer vorkommt, brauchst du ein möglichst gut isoliertes Haus mit Klimaanlagen. Die Isolierung das Hauses sorgt dann dafür, daß die mit Hilfe von elektrischem Strom in Thailand einigermaßen preisgünstig erzeugte Kälte nicht nach draußen entweicht. Frischluft kannst du nach Bedarf reinlassen, doch die ist in Thailand nur in den kühlen Monaten bis kurz vor Mittag einigermaßen „frisch“ , aber dann meist wieder schwül-warm und sie muß daher auch wieder gekühlt und entfeuchtet werden.

Trotzdem ist ein guter Luftabzug unter dem Dach immer richtig, denn damit vermeidest du zumindest , daß deine mit Aircon gekühlten Räume eine unerwünschte „Deckenheizung“ erhalten.    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. November 2009, 00:27:26
@Kubo Gestern

Das würde ja bedeuten, dass alle Untersuchungen, Erkenntnisse und innovative Folgehandlungen
durch seriöse Fachleute, auch vor Ort

und

viele Beiträge und Veröffentlichungen in diesem Thread zu:

"Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert"

für die Katz gewesen wären.

Hi Kubo, das kann doch nicht Dein Ernst sein!-!  ;)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. November 2009, 01:21:57
@konlugbaan 22. Nov. 2009

"Es gilt zu beachten, dass an den höchsten Punkten der Zimmerdecken Aussparungen sind, damit
die Warme Luft in den steilen Dachteil abfliessen kann."

Und zwischen der horizontalen Zimmerdecke, auch unter dem steilen Dachteil, und dem Hauptdach,
sammelt sich dann allerlei Getier, möglicherweise sogar Gekos, Schlangen usw. Die gückeln dann jeweils
liebevoll durch die Aussparungen, auch Gitter, herunter und wenn Du mit Deinen Lieben gerade so schön
eingeschlafen bist, dann macht es plötzlich elend laut:

g g g g g geko.

Ich habe bei vergleichsweise Situationen sowohl eine Schlangenhaut und unzählige Geko- Schreie
erlebt- mir reicht es.

Die Lösungen: Montiere die "Zimmerdecke" unmittelbar unter die Stahlkonstruktion des Hauptdaches. So
entsteht zwischen der "Zimmerdecke" in derselben Dachneigung wie das Hauptdach, und dem Hauptdach,
eine kaminartiger, steiler Luftraum, in welchem durch die Thermik unten Aussenluft reingezogen und oben
bei der First, mit grosser Kraft ausgeblasen wird.

Unter der First kannst Du die aufgeheizte Luft in einem Kanal von ca o.5 m2 Querschnitt sammeln und
beidseitig durch die Fassade ausblasen. (Bei einem Satteldach)

Du kannst die First offen halten, etwa eine Schlitze von 10 cm, und mit einem Abstand von ca 4 cm von
der Dachfläche entfernt, eine überhöhte First in Dachneigung, aufbauen. Vorsicht, dass es bei Schlagregen nicht
zwischen die beiden Dachflächen hineinregnen kann. Diese Variante kennen wir aus Europa,
auch aus dem Gebirge.

In beiden Fällen schliesst das schräge Unterdach (die Zimmerdecke) unten ringsum und ohne Zwischenraum,
an die innere Mauerscheibe des Doppelschalen- Mauerwerks an. In den Innenraum gelangen Tiere weder
von unten noch von oben. Im heissen Thermikbereich zwischen den Dächern, unmittelbar unter dem Hauptdach,
wird es > 80 grad heiss, ist eine geradezu lebensfeindliches Klima.

Weil es nachts feuchte Luft zwischen die Dachfläche und die schräge Zimmerdecke hineinzieht, eignet sich
für die schräge, untergehängte Zimmerdecke, besser: das Unterdach, nur eine absolut feuchtgkeitsresistente
Materie. Trotz dem hier geposteten Aspestverdacht, komme ich hier auf grossflächige Platten aus Faserzement,
unten gestrichen. l

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 24. November 2009, 01:45:55
Hi Cee   Hi Leute

Die Ding tok's und die tuk'gääs bekommst du trotzdem nicht los.  :D :D
Ich find sie süß ;D . Aber vorsicht die tuk'gäs sind ganz schön bissig. Aber sie fangen auch das lästige Insektenvolk im Haus.
Also bei mir gern gesehene Gäste

Jedem Tierchen sein Pläsierchen  ;D
Grüße Olaf


Vooooooooooooorsicht die beissen und das tut weh!!! ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 24. November 2009, 02:22:56
... Das würde ja bedeuten, dass alle Untersuchungen, Erkenntnisse und innovative Folgehandlungen
[...] zu:

"Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert"

für die Katz gewesen wären. ...

Alles wird sicher nicht für die Katze gewesen sein, immerhin ist jede Energieeinsparung vorteilhaft, sofern sie unter dem Strich eine positive Energiebilanz * hat.

Doch "Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert" kann es naturgemäß nur an solchen Orten geben, wo zumindest täglich stundenweise die Außentemperatur geringer ist als die gewünschte Innentemperatur.

* positive Energiebilanz: Aufwand von Primärenergie im Verhältnis zur Nutzenergie; im speziellen Fall der Kühlung (Energieentzug!): Aufwand von Isolationsmaßnahmen (Kostenaufwand der Isolation) im Verhältnis zur eingesparten Energie (Anschaffungskosten für A/C + laufende Stromkosten) für die Raumkühlung.

@ Solliz666
Von so einem Minikrokodil sollte man sich möglichst nicht beißen lassen. Das kann tödlich ausgehen (Blutvergiftung/Tollwut/Eindringen von kleinen Tierchen die deine Leber fressen / ...).
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 24. November 2009, 08:59:18
@Kubo Gestern
Das würde ja bedeuten, dass alle Untersuchungen, Erkenntnisse und innovative Folgehandlungen durch seriöse Fachleute, auch vor Ort und viele Beiträge und Veröffentlichungen in diesem Thread zu:

" Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert"

für die Katz gewesen wären.

Hi Kubo, das kann doch nicht Dein Ernst sein!-!  ;)

„Alles für die Katz“  wäre übertrieben formuliert.  Ich meine eher, daß  manche der diskutierten Maßnahmen im Verhältnis zu den tatsächlich dabei herauskommenden Vorteilen in Bezug auf den „natürlichen“ Gewinn von Kühlung zu aufwendig sind. 

„Das Haus das sich selber kühl hält“  ist daher auch eine zu hoch gegriffene Bezeichnung, wenn es im tropischen Thailand stehen soll .
Das Gegenstück dazu wäre in Deutschland,  "das Haus , das sich selber warm hält".  So etwas ist dann auch ein nicht existierendes Phantasieprodukt und unsere Fachleute begnügen sich daher auch mit der passenderen Bezeichnung „Niedrigenergiehaus“ .

Zum Niedrigenergiehaus wird ein Haus hauptsächlich durch dickste Isolierung mit besonders guten Dämmstoffen. Die haben schon zu 70 oder mehr Prozent Anteil am Energiesparerfolg.
Zusätzlich versucht man noch, mit baulichen Maßnahmen möglichst viel der bei uns im Winter nicht sonderlich üppig vorhandenen Wärmestrahlung der gelegentlich zwischen den Regenwolken hindurchblickenden Sonne einzufangen und zu nutzen.

Selbstwärmend ist das Haus damit immer noch nicht und du musst trotzdem im Winter immer noch heizen. Im Sommer hast du das Problem, daß die im Winter nur wenig nützlichen „Wärmefänger“  zu übermäßig starken Hitzeproduzenten werden.  Mit viel Aufwand muß dann wieder für die notwendige Wärmeabfuhr gesorgt werden.

Mit deinem Haus in Thailand kannst du dagegen kaum Kälte einfangen, wenn rund um die Uhr mehr oder weniger eine Affenhitze herrscht. Daher gilt es genau so wie in Deutschland, das Haus ausreichend zu isolieren und dadurch  die innen durch die Klimaanlage erzeugte Kälte von der außen herrschenden Hitze möglichst effektiv zu trennen.  Das bedeutet weniger Energieverbrauch und weniger Kosten.

Zusätzlich kannst du noch der guten Isolierung  die „Arbeit“ erleichtern, indem du die Wände von davor gepflanzten Bäumen beschatten lässt und die der Sonne ausgesetzten Flächen blütenweiß anstreichst.  Vor allem das Dach, welches sich in Farbe Weiß nur „lauwarm“ aufheizt, während du auf dem beliebten Blaudach gleichzeitig schon Spiegeleier braten kannst.

Das war´s denn schon mit den empfehlenswerten Maßnahmen zur Hitzeabwehr, die ich mir zumuten würde, wenn man mich gegen meinen Willen dauerhaft nach Thailand  ins Exil schicken würde.

Für die 3 Monate Urlaub in der cool Season  habe ich mir vorsichtshalber einen deutschen Heizlüfter (Made in China  8) )  mit 2000 Watt Heizleistung zugelegt, denn im Dezember kann es im Isaan schon mal morgens lausig kalt werden..

Meine Aircons  in Thailand sind nur zum Kühlen da und haben keine zusätzliche Heizfunktion wie bei uns in Deutschland ..oder bei der Klimaautomatik in meinem Auto, wo je nach Bedarf Wärme oder Kälte erzeugt wird. 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kubo am 24. November 2009, 09:24:01
.."Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert" kann es naturgemäß nur an solchen Orten geben, wo zumindest täglich stundenweise die Außentemperatur geringer ist als die gewünschte Innentemperatur.

Genau das ist der springende Punkt und das hüpfende Semikolon. Dann kommt es noch darauf an, an wie vielen Stunden es wie viele Grad draußen kühler ist als die gewünschte Innentemperatur.

Selbst im Dezember im "kalten" Isaan  ist das nach meiner bisherigen Erfahrung nur bis höchstens 9 - 10 Uhr am Morgen der Fall. Dann ist der Himmelsheizkörper wieder voll auf  Hochleistung und bringt enorme Heizleistung, welche die Außenlufttemperaturen noch bis weit in die Nacht so hoch hält,  daß die Kälteausbeute ( wenn sie überhaupt effektiv zu speichern ist) keinesfalls ausreicht, tagsüber für ausreichende Raumkühlung zu sorgen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 24. November 2009, 12:48:04
Hallo, alle miteinander

Am 17.11.09 schrieb ich:
Zitat
  Zwar ist die Formulierung eines Hauses, das sich selber kuehl haelt, vielleicht etwas ungluecklich gewaehlt, weil hier manchmal eine enorme Hitze herrscht, die man nur durch Verdunstungskaelte oder Waermetauscher aus dem Haus bekommt.

Aber grundsatzlich geht es ja um intelligente Kuehlung, die guenstig und umweltfreundlich zugleich ist und etlichen von uns wichtig sein sollte.
 
Es waere doch viel sinnvoller, nicht auf einzelnen Formulierungen rumzuhacken, sondern uns auf die Kuehlung zu konzentrieren.

Also:   Passive Kuehlung  (samt Isolierung) z.B. durch:    

•   Beschattung durch Bepflanzung, Daecher, etc
•   Ableitung der heissen Luft im Dachbereich (Kamineffekt)
•   Einsatz von Isoliermaterial
•   Zweischaliges Mauerwerk
•   Aufsatz von leichten Waenden aus Metallpaneelen, Bambusgeflecht usw. im Sonneneinstrahlungsbereich
•   Fenster mit Doppelglas (werden bis jetzt hier in Thailand erstaunlicherweise kaum verwendet.)

Aktive Kuehlung:

•   Waermetauscher (Klimaanlage, Waermepumpe)
•   Verdunstungskaelte (kennt jeder: Alkohol auf der Haut kuehlt gut, und nasse Haut nach dem Schwimmen laesst  einen manchmal sogar richtig frieren.)

Gruss    Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. November 2009, 17:23:45
@ Kern Heute, recht hast De.

"Es waere doch viel sinnvoller, nicht auf einzelnen Formulierungen rumzuhacken, sondern uns auf die Kuehlung
zu konzentrieren."

"Das Haus das sich selber kühl hält, sich selber reguliert"
Hi, das ist eine Überschrift, eine Schlagzeile, eine Zielvorstellung!

Die Komplementäre Überschrift, Schlagzeile, Zielvorstellung könnte lauten:

"Das heiss- in heiss- Haus, lebensnotwendige technische Kühlgeräte und deren Energie- und Wartungsbedarf"
 ???  --C  :-X

Kern, darf ich Deine Aufstellung zu den hier in diesem Thread besprochenen Punkte noch ergänzen:

Weisse oder helle Dächer
Weisse Fassaden
Schutz der Fassaden vor direkter Sonneneinstrahlung
Beschattung der Isoliergläser bei Fenster und Türen
Entlüftung der Vordächer vor der Berührung der Heissluft mit den Hauptfassaden.
Steile Dächer beim Haupthaus zur Ableitung der direkten Sonnenstrahlen
Der Amazonaseffekt im Hohlraum zwischen dem Zweischalen- Mauerwerk
Grosses Innenraumvollumen im Haupthaus durch den Wegfall heruntergehängter, horizontaler Zwischendecken
Keine Direkteinstrahlung der Sonne in die Innenräume des Haupthauses
Verlegung der repräsentativen "sich wohlfühl- Zone" auf die Nord- oder Schattseite des Hauses

Diese Liste ist sicher nicht vollständig, aber doch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung- meine ich.

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 25. November 2009, 16:24:06
Hallo Leute
 Wir haben jetzt schon viel geschrieben Wie man die Wärme aus dem Haus bekommt. Verschiedene Dächer, Die Ausführung des Mauerwerk's, Die Sonne nicht ins Haus und der weiteren Möglichkeiten mehr.
Aber können wir in Th nicht auch die vielen Sonnenstunden im Jahr sinnvoll nutzen??
Stichwort : Solar oder Photovoltaik . Die Energie die wir da am Tag gewinnen, können wir rationell auch am Tag nutzen für den Betrieb  der Klimaanlage.
Gibt es in Thailand Anbieter?
Hat jemand Erfahrung?
Und vor allem was kostet das Watt
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 25. November 2009, 18:51:34
Fotovoltaik oder algemeinverständlich Solaranlage zur Stromerzeugung
kostet Dich mehr als Du in Deinem ganzen Leben an Stromdifferenz einsparen kannst.
Ich habe das in diesem Beitrag weit vorne schon mal angedeutet, wenn ich mit meinen Umbauarbeiten fertig bin, bringe ich einen Bericht über
Solar zur Stromerzeugung und Solar zur Warmwasser-Erzeugung
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 25. November 2009, 22:25:12
Das!!1 war ja meine Frage

Was kostet dea Watt in Th???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. November 2009, 22:31:59

Nicht drängeln solliz666, der Karl will vorweg erst mal seinen Umbau fertigstellen.  :)

Hi Karl, was baust Du denn gerade?

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 26. November 2009, 02:14:36
O.k. Cee

Warten wir halt :-) :-)

Aber hat noch ein anderer Member Erfahrung????

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 26. November 2009, 17:23:59
Hallo, alle miteinander

Folgendes Problem habe ich:

Im Februar 2009 haben wir unsere Betonplatte fuers Haus machen lassen.
Aus Kostengruenden haben wir den Beton von unserem Bauteam selber herstellen lassen (also kein Fertigbeton), und so wurde die Bodenplatte stueckweise gegossen.

In diesem Urlaub wollen wir weiter bauen lassen.
Nun sind mir im Beton leichte Risse aufgefallen. Auf einem Foto ist der staerkste Riss zu sehen. Alles andere sind feine Haarrisse.
Diese Risse verlaufen in einer Linie zwischen 5 (von 30) Betonpfeilern genau ueber den Betonfundamenten.

Die Stahlarmierung ist ausreichend (geriffelter 10mm- Baustahl im 20cm-Raster), und mir ist klar, dass diese Risse nur durch die Stueckelung entstanden sind.

Was ist zu tun?
Einfach weiter bauen oder aufschlitzen oder was?    ???

Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 26. November 2009, 18:24:08
Hi Achim

Diese Risse kannst du vernachlässigen. Das sind zum Teil Schwindungsrisse als auch Setzungsrisse. Du schreibst sie verlaufen genau über den Fundamenten. Klar!! Bei einem Betonsturz für eine Fenster oder Türöffnung im MW wird die Armierung z.B. so ausgeführt das Biege--Druck und Zugspannungen abgefangen werden. Bei deiner Betonplatte ist das nicht so.Die trägt zwischen den Fundamenten  gewissermassen frei. Über den Fundamenten tritt demnach eine Zugspannung auf. Weil aber die Armierung dafür nicht ausgelegt ist bildet sich hier ein feiner Riss. Wie gesagt einfach weitermachen.

Was soll das im übrigen werden? ??? Sieht wie eine Werkhalle aus.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 26. November 2009, 18:41:37
@Kern Heute

Bei der Betonplatte kannst Du und brauchst Du nichts mehr zu machen. Jede Flickarbeit ist für die Katz.

Wenn die Risse dort verlaufen, wo darunter vorher Streifenfundamente eingebaut wurden, ist der Fall klar:
Die Streifenfundamente geben nicht nach und haben verhindert, dass der flüssige und schwere Beton
während dem Abbindeprozess abgesackt ist.

Anders ist es mit den Flächen zwischen den Fundamenten: Die Erde hier wurde durch das Betonwasser
aufgeweicht und ist während dem Abbindeprozess des schweren Betons abgesackt oder der Untergrund
aus einer (Kofferung im Idealfall) wurde zuwenig verdichtet.

Nun ist der Beton hart und die eingegossene Armierung oder Bewehrung hält alles bis ans Lebensende.  :)

Um mit Sicherheit zu verhindern, dass jemals Risse in der Betonplatte durch den Unterlagsboden und
die Fertiglage aus Fliesen, bis zur Oberfläche durchschlagen, bewährst Du der Unterlagsboden im Nasszustand
mit einem die Stösse überlappenden Armierungsnetz.

Als Armierungsnetz kannst Du verzinktes Drahtgeflecht ab Rolle, wie man sie bei Zäunen verwenden, einbauen,
sowas ist billiger und hervorragend.

Grüsse
Cee

PS der solliz666 war etwas schneller- aber doppelt genäht hält bekanntlich besser.







Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 26. November 2009, 18:48:06
Elegant Cee

Das mit dem Verdichten der Zwischenräume kommt auch noch dazu. Hatte ich  nicht erwähnt. Aber für was hat man den hier Fachleute wie dich!! Danke

Grüße Olaf


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 26. November 2009, 22:07:21
Tausend Dank, solliz666 und Cee

Nun bin ich beruhigt.   ;)

Zwar sind die Handwerker hier billiger als in D A CH, aber auch ein klitzekleines bisschen schlechter.   :D
Da muss man Fehler einkalkulieren.

Nein, das wird keine Werkhalle, sondern ein einfaches, aber grosses Haus mit viel Terrassen- und Balkonplatz.

Wir spielen gerne Fussball im Haus. Da muss ich vielleicht noch einige Pfeiler wegsaegen.   :-)

Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 26. November 2009, 22:15:21
Zwar bin ich kein Baufachmann, aber ich wollte in der Bodenplatte eine doppellagige Stahlarmierung.

Leider liess ich mich von den einheimischen Handwerkern bis heute ueberzeugen, dass eine Lage reicht.  >:

Naja, Schwamm drueber. Oder doch besser Estrich?   ;)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 26. November 2009, 22:19:53
Zwar bin ich kein Baufachmann, aber ich wollte in der Bodenplatte eine doppellagige Stahlarmierung.

Leider liess ich mich von den einheimischen Handwerkern bis heute ueberzeugen, dass eine Lage reicht.  >:

Naja, Schwamm drueber. Oder doch besser Estrich?   ;)



ACH SOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO

Nee Klar
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: farang am 27. November 2009, 00:17:45
Zwar bin ich kein Baufachmann, aber ich wollte in der Bodenplatte eine doppellagige Stahlarmierung.

Leider liess ich mich von den einheimischen Handwerkern bis heute ueberzeugen, dass eine Lage reicht.  >:

Naja, Schwamm drueber. Oder doch besser Estrich?   ;)

Die Farangs sind eben so,geben immer für unnötiges Zeug Geld aus. ??? ??? ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. November 2009, 01:12:23
@Kern Heute

Zur "unten und oben" Bewehrung bei voll aufliegenden Betonplatten der ca- Stärke von ca 150 mm
im Häuslebau.

Man möge mir wegen meiner Indiskretion mir selber gegenüber, verzeihen.
Ich habe vor einigen Jahren im Freistaat  Bayern zwei moderne Fabriken gebaut, bei denen die Betonplatte
vollflächig auf einer verdichteten Kiesschicht "Kofferung"aufliegt.

Die Lastaufnahme variierte je nach örtlicher Anforderung zwischen 15- und 25 Tonnen pro m2.

Als mein Bauingenieur und ich bei der zweiten Fabrik die Platte unten und oben armieren wollten,
rieb mir die Geschäftsführung die Vorgehensweise bei einer neuen Halle bei BMW unter die Nase.
BMW hat demnach die Platte flächig auf eine erstklassig verdichtete Kofferung aufgelegt und das-
ohne Armierung!

Wir haben dann lediglich ein unteres Bewehrungsnetz eingebaut, korrekt überlappend und im Richtigen Abstand
des Bewehrungsstahls zur Kofferung. Wichtig ist hier allerdings, dass zwischen Kofferung und Betonplatte
eine wasserdichte Plastikfolie PVC, bei den Stössen verklebt, eingelegt wird.

Die Folie verhindert eine Entmischung des Betons bis zu dessen Abbindung, sehr wichtig, weil sonst
wertvoller "Betonbrei" in die Kofferung versickert. In der Betonplatte bleibt dann nur noch Kies überig.

Die Platten sind einwandfrei bis heute, immerhin je Fabrik > 2500 m2.
und wir hier, sind wir zu übervorsichtig- reine Geldverschwendung- meine ich.  :D  :'(

Eine Bewehrung ist hier im Land des Lächelns eine Voraushandlung zur Annahme, dass bei der Qualität des
Betonkies, dem Mischverhältnis Kies/Zement und beim Mischprozess, gepfuscht werden (könnte.)

Die Unterspühlsicherung und Schutz gegen Erdbeben ist eine Option, die örtlich abzuklären ist!

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 27. November 2009, 02:17:34
b]

Wir haben dann lediglich ein unteres Bewehrungsnetz eingebaut, korrekt überlappend und im Richtigen Abstand
des Bewehrungsstahls zur Kofferung.


Das ist das was ich gemeit habe. Klar dimensionieren wir beim Bau immer etwas (über). Aber wichtig ist halt wie du schon hier schreibst ---Wo liegt das Bewehrungsgitter.
Bei einer Bodenplatte unten, dann enstehen trotzdem die Risse wenn man über ein vorhandenes Streifenfundament betoniert. Das war ja die Frage von Kern.


Cee bei deiner zweiten Aussfürung muss ich dir dann doch einmal wiedersprechen.
Beton entmischt sich bei einer gewissen Fallhöhe. Normaler Beton für eine Bodenplatte (Plastischer Beton) entmischt sich nicht!
Das trifft zu wenn ich Fließestriche lege. Da muss ich verhindern das das Wasser sich"Dünne" macht ;D Sorry. Da arbeite ich mit Folie
Grüße Olaf

EDIT: was ist das denn jetzt?  ??? ??? ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. November 2009, 16:00:48
@solliz666 Heute

Geht es Dir heute besser?

Kein Problem, auch ich denke mal "gogolores" oder drücke schlicht daneben.  ;)  :D   ;D

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 27. November 2009, 16:29:00
Hehe Was hat denn Prfuuu Bei mir geändert??? ??? ??? ???


Leut sollte ich hier Sch...e :-X gelabert oder jemanden beleidigt haben

Entschuldigt bitte

Hab aber trotzdem gerade inen Black Out
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. November 2009, 23:30:22
Eine Begründung zur

Betonplatte ohne Bewehrung bzw. Armierung

sofern diese auf einer erstklassigen Kofferung aus grobkörnigem Kies/Splitt, welche gut verdichtet werden muss,
aufgelegt wird.

Wie gesagt, die Platte liegt nirgens auf Streifenfundamenten oder grossen Steinen auf.

Die Begründung:

Sollte irgendwo in der Platte, meistens während dem Abbindeprozess des Ortbeton, ein Haarriss entstehen,
und unter der Bedingung, dass die Platte seitlich nicht ausweichen kann, verläuft der Riss in vertikaler Richtung
immer ungleichmäsig und mit Diagonalen.

Wie zwei fixe Zahnräder, verkeilen sich die Abbruchstellen dermassen ineinander, dass kaum eine Versezung
(Überzahn) entsteht.

Wenn die Lastaufnahme erhöht werden muss, dann führt das zwangsweise zu einer Erhöhung der Plattendicke,
bzw. der vertikalen Verzahnungslänge.

Eine absolute Voraussetzung: die Betonqualität muss einwandfrei sein, damit die Zähne nicht "verpulvern"

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 27. November 2009, 23:38:31
Hallo Cee

Bei uns wurde in der Wekstatt neuer Betonboden gelegt. Und zwar mit Stahlnadeln als Bewehrung.
Hast du damit Erfahrung??
Es sind massiv Risse aufgetreten wo sie hätten nicht sein dürfen. Trotz eingesägter Dehnfugen. Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. November 2009, 23:53:01
@ solliz666

Ich habe noch nie Ortbeton mit "Stahlnägeln als Bewehrung, einbauen lassen.

Hi, auch berwehrte Platten können Haarrisse bekommen!!!

In Deinem Fall habe ich den Verdacht, dass der Untergrund nicht einwandfrei ausgeführt wurde.

Möglicherweise hat sich der flüssige Beton, während dem Verdichtungsprozess (fibrieren),
entmischt, weil auf die v.e. starke PVC- Folie oben auf der Kofferung, verzichtet wurde und sich
der Beton im Bereich der eigentlichen Platte, entmischt hat.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 28. November 2009, 00:02:58
Hi Cee

Genau das ist ja mein Problem. Diese Halle steht seit sagen wir 40 Jahren. Der alte Beton raus und der Neue rein. Folie wurde verwendet. Ganzflächig und großzügig überlappt. Dann wurde die Halle für zwei Wochen gesperrt. Zumindest für alles was uber eine Tonne Gewicht hatte.
Anschließend wurden Dehnfugen eingesägt---sagen wir mal im Raster 6 mal 6 m. Und genau mittig geht der Riss---Quer durch die Halle.Da ist kein altes Fundament drunter noch sonstwas. Und Haarriss kann es auch nicht genannt werden ---Eine Eurocard passt rein ??? ???
Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Profuuu am 28. November 2009, 02:35:13
Hehe Was hat denn Prfuuu Bei mir geändert??? ??? ??? ???


Leut sollte ich hier Sch...e :-X gelabert oder jemanden beleidigt haben

Entschuldigt bitte

Hab aber trotzdem gerade inen Black Out
Grüße Olaf

Nichts habe ich geändert. Und keine Sorge, du hast keine Sch..... gelabert.

Dein Posting besteht lediglich aus einem Zitat, wo keiner weiss, was Zitat ist und was deine Worte sind.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. November 2009, 06:30:34
@solliz666 Heute oo:02:58

Nach Deiner Schilderung Stellung zu beziehen, ist äusserst schwer. Wenn da wirklich ein Riss quer durch
die Halle entstand, wo eine Kreditkarte hineinpasst, dann war Deinerseits eine Mängelrüge an die
Herstellerfirma berechtigt und dringend erforderlich, eingeschrieben.

In der Auseinandersetzung wird niemand um eine Expertise herumkommen, wobei der Experte vorweg von
beiden Parteien anerkannt werden muss- sonst ist der Experte Partei und seine Expertise ist in einer möglichen Gerichtsverhandlung nur eingeschränkt relevant.

Was mir nach Deiner Schilderung auffällt, ist , dass die Frässchnitte als Soll- "Dehnfugen" erst nach 14 Tagen
nach dem Einbau des Ortbetons ausgeführt wurden. 2- 3 Tage, länger darfst Du damit nicht zuwarten!

Soll- Dehnfugen sind eben auch Soll- Rissstellen. Wenn diese während dem Abbindeprozess des Ortbeton
noch nicht da waren, dann, ja dann entstand ein möglicher Riss eben anderswo, halt mitten durch die Halle.

Das ist aber keineswegs das ganze Problem und um die Ursachen- Kette eines Mangels nachträglich zu
erkennen, ist eine Untersuchung vor Ort erforderlich.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 28. November 2009, 11:56:43
Hier kann man einiges lernen.

Bei mir verdichtet sich der Verdacht der nicht genuegenden Verdichtung unseres Plattenuntergrundes.

Hoffentlich stuerzt unser Haus nicht schon vor der Einweihungsfeier zusammen.   :-)

Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. November 2009, 17:48:46
@Kern Heute

Keine Angst, Deiner Bodenplatte passiert nichts mehr.

Für alle die noch bauen wollen:

Grosse Bodenplatten werden in Europa im Vakuum- Verfahren hergestellt. Darauf will ich nicht weiter eingehen.

Wir hier in Thailand kennen zur Hauptsache drei Praktiken:

1. Die Bodenplatte, deren Oberfläche zu Beginn des Abbindeprozes, sauber abtaloschiert (abgerieben)
wird. Nach der Aushärtung und der Austrocknung bleibt sie so oder es werden Fliesen mittels Kleber
aufgeklebt und verfugt.

Hier gibt es einen Trick aus unserem Vakuum- Verfahren: Die Flächen, die sauber abtaloschiert sind
werden sofort mit einer neuen, dünnen PVC- Folie vollflächig und ohne Bleseneinschlüsse, überdeckt.
So wird das Wasser oben behalten, der Beton bindet langsamer ab und die Oberfläche ist, nachdem
die PVC- Folie nach dem Abbindeprozess entfernt wird,  schön glatt und extrem hart.

2. Die Oberfläche der Platte wird grob abgezogen und während dem Abbindeprozess laufend leicht bewässert.
Danach wird eine Mörtellage wie für Kern beschrieben, zusammen mit einer Bewehrung aufgebracht,
Dicke 4- 5 cm, sauber abgezogen und abtaloschiert, leicht bewässert. Nach den Abbinde- und Trockenprozess
werden Fliesen aufgeklebt und verfugt.

3. Die Oberfläche der Platte wird grob abgezogen und während dem Abbindeprozess laufend leicht bewässert.
Danach wird in einer kombinierten Aktion der Unterlagsboden, die Bewehrung und die Verlegung der Fliesen,
nass in nass aufgebaut.

Beachte etwas: Erstelle Deine Platte bis zur fertigen Aushärtung geschützt vor der Sonneneinstrahlung!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 28. November 2009, 23:22:07
Danke Cee

Meine Einsturz-Panik-Attacke habe ich nun erfolgreich bezwungen.

Seit Jahren suche ich hier in der Gegend erfolglos in Baumaerkten und Fachhandlungen Fliesenkleber.
Hier pappen alle Handwerker die Fliesen auf normalen Zementmoertel.
Und das haelt sogar gut, sofern man einen Zahnspachtel benutzt,
den die hiesigen Fachkraefte aber anscheinend nicht kennen.    ;)

Als ich vor 4 Jahren Bad und WC im Hause meiner Schwiegermutter modernisierte
(Sie hatte schon vor mindestens 8 Jahren Bad und WC getrennt errichten lassen  :o  ),
habe ich mir Moertel  mit reinem reinem Portland-Zement (ohne Kalk) gemischt und zum ersten Mal in meinem Leben
einige qm gefliest. Im Bodenbereich teilweise sogar auf 10cm dicken Moertel-Schichten.

Mein Werk schaut nicht besonders schoen aus, aber es haelt.
In D A CH waere mir eine solche Arbeit ueberall um die Ohren gehauen worden.    :D

Aber hier kann ich kraeftig experimentieren. Herrlich !

Gruss   Achim

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 29. November 2009, 00:11:08
Hi Achim

Ja ja wie die kleinen Kinder---schön im Mörtel rummatschen :D :D





Als ich vor 4 Jahren Bad und WC im Hause meiner Schwiegermutter modernisierte
(Sie hatte schon vor mindestens 8 Jahren Bad und WC getrennt errichten lassen  :o  ),
habe ich mir Moertel  mit reinem reinem Portland-Zement (ohne Kalk) gemischt und zum ersten Mal in meinem Leben
einige qm gefliest. Im Bodenbereich teilweise sogar auf 10cm dicken Moertel-Schichten.





Mit Kalk --das währe auch nicht so gut gewesen. Weil ---Bad---Feuchtraum!
Dann währen deine Fliesen wohl bald wieder runtergefallen.
Auch in Deutschland werden Fliesen in Dickbettt gesetzt. Scharfer Sand und Zement --ist aber keine schöne Arbeit.

Kann mir aber nicht vorstellen das es keinen Fliesenkleber in LOS gibt.
Vieleicht wissen andere mehr ??? ???

Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 29. November 2009, 10:23:01
Fliesenkleber wird es wahrscheinlich schon irgendwo in Thailand geben, aber hier ist mir im Umkreis von 100 KM
keiner untergekommen.
Aber mit Zement und feinem Sand koennen hier genuegend Thais sauber Fliesen verlegen.

Ich muss nur darauf achten, meinem Bautrupp diesbezueglich kalkfreien Zement und Zahnspachtel aufs Auge zu druecken.

Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: siggi am 29. November 2009, 11:40:20
es gibt fliesenkleber ,habe gekauft im global haus in udon.
gruss siggi
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 29. November 2009, 13:33:31
Hallo siggi

Danke fuer den Tip.

An senkrechten Flaechen wird man mit Fliesenkleber sicher einfacher arbeiten koennen.  :-)

Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 30. November 2009, 00:22:34
... Der alte Beton raus und der Neue rein. Folie wurde verwendet. Ganzflächig und großzügig überlappt. Dann wurde die Halle für zwei Wochen gesperrt. ...
Anschließend wurden Dehnfugen eingesägt---sagen wir mal im Raster 6 mal 6 m. ...

Mir schein, es handelt sich nicht um Dehnfugen sondern um Dekorationsfugen.  ;D

Wenn die Fugen Wärmedehnung o. Ä. ausgleichen sollen, muss die Bodenplatte schon komplett durchtrennt werden. 10 cm tief einschneiden und mit Silikon füllen sieht zwar äußerlich genauso aus, hat jedoch nur "dekorative" Wirkung.  :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 30. November 2009, 01:00:57
Hi Hellmut
Hallo Leute

 :D Dekorationsfugen----So sehe ich das auch. (Aber beim Autobahnbau werden sie auch nur geschnitten. Ich weiss aber nicht ob sie durchschneiden??)
Und ich habe auch gedacht ??? ??? das sie irgenwie geschlossen werden. Ob nun mit Silicon oder ähnlichem----aber Fehlanzeige.
In einer Werkstatt wo jede Menge Schleifstaub u.Ä. anfallen. Sie sind jetzt jedenfalls zu---Mit Dreck ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 30. November 2009, 22:19:53
Hallo, alle miteinander

Wow! Wie ich gerade erfuhr, kommt unser wirklich symphatischer und fleissiger Bautrupp nicht am 02.12. mit
 10 Leuten fuer den 2. Bauabschnitt, sondern  rueckt am 03.12. mit 15 Leuten, etlichen Kilo Reis etc. an.

Anruecken ist vielleicht falsch gesagt, weil ich sie selber abhole.
Eine Anhaengerkupplung hat mir ein Profi aus Oesterreich angebaut (Josef = Sepp bei Udon Thani. Danke nochmals),
 3,5 Tonnen darf unser Pickup ziehen und einen Anhaenger werde ich mir kurzfristig leihen.

Das wird ein Menschen- und Materialtransport werden, der mich in DACH sicher vor den Kadi bringen wuerde.   
 Aber hier? Mai pen rai !    ???

Keiner von denen hat einen Auto, Pickup oder LKW, und sie leben 141 km von uns entfernt,
und ein  “Bauunternehmer” ist auch nicht dabei.
Und das kam so:

Im letzten Winter starteten wir unseren Hausbau mit Wasserzuleitung (Grundwasser gibts bei uns kaum),
Stromversorgung (alles unterirdisch) und der Bauplatz-Planierung.
Die Bauplaene sind von mir selber (ist in den letzten Jahren ein Hobby geworden).
Unser Wunsch-Bauunternehmer hatte uns kurzfristig versetzt, und der Mann der 2.Wahl zeigte spaeter,
dass er ungefaehr an die 200. Stelle gehoert haette.    >:

Zu bedenken ist, dass man in Thailand nicht so oberflaechlich wie wir Menschen aus D A CH an einen Bau heranschreitet.
Unsereins braucht einen Finanzierungsplan, einen professionellen Bauplan mit Statikberechnung, Baugenehmigung,
ein ganzes Geschwader von Profis usw.

Hier auf dem Lande bedarf man dieses ganzen Firlefanzes nicht, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche:
 auf einen vernuenftigen Aberglauben.
Hier bestimmt der Geister-Schamane (hier in der Gegend “Dscham” genannt) fuer den Bau-Start einen Tag,
 der Glueck fuers Haus und seine Bewohner garrantiert.
Bei uns in DACH gibts sowas leider nicht, weswegen wir teure Versicherungen brauchen.   :-)

Uebrigens habe ich wegen der laendlichen Glaubenserkenntnisse einige Male die Hausplaene geaendert.
Zwar fragte ich meine Frau immer wieder, ob beim Hausbau in Thailand irgend etwas zu beachten waere.
“Nein. Nichts besonderes.” – “Prima”

Spaeter taten sich bei diversen Planentwuerfen und den wichtigeren fotorealistischen, 3-dimensionalen Abbildungen
(kaum ein Thai kann einen Bauplan begreifen) meine Bildungsluecken auf.
So erfuhr ich mit jedem neuen Plan neue wichtige Dinge:
Ein Schlafzimmer von juengeren Menschen( Tochter oder wir, also meiner Frau und mir) darf keinesfalls ueber dem
 eines aelteren Menschen (wir oder Schwiegermutter) liegen.
“Und wie macht ihr das in grossen Mietshaeusern, teilweise nur 12 km entfernt?” –
“ Eh, eh…(allgemeines Raetselraten…). Aber hier geht das gar nicht.” - “Super!”

                                     Ende Teil 1
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 01. Dezember 2009, 00:47:07
Teil 2:

Als wesentliches Architekten-Ruestzeug eignete ich mir ferner das Wissen an,
dass der erste Absatz einer Treppe niemals aus einer geraden Anzahl von Stufen bestehen darf
und das auf der Kloschuessel der Hintern nach Osten zeigen muss.   :o
Letzteres war eine neue Erkenntnis unseres Geister-Schamanen (der schon eine eindrucksvolle Persoenlichkeit ist).
Eine Erkenntnis, die irgendwie und sowieso aus dem “Feng shui”-Bereich oder sonstwoher ruebergeschwappt war.

Uebrigens: Abenteuer Stromanschluss und Wasseranschluss:
Hier bei uns im Dorf schloss und schliesst jeder nur eine kleine halbzoellige Wasserleitung ans Wassernetz an, wobei ausser am Wasserturm keine Schieber zum schliessen vorhanden sind und das Wasser auch gar nicht abgestellt wird.
“Gluecklicherweise” hat unser Wassernetz so wenig Druck, dass solche halbzoelligen Neu-Anschluesse (man schliesst sich einfach an die naechste erreichbare halbzoellige Leitung an) nur zu einer erfrischenden Dusche fuehren.

Aber dieser Schwachsinn war mir damals nur zum kleinen Teil bekannt, und so hatte ich komischer Farang eine ca. 140 Meter lange1 ½ Zoll-Leitung zur 2 Zoll-Dorfleitung gefuehrt. Den Anschluss wollte ich selber machen, weil im Dorf fuer sowas kein Fachmann aufzutreiben war.

Also liess ich um kurzes Absperren dieses Stranges bitten, worauf mir von den Wasserbeherrschern beschieden wurde, ich solle mich beim Nachbarn oder beim Rathaus anschliessen, und das Wasser wuerde nicht abgestellt.
Und beim Rathaus wuerde (mit dieser halbzoelligen Leitung !!!) der Feuerwehr-Lkw gefuellt (der wird staendig zum Blumen- und Rasengiessen hergenommen. Was machen die, wenn der gerade leer ist und ein Feuer ausbricht? Mai pen rai!),
und das wuerde voellig genuegen und und und…

Nach einer Woche, einigen Lao Khao- und Bier-Spenden konnte ich endlich meine
Wasserleitung an die Hauptleitung anschliessen.
Die ganze Familie war froehlich erstaunt darueber, wieviel Wasser beim Oeffnen des Schiebers am Bauplatz aus der Leitung sprudelte.
Dass es dann gleichzeitig in vielen Haeusern (auch im Rathaus) nur troepfelt (hab ich schon nachgeprueft) und dass da ein kausaler Zusammenhang besteht, ist gluecklicherweise anscheinend nur mir klar. (Im Dorf gibt es selten Farangs und keiner wohnt staendig hier.). Aber die Wasserversorgung bricht eh oft zusammen.
Mai pen rai.

An der Grundstuecksgrenze, direkt an der Strasse, hatte ich in einem Betonring mit Deckel eine Leitungs-Schlaufe mit 2 Schiebern und einer 1 ½” Wasseruhr (eine Bezugsadresse war schwierig zu finden) eingebaut.
 Als ich meiner Frau erzaehlte, dass ich an unserem Haus spaeter eine zweite Wasseruhr installieren wuerde, um spaetere Leitungsverluste schnell erkennen zu koennen (waere allerdings sowieso nur teurer, unnuetzer Aufwand gewesen), meinte sie, dann muesste ich auch bei beiden Wasseruhren die angezeigte Wassermenge zahlen.
Jeder war dieser Meinung, auch die Wasserbeherrscher: 2 Uhren= 2x zahlen    :o

Also flugs die Wasseruhr wieder ausgebaut und am Bauplatz eingebaut.

Der Stromanschluss war auch etwas anders als in Deutschland.
Aber davon schreibe ich in Teil 3.







Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 01. Dezember 2009, 00:58:35
Hi Achim

Wie währe es mit einem Tagebuch???

Wird doch länger dein Beitrag oder?

Und ein Abenteuer wird es sowieso :D :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 01. Dezember 2009, 01:02:18
@ Kern

und das auf der Kloschuessel der Hintern nach Osten zeigen muss.   

Jetzt wo du es sagst---- Paps ha ja auch ein neue Toilette gebaut---- Der Po zeigt nach Osten ;D ;D ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 01. Dezember 2009, 09:56:49
Hallo solliz666

Ja, dieser Beitrag koennte auch in einem Tagebuch oder in "Die sind so" stehen.

Aber wegen der speziellen Hausbau-Erfahrungen passt er hier - glaube ich - besser.

Nun kann keiner mehr den Ahnungslosen spielen.
Das Argument "Von diesen thailaendischen Bau-Vorschriften wusste ich nichts", wird nicht mehr akzeptiert.

Also, Leute, legt Euch nicht mehr auf ueber die Schwiegermutter (es sei denn, sie ist juenger), baut eine
zusaetzliche Stolperstufe in den unteren Treppenabsatz und dreht Euch auf der Schuessel,
die manchmal die Welt bedeutet, wenigstens richtig herum.

Dann werden sich Eure haeuslichen Probleme garantiert in Wohlgefallen aufloesen.   :-)

Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 03. Dezember 2009, 19:59:01
@ hellmut 30.Nov.2009
"Dehnfugen als Dekoration"

@ solliz666am 30.Nov.2009
"Dein Beispiel mit dem Autobahnbau"

Ich trage selber die Schuld, dass bei den Einfräsungen in Bodenplatten nach dem Hallenraster, im Innenraum
einer Halle, von "Dehnfugen" gesprochen wurde.
 
Eigentlich handelt es sich hier um Sollbruchstellen

Eine Halleninnere Betonplatte aus Ortbeton ist einer weitgehend konstanten Temperatur ausgesetzt. Einzig
während dem Abbindeprozes weist der Beton eine erhöhte Temparatur auf und kühlt sich dann auf eine relativ
konstante Innentemparatur ab. Während die Platte sich vorerst ausdehnt, schwindet sie durch die Abkühlung
bis ca. auf die Raumtemperatur, deshalb die eingefrästen Sollbruchstellen. Die Harrisse entstehen in der Regel jetzt.

Die Tiefe der Einfräsung ist in der Regel 30- bis 50 mm. Sofern eine obere Bewehrung durchgehend eingebaut ist,
Betonüberdeckung 30 mm, darf man diese nicht fahrlässig zerschneiden- also Frästife 30 mm.

Sofern keine oder nur eine untere Bewehrung eingebaut ist, nehmen wir die Vorzüge der von mir am 27. und
am 28. Nov. 2009 beschriebene Verzahnung bei der Sollbruchstelle in Anspruch.

Bei einer durchgeschnittene Betonplatte in einer Industriehalle, provozieren wir einen mit der Zeit zunehmenden
Überzahn bei der Sollbruchstelle, der Stapler macht dann jedesmal wenn er darüber fährt: Dä-  däng,
später: Päng- päng.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 03. Dezember 2009, 20:13:01
Beantrage die Einrichtung eines Cee-Fanclubs. Ich werde dann Mitglied Nr.1! :-)

Wolfram - mit herzlichem Dank für Deine blitzsauberen Beiträge
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 03. Dezember 2009, 21:26:14
Beantrage die Einrichtung eines Cee-Fanclubs. Ich werde dann Mitglied Nr.1! :-)

Wolfram - mit herzlichem Dank für Deine blitzsauberen Beiträge

Pah

Da stell dich mal schön hinten an :D :D

Na gut zweiter ist auch nicht schlecht!!

Grüße Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 04. Dezember 2009, 19:10:15
Ich glaube, es weihnachtet schon!

Da packe ich meine sieben Sachen und ab- ins Winterexil, weitab von den vielen kleinen PC- Knöpfen
der Verführung.

Euch wünsche ich eine gute Zeit im Land des Lächelns, im verschneiten Europa oder anderswo
in einem Kreis von wohlgesinnten Menschen.  :)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 04. Dezember 2009, 22:44:27
Zitat
(Aber beim Autobahnbau werden sie auch nur geschnitten. Ich weiss aber nicht ob sie durchschneiden??)

Nein, es wird nur eingeschnitten. Und dass, sobald der Beton anfaengt zu knistern. D.h. sobald die Gefahr unkonntrollierter Spannungsrisse gegeben ist. Das kann mitten in der Nacht sein, da muessen die Schneidtrupps ran.
Es werden damit Sollbruchstellen geschaffen und die sich aufbauenden Spannungen in geordnete Bahnen gelenkt.

Die Schnitte werden bituminoes vergossen, damit da kein Dreck reinkommt. Und das ist der eigentliche casus knactus. Es wird verhindert, dass sich durch harte ungewollte Fugenfuellung Zwaengungspannungen aufbauen koennen, die dann Schaeden verursachen. Denn, ob man will oder nicht, der Beton wird arbeiten.

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 04. Dezember 2009, 23:31:49
@Igor heute

Alles klar, Du kennst Dich offenbar aus. Greife hier noch öfter mit Fachwissen dazwischen, wir freuen uns
alle auf klärende und erklärende Worte.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 08. Dezember 2009, 19:34:41
Zitat
Cee   Greife hier noch öfter mit Fachwissen dazwischen, wir freuen uns
alle auf klärende und erklärende Worte.

Gerne. Muss mich aber erst hier in diesen Faden einlesen, bin gerade bis Seite 10.
Bisher sehr interessant und fachlich einwandfrei.

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 10. Dezember 2009, 14:47:46
Zitat
  Cee, Beitrag 308    Wasser oder Wasserdampf ist das pure Gegenteil. Deshalb macht man, zumindest in unserer Heimat,
innen im Haus eine Dampfbremse oder eine Dampfsperre vor jeder Aussenwand und beim Dach. In den
Innenräumen entsteht Dampf, der nach aussen entweichen will. Das müssen wir dringend vermeiden, sonst
pssiert mit der Wärmedämmung ausserhalb der Dampfsperre dasselbe wie mit dem nassen Schwamm,
die Wärmedämmung wird unbrauchbar.

Nun, Dampfsperren sind eigentlich die Ausnahmen, jedoch bei Feuchtraeumen unerlaesslich.
Die Waermedaemmung in DE liegt auf der kalten Seite. Ist diese nicht ausreichend, dann vermag der Wand soviel Waerme entzogen werden, dass sich der Taupunkt innerhalb der Wand ansiedelt. Dann kommt es zu Durchfeuchtungen, mit den damit verbundenen Bauschaeden [ Stockflecken, Schimmelpilzbefall ect.]. Das ist ein sich selbst verstaerkender Proyess, da gleichzeitig das Waermedaemmvermoegen der Wand stark abnimmt.
Ich bin ein Gegner dieser Styropor/ Putz -Aussendaemmung, Dampfsperre liegt dann auf d.falschen Seite.

Aber in den Tropen sieht das doch wohl anders aus. Rein theoretisch muesste die Dampfsperre auf der Aussenwand u.d. Waermedaemmung auf der Innenwand appliziert werden. Macht man aber nicht, oder selten.
Warum?
Derartiges braeuchte man nur bei klimatisierten Raeumen. Und nun kommt der Unterschied zu Europa.
Die Aircon bewirkt einen massiven Abfall der rel.Feuchte der Innenluft. Damit kann man auf eine Dampfsperre verzichten.
Mir ist bisher kein rechnerischer Nachweis einer Wanddurchfeuchtung unter tropischen Verhaeltnissen gelungen.

Damit soll eigentlich nur herausgestellt werden, dass hier nicht nur die Menschen anders sind, nein es sind viele Parameter einfach nicht von Europa nach S-E-Asia uebertragbar.

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 10. Dezember 2009, 15:09:38
Zitat
Cee, Beitrag 313

1.Natürlich mache ich mit den kleinen Druckflaschen, welche ausgeschäumt für ein Vollumen von ca. 40 Liter reichen,
vorweg lediglich die Muster für die Wasserprobe. Für eine wirkliche Umsetzung muss dann eine Profifirma mit den erforderlichen Geräten ran, klar doch.

2.Allerdings versuche ich in weiteren Ausführungen das gesteckte Ziel zu erreichen, indem auf  die uebliche
Wärmedämmung, zumindest bei einem Um- oder Neubau, ganz verzichtet werden kann.

Die Ausfuehrungen zu 1. halte ich nicht nur fuer gewagt, sondern fuer unbrauchbar.
Der Compounder der PU-Schaum in Kartuschen liefert, hat ganz sicher eine andere Formulierung gewaehlt,als fuer Maschinenschaum nowendig .Da werden also Aepfel mit Birnen verglichen.

Zu 2. laesst sich sagen, das die sicherlich erfolgversprechend sein wird.
Die Probleme am Bau fangen doch damit an, dass Aussen- u.Innenverhaeltnisse voellig anders sind und aufeinander abgestimmt werden muessen.

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 10. Dezember 2009, 15:35:39
Danke Igor,

durch Deine Beiträge wird der thread noch interessanter, als er ohnehin schon war.
Ich freue mich schon auf weitere Kommentare.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 11:59:50
Zitat
  Cee Beitrag 322      Zink kann auf viele Arten direkt auf das nakte Metall angebracht werden. Die gebräuchlichsten sind die
Zinkannode auf dem Metallrumpf von Schiffen oder am Schaft des Aussenbordmotors angenietet.

Diese Opferanoden haben den Nachteil, dass damit die Konstuktion nicht mehr wartungsfrei dasteht, sondern man muss diese, hoffentlich in genuegender Anzahl vorhandenen, "Verschleissteile", regelmaessig ueberwachen und ggf. erneuern.
Eine doch etwas prekaere Konstruktionshilfe.
Besser den Stromfluss ganz vermeiden.

Aber Cee sei sehr gedankt, dass er das Thema ueberhaupt angeschnitten hat. Die meisten Bauherren denken an solche Probleme erst dann, wenn die Schaeden bereits da sind.
Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 12:18:18
Zitat
  Cee Beitrag 328 und zugehoerige Beitraege        Der Amazonaseffekt

In diesen Beitraegen findet man Super-Gedankengaenge.
Da lohnt ganz sicher eine Vertiefung!

Es ist eindeutig besser vorher das Gehirn einzuschalten und  und geeignete Grundrisse und Konstruktionen zu waehlen, als hinterher an den Symptomen herumzudoktern.

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 12:29:22
Zitat
  hellmut Beitrag 369   Das liegt aber weniger an der Qualität des Stahls, sondern an der des Monteurs. 
Wenn der statt der billigsten Elektroden, bzw. Schweißzusatzmaterial,
das Richtige genommen hätte, würde da nix rosten.

Das duerfte wirklich die Ursache sein.
Muss nicht VA-Stahl  unter Zuhilfenahme von Schutzgas geschweisst werden?

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 12:55:07
Zitat
   Kern Beitrag374    Hat schon irgendjemand von Euch schlechte oder gute Erfahrungen mit Wasserkuehlung im Haus gemacht?
Oder hat Ideen?

Ich selber nicht, aber die alten Aegypter hatten solche.

Hauser auf einem Huegel und in Lage, wo haeufig Wind wehte. Alle Tueren u.Fenster (wenn es denn solche ueberhaupt gab) auf. Grosse wassergefuellte Tonamphoren ( nicht glasiert sondern offenporig} im Haus da, wo Zug herrsche.
Das Wasser drang durch die offenporigen Waende und wurde auf der Oberflaeche verdunstet, mit gutem Kuehleffekt und durch den Wind wurde die nunmehr feuchte Luft schadensfrei nach aussen getragen.
Das funktioniert dort so gut, weil auch im Nildelta die Luftfeuchte (Wuestenluft) sehr gering ist.

Negativbeispiel:
In MNL werden in jeder Mall Kuehlgeraete offensiv beworben. Die Wirkung ist wie w.o. beschrieben, nur noch mit zusaetzlichem Geblaese. Das funktioniert in der Mall hervorragend, da klimatisiert und somit geringe rel.Feuchte.
Das ist aber Kundenverar.... in hoeherer Potenz.
Das nunmehr teuer erworbene Geraet zu Hause aufgestellt, bringt bei der dortigen rel.Luftfeuchte zwischen 75 u. 96% ueberhaupt nichts,  es erhoeht nur die Luftfeuchte mit den Nebenwirkungen wie Schimmelpilzbefall u.ae.
Kann man solche Verkaeufer nicht erschlagen?

Lieber Kern, ich hoffe dass ich Dir die "Vorteile" dieser "Kuehlungsmethode" drastisch genug aufgezeigt habe.

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 13:07:28
Zitat
Cee Beitrag 380   Unterbreche die Dächer der Anbauten und Terrassen beim Übergang zum Körper und zu
den Dächern des Haupthauses.

D.h. es wird ein doppelter Satz Regenrinnen benoetigt.

In Folgebeitrag wird darauf hingewiesen, dass die Regenrinnen das des oefteren nicht schaffen. Dies Problem kenne ich auch aus MNL.

Was dann?

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 13:37:15
Zitat
Kubo Beitrag 398    Wenn rund ums Haus eine Lufttemperatur von 38 oder 40 Grad Celsius im Schatten ist,  kannst du mit der schönsten Luftableitung auch immer nur Luft mit 38 oder 40 Grad durch das Haus ziehen lassen.

Einfach tagsueber die Fenster u. Tueren zuhalten. Das durchschnittliche Temperaturgefaelle betraegt in MNL ca.7 Grad C. In Thailands Isaan duerfte dieser Gradient hoeher liegen (hat so ein bischen Kontinentalklima).
Den Fisch kann man auch in der dirthy kitchen hinter dem Haus braten. Lueften erst abends u.nachts.

Es geht auch nicht darum warme Luft von der Aussenfassade fernzuhalten, sondern eine Aufheizung durch die Sonne.
Und dabei ist ein bischen Physik hilfreich:
Luft hat nur eine geringe spez.Waerme, d.h. ein Vermoegen Waerme zu speichen und damit zu transportieren und zu uebertragen. Also 40 Grad Luft, die ueber die Aussenfassade streicht, bringt nur einen sehr geringen Aufheizeffekt.
Ganz anders ist das mit der Sonne. Hier werden grosse Waermemengen eingetragen, und genau das versucht unser Member Cee rueberzubringen, und zwar so, dass es eigentlich jeder verstehen muesste.

Die Einschalung eines Hauses in Waermedaemmung und zusaetzliche Klimatisierung kann nur eine "Loesung" f.diejenigen sein, die v.g. einfaches Prinzip nicht begreifen (wollen).

Schattenbaueme. Eine prima Sache. Aber nicht in Taifungebieten!

Igor
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 12. Dezember 2009, 19:51:18
Lieber Igor,

"Die Einschalung eines Hauses in Waermedaemmung und zusaetzliche Klimatisierung kann nur eine "Loesung" f.diejenigen sein, die v.g. einfaches Prinzip nicht begreifen (wollen)."

Das hast Du möglicherweise missverstanden.
Es ging doch wohl darum, welche vernünftigen Baumaßnahmen in Kombination einen optimalen Effekt herbeiführen.

Wolfram

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Igor am 12. Dezember 2009, 20:02:35
Zitat
      Es ging doch wohl darum, welche vernünftigen Baumaßnahmen in Kombination einen optimalen Effekt herbeiführen.

Jein.
Eine Kombination sinnvoller Massnahmen kann kaum falsch sein. Das besagt schon allein die Bezeichnung sinnvoll.


Aber ich glaube es wurde von Cee herausgearbeitet dass Primaermassnahmen im Vordergrund stehen.
Und dieser Ansicht ist leicht zu folgen. Laesst man die Hitze erst gar  nicht an die Fassade heran, dann braucht man sich um um weitere Massnahmen nur sehr wenig Gedanken zu machen.
Und mit Hitze ist die Sonne gemeint, nicht warme Luft.

Igor

Aber ich habe nun den gesamten Thread gelesen, aber kaum alles verinnerlicht. Habe mir nur vorerst die meiner Ansicht nach wichtigsten Punkte herausgepickt.
Jetzt sind erstmal andere dran.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 14. Dezember 2009, 12:41:08
Zitat
   Kern Beitrag374    Hat schon irgendjemand von Euch schlechte oder gute Erfahrungen mit Wasserkuehlung im Haus gemacht?
Oder hat Ideen?

Ich selber nicht, aber die alten Aegypter hatten solche.

......
Grosse wassergefuellte Tonamphoren ( ... offenporig} im Haus da, wo Zug herrsche.
.....Luftfeuchte (Wuestenluft) sehr gering .....

Negativbeispiel:
....Kuehlgeraete ...... Kundenverar.... in hoeherer Potenz.
...erhoeht nur die Luftfeuchte mit den Nebenwirkungen wie Schimmelpilzbefall u.ae.
...
Lieber Kern, ich hoffe dass ich Dir die "Vorteile" dieser "Kuehlungsmethode" drastisch genug aufgezeigt habe.

Igor


Hallo Igor

Danke fuer die klaren Worte und den Tongefaess-Tipp.

Da unser thailaendisches Haus noch nicht fertig ist, wohne ich im Winter noch im sehr einfachen (ohne Klimaanlage), aber grossen, staendig durchluefteten Haus der Schwiegermutter.
An sehr heissen Tagen verschafft mir ein Aircooler, den ich mir gebraucht besorgt habe, ein wenig Abkuehlung.
Den fuelle ich mit 4 Litern Eis und setze mich direkt in den kuehlen Luftstrom.
Wird die Kuehlung zu gering, lasse ich das Schmelzwasser ab und schmeisse wieder Eis rein.

Also: so ein “Aircooler” ist fuer den Dauereinsatz in geschlossenen Raeumen voelliger Bloedsinn, aber mit Belueftung als Notbehelf ok.


Springbrunnen (mit kleinen Fischen wegen eventueller Mueckenlarven) wollte ich im neuen Haus sowieso aufstellen.
Nun werde ich dafuer grosse offenporige Tongefaesse im Luftstrom verwenden.

Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 14. Dezember 2009, 15:25:28



@ Kern Heute

140 m2 Vordächer tönt ja prima.

Ich erlaube mir, Dir dazu einen kitzekleinen Ratschlag zu Posten. Verstehe das Prinzip und baue Deine Lösung.  :)

Wenn Du die Dachfläche des Haupthauses in gleicher Linie und in derselben Dachneigung wie die
vorgelagerten Anbauten und Terrassen hinunterziehst bis zur Traufkante dieser Anbauten und Terrassen,
dann passiert Dir womöglich ein Fehler, den Du dringend vermeiden Musst.

Die durch die Sonne produzierte Hitze unter den Anbauten und Terrassen fliesst zur obersten Stelle, also zur
senkrechten Fassade des Haupthauses, fliesst dort weiter unter der Dachfläche innen im Haupthaus
entlang bis zur First.

Somit heizen Dir zudem die Dächer der Anbauten und Terrassen das Haupthaus auf.

Unterbreche die Dächer der Anbauten und Terrassen beim Übergang zum Körper und zu
den Dächern des Haupthauses.


Du kannst die Dächer der Anbauten und Terrassen in pultform am Haupthaus anlehnen. 
Die Entlüftung beim Übergang zum Haupthaus auf ganzer Dachlänge nicht vergessen!

Du kannst die Dachvorsprünge des Haupthauses normal und Symmetrisch erstellen und dann das
jeweilige Dach beispielsweise von grossen Vordächern, auf der Traufseite des Hauptdaches in etwa
einem Abstand von ca 40 cm über der Dachfläche des Haupthauses soweit überlappend hochziehen,
dass Schlagregen aus der Firstrichtung nicht auf die Terrasse pflotscht. Beim Hauptdach ist so ein Kännel erforderlich.
Zeichne es auf, dann ist alles klar.

Die Hitze unter dem Vordach wird so über der Oberseite des Hauptdaches weggeleitet.

Grüsse
Cee


Die Gedanken von Cee zu diesem Thema leuchten mir ein.

“Somit heizen Dir zudem die Dächer der Anbauten und Terrassen das Haupthaus auf.”   und
“Unterbreche die Dächer der Anbauten und Terrassen beim Übergang zum Körper und zu den Dächern des Haupthauses.” usw.

Und ganz wichtig: “Verstehe das Prinzip und baue Deine Lösung.”

Meine Folge-Gedanken:

1. Zunaechst dachte ich auch, dass ich dann viel mehr Regenrinnen braeuchte.
Aber es geht auch ohne zusaetzliche Dachrinnen oder Kännel (schwyzerduetsch?),
obwohl die Ableitung der heissen Luft bei Cee’s Vorschlag besser waere.

2. Zunaechst kann ich mit einer 20cm-Ueberlappung des Haupthaus-Daches zu den Balkon-, Terassen- und Anbauten-Daechern und wenigen Zentimetern Zwischenraum erreichen, dass kaum Schlagregen zwischen den Daechern durchkommt.
(Etwas Schlagregen im Aussenbereich wird mich sicher weniger stoeren als zusaetzliche Hitze im Innenbereich.)   :-)

3. Geplant ist sowieso ein grosses Giebeldach mit Zier-Vordach fuer den Eingangsbereich und viel Luft zwischen Dach und abgehaengten Zimmerdecken.
An die Giebelseiten kommen grosse Luftkanaele mit nach unten gebogener Oeffnung (Schlagregen) inkl. Fliegengitter.
Falls sich unterm Dach die heisse Luft dennoch zu sehr stauen wuerde, kaemen zusaetzlich auf dem First “Offnungen mit Regenhaube und Viecherschutz” o.ae. zum Einsatz.

4. Aufgrund von Cee’s Ratschlag werde ich das Hauptdach seitlich gegen die aufsteigende  Heissluft der Balkon-Daecher etc. abdichten.
Zusaetzlich werden einige Kanaele aus Aluminium-Resten die heisse Luft von den Seiten zum First leiten.


Damit habe ich hoffentlich eine einfache, billige Loesung, die die heisse Luft ausreichend ableitet.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 20. Januar 2010, 20:03:11
Hallo, alle miteinander

Unser Hausbau schreitet voran, und nun moechte ich eine Haus-Versicherung abschliessen.

Hat jemand von Euch diesbezueglich Tipps? 


Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 21. Januar 2010, 00:32:20
]

Das duerfte wirklich die Ursache sein.
Muss nicht VA-Stahl  unter Zuhilfenahme von Schutzgas geschweisst werden?

Igor

hallo zusammen. zu dem Thema habe ich eine frage. nach aussage der Dachrinnenmonteure ist unsere rinne auch aus VA .aber wenn ich mir die anhänge der letzten E Mail anschaue haben die Kameraden dort weichgelötet. wie ist das möglich???  im März werde ich im Urlaub den Magnettest machen und damit die Materialfrage klären.
tschüss kunudo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 21. Januar 2010, 01:52:54
Da gute bzw brauchbare WIG oder MAG Geräte in Thailand rar sind--(es gibt sie--aber die kleinen Schlosserreien haben sie eben nicht)-- behilft man sich eben so!
Halten tut das auch.
WIG oder MAG wird mit Schutzgas geschweisst. Argon--zB
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 21. Januar 2010, 02:47:32
Da gute bzw brauchbare WIG oder MAG Geräte in Thailand rar sind--(es gibt sie--aber die kleinen Schlosserreien haben sie eben nicht)-- behilft man sich eben so!
Halten tut das auch.
WIG oder MAG wird mit Schutzgas geschweißt. Argon--zB
danke für die schnelle Antwort solliz666. ich komme ja aus der Branche Rohr und Anlagenbau daher bin ich stutzig geworden, habe auch unsere Wig Welder gefragt diesbezüglich  aber keiner konnte sich das lötverfahren erklären. wahrscheinlich alle zu jung an Jahren oder mussten sich auf Grund der modernen Technik noch nie anders behelfen. tschüss udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 21. Januar 2010, 03:25:46
"Rostfreier Stahl"
In unserer Firma ---nur zB!---- verlöten wir auch Kupferlitzen mit 2.4851 als Stromzuführungen---aber hart-nicht weich!!
Alles andere würde die Wärme im Ofen nicht vertragen
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 21. Januar 2010, 16:02:30
Hallo, alle miteinander

Unser Hausbau schreitet voran, und nun moechte ich eine Haus-Versicherung abschliessen.

Hat jemand von Euch diesbezueglich Tipps? 


Gruss   Achim

Hat jemand von Euch diesbezueglich Tipps?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 21. Januar 2010, 17:59:06
Wir haben eine Gebaeudeversicherung bei der AIG.
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 21. Januar 2010, 21:48:23
Hallo rh

Wie hoch ist bitte die Praemie fuer welche Versicherungssumme?

Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rh am 22. Januar 2010, 07:54:29
Versicherungssumme    7.000.000 B
Praemie p.a.   9.240 B.
rh
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 22. Januar 2010, 08:17:39
Tausend Dank, rh     ;}

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 24. Januar 2010, 10:14:35

Hallo udo50
die Dachrinne ist bestimmt Zink-, oder verzinktes Blech
wenn Weichgeloetet wurde.

Auch ein guter Rat, man sollte nicht zeigen,
dass man Farang ist und protzig bauen.
Innen ist es kein Thema.

Wie sagt man = nicht gegen den Strom schwimmen =
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: peter51 † am 24. Januar 2010, 14:54:18
die Dachrinne ist bestimmt Zink-, oder verzinktes Blech
wenn Weichgeloetet wurde
ja, so wird es sein
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 24. Januar 2010, 19:12:45
die Dachrinne ist bestimmt Zink-, oder verzinktes Blech
wenn Weichgeloetet wurde
ja, so wird es sein
Ende Maerz weiß ich Bescheid. werde berichten
udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 24. Januar 2010, 19:29:42
WIG-Geräte gibt es in fast jedem FAchmarkt und sogar im BAumarkt in größerer Auswahl.
teilweise der glecihe Hersteller wie in EU, aber um 30% billiger
Dachrinnen aus Edelstahl werden hier weichgelötet, na sagen wir lieber besser gepappt.
da wird eine Säure erst aufgebracht und dann mit einem auf der Gasflasche erwämten riesigen Kupferlötkolben das Zinn weichgemacht und verteilt.
der könnte genausogut Patex Montagekleber nehmen, die Festigkeit ist mit Sicherheit die gleiche.
habe selbst ringsrum Dachrinnen aus Edelstahl.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Rhoenkauz am 24. Januar 2010, 19:36:15
Ja.. Ja .. 
Kinder betet Papa loetet, Thai murkser, ueberall das gleiche Problem.  :]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Khon Kaen2010 am 24. Januar 2010, 20:26:12
Also mit dem Murks kann, zumindest ich, nicht dienen.
Bei uns wurden die Dachrinnen super verlegt, kein stehendes  Wasser, ausreichende Fallrohre bei einem guten Preis.
Der Thai hat aber auch jedes Teil handverlötet, nix mit mal so schräg rüber. War wirklich gute Arbeit.
Aber ohne Zweifel, gibt auch andere.
gruß
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 24. Januar 2010, 20:37:05
Zitat
hat aber auch jedes Teil handverlötet
wie in diesem Beitrag weiter vorne schon gesagt, ist Edelstahl nicht lötbar.
die papperei ist nichts anderes wie ein zusammenkleben mit Lötzinn.
richtig verbinden kann man das nur mittels Schweisen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: peter51 † am 24. Januar 2010, 20:57:45
bei uns wurde Zink mit Zinn verlötet
Foto ist nicht wegen der Rinne
sondern wegen dem Besucher
entstanden
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 24. Januar 2010, 21:32:19
WIG-Geräte gibt es in fast jedem FAchmarkt und sogar im BAumarkt in größerer Auswahl.
teilweise der glecihe Hersteller wie in EU, aber um 30% billiger
Dachrinnen aus Edelstahl werden hier weichgelötet, na sagen wir lieber besser gepappt.
da wird eine Säure erst aufgebracht und dann mit einem auf der Gasflasche erwämten riesigen Kupferlötkolben das Zinn weichgemacht und verteilt.
der könnte genausogut Patex Montagekleber nehmen, die Festigkeit ist mit Sicherheit die gleiche.
habe selbst ringsrum Dachrinnen aus Edelstahl.
hallo karl! hallo Khon Kaen!
demnach wurden auch eure rinnen gelötet und sind aus edelstahl obwohl behauptet Edelstahl ist nicht lötbar. sind die nahtstellen denn dicht?
gruß udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 24. Januar 2010, 21:50:41
Halloooooooo

http://www.edelstahl-rostfrei.de/daten/MB_836.pdf

Bitte erst informieren! Danke!
Und das Bild #465 IST Edelstahl oder besser nicht rostender Stahl.
Zinkblech oder verzinktes Stahlblech sieht anders aus
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 24. Januar 2010, 22:30:07
Für mich wäre eigentlich am interessantesten, ob "geklebt" ausreichend haltbar ist. Ich habe nichts gegen sachgerechtes Kleben, geklebte Flugzeuge funktionieren ja auch.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 24. Januar 2010, 22:40:25
Klar doch Wolfram

guckst du hier
http://www.faltboot.net/DIY/edelstahl/edelstahl2/edelstahl2.html

oder hier
http://edelstahl-rostfrei.org/daten/MB_382.doc

mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 25. Januar 2010, 02:34:10
Halloooooooo

http://www.edelstahl-rostfrei.de/daten/MB_836.pdf

Bitte erst informieren! Danke!
Und das Bild #465 IST Edelstahl oder besser nicht rostender Stahl.
Zinkblech oder verzinktes Stahlblech sieht anders aus
mfG Olaf
Olaf wo hohlst du die sachen her? kompliment der beweis ist schwarz auf weiß Edelstahl ist doch zu löten. und ich meine ist ganz gut geworden, und dicht

danke m.f.G. udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 25. Januar 2010, 02:54:12
Dazu ist noch zu sagen:
Es ist garnicht so dumm diese Sachen zu löten.
Wie wir wissen wird nicht rostender Stahl zwar geschweißt  !Aber! Wie sieht es dann in LOS mit der Nachbehandlung aus. Klar es wird unter Schutzgas geschweißt. Aber es ändert sich beim Schweißen auch immer die Struktur des Stahles. Dann kommt dazu das falsche Schweißdrähte genommen werden und--und --und---. Die Thai kennen nicht mal das Wort Nachbehandlung  wenn es um 's Edelstahlschweißen geht. Jedenfalls die meisten.
Deswegen ist Löten eine echt gute Alternative (wie man auf deinen Bildern sieht).
Oder halt kleben. (Ein Beitrag vorher)
Man hat dann nie das Problem der Rostbildung durch unsachgemäße und unnachbehandelte Schweißnähte.
Und bitte glaubt mir ich habe eine Weile hier gearbeitet ---und wir hatten eine Menge Edelstahl zu schweißen. Das hat dann mein Freund und Kollege lieber selber gemacht. Mit einem WIG Gerät aus D ;]
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 26. Januar 2010, 01:48:55

   hallo olaf.
  ich bin auch der Meinung lass sie machen. Für unser Schiebetor haben die Kameraden trotz WIG schweißen lötdraht genommen. ist auch ganz gut geworden finde ich. tschüss udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 26. Januar 2010, 02:57:22
Hi Udo

(ist das dein Zwerg auf deinem Avatar??) ;} ;}

Also wenn ich die Bilder so sehe---Der Zaun saubere Arbeit!!
Der Draht den der Kollege in der hand hält---sieht schon nach VA Draht aus bloss halt ein wenig zusammengewickelt-hehe(safety first). Nicht das sie sich selber das Auge ausstechen.
Was der Typ da an der Rollschiene vom Tor macht ist so nicht ersichtlich ???
Aber im großen und ganzen WIG Schweißen

(http://666kb.com/i/bg4zx6jgq0wr9cxlw.jpg)

Hier einer unsere Worker beim Löten von Edelstahlkanälen

(http://666kb.com/i/bg502ucm51equak2s.jpg)
Hier einer unsere Schweißer mit seinen ersten Versuchen mit seinem neuen WIG Gerät--(mit schwarzem Draht für die Fachleute unter euch)
(http://666kb.com/i/bg504phivjbvp786c.jpg)


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 26. Januar 2010, 05:37:08
  @ solliz666, die Bilder gehen sicher noch größer oder?    >:
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 26. Januar 2010, 14:23:58
lieber dii

Das ---Bild


Ja sorry es ist mir entfleucht beim Bearbeiten {+
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 27. Januar 2010, 01:59:39
Hi Udo

(ist das dein Zwerg auf deinem Avatar??) ;} ;}

 hi olaf
 das ist unser Enkelsohn, ein echter luk khüng . meine "stief" tochter wohnt auch hier inD. und ist seit 4 Jahre mit Farang getraut. und ich seit 22Jahre mit T.Lady
von Ratschaburi. sorry jetzt bekomme ich sicher" panha" weil es nicht in dieses thema gehört
tschüss udo






Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 27. Januar 2010, 02:18:54
Hi Udo.

und wenn du mir jetzt noch deine Wörter übersetzt-----

Übrigens (Opa Udo) ;} ;}
Da hast du deinen Spass mit dem Racker.
Der wird mal ein prima Handwerker---von dir ausgebildet }} }}
Dann gehört's auch in den Tread ;}

mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 27. Januar 2010, 10:30:08

Geschweisst/geheftet wird da,
wo man hinkommt/drankommt.

Shweissnaehte sehen aus wie
Erdbeerreihen, kein verputzen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 28. Januar 2010, 00:31:16
  hallo thaiman. du mußt aber sehr schlechte Erfahrung mit Thaihandwerkern gemacht haben. ich habe in den Jahren meiner Tätigkeit in TH. gelernt das die Devise gute Entlohnung gleich gute Arbeit für TH. ebenso wie für Europa zutrifft. Ebenso haben die Jungens auch bei dem Haus meiner Frau im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben. die Erdbeerreihen Lötnähte sind sogar dicht.

Auch ein guter Rat, man sollte nicht zeigen,
dass man Farang ist und protzig bauen. Danke für den Rat ,aber in dem Moo Baan meiner Frau kennt mich seit 25 Jahren jedes Kind. und es ist das Haus meiner Frau ich habe keinerlei Vertragliche Rechte, nur Pflichten  sollte ich nach 25 Jahren auf die Schnauze fallen habe ich Pech gehabt,aber 25 herrliche Jahre hinter mir.
 mfG udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: malakor am 28. Januar 2010, 08:25:33
Ich habe mit dem Bauunternehmer, der ihr Haus gebaut hat, sehr gute Erfahrungen gemacht.  Es gab keinerlei Reklamationen.
Er ist zu einem Freund geworden und macht auch nach der Fertigstellung noch Sachen, die immer mal anfallen wie Einbau einer neuen Grundwasserpumpe und einer neuen Druckpumpe, wenn die alten nach etlichen Jahren ihren Geist aufgaben.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 29. Januar 2010, 01:36:20

  hallo malakor.
   Wenn du das Haus meiner Frau meinst möchte ich folgendes anmerken, von einem Unternehmer sind sämtliche elektroarbeiten getätigt worden inkl der Erdverlegten StdROM und Telefon. Kabel der2.te sub. hat alle getönten Scheiben vermessen und     eingesetzt . ein junger Mann aus dem Dorf hat die Dachrinne und Fallrohre montiert. Zwei Brüder, ein Schwager und ein Neffe meiner Frau  haben alle anderen Gewerke ausgeführt.
  m,f.G. udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. Februar 2010, 20:26:15

Häuslebauer

Wenn ich die interessanten Beiträge und die neu angeschnittenen Themen hier
anschaue, dann war es wohl geradezu richtig, dass ich mich am 4. Dez 09 aus
der Schusslinie genommen habe.

Nun bin ich wieder bei meinen magischen Knöpfen und lese mich vorerst mal
durch die fachlich hochstehenden Beiträge.

Sogar die grünen Männchen haben sich vermehrt. Dii, hast Du da mitgemischt?   [-]

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 08. Februar 2010, 21:57:28
Hallo Cee,

ich bin gespannt, wann das Musterhaus a la Cee veröffentlicht wird.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. Februar 2010, 22:35:00
@Kern am 14.Dezember 2009

"Damit habe ich hoffentlich eine einfache, billige Loesung, die die heisse Luft ausreichend ableitet."

Alles bewegt sich und so will ich von einigen Beobachtungen an allerneusten Bauten in Th. berichten.

Vor einiger Zeit habe ich behauptet, dass ich den Sonnenhut der Landarbeiter als genialer Schutz
gegen die von der Sonne erzeugten Hitze auf dem Kopf, erachte. Ich war und bin der Meinung, dass die
Umsetzung dieses simplen Hutes in der Architektur in den Tropen, zukunftsweisend sein kann.

Die o.e. Beobachtungen haben meine These bestätigt.  :)

Zum Hut der Landarbeiter
Das Ding hat einen Kranz aus dünnen Bambusleisten der auf den Kopf gestülpt wird.
An diesem Kranz sind mehrere senkrechte, etwa 6 cm lange Stäbe aus Bambusleisten montiert.
Oben auf diesen senkrechten Stäben ist ein geflochtener, breitrandiger Hut montiert, dessen Schatten
das ganze Gesicht abdeckt.
Der Wind bläst zwischen Kopf und Hut hindurch, so dass zu keiner Zeit ein Hitzestau entstehen kann.

Zur architektonischen Umsetzung:
Baue einen kubischen Baukörper mit Wänden aus Zweischalenmauerwerk. Der hohle Zwischenraum
entlüftest Du in der zweitobersten, äusseren Steinlage, indem Du die Steine vertikal nicht ausfugst.
Schliesse den Kubus oben mit einer leicht geneigten "horizontalen" Decke ab, Putldach, in welche Du eine
Wärmedämmung, Glas- oder Steinwolle, auch geschlossenporige Schaumstoffplatten von 120 mm Dicke,
einbaust. Schliesse den Kubus nach oben wasserdicht, z.B mittels Trapezblechen ab.

Du kannst es traditionell machen, von unten nach oben: Trapezblech, Wärmedämmung, UV- beständige
Dachhaut eine Kunststofffolie verschweisst.

Montiere oben drauf eine Stahlkonstruktion aus senkrechten Stützen wie beim Hut, etwa 1.50 m hoch.
Daran montierst Du eine Stahlkonstruktion aus Pfetten und Sparren, mit einer leichten Dachneigung, Pultdach.
Obendrauf wird das eigentliches Hauptdach aus Trapezblechen sonst nichts, montiert, die so weit über die
Fassaden hinausragen, dass die exponierten Fassaden des Kubus nie dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Achte darauf, dass die Metallteile feuerverzinkt und weiss gespritzt erstellt werden- ringsum!!
Auch sonst ist die Detailpflege, wie immer äusserst ausschlaggebend!

Das wär `s.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 09. Februar 2010, 00:35:46
Hallo Cee

Endlich wieder hier [-] [-]
Wird auch Zeit ;)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 10. Februar 2010, 13:59:51

 Dii, hast Du da mitgemischt?   [-]

...nicht wirklich, oder doch   :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 10. Februar 2010, 19:32:08
Willkommen zurueck im Forum, Cee    ;}


Unser Hausbau schreitet voran, und viele Deiner Tipps habe ich beruecksichtigt.

Aber nicht alle. Aus Kostengruenden und, weil ich im tiefsten Isaan baue.

Hier gibt es kaum ein "Bau-Fachleute", die Bauplaene lesen koennen.
Auch unzaehlige Haus- und Detailbilder, die man mit Architektur-Programmen leicht erstellen kann, helfen kaum.

Zur geringen Fachkenntnis kommen noch Verstaendigungsprobleme, und schon landet man bei Isaan-untypischer Architektur im groessten Chaos.
So habe ich maechtig entnervt und zaehneknirrschend auf einige Besonderheiten verzichtet.
 Trotz langer Gespraeche wurden die meisten meiner Plastikrohr-Abschnitte (zur spaeteren einfachen Kabelverlegung) in einigen Beton-Pfeilern und –Unterzuegen vorm Giessen entfernt usw.

Auch bei ziemlich normalen Sachen werden erstaunliche Fehler produziert.

Als im Erdgeschoss der Betonboden des Bades gegossen wurde, haben meine Leute beim Duschablauf den hoechsten Punkt geschaffen (+ 3cm !!) und mir dann erzaehlt, dass diese Kleinigkeit beim Fliesen ausgeglichen werden koennen.   :D

“Nix da, bitte in den Beton eine Senke klopfen, sonst habe ich an der Badezimmertuere spaeter eine Stufe von 6cm.”
War eine schoene Arbeit! Und die Senke war vorher xmal besprochen worden.

Unglaublicherweise hat das gleiche Bauteam diesen Fehler beim Bad im 1. Stock wiederholt.   {+

Bei einer Aussenwand wurde im Eifer des Gefechts beim Mauern die Fensteroeffnung vergessen. Usw.     :o


Aber trotz aller Probleme und Problemchen: unser Hausbau schreitet voran und das Bauteam ist gut gelaunt.

Und im naechsten Winterurlaub werden wir dann einziehen.


Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 10. Februar 2010, 23:50:48
Lieber Achim,

wie ich das so lese, brauchst Du neben einer gut gefüllten Brieftasche Nerven aus Stahlseilen! }}
Da halt ich Dir mal ganz fest beide Daumen, dass alles wenigstens fast so wird, wie Du es Dir ausgedacht hast.

Herzliche Grüße aus Deutschland

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 11. Februar 2010, 01:06:54
Hallo Wolfram

Leider winden sich meine mittlerweile duennen, vibrierenden Nerven nur noch um meine leere Brieftasche.

Die Rueckflug-Tickets mussten wir schon versetzen, um den Einsturz des Rohbaus zu verhindern.     {--


Aber irgendwie geht es schon weiter.
Das Wetter ist gut, unser Schuhwerk stabil, und morgen beginnen wir unseren Fussmarsch nach Bayern, weil wir Ostern am Chiemsee sein muessen.                        ;}

Danke fuer die Wuensche und Gruesse

Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 11. Februar 2010, 01:48:36
@Wolfram

Zitat
Leider winden sich meine mittlerweile duennen, vibrierenden Nerven nur noch um meine leere Brieftasche.

Die Rueckflug-Tickets mussten wir schon versetzen, um den Einsturz des Rohbaus zu verhindern.     

 ;} ;} 

Haaaaa haaaaa ;}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 11. Februar 2010, 01:53:58
Hallo solliz666

Du machst Dich ueber mein Elend wohl noch lustig?         [-]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 14. Februar 2010, 17:43:03

Hallo udo50
da ich immer restauriert habe, habe ich immer geschaut wo gebaut wurde
und gefragt koennt Ihr bei mir etwas machen.
z.B. das Grundstueck auffuellen/hoeherlegen 40cm, wegen Regen. mai pen lai.
Fenster neu, Boden neu, Dach neu, Elektr. neu (Durchlauferhitzer 2xAnschluss)
alles in Etappen, nicht alles zusammen
Das Beste war die Wasserversorgung, weil ich Sie selbst machte. Das konnte
ich alleine.     
                                                                           Gruss thaiman
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 14. Februar 2010, 18:20:56
Mein lieber Achim
Hallo solliz666

Du machst Dich ueber mein Elend wohl noch lustig?         [-]

Das würde ich nieeeeeeeeeeeeeeeee tun  ]-[
ich leide mit dir [-]

Hauptsache es ist noch ein wenig da zum "Regenwald retten" [-] C--

mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 14. Februar 2010, 19:41:59
Hallo Kern,

auf einer Isaan Baustelle läuft so einiges schief, bei mir z.B. ich wollte alle Steckdosen unten haben. Mit Sprayfarbe habe ich angemalt wo, und wie viele. Ich komme Nachmittags aus Surin vom IQ zurück nicht eine Steckdose unten. Da habe ich zu meiner Frau gesagt,  dass der "Elektriker" bis Morgen um die selbe Zeit zeit hat die Steckdosen an die gewünschte Stelle zu bringen, ansonsten geht er ohne einen THB nach Hause. Am nächsten Tag gegen 13 Uhr waren alle Steckdosen an der gewünschten Stelle.

Zwei „Maurer“ wollten wohl eine Küche ohne Türe kreieren, man kann ja durchs Fenster rein und raus {+ Meine Küche hat zwei Türen eine nach außen und eine ins Wohnzimmer, der eine Hirsel dachte sich wohl wofür zwei Türen und hat seine mal eben weg gelassen, das gleiche aber dachte auch der andere Hirsel. Als ich die beiden Hirsels mit Zeichensprache fragte (ich machte die Bewegung eine Türe zu öffnen, stieg über das bis dahin 30cm hohe Mäuerchen stellte mich in die „Küche und kratzte mich fragend am Kopf). Die Gesichter der beiden nach ca. einer Minute Schweigen im Walde waren trotz dem, dass sie lachte so komisch, dass ich auch lachen musste.

Dass mit der Badezimmerentwässeung ist mir auch dreimal passiert erst im alten (Elternhaus meiner Frau) und zwei mal im eigen. Ich kenne den Grund dafür nicht haben mir aber schon viele Häuslebauer berichtet, dass es bei ihnen genau so auch war.

Wenn ich in mein Badezimmer gehe, muss ich einmal um die Türe laufen um das Licht an zu machen, nur weil der „Schreiner“ die Türe Falsch eingebaut hat.

Trotz aller Missverständnisse und kleierer Mänge, habe ich es bis heute nicht bereut, dieses Haus zu bauen.

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 14. Februar 2010, 20:45:46

   Hallo aus dem verschneiten D.
   ein Beispiel von uns, Anweisung Fernmündlich rechts und links der befestigten einfahrt Dok mali(Jasmin) zu pflanzen. ist sehr schön geworden aber ich habe versäumt auf die Abstände hinzuweisen.damit ein Rasenmäher benutzt werden kann mai pen rai,som nam naa.meint meine Perle womit sie Rechthat
    mfG udo 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 15. Februar 2010, 16:34:27
@ udo50

Das Bilde vorher drehen, dann muss ich meinen Laptpot nicht Hochkank hinstellen, wenn ich ein es vernünftig anschauen will!!


Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 15. Februar 2010, 17:51:24
Zwei „Maurer“ wollten wohl eine Küche ohne Türe kreieren, man kann ja durchs Fenster rein und raus {+ Meine Küche hat zwei Türen eine nach außen und eine ins Wohnzimmer, der eine Hirsel dachte sich wohl wofür zwei Türen und hat seine mal eben weg gelassen, das gleiche aber dachte auch der andere Hirsel.

Gruß uli

 :]    :]    :]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 15. Februar 2010, 18:41:32
zum Beitrag von udo50 Gestern
und dem Kommentar von
uli Heute

Ich habe die Bilderfolge ganz anders aufgefasst!

Zum Bild 1
Als udo50 das Grundstück für seine Frau gekauft hat, war die Zufahrstrasse, welche vorweg und in
Abwesenheit von uns Perfektionisten und Besserwisser erbaut war, doch eher etwas sehr mutig geraten.

Zum Bild 2
udo50 hat ein Haus aus den schönen Prospekten ausgesucht und den Generalunternehmer, der hinter
dem Prospekt und als Bedingung steht, in treuem Glauben zum Bau seines Traumhauses beauftragt.
Danach ist er zuversichtlich und mit strahlenden Augen nach Germany gefahren, um hier noch etwas
Kapital zuzulegen. Als er im kommenden Herbst ins "Land des Lächeln" zurückkehrte, war sein Haus wohl
fertig, wunderschön und künstlerisch attraktiv, d.h. schräg und unbrauchbar, einzugsbereit erstellt.
Bei längerer Betrachtung bekamen er, sie und die Familie seiner Liebsten nach kurzer Zeit einen steifen Nacken.
So nicht, nein, dieses Häusle will ich nicht!  {[

Zum Bild 3
Die finanziellen Reserven von udo50, ein klärendes Wort von Herr Mike Slanina aus der TIP- Zeitung und
das strahlende Lächeln von Frau udo50, dem Manager des Generalunternehmers gegenüber, brachte nach
einer Umkehrpause ein traumhaftes Haus mit horizonztalen Böden zustande. Ende Gut, alles gut.   [-]

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 15. Februar 2010, 19:20:14

Hallo uli
bei der Kueche haette ich mir einen Stuhl genommen und
Beide nach innen geordert und gewartet, wann Sie es merken
                                                               Gruss thaiman

die Steine waeren ja noch nicht fest gewesen und Schwund ist immer
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 16. Februar 2010, 01:47:15
   Hallo ihr lieben Häuslebauer.
    uli sorry das du deinen Laptpot Hochkank stellen musstest,ich werde mir Mühe geben das es nicht mehr vorkommt
    CEE leider hast du voll das Ziel verfehlt. keine deiner Vermutungen trifft zu. habe leider aus berufl. gründen im Moment wenig Zeit einige  Erläuterungen zu dem gesamten Thema zu geben.  Natürlich nehme ich deinen Post mit Humor.  Gut das du wieder in dem Fred kommentierst habe viel Wissenswertes zur Thematik Hausbau von dir und allen hier erfahren,
 tschüss udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. Februar 2010, 20:20:10
@drwkempf am 08. Februar 2010

"ich bin gespannt, wann das Musterhaus a la Cee veröffentlicht wird."

Sei versichert, dass ich mich mit Deiner Aufforderung ernsthaft herumschlage. Um ein Musterhaus zu
kreieren und vorzustellen, brauche ich einen Musterkunden mit seinem persönlichen Muster- Bauherrenprogramm,
ein Musterbudget, einen Musterstandort mit dem umfassenden Wissen zu der nachbarlichen Situation,
den Kontakt mit der Behörde, ob hier in den nächsten Jahren eine Strasse als Beispiel, gebaut wird und wo,
Muster- Bauvorschriften, einen Musterbauplatz, eine Musterbaucrew mit Kenntnis zu deren Kapazität, deren
Erfahrungen, deren Referenzen, Kenntnisse zum örtlichen und regionalen Angebot von Baumaterialien,
Kenntnisse von Umwelteinflüsse wie Erdbeben (Chiang Mai) Flussläufe bei Überschwemmungen-
als Beispiele.

Ich muss mich nun entscheiden, ob ich 1. einen Massanzug vorstelle oder 2. etwas, vergleichbar mit den
unzähligen Glanz- Häuslekatalogen, wo sich dann Herr und Frau Kunde einen mehr oder weniger
zu ihnen passenden Konfektionsanzug zulegen- meistens unwissend der Tatsache, dass jeder Schritt,
den sie aus dem Bauprogramm des Anbieters ausscheren, ins Geld geht.

Ich entscheide mich in der Folge für 1. einen Massanzug für mich selber. Vorweg: Da ich eher ein Minimalist bin,
erwartet bitteschön keinen Vorschlag zu einem Palastbau.  ;)

Grüsse
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 19. Februar 2010, 20:52:02
Hallo Cee,
Du hast das einwandfrei erfasst.
Es ist klar, dass besondere Gegebenheiten in Bezug auf die Lage u.ä. besonderen Aufwand und damit besonder Kosten nach sich ziehen.
Ich dachte auch nicht an ein unterkellertes Haus, da das imn LOS wohl aus guten Gründen nicht üblich ist.
Das Haus sollte zwei bis drei Schlafzimmer haben mit den dazugehörigen Bädezimmern, eine Gästetoilette, einen großen Wohnraum und eine Küche. Alles seniorengercht auf einer Ebene mit großen Türen, die auch für eine gebrechliche Person mit Hilfsperson noch gut zu passieren sind. Die Türradien sollten Rollstuhlfahrer berücksichtigen.
Dafür keinerlei Schnickschnack, keine Erkerchen, keine überflüssigen Tempeldächer, statt dessen aber Dachrinnen und ein ausreichendes Wasserversorgungs-/entsorgungssystem eben lang mal breit und Dach drauf, auch über die Terrasse, wen für sowas noch Platz ist.

Ein an das Haus angrenzender großer Vorratsraum/Garage/Abstellraum für Vorräte, Mopeds, alles das, was in DACH im Keller aufgehoben worden wäre, wäre auch sicher sinnvoll.

Ich hatte ein Musterhaus für einen in die Jahre kommenden/gekommenen Eigentümer gedacht, der auch einmal Besuch bekommt oder der seine Schnarchende Ehefrau gelegentlich auslagern muss.

Besten Dank
Wolfram

Beim Budget kann man ja vielleicht den reinen Grundstückspreis außen vorhalten. Das Haus als solches mit evtl. Nebengebäuden erscheint mir leichter zu kalkulieren zu sein.

Ist das schon Luxus? Ich hoffe nicht.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 19. Februar 2010, 21:18:37
Das war unsere Hütte,wir haben Sie Verkauft.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 21. Februar 2010, 02:40:07

Isan Yamaha hallo
  ich möchte mich nicht einmischen in deine Angelegenheit, Aber tolles Haus "Schade"
   Gruss udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: peter51 † am 21. Februar 2010, 03:37:12
yo, so ist das wohl: "weg is weg"  ;)
aber Yamaha kann ja mal nach "Haus gestern" "Haus heute" präsentieren..... :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 21. Februar 2010, 14:21:57
Ersatzhütte im Isaan,von Vorgestern. :D
Von Neue Hütte kommen noch Bilder sind am Umziehen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: peter51 † am 21. Februar 2010, 15:55:57
und nun bitte noch die Autos und Mopeds
alle schön in Reih und Glied  ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 21. Februar 2010, 16:16:18
und nun bitte noch die Autos und Mopeds
alle schön in Reih und Glied  ;D

Hi Peter Auto. :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 21. Februar 2010, 16:23:03
Moped. :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: peter51 † am 21. Februar 2010, 16:42:46
MODS : bitte abtrennen:

"Isaanyamahas Immobilien-und Fuhrpark gestern und heute"

 {{
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Februar 2010, 18:08:05
@ Isan Yamaha Heute

Das gelbe Töffli- Haus, das gelbe Unterseeboot, Vogelhaus, Gespenst, gefällt mit sehr. Es erinnert mich an
eine Schallplatte der Beatles aus den Anfängen meiner Sturm- und Drangzeit.

Habe damals als junger Student auch so ein Ding entworfen- mit einer Ente (2CV oder Döschwo) mit
Blechkiste hinten drauf. Die Blechkiste war in Längsrichtung geteilt und beide Teile konnte man seitlich
soweit runterklappen, bis beide Autoseiten zu einer horizontalen Ablage, für was wohl:  :]
für das Bett, wurden.
Die berühmte und bis dato nie übertroffene Federung der Ente, hatte damals ein Gefühl der
"Sanftheit und Stärke" vermittelt, das mit heutigen Kunstgriffen wie mit Viagra u.dgl,
nie und nimmer erreicht werden kann .   ;D

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 21. Februar 2010, 18:13:48
Die Ente kommt in Pattaya zu Einsatz. :D :]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 21. Februar 2010, 18:42:52
@ Isan Yamaha Heute ...

Ob Cee wohl irgendwann mal die Zitatfunktion findet?  {--

@hmh., was meinst du?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hmh. am 21. Februar 2010, 19:40:54
Bloß das nicht. Ich derzeit froh über jeden, der sie nicht findet....  ;]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 22. Februar 2010, 05:23:50
@ hellmut Gestern

"Ob Cee wohl irgendwann mal die Zitatfunktion findet?  {-- "

Schau hellmut, die Zitatfunktion ist eine gute Sache, das weis ich. Sie ist besonders deshalb eine
gute, weil erforderliche Sache, geworden, weil einige Mitglieder, besonders im alten Forum, Zitatform- und
Quellenangaben oft vergessen haben.

Die Zitatfunktion hier hat vieles besser gemacht aber, das wirst Du wohl nicht abstreiten:
zwischen der hier zur freien Verfügung angebotenen Zitatfunktion und dem oft fehlenden Verständnis
für Zitattechnik- und Quellenangabe, klafft nach wie vor eine Verständnislücke. Ich sehe das allerdings nicht
allzu verbissen- und ich käme nie auf die Idee, ein Member aus unserer Familie der Forumteilnehmer, beim
verantwortlichen "hmh." anzuzeigen...

Ich mache die Zitattechnik- und die Quellenangabe so, wie ich es einmal gelernt und dann immer
praktiziert habe und, so glaube ich, man versteht mich auch hier in diesem Forum- nach wie vor.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 22. Februar 2010, 05:54:18
@ Cee, vor 31 Minuten  ;]

Schön das du die Technik vom Prinzip her kennst. Das du sie nicht anwenden willst bereitet mir keinerlei Probleme, sondern heitere Momente.  {--

Doch der Übersichtlichkeit halber, solltest du evtl. in Erwägung ziehen deine Beiträge 1x täglich zu überarbeiten, etwa so:
@ hellmut Gestern Vorgestern vor drei Tagen ... vor einem Jahr, vier Monaten und siebzehn Tagen usw.

@ hellmut Gestern
[...]
Ich mache die Zitattechnik- und die Quellenangabe so, wie ich es einmal gelernt [...] habe [...]

Grüsse
Cee

Dabei wäre die Nutzung des Zitatbuttons doch sooo viel einfacher  ???

PS: Wie viele Leute seit ihr da drüben am anderen Ende der Internetleitung?

Pro Person kann man doch nur einmal grüßen.

In diesem Sinne,
Mit freundlichem Gruß (=singular!), hellmut  ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Februar 2010, 16:41:13

Ich habe etwas versprochen und das muss ich halten.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 24. Februar 2010, 23:30:08
so, ich hab im dezember mal angefangen:

(http://uppix.com/t-DSC032134b85559d0002ec33.jpg)

bodenplatte hatte ich ja schon ein jahr zuvor gemacht

(http://uppix.com/t-DSC032944b8555ff0002ec36.jpg)

nach ein paar tagen mauern und steine schleppen und sägen und .......

(http://uppix.com/t-DSC033384b8556440002ec37.jpg)

gerade kann ja jeder.......

(http://uppix.com/t-DSC033974b8556920002ec3a.jpg)

dach kommt auch gleich drauf

(http://uppix.com/t-DSC034414b8556d70002ec3c.jpg)

fast fertichhhh

 ;D


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 24. Februar 2010, 23:36:03
welcher Berg  im Hintergrund  ???

Sieht aus wie Phukradung   8)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 24. Februar 2010, 23:48:03
 hallo stefano
  was muß ich machen um deine bilder zu vergrössern?
  mfG udo  ??? 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 24. Februar 2010, 23:54:01
gute frage, weiß ich auch nicht. war da nicht mal was mit shift oder string?

@namtok: berg? keine ahnung

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 25. Februar 2010, 00:08:45
wer weiß denn wo ich in thailand hartstyropor platten für den fußboden kaufen kann? also das zeug´s was unter den estrich kommt. was kann man da noch nehmen?

danke euch

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 25. Februar 2010, 01:00:39
hallo stefano
  was muß ich machen um deine bilder zu vergrössern?
  mfG udo  ??? 

Geht nich   :'(

Währe an der Zeit für die "Anleitung"
stimmt's Udo?? ;}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 25. Februar 2010, 01:10:23
... Währe an der Zeit für die "Anleitung" ...

Nee, nicht jede Woche eine neue Anleitung zum Bilder posten schreiben.   {+

Wie das geht kann man hier in mindestens 134 Threads nachlesen.

Außerdem, kaum hast du eine neue Anleitung geschrieben, findet sich ein Indianer der deine komplette Erkleerung zitiert ähh, falsch zitiert und "so mache ich das auch" hinzufügt.   {:}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 25. Februar 2010, 01:21:23
hallo stefano
  was muß ich machen um deine bilder zu vergrössern?
  mfG udo  ??? 

Geht nich   :'(
 ;)
Währe an der Zeit für die "Anleitung"
stimmt's Udo?? ;}
   olaf ich glaube" datt jet nich" aber glauben ist nicht Wissen oder so heißt der Spruch
udo  :'(
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Februar 2010, 19:38:38
@ stefano Gestern um 23:30:08

Wenn mich nicht alles täuscht, hast Du Dein Haus ab Bodenplatte mit den weissen Q-Con- Steinen
aufgebaut. Welche Wandstärke hast Du gewählt, 70 mm, 100 mm 120,150 oder 200 mm?

Andererseits sehe ich bei Dir keinerlei Stützen in bewehrtem Beton zur Aufnahme der Gewichte von oben
oder Scheiben in bewehrtem Ortbeton zur Quer- und Diagonalversteifung.

Noch einmal: die Verwandtschaft dieses Bausteines wird in DACH in der Regel in einer Mindeststärke
von >300 mm eingesetzt, sofern es sich um Aussenwände mit tragender Funktion, handelt. Dünnere
Wände als tragende Teile eines Hauses, erachte ich als....

stefano, Du bist wahrlich mutig- und
ich empfehle anderen bauwilligen Mitgliedern unter uns, diese Monostruktur nicht zur Nachahmung!!

Der Q-Con- Stein aus Porenbeton, ist ein hervorragendes Produkt zur Ausfachung der Primärkonstruktion
in bewehrtem Beton, siehe oben und anderswo hier in diesem Thread, ein Baustein mit einer sehr guten
Wärmedämmung und er ist einfach zu Verarbeiten.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. Februar 2010, 19:01:12
Mein Artikel vom 25. Februar um 23:30:08 wurde seither beachtlich oft gelesen.
Deshalb darf oder muss ich hier einige Worte anfügen:

Wenn wir unsere Beiträge hier auf einer sachlichen Ebene kritisieren,
(Kritik darf nicht damit, dem Kollegen von hinten ans Bein zu Pinkeln, verwechselt werden)
dann wird Dieser Thread qualitativ bereichert und die Perspektiven öffnen sich.

@ stefano, nimm sowas keineswegs persönlich. Deine Bilder mussten ganz einfach kommentiert weren.
Der Bau eines Hauses mit Q-Con- oder anderen Bausteinen aus Porenbeton, als Monostruktur, also
ohne Betonstützen -und Scheiben als tragende und versteifende Teile dazwischen, wäre für
Nachahmer ganz einfach zu verlockend.

Ich habe bereits einmal gepostet, wie eine Aussen und eine Innenmauer aus Q-Con Bausteinen, bei
einem brandneuen Haus in der Nähe von Chiang Mai, vor dem Bezug durch die Eigentümer,
nach einem kleinen Erdbeben im Spätherbst 2006, von oben bis zur Fundamentplatte zerrüttet
und gerissen war.

Produkte in Porenbeton, Ja, mit Begeisterung, aber richtig!  ;}

Grüsse
Cee
 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 28. Februar 2010, 19:49:18
hallo Cee,

ich nehm das nicht perönlich! kritik ist immer willkommen.
die Qcons sind ja unter der (ehem.) leitung von hebel hergestellt. haben auch ne DIN zertifizierung. und die gibt ja auch die mind. druckfestigkeit an. die ist mit 5-10N/mm angegeben.  soll das etwa nicht reichen? rechne das mal auf einen 200er stein aus. alle wände sind in 200mm ausgeführt. alle zwischenwände sind mit den aussenwänden verzahnt. der ringanker ist ordentlich stahlbewehrt, von mir kontrolliert und von mir gegossen. also dt.qualität. den ersten betonmischer mit zementwasser hab ich übrigens wieder zurückgeschickt, war nicht zu verarbeiten!
ich denke das dieses haus solide gebaut ist, hatte einen maurer dabei der schon einige häuser ohne betonskelett mit qcon gebaut hat. auch mein statiker sagt mai-pen-rai  ;D
die wände sind sicher stabiler als manches thai-betonskelett-haus welches mit superflüssigem beton gebaut worden ist.
bei dem von dir erwähntem haus kann ich natürlich nicht nachvollziehen wie das gebaut wurde, welche umstände da geherrscht haben, wie stark das erdbeben war etc. wie sahen die anderen häuser aus?

andererseits, wie realisiert man eigentlich eine feuchtigkeits-sperre bei einer betonsäulen konstruktion?


grüße

Stefano

 













Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. März 2010, 16:44:40
@ stefano am 28. Februar 2010, 19:49:18
Zitat
"andererseits, wie realisiert man eigentlich eine feuchtigkeits- sperre bei einer betonsäulen- konstruktion?"

Das ist eine berechtigte Frage. Es gilt, eine Feuchtigkeits- Sperre nicht nur unten bei der
Betonstütze anzubringen, Feuchtigkeit wandert ohne Vorkehrungen ebenfalls bei Ytong, bei Q-Con oder
bei Mauern aus den Thai- Zementsteinen oder Tonsteinen hoch. Ohne Vorkehrungen wird die Mauer oder
die Stütze von unten und aussen nass. Es entstehen Spuren der "Versintherung" oder der "Ausblühung"
ein Druck von innen nach aussen, der so stark ist, dass jede Farbe scheibenweise abplatzt.

Bei Ytong oder Q-Con Steinen gibt es einen Spezialstein für unten, der in Mauerbereich kein Wasser einzieht,
siehe hier im Thread.

Zur Grundkonstruktion Deiner Frage: Der Aufbau beginnt mit dem Streifenfundament aus bewehrtem
Ortbeton, 50 cm in die Erde reichend und ca 18- 20 cm dick. Vorsicht: die Fundamente vorerst aussen frei lassen!
Bei den Stützen schaut die Bewehrung hoch. Dann werden die Stützen betoniert, aus bewehrtem Ortbeton.
Nachdem die Kanalisation und mögliche E- Kabelrohre exakt nach Plan verlegt sind, die Anschlussrohre schauen
nun überall etwa 40-50 cm senkrecht hoch und sind oben gegen Verschmutzung verschlossen, wird die bewehrte
Bodenplatte in Ortbeton gegossen. Nach Bedarf die Rohre zur Abführung der Radongase nicht vergessen!

Weil mir die Schrift ab hier aus unerklärlichen Gründen immer nach unten wegflippt, schreibe ich halt eine
Fortsetzung.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. März 2010, 17:25:13
Fortsetzung

Danach wird die äussere Mauerscheibe hochgemauert, aussen bündig mit den Betonstützen und
der Bodenplatte.
 
Bei Steinen aus Porenbeton, also Q-Con- Steine, beginnt man mit dem erwähnten Spezialstein.
Bei Thai- Zement- oder Tonsteinen wird nun Lage um Lage hochgemauert.

Für beide Fälle habe ich in Thailand beobachtet, dass nach Austrocknung der Fundamente, der
Bodenplatte und der Mauern, in minutiöser Disziplin die Fugen mittels Aufgeklebten Netz in Polyester
und nachträglichen Überspachtelungen mit zweikomponenten- Spachtel, dauerhaft und wasserdicht
überdeckt werden.

Die Überdeckung erfolgt von unten nach oben: ganzes Fundament im Erdreichbereich, über die Höhe der
Bodenplatte und etwa 30-40 cm über die Mauer und Betonstützen hoch. Gleichzeitig werden die Betonstützen
senkrecht, beidseitig 20 cm über die Mauer hinausragend, bis obenhin genauso überdeckt. Zum Schutz dieser
wasserdichten Überdeckung wird im erdberührenden Fundamentbereich ein Streifen aus z.B.
Faserzementplatte hingestellt. Erst jetzt wird der Fundamentbereich von aussen mit Erde zugeschüttet.

Die Qualität dieser Überdeckung entspricht der äusseren Abschlussschicht bei einer Aussen- Wärmedämmung,
wie wir es in DACH gewohnt sind.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hmh. am 02. März 2010, 17:57:05
die Qcons sind ja unter der (ehem.) leitung von hebel hergestellt.  

Das ist ein weitverbreiteter Irrtum, der vor allem darauf beruht, daß gewisse, nicht immer ganz seriöse Baufirmen in Pattaya, jahrelang wieder besseres Wissen mit diesem Namen "Hebel" hausieren gingen und dazu hübsche bunte Illustrationen von "Hebel-"Bauelementen aus deutschen Prospekten feilboten, die in Thailand gar nicht zu erhalten waren. Q-con (Quality Construction Products Co.) ist lediglich Lizenznehmer von "Hebel international".

Die Firma Fels, der der Markenname Hebel gehört (eine eigene Firma "Hebel" gibt es schon ewig nicht mehr), hatte Mitte der 1990er einen einzigen, mir bekannten Mann als Berater nach Thailand abgestellt. Im Wesentlichen erfolgte damals ein Know how transfer, wobei die modernste Porenbetonfabrik Asiens in einem Industriegebiet in Ayutthaya aus dem Boden gestampft wurde. Die Fertigstellung des Betriebs in Ayutthaya fiel allerdings in die Krise von 1997 und auch für den einen Berater war schnell kein Geld mehr da; er war schon wieder in Deutschland, als ich ihn um 1998 oder 1999 bei der Firma Fels kontaktierte. Hergestellt wurden daraufhin nur noch Steine, keine Spezialelelemente. Verarbeitet wurden diese Steine, wenn überhaupt, überwiegend mit normalem Zementmörtel, wie ich es mehrfach in Bangkok sah, auch und gerade in Nobelgegenden. In dem Betrieb in Ayutthaya gab es um 2000 nur noch einen einzigen Mann, der Name ist mir entfallen, der überhaupt wußte, wovon er redete, wenn beim Abverkauf der riesigen Lagerhalde von Porenbetonsteinen ("aerated concrete stones") die Rede war.

Schließlich, nach einigem Hin und Her und mehrfacher zwischenzeitlicher Zahlungsunfähigkeit, übernahm die Fa. Land & House Q-con. Von da an ging es wieder bergauf, obwohl inzwischen mehrere Konkurrenten (z. B. Lizenznehmer von Ytong und CSA) in Südostasien mit auf dem Markt waren. Der neue Geschäftsführer Payon Sakdejajon war ein fähiger Mann, der wußte, was er tat; mein erster Bericht für den TIP überhaupt war ein Artikel über Q-con.

Das erste in Bangkok mit 20 cm Q-con Wänden privat geplante und gebaute Hochhaus war übrigens der Land & House Witthayu Centre Point in der Th. Witthayu.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. März 2010, 20:42:39
@ hmh. Heute

Sehr interessante Hintergrund- Info!  ;}

Zitat
"(...)Verarbeitet wurden diese Steine, wenn überhaupt, überwiegend mit normalem Zementmörtel, wie
ich es mehrfach in Bangkok sah,(...)"

Das ist eben das Problem. Produkte aus Porenbeton sind hochtechnische Qualitätsprodukte aus speziellen
Materialien und unter aussergewöhnlichen Verfahrenstechniken hergestellt.

Die Steine werden mittels einem firmeninternen Kleber geklebt, wobei die Klebeschicht hauchdünn und
mittels gezahntem original- Spachtel aufgetragen wird.

Dieser Kleber haftet überigens weder an Beton noch an anderen Fremdprodukten.
Andererseits ist Zementmörtel zur Verklebung der Produkte aus Porenbeton völlig ungeeignet!!!

Für den Fall, dass in unserem Kreis diesbezügliche Unsicherheiten oder Fragen entstehen, stellt die
Fragen hier zur Diskussion, bevor ihr Euer Geld zum Fenster rausschmeisst, es wäre schade...

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hmh. am 02. März 2010, 21:27:50
Zuletzt baute um 2001 der mir gut bekannte Besitzer eines Cementhai Home Mart in unserer Nähe sein Privathaus auf diese Weise mit normalem Mörtel und 7 cm Q-con Wänden. Ansonsten wurde an dem Haus an nichts gespart. Seine Pfählung ging zum Beispiel 29 Meter runter...

"Verklebt" wurde da gar nichts, die Porenbetonsteine wurden mit Wasser begossen und kurz darauf in einem ganz normalem Mörtelbett wie bei jedem 08/15 Ziegelstein verarbeitet.

Daß das Pfusch ist, ist klar wie Kloßbrühe.
Aber der fängt ja schon bei den 7 cm dünnen "Isolier"Wänden an, in Verbindung mit den hier üblichen elenden Schiebefenstern {+
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 05. März 2010, 06:16:12

    hallo Hausbauer und" Eigentümer"
    habe in der Suchleiste schon diverse Stichwörter eingegeben aber nichts gefunden. ES geht um hausversicherungen Brand Blitzschlag etc. hat da jemand Erfahrung und Empfehlung?
  udo
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 05. März 2010, 08:13:33
Hallo udo50

Die Versicherungsgesellschafft "sahat mung kun" (oder so aehnlich), auch:The Union Prospers Insurance CO., LTD ,
bietet guenstige Haus-Versicherungen.

Call Center: 02-68-77777      www.upp.co.th


1. Bei dieser Gesellschaft kann man sein Haus erst versichern, wenn es fertig gebaut ist.

2. Der Wert des Hauses wird nicht geschaetzt, sondern es werden Versicherungs-Summen von 500.000,     800.000,   1.000.000,   1.500.000 und bis maximal   2.000.000 angeboten.

Versichert sind Schaeden durch Feuer, Blitzschlag, Erdbeben, Taifun, Hagel, Flugzeug- und Fahrzeug-Einschlaege, Bomben und Ueberschwemmungen.

Das kostet bei 2 Mio VS momentan 3.438,- Baht Jahrespraemie.

Zusaetzlich kann man Einbruchsschaeden, Gas-Brand, Moebelschaeden etc. versichern.

Ob sie im Ernstfall zahlen?   ???


Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: udo50 am 06. März 2010, 00:15:42

    hallo Achim.  danke für die Info
  m.f.G.  udo                                                          Hausversicherungen
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ban am 08. März 2010, 19:23:02
Ich trage mich tatsächling mit dem Gedanken, langfristig mal ein kleines Häuschen zu bauen.
Land wäre vorhanden, nur halt ca. 500m nah an der Küste. Nun war ich bis vor Kurzem davon
überzeugt ruhig auch direkt an der Küste schlafen zu können. Dem ist nun nicht mehr so.

Deswegen meine spezielle Frage: Hat schon mal jemand einen "tsunamisicheren Raum" angedacht?

Ich stelle mir da so was vor nach dem Vorbild des "Panic-Room" fest im Boden verankerter kleiner
Raum aus festen Stahlbeton mit Platz für 3-5 Leute, wasserdicht aber mit Luftvorrat etc.

Machbar mit vertretbarem finanziellen Aufwand (was auch immer das wäre)?

BAN
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 08. März 2010, 19:37:37
Baue auf Pfosten, verankere diese  sehr gut und lass das EG weg, dann solltest du ruhig schlafen können.

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 09. März 2010, 18:42:41
Ein Haus, mein Versprechen, Beginn

@ drwkempf am 08. Februar 2010 um 21:57:28 Siete 34
@ drwkempf am 19. Februar 2010 um 20:52:02

Nun bin ich soweit bereit, mein Versprechen umzusetzen und mein immaginäres Haus hier vorzustellen.
Weil ich keine Bilder versenden will und damit interessierte Mitglieder die Möglichkeit haben,
zur Erstellung der Pläne auch aktiv mitzuwirken, wähle ich die Sprache als Kommunikation in Verbindung
mit einem Koordinatensystem, welches wir hier gemeinsam unsetzen werden.

Die Planung bei mir ist fertig vorliegend im Masstab 1:100. Meine Angaben zum Koordinatensystem
können natürlich auch in einem anderen Massstab aufgezeichnet werden, beispielsweise im Massstab 1:50.

Weil meine Texte ab ungefähr der 15. Zeile immer nach unten wegflutschen, ich schreibe dann sozusagen blind,
schreibe ich hier in Fortsetzungen unter der o.e. Überschrift: Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 1 (ff)

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 09. März 2010, 19:19:18
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 1

1. Zur Lage
Das Grundstück ist in LAMPHUN, südwestlich der Kreuzung zwischen den Strassen Nr. 11/1015 und Nr. 106.
Lamphun ist die Hauptstadt des "Changwat Lamphun", ein Bijou unter thailands Hauptstädten!!

Bei der Nr. 106 handelt es sich um die alte Strasse von Chiang Mai durch Lamphun nach Süden.
Die Nr. 106 ist die berühmte und einmalig schöne Prachtstrasse, welche zur Hauptsache auf der Westseite
durch riesige, alte Alleebäume gesäumt ist.

Die Nr. 11 kommt aus Lampang, führt mitten durch Lamphun und als Nr. 1015 weiter nach Westen.

2. Gefahren der Lage
Lamphun ist sowohl Erdbeben, wie auch Überschwemmungsgefährdet. Das letzte mir bekannte, leichte Erdbeben,
erfolgte im Spätherbst 2006. Dringend zu berücksichtigen ist die Gefahr von Überschwemmungen, wie sie letztmals
eindringlich, ebenfalls in diesem Zeitraum stattfand.

Lamphun ist von Flüssen geradezu eingekreist.
Im Osten führt unmittelbar am Stadtrand, der Überlauf des "Mae Kuang Dam" vorbei.
Im Westen fliesst der dominante "Mae Nam Ping" nach Süden, wo er sich bei "Hong Ha" mit dem Fluss
"Nam Mae Wang" vereinigt, was bei Hochwasser zu einem Rückstau in Richtung Lamphun und zu
Überschwemmungen der ganzen Region, bis hin zu den südlichen Anhöhen, führen kann.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 09. März 2010, 20:02:31
Hallo Ban

Baue auf Pfosten, verankere diese  sehr gut und lass das EG weg, dann solltest du ruhig schlafen können.

Gruß uli

Und der Beton dieser Pfosten sollte mit genuegend Portland-Zement gemischt werden.
Das EG brauchst Du ja nicht wegzulassen, aber wenigstens die Schlafraeume sollten im OG sein.

Die Front-Waende, die zum Meer stehen, wuerde ich sehr stabil bauen, damit sie nicht weggespuelt werden koennen.


Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 10. März 2010, 18:00:45
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 2

3. Die Hauptwindrichtungen
Lamphun liegt, zusammen mit Chiang Mai, in einer Ebene, die im Osten, Süden und im Westen von
Hügeln, bzw. Bergketten eingesäumt ist. Alleine die Bereiche im Südwesten und im Norden sind offen.

Im Norden steigt die Ebene allmählich an und verengt sich zu einem Talboden und einer Verästelung
im Bereich von "Mae Taeng".

Wir haben hier eine typische Situation mit zwei gegenläufigen Windströmungen, einer am Tag in
Richtung Norden und einen Rückfluss am Abend und in der Nacht, ausgelöst durch die Thermik.

Diese Kenntnis ist deshalb wichtig, weil wir nun wissen, wie wir die angestaute Hitze des Tages,
unter dem Dach, auf natürliche Weise wegblasen, bzw. wie wir das Haus nach den Windrichtungen
ausrichten und demzufolge die Dachlandschaft gestalten.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 10. März 2010, 18:39:58
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 3

4. Die Jahreszeiten
Wir gehen wiederum von der Thermik aus. Die Nordwinde bringen nachts die berühmte Abkühlung aus
dem gebirgigen Norden, von dort, wo Bergmassive gegen 2000 müM. und mehr hochragen.

In den Wintermonaten bringen die nun kalten Rückwinde aus dem Norden Kälte, oft massive Kälte!
Das hat Auswirkungen auf das ganze Haus, insbesondere auf die Konstruktion der Aussenwände und dem
erforderlichen Einbau von erstklassigen Fenstern und Aussentüren unter Verwendung von zweischeiben- Isolierglas.
Ein Zweischalen- Mauerwerk aus den ueblichen Zementsteinen, ist hier weniger geeignet als Aussenwände
aus >200 mm dickem Porenbeton.

Die unter 2. erwähnte reale Erdbebengefahr, macht ein Tragsystem in der Kombination aus Betonstützen
und quer- und diagonal versteifenden Wänden aus bewehrtem Ortbeton, erforderlich. Indem diese Wandstücke
aus Ortbeton gegen Wärme und Kälte kaum Schutz bieten, sind diese im Gebäudeinnern oder zumindest in
windgeschützten Bereichen anzuordnen.

Die Felder zwischen den Betonstützen in den Aussenwänden, werden in 200 mm Steinen aus Porenbeton
ausgefacht.

Die Gefahr von Kälte- bzw. Wärmebrücken bei den Betonstützen von 200 X 200 mm Querschnitt, entschärfe
ich dadurch, indem ich diese Stützen in den Aussenwänden, an gleicher Stelle innen, durch raumteilende
Innenwände aus ebenfalls 200 mm dickem Porenbeton, abdecke.

Um den wertvollen Porenbeton nicht unnötig zu verletzen, mache ich die Grobverteilung der Wasser- Zu- und
Ableitungen und die Elektro- Grobverteilung innerhalb des Hauses, unterhalb der Bodenplatte.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. März 2010, 18:29:40
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 4

5. Einflussgrössen Grundstück
Das Grundstück in ebener Lage, misst 26x23 m, 598 m2 oder ca 1/2 Rai. Die Längsseite des Rechtecks
grenzt im Süden an DIE Quartierstrasse, in welcher alle erforderlichen Erschliessungsleitungen, inklusive dem
Meteor- Abwasserkanal, eingebaut sind. Die Grundstücke O + W und auf der gegenüberliegenden Strassenseite,
sind fertig mit eingeschossigen Einfamilienhäusern bebaut.

Die Strasse und das Land waren bei Überschwemmungen < 15 cm unter Wasser, wobei dieses
jeweils eine geringe Fliessgeschwindigkeit hatte.
 
Die Quartierstrasse verläuft von Osten nach Westen.
 
Im Norden der Grundstückzeile ist ein paralleler Brachlandstreifen mit einigen Einfamilienhäusern, welche
ihrerseits durch eine weitere Quartierstrasse im Norden erschlossen sind.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 11. März 2010, 18:55:16
Hallo Cee


Alles gut durchdacht   ;}

Eine Kleinigkeit macht mich etwas stutzig:
Zitat
   Um den wertvollen Porenbeton nicht unnötig zu verletzen, mache ich ... die
 Elektro- Grobverteilung innerhalb des Haeuss, unterhalb der Bodenplatte.
   
Auch bei mir verlaeuft ein dickes 4-adriges Erdkabel (vielleicht gibt's hier auf dem Lande irgendwann mal Drehstrom   :-)  ) vom Zaehler an der Strasse unter der Betonplatte bis zum Sicherungskasten im Haus.
Von dort laeuft nur noch das Erdkabel fuer den Gartenbereich (fuer eine spaetere Wasserpumpe und Beleuchtung) unter der Betonplatte weiter.
Alle anderen Kabel sind praktischerweise im Haus verlegt.

Aber es macht schon Sinn, Erdkabel fuer z.B. Gartenpavillon, Swimmingpool, Nebengebaeude etc. unter die Betonplatte zu legen.
Vielleicht meintest Du das mit der Elektro-Grobverteilung.


Gruss  Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. März 2010, 19:30:00
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 5

6. Entscheide und Beginn der Objektplanung
Aus dem Vorspann lassen sich einige zwingende Vorgaben für die Objektplanung ableiten:

1. Das Grundstück wird, mit Ausnahme der Zufahrt, mit einer 2 m hohen, stabil fundierten Mauer eingefasst.
2. Mit Ausnahme der Zufahrt und planerisch festzulegenden Bereichen, wird das ganze Grundstück 1 Jahr vor
    dem Baubeginn der Baute, mit einer 1.2 m hohen Schicht aus Erdreich aufgeschüttet und grob planiert.

3. Die Hauptfassade mit dem Eingang, ist auf der Südseite. Die Baute wird soweit nach Norden geschoben,
    dass hier in "lee" zwischen der Fassade und der Umfassungsmauer, ein schattiger, diskreter, kühler
    Aufenthaltsbereich entsteht.
*  Wir erinnern uns an die Erklärung zur Thermik, wonach tagsüber eine Windströmung nach nördlicher
    Richtung vorherrscht. Umgekehrt wird es hier zuerst kühler, wenn der Abendwind aus den nördlichen
    Tälern nach Süden zurückfliesst.

4. Das Haus wird, wie die Nachbarhäuser, in einem Abstand von 3.0 m  und parallel zur Grenze Nord erstellt.
5. Das Haus wird mit gleichen Grenzabständen Ost und West, mittig auf dem Grundstück erstellt.

6. Die Simmetrie wird zum ausschlaggebenden Motiv für die Planung.

7. Die Hauptfassaden O, S, W, sind im Tagesverlauf der Sonne ausgesetzt. Im Osten und im Westen werden,
    wie in diesem Thread vorweg vorgestellt, je ein Nebengebäude vor die Hauptfassaden gestellt, wobei deren
    Pultdächer vor der Berührung mit den Hauptfassaden, entlüftet werden, dh, die unter den Pultdächern
    angestauten Hitze muss abfliessen können, ohne die Hauptfassaden aufzuwärmen.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. März 2010, 19:56:31
@Kern Heute um 18:55:16

In Europa würden wir E-Kabelrohre innerhalb der Bodenplatte, dh, oben auf die untere Bewehrung fixiert
verlegen und die relevanten Anschlüsse senkrecht hochstehen lassen. Damit die hochstehenden Anschlüsse
während dem Einbringen des Betons nicht "vertschalpet" werden, schlagen wir Bewehrungseisen- Abschnitte in
den Boden und fixieren die Rohrenden daran mittels Klebband.

In Thailand halte ich es als eine sinnvolle Variante, Haupt- E- Kabelrohre mittels Bügeln aus Bewehrungsabfällen
direkt auf dem Erdreich zu fixieren. Verbindungsteile müssen, wie bei Wasserleitungen, dauerhaft wasserdicht
verklebt werden!

Welche E- Kabelrohre wo geführt, bzw. verlegt werden, ist in den E- Plänen festzulegen, Pläne, wo auch die
Stromstellen für die Aussenbeleuchtung und die Umgebungsbeleuchtung, Schiebetorantrieb usw,
mit- einzuplanen sind.

Eine Feinverteilung kannst Du auch auf die rohe Bodenplatte verlegen, sofern Du die Fliesen danach in einem
ca 4-5 cm dicken Mörtelbett darauf, zu verlegen gedenkst.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. März 2010, 21:55:21
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 6

7. Das Bauprogramm, die interne "Parzellierung"
1. Das Haupthaus hat grob gesagt, die Form eines eckigen Hufeisens, wobei die Zehen nach Norden zeigen.
    Wir schauen den Grundriss demnach, wie bei einer Landkarte, von Süden an.
2. Im Zentrum des Hufeisens, eingekreist vom Haus und nach Süden offen, wird ein 31.4 m2 grosser, achteckiger
    Aufenthaltsraum, simmetrisch zentral so eingeordnet, dass dieser nie dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist.
    Zudem wird dieser attraktive Schattenraum durch die Dachgestaltung permanent und natürlich durchlüftet.
3. Alle Räume im Haupthaus haben, mit Ausnahme des Bades, eine einheitliche Bodenebene von +-0.

Das Haupthaus umfasst folgende Räume und Bezirke:

A    1 Küche mit Arbeitsfläche komplett, Unter+Oberschränke, Waschmaschine und Kombikühlschrank,
      abgeschlossen.

B    1 Bad mit Dusche, WC, Lavabo, Bad- Unter- und Seitenschränke, rollstuhlgängig, abgeschlossen.

C    1 Gäste- WC mit Handwaschbecken, rollstuhlgängig, abgeschlossen.

D    2 mittelgrosse Schlafzimmer auf der Schattenseite im Norden, von Norden belichtet, je abgeschlossen.

E    1 kleiner Kombi- Schlaf- Arbeitsraum, dessen Glaswand zum Aufenthaltsraum, aus einer Schiebetüre besteht.

F    1 interner Aufenthalts- Verbindungs- Erschliessungsraum mit TV und Glas- Schiebetüre zum Aufenthaltsraum.

G    1 offener Schrankraum mit Schränken, mit dem internen Aufenthaltsraum "F"  türlos verbunden.

Das Haupthaus hat eine Breite von 13.70 m und eine Tiefe von 10.10 m. Der Aufenthaltsraum springt im
Süden auf einer Breite von 4.80 m = 1.40 m vor. Die Bruttogeschossfläche beträget demnach, inklusive dem
offenem Aufenthaltsraum 145 m2.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. März 2010, 17:23:08
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 7

8. Der Grundriss
Ich habe in meinem Plan alle West- Ost- Achsen von Norden nach Süden fortlaufend nummeriert.
Die Nord- Süd- Achsen habe ich von Westen links, nach Osten rechts, mit Kleinbuchstaben versehen.
So kann kann ich eine Achse oder ein Koordinatenpunkt an beliebiger Stelle exakt kommunizieren.
Zur Vereinfachung: Nord= N, Ost = O, Süd = S und West = W.
Die N-S verlaufende Mittelachse durch Grundstück und Haus, wird mit (X) bezeichnet.

So, jetzt kann es losgehen. Habt ihr A4 Millimeterpapier oder A4 Papier mit vorgedrucktem Caremuster 5x5 mm.
Bleistift, Gummi und einen Massstab bereit?

1. Zeichne die Grundstückgrenze N, O, und W, für S ist das Format A4 zu klein.
2. Zeichne die N- Abgrenzung des Hauses parallel zur Grundstückgrenze und davon 3.00 m nach S entfernt. (1)
3. Begrenze die Hausbreite im O und im W je = 6.85 m von X entfernt. Das Haus ist nun 13.70 m breit.
    Die Koordinate im NW heisst (d/1), diejenige im NO heisst (t/1).
4. Ziehe im W von Koordinate (d/1), als Hausbegrenzung W, eine 10.10 m lange Linie nach S.
5. Ziehe im O von Koordinate (t/1), als Hausbegrenzung O, eine 10.10 m lange Linie nach S.
6. Verbinde im S die Hausbegrenzungen W und O mit einer 13.70 m langen Linie als Hausbegrenzung S. (11)
    Die Koordinate im SW heisst (d/11, diejenige im SO heisst (t/11).
7. Nun hast du das Rechteck des Haupthauses mit den Fassaden (1) im N, (t) im O, (11) im S und (d) im W.

Kompliziert? Neu, man gewöhnt sich daran und zudem ist sowas doch mal eine interessante Abwechslung.  ;)

Grüsse
Cee   
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 12. März 2010, 17:43:45
@ Cee,
stell ein Plan hier Rein,dann wird
es nicht sooooooooooo Schwierig. ??? ???
Habe kein Papier A 4. {;
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Morrison am 12. März 2010, 17:55:22
Damit Du es Dir besser vorstellen kannst, so ungefähr sieht das Ergebnis aus.
(http://www.impactlab.com/wp-content/uploads/2008/09/1-crazy-house-527.jpg)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 12. März 2010, 17:58:17
Sehr gut. :D C-- ;] :] {/ {[
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dart am 12. März 2010, 17:59:30
Damit Du es Dir besser vorstellen kannst, so ungefähr sieht das Ergebnis aus.
(http://www.impactlab.com/wp-content/uploads/2008/09/1-crazy-house-527.jpg)
Damit sind auch die letzten Geheimnisse von "Avatar" gelöst :o ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. März 2010, 16:10:14

Fantasie verleiht Flügel!  :)

und: Die fertigen Bilderkataloge gibt es anderswo in diesem Forum.  [-]

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. März 2010, 18:00:30
Ein Haus, ein Versprechen, Fortsetzung 8

8.1 Der Grundriss

8.   Nun Zeichnen wir die 20 cm Wanddicke der Aussenwände N/O/S/W auf, je 0.20 m auf der Innenseite.
      Diese inneren Achsen bezeichnen wir als: N= (2), O= (s). S= (10) und W= (e).

9.   Als äussere N- Begrenzung der 2 Nebenräume, ziehen wir die Achse (2) je 3.40 m über die Aussenwände
      O= (t) und W= (d) weiter und begrenzen hier die Nebenräume je mit einer 6.50 m langen Achse nach Süden.
      Diese N/S Achsen bezeichnen wir im W= (a), im O= (v)
      Inklusive der Nebenräume ist die Baute von (a)- nach (v) nun = 13.70m + 2 x 3.40m = 20.50 m breit.

10. Es wird aufgefallen sein, dass die Fassaden (2) der Nebenräume, gegebüber der Fassade (1) des Hauses, um
      o.20 m nach S versetzt sind.

11. Das Haus hat eine Innentiefe von 9.70 m. Diese Innentiefe teilen wir nun ab der Achse N (2) gemessen, mit
      folgenden von (d)-nach (t) verleufenden Achsen auf:
      3.40 m= Achse (4). Wand 0.2 m= Achse (5). Durchgang 1.30 m= Achse (6). Wand 0.20 m= Achse (7).
      1.20 m= Achse 8. Wand 0.20 m= Achse (9).
      Bis zur Achse (10) Innenwand S, bleibt noch ein Mass von 3.20 übrig.

      Ausserhalb der Haupthauses ab Achse (11) im S, zeichnen wir einen Anteil Vorplatz 1.20 m= Achse (12).
      Aussenstützen 0.2 m= Achse (13).

12. Folgende Achsen ragen ab Mittelachse (X) gemessen, gleichmässig nach O-und W über (X) hinaus: (6) / (7)
      (12) / (13) je beidseitig= 3.25 m. 8 und (9) je beidseiteg= 10.25 m. Hier entstehen gleichzeitig die
      beiden südlichen Aussenwände der Nebenräume O-und W.

Grüsse
Cee
    


    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 15. März 2010, 20:45:32
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 9

8.2 Grundriss
13.    Nun machen wir die innere Parzellierung fertig, indem wir von der Innenachse (e 1-11 ) der Hauswand
        West, nach Ost aufteilen. Zuerst begrenzen wir die Räume von (1-5):
        Distanz 4.20 m nach O= Achse (1-5-h) Schlafzimmer NW. Distanz 0.20 m nach O= Achse (1-5-i) Trennwand.
        Distanz 4.50 m nach O= Achse (1-5-o) Küche, Bad und Gäste- WC nach freier Verfügung.
        Distanz 0.20 m nach O= Achse (1-5-p) Trennwand.
        Distanz 4.20 m nach O= Achse (1-5-s) Schlafzimmer NO, demnach bis innen der Aussenwand O.
14.   Zwischen den Achsen (5-6, e-s) entsteht ein freier Durchgang von der West- zur Ostfassade des Hauses.
15.   Im Süden wird dieser Durchgang durch ein Mauer vom halböffentlichen Aussenaufenthaltsraum so
        abgedeckt, dass die Sicht in die Küche, das Bad und das Gäste WC diskret abgedeckt sind. Diese o.2 m
        dicke Mauer ragt ab Mittelachse (X) je 1.80 m nach W und nach O, ist demnach 3.6 m lang: (k-l)= 0.20 m Stütze,
        (l-m)= 3.20 m Mauer, m-n= 0.20 m Stütze, zusammen = 3.60 m.
16    Dieselbe Anordnung von Stützen wiederholen sich bei der Achse (12-13) Aussenaufenthaltsraum. Von hier führt
        eine 3.20 breite Hauszugangs-Treppe nach S.
15.   Distanz 3.40 m nach O= Achse (f-8-11) Innenaufenthaltsraum.
        Dito nach einer Distanz von 0.20 m= Achse (g-8-11) zum Aussenaufenthaltsraum.
16.   Distanz 6.10 m Aussenaufenthaltsraum nach O= Achse (q-8-11).
        Dito nach einer Distanz von 0.20 m= Achse (r-8-11) zum Schlaf- Arbeitsraum
17.   Distanz 3.40 m bis zur Innenseite der Haus- Ostwand= Schlaf- Arbeitsraum
        An der Stelle, wo sich die Achsen (f-g) und (q-r) mit den Achsen (8-9) und (10-11) kreuzen, ist je
        eine Stütze von demnach 0.20 x o.20 m Querschnitt.

Grüsse
Cee   
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 15. März 2010, 21:00:04
@ Cee, danke für deine, wirklich hochinteressante Zeichenaufgabe.

Leider hatte ich den Grundriss zu nah am oberen Rand meines Din A4 Papier positionert, und muss nun das Ganze von Vorn beginnen.  {[

Daher meine Bitte an dich; die Bauanleitung noch mal wiederholen + Angabe wie viele Kästchen ich Links und Oben freilassen muss.  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Morrison am 15. März 2010, 21:27:34
Wieder mal typisch hellmut! Während die übrigen 2.111 TIP Mitglieder mit Begeisterung die kleine Zeichenaufgabe auf dem Weg zu ihrem Traumhaus im LOS anscheinend mühelos meistern und der Forsetzung von Cee´s Versprechen nur so entgegen fiebern, tauchen bei ihm wieder irgendwelche Problemchen auf.

Hätte er die 36 Strategeme des Meisters gelesen, wäre das sicherlich nicht passiert!

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 15. März 2010, 22:32:26
Ich habe wirklich Ärger mit der eingangs erwähnten Problematik, dass mir der Text nach etwa 15
geschriebenen Zeilen immer nach unten wegflutscht. Ich schreibe dann jeweils blind weiter. Die
damit einhergehende Verzögerung führte gerade eben dazu, dass  meine Korrekturzeit plötzlich ableif
und- siehe da, im folgenden Zitat, dessen Entstehung mir ein Rätsel ist, scheint alles i.O zu sein.

Das Haus und die beiden Nebenräume sind jetzt Konstruierbar. Nun machen wir zwei simmetrische
Kontrolllinien 45 Grad diagonal von N- nach S. Diese Linien müssen die jeweiligen Stützen genau in
deren Diagonalachsen durchkreuzen oder umgekehrt: an der bezeichneten Stelle ist jeweils eine Betonstütze.

(d-e-1-2) zu (k-l-6-7) und (q-r-10-11)

(s-t-1-2) zu (m-n-6-7) und (f-g-10-11)

Um das Achteck des Aussenaufenthaltsraums zu vervollständigen, verbinden wir folgende Betonstützen
durch eine 45 Grad Diagonale: ( Jetzt fängt die Flutscherei wieder an!)

(f-g-8-9) zu (k-l-6-7)

(m-n-6-7) zu (q-r-8-9)

(q-r-10-11) zu (m-n-12-13) Aussenstütze, gleichzeitig Kante der Bodenplatte.

(k-l-12-13) zu (f-g-10-11) Aussenstütze, gleichzeitig Kante der Bodenplatte.

Abschliessend vorläufig: Der innere Aufenthaltsraum zwischen den Wänden (e-f-5-10) ist demnach
über ein kurzes, internes Flurstück (k-n-5-6), mit dem Schrankraum (n-s-5-8) in offener Anordnung,
also ohne Türen, verbunden.
 
Weshalb ich dem zentralen Aussenaufenthaltsraum erste Priorität zum Aufenthalt von Menschen und für die
Möbelierung einräume, darauf werde ich noch zurückkommen.

Grüsse
Cee

 
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dart am 15. März 2010, 22:43:20

Ich habe wirklich Ärger mit der eingangs erwähnten Problematik, dass mir der Text nach etwa 15
geschriebenen Zeilen immer nach unten wegflutscht.
 

Grüsse
Cee
Das geht mir genau so, benutze besser Word etc. und Copy and Paste
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. März 2010, 16:17:40
@ dart Gestern
Danke für Deinen Hinweis. Ich wede das Problem mit meinem "Help- Office" besprechen.

Bis jetzt habe ich gedacht, dass mir unsere Admin eine Redebeschränkung eingerichtet hat.
Klar doch, irgendwie habe ich wahrscheinlich doch eine ziemlich grosse Klappe...

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. März 2010, 17:33:34
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 10

9. Die Strukturierung der Wände

Jetzt sind wir bereit, uns den Aussen- und Innenwänden zu widmen. Wie gesagt, bestehen im Grundsatz
und dort wo hier keine Variante gepostet wird, Wände aus einer Kombination aus bewehrten Betonstützen
0.20 x 0.20 m Querschnitt und Ausfachungen aus 0.20 m dickem Porenbeton, beispielsweise Q-CON.

1.   Die 2 Schlafzimmer W- und O werden je durch ein mittig angeordnetes Fenster, Grösse 2.40 x 1.20 m,
      in der Nordwand (d-t-1-2) belichtet.
1.1 Dort wo sich die Achse (4) mit der 45 Grad Kontrolllinie NW kreuzt, beginnt die Eingangstüre mit einer
      lichten Breite von 0.90 m in Richtung W. Der Eingang zu Zimmer O ist genau spiegelverkehrt.
2.   Ab dem Mittelraum, dem Platz für Küche, Bad und Gäste-WC, hat jeder dieser Räume ein Fenster nach N.
2.1 Es ist erforderlich, Bad und Gäste-WC durch einen geräuscharmen E- Ventilator nach aussen zu entlüften.
2.2 Von der Küche führt eine erstklassig abschliessbare Aussentürt zum Aussenraum N zwischen Haus und
      Grundstückgrenze N
2.3 Hausintern werden diese Räume, wie gesagt, vom diskret abdeckenden Mittelflur, (k-n-5-6), mittels
      rollstuhlfähigen Türen von mindestens 0.80 m licht Breite, erschlossen.
      (0.80m reicht, ist aber nicht EU- gerecht).
2.4 Die Aufteilung des Mittelraumes erkläre ich deshalb nicht im Detail, weil sowas eine sehr persönliche Sache ist.
3.   In die 45 Grad Felder (f-g-8-9) zu (k-l-6-7) und (m-n-6-7) zu (q-r-8-9) werden 2 nicht öffenbare
      Panorama- Fenster vom Boden zu Sturz und von Betonstütze zu Betonstütze, eingebaut.
( Flutsch weg)

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. März 2010, 18:59:31
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 11

9.1 Die Strukturierung der Wände

4.   Die 0.80 m breite Türe vom Schrankraum zum Arbeits-Schlafraum SO, wird in der Wand (8-9) unmittelbar
      anschliessend an die Betonstütze (q-r-8-9) eingeordnet.
5.   Beide Räume, der Innenwohnraum SW und der Arbeits-Schlafraum SO, können beide, je nach Bedarf, durch eine
      je 3.20 m breite Panorama- Schiebetüre, die vom Fussboden bis oben zum Sturz und seitlich von Betonstütze:
      (f-g-8-9) zu (f-g-10-11) und (q-r-8-9) zu (q-r-10-11) reicht, zum zentral angeordneten
      Aussenaufenthaltsraum hin geöffnet werden.
6.   Den Innenwohnraum SW belichte ich im Wandstück (d-e-9-11) speziell wegen der Abendsonne, mit einem
      Fenster in der Grösse von 2.40 x 1.20 m. Der Flachbild- TV wird mittig an der geschlossenen Wand
      (e-f-10-11) montiert.
7.   Die Nebenräume W- und O sind exakt spiegelverkehrt, deshalb erläutere ich nur die Wände im Nebenraum W:
      Nordwand von O- (d) nach W: Betonstütze, 1.0 m Türe, Betonstütze, Wandstück, Betonstütze Ecke (a-b-2-3).
      Westwand: Betonstütze (a-b-2-3), Wandstück zu Betonstütze (a-b-8-9).
      Südwand mit Kipp- Garagentor verschliesbar: Betonstütze (a-b-8-9), Wandstück, Betonstütze,
      Garagentorbreite 2.50 m, Betonstütze an die Aussenwand W (d) anlehnend.
      Nach meiner Vorstellung wird der Nebenraum O als Autogarage und der Nebenraum W für Geräte, Töffli,
      Velos, Werkzeuge, Material- und Vorräte, ev. für eine zusätzlichen Tiefkühltruhe usw. genutzt.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. März 2010, 19:46:25
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 12

10. Der Schutz gegen Erdbeben

Diesen Schutz gewähre ich mittels 2 Stck erstklassig fundierten und bewehrten Betonscheiben, 90 Grad
abgewinkelt und je simmetrisch im Westen und im Osten angeordnet, Wandstärke 0.20 m. Diese 2 Winkel
stehen unten auf dem Streifenfundament von o.50 m Höhe und ragen ca. 1.0 m oben über die Dachfläche
hinaus.
 
Um hier ein weiteres Detail vorweg zu verraten:
Oben über der Dachfläche wird auf eben diesen 2 Betonwinkeln, der vorne in diesem Thread
beschriebene, geniale "Sonnenhut der Landarbeiter" frei über dem Haus schwebend,
sturmfest montiert.

Zwischen diesem weit über die Fassaden hinausragenden "Sonnenhut" und der eigentlichen Dachfläche,
bläst der Wind die heisse Luft permanent weg. Die eigentliche Dachfläche des Hauses, wird ihrerseits
mit einem erstklassigen Wärme- Kälteschutz ausgestattet.
 
Von aussen ist der dämmungsmässig ungeeignete Beton durch die beiden Vorbauten W- und O, abgedeckt.
Weil zwischen den Winkeln Ost und West Simmetrie besteht, beschreibe ich auch hier nur den Winkel
im Westen:
Betonscheibe in der Wand (d-e) von (d-e-9) zu (d-e-4), hier um 90 Grad nach osten abgewinkelt, bis zur
Türe zum Schlafzimmer NW reichend. Länge der Betonscheibe in der Wand (d-e)= 3.10 m
Länge der Betonscheibe in der Wand (4-5) ab Achse (e) nach Osten= 2.50 m.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Roy am 16. März 2010, 20:28:06
Hallo Cee!

schon länger frage ich mich, ob diese Well-Dachplatten, die vorwiegend zum Decken der Dächer in Thailand verwendet werden, Asbest enthalten.

Wissen Sie etwas darüber ?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 16. März 2010, 21:07:35
Hallo Roy, ich hoffe der Link fast sechs Jahre alt, hilft dir weiter, mehr habe ich nicht gefunden ;)


insbesondere in den Ländern im Übergang zur Marktwirtschaft und in den
Entwicklungsländern jährlich 2 Millionen Tonnen verwendet. Aus einer Analyse der
verfügbaren Angaben geht hervor, dass sich 60% der Länder mit dem höchsten
prozentualen Anstieg des Asbestverbrauchs im Zeitraum 2000-2004 in Mittel- und
Osteuropa sowie in Asien befinden: Pakistan 477%, Kasachstan 275%, Kirgisistan
61%, Thailand 51% und Ukraine 51%. Auch anderswo in der Region werden hohe
Mengen Asbest eingesetzt.

http://www.bwint.org/pdfs/Asbestos%20Vienna-Executive%20Summary-de.pdf (http://www.bwint.org/pdfs/Asbestos%20Vienna-Executive%20Summary-de.pdf)


Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 16. März 2010, 21:14:21
Oder hier.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. März 2010, 22:30:23
@ Roy Heute um 20:28:06

Gehe davon aus, dass der verwendete Faserzement für gewellte Dachplatten und andere
Produkte aus diesem Material, hier in Thailand Aspestfasern enthalten. Ich brauche nur das Muster,
welches hier gut verpackt in meinem Atelier liegt, zur Untersuchung einreichen- dann wissen wir`s.

Bis dahin kann man nur an verantwortliche Bauherren und Baumeister appelieren, vorsichtig zu sein.

Deshalb habe ich bei der Einlösung meines Versprechens an @drwkempf
"Ein Haus, mein Versprechen," absolut keine Produkte aus Faserzement verwendet.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 17. März 2010, 00:24:55
Herzlichen Dank, Cee!

Ich werde zuhause alles mit  Papier und Bleistift nachvollziehen. Hier habe ich das alles nicht zur Hand, Deine Ausführungen habe ich noch nicht durchgängig verstanden. Aber das liegt nicht an Dir, sondern an meiner aktuellen Begriffsstutzigkeit.
Medizinische Fachausdrücke zu verstehen fällt mir offensichtlich viel leichter. ??? {+ :(
Eigentlich bin ich ohne Planskizzen verlohren, ich werde mir aber alle Mühe geben, am Ende doch alles zu begreifen.
Deshalb erst einmal ganz herzlichen Dank für Deine Mühe!

Viele, viele Grüße aus Huahin

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ban am 17. März 2010, 01:39:28
@ Cee

ist es dir evtl. möglich die Höhe der einzelnen Bauteile mit anzugeben (Mauern, Betonstützen)?
Oder ist der Bau so konzipiert, das das (relativ) frei wählbar ist. Kann ich ansonsten innen eine lichte
Raumhöhe von 260cm annehmen?

Der Grund ist, ich würde das ganze gerne in 3D zeichen (Acad) und optional (natürlich nur mit deiner
Erlaubnis) irgendwann mal hier einstellen (und das würde sowieso recht lange dauern, da ich ja nun leider
wieder in DE bin und wenig Zeit habe)

Ich könnte die Konstruktion bei Bedarf auch auf Bauteilgröße herunterbrechen (sozusagen Stein für Stein
zeichnen ...)


Gruß

BAN

P.S. Einer meiner zwei Freunde ist gelernter Statiker, der könnte umsonst die Statik dafür machen. Muss man
       so was (ofiziell) haben in Thailand?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 17. März 2010, 02:37:57
Ich komme auch vorn und hinten nicht klar.  {[

@Cee, kann du bitte noch mal von vorn anfangen.

@ Ban, wie bitte willst du das mit einer 2D Software in 3D zeichnen?  ???

Änderung:"n" gekauft.  {:}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Tigerwoods am 17. März 2010, 03:06:59
Hallo Cee,

ich bin leider kein technischer Zeichner und habe ebenso wie Helmut versucht Deinen Anweisungen zu folgen.....leider vergeblich.
Mit fehlt es deutlich an Begabung. Vielleicht finden sich einige Forumsmitglieder, die zur geeigneten Zeit eine verständliche Zeichnung einstellen. Es liegt im übrigen nicht an der Faulheit, sondern eher am Know How. Trotzdem finde ich es grossartig, dass Du Dir soviel Mühe machst alles so detailliert zu beschreiben. Ich bin gespannt auf die unterschiedlichen Zeichnungen der Forumsmitglieder. Ein Abgleich mit Deinem Original wird sicherlich sehr vergnüglich. Ich werde mich zum Wochenende nochmal auf den Hosenboden setzen und einen neuen Anlauf zu nehmen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ban am 17. März 2010, 15:27:42
Ich komme auch vorn und hinten nicht klar.  {[

@Cee, kann du bitte noch mal von vorn anfangen.

@ Ban, wie bitte willst du das mit einer 2D Software in 3D zeichnen?  ???

Änderung:"n" gekauft.  {:}

Bitte seht mir das Vollzitat nach, steht ja nicht viel drinne ...

@ Hellmut
Wer sagt denn, mein Acad wäre ´ne 2D Version??, Ist es nicht, Acad 2006i voll 3D fähig ,-)
Und ich kann eigentlich damit auch anständig umgehen ...  {--

@ Cee

Komme einigermaßen klar mit deinen Koordinaten Anweisungen - danke.
Aber für die Mitglieder, die das nicht tun wäre ja dann diese Zeichnung hilfreich  C--

BAN

edt: "r" gegen "t" getauscht
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 17. März 2010, 17:13:26
Ich habe jetzt Tagelang Rumgemahlt,wird es so? C-- :]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 17. März 2010, 17:26:37

@ Hellmut
Wer sagt denn, mein Acad wäre ´ne 2D Version??, Ist es nicht, Acad 2006i voll 3D fähig ,-)
Und ich kann eigentlich damit auch anständig umgehen ...  {-- ...

Ich probiere es mal so: Wenn du einen Toyota fährst, wirst du damit sicher über Fahrbahnbuckel springen können, aber damit ist dein Auto kein Flugzeug.  :-)

AutoCad ist ein reines 2D Programm auf Vektorbasis. Damit (ab V13) kannst du zwar einfache 3D Modelle modellieren, doch nicht konstruieren, da die Modelle ohne jegliche parametrische Funktion und keine keine Körper sind.

Das 3D Programm des Softwarehauses AutoDesk heißt Inventor und hat mit AutoCad, bis auf diesen gleichen Hersteller, nicht das Geringste zu tun.

Inventor ist nicht vektorbasiert sondern auf den Parasolid Kernel ACIS von Spatial (Dassault) aufgebaut. Ursprünglich lief Inventor als Klon von Solidwork. Mit Inventor 2010 hat Autodesk den ursprünglichen ACIS Kernel soweit abgewandelt, das er einen eigenen Namen (Shape Manager) tragen darf.

So, nun du wieder. Erkleer mal wie du in AutoCad in 3D konstruieren willst.  {+
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. März 2010, 17:50:50
@ Ban Heute um 15:37:57

Zitat
""r" gegen "t" getauscht"

Sobald ich meinen Kopf wieder frei habe, werde ich meine Achsen- und Koordinatenangaben erneut
überprüfen. Eigentlich müsste alles stimmen. Andererseits sind Hinweise wertvoll.

Bei der Achse (t) handelt es sich um den 10.10 m lange Abschluss des Haupthauses im Osten, (t-1-11).

Bei der Achse (r) handelt es sich um die 3.60 m lange Abschlusswand mit der 3.20 breiter Schiebetüre, zwischen  
dem "Aussenaufenthaltsraum in der südlichen Gebäudemitte" und dem "Schlaf- Arbeitsraum im SO des Gebäudes".
Die "freistehende" Stütze im N und die in die Südfassade integrierte Stütze, sind in der o.e. Längenangabe
von 3.60 m mit einbezogen.
Die Wand besteht aber aus einer westlichen und einer östlichen Begrenzung mit einer Wanddicke von 0.20 m
dazwischen und ist im S und im N in deren Länge begrenzt. Deshalb heisst diese Wand richtigerweise (q-r-8-11)

Die von Norden nach Süden verlaufenden Achsen sind, wie zu Anfang beschrieben, in Kleinbuchstaben bezeichnet.
Bei der Achse (a) beginnt der Nebenraum W im Westen. Bei der Achse (v) endet der Nebenraum O im Osten.

Die von Westen nach Osten ausgerichteten Achsen sind von Norden nach Süden fortlaufend nummeriert.
Bei der Achse (1) beginnt das Haupthaus im Norden. Diese Achse ist 13.70 m lang, beginnt bei der Koordinate
(1-d) im Westen und endet bei (1-t) im Osten. "(1-d)" als Beispiel, kann auch als "(d-1)" geschrieben werden.

Wartet mit der Veröffentlichung von Plänen und dreidimensionalen Bildern zum hier vorgestellten Haus.
Erstens ist das Haus noch nicht ganz fertig mitgeteilt.
Zweitens erhebe ich mein Recht auf "Geistiges Eigentum" der Planung, dies deshalb, weil exakt dieses Haus
für mich und für einen Kunden von mir geplant wurde und in Thailand gebaut werden soll.

Grüsse
Cee    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ban am 17. März 2010, 18:55:13
@Cee

Sorry, meinte nur mein eigenes Posting mit dem tausch "t" gegen "r" (Tippfehler), nicht deine
Koordinaten bzw. Linienbezeichnungen! Die sind soweit richtig!
Selbstverständlich werde ich nichts ohne Zustimmung veröffentlichen!

BAN

edit: blabla an Hellmut entfernt weil Sinn nicht mehr gesehen ...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. März 2010, 19:12:38
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzung 13

11. Mein zentraler Trick.

Wenn man das 13.70 m breite Haupthaus von Süden anschaut, Achse (11-d-t) dann ist in der Mitte, der
zentrale, nach Süden offene, 6.10 m breite Aussenaufenthaltsraum, Achse (11-g-q). In der Mitte ragt die
Terrasse mit 2 Stützen= 1.40 m nach Süden vor, Achse (13-k-n).

Links im Westen und rechts im Osten sind je ein nach Süden geschlossener Kubus von 3.80 m Breite.
Im linken Kubus, Achse (11-d-g) ist der Innenaufenthaltsraum, im rechten Kubus, Achse (11-q-t) der  
kleine Schlaf- Arbeitsraum untergebracht. Die fensterlosen, geschlossenen Wände aus Porenbeton
schützen vor der Sonnenhitze aus Süden.

In einem Abstand von 0.05 m Südlich vor der Fassade 11, ist eine 13.70 m lange, durchgehende
Führungsschiene für Schiebegitter in Fassadenhöhe, montiert.

* Die 2 Schiebegitter, welche je 3.80 m breit sind, sind demnach tagsüber und wenn die Bewohner
* anwesend sind, links und rechts vor den o.e. weissen Kuben stationiert, eine grafisch charmante
* Veredelung vor weissen Mauern.

* Nachts oder allgemein, wenn die Bewohner kurz oder langfristig abwesend sind, werden die beiden
* Schiebegitter von beiden Seiten zur Mittelachse X gefahren und hier aufbruchsicher arretiert.

Die Schiebegitter bestehen je aus einem massiven Stahlrahmen, vertikalen Zwischenteilungen aus
Vierkant-Stahlrohren und kleinstrukturierten, grafisch reizvollen Gittern aus Vollstahlstäben im
Querschnitt von> 10/10 mm.

* Der Aussenaufenthaltsraum kann demnach dauerhaft möbeliert bleiben, auch wenn die Bewohner mal
* kurz zum Markt fahren wollen.
 
* Zuden sind die einbruchgefährdeten internen Eingänge und Panoramafenster vor "ungebetenen
* Gästen"geschützt.

Die restliche Fenster in den Aussenfassaden und die Küchentüre, sind ebenfalls durch dauerhaft,
fest montierte Gitter derselben Machart, geschützt. bei der Küchentüre ist das Gitter dreh- und
von innen abschliessbar.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. März 2010, 20:32:19
@ Isan Yahama Gestern um 17:13:26

Zitat
"Ich habe jetzt Tagelang Rumgemalt, wird es so?"

Nee, aber deine Lichtschächte zur Entlüftung einer Unterkellerung gefallen mir trotzdem und ganz
besonders!
 
Bevor Du Dich allerdings auf`s nächste Kreutworträtsel stürzen tust, löse dieses "Rätsel"mit neuem Elan.  ;}

Viel Spass und   [-]
Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 18. März 2010, 20:48:26
Mir fällt nix mehr ein. C-- :] :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. März 2010, 05:37:36
@Isan Yamaha Gestern um 20:48: 26

Zitat
"Mir fällt nix mehr ein."

Ich glaube, Du schaust im Thai- TV allzu viele Thaifilme,
wo sich die Darsteller, nachdem sie ihre Luxuskarossen auf dem privaten Empfangsplatz zelebriert haben,
 
die Kamera schwenkt dann jeweils an Himmelhohen jonischen Säulen entlang, in für das gemeine Publikum
nie erreichbare Höhen, zu denen ganz  oben,

dorthin, wo sich die Darsteller in eben diesen Traumvillen regelnässig gegenseitig Quälen, verprügeln und
sich mit überdimensionalen Pistolen gegenseitig ermorden.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. März 2010, 23:53:56
Ein Haus, mein Versprechen, Fortsetzumg 14

12. Motive der Planung

Wenn einer ein Haus bauen will, dann studiert er in der Regel vorerst einmal Kataloge von Vorzeigehäusern.
Weitere Informationsquellen sind Filme, Musterhäuser real oder in Katalogen und nicht zuletzt das eigene
soziale Umfeld.
Dadurch wird der Häuslebauer nicht nur zu architektonischer Schönheit hingeführt, mit der er sich
identifizieren kann. Es werden Ideologien kommuniziert, die, das darf ein Bauherr nie vergessen, die
seinen eigenen Wohngewohnheiten- und Vorstellungen, sehr oft auch seiner finanzielle Verfügbarkeit,
diametral widerlaufen.

Führen wir uns hier in Thailand nur mal zwei Tatsachen vor Augen:
1.
Wir Farang können hier im Land des Lächelns auf dem geraden Weg kein Land erwerben.
Zu Bauland kommen wir beispielsweise durch unsere verehrte und heiss geliebte Thaifrau.

Diese verfolgt mit der beneidenswerten Kombination: Farang, Geld, Aussicht auf Rente oder ggf. Witwenrente,
Bauwilligkeit und Naivität des "Partners", allzuoft ureigene Ziele.

Andererseits Steht die Thaifrau sehr oft einem geschlossenen Kreis aus einer unerbitterlichen Erwartungshaltung
durch ihre Familie und von Freundinnen, gegenüber. Den daraus resultierenden Zwängen, kann sie ohne
Gesichtsverlust kaum entgehen und der Farang hat die materielle Realisierbarkeit dieser Zwänge,
ausnahmslos zu erfüllen.
2.
In unserem TIP- Forum wurde ein sehr interessante Erhebung zu unserem Alter, gemacht. Danach ist
ein grosser Anteil aus unserem Kreise im Pensionsalter, kurz davor oder älter.

Fazit
Ist es dann noch richtig, eine "Luxustütte" aufzustellen oder ist ein intelligentes, auf die wesentlichen
Funktionen zurückgeführtes Wohn- und "Gutfühl- Haus", wo die wiederkehrenden Kosten und der Unterhalt
gering sind, nicht besser für uns?

Grüsse
Cee  
  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 20. März 2010, 03:43:44
...
Fazit
Ist es dann noch richtig, eine "Luxustütte" aufzustellen oder ist ein intelligentes, auf die wesentlichen
Funktionen zurückgeführtes Wohn- und "Gutfühl- Haus", wo die wiederkehrenden Kosten und der Unterhalt
gering sind, nicht besser für uns? ...

Mein Fazit wäre, abgesehen davon das ich an einem Haus nicht interessiert bin,
zwar keine "Luxushütte" aufzustellen, doch ein "Wohlfühlhaus" zu bauen, wobei ich den
Isolationsaufwand thai-typisch lieber gering halten würde und dafür höhere monatliche
Unterhaltskosten für Klimaanlagen etc. in Kauf nehmen würde.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. März 2010, 06:13:37

Wenn bei 35- 40 Grad Aussentemperatur die 9 cm dünnen Wände und das einfache Dach, vom Morgen
bis am Abend heiss sind und diese Hitze ins Gebäudeinnere abstrahlen,

wenn wir in der Folge genötigt sind, in jedem Raum ein Kühlgerät blasen zu lassen, auch während der
Nacht

und wenn wir dann bald einmal, später mehr und mehr unter Zug- und Durchzugproblemen leiden, wenn
der Nacken und Schultern schmerzen, wenn unsere Kiefer entzündet sind und extreme Schmerzen
verursachen, nur um hier einige Beispiele zu erwähnen,

wären wir dann immer noch bereit, von einem "Gutfühl- Haus" oder einem "Wohlfühl- Haus" zu sprechen?

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 20. März 2010, 06:36:36
@ Cee, deine Argumente haben für mich Hand und Fuß.

Doch sollte man einrechnen was nur auf langfristiger Basis Sinn macht und was nur ein kleines Übel ist, dem man mit erhöhtem Stromverbrauch und "undichter" Bauweise entgegen kommen kann.

Mich zum Beispiel, ich habe nur ein Condo, störte nicht der Einsatz von zugfrei installierten Klimaanlagen, sondern nur der dadurch technologisch bedingten Minderung des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft.

Mein erster Gedanke zur Abhilfe war bessere Isolation, der Zweite die Minderung der Saugfähigkeit des Mauerwerks durch Latexfarbe. - Beides brachte keine nennenswerte Verbesserung.

Da herkömmliche Klimaanlagen sowohl einen hohen Luftdurchsatz haben als auch die ausströmende Luft bis auf wenige Grade über dem Gefrierpunkt abkühlen, bring eine gute Isolation keine spürbare Erhöhung der Luftfeuchtigkeit.

Meine pragmatische Lösung war ein Springbrunnen im Arbeitszimmer. Der verdunstete zwar in der heißen Saison um 20 Liter Wasser pro Tag, dafür hielt die Luft einen angenehmen Feuchtigkeitsgehalt. Daneben hatte ich noch etliche Pflanzen und Bäumchen in der Wohnung, die ebenfalls 10 - 20 Liter Wasser pro Tag verlangten. Damit konnte ich den Klimaanlagen ein Schnippchen schlagen. - Die Luftfeuchtigkeit hielt sich im angenehmen Rahmen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 20. März 2010, 08:01:20
@#598

"Wir Farang können hier im Land des Lächelns auf dem geraden Weg kein Land erwerben.
Zu Bauland kommen wir beispielsweise durch unsere verehrte und heiss geliebte Thaifrau."


....oder durch Pacht für 30 Jahre. Nicht jeder hat oder will eine Thaifrau, womit er zwar keine Grundstücke kaufen kann, aber mit einer (verlängerbaren) Pachtdauer von 30 Jahren bei einem Renteneintritt von 60+ Jahren ausgehend trotzdem bekommt, was er braucht.
Wie man das macht, hat LUPUS erst kürzlich wieder berichtet.

@ hellmut

Ich neige auch mehr zu Cee's Baugrundsätzen.
Eine hinreichende Beschattung der Wände verbunden mit dickem Mauerwerk, guter Isolation, vorzüglichen Fenstern und Türen sollten für wenig zusätzlichem Klimatisierungsbedarf sorgen, eine zusätzliche Absenkung des Lärmpegels hat oft Sinn!
Es versteht sich, dass die Grundinvestitionen so höher ausfallen, das muss man vorher kalkulieren und gegebenfalls auf alle unnötigen Schnörkel, Türmchen und Dächlein verzichten, was uns doch nicht schwer fallen sollte.
Bei der Betrachtung von selbst einfachen Thaihäusern sehe ich regelmäßig aufwändigen kostenintensiven und pflegeanfälligen Schnickschnack, der dem Motto "mehr Scheinen als Sein" oder völlige Abwesenheit von gutem Geschmack geschuldet ist.
Für vernünftige Fenster oder Türen war danach natürlich kein Geld mehr übrig.

Für mich hat Cee daher recht. Eine gute Bausubstanz unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten sind wir uns als Falangs nicht nur schuldig, sondern auch wert.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uwe49 am 20. März 2010, 08:59:55
@Cee.......du hast Recht....

Wir bauen mit 20 cm Q-CON und isoliertem Dach..... 8)

Fenster mit mehrfach Verglasung..... 8)

Weit runter ziehen des Daches.... 8)

Nahe am Haus Beschattung durch Baeume..... 8)

Wir leben seit 4 Jahren in einem so gebauten Haus zur Miete
und haben noch nie eine AIRCON angehabt.....
nur 1 kleiner Fun pro Zimmer und natuerliche Durchlueftung
durch offene Fenster und breite Tuere.....Fliegengitter und
massives Gittertor..... }}

Wenn alles klappt, wird mein Haus zum Muster-Haus C--
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. März 2010, 16:28:54
@Hellmut Heute m 06:36:36

Zitat
"Da herkömmliche Klimaanlagen sowohl einen hohen Luftdurchsatz haben als auch die ausströmende
Luft bis auf wenige Grade über dem Gefrierpunkt abkühlen, bring eine gute Isolation keine spürbare
Erhöhung der Luftfeuchtigkeit."

Richtig, mit der guten Isolation kann man höchstens erreichen, dass Feuchtigkeit weder eindringt noch
entweicht.

Anders ist es mit einer guten Wärmedämmung. Hier verhindern wir von vorneherein und auf natürliche
Weise die Notwendigkeit von Kühlgeräten in den Räumen oder einer herkömmlichen Klimaanlage.

Nun bin ich mir natürlich bewusst, dass es geradezu beinahe unmöglich ist, bei einer Miet- oder
Eigentumswohnung geeignete Massnahmen gegen die vorgegebene Thai- Bauweise, insbesondere gegen
den fast gänzlich fehlenden Schutz zur Abdämmung von Umgebungshitze von aussen nach innen,
zu ergreifen.
 
Beispielsweise sind in BKK die meisten Häuser und Hotels, die ich gesehen habe, nach wie vor mit
Einfachverglasung ausgestattet. Dafür blasen einem überall die Kühl- und Klimageräte um die Ohren.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: malakor am 25. März 2010, 18:28:20
Bei einem Ausflug heute noerdlich von Phuket sah auf einem Cafe eine einfache Art der Dachbewaesserung  (um die hohen Temperaturen besser ertragen zu koennen).

(http://i629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/025.jpg) (http://s629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/?action=view&current=025.jpg)

(http://i629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/026.jpg) (http://s629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/?action=view&current=026.jpg)

(http://i629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/027.jpg) (http://s629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/?action=view&current=027.jpg)

(http://i629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/028.jpg) (http://s629.photobucket.com/albums/uu13/rhhh/Phang%20Nga/?action=view&current=028.jpg)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 26. März 2010, 18:27:51
@ malakor Gestern um 18:28:20
"Dachbewässerung"

Sicher hilft es, auf die Dächer tagsüber permanent kühles Wasser oben auf die Dachfläche zu sprinklern.
Das schützt das Haus allerdings nicht vor der Aufwärmung über die senkrechten Aussenwände, die ev.
ungenügend überdacht sind oder nicht von Schatten spendenden Bäumen vor der direkten
Sonneneinstrahlung permanent geschützt werden.

Zudem hätte ich Hemmungen, die erforderliche grosse Menge Wasser auf dem Dach für Kühlzwecke zu
verspritzen. Klar doch, man kann das Wasser mit Auffangvorrichtungen bei den Dachrinnen rückfassen,
es in Behältern im Erdreich zurückkühlen und über eine oder mehrere, elektrisch betriebene Umwälzpumpen
wiederverspritzen.
Ich selber würde andere Lösungen vorziehen.

Ein Wort an die Grundriss- Rätselgruppe:
Nächstens wird der komplett gestaltete und vermasste
Grundriss, mit allen Angaben zu den verwendeten Achsen und Koordinaten, hier erscheinen.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 31. März 2010, 22:45:19
"Nächstens"

Alles ist bereit für die Bild- Sendung an die "Grundriss- Rätselgruppe" nur mein PC, der spinnt.
Bin in Kontakt mit meinem, ach so schlauen "HelpOffice", und es funzt halt eben immer noch nicht.   {+

Insbesondere suche ich nach der Möglichkeit, hier innerhalb eines Textes eben auch ein dazu
gehöriges Bild zu Scannen- weit gefehlt: Diesen Begriff gibt es offenbar im Tip- Forum nur für
wahre Zauberer- oder- hat einer eine Idee, ich würde mich freuen.

Sofern sich hier ein Zauberer meiner Unbeholfenheit erbarmen sollte, denk bitte daran, das Vorgehen
so zu erklären, dass selbst ein PC- Freak wie ich es bin, versteht, d.h. das Ganze nachvollziehen
kann- Schrittchen für Schritt. (Habe ein hp 5610 All- in- One Scanner.)

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 01. April 2010, 00:03:08
Hallo Cee
Ist eigentlich ganz einfach!
Du scannst das Bild wie gehabt--(du es gewöhnt bist)
Dann packst du es in einen Ordner deiner Wahl auf deinem PC.

Als nächstes schreibst du deinen Bericht---mit welchen Programm auch immer.
Diesen Bericht setzt du dann hier in's Forum----

Dann öffnest du oben eine neue Registrierkarte

Und benutzt z.B. dieses Programm!! http://www.666kb.com/  (kann sein das du dich vorher hier anmelden musst!! aber ich hab bis jetzt sehr gute Erfahrung mit der Bande--siehe meine Bilder )

Du öffnesst in der neuen Registrierkarte das Programm!

Gehst auf --durchsuchen

Öffnest den Ordner mit dem Bild!!
Klickst das Bild an (rechte Maustaste)
Dann auf Öffnen   und auf Speichern
Dann erscheint nach Sekunden ein BBCode
Den markierst du mit der rechten Maustaste
Dann linke maustaste

Auf kopieren klicken

Dann gehst du zurück in die andere Registrierkarte mit deinem Beitrag

An der Stelle an der dein Bild zu sehen sein sollte--
Rechtslick mit der Maus---
da erscheint dein Cursor
Dann linksklick und auf einfügen klicken

Bitte darauf achten das vor und hinter deinem eingefügten Bild  mindestens eine Leerstelle oder Leerzeile ist---
So genauer geht es jetzt nicht mehr

mfG Olaf

Ist ein Scherz---Habe die Schritte nachvollzogen  Hehe

(http://666kb.com/i/bhys2x9mn47alto25.jpg)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. April 2010, 18:04:20
Zu: Ein Haus, mein Versprechen, Kontrollen Grundriss

Ich habe die Achs- und Koordinatenangaben nochmals überprüft, alles ist korrekt nach dem Grundriss
nachvollziehbar. Weiter habe ich einen voll vermassten Grundriss erstellt, gleichzeitig die hausinternen
Verkehrswege überprüft und optimiert.
 
9. Die Struktur der Wände
Unter 3. habe ich die 2 "nicht öffenbare Panorama- Fenster" durch je eine zweiflügelige Schiebetüre ersetzt.
Zwischen Küche- und Aussenaufenthalt habe ich so den Serviceweg verkürzt.

Definitive Masse: 
7. Das Bauprogramm, die interne "Parzellierung"
Korrektur unten: Der Aufenthaltsraum springt im Süden auf einer Breite von 3.60 m = um1.45 m vor.

8.1 Der Grundriss
Korrektur 11. Durchgang 1.25 m= Achse (6). 1.25 m= Achse 8. Anteil Vorplatz 1.25 m= Achse (12).
12. (6-7) und (12-13) je beidseitig= 1.80 m.

10. Der Schutz gegen Erdbeben
Betonscheibe in der Wand (d-e) von (d-e-8)
Länge der Betonscheibe in der Wand (d-e)= 2.90 m Länge...

Grüsse
Cee 

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. April 2010, 17:03:09
@ solliz666 Gestern um 00:03.08

Ein hübsches Töchterchen hast Du da, mein Kompliment.

Als ich versuchte, die Chronologie Deiner Wegbeschreibung zum Scannvorgang in diesem Forum
in Treu und Glauben und Schritt für Schritt zu befolgen, schlich sich plötzlich eine ungebetene
Aufforderung auf meinen Bildschrm:

"Renne zuletzt fünfmal um dein Haus und kehre dann hierher zurück."

Nachdem ich auch diese kleine sportliche Leistung erfüllt hatte, mit Leichtigkeit- unter dem Hinweis
auf meinen durchtrainierten Körper, begab ich mich wieder in die Ausgangslage.

Auf dem Bildschirm standen die Worte: April April.     :]

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 02. April 2010, 17:17:06
hallo Cee

Nur das Bild war ein Scherz!!
Die Anleitung funktioniert schon.
Wie gesagt ich habe die Schritte mit diesem Bild nachvollzogen.

Es sollte also kein Aprilscherz sein!!
Sorry
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 03. April 2010, 16:38:43
@ solliz666 Gestern um 17:17:06

Danke Dir, solliz666, ich glaube Dir.

Der Antworter hier im Forum befindet sich ja auch immer in einer Dualität zwischen der Bewusstheit der
eigenen Fähigkeit oder seiner Beschränktheit einerseits
und
der Ungewissheit darüber, inwieweit der Antworter und dessen Antwort von dort irgendwo, zwischen
Schabernak, Wohlwollen, Genialität und oder Hohn, einzuordnen ist.

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 05. April 2010, 03:30:34
 (http://666kb.com/i/bi2z7w9ok1d9up2bn.jpg)

klappt
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 05. April 2010, 19:42:16
@cee fodo fodo vom Grundriss Ostern ist gleich vorbei. :P {:}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Blackmicha am 05. April 2010, 19:51:20
Ein Link zur Dach Isolierung :

http://www.msi.co.th/Site/eci.co.th.html

Da wird dir geholfen !  



---------------------------------
Ediert: Link zur Site korrigiert
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 05. April 2010, 19:58:06
den Link gibt es nicht, und wenn wird er auf den Mainboard Hersteller MSI in Taiwan verwiesen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Blackmicha am 05. April 2010, 20:18:35
bei mir funzt der Link : http://www.msi.co.th/Site/Protective_Coating_Products.html (http://www.msi.co.th/Site/Protective_Coating_Products.html)

(http://www.der-einsatzplan.de/uploads/forum-23/fb32ac40cabcc5953e5d64ad13257caf.jpg)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 06. April 2010, 17:13:34
Hallo Blackmicha,

bei mir funktioniert der Link auch.
Nach meinem (laienhaften) Dafürhalten machen diese Maßnahmen Sinn.
Allerdings können sie nur dann einen wirklichen Raumklimaeffekt bewirken, wenn es gelingt, hochwärme-/kältedämmende Fenster und Türen einzubauen.
Ich habe bisher keine Informationen darüber gefunden, welche Uw-Werte bei in Thailand erhältlichen Fenstern und Türen realisierbar sind.
Vielleicht weiß Cee oder andere Forumsexperten dazu mehr.

Ich meine, dass erst eine hervorragende Gebäudeisolierung zusammen mit modernen Fenstern/Türen und den allgemeinen von Cee vorgeschlagenen Wärmeschutzmaßnahmen wie tief heruntergezogenen Dächern,entsprechenden Außenwandsystemen etc. den gewünschten Effekt erbringen kann.

Unter solchen Bedingungen sollte der Einsatz von Klimaanlagen nur noch in geringem Ausmaß erforderlich sein.

Ich mache mir keineswegs die Illusion, dass sich so ein Gesamtkonzept zum absoluten Billigpreis realisieren lässt.
Andererseits sollte man prinzipiell darüber nachdenken, ob man sein Geld lieber in ein ausgezeichnetes Wohnklima investiert oder ob man lieber die heimische Bar-und Unterhaltungsindustrie sponsern will.

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 06. April 2010, 18:33:29
@drwkempf Heute um 17:13:34

Mehrkosten für ein Haus, dessen Raumklima für uns und die einheimischen Menschen gut ist, ohne
den Einsatz von technischen Geräten mit einem permanenten Energie- und Wartungsverbrauch, habe ich
kalkulatorisch erfasst und in der Praxis immer wieder erprobt. Ich kann alle und mit gutem Gewissen,
beruhigen.

Wenn ich hier keine Zahlen veröffentliche und statt dessen, mit der Unterstützung von anderen Members,
Ideen vorstelle- aus der Praxis für die Praxis, dann sehe ich dazu folgende Gründe als Beispiel:

1. Die Material- und Transportkosten einerseits und die Lohnkosten andererseits, unterscheiden sich in
den Regionen teilweise markant.

2. Es ist ein grosser Unterschied, ob ein Farang das Vorhaben oder Teile davon, von einem Generalunternehmer,
einem örtlich tätigen Bauunternehmer oder demselben Beuunternehmer unter eigener Oberbauleitung und
Kostenkontrolle mit dem eigenen Einkauf der Baumaterialien, vornimmt.
 
3. Ich habe vorweg in D, ES, I, A und der CH, aber auch in TH die interessante Erfahrung gemacht, dass dann,
wenn Unternehmer ihre Offerte nach einem einheitlichen Offerttext der Bauleitung und möglicherweise den
erforderlichen Plänen erstellen müssen, dass vereinzelt massive "Angstzuschläge" eingerechnet werden.

4. Die Offertunterschiede nach dem einheitlichen Offerttext, dem Leistungsbeschreib oder der Submission
betragen in der Regel und überall durchschnittlich etwa 30 %! Ohne Unterschiede werde vorsichtig, es könnte
eine kartellähnliche Absprache dahinter stecken.

5. Bei Generalunternehmen sind die angebotenen Haustypen durchkalkuliert. Es ist ebenfalls einkalkuliert, dass
ein Käufer zu vielen Positionen individuelle Anderungen oder besseres Material wünscht oder wünschen Muss.
Jede dieser Änderungen wird separat kalkuliert, geplant und organisiert, was meistens zu extrem überhöhten
Mehrkosten führt.
 
5.1 Mein Rat dazu: lasst Euch jede, auch die allerkleinste Anderung, kalkulatorisch erfassen und
lasst Euch Minder- oder Mehrkosten immer schreiftlich mitteilen. Den Auftrag erteilt ihr mit Eurer Unterschrift
auf diesem Blatt. Diese Regelung muss im Hauptvertrag eingetragen werden, auch, dass eine "nicht notwendige"
Änderung, ohne eure Einwilligung ungültig ist.

6. Notwendige Änderungen während der Bauphase sind möglich und liegen im Ermessen der Bauleitung.
Diese muss den Bauherrn aber dringend und ausnahmslos zur jeweiligen Kostenfolge informieren.
Unvorhersehbare Probleme bei der Fundation als Beispiel, können sowas sein.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 06. April 2010, 21:41:25
Sali zämä

Einen guten Untergrund für das Haus ist wichtig meinte ich. :)

Mindestens zwei Meter Erdreich müssen aufgeschütet werden um möglichst das Niveau der Hauptstrasse zu erreichen. Danach etwa zwei Jahre warten und setzen lassen, bis man mit dem Hausbau beginnen kann. ;)

Sie sah so aus wie Hansjögu vom oberen Brandboden als man ihm berichtetete, dass eine Erdrutschlawine hinter seinem Stall niedergegangen war. Nachdem wir ihr (der Schwiegermutter) aber versprochen hatten, dass ihr "Ban", der Hühnerstall und ihr Gemüsegarten nicht zugedeckt würden, änderte sich ihre Meinung nur noch jeden zweiten Tag. {;

Der Weg für die ca. 300 achträdrigen Lastwagen war frei! oder auch nicht? }}

Der Zugang zum Grundstück sah aus wie von Tobel's Hochmoorsteg auf dem Glaubenberg, welcher seit Jahren nicht mehr benutzt wurde. Zudem führte er über fremdes Territorium, was zusätzliche Komplikationen versprach und nachbarschaftliche Verhandlungen notwendig machte. {+
take it easy

Ist jetzt vielleicht nicht gerade das diskutierten Thema, ist dafür aber echt thailändisch.     Gruss Fluso


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 07. April 2010, 02:35:33
@ Fluso Gestern um 21:41:25

Willkommen Fluso hier bei den Häuslebauern.

Du stehst offenbar buchstäblich im Dreck. Zwei Meter willst Du mit Erdreich aufschütten, um für Dein Haus
oben drauf, das Strassenniveau zu erreichen.

Fluso, so viel Erdreich setzt sich wahrscheinlich auch in zwei Jahren und später immer noch und Deine
Villa wird dann schräg ung schräger.

Weshalb machst Du nicht bei der minus 2 m Stelle, ein gut fundiertes , bewehrtes Streifenfundament quer
zum Hang, von mindestens 50 cm Tiefe und stellst einige ebenfalls erstklassig bewehrte Betonstützen obendrauf?
Bei der Strasse machst Du ein weiteres Streifenfundament als Anker gegen das Abrutschen und machst
die bewehrte Bodenplatte über alles?

Je nach Grösse des Hauses musst du die Bodenplatte zwischen den - 2 m- Stützen unten und dem Anker bei
der Strasse, mit Zwischenstützen versehen.

Viel Glück  [-]

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 07. April 2010, 13:23:50
Zitat
Weshalb machst Du nicht bei der minus 2 m Stelle, ein gut fundiertes , bewehrtes Streifenfundament quer
zum Hang, von mindestens 50 cm Tiefe und stellst einige ebenfalls erstklassig bewehrte Betonstützen obendrauf?
Bei der Strasse machst Du ein weiteres Streifenfundament als Anker gegen das Abrutschen und machst
die bewehrte Bodenplatte über alles?
Cee
Für mich alles etwas zu kompliziert. {+
Habe die 300 Lastwagen Erdreich kommen lassen und alles aufgefüllt.  ;}
(http://666kb.com/i/bi5f45e12w9l6bez5.jpg)
Die Schwiegermutter hat nun einen Eingang auf der ersten Etage und die Hühner haben nichts mehr zu picken. :'(
take it easy C--
Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 07. April 2010, 17:00:26
@Fluso Heute um 13:23:50

300 Lastwagen- Du musst ein reicher Mann sein.

Ist Deine aufgeschüttete Erde nun horizontal grob- planiert- man sieht es auf dem Bild nicht mit Sicherheit.
Dort wo die Kamera steht, müsste die Aufschüttung 2 m betragen.
Wenn die Distanz von der Kamera zum Hintergrund mit der Strasse= 20 m beträgt, ist das Gefälle des
ursprünglichen Geländes etwa 10 cm auf eine horizontale Distanz von 1 m, demnach 10%.
Dieses Gefälle halte ich an sich nicht für Abrutschgefährlich.

Weisch, Deine Auffüllerde kann dann, wenn sie in der Regenzeit durchnässt wird, im Extremfall bis ca. auf eine
Tiefe von etwa 20 cm, weich wie Pudding werden.

Achte einfach darauf, dass die Auffüllerde, auf der Fläche Deiner Bodenplatte, nach den Betonierarbeiten
niemehr nass werden kann. Das erreichst Du dadurch, indem Du ringsum ein bewehrtes Streifenfundament
von 50 cm Tiefe, ausserkant bündig mit der Bodenplatte, anbringst.

Du kannst etwas für die Zukunft tun, indem Du an der Bewehrung in diesem Streifenfundament einen
Erdungsanschlussvon von etwa 60 mm2 Querschnitt anbringst und diesen oben und aussen vorstehen lässt.
An sowas kann man einen Blitzableiter anschliessen oder ggf. die E- Analge erden lassen.

"Bewehrung" heisst in der Schweiz "Armierung" mittels im Beton eingebauten Armierungseisen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 07. April 2010, 21:46:22
Cee
Zitat
Du musst ein reicher Mann sein
An Erde reich, das stimmt. :D

Danke für Deine Ratschläge. :)
Das mit dem Gefälle haben die Thai's gut ausgemessen.

(http://666kb.com/i/bi5rux4gxvloxq98u.jpg)
Die alte Methode mit dem Wasserschlauch hat sich bewährt.  ;}

Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 09. April 2010, 13:49:35
Ein Wort an die Grundriss- Rätselgruppe:
Nächstens wird der komplett gestaltete und vermasste
Grundriss, mit allen Angaben zu den verwendeten Achsen und Koordinaten, hier erscheinen.
--C --C --C öhm, der grundriss kommt ? ? ? ?  :-X :-X :-X

lg
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 10. April 2010, 18:39:25
@catsail Gestern um 13:49:35

Eine kleine Zwischenfrage: Hast Du den Grundriss nach meiner differenzierten Beschreibung
ab dem 09. März 2010, bereits aufgezeichnet? War die "Kommunikation in Verbindung mit
einem Koordinatensystem" für Dich nachvollziehbar?

Die Sendung des fertige Plans wäre eigentlich als eine Bestätigung den erfolgreichen Konstrukteuren
gegenüber gedacht, eine Bestätigung zu der Erfolgreichen Planerarbeit durch interessierte Mitglieder,
ein Erfolgserlebnis.

Damit gebe ich zu, dass ich ein Anhänger zur Förderung des "dynamischen Prozesses" bin. (Motivationslehre)

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 11. April 2010, 01:54:04
Eine kleine Zwischenfrage: Hast Du den Grundriss nach meiner differenzierten Beschreibung
ab dem 09. März 2010, bereits aufgezeichnet? War die "Kommunikation in Verbindung mit
einem Koordinatensystem" für Dich nachvollziehbar?
tjä, ???
ich habe nach der koordinate a/3 aufgegeben, was war rechts nochmal Z?

mit eisernen willen wäre durchaus mehr möglich gewesen, aber das fleisch....
das dauernde switchen von cad zu word würde mich nervös machen....

die betonwinkel würde ich zu einen turmartigen gebilde verbinden, dann reicht auch 20cm qcon zur erdbebensicherheit.

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 11. April 2010, 02:01:36
Oh---Mann @Cee

bring den Grundriss per Bild---Gescannt und hier eingestellt1

B.d.B----Oder -- C.d.B
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 11. April 2010, 10:44:21
...is doch einfach  ;]   2a + b² - c = 6   |-2a b² - c = 6 - 2a   |-b² - c = 6 - 2a - b² |*(-1) dreht sämtliche Vorzeichen um + c = - 6 + 2a + b² c = 2a + b² - 6

...oder    2a + b² - c = 6   |-b²  2a - c = 6 - b²   |+c  2a = 6 - b² + c   |:2 a = (6 - b² + c)/2    {--   }{
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 11. April 2010, 13:15:38
Und wenn sich da der Fehlerteufel  :o nach dem Motto:

Ein Haus, mein Versprecher Verschreiber

eingeschlichen hat  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 11. April 2010, 14:58:55
Sali zämä

Meint ihr vielleicht so etwas?

Übrigens, der Architekt versteht nichts von Algebra, hat es aber nach einigen Anläufen recht gut gemacht.


(http://666kb.com/i/bi9ji7inwblakw4ri.jpg) Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 11. April 2010, 15:25:51
...jo nicht schlecht, sechs Zimmer keine Küche, aber zwei Klos  {:}   {--
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: peter51 † am 11. April 2010, 15:33:51
das grosse "Zimmer" scheint aber die Erdgeschossterasse zu sen, von der es nach
oben geht (oder gar nach unten?  ;]
Stelzenbau ?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. April 2010, 16:36:40
@ dii Heute um 10:44:21 und @ Fluso Heute um 14:58:55

Ich freue mich, dass nach der heissen Nacht mit den langen Messern, dem blutroten Strassen in
gelbem Rahmen,
dass der Humor wieder zurückgekehrt ist!  :]

Speziell für Fluso: Treppen sind geradezu geeignet für die rollstuhlgängige Bauweise...?   ;)

@ catsail Heute um 01:54:04 Die Innenwand Nord des Mehrzweckraum verläuft ab (a3) bis (d3)
und bei der Garage im Osten von (t3) bis (v3).

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 11. April 2010, 18:03:55
Zitat
und bei der Garage im Osten von (t3) bis (v3).
{+
danke, gleich bin ich mit dem grundriss durch.

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. April 2010, 19:09:14
@ namtok Heute um 13:15:38

Zitat
"Und wenn sich da der Fehlerteufel(...)eingeschlichen hat"

Darf es nicht. Was wir hier gemeinsam machen, Kommunikation auf der Grundlage eines Koordinatensystems,
ist eigentliche eine alte, bewährte Sache. Schaue Dir mal eine Seekarte oder einer Landeskarte an.

In der Planung für Klein- und Gross- Bauvorhaben als Beispiel, werden die Pläne mit nummerierten Achsen
versehen, in der Regel horizontal und vertikal- genau wie bei uns hier. Die gesamte Kommunikation der am
Bau beteiligten Menschen, basiert in der Folge auf diesen Achsen (Raster) und den diesbezüglich exakt
kommunizierbaren Koordinaten.

Beispiel:
So kann der Bauleiter einer Sanitär- Installationsfirma mitteilen: Die Bauherrschaft verzichtet auf eine
zusätzliche Toilette mit Bodenablauf bei der Koordinate (f3) zu (f4), nur ein Beispiel.

Genauso kann man eben auch einen ganzen Plan mittels horizontalen Achsen mit Nummern und vertikalen
Achsen mit Kleinbuchstaben bezeichnet, um die Welt senden.
In diesem Fall ist dann nur noch eine Massangabe zwischen den einzelnen Achsen und Längenmasse
innerhalb der Achsen erforderlich.

Grüsse
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 11. April 2010, 19:58:17
@cee
im wirklichen leben sind die koordinaten wertlos ohne plan....
schiffeversenken wird ja auch mit einer skizze und nicht einer koordinatentabelle gespielt.
die kollegen in den englischen foren würden in etwa .... dieser faden ohne bilder ist werlos, sagen....
obwohl bilder natürlich auch mit koordinaten beschrieben werden könnten, v330/h800=magenta,
nach 800 000 koordinaten ist das foto komplett, in schwacher auflösung. {--
wie gesagt, ist dein geistiges eigentum, ich werds nicht klauen.

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ban am 11. April 2010, 21:54:04
@cee
im wirklichen leben sind die koordinaten wertlos ohne plan.... ...

Nur für die, die nicht regelmäßig Blindschach spielen  C--  {--

BAN
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. April 2010, 22:49:11
@catsail Heute um 19:58:17

Ich habe gehört, dass die Software von den Informatikern auf der Grundlage von
"ja-nein" aufbgebaut wird.

Dagegen ist die hier angewandte Technik ja geradezu Volkstümlich gewählt- auch wenn ich weder
Alphorn noch Höhenfeuer eingesetzt habe.

Wer allerdings spätestens ab dem 11. März 2010, 19:30:00, ab Fortsetzung 5 nicht alle Schritte mit-
vollzogen hat, der wird erfolglos enden, zumindest diesbezüglich.

Hi, was glaubst Du, weshalb ich das Ganze Schritt um Schritt gepostet habe, doch deshalb, damit
interessierte Mitglieder ebenfalls Schritt um Schritt zum Ziel gelangen, einmal auf eine etwas andere Art.

Grüsse
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 11. April 2010, 23:28:28
Ich habe gehört, dass die Software von den Informatikern auf der Grundlage von "ja-nein" aufbgebaut wird.
aber sie ham dankenswerterweise die benutzeroberfläche dazu erfunden.

Zitat
Wer allerdings spätestens ab dem 11. März 2010, 19:30:00, ab Fortsetzung 5 nicht alle Schritte mit-
vollzogen hat, der wird erfolglos enden, zumindest diesbezüglich.
also ich würds mir zutrauen, aber es ist mir eindeutig zu mühsam.

Zitat
Hi, was glaubst Du, weshalb ich das Ganze Schritt um Schritt gepostet habe,
kann ich mir nicht erklären, ehrlich nicht, ein schlappes foto un du hättest dir den ganzen wust seit 11.3. ersparen können.

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. April 2010, 01:35:18
@ catsail Gestern um 23:09:49

Zitat
"...ein schlappes foto un du hättest..."

Ich hätte all die Gedanken und Zusammenhänge, die ich von Anfang an fortlaufend mitgeteilt habe
und die in die Planung mit- eingeflossen sind, gegen ein "schlappes foto" eintauschen können-

meinst Du- offenbar.

Möglicherweise gibt es Mitglieder, denen die geposteten "Gedanken und Zusammenhänge" dann, wenn sie ein
eigenes Haus irgendwo in Thailand planen, hilfreicher sind als ein "schlappes foto mit garnichts dazu,
genauso, wie es die Häuslekataloge mit "schlappen fotos" es uns vormachen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 12. April 2010, 01:51:59
tschuldigung cee,
ich will oder wollte dich nicht angreifen, das mit dem foto nehme ich natürlich zurück.
wenn du das/die bilder nicht zeigen willst, werde ich damit leben müssen.
aber wie  meine omi immer sagte, ein bild sagt mehr als tausend worte.

gruß
cs
Titel: BAMBUS
Beitrag von: catsail am 12. April 2010, 04:50:38
Bei Recherchen zu alternativen, kostengünstigen und umweltfreundlichen Baumethoden, bin ich auf die Arbeit von John Hardy auf der Insel Bali gestoßen.

Beeindruckt von der Gefälligkeit einiger Bauwerke habe ich eine kurze Zusammenfassung angefertigt.

John Hardy, ein balinesischer Designer und Silberschmied lebt seine Liebe zur ökologischen Bambusbauweise aus.
Angelehnt an traditionelle indonesische Eingeborenenhäuser hat er seine Bambusarchitektur entwickelt, bzw. Bambusbaumeister beschäftigt die diese sehr sinnvolle klimafreundliche und meines Erachtens auch kostengünstige Bauweise an die    Standards und Komfortbedürfnisse (http://uniquetraveldestinations.wordpress.com/2009/08/26/love-bamboo-stay-in-john-hardys-all-bamboo-eco-retreat-in-bali/) unserer Zeit anpassen.

(http://www.pix2mail.com/photo-picture-image/2009/04/bali-bambu-ship.jpg)   Innenansicht John Hardy Showroom auf Bali

(http://www.ptbambu.com/wp-content/uploads/2009/01/132.jpg)   und dazu die Aussenansicht

Gebäude der Greenschool, (http://www.ptbambu.com/architecture/residences) wo die Bambusbauweise um tüchtiges Geld, Westlern vermittelt werden soll.

die Vorteile der Bambusbauweise (http://www.ptbambu.com/why-bambu)

ein schöner Bilderblog zu John Hardys Greenschool (http://buddhabelliesblog.blogspot.com/2009/09/bali-green-school.html)

eine PKW befahrbare Bambusbrücke....
(http://3.bp.blogspot.com/_Wj8vRugn8R8/Sq7E1OTOLZI/AAAAAAAAFKo/HkV9XI2dmIo/s1600-h/Covered+bridge+over+river+heading+to+Green+School.JPG)

und die Ansicht von unten
(http://www.payer.de/tropenarchitektur/trarch030254.jpg)

Eine tolle Darstellung der Möglichkeiten die Bambus bietet, findet man auf der Seite:
Bambusarchitektur, eine Zusammenstellung von Alois Payer (http://www.payer.de/tropenarchitektur/troparch035.htm)

Bambus als Baumaterial ist vermutlich in Verruf geraten weil die traditionellen Technologien der Materialkonservierung in Vergessenheit geraten sind.

Ohne diese Konservierung neigt Bambus zur schnellen Verrottung, oder fällt Insektenbefall zum Opfer.

Die gebräuchlichsten Konservierungsmethoden neben der Behandlung mit chemischen Konservierungspräparaten, ist die Degeneration der  Ligninbestandteile durch rösten, eine Methode die auch ganz modern bei Thermoholz verwendet wird.  Eine andere Methode ist der bakterielle Ligninabbau durch Wasserlagerung, das Bambusmaterial wird zu bündeln gebunden und beschwert unter Wasser gelagert.

Ein für mich sehr spannendes Thema ist die  Bambus – Betonverbundbauweise.
Mehr demnächst.

Gruß
CS
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 12. April 2010, 15:05:40
@mods,

ich wollte für bambus eigentlich einen eigenständigen faden eröffnen, 4-5 fachbeiträge und das thema bambus wäre abgehandelt. ist ja auch nicht lebenswichtig aber so wäre es übersichtlicher. 
in der thailändischen bauweise fürchte ich wird bambus schlicht untergehen.
ein breit gefächertes thema in eine wurscht hineinmanschen, ist m.e. auf dauer ein klitzekleinwenig unübersichtlich.

könnte man da was machen???

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. April 2010, 18:54:58
@ catsail Heute um 04:50:38

Wunderschöne Architektur mit einem einheimischen Baumaterial, ja, könnte man was machen.

Zwei Probleme wären dringend zu berücksichtigen:

1. Die angesprochene Haltbarkeit des Bambus und der Verbindungen

2. Die Gefahr von Bränden.
Dazu drei kleine Beispiele mit nachhaltiger Wirkung auf meine Vorsicht:

2.1 In der Nachbarschaft bei "unserem" Haus in der Nähe von Phetchaburi, brannte ein Zuckerrohrfeld ab.
Es loderte in der Nacht wie wahnsinnig und die glühenden Teile flogen über das ganze Dorf.
Im Endeffekt wurden keine weiteren Schäden angerichtet.
2.2 Ein Farmer legte hier ein geerbtes Vermögen in den Bau von etwa 20 Bambushütten zur
Zucht von Pilzen an. jede Hütte mass ca 14x 7 m. Wegen einer kleinen Unachtsamkeit eines Mitarbeiters,
brannten alle Hütten an einem Nachmittag restlos ab.
2.3 In Kenia wurde die riesige Speise- Festhalle des Watamu- Beach- Hotels, ein reiner Holzbau, ein
wahres Bijou, von den Besuchern bewundert. Kurze Zeit später brannte das Werk restlos ab.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 12. April 2010, 20:03:52
[email protected] catsail,warum stellst die Bilder nur so klein hier rein, warum nicht in der Originalgröße (3072 x 2040)  ?    --C
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: heikevie am 13. April 2010, 08:49:46
Hallo,

hat schon jemand Erfahrung mit der Firma Sunpower in Bangkok und Ihre Solarprodukte gemacht. Leider kann ich dort niemanden für weitere Auskünfte bzw. Preise erreichen.
HP: http://www.sunpower-systems.com/front_en/page/index.htm

Viele Grüße

Heike
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 13. April 2010, 23:00:34
@ heikevie Heute um 08:49:46

Auch ich war ohne Erfolg, meine aber, sowas auf Phuket auf dem neuen Haus einer Schwedin
gesehen zu haben.

Die ISO und die EU- Zertivizierung, im Zusammenhang mit den Narzissen in der Werbung, lässt
auf ein europäisches Produkt schliessen- sogar bei der Werbung.

Halten wir mal die Ohren steif, das wollen wir doch wissen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 14. April 2010, 00:26:28
n abend,
ich würde sagen 85% aller vakumröhren werden in china (http://www.alibaba.com/products/sun_energy/--100704--------------------------/11.html)  produziert.
der rest ist von schott. also europa ist evntuell nur ein umweg.

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: heikevie am 14. April 2010, 09:48:29
Hallo,

danke für die Antworten. Suche jedoch ein Split-System da das System mit den Vakuumröhren nach meiner Information ohne Leitungsdruck arbeitet und nur für eine erhöhte Installation wie z.B. auf dem Flachdach konstruiert ist. Ich möchte jedoch das Solarpanel im Garten aufstellen und über einen Zwischenspeicher mit einem zentralen Thermostatmischer an das Leitungsnetz anschließen. Durch das bedarfsweise einspeisen von warmen Wasser in das Kaltwasserleitungsnetz möchte ich Stromkosten für Waschmaschine, Geschirrspüler und Durchlauferhitzer einsparen. Kenn jemand noch andere bezahlbare Systeme und Hersteller in Thailand.

Viele Grüße
Heike


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. April 2010, 15:03:49
Ja, das wäre nun wohl die Lösung des Rätsels zum Grundriss

"Ein Haus, mein Versprechen" (Ab dem 09. März 2010 entwickelt)
 
Kleiner konnte ich das Bild nach http://www.666kb.com/ nicht senden- jeder kann es ja auf 50 % verkleinern.

Hier noch einmal besten Dank an solliz666 für Deine Gebrauchsanweisung
Dazu eine kleine Korrektur zu den Maustasten, Du schreibst:

"Dann erscheint nach Sekunden ein BBCode
Dann markierst du mit rechten Maustaste
dann linke Maustaste                                Korrektur: nur rechte Maustaste

Auf kopieren klicken"

 [-]

Grüsse
Cee



Ediert:

Übergroßes Bild in Sicherheit gebracht. Dank an Solliz für das Schreddern einer Kopie. (siehe unten).

Alle Tipianer, die einen schnellen Rechner haben, können den Originalplan von Cee in hoher Auflösung aber weiterhin ansehen und ausdrucken, und zwar hier:
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=5151.msg112867#msg112867

MfG hmh.  :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 14. April 2010, 16:51:19
Hallo Cee

Sorry ??? C--

Du weist doch wie es ist---rechte linke--Maustaste --da wird man doch ganz wuschig

Freue mich trotzdem dir ( hehe --geholfen haben zu können) OMG was für ein Deutsch

mfG Olaf

Hier noch mal----Mit deiner Erlaubnis (hoffe ich)---verkleinert und gedreht

Dein Grundriss

(http://666kb.com/i/bico21cs3t22uvs2v.jpg)

mfG Olaf

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 14. April 2010, 16:55:57
@ Cee,
und wann kommen die Aussenansichten????
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 14. April 2010, 16:57:10
Hallo Cee

Interessant!!

Und die zweite Etage?
Viel Holz??
Viel offen??
Zum Schlafen ohne Aircon??
Wenn Zeit ist setz ich hier mal meinen Entwurf rein.
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 14. April 2010, 20:13:46
Hallo Cee

Und wo ist den die Kohlen-Küche für die Schwiegermutter? ???

Gruss Fluso

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 14. April 2010, 21:01:29
Zitat
das grosse "Zimmer" scheint aber die Erdgeschossterasse zu sen, von der es nach
oben geht (oder gar nach unten? 
Stelzenbau ?
@ peter51

Peter es geht nach oben und das mit dem Stelzenbau stimmt nur bedingt.

(http://666kb.com/i/bicuc5wof6rn90g4a.jpg) Da wurden noch einige Pflöcke eingeschlagen.

(http://666kb.com/i/bicucphu1v2pwxjtm.jpg) Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Tigerwoods am 14. April 2010, 22:09:37
@solliz666
Wieso 2. Etage ?  Der Grundriss beinhaltet doch alles, was man zum Leben benoetigt und m.E. war doch nie von einer 2. Etage die Rede. Was soll denn im Obergeschoss untergebracht werden ?  4 Gaestezimmer und zusätzliche Bäder?  Es handelt sich hier um kein protziges, verspieltes Haus, sondern um ein gut ueberlegte, ausgesprochen zweckmaessige Behausung mit garantierter Barrierefreiheit. Meine Zeichung sah ganz anders aus. Ich bin allerdings sehr gespannt auf die Aussenansichten.
@Cee:  Einfach Klasse. Schade, dass ich Deiner Schnitzeljagd nicht folgen konnte. Mit welchen Kosten der Erstellung wuerdest Du ungefaehr rechnen?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 15. April 2010, 01:04:44
Hallo Leute

@ Tigerwoods
Ja schon klar. Es hat alles was es zum Leben braucht----die erste Etage.
Aber ich hab bei dem "Kackstelzenhaus" meiner"Schwiegterleute" die zweite Etage schätzen gelernt!!
Zwei Drittel geschlossen--und ein drittel offen (in horizontaler Ebene.)

Das ganze ein wenig überbaut---wie die Umgebindehäuser in D!
Das heisst weniger Sonne durch die Überbauung---Kühlung durch  die Zweite Etage!!

Ich hab mir mein Plan gemacht!!
Unten massiv gemauert mit allem Drum und dran----wie hier beschrieben

Und oben---größer alles aus Holz und weiträumig belüftet

??
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 15. April 2010, 17:11:52
@ Isan Yamaha Gestern um 16:55:57
Zitat: "und wann kommen die Aussenansichten?"
Ich weis nicht so recht, ob ich mich noch weiter exponieren soll oder nicht.  :-\

@solliz666 um 16:51:19  
Danke für die Drehung und um die Verkleinerung, auch danke an hmh.

Zitat: "Und die zweite Etage"
Ja Olaf, für Dich würde eine massgeschneiderte Planung halt eben anders aussehen.
Der vorliegende Grundriss entstand ja auf der Grundlage von Vorstössen zB. durch drwkempf. Schau mal unter

@ drwkempf am 19. Februar 2010 um 20:52:02, auf Seite 35. Hier hat drwkempf ein Wunschprogramm
aufgestellt, wo beispielsweise steht:
Zitat: " Alles seniorengerecht auf einer Ebene mit grossen Türen, die auch für eine gebrechliche Person mit
Hilfspersonal noch gut zu passieren sind."

Olaf, wer weis mit Sicherheit, wie lange er oder Bewohner in seinem Haus, noch Treppen steigen können?

@ Fluso Gestern um 20:13:46 Der Aussen- Kohlegrill steht auf der Nordseite, ausserhalb der Küche.

@ Tigerwoods Gestern um 22:09:37.
Zitat: "Mit welchen Kosten der Erstellung wuerdest Du ungefaehr rechnen?"

Ich habe mich dazu in meinem Text schon geäussert. Die Baukosten sind in den einzelnen Regionen sehr
unterschiedlich. Zudem müsste ich sowas kalkulieren. Wichtige Einflussgrössen sind der Standort, Boden-
beschaffenheit, die Ausstattung, Dachform- und Material. Am beschriebenen Standort bist Du mit 2 Millionen
Baht dabei- ohne die Erschliessung ausserhalb der Baute, die Umgebungsarbeiten und die Möbelierung.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 15. April 2010, 20:14:30
Hallo Cee,
 herzlichen Dank für die Mühe, die Du Dir für uns gemacht hast. Der Plan ist toll und sieht auch wirklich seniorengerecht aus. Ich hätte mir als einzige "Verbesserung" ein weiteres Badzimmer zu einem der Zimmer gewünscht und zum Beispiel dann auch einen direkten Zugang vom Zimmer NO zum Badezimmer.
Wenn Du mir Deine Emailadresse schickst, schicke ich Dir einmal eine Hausplanung, wie sie mir eingefallen war. (sie ist bei weitem nicht so raffiniert wie Dein Plan, aber vielleicht trotzdem ganz interessant.)

Ansonsten: Wäre schön, wenn Du Dich noch ein wenig weiter "exponierst"! ;}

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 15. April 2010, 21:32:41
da war doch was... 
Zitat
1. Das Haupthaus hat grob gesagt, die Form eines eckigen Hufeisens, wobei die Zehen nach Norden zeigen.
    Wir schauen den Grundriss demnach, wie bei einer Landkarte, von Süden an.
??? ??? ???
aber sonst absolut guter grundriss, und die schönen kistenschablonen a`la corbu... ;]
nur die badküchenlösung wäre mir zu spartanisch.
ein gemauerter grill mit allen schnickes, wäre bei mir nahe dem aussenbereich unbedigt auf dem pflichtenheft.

gruß
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 15. April 2010, 21:38:44
@ catsail, du hast anscheinend wirklich die geschriebene Anleitung verfolgt.  ;D

Vielleicht ist es nur Zufall das Cee's Zeichnung genau das Spiegelbild, von dem was er beschrieben hat, zeigt.  {--

PS: Küche, Bad und WC sind wirklich gerade mal winzig ausgefallen. Wohlfühlen könnte ich mich in so einer "Wohnwagenküche" keinesfalls, da ich gern koche und auch Platz für Küchenschränke und Arbeitsfläche brauche.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 15. April 2010, 21:56:57
@ catsail, du hast anscheinend wirklich die geschriebene Anleitung verfolgt.  ;D
schon, war ja der anfang, aber im dickicht der koordinaten habe ich WO gegeben, wären sicher harte 20 minuten geworden.

lg
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 15. April 2010, 23:12:28
Hallo lieber Cee

Hab ich doch gern getan!!

Und unter diesen Gesichtspunkten :

Zitat
Zitat: "Und die zweite Etage"
Ja Olaf, für Dich würde eine massgeschneiderte Planung halt eben anders aussehen.
Der vorliegende Grundriss entstand ja auf der Grundlage von Vorstössen zB. durch drwkempf.

gebe ich dir natürlich Recht!!

Was mir auch aufgefallen ist,----was unser Hellmut angesprochen hat:

Zitat
PS: Küche, Bad und WC sind wirklich gerade mal winzig ausgefallen. Wohlfühlen könnte ich mich in so einer "Wohnwagenküche" keinesfalls, da ich gern koche und auch Platz für Küchenschränke und Arbeitsfläche brauche.

Ich weis! Man kann es nicht jedem Recht machen, ! Aber ! Ich für meinen Fall verzichte auch lieber auf ein paar m² Wohnraum  zugunsten einer größeren Küche und Bad.
Ich oute mich auch als Hobbykoch {--
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. April 2010, 17:03:44
Klar doch, ich bin eben, wie bereits zu Anfang erwähnt, ein Minimalist. Ich musste das Bauprogramm,
mit Ausnahme der Angaben von drwkempf vom 19. Februar 2010 um 20:52:02 und meinen eigenen
Vorstellungen, erfinden.
 
Das Ganze ist immer eine Verhältnisfrage und eine Frage der eigenen Gewohnheit.
Soll man die Zimmer NW und NO oder eines davon etwas kleiner machen um den Mitteltrakt mit Küche,
Bad und WC zu vergrössern?

Soll der gesamte Grundriss des Haupthauses gleichmässig grösser werden?

Lamphun als Ausgangslage
Die Küchenkombination hat einen Unterschrank von 3.40 m Länge und 0.62 m Tiefe. Der Oberschrank
ist noch einmal 3.40 m lang. Zuden gibt es eine Nische für die Waschmaschine und den Kühlschrank.
Darüber hat es eine weitere Arbeitsfläche von > 1.50 m Länge. Der Durchgang ist ca 1.10 m breit, wie in
einer Hotelküche also.

Meiner Erfahrung nach, esse ich 2/3 der Mahlzeiten in den Strassenküchen- herrlich, günstig und sozial attraktiv.
Soll ich für das Frühstück und jedes zweite Abendessen eine Küche für die "grosse Show" bauen?
Im Mehrzweckraum befindet sich ein Kugelgrill aus der CH, allzeit bereit, im Bereich zur Nordgrenze oder bei
Feiern, im Süden vor dem Haus aufgestellt zu werden.

Ein zusätzliches Bad mit Zugang vom Elternschlafzimmer, ist in DACH fast eine Regel. Sowas gehört zum
Bauprogramm der Bauherrschaft.
Bei mir ist es so: Ohne Hausangestellte entsteht fast immer Streit oder Unmut  darüber, wer denn die Bäder und
die zusätzliche Toilette reinigen soll. Da plädiere ich doch eher für ein diskret platziertes Pissoir mit Deckel, für
den Herrn...

Abschliessend: Investition ja- aber: wieviel?

Das war ein kleiner Einblick in das Schachspiel auf dem Zeichentisch "Bildschirm".

Grüsse
Cee  
    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 16. April 2010, 17:32:42
... Soll man die Zimmer NW und NO oder eines davon etwas kleiner machen um den Mitteltrakt mit Küche,
Bad und WC zu vergrössern? ...

@ Cee, es ist dein Haus, und muss daher nicht den Lesern, sondern dir gefallen.

Aber da du nach Meinungen fragst, ich würde die Küche verlegen, vorzugsweise ins "Mehrzweckzimmer" und am bisherigen Platz ein Badezimmer mit Zugang zum Zimmer "NW". Oder besser noch, sämtliche Badezimmer an die Außenseiten verlegen, damit sie gut durchlüftet werden können, und gleichzeitig die Schlafzimmer weniger Außenwände haben und somit die "Kälte" aus den Klimaanlagen sich eher in den Wohnbereich überträgt als auf die Außenwände.

Eine Gästetoilette, die kein Fenster nach außen hat, sondern über das Wohnzimmer "ausduftet", würde mir nicht zusagen.
Ferner scheint mir die Garage mit 5,1 Metern Innenlänge recht kurz zu sein. Auch würde ich von der Garage wegen der Regenzeit entweder eine Tür zum Haus, oder einen überdachten Weg zum Hauseingang legen.
Stichwort Eingangstür: Ein Haupteingang ist auf deiner Zeichnung nicht erkennbar, oder ist es die Tür an der Außenseite der Küche?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 16. April 2010, 23:56:04
@ hellmut Gestern um 17:32:42

Ich will weder mithelfen, Verwirrung zu stiften noch mich bemühen, dauernd auf meine begleitenden Text
aufmerksam zu machen. Klar doch, ich konnte nicht davon ausgehen, dass der Vorspann zu meinem Plan
gelesen wird.

Hier einige Klarstellungen:
Das Bad ist nach Plan und Text durch ein grosses Fenster nach Norden belichtet.
Bad und Gäste WC sind nach Text mit einem Ventilator nach aussen Nord entlüftet.
Die Garage und der Mehrzweckraum haben nach Plan und Text je ein Innenlänge von 6.10 m.
Alle Aussenwände, inklusive der Bereich Nord zu den Türen zur Garage und zum Mehrzweckraum,
sind durch das weit über die Fassaden des Haupthauses hinausragende Dach "wie der Hut eines
Landarbeiters", (auch) vor Regen geschützt, siehe meinen o.e. Text.
Der Eingang zum inneren Haus erfolgt über den "Aussen- Aufenthalt" bei einer der 4 Schiebetüren, d.h.
er ist durch die Schiebegitter (Mein Trick) siehe in meinem o.e. Text, geschützt untergebracht.

Wenn Du das abgeschlossene Haus betreten willst, dann öffnest Du von Süden kommend, vorerst das
Schloss der Schiebegitter und schiebst diese nach W und O  vor die entsprechenden Südfassaden aus Porenbeton.
Danach öffnest Du das Schloss von einer der 4 Panoram-Schiebetüren innerhalb des "Aussen- Aufenthalt",
schiebst diese zur Seite und betrittst das innere Haus.
 
Der Aussen-Aufenthalt" ist nach oben so entlüftet, dass die Luft hochsteigen und über dem geschlossenen
Hauptdach und unter dem "schwebenden Sonnenhut" frei wegziehen kann. Gleichzeitig ist durch bauliche
Massnahmen verhindert, dass ungebetene Gäste von oben in den Aussen- Aufenthalt einsteigen können.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 19. April 2010, 04:26:57
@ Cee, zugegebenermaßen hatte ich keinerlei Lust deinen schriftlichen Anleitungen zur Zeichnungserstellung zu folgen.

Wenn ich etwas konstruiere, dann geht das zack-zack und in 3D.
Auf heute 10 Striche und morgen nochmal 10 habe ich keinen Bock.

In der verkleinerten Zeichnung von solizzz ist die "6" für mich kaum von einer "5" zu unterscheiden. Möglicherweise hast du die Zahlen mit einer früher mal gültigen Norm-Schablone geschrieben?
In der großen Zeichnung (im Thread "übergroße Bilder") erkennt man schon das die Garage 6,1 Meter Innenlänge hat.

Das völlige Fehlen von Maßpfeilen und Maßhilfslinien trägt allerdings auch nicht zur Lesbarkeit bei.

Tipp von mir: Üblicherweise formatiert man Zeichnungen als ".tif" - Auch im von jedermann lesbaren ".pdf" Format lässt sich eine Zeichnung gut verkleinern und fasst bis ins kleinste Detail wieder vergrößern.

Wie schon vorher gesagt, das Haus muss dir gefallen, nicht mir.
Meine Äußerungen dazu, die du mir wohl hoffentlich nicht übel nimmst, habe ich nur gepostet da du ausdrücklich nach Meinungen gefragt hattest.

Merksatz: Wer keine konstruktive Kritik verträgt, sollte erst gar nicht danach fragen.   {;
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. April 2010, 19:48:18
@hellmut, ab 1000 Plänen haben 1000 Fachleute 1000 Masslinien, erstellt in meinem Atelier,
bis dato fehlerfrei gelesen. Verstehe diese Aussage eher simbolisch, was die Zahl 1000 betrifft.
Es sind weit mehr.

In einer Sache hast Du recht: Dieser Plan entstand eher fliegend und mit sporadischen Hilfsmitteln,
demnach nichts von zack-zack.

Schau hellmut, Du hinterlässt sehr oft und in schulmeisterlicher Weise den Eindruck, dass Du weit
über der Sache, jeder Sache stehst. Ich empfinde Deine Kritik gerade hier in diesem Thread nicht als
konstruktiv, eher gesucht und wo nichts zu kritisieren ist, erfindest Du irgend eine Sache.

Ein Beispiel:
Sofern jemand das richtig und einwandfrei lesbare Innenmass zur Garage, bzw. dem Mehrzweckraum, 6.10
tatsächlich nicht lesen konnte, hätte dieser ja die Detailmasse der inneren Masslinie zusammenzählen
können. Er wäre auf das richtige Mass von 6.10 gekommem und hätte zudem gesehen, dass sich eine
5 von einer 6 klar unterscheidet.
Du hingegen liest  6.10 vorweg fälschlicherweise als 5.1 Meter, gehst davon aus, dass der Cee nicht weis,
dass eine 5.1.m lange Garage zu kurz ist und zack-zack- hast Du bereits erneut eine Möglichkeit gefunden,
den Cee als unfähig auszumobben.
 
Frage:
Ist dem hellmut die Integrität von Cee wenig wert oder
willst Du diesen Thread mittels Sticheleien, Verdrehungen und einer latenten Desorientierung zHd. möglicher
Mitglieder, welche sich hier zur Sache des Bauwesens orientieren oder austauschen wollen, zu einer
Lachnummer machen?

Grüsse
Cee


  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 19. April 2010, 20:11:55
Hallo
Hellmut ich finde den Plan von Cee nicht schlecht,den ich habe von schlechtere Pläne gehabt zum arbeiten.Es kann nicht jeder ein Plan lesen
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 19. April 2010, 20:30:50
@ bangkok53, den Plan von Cee habe ich nicht als schlecht bezeichnet.
Ich konnte lediglich in der Verkleinerung die Zahl "6" nicht als solche erkennen, und die Bemaßung wirkt auf mich schon "individuell".  :-X

Im Vergleich dazu, in der Zeichnung des th. Architekten im Beitrag von Fluso (#631) ist eine normgerechte Bemaßung, was sich positiv auf die möglichen Fehlerquellen bei der Bauausführung bemerkbar machen sollte.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 19. April 2010, 21:40:37
Huh  @Hellmut

Was hab ich da schon wieder lossgetreten.
Also ich kann in der Verkleinerung noch jede Zahl erkennen.
Liegt das vieleicht daran das der Monitor am Pc anders auflösst wie z.B. ein Display am Notebook??

Aber das orginal ist ja noch vorhanden--- Dank uns hmh

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=5151.msg112867#msg112867

mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 19. April 2010, 21:48:33
@ sollizzz, wie man an deinem Avatarbild erkennt, verfügst du über "Adleraugen" und ich, na ja ..., siehe mein Avatar.  :'(
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: solliz666 am 19. April 2010, 22:48:57
Vergiss es Hellmut {;

So scharf wie deine Augen sind so spitz ist mein Schnabel!!
Oder andersrum {--

Denn ich denke nicht---(ich sage immer die Brille mit den Sektflaschenboden)--brauchst.
Und dein Schnabel is ebenso spitz!! }} }}
mfG Olaf
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 19. April 2010, 23:06:18
@ sollizzz, wie man an deinem Avatarbild erkennt, verfügst du über "Adleraugen" und ich, na ja ..., siehe mein Avatar.  :'(
Vampir. :D :] Helmut

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. April 2010, 02:00:25
@ hellmut Gestern um 20:30:50

Du erwähnst die Zeichnung des th. Architekten im Beitrag von Fluso Nr. 631,
dann verwendest du den Begriff "eine normgerechte Bemassung"
und machst den Hinweis zur Vermeidung von Fehlerquellen bei der Bauausführung.

Bei einer Entwurfsarbeit hat ein Architekt seine freie Wahl darüber, wie er Entwurfspläne grafisch
gestaltet und oder vermasst. Diese Freiheit der Wahl kann sogar in einem Achsen- und Koordinatensystem
ausarten.  :)  ;D  ;]  :]

Die normgerechte Vermassung ( so heisst sowas bei Fachleuten), unterscheidet sich beinahe von
Land zu Land. Ich habe hier Ausführungspläne eines Architekten aus Thailand liegen- kein Problem.

Pläne für die Bauausführung, also Ausführungspläne sehen anders aus als mein geposteter
Entwurfsplan. Solche Pläne wären in der Tat umfassend ausführlich.

Nimm es nicht so verbissen ernst, hellmut!

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 20. April 2010, 02:50:13
@ Cee, Heute um fünfundzwanzig Sekunden nach 2

Verbissen ernst nehme ich hier überhaupt nichts.  :)
Erweckt mein Beitrag auf dich diesen Anschein?  ???

Das bei euch Architekten "künstlerische Freiheit" bei der Be- oder Vermaßung usus ist, wusste ich nicht. Danke für die Erkleerung.

Im Maschinenbau ist das nicht so, sondern bis ins Letzte genormt.
Ausnahmen machen natürlich die Amis mit ihrer komischen "3rd. angle projektion" und ihren Füssen und Zöllen, deren Teilmengen mal metrisch, mal kreativ in Bruchrechenaufgaben angegeben sind.  {+

Auch gibt es im Maschinenbau keine großen Unterschiede zwischen einem Entwurf und einer Zeichnung. Das wäre im CAD-Zeitalter auch viel zu aufwendig, da man für zweiteres eine völlig neue Zeichnung machen müsste.
Hauptunterschiede sind; ein Entwurf muss nicht voll vermaßt sein und wird nicht versioniert, sondern nur neu datiert, während eine Zeichnung voll vermaßt sein muss, und bei Änderungen Versionsnummern mit Angabe der Änderungen vorgeschrieben sind.
Unterhalb von Entwürfen spricht man im M'bau von Skizzen, diese müssen nicht mal Maßstabsgetreu sein. Sie sind heutzutage jedoch nur noch als Diskussionsgrundlage von Bedeutung.

Doch ich will dich nicht mit ausschweifenden Krimskrams nerven.
Wie schon vorher von mir erwähnt, deine Hausidee finde ich absolut nicht schlecht.
Gefallen muss ein Haus dem, der vorhat darin zu wohnen, und das wärst eindeutig du.
Meine Änderungsideen sind allein auf der Grundlage deiner entsprechenden Frage zu verstehen.

Ein Haus würde ich in Thailand ohnehin nicht bauen wollen, und falls doch, würde die Planung in erster Linie von der Größe des Geldbeutels abhängen. ... Dieses erfordert in jedem Fall die Hilfe von einem erfahrenen Architekten.

Ein "Traumhaus" mit 1000 qm könnte ich wohl aus der "hohlen Hand" konstruieren, ob die Statik dann stimmt, wäre eine andere Frage, doch allein schon wenn ein Budget eingehalten werden muss, könnte ich nicht annähernd einem Architekten das Wasser reichen.

Hinzu käme das die Maurer sich über meine Detailzeichnungen arg wundern würden.
Egal ob ich die einzelnen Hauswände miteinander verschrauben oder verschweißen würde, Bauzeichnungen sind nun mal anders als Konstruktionszeichnungen im M'bau.  ;D

Dieses zu deiner Genugtuung.  :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 20. April 2010, 20:30:53
Sali zämä

Schade, dass ich nicht schon etwas früher in das Tip-Forum reingeschaut habe. Vor allem aus diesem Thema hätte ich einige nützliche Ratschläge erhalten können. :'(

Nun brauche ich eine Beurteilung eines Spezialisten wie Cee für das Fundament meines Hauses in Phetchabun. ???

Die 2 m Erdauschüttung habe ich bereits erwähnt. Danach 20 eisenarmierte Betonpflöcke welche 6 m tief  in den festen Untergrund geschlagen werden. Danach das
eisenarmierte Betonfundament auf den Pflöcken und schliesslich der Aufbau der tragenden Stützen für die Betonplatte.
Was hält man davon und wie ist die Beurteilung. {--

(http://666kb.com/i/biiwcd9ge3gtj2at6.jpg) 20 Betonpflöcke
(http://666kb.com/i/biiwf9epmcvkr8oqi.jpg) Betonfundament
(http://666kb.com/i/biiwft4kcgaw5gcvu.jpg) Tragende Pfeiler

Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 20. April 2010, 20:41:12
ich kann es nur nach den bildern beurteilen.laut den bildern ist das ok.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 20. April 2010, 21:15:23
Etwas wichtiges habe ich noch vergessen. {+

Ohne buddhistische Zeremonie scheitert das Abenteuer Hausbau in Thailand schon zu Beginn. Ein buddhistischer Mönch wurde organisiert und das erste Fundament wurde gesegnet.

Nun kann ja wirklich nichts mehr schiefgehen! ;)

(http://666kb.com/i/biixhivyl2xgu1qgq.jpg)
(http://666kb.com/i/biixnbyscf1cr3f3u.jpg)
(http://666kb.com/i/biixnro2eh2plhauy.jpg)
Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 20. April 2010, 21:21:18
das  ist üblich in thailand dass das erste fundament gesegnet wird. das ist bei uns zuhause in europa der spatentich
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 20. April 2010, 21:30:09
@ Fluso,
ist die Bodenplatte schon fertig?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 20. April 2010, 21:44:53
War bei mir genau so, es mussten neun Pfosten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt stehen, dann sind die Mönche gekommen, und haben das ganze gesegnet, dann zwei Tage Pause die Arbeiter wollen ja auch Sanuk, und am Ende ist doch eine ganz nettes Haus entstanden.

(http://666kb.com/i/biiy6hudggfdbo8wp.jpg)

Kleiner Tip am Rande, lass die Jungs nie länger als drei Stunden unbeaufsichtigt!!!!!!!!!!!!

Und schaue auch mal hier, dort gibt es weitere Tips, und ein paar lustige Anegdoten zum Hausbau!!

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=107.0 (http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=107.0)

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dart am 20. April 2010, 21:54:07
Etwas wichtiges habe ich noch vergessen. {+

Ohne buddhistische Zeremonie scheitert das Abenteuer Hausbau in Thailand schon zu Beginn. Ein buddhistischer Mönch wurde organisiert und das erste Fundament wurde gesegnet.
War der Ghostbuster für das Spirithouse schon da? Das war zumindest bei uns die erste amtliche Maßnahme bei Baubeginn.
Gruß reiner
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 20. April 2010, 21:56:00
HalloIsan Yamaha

eins nach dem andern zuerst müssen die fundamente erstellt werden und dan kann die bodenplatte gemacht werden.
aber eben es ist kein gelehrter vom himmel gefallen.man ist das ganze leben nie ausgelernt
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 20. April 2010, 22:00:25
Jetzt wird es nicht mehr so aussehen. C-- C--
Wohnt jetzt Thai drinn.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 21. April 2010, 00:24:24
das  ist üblich in thailand dass das erste fundament gesegnet wird. das ist bei uns zuhause in europa der spatentich
Als Sohn eines Maurermeisters kenne ich natürlich die Reihenfolge bei einem Hausbau. Doch in Thailand kann man ja nie wissen? ???
Auch der Spatenstich ist mir bekannt. Doch sind hier in der Schweiz solche Traditionen selten geworden.
Hier muss ein Haus schon fertig sein, wenn man noch nicht einmal damit begonnen hat. --C

Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 21. April 2010, 00:42:46
@uli
Danke für den Hinweis. In diesem Thread habe ich sogar Einsicht in Deinen gut gefüllten Kühlschrank. Etwas mehr Singha hätte ich zwar erwartet! [-]

Du hast Dir da ein wirklich nettes Haus hingestellt.    Gratulation!
Vor allem der königliche Eingang finde ich spitze. Keine grossen "Verschnörkelungen", echt gut. Der Gartensitzplatz scheint mir aber etwas zu sehr der Sonne ausgesetzt. ;D

Doch hat die Schwiegermutter, ......etc. auch Platz darin? ???

Zitat
Kleiner Tip am Rande, lass die Jungs nie länger als drei Stunden unbeaufsichtigt!!!!!!!!!!!!

das musst Du mir noch näher erklären! ???               Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 21. April 2010, 02:29:07
@ Fluso,
ist die Bodenplatte schon fertig?
Die Bodenplatte ist fertig erstellt.
 (http://666kb.com/i/bij5kn478142p3dx6.jpg)
Jetzt wird es nicht mehr so aussehen. C-- C--
Wohnt jetzt Thai drinn.
Richtig, es hat sich einiges getan seither. Mit einem Quantensprung wurde meine Schwiegermutter
ins 21. Jahrhundert katapultiert. Der Kohleofen durfte sie nicht mitnehmen und und und ....
Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 21. April 2010, 02:43:21
Jetzt wird es nicht mehr so aussehen. C-- C--
Wohnt jetzt Thai drinn.
Isan Yamaha,

Jetzt verstehe ich wie Du das gemeint hast. Entschuldige

Ob ich je einmal in mein Haus einziehen kann ist genauso unsicher, denn alles ist der Veränderung unterworfen?!

Es ist und bleibt ein Abenteuer.  Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. April 2010, 03:49:57
@ Fluso, nur nicht den Mut verlieren, Dein Haus steht auf einer einwandfreien Fundation.
Dein Vater hat seinem Bengel offenbar bleibende Werte beigebracht!

Haben Deine Stützen einen Querschnitt von 20 x 20 cm? So könntest Du den 20 cm Q-Con Baustein
aus Porenbeton verwenden oder beabsichtigst Du, ein Zweischalen- Mauerwerk mit einem
Luft-Zwischenraum von etwa 6 cm, wie hier im Thread beschrieben, zu erstellen?

Für den Fall, dass Du auf dem Land keinen bewehrten "Sturz" findest, gehe zum Baustoffhändler und kaufe
dort die mit zwei Drähten bewehrte Zaunpfosten aus Beton- sie sind billig und brauchbar bei Mauerwerk
aus Zementstein. Der Querschnitt ist etwa 7 x 7 cm.

Achte darauf, dass beim Einbau während dem Aufmauern, Dein "Sturz" richtig eingemörtelt wird. Zudem schaue,
dass ein Draht unten und der andere Draht oben ist, nur so bekommt Dein "Sturz" über Fenstern und Türen die
erforderliche Tragkraft zur Aufnahme des darüberliegenden Mauerwerks.

Grüsse
Cee
  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: uli am 21. April 2010, 10:24:43
@ Fluso

Kleiner Tip am Rande, lass die Jungs nie länger als drei Stunden unbeaufsichtigt!!!!!!!!!!!!


das musst Du mir noch näher erklären! ???

Weil sie machen was sie wollen, und nicht das was sie sollen, und vor allem keine Pläne lesen können!!!

Schau mal bei #503 und # 510 in diesem Fred nach ( Seite 34 & 35)!!

Gruß uli
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 21. April 2010, 11:53:10

Hallo uli
Dein Tip am Rande trifft voll die 12, denn ich kann ein Lied davon singen
z.B. schraege Waende mit den Bodenfliesen ausgleichen eujeujeu

                                                           Gruss thaiman
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 21. April 2010, 12:40:07
Hallo Fluso,

auch in Deutschland empfielt es sich, eigene Bauvorhaben dauernd im Blick zu behalten, obwohl deutsche Bauarbeiter (meist) Pläne lesen können.
Besonders in Badezimmern mit begehbarer Dusche (seniorengerecht) habe ich immer wieder gesehen, dass das Wasse schlecht oder gar nicht ablief, weil das erforderliche Gefälle nicht gegeben war.

Ach ja, spar nicht mit Steckdosen - auch nicht im Badezimmer. Egal wie viele Du einbaust, am Ende fehlen immer noch welche. {+

Zur Bauaufsicht: Die "Kreativität" vieler asiatischer Bauwerker ist unglaublich! Es soll gar nicht so selten vorkommen, dass man sie nachgerade fast zwingen muss zu tun, was man selbst erledigt gaben wollte. ;)

Ich wünsch Dir gute Nerven
Wolfram

PS: Zu Bauvorhaben haben die Schwaben ihre ganz eigene Meinung. Eine gängige Weisheit für Bauherren lautet: 's erschte Haus un die erschte Frau so(ll)t einfach net gelte(n)! }}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sitap am 22. April 2010, 08:57:56

Für den Fall, dass Du auf dem Land keinen bewehrten "Sturz" findest, gehe zum Baustoffhändler und kaufe
dort die mit zwei Drähten bewehrte Zaunpfosten aus Beton- sie sind billig und brauchbar bei Mauerwerk
aus Zementstein. Der Querschnitt ist etwa 7 x 7 cm.
 

Anmerkung: Auf dem Land werden Fenster- und Türstürze oft direkt in das Mauerwerk betoniert.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 22. April 2010, 10:02:31

Auch bei Glassbausteinen sind Muster innen, alle wunderbar ausser Einem
Da am Liebsten abends gearbeitet wird, sieht es am Tage so aus
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 22. April 2010, 16:10:14
@sitap Heute um 08:57:56
Zitat
"Auf dem Land werden Fenster- und Türstürze oft direkt in das Mauerwerk betoniert."

Ja, das sind in der Regel bewehrte Betonriegel, welche von Stütze zu Stütze und über Fenster und Türen
hinweg, unmittelbar auf die oberste Steinlage mittels Ortbeton aufbetoniert werden. Diese Riegel
dienen demnach als Sturz und gleichzeitig zur Stabilisierung der meist 67 mm dünnen Mauer.

Das wäre eigentlich eine gute Sache wenn: und nun komme ich zu einer Wiederholung aus diesem Thread:

Wenn die Bewehrungsstähle seitlich kraftschlüssig mit den Betonstützen verbunden werden: (Löcher bohren
und die Stähle seitlich hineinstecken).
Wenn die 67 mm dünnen Mauern und die Betonriegel, vor dem Verputzeuftrag, zur vertikalen Aufnahme
von E- Rohren, durch das Herausspitzen von Gräben nicht gespalten, zersplittert oder gar pulverisiert werden.

Mit dem Verputz können dann alle Schäden überdeckt werden ( mindestens bis zur ersten Rissbildung.)  {+

Hier hat eben das zweischalen Mauerwerk weitere Vorteile- auch beispielsweise bei Umbauten. Nachdem die
äussere Mauerscheibe steht, können die E- Installation und die Feinverteilung der Wasser Zu- und Ableitungen
sichtbar direkt innen auf die äussere Mauer aufgeschraubt werden.
 
Danach wird die innere Mauerscheibe, mit einem freien Luftraum von etwa 60 mm dazwischen, erstellt.
Von der Installation sieht man zuletzt nur die gegen Verschmutzung abgedeckte Anschlussstellen.

Abschliessend werden die Aussenmauer aussen und die Innenmauer innen verputzt. Es gibt demnach keine
Verputz- Mehrleistung gegenüber einem dünnen einschalen- Mauerwerk.

Grüsse
Cee
    
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 22. April 2010, 21:12:09
Zitat
Anmerkung: Auf dem Land werden Fenster- und Türstürze oft direkt in das Mauerwerk betoniert.
@sitap

So wurde es bei mir auch gemacht. Ob die Bewehrungsstähle seitlich mit Löcher in die Betonstützen verankert wurden, das habe ich nicht mitbekommen.
Konnte den Jungs persönlich nicht immer auf die Finger schauen. :}
(http://666kb.com/i/bikyg01orwyicng46.jpg)

@Cee

Das mit dem zweischaligen Mauerwerk hat eindeutig Vorteile. Dies würde ich heute mit Sicherheit so machen. Leider habe ich Deine Beiträge etwas spät
gelesen. Wenn ich einmal nach Thailand auswandere, werde ich dies korrigieren müssen.  >:

Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. April 2010, 00:54:02
@Fluso am 22. April 2010, 21:12:09

Danke für Dein informatives Foto. Darf ich anhand Deines Beispiels nochmals einige Hinweise
anbringen, obwohl ich mich in etwa wiederhole.

Fluso, Du hast demnach für die Innenwände den Q-Con Stein mit 7.5 cm Wandstärke verwendet. Die genormten
Holz- Blockfutter für Türen und Fenster haben eine Tiefe von 9 cm. Mit dem Spezial- Verputz beidseitig der Q-Con
Bausteine werden die Wände ebenfalls knapp 9 cm dick.
 
Wenn wir uns hier vor unserem geistigen Auge vorstellen, dass seitlich von den Blockfuttern auf etwa 1.10 m über
dem Boden, als nächster Schritt Öffnungen zum UP- Einbau der Lichtschalter eingebohrt oder eingespitzt werden,
dann kann man sowas akzeptieren, sofern sorgfältig gearbeitet wird.

Nun müssen aber auch die "Gräben" zum UP- Einbau der Leitungsrohre von der Hauszentrale zu der
Verteilerstelle- zu den Schaltern und Steckdosen und zu den Leuchtenstellen, in die 7.5 cm dünnen Mauern
ausgefräst oder ausgespitzt werden.
 
Ich habe oft beobachtet, dass die Leitungsrohre überall ab Schalter, Steckdose und Leuchtenstellen neben den
Blochfuttern mauerintern, also UP, senkrecht bis in den Dachraum hochgezogen werden und dass dort die
Stromkabel nach dem E- System verknotet werden.

Wenn nun die horizontalen Betonriegel über Türen und Fenster, die man hier auf dem Foto von Fluso sehr schön
sieht, zur Aufnahme der E- Rohre mit einem Querschnitt von ca. 25 mm, nachträglich aufgespitzt werden, dann
entstehen die von mir beschriebenen Schäden an den Mauern und an diesen Riegeln- und an deren Bewehrung!
Das Mauerwerk kann so gebrochen werden und die Riegel verlieren dann ihre Aufgabe, das Mauerwerk als einen
Verbund, die Stabilität der dünnen und ggf. gebrochenen Mauern, welcher Baustein auch immer,
zu gewährleisten.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 28. April 2010, 01:42:19
@Cee

Danke für Deine zusätzlichen Hinweise.
Die Schwächung durch das Aufschlitzen des Betonriegels kann tatsächlich zu einem Problem werden. Bis jetzt habe ich glücklicherweise noch keine solchen Schäden beobachtet. {--
(http://666kb.com/i/biq7wqckvu3w0f0ia.jpg)(http://666kb.com/i/biq7x6nfm598umkpe.jpg)
Die Decke wird heruntergesenkt und die elektrischen Installationen so verdeckt. ;)

Gruss Fluso


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. April 2010, 04:44:06
Fluso, ich gratuliere Dir zu Deinem Beitrag, der die Nr. 700 trägt.

Welche Erfahrung hast Du gemacht, mit welchem Mörtel wurden bei Dir die Rohrschlitze bei den
Q- CON Bausteinen aus Porenbeton, zugemörtelt. Von der Farbe her gesehen, handelt es sich um
Zementmörtel. Es kann sich aber auch um den Spezialmörtel, der von Q-CON herausgegeben wird,
handeln.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: goldie2 am 20. Mai 2010, 16:57:50
Hallo Willkommen ich Grüsse Dich Cee

Ich schau mir dies dann noch genauer an.

gruss goldie2  C--
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: tigerewi am 21. Mai 2010, 16:22:30
Hallo,

hat irgendjemand Erfahrung mit Fertighäusern bzw. thailändischen Anbietern dieser hinsichtlich Qualität, Preis, Garantien und so weiter und so fort und kennt vielleicht auch Anbieter. Bin im Internet bisher nur auf einen Anbieter gestoßen (siehe Link).

http://www.thailand-immobilien.ch/Typ_0_100.html

VG
tiger
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 21. Mai 2010, 17:08:01
hallo tigerewi

das  sind gar keine fertig häüser unter fertig häuser verstehe ich etwas anderes.und die preise sind zuhoch.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: bangkok53 am 21. Mai 2010, 17:18:10
hier noch einige angaben über den preis

bei einstockigen gebäuden muss man zwischen 9 +10 tausend baht rechnen pro gebauter m2.
aber da ist alles inbegriffen.kilmaanlagen in jedem schlafzimmer kuche nach euronorm und alle kuchen geräte
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Mai 2010, 19:54:16
@ goldie2 Gestern um 16:57:50

Das ist ja ein Empfang!
Du warst extrem lange fort und ich habe mir auch eine "Auszeit" gestattet.
 
Zu meinem gascannten Bild meines Planes ein kleines Detail zur Schadenfreude und zur Reizung
der Lachmuskeln hier im Kreise.
Dank der Hilfe aus unserer Mitte, wurde der Plan bekanntlich richtig gedreht und verkleinert. Das
ursprüngliche Riesenstück landete korrekterweise im Mülleimer.

Nun zu meinem Geständnis:
Speziell zur Einscannung des o.e. Planes hier im Forum, habe ich einen Informatiker engagiert.
Das ging dann ja auch blitzschnell und kostete mich "nur" CHF 75.-- Das ist wohl wenig, berücksichtigt
man die erwähnte Grösse...

Dass ich sowas nicht selber konnte, liegt daran, dass die Ausbildung für und die Arbeit an den magischen
Tastaturen, in meinem Atelier immer und zu 100 % von meinem Team (ohne mich) geleistet wurde.
Ich hatte für sowas weder Zeit noch einen Bedarf. Das war möglicherweise falsch- ich kam ja jetzt zur Einsicht.

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: um nicht noch ein Thread zu starten hier
Beitrag von: crazyandy am 10. Juli 2010, 14:59:55

Studie: Über 1400 Dörfer Erdbebengefährdet

Mehr als 1.400 Dörfer in 22 Provinzen in Thailand liegen in Erdbebengefährdeten Gebieten, auch wenn keine unmittelbare Gefahr besteht. Das fand eine Studie des Amtes für Rohstoffe und Geologie heraus.
http://www.thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/studie-ueber-1400-doerfer-erdbebengefaehrdet//back/2/

also bei meiner Ex-Frau habe ich mal ein Mäuerchen hoch gezogen, bei der Stärken dieser Steine würde ich mir ernsthafte Sorgen machen, einzig die Stützen für das Dach waren einigermassen stabil.
Ob das für ein kleines Beben ausreicht  ??? ???, nunja da lebe ich nicht mehr (Isan), wobei es bei meiner neuen  :-* auch nicht wirklich besser aussieht  {[ {[ {[ Sie lebt zum Glück nicht im Erdbeben gefährdeten Gebiet {-- {; ;} .
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 12. Juli 2010, 05:31:35
@crazyandy am 10. Juli 2010, 14:59:55

Schön das Du die Erdbebengafahr erneut thematisierst. Genauso muss man hier auf die Gefahr von
Wasser- und Erddruck aufmerksam machen, damit bei den bauwilligen Häuslebauern aus DACH ein
Problembewusstsein etabliert wird.

Natürlich ist es dann im Endeffekt jedem selber überlassen, vor Beginn der Planung eigene
Untersuchungen, Befragungen zum Ort seiner Wahl, durchzuführen, und seine eigenen Entscheide
zu treffen.

Überigens lassen sich auch bei einem bestehenden Haus, nachträglich erforderliche Verstärkungen
anbringen.

In der CH als Beispiel, wurden und werden zZt. in den einzelnen Dörfern und Regionen sog.
Gefahrenkarten erstellt. Daran abzuleitende bauliche Massnahmen gegen Gefahren, sind heute
Bestandteil des Verfahrens zum Baugesuch.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. Juli 2010, 04:35:02
Welchen Kräften ist eine Baute in einer erdbebengefährdeten Region, bei einem Beben ausgesetzt-
und was nun?


Wenn ich richtig informiert bin, handelt es sich im geografischen Raum Thailand, um "kleinere" Beben.
Bei einem "kleineren" Beben können im Grenzbereich zwischen dem gewachsenen Boden,
der in den gewachsenen Boden hineinreichenden Fundation, Bewegungen in alle horizontalen Richtungen
und in vertikalen Wellen, entstehen.

Während ein Erdbeben sich grossräumig ereignet und zwangsweise, dh. unaufhaltbar auftritt, verhält
sich eine Baute im erdberührenden Bereich demnach in Analogie mit der Erdbewegung. Gleichzeitig entwickelt
die über dem erdberührenden Bereich hochragende Baute eine Eigendynamik mit den berühmten,
oft verheerenden Gebäudeschäden.

Als vager Grundsatz kann gesagt werden, das je geringer eine Baute
über den bebenden Baugrund emporragt, umso geringer ist die Eigendynamik der emporragenden
Baumasse.

In der Praxis bewegt sich demnach ein eingeschossiges Haus in etwa parallel zum bebenden Grund.
Je mehr Geschosse eine Baute hat, bzw je höher eine Baute über den bebenden Grund emporragt,
omso grösser ist das Eigengewicht der Baumasse, einer relativ trägen Masse, die nun zu pendeln beginnt,
die sich verwindet wie ein Zapfenzieher, die sich biegt, "Peitschbewegungen" ausführt usw.

Grüsse
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Alex am 20. Juli 2010, 07:39:32
Also die Thai`s bauen schon , was ich so sehe hier ihre Häuser " Erdbeben gesichert " , indem sie
tiefe Punkt Fundamente setzen , darauf aufbauend die armierten Beton Pfeiler .... deren Zwischen Räume
dann ausgemauert werden .

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/127785773532_IMGP0190.jpg)

Exakt so bauen die auf Sizilien in extrem Erdbeben gefährdeten Gebieten .

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/12778578445_IMGP0191.jpg)

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/127820568932_IMGP0207.jpg)

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/127837555299_IMGP0350.jpg)

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/127875327473_IMGP0373.jpg)

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/12763345372_IMGP1984.jpg)

Bin kein Fachmann auf diesem Gebiet ... aber was  ist an der Bauweise hier
unter den Gesichtspunkten " Erdbeben "  auszusetzen ??

Flut sicher haben sie in Kao Lak aber nicht gebaut ... da wurde gepfuscht , denn die Häuser hatten alle keine
Beton Punkt Fundamente , sondern die Boden Platte wurde einfach in den Sand gesetzt .

Beim Tsunami wurden die Bodenplatten alle unterspült ... das führte zum Einsturz der Häuser !

Aber das war ein internationales Bauprojekt in Kao Lak ...... hier wurde eindeutig gegen jede Vernunft
und rein auf schnellen Profit gebaut .

Alex
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Juli 2010, 02:03:06
@Alex vom 20. Juli 2010, 07:39:32 Ich danke Dir für die interessanten Beispiele.

Darf ich Deine Bilder als Grundlage dafür gebrauchen, um meinen Kommentar den vorausgegangenen
Darstellungen und Diskussionen hier in diesem Thread entsprechend, anzubringen.

Vorweg: Keines der Beispiele ist nach heutige Erkenntnisse zum Schutz gegen Schäden durch
Erdbeben, ausgestattet.

Zur Vereinfachung habe ich die Bilder nummeriert.

1 + 2 vom 29.06.2010: "So bauen die Thais und die I in erdbebengefährdeten Gebieten auf Sizilien."
Mein Kurzkommentar: Riesige Punktfundamente aus vorfabrizierten Betonröhren, gefüllt mit Beton und
daraus hochragend, die Bewehrungsstähle für die Betonstützen. Von Streifenfundamenten mit vorbereiteten
Bewehrungsstähle zur Diagonalversteifung mittels Betonscheiben in Gebäudehöhe, zwischen einigen
Betonstützen platziert, ist nichts zu sehen.

3 vom 02.07.2010 Streifenfundamente mit vorbereiteter Bewehrung für die Betonstützen. Auch hier ist
keinerlei Vorbereitung zum Einbau von Diagonalverstrebungen mittels Betonscheiben, zu sehen.

4 vom 06.07.2010 Vier Betonstützen eingeschalt. Auch hier sind keine Vorkehrungen für mittels
Bewehrung in den Streifenfunfdamente verankerte Diagonalversteifungen aus Betonscheiben, auszumachen.

Hier flutscht mir der Text wieder weg, so dass ich einen Fortsetzung schreiben muss.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Juli 2010, 02:55:33
@Alex Fortsetzung

5. 09.07.2010 Streifenfundamente mit betonierten Betonstützen und Bodenplatte, allerdings ohne
jegliche Aussteifung aus bewehrten Betonscheiben, die von den Streifenfundamenten bis zum Dach reichen.

6. 10.o6.2010 Streifenfundamente mit einem Wald aus betonierten Stützen im Erdgeschoss und der
betonierten Bodenplatte. Im 1. Stock eine betonierte Betonplatte als Geschossboden. Darüber hochgezogene
Betonstützen in geringerer Dimension. Die oberen Betonstützen sind nicht mittels einem oben
abschliessenden, bewehrten Betonkranz, als Verflechtung der Betonstützen unter dem Dach, ausgestattet.

Dagegen wurde ein umlaufender Kranz aus vorfabrizierten Stahlprofilen der Dachkonstruktion angebracht
und mit der Bewehrung der Stützen gelenkig verschweisst. (Die sind so).

Die Felder zwischen den Stützen sind mittels weissem Mauerwerk aus Porenbeton ausgefacht.

Aussteifungen aus einigen nach statischen Kriterien zu platzierende Scheiben aus bewehrtem
Beton ab Streifenfundament bis zur Dachkonstruktion, fehlen auch hier, donnerwetter!

Nochmals: Mauerwerk zur Auffüllung zwischen Betonstützen, ist als primäre Verbesserung der
Baustruktur und zum Schutz von Leben im Fall von Erdbeben, eine reine Augenwischerei!
Mauerwerk aus den ueblichen 6 cm Zementsteinmauern zerplatzt bei einem Erdbeben zu Kleinteilen.

Porenbeton ist als das einzusetzen, wofür diesses Hightech- Produkt aus DACH konstruiert wurde: als eine
Kombination von rationell herzustellendem Mauerwerk und hervorragender Wärmedämmung.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Juli 2010, 03:08:39
Werte Häuslebauer, schaut doch noch einmal in vorangehende Texte oder- in aller Bescheidenheit,
das Denkmodell zu und mit meinem Grundriss an.

Weitere Infos: www.baudyn.ch
www.sgeb.ch
oder
www.umwelt-schweiz.ch / Erdbeben Publikationen
www.ibk.ethz.ch

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 23. Juli 2010, 19:21:10
Und noch eine Antwort aus den oe. Unterlagen, eine Antwort zu Mehrkosten.

In Ermangelung von Unterlagen aus TH, zitiere ich aus der CH, wo Erhebungen zuverlässig erstellt werden.
Setzen wir voraus, dass die SIA- Normen mit den EU- Normen, den DIN- Normen, kompatibel sind.

Zitat aus: "Das Wichtigste zum erdbebensicheren Bauen - kurz und bündig"

"Erdbebensicher bedeutet in der Terminologie der SIA-Normen, dass ein Gebäude beim sogenannten
"Bemessungsbeben" nicht einstürzt und noch evakuierbar ist.(...)Es kann jedoch so stark beschädigt sein,
dass es abgerissen werden muss.(...)

Die Mehrkosten für das erdbebensichere Bauen betragen bei neuen
Gebäuden zwischen 0 und 1% (im Mittel 0.3%) der Baukosten. Eine Ertüchtigung bestehender Gebäude
kostet zwischen 0.5 und 30% (im Mittel ca. 5%) des Gebäudewertes(..) Zitat Ende

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 24. Juli 2010, 22:19:39
(http://666kb.com/i/bl7aih8py69pqlrl4.jpg)vorher(http://666kb.com/i/bl7aj6is5fkm56l0o.jpg)nachher

Blaudach-Erbauer Fluso hat die Einzahlung für das nächste Leben gemacht und die guten Geister freundlich gestimmt. Mein Karma hat sich dadurch eindeutig verbessert. ]-[

Nun muss meine Schwiegermutter mit ganzem Familienanhang, mit Hund, Katzen und Hühner nur noch einziehen. }}

Erdbebensicher ist es zwar nicht, aber dafür leicht gebaut. {--

Gruss Fluso

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: camaro63 am 24. Juli 2010, 23:37:57
is aber ein schönes urchiges Blaudächle  ;} und drunter is 8)ch die Waschküch oder 's scheishäusle?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 25. Juli 2010, 00:23:05
@ Fluso,
da haste aber ein Wunderschönes Blaudach hat der Nachbar auch so eins. ???
Das passt Gut zu den Grünen Palmen. C-- C--
Und die Wände sind die aus Stein,und mit Holz Verkleidet.
Was mir da alles Einfällt,so Untenrum. :D
Wenn du noch eins Baust,dann wird es noch Schöner. 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Juli 2010, 01:23:47
@ Fluso

Wenn Dein Häusle in einer Zone steht, wo sich keine Erdbeben ereignen, dann gratuliere ich Dir zu Deinem
lustigen, gekonnt umgebauten Werk.
 
Das Haus steht wie die traditionellen Thaihäuser auf dem Land, auf Stelzen. In Schatten des Erdgeschosses
ist ein kühler, luftiger Lebensraum. Auch in 1. Stock hast Du zudem einen offenen Schattenplatz eingerichtet,
prima! Hättest Du im geschlossenen Block im Erdgeschoss die Treppe nach oben untergebracht, das wäre
insofern sehr schlau, weil die Königskobra als Beispiel, die ja gerne klettert, nicht zu Besuch kommen kann,
auch wenn das Kuschelkaninchen im Käfig neben dem Bettchen Deiner Tochter noch so gut schmecken tät.
Nun, zweifellos sind die zwei Aussentreppen konfortabler im täglichen Gebrauch.

Für den Fall, dass bei Dir in der Vergangenheit doch kleinere Erdbeben aufgetreten sind, dann ist das geringe
Gewicht des 1. Stockes in Holzkonstruktion ein Vorteil. Sage es uns, wir können dann gemeinsam nach einer
einfachen Verstärkung der EG- Konstruktion suchen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Alex am 25. Juli 2010, 07:14:23
@ CEE ,

erst mal ein verspätetes Dankeschön für die auch für einen Laien wie ich einer bin verständlichen Erklärungen
zu meinen eingesetzten Fotos .

Eine Frage habe ich dann aber doch .....

(http://www.dritimage.de/uploads/bilder/127820568932_IMGP0207.jpg)

Diese großen runden Punkt Fundamente auf den Bildern wurden doch mit Streifen , die ebenfalls
alle Stahl armiert waren ... wie auch die Pfeiler und die Aussermauer  ....... mit Streifen verbunden ,
bevor die Verschalung der Grundplatte darauf gesetzt wurde und die Grundplatte ebenfalls Stahl
armiert gegossen wurde .

Sorry für eventuell Dir dumm vorkommende Fragen ... ich bin kein Bau Fachmann .

Gruß Alex
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: catsail am 25. Juli 2010, 17:22:05
Also, dieses Fundament reicht mal für einen Lokomotivschuppen, oder ein 8stöckiges Condo.
In D A CH werden Einfamilienhäuser  komplett auf Schaumstoffplatten aufgebaut und gut is.
http://www.floortech-fundamente.de/fotos-vom-bauaublauf.html (http://www.floortech-fundamente.de/fotos-vom-bauaublauf.html)
 Was mir in LOS allerdings fehlt ist eine Feuchtigkeitsabdichtung der Bodenplatte gegen aufsteigende Erdfeuchte.

LG
cs
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Juli 2010, 18:44:11
@catsail Heute um 17:22:05

Zitat: In DACH werden Einfamilienhäuser komplett auf Schaumstoffplatten aufgebaut und gut is."

In DACH müssen wir die Häuser ringsum, also auch gegen das kalte Erdreich, gegen Kälte Schützen-
120 mm dick und mehr. Das machen wir mittels geschlossenporigen Kunststoff- oder Glasschaumplatten
mit der Fähigkeit dauerhaft ausreichend hoher Lastaufnahme.
 
Auch mit der Feuchtigkeitsabdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit hast Du recht.

Dieses Thema
wurde für TH weiter vorne auch in Deinem Sinn behandelt. Der zweite wichtige Grund einer überlappenden
und mittels Klebeband verklebten Kunststofffolie zwischen der planierten Auflage für die Bodenplatte und
dem Ortbeton der Bodenplatte, ist die Vorsorge, dass bei der Verdichtung des Betons, dieser sich nicht
entmischen kann. Die mit Zement hochangereicherte "Bojacke" (Dialekt), also eine Sauce aus Wasser und Cement,
hat die Tendenz, durch den gemischten Beton nach unten zu fliessen und ohne die erw. Schutzfolie im
Erdreich zu versickern. Überig bleibt ein Magerbeton, also ein Rest aus Betonkies mit wenig Zementanteil.
Eine solche Bodenplatte ist sehr bruchanfällig und lässt Feuchtigkeit hochsteigen.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: schlomo am 26. Juli 2010, 10:36:15
moin, ich habe immer wieder von wasserkühlungen für klimaanlagen gehört.
nach einer kurzen recherche hierzu die beiden nachstehenden links gefunden:

http://ezmister.com/index2.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=16&category_id=6&option=com_virtuemart&Itemid=53&vmcchk=1&Itemid=53&pop=1&tmpl=component
http://www.coolnsave.com//index.php/How-Does-it-Work.html

Handelt sich hierbei um einen einfachen Sprühmechanismus, welcher durch den Luftstrom des Kompressors aktiviert wird.
D.h. es ist keine elektr. Installation notwendig. nur n einfacher Wasserschlauch.

Denkt Ihr das funktioniert tatsächlich wie beschrieben?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 26. Juli 2010, 17:12:54
Zitat
da haste aber ein Wunderschönes Blaudach hat der Nachbar auch so eins.
@Isan Yamaha
Der Nachbar hat ein braunes Ziegeldach und muss leider noch 11 Monate in der Schweiz aushalten bis er endgültig nach Phetchabun (ich hoffe kein Erdbebengebiet) auswandert. :(
Zitat
Und die Wände sind die aus Stein,und mit Holz Verkleidet.
@Isan Yamaha
Die Wände sind nur mit Holz verkleidet. Das Holz der alten Hütte wurde entwurmt, neu angeschliffen, versiegelt und vor allem für den Boden wieder verwendet.
Die Bauweise der Thais ist schlicht aber zweckmässig.
(http://666kb.com/i/bl93jl0irxy099niy.jpg)
Zitat
Was mir da alles Einfällt,so Untenrum.
Wenn du noch eins Baust,dann wird es noch Schöner. 
@Isan Yamaha
Das verstehe ich nicht, das musst Du mir etwas genauer erklären! ???

@Cee
Danke für Deine positive Beurteilung.
Ich glaube nicht, dass die Königskobra am zähen Fleisch meiner Schwiegermutter die Zähne ausbeissen wird. {--
Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 26. Juli 2010, 17:41:22
Ich würde die Pfeiler,mit Fliesen versehen,und den Betonboden auch.
Dann würde ich im Haus die Innenwände Verkleiten mit Rigipsplatten und dahinter Rockwool, und vor
die Fenster Fliegedraht machen.
Und am Dach würde ich eine Dachrinne anbringen.
Und die Platten,unter der Decke sind nix,da nimmt man die Großen Rigipsplatten.
Und bei dem Fussboden,da Verzieht sich das Holz.
Woher ich das alles weis,ich habe es schon alles gesehen in der Pampas.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 26. Juli 2010, 18:12:24
@Isan Yamaha

Danke für Deine guten Ratschläge. ;}
Ich werde sicherlich später noch daran arbeiten müssen. Dies aber nur als willkommene Beschäftigung in Thailand.
Solange aber meine Schwiegermutter (mit familiärem Anhang) voll und ganz zufrieden ist, werde ich keine neuen Geister wecken.  {--

Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: farang am 26. Juli 2010, 20:34:31
@Isan Yamaha
Solange aber meine Schwiegermutter (mit familiärem Anhang) voll und ganz zufrieden ist, werde ich keine neuen Geister wecken.  {--
Gruss Fluso

Da fehlt ja unterm Haus noch der Picup und die Mopeds,alles schön der Reihe nach. }}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 30. Juli 2010, 19:36:22

(http://666kb.com/i/bld9gbhlwr981c4c3.jpg)

@ Alex, wie Du siehst, nützen extrem gute Fundamente bei einem Erdbeben erst dann etwas,
wenn man darauf auch Diagonalverstrebungen aus Scheiben in bewehrtem Beton anbringt und diese
bis zum Dach hochzieht. Jede Aussteifung zwischen Betonstützen, aus Mauerwerk, platzt bei einem starken
Erdbeben wie eine Granate und dann...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 14. August 2010, 15:38:11
Bei Überschwemmungen hingegen sind die in Deinen Bildern,@ Alex, vorgestellten Streifenfundamente,
die ihrerseits auf tief ins Erdreich reichenden Betonrohre gelagert sind, natürlich eine weitgehend, hieb- und
stichfeste Sache.

Wir sehen gerade jetzt im TV und in den Printmedien, was passiert, wenn Häuser unterspült werden. Wo
und wie soll so ein Haus mit schlecht verankerten Fundamenten denn seine Stabilität hernehmen und behalten,
wenn reissende Fluten Erde und Kies unter dem Haus einfach wegspülen?

Die von Alex geposteten Betonrohre wirken in so einem Fall wie die Wurzeln eines Stockzahnes, um es
bildhaft auszudrücken.

Was wir gerade jetzt gut beobachten können, ist, dass Mauerwerk der Wände durch den Wasserdruck
zerfleddert und einfach weggespült wird.

Nochmals: Wem sein Häusele und eine Verbesserung der Sicherheit für die Bewohner am Herzen liegt,
der erörtert durch Befragungen und durch Beobachtungen mögliche Fliessrichtungen von Wasser und
Erdrutschen bei Überschwemmungen.

Mache dasselbe wie wir es in DACH gegen Lawinen tun. Erstelle die Aussenwänden auf der exponierten Seite
in bewehrtem und verankertem Ortbeton und ziehe diese Scheiben ein Stück um die Hausecken herum, so
dass eine stabil stehende "Halbkiste" entsteht.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. September 2010, 17:49:55

Treppen, die Berechnung

Bei Treppen hat jeder seine Erfahrung gemacht, zumindest in der Nutzung derselben. Einigen bereitet
Treppen zu steigen eine grosse Ermüdung, für Andere sind sie eine sportliche Herausforderung. Dritte
stolpern über ungleich hohe "Steigungen" bei den einzelnen Stufen, für Rollstuhlfahrer sind sie ohne
Geländerlift ein unüberwindbares Hindernis und zuletzt sind Treppen in Filmen eine Möglichkeit, Menschen
zum Absturz zu bringen und diesen dramatisch in Szene zu setzen.

Für denjenigen der eine Treppe plant, gibt es einige Dinge zu beachten, die sehr wichtig sind. Um einer
übermässigen Ermüdung vorzubeugen, geht der Planer von einem Schrittmass von ca. 60- bis 64 cm
aus.

Auf die Konstruktion umgesetzt bedeutet das: Eine Auftrittbreite(ATB) und 2 Steigungshöhen(STH) sollten
zusammenca. 63 cm ergeben. Dabei sollte der Auftritt(A), also der horizontale Teil einer Stufe etwa 26 cm
breit sein. 63 cm - 26 cm (ATB), verbleiben noch 37 cm, geteilt durch 2 Steigungen(ST), ergibt eine
Steigungshöhe(STH) einer Stufe von 18,5 cm.

Bei älteren Menschen kann das Schrittmass auf beispielsweise 60 cm verkleinert
werden. Bei 26 cm Auftrittbreite(ATB) werden dann die Steigungshöhen(STH) auf 17 cm reduziert. So kann
der Planer die Nutzung der Treppe den Benutzern anpassen.

Umgekehrt sind womöglich, beispielseise bei einem Umbau, die Geschosshöhe(GSH); die Höhe von oberkant
fertigem Boden zu oberkant des fertigen Bodens im darüberliegenden Geschoss, gegeben. Wenn in der
Laufllinie(LL), (die Treppenlänge von oben gesehen,) keine bauliche Beschränkung besteht, könnte eine
Treppe wie folgt aussehen:


13 Steigungen(ST) x 18,5 cm Steigungshöhe(STH) = 240.5 cm Geschosshöhe(GSH)


Skizziere als Hilfe auf einem Zettel die Treppe mit 13 Steigungen(ST) und entdecke, dass es 12 Auftritte(A)
ergibt. Die Böden werden dabei nicht gerechnet. Bei einem Zwischenpodest wird dieses mitgerechnet.

Nun zur Lauflinie (LL).
12 Auftritt(A) x 26 cm Auftrittbreite(ATB) = 312 cm Lauflinie(LL)

Mache Dir dabei eine kleine Handskizze und du siehst: lange Rede kurzer Sinn.

 :)
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. September 2010, 17:46:50

Treppen- Art

Im Gegensatz zur Notrutsche bei Flugzeugen, der Wasserrutsche im Schwimmbad und so, ermöglicht
uns die Treppe, nach oben und nach unten zu steigen. Man kann auf der Treppe flanieren. Damen
können mehr oder weniger diskret, besonders aus der Froschperspektive gesehen, die langen, schönen
Beine und mehr, zelebrieren. Herrschaften mit "mehrbesser- Allüren" können sich an anmutig
geschwungenen Geländern entleng aus der privaten Höhe nach unten zur Ebene des gemeinen Volkes
bewegen.

Jugentliche und Alternative Gruppen können sich hier, besonders bei Aussentreppen in Parks und unter
historischen Gebäuden, wie Spatzen um die Brotkrümmel herum versammeln, können einer Gitarre
zuhören oder in einem kollektiv schöpferischen Akt Pläne schmieden, wie zu erreichen sei, dass sie
weiterhin hier sitzen bleiben und die Fussgänger dort unten, diejenigen mit den arbeitsam schnellen
Schritten, sich in Zukunft, nachhaltig zu ihnen gesellen können.

Die einläufige, gerade Treppe
führt von einer unteren Etage zur nächsten Etage, in einem Zug. Der Platzanspruch ist relativ gering
und sofern die Geschosshöhe(GSH) nicht allzu gross ist, meistens hat diese Treppe auf beiden Seiten
ein Geländer, ist diese Treppe leicht zu begehen, auch für ältere Leute.

Für Behinderte Menschen im Rollstuhl, wird an einem der geraden Seiten ein Geländerlift montiert,
der, weil keine Bögen und Zwischenpodeste mit Richtungsänderungen zu überwinden sind,
kostenmässig relativ günstig zu erstellen ist.

Hier flutscht der Text, Fortsetung folgt.   
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. September 2010, 03:42:27
Ich habe heute den 24. 9. weitere Treppen beschrieben, bei der Materie doch kein geringer Aufwand.
Als ich auf "Schreiben" tippte, hat mich der TIP buchstäblich rausgeschmissen. Es war nach MEZ 1845 h.
Nach dem Druck auf den Knopf bewegte sich nichts. Daraufhin wollte ich wenigstens den Text retten,
dh. ihn kopieren. Wie beim Donnerwetter kann man in einem solchen Fall einen soeben geschriebenen
Text und nur diesen Text speichern oder Kopieren um ihn dann zu senden, wenn die Kiste wieder funzt?
Der berüchtigte Text lautete: Die Webseite kann nicht angezeigt werden- basta.

 :-\
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 25. September 2010, 04:00:22
hallo Cee,

das kenn ich und hab mich immer maßlos drüber aufgeregt. aber nachdem das mir öfters passiert ist mach ich es jetzt anders. ich schreibe alle wichtigen texte im Word und kopiere die dann in das entsprechende "fenster", z.B. hier ins forum. mach ich auch bei textfeldern von bestellungen, beschwerden usw.
hat u.a. den vorteil das du alle texte auch auf deinem composter speichern kannst

 ;D


EDIT: Überflüssiges Vollzitat entfernt.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: hellmut am 25. September 2010, 05:33:24
@ Cee, in deinem Fall war der TIP Server nicht erreichbar. Entweder lag es am Server (das passiert in letzter Zeit häufig), oder deine Internetverbindung war ausgefallen.

Beides ist kein Beinbruch sofern du mit Firefox surfst.
Einfach so oft auf den grünen Knopf oben links "eine Seite zurück" klicken, bis dein Text wieder erscheint.

PS: Danke für deine Erklärung, welchem Zweck Treppen dienen.  ;}

Das hat mich besonders fasziniert:
Zitat
Jugentliche und Alternative Gruppen können ... besonders bei Aussentreppen ... unter historischen Gebäuden... einer Gitarre zuhören

Ich hatte es heute Abend ausprobiert,  doch leider keine Gitarre gehört!  {[
Frage: War die Treppe evtl. zu schmal, zu steil oder das Gebäude nicht historisch genug?  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. September 2010, 16:10:40
Meinen Dank für die Ratschläge, an
@ stefano Heute um 04:00:22 und an @ hellmut Heute um 05:33: 24

"Gehe ich recht in der Annahme", ich erinnere mich noch sehr gut an diesen Spruch bei "wer bin ich" oder so,
mit dem berühmtesten Sparschwein in der deutschen Geschichte, also: dass Ihr aus DACH geschrieben
habt.

Bei diesen "Aussentreppen in Parks und unter historischen Gebäuden," denke ich spontan an Rom, Florenz,
oder auch und ganz naheliegend an die bei meistens schönem Wetter reich bevölkerte Treppe vor der
Kirche auf dem Pl. Saint-Francois in Lausanne.

Habt Ihr bemerkt, mit welcher Raffinesse die Baukünstler aus vergangenen Zeiten bei solchen Treppen, die
oft als haushohe Sockel für wichtige Gebäude gebaut sind, gearbeitet haben? Bei geraden oder
stichbogenförmigen Treppen als Beispiel, haben sie den Mittelbereich angehoben und die Stufen zur Seite
hin, leicht abfallen lessen- wohl nicht nur deshalb, damit das Regenwasser zur Seite abfliessen kann.

Eine vergleichbare visuelle Streicheleinheit fürs Auge, ist bei historisch wertvollen Gebäuden
in Thailand der Umgang mit der Vertikalen. Hier und selbst bei Holzhäusern auf dem Land, sind die
Aussenwände von unten nach oben, nach innen schräg gestellt. Durch diese "Verjüngung" nach oben,
verändert sich für das Auge die Perspektive, die Gebäude wirken höher und eleganter.

 ;}
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 26. September 2010, 00:25:24
2. Die einläufige gerade Treppe mit Zwischenpodest

führt ebenfalls von einer zur nächsten Etage. Der Treppenlauf wird aber ca. in der Mitte durch ein Podest
unterbrochen. Auf dem Podest kann man sich durch einige Schritte in horizontaler Richtung leicht erholen.
In Österreich als Beispiel, ist ein Zwischenpodest ab einer gewissen Geschosshöhe(GSH) vorgeschrieben.

Für behinderte Menschen im Rollstuhl verändert sich nichts. Ein Geländerlift wird aber für einen Investor,
wegen der Horizontale beim Podest mit den zwei vertikalen Richtungsänderungen, etwas teurer.

3. Die geteilte, gerade Treppe mit zwei Richtungsänderungen und einem Zwischenpodest

Auch hier wird die Geschosshöhe(GSH) durch ein Zwischenpodest unterbrochen. Die erste Treppenhälfte
führt auf das Podest, dann folgt eine 90 Grad Drehung, ein Paar Schritte auf dem Podest, eine weitere
90 Grad Drehung und ein Aufstieg über die zweite Treppenhälfte in gegenläufiger Richtung zur nächsten
Geschossebene. Diese Treppe ist wegen den kurzen Treppenhälften in entgegengesetzter Richtung und
dem quergestellten Zwischenpodest, als verhältnismässig sicher hervorzuheben.
 
Für den Menschen im Rollstuhl führt ein Treppenlift in der Regel dem Aussengeländer entlang. Für den
Investor ist diese Variante wegen den vier Richtungsänderungen in horizontaler und vertikaler Richtung,
die bisher teuerste.

3.1 Diese Treppe kann sich auch um einen Liftschacht, anselle des Treppenauges, herumwinden. Einziger
Unterschied ist der, dass das Podest um ca. das Aussenmass des Liftschachtes, länger wird. Ein
Geländerlift entfällt in diesem Fall, klar doch.

Zum besseren Verständniss werde ich später, im Anschluss an die Beschreibungen, eine Skitze der
Varianten posten.

 ???
Cee 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 26. September 2010, 17:15:10
Ohne Nummer

Die verwundene Treppe des gesellschaftlichen "Aufstiegs"

Interessant ist die Tatsache, dass diese imaginäre "Treppe" vorwärts bestiegen wird, während
der Abstieg meistens im Rückwärtsgang bis hin zum freien Fall, erfolgt. Weiter ist diese Treppe
für einen "Investor" physisch wohl nicht existent. Er schafft gesellschaftliche Anreize, verwendet
oder missbraucht den inkarnierten Ehrgeiz in der Psyche des Menschen und lässt die Heerscharen
steigen und fallen, frei nach der Beschaffenheit der "harten Haut" an den Ellbogen, bei erfolgreichen
Individuen.

Eine interessante Beobachtung besteht darin, dass besonders erfolgreiche "Treppensteiger
hin zum Erfolg", oft oder meistens von Geburt an oder durch die Prozesse im Verlaufe des Lebens,
sogar über eine harte Haut an der Seele verfügen.

Literaturhinweis dazu: "Der Sieger bleibt allein" von Paulo Coelho, Diogenes Verlag AG Zürich,
ISBN 978 3 257 06719 4

 }{
Cee
  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 30. September 2010, 17:46:03
4. Die "split level" Treppe mit halbversetzten Etagen, ca 1/2 Geschosshöhe(GSH) + ca 1/2  (GSG)

Wie in der Überschrift ersichtlich und in der Fachwelt gängig, ist der "neudeutsche" Begriff "split level"
eigentlich kurz und bündig. In der Architektur "war" eine Zeitlang eine Mode weit verbreitet, die Mode
der Podeste einerseits und der geteilten Geschosshöhe.
 
Diese Mode war nicht nur im Wohnungsbau weit verbreitet, auch in der Gastronomie war und ist das
"oben sitzen" und "die da unten", ein oft angewandtes Gestaltungselement. Durch die Ergänzung der Räume
durch weitere Ebenen im vertkalen Bereich, also durch mehrere und erhöhte Ebenen, konnte und kann in so
mancher Kneipe, Beiz oder Bar usw, eine ganz besondere Ambiente eingebracht werden.

Im Wohnungsbau ist so mancher Bauherr, besonders bei fortgeschrittenem Alter, zur Einsicht gelangt, dass
das ewige "stägeliuf- stägeliab" ein kräfteraubendes Hindernis sei. Zudem wird durch den Einbau eines
Podests, der umbaute Raum, oft unnötig und zusätzlich "parzelliert".

Sofern ein Podest nur "aufgesetzt" ist, kann man es später relativ einfach herausreissen. Bei einer
"split level" Bauweise ist in der Regel eine Rückführung auf eine Ebene nur durch grossen Umbauten möglich.
Bedenken wir, dass wir alle älter werden und wer weis, ob nicht hie und da einer unter uns, einmal
auf Krücken oder auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Ein Podest kann um eine oder mehrere Treppenstufen erhöht sein. Bei einer "split level" Architektur, führt
eine meist gerade, kurze Treppe auf eine Zwischetage. Von dort führt eine zweite gerade, kurze Trepe
ins eigentliche Obergeschoss. Neben den erwähnten Nachteilen besteht für den Bewohner der Vorteil
der kurzen Treppen mit der Verschnauf - und der Wohnmöglichkeitauf auf der Zwischetage.

Bei einer raffinierten Architektur werden in enger Verbindung stehende Wohnfunktionen auf der einen
oder der anderen Ebene zusammengefasst, so dass ein zwangsweises Rauf und Runter, reduziert werden
kann.

Auch hier ist ein Geländerlift relativ günstig anzubringen. Allerdings sind die kurzen Treppen oft an
unterschiedlicher Stellen Angebracht, so dass es dann zumindest je ein Fahrgerät an zwei oder mehreren
Stellen erfordert, eine teure Sache.

 ???
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. Oktober 2010, 00:32:48

5. Die Wendeltreppe

Die einfache Wendeltreppe "windet" sich in der Regel um ein "Treppenauge" herum. Das Zentrum
des Treppenauges ist für den Konstrukteur die Stelle, wo er seinen Zirkel, zur Konstruktion der
Treppe, ansetzt.

Das Treppenauge kann sich nach der Steigung der Treppe emporwinden. Es kann
aus einzelnen Elementen bestehen, die wie eine Wirblsäule aufeinandergeschichtet sind, wo
die einzelnen Stufen ihren Halt dadurch erhalten, indem sie zwischen den Elementwürfeln eingeklemmt
werden, nur einige Beispiele. Solche Wendeltreppen werden oft wegen einem geringen Platzengebot
eingesetzt, das für gute Kletterer und Schwindelfreie.

Die Kombination: geringer Durchmesser des Treppenauges, zB. 20 cm, in Kombination mit einer kleinen
Auftrittlänge der Stufen, zB. 1.0 m, ergibt einen Durchmesser von 2.20 m. Die Lauflinie und hier die Auftrittbreite,
wird mit dem Zirkel in der Mitte der Auftrittlänge, also 10 cm + 50 cm = 60 cm ab Mitte des Treppenauges,
eingezeichnet.

Wenn ich nun eine Treppe mit 13 Steigungen und 12 Auftritte vorsehe, wenn ich weiter die errechnete
Auftrittbreite(ATB) von 25 cm bei der Lauflinie (LL) einzeichne, dann verrät mir die Zeichnung, weshalb
eine Wendeltreppe gefährlich sein kann. 

Beim Treppenauge mit dem o.e. Durchmesser von 20 cm. laufen alle Auftritte keilförmig zusammen.
Die Auftrittbreite(ATB) ist hier zB. nur noch 8-10 cm, demnach gefährlich schmal. Dagegen driftet die ATB
zum äusseren Treppenrand hin, keilförmig auseinander. Die ATB kann hier doppelt so breit sein wie beim eingangs
errechneten Verhältnis: 1 ATB + 2 STH = 63 cm.

Aussen ist das Steigungsverhältnis zu gross und beim Treppenauge besteht Absturzgefahr.

Profis begegnen dem Problem dadurch, indem sie anstelle eines Treppenauges im
Zentrum der Treppe, einen grosszügigeren Kreisdurchmesser, beispielweise 1.0 m, einplanen.
Von einer platzsparenden Wendeltreppe kann dann allerdings nicht mehr die Rede sein.

 :-[
Cee        
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 08. Oktober 2010, 03:23:51
Ne, Wendeltreppe und raumsparend? Wohl kaum!
Aber bei sehr viel Raum kann die Wendeltreppe ein nettes Stilelement sein..

Die "Treppenvorstellung" ist klasse!
Persönlich neige ich aktuell zur einläufigen geraden Treppe. ???

Mach bitte weiter

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Fluso am 08. Oktober 2010, 15:35:19
Zitat
Persönlich neige ich aktuell zur einläufigen geraden Treppe.
@drwkempf

Meinst Du vielleicht so ?

(http://666kb.com/i/bnc23yod6v630cfuf.jpg)Gruss Fluso
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 08. Oktober 2010, 16:38:37
@ Fluso Heute um 15:35:19

Darf ich unserem drwkempf in die Antwort fallen:

Fluso, danke für Dein Bild. Hier handelt es sich um eine Treppe nach 3. Die geteilte, gerade Treppe mit
2 Richtungsänderungen und einem Zwischenpodest.

Um die hohe Sicherheit dieser Treppe zu unterstreichen sei erwähnt, dass Fluchttreppen genauso gebaut sind.
das Konzept der einzelnen Treppe 3. wird dann jeweils in vertikaler Richtung, nach Geschoss- und
Gebäudehöhe, addiert.

Das Treppenauge befindet sich bei den drei Geländerpfosten hier im Foto von Fluso.

 :)
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 15. November 2010, 18:09:12
@ Fluso am 08. Oktober 2010 15:35:19

Ich mache noch einen dringenden Hinweis zu der von Dir fotografierten Treppe:

Diese Treppe ist deshalb relativ sicher, weil ein Sturz nur über eine halbe Geschosshöhe
erfolgen "kann". Beispielsweise wird ein Sturz aus dem Obergeschoss (OG) beim Podest
in den meisten Fällen gestoppt.

Auf Deinem Foto ist aber eine gefährliche Falle eingebaut. Ein stürzender
Mensch wird, wie gesagt, beim Podest gestoppt. Hier rollt er womöglich bis an die Aussenwand.
Die Aussenwand wird demnach durch den rollenden Körper einer schlagartigen Belastung ausgesetzt.

In Deinem Fall sind genau bei der Aussenwand, auf der Ebene des Podestbodens, zwei grossflächige
Fenster eingebaut. im schlimmsten Fall kann der rollende Körper ein Fenster durchschlagen und
der Mensch stürzt der Aussenfassade entlang, hinunter- sofern diese Fenster nicht mit druck und
schlagfestem Glas ausgerüstet sind - sind sie das in Thailand?

 {--
Cee
 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Koarl am 20. November 2010, 13:36:51
eine Frage an die Wissenden:

gibt's in Thailand PU-Schaum in Dosen?

Wenn ja, wie heissen die Dinger und wo bekommt man die?

Danke fuer zielfuehrende Hinweise!

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 20. November 2010, 14:07:24
Hallo Koarl


Hier im Isaan habe ich PU-Schaum in Dosen nur bei wenigen Baumaerkten gesehen.  Z.B. bei Global in Khon Kaen
Fuer die gebotene Qualitaet sehr teuer (ab 700 Baht), meist sehr alt, und sogar relativ frische Dosen sind nur halb so ergiebig, wie in Deutschland gekaufte Billig-Schaeume.  {:}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Koarl am 20. November 2010, 14:27:17
wenn ich nicht zu einem akzeptablen Preis fuendig werde, nehm ich naechstes Mal ein paar Dosen von Oesterreich mit!

Danke fuer den Tip, ich fahre am Montag zum Einkaufen nach KKC, da schau ich mal vorbei!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 20. November 2010, 15:11:49
@Koarl

Ich hatte auch 2 Dosen Ein-Komponenten-Schaum aus Deutschland mitgenommen, aber sie reichten leider nicht.

Im "Global" hatten sie im Februar nur ewig alten PU-Schaum.
An der gleichen Strasse liegt ungefaehr 1 km weiter (Richtung Chum Phae, auch auf der linken Seite) ein wesentlich kleinerer Baumarkt mit Namen "Tool Concept" oder so aehnlich. Die hatten im Februar PU-Schaum-Dosen, die erst 18 Monate alt waren.  :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Grüner am 20. November 2010, 17:44:43
DIE Schaumexperten. http://www.german.lohr-trade.com/Company.htm

Karl Lohr kann Dir bestimmt sagen, wo Du gute frische Qualität in Dosen bekommst. Das Zeug zu importieren, würde ich mir sparen. Nimm lieber ne gute Salami mit!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 20. November 2010, 19:02:37
die bekommst auch gar nicht ins Flugzeugrein, weil der Inhalt feuergefährlich ist.
die haben mir in Frankfurt sogar mal ne Dose Ballistol weg genommen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 20. November 2010, 19:32:06
Mit Emirates z.B. wird es nicht gehen, mit Air Berlin z.B. schon.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sitap am 20. November 2010, 20:32:46
Ich kaufe PU-Schaum im Home Pro (Udon Thani). Und zwar "Sika Boom AP". Wenn eine Dose keinen richtigen Schaum gibt, was ab und zu vorkommt, bringe ich die Dose (mit Quittung!!!!) zum Home Pro zurück und erhalte anstandslos eine neue dafür. Gemäss auf dem Boden aufgedruckten Datum sind die Dosen meistens ok. Die auf der Dose angegebenen 30 Liter (+/- 3 Liter) Schaum werden in etwa erreicht.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 20. November 2010, 21:24:31
Guter Tipp. Werde ich mir merken.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: tolää am 21. November 2010, 11:25:41
 
  Ein Bekannter meiner Frau ist Gebiets-Vertreter für :                  

NANOWHITE                  
www.028884000.com                  
                  
 Entfernung aller Arten von Schädlingen während der gesamten Lebensdauer von Gebäuden                   
                  
So wie ichs verstanden habe,wirkt das *Mittel* nicht wie bekannter Ungeziefer-Spray.                  
Termiten,Ameisen,Käfer,  usw.werden nicht sofort vernichtet,                  
sondern sie ganzen Kolonien können keine Nahrung mehr aufnehmen und verhungern.                  
Hat einer von Euch sein Haus schon `damit *behandeln* lassen?                  
bin dankbar für Erfahrungsberichte                  
                  
Gruss  tolää                  

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: thaiman † am 21. November 2010, 18:29:07

Hallo tolaeae
ganz dumme Frage lebenslange Dauer, wie lang?  Jetzt Scherz beiseite.
Kannst Du nicht ein Foto einblenden MANOWHITE, denn Vernichtungsmittel
gibt es am Mast.
Wenn alles Stimmt ist es eine feine Sache

                                                                      Gruss thaiman
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: tolää am 21. November 2010, 21:27:10
 
 Grüezi thaiman,      

Kenne dieses *Mittel* auch nicht.      
Habe auch nur einen Prospekt in Thai......      
und die Webseite      www.028884000.com

Dachte mir,das es vielleicht einer vom Tip- Forum bereits kennt.      
Meine Thai-und Englischkentnisse reichen (trotz Google) leider nicht      
für eine richtige Analyse des Produkts.      
Währe lässig,wenn einer das übersetzen und das wichtigste hier einstellen könnte       
   
Von unserem Regional-Vertreter hab ich soviel verstanden :       
Das Mittel wird auch in Spitälern,Einkaufszentren,Kreuzfahrtschiffen ect. werwendet.      
Das ganze Haus wird komplet(incl.Dachstuhl) desinfiziert,      
Mann muss  nicht mal die Küchenkästen ausräumen da absolut ungiftig.      
Wasser oder monatelange Dürre und Hitze können dem Mittel nichts anhaben.      
nach einem Jahr gibt’s gratis eine Nachkontrolle,wenn nötig Nachbehandlung
Garantie : Das Gebäudeleben lang   
Festkosten je nach Hausgrösse       
Mein Haus ist 1stöckig und ca. 25 m x 12 m. Festkostenvoranschlag  15000 Baht      
      
Na ja,wenn das Zeugs wirklich nicht giftig ist,und solange das Haus steht      
keine *Viecher* mehr drinn sind,      
ist diese Investition sicher überlegenswert.

Verwende bis jetzt CRYSAMED.
Bin eigentlich zufrieden damit,die Hunde haben auch keine Zecken mehr.
Nur in der Küche ist damit Vorsicht geboten....
Jahreskosten ca.2500 Baht
      
      
Gruss   tolää      

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Koarl am 22. November 2010, 18:34:00
war heute im HomePro in Khon Kaen,  den Sika Boom Schaum gibt's dort auch, aber auch ein anderes Amerikanisches Produkt, mit doppelter Ergiebigkeit.

Werde den Morgen ausprobieren und dann berichten!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. Dezember 2010, 19:54:51
Ich verwende bei allerlei Getier, für dort wo es nicht sein darf, seit 30 Jahren
dasselbe Mittel, mit welchem früher die Spitäler desinfiziert wurden. Ein Mittelchen,
mit dem verhindert wird, dass der Marder im Auto die Schläuche zerbeisst, dass er sich im
Haus ansiedelt und wo anderes Getier mit Angst im Nacken entflieht- und zwar subito.

Lysol, ich habe bereits im Autothread darüber berichtet.

Offenbar gibt es dieses arg stinkige Mittel unter diesem Namen nicht mehr. Das neue Produkt,
das hier vor mir steht, heisst "Kresolseife PHH6" Cresol solution saponata PHH6
500 ML kosten CHF 24.30. Exp 08.2020

 :-X
Cee 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. Dezember 2010, 06:04:29
@Koarl 22. November 2010, 18:34:00

Zitat
"Werde den Morgen ausprobieren und dann berichten!"

Zu Sika- Produkten habe ich hohes Vertrauen - aber Koarl, wann ist denn bei Dir "Morgen"?
Wir sind doch alle gespannt auf Deinen Bericht!

 :-)
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bnang am 20. Februar 2011, 18:43:53
Hallo,
habe mal ein paar Fragen:

Mischungsverhältnis von Zement und Sand und Kies.

1. Zum Mauern Zement und Sand 1 zu  ??
2. Zum Verputzen Zement Sand
3. Für die Bodenplatte Zement : Sand : Kies
4. Für die Pfeiler ( Skelett Bauweise ) Zement : Sand : Kies

Für eine klare und einfache Antwort wäre ich echt Dankbar.

Danke im Voraus
Bernd
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 20. Februar 2011, 18:54:41
Hier kannste Mischen,bis
die Schaufel Glüht,und Blasen in den Händen hast. }} }}

http://www.baumarkt.de/nxs/5449///baumarkt/schablone1/Moertel-und-Beton-mischen-so-geht-das
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bnang am 20. Februar 2011, 21:34:22
Danke

Isan Yamaha

Aber das ist eine Seite aus Deutschland!!!!!!!!!

Hier in Thailand nehmen sie keinen Kalk???

Es gibt einen Zement zum Verputzen und einen für Beton zum Mauern.

Und bei den Bodenplatten und den Pfeilern kommt noch Kies dazu.

Hat einer schon mal ein haus gebaut und auch mitbekommen welche Mischungen die machen????

Danke
Gruß Bnang
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Blackmicha am 20. Februar 2011, 23:09:31
Zitat
Hat einer schon mal ein haus gebaut und auch mitbekommen welche Mischungen die machen?

Putz in Kummerland immer mit Kalk  , wird nicht so hart ! ok , ne Schaufel Zement ist genehmigt !

Beton 1 : 3 , zum mauern 1 : 5 bei Zement
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. Februar 2011, 23:31:20
@ Bnang

Ich habe es geahnt, dass exakte Infos aus DACH für hier in Thailand nicht ausreichen. Natürlich
habe viele hier bereits ein Haus gebaut aber sei etwas geduldig, die Antworten kommen sicher.

Guter Beton besteht aus Betonkies Zement und Wasser. In DACH kennen wir Zusätze: Schnellbinder, Verzögerer,
Frostschutz usw. Bei grossen Baustellen wird die bestellte Mischung ab Werk gemischt, mit den allen bekannen
Lastwagen mit der rotierenden Trommel zur Baustelle gefahren und hier unmittelbar verarbeitet.

Auf kleinen oder kleinsten Baustellen wird der Beton mit der Mischmaschine oder wie vorweg dargestellt, gemacht.

Zu den Beilagen:
Betonkies besteht je zu einem bestimmten Anteil aus Betongrien, Schotter und Sand. Hier kennt der Thai-Maurer
in der Regel die Zulieferquellen und das Mischverhältnis. Zudem kannst Du den gemischte Betonkies direkt beim
Händler betellen.
Zement hier gibt es mehrere Qualitäten. Auch hier wissen der Thai-Maurer und der Zulieferer Bescheid.
Wasser wird ab sauberer Brauchwasseranlage langsam beigemischt, bis eine teigige Masse entsteht.
Wir sprechen von 250-er, 300-er 350-er 400-er Beton usw. Damit wird das Mischverhältnis unverrückbar bezeichnet:
250 Teile Zement und 750 Teile Betonkies grob gesagt, ergibt 250-er Beton.
Ein guter Beton der Mitte ist ein 350-er als Beispiel.

Für statisch anspruchvollen Teilen wird eine Betonmischung mit einem höheren Zementanteil und Verschiebungen
in der Kiesmischung eingesetzt. Hier bestimmt dann korrekterweise der Bauingenieur das Vorgehen.

Kein guter Beton ohne eine gute Verdichtung unmittelbar nach dem Einbringen des Betons mittels Vibrator.
Kein guter Beton ohne den Einsatz von Mörtelvorlagen bei Arbeitsfugen, siehe Erklärungen weiter vorne.

 :)
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bruno99 am 20. Februar 2011, 23:32:11

Es gibt einen Zement zum Verputzen und einen für Beton zum Mauern.

Die Mischungen sind meistens so "Pi mal Handgelenk", da werden einfach die Plastik 'Koerbe' abgezaehlt und wenn's noch was uebrig hat wird das noch noch in die Wanne geschmissen.

Wasser kommt aus dem Schlauch, beim Betonieren etwas mehr, beim Mauern etwas weniger... vor der Mittagspause eher mehr als nachher.

Etwas Wichtiges haste aber noch vergessen, der Sand fuer den Verputz ist nicht der gleiche wie zum betonieren odern mauern.  {;

Beton-Fertigmischungen koennen auch bestellt werden. Voraussetzung ist, du hast natuerlich die Schalung und Armierung bereits gemacht.
Mischer kommt und entlaedt die bestellte Menge mehr oder wenigger am gewuenschten Ort.... vibrieren musste dann selber irgendwie  ;]

Am Besten ist natuerlich du bestellst den Mischer zum spaeteren Nachmittag dann kann der Beton ueber Nacht und nicht unter gleissender Sonne abtrocknen.
Manche Changs (Baumeister) geben auch noch einige Spritzer Geschirrspuelmittel in die Mischung   :-X

Also ich sehe weniger ein Problem in der exakten Betonmischung als vielmehr das Problem, dass der Beton nicht vibriert wird und sich sog. 'Kies- oder Sandnester' bilden und der Beton viel zu schnell abtrocknet.

Aus diesem Grunde wird es sicher in einigen hundert Jahren keine Fuehrung durch historische Farang Parks geben. Angkor Wat, Sukhothai etc werden unsere Bauten definitiv ueberleben   ;]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: pierre am 21. Februar 2011, 07:17:47
Für eine klare und einfache Antwort wäre ich echt Dankbar.

fuer armierten gussbeton - 1 teil portland zement, 2 teile sand, 4 teile kies
fuer mauermoertel - 1 teil mixed zement, 3 teile sand
verputz - 1 teil mixed zement, 3-4 teile gesiebten feinsand

wichtig ist , auf die beiden verschiedenen zementsorten zu achten. mixed zement hat einen hohen kalkanteil, und eignet sich nicht fuer stahlbeton.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bnang am 21. Februar 2011, 17:48:16
Danke für die Antworten.

Besonderen Dank an pierre!!!!!!! [-]

Klare und einfache Antwort.

Danke

Bnang

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Behrjoe am 21. Februar 2011, 17:54:30
Die Schwaben hier in D haben es nach dem 1. und vor dem 2. Weltkrieg mit der Mischung 1:1 so gemacht:

1 Sack Zement, 1 LKW-Ladung Sand. Da haben sie sich nach 12 Jahren gewundert, als der Putz wieder abfiel.  :D :D :D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 21. Februar 2011, 18:36:13

fuer armierten gussbeton - 1 teil portland zement, 2 teile sand, 4 teile kies
fuer mauermoertel - 1 teil mixed zement, 3 teile sand
verputz - 1 teil mixed zement, 3-4 teile gesiebten feinsand

wichtig ist , auf die beiden verschiedenen zementsorten zu achten. mixed zement hat einen hohen kalkanteil, und eignet sich nicht fuer stahlbeton.

Zusatz: In Thailand bieten auch einige Zement-Hersteller noch zusaetzlich eine fertige Zement-Mischung (mit mehr Kalk) fuer den Putz an (phun sharp).


Frage: Kann man fuer den Mauermoertel auch reinen Portlandzement ohne Kalk verwenden?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Februar 2011, 22:25:30
@ Kern Heute um o7:17:47

Um einen dem Wetter ausgesetzten Aussenputz dauerhaft haltbar zu machen, empfehle ich
zuerst einen dünnflüssigen Zementanwurf auf das Maurwerk aus Naturstein, Backstein oder dem thailand-
typischen Zementstein, mittles Maurerkelle.

Weiter verrate ich hier die Mischung, die in DACH bei Objekte der Denkmalpflege und im nachhaltigen Objektbau
für Reparaturen an bestehendem Mauerwerk, und für den Deckputz, verwendet und empfohlen wird:
1 Teil Zement
2 Teile Kalk- Pulver
7 Teile erstklassigen und reinen Sand.

Im Sockelbereich, dem Bereich, der dem Spritzwasser und der aufsteigenden Feuchtikeit von unten ausgesetzt ist,
empfehle ich, um einer "Ausblühung" entgegenzuwirken, den Einsatz eines Zementmörtels auf Zementanwurf.
Im Fundamentbereich ist es zudem wichtig, dass Regenwaser von den Fassaden und der Oberfläche des
Grundstückes hier nicht gestaut, sondern nach unten abfliessen kann.

 {--
Cee







Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 22. Februar 2011, 00:42:04
Hallo Cee


Danke fuer Deine Tips.
Ungeklaert ist noch: Kann man fuer den Mauermoertel auch 1 Teil reinen Portlandzement ohne Kalk mit 7 Teilen Sand verwenden?
Eigentlich muesste das doch funktionieren, wenn man die Steine ordentlich naesst und zuegig mit kleinen Moertel-Mengen arbeitet?

In 2 1/2 Bau-Wintern habe ich hier im tiefsten Isaan ausreichend "Bau-Fachleute" genossen, die hervorragend broeselnden Mauer-Moertel, Putz mit vielen interessanten Rissen usw fabrizieren.
Es soll hier im Isaan auch gute Handwerker geben, aber auf unserer Baustelle war noch keins dieser seltenen Wesen taetig.

Nun werkeln wir im kleinen familiaeren Laien-Team weiter. Das geht zwar noch langsamer, kostet mich aber viel weniger Nerven und bringt bessere Ergebnisse.

Uebrigens musste ich diesen Beitrag unterbrechen, weil ich gerade mit unwesentlicher Verspaetung eine mitternaechtliche Sand-Lieferung bekam, die auch nur um 2 Meter versetzt abgeladen wurde.

Wenn ich das alles vorher gewusst haette ....   {--  , aber dieses Haus wird irgendwann stehen (wenn auch sicher nicht ewig!)



Gruss   Achim
........
 
@ alle


Kann man fuer den Mauermoertel auch 1 Teil reinen Portlandzement ohne Kalk mit 7 Teilen Sand verwenden?
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 22. Februar 2011, 06:01:53
@ Kern heute um 00:42:04

Maurermoertel

1 Teil Portlandzement und 7 Teile Sand und was nun?

Wenn Du die Anteile richtig machst, dann kannst Du es:
3 Teile Portlandzement mit 7 Teilen erstklassigem Sand.

 ;}
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 22. Februar 2011, 08:02:05
Gut zu wissen   ;}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. März 2011, 23:30:57
Zum Thema "Raumklima"

Ich habe wähend meinem Winterexil auf Phuket garade in diesem Bereich rescherschiert.
Dabei will ich hier nur zwei Dinge vorstellen:

1. Während ich in Thailand auf Baustellen und im Baumaterialhandel immer nur einen Zementstein
mit genormten Massen vorfand, entdeckte ich jetzt einen Variante: Dieser Zementstein ist 14 cm dick.

Die Masse des bekannten Zementsteines: L. 39 cm, B. 6.7 cm, Höhe 18.6 cm.

Die Masse des "neuen" Zementsteines: L 39 cm, B. 14 cm, Höhe 18.6 cm.

2. Im Gespräch mit einem befreundeten Hotel- Generalmanager machte dieser mich auf den sehr hohen
Unkostenanteil für die Klimatisierung aufmerksam. Ein Hotel auf die uebliche Temparatur herunter zu
kühlen, würde wegen den miserablen Wärmedämmwerten bei der Aussenhülle, extrem viel Geld verschlingen.

Daraufhin habe ich mich umgesehen. Tatsächlich wird beispielsweise die riesige Wohn- und Hotel- Überbauung,
welche gegenwärtig unten in Rawai Beach gebaut wird, mit 6.7 cm dünnen Zementsteinen oder Tonsteinen erstellt-
für Innen und für Aussenmauern. Mit Verputz auf beiden Seiten, wird ein solches Mäuerchen dann gerade
eben 9 cm dick.

 --C
Cee
  

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 02. März 2011, 01:22:57
hallo cee,

das sage ich doch schon seit längerer Zeit, dass die lange Zeit wenig begriffen haben. Jetzt wird allmählich die Energie in Thailand auch so teuer, dass sich das Nachdenken lohnt.
Eine dickere Mauer kann doch nicht so viel mehr kosten, gute Fenster schlagen da wohl schon mehr zu Buch. Auch eine gute Klimadämmung des Daches wird ein wichtiger Kostenpunkt sein.
Dafür hat man aber auf die Dauer nicht nur weniger Energiekosten, die Geräuschdämmung wird auch sehr viel besser sein, sicher ein wichtiger Punkt in einem Land, dessen Bewohner völlig lärmunempfindlich zu sein scheinen.

PS: Ich freu mich schon auf Deine nächsten Beiträge!

Wolfram
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Burianer am 02. März 2011, 07:03:52
 :] Cee, in Deutschland wuerde man sich darueber freuen, wenn die Waerme ins Haus kommt.  :-X
hier sind es ja nur die Sued - und Westseite, die sich aufheitzen,  aber ...
es gibt in Thailand ja auch ne kuhle Jahreszeit, leider nur 3 Monate, aber dann ist man froh, wenn sich die Mauer aufheizt, und Waerme abgibt.
das erlebe ich jedes Jahr hier in meinem Haus.
habe eine Freund, der hat alle Mauern doppelt gemauert, das ist aber auch nicht das letzte der Weisheit,
birgt ja auch die Gefahr des Zwieschenraums, Feuchtigkeit, etc, bei Lueftung, Gefahr der Insekten,
einfach gesagt, so ganz ohne ist das in Thailand ja nicht, aussen Hitze, inne Kuehle, und wo bleibt die Feuchtigkeit,
wir sehen ja an jedem Glas    [-]  mit Eiswuerfeln, wieviel Wasser die Luft enthaelt   .
das ist nicht zu unterschaetzen,
Viele Thaihaeuser sind ja mit Holz gebaut, und guter Durchlueftung, kuehlt in der heissen Jahreszeit, und hat  mit der Feutigkeit keine Probleme.
Hat aber auch seine Nachteile, in der kalten Jahreszeit.
wie auch immer, wer hier mal ein Haus baut, macht sich meist vorher keine Gedanken, die kommen erst (leider) nachher  {[
wie gesagt , die Suedseite wuerde ich heute auch doppelt mauern, die Westseite ist meist eh nur am Nachmittag dran, heitz sich aber immer noch genug auf  {+
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 02. März 2011, 10:26:24
Falls man das Glueck hat, in Thailand Fachleute an der Hand zu haben, die Gas-Beton-Steine fachgerecht aufmauern und verputzen koennen, sollte man unbedingt diese gut isolierenden Steine einsetzen.

Sogar wenn man nur die ueblichen Wasserbueffel auftreiben kann, sollte man diese Steine nehmen. Auch mit dicken Isaan-Fugen isolieren sie noch ganz gut, und mit diesen Steinen gelingen gerade Mauern leichter. Problematisch koennten sie vielleicht in Nass-Raeumen werden, wenn normaler Putz eingesetzt wird.

Und diese Gas-Beton-Steine kann man im Fachhandel sowieso in verschiedenen Staerken bestellen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Bruno99 am 02. März 2011, 21:47:09
Die Luftfeuchtigkeit ist fuer mich das groessere Problem als die Temperatur, speziell in meinem Fall, da die Klimageraete sehr wenig im Einsatz sind.

Bekanntlich lieben ja die Pilze eine hohe Feuchtigkeit, wenig Licht und Windstille und darum habe in den Steinhausern Schimmelpilze die besten Voraussetzungen in den Kleiderschraenken gefunden.
Stoff ueberzogene Polstergruppen bieten auch einen guten Naehrboden.

Darum sind bei uns die Zimmertueren nie geschlossen und mindestens ein Fenster geoffnet (selbstverstaendlich mit Moskitoschutz). In der Kuche haben wir zusaetlich auf einer Seite die Fenster mit den beweglichen Glasteilen.
Die Aussentuere von der Kueche in den hinteren Garten, sowie die Eingangs-Glasschiebtueren auf der Fronseite sind tagsueber immer geoffnet, hier ebenfalss mit Moskitoschutz.
Bei absloter Windstille laufen Deckenventilatoren um stehende Luft zu vermeiden.
In der Regenzeit, speziell nach den Regenguessen, wenn die Sonne wieder scheint, laufen auch ein paar Standventilatoren im Schwenkmodus.

Das hilft auch den paar mitgebrachten echen und antike Teppichlaufern.

Das schlimmste das euch hier passieren kann ist ein zu abgedichtetes Haus.
Die Luft muss sich bewegen und sollte auch ausgetauscht werden koennen, nicht zuletzt auch fuers persoenliche Wohlbefinden.

Sobald natuerlich AC's eingesetzt werden hat man zwar trockene Luft in den entsprechenden Raeumen, aber man generiert ein anderes Problem: Schwitz- oder Kondenswasser.
Dies bereits von Burianer angesprochen.

Mein Bruder, 14 Jahre Indonesien Erfahrung hatte in den Kleiderschraenken Gluehbirnen installiert und eingeschaltet, dies nicht dass man die Kleider besser finden konnte, einfach um die Feuchtigkeit zu verbrennen.
Voraussetzung war, dass die Schranktueren geschloessen blieben.
 
 

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. März 2011, 22:50:02

Ich habe am 21. Februar um 22:25:30 verraten, wie der Verputz bei Aussenmauern zusammengesetz ist,
den die Denkmalpflege in D-A-CH anwendet und empfielt.

Der empfohlene Putz verhindert wohl starke Verschmutzung und das Eindringen von Regenwasser als
Beispiel. Das machen auch andere Putzarten.

Sehr wichtig ist seine Eigenschaft, dass er durchlässig bleibt. Wasserdampf, welcher sich beispielsweise im
Innenraum bildet, kann durch die beidseitig verputzte Mauer nach aussen oder nach Innen entfliehen.

Bei unseren Winterjacken sprechen wir von "atmungsaktiv" Eine auf diese Art verputzte Mauer in Zement- oder
Tonstein kann eben auch von innen nach aussen und umgekehrt, austrocknen. Wichtig ist dabei, dass die
verwendete Farbe dieselben Talente aufweist wie der Verputz: "atmungsaktiv".

Folien beispielsweise oben auf einer heruntergehängten Decke, müssen wohl die mikroskopisch kleinen Fasern
von beispielsweise Dämmplatten aus Steinwolle zurückhelten, müssen dabei aber ebenfalls "atmungsaktiv"
sein. Wenn man hier pfuscht, kann es sein, dass es einem irgendwann von der Decke in die Suppe tropft.

 :-)
Cee
Titel: SMILEHOMES
Beitrag von: kon maen puenn am 03. März 2011, 10:33:00
Hallo an die Häuslebauer im Forum,

da ich uns ein haus bauen lassen möchte,meine Frage,
kennt jemand  die Planungsfirma www.SMILEHOMES.com.

Danke für die Antworten

Uwe




-----------------------------------------------------

EDIT Link korrigiert

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 03. März 2011, 14:27:29
Hallo kon maen puenn


Hier findest Du etliche Tips und Links (auch zu   http://www.smilehomes.com/    (http://www.smilehomes.com/) ):
  http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=8622.msg146184#msg146184    (http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=8622.msg146184#msg146184), Thema: "Hausbau ab 1,5 Mio. THB"
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 03. März 2011, 15:17:02
Hausbau kostet immer neben einer Stange Geld auch viele Nerven.

Nach meiner Meinung schont es aber die Nerven enorm, wenn man sich in Thailand einen Bauunternehmer aus DACH sucht.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rupa am 03. März 2011, 16:04:33
Ein kleiner Beitrag von einem NICHT-Handwerker.

Vor Jahren ( ? ) ließ ich das Dach ausspritzen. Letztes Jahr das Dach mit einer speziellen Farbe weiß malen. Dieses machte sich  bei der E.-Rechnung schon bemerkbar (-20%).

Ich besuchte einen Bekannten in Sawankhalok, dessen Dach voll überwuchert war mit irgendeiner Grünpflanze. Seine Stromersparnis liegt, ohne Ausspritzen des Daches bei -40%. Ableger

 mit genommen, eingepflanzt und schauen was daraus wird ( wurde ). Das ist jetzt 3 Monate her. Es wächst und wächst, jeden Morgen bevölkern eine Unmenge von Bienen das Grünzeug

was darauf schließen läßt das die Pflanze lebt. Im inneren des Daches sind keine Wurzel zu sehen .

(http://i17.fastpic.ru/big/2011/0303/a8/fd5af40fd04730377346d2bacca134a8.jpg) (http://fastpic.ru/)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/f5/83ed1ee20afca76cf216c62cda0d8af5.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/83ed1ee20afca76cf216c62cda0d8af5.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/81/60b158c4f3fdc50c85c5a1cc956d9f81.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/60b158c4f3fdc50c85c5a1cc956d9f81.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/3d/f2f3923e4d67eba1d103f878b14cf33d.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/f2f3923e4d67eba1d103f878b14cf33d.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/0a/7e6b0561b13338c82a9bb9fc667dec0a.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/7e6b0561b13338c82a9bb9fc667dec0a.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/fc/695d71944c65e9fe93c82ae17cfa5dfc.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/695d71944c65e9fe93c82ae17cfa5dfc.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/fb/0602acba76f6c76dc46ea42622ad12fb.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/0602acba76f6c76dc46ea42622ad12fb.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/2e/1cb7d0f39bd49a54d22d6643783f6e2e.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/1cb7d0f39bd49a54d22d6643783f6e2e.jpg.html)

(http://i17.fastpic.ru/thumb/2011/0303/2c/2e6638606a677547cf5fae3faa21e42c.jpeg) (http://fastpic.ru/view/17/2011/0303/2e6638606a677547cf5fae3faa21e42c.jpg.html)


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 03. März 2011, 19:32:44
Aber lass die Wurzeln schön im Pott und nicht in den Boden, denn das Ding ist die Wurzelpest und wuchert überall sobald es mal im Boden ist.

Da sich die Pflanze wohl auch über Samen ausbreitet, empfieht es sich ein Auge darauf zu haben und junge Triebe (die man an der Blätterform schnell erkennt) gnadenlos auszureissen, bevor sie Wurzeln schlagen...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dart am 03. März 2011, 19:52:54
Wenn ich die Bilder richtig deute, so ist das ein Parasit, den wir schon einigemale in den Beeten hatten, wie @namtok schon schreibt, Vorsicht ist geboten, die rankende Planze erstickt sonst andere Pflanzen mit ihrer Umklammerung-
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 03. März 2011, 22:38:48
Sieht aus wie Knöterich..... --C
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: MIR am 04. März 2011, 06:17:58
@ rupa

Bitte berichte , wenn Dein Dach zu gewachsen ist, was es an Ersparnis gebracht hat.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rupa am 04. März 2011, 17:02:09
Sieht aus wie Knöterich..... --C

Die Pflanze heißt ( soll heißen ? ) MAAN BALI

http://www.thailandinformation.de/tropische-kletterpflanze-vorhang-aus-bali-282-pictures.htm
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 05. März 2011, 04:29:00
Nein {;  die ist es nicht, denn diese Pflanze bildet keine Luftwurzeln und auch die Blätter sehen anders aus.
Titel: Fliesen mit froehlichen Wasserbueffeln
Beitrag von: Kern am 08. März 2011, 14:04:42
Dieser Hausbau im Isaan kostet mich Nerven ohne Ende! Und dabei bin ich schon zufrieden, wenn hier nur 50% der Qualitaet erreicht werden, die man in Deutschland bei Material, Dauerhaftigkeit, handwerklicher Ausfuehrung etc. guenstig bekommt.


Nun sind wir beim Bauschritt: Fliesen im 1. Stock.
Unangenehm ueberraschte mich, dass die Fliesen eines Herstellers in der Groesse um bis zu 3 Millimeter variieren koennen.
Wohlbemerkt reden wir hier von Fliesen mit gleichem Muster und gleicher Farbgebung.
Von einem anderen Hersteller (bei Saraburi) erwarb ich Fliesen, die lustigerweise teilweise an einer Seite mittig um 3 Millimeter durchhaengen.

Da wir ein Team aus 5 Fachleuten ergatterten, die teilweise schon 17 Jahre Bau-Erfahrung besitzen, gingen wir diese Problemchen sehr entspannt an. Es wurden einfach groessere Fugen ausgemacht, bzw. kleinere bei den groesseren Fliesen. Diese Handwerker zeigten mir im Vorfeld praktisch, dass sie die Fugenbreite mit Naegeln verschiedener Dicke (die bei uns momentan reichlich vorhanden sind) theoretisch voll im Griff haben.
Es zeigte sich aber, dass die selben Handwerker an einem Tag eine sehr gute Leistung zeigen koennen und am naechsten Tag wohl ihr Hirn zu Hause lassen.
So haben wir nun im Buero/Gaestezimmer einige Stellen, an denen die Fliesen um bis zu 2 Zentimeter versetzt sind.  {:}
Usw., usw.  :'(
Manches lasse ich wieder rausreissen und verbessern in der irrigen Hoffnung, dass sich ein dauerhafter Lerneffekt einstellt.
Die Lernresistenz ist zum Teil wirklich erstaunlich.

Und wieder uebe ich mich in "dschai jen" und "mai pen rai".
Aber eigentlich sind mir auf dem Bau die deutschen, oft etwas muffeligen Handwerker viel, viel lieber, als diese froehlichen Wasserbueffel aus dem Isaan.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 08. März 2011, 14:25:07
Morgen Achim,
ja so Ärgert man sich Grün und Blau. :o
Und haste schon die Zimmer ausgemessen,ob die im Winkel sind. :D :]
Wenn du mal für Immer nach Thailand gehst,da kannste bestimmt wieder von Neuen anfangen zu bauen,oder
denkste die halten das Haus in Ordnung. :o :o bist du Kommst. ??? ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: drwkempf am 08. März 2011, 15:51:15
Lieber Achim,

ach ja, der Hausbau!!!

Die Schwaben haben zu allem, was mit den Problemen eines Hausbaus zusammenhängt, folgenden Merkspruch:

"DAS ERSTE HAUS UND DIE ERSTE FRAU SOLLTEN EINFACH NICHT GELTEN!"

Lisa und ich wünschen euch beiden weiterhin sehr viel gute Nerven.

Wolfram

PS: Sind wenigstens alle Treppenstuffen gleich hoch und haben sie alle sie alle die selbe Auftritt-Tiefe???


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 08. März 2011, 18:12:00
Hallo Wolfram


In der Planungsphase war die Auftrittstiefe der Holztreppe (obwohl sie mein Treppen-Erstlingswerk ist) durchgaengig 18 cm, weil ich die Stemmloecher fuer die Trittstufen selber bei den Treppenwangen anzeichnete. Im letzten Winter gab ich mir viel Muehe, meinem damaligen Wasserbueffel-Team zu erklaeren, warum die erste und die letzte Stufe ein anderes Mass brauchen (wegen des spaeteren Estrichs samt Fliesen).
Wir waren damals mit Freunden verabredet, und so beharrte ich darauf, dass unser Team die dicken Hartholz-Wangen (mai pra duh) erst bearbeitet, wenn wir wieder da sind.
Aber als wir am naechsten Tag wiederkamen, zeigten sie uns freudestrahlend die fertig gestemmten und verzapften Treppenteile, wobei meine offensichtlich falschen Anzeichnungen schon berichtigt waren.  {:}   
Am liebsten haette ich das ganze Team erwuergt. Es war naemlich ein grosser und nicht gerade billiger Aufwand gewesen, die Edelhoelzer fuer die Treppe aus eigenen Baeumen im richtigen Mass saegen zu lassen.

Antwort also: Ja, im Rohbau stimmten die Auftrittstiefen.  {[   {{


Gruss auch an Lisa

..........

Hallo Isan Yamaha


Da ich die Standorte der Betonpfeiler selber ausgemessen und bestimmt habe (Erstlingswerk), stimmen die Winkel. Aber da endet auch schon die Langweiligkeit unserer Waende.
An die vielen leichten Woelbungen habe ich mich schon gewoehnt. Jetzt muss ich nur noch geschwungene Moebel finden, die sich an die Waende anschmiegen.  :-)


Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: rampo am 08. März 2011, 19:25:07
Hallo Kern.
Wen ich dich besuche schaue ich nicht ,
auf die Fliesen die Waende und die Stufen .
Aber der Kuehlschrank wuerd mich intresieren,ich hoffe du erwuergst mich nicht.
fg rampo.

Hast du das faelen der der Edelholzbaeume bei der Polizei  gemeldet.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: MIR am 08. März 2011, 20:40:30
Hallo Kern

Nehm es locker,

Ich habe deshalb keine Fachleute gehabt, weil ich Sie sonst umgebracht haette. C--
Bei deinen Stufen, die hatte ich den so lange um die Ohren gehauen bis neue da gewesen waeren.  {--

Habe alles von Familie und Nachbarn machen lassen. {:}

Klar sind die Waende nach schnur gezogen aber nicht nach Lot und nicht im Winkel. :'(
( Beim naechsten mess ich die Pfeiler ein.)

Fliesen ja die sind sehr exakt, man darf nur nicht hinschauen. ;]

Fliesenfugen kennen Sie ja normalerweise nicht. {+

Aber der Bruder meiner Frau hat die Fliesen so verlegt das es kaum auffaelt aber dafuer haste Berg und Tal.

Ich nehm es mitlerweile mit einen Laecheln, denn fuer das Geld haette ich man gerade eine Garage in De bekommen.

So nun lass Dich nicht unterkriegen, und vergiss den De Perfektionismus.

Wenn ich in De gebaut haette, haette die Firma alles neu machen koennen. }}

Komme dann irgendwann auch mal zur Besichtigung vorbei, es wird auch nur ein blick ins Kuehlhaus geworfen das ist alles. {--
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 08. März 2011, 20:44:49
Bei den Fliesen gibt es hier verschiedene Qualitäten, A = Premium, B-Sortierung und auch C-Sortierung.

Das findet sich natürlich im Preis wieder!

Wir haben seinerzeit Fliesen von Cotto A-Sortierung genommen. Es gab keine Probleme, weder abweichende Größen, noch Höhen.

Die Fugen sind auch zeimlich gelich geworden, ich hatte noch ein Sack Platikfugenkreuze.... ;], aber der Fliesenleger war sein Geld auch Wert.

 [-]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dart am 08. März 2011, 21:00:05
Ich nehm es mitlerweile mit einen Laecheln, denn fuer das Geld haette ich man gerade eine Garage in De bekommen.
Ebend.... ;]
Nachbessern muß man über die Jahre ohnehin, viele Handwerker haben bei mir einen ordentlichen Job gemacht, gemessen an dem Preis den ich bezahlt habe, nachträglich langsam foltern möchte ich nur den Klempner. ;]
Auffällig war, das gerade die Handwerker burmesischer Abstammung in dem Bautrupp, deutlich besser und akurater gearbeitet haben als der Großteil der Thais. ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: TiT am 08. März 2011, 21:05:11
Selbst gebaut hab' ich hier in Thailand zwar noch nichts (bin auch alles andere als ein geschickter Handwerker), aber eine kleine Episode kann ich hier auch beisteuern.

Vor einigen Jahren erwarb mein Frauchen für uns hier in Bangkok ein nagelneues Häuschen in einer gediegenen Wohnanlage als "Zentrale" für unsere zukünftige Familie. War von einem der besseren Bauträger hier auf dem Markt erstellt, von daher also für hiesige Verhältnisse ganz okay in Qualität und Ausführung, dafür aber auch nicht gerade geschenkt.

Um das Anwesen lief so ein schwarz gestrichener, schmiedeeiserner Zaun mit einigen in Goldfarbe angepinselten Zierelementen, wie man sie hier öfter sieht. Nach ca. einem halben Jahr wich die schwarze Farbe immer mehr großflächigen Rostflecken - nicht nur bei uns, auch bei den Nachbarhäusern. Manche griffen mehr oder weniger schlecht zur Selbsthilfe, die meisten machten gar nichts.

Frau ließ einen einheimischen Handwerker kommen, den ihr die Wohngebiet-Verwaltung empfohlen hatte. Nachdem man sich auf den Preis geeinigt hatte, legte der los - direkt mit einer eher fragwürdigen Farbe direkt auf den Rost. Ich daraufhin ab in den nächsten Baumarkt, Grundierung und qualitativ gute Deckfarbe gekauft nebst einigem anderen wie Drahtbürste, Schmirgelpapier etc.

Um's jetzt etwas abzukürzen - nach einigen Erklärungen meinerseits, denen Frau und Schwiegervater dann noch ein wenig Nachdruck verliehen, machte sich der Handwerker letztlich vorschriftsmäßig an's Werk - zunächst leicht angefressen bis skeptisch, dann aber immer mehr vom Vorteil der ihm erläuterten Vorgehensweise überzeugt.

Ergebnis: Auch jetzt nach fast vier Jahren sieht unser Zaun noch tadellos aus (im Gegensatz zu manch anderen, die schon die dritte oder vierte "Schnellbleiche" hinter sich haben) und o.g. Handwerker durfte inzwischen nach "unserer" Methode schon fast alle Zäune in der unmittelbaren Nachbarschaft nachbehandeln.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: wallewaldenburg am 08. März 2011, 23:33:48
Servus Achim,

freut mich das Du noch keinen von Deinen Edelhandwerkern mit einem Stein im Teich entsorgt hast. Musst halt beim den Fliesen Stufen einbauen dann laesst sich das leichter verlegen. :P

Nach einer Weile siehts Du das eh nicht mehr.Das sehn dann nur noch die die auf Besuch kommen ;) Und den Thai's ist das eh egal. :]

Ich hoffe das Du die Nerven fuer den naechsten " Kurzurlaub" in Thailand wieder auf Vordermann bringst - falls Dich der deutsche Amtsschimmel nicht zuscheisst. :]

So wie's aussieht sehn wir uns im August.

Gruss Eric
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 08. März 2011, 23:42:36
Das sind eben hier in Thailand beim Hausbau ganz wesentliche Punkte, die einen einiges verschmerzen lassen.
1. Hausbau zum Preis eines Garagenbaus in DACH.
2. Zumindest auf dem Lande: Bauen ganz nach eigenen Vorstellungen. Keine nervigen Baubehoerden etc.

............

Hallo rampo

Das Faellen der Baeume lief ziemlich thailaendisch ab. Der Buergermeister gab nicht nur seinen Segen dazu, er regte das Faellen sogar an. Einige Vorschriften wurden mit Bier und Lao Khao ausgehebelt.

.........

Hallo Mir

Die vielen Baufehler nehme ich letztendlich ziemlich locker. Etwas anderes bleibt mir auch gar nicht uebrig.  :-)

............

Hallo Klaus

Zitat
Bei den Fliesen gibt es hier verschiedene Qualitäten, A = Premium, B-Sortierung und auch C-Sortierung.   
Auf so etwas "Unwichtiges" hat mich niemand in den Fliesen-Geschaeften aufmerksam gemacht.    {:}    Nun weiss ich, was das "A" auf unseren Fliesenkartons bedeuten soll.   {--
Witzigerweise waren die billigsten Fliesen ohne irgendwelche Fehler.

..........

Hallo alle

Im Maerz 2012 wird unser Haus wohl ziemlich fertig gestellt sein. Wer vorbei schauen will, ist herzlich eingeladen.
Wichtig in Thailand: Kalte Getraenke gibt es bei uns immer!

Hier  http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=8622.msg154807#msg154807   (http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=8622.msg154807#msg154807) und in den Folge-Beitraegen  (Seite 8 und 9) sind einige Bilder vom Bau samt Wegbeschreibung.


Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 08. März 2011, 23:49:11
Hallo Eric


Zitat
   freut mich das Du noch keinen von Deinen Edelhandwerkern mit einem Stein im Teich entsorgt hast.
Von wegen! Mit ihrem selbst gemischten Beton am Bein ging das ja nicht, weil der sich im Wasser gleich aufloeste.  {--


Bis (hoffentlich) August in Bayern    Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 08. März 2011, 23:57:11
 :] :] :] :]

 [-] [-] [-]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. März 2011, 23:12:33
Erdbebenschutz unserer Häuser

Wer hier Vorkehrungen zum Schutz der Häuser gegen die Auswirkung von Erdbeben erwähnt hat,
wurden meistens belächelt: gibt es nicht, niemals und hier unbekannt.

Die neusten Ereignisse und die Häufung derjenigen um und in Thailand, zwingen uns zu mehr Aufmerksamkeit.

Eine Verstärkungen an der Basiskonstruktion eines Hauses durch hier in diesem Thread vorgestellte Massnahmen,
kann verhindern, dass bei einem leichten Beben Risse im Mauerwerk entstehen. Hier geht es um die Werterhaltung.

Bei einem schweren Beben müssen die Vorkehrungen gewährleisten, dass Bewohner im Haus, rechtzeitig und
unverletzt aus der Baute fliehen können. Es kann bei einem Schweren Erdbeben nicht verhindert werden,
dass ein Gebäude beschädigt wird oder sogar zusammenbricht. Beides muss hingegen durch bauliche
Massnahmen zeitlich verzögert werden.
 
Hier geht es um die Rettung von Menschenleben durch gebauten Zeitgewinn zur Flucht!

 :-[
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Behrjoe am 25. März 2011, 00:36:18
Hallo Cee,

in Thailand gibbbst doch keine Erdbeben, die sind für Japan, Neuseeland und Südamerika reserviert! Kapito? Also keine extra (teueren) Vorkehrungen dafür, wär doch noch schöner.  [-]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Behrjoe am 25. März 2011, 00:47:35
Hallo Tipianer,

das habe ich gerade in der aktuellen Bild-Online gefunden:

Heute: 15.27 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert Birma: Stärke 7,0! Das Epizentrum lag laut US-Erdbebenwarte im Nordosten Birmas an der Grenze zu Laos und Thailand.

Man sieht deutlich, nicht in Thailand, sondern in Laos (Ausland).  ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. März 2011, 04:55:17
@Behrjoe Heute um 00:47:35

Ja, das ist eine dermassen komplizierte Materie, dass wohl sogar die intelligenten Japaner
wieder was gelernt haben. Das Epizentrum des schrecklichen Bebens vom 11. März 2011
lag ja nicht nur im Ausland, im pazifischen Ozean, es lag sogar weit unter dem Meeresspiegel vor Japan.

Beim jetzt- Beben mit dem Epizentrum in Burma wie Du sagst, schüttelte es beispielsweise in Chinag Mai
und sogar im weit entfernten Bangkok bebte die Erde. Die Stärke des Bebens in Thailand wurde in den
internationalen Medien mit 7 auf der Richterskala angegeben, das ist beachtlich, meine ich.

In Japan erreichte das Beben die Stärke 9 auf der nach oben offenen Richterskala.

Grüsse
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 11. April 2011, 05:23:15
@ Kern am 08. März 2011, 14:04:42

Es hat etwas länger gedauert aber- nun, da sonst niemand geantwortet hat, werde ich es halt eben tun.
 
Du hast recht, meistens sind Fliesen aus derselben Verpackung unterschidlich gross oder sogar "unflach".
Das wäre das Gegenteil von flach...

Nun ja, Fliesenleger begegnen dem Problem überall, auch in DACH dadurch, indem sie Fugen machen, welche nach
dem Abbindeprozess des Klebers ausgefugt werden. Ein Könner des Metiers macht die Fugen dermassen gleichmäsig,
dass die Fugenlinien gerade sind und sich nach Möglichkeit an den Wänden wiederholen.

Vorweg wird der Boden oder werden die Wände ausgemessen, aufgeteilt und dann werden mit einer Richtlatte, einer
Farbschnur oder mit einem Laisergerät die Anfangsfliesenlinien aufgezeichnet. Hier wird die erste Fliesenlinie verlegt.

Nun gilt es, die zweiten Fliesenlinie in einem gleichmässigen Abstand für die Fuge, zu verlegen. Nägel oder
Streichhölzer halten wohl den Abstand. Verkantungen oder die oben erwähnten ungleich grossen Platten werden
addiert und führen zu "Krummheiten".

Nimm eine feste Schnur in der Dicke der gewünschten Fugenbreite und lasse diese in der Fuge, bis der Kleber
abgebunden hat.

 :)
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 28. April 2011, 15:08:14
"Da  fliegt mir doch das Blech weg". Das Dachgerüst ist aber erstaunlicherweise noch da.  Folgen einer Nahebei - Explosion durch Raketenbeschuss an einem typischen Isanhaus:



(http://www.bangkokpost.com/media/content/20110428/260800.jpg)



Vom Wellblechdach ist nichts mehr zu sehen, die Wände sind weg, aber die Pfeilerkonstuktion scheint erstaunlich stabil, sogar im Obergeschoss...
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 29. April 2011, 02:12:35
Fast genau das gleiche in Kambodscha bei ähnlicher Bauweise. Wellblechdach und die Holzwände im Obergeschoss ebenfalls weggefetzt wie aus Pappe. Aber das Grundgerüst einschliesslich Dachkonstruktion steht weiterhin:


(http://www.phnompenhpost.com/images/stories/news/onlineedition/110428/civilian-house-destroyed-by-fighting---Sovan_Philong.jpg)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 29. April 2011, 16:59:10
namtok

Beinahe so sieht es gegenwärtig in Alabama und in andere SW- Staaten der USA aus.
Wehe, wenn dann die fliegenden Häuser, Wellblechdächer und Autos zur Landung ansetzen.

 :-X
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: jock am 07. Juni 2011, 16:38:12
Wer hat Erfahrung mit einen



                                 Metallrahmen-Aufstellpool von Index ?


Gemauerter Pool kommt wegen der Bodenbeschaffung auf einen astronomischen Preis.Glassfiberpool waere gut,kann aber nicht
uebers Haus gehoben werden.Links und Rechts am Haus vorbei ist es zu eng.

Der Preis fuer den in Frage kommenden Pool,ist mit 50.000,00TBH im gruenen Bereich.Ich aergere mich nur,dass die Preise hier
ca.doppelt so hoch sind,als in D A CH.Eine Firma in Malaysia bietet diesen Pool um ca.34.000,00 TBH an, doch ist es nicht moeglich
einen Kontakt herzustellen.Mails werden nicht beantwortet und das Telefon hebt niemand ab.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. Juni 2011, 03:53:59
@ jock am 07.Juni 2011, 16:38:12

Ja, ein Pool in bewehrtem Ortbeton kostet halt eben etwa 450000.- Baht, je nach Beschaffenheit und Grösse.
Da wäre eine Pfählung bei schlechten Bodenverhältnissen noch nicht dabei.

Bei einem Folienpool oben auf die Wiese gestellt, sprichst Du von Angeboten zwischen 34000.- und 50000.- THB.
 
Wenn Du hier beraten werden willst, dann brauchen wir mehr Informationen von Dir und eine ausführliche
Formulierung Deiner Fragestellung, meine ich. Zudem: durchforsche mal in die TIP- Zeitungen nach Offerenten.

 ;)
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 23. Juni 2011, 03:02:08
@ jock am 07.Juni 2011, 16:38:12

Ja, ein Pool in bewehrtem Ortbeton kostet halt eben etwa 450000.- Baht, je nach Beschaffenheit und Grösse

 
Cee

 :o :o

scheint mir etwas hoch
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 26. Juni 2011, 17:08:50
@ stefano 23. Juni 2011, 16:38:12

Zitat: "scheint mir etwas hoch"

Je nach der Gegend, das gilt immer bei Angaben zu den Kosten. Phuket ist ein teures Pflaster. Bedenke aber den
Aufwand.

Im Gegensatz zu einem Folienpool handelt es sich beim eingebauten, massiven Pool um eine Immobilie.

Aushub im Erdreich, Planie des Grundes.
Kanalisation, Zu- und Abwasser, gegebenfalls E- Installation.
Mögliche Fundation in bewehrtem Beton.
Abschalung der Bodenplatte.
Bewehrung derselben, seitlich hochgezogen.
Betonierung der Bodenplatte, Schalung der Wände mit integrierter Bewehrung und Trog für den Überlauf.
Betonierung der Wände, vorweg eine Mörtelvorlage, damit sich im untersten Bereich kein Kiesnest bildet.
Zuschüttung und Verdichtung aussen herum.
Dann: Pump- und Reinigungsstation, Auskleidung der Schale unten, seitlich im Rand- und Überlaufbreich
mittels keramischem Material. Gehwegbereich um den Pool. Installation von Garnitouren für Zuläufe, Abläufe,
Belichtung, Geländer und und.

 :-\
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 28. Juni 2011, 05:43:19
ja ok, überredet

ist schon ein mordsaufwand. hab ich auchnoch vor mir

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 28. Juni 2011, 08:27:02
Das muss man anerkennen. Cee kennt sich aus!  ;}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: namtok am 28. Juni 2011, 12:29:04
Zitat
handelt es sich beim eingebauten, massiven Pool um eine Immobilie


Ob das der thailändische Gesetzgeber genauso sieht  ???


Jedenfalls hätte die Billiglösung der Vorteil,  dass sie ein Ausländer dann richtig "besitzen" kann...  :-)

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 28. Juni 2011, 17:49:40
@ namtok Heute um 12:29:04

Zitat:
"Ob das der thailändische Gesetzgeber genauso sieht"

Der Gesetzgeber wohl schon, nicht aber die örtliche Bewilligungs "Person". Beim Folienpool müssen
diese Kreise auf mögliche Schmiergelder zum Bewilligungsverfahren für Immobilien, verzichten- huuuuu!

 :'(
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. Juli 2011, 16:52:09
Zur Anordnung eines Pools als eine Immobilie gibt es interesante Varianten.

Ich will hier nur einige davon antippen:
 
1. der Pool in der Landschaft. Hier kann man Geld sparen, wenn der Pool auf den ursprünglichen Boden aufgebaut wird, das, bevor die in Thailand ueblichen Aufschüttungen von > 1 m ausgeführt werden. Raffiniert ist es, die Streifenfundamente für das Haus ebenfalls unmittelbar auf den ursprünglichen Boden aufzubauen. Die Differenz von ok. Fundament- bis zur Unterseite der Haus- Bodenplatte kann mit Mauerwerk mittels der 14 cm dicken Zement- Mauersteine erfolgen dessen Hohlräume mit Beton ausgefüllt werden. Erst danach wird die Aufschüttung mit Erdreich ausgeführt.

2. Von den vielen Varianten will ich hier noch eine hervorheben: der Pool auf dem Dach oder als Dach. Neben den statischen Erfordernissen bedenkt hier die mögliche Erdbebengefahr. Bei einem Erdbeben schwappt das Wasser hin und her, auf und ab.
Dadurch entstehen Kräfte, die die Baute zur Seite, und schräg nach unten gerichtet, belasten, erschüttern. Neben der Lastaufnahme senkrecht nach unten auf die Fundation, ist hier eine Diagonalverstrebung Voraussetzung.

Diagonalverstrebungen habe ich weiter vorne beschrieben. Ausfachungen zwischen den Betonstützen in Mauerwerk, sind ungenügend. Dagegen sind Ausfachungen in bewehrten Betonscheiben, welche von der Fundation bis ok. oberste Bodenplatte geführt werden, sofern richtig angeordnet, sehr gut.

Die Kühlung der darunter liegenden Räume durch das Wasser im Pool, auf +- 26 Grad ist eine geschätzte Beigabe für ein gutes Raumklima. Beachte hingegen, dass unter dem Pool kein Schwitzwasser entstehen darf. Das erreichst Du, indem Du vor der Betonierung des Beckenbodens und der Seiten, eine Wärmedämmplatte aus geschlossenporigem Schaumstoff in die Schalung legst, Dicke ca 80 mm. Der Schaumstoff muss eine Dichte aufweisen, welche die Gewichte ohne Deformation und Ermüdung dauerhaft zu tragen vermag.

Nur Mut!  ;}
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ozone am 19. Juli 2011, 20:00:19
Der Schaumstoff muss eine Dichte aufweisen, welche die Gewichte ohne Deformation und Ermüdung dauerhaft zu tragen vermag.

Hallo Cee!

Na, was sagt SIA  ;) ?

z.Bsp. extrudierten Polystyrol.  Schaumglas hingegen  habe ich hier noch nie gesehen. Wäre auch teuer das zu importieren. Da gabs doch mal die Fa Glas Keramik (coriglas) in der guten alten DDR  ;D, heute vermutlich Foamglas... Vielleicht haben die Volksrepubliken noch was an Lager  :-)

Teuer und edel wäre wohl expandierter Kork  }} . Aber das gibt es kaum im Los  (oder doch ???), schliesslich hätten die Schinesen neben den westmediterranen Ländern eigentlich auch ne Art Korkeiche. Habe bisher noch keinen korkplatten gesichtet. Aber auf Phuket wird leider eh zuwenig isoliert. Würde die Aircon markant schonen. Kapieren hier noch nicht mal alle Farangs  :-\
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 19. Juli 2011, 22:01:31
@ Ozone Heute um 20.00.19 Zitat: "Na, was sagt SIA?"

Wenn ich hier Normenwerke poste, werde ich möglicherweise erschlagen. Ich will aber ersatzweise aus der Praxis berichten.

1. Foamglas ist eine Platte aus Schaumglas. Hier siehst Du mehr und ev. kommst Du so auch an Lieferanten in Th heran.
 Ein Beispiel für die Qualität: Habe bei einem grossen Fabrikneubau in der Nähe des Flughafens München die gesamte Bodenplatte mit Fussbodenheizung eingeplant. Damit die produzierte Wärme regulierbar zu den Füssen der sitzend arbeitenden Menschen und in den Raum gelangt, habe ich über dem Erdreich vollflächig Platten aus Foamglas verlegen lassen.
Die Bodenplatte wird mit beladenen Lastwagen befahren.

2. Styrofoam ist eine geschlossenporige Schaumstoffplatte für verschiedene Anwendungsbereiche. In unserem Fall würde ich die Platte "Roofmate SL-X empfehlen. Diese Platte wird für ein Umkehrdach eingesetzt, ideal auch, um damit eine Betonwanne von aussen einzukleiden.

3. Korkplatten, nun, da bin ich etwas verunsichert. Ansich ein gutes und dauerhaftes Produkt aber etwas schwerfällig in der Verarbeitung.

Ich würde in Thailand ein Produkt von Styrofoam oder ein vergleichbares Produkt empfehlen. Um genaue Angaben zu machen, müsste ich wieder die Baustofmärkte abklappern, Produkte untersuchen und Prospektmaterial sammeln- huch!

 :-[
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Ozone am 20. Juli 2011, 06:03:43
Um genaue Angaben zu machen, müsste ich wieder die Baustofmärkte abklappern, Produkte untersuchen und Prospektmaterial sammeln- huch!

Nee lass mal, kenne die Materie noch aus meinen ersten Praktikumstellen bei einem grossen Anbieter  ;)  - allerdings Stand Ende 80er  }{, wobei sich bei den meisten erwähnten Baustoffen ausser dem FCKW freien Herstellungsverfahren wohl kaum was markantes verändert haben sollte.


Zitat
Ich würde in Thailand ein Produkt von Styrofoam oder ein vergleichbares Produkt empfehlen.

Die blauen Extruder von DOW Chemical und die grünen von BASF habe ich in BKK schon gesehen. ;}  Sogar rosarote bei einem Austro-Thai Joint-Venture    :D

Ebenfalls PU Platten und 165kg/m3 Steinwolle vor einer Baustelle gesichtet, weiss aber die Marke nicht mehr. Etwas asiatisches auf jeden Fall.  (wohl beides eher nicht geeignet in diesem Falle).

.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 20. Juli 2011, 17:58:19
@ Ozone Heute um 06:03:43

Demnach gibt es die Produkte in Thailand, bravo!

Die geschlossenporigen Schaumstoffplatten haben eben den Vorteil, dass sie zu keinem Zeitpunkt Regenwasser, Schwitzwasser, Kondenswasser oder Wasser aus dem Abbindeprozess des flüssigen Betons, in sich aufsaugen. Genau aus diesem Grunde wäre die ansich hervorragenden Platten aus Steinwolle ungeeignet.

Wenn ich Die Aussenschalung des Pools auf dem Dach erstellt habe, Poolboden und Wände, werden die Schaumstoffplatten unmittelbar von innen an die Schalung gelegt und fixiert. Danach wird die Bewehrung für den Poolboden eingebracht. Als dritter Akt wird der Poolboden mit erstklassigem, wasser- undurchlässigem Beton gegeossen und verdichtet.

Nun, nach etwa zwei Tagen, werden die Bewehrung der Wände und die Innenschalung derselben montiert.

Die Einbringung des Betons bei den Pool- Seitenwänden besteht aus 3 Aktionen:
1. Überall eine ca 10- 15 cm hohe Mörtelvorlege aus hochwertigem Cementmörtel ohne Kiesanteile.

2. Ohne Unterbruch wird dann der vergütete Beton eingebracht und

3. verdichtet.

Auf diese Weise entsteht zwischen dem Beton und der Wärmedämmplatte ein "homogener Übergang" und alle wichtigen Bestandteile des Betons bleiben Beton- intern gleichmässig verteilt, erhalten. Eine Wärmedämmplatte aus Steinwolle würde sich mit Zement- gesättigtem Wasser aus dem frisch eingebrachten Beton vollsaugen. Der Beton würde beschädigt und die Dämmplatte würde nutzlos.

Bitte nicht verzagen, viele Worte eben.
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 21. August 2011, 19:35:16

Die "GFK- Schüssel", der Pool der hingestellt oder ins Erdreich eingebaut wird.

Ich darf hier noch eine weitere Variante zum Bau eines Pool erwähnen, die GFK- Schüssel. GFK heisst "Glasfaser verstärkter Kunststoff", in den meisten Fällen Polyester, als Variante z.B. Epoxidharze. Den Begriff "Schüssel entlehne ich aus der saloppen Seglersprache. So werden eben etwas abschätzig, Schiffe aus Kunststoff bezeichnet, während Multis und Liebhaber, eher Schiffe in traditioneller Holzbauweise hergestellt, bevorzugen.

1. Zur Herstellung einer Pool-Schüssel in GFK wird eine Positivform erstellt, deren Aussenseite der späteren Innenseite des Pools entspricht. Die Positivform muss demnach perfekt stabil erstellt, verarbeitet, geschliffen und Poliert sein. Ich beschränke mich hier auf das sog. "Handauflegeverfahren"

2. In einem nächsten Schritt wird eine Trennware aufgespritzt. Diese Trennschicht erlaubt es dem Hersteller, nach fertigem Materialaufbau, die GFK- Schüssel unbeschadet vom Kern abzuziehen.

3. Wird eine Deckschicht aufgetragen die in einem vom Besteller gewünschten Farbe eingefärft ist, das "Gelcoat." Das Gelcoat bildet die alleinige, wasserfeste Haut zwischen Poolwasser mit den Chemikalien und Schale.

4. Danach werden Schicht um Schicht Glasmatten, Glasfliese übereinander eingebaut, wobei jede Schicht einzel mit Kunststoff getränkt und mittels speziellen Scheibenrollern, frei von Luftblasen, auf die vorhergende Schicht aufgetragen aufgerollt wird.
 
Vorsicht beim Kauf!
Ich will hier lediglich auf einen Punkt aufmerksam machen, der für die nachhaltige Qualität wichtig ist: die äussere Behandlung der Schale mit ebenfale einer dauerhaft wasserdichten Kunststoffschicht. Wenn diese fehlt, dringt von aussen Feuchtigkeit durch die Offenen Poren der Schale ein und wandert der Glasfaser entlang in das GFK- Laminat hinein. In der Folge "verfault" das Laminat von innen heraus und Dein Pool wird zu einem Weichling. Überprüfe beim Kauf besonders dieses Detail!

Viel Spass beim plansch plansch
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: juniorwgm am 22. August 2011, 21:36:59
@all

Hallo,
kennt jemand den ca. Preis pro m² für die Betonelementdecken. Dicke ist ca. 5 cm, Bewehrungseisen steht oben vor. Elementgröße L = 4 m (max.) B = ca. 0,5 / 1,0 m.

mfg
juniorwgm
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 22. August 2011, 22:06:29
Hallo juniorwgm


1. Ich kenne diese Decken-Elemente nur in einer Breite von ca. 40 cm und ca. 5 cm Dicke. Das ergibt bei einer Länge von 4 m ca. 1,6 qm. So ein Element kostet zwischen 400 und 500 Baht.

2. Diese Fertig-Elemente taugen nicht viel, weil nur 4 bis 5 mm dicker Glatt-Stahl (und nur in Längsrichtung) verwendet wird und weil nur ganz wenige Stahl-Schlaufen (4 ? zum leichteren Tragen) oben heraus stehen. So lässt sich der Stahl dieser Elemente kaum mit der nächsten Stahllage verflechten.

3. Leider habe ich in Thailand noch keinen Hersteller gefunden, der vernünftige Betondecken-Elemente herstellt und herstellen will.  {:}


Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: juniorwgm am 23. August 2011, 13:29:01
@Kern

Danke für die schnelle Info. Von der Qualität habe ich den selben Eindruck.

Ich stelle mir eine Verwendung als sogenannte "verlorene Schalung" vor. Die Bodenplatte soll ca. 1 m über dem Bodenniveau entstehen. Der Zwischenraum bleibt frei.

Über den Fertigelementen wird dann die tragende Platte mit Bewehrung gegosssen. Ein Preisvergleich zu "normaler" Holzschlaung muß gemacht werden.

Ebenso kann man sie als Deckenelemente ohne weiteren Aufbau verwenden. Darauf kann gut eine Isolierung verlegt werden und man spart sich die abgehängten Decken.

mfg
Juniorwgm
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. September 2011, 16:52:44
@ juniorwgm am 23. August 2011, 13:29:01

Darf ich einige Stichworte zitatmäsig zusammenfassen:
1. "Verlorene Schalung"
2. "Die Bodenplatte soll ca. 1 m übe dem Bodenniveau entstehen.(...)"
3. "Ebenso kann man sie als Deckenelement ohne weiteren Aufbau verwenden(...)man spart sich die abgehängte Decke."

1.+ 2. Heisst "Bodenniveau" eine untere Bodenplatte oder den ursprünglichen Boden aus Erdreich? Für die Variante Erdreich mache doch ein Begrenzungsmäuerchen, fülle das Ganze mit Aushubmaterial, begiesse, damit alles sich setzt, mache eine Grobplanie, PVC- Folie darauf und giesse Deine um 1 m höhere Platte darauf. Bei "Verlorene Schalungen" erscheinen mir die Elemente als sinnvolle Konkurrenz zu Holz. Nur die Zuschneiderei der Fertigelemente führt zu einer Staub- und Hustorgie. Bei kleinen Flächen eignen sich auch billige Schaumstoffklötze.

3. Als Deckenelemende für abgehängte, freischwebende Decken würde ich zu Vorsicht raten. Nach der Qualitätsbeschreibung von @Kern,22.August 2011,22:06:29 in Zusammenhang mit Deckenelementen, welche urplötzlich brechen und die Menschen darunter erschlagen (können), vorsicht, vorsicht. Da lobe ich doch eher heruntergehängte Leicht- und Trockenbaukonstruktionen aus heruntergehängten Kartongips- Platten. Hier ist es wesentlich, darauf zu achten, dass die Metalle der Aufhängungen dauerhaft korrosionsbeständig sind.

Als "untere Schalung" für Stockwerk Betonplatte sind solche Elemente sehr sinnvoll. Sie sind nach dem Abbindeprozess des Betons untrennbar mit der Betonplatte verbunden. Hier ist in anspruchsvollen Räumen eine untergehängte Decke wie oben beschrieben, unabdingbar.  

Zudem:
In Bädern eignen sich hier wegen der Dauerfeuchtikeit und den Chemikalien im Poolwasser, nur V4A-1.4401 "nichtrostender Stahl"- Legierungen.

 :)
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: juniorwgm am 02. September 2011, 17:57:06
@Cee

Die Niveau der 1. Platte soll ca 1 m über der Umgebung liegen. Unterzüge ca. 30 x 20 cm (hxb). Darauf die Fertigelemente mit zusätzlicher Bewehrung und 10-12 cm Beton. Darunter unbedingt frei und zugänglich.

Für die Decke ebenso Unterzüge ca. 20 x20 cm, Fertigelemente und ca. 5 cm Beton. Über den Unterzügen liegen die Stahlträger des Dachstuhles. Die freie Fläche erhält ca. 5 cm Isolierung. Unterseite der Decke nur gespachtelt und gestrichen. Keine abgehängte Decke.

Grundgedanken: für die 1. Platte wahrscheinlich kostenneutral zu Holzschalung, aber wesentlich schneller
                           Decke massiv, nach oben isoliert, gewisser Einbruchsschutz (Zugang von oben)

mfg
Juniorwgm

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. September 2011, 23:22:21
@juniorwgm Heute um 17:57:06

So wie Du es jetzt beschrieben hast, ergibt alles einen Sinn. Ich mache hier nur einen kleinen Hinweis zu Deinem geplanten Hohlraum unter der um einen Meter erhöhten Platte.

Zitat:
"Darunter unbedingt frei und zugänglich."

Dazu: weshalb dieser Hohlraum von 1 m Höhe frei und zugänglich bleiben soll, kann ich nur Mutmassungen anstellen: um nachträglich die Wasser- Ver- Entsorgung einzubauen und ggf überprüfen zu können? Um hier Nutztiere unterzubringen? juniorwgm, wenn Du diesen raum nicht zu 101 % abschliesst und abdichtes, dann werden sich hier so viele unterschiedliche und ungebetene "Gäste" niederlassen, dass die spätere Zugänglichkeit für Menschen, auch für Kleintiere wie Katzen, verunmöglicht wird. Schau Mal beim Schlangenthread rein,
wo sich bei dii mitten in Bangkok die Riesenschlangen etabliert haben.

Ich wünsche dir viel Spass und Erfolg bei Deinem Bauvorhaben und: erzähle uns von Deinen Erfahrungen.

 ;}
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 02. Oktober 2011, 00:06:18
Der Bau eines Weinkellers.

Jetzt Spinnt er, einen Weinkeller für Thailand, na sowas. Als Weinliebhaber und als Miteigentümer eines kleinen aber feinen Weinberges in der CH, habe ich nicht nur für mich, sondern auch für andere Weinliebhaber erstklassige Weinkeller gebaut. Wichtig ist dabei, dass ein Weinkeller das ganze Jahr hindurch in etwa dieselbe Temparatur hat, etwa 14 Grad, dass eine kontstante Luftfeuchtikeit eingehalten wird und dass diese nicht zu hoch ist, weil sonst zB. die Etikette vergraut und abrutscht.

Wein soll, sofern echte Korkzapfen verwendet werden, liegend gelagert werden, weil sonst der Zapfen austrocknet.

Ich halte hier einige Details fest, die sich auf Europäische Verhältnise beziehen. Andererseits kann so ein Ding mit etwas Fantasie und Geschick auch auf Thailand übertragen werden, vorzugsweise auf eine felsige Hanglage mit geringem Wasserdruck. Die rückwärtigen, felsigen Hänge bei Hua Hin als Beispiel, könnten geeignet sein.

Der Weinkeller muss in den Boden, damit er auf natürliche Weise gekühlt und leicht befeuchtet wird. Ja, ja ich weis, das kann man alles auch in einer klimatisierten Industriehalle anstreben. Grabe den Keller unter dem geplanten Grundriss, auf der Hangseite soweit ab, dass der Rohboden etwa 3 m unter dem +-0 - Niveau des Erdgeschosses liegt.

In idealer Lage, auch als Ausgangslage zu diesem Beschrieb, sind der Rohboden und zumindest die nördliche Rückwand aus porösem Felsen. Spätestens jetzt wirst Du feststellen, dass es aus dem senkrecht abgetragenen Felsen der hangseitigen Wand, vereinzelt und kalt heraustropft.

Als nächster Schritt musst Du das eindringende Meteorwasser ableiten. Erstelle ringsum und ausserhalb der später einzubauenden Kellermauern, einen Graben in einem Querschnitt von 30x30 cm (Breite mal Tiefe) und lege hier Sickerleitungen mit einem NM (innerer Durchmesser) von 150- 200 mm hinein. Sickerleitungen sind Rohre, vorzugsweise aus bewehrtem Beton oder dickwandigem, dauerhaftem Kunststoff, in welchen zur Hälfte des Umfanges (oben) Löcher mit einem Durchmesser von etwa 4 mm gebohrt, bzw. ausgespart sind.

Das Gefälle nach aussen muss etwa 1.5 cm pro m1 betagen, dh, führe die Leitungen zu einem Punkt ausserhalb des Gebäudegrundrisses, in einen Kontrollschacht mit einem NM von ca 600- 800 mm. Nebenbei: dieses Wasser eignet sich hervorragend zur Bewässerung Deiner Gartens!

Nun machst Du als Unterlage des Bodenaufbaus eine Sickerschicht, gleichzeitig Grobplanie aus Magerbeton. Das ist grober Betonkies mit einem geringen Sand-Zementanteil vermischt und horizontal, grob abgeebnet, planiert eben. Diese Schicht aus Magerbeton wird etwa 4- 6 cm dick und dient dazu, dass der Unterboden durchlüftet ist und dass Feuchtigkeit in die Sicherrohre abziehen kann. Dafür muss diese Schicht oberhalb des halben Rohrquerschnittes, demnach bei den erw. Löchern, an die Sickerrohre angrenzen.

Noch ein Wort zu den Grössen des Grundrisses. Sofern Du Regale entlang den Wänden planst, es nicht verbauen willst, auch in der Mitte des Raumes ein Doppelregal aufzustellen entsteht folgendes Keller- Innenmass: 1 Wandegal 30 cm + 1 Durchgang 100 cm + 2 Mittelregale 60 cm + 1 Durchgang 100 cm + 1 Wandregal 30 cm = > 3.20 m. In der Länge des Kellers ist man frei, Sinnvoll und angenehm ist immer ein rechteckiger Raum: Länge etwa > 6 m.

Bevor Du nun die Wände einbaust, denke daran, dass Du verhindern musst, dass sich mit einem hohen Anteil von Zement, angereichertes Sand aus der Betonmischung, in die Sicker- und Entlüftungsschicht verflüchtigt und den Zugang zu den Sickerleitungen verstopft. Bei Wänden und einem Boden aus Beton, würden bei Unachtsamkeit Kiesnester entstehen. Wie weiter vorne Beschrieben, ist das minderwertiger Beton, bei dem auf der Unterseite der Sand- Zement- Wasseranteil, vor der Abbindung nach unten verschwunden ist. Bei in Sand eingelegten Bodenplatten, bleibt Dir die Sandschicht auf Dauer erhalten.

Bedecke demnach die Sickerschicht, von Sickerrohr zu Sickerrohr reichend, mit einer starken Kunststofffolie ab, die ihrerseits an den Rändern > 10 cm überlappend angebracht wird.

Fortsetzung Teil 2 folgt.
 ???
Cee        
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 04. Oktober 2011, 19:57:47
Der Bau eines Weinkellers, Teil 2.

Sicher habt ihr bereits gemerkt, dass ich bei meinem Weinkeller auf einen Naturboden hinaus will. Bei einem Betonboden, dem Bau einer Wanne, hätte ich auf die Kunststofffolie eine Betonplatte gegossen, und diese bis zu den Sickerleitungen hinausgezogen, so, dass kein Betonwasser in die Löcher der Sicherleitungen eindringt und diese verstopfen kann. Die Kellerwände würden in diesem Fall auf die Betonplatte gestellt, (Mörtelvorlage nicht vergessen.)

Mein Weinkeller ist, wie ich eingangs erwähnt habe, selbstregulierend, was die Temperatur und die Luftfeuchtikeit betrifft. Dies erreiche ich einerseits, indem ich erstens einen in Splitt oder in grobkörniges Sand verlegten Naturboden aus etwa 6 cm dicken Tonsteinen, auf die Kunststoffolie verlege. Andererseits mache ich eine Decke aus ca 6 cm dicken Tonsteinen in Stichbogenform- aber der Reihe nach.

Nun erstelle ich die Umfassungswände mit der Türöffnung, unmittelbar auf der Kunststofffolie und aussen mit einer Distanz von 6 cm zu den Sickerrohren. Auch hier dürfen die kleinen Löcher nicht verstopft werden. Die Wände können aus 18 cm dickem, bewehrtem Ortbeton erstellt werden. Sofern der Wasserdruck und die senkrechte Belastung durch die darüberliegende Baute nicht gross ist, können Beton- Schalsteine verwendet werden, Dicke 14 cm. Die inneren Hohlräume werden dabei gleichzeitig mit dem Hochziehen der Mauern, mit Beton gefüllt und verdichtet.

Sobald die Mauern etwa 60 cm hoch sind, sollte von deren Aussenseite weg, mit Gefälle zur Sickerleitung, ein "Bördli" aus Cementmörtel erstellt werden. Feuchtigkeit Tropft dann in die Sickerleitungen und krieckt nicht oberhalb der Folie unter den Naturboden. Natürlich muss vorweg die Kunststofffolie, mit der Aussenseite der Mauer bündig, abgeschnitten werden.

Danach füllst Du den Aussenraum zwischen Mauer und Aushubwand mit Betonkies ohne Sandanteil, Höhe etwa + 30 cm ab oberkant Sickerleitung. Richtigerweise sollte diese Sickerpackung oben in einem Gefälle nach aussen grob nivelliert und mit billigen Gartenplatten aus Beton, abgedeckt werden.

Sobald die Wände hochgezogen sind, mache als nächster Schritt die Schalung der Stichbögen aus Schalungsholz und versetzt diese in etwa Abständen von 1.0 m. Die Bögen sollten bei einer Länge von etwa 3.20 m, in der Mitte etwa 60 cm erhöht sein. Auf die Stichbögen nagelst Du nun eine Holzschalung aus billigen Brettern oder Leisten. Bedenke: Die Schalung muss bis zum Abschluss des Abbindeprozesses, ein sehr hohes Gewicht tragen können!

Nun verlegst Du auf der Schalung, von beiden Seiten her zur Gewölbemitte hin, die Tonsteine, die ihrerseits mit einem erstklassigen Mörtel satt ausgefugt werden. Baue nun auf das fertige Gewölbe ein Bewehrungsnetz in einem Abstand von 3.5 cm über dem Tonsteingewölbe und bohre seitlich alle 15 cm ein Loch in die Seitenwände, in welches Du je ein 10 mm dickes Stück Bewehrungseisen steckst- etwa 15 cm vorstehen lassen. Überdecke alles mit einer ca 10-12 cm dicken Betonschicht.

Sobald das Gewölbe, die Fugen der Tonsteine und der Beton abgebunden haben und trocken sind, kannst du die Schalung unter dem Gewölbe entfernen und diese horizontal über dem fertigen Gewölbe so einbauen, dass hier eine Blindschalung zum Guss der darüberliegenden Betonplatte des Erdgeschosses entsteht.

So, nun kannst Du Dein Häuschen darüber weiterbauen. Ich habe bei meinen Kellern auch immer noch einen Zuluftröhre NM 2oo mm eingebaut, knapp über dem Boden, ausserhalb des Kellers nach aussen geführt. Zudem eine Abluftröhre mit demselben Querschnitt, zuoberst im Gewölbe, ebenfalls nach aussen geführt. Hier können sich übermäsige Feuchtikeit und ggf. Radongase verflüchtigen.

Als letzter Schritt werden die Wände verputzt wird der Naturboden eingebaut. Verdecke die Zu- und Abluftröhren aussen mit einem rostfreien Gitter gegen Eindringlinge. Türe und Regale einbauen und- fertig ist das Prunkstück.

Sicher ist die Erklärung nicht vollständig aber der Könner versteht mich, klar doch.

 [-]
Cee      
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. Oktober 2011, 17:15:18
Erdbeben in der Türkei von letzter Woche

Das Erdbeben hatte eine Stärke von > 7 auf der nach oben offenen Richterskala. Schaut euch die Bilder in den Printmedien und in den TV-Sendern an: Beispielsweise ist ein siebenstöckiges Gebäude fast senkrecht zusammengekracht. Mehr als Tausendmal dasselbe.
 
Ich will hier nicht der Überbringer von Schreckensmeldungen sein, nur: die Bauweise erinnert sehr ganau an die Bauweise in Thailand, in urbanen Bereichen: Beton- Bodenplatte, Betonstützen ausgefacht mit Mauerwerk aus Ton- oder Zementsteinen, keine Diagonalversteifungen. Dann die nächste Etage mit Beton- Bodenplatte, Betonstützen ausgefacht mit Mauerwerk aus Ton- oder Zementsteinen, keine Diagonalversteifungen- usw. Die Mauern sind geplatzt, Die Betonstützen sind gebrochen oder haben sich durch die Betonplatten gestanzt.

Die Betonplatten sind eine nach der Anderen senkrecht heruntergestürzt und haben alles, Menschen, Tiere, alles wie in einem mehrschichtigen Sandwich zermalmt, erschlagen.

Nun gibt es einen Aufruhr in der Bevölkerung wegen wissentlichem Pfusch am Bau. Nur die vielen Opfer, die sagen nichts mehr.

Die Frage nach und Vorschläge zu einer Diagonalversteifung, wurde in diesem Thread vorgestellt. Wer heute immer noch ohne sachgemässen Schutz gegen Erdbeben baut, bringt Menschen, Hab und Gut in Gefahr, handelt grobfahrlässig.

 :-[
Cee

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: sam am 24. Oktober 2011, 18:39:44
Da bin ich ganz anderer Meinung, die alte Bauweise in Thailand ist Erdbeben sicher, auch wenn sie ohne Statik bauen, ich habe mich
am Anfang auch gefragt können die keine Ecken mauern, ein Maurer hat mir gesagt das das Skelett Bauweise ist, und damit Erdbeben
sicher. Wie man in der der Türkei, Iran, Irak u.s.w. baut ist mir bekannt.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 24. Oktober 2011, 20:35:20
@ sam Heute um 18:39:44

Die alte Bauweise in Thailand ist Holz, da wäre ich mit Dir, was die Beständigkeit gegen Erdbeben betrifft, einverstanden.

Gottseidank hat sich in Th. eine vereinfachte Stahlbeton- Skelettbauweise nach Le Corbusier eingebürgert. Gut, machen sie die Ecken nicht auch noch aus aufeinander geschichteten, 6.7 cm dünnen Zement- oder Tonsteinen. Sowas würde bei der kleinsten Erschütterung spalten, platzen- auseinanderfallen.

Die Beton- Skelettbauweise ist dann richtig, wenn das Skelett mittels einem Diagonal- Fachwerk oder Scheiben aus einer schwer zerrüttbaren Materienkombination, zB. bewehrtem Beton, nach den heutigen Erkenntnissen der modernen Statik ausgesteift wird.

Viel mehr dazu steht weiter vorne in diesem Thread.

 :)
Cee

 
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 24. Oktober 2011, 23:54:25
Hallo sam

Bei diesem Beitrag kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.  :-)

... ein Maurer hat mir gesagt das das Skelett Bauweise ist, und damit Erdbeben
sicher.


Was den Ausbildungsstand (Material-Kunde, Statik, Werkzeug-Kunde usw.) der meisten Thai-"Fachleute" angeht, und in Anbetracht der Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit der fabrizierten Häuser, sind fachliche Aussagen von thailändischen Bau-Fachleuten mit Vorsicht zu geniessen. Als Häuslebauer habe ich da in Thailand schon einiges lernen müssen.
Da sollte man den Fachleuten aus DACH mehr Glauben schenken.


Gruss   Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 30. November 2011, 00:43:21
hallo leute,

wenn einer von euch mal wieder in einen HomePro kommt, kann er mal bitte mal was nachsehen? ich müsste wissen ob die dort erhältlichen 1/2 zoll kugelhähne innen oder aussen gewinde haben. kann man leider auf deren homepage nicht aufrufen.  danke schonmal

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 30. November 2011, 00:48:28
Normal haben die gar kein Gewinde, die werden verklebt!

Es gibt dann dazu Muffen, die man mit einem Stück Rohr einklebt, die gibt es dann mit Innen- und Außengewinde, sowie zum kleben!

Habe davon reichlich!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 30. November 2011, 03:31:26
ich meinte nicht die plastik-dinger sondern die vernickelten messing-kugelhähne. trotzdem danke für deine schnelle antwort

 :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 30. November 2011, 05:29:14
...meistens Innengewinde  :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Blackmicha am 30. November 2011, 07:25:05
...meistens Innengewinde  :-)


Nee, Aussengewinde  }}
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Burianer am 30. November 2011, 08:07:11
BM richtig, hab gerade nachgesehen, das Teilstueck, das aus der Wand kommt hat Innengewinde.
Der Hahn hat Aussengewinde, und muss ja mit dem Dichtungsplastik umwickelt werden, damit die Anschlusstelle auch Dicht ist.  }}
Was es alles fuer Sachen gibt, ueber die man kaum nachdenkt bzw die einem garnicht auffallen.  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 30. November 2011, 08:17:43
Zur Info:


(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/Seccion_valvula_de_bola.jpg/220px-Seccion_valvula_de_bola.jpg)
Kugelhahn mit Innengewinde.


(http://www.ew-haustechnik.info/ebaybilder/Kugelhaehne/346-2.jpg)
Kugelhahn mit Aussengewinde

Das Angebot in thailändischen Baumärkten wächst ständig, und man findet (wenn der Warenbestand mit Hirn gesteuert wird  ;D  ) beide Varianten, wobei die Qualität von "lächerlich" bis "gut" reicht.
Vernickelte Messing-Kugelhähne sieht man ziemlich selten. Meist sind es reine Messing-Kugelhähne.

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 30. November 2011, 09:07:30
Nebenbei: Die Kugel mit Durchflußloch im Kugelhahn schiebt den Dreck in den Wasserfluss. Leider haben sich in der Sanitär-Feinmontage Wasserhähne mit Spindelgewinde durchgesetzt.

(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Tap.png/220px-Tap.png)

Bauartbedingt sind sie anfällig für Kalk-Ablagerungen und andere Verschmutzungen. Das Resultat: Tropfende Wasserhähne

(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bd/Water_drop_animation_enhanced_small.gif)

Bei Einhebelmischern schaut es nicht viel besser aus.

(http://www.hochleistungskeramik.com/images/Einhebelmischer.gif)


Übrigens: Auf einen einzelnen tropfender Wasserhahn sprechen Wasseruhren wegen der geringen Durchlaufmenge gar nicht an. Das Unangenehme bei einem tropfenden Wasserhahn sind also nicht die Wasserkosten für den Endverbraucher, sondern die Kalkablagerungen und der allgemeine Trinkwasserverlust.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: KhunBENQ am 30. November 2011, 09:11:03
Übrigens: Auf einen einzelnen tropfender Wasserhahn sprechen Wasseruhren wegen der geringen Durchlaufmenge gar nicht an.
Was aber wirklich nervt: wenn du eine Pumpe angeschlossen hast, so spricht die regelmässig wegen des Druckverlusts an.
An den Abständen zwischen den Pumpvorgängen kannst du die Größe des Lecks abschätzen  >:
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 30. November 2011, 10:01:58
Guter praxisbezogener Einwurf, KhunBENQ.  ;}


Bis demnächst    Achim
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 30. November 2011, 10:37:02
Am besten sind die Kugelhähne von Sanwa!

Hier gibt es sowohl beide Seiten Außengewinde, beide Seiten Innengewinde und je Außen- und Innengewinde.

Dazu reichlich Sorten Muffen und Nippel.

 [-]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 30. November 2011, 17:24:36
Am besten sind die Kugelhähne von Sanwa!

 [-]

Muss ich mir merken!      [-]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 30. November 2011, 20:02:37
wo gibt´s die im LOS?
bin jetzt dabei meine wasserinstallation zu machen. will aber nicht alles aus D mitschleppen. kennt jemand einen gut sortierten shop in bkk wo man muffen, nippel reduzierungen und den ganzen kram (alles aus messing )kaufen kann?
haben nun die kugelhähne aus dem homepro aussen - oder innengewinde? bin jetzt nicht schlauer als vorher  ???
das von Kern gepostete bild ist gut, sowas meinte ich. aber um die richtigen teile zu kaufen muss ich halt wissen was es vor ort gibt und was nicht

danke euch

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: schoopthai am 30. November 2011, 20:25:30

@stefano

SANWA ist Marktfuehrer in Thailand und saemtliche Haehne, Reducer und Muffen etc gibt es in jedem gut sortierten Hardware shop.
Also in jedem groesseren Kaff in Thailand.
Brauchst dafuer keinen Hompro.

Bis dan

Michael
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Kern am 30. November 2011, 20:52:08
Hallo stefano


Grundsätzlich hat schoopthai Recht. Ferner:
Das Angebot in thailändischen Baumärkten wächst ständig, und man findet (wenn der Warenbestand mit Hirn gesteuert wird  ;D  ) beide Varianten, wobei die Qualität von "lächerlich" bis "gut" reicht.
Vernickelte Messing-Kugelhähne sieht man ziemlich selten. Meist sind es reine Messing-Kugelhähne.


...

haben nun die kugelhähne aus dem homepro aussen - oder innengewinde? bin jetzt nicht schlauer als vorher  ???
das von Kern gepostete bild ist gut, sowas meinte ich. aber um die richtigen teile zu kaufen muss ich halt wissen was es vor ort gibt und was nicht


Noch ausführlicher:
Ich kenne den HomePro-Laden in Deiner Nähe nicht. HomePro-Läden haben verschiedene Größen und damit auch verschiedene Warenangebote. Grundsätzlich wirst Du in Deinem HomePro-Laden Messing-Kugelhähne sowohl mit Innen-, als auch mit Außen-Gewinde finden können.
Aber ich habe in Thailand bis jetzt noch nie einen großen Baumarkt der Ketten von HomePro, Global usw. gesehen, in dem das Personal im Durchschnitt gute Fachkenntnisse hatte, über das Warenangebot gut im Bilde war oder darauf achtete, dass möglichst alle Artikel in vernünftiger Anzahl vorrätig sind.

In DACH findest Du normalerweise schnell alles, was Du brauchst, und in gewünschter Qualität. Hier kann das schon mal etwas länger dauern  ;D   und viele Nerven kosten.
Beim Hausbau wünsche ich Dir starke Nerven.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 01. Dezember 2011, 02:10:11
hallo Kern,

danke für deine schnelle antwort! hab schon einige HomePro in BKK abgeklappert und die versch. qualitäten im allgemeinen gesehen. und ja, über das personal dort brauchen wir nicht reden. zwar freundlich, aber meist ohne plan.  >:(
wie schon gesagt, ich will nicht alles aus D mitschleppen, hab so schon genug zeug.

nerven zum hausbau hab ich reichlich. bin ja auch schon fast fertig. nur mein fensterbauer macht mich kirre. dreimal gemessen und drei unterschiedliche maße. glaub ich mach das selber.

 :)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dii am 01. Dezember 2011, 05:44:26
...neben http://www.homepro.co.th/index.php?lang=en 

gibt es jetzt nen anderen Baumarkt  http://www.thaiwatsadu.co.th/aboutus_en.html 

den gibts noch nicht all zu lang, hab nur einmal reingeschaut, macht aber nen guten Eindruck   :-)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 01. Dezember 2011, 09:40:18
Ich würde gar nicht zu Home Pro gehen, die sind zu teuer und auch was Wasserinstallation angeht nicht so gut sortiert.

Besser ist da Global, zumindest in Khon Kaen!!

Aber auch die Tante Emma Sanitärläden (zumindest hier in Chum Phae) sind super sortiert und auch preiswert!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: streetbob am 01. Dezember 2011, 11:50:27
@ Kern  " Beim hausbau wuesche ich dir  starke nerven "

Kann ein "Lied" davon singen, sind nach 1/2 jaehriger bauzeit vor ca. 3 wochen eingezogen. Hab schon mal vorher in der BRD  1 haus
bauen lassen.

Hier heisst es jeden tag die gemachten arbeiten kontrollieren.


Gruss streetbob
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 04. Dezember 2011, 19:42:56
Bei "meinem" Haus in der Nähe von Phetchaburi, das ich in den Jahren 2003-005 gebaut habe, wurde trotz einer Installation in blauem Kunstdtoff, mit Ausnahme von mir selber, nichts ausgetauscht, das Zeugs hält.

Ich habe damals die gesamte Installation in den Böden und im Zwischenraum des Doppelschalen- Mauerwerkes, selber geplant, eingekauft und installiert. Dabei habe ich als Laie einige interessante Erfahrungen gemach, auch deshalb, weil der Weg von der Baustelle zum grossen Laden in Phetchauri, damals noch mit dem Pritschen- Lastwagen, fast einen ganzen Tag in Anspruch nahm.

Ich habe alles minutiös bis ins Detail geplant. Vorweg habe ich die gesamte Wasser- Abwasser- Installation auf Papier einfach und in Bleistift, dreidimansional aufgezeichnet. Bei den speziellen Verteiler- Knotenpunkten habe ich Detailskizzen vorbereitet. Dann habe ich die Rohrlängen ausgerechnet und eine Materialliste vorbereitet.

Danach bin ich in einen grossen Sanitärladen gefahren und habe mich dort sozusahen häuslich eingerichtet, will heissen: Stuhl, Ablage für meine Unterlagen und ein gutes, humorvolles Verhältnis zu den Verkäuferinnen. Nun habe ich auf dem Boden alle erforderlichen Teile mit allen Knotenpunkten, Übergängen und Armatouren ausgelegt. Nachdem alles gestimmt hat, habe ich die einzelnen Gruppen mit Schnur zusammengebunden, diese mit einer Nummer versehen und die Nummern auf den Skizzen vermerkt.

Zurück auf der Baustelle konnte ich zügig arbeiten und alles stimmte haargenau. Wichtig dabei die Wiederholung eines kleinen Hinweises hier im Thread: Verhindere, dass eine Hilfskraft mit dreckigen Händen, bei der Verklebung der Teile mithilft! Verdreckte Klebestellen, sei es durch Baudreck, Staub oder Fett, führen unter Garantie zu Leckagen.

Nur Mut!   :)
Cee


Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: dart am 04. Dezember 2011, 20:09:34
Die Installation mit den blauen Wasserrohren ist grundsätzlich ganz ok.....man kann dabei ja auch nicht wirklich viel falsch machen.

Probleme gibt es m.M. nach eher bei der Installation von Armaturen und bei deren Qualität.
Normalerweise wird das Angebot zur Wasserinstallation mit Standartbauteilen des Billigsegments kalkuliert. Wir haben da schon freiwillig ein Upgrade gemacht, und haben uns in Chiang Mai Armaturen mit vermeintlichen Markennamen gekauft......vergeßt das, auch wenn ihr da ein paar Baht im Anschaffungspreis spart, im Vergleich zu D-A-CH. :-)

Der billigste Kram aus einem Praktiker Baumarkt macht länger seinen Job, als der "teure" Mist der hier verkauft wird.....gilt auch für Durchlauferhitzer. 8)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 05. Dezember 2011, 01:16:59
Übergangstücke / Armatouen

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei einigen "Übergangstücken" Varianten gibt, eine aus blauem Vollkundtstoff und eine, bei der das Teil mit Gewinde aus Messinglegierung gefertigt ist.

An Stellen, wo ein Messinggewinde, ein Vaterteil in Messing als Beispiel, auf ein Mutterstück trifft , eingedreht wird, ist es sinnvoll, hier auch Messing zu verwenden. Messing zu Messing, nicht Messing zu Kunststoffe oder keineswegs Teile mit Kunststoffgewinde.

Ein Beispiel: Ein Wasserrohr- ein Übergangstück, in welches das Wasserrohr im Übergangstück Kunststoff zu Kunststoff eingeklebt wird. Wenn dann ein Ventil, eine Armatour folgt, die aus Messing oder; wo deren Gewindeteil aus Messing gefertigt ist, muss das Gewindeteil am Übergangstück, ebenfalls aus Messing gefertigt sein. In diesem Fall ist das Messingteil mit Gewinde, beim Übergangstück, jeweils ab Werk, homogen im Kunststoff eingegossen.

Nochmals: Keine Kunststoffgewinde verwenden und keine Materialkombinationen bei Gewindeanschlüssen dulden. Prüfe dieses Detail im Leistungsbeschrieb!

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn Du dieses Prinzip einhältst, hast Du im Endeffekt eine gute, dauerhafte Installation.  :-\
Cee  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 01. Januar 2012, 03:01:57
An die ganze Bande:

Ich wünsche den Mitgliedern, den Schreiberlingen und den Lesern des TIP- Forums, für das kommende Jahr 2012
viel Glück und Lebensfreude!

 ;}
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 07. Januar 2012, 21:51:03
hallo leute,

hoffe seit alle gut reingekommen! hier in der provinz wars wie immer, saufen, kloppen und dann mit dem auto/moped heimfahren.  {[

mal ne frage zu meiner bescheidenen huette. nachdem nun innen fertig geputzt ist kann ich den putz leicht mit dem fingernagel abkratzen  :o noch nie gesehen sowas.
woran liegt das denn? putz zu alt, falsch gelagert oder verarbeitet? kann es am dreckigen wasser liegen was die putzer genommen haben? hab ich leider zu spaet gesehen.

mal daon abgesehen das der putz sch....e ist, gibt es hier im LOS irgendwo tapeten zu kaufen?hab jetzt ne gipskartondecke drin und die will ich tapezieren, am besten mit glasfasergewebe. denke aber das wird nix, oder? bekommt man strukturputz fuer die waende zu kaufen? oder was soll ich auf die waende machen? streichen?

danke schon mal

 ;D
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Isan Yamaha am 07. Januar 2012, 22:08:26
Streichen C--,wie das alle machen.
Aber es gibt auch Tapetten in Th.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: boehm am 07. Januar 2012, 22:13:37
Ja, Tapeten gibt es bei Home Pro, Global und allen anderen GROßEN Baumärkten!
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: MIR am 07. Januar 2012, 22:28:37
So habe jetzt meine Durchlauferhitzer raus geschmissen.

Denn diesen Winter haben Sie mal wieder nicht das geleistet was ich von ein 6kw Geräte erwarte,
bin halt ein Warmduscher.

Habe mir im HomePro die grünen heiss Wasserrohre ,Amateuren und das Werkzeug (für 1/2"-1"=3000 Baht) dazu gekauft.
Dann habe ich einen 100Liter heiss Wasserboiler (Italiener) da gekauft, da Stiebel Lieferzeit hatte.

Dank meiner kompakten (belaechelten) Bauweise war die nachträgliche Installation
(Thai Style aussen an der Wand) kein Problem.

Nun habe ich in Küche, aussen Spüle und beiden Badezimmer 75grad heisses Wasser.

Global hatte keine heisswasser Rohre.

(https://lh3.googleusercontent.com/--O12BzJKwdQ/Twhkz5Dr60I/AAAAAAAAAT4/W6o8f6Be-xU/s640/Kaltwasser.jpg)

(https://lh3.googleusercontent.com/-J6KY3f3JvrA/Twhki8wP1AI/AAAAAAAAATw/ir538Tm-auQ/s640/Heisswasser.jpg)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: nompang am 07. Januar 2012, 23:54:33
Eventuell auf dem Foto nicht ersichtlich ???

Abstellung, Rückschlag- und Sicherheitsventil.

Ich hoffe, der Boiler hat einen Sicherheitsthermostat, damit er sicher nicht überheizt. Ob die PVC-Rohre langfristig 75° vertragen, bezweifle ich.

Unsere Warmwasserinstallation ist aus Kupfer.

Gruss nompang, der Sanitär-Installateur
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: nompang am 08. Januar 2012, 00:18:36
Da habe ich gleich noch eine Frage, die ich schon länger stellen wollte ???

Gibt es im Norden, wo es kalt wird Heizkörper zu kaufen, keine elektr. Öfeli, sondern für eine Warmwasserheizung.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: MIR am 08. Januar 2012, 00:38:01
Ja es ist ein Thermostat vorhanden und ein Überdruckventil.
Habe nach Bedienungsanleitung eingebaut.
Hoffe es reicht. Bin kein Sanitär-Fachmann.

Ich hatte hier in den Baustoff centren keine Kupfer Rohre gefunden, so bin ich auf die Kunstoff Rohre umgestiegen.

Diese grünen Heisswasser Rohre, sollten vor Jahren in DE die ummantelten Kupferrohre ersetzen.
Ich weiss aber nicht wie weit sich das durchgesetzt hat. Da mittlerweile die Kupfer Rohre ja auch nur
noch gequetscht werden.

Die Grünen Rohre werden mit einander verschweisst. Ich finde es ist einfacher wie das Quetschen der Kupfer Rohre.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: kickmal am 08. Januar 2012, 09:33:55
Info an stefano:
Ja, Tapeten gibt es in Thailand; ABER:::::
=war letzte Woche im Home Pro/The Mall in Korat und wollte Kinderzimmertapete kaufen:
Ergebnis: große Auswahl in Büchern, Lieferzeit 1 Woche, Maße wie in D. Preis ab 1080 Baht aufwärts pro Rolle.
>> jetzt wird "NUR" gestrichen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: karl am 08. Januar 2012, 11:21:24
ich habe mir von einem Raumausstatter sagen lassen, daß man hier in TH keine Tapeten anklebt.
durch die in der Regenzeit hohe Luftfeuchtigkeit lösen sich die Tapeten stellenweise oder bekommen Beulen oder die fangen an schlecht belüftetten Ecken an zu schimmeln.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Lerche3 am 08. Januar 2012, 18:53:31


Habe in BKK sehr schlechte Erfahrung mit Tapete gemacht.
Hat sich in der Regenzeit gelöst, daraufhin haben wir die
Tapeten entfernt und nur noch gestrichen.
Ein bekannter hier (Phetchabun) hat sein Haus vor 3 Jahren mit
Fliestapeten tapeziert, bisher keine Probleme.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: MIR am 09. Januar 2012, 10:57:22
Hier noch ein paar Infos bezüglich Boiler, von nompang einem Sanitär Fachmann.

(https://lh4.googleusercontent.com/-DgBFiyrupCo/Twpivl4nRbI/AAAAAAAAAVI/R6Pn519qv2w/s512/Boileranschluss.jpg)

1   Absperrorgan, Grösse wie Zuleitung
 um Reparaturen am Boiler oder der Installation vorzunehmen. Wichtig auch, wenn mal etwas rinnt, damit wenigstens Kaltwasser zur Verfügung steht oder der Schaden in Grenzen gehalten kann.

2   Sicherheitsgruppe, kombiniertes Rückschlag- und Sicherheitsventil oder einzeln, zuerst Rückschlagventil nachher Sicherheitsventil, in Fliessrichtung.
2a   Rückschlagventil Grösse wie Zuleitung
 verhindert beim Aufheizen, dass Warmwasser in die Kaltwasserleitung zurückfliessen kann.

2b   Sicherheitsventil Grösse bis 200 Liter ½“, 200 – 1000 Liter ¾“
 Die Ausdehnung beträgt grob 4% des Wasserinhalts. Dieses Wasser wird über das Sicherheitsventil (Überdruckventil) abgelassen, der Ablassdruck sollte etwa 1 bar höher sein als der Anlagedruck. In Europa ist der Auslass normalerweise 1 Dimension grösser als der Einlass. Begründung nachstehend. Muss an einen Ablauf angeschlossen werden.
3   Mischbatterie
Wichtig, dass beide Seiten denselben Druck aufweisen.
4   Entleerung vorteilhaft mit einem Aussengewinde ¾“,  wegen Schlauchanschluss
Auch hier, einfacher für Reparaturen oder damit im Notfall die Warmwasseranlage schnell entleert werden kann.
Risiken und Nebenwirkungen
Temperatureinstellung
Alle Boiler verfügen über einen Regel-Thermostat. Dieser sollte nicht über 60° eingestellt werden, wegen der Verbrühungsgefahr. Bei kalkhaltigem Wasser besser 55°. Dies mindert natürlich die Warmwassermenge, die zur Verfügung steht. Richtwert:
100 Liter Warmwasser à 80° entsprechen der Warmwassermenge von 200 Liter à 60°.
Sind keine Zeitbeschränkungen beim Aufheizen zu beachten genügen 100 Liter für einen Haushalt, sonst entsprechen grösseren Boiler wählen.
Es gibt auch Boiler mit einem kombinierten Sicherheits-Thermostat, dieser wird etwa 10° höher als die Soll-Temperatur eingestellt. Kann, meist über einen roten Knopf zurückgestellt werden. Passiert dies öfters, unbedingt auswechseln.

Übertemperatur, Boiler kocht
Passiert mit einem Sicherheitsthermostaten eher selten, bei nur einem Temperatur-Regler schon öfters. Nun ist das Rückschlagventil besonders gefordert, es verhindert, dass Dampf in die Kaltwasser-Installation zurückdrückt, da würde extreme Verbrühungsgefahr bestehen. Der grosse Auslauf des SV verhindert auch bei Dampfbildung einen gefährlichen Überdruck.
Ein explodierender Boiler ist wie eine Splitterbombe!

Leitungsmaterial
Ich kenne die Qualität der PVC-Rohre und Fittings nicht. Laut GF ist PVC nach EURO bzw. ISO für einen Dauerbetrieb von max. 80° geeignet. Wie dies bei der unkontrollierten Qualität in Thailand ist, kann ich nicht beurteilen.
Aus oben genannten Gründen wird bei uns eine Beständigkeit bis 95° verlangt.
Praktisch alle Rohrsysteme werden heute gepresst, Kupferrohre werden/wurden in der Schweiz weichgelötet, in Thailand jedoch hart zusammengepappt.
Die grünen Rohre, bei uns als Unisan bekannt sind schon längst aus dem Markt, die Einführung erfolgte zu früh, und die Wasserschäden waren der Todesstoss für das System in der Hausinstallation.

Titel: Dachplatten in Südthailand, Preis?
Beitrag von: samurai am 10. Januar 2012, 13:06:58
Hat mal Jemand den Preis für ein paar Blaudachplatten im Kopf? Ich will die Tage eh aufs Festland und falls die dort wesentlich günstiger sind, würde ich die in Donsak o. Surath kaufen und rüberbringen. Hier liegt der Preis für die großen Blauen (1.5 m) bei 83 THB/Stk.
Wäre echt super wenn mir Jemand weiterhelfen kann.
DANKE
Rolf Samui

Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 25. Januar 2012, 11:32:43
@stefano 07.Januar 2012, 21:51:30

Ich versuche hier etwas zum Thema Verputz zu sagen. Leider wissen wir nicht, was Du angestellt hast, damit Du Deinen Verputz mit dem Fingernagel abkratzen kannst. (Muschelsand?)

Die reguläre Verputztechnik hier in Thailand sieht folgendermassen aus. Einscheiben- Mäuerchen bestehen aus einem Kern aus Zement- oder Tonsteinen in einer Dicke von 57 mm etwa. Die genormten und in ganz Thailand erhältlichen Holzblockfutter haben eine Tiefe von 90 mm. Indem diese hauchdünnen Mäuerchen im Endeffekt mit der Tiefe der Holzblockfutter aussen bündig übereinstimmen, werden diese beidseitig mit einem erstklassigen Verputz in der Stärke von je etwa 11.5 mm verputzt. So entsteht eine Art von "Sandwich" Konstruktion.

Ich behaupte, dass die Stabilität dieser Mäuerchen durch die beiden Putzaufträge gewährleistet wird. Der Putz muss demnach aus einer Mischung aus erstklassigem Sand und Zement gemischt werden. Zudem werden die verputzten Stellen von den Handwerkern immer wieder genässt und neu abgezogen (geglättet). Nach meiner Beobachtung auf vielen Baustellen, auch bei den Umfassungs- Gartenmauern, sind die thailändischen Fachleute diesbezüglich wahre Verputzkünstler. Nach dem Abbindeprozess werden Grundanstrich und Deckanstrich aufgetragen und fertig ist die Sache.

Aus D-A-CH kennen wir Varianten aus: Mörtelanwurf, Grundputz auf Sand- Zementbasis oder Gipsbeimischung und Fertigabrieb aus Gips/ Sand- Zementbasis oder Fertigputze aus dem Kübel, fertig eingefärbt. Diese Aufstellung kann weiter ergänzt werden.

Zu Tapeten habe ich eher ein gestörtes Verhältnis- habe mich immer geweigert, sowas einzusetzen. Seit ich hierzulande gesehen habe, dass im Küchenbau hinter wunderschönen Holzprofilen, tapezierte Schaumstoffe verborgen sein können, bin ich weiter vorsichtig geworden. Verwenden wir schön bedrucktes Papier doch eher als eine geschmackvolle Verpackung fur das Geschenk unter dem Weihnachtsbaum.

 :D
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Patthama am 25. Januar 2012, 15:09:38
Hallo
Meine volle Zustimmung Cee.Manche Deutsche Gipser koennten sich eine Scheibe abschneiden.Habe vor ca. 7 Jahren Jahren hier in TH. gebaut,und wenn die Thais eins koennen,dann ist es Waende zu verputzen,und das ohne Maschinen(Putzmeister u.s.w.) Bei mir ist noch nichts abgebroeckelt,nicht einmal ein kleiner Riss ist im ganzen Hause zu finden.Vielleicht liegt es daran,dass bei meiner Baufirma die Frauen den Sand von Hand gewaschen,und angemischt haben.Die Maenner haben dann den Putz aufgetragen.(HaHa)
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 26. Januar 2012, 03:40:08
hallo Cee,

wände bestehen aus gasbeton (Q-Con), der putz ist ein spezieller gasbetonputz gewesen. aber eben halt nicht der von Q-Con. komischerweise hält der gleiche typ putz an der aussenwand, innen eben nicht. ich hatte ein paar kleine löcher innen mit gipsputz ausgebessert. wollte dann den überschüssigen gips nach aushärtung mit sandpapier wegschleifen. ging auch gut, aber eben mit dem innenputz zusammen. hab richtig tiefe löcher in den innenputz schleifen können. was nun?

 ;]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 26. Januar 2012, 12:35:33
@stefano Heute um 03:40:08

Hier sprichst du etwas an, was wohl nicht nur unser kleiner Verein interessiert, auch die Herstellerseite dürfte die Ohren spitzen. Dazu will ich ein Beispiel schildern, an das sich Ytong München wohl noch erinnern dürfte.

Die Ausgangslage ist die, dass in Deinem Haus der Verputz für Q-Co- Bausteine aussen hart wurde, während er innen weich geblieben ist.

Nun die Wahre Geschicht.
Beim Bau einer grossen Fabrikhalle für die vollautomatische Produktion, haben wir in meinem Büro die Aussenwände ringsum in Ytong geplant und ausführen lassen- eine gute Sache. Am 15. November sollte die Halle erstellt sein, weil unmittelbar danach die Produktionsmaschinerie angeliefert werden und der Einbau beginnen sollte.

Ytong, bzw. der ausführende Firma war es von meiner Seite freigestellt, wann sie den Original-Aussenputz aufbringen soll, auch der kommende Frühlig wäre von der Bauherrschaft und von mir akzeptiert worden. Die Firma entschied sich, die Baute im November fertig zu erstellen und das Geschäft abzuschliessen. All diese Positionen wurden von mir minutiös genau protokolliert.

Der Aussenputz wurde im November angebracht- soweit, sogut. Es gab zeitlich unmittelbar ein Einbruch hoher Luftfeuchtikeit und am Tag darauf hing der Verputz wie gepellte Haut nach einem Sonnenbrand, verrutscht an den Wänden oder lag stellenweise am Boden. Der gesamte Putz wurde abgeschabt, alles wurde gereinigt und der neue Putz von Ytong, wurde während einer Trockenphase, anstandslos neu aufgebracht. Der neue Verputz war und ist nach wie vor einwandfrei.

Fazit:
Ich schätze, dass Du zur Zeit der Verputzarbeiten in den Innenräumen, die hohe Luftfeuchtikeit nicht beachtet hast. Zu allgemein hoher Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, kommt ja bekanntlich die Nässe hinzu, welche in der Verputzmasse enthalten ist. Der Abbindeprozess der Putzmasse konnte nie abschliessend stattfinden. Mein Vorschlag- immer wieder: erstklassige Durchlüftung der Innenräume, ggf. unter Zuhilfenahme von Lüftungsgeräten.
Indem Du Unebenheiten mit Gips ausgebessert hast, ist dir zudem ein Kardinalfehler unterlaufen: verwende in jedem Fall Originalprodukte von
Q-Con!

Abschliessend: Ytong möge mir das Beispiel und die Verflechtung Ytong/ Q-Con verzeihen- nur und aber: wir lernen durch gegenseitige Erfahrung-und der Weitergabe derselben.

 :)
Cee


  
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: stefano am 27. Januar 2012, 02:10:07
hallo Cee,

danke für deine ausführungen. tja, die luftfeuchtigkeit. als wir geputzt haben ( war ein fertigputz, also kein sand zugemischt) war es relativ heiß und trocken. ausserdem waren zu diesem zeitpunkt im ganzen haus weder eine tür noch ein fenster eingebaut. immer schön durchzug. wie hoch die luftfeuchtigkeit war weiß ich nicht mehr. jahresende im Isaan halt. ausschließen kann und will ich das nicht. was nun? mein schwager sagt mai pen rei, farbe drauf und fertig.
mit gipsputz ausgebessert hab ich nur nagellöcher, max. 5mm groß. also keine großen flächen. denke Q-Con wirds mir vergeben.
ich glaub immernoch das es mit an dem dreckigen wasser lag. oder kann ich das ausschließen?

 ;]
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 27. Januar 2012, 12:04:04
@stefano Heute um 02:10:07

"heiss und trocken"
Hi, im Isaan, in den Tropen, war es nicht eher heiss mit einer hohen Luftfeuchtikeit? Zudem gilt hier bei einem Fremdprodukt als Fertigputz, dieselbe Vorsicht, wie mit dem Gips. Auf die Gefahr von schmutzigem Wasser bist Du selber gekommen. Nun stefano, am Laptop kann Dir, so glaube ich, niemand weiterhelfen. Ich selber würde vor einer Grundierung und einem Farbanstriche der Innenräume, noch etwas warten.

Viel Erfolg
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 17. Februar 2012, 14:02:19
Selbstzensur zu meinem Artikel Cee vom 25. Januar 2012, 21:51:30

Die Bausteine aus Zement oder Ton, sind, wie hier im Thread ausführlich gepostet, 67 mm dick ca.

Ich habe ca. 57 mm geschrieben, was falsch ist.

Bei einer richtig angegebenen Futtertiefe von 90 mm, ist der Verputz zu beiden Seiten ca. 11.5 mm dick.
Richtig ist zudem, dass die beiden Verputzschichten aus einem erstklassigen Zementmörtel gefertigt,
sich mit dem eher porösen Baustein in der Mitte, zu einem stabilen Sandwich verbinden.

 :-[
Cee
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: MIR am 17. Februar 2012, 21:57:49
Hallo Cee

Ich habe diese Zementsteine vor 3 Jahren vermessen,
da waren die Maße noch 390mmx 185mm x57mm.
Bei den Ton Steinen weiss ich es nicht.

Habe Sie wieder im Januar nachgemessen, und die Maße waren die gleichen.
Jedenfalls bei uns in der Gegend.

Bei den Ton Steinen weiss ich es nicht.

Allerdings wird bis auf 90mm gesamt dicke Aufgeputzt, denn so breit sind die Tür und Fenster Rahmen.
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Behrjoe am 17. Februar 2012, 22:53:38
Hallo Cee,

entweder ist Dein Taschenrechner kaputt, oder meiner?????  {:}

Bin aber nur Bauingenieur, habe 7 Monate am Skytrain Bauüberwachung gemacht!  }}

Wenn die Wandbausteine nur 57 mm stark sind, und die Türzargen 90 mm in der Füllung
(d.H. die Zargen), und der Putz beidseitig ja 11,5 mm beträgt, hab ich an den Zargen jede
Seite ca. 5 mm Luft! Denn 57 + 11,5 +11,5 mm ergibt laut meiner Berechnung 80 mm!  {--

Oder ist die Farbe sooooooo dick, dass sie das ausgleicht!  ???
Titel: Re: Hausbau, Baumaterial, Raumklima in Thailand
Beitrag von: Cee am 18. Februar 2012, 10:39:26
@Behrjoe Gestern 22:53:38

Wenn Du mein Post Nr. 876 liest, dann wirdt Du Dich mit mit versöhnen: "und sie dreht sich doch".
Verputz     11.5 mm
Steindicke 67 mm wie geschrieben
Verputz     11.5 mm
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