ThailandTIP Forum

Thailand lokal => Isan und der Nordosten => Thema gestartet von: Waitong am 20. April 2009, 20:35:43

Titel: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 20. April 2009, 20:35:43
Diese Frage will ich an ALLE richten.



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 20. April 2009, 21:19:29
Zitat
Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?

Schnaps - Bier - neue Bordelle - Grossbild-TV's - Stereoanlagen (Disco-Beschallung) - Mopeds und Pick-Ups und vielleicht noch ein paar neue Blauziegeldach-Doerfer....!  ;D

Sorry mir kommt gerade nichts anderes in den Sinn, wenn ich an meine Reisen in den Isaan denke... :-)  ???  ;D

PS: Es hiess ja: "Diese Frage will ich an ALLE richten." - sonst haette ich lieber nicht geantwortet. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: hellmut am 20. April 2009, 21:27:53
@ Eric, du bist mir zuvor gekommen.

Allerdings fehlten in meiner Liste die Bordelle, denn die gibt es da mehr als genug, insbesondere am Mitraprarp Highway.
Statt Bier und Schnaps hatte ich Lao Khao, Blauziegeldach-Dörfer hatte ich nicht, sondern "Blaudachhäuser". Statt Stereoanlagen war bei mir Dolby Surround in der Liste. Zusätzlich hatte ich noch Bhudda-Farang Karten (ATM-Karten die immer Deckung haben).
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 20. April 2009, 22:00:42
helfen?

allen das Buch vom hochherrschaftlichsten Hund aller Hunde in Thailand schenken, Thai lernen und jeden Abend auf dem Dorfplatz eine Episode dem bildungsfernen Bevölkerungsteil vorlesen. Dazu Bier, Lao und Stinkefisch verteilen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 20. April 2009, 23:18:40
Diese Frage will ich an ALLE richten.



wenn wir den menschen die uns lieben, ihre liebe zurückgeben??????????
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: LustigerSocken am 21. April 2009, 00:24:28
Diese Frage will ich an ALLE richten.

du hättest die frage nicht wirklich an alle richten dürfen, denn da scheinen mir doch einige nicht wirklich deine frage begriffen zu haben, oder: ich habe deine frage nicht verstanden????????????

Da muss ich Juergen allerdings Recht geben.

Die Frage lautet ja: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen?

Nun, sind die irgendwie eingesperrt? Haben die keine Verkehrsmittel oder die Verkehrsmittel
keinen Benzin, Diesel oder was sonst so ein Gefährt antreibt? Pickups, Motorroller und so haben
sie ja auch noch>:(

So Wasserbüffel-Wagen hab ich auch schon gesehen. Mit denen könnten die ja auch
aus dem Isaan fahren.

Oder habe ich die Frage jetzt falsch verstanden und es war gemeint:
 ??? ???  Wie kann man den Menschen im Isaan helfen  ??? ???

(Bevor wieder irgendein Kommentar von einem 3-B kommt: Ich hab keinen Mut mir angetrunken und bin nicht besoffen und auch sonst nicht, gelle) ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: angkor am 21. April 2009, 00:24:41
Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?  :D ;D :D


FREIBIER FÜR ALLE  



Mit Abstand die geilste Frage des Jahres nein der letzten 3 Jahre.  ;D ;D ;D

Eric das reicht nicht - auf keinen Fall. Nix da Khao Lao, Black J Walker, Jack Daniels, feinster Cognac hat der  Rama 5 auch gerne getrunken. ( hab schon Haustempel mit seinem Konterfei in Front gesehen wo der Cognac aufbewahrt wurde ) Klar, mit nem Moped lockst du da keinen mehr hinterm Ofen vor. Ich würde fast sagen ein Großteil meines Piratenhilfsprogramms käme auch wieder zum tragen.  Obwohl  ??? ??? ??? das hier wohl nicht ganz reichen wird. Monatliche reichliche Überweisungen per Schnelltransfer sowieso. Zwischenanfragen mit natürlich sofortiger Ausführungen sollten dann Pflicht sein. Ach, ich hätte noch viele Ideen..... 8)

(http://img519.imageshack.us/img519/5097/money15.gif) (http://img519.imageshack.us/img519/5097/money15.gif) (http://img519.imageshack.us/img519/5097/money15.gif)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Roy am 21. April 2009, 08:15:00
Waitong, was soll diese Frage?
Gute Ratschläge gibt's genug.

Die Amis haben damals richtig reingepumpt, mehr als 40 000 Soldaten sollten dort stationiert gewesen sein, so aus dem Gedächtnis heraus.
Das nennt man Entwicklungshilfe. Da wurden die wahren Ressourcen des Landes genutzt...

Dann kam Isaan Kiew - grüner Issan. Grün vor lauter Thai-Uniformen. Aber auch abgebrochen. Nur Chavalit hat sein Ziel erreicht, aber ziemlich spät...

Und jetzt kommt Waitong.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: tom_bkk am 21. April 2009, 08:15:26
Barfine Sister-me http://www.thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/bar-fine-sister-me-neues-konjunkturprogramm//back/90/  >:
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 21. April 2009, 09:16:56
Schon interessant was da geschrieben wird.

Sind die Menschen dort glücklich...?

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 21. April 2009, 10:01:58
Indem man nicht solchen Stuss ueber sie verbreitet, und sie ansonsten in Ruhe so leben laesst wie sie es selbst fuer richtig halten und wuenschen.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 21. April 2009, 10:27:01
@günther,

jetzt haben wir, mit vielen smilies (Dann kann man immer sagen, war nur lustig gemeint)
wieder mal eine Einschätzung der Isaanis durch die echten Eliten erlebt.

Und waitong darf sich in seiner Meinung bestätigt sehen, die er über diese Menschen hat.


@juergen,

noch nie da gewesen und diese Antwort...., find ich gut.


Ich hasse Allgemeinplätze.

Walter


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 21. April 2009, 11:17:32

jetzt haben wir, mit vielen smilies (Dann kann man immer sagen, war nur lustig gemeint)
wieder mal eine Einschätzung der Isaanis durch die echten Eliten erlebt.


Ich wünschte ich hätte selbst ein positiveres Bild von der Isaan-Region - bedaure es sehr, dass ich anhand meiner Eindrücke von dort, selbst den Eindruck erlangte, die Leute dort würden einfach das Leben so leben, wie sie es tun.....und dies meist noch zielloser (mittel- bis langfristig gesehen) als der Rest des Landes.

Interessant ist halt nur, dass egal ob ich in einem deutschsprachigen, englischsprachigen oder "sonst was Forum" lese, sich nicht wirkliche Unterschiede in der Wahrnehmung Dritter eruieren lassen. (Ja sogar die Thais aus anderen Regionen sagen mir das das - üble Vorurteile - oder einfach nur Tatsachen?)
Woran könnte das liegen?

Wenn ich hier im Village wo ich wohne, so beobachte, wie die Menschen die aus dem Isaan kommen leben, dann ändert sich an meinen Eindrücken abermals nicht wirklich etwas!  ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thaiman † am 21. April 2009, 11:33:31

Hallo Waitong
deutsch ist eine schwere Sprache, NUN
sind Menschen im Isaan gluecklich, oder
sind Menschen aus dem Isaan gluecklich?
ich sage beides, denn Sie lieben sanuk hier und da          Gruss thaiman
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 21. April 2009, 14:36:40

Sind die Menschen dort glücklich...?


Auf ihre Art schon. Natürlich wollen auch die immer mehr und wollen sich weiterentwickeln, wie die anderen Menschen auf der Welt auch.

Stören und in falsche Bahnen werden sie aber nur gelenkt, wenn Sektierer dort anfangen dürfen zu missionieren. Vor solchen Verbrechern müssen gerade Menschen geschützt werden, die in ihrer Natürlichkeit noch allzu leichtgläubig von elendigen Sektierer und Kirchen Heinis, die überhaupt nicht in diese Landschaft passen, missbraucht werden.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 21. April 2009, 15:37:44
Buci meint: Auf ihre Art sind die Menschen glücklich.

Kann man die Art näher beschreiben... was empfinden diese Menschen als Glück...?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 21. April 2009, 16:54:17
Buci meint: Auf ihre Art sind die Menschen glücklich.

Kann man die Art näher beschreiben... was empfinden diese Menschen als Glück...?


Das Gleich wie die anderen Menschen auf der Erde auch. Nur, vielleicht auf einem anderen Niveau. Z.B: Der Junge vom Isan Dorf wünscht sich ein Motobike. Der selbe Junge in Europa schon eher ein Auto.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Manfred am 21. April 2009, 17:06:54
Die Menschen aus dem Isaan wuenschen sich doch recht viele Farangs, so sprudelt das Geld auch ohne Arbeit, zumindest bei sehr vielen. Ich habe es selbst erlebt, ich habe am Hausbau mitgearbeitet, der Bruder der Frau hat sich lieber voll
 laufen lassen, doch dann war Schluss

Den Menschen ist doch sehr wohl, wie sie leben, einen Eingriff waere sehr falsch, dann denken sie weiter In Europa waechst das Geld auf den Baeumen --C ??? :D :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 22. April 2009, 02:46:04
Buci meint: Auf ihre Art sind die Menschen glücklich.
Kann man die Art näher beschreiben... was empfinden diese Menschen als Glück...?

Das kann ich nur unterstreichen!


Ich hab dort in den letzten paar Jahren einige Urlaube bei Bekannten verbracht, deren Hütten keinen zementierten Boden hatten. Von Fenstern und Türen oder fliessendem Wasser ganz zu schweigen. Oft habe ich in diesen Hütten Tage und Wochenlang gelebt (und sehr genossen!).
Die meisten Menschen dort sind tatsächlich recht glücklich. Abends sitzt die ganze Familie inklusive Grosseltern und Enkeln zusammen singt und klatscht mit der Musik. Selten habe ich schöneres und anhaltenderes Lächeln erlebt. Ein wenig Geld in die Hand für ein "Isaan-Barbeque" mit Fleisch und ein paar Bierchen (aber nicht zuviele) oder im Winter eine warme Bettdecke und ein warmer Pullover und die Welt ist wieder vollkommen in Ordnung im Isaan: Heute ist ein guter Tag. Die Probleme von Morgen interessieren niemanden. Die Welt dort ist dreckig und hart. Aber die Leute lächeln!


Ist der Mösi wieder zu naiv? Liegts an der rosa Brille?
Nein! Ich geniesse solche Art Urlaube als gesunden Kontrast zu meiner Welt. Ich komme aus einer reichen Familie aus Liechtenstein, einem der reichsten Länder der Erde. Bei uns ist alles perfekt: Es herrscht Wohlstand pur. Nirgends auf der Welt gibt es eine so hohe Konzentration an "Supersportwagen, Harleys und Edellimousinen.  Die Natur ist extrem sauber. Aus den meisten Bächen und Flüssen kann man (wieder) trinken. Müll findet man nur in der Mülltonne. Kaum ein Haus ist baufällig. Die Politik ist ist friedlich, die Polizei ist nett und die Infrastruktur könnte nicht perfekter sein.
Nach unseren Masstäben habe ich allen Grund zum glücklich sein!

Aber:
Lächeln tun die Leute in diesem Wohlstandsland fast nur noch wenn sie besoffen sind, oder wenn sie Grund zur Schadenfreude haben. Einige Dörfer in meiner Region treten sich gegenseitig immer wieder den traurigen Rang ab, wenn es weltweit um die höchste Selbstmordquote geht. In meinem Dorf und im Nachbardorf starben ganze Cliquen an Heroin oder den Folgen (HIV...). Kaum Einer, der nicht Anti-Depressiva nimmt oder sich mehr oder weniger dem "Alkowohl" oder einem anderen Glücklichmacher zuwendet.

Warum?
Unser Verständniss von dem, was man "braucht" ist irgendwo vollkommen am Leben vorbei gegangen! "Schaffa, schaffa, Hüüsle Baua" (Arbeiten, Arbeiten, Häuschen bauen) lautet die Devise! Vati geht arbeiten. Damit es für das schöne Häuschen mit Pool, den dicken Audi und die drei Urlaube im Jahr reicht, geht auch Mutti nen Job suchen. Weil man die Alten als "störend" empfand und ins Altersheim ausgelagert hat, wachsen die Kinder alleine vor der Glotze auf, wo sie von so feinfühligen Ersatzvätern wie Clint Eastwood und Silvester Stalone aufgezogen werden und von denen genau die richtige "Moral" für unsere Welt lernen.
Genug Geld gibts gar nicht: Erstens zeigt uns die Werbung jeden Tag, was wir alles noch für unser Glück "brauchen". Und zweitens könnte ja jeden Tag eine Katastrophe passieren. Von der Altersvorsorge und der Hypothek mal ganz zu schweigen. Schaffa, schaffa , schaffa.... Das "Leben" wird dabei ganz vergessen. Auch das Leben der Kinder, die sich vor lauter Leistungsdruck kaum noch aus dem Haus trauen.


Wie den Leuten im  Isaan helfen?
Sicher nicht, indem man ihnen unsere "Masstäbe" von Glück und Ordnung aufzwingen will!!
Wenn man den Leuten im Isaan wirklich helfen will, dann sollte man aufhören, in ihnen Bedürfnisse und Ideale zu wecken, die sie weder brauchen, noch jemals bezahlen können!
Ich meine damit die tägliche TV-Gehirnwäsche mit TV-Soaps von reichen Thais mit gebleicher Haut und operierter Nase, die in Villen nach Amerikanischem Vorbild hausen und die Werbeblöcke, wo inzwischen jeder Thai gemerkt hat, dass sein zweijähriges Mofa nicht mehr das erstrebenswerte "New Model" ist. Ganz zu schweigen von den Brutalo-Filmen, wo schon am frühen Nachmittag Mord und Totschlag herrscht.
Dazu gibts auch immer mehr reiche Farangs oder Thais mit Farangs, die der ganzen Nachbarschaft immer wieder zeigen, was ihnen alles noch zum Glück "fehlt".

Eines der grössten Probleme aber sind die unzähligen Pattaya- (etc..) RückkehrerInnen, die von früher Jugend an jahrelang den "guten" Farangs zu Diensten waren und Geld damit verdient haben, sich alkoholische Getränke bezahlen zu lassen. Nun sind sie zu wenig schön für die nach Frischfleisch lechzenden "Geber" und kehren wie weggeworfenes Vieh mehr oder weniger alkoholsüchtig in ihre Dörfer zurück. Solche Frauen und Männer machten in meiner Umgebung die grössten Probleme. Nach vielen Jahren hinter der Theke und jeder Nacht in einem anderen Bett, sind diese ehemaligen Schönheiten tatsächlich für nichts mehr zu Gebrauchen. Sie machen ganze Familien kaputt. Sie zwingen ihren Nachwuchs dazu, ihnen das nötige Geld für den Whiskey zu liefern. Egal wie. Und wer den Isaan kennt, weiss, dass es dort (fast) nichts wichtigeres gibt, als das was "Mama" will...

Anders als hier immer wieder dargestellt wird, sind die Probleme im Isaan nach meiner Meinung nicht auf die immer wieder erwähnte "Dummheit" und "Faulheit jenes armen Volkes zurückzuführen. Nein. Die Probleme, die die haben, haben zu einem guten Teil WIR ihnen gebracht. Wir haben dazu beigetragen, dass viele von ihnen die wahren Werte des Lebens verloren haben. Und wir sind die letzen, die ihnen  sagen sollten, was sie wirklich brauchen - oder gar mit dem Finger auf sie zeigen sollten...

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 22. April 2009, 17:22:05
Abends sitzt die ganze Familie inklusive Grosseltern und Enkeln zusammen singt und klatscht mit der Musik. Selten habe ich schöneres und anhaltenderes Lächeln erlebt.

Das schweisst zusammen! Gutes Posting.  :)

Noch etwas Wichtiges hast du aber vergessen. Nicht nur die Medien können eine Gesellschaft verändern und durcheinander bringen. Kirchen mit ihrer Missionsarbeit auch. Bis hin zu Stammesfehden oder Kriegen. Dafür sind gerade weniger weit entwickelte Menschen sehr anfällig. Das wissen Missionare natürlich auch und sind deshalb immer die Ersten vor Ort mit ihrer gar nicht so selbstlosen "Hilfe."   >:
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 22. April 2009, 21:31:45
Noch etwas Wichtiges hast du aber vergessen. Nicht nur die Medien können eine Gesellschaft verändern und durcheinander bringen. Kirchen mit ihrer Missionsarbeit auch.

Kirchen und Missionen habe ich dort bisher nicht mitgekriegt. Kann mir höchstens vorstellen, dass die Amerikansichen Truppen dort im Vietnamkrieg viel "missioniert" haben (Udon war eine grosse Airbase, genau wie Utapao bei Pattaya).
Hinweise für Stammesfeden gibts aber: In einem Dorf sperren die Nachts die Zufartstrasse mit einer Barriere. Auf meine Frage nach dem warum sagen die Leue "weil in der Nacht schlechte Leute kommen".
Einmal habe ich eine Schlacht zwischen diesem und dem auf der anderen Seit der Barrieren liegenden Dorf erlebt. Das war wirklich schrecklich. Dabei gab es Verletzte...vielleicht auch Tote.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 22. April 2009, 22:06:26
Kirchen und Missionen habe ich dort bisher nicht mitgekriegt.

Hast du aber sicher schon gesehen aber nix gecheckt. Kein wunder bei deinen Missioniervorstellungen.    :D
Heute wird eben nicht mehr mit dem Zweihänder in den Fäusten missioniert. Vielmehr werden sog. Bildungsstätten oder Schulen installiert. Natürlich wird denn da so ganz nebenbei auch noch der "richtige" Glaube "vermittelt."

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 22. April 2009, 22:11:45
Zitat
Einige Dörfer in meiner Region treten sich gegenseitig immer wieder den traurigen Rang ab, wenn es weltweit um die höchste Selbstmordquote geht. In meinem Dorf und im Nachbardorf starben ganze Cliquen an Heroin oder den Folgen (HIV...). Kaum Einer, der nicht Anti-Depressiva nimmt oder sich mehr oder weniger dem "Alkowohl" oder einem anderen Glücklichmacher zuwendet.

Zitat
Nein. Die Probleme, die die haben, haben zu einem guten Teil WIR ihnen gebracht.

Moesi, der Zivilisationsflüchtling der das Paradies bei den edlen Wilden sucht. Das erinnert mich an Jean-Jacques Rousseau und Paul Gaugin.

„Die glücklichen Bewohner eines unbeachteten Paradieses ... kennen vom Leben nichts anderes als seine Süße. Für sie heißt Leben Singen und Lieben“
  :D

Und ich dachte in Liechtenstein sind alle viel glücklicher und freundlicher als bei den hässlichen BRD-Deutschen!?  :D

Es dürfte wohl wenig überraschen dass ich Moesis Sichtweise in dieser Form nicht teile.  :P 

Gruß
Ferdinand



Ediert: Ein Wort entfernt.


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 23. April 2009, 01:13:38
Es dürfte wohl wenig überraschen dass ich Moesis Sichtweise in dieser Form nicht teile.  :P 
Na dann bin ich aber froh   ;)

Es tut mir aufrichtig leid, dass Du Deine eigenen [Ediert] immer nur in mir zu erkennen glaubst. Ich wünsch Dir darum von ganzem Herzen, dass Du einmal das Leben auch so geniessen kannst wie ich das seit einiger Zeit, nicht zuletzt dank einigen Freunden aus dem Isaan tue.

[Ediert] Entspanntes Lächeln dagegen ist nachweisbar gut für die Gesundheit. Denk mal darüber nach.

Gruss, Stefan



Moesi, vermutete körperliche oder psychische persönliche Defizite oder Gebrechen bei Ferdinand wollen wir hier nun wirklich nicht auch noch debattieren... (Die Ursache für Deinen entsprechenden Beitrag habe ich bei Ferdinand auch entfernt.)

MfG hmh.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 23. April 2009, 09:14:49
nicht zuletzt dank einigen Freunden aus dem Isaan tue.

Mich würde doch sehr interessieren, worauf deine Überzeugung beruht, dass diese Leute dich als Freund im westlichen Sinn betrachten? (Also nicht nur in guten Zeiten, sondern auch wenn Du mal wirkliche Hilfe brauchen solltest. Wie Du dies von westlichen guten Freunden erwarten darfst - glaubst Du, die Isaanesen wären für Dich da - wenn ja wie kommst Du darauf?)

Interessiert mich wirklich... :-)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 23. April 2009, 15:00:05

@ hmh
Zum Edit in meinem obigen Post: Danke! Fair editiert!


nicht zuletzt dank einigen Freunden aus dem Isaan tue.

Mich würde doch sehr interessieren, worauf deine Überzeugung beruht, dass diese Leute dich als Freund im westlichen Sinn betrachten? (Also nicht nur in guten Zeiten, sondern auch wenn Du mal wirkliche Hilfe brauchen solltest. Wie Du dies von westlichen guten Freunden erwarten darfst - glaubst Du, die Isaanesen wären für Dich da - wenn ja wie kommst Du darauf?)

Interessiert mich wirklich... :-)

Die Frage ist natürlich berechtigt. Aber sie stellt sich nicht nur im Isaan. Mit schlechten Freunden, musst Du in jedem Land rechnen. Ich meine damit Freunde, die nur so lange Deine Freunde sind, solange sie in irgend einer Weise von Dir profitiern. Und solche gibts auch im "Westen" mehr als genug.

Ich bin hier weder verliebt, noch verlobt, noch verheiratet. Hab hier einfach vor ein paar Jahren in einer sehr verfahrenen Lebensituation durch Zufall ein paar Familien kennengelernt, die mich mit Ihrer Art Probleme zu überwinden, wieder voll auf die Beine gestellt haben. Hätten die das nicht getan, würde es mich heute vermutlich nicht mehr geben. Das alleine schon, kannst Du nicht mit Geld aufwiegen.
Dass die das nicht nur aus reiner Menschenliebe getan haben ist mir schon klar. Aber ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass so mancher "normale" Pattaya Tourist mehr Geld an der Theke ausgibt, als mich diese Menschen kosten.

Was das mit dem eigentlichen Thema zu tun hat?
Ich war früher viel zu sehr auf die Probleme von "Morgen"fixiert. Damit habe ich in unserer westlichen Leistungsgesellschaft perfekt funktioniert. Hab mich aber wortwörtlich kaputt gearbeitet.
Die Leute im Isaan leben im krassen Gegensatz dazu: Sie Leben vor allem "Heute" und versuchen jeden einzelnen Tag zu geniessen. An Morgen denken sie nicht.
Ich versuche hier den gesunden Mittelweg zu finden. Und das tut mir gut. Ich erkenne das daran, dass ich wieder herzhaft Lachen kann, ohne dass ich mich besaufen muss.

Die Art, wie die Leute im Isaan mit ihrem Leben umgehen ist nicht so schlecht, wie es hier immer dargestellt wird. Ich glaube nicht, dass wir ihnen damit helfen, wenn wir ihnen unseren Weg aufzwingen.
Sie wurden innert wenigen Jahren praktisch von der Steinzeit in unsere moderne Konsumgesellschaft katapultiert. Bis vor kurzem konnten sie tatsächlich noch von der "Hand in den Mund" leben. Ihre Arbeitszeiten wurden nicht von der Stempeluhr diktiert, sondern fast ausschliesslich vom Wetter und vom Hunger. Heute brauchen sie plötzlich für alles, was sie "brauchen" Geld. Viel Geld. Aber gut bezahlte Jobs sind im Isaan rar. Und die Art von "Arbeit", die sie in Pattaya (etc.) lernten, hilft auch nur für kurzfristien "Reichtum". Denn das Sparen haben sie nie gelernt.
Aus diesen Problemen einen Weg heraus zu finden ist nicht so einfach. Und es geht sicher auch nicht von heute auf morgen. Wir können ihnen den Weg nicht vorschreiben. Denn unser Weg würde ihnen den grössten Reichtum nehmen, den sie noch haben: Ihre Lebensfreude.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 23. April 2009, 19:43:32

@Moesi

Zitat
Ich erkenne das daran, dass ich wieder herzhaft Lachen kann, ohne dass ich mich besaufen muss.

Komisch, ich trinke nie Alkohol und bin dennoch ständig dreckig am Lachen.

Es ist ja auch schön für dich dass du wieder genesen bist und Thailand hat ja unbestreitbar seine Vorzüge. Ich musste nur wieder über deine naiv-romantische Darstellung lachen, Liechtenstein das dunkle Jammertal <-> Thailand die Quelle des Glücks.
Die reine Seele der edlen Eingeborenen, befleckt durch böse europäische Kolonialisten (Wir).
Mir kommen die Tränen beim Lesen eines solchen Kitsches, vor Lachen.

Zitat
Ich glaube nicht, dass wir ihnen damit helfen, wenn wir ihnen unseren Weg aufzwingen.

Welcher Farang hat ihnen denn schon jemals etwas aufgezwungen?

Zitat
Wir können ihnen den Weg nicht vorschreiben. Denn unser Weg würde ihnen den grössten Reichtum nehmen, den sie noch haben: Ihre Lebensfreude.

Wenn ich dein Leiden immer so lese bin ich sehr froh dass die BRD-Regierung streng darauf achtet dass wir BRD-Deutschen nicht so reich werden wie die bemitleidenswerten Lichtensteiner.
Auf diesem Weg bewahren wir BRD-Deutschen uns unser Lachen und unsere Lebensfreude, im Gegensatz zu Liechtenstein, wo halbe Dörfer durch Heroin, HIV und Suizid dahingerafft werden.
Möge Steinbrück uns noch lange vor dem furchtbaren Schicksal Liechtensteins bewahren.

Viele Thais haben dank ihres unverfälschten Wertesystems schon lange begriffen dass Geld nicht glücklich macht, immer wieder ist zu beobachten wie Thais den Farangs selbstlos dabei behilflich sind sich von der Last des Geldes zu befreien.  :D

Gruß
Ferdinand


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus &dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Colo am 23. April 2009, 19:58:45
 :) n'Abend
....Isaan - rot - gelb -  Demokratie - Mehrheit....Absicherung des Lebensstandarts

Angesichts des höchst schwerverbrecherischen kriminellen westl.globalen Finanzraubes an ihrer eigenen Bevölkerung ist doch diese interne thailändische "Glaubenskrise" um die Staatsmachtverteilung so was von nebensächlicher Beteutung für die hier lebenden Expats, den temporären Aufenthaltern, dass ich mir echt die Frage stelle;
"Habt ihr eigentlich keine anderen Existenzsorgen ?"...gerade diejenigen die am lautesten vom demokratiegesabbel daherschwadronieren.
Unfassbar!

Einige "rote" wurden doch mit in die Regierungsverantwortung eingebunden, also auch die "unterlegene" Mehrheit hat auf lange Sicht gesehen nicht verloren, sondern kann nur bei diesen typisch thailändischen Verhältnissen gewinnen, ansonsten mit ihnen das Land verkauft worden wäre an die ausländischen globalen Player & Finanzinteressenten, die mit Thaksin ihren Schuh schon spührbar vor der Eintrittsschwelle hatten.

Durch diesen Putsch und den  (aus unserer verblendeten westl.)  nachfolgenden politisch unkorrekten  Sichtweise ist doch immerhin ein nachhaltiger Eigentum & Besitzstand-schaden von Thailand abgeblockt worden.

Mit der Thaksinschen Methode, auf einer Strassenseite aus Steuerzahlers Geldbeutel Millionenkredite (Schuldenabhängigkeit) zu bevorschussen, gleichzeitig auf der anderen Strassenseite SEINE Geschäfte aufzubauen (Media & Tele etc.), um die dumpe Bevölkerung gleichzeitig wiederum abzuzocken, war seinen Wählern aber auch nicht gedient.
 Linke Tasche, rechte Tasche wird dies genannt.

Wer hier einen Vorteil sieht für die "Randgruppen" also der Mehrheit, der soll mir nichts von demokratischer Denkweise erzählen. Im Kapitalismus insbesondere funzt soetwas nicht !

@Waitong   fragt nach Ideen für die Isaanis ?

Es gibt keine, ausser der vom Königshaus eingebrachter Subsitenzwirtschaft. Hieran sollte sich die Politik orientieren.
 Nicht mit Krediten , sondern vorerst mit nachhaltigem Schuldenerlass, damit die mit Agrarprodukten anbauenden wieder frei vom Zwang werden ->nach zu schuldnern, im Extremfall ihre einzige Einnahmequelle  -Land veräussern  müssen...und somit einen Rattenschwanz an Abhängigkeiten auslösen.

Thailand den Thais..(Co.-@Buci-) hat seine wahre Berrechtigung  ;)

Bei falschem Nachgeben dem unbedachten Demokratieverständnis gerade in diesem Land, kann sich die Kapitalistenklasse auch ins Gegenteil kehren, (gerade in dieser gesellschaftlichen Umbruchphase) -nämlich den Geldhahn ganz abzuwürgen mit weiterer Zukunfts orientierter Investitionen, a la Infrastrukturausbau, Invest in werthaltiger Binnen-Güterproduktion und Erhaltung des bestehenden.

Vom Ausland wird keine weitere Kreditunabhängige Hilfe zu erwarten sein, (Buddha behüte dieses Land vor dem IWF)  ;D die haben allesamt genug mit ihren eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen, nämlich die Bevölkerung still zu halten bei aufkommenden Demos -und um ihre Parteien-Machstruktur nicht zu verlieren ob ihres Verrates am Volkseigentum.

@Member's....Schaut zuallererst mal auf euren eigenen Besitzstand,-
anstatt mit neunmalklugem Vorhaltungen an die Addr. der Siamesen,
 -nämlich den nicht zu verlieren, bezw. Wertmässig überhaupt zu halten, auch die sogenannten Spar & Altersrücklagen, in welcher Form auch immer.


Wer sich hierbei näher mit der Thematik beschäftigen möchte ob eines Teils meines geschriebenen;

Anbei der Link zu einem Arbeitspapier der beiden Autoren -Stuart Enghofer und Manuel Knospe-, sie bieten daher dem interessierten Leser gutes und vergleichsweise leicht verständliches Hintergrundmaterial zu aktuellen Geschehnissen.
Erschienen im April 2005 am Lehrstuhl für Institutionenökonomik an der Universität Bayreuth,...

Verschuldung, Geld und Zins – Grundlegende Kategorien einer Wirtschaftstheorie (http://www.eigentumsoekonomik.de/docs/AP-2-Enghofer-Knospe-formatiert.pdf)

Ciao  8) Colo
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 23. April 2009, 20:29:11

@Colo

Zitat
"Habt ihr eigentlich keine anderen Existenzsorgen ?"...

Ich muss gestehen, eigentlich habe ich, Gott sei Dank, momentan überhaupt keine Existenzsorgen.
Offensichtlich im Gegensatz zu dir Colo.
Colo, du musst lernen im Hier und Jetzt zu leben, wie die Isaanies, Moesi und ich.
Dann wirst auch du deinen Seelenfrieden finden.

Doch ich beneide dich, denn mit deinem ökonomischen Wissen und deinem Marktverständnis wäre ich schon lange Milliardär.
Obwohl ich mir natürlich unter emotionalen Gesichtspunkten nicht viel aus Geld mache.
Denn wie wir beide wissen, Geld ist nur Schall und Rauch.
Die erhoffte Sicherheit findet man allein im immateriellen Reichtum.
Vor allem auch beim schnöden Mammon galt zu allen Zeiten immer die Weisheit:

„Sic transit gloria mundi“

Hast du jetzt überhaupt schon mal Gold gekauft?  :)

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Colo am 23. April 2009, 21:00:39
 :D @Ferdinand, ...@Ferdinand....wenn ich mir diese und die bisherigen reaktionen deinerseits auf meine Postings im Geiste durchgehe....dann bleibt mir nur eine einzige Feststellung  >:
Du hast aber auch absolut nie einen meiner bisherigen Beiträge, (auch einiger anderer Beitragsschreiber)  nur ansatzweise verstanden  ??? Bei deinem Rumgequarke an Hilfslosigkeit gehen mir deine klassifizierungen in irgenwelche VT oder rechte/sonstige Ecken am Allerwertesten vorbei.
Traurig genug...
Lassen wir zwei es dabei bewenden.
 
Anstandshalber... ;D Mit Edelmetallen habe ich nicht schlecht verdient -und selbstverständlich ist der physische Besitz dieser nach wie vor ein Teil meiner Absicherung, nebst...aber dies sollte ja bekannt sein  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 23. April 2009, 21:12:07
@Colo

Zitat
Du hast aber auch absolut nie einen meiner bisherigen Beiträge, (auch einiger anderer Beitragsschreiber)  nur ansatzweise verstanden...

Ich weiß, ich versteh ja immer nix, speziell die Botschaften auf die es wirklich ankommt.  :)

Zitat
Bei deinem Rumgequarke an Hilfslosigkeit gehen mir deine klassifizierungen in irgenwelche VT oder rechte/sonstige Ecken am Allerwertesten vorbei.

Gut zu sehen dass mein Mangel an Auffassungsgabe unserer Sympathie füreinander keinen Abbruch tut.

Gruß
Ferdinand
 


Ediert: Ein Satz entfernt, da der entsprechende Beitrag, auf den er sich bezog, entfernt wurde. MfG hmh.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 24. April 2009, 07:55:23

Ich war früher viel zu sehr auf die Probleme von "Morgen"fixiert. Damit habe ich in unserer westlichen Leistungsgesellschaft perfekt funktioniert. Hab mich aber wortwörtlich kaputt gearbeitet.

Das war aber die entscheidende Voraussetzung dafür, daß du es heute in Thailand ruhig angehen lassen kannst und trotzdem ausreichend mit Kohle versorgt bist .!

Zitat
Die Leute im Isaan leben im krassen Gegensatz dazu: Sie Leben vor allem "Heute" und versuchen jeden einzelnen Tag zu geniessen. An Morgen denken sie nicht.

Nee, dafür kriegen sie aber..ohne Lottogewinn oder Farangeinheirat.. auch später ihre Quittung.  Keine Altersversorgung, weil nichts zurückgelegt oder in Sozialsysteme eingezahlt worden ist, ..und dann sind sie im Alter auf die bescheidene Fütterung durch ihre Kinder angewiesen, welche auch ebenso in den Tag leben, wie es ihre Vorbilder.. die Eltern.. gemacht haben.  ;D

So kommt es dazu,  daß normal (sprich : nicht gerade viel..) verdienende Farangs, die aufgrund der Heirat mit einer aus diesen Isan-Frohnatur-Familien stammenden Thaifrau auch zwangsläufig mit einer entsprechenden Verwandtschaft gesegnet werden ,  finanziell oft von diesem für sie nutzlosen und in den Tag lebenden Verein förmlich "ausgesaugt" oder "übermäßig erleichtert" werden.. Zur Förderung der europäischen Binnenkonjunktur bleibt dann nicht mehr viel übrig.. 8)

Zitat
Die Art, wie die Leute im Isaan mit ihrem Leben umgehen ist nicht so schlecht, wie es hier immer dargestellt wird. Ich glaube nicht, dass wir ihnen damit helfen, wenn wir ihnen unseren Weg aufzwingen.

Die lassen sich "unseren Weg" sowieso nicht aufzwingen, akzeptieren dafür aber ganz zwanglos unsere finanziellen Zwendungen.. :D
 
In den Isanfamilien gibt es neben manchen zwecks schneller Geldbeschaffung "getürkten" Notfällen..(kranker Wasserbüffel braucht Herzoperation.. :-)) auch tatsächlich reichlich echte Probleme, die aber alle irgendwie mit fehlender Kohle zu tun haben.  Und wenn die Oma in Thailand besoffen umgefallen ist und eine Krankenhausrechnung  muß bezahlt werden, läutet dann bei der Tochter im fernen Europa das Geldabruf-Telefon und Faranghilfe wird dringend angefordert ..

Der Farang wird somit zum universellen Problemlöser für das gleichermaßen leistungsschwache und leistungsunwillige Thaivolk auserkoren und ein ständiger Devisenstrom auf der üblichen Einbahnstraße in Richtung Thailand beginnt zu fließen..

Vielen Menschen aus dem Isan wird von Farangs also häufig schon viel mehr geholfen, als sie es eigentlich verdient haben..

Wenn sie Hilfe haben wollen, melden sie sich ohnehin selbst und der Farang muß sich keine überflüssigen Gedanken über mögliche Hilfeleistungen für die Frohnaturen machen.

Einfach nur über ausreichende finanzielle Mittel muß er verfügen und willens sein,  diese , von manchen Farangs unter Ruinierung der eigenen Gesundheit schwer erarbeiteten Gelder den thailändischen Sabei- und Sanuk-Frohnaturen praktisch als Belohnung für ihre tolle Lebenseinstellung in den Allerwertesten zu blasen..

Ich schlage daher eine mehr realitätsbezogene Umbenennung des Threadtitels vor :

Wie können wir uns vor den Wünschen und Forderungen angeheirateter Isan-Verwandtschaft schützen.. ? ;D

oder :

 "Wer sichert höheren Lebensstandard für Isan-Familien auf Dauer besser ?
..Großer Lottogewinn oder Farang-Schwiegersohn.."



Zitat
Aus diesen Problemen einen Weg heraus zu finden ist nicht so einfach. Und es geht sicher auch nicht von heute auf morgen. Wir können ihnen den Weg nicht vorschreiben.

Am besten halten wir uns da ganz raus, denn Thai rak Thai und noch weniger Farangs, die ihnen Wege vorschreiben möchten, deren stark arbeitsintensives Beschreiten nicht ihrer Mentalität entsprechen..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 24. April 2009, 11:02:05
Kubo hält ab jetzt das copyright auf "Isan-Frohnatur-Familien" in der Deutschsprachigen Forenwelt mit Thema Thailand.    8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Manfred am 24. April 2009, 19:42:22
@ Kubo

ich muss dir vollkommen Recht geben, genau so laeuft es ab. Ich selbst habe es erlebt, sehe es bei anderen Mischehen und muss auch immer wieder feststellen, dass meine Tochter entsprechende Dokumente uebersetzen muss, in denen  dieses verdammte Thema vorkommt: "Haus gebaut, Auto angeschafft, die Familie mit Motorraedern eingedeckt", nun hat er seinen Dienst getan und kann gehen, der naechste Farang warten schon als Opfer !!!! ??? :-X :'(
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 24. April 2009, 20:37:26
Kubo, "Vielen Menschen aus dem Isan wird von Farangs also häufig schon viel mehr geholfen, als sie es eigentlich verdient haben.."

Hmmm  ???, woran machst du es fest, ob jemand Hilfe verdient hat?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 24. April 2009, 21:35:54
Kubo, "Vielen Menschen aus dem Isan wird von Farangs also häufig schon viel mehr geholfen, als sie es eigentlich verdient haben.."

Hmmm  ???, woran machst du es fest, ob jemand Hilfe verdient hat?

Es gibt viele Kriterien dazu. Ob jemand Hilfe verdient hat, kannst du entscheiden, wenn du weißt,  was für ein Typ der Hilfesuchende ist.  Leute, z.B. die auf Kosten anderer über ihre Verhältnisse leben und dazu mit allen Tricks und Raffinesse erfolgreich die Farangs "ausnehmen" und "über den Tisch ziehen" , sind oft trotzdem noch so blöd, daß sie allzu gierig und großkotzig werden. Die sitzen dann immer wieder in neuen Schuldenfallen und die saublöden Farangs holen sie dort dennoch immer wieder heraus..,anstatt sie zur Strafe und auch zu Lehrzwecken einfach auf die Nase fallen zu lassen. 

Ich helfe gern Leuten , "die es verdient haben" , wurde in Thailand aber komischerweise bisher nicht fündig.. Dazu auch mal wieder ein Beispiel. Ich hatte einem Nachbarn,  der meine saubere und gut gestrichene Bude bewunderte,  einen Kanister neu gekaufte Farbe mitsamt Pinseln geschenkt, damit auch der seine vergammelt aussehenden Haustüren und Fenster anstreichen konnte.  Die hat der aber nie angestrichen und sie sehen heute noch vergammelter aus als früher. Den Kanister Farbe hat er wahrscheinlich verkauft und das Geld lieber versoffen.. ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 25. April 2009, 02:56:25
In den Isanfamilien gibt es neben manchen zwecks schneller Geldbeschaffung "getürkten" Notfällen..(kranker Wasserbüffel braucht Herzoperation.. :-)) auch tatsächlich reichlich echte Probleme, die aber alle irgendwie mit fehlender Kohle zu tun haben.  Und wenn die Oma in Thailand besoffen umgefallen ist und eine Krankenhausrechnung  muß bezahlt werden, läutet dann bei der Tochter im fernen Europa das Geldabruf-Telefon und Faranghilfe wird dringend angefordert ..

Der Farang wird somit zum universellen Problemlöser für das gleichermaßen leistungsschwache und leistungsunwillige Thaivolk auserkoren und ein ständiger Devisenstrom auf der üblichen Einbahnstraße in Richtung Thailand beginnt zu fließen..

Das ist vollkommen richtig. Und wird so auch von Farang zu Farang erzählt.

Nur siehst Du den ganzen Hintergund noch nicht:
Wenn es hierzulande jemand in der armen Bevölkerung zu etwas Geld bringt, dann wird das meist in einem gewissen Schlüssel aufgeteilt: Einen Teil kriegt (fast) immer "Mama". Merkwürdigerweise habe ich das Wort "Papa" in dem Zusammenhang noch nie gehört. Einen weiteren Teil können andere Verwandte bekommen. Sei es die Cousine, die ein Startkapital braucht, um z.B. nach Pattaya zu reisen, oder der Bruder, der ein neues Motobike braucht, damit er zur Arbeit fahren kann ... oder sonst jemand, der grad in Geldnot ist. Ein Teil wird oft genug auch in ein Festessen und/oder Alkohol aufgelöst. Im Isaan ist es  ein Statussysmbol, in einer Isaan-Disco eine Flasche Whiskey zu bezahlen. Wer das kann ist was!
Es ist eigentlich vollkommen egal wieviel Geld man hier einer Person in die Hand drückt. Nach zwei oder drei Tagen ist alles, was sie nicht selbst grad zum Leben braucht (Essen, Zimmer, Kleidung) nach obigem Schlüssel auftgeteilt und weg. Aber (fast) nie auf dem Sparkonto. Wer das Geld nur für sich behält, ist ein "Kin Niao"...ein Geizhals. Das ist hierzulande ein übles Schimpfwort!

Im Idealfall bekommt die gleiche Person wieder von der Verwandschaft Geld, Essen oder andere Naturalien zurück, wenn sie selbst nichts mehr hat. Man kann das durchaus als das "Sozialsystem" dieses Landes betrachten. Die Leute wissen genau zu welchem Onkel, Tante oder Mama sie gehen müssen, wenn sie  in Not sind. Anders als bei uns, kann sich eine Person die Hunger hat, fast an jeden Tisch (der Verwandschaft) setzen. Auch alte Kleidung wird auf dem Weg weitergegeben.
Dieser Kreis kann ganz gut funktionieren. Wird aber spätestens dann problematisch, wenn zum Beispiel Mama alles Geld (und noch mehr) für ihren Alkoholkonsum aufbraucht.

Wenn nun ein Familienmitglied plötzlich "einen Farang hat", dann verschiebt sich dieser Kreislauf. Ein Farang kann ohne mit der Wimper zu zucken, einfach ein paar Tausender auf den Tisch knallen. Das sieht man überall und in jeder Bar. Fast alle Farangs in den Bars lieben es, ihren Reichtum zu zeigen! Man sieht nie einen Farang arbeiten. Ihr Geld ist (scheinbar) unerschöpflich. Ich kenne Farangs, die können problemlos an einem Abend 12'000 Baht versaufen. Das sind hier locker mehrere Monatslöhne! Und es gibt auch keine armen Farangs (denn die schaffens gar nicht nach Thailand, das sehen die Thais aber nicht). Wenn ein Farang Geld braucht, dann muss er nur zum ATM oder in die Wechselstube...

Um uns vorzustellen, wie die Farangs auf die Thais wirken, könntet Ihr Euch Horden von Ölscheichs vorstellen, die in allen Kneippen Deutschlands und der Schweiz täglich einfach ein paar Tausend Euro auf den Tisch knallen würden. Ich nehme an, die würden sehr schnell sehr ähnlich "bedient" werden, wie wir in Thailand!

Wenn nun so ein Farang in eine Familie kommt, ist sehr schnell er, bzw. seine Frau die Person, die von der ganzen Verwandschaft angerufen wird. Warum auch nicht? Er hats ja (scheinbar).
Wie oft er nun von der Verwandschaft angebettelt wird, hangt natürlich vom Zustand und vom Charakter der Familie ab. Je mehr AlkoholikerInnen in der Familie sind, desto schlimmer siehts für den Farang aus.
Denn bei den AlkoholikerInnen handelt es sich oft genug um ehemalige Bar-ArbeiterInnen, die die scheinbare Unerschöpflichkeit des Portemonnais der Farangs sehr gut kennen. Und ihre "Moral" ist die, die sie nach jahrelanger Tätigkeit in den Bars und Hotelbetten gelernt haben.

Ich habe sehr lange gebraucht, um zu verstehen, warum die Leute in meinem Umfeld dauernd die Telefonnummern getauscht haben, oder warum sie oft mehrere SIM-Karten brauchen. Die Antworten auf meine Fragen schienen keinen Sinn zu machen. Mittlerweile habe ich es aber kapiert: Den Leuten wurden die dauernden Anrufe der Familien einfach zu viel: Sie wurden, sobald sie mit mir zusammen waren, dauernd von Verwandten und der besoffenen Mama angerufen, sie sollten doch unter irgend einem Vorwand xy Baht von mir herauslocken: Mama had Accident, Brother had Accident...., Oncle must buy rice.. Ihr kennts.
Besonders die geliebte Mama kann in so Fällen ungeheuer Druck ausüben. Hab lange nicht verstanden, warum erwachsene Leute am Telefon regelmässig weinen, wenn Mama anruft! Aber wenn Thais in dieser Situation der Auffassung sind, dass im Moment genug gebettelt wurde und sie sich diesem ständigen Druck entziehen wollen....dann haben sie plötzlich eine neue Telefonnummer...das schafft für einige Zeit Ruhe.

Dieses "Sozialsystem" dürfte seit der Steinzeit sehr gut funktioniert haben. Seit aber mehr und mehr der Alkohol ins Spiel kommt und Dinge, die einfach sehr viel Geld brauchen (Spital, Motorrad, Zement-Haus, ...), kommt dieses System ins Wanken. Das spärliche Einkommen der arbeitenden Isaanis reicht nicht aus, um diese Kosten zu Decken. Also müssen Böden oder Tiere verkauft werden oder eben.... zahlungskräftige Farangs gefunden werden.

Für den Farang ist das natürlich nicht sehr angenehm. Aber man muss sich ehrlich fragen, wieviele Farangs hier wirklich heiratswillige Frauen finden würden, wenn sie nicht mit unerschöpflichem Reichtum winken würden. Man muss beide Seiten sehen!

Ich habe aufgehört an die "wahre Liebe" zwischen Farang und Thai zu glauben. Ich kenne zwar ein paar lange verheiratete Paare, wo es wirklich zutreffen könnte. Aber die meisten Ehen halte ich eher für reine "Zweckgemeindschaften": Thai gibt, was Farang braucht und Farang gibt dafür, was Thai braucht.
Mit ein wenig Glück und beidseitigem Respekt, kann das durchaus sehr gut funktionieren und wie eine gute Ehe aussehen. Wenn aber eine Seite nicht mehr bereit ist zu liefern, was die andere Seite braucht, oder eine Seite die Forderungen übertreibt, dann knallts halt.

Was ich aber schon lange nicht mehr glaube ist die Mähr davon, dass Thais auf dickbäuchige, weisse, alte Farangs stehen. Wer hat das nicht auch schon gehört, dass ein Bauch ein Zeichen von Wohlstand ist und darum "sexy" sein soll?  Geht mal in ihre Zimmer oder schaut mal in ihre Klatschblätter: Die Poster ihrer Idole sehen ganz anders aus: Schlanke und/oder muskulöse Thais mit gebleichter Haut. Aber niemals mit Bauch und wenn möglich auch nicht mit Bierfahne.

Gruss, Stefan
Titel: Telefonterror und Magengeschwüre
Beitrag von: hmh. am 25. April 2009, 04:02:35
Ich habe sehr lange gebraucht, um zu verstehen, warum die Leute in meinem Umfeld dauernd die Telefonnummern getauscht haben, oder warum sie oft mehrere SIM-Karten brauchen.

In unserem Umfeld ist das zwar nicht so üblich, ich habe da wohl Glück, aber das ist ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Gerade fleißige und anständige Thais (einschließlich loyaler Frauen von Ausländern) werden oft von den Verwandten bis aufs Blut genervt; das kann in nackten Telefonterror ausarten! Der Druck ist immens.

Das war früher schon so, da kamen die Hiobsbotschaften eben brieflich oder per Boten oder persönlich durch den Mund eines Abgesandten.

Gerade die Frauen, die es allen Seiten recht machen wollen (also eine gute Tochter und eine gute Frau sein wollen), standen schon immer buchstäblich zwischen den Mühlsteinen. Mit schlaflosen Nächten und Rückenverspannungen ist das nicht abgetan. Viele bekommen psychische und sogar körperliche Beschwerden, von bösen Verspannungen bis hin zu Magengeschwüren.

Die Mobiltelephon-Notbremse neue Nummer, neue Adresse, neues Leben, wird vor diesem Hintergrund verständlich.

In unserer Familie gab es erst einmal gaaanz plötzlich eine neue Nummer: Unserer Zweitältesten stellte monatelang einer nach. Ein fauler Lümmel mit nicht mal halb so viel Grips als sie hat. Sie wollte aber nichts von ihm wissen, trotzdem stellte er ihr nach, es wurde bedrohlich, er lauerte ihr immer wieder auf.

Darauf hielten wir Kriegsrat. Schließlich hatte sie selbst die beste Idee. Sie schenkte Ihr Mobiltelephon samt "allem" drum und dran einem gemeinsamen Bekannten, dem Bruder oder Cousin einer Mitschülerin, der Boxer ist und sich bei Anrufen des Nachstellers als ihr Freund vorstellte.
Gleich nach dem ersten Anruf war Ruhe.  8)  Ihr neues Mobiltelephon sieht außerdem viel schicker aus und sie hat jetzt sogar eine Wunschnummer...


Apropos: Die Kultur des vielfachen Namenswechsels (kinderleicht in Thailand) und des "Nur den Spielnamen kennen" hängt damit auch zusammen.

Ich kenne einen Fall, da war ein thailändisches Pärchen längere Zeit zusammen Sie galten schon als "verheiratet", wie man das ja auch bei "Common Law Marriage" nennt. Sie schon in der 3. oder 4. Generation in Bangkok, er, mit Namen Phüak, von Upcountry. Er lebte schon mindestens 10 Jahre in ihrem direkten Umfeld, jeder "kannte" ihn, er war beliebt und galt als guter Arbeiter. Als sie schwanger wurde, war er über Nacht verschwunden und nie mehr gesehen. Das Kind ist inzwischen 13 oder 14 Jahre und hat keinen Vater.

Alle, die den Vater seit einem Jahrzehnt zu kennen glaubten, einschließlich seines Chefs, kannten nur einen gewissen Phüak aus Nakhon Nayok...
Titel: Re: Telefonterror und Magengeschwüre
Beitrag von: Moesi am 25. April 2009, 06:13:31
...aber das ist ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Gerade fleißige und anständige Thais (einschließlich loyaler Frauen von Ausländern) werden oft von den Verwandten bis aufs Blut genervt; das kann in nackten Telefonterror ausarten! Der Druck ist immens.

Das ist die eigenliche Knacknuss, an der meiner Meinung nach viele Beziehungen zwischen Thai und Farang zu Bruch gehen. Zitate wie oben von Kubo hört man fast täglich. Wir interpretieren das oberflächlich als die "Geldgier" der Familie. In Wahrheit ist es aber der heftige Zusammenprall unserer völlig verschiedenen und schwer zu vereinenden Kulturen:

- Wir sind "egoistisch" orientiert und sorgen für uns selbst. Unser Erspartes kommt aufs Sparkonto. Für jeden erdenklichen Fall der Fälle schliessen wir Versicherungen ab. Wenn wir alt werden, bekommen wir die Rente vom Staat zurück. Wer nichts auf seinem eigenen Sparbuch hat, ist ein Taugenichts.
Wenn wir nichts mehr haben, hilft uns nur noch das Sozialamt.

- Thais, die in armen Verhältnissen leben, werden fast als "Altersversicherung" von ihren (armen) Eltern gross gezogen. Das ATM-Konto wird nicht zum Sparen benutzt, sodern fast ausschliesslich zum Senden des Geldes an die (entfernte) Familie. Die Familie übernimmt sozusagen den Teil, den bei uns die Versicherungen übernehmen. Und der Nachwuchs muss die "Rente" für die Alten aufbringen.
Wer nur für sich selbst spart, ist ein "Kin Iau". Ein schlimmer Geizhals eben.

Und wer in so eine Familie einheiratet, wird automatisch zum Teil dieses "Systems"!

Wenn nun Euere Frau dieses System "bricht", indem sie diese Zahlungen nicht liefert, dann steigt sie aus dem ganzen "Sozialsystem" aus, ohne ihrer Familie das zurück zu zahlen, was sie ihr "schuldet". Das wird  von der Familie zu recht als "höchst unanständig" betrachtet und dürfte auch in ihr heftige Schuldgefühle auslösen. Wenn Ihr die Zahlung verweigert und sie Euch wirklich liebt, dann kommt sie in eine emotiale Teufelsküche! "Die sind eben soooo" (in diesem völlig anderen Kulturkreis erzogen worden).


Ich sehe hier das Problem. Aber wie man das Lösen kann, weiss ich nicht so recht. Vielleicht durch feste Absprachen, wieviel man (maximal) monatlich wohin zahlen will, bzw. kann oder soll.
Auf jeden Fall muss sich der einheiratende Farang das ganz genau bewusst sein. Farangs, die während ihres ersten Asien-Urlaubs nach drei Wochen Pattaya schon "die Liebe ihres Lebens" heirateten, wissen das leider in den wenigsten Fällen. Das sind dann oft auch die, die am lautesten das Lied von der "geldgierigen Familie" schreien.

Zu Prüfen wäre auch die Idee, allen wichtigen Verwandten eine Versicherung abzuschliessen. Das kostet auch Geld, dürfte aber vor teureren "xy had Accident" Überraschungen schützen und macht die Kosten kalkulierbarer. Ich glaube die Versicherungen für Thais sind eher günstig: Damit ich bei meiner Bank überhaupt ohne Residenz-Nachweis ein Konto eröffnen konnte, musste ich stattdessen bei der Bank eine Unfallversicherung abschliessen. Die kostete bei der Siam Commercial Bank glaub 1400 Baht für ein Jahr und deckt Unfälle ab.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 25. April 2009, 09:28:39
 ..Ein Teil wird oft genug auch in ein Festessen und/oder Alkohol aufgelöst. Im Isaan ist es  ein Statussysmbol, in einer Isaan-Disco eine Flasche Whiskey zu bezahlen. Wer das kann ist was!
Es ist eigentlich vollkommen egal wieviel Geld man hier einer Person in die Hand drückt. Nach zwei oder drei Tagen ist alles, was sie nicht selbst grad zum Leben braucht (Essen, Zimmer, Kleidung) nach obigem Schlüssel auftgeteilt und weg. Aber (fast) nie auf dem Sparkonto.  ..

Lieber Stefan

Warum plötzlich keine Isaan-Romantik mehr von Dir?  ??? (Scheinst nun doch auf dem richtigen Weg zu sein.)
Irgendwie scheint es, dass ich mit meiner Provokation in Posting #2, gar nicht so abwegig von der Realität war!   ;D


Zitat von: hmh
Das war früher schon so, da kamen die Hiobsbotschaften eben brieflich oder per Boten oder persönlich durch den Mund eines Abgesandten.

Gerade herzlich gelacht!
Früher kamen die "Bad News" (meist) auch per Telefon zur Tochter, nur war dieses Telefon meist ein riesiger Apparat welcher sich im Eingangsbereich der Appartements befand und meist von der Person "bedient" wurde, welche gerade in der Nähe war. Erstaunlich gell  ;D - dass es schon Telefone gab, vor dem Handy - selbst in Thailand!

Heute erkennt man immer noch absolute Isaan-Newbies daran, dass sie in einer der bald seltenen Telefonkabinen in Pattaya stehen und nach Hause telefonieren... ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 25. April 2009, 11:38:19
vielleicht sollte man noch die Angewohnheit der ehemaligen Agrarangestellten erwähnen,  das vom farang herangeschaffte Geld auf so viele wie möglich Bankbücher zu verteilen. So zwischen 5 - 10 etwa. Alle Konten auf verschiedenen Banken natürlich.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 25. April 2009, 14:59:25
Lieber Stefan

Warum plötzlich keine Isaan-Romantik mehr von Dir?  ??? (Scheinst nun doch auf dem richtigen Weg zu sein.)
Irgendwie scheint es, dass ich mit meiner Provokation in Posting #2, gar nicht so abwegig von der Realität war!   ;D

Ich hab Deine Provokation - oder viel mehr die dahintersteckende Warnung schon recht verstanden: Viele bis über beide Ohren verliebte Farangs denken trotz aller Warnungen lange Zeit, dass "ihre" Thais die grosse Ausnahme sind.

Ich hatte das seltende "Glück", dass bei mir die "Katastrophen" schon von Anfang an einsetzten: Schon meine erste, gut gedache Spende an die Familie führte nicht zu der von mir gedachten Verbesserung der Lebensituation dieser Familie, sondern zu einem schweren Mofa-Unfall der offenbar völlig besoffenen Mama. Dass der Alkohol mit meinem Geld gekauft worden ist, sei hier nur am Rande erwähnt.

Die "Romantik" hier ist keineswegs ein Paradies ohne Schattenseiten. Aber wenn man es beginnt zu Durchschauen, dann ist es lange nicht mehr so schlimm, wie es scheint.
Ja, "die sind so". Aber die Hintergründe sind nicht auf den ersten Blick ersichlich. Und ich kann in vielem von diesem "Familienbdenken", durchaus auch was Gutes erkennen.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Blackmicha am 25. April 2009, 16:52:07
Bloede Frage   ....

einfache Antwort   ...

gar nicht !
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: dii am 25. April 2009, 17:04:15
...doch  ;)  aber nur so (http://i6.photobucket.com/albums/y207/tawee/fun/LP_wave.gif)  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 25. April 2009, 17:22:45
Hintergründe zu kennen, ist sicherlich hilfreich. Besonders im Hinblick auf die eigene Taktik, mit diesem sonderbaren Verhalten umzugehen.

Aber entschuldigen die völlig deppertes Verhalten?  ??? In meinem Fall bewirken die Kenntnisse der Hintergründe höchstens ein "aha - jetzt-weiss-ich-auf-was ich-mich-einstellen-darf"

Die Mär vom "guten Wilden" in Thailand hat sich bei mir schon lange ausgemärt.  8) 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 25. April 2009, 19:16:56
Kubo, "Vielen Menschen aus dem Isan wird von Farangs also häufig schon viel mehr geholfen, als sie es eigentlich verdient haben.."

Hmmm  ???, woran machst du es fest, ob jemand Hilfe verdient hat?

Es gibt viele Kriterien dazu. Ob jemand Hilfe verdient hat, kannst du entscheiden, wenn du weißt,  was für ein Typ der Hilfesuchende ist.  Leute, z.B. die auf Kosten anderer über ihre Verhältnisse leben und dazu mit allen Tricks und Raffinesse erfolgreich die Farangs "ausnehmen" und "über den Tisch ziehen" , sind oft trotzdem noch so blöd, daß sie allzu gierig und großkotzig werden. Die sitzen dann immer wieder in neuen Schuldenfallen und die saublöden Farangs holen sie dort dennoch immer wieder heraus..,anstatt sie zur Strafe und auch zu Lehrzwecken einfach auf die Nase fallen zu lassen. 

Also, offensichtlich halten wir beide unabhägig unserer Glaubensrichtung, viel von Gesetz und Ordnung, was mich freudig grinsen lässt  ;D .

Nun denn, da stellt sich mir die Frage wie kommt es dazu, daß sich noch Blödere finden, die sich offensichtlich in gesetzesbrechericher Art berufen fühlen diesen Zeitgenossen aus dem wohlverdienten Schlamassel zu helfen?

Diese Leute müssen über eine besondere Art der Überzeugungskunst verfügen.

Als langjähriger Beobachter der Gegebenheiten wirst du sicherlich einiges zu meiner Erkenntnis beitragen können.

Es lebe Gesetz & Ordnung  ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 25. April 2009, 21:18:14

Also, offensichtlich halten wir beide unabhägig unserer Glaubensrichtung, viel von Gesetz und Ordnung, was mich freudig grinsen lässt  ;D .

Wir sind nur noch etwas unterschiedlicher Auffassung, was die Durchsetzungsmöglichkeit  von Recht und Ordnung angeht..

Während du meinst, deine gutmenschliche und gesetzestreue Einstellung ..als stängig neue Fragen aufwerfender Bedenkenträger mit der Bibel unter dem Arm... auf ausschließlich gewaltlose Art den Verbrechern und Gesetzesbrechern ans sündige Herz legen zu können,..

...vertraue ich im Zweifelsfall und in schwierigen Fällen nach Versagen deiner gewalt- und daher sehr häufig total erfolglosen Bekehrungstechnik mehr den hilfreichen, weil enorm durchlagenden Argumenten eines .45er Colt Government..  ;)

Anstatt Streitdiskussionen über die jeweiligen Vorteile dieser unterschiedlichen Einstellung zu führen, könnten wir daher besser als Team zusammenarbeiten, so daß jeder der ...von uns im Moment nur virtuell... gejagten Verbrecher die freie Wahl der ihm gebotenen Therapien hätte..

Ich lasse dir auch bestimmt gern den Vortritt bei der "gewaltlosen Behandlung" der "Patienten";.. und wenn du sie erfolgreich per Bibelkurs oder mit sonstiger Überzeugungsarbeit von ihrem ungesetzlichen Tun abbringen kannst, freue ich mich selbstverständlich schon aus Kostengründen über deinen Erfolg und über jeden dadurch eingesparten Schuss teurer Munition..

Zitat
Nun denn, da stellt sich mir die Frage wie kommt es dazu, daß sich noch Blödere finden, die sich offensichtlich in gesetzesbrechericher Art berufen fühlen diesen Zeitgenossen aus dem wohlverdienten Schlamassel zu helfen?
Diese Leute müssen über eine besondere Art der Überzeugungskunst verfügen.

Du meinst jetzt thailändische Farang-AbstauberInnen.. Die machen sich längst nicht alle gleich strafbar..und die Farangs mit den Rosabrillen, welche ihnen aus den Schlamasseln (oft Mehrzahl..) helfen, machen das ebenfalls nicht in "gesetzesbrecherischer" Art.

Über eine "besondere Art von Überzeugungskunst" verfügen auch nur die ..vorwiegend..weiblichen Kontaktpersonen der mehr oder weniger freiwilligen Helfer.  Um dir die Funktionen genauer zu erklären, müßte ich jedoch viel zu "weit ausholen".. und dabei über viele,  den  Sponsor beeinflussende Dinge, wie Hormonspiegel, Testosteron und Feromone referieren..  ;D  Das macht unnötig Arbeit.   Du kannst dich darüber , falls bei dir auf diesen Gebieten wider Erwarten noch Wissenslücken bestehen, problemlos im Internet informieren..

Zitat
Als langjähriger Beobachter der Gegebenheiten wirst du sicherlich einiges zu meiner Erkenntnis beitragen können.

Das mache ich bereits laufend.. Geduldig und arbeitsintensiv.. 

Zitat
Es lebe Gesetz & Ordnung  ;D

Jawoll..  so wahr uns   :-) helfe..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 26. April 2009, 02:22:31
@ Kubo

Ach bitte, referieren Sie doch ueber ‘Feromone’, das gibt’s naemlich nicht in ‘Wickie’.
Was ist das ?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 26. April 2009, 02:38:28
@Sensor,

Beide Schreibweisen mit "F" und "Ph" sind üblich und gebräuchlich. Ich bevorzuge übrigens auch die Schreibweise mit "F".

So, jetzt kannste wieder googeln gehen.  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. April 2009, 07:35:06
@ Kubo

Ach bitte, referieren Sie doch ueber ‘Feromone’, das gibt’s naemlich nicht in ‘Wickie’.
Was ist das ?


Schau mal hier nach, da findest du eine fantastische/phantastische  Erklärung.. Die müßte schon reichen..  ;D

http://www.feromone-online.de/
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 26. April 2009, 19:58:59
Kubo:

Wir sind nur noch etwas unterschiedlicher Auffassung, was die Durchsetzungsmöglichkeit  von Recht und Ordnung angeht..

Anstatt Streitdiskussionen über die jeweiligen Vorteile dieser unterschiedlichen Einstellung zu führen, könnten wir daher besser als Team zusammenarbeiten, so daß jeder der ...von uns im Moment nur virtuell... gejagten Verbrecher die freie Wahl der ihm gebotenen Therapien hätte..

Also, was die Durchsetzungsmöglichkeiten angeht sehe ich Verhandlungsspielraum.

Die Angelegenheit (Recht & Ordnung) vergleiche ich mit guter klassischer Musik. Die leisen Töne mag ich ebenso wie die Kraftvollen, die Mark und Bein erschüttern, die Komposition muß stimmig sein. Nun ja, wir werden sehen auf welche Instrumente wir uns einigen können.

Da ich einige "Instrumente" nahezu virtuos spiele und du sicherlich nicht minder begabt bist, sollten wir mal nach geeigneten Mitspielern ausschauhalten, um ein gutes Ensemble zusammen zu stellen.


 

 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: cibee am 26. April 2009, 20:30:18
 :D :D :D :D :D

Mit Wort und Schwert in der Hand ziehen Batman und Robin an den Mekong....    :D :D :D

Ich schmeiss mich weg...   :D :D

Mitspieler in Schwarzen Sheriff Uniformen oder blauen Hemden  :-X  können sich
in Listen einschreiben.

 , soll der Issaan genesen!  --C

danke für...  :D :D

chock dii...

cibee
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 28. April 2009, 03:17:20

Mit Wort und Schwert in der Hand ziehen Batman und Robin an den Mekong....   
Ich schmeiss mich weg... 

Mitspieler in Schwarzen Sheriff Uniformen oder blauen Hemden  :-X  können sich
in Listen einschreiben.
 

Mach nicht den Blödsinn, dich gleich wegzuschmeissen, falls du noch brauchbar bist. Schreib dich lieber in eine der von dir genannten Listen ein.. ;)

Wozu sind die Mitspieler mit den blauen Hemden erforderlich..?  Ist das etwa Servicepersonal für die Schwarzen Sheriffs ?

Zitat
, soll der Issaan genesen! 

Das soll er meinetwegen, .. denn du trägst schließlich ganzjährig zur Genesung Thailands bei.
Weitermachen so...und beim Helfen immer freundlich lächeln..Auch wenn`s gelegentlich mal  schwerfallen sollte..  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Good Morning Isaan am 28. April 2009, 03:39:57
Ich bin neu hier im Forum, aber habe gleich ...




... losgemistet, weswegen wir zur Begrüßung gleich nahtlos zu "Good Night Isaan" übergegangen sind.

MfG hmh.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 28. April 2009, 14:31:52
@Moesi

Deine Ausführungen teile ich grösstenteils.
Endlich wieder mal lesenswerte, menschenfreundlich-ehrliche und überlegte Argumente  :-)

Jeder soll und darf seine Meinung vertreten, welche hauptsächlich aus eigenen Erfahrungen
gebildet wurde. Insofern kann ich viele deiner Sätze unterstreichen.  :)

@Hi Kubo :-)
Länger nicht gelesen. Wie war dein Isaan-Aufenthalt ?








Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Gaeng am 28. April 2009, 15:35:11
Esaarn-Hilfe

Die Mädchen müssten in einem langen Prozess davon überzeugt werden, dass sie nicht für das Wohlergehen ihrer Familie (Mutter, Vater, Brüder) verantwortlich sind. Dazu folgendes Szenario:

Jedes Mädchen, das aus nachweislich armer Familie stammt, erhält ab dem 5. Schuljahr vom Staat für jeden Monat, den es die Schule besucht, 1.000 Baht. Die werden auf einem Sperrkonto zinsbringend angelegt und können weder beliehen noch verpfändet werden.

Am Schuljahresende gehen lediglich die Zinsen an die Eltern. Davon müssen sie zuerst Schuluniform, Lernmittel, Bücher etc. kaufen, der Rest ist frei verfügbar.

Während der Schulzeit lernen die Mädchen in einem Extra-Unterrichtsfach theoretisch/„virtuell“, aber mit Blick auf ihre EIGENE Zukunft, ihr Geld zu verwalten (klug anlegen, Business-Pläne machen, Berufsfelder und Geschäftsfelder kennenlernen und Ähnliches). Die Mädchen haben auf das Sperrkonto selbst aber keinen Zugriff, und schon gar nicht ihre Familie.

So kann ein Mädchen am Ende der 10. Klasse 72.000 Baht (ohne Zinsen, die gehn ja an die Eltern) angespart haben. Dieses Kapital ist ausschließlich zu verwenden für
a) eine weiterführende Schule
b) eine Berufsausbildung (mit Ausbildungsvertrag)
c) als Startkapital für ein Mini-Business (mit überprüfbarem Business-Plan).

Wird das Geld nicht für a, b oder c verwendet, verfällt es und bleibt beim Staat.

Wenn die Mädchen so sechs Jahre lang gelernt haben, etwas in ihre EIGENE Zukunft zu investieren, werden sie vielleicht auch stark genug sein, sich ihr Kapital nicht von saufenden Familienmitgliedern abpressen zu lassen. Dem ist ja auch dank Sperr-Regeln ein Riegel vorgeschoben.

Vielleicht kann ja irgendwer die Regierung und/oder die Königsfamilie davon überzeugen, in einem Ort im Esarn so ein Modellprojekt zu starten? Wie könnte man so etwas initiieren? Und: Steht es uns überhaupt zu, mit naseweisen Vorschlägen daherzukommen? Ist das nicht extrem arrogant?

Trotzdem tut es mir nicht leid, ein paar Gedanken daran verschwendet zu haben. Das Buch „Erst 13 – Lons wahre Geschichte“ hat den Anstoß dazu gegeben. Sehr lesenswert.

Gruß Gaeng




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Manfred am 28. April 2009, 18:13:28
Wie kann man den Menschen im Isaan helfen ?

Dazu möchte ich mal ganz sachlich meine Meinung erzählen.
Ich bin von Beruf Bau / Möbelschreiner, habe mich jedoch während meiner beruflichen Laufbahn immer weitergebildet. Ich bin vor über acht Jahren nach Thailand ausgewandert. Anfangs habe ich in meinem ersten Haus gewohnt, das ich vor 20 Jahren im Dorf bauen ließ. Auf die Dauer wurde es mir zu eng, schmutzig und laut. Ich kaufte mir dann vor 3 Jahren außerhalb des Dorfes ein Grundstück, auf diesem baute ich in Eigenregie meine Altersresidenz.  Hier konnten die Reisbauern, die Interesse hatten wirklich lernen, denn ich baute nach deutschen Maßstäben. Nun bin ich dabei den Garten anzulegen, auch hier staunen sie über die Schönheit des Gartens und die schönen Blumen.
Einige Arbeiter fragten mich nach Setzlingen, die ich aus Samen gezogen habe. Ja sie bekamen alle Setzlinge, doch die Setzlinge gingen ein, weil sie nicht gegossen wurden oder die Erde nicht rekultiviert wurde. Es ist doch ganz klar, dass in dieser ausgelaugten, verbrannten Erde nichts wächst.

Hier muss man ansetzen und den Menschen zeigen wie die Erde wieder fruchtbar gemacht wird.

Ich mische die Erde mit Reisschale, Asche sowie Kuh- und Büffelmist. Danach wird die Erde ausgebreitet und bepflanzt. Das wichtigste kommt nun, da der Boden in Thailand sehr stark von der Sonne ausgetrocknet wird, ist mehrmaliges gießen, morgens und abends notwendig. So komme ich zum Erfolg und die Autofahrer, die am Grundstück vorbei fahren bekommen große Augen !!

Die andere einfache Art an Geld zu kommen ist, einfach die Tochter ins Ausland verkaufen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Manfred am 28. April 2009, 18:30:15
Esaarn-Hilfe

Die Mädchen müssten in einem langen Prozess davon überzeugt werden, dass sie nicht für das Wohlergehen ihrer Familie (Mutter, Vater, Brüder) verantwortlich sind. Dazu folgendes Szenario:

Jedes Mädchen, das aus nachweislich armer Familie stammt, erhält ab dem 5. Schuljahr vom Staat für jeden Monat, den es die Schule besucht, 1.000 Baht. Die werden auf einem Sperrkonto zinsbringend angelegt und können weder beliehen noch verpfändet werden.

Am Schuljahresende gehen lediglich die Zinsen an die Eltern. Davon müssen sie zuerst Schuluniform, Lernmittel, Bücher etc. kaufen, der Rest ist frei verfügbar.

@Gaeng

Dein Vorschlag ist gar nicht so schlecht, man muesste ihn ueber die Thaifrauen an die Behoerden weitergeben, denn die Farangs haben nichts zu sagen
Während der Schulzeit lernen die Mädchen in einem Extra-Unterrichtsfach theoretisch/„virtuell“, aber mit Blick auf ihre EIGENE Zukunft, ihr Geld zu verwalten (klug anlegen, Business-Pläne machen, Berufsfelder und Geschäftsfelder kennenlernen und Ähnliches). Die Mädchen haben auf das Sperrkonto selbst aber keinen Zugriff, und schon gar nicht ihre Familie.

So kann ein Mädchen am Ende der 10. Klasse 72.000 Baht (ohne Zinsen, die gehn ja an die Eltern) angespart haben. Dieses Kapital ist ausschließlich zu verwenden für
a) eine weiterführende Schule
b) eine Berufsausbildung (mit Ausbildungsvertrag)
c) als Startkapital für ein Mini-Business (mit überprüfbarem Business-Plan).

Wird das Geld nicht für a, b oder c verwendet, verfällt es und bleibt beim Staat.

Wenn die Mädchen so sechs Jahre lang gelernt haben, etwas in ihre EIGENE Zukunft zu investieren, werden sie vielleicht auch stark genug sein, sich ihr Kapital nicht von saufenden Familienmitgliedern abpressen zu lassen. Dem ist ja auch dank Sperr-Regeln ein Riegel vorgeschoben.

Vielleicht kann ja irgendwer die Regierung und/oder die Königsfamilie davon überzeugen, in einem Ort im Esarn so ein Modellprojekt zu starten? Wie könnte man so etwas initiieren? Und: Steht es uns überhaupt zu, mit naseweisen Vorschlägen daherzukommen? Ist das nicht extrem arrogant?

Trotzdem tut es mir nicht leid, ein paar Gedanken daran verschwendet zu haben. Das Buch „Erst 13 – Lons wahre Geschichte“ hat den Anstoß dazu gegeben. Sehr lesenswert.

Gruß Gaeng





Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 28. April 2009, 19:55:00
@Gaeng

Deine Ideen sind vom Ansatz her nachdenkenswert. Der Anreiz, etwas zu lernen, muß gefördert werden. Der Staat hat sicherlich seinen Nutzen von gut ausgebildeten Menschen.

Bei unseren Kinder haben meine Frau und ich die Anreize gesetzt und wir sind alle gut damit gefahren.

Was mir gut gefällt sind die sogenannten Mikrokredite http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrokredit, denn viele Frauen hier in Thailand sind wesentlich geschäftstüchtiger und verantwortungsbewusster als manch ein Vater.


@Manfred

Dein Beispiel finde ich sehr ansprechend, denn die Menschen können gleich einen Eindruck erhalten, daß sich die Arbeit gelohnt hat.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: tom_bkk am 28. April 2009, 20:37:43
Ich finde eure Ideen ganz kreativ und auch gut ...

>>  c) als Startkapital für ein Mini-Business (mit überprüfbarem Business-Plan).

Diese CEO Idee hatte Thaksin auch schon - er setzte auch schonmal dieses Minikreditprojekt um. Es hat nicht geklappt ...

Denn es ist halt mal so, dass auch selbst wenn Bildung vorhanden ist, nicht jeder ein CEO ist und es auch werden kann!

All die Nudelsuppenfrauen sind keine Unternehmer, denn ein Unternehmer sucht nach Opportunities (Potentialen) - die machen das aus Necessity (Notwendigkeit). Sie muessen das tun weil sie sonst garnichts haben!

Sonst ist das schon ok - man muesste vielleicht noch genau die Bedeutung des Wortes Zukunft diskutieren  :D 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 28. April 2009, 22:23:09
@Hi Kubo :-)
Länger nicht gelesen.   

Länger nicht gelesen ?.. Das muß an dir liegen Scottie, denn du tauchst anscheinend nur noch in der Isan-Ecke des Forums auf.. ;D

Während du es dir hier gemütlich machtst,  "kämpfe" ich längst schon wieder an den aktuellen politischen und kriminell verseuchten Fronten ..,also zwischen Rot- und Gelbhemden,  Monarchie und Demokratie.., Drogendealern und Schwarzen Sheriffs..  ;)

Zitat
Wie war dein Isaan-Aufenthalt ?

Ziemlich arbeitsintensiv und ich bin immer noch nicht ganz fertig, trotz massivem Hochdruckreinigereinsatz.. Habe meinen kuboistischen Sommerpalast noch etwas erweitert, weil er noch nicht repräsentativ und groß genug war, um ausreichend gegen die den Isaan immer stärker heimsuchende "Konkurrenz" der dem Isan helfenden Farangs anstinken zu können.. ;D

Mit den Malerarbeiten und anderen Kleinigkeiten bin ich aber noch nicht fertig und habe daher schon gleich nach der Rückkehr im März den nächsten Flug (für Dez. 09) nach Thailand gebucht, um trotz Weltwirtschafts- und Währungskrise dort weitermachen zu können.

Als geplante Hilfe für den Isan ist das aber nicht unbedingt gedacht, eher als egoistische Eigenhilfe..Ich will ja im Winter in sauberer deutsch-ähnlicher  Behausung und nicht im häufig noch anzutreffenden Bretter- und Wellblechbuden-Slum-Ambiente mit Müllabladeplatz-Charakter das gute Cool-Season-Wetter genießen.
 
Die Isaaner haben von meiner Anwesenheit aber auch etwas.  Jedenfalls die nächsten Verwandten..und die Thais, die ich als Hilfsarbeiter beschäftige, weil die Verwandten als Angehörige des geldbringenden Farangs natürlich weder fähig noch in der Lage sind , selbst irgendwelche schmutzigen Arbeiten zu erledigen, die beim Bauen bekanntlich häufig anfallen.  8)







Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 29. April 2009, 01:59:11
@Gaeng

Deine Vorschläge sind wirklich gut: Einen Anreiz  für das "Durchziehen" der Schule zu Schaffen.
Du darfst aber nicht nur die Mädchen einbeziehen. Es zieht auch viele Jungs weg von der Schule.
Und die gehen lange nicht nur des Geldes wegen in Orte wie Pattaya. Vielen wirds in den kleinen Dörfern schlicht zu langweilig, weil "alle" gleichaltrigen schon weggezogen sind.

@Manfred
Auch Dein Vorschlag ist super: Statt zu Nörgeln was nicht gut ist gleich vorzeigen, wie es besser geht.

Ich machs hier im kleinen Beispiel mit dem Müll: Setze Alu-Dosen, Pet-Flaschen und Glas-Flaschen in separaten Säcken NEBEN die Mülltonne. Nachdem sich die Leute anfänglich darüber gewundert haben, sind die verwertbaren Sachen inzwischen meist innert weniger als einer Stunde weg (damit kann man Geld verdienen!). Sehe nun schon ab und zu, dass ein paar Nachbarn nun das gleiche tun... Zugegeben ein kleiner Schritt, aber wer weiss...?

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juerken am 29. April 2009, 07:46:30
Wollte schon fast schreiben - "mit Alkoholverbot" - aber das lass ich lieber :-) :-X ;)

Gruß Jürgen
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 29. April 2009, 08:12:02
Einige Arbeiter fragten mich nach Setzlingen, die ich aus Samen gezogen habe. Ja sie bekamen alle Setzlinge, doch die Setzlinge gingen ein, weil sie nicht gegossen wurden oder die Erde nicht rekultiviert wurde. Es ist doch ganz klar, dass in dieser ausgelaugten, verbrannten Erde nichts wächst.

Hier muss man ansetzen und den Menschen zeigen wie die Erde wieder fruchtbar gemacht wird.

Manfred, du bist schon lange in Thailand, kennst die Thais aber anscheinend trotzdem noch nicht so richtig .. ;)  Wenn die mit der Landwirtschaft vertrauten Arbeiter ernsthaft daran interessiert gewesen wären, die von dir erhaltenen Setzlinge nicht kaputtgehen zu lassen, hätten sie das auch bewerkstelligen können.

Die Leute sind einfach nur viel zu faul,  sich regelmäßig um das Gießen der Pflanzen zu kümmern. Das hat nämlich auch mit Arbeit zu tun und dazu noch mit Arbeit, die keinen schnellen Baht abwirft..  Das hindert sie natürlich nicht daran,  sich für schöne Dinge, die andere besitzen, auch begeistern zu können, seien es nun schöne Blumen, gepflegte Gärten oder saubere Häuser.

Nur dafür tun wollen sie nichts, weil das nur Arbeit und Mühe macht und dem stets vorrangig angestrebten Sanuk und Sabai-Leben nicht zuträglich ist.. Das liegt bei den Thais wohl schon so in den Genen, weil sie schließlich schon immer ein Volk von Jägern und Sammlern waren und nicht etwa ein Volk von disziplinierten Malochern, wie z.B. die Deutschen.. ;D

Ich hatte doch schon in einem Beitrag von einem Nachbarn geschrieben, der meine gut gestrichene und saubere Bude bewundert hat und dem ich zur Verschönerung der seinigen Behausung dann eine große Dose Farbe mitsamt Pinsel geschenkt hatte.  Dabei ist genau so wenig herausgekommen, wie in dem von dir geschilderten Fall mit den Stecklingen.  Zum Arbeiten zu faul, der Bursche und daher hat der doch lieber die Farbe verhökert, als damit seine verdreckte Bude zu streichen.

Inzwischen bin ich aber längst nicht mehr so blöd, mir um das Wohlergehen der Isaaner unnötige Kopfschmerzen zu machen.  Thailand den Thais (Copyright Buci   8) ) ..und die auf sich, ihren gütigen König und ihr bestes Land der Welt sehr stolzen "Freien" sollen doch sehen, daß sie selbst in die Gänge kommen.  Sie sind eben eine andere Sorte von Menschen und in manchen Dingen vielleicht sogar erheblich "schlauer" als die Farangs.

Daher werden sich Thais wohl kaum Gedanken darüber machen, wie sie z.B. den Farangs helfen können, auf ihr erhöhtes Thai-Niveau zu gelangen,.. und die vielen Farang-"Missionare" mit Helfersyndrom mögen sie auch nur dann, wenn diese Möchtegern-Helfer ordentlich Geschenke verteilen und dabei keine unangenehmen Ansprüche auf etwaige Gegenleistungen von Seiten der Thais erheben.  ;D

Zitat
Die andere einfache Art an Geld zu kommen ist, einfach die Tochter ins Ausland verkaufen.

Das sollte man etwas anders sehen, denn der viel strapazierte Spruch vom angeblichen "Verkaufen der Tochter ins Ausland"  lenkt doch nur von den tatsächlichen Gegebenheiten ab.

Wenn schon jemand Gefahr läuft, "verkauft" zu werden,  ist das in den meisten Fällen leider der gezielt gesuchte Versorger-Farang, welcher von der Isan-Tochter und ihrer Familie dazu auserkoren wird, für einen enormen finanziellen Aufschwung  des zuvor meist mit Baht ziemlich unterversorgten Familienclans sorgen zu dürfen.

Der bekannte Spruch vom ATM-Automaten mit 2 Beinen kommt nämlich nicht nur von ungefähr..und vielen der angeblich "ins Ausland verkauften" Töchter gelingt es sogar, ihren privaten , oft extrem rosa bebrillten ATM mitsamt Rente und allen Ersparnissen schon nach einem relativ kurzem Aufenthalt im europäischen Ausland heim zu sich ins (König-)Reich zu holen, wo er sich dann direkt vor Ort quasi "hauptberuflich" bis an sein seliges ..oder gelegentlich auch unseliges.. Ende als Helfer der Thais betätigen darf.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 30. April 2009, 22:04:04
Also, ich bin ja mittelprächtig schockiert über die Zustände im Isaan. Oder bin ich da irgendwelchen Fehlinformationen aufgesessen? Wahrscheinlich ist es garnicht so schlimm wie ich jetzt befürchten muß, oder ?

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 30. April 2009, 23:53:35
Also, ich bin ja mittelprächtig schockiert über die Zustände im Isaan. Oder bin ich da irgendwelchen Fehlinformationen aufgesessen? Wahrscheinlich ist es garnicht so schlimm wie ich jetzt befürchten muß, oder ?

Was sollte daran denn "schlimm" sein...?  Es ist doch nicht ungesetzlich, wenn sich die Töchter des Isaans aus eigener Initiative oder auch auf dringendes Anraten ihrer Familie.. oft erst nach dem Scheitern einer fruchtbaren Verbindung mit einem oder einigen Thaimännern... nach geeigneten Farangs umsehen,

..da eine Verbindung mit denselben in den allermeisten Fällen das Erreichen eines höheren Lebensstandards garantiert.  Und das nicht nur für die den Farang heiratende Thaifrau allein; sondern der Farang ist gleichzeitig ein Gewinn für die ganze Thaifamilie.

Man sollte die gesetzlich zulässigen Chancen , seine Lebensumstände zu verbessern, nutzen, wie sie sich bieten.

Speziell "deine"  ;) gelbe Clique von der thailändischen "Elite" auf Regierungspöstchen hat sich bisher leider nur um die eigenen Chancen zum Reicherwerden gekümmert, so daß man den bei der Chancenverteilung rücksichtslos übergangenen Töchtern des Isans ihre Farang-ATMs mit zwei Beinen durchaus gönnen sollte.. "Deine" Gelben geben ihnen doch nicht einmal die Chance, frei und demokratisch zu wählen, wer sie zukünftig um ihren gerechten Gewinnanteil am thailändischen Bruttosozialprodukt bringen soll..  >:

Dennoch tragen die Frauen später mit tatkräftiger freiwilliger oder unfreiwilliger Finanzhilfe ganz wesentlich zur Steigerung desselben bei und ersparen durch die Unterstützung ihrer thailändischen Familien den miesen gelbgetünchten Selbst an die Macht-Putscher-  und Selbst-Bereicherungs-Regierungen damit auch noch die Errichtung eines schon seit sämtlichen Herrscher-Generationen fehlenden Sozialsystems..

Da mußte doch erst ein "Populist" wie Thaksin kommen und mal ansatzweise einen zaghaften Schritt in die richtige Richtung machen.

Weil die  daraus resultierende Beliebtheit bei der arm gehaltenen Volksmehrheit die etablierten Selbstbereicherer plötzlich viel zu blass und trotz aller bis zum "Geht nicht mehr"  ständig inszenierten Volksverdummung per kontrolliertem TV und manipulierter Presse viel zu deutlich als das erscheinen ließen, was sie wirklich sind, ließ man den "brandgefährlich werdenden Populisten" dann per Militärputsch stürzen, als er sich auf Auslandsreise befand.

Als potentielle Helfer der Menschen im Isan kannst du mit Blick auf die Mitgliederliste der "gelben Front" daher nur die "Roten" ansehen, denn selbst wenn deren Führern ebenfalls in traditioneller und die Korruptionskultur pflegender Art und Weise daran gelegen ist, sich zunächst selbst zu bereichern, ..

..ist durchaus zu erwarten, daß sie als "Erben Thaksins" nicht so superkiniau wie ihre etablierte gelbe Konkurrenz sind, und ebenso wie das vertriebene Vorbild Thaksin erheblich mehr Brosamen von ihren gut gedeckten Tischen fallen lassen, als es das täglich mit gelbgetöntem, aber leider nicht satt machendem  Theater verarschte arme Isanvolk von seinen Obrigkeiten bisher kannte.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 01. Mai 2009, 11:19:22
Naja, bei schlimm dachte ich an "das unselige Ende" mancher Helfer.


Zitat:

Speziell "deine"   gelbe Clique von der thailändischen "Elite" auf Regierungspöstchen hat sich bisher leider nur um die eigenen Chancen zum Reicherwerden gekümmert, so daß man den bei der Chancenverteilung rücksichtslos übergangenen Töchtern des Isans ihre Farang-ATMs mit zwei Beinen durchaus gönnen sollte.. "Deine" Gelben geben ihnen doch nicht einmal die Chance, frei und demokratisch zu wählen, wer sie zukünftig um ihren gerechten Gewinnanteil am thailändischen Bruttosozialprodukt bringen soll.. 

Man könnte jetzt vermuten demokratische Wahlen haben den Sinn und Zweck Menschen um ihren gerechten Gewinnanteil zu bringen, wenn das so ist, stellt sich die Frage womit die Wähler besser fahren.  :-)

Wenn ich lese: Speziell "deine" gelbe Clique....

Wir sind weder ROT noch GELB, was wir sind/haben  verdanken wir keiner bunten Clique.

Ohne Fleiß kein Preis, um es kurz zu formulieren.





Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 01. Mai 2009, 21:38:18

Wir sind weder ROT noch GELB, was wir sind/haben  verdanken wir keiner bunten Clique.

 

Wer ist "wir"...? Ich meine nur DICH persönlich bzw. die Inhalte deiner Beiträge.  Aus denen ist doch unschwer zu entnehmen, daß du ganz eindeutig mit "den Gelben" sympathisierst..und nicht mit den "Roten"..  ;)

Das wird wahrscheinlich daran liegen, daß "ihr" "euch" nicht der Klasse der armen und ungebildeten Hungerleider zugehörig fühlt, welche nun in Thailand dank gelungener Neuinstallation der Militärdemokratie auf weitere Jahre stabilen "Klassenerhalt" hoffen dürfen.. ;D

In Thailand habe ich übrigens auch so einen erfolgreichen Bekannten, der sich den Gelben zugehörig fühlt, weil er einst erfolgreicher selbständiger Unternehmer war.  Er hatte ein gut gehendes Schneidergeschäft in der Walkingzone Südpattaya.  Dann wurde ihm die Pacht zu teuer und er verlegte es in die Second Road.. Nach einiger Zeit wurde ihm auch dort die Pacht zu teuer und er machte den Laden dicht weil er nichts mehr verdienen konnte.

Verblieben ist ihm ein jetzt 20 Jahre altes Auto einer französischen Marke und die Möglichkeit in der Wohnung einer Tochter, die klugerweise einen Farang geheiratet hat,  während deren Abwesenheit (..Urlaubswohnung des Farangs..) ein Zimmer zu bewohnen.  Was ihm nun noch fehlt, ist die soziale Absicherung durch z.B  Altersrente.. Nur dank Thaksins "populistischer" Initiative zur Schaffung eines Sozialsystems kann er wenigstens die 30-Baht Krankenversorgung nutzen, um ggf. kleinere Wehwehchen seiner Altersarmut entsprechend kurieren zu lassen.

So ein Mann ist doch trotz seiner früheren "Unternehmertätigkeit" praktisch genau so ein Hungerleider wie die meisten armen Isaanis, doch hat sich in seinem Hirn festgebrannt, daß er als "Unternehmer" einer "höheren Schicht" angehört, als die armen Isan-Bewohner und so unterstützt der Trottel und Gelbhemdträger nun die Interessen und Machenschaften der wirklich Reichen, mit denen er objektiv betrachtet, nicht das Geringste gemeinsam hat.

Man sollte also auch als Farang sehr darauf achten, daß man sich nicht versehentlich   ;) als einem "Lager" (bzw. einer Gesellschaftsschicht) zugehörig betrachtet,  welchem man tatsächlich nicht angehört.  Verglichen mit den Superreichen und Erfolgreichen aus dem gelben Lager sind selbst relativ wohlhabende Farangs mit Thailand -Jahresduldung doch alles nur (sinnbildlich gesprochen) Einäugige, die lediglich auf die Masse (demokratische Mehrheit.. ;)) der ganz Blinden mit ziemlich tiefliegendem thailändischem Lebensstandard "hinunterblicken" können.. ;D

Wenn sich diese Farangs also unbedingt für eine Seite begeistern und ..verbal..  "mitkämpfen" wollen,  wären sie bei den Armen und Isan-Redshirts  daher wohl erheblich passender eingeordnet , als in der gemeinsamen Propagandafront der reichen "Eliten" von Militaristen, Putschisten und etablierten Demokratieverhinderern..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 01. Mai 2009, 21:58:45
Also, dein Bekannter war schlichtweg im falschen Geschäftssegment tätig, sonst hätte er es zu etwas gebracht.

Wie auch immer man muß solide Geschäfte machen und darf keine Schulden haben, sonst abeitet man für Andere.

Damit sind wir wieder bei den Menschen aus dem Isaan, welche sehr oft verschuldet sind und für Andere arbeiten müssen.

Kubo, ob du es glauben willst oder nicht, ROT oder GELB sind mir gleich wichtig oder unwichtig, ich will Frieden.

Wir sprechen viel mit unseren erwachsenen Kindern über den Schlamassel hier in Lächel-Land und wir teilen mehr und mehr unsere Auffassung, denn sie machen es wie meine Frau und ich, sie sehen zu, daß sie beruflich vorwärts kommen und sind recht erfolgreich dabei. Nur so haben wir es geschafft von beiden Lagen genügend Abstand zu halten.

Wir müssen uns keinem der Lager andienen, weder ROT noch GELB.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 02. Mai 2009, 22:30:01
Kubo, ob du es glauben willst oder nicht, ROT oder GELB sind mir gleich wichtig oder unwichtig, ich will Frieden.

Den Frieden kriegst du aber nicht, so lange sich ein etabliertes Elite - Grüppchen nur mit Gewalt, d.h. mit Militärunterstützung gegen den Willen der Volksmehrheit illegal an der Macht halten kann. Wenn du politisch "mitmischen" willst,  um zu deinem gewünschten Frieden zu kommen, mußt du zunächst einmal den in ihrer politischen Arbeit behinderten und per Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit Unterdrückten "helfen" und nicht der Clique der Unterdrücker und von Bewaffneten geschützten Manipulierer, d.h. den illegalen Machthabern. So lange es nämlich diese Unterdrückung gibt, kann und wird es auch keinen dauerhaften Frieden geben, sondern nur kürzere oder längere Pausen vom Krieg.

Zitat
Wir müssen uns keinem der Lager andienen, weder ROT noch GELB.

"Wir" Farangs müssen bzw. dürfen in Thailand als Ausländer überhaupt nichts,..außer zahlen und freundlich bleiben, ganz egal, wer dort legal, illegal oder schei.segal,..gewählt oder geputscht... an der Macht ist.. ;D  Es geht für uns also nur darum, im Forum unter Farangs zu diskutieren,  was in Thailand falsch oder richtig läuft und woran das jeweils liegen könnte..

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 03. Mai 2009, 00:14:22
Es geht für uns also nur darum, im Forum unter Farangs zu diskutieren,  was in Thailand falsch oder richtig läuft und woran das jeweils liegen könnte..

Und das ist den Thais auch wieder schei..egal... Denn, von den merkernden Farangs haben sie keinen einzigen gerufen. Die kommen nämlich fast alle freiwillig nur wegen den Weibern und wollen etz auch noch Forderungen stellen oder ihnen das Scheissen neu beibringen.
Ich verstehe spätestens dann die Thais, wenn ich an den Steinbrück denke...    ;D

Übrigens: Den Gewinn mit den Daimler Aktien schon in die Schweiz geschafft??   >:   :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Roy am 03. Mai 2009, 11:14:20
Buci Zitat: Und das ist den Thais auch wieder schei..egal... Denn, von den merkernden Farangs haben sie keinen einzigen gerufen. Die kommen nämlich fast alle freiwillig nur wegen den Weibern und wollen etz auch noch Forderungen stellen oder ihnen das Scheissen neu beibringen.

Lieber Buci, Du kannst als Tourist hinfahren wo du willst. Und wenn Du Dich dabei wohlfühlst, wenn da bestimmte Vorgänge ablaufen, bei denen Du Dich zu Haus mit Grausen abwenden würdest, dann ist das auch DEINE Art, Urlaub zu geniessen. Wenn sich aber hier Erwachsene unterhalten über die Gründe und Hintergründe, und da kommst Du dazwischen mit Scheisshausparolen wie "das Scheissen beibringen", dann geht das meilenweit an den Tatsachen vorbei. Über die Berechtigung, eine Diskussion darüber in dieser Art zu kritisieren, kann man verschiedener Meinung sein, aber hier herrscht ja bekanntlich Meinungsfreiheit. Ich z. B. bin absolut NICHT Deiner Meinung.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 03. Mai 2009, 18:13:15
@Buci

Wir sind Gäste in Thailand, haben daher die Verpflichtung, uns als Gäste zu benehmen. Diesen ungeschriebenen Gastpflichten stehen aber auch Gastrechte gegenüber, die unter anderem beinhalten, dass man nicht alle Gewohnheitem eines Gastvolkes unwidersprochen zu schlucken hat. Nicht jeder, der mit einzelnen ausländischen Verhaltensweisen nicht einverstanden ist, möchte den Gastgebern etwa neue Ausscheidungsgewohnheiten aufzwingen! Grobe Verallgemeinerungen führen nicht wirklich weiter.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 03. Mai 2009, 18:38:06
Ich z. B. bin absolut NICHT Deiner Meinung.

Das ist auch gut so und entspricht ja auch dem Zweck eines Forums.   ;D
Ich versuche ja nur den Jammerer und neumodischen Kolonialisten denn Spiegel entgegen zu halten. So als eine Art Anwalt für die Thais.   ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 03. Mai 2009, 18:51:31
@Buci

Wir sind Gäste in Thailand, haben daher die Verpflichtung, uns als Gäste zu benehmen. Diesen ungeschriebenen Gastpflichten stehen aber auch Gastrechte gegenüber, die unter anderem beinhalten, dass man nicht alle Gewohnheitem eines Gastvolkes unwidersprochen zu schlucken hat. ten aufzwingen! Grobe Verallgemeinerungen führen nicht wirklich weiter.

Das ist schon richtig. Aber... auch als Gast sollte man sich wie ein König benehmen, damit man wie ein König behandelt wird. Dazu gehört sicher auch, dass man die Gewohnheiten und Gesetze des Landes respektiert auch, wenn man sie nicht perfekt findet. Etz noch als Oberleher auftreten und Steinbrück mässig klugscheissern, kann kein Volk wirklich ab. Auch du musst nicht nach Thailand gehen, wenn dir zu vieles nicht passt. Ich mache das mit anderen Länder auch so. Ich könnte mir z.Z. nicht vorstellen, dass ich in Arabischen Ländern, Israel, USA, nur um ein par Beispiele zu nennen, auch nur einen einzigen Franken für Urlaub ausgeben würde.

Wenn mir etwas gar nicht mehr passt, lasse ich es einfach aus und Pasta!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 03. Mai 2009, 19:01:53
Wir erleben doch in Europa grad eine ähnliche Diskussion um die Minarette:
Die zahlreichen muslimischen Einwanderer glauben, dass sie ein Recht darauf haben. Denn nach ihrer Ansicht braucht man Minarette unbedingt!
Dagegen glauben von uns viele, dass es sowas überhaupt nicht braucht oder sind sogar entschieden dagegen, weil es uns "unangenehm" ist.
OK, Minarette sind hier in diesem Thread OT. Aber wieweit dürfen Einwanderer mit solchen in ihren Augen wichtigen Forderungen gehen? Wieweit darf man sie ihnen verweigern?
Wie wichtig müssen Gastländer solche in ihren Augen "irre" Forderungen ihrer "Gäste" nehmen?
Muss der Einwanderer in diesem Fall einfach in Kauf nehmen, dass es in unseren Ländern keine Minarette gibt, oder sind wir als Gastgeber verpflichtet, unseren Einwanderern das Leben so gut wie möglich ihren mitgebrachten Bedürfnissen anzupassen?

Sind wir zuhause in Europa eigentlich selbst bereit, uns den Sitten und Gebräuchen unserer Gäste aus anderen Kulturen anzupassen?
Wer diese Frage mit einem "Nein" beantwortet, soll sich dringend selbst mal die Frage stellen, warum man sich im Ausland ausgerechnet IHM anzupassen hat!
 

Was die "Scheisshausdiskussion" anbelangt:
Da wunderts mich schon lange, dass dieses Thema noch nicht angesprochen wurde: Toilettenpapier findet man im Isaan fast ausschliesslich auf Tischen in besseren Restaurants. Leider aber fast nie in den Toiletten. Das dürfte schon manchen Farang nach seiner Notdurft in unangenehme Situationen gebracht haben. Hier müssen wirklich wir das Scheissen neu lernen!
 Gottseidank kann man aber dieses "Problem" relativ einfach und ohne grössere Proteste und Kosten lösen.
 :D

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Pachpicha am 03. Mai 2009, 19:18:59
Dann kommt die Rangordnung.
2 lagies Toilettenpapier fuer Arbeiter.
3 lagies fuer Angestellte.
4 lagies fuer Klugscheisser.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: hmh. am 03. Mai 2009, 20:11:00
Anwalt für die Thais.
(http://babbelgosch.org/forum/images/smilies/green/icon_crazy.gif)  (http://babbelgosch.org/forum/images/smilies/green/icon_lachtot.gif)  (http://babbelgosch.org/forum/images/smilies/green/icon_clown.gif)   (http://babbelgosch.org/forum/images/smilies/green/icon_doh.gif)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: LoveYouTooMuch am 03. Mai 2009, 20:19:35
hmh hab etwas Nachsicht, Buci hat den ersten Kulturschock noch nicht ereicht. Er hat noch einige Abenteuer vor sich. :D :D :D :D :D :D :D :D
Thailand den Thais, so ein Spruch hab ich doch in Europa schon mal gehoert. :o :o :o :o :o
 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 03. Mai 2009, 20:26:44
@hmh.

Die Smilie Kette werde ich mir merken, wenn hier mal wieder einer den Thais Deutsches Vaterlandgut beibringen will.  ;)  ;D  :D


@LYTM

Als Nichtdeutscher kann ich mir solche Sprüche locker leisten. Fremdschämen geht bei mir nicht.   ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: LoveYouTooMuch am 03. Mai 2009, 20:36:58
Na du darfst das hier schon sagen. Du stehst ja als Schweizer  hier unter Artenschutz
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 03. Mai 2009, 21:11:08
Zitat Kubo:

"So lange es nämlich diese Unterdrückung gibt, kann und wird es auch keinen dauerhaften Frieden geben, sondern nur kürzere oder längere Pausen vom Krieg."

Solltest du nicht schreiben:

So lange es nämlich so hungrige Unterdrückte gibt, kann und wird es auch keine Sättigung geben, sondern nur

kürzere oder längere Pausen bei der Nahrungsaufnahme.  :D :D :D


(Vorsicht Satire)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 03. Mai 2009, 21:16:55
Na du darfst das hier schon sagen. Du stehst ja als Schweizer  hier unter Artenschutz

 :D  :D Gut gekontert!  :D  :D

Ich glaube aber nur so lange, wie Roy hier vernünftige Mods beschäftigt.    ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 03. Mai 2009, 21:35:07
Sind wir zuhause in Europa eigentlich selbst bereit, uns den Sitten und Gebräuchen unserer Gäste aus anderen Kulturen anzupassen?
Wer diese Frage mit einem "Nein" beantwortet, soll sich dringend selbst mal die Frage stellen, warum man sich im Ausland ausgerechnet IHM anzupassen hat!

Die Frage kann doch ein Einzelner überhaupt nicht beantworten, denn er ist nicht "wir"..und kann also nicht für andere Leute mitentscheiden.

Ich (..kann selbst nur für mich allein sprechen) beantworte deine Frage mit "nein"..

Jetzt stelle ich mir auf deinen Wunsch noch "dringend" selbst die Frage, warum man sich im Ausland ausgerechnet mir anzupassen hat.

Antwort: Auch diese Frage ist  --C , denn im Ausland hat sich niemand mir anzupassen;.. und selbst wenn ich das verlangen würde, macht es sowieso niemand.. ;D

Eine kleine Ausnahme im Ausland ist natürlich die geschäftsbedingte Anpassung der am Tourismus verdienenden Gastgeber.  Manche Dinge passen diese ..gegen ordentliche Bezahlung.. selbstverständlich gern den Wünschen der geldbringenden Kundschaft ( ..bzw. Gäste) an. ;)


Wegen der bekanntlich völlig anderen "Beschaffenheit" der absoluten Mehrheit "ausländischer Kulturbereicherer"  in Deutschland,..

..sind die von gewissen Ideologen zwecks Volksverarschung immer wieder neu aufgekochten, bewußt irreführenden Vergleiche mit deutschen Auslandsbesuchern absolut unpassend.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Louis am 03. Mai 2009, 22:09:03
Du stehst ja als Schweizer  hier unter Artenschutz

Du sicherlich nicht.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 03. Mai 2009, 22:11:39
Zitat Kubo:

"So lange es nämlich diese Unterdrückung gibt, kann und wird es auch keinen dauerhaften Frieden geben, sondern nur kürzere oder längere Pausen vom Krieg."

Solltest du nicht schreiben:

So lange es nämlich so hungrige Unterdrückte gibt, kann und wird es auch keine Sättigung geben, sondern nur
kürzere oder längere Pausen bei der Nahrungsaufnahme.  :D :D :D

(Vorsicht Satire)

Deine äußerst billige "Satireproduktion" mit Verarschung von Unterdrückten, zeigt erneut,  um was für einen Heuchler vor dem Herrn  :-) es sich bei dir in Wirklichkeit handelt.   ;D

Als wenigestens ansatzweise Gerechter wäre es als Christ eher deine Pflicht,  anstatt solche dummen Sprüche zu kloppen, die du dann als "Satire" bezeichnest,  endlich auch mal in deinen gelegentlich mit Bibelsprüchen garnierten Beiträgen zum Ausdruck zu bringen, daß du  .. evtl. mit gewisser Verzögerung... auch schon kapiert hast, wer in Thailand die Macht per Militärputsch an sich gerissen hat und wer sich nun ohne Volkes Mandat an der erputschten und per Flughafenbesetzung illegal an sich gebrachten Macht hält.

Wenn du das einmal richtig "geschnallt" hast,  bist du auch in der Lage , zu erkennen, wer genau die Unterdrücker sind und welches die Unterdrückten.  Das ist nämlich die Grundvoraussetzung dafür, auch anspruchsvollere "Satiren"schreiben zu können,  nämlich solche, welche den Kern der Sache treffen und nicht nur ein ablenkendes Bla bla sind,.. als ungeeigneter Ersatz für eine klare Stellungnahme zu einer in meinem Beitrag gelesenen Aussage..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 04. Mai 2009, 01:25:48

Wenn du das einmal richtig "geschnallt" hast,  
Copyright by Buci wolltest du noch ergänzen! Oder?   ;D

Im Ernst. Wieder mal ein KUBO Posting mit Fleisch am Knochen. Nur, solltest du nicht  immer mit dem Zweihänder Überzeugungsarbeit leisten.   :-)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 04. Mai 2009, 01:45:21
Du stehst ja als Schweizer  hier unter Artenschutz

Du sicherlich nicht.
Is des kein Schweizer??   ???
Für mich beanspruche ich sicher keinen Artenschutz. Jeder, der sich wegen mir entrüstet, sehe ich als meinen Freund und Förderer an.   >:  ;D

"Der ist so!" Würde etz "tom_bkk" schreiben....     :D

maibenlai... Thailand den Thais... Dichtet nicht aber es reimt sich.   ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 04. Mai 2009, 01:50:57

Welche Deutsche/Farangs wollen im Isaan Minarette bauen?  ;D


@Buci

Zitat
Die Smilie Kette werde ich mir merken, wenn hier mal wieder einer den Thais Deutsches Vaterlandgut beibringen will.


Was heißt „Vaterlandgut“ und wer will das den Thais beibringen?
Gibt’s hierfür konkrete Beispiele im Forum?

Zitat
Als Nichtdeutscher kann ich mir solche Sprüche locker leisten. Fremdschämen geht bei mir nicht.

Ich bin ja selbst Nazi und hege deshalb im Prinzip Sympathie für deine Parole.
Als Deutscher sehe ich da auch nirgendwo Grund mich zu schämen.
Ich weiß nur nicht genau was diese Parole „Thailand den Thais“ im Zusammenhang mit unseren Forendiskussionen soll.
Hast du den Eindruck Deutsche/Farangs wollten den Thais ihr Land wegnehmen?
Falls ja, wie kommst du zu dieser Vermutung?
Gibt es ein konkretes Beispiel für diese Behauptung, oder ist das nur wieder so ein latentes schweizer „Steinbrück-Gefühl“?

Sicherlich gäbe es Ideen, wie man dem Isaan helfen könnte.
Kubo hat mögliche Lösungsvorschläge wieder einmal gut formuliert, ich sehe die Sache ähnlich wie er.

Anscheinend ist bei mir aber das Helfersyndrom und das Bedürfnis geliebt zu werden weniger ausgeprägt als bei manch Gutmenschen-Farang.
Denn wie ich beim Thema Hilfestellung im Alkohol-Thread schon einmal geschrieben habe, bin ich der Meinung:
„Man kann auch nicht jedem helfen, entweder jemand lernt von selbst dazu oder er verreckt eben.“

Ich beobachte die Situation in Thailand, bilde mir mein Urteil und diskutiere manchmal darüber. Aber bevor ich mir den Kopf zerbreche und irgendwo meine ungewollten Ratschläge aufdränge, sage ich es im Zweifel lieber einmal öfter im Buci-Jargon:
„Ich () drauf“  :)

Gruß
Ferdinand

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 04. Mai 2009, 02:03:13

as heißt „Vaterlandgut“ und wer will das den Thais beibringen?
Gibt’s hierfür konkrete Beispiele im Forum?

Aber klar doch! Immer dann, wenn wieder mal über die Thais hergezogen wird... IMHO...

Zitat
Ich bin ja selbst Nazi und hege deshalb im Prinzip Sympathie für deine Parole.
Viel grösseren Bull hast du bis etz noch nie geschrieben.     :-)   ;)

Zitat
Ich weiß nur nicht genau was diese Parole „Thailand den Thais“ im Zusammenhang mit unseren Forendiskussionen soll.
Hast du den Eindruck Deutsche/Farangs wollten den Thais ihr Land wegnehmen?

Ja. Unbedingt! Zuerst die Weiber und dann das Land...   >:

Zitat
Ich beobachte die Situation in Thailand, bilde mir mein Urteil und diskutiere manchmal darüber. Aber bevor ich mir den Kopf zerbreche und irgendwo meine ungewollten Ratschläge aufdränge, sage ich es im Zweifel lieber einmal öfter im Buci-Jargon:
„Ich () drauf“  :)

Du wirst mir etz aber immer Symbadischer und das nicht wegen dem blöden DoppelSS. :)  :)  :)
.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 04. Mai 2009, 02:36:11

@Buci

Zitat
Aber klar doch! Immer dann, wenn wieder mal über die Thais hergezogen wird... IMHO...

Na ja, über die Thais “herziehen”... .
Bei vielem das im Forum beschrieben wird handelt es sich ja um eine objektive Zustandsbeschreibung, wenn es um Politik, Gewalt, Korruption, Betrug, Unfähigkeit usw. geht.
Aber deshalb will doch niemand den Thais irgendetwas aufdrängen.
Auf lange Sicht schaden sich die Thais ja hauptsächlich nur selbst.
Für mich als Farang ist es doch erst einmal wichtig dass ich das Verhaltensrepertoire des Gegners ungefähr einschätzen und mich dadurch selbst schützen kann.
Diesen Informationszweck erfüllt dieses Forum doch. Was ist daran auszusetzen?

Oder kannst du ein konkretes Beispiel dafür nennen dass hier im Forum unsachlich über "die" Thais „hergezogen“ wurde?

Zitat
Viel grösseren Bull hast du bis etz noch nie geschrieben.

Ich finde meine Aussage trifft den Nagel exakt auf den Kopf.  :P

Für jemanden der in den Thais grundsätzlich immer nur die unschuldigen, bedrohten Eingeborenen sieht, die beschützt werden müssen, und die Nazitendenzen in Thailand nicht erkennen will stellt meine Aussage natürlich einen Affront dar.

Zitat
Ja. Unbedingt! Zuerst die Weiber und dann das Land...

Die Weiber sind einer der ganz wenigen Vorteile die Thailand einem Farang zu bieten hat und die Weiber drängen sich ja buchstäblich den Farangs auf.
Es gibt aber Gutmenschen-Farangs die es ernst meinen mit Thailand und den Thaifrauen. Diese Gutmenschen-Farangs sind dann enttäuscht, wenn ihre guten Absichten nicht erwidert werden, z.B. wenn sie so gutgläubig waren in Thailand Geld und/oder Emotionen zu investieren dann aber feststellen müssen dass alles auf Sand gebaut ist.

Ich sehe das ja wieder wie in meiner vorherigen Aussage, wenn ich das Verhaltensrepertoire des Gegners ungefähr kenne, kann ich die Vorzüge Thailands und der Weiber besser zu meinem Vorteil nutzen.
Deshalb verurteile ich aber die gutmeinenden Farangs nicht die es mit ihrem Engagement für Thailand ernst meinen, oder unterstelle ihnen sie wollten den Thais etwas aufdrängen bzw. ihnen ihr Land wegnehmen.
Ich glaube solche Unterstellungen werden hauptsächlich von Farangs getätigt welche die Situation in Thailand noch nicht begriffen haben und denen die diversen Kulturschocks erst noch bevorstehen. 

Gruß
Ferdinand

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Mai 2009, 05:48:12

Die Weiber sind einer der ganz wenigen Vorteile die Thailand einem Farang zu bieten hat und die Weiber drängen sich ja buchstäblich den Farangs auf.

Viele der bedrängten Farangs halten aber freiwillig ganz schön dagegen, so daß bei der dann gegenseitigen Drängelei das unausbleibliche Zusammentreffen ..der Kulturen.. oft lustbetont heftig wird..

Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war's um ihn geschehn;
Halb zog sie ihn, halb sank er hin
Und ward nicht mehr gesehn
.

Quelle: Goethe aus „Der Fischer“ 

Zitat
Es gibt aber Gutmenschen-Farangs die es ernst meinen mit Thailand und den Thaifrauen.

Ja, so ähnliche wie ich einer bin.. ;D  Mit Thailand habe ich es aber noch nie "ernst gemeint", weil "mein" Land nach wie vor Deutschland geblieben ist..,..bzw. ich mir bei Bedarf einfach einbilde, es wäre noch meins..
Hier habe ich immerhin mein "Landpapier" auf eigenen Namen und die Hütte auf eigener Scholle..  :-)

Davon können die Farang-Hausbau-Investoren  in Thailand doch nur vergeblich träumen.

Zitat
Diese Gutmenschen-Farangs sind dann enttäuscht, wenn ihre guten Absichten nicht erwidert werden, z.B. wenn sie so gutgläubig waren in Thailand Geld und/oder Emotionen zu investieren dann aber feststellen müssen dass alles auf Sand gebaut ist.

Genau, ..so meinte ich das.

Zitat
Deshalb verurteile ich aber die gutmeinenden Farangs nicht die es mit ihrem Engagement für Thailand ernst meinen..
Nein,  verurteilen auf keinen Fall . Das käme dann einer Strafverschärfung gleich,  aber gegen ein verständnisvolles Bemitleiden wäre in tragisch verlaufenden Einzelfällen eigentlich nichts einzuwenden.. ;)



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Mai 2009, 06:15:52
Ferdinand und Buci
..könnte es vielleicht sein, dass ihr beide versehentlich über etwas „streitet“, obwohl ihr genau das Gleiche meint ? 

Zitat Buci :
Zitat
Die Smilie Kette werde ich mir merken, wenn hier mal wieder einer den Thais Deutsches Vaterlandgut beibringen will.

Zitat Ferdinand:
Zitat
Was heißt „Vaterlandgut“ und wer will das den Thais beibringen?
Gibt’s hierfür konkrete Beispiele im Forum?

Beispiel von Kubo:  Wenn ich den Thais z.B. im Isan regelmäßig jedes Jahr ..per konsequentem Hochdruckreinigereinsatz.. meine  „Vaterlandsgüter“  Disziplin, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit beibringen möchte..,
..obwohl ich im Land der Thais nur befristet (3 Monate) geduldet bin und dort als Ausländer ungefragt „nichts zu sagen“ habe.  ;D

Tja, und wenn Buci dann genau wie andere Gäste des Landes ..schon rein zwangsläufig.. zu der Erkenntnis gekommen ist , "Thailand den Thais"  so zu gönnen und zu lassen, wie es die Thais eben selbst gern hätten,   

..liest sich das für mich auch nicht viel anders als Ferdinands Satz:

 
Zitat
..bevor ich mir den Kopf zerbreche und irgendwo meine ungewollten Ratschläge aufdränge, sage ich es im Zweifel lieber einmal öfter im Buci-Jargon:
„Ich () drauf“ 


Wo sind denn nun eigentlich die feinen Unterschiede zwischen euren für unvoreingenommene Leser ..sinngemäß.. ziemlich übereinstimmend anmutenden Ansichten ?

Buci ,
das von dir erwähnte „Herziehen über die Thais “ entspricht objektiv betrachtet noch nicht dem Tatbestand eines „Einmischungsversuches“ in die Angelegenheiten der souveränen Thais.. Es handelt sich lediglich um die ...selbstverständlich nur aus gegebenen Anlässen oder im Rahmen von möglichst objektiven "Zustandsbeschreibungen" ;)... unverzichtbaren Bestandteile des freien Gedankenaustausches von Farangs über "die" Thais,

.. und mangels vorhandener Handlungsmöglichkeiten gegen den Willen der Thais bleibt es daher trotz allen sogenannten "Herziehens" von Farangs über die Thais  unverändert beim „Thailand den Thais“.. 

Oder sehe ich das etwa falsch..?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 04. Mai 2009, 09:21:12
Lieber Kubo  :-),

nun hab dich mal nicht so, mir ist schon klar du und dein Führer kämpfen für die Unterdrückten. Der eine mit riskanten Einsätzen an der Call-In-Front, mit dem Risiko, daß die Telefonleitung besetzt ist und der andere aus dem warmen Stübchen in Kalt-Land.

Euer Einsatz ist heldenhaft, ich kann nur sagen...weiter so, nicht aufgeben, es wird schon klappen, Glaube macht stark, oder?

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 04. Mai 2009, 14:06:02
Jetzt stelle ich mir auf deinen Wunsch noch "dringend" selbst die Frage, warum man sich im Ausland ausgerechnet mir anzupassen hat.

Antwort: Auch diese Frage ist  --C , denn im Ausland hat sich niemand mir anzupassen;.. und selbst wenn ich das verlangen würde, macht es sowieso niemand.. ;D

Eine kleine Ausnahme im Ausland ist natürlich die geschäftsbedingte Anpassung der am Tourismus verdienenden Gastgeber.  Manche Dinge passen diese ..gegen ordentliche Bezahlung.. selbstverständlich gern den Wünschen der geldbringenden Kundschaft ( ..bzw. Gäste) an. ;)

Du hast mich richtig verstanden.
Aber wenn man hier liest findet man immer wieder Posts, wo es darum geht, was die Thais in unseren Augen zu tun haben.
Die Frage ist nur, was die Thais darüber denken...und wie wichtig sie unsere Anliegen sehen. Vieles von dem, was wir für dringend halten sehen sie wie wir das Beispiel mit den Minaretten.

Neben den Minaretten gibts noch viele andere Beispiele, die man in D-Land oder in ganz Europa erwähnen könnte: Rindfleisch (Inder), Schweinefleisch (Muslime), Pferdefleisch (Schock für Chinesen und die meisten Asiaten), Unkoscheres Fleisch (Juden), Gemischte Saunas (Schock für Koreaner und viele Asiaten), Katzen und Hundefleisch (in Korea und Teilen Chinas eine unverzichtbare Delikatesse),  Steuersätze ("Oasen" vs. "Wüsten"), Tempolimiten in D-Land (Grüne aus aller Welt) .

Wenn uns alle diese anderen Kulturen alle ihre Ideale beibringen möchten, wären wir recht arm dran.
Darum sehe ich in Thailand  unsere "Bedürfnisse" nur dann gerechtfertigt, wenn die auch von den Thais akzeptiert werden. Es muss schliesslich nicht jedes Land so "verdeutscht" werden, wie das zum Beispiel in Mallorca passiert ist. Das wär für mich ein Horror.

Deine Ausnahme mit den Tourismusunternehmen ist sehr berechtigt. Hier seh ich vor allem in der Sicherheit noch grosse Mängel. Zum Beispiel Rettungswesten etc. auf Booten.


Die Weiber sind einer der ganz wenigen Vorteile die Thailand einem Farang zu bieten hat und die Weiber drängen sich ja buchstäblich den Farangs auf.
Wenn Du das wirklich ernst meinst, dann hast Du Thailand noch nicht kennengelernt!
Hier gibt sehr viel mehr Annehmlichkeiten als nur Weiber und Sex!
Wer sich aber nur darauf konzentriert....von dem verstehe ich die Verbitterung gegenüber Thailand...wenn einmal die Liebe endet.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 04. Mai 2009, 14:37:10

@Moesi

Zitat
Wenn Du das wirklich ernst meinst, dann hast Du Thailand noch nicht kennengelernt!
Hier gibt sehr viel mehr Annehmlichkeiten als nur Weiber und Sex!

Na ja, soviel mehr Annehmlichkeiten auch nicht.
Einen Sandstrand, exotisches Essen und eine phlegmatische Entspannungskultur bieten andere tropischen Länder auch.
Eine im Vergleich zu anderen tropischen Ländern relativ annehmbare Infrastruktur, relativ niedrige Lebenshaltungskosten und eine im Hinblick auf Ausländer weniger ausgeprägte soziale Kontrolle fallen mir zu Thailand noch ein.

Die meisten Europäer sind hauptsächlich wegen der Weiber in Thailand, den Rest versuchen sie so weit wie möglich aus ihrer Heimat zu importieren, vom Qualitätswerkzeug bis zur Büchsenwurst.
Das merkt man auch manchmal wenn man Farangs besucht die irgendwo abgelegen im Isaan leben, die wollen einen europäischen Gast manchmal gar nicht mehr gehen lassen, so sehr leiden sie an ihrem Umfeld.
 

Zitat
Wer sich aber nur darauf konzentriert....von dem verstehe ich die Verbitterung gegenüber Thailand...wenn einmal die Liebe endet.

Ich bin nicht verbittert, im Gegenteil, ich sehe mich eher als Made im Speck.
Da ich gelernt habe das Verhaltensrepertoire des Gegners einzuschätzen und möglichst frei von unkonstruktiven Emotionen zu kalkulieren.
Die kitschig-naiven Kategorien in denen du typischerweise denkst werden mir wiedereinmal nicht gerecht.


Gruß
Ferdinand

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: heitzer am 04. Mai 2009, 17:17:49
hallo ferdinand,ich möchte nun keine unheilige allianz mit dir bilden :D,aber  zu deinem beitrag meine zustimmung.
aber keine bange der nächste  schlagabtauch kommt bestimmt ;D

auch ich bin nicht verbittert  über thailand aber mir feht zu viel hier was ich in  deutschland gerne gemacht habe,mopedfahren auf der nordschleife, mit freunden ins kino oder disco, nette schwätzchen am rheinufer.


gruss berthold
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Mai 2009, 20:48:58
Lieber Kubo  :-),

nun hab dich mal nicht so, mir ist schon klar du und dein Führer kämpfen ...

Mein Führer kämpft schon lange nicht mehr.. seit 1945.. ;)  Jetzt "kämpfe" ich nur noch;  ..z.B. gegen in Thailand lebenden Ignoranten und Tolerierer des dort jetzt zu beobachtenden politischen Schmieren-Theaters..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 04. Mai 2009, 21:26:32
Jetzt "kämpfe" ich nur noch;  ..z.B. gegen in Thailand lebenden Ignoranten und Tolerierer des dort jetzt zu beobachtenden politischen Schmieren-Theaters..

Kubo, meinste nicht auch du solltest dein "stumpfes Schwert" eintauschen gegen  ein Schäufelchen und'n Besen und in deinem Haus und Hof für Ordnung sorgen?

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Mai 2009, 21:57:19


Die meisten Europäer sind hauptsächlich wegen der Weiber in Thailand, den Rest versuchen sie so weit wie möglich aus ihrer Heimat zu importieren, vom Qualitätswerkzeug bis zur Büchsenwurst.


So ist es wahrscheinlich . Das kenne ich von Bekannten und es trifft auch auf mich selbst zu. Sogar bei meinem bescheidenen jährlichen 3-Monatsaufenthalt verhalte ich mich so und schicke viele nützliche Dinge, die ich in Thailand nicht in guter Qualität bekommen kann oder die dort nur umständlich zu beschaffen sind, z.B. per 20-Kilo-Postpaket  (82 Euro Porto) vorab.. 

Zitat
Das merkt man auch manchmal wenn man Farangs besucht die irgendwo abgelegen im Isaan leben, die wollen einen europäischen Gast manchmal gar nicht mehr gehen lassen, so sehr leiden sie an ihrem Umfeld.
 

Wieso merkt man das nur "manchmal" ? Ich merke das jedes Mal, wenn ich die mir bekannten zwei  Dauergäste in Thailand besuche. Hatte vor deinem Aufklärungsbeitrag aber immer gedacht, die wären nur deshalb so begeistert von meinen Besuchen, weil ich so ein toller Gast bin..  ;D

Zitat
Ich bin nicht verbittert, im Gegenteil, ich sehe mich eher als Made im Speck.


Damit bist du immerhin  in guter und vor allem zahlenmäßig sehr großer Gesellschaft,  wobei aber unbedingt noch noch zu erwähnen ist, daß in Thailands Speck nur Maden zugelassen werden, welche den Speck auch angemessen bezahlen. 

Es ist also eine ganz besondere Sorte nützlicher Maden , die sich von lediglich schmarotzenden "gewöhnlichen" Maden, die sich z.B. eher in den steuerfinanzierten und besonders für stark vermehrungsfreudige Import-Maden kostenlosen  deutschen Speckangeboten  tummeln.. , schon rein zwangsläufig erheblich unterscheiden..  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Mai 2009, 22:06:11
Kubo, meinste nicht auch du solltest dein "stumpfes Schwert" eintauschen gegen  ein Schäufelchen und'n Besen und in deinem Haus und Hof für Ordnung sorgen?

Lenk nicht vom Thema ab und halte dich an Fakten. Mein Haus und Hof sind in Ordnung und deine bevorzugten Hilfsmittel "Schäufelchen und Besen" mußten bei mir bekanntlich längst einem modernen Hochdruckreiniger weichen.   8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 04. Mai 2009, 22:16:13
Also, einen modernen Hochdruckreiniger  :D nee, das darf nicht wahr sein. Ja, ist dir klar was du damit anrichtest?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 04. Mai 2009, 23:44:05
Die meisten Europäer sind hauptsächlich wegen der Weiber in Thailand,  

....Die kitschig-naiven Kategorien in denen du typischerweise denkst werden mir wiedereinmal nicht gerecht.
Ach ja?   >:

Da ich gelernt habe das Verhaltensrepertoire des Gegners einzuschätzen und möglichst frei von unkonstruktiven Emotionen zu kalkulieren.
Klingt interessant. Wann wirst Du das "Gelernte" mal anwenden? ;D



@all
Nachdem nun bald jeder geschrieben hat, wie er sich selbst hilft:
Wie wärs mit dem Titelthema, wie man den Menschen im Isaan helfen könnte?
Oder gings hier nur um die Farangs im Isaan?

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 05. Mai 2009, 01:55:41

@all
Nachdem nun bald jeder geschrieben hat, wie er sich selbst hilft:
Wie wärs mit dem Titelthema, wie man den Menschen im Isaan helfen könnte?
Oder gings hier nur um die Farangs im Isaan?


Wie wäre es mit mehr Bankomaten auf zwei Beinen... ;) ;) ;),
das würde bestimmt gut ankommen :-* :-* :-*,
werden doch die Bestehenden sehr schnell geplündert :'( :'( :'(-

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 05. Mai 2009, 03:16:13


Buci ,
das von dir erwähnte „Herziehen über die Thais “ entspricht objektiv betrachtet noch nicht dem Tatbestand eines „Einmischungsversuches“ in die Angelegenheiten der souveränen Thais.. Es handelt sich lediglich um die ...selbstverständlich nur aus gegebenen Anlässen oder im Rahmen von möglichst objektiven "Zustandsbeschreibungen" ;)... unverzichtbaren Bestandteile des freien Gedankenaustausches von Farangs über "die" Thais,

.. und mangels vorhandener Handlungsmöglichkeiten gegen den Willen der Thais bleibt es daher trotz allen sogenannten "Herziehens" von Farangs über die Thais  unverändert beim „Thailand den Thais“.. 

Oder sehe ich das etwa falsch..?

Nö. Falsch nicht! Aber vielleicht nich gaaaaanz richtig, in meinem Sinne.   ;D
Schau. Ich verstehe ja Z.B die Nöte eines Steinbrücks und bin sogar, mit seiner Meinug über die Steuersünder, weitgehend einig. Nur, es ist der Ton, der die Musik macht!

Hier im Forum gehört es zum guten Ton, wenn man möglichst wortgewaltig über die Thais mault. Ich nehme mir etz einfach die Freiheit genau dagegen zu halten. Auch, wenn es mir in der Sache nicht immer danach ist. Ich freue mich aber jedes mal diebisch, wenn einer dieser sakato Moserer über Thailand wieder mal wie ein getroffener Hund ins bellen kommt.   >:   ;D

Das nenne ich dann Spass an der Freude. Den Spruch kennst du ja auch.....   ;)   ;D   :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 05. Mai 2009, 06:52:59

Hier im Forum gehört es zum guten Ton, wenn man möglichst wortgewaltig über die Thais mault.


Eventuell sind das doch alles nur "Zustandsbeschreibungen", die so gewaltig als Maulen rüberkommen, weil beim objektiven "Beschreiben der Zustände" die für ein ähnlich wortgewaltiges Loben und Preisen erforderlichen positiven Aspekte nur in vergleichsweise geringer Dosierung vorhanden sind..?  ;)

Zitat
Ich nehme mir etz einfach die Freiheit genau dagegen zu halten. Auch, wenn es mir in der Sache nicht immer danach ist.


Das ist sehr lobenswert,  denn es ist bestimmt keine leichte Aufgabe angesichts des bereits erwähnten Mangels an ....

Zitat
Ich freue mich aber jedes mal diebisch, wenn einer dieser sakato Moserer über Thailand wieder mal wie ein getroffener Hund ins bellen kommt.   >:   ;D

Dann bleibt nur zu hoffen, daß du mit der erzielbaren Quote der ins Bellen kommenden "getroffenen Hunde" zufrieden bist.. ;)

Zitat
Das nenne ich dann Spass an der Freude. Den Spruch kennst du ja auch.....   ;)   ;D   :D

Na klar kenne ich den Spruch . Aus "Spaß an der Freude"  bin ich im Forum doch auch häufig zu lesen, lege aber wenig Wert darauf, irgendwelche Hunde zu treffen, um sie zum Bellen zu bringen. 

Ich reagiere meist nur auf bereits deutlich vernehmbares Gebell und mache mir dann Gedanken darüber, ob das bekläfft..äh..bearbeitete Thema für mich interessant genug ist und es evtl. angebracht wäre,  kräftig mitzubellen.. ;D

Im Moment entwickele ich Verständnis für Moesis bell..äh.. Mahnung...,

Zitat
Nachdem nun bald jeder geschrieben hat, wie er sich selbst hilft:
Wie wärs mit dem Titelthema, wie man den Menschen im Isaan helfen könnte?


 ..obwohl mich Waitong vorher offensichtlich noch in ein Streit-Gekläff über die Gefahren des Einsatzes moderner Hochdruckreiniger im Isan verwickeln will, weil er sich durch das Manöver wohl mehr „Erfolg“ verspricht, als seine Meinung über antidemokratisch-gelbgefärbte „Militärdemokratien“  und mögliche Hilfen für den Isan klar und verständlich zum Ausdruck zu bringen..

Die Leser möchten nämlich ungefähr abschätzen können, mit wem sie es bei Waitong tatsächlich zu tun haben.., also ob der bibelkundige Mann  Pastor,  Pazifist,  Gelbhemdfan, Rosabrillenträger oder vielleicht TÜV-Sicherheitsbeauftragter für Hochdruckreiniger ist.. >:

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 05. Mai 2009, 10:46:18
Mein Gott, soviel Stuss zu diesem Thema "Wie koennen wir Farang den Menschen im Isaan helfen" Dabei ist die Antwort so einfach:

Indem wir sie so leben lassen wie sie es wollen und gewohnt sind, und moeglichst freigiebig mit unserem Geld sind. Alles andere was hier diskutiert worden ist faellt unter die Kategorie "Wie koennen wir Farang im Isaan zufrieden ueberleben?"

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 05. Mai 2009, 13:57:13
Na klar kenne ich den Spruch . Aus "Spaß an der Freude"  bin ich im Forum doch auch häufig zu lesen, lege aber wenig Wert darauf, irgendwelche Hunde zu treffen, um sie zum Bellen zu bringen. 

Aber du kriegst das immer wieder Göttlich hin. NaJaa... gelernt ist gelernt...   ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 05. Mai 2009, 14:08:46
Indem wir sie so leben lassen wie sie es wollen und gewohnt sind, und moeglichst freigiebig mit unserem Geld sind.

Solche Sprüche machen bei mir einen guten Eindruck. Helfen ja. Aber uneigennützig. Das geht natürlich bei Missionaren, bekannterweise, überhaupt nicht. Da ist das Hauptziel die Mission, Eroberung oder die Verdrängung anderer Religionen. Früher wurden die auch gerne mal umgebracht...

"Freiheit ist das, was man anderen zugesteht!" Damit ist IMHO auch die geistige Freiheit gemeint. Den Spruch könnten genau sog. Christliche Organisationen auch noch in ihre Gebotstafel ein meisseln.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 05. Mai 2009, 19:25:44
Das ganze geht auch ohne Geld und man erwirbt sich sogar ansehen hier:

Bei der Arbeit mithelfen und/oder genau schauen wie sie es machen,
überlegen und geschickter vor machen.
Ja nie sagen sie müssen es einem nachmachen,
sondern abwarten ob sich das/der neue Handgriff bewährt oder nicht.

Oder eine neue Idee nur vorleben.
Wenn es sich bewährt, sind auch die Bauern schnell dabei zu kopieren.
Alles was kein oder nur wenig Geld kostet und was bringt wird übernommen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 05. Mai 2009, 20:27:48
Zitat Kubo:

"..obwohl mich Waitong vorher offensichtlich noch in ein Streit-Gekläff über die Gefahren des Einsatzes moderner Hochdruckreiniger im Isan verwickeln will, weil er sich durch das Manöver wohl mehr „Erfolg“ verspricht, als seine Meinung über antidemokratisch-gelbgefärbte „Militärdemokratien“ und mögliche Hilfen für den Isan klar und verständlich zum Ausdruck zu bringen.."


Mit deinem Hochdruckreiniger könntest du das Weltbild der Isaanis erheblich in's wanken bringen, wenn die Leutchen feststellen das man Heim&Hof damit mühelos pflegen kann, ohne sich mit LaoKao und LabLyad u.a. zu stärken. Man stelle sich das mal vor, keiner der Jungs hätte eine Ausrede, wenn es ihnen wieder mal nach LabLyad dürstet. Mit LaoKao, nach der harten Arbeit, wäre es dann auch vorbei. Das könnte der Anfang einer echten Revolution werden, mit ungeahnten Folgen.

Kubo, willst du das riskieren? Der Zorn der LaoKao&LabLyad Fraktion wäre dir sicher.

Aber was sollst, er hilft dir.



(http://www.spiegel.de/img/0,1020,946936,00.jpg)

  
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 05. Mai 2009, 22:05:17

Mit deinem Hochdruckreiniger könntest du das Weltbild der Isaanis erheblich in's wanken bringen, wenn die Leutchen feststellen das man Heim&Hof damit mühelos pflegen kann,..

In "meiner" Isan-Gegend existiert trotz TV-Empfangsmöglichkeit anscheinend noch kein umfassendes Weltbild.

Die Leute kennen dort nur den dörflichen Alltagstrott und leben ziemlich unbeschwert in den Tag hinein.  Kein Wunder bei sooo viel Freizeit, die diese um diesen Vorzug beneidenswerten Leute haben. Lediglich 2x im Jahr wird Reis gesät und geerntet und das wars dann auch schon mit der anstrengenden Maloche.  Viele säen auch nur noch und lassen die Ernte durch einen Mähdrescher in Lohnarbeit erledigen. 

 
Zitat
...Man stelle sich das mal vor, keiner der Jungs hätte eine Ausrede, wenn es ihnen wieder mal nach LabLyad dürstet. Mit LaoKao, nach der harten Arbeit, wäre es dann auch vorbei. Das könnte der Anfang einer echten Revolution werden, mit ungeahnten Folgen.


Für eine Revolution findet sich im Isan zur Zeit noch kein Personal, denn bei den Temperaturen um 35 - 38 Grad liegen auch Isaner lieber im Schatten ihrer Hütte , warten geduldig auf den Sonenuntergang gegen 18 Uhr und träumen von Farangs, die ihre Töchter heiraten und der Thai-Familie dann ..wie üblich.. die erforderlichen (finanziellen) Hilfen zukommen lassen, welche das ungefährdete Weiterbestehen oder möglichst noch den Ausbau eines kollektiven Freizeitparks ermöglicht.

Farangs, die besonders engagiert an die Sache herangehen,  machen sich sogar zusätzlich Gedanken über weitere Hilfsmöglichkeiten, die noch weit über das Finanzielle hinausgehen und  möchten sich ..möglichst ohne zusätzliche Steigerung des Baht-Aufwandes.., „Ansehen“ bei den Isanern erwerben.., indem sie versuchen, notfalls sogar mit körperlichem (Arbeits-)Einsatz die Förderung der Isaner zu optimieren.

Das ganze geht auch ohne Geld und man erwirbt sich sogar ansehen hier:

Bei der Arbeit mithelfen und/oder genau schauen wie sie es machen,
überlegen und geschickter vor machen. 

Man muß dabei natürlich ganz behutsam vorgehen, damit sich die Isaner nicht vom Hochleistungs-Farang „genötigt“ fühlen,  es ihm arbeitsmäßig nachmachen zu müssen und bei den zu erwartenden Misserfolgen dann das freundliche Gesicht verlieren.. ;)

Das hat Binturong richtig erkannt:
Zitat
Ja nie sagen sie müssen es einem nachmachen,
sondern abwarten ob sich das/der neue Handgriff bewährt oder nicht.

Tja, bei der  Farang-Hilfe für die Isaner sind besonders neue Ideen gefragt.., welche auf die Mentalität der Isaner oder auch der Thais allgemein Rücksicht nehmen.. Das meint auch Binturong:

Zitat
Oder eine neue Idee nur vorleben.
Wenn es sich bewährt, sind auch die Bauern schnell dabei zu kopieren.
Alles was kein oder nur wenig Geld kostet und was bringt wird übernommen.

Bis jetzt kopieren und übernehmen die Bauern jedoch nur die immer wieder bewährte Standard-Idee, deren erfolgreiche Umsetzung sie tatsächlich „kein Geld kostet und was bringt..“
Dazu begrüßen und fördern sie die von ihren Töchtern in die Tat umzusetzenden Heiraten mit einem der offensichtlich „von Natur aus“ schon reichen Farangs..

Wenn das erst einmal gelungen ist, sind manche Thai-Familien sogar gern bereit , ihren buddhistischen Glauben angesichts neuer Möglichkeiten der alternativen Lebensgestaltung um christliche Elemente zu ergänzen und ganz auf die Hilfe des angeheirateten Farangs ..und ggf. dessen Herrn.. zu vertrauen.

In einem speziellen Farang-Handbuch finden sie  (..etwas verschlüsselt.. ;) ) einen wichtigen Hinweis auf sich bietende Möglichkeiten und erlangen mühelos die zum Verstehen notwendige Erleuchtung : :

“Schaut an die Vögel des Himmels  die Thais des Isan: sie säen nicht noch ernten sie noch sammeln sie in Scheunen, und doch: euer ihr himmlischer Vater   Farang ernährt sie.”  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 05. Mai 2009, 23:45:33

Oder eine neue Idee nur vorleben.
Wenn es sich bewährt, sind auch die Bauern schnell dabei zu kopieren.
Alles was kein oder nur wenig Geld kostet und was bringt wird übernommen.


Man sollte Dich zum wa(h)ren Robinson Crusoe des Isaans ernennen!  ;D

Filmtitel:

Robinson Crusoe und Wan Suk!

  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 05. Mai 2009, 23:51:20
Ja Kubo,
die wären ja doof wenn sie eine solche Geldkuh nicht irgend wie (leer)melken würden.
Wäre und ist auch viel angenehmer als bei 38 Grad im Schatten auf dem Reisfeld
(wo ist der Schatten) langsam aber ausdauernd täglich zu arbeiten.
Bei uns in D. gibt es ja auf dem Bau bei 33 Grad im Schatten auch „Hitzefrei“.
Da wäre doch mancher Boss froh, die würden dort dann nur halb so schnell arbeiten, aber halt arbeiten.

„Alles was kein oder nur wenig Geld kostet und was bringt wird übernommen.“
Die haben alle schon viel von irgendeinem Klugschwätzer (Farang, Government, Lehrer, Bürgermeister etc.)
aufgeschwatzt bekommen, sind damit meist auf die Nase gefallen.
Und die Kassen sind schon leer um sich auf so ein weiters „Vergnügen“ ein zu lassen.
Ich kann es noch. (Bevor einer auf dumme Gedanken kommt: Noch sehr oft und noch viel länger.)

„Bei der Arbeit mithelfen”
Ja, weil ich auch verstehen möchte, wieso man so „langsam arbeitet”.
Macht mal, ihr werdet schon sehen.
Außerdem mache ich es um meinen inneren Schweinehund wieder mal zu bekämpfen.
Ich als muskulöser Deutscher (unter 50) bin an Kraft meist überlegen,
aber niemals in der Ausdauer und dem zähen der Thaifarmer.
Daneben macht man sich Freundschaften beim miteinander arbeiten. – Alles ohne Geld – Sogar mit Vergnügen!

Eric:
Ich hab lieber Spaß, als zu bezahlen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 06. Mai 2009, 01:21:07


Für eine Revolution findet sich im Isan zur Zeit noch kein Personal, denn bei den Temperaturen um 35 - 38 Grad liegen auch Isaner lieber im Schatten ihrer Hütte , warten geduldig auf den Sonenuntergang gegen 18 Uhr und träumen von Farangs, die ihre Töchter heiraten und der Thai-Familie dann ..wie üblich.. die erforderlichen (finanziellen) Hilfen zukommen lassen, welche das ungefährdete Weiterbestehen oder möglichst noch den Ausbau eines kollektiven Freizeitparks ermöglicht.


Kubo, alles was Du oben geschrieben hast, deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Selbst der Bürgermeister meines Wohnortes hat mir vor meiner Abreise hoffnungsvoll die Fotos seiner Tochter,
natürlich ohne ihre zwei Kinder, in die Hand gedrückt. Er meinte ich würde sicher in meinem Freundeskreis einen
passenden Mann für seine Tochter finden... ???

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 06. Mai 2009, 04:02:13

Kubo, alles was Du oben geschrieben hast, deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Selbst der Bürgermeister meines Wohnortes hat mir vor meiner Abreise hoffnungsvoll die Fotos seiner Tochter,
natürlich ohne ihre zwei Kinder, in die Hand gedrückt. Er meinte ich würde sicher in meinem Freundeskreis einen
passenden Mann für seine Tochter finden... ???

Bankal01,  du wirst als Thailandkenner nun wohl schon ahnen können, was ein Thai-Bekannter mir bei meinem letzten Thailandurlaub in die Hand gedrückt hat.., oder was eine Verwandte mit ihrer in einer Thai-Beziehung schon kräftig gescheiterten, aber ..dank rechtzeitig erfolgter ärztlicher Hilfe  ;) ..trotzdem noch kinderlosen Tochter plant.. ;D

Eine dritte mir bekannte Farang-Interessentin hat von ihrem Vorhaben allerdings ..vermutlich nur vorübergehend.. Abstand genommen, da sie inzwischen anderweitig voll ausgelastet ist.  Sie hat nämlich als Zimmermädchen in einem Luxushotel einen sehr reichen Thai-Geschäftsmann (!) kennengelernt. Der ist zwar leider schon verheiratet,  aber der interessante Nebenjob als Mia noi bringt ihr nun das zigfache Gehalt einer "kleinen" Angestellten ein.

Der Kerl schmeißt nämlich derart großzügig mit dem Geld um sich, daß innerhalb kurzer Zeit schon eine "Isan-Hilfe" von  über 200.000 Baht an die Glückliche und ihre Familie zum Schuldenabbau und für Neuanschaffungen gezahlt worden ist.  Da tritt natürlich die anfangs schon fest eingegeplante Liebe zu einem möglichst "reichen" Farang total in den Hintergrund,  denn das einem Haupttreffer im Lotto gleichende Glück, an einen solch potenten (..besonders in finanzieller Hinsicht) thailändischen Geldverteiler zu geraten, neben dem selbst großzügige Farangs vergleichsweise als Kiniau erscheinen müssen, haben bestimmt nur die allerwenigsten jungen Thaifrauen.

Na ja, was soll´s  ..Solche vermutlich äußerst seltenen seltenen Ausnahmen bestätigen eben die Regel, ..d.h. daß die beste Hilfe für Menschen aus dem Isan immer noch mit "Farang" zu buchstabieren ist..  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 06. Mai 2009, 04:31:51
Mein Gott, soviel Stuss zu diesem Thema "Wie koennen wir Farang den Menschen im Isaan helfen" Dabei ist die Antwort so einfach:

Indem wir sie so leben lassen wie sie es wollen und gewohnt sind, und moeglichst freigiebig mit unserem Geld sind. Alles andere was hier diskutiert worden ist faellt unter die Kategorie "Wie koennen wir Farang im Isaan zufrieden ueberleben?"

Guenther
sehr treffend!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 06. Mai 2009, 07:11:12
Juergen,  eine noch so einfache Zusammenfassung verzichtet leider auf "pikante" und interessante Details,  welche speziell selbst Betroffene , die ..rein zufällig..  ;)  ihre eigenen Leistungen für die Isan-Bewohner oder ihre eigene Erfolgsstory der Eroberung einer Thaifrau "gewürdigt"  sehen,  überhaupt nicht gut finden.. ;D

Mach dir nichts draus,  denn vielen anderen ist es bestimmt genau so ergangen wie vielleicht dir bisher..  Es gibt jedoch noch viel mehr Leute, welche vor einem finalen Aufsetzen der berühmten Rosabrille und ihrem Start in den Isan noch gern über gewisse Details  informiert werden möchten.. 8)

Denen solltest du den entsprechenden  Lesestoff ganz selbstlos gönnen. 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 06. Mai 2009, 21:57:49

Es gibt jedoch noch viel mehr Leute, welche vor einem finalen Aufsetzen der berühmten Rosabrille und ihrem Start in den Isan noch gern über gewisse Details  informiert werden möchten.. 8)
 


Kubo, das ist ein sehr löbliches Motiv, soviel Nächstenliebe von dir macht mich fast sprachlos  ;D . Es ist ja wirklich interessant wieviele Thaifrauen aus dem Isaan mit Männern aus D A CH verheiratet sind. Man muß sich bald fragen wer braucht mehr Hilfe, die "armen" Farang-Männer oder ihre Frauen.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 06. Mai 2009, 22:32:08
Man muß sich bald fragen wer braucht mehr Hilfe, die "armen" Farang-Männer oder ihre Frauen.

Sicher sollte man sich das fragen..  ;D Dafür wäre aber ein neuer Thread erforderlich, weil es in diesem Thread um die Hilfe für Menschen aus dem Isan geht,  also nicht speziell um Hilfsmöglichkeiten für Thaifrauen.

Die meistenm Auslands-Hilfen für die Menschen aus dem Isan werden natürlich von den Thaifrauen kommen, welche die Zuwendungen für ihre Thaifamilien wiederum meist von ihren Farang-Männern erhalten, soweit sie in Europa nicht in ihren ehemaligen Berufen weiter tätig sein können..

"Armen" bzw. arm gewordenen Farangmännern muß aber nicht unbedingt geholfen werden, denn wenn sie erst einmal durch übermäßigen Geldabfluß in Richtung Thailand arm genug sind ,  kommt eben kein Geld mehr durch die Einbahn-Pipeline und dann wird sich die Betreiberin der Pipeline  in den meisten Fällen rechtzeitig nach neuen Quell-Anschlüssen umsehen und der Farang ist zumindest vorübergehend "entlastet".

Ein Deutscher kann sich sogar dank seiner Zugehörigkeit zum deutschen Sozialstaat und entsprechender Versorgungssicherheit bald schon wieder nach einem preiswerten Ticket ins LOS umsehen und sich auch beim Optiker eine neue Rosa-Brille bestellen.., so daß er gut ausgerüstet neuen Liebesabenteuern entgegensehen kann und er vielleicht bei dieser Gelegenheit endlich doch noch die Eine findet , welche ganz anders ist, als die anderen..   ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 06. Mai 2009, 23:22:15
@Kubo,

es ist zwar Dein Lieblingsthema, aber das mit dem Sozialstaat und Versorgungssicherheit
musst Du mir schon näher erklären. Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen,
wie ein H 4 Empfänger sich nach einem Ticket umsehen kann.

Ich glaube, da liegst Du mit Deiner Einschätzung seiner finanziellen Möglichkeiten
doch etwas daneben :'( :'(.

Es sei denn, er hat seine Daimler Aktien rechtzeitig verkauft und die Kohle vor
Peitschen-Peer in Sicherheit gebracht ;D ;D

MfG

Walter
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 06. Mai 2009, 23:28:18
Irgendwie gehts hier immer nur ums Geld, welches die Farangs bezahlen "müssen".

Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!?

 ???

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 07. Mai 2009, 00:10:09
"Irgendwie gehts hier immer nur ums Geld, welches die Farangs bezahlen "müssen".

Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!?"



Meist den Tritt in den Hintern :'( :'( :'(
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: hellmut am 07. Mai 2009, 00:54:41
... Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!?" ...

In jedem Fall bekommt der alte Farang eine viel Jüngere Frau, was ihm in seinem Heimatland höchstens bei sehr großen Vermögen möglich wäre.  :-X
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 07. Mai 2009, 02:14:19
Juergen,  eine noch so einfache Zusammenfassung verzichtet leider auf "pikante" und interessante Details,  welche speziell selbst Betroffene , die ..rein zufällig..  ;)  ihre eigenen Leistungen für die Isan-Bewohner oder ihre eigene Erfolgsstory der Eroberung einer Thaifrau "gewürdigt"  sehen,  überhaupt nicht gut finden.. ;D

Mach dir nichts draus,  denn vielen anderen ist es bestimmt genau so ergangen wie vielleicht dir bisher..  Es gibt jedoch noch viel mehr Leute, welche vor einem finalen Aufsetzen der berühmten Rosabrille und ihrem Start in den Isan noch gern über gewisse Details  informiert werden möchten.. 8)

Denen solltest du den entsprechenden  Lesestoff ganz selbstlos gönnen. 
es ist doch ganzfach, eine liebe frau, eine  einfache familie und schon klappt alles!!!!!!!!!!!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 07. Mai 2009, 02:20:13
Irgendwie gehts hier immer nur ums Geld, welches die Farangs bezahlen "müssen".

Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!?


 ???was verlangt denn  ein farang? ein bischen geborgenheit, ein bischen zufriedenheit?
 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 07. Mai 2009, 02:52:21
@Kubo,

es ist zwar Dein Lieblingsthema, aber das mit dem Sozialstaat und Versorgungssicherheit
musst Du mir schon näher erklären. Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen,
wie ein H 4 Empfänger sich nach einem Ticket umsehen kann.

Das ist leicht zu erklären.  Jeder Deutsche hat Anspruch auf eine sogenannte Grundsicherung, die bei Hartz IV nicht nur aus der Auszahlung des jeweiligen Regelsatzes in Euro besteht, sondern der Staat bezahlt ebenfalls noch die Miete für seine Wohnung und Nebenkosten, wie z.B. die in cool D. ziemlich hohen Kosten für die Heizung. 

Leute, die vorher z.B. als Maler, Maurer, Elektriker oder sonstwie gearbeitet haben und körperlich noch fit genug sind, haben daher in ihrer durch Arbeitslosigkeit bedingten Freizeit durchaus die Möglichkeit, sich die Euros für das erwähnte preisgünstige Ticket als Schwarza..äh.. nebenberuflich zu verdienen.  Manchen gelingt das "freiberufliche" Arbeiten angeblich sogar derart gut, so daß der Staat bei ordnungsgemäßer Meldung der Einkünfte nicht nur Teile, sondern gleich das ganze Hartz-iV - Geld einsparen kann ..bzw. könnte..  [/quote]

Zitat
Ich glaube, da liegst Du mit Deiner Einschätzung seiner finanziellen Möglichkeiten
doch etwas daneben :'( :'(.

Das glaube ich nicht.. Schließlich laufe ich auch mit offenen Augen durch die Gegend und habe daher selbst schon solche "Experten" kennengelernt. Einen aus meiner Gegend traf ich sogar zufällig auf der Insel Koh Samet, wo er mit einem Arbeits-Kumpel und seiner in Deutschland lebenden Thaifrau (Ex-Profi , aber nicht aus dem Isan , sondern aus Südthailand) Urlaub machte. Das waren Experten für Innenputz..also Baugewerbe. Die hatten zwar keinen Job bei einem Unternehmer mehr, aber immer noch genug Aufträge..

Ich habe noch zwei andere Beispiele, die ich dir bei Interesse schildern kann, aber nicht hier, sonst erschreckt das eventuell wieder unnötig irgendwelche gutwilligen Isanhelfer oder gläubige Gutmenschen, die meinen, was nicht sein darf, wäre auch nicht.. ;)

Zitat
Es sei denn, er hat seine Daimler Aktien rechtzeitig verkauft und die Kohle vor
Peitschen-Peer in Sicherheit gebracht ;D ;D

Kohle ist zwar in Thailand oder anderen bananenrepublikähnlichen Rechtssystemen inzwischen schon sicherer aufgehoben als in den einst als sicher geltenden EU-Ländern, aber mit dem Daimler-Aktienverkauf sollte der Aktionär jetzt unbedingt noch warten.

Die Kurse steigen im Moment kräftig und werden bei Daimler wohl in Kürze die 30 Euro-Marke überwinden..Ein Strohfeuer, wie evtl. bei den Herstellern von Kleinwagen auf Grund der Abwrackprämie fällt bei Daimler als Grund für einen Kursanstieg aus.
Die Araber wissen schon, warum sie ausgerechnet bei Daimler so massiv eingestiegen sind und nicht bei anderen Autoschmieden..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 07. Mai 2009, 02:55:07
es ist doch ganzfach, eine liebe frau, eine  einfache familie und schon klappt alles!!!!!!!!!!!!!
[/quote]

So weit also die ganz einfache Theorie..  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 07. Mai 2009, 02:59:13
In jedem Fall bekommt der alte Farang eine viel Jüngere Frau, was ihm in seinem Heimatland höchstens bei sehr großen Vermögen möglich wäre.  :-X

Das ist das Tüpfelchen auf dem i!

Die Isaan Ladys "scheinen" am Anfang sehr Billig! Anführungszeichen bei scheinen, nicht bei Billig!

MG
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: angkor am 07. Mai 2009, 13:06:30
Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!? Im allgemeinen schlechten oder mittelmässigen Sex, wenn überhaupt. Die Illusion geliebt zu werden, manchmal ein paar Kinder von einem anderen Typen dazu und eine große erwartungsvolle Familie. Na ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, kann aber auch in der Regel noch fataler kommen.  :-X
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 07. Mai 2009, 15:42:34
Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!? Im allgemeinen schlechten oder mittelmässigen Sex, wenn überhaupt. Die Illusion geliebt zu werden, manchmal ein paar Kinder von einem anderen Typen dazu und eine große erwartungsvolle Familie. Na ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, kann aber auch in der Regel noch fataler kommen.  :-X
hallo angkor! alle welt ist schlecht, warum? weil es so typen wie dich gibt. alles schlecht machen und das auch noch überall verbreiten. ich habe eine liebe frau, ich habe ein liebes kind, niemand nützt mich aus, ich gebe gerne, mein leben in thailand ist sehr gut(moskitos ausgenommen).
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 07. Mai 2009, 15:45:24
"Irgendwie gehts hier immer nur ums Geld, welches die Farangs bezahlen "müssen".

Was ich in dieser in meinem Augen ziemlich bedenklichen Diskussion immer vermisse, ist, was die Farangs dafür "bekommen"?!?"



Meist den Tritt in den Hintern :'( :'( :'(

frage ich mich? warum hast du überhaupt kontakt nach thailand?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gam am 07. Mai 2009, 15:52:55
Zitat
ich habe eine liebe frau, ich habe ein liebes kind, niemand nützt mich aus, ich gebe gerne, mein leben in thailand ist sehr gut(moskitos ausgenommen).

Hallo Juergen.
Kenn ich. Geht mir auch so!  :)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 07. Mai 2009, 16:29:26
Zitat
ich habe eine liebe frau, ich habe ein liebes kind, niemand nützt mich aus, ich gebe gerne, mein leben in thailand ist sehr gut(moskitos ausgenommen).

Hallo Juergen.
Kenn ich. Geht mir auch so!  :)
danke, freue mich für dich. immer nur diese miesmacher, warum sind diese leute in thailand???????. einer schreibt: was bekommt der farang in thailand: nur einen fußtritt in den *Hintern*!! warum kommt dieser typ überhaupt nach thailand.? der andere schreibt: ein farang bekommt eine junge thai,, in deutschland bekäme er vergleichbares nichts. ich habe meine frau kennengelernt, da war sie 48 jahr alt, für thai schon alt. ich bin jetzt 6o jahr alt, es hat doch nichts damit zu tun wie alt man ist!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gam am 07. Mai 2009, 16:38:10
Zitat
ein farang bekommt eine junge thai,

Das Glueck hat ich auch. meine war 26. Heute ist sie 37.
Und wenn sie mal 60 ist, ist sie immer noch gleich alt wie ich. :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 07. Mai 2009, 16:53:32
@Kubo,

es ist zwar Dein Lieblingsthema, aber das mit dem Sozialstaat und Versorgungssicherheit
musst Du mir schon näher erklären. Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen,
wie ein H 4 Empfänger sich nach einem Ticket umsehen kann.

Ich glaube, da liegst Du mit Deiner Einschätzung seiner finanziellen Möglichkeiten
doch etwas daneben :'( :'(.

Es sei denn, er hat seine Daimler Aktien rechtzeitig verkauft und die Kohle vor
Peitschen-Peer in Sicherheit gebracht ;D ;D

MfG

Walter

wenn du interesse hast, werde ich dir genau erklären, wie das geht!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 07. Mai 2009, 17:30:31

hallo angkor! alle welt ist schlecht, warum? weil es so typen wie dich gibt. alles schlecht machen und das auch noch überall verbreiten. ...

So denke ich aber auch.
Die Wege in den Untergang sind mit Vertrauen und Optimismus gepflastert.  :)

Da setze ich lieber auf eine Mischung aus Darwinismus und Stoizismus.

Gruß
Ferdinand 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 07. Mai 2009, 19:48:32
..einer schreibt: was bekommt der farang in thailand: nur einen fußtritt in den *Hintern*!! warum kommt dieser typ überhaupt nach thailand.?

Jetzt denke vor lauter offizieller Begeisterung über den eigenen Glücksgriff in Thailand bitte trotzdem noch etwas logisch..und bring die normalen Abläufe nicht völlig durcheinander..  Das führt sonst leicht zu ziemlich "blöden" Gegenfragen..  ;D

Nicht jeder Farang bekommt in Thailand einen "Fußtritt in den Hintern",  aber praktisch jeder derjenigen, welche den Anforderungen von Behörden, der Ehefrau und ihrer Familie nicht mehr entsprechen..

Die Anforderungen sowohl von Behörden als auch von den privat mit Farangs "zu tun habenden" Thais haben etwas gemeinsam. Es geht ums Geld.  Geht dem glücklichen Farang die Kohle aus irgendwelchen Gründen aus, ist er "dran" und auf ihn wartet der erwähnte "Tritt in den Hintern".  Das bedeutet, man schmeisst ihn raus aus dem Land und auf privater Ebene trennt sich auch in fast allen Fällen die halb so alte Frau von dem "Opa",  falls er nicht zufällig noch einige Zeit als sogenanntes "Visaschwein" einen gewissen Gebrauchswert aufweist.

Die von Jürgen gestellte Frage :

"warum kommt dieser typ überhaupt nach thailand.?" ..ist entweder nur saublöd oder von ihm als witzige Bemerkung gemeint.    ;)

Natürlich kommt kein Farang in der Absicht oder mit der Gewißheit nach Thailand, dort wieder mit einen "Tritt in den Hintern" von Behörden oder Familie "verabschiedet" zu werden.  Zuerst wird immer mit geputzter Rosabrille gestartet und erst im Laufe der Zeit wächst die auch von den Forenglückspilzen nicht wegzudiskutierende Gefahr, daß es zu dem vorher überhaupt nicht in Erwägung gezogenen "Tritt in den Hintern" kommt. 

Die Zahl derjenigen, die ihn bekommen haben, wird nicht gering sein, doch die Betroffenen werden hier im Forum wohl kaum detailliert über ihre entsprechenden negativen Erfahrungen berichten. Wer will auch schon zusätzlich zum empfangenen Tritt noch den Spott der Leser kassieren ?

Was man dennoch gelegentlich zu lesen bekommt, wenn jemand über die empfangenen "Tritte in den Hintern" seiner Freunde oder Bekannten  berichtet, entspricht daher nur der "Spitze eines Eisbergs .

Das passende Kontrastprogramm dazu bilden dann die sich gegenseitig Mut machenden Glücklichen, bei denen die übliche Voraussetzung ( "keine Kohle mehr da") für den Tritt in den Hintern dank ihrer guten und sicheren Geldversorgung aus der Heimat bisher nicht gegeben war..

.. und bei denen auf Grund des oft auch schon etwas "gesetzteren" Alters der Thaifrau auch kaum noch mit einem Umstieg derselben auf einen lukrativeren Versorger der von Natur aus "reichen" Farangklasse zu rechnen ist.  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 08. Mai 2009, 01:20:37
@Kubo
 deine obige Argumentation ist absolut treffend und entspricht weitgehend
 den Erfahrungen, die ich in meinem Freundeskreis in Thailand gemacht habe. :-)


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 08. Mai 2009, 05:48:36
Man sollte natürlich eines nicht übersehen. Viele Farangs, die in Thailand Schiffbruch erleiden, also den  besagten "Tritt in den Hintern" bekommen , sind zuvor mit völlig falschen Vorstellungen in ihr Abenteuer gestartet.

Manche, die in D schon nicht zu den Gutverdienern gehörten, haben gedacht, das Leben z.B. im Isan wäre "billig" , verglichen mit den Lebenshaltungskosten in Deutschland.

 Recht haben sie zwar damit , aber trotzdem hilft ihnen diese Erkenntnis in Thailand nicht weiter, wenn sie dort nicht nur die von ihnen geheiratete junge Thaifrau "am Halse haben", was selbstverständlich für einen älteren Farang natürlich ..im wahrsten Sinne des Wortes.. sehr schön sein kann  ;) , ..

..sondern es existieren oft noch Kinder der Frau, welche ihr üblicherweise vom leiblichen Vater thailändischer Nationalität gern "zur Alleinerziehung" überlassen werden..jedoch im Gegensatz zu "deutschen Verhältnissen" ohne eine per Gerichtsbeschluß festgelegte monatliche Versorgungszahlung für die Kinder und die Mutter derselben.

Auch das muß für einen gutsituierten Farang noch kein "Beinbruch" sein, wie der zufriedene Gam schon zu erkennen gab..:

Zitat
..ich habe eine liebe frau, ich habe ein liebes kind, niemand nützt mich aus...

In den meisten Fällen kommt es aber noch wesentlich "dicker", was die Gesamtkostenbelastung angeht.. Die liebe Thaifrau hat selbstverständlich auch noch weitere Angehörige und das schon viel längere Zeit, als sie mit einem Farang zusammen ist.

Besonders diese "weiteren Angehörigen" tragen dann häufig ganz wesentlich dazu bei, daß es mit einem nicht gerade auf finanziellen Rosen gebetteten Farang finanziell übermäßig stark berab geht..

Die Thaifrau ist im allgemeinen nämlich von Kindesbeinen an  geradezu darauf "dressiert" worden, ein "gutes Mädchen" zu sein. Ein gutes Mädchen läßt schon mal auf keinen Fall die notleidenden Eltern im Stich, da im diesbezüglich rückständigen Thailand , wie auch in den meisten Bananenrepubliken üblich,  möglichst viele Kinder die fehlende Altersversorgung der Eltern ersetzen müssen..

Und auch die lieben Geschwister läßt eine gute Thaifrau dank ihrer entsprechenden Erziehung selbstverständlich nicht "untergehen" , wenn sie mal in Schwierigkeiten geraten..

Das mit dem berühmten "Tritt in den Hintern" endende , weil nicht mehr lösbare Problem für einen Farang, der eine im Prinzip  liebe und gute Thaifrau heiratet,  entsteht dann meist wie folgt..:

Der ihr untrennbar anhängende Thai-Familienclan entpuppt sich schon bald als ein aus "normaler Farangsicht" fürchterlicher "Sauhaufen"  (..  um das mal so richtig bösartig auszudrücken.. ;D) , dessen Hauptmacke es ist, daß die Thais mit Geld nicht umgehen können, wenn sie überhaupt mal nennenswerte Beträge in die Hände bekommen.. Wenn überhaupt, dann sowieso nur durch unüberlegte Schuldenmacherei,  bei welcher den lieben Schwiegereltern des Farangs die evtl. noch nicht verpfändeten Landpapiere gute Dienste leisten..

Trotz dieser perfekten Sicheitsleistung knöpfen ihnen private Darlehnsgeber noch derart hohe ..von den Thai-Dorftrotteln natürlich nicht bezahlbare.. Zinsen ab, ..so daß der Landbesitz sehr bald in die erfahrenen Hände meist chinesischstämmiger Geschäftsleute übergeht..,

Ja.. besser gesagt "überginge",  wenn da nicht noch zufällig die gut dressiert..  äh.. erzogene Tochter wäre, die einen oft doppelt so alten Farang glücklich macht..

Die kann natürlich nicht zulassen, daß das Land ihrer verschuldeten Eltern verloren geht und so wird der angeheiratete Farang dann genötigt auf die Idee gebracht,  als Retter der fast Enterbten "Hilfe für den Isan" zu leisten.. ;D

Kann ja mal vorkommen, wird mancher Glückliche ..wie z.B. Gam jetzt vielleicht sagen..

Zitat
..ich gebe gerne, mein leben in thailand ist ( ..deshalb.. ;) ) sehr gut 

..doch wie mir glaubhaft versichert wurde,  soll es schon einige Farangs geben, die ein und dasselbe Landstück für ihren total geschäftsunfähigen , aber um so unverschämteren und  gnadenlos kostspieligen Thaiclan schon mehrfach zurückkaufen mußten.. ; um nicht zu sagen "regelmäßig" ..:D

So etwas soll sich dann angeblich auch äußerst negativ auf die Beziehung der Eheleute Farang/Thai auswirken und außer dem obengenannten Beispiel bestehen natürlich noch erheblich mehr Risiken, die sämtlich mit Geld zu tun haben und von einem üblicherweise finanzschwachen Isan-Thaiclan  quasi  automatisch auf den "Gerngeber" /Isanhelfer - Farang verlagert bzw. "abgewälzt" werden.

Das gute Mädchen, d.h. die gute Thaifrau ist daher auch nicht zu beneiden, weil sie viel zu häufig von ihrer geschäftsunfähigen Familie "belästigt" und um Finanzhilfe gebeten wird.  Woher nehmen und nicht stehlen..?  Also muß sie ihrem Farang-Ehemann ebenso häufig die zur "Isanhilfe" stets erforderlichen TEuros aus der Tasche locken..

Diejenigen Farangs, die Ihre Thaifrauen am meisten lieben, machen dieses unangenehme Spielchen dann viel zu lange mit, und wenn sie sich dabei finanziell übernehmen oder gar ruinieren, sind sie zum Schluß trotzdem die Dummen, welche sich auf den "finalen Tritt in den Hintern" gefaßt machen müssen, ..

..wenn ihr nach entsprechender Erziehung treu zur Thaifamilie haltendes "gutes Mädchen" noch jung und flott genug ist, sich auf Grund der ihr vom Familienclan aufgehalsten Geldbeschafferrolle einen neuen , zahlungsfähigen Sugar-Daddy aufzureißen.

So weit einmal zur Abwechslung die "Isan-Hilfe" aus einem anderen Blickwinkel betrachtet..  8)

Habe hier als "Hilfsmöglichkeit für den Isan " nur als Einzelbeispiel den Rückkauf verpfändeten Landes geschildert. Tatsächlich gibt aber es derart viele unterschiedliche Fälle, in denen der Farang zum universellen, beitragsfreien Versicherer und Problemlöser auserkoren wird, daß man schon ganze Romane darüber schreiben könnte.. ;)

Wir Farangs sind schon echt gute Menschen.. --C  Das zeigt sich schon allein dadurch, daß wir uns im Forum Gedanken über Hilfsmöglichkeiten für die Menschen im Isan machen.  Ich möchte jedoch wetten, daß die cumputerkundigen Thais im Isan sich noch nie einen einzigen Gedanken darüber gemacht haben, wie sie den isangeschädigten und beim Versiegen ihrer Geldquelle vom "Tritt in den Hintern" bedrohten Farangs helfen könnten.

In den Internetcafes sind aber jede Menge Thaifrauen zu beobachten, die dort Bilder von Farangmännern auf dem Bildschirm haben und vermutlich auf der ständigen Suche nach neuen "Isanhelfern" sind.. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 08. Mai 2009, 16:25:37
Passend zu Kubos Ausführungen habe ich noch eine Geschichte über ein Hilfsprogramm der ganz
besonderen Art.

Wir haben das Jahr 1998 und Felix kommt nach Thailand um als Tauchlehrer zu arbeiten.
Im Gepäck eine Schreibmaschine "Hermes Baby" wie damals üblich. Nun das Baby sollte sich bald
als riesen Goldi erweisen.
Felix pflegte abends seine Erlebnisse vor seinem Bungalow mit seiner Baby nieder zuschreiben,
was natürlich den Ladys nicht verborgen blieb. Schon bald kamen die ersten Anfragen für Bettelbriefe an
die Boyfriends in Europa. Nun, Felix geschäftstüchtig wie war, verlangte ein Profession von 20%,
erdachte sich einige Standartbriefe und konnte sich der Kundschaft kaum mehr erwehren.
Schon bald wurde er der Tipperei müde. Er kaufte sich einen Computer und kündigte seinen Job als Tauchlehrer
und etablierte sich als Bettelbriefschreiber und Einmannhilfswerk. Der Computer ermöglichte ihm einen subtilen
Aufbau der Inhalte, resp.  der Abzocke, denn die lieben Boyfriends sollten mehrfach für die verschieden Anliegen zahlen.
Harmlose Bitten für das Schulgeld, bis zur perfieden Forderung für eine zwingende Augenoperation der Mutter
waren die Inhalte der Bettelaktionen.
Das Bankkonto von Felix gedieh jahrelang prächtig, bis die Internetshops ihn arbeitslos machten. Die Ladys verrichten
jetzt die Arbeit selbst, profisionsfrei. Die Briefe sind gleich geblieben, genauso die Dummheit vieler Empfänger.

Felix ist wieder in Deutschland und besitzt eine erfolgreiche Werbeagentur.

Die Ladys schicken weiter ihr Geld in den Isaan und ermöglichen ihrer Familie den Bau eines Hauses, Kauf eines Autos,
TV und Stereoanlage, Bier Schnaps...






Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 08. Mai 2009, 17:04:46
Also, wenn ich Euch richtig verstehe, geht der Farang nur darum in den Isaan, um sein ganzes Geld zu Spenden, ohne, dass er irgend eine Gegenleistung verlangt, bzw. erhält?  ???

Wow! Ich glaub ich geh auch mal solche Farangs suchen. Mein Konto könnte auch eine Aufbesserung brauchen  :P

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 08. Mai 2009, 17:12:42
Also, wenn ich Euch richtig verstehe, geht der Farang nur darum in den Isaan, um sein ganzes Geld zu Spenden, ohne, dass er irgend eine Gegenleistung verlangt, bzw. erhält?  ???

Dafür müssen die nicht einmal in den Isaan!
Das "funzt" auch im der Lotter-Stadt Pattaya aufs prächtigste - z.B. wo ich wohne - ein eher besseres Village am "Berg"!

Da werden dann in leerstehende Häuser, irgendwelche Isaan-Clan-Mitglieder oder was weiss ich was einquartiert, der Grund dafür erschliesst sich mir nicht, ist aber auch relativ egal. Die hausen dann da aber im schönsten Haus, wie wenn sie immer noch in ihrem alten Holzhaus im Dschungel "oben" wären. (Ach ja - das ist mir eigentlich egal - aufregen über die Nachbarschaft tun sich eigentlich nur die "besseren Thais", die sich hier ein teures Haus geleistet haben.)

Viel bedenklicher finde ich dann, die Isaan-Nachbarin im Haus nebenan, hat eine kleineTochter und vier Farang-Stecher, plus noch ein paar Thais "als Aushilfs-Lover"!
Die "Olle" macht nichts aber auch gar nichts (nicht mal selbst kochen) - dann kommt alle paar Monate für ein paar Wochen wieder einer der Farang-Boyfriends/Sponsoren, worauf die entsprechende Fahne gehisst wird. (Deutschland, England,  Finnland und Schottland). Die bemitleidenswerten Kerle, malen dann meist das Haus im Urlaub mit neuer Farbe an, oder bringen den Garten wieder auf Vordermann, dann ist meist der Urlaub schon wieder vorbei, "Sie" gehen und die Thais kommen und "leben" wieder wie  Dschungel, ab 8 Uhr Musik in Bar-Lautstärke und ab Mittags fliesst der Schnaps bis sie pennen...
Ich bin überzeugt, jeder der Farangs glaubt er wäre der Einzige und vermutlich auch der Hausbesitzer.  ;D

Einzelfall?

Nein - habe rundum nur solche Isaanesen!
Neuerdings hat wieder ein (relativ junger) Farang ein neues Haus gekauft, seine Frau/Freundin aus Udon Thani, hat dann erst einmal das Haus und die Gartenmauer viermal in Folge komplett neu streichen lassen! Zuerst Gelb, dann Pink, dann Blau und nun ist es Ziegelrot! Im Village hier hat es Häuser in all diesen Farben, die Dame aus dem Isaan, konnte sich aber nur entscheiden, wenn sie ihr eigenes Haus in der Farbe sah!!!
Dann alle Fliesen wieder rausgespitzt, weil nicht "suay" genug - der Garten sieht nun aus wie Disney Land - Hand hat sie aber niemals selbst angelegt! Dann war es wieder Zeit, für den Farang nach Hause zu gehen, um Geld zu verdienen, wenn wunderts! :-)
Natürlich nicht ohne riesige Abschieds-Party und dem übliche Liebesgebabbel - an nächsten Tag war noch die grössere Party, vermutlich weil der Farang nun endlich weg war...  ;D
Seitdem lebt nun der "Bruder" auch im Haus - frage mich nur, warum das Kind ihn immer Papa ruft?  ???

Nur zwei - von vielen Beispielen die ich noch hätte....  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 08. Mai 2009, 20:34:37
Sagt mal, all’ Ihr Schlauen:

Warum sind ‘die Thai’ nur so klug, und ‘die Farangs’ denn nur so dumm ? Seit wie vielen Jahrzehnten laeuft die ‘Sache’ nun schon so, und ‘die Farangs’ lernen nichts dazu ? Wollen die nicht, oder koennen sie nicht ? Sind die meisten tatsaechlich nur schwanzgesteuert ? Wes Geistes Kind sind sie ?

Wenn Forumsgaeste Euere Beitraege lesen, bekommen sie bestimmt gleich den richtigen Eindruck der ‘ge-wichtigen’ Leute hier. Ihr tragt mit Eueren wahren Geschichten nicht gerade dazu bei, unser von Euch gewuenschtes hohes Ansehen bei Thai und Farang zu erreichen. Was Ihr macht, ist reine Selbstdemontage !

Bei Euerer Einigkeit muss man ja denken: DIE sind alle so. Die armen Farangs.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 08. Mai 2009, 22:10:25
Sagt mal, all’ Ihr Schlauen:

Warum sind ‘die Thai’ nur so klug, und ‘die Farangs’ denn nur so dumm ? Seit wie vielen Jahrzehnten laeuft die ‘Sache’ nun schon so, und ‘die Farangs’ lernen nichts dazu ? Wollen die nicht, oder koennen sie nicht ? Sind die meisten tatsaechlich nur schwanzgesteuert ? Wes Geistes Kind sind sie ?

Das siehst du etwas zu oberflächlich..Sicher lernen die Farangs dazu, denn die sind gewiß nicht alle blöd.  Nur ist es so, daß es sich bei denjenigen, die "dazugelernt" haben,  hauptsächlich um die Farangs handelt, welche durch erlittenen Schaden erst klug geworden sind.. ;D

Zitat
Wenn Forumsgaeste Euere Beitraege lesen, bekommen sie bestimmt gleich den richtigen Eindruck der ‘ge-wichtigen’ Leute hier.

Richtig, das ist auch beabsichtigt.  Denen, die bereits aus eigener Erfahrung klug geworden sind, kann sowieso niemand mehr helfen. Die haben ihr Schulgeld bezahlt,  .. bezahlen es oft immer noch regelmäßig... und haben dafür dann an Erfahrung gewonnen.. ;)

"Unsere"  Beiträge im Forum dagegen eröffnen denjenigen Lesern, die noch nicht das oft sehr teure Vergnügen hatten (in jedem Flieger nach Thailand sitzt erfahrungsgemäß einer ..oder sogar einige..) , eigene Erfahrungen machen zu müssen dürfen,  die Möglichkeit, rechtzeitig genug kostenlos zu lernen..und somit von den  Erfahrungen anderer zu profitieren..!

Die "klugen" Thais haben sich dadurch dann auf mindestens ebenso "kluge" Farangs einzustellen , bei denen sie mit ihren gängigen Abzocktricks sozusagen "vor die Wand laufen"..

Zitat
Ihr tragt mit Eueren wahren Geschichten nicht gerade dazu bei, unser von Euch gewuenschtes hohes Ansehen bei Thai und Farang zu erreichen. Was Ihr macht, ist reine Selbstdemontage !

Auch das siehst du falsch.  Leider handelt es sich gerade bei den Leuten, die sich geradezu krampfhaft um ein vermeintlich "hohes Ansehen bei den Thais" bemühen, um die idealen Opfer für die Abzocke.. Selbst wenn sie schon von den "klugen" Thais bis aufs Hemd ausgezogen wurden (sinnbildlich gesprochen),  bleiben es freundlich lächelnde Zahlemänner, die sich zwar finanziell selbst demontieren, aber noch gesteigerten Wert darauf legen, daß möglichst niemand erfährt , wie blöd sie eigentlich sind.. ;D

Zitat
Bei Euerer Einigkeit muss man ja denken: DIE sind alle so. Die armen Farangs.

Schön wär´s ja , wenn alle so wären,  kein Blatt vor den Mund nähmen und Klartext schreiben würden.  Dann würde den Thais die ihnen von dir zugeschriebne  Klugheit, welche auf ihrer "Fähigkeit" beruht, noch "dumme" ( besser gesagt noch unerfahrene)  Farangs unter Anwendung von mancherlei Tricks und Rafinessen ausnehmen zu können, nicht mehr viel nützen.. 8)

Aber wie oben schon erwähnt..und z.B. von professionellen Pattaya-Beratern erfreut zur Kenntnis genommen.. : "In jedem Flieger nach Thailand sitzt mindestens ein neuer Dummer..  "  Und überleg mal, wieviel Flieger pro Tag in BKK landen...8)

 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 08. Mai 2009, 22:20:28
Also, wenn ich Euch richtig verstehe, geht der Farang nur darum in den Isaan, um sein ganzes Geld zu Spenden, ohne, dass er irgend eine Gegenleistung verlangt, bzw. erhält?  ???

Moesi, wie kann man nur.. ? Das hat der Juergen doch längst schon gefragt :

Zitat
..einer schreibt: was bekommt der farang in thailand: nur einen fußtritt in den *Hintern*!! warum kommt dieser typ überhaupt nach thailand.?


Die ausführliche Antwort dazu findest du in Beitrag Nr. 137 , also ein paar Posting zuvor.  Das weiß ich deshalb so genau, weil der Beitrag Nr. 137 zufällig von mir stammt.. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 09. Mai 2009, 00:31:00
Moesi, wie kann man nur.. ? Das hat der Juergen doch längst schon gefragt :
Ich provoziere extra ein bisschen, weil ich mich wundere, warum man hier (fast) immer nur die eine Seite hört.

Wieviele dieser "Ehen" ohne das winkende dicke Geldbündel gar nie zustande gekommen wären, oder dank der, sagen wir mal  "leicht überhopften" Lebensweise des Farangs, auch in unseren Ländern schnell in die Brüche gegangen wären... das scheint hier im Forum (fast) niemanden zu interessieren.
Was die immer wieder erwähnten "Kosten" betrifft: Angesichts der "Liebesbeziehung" vieler mir bekannten "Arschgetretenen" Farangs relativieren sich diese "Nebenkosten" ziemlich, wenn man weiss, dass in meinem Heimatland der Gang zu einer Prostituierten schnell mal soviel kostet, wie ein Flugticket nach Thailand.

Wieso der Vergleich mit den Prostituierten? Wenn man in gewissen "Biergärten" hört, wie viele Farangs über ihre "Miezen" sprechen, dann kommt mir manchmal fast die Galle hoch. Ich glaube ich habe mehr Respekt vor einem Strassenköter, als manch verheirateter Farang vor seiner "Mieze". Dass solche Beziehungen bald in die Brüche gehen, wundert mich nicht. Hier suche ich aber nicht (nur) den Fehler bei der Thai-Frau.

Das soll jetzt nicht ein Rundumschlag gegen alle User hier sein. Aber mal ein Gedankenstoss darüber, ob das Schema wirklich sooo einfach ist: "Guter Farang kommt in die Fänge böser Thaifamilien und wird abkassiert, bis er pleite ist...". In meinen Augen ist das viel zu einfach und  nur in einigen Fällen richtig.

Es gibt sicher viele Beispiele von schlechten Thai-Familien. Aber viele Farangs sind hier nicht nur "arme Opfer". Oft wird zu schnell und zu kopflos geheiratet und viele Farangs vergessen, dass der Tag nicht nur aus zwei Schäfer-Stündchen besteht! Auch dass die Thaifrauen auch ihre Gefühle und Bedürfnisse haben...vor allem ausserhalb des Bettes. Und die bestehen meist nicht aus Hopfen und Malz.

Es gibt auch im Isaan glücklich verheiratete Farangs. Die haben ihre angetrauten aber selten in Bars kennengelernt, selten schon nach wenigen Wochen geheiratet und gehen miteinander fast genau so um, wie glücklich verheiratete Paare in Europa.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 09. Mai 2009, 01:57:22
@Moesi

"Es gibt auch im Isaan glücklich verheiratete Farangs. Die haben ihre angetrauten aber selten in Bars kennengelernt, selten schon nach wenigen Wochen geheiratet und gehen miteinander fast genau so um, wie glücklich verheiratete Paare in Europa."

Dass es im Isaan glücklich verheiratete Farangs und gute Beziehungen gibt, möchte ich keinesfalls in Abrede stellen und ich gönne es jedem. Ebenso, dass man eine Thailady nicht zwingend an einer Bar, sondern auch an einem Post-, Bankschalter oder sonst wo kennen lernen kann. Nur macht dies nach meinen Erfahrungen keinen grossen Unterschied. Bei einer Buchung eines Fluges in einem Reisebüro in Phuket mit Start 7.30 Uhr, machte ich die schöne, junge Officeangestellte darauf aufmerksam, dass ich wohl den Abflug verschlafen werde. Spontan gab sie mir zu verstehen, dass sie mich morgens gerne wecken würde. Gesagt, getan. Das nette Fräulein begleitete mich in meine Wohnung und weckte mich, nach einer schlaflosen Nacht, pünktlich morgens um 5.00 Uhr. Das "Weckgeld" nahm sie ohne zu zögern freudig entgegen :-).
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Gaeng am 09. Mai 2009, 02:54:02
Es hat keinen Zweck, sich darüber aufzuregen: Es ist nunmal so. Solange den Mädchen speziell aus dem armen (ich meine: politisch vernachlässigten und zudem von der Natur nicht übermäßig gesegneten) Isaan in die Wiege gelegt wird, dass es ihre Aufgabe ist, ihre Großfamilie – egal wie! – verantwortlich durchzufüttern, so lange kann sich gar nichts ändern. Um dieser Pflicht bestmöglich nachzukommen, haben die Mädchen/jungen Frauen keine bessere Perspektive, als sich einen (oder mehrere) Farang(s) zu angeln. Wenn sie im Laufe ihres Lebens daran (seelisch, moralisch, körperlich) zerbrechen, wen kümmert's? Es wird nur über sie hergezogen.
Fanrangs können das nicht ändern, es ist Sache des Landes und der Politik. Lasst uns 50 Jahre weiterdenken und hoffen, dass es dann bessere Grundvoraussetzungen (Bildung, Arbeit) und somit bessere Alternativen für die Mädchen/Frauen des Isaan gibt. Und dass die Männer des Landes mehr Verantwortung (mit-) tragen.
Inzwischen müssen wir die Tatsache kennen und akzeptieren, dass Heiraten Farang-Thai für den Farang ganz klar bedeutet: „Ich heirate eine (Groß-) Familie.“ Mit allen Konsequenzen, die dieser Satz beinhaltet. Dennoch ist es möglich, dass einige Paare dabei auch ihr kleines privates Glück finden. Aber es ist wahrscheinlich die Ausnahme.
Gruß Gaeng
 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 09. Mai 2009, 03:28:46
Ich provoziere extra ein bisschen, weil ich mich wundere, warum man hier (fast) immer nur die eine Seite hört.

Das könnte daran liegen, daß "die andere Seite" über keine nachvollziehbaren Argumente verfügt, um die von der "einen Seite" vorgebrachten Stellungnahmen als unzutreffend "abtun" zu können .. Es gibt einfach zu viele der hier von der "einen Seite" geschilderten Fälle und es ist daher nicht mehr möglich, diese zu ignorieren oder die erschreckende Häufigkeit derselben mit schönen Worten zu zu "verniedlichen" .

Zitat
Wieviele dieser "Ehen" ohne das winkende dicke Geldbündel gar nie zustande gekommen wären, oder dank der, sagen wir mal  "leicht überhopften" Lebensweise des Farangs, auch in unseren Ländern schnell in die Brüche gegangen wären... das scheint hier im Forum (fast) niemanden zu interessieren.

Warum auch ..? Solche Vergleiche bringen doch auch schon deshalb nichts, weil damit die hier im Thaiforum die erwähnten thaispezifischen Tricks mit kleinen und großen Abzocken überhaupt nicht verglichen oder gar entschuldigt werden können. Umgekehrt gesehen kann eine deutsche oder polnische oder rusische Service-Lady der Abzockklasse sich auch nicht damit herausreden, daß er sagt, die Thais wären genau so.. oder noch viel schlimmer.. ;D

Zitat
Was die immer wieder erwähnten "Kosten" betrifft: Angesichts der "Liebesbeziehung" vieler mir bekannten "Arschgetretenen" Farangs relativieren sich diese "Nebenkosten" ziemlich, wenn man weiss, dass in meinem Heimatland der Gang zu einer Prostituierten schnell mal soviel kostet, wie ein Flugticket nach Thailand.

Du bringst Sachen zusammen, die nicht zusammenpassen. Hier ging es um Ehen von Farangs und Thaifrauen und nicht um den Gang zu Prostituierten.  Wenn du allerdings meinst,  eine Ehe Farangmann mit Thaifrau wäre das gleiche wie in deinem Heimatland der Gang zu einer Prostituierten und dadurch entstehende Kosten daher durchaus vergleichbar, müsstest du das vielleicht zunächst einmal im "Biergarten" zur Diskussion bringen..und die gewonnenen Erkenntnisse dann hier vortragen.. ;D

Zitat
Wieso der Vergleich mit den Prostituierten? Wenn man in gewissen "Biergärten" hört, wie viele Farangs über ihre "Miezen" sprechen, dann kommt mir manchmal fast die Galle hoch.


In den Biergärten findest du wahrsheinlich viele Farangs, die ganz bewußt eine "Mieze" aus der Bar geheiratet haben..Dementsprechend ist auch der Erfahrungsaustausch unter "Kumpels".  Solche "" sind von Enttäuschungen aber meist weniger betroffen, als die lieben, blauäugigen, konsequent rosabebrillten, anständigen und ehrlichen Farangs, die davon ausgehen, daß ihre jungen "Freundinnen" mindestens aus ähnlichem Holz geschnitzt sind, wie sie selbst.
 
Zitat
Das soll jetzt nicht ein Rundumschlag gegen alle User hier sein. Aber mal ein Gedankenstoss darüber, ob das Schema wirklich sooo einfach ist: "...Guter Farang kommt in die Fänge böser Thaifamilien und wird abkassiert, bis er pleite ist".


Das Schema ist wirklich sooo einfach und trotzdem nach wie vor aktuell.  Kompliziert ist dagegen für den Farang das rechtzeitige Erkennen der zahlreichen Varianten, mit deren Einsatz den "klugen" Thais viel zu häufig die "dummen", bzw. noch unerfahrenen Farangs finanziell erleichtern..

Zitat
Es gibt sicher viele Beispiele von schlechten Thai-Familien. Aber viele Farangs sind hier nicht nur "arme Opfer".


Nee, viele sind auch ehemals wirklich reiche Opfer.. ;)

Zitat
Oft wird zu schnell und zu kopflos geheiratet und viele Farangs vergessen, dass der Tag nicht nur aus zwei Schäfer-Stündchen besteht! Auch dass die Thaifrauen auch ihre Gefühle und Bedürfnisse haben...vor allem ausserhalb des Bettes. Und die bestehen meist nicht aus Hopfen und Malz.

Die Bedürfnisse außerhalb des Bettes sind meist die schlimmsten.., weil deren Erfüllung so ungemein kostspielig werden kann.

Zitat
Es gibt auch im Isaan glücklich verheiratete Farangs.


Habe zwar noch keinen getroffen, aber die Wahrscheinlichkeit will ich nicht ausschließen, weil sich im Forum gelegentlich mal welche melden.  Es kommt auch immer auf die möglichst angeborene positive Grundeinstellung des Farangs an und die Bereitschaft, die Vormachtstellung der klugen Thaifrau und ihrer Thaifamilie uneingeschränkt anzuerkennen und zu verinnerlichen. Dann gibt es nur noch harmonisches Zusammenleben, anstatt ständigen Streit.. ;D

Zitat  Juergen in einem anderen Thread dazu : "..thais sind nicht streitlustig, thais haben immer recht. bist du dagegen, gibt es streit.also, ich gebe immer nach, folge: habe keinen streit."

Merkst du nun schon etwas ? So sind sie zu dem geworden, was sie sind , die glücklichen Farangs und Thaiversteher..  :-)

Zitat
Die haben ihre angetrauten aber selten in Bars kennengelernt, selten schon nach wenigen Wochen geheiratet und gehen miteinander fast genau so um, wie glücklich verheiratete Paare in Europa.


Nein, das wäre auch ein viel zu unseriöses Kennenlernen.  Kein Vergleich mit einem Kennenlernen z.B. anläßlich eines der beliebten Tempelbesuche, .. ggf. vor Dienstbeginn der Dame ..oder bei einer Linienbusfahrt in den Isan : .. " Where you come from..?  Pai nai ? "

Richtig kennengelernt haben manche der Farangs ihre Frau mitsamt ihrer Familie aber trotzdem erst einige Zeit nach dem Landkauf auf ihren guten Thainamen und dem anschließend erfolgten Hausbau. >:
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 09. Mai 2009, 03:47:49
Solange den Mädchen speziell aus dem armen (ich meine: politisch vernachlässigten und zudem von der Natur nicht übermäßig gesegneten) Isaan in die Wiege gelegt wird, dass es ihre Aufgabe ist, ihre Großfamilie – egal wie! – verantwortlich durchzufüttern, so lange kann sich gar nichts ändern. Um dieser Pflicht bestmöglich nachzukommen, haben die Mädchen/jungen Frauen keine bessere Perspektive, als sich einen (oder mehrere) Farang(s) zu angeln.

Gaeng, genau so ist es.. Eine vernünftige berufliche Arbeit, mit deren Ertrag sie die ihnen andressierte Aufgaben  einigermaßen erfolgreich erfüllen können, finden nur die wenigsten Mädchen.

Was den Kindern des Isans "bildungsmäßig" von den Herrschenden in die Wiege bzw. den Schulranzen gelegt wird, ist eine ähnliche Katastrophe, wie die "Mitgift" aus dem Elternhaus.  Mit einem Dauerkurs im Fahnenschwenken , Huldigen und Bodenkriechen ist es eben nicht getan.. Warte aber mal ab, in 50 - 100 Jahren sieht das vielleicht alles schon ganz anders aus.. Bis dahin hilft der großzügige Farang weiterhin den Menschen im Isan..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Gaeng am 09. Mai 2009, 04:33:49
Wenn der Farang von Anfang an weiß/wüsste bzw. endlich auch glauben wollte, worauf er sich da einlässt, würde er wahrscheinlich gar keine Lust mehr haben, sich für dieses merkwürdige Versorgungs-System missbrauchen zu lassen. Je eher die Farangs also ihre Quellen versiegen lassen, desto eher müssen das Land/die Politiker nach anderen Lösungen suchen, zum Beispiel nicht nur nach Bildung und Arbeit, sondern auch nach einer anständigen Altersabsicherung und so weiter. Aber so, wie es jetzt ist, besteht für die ja gar kein Anlass. Die Farangs richten es ja, und die braven Töchter/jungen Frauen des Landes ebenfalls (weil die ja gar nicht anders können) ... Wir Farangs machen uns damit (blauäugig, ungewollt) zu Handlangern dieses faulen Systems. 
Es tut mir nur Leid für alle diejenigen, die ihr ganzes Herz da rein hängen und dann so bitter enttäuscht werden. Drum ist es besser, von Anfang an zu wissen, worauf man sich einlässt. Wenn man dann trotzdem ja sagt, dann ist das okay. 
Gruß Gaeng
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 09. Mai 2009, 05:25:18

Ich provoziere extra ein bisschen, weil ich mich wundere, warum man hier (fast) immer nur die eine Seite hört.


Du hast in mir einen Mitstreiter.  ;D

Ich freue mich immer diebisch fürs Thaimädel, wenn ich wieder mal so eine Geschichte von einem "erleichterten" Farang lesen darf.   >:  :D
Denn, im Gegensatz zum Farang kann sie nicht einfach ins Staatliche Auffangnetz zurückkehren, wenn die Sache "Ehe" nicht funktioniert hat.


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Mai Mii am 09. Mai 2009, 08:15:36
Von Buci:
Ich freue mich immer diebisch fürs Thaimädel, wenn ich wieder mal so eine Geschichte von einem "erleichterten" Farang lesen darf
 
Was würdest du sagen, wenn ich mich freuen würde an weiteren 5 Millionen Thailändischen WIRSCHAFTSFLÜCHTLINGEN in der Schweiz, für die du aufkommen musst mit erhöhten Steuern?

Wahrscheinlich würde dir die Freude und das Lachen vergehen ob dieser Dieberei.

Sieht deine Hilfe so aus die armen Thai Mädchen zu lehren wie man Betrügen und Stehlen kann?

Nach dem Buddismus ist ihre Armut ja nur gegeben weil sie im Vorherigen Leben mies waren und jetzt kriegen was sie verdient haben.

Es war auf keinen Fall  die Geld Gier der sogenannten Menschen in den Entwickelten Ländern wo 10% der Menschen 90 % der Knete für sich Beanspruchen und ein Weltwirtschafts System etabliert haben was sich darin wiederspiegelt in dem Satz: Alles für mich, und nichts für die anderen oder nur soviel das sie nicht verrecken und weiter für mich Arbeiten können.

Wieviel gibst den du, der in der Schweiz lebt und tüchtig Kohle hat und Macht im Vergleich zu den armen Thaimädchen?

So das sie nicht mehr Betrügen und Stehlen müssen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 09. Mai 2009, 13:50:23
@Gaeng

Deine Analyse trifft wohl den Nagel auf den Kopf! Leider...



@Buci

"Ich freue mich immer diebisch fürs Thaimädel, wenn ich wieder mal so eine Geschichte von einem "erleichterten" Farang lesen darf.   Evil  Cheesy"

Schadenfreude hat meist sehr kurze Beine! Vielleicht auch einmal bei Dir... ;D ;D ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: oli am 09. Mai 2009, 14:01:53
 
Ich freue mich immer diebisch fürs Thaimädel, wenn ich wieder mal so eine Geschichte von einem "erleichterten" Farang lesen darf.

Ja dann lese ma hier.  ;D


Re: Alles rund ums Seebad ! only PATTAYA Teil 3
« Antworten #153 am: 05. Mai 2009, 15:35:43 » Zitat 

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Neue Masche odda wat

War Gestern bei einen Expat-kumpel in Naklua.Der voll traurig.Ich sach wat is los ?

Also erzählte er mir seine Story
Er hat von seinen Kumpel seine Mia eine Supa Geschäftsidee aufs Auge gedrückt bekommen.
Er soll ihr 25000 Bath geben und bekommt jeden Tag 1000 zurück.

Geldverleier kenn ich, sag ich  ,aber der kurs ist 100 am Tag zurück.
Er,Nein.

Er bekommt 1000 am Tag zurück und die 25 Mille auch noch.

Und,alles klar gegangen,frag ich.

ER Nee

Am 5.Tag ,also 5000 hatte er schon zurück,bot sie ihm an, nochmals 50 000 bath zu investieren und er würde täglich 2500 zurück bekommen und die fufzich Mille

Ich sag ,hört sich kacke an aber in Pattaya ist ja alles möglich.
Er ihr nochmals 50000 Bath gegeben und  ...

Seitdem ist sie wie vom Erdboden verschwunden.Selbst sein Kumpel hat sie verlassen.

Schöne ne......aber selber Schuld.

Also 70000 in Rauch aufgegangen,man wie viele Heineken wären das gewesen.

Hatte mal ein ähnlichen Artikel gelesen,Überschrift   " Die dummen sterben nicht aus "

scheene Grüsse Oli  :D :D :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 09. Mai 2009, 14:48:33

@Buci

Zitat
Du hast in mir einen Mitstreiter. 

Ich freue mich immer diebisch fürs Thaimädel, wenn ich wieder mal so eine Geschichte von einem "erleichterten" Farang lesen darf.     
Denn, im Gegensatz zum Farang kann sie nicht einfach ins Staatliche Auffangnetz zurückkehren, wenn die Sache "Ehe" nicht funktioniert hat.

Deiner Meinung nach müssen also komplexbehaftete Gutmenschen–Farangs mit ihrem naiv-romantischen Helfersyndrom für ihre Dummheit bestraft werden.  ;)
Wenn diese Farang-Helfer die Versorgungslücke schließen, die oft durch vorherige thailändische Partner, Versager und Taugenichtse, gerissen wurde.
Die logische Schlussfolgerung aus dieser Erkenntnis kann ja nur lauten, den Thaimädels von vorneherein nicht zu helfen.
Bei allem was aus finanzieller Sicht die im Vorfeld vereinbarte Beischlaf-Entlohnung übersteigt.

Meine Beziehungen zu Thaimädels werden durch diesen Umstand bisweilen zeitlich stark begrenzt, nämlich meistens bis zur ersten Gelegenheit bei der das Isaan-Entwicklungshilfe-Thema seitens eines Thaimädels konkret angesprochen und von mir konsequent abgelehnt wird.  :D


Gruß
Ferdinand   
 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 09. Mai 2009, 17:18:31
Was würdest du sagen, wenn ich mich freuen würde an weiteren 5 Millionen Thailändischen WIRSCHAFTSFLÜCHTLINGEN in der Schweiz, für die du aufkommen musst mit erhöhten Steuern?

Mannomann deine Vergleiche....   --C
Ich würde es aber durchaus begrüssen, wenn sich mal ein par Politiker in der CH in Thailand schlau machen würden, wie man Farangs besser in den Griff bekommt.

Zitat
Sieht deine Hilfe so aus die armen Thai Mädchen zu lehren wie man Betrügen und Stehlen kann?

Wieder so Unterstellungen von einem Bibelfuzi, dem die Argumente ausgehen. Schäm dich!


@oli

Dummheit muss man(n) sich leisten können. Nach fast dem glichen Muster wurden vor Jahren auch in der CH gierige "Anleger" gleich reihenweise vom sog. "European Kings Club" bewirtschaftet. Da kamen so um die dreistelligen Millionenbeträge zusammen. CHF und nicht THB versteht sich.   ;D


@Ferdinand

Niemand muss bestraft werden. Die tun sich das das ganz von alleine an und erst noch freiwillig. NaJa... Der Eine oder Andere mag das vielleicht erst zu spät merken. Die nennt man dann leicht Merkbefreite. Ob das auch der Grund ist, dass sie bis nach Asien müssen um sich eine Frau zu greifen, weiss ich nicht. Möglicherweise pflegen sie auch nur einen exklusiven Geschmack für Asiatisch Schönheiten. Das darf dann schon ein weneli mehr kosten! Oder?   ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 09. Mai 2009, 17:29:03
Schadenfreude hat meist sehr kurze Beine! Vielleicht auch einmal bei Dir... ;D ;D ;D

Das kann natürlich niemand ausschliessen. Auch ich nicht! Aber... in Thailand wird mir das kaum passieren. Denn wenn mich Mädels ausfragen, mache ich ihnen nix vor und auf die Fragen gibt es ehrliche Antworten. Sogar mit Bilder untermalt, wenn es sein muss.

Vielleicht glaubst du mir das nicht. Aber bis etz konnte ich so noch keine einzige damit verjagen.    :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 09. Mai 2009, 22:19:51
Ich provoziere extra ein bisschen, weil ich mich wundere, warum man hier (fast) immer nur die eine Seite hört.

Das könnte daran liegen, daß "die andere Seite" über keine nachvollziehbaren Argumente verfügt, um die von der "einen Seite" vorgebrachten Stellungnahmen als unzutreffend "abtun" zu können ..
Könnte es nicht auch daran liegen, dass hier keine Thai-Frauen schreiben?
Es wäre nicht uninteressant auch mal die Meinung solcher Frauen zu hören, die eines Tages plötzlich weichen mussten, weil der Farang eine viel jüngere "Grosse Liebe" gefunden hat.
Ich kenne mehrere solcher Frauen. Und ich kenne mehrere Farangs, die bereits bei der zweiten oder dritten Frau sind.

Auch über solche Geschichten wird im Isaan oft gesprochen. Vermutlich auch ein Grund, warum die Familien möglichst schnell möglichst viel abkassieren wollen, solange der "Spender" noch keine Jüngere gefunden hat. Nebenbei auch ein wichtiger Grund, warum diese Frauen so extrem "eifersüchtig" erscheinen.


Du bringst Sachen zusammen, die nicht zusammenpassen. Hier ging es um Ehen von Farangs und Thaifrauen und nicht um den Gang zu Prostituierten. 

Wirklich soo unpassend? Die "Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt" ist laut Wikipedia Prostitution. Und was anderes als "Liebe" (und Sex) erwarten die meisten (nicht alle) Farangs für ihre "Spenden"?
Falls es nicht so ist: Wie erklärst Du Dir sonst, dass sich fast nur bildhübsche junge Frauen in Farangs so stark "verlieben", dass es zur Heirat kommt?


Ich will nicht alle verheirateten User hier in diesen Topf werfen. Ich weiss, es gibt auch genug andere hier. Aber für Farangs, die sich hier (junge, bildübsche) "Liebe" kaufen (müssen) und sich danach wundern, dass das auch was kostet, habe ich wenig Mitleid.

Dass es auch die hier immer wieder beschriebene andere Seite gibt streite ich nicht ab.
Ich will nur daran festhalten, dass das nicht die einzie Seite in diesem "Dreckspiel" ist.

Stellt sich nur die Frage, wer dieses Dreckspiel überhaupt so weit ins Rollen gebracht hat: Waren es von Anfang an die "geldgierigen" Familien im Isaan, die Farangs in diese "Ehe-Falle" lockten - oder wurden die Familen durch immer mehr in die Nachbarschaft strömende schwerreiche Farangs erst soweit gebracht, dass sie endlich auch an diesem Reichtum teilhaben wollen? Was war zuerst: Das Huhn oder das Ei?
 ???

Gruss, Stefan

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 10. Mai 2009, 00:54:53

@Buci

Es trifft doch aber vor allem die Unerfahrenen, Gutgläubigen und Gutwilligen.
Also die lieben und naiven Farangs.   
Weshalb bist du gerade gegenüber dieser Gruppe so schadenfroh?
Wäre es nicht besser wenn solche Gefährdeten vorher im Tip-Forum unter anderem Kubos Ausführungen lesen?
Oder bist du ein derart konsequenter Darwinist, dass du meinst die Trottel die auf solche Thaimädels hereinfallen sind einfach der Humus im tropischen Kreislauf aus Werden und Vergehen?  :)

Gruß
Ferdinand 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 10. Mai 2009, 02:14:44
Oder bist du ein derart konsequenter Darwinist, dass du meinst die Trottel die auf solche Thaimädels hereinfallen sind einfach der Humus im tropischen Kreislauf aus Werden und Vergehen?  :)

Nä! Als Trottel bin ich mir selber schon vorgekommen. Denn Liebeskasper sind absolut immun gegen jegliche Ratschläge oder Warnungen. Anderseits will ich wirklich keinem Thaimädel einen möglichen 6er im Lotto versauen. Darum habe ich mir schon längst angewöhnt, zurückzulehnen, verständnisvoll zu nicken und wenn es dem Mädel gut geht, mich für sie oder auch gelegentlich mit ihr zu freuen.    :)

Im Ernst. Natürlich kenne auch ich Fälle, wo alles gut geht. Wir sind aber hier im TIP Forum! Oder?   ???   ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Mai Mii am 10. Mai 2009, 07:19:06
An Buci,
Von Buci:

Sieht deine Hilfe so aus die armen Thai Mädchen zu lehren wie man Betrügen und Stehlen kann?

Wieder so Unterstellungen von einem Bibelfuzi, dem die Argumente ausgehen. Schäm dich!
----------------------------

Also Buci, das Zeichen ? bezeichnet eine Frage, und kann somit nicht eine Unterstellung sein.

Schämen musst nur du dich für deine Beleidigenden Ausdrücke die du oben angeführt hast.

Anscheinend darfst du das unter den Wohlwollenden Augen der Forum Moderatoren, was mich aber nicht weiter stört, denn es zeigt nur dein Nivo auf dem du dich bewegst und schadet dir selbst indem du jederman dich präsentierst.

Gruss Mai Mii
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 10. Mai 2009, 14:17:43

@Buci

Weshalb zeigt ein Farang Schadenfreude, wenn unerfahrene, gutgläubige und gutwillige, also liebe und naive Farangs, durch bösartige, faule und ungebildete Thainutten und ihre Familienclans abgezockt werden? 
Ich versuche deinen Standpunkt nachzuvollziehen, doch je länger ich darüber nachdenke desto irrationaler scheint er mir.

Folgende Motive, einzeln oder eine Synthese daraus, könnte ich mir bei dir vorstellen:

1.
Du leidest an unterbewussten, individuellen Schuldkomplexen die irgendwie mit deinen Thailandaufenthalten zusammenhängen.
Stellvertretend möchtest du andere Menschen hierfür bestrafen. 

2.
Du bist irgendwie im vorherrschenden, kitschigen Zeitgeist der 70er und 80er Jahre hängen geblieben. Als naive Filme und Medien farbige Eingeborene stets als unschuldige Opfer darstellten, die von bösen Weißen unterdrückt und ausgebeutet wurden.
Das wäre dann der kollektive Schuldkomplex an dem viele europäische Multikultis leiden und von dem sie sich mittels einer unsinnigen, übersteigerten Form der Toleranz und einseitiger Parteinahme befreien wollen.

Du wärst dann also auf Thailand und den Homo Sapiens bezogen, die Entsprechung zu den Tierschützern die im Unverstand in Pelztierfarmen einbrechen, die dortigen Nerze und Zobel befreien, welche dann wiederum als Neozoa Teile des einheimischen Ökosystems an den Rand der Ausrottung bringen.  ;D

3.
Die Physiognomie der Thais entspricht dem biologischen Kindchenschema und stimuliert als Schlüsselreiz deinen Fürsorgeinstinkt.

4.
Du freust dich nur wenn deutsche Farangs von Thais über den Tisch gezogen werden, nicht bei Franzosen oder Italienern.
Dein Standpunkt wäre also eine Folge des latenten „Schwaben-Syndroms“ an dem viele Schweizer bewusst oder unbewusst leiden.


Oder stecken noch andere Motive, von denen ich bisher noch nichts ahne, hinter deiner Haltung?
Eine irrationale Haltung die sich ja nicht nur bei dir, sondern bei einigen Farangs findet.


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Roy am 10. Mai 2009, 14:31:45
Moesi meint: Könnte es nicht auch daran liegen, dass hier keine Thai-Frauen schreiben?
Es wäre nicht uninteressant auch mal die Meinung solcher Frauen zu hören, die eines Tages plötzlich weichen mussten, weil der Farang eine viel jüngere "Grosse Liebe" gefunden hat.
Ich kenne mehrere solcher Frauen. Und ich kenne mehrere Farangs, die bereits bei der zweiten oder dritten Frau sind.
Auch über solche Geschichten wird im Isaan oft gesprochen. Vermutlich auch ein Grund, warum die Familien möglichst schnell möglichst viel abkassieren wollen, solange der "Spender" noch keine Jüngere gefunden hat. Nebenbei auch ein wichtiger Grund, warum diese Frauen so extrem "eifersüchtig" erscheinen.


Ich kenne ebenfalls eine ganze Menge "Haustierhalter", die ihr Haustierchen ab und zu mal austauschen. Sie sind sehr oft clever und skrupellos gegenüber gutgläubigen Mädchen, die sich solidarisch fühlen mit ihren neuen "Herren", die in die Rolle der bisherigen Machos schlüpfen, unter deren Fuchtel sie standen.

Aber fast alle Farangs sind sich der urgewaltigen Sprengkraft der "Eifersucht" nicht bewusst, weil sie glauben, in einem Staat zu leben, der sie wie in Europa in gewisser Weise schützt. Ganz besonders empfindlich dafür sind aber diejenigen, die psuchisch, physisch und auch intellektuell nicht in der Lage sind, diese berüchtigte Eifersucht, d. h. in Wahrheit terroristische Besitzabsicherung, in der richtigen, wirksamen Art und Weise zu behandeln. Der Überraschungseffekt vernichtet sie meist.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: angkor am 10. Mai 2009, 15:01:49
hallo angkor! alle welt ist schlecht, warum? weil es so typen wie dich gibt. alles schlecht machen und das auch noch überall verbreiten. Lieber Jürgen ich mach doch nichts schlecht - schreib halt nur meine Ansicht die ich in über 20 Jahren Siam gesehen habe. Ausserdem schrieb ich Ausnahmen bstätigen die Regel. Zieh dir doch nicht jedes Hemd an das man dir reicht. Ist doch schön wenn du als einer der wenigen Frangs glücklich bist. manche reden sich das aber auch nur ein weil es kein Zurück mehr gibt. Davon habe ich schon viele gesehen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 10. Mai 2009, 15:14:29
@Roy
"Aber fast alle Farangs sind sich der urgewaltigen Sprengkraft der "Eifersucht" nicht bewusst, weil sie glauben, in einem Staat zu leben, der sie wie in Europa in gewisser Weise schützt."

Ein Auswärtsspiel zu bestreiten ist seit eh her schwieriger als ein Heimspiel, besonders in Thailand. ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: uli am 10. Mai 2009, 17:18:09
Hier gings doch darum wie man den Menschen im Isaan helfen kann, konstruktive Vorschläge sind hier allerdings so gut wie keine dabei.

Den reichen Chinesen und Thais verbieten Geld zu Wucherzinsen zu verleihen!

Die Lehrer austauschen und zwar in solche die sich nicht nur Lehrer nennen sondern wirklich welche sind.

14 THB Staatlich garantierter Preis für 1 kg Reis.

Umschulden der verschuldeten Bauern zu erträglichen Konditionen.

Arbeitgeber die unter Mindestlohn arbeiten lassen hart bestrafen.

und und und.   ..

Nur das will in BKK keiner dann würden Ihnen nach zwei Generationen die billigen "Arbeitssklaven" fehlen und auf deren Rücken lebt sich bekanntlich schon ziemlich lange sehr sehr Gut!

Gruß Uli




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 10. Mai 2009, 17:33:56
4.
Du freust dich nur wenn deutsche Farangs von Thais über den Tisch gezogen werden, nicht bei Franzosen oder Italienern.
Dein Standpunkt wäre also eine Folge des latenten „Schwaben-Syndroms“ an dem viele Schweizer bewusst oder unbewusst leiden.

Sorry, wen das so rüber gekommen sein sollte. Natürlich gönne ich den Tahimädels alle Nationen. Hauptsachen die Vertreter dieser Nationen versorgen sie gut.    ;D

Ansonsten empfehle ich dir den Kurs für "Küchentisch Psychologie" nochmals zu belegen. Hast wohl beim ersten mal einen Fensterplatz gehabt! Wa?   ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 10. Mai 2009, 17:46:46
Also Buci, das Zeichen ? bezeichnet eine Frage, und kann somit nicht eine Unterstellung sein.

Na, na... So billige kanst du dich nicht schleichen. Das war eindeutig eine Suggestivfrage. Damit willst du und deinesgleichen, mich gerne in die Schmuddelecke setzen.    >:

Zitat
Anscheinend darfst du das unter den Wohlwollenden Augen der Forum Moderatoren, was mich aber nicht weiter stört, denn es zeigt nur dein Nivo auf dem du dich bewegst und schadet dir selbst indem du jederman dich präsentierst.

Schau. Mich darf man schon zupfen. Nur, sollte man dann die Antwort nicht scheuen und gleich nach Mamma rufen. Die Mods hier sind ziemlich Schmerzfrei und auch schlau genug, dass sie sich nicht von Mimosen oder Schlauberger wie dich einspannen lassen.    :D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 10. Mai 2009, 18:40:09
@uli
"Die Lehrer austauschen und zwar in solche die sich nicht nur Lehrer nennen sondern wirklich welche sind."

...und woher willst Du  d i e  nehmen?  ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: uli am 10. Mai 2009, 18:54:26
@uli
"Die Lehrer austauschen und zwar in solche die sich nicht nur Lehrer nennen sondern wirklich welche sind."

...und woher willst Du  d i e  nehmen?  ???

 
Ich weiß nicht wie bescheuert die Lehrer in BKK und im Süden sind aber so stinkend doof wie die Lehrer im Isaan können die gar nicht sein.

Der Englischlehrer hier im Ort hat einen Wortschatz von ca. 10 Wörten thank you, you speak Thai, hello, bye bye, where you come from usw. auf die Frage what time is it ist er schon am Ende seiner Kunst. Der Mathlehrer braucht für einfache Add.-aufgaben einen Taschentechner er betreibt einen klein Shop nach der Schule da kaufst du was für 35 THB gibst ihm 50 und schon geht das getippe los!

Ich habe so das Gefühl, dass im Isaan nur die aller dümmsten arbeiten dürfen das ist so gewollt!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 10. Mai 2009, 21:00:04
Ich habe so das Gefühl, dass im Isaan nur die aller dümmsten arbeiten dürfen das ist so gewollt!!!


Es gibt auch eine Theorie,  die besagt,  daß zwar alle arbeiten dürfen, ..jedoch..,

..weil es sich im Isan für Arbeitnehmer/Tagelöhner wegen der äußerst geringen Löhne sowieso nicht lohnt, ..
..es daher nur die Allerdümmsten tun.., und das auch nur deshalb, weil sie nicht anderweitig an ein paar unbedingt benötigte Baht kommen können..  8)

Vielleicht muß in Thailand auch der Mindestlohn eingeführt werden, wie bei uns in Deutschland .  Das bringt dann aber auch die Gefahr mit sich, daß die Arbeitgeber dafür eine Mindestleistung verlangen.

Wer die nicht bringen will oder kann, steht dann ganz auf dem Schlauch.. In Thailand jedenfalls, ..während wir Glücklichen in Deutschland einfach die Grünen oder die Linkspartei wählen können, um auch ohne Arbeit jeden Monat 960 Euro Grundversorgung vom Staat zu bekommen ..und später auch eine darauf aufbauende gute Rente für unsere zuvor empfangene Lebensleistung.. ;D

Die benötigten Milliarden für diese Wohltaten holen wir uns einfach von den noch nicht ins Ausland abgewanderten Besserverdienenden .. 8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 10. Mai 2009, 22:24:24
Es wäre nicht uninteressant auch mal die Meinung solcher Frauen zu hören, die eines Tages plötzlich weichen mussten, weil der Farang eine viel jüngere "Grosse Liebe" gefunden hat.
Ich kenne mehrere solcher Frauen. Und ich kenne mehrere Farangs, die bereits bei der zweiten oder dritten Frau sind.

Das gibt es,  und ich weiß auch von so einen Fall. Da hat sich ein Farang, der selbst zuvor noch nie in Thailand war,  von einer in Deutschland lebenden Thaifrau eine Verwandte andrehen vermitteln lassen, was übrigens sehr häufig passieren soll.

Zunächst ging auch alles gut, bis der Mann das erste Mal nach Thailand kam und zwangsläufig das dort vorhandene reichliche "Angebot" zu Gesicht bekam...

Der Mann hat dann auch bald seine ..zugegeben.. nicht gerade attraktive "Alte" gegen eine jüngere und schöne Neue ausgetauscht.  Nun zahlt er für Unterhalt und Wohnung der EX .., die jetzt weiter mit zahlreichen Freundinnen regelmäßig feiernd und kartenspielend , fröhlich und ohne einer Erwerbsarbeit nachzugehen, in der von ihrem Mann nun verlassenen Wohnung lebt.

Zitat
Auch über solche Geschichten wird im Isaan oft gesprochen. Vermutlich auch ein Grund, warum die Familien möglichst schnell möglichst viel abkassieren wollen, solange der "Spender" noch keine Jüngere gefunden hat. Nebenbei auch ein wichtiger Grund, warum diese Frauen so extrem "eifersüchtig" erscheinen.

Das kann schon sein, aber auch hier gilt wieder die unumstößliche Grundregel, daß bei einer Verbindung mit einem Farang in praktisch jedem Fall, egal ob er sich besser oder schlechter entwickelt, der finanzielle Vorteil stets auf Seiten der Thais zu verbuchen ist..
Denen ist verständlicherweise daran gelegen, möglichst schnell Kasse machen zu können und möglichst bald in den Genuß der unausbleiblichen Vorteilsnahme zu kommen.. ;)

Du bringst Sachen zusammen, die nicht zusammenpassen. Hier ging es um Ehen von Farangs und Thaifrauen und nicht um den Gang zu Prostituierten. 
 
Zitat Moesi:
Zitat
Wirklich soo unpassend? Die "Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt" ist laut Wikipedia Prostitution. Und was anderes als "Liebe" (und Sex) erwarten die meisten (nicht alle) Farangs für ihre "Spenden"?


Wenn die eingeplante und an durchschnittlich gezahlten Liebeslöhnen orientierte Spendenhöhe von der Prostituierten jedoch durch unlautere Machenschaften, Lügen, Vorspielung falscher Tatsachen unter aktiver Mithilfe ihres Familienclans in Form von direkter oder subtiler Nötigung des Farang-Spenders in ungeahnte Höhen getrieben wird..,

..ist das als klarer Straftatbestand zu werten und zwar handelt es sich dabei quasi um bandenmäßige Übervorteilung und Abzocke von zuvor sexuell und emotional abhängig gemachten Hormongesteuerten.  Das ist demnach ein Verbrechen und sollte entsprechend geahndet , anstatt von angeblichen Thaiverstehern in Thaiforen verharmlost und verniedlicht zu werden..  >: ;D

 
Zitat
Wie erklärst Du Dir sonst, dass sich fast nur bildhübsche junge Frauen in Farangs so stark "verlieben", dass es zur Heirat kommt?

Habe ich zuvor schon erklärt.. Es sind einzelne Handlungen und vorgetäuschte "Zustände" , welche später je nach Umfang der damit zu Lasten des Geschädigten durchgeführten Gesamtstraftat zu bewerten sind.

Zitat
Ich will nicht alle verheirateten User hier in diesen Topf werfen. Ich weiss, es gibt auch genug andere hier. Aber für Farangs, die sich hier (junge, bildübsche) "Liebe" kaufen (müssen) und sich danach wundern, dass das auch was kostet, habe ich wenig Mitleid.

Die erwaten auch kein Mitleid von dir oder anderen, sondern legen nur Wert darauf, daß im Anschluß an den ganz normalen Kauf, bzw. nach Inanspruchnahme der gebotenen Dienstleistung später nicht noch unverschämte und völlig überzogene Nachforderungen in betrügerischer und sittenwidriger Weise von der Prostituierten geltend gemacht werden..

Zitat
Stellt sich nur die Frage, wer dieses Dreckspiel überhaupt so weit ins Rollen gebracht hat: Waren es von Anfang an die "geldgierigen" Familien im Isaan, die Farangs in diese "Ehe-Falle" lockten - oder wurden die Familen durch immer mehr in die Nachbarschaft strömende schwerreiche Farangs erst soweit gebracht, dass sie endlich auch an diesem Reichtum teilhaben wollen? Was war zuerst: Das Huhn oder das Ei?
 ???

Da mußt du sehr weit zurückschauen und wenn du den wahren Schuldigen finden willst, mußt du eigentlich unseren Herrn  :-) ebenfalls mit auf die Anklagebank setzen.

Der hat dem Adam damals nämlich die Eva aus der Rippe geschnitten und ins Nest gesetzt.  Gleichzeitig wurde Adams hormonelle Steuerung so programmiert, daß er z.B. zum Bumsen geradezu auf das Weib angewiesen sein sollte ..und es nicht etwa wegen mangelnder anderer Fähigkeiten und Vorzüge wieder aus dem Paradies jagte, was im Hinblick auf den später von Eva verschuldeten Sündenfall und seine unübersehbaren Folgen vermutlich das Beste gewesen wäre..  :-)

Das Weib wiederum verfügt nur in ganz seltenen Fällen über einen derart starken Geschlechtstrieb wie der Mann, woraus sich die ewig ungleiche und den Mann ganz eindeutig benachteiligende "Nachfragesituation" auf diesem Gebiet ergeben hat.  8)
Ein Freibrief für die Weiber zur geradezu kriminellen Ausnutzung ihrer "marktbeherrschenden Stellung" war von unserem Schöpfer aber wohl kaum vorgesehen und so sollten wir Männer uns auch immer gegen jede Diskriminierung wegen unseres Glaubens an das angeblich schwache Geschlecht wehren und nicht müde werden, die bereits Resignierenden zumindest im Forum nach Kräften zu trösten und wieder "aufzurichten"..  8)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 10. Mai 2009, 22:55:13
@Kubo
"..ist das als klarer Straftatbestand zu werten und zwar handelt es sich dabei quasi um bandenmäßige Übervorteilung und Abzocke von zuvor sexuell und emotional abhängig gemachten Hormongesteuerten.  Das ist demnach ein Verbrechen und sollte entsprechend geahndet , anstatt von angeblichen Thaiverstehern in Thaiforen verharmlost und verniedlicht zu werden.."

Wo willst Du über die Holden richten lassen, in Strassburg oder erst in der Hölle? ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 10. Mai 2009, 23:19:14
@ Kubo

Danke - so ein herzlicher Dauerlacher  ;D , vor dem Schlafen gehen, fördert sicher auch die. !   :D

Gute N-8

Eric  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 11. Mai 2009, 08:24:47
@Kubo
Wo willst Du über die Holden richten lassen, in Strassburg oder erst in der Hölle? ???

Die Holden kriegen mildernde Umstände.., weil es sich gewissermaßen um Täterinnen und Opfer gleichermaßen handelt.  Außerdem sind sie ja nicht aus eigenem Willen so geworden, wie sie sind und konnten sich auch nicht selbst aussuchen, in welchem prägenden Umfeld sie geboren wurden.

Wenn sie dann einem oder mehreren Farangs das Leben nachweislich zur Hölle gemacht haben , werden sie als Buddhistinnen aber wahrscheinlich dazu verurteilt, nach ihrer Wiedergebort im nächsten Leben als höllisch heiße Gespielin einem bzw. mehreren Farangs ohne übertarifliche Entlohnung himmlisches Vergnügen  :-) bereiten zu müssen..



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 11. Mai 2009, 09:30:37

Außerdem sind sie ja nicht aus eigenem Willen so geworden, wie sie sind und konnten sich auch nicht selbst aussuchen, in welchem prägenden Umfeld sie geboren wurden.


Durch wessen Wille sind sie so geworden?


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 11. Mai 2009, 14:08:15

Durch wessen Wille sind sie so geworden?

Wie wäre es mit dem Willen des nach "schnöden Mammon" gierendem Familien-Clans???


Zitat von: Extra fuer Waitong
Geld regiert die Welt, heißt es. Die einen haben es, die anderen weniger. Und so reden auch die Leute sehr unterschiedlich davon. Manchmal ist da die Rede vom "schnöden Mammon". Das ist ein Begriff, der uns durch die Bibel überliefert worden ist. Er stammt eigentlich aus dem Aramäischen. Diese Sprache war die Umgangssprache in Palästina zur Zeit des Jesus von Nazareth, also vor rund 2000 Jahren. Jesus hatte kein gutes Verhältnis zum Besitz oder Vermögen, also zum Mammon. Seinen Jüngern sagte er: "Kein Sklave kann zwei Herren dienen, ... Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon." In einem der Nachbarvölker war Mammon sogar ein Gott des Reichtums. Jesus sprach in seinen Reden auch vom "ungerechten Mammon" und meint damit wohl, daß großer Besitz oft nicht auf gerechte Weise erworben worden ist.

Lukas 16,13

Quelle: http://www.kathweb.de/port/artikel/228.php  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 11. Mai 2009, 14:45:48
@Kubo
"Wenn sie dann einem oder mehreren Farangs das Leben nachweislich zur Hölle gemacht haben , werden sie als Buddhistinnen aber wahrscheinlich dazu verurteilt, nach ihrer Wiedergebort im nächsten Leben als höllisch heiße Gespielin einem bzw. mehreren Farangs ohne übertarifliche Entlohnung himmlisches Vergnügen  bereiten zu müssen.."


...oder sie werden zur Strafe als Bankomaten wieder geboren. So müssten sie den abgezockten Farangs die Moneten wieder ausspucken. ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 11. Mai 2009, 17:50:29
Das wäre zwar auch eine Möglichkeit, doch nur rein theoretisch, denn lt. buddhistischem Glauben erfolgt eine Wiedergeburt immer nur als Lebewesen und so kann man einen Bankautomaten nun mal nicht bezeichnen.

Einen Farang als ATM mit 2 Beinen anzusehen, mag zwar thaitypisches Verhalten sein und die dem Farang meist zugedachte Funktion sehr treffend beschreiben,  kann aber bei so wichtigen und von Menschen nicht manipulierbaren Dingen wie der Wiedergeburt nicht zu entsprechend realen Ergebnissen führen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 11. Mai 2009, 19:15:42
Wie wäre es denn mit der Wierdergeburt als Farang  :D :D :D.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 11. Mai 2009, 19:55:11
@Waitong
"Wie wäre es denn mit der Wierdergeburt als Farang"

Also mit den Erfahrungen die sie von ihrem Thai-Leben mitbringen macht das wenig Sinn,
ausser sie müssten per Dekret als Farang einen Thai-Clan finanzieren. :-) :-) :-)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 12. Mai 2009, 19:55:37
War die letzten Tage ziemlich beschäftigt und hab hier schon fast den Anschluss verpasst  :-X


@Roy #164
Ja, aber genau so Dinge wie diese  "Eifersucht" muss man hier erst mal begreifen, bevor man sicht mit diesen Menschen abgeben kannn - ohne unbewusst gegen eine Wand zu laufen.


@Buci #168
Lass Dich vom Hobby-Psychologen nicht verwirren. Er liegt bei mir auch völlig falsch.
In seinem "Kochbuch der Psychologie" fehlen offensichtlich die besonderen Chaktereigenschaften der Völker südlich von Deutschland.
 ;D


@ Kubo #174
Super gekontert   ;)
Aber ich glaube sinngemäss hast Du mich verstanden.
Möchte nur noch anmerken, dass der Mann auch bei Scheidungen in Europa normalerweise (unter anderem) sehr viel Geld verliert. Dafür muss man nicht bis in den Isaan reisen.
Und dass auch in unseren Heimatländern viele Ehen zu Bruch gehen, muss ich hier ja wohl nicht besonders erwähnen.


Hier gings doch darum wie man den Menschen im Isaan helfen kann, konstruktive Vorschläge sind hier allerdings so gut wie keine dabei.
Die Frage ist, wie man "den Menschen im Isaan" helfen kann. Dazu gehören natürlich auch die Farangs, deren Probleme wir hier offensichtlich am meisten sehen.

Was für eine Hilfe die Einheimischen im Isaan wirklich brauchen, ist für uns ziemlich schwer einsehbar.
Meine Erfahrung mit mehreren befreundeten Familien im Isaan hat mir gezeigt, dass gut gemeinte (regelmässige) Geldspenden nur kurzfristig eine Verbesserung der Lebenssituation dieser Familen bringen. Denn wenn genug Geld vorhanden ist, brauchen die nicht mehr zu arbeiten. Das wiederum führt dann zu einer ständigen Langweile, die sich dann eher in einem erhöhten Alkoholkonsum zeigt, als in einem "erhöhtem Wohlstand".
Auch die so "wichtigen" Güter wie Foto-Handy oder DVD-Player werden beim ersten "Dschep Tong" (Bauchweh vor lauter Hunger....wohl die grösste Angst der Armen im Isaan) verkauft. Dieses "Dschep Tong" ist eines der grössten Probleme. Denn wenn die Leute mal ein wasserfestes Dach über dem Kopf und genug zu essen haben, dann sind sie vermutlich viel zufriedener als so manch Einer in unseren "Wohlstands-" Ländern!
Das ist es, was unsere Hilfe so schwierig macht: All das was wir denken, was die zum Leben brauchen, ist in ihren Augen nur so lange wichtig, bis  sie es ein paar mal benutzt haben. Dann wird es meist achtlos weggeschmissen - oder für die nächste Mahlzeit verkauft (Dschep Tong droht!).

Wenn man hier wirklich einer Famile helfen will, dann am ehesten, wenn man ihnen hilft, irgend ein kleines "Busyness" anzufangen. Etwas, was ihnen ein wenig Geld bringt und gleichzeitig eine Beschäftigung.
Ein Schweizer Kumpel von mir hat zum Beispiel den Eltern seiner Frau in der Nähe von Udon geholfen ein kleines Isaan-Restaurant einzurichten. Eine bessere Suppenküche in einem gemieteten Raum in der Nähe eines Marktes. Die Investition war relativ bescheiden. Aber die Eltern (die Mutter war vorher Köchin in einem Farang-Resturant) sind sehr stolz auf Ihr eigenes Restaurant und die ganze Familie hat was zu tun.
Er ist jedes Jahr vier Monate im Isaan und sitzt selbst auch gerne täglich dort. Das scheint bestens zu funktionieren. Kommt aber natürlich auch auf die einzelnen Personen an.

Der "Wohlstand" den die brauchen sieht ganz anders aus, als das was wir uns vorstellen. Denn die meisten Leute im Isaan sind erstaunlich zufrieden mit dem was sie haben. Leider wird diese Zufriedenheit, bzw. die Meinung was dazu nötig ist, durch die tägliche Gehirnwäsche im TV und die inzwischen überall ansässigen Farang-Nachbarn mittlerweile viel zu stark unseren Bedürfnissen angepasst. Und diese Bedürfnisse können sie sich nicht leisten. Dafür verdienen sie VIEL zu wenig. Selbst wenn sie Arbeit finden.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 12. Mai 2009, 21:04:09

@Moesi

Zitat
Er liegt bei mir auch völlig falsch.

Du Völkerkundler bist mit am einfachsten zu durchschauen von allen.
Spaßhalber könnte ich eigentlich deine jeweils zu erwartenden Beiträge im Voraus für dich schreiben.  :)

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 13. Mai 2009, 01:03:15

@Moesi

Zitat
Er liegt bei mir auch völlig falsch.

Du Völkerkundler bist mit am einfachsten zu durchschauen von allen.
Spaßhalber könnte ich eigentlich deine jeweils zu erwartenden Beiträge im Voraus für dich schreiben.  :)

Vermeintlich einfach zu Durchschauen heisst nicht automatisch, dass man richtig liegt  ;)

Aber wenn ich eines Tages tatsächlich mal zu wenig Selbstwertgefühl haben sollte,
werd ich gerne bei Dir einen Kurs nehmen. Wenigstens in dieser Beziehung bist Du unschlagbar  ;D

Abgesehen davon bin ich kein Völkerkundler, sondern Hochvakuumspezialist. Bin die letzten 20 Jahre extrem viel gereist und hab in unzähligen Ländern (überall ausser Afrika) an hochkomplexen Maschinen gearbeitet. Beim Arbeiten lernt man die Menschen und ihre Kulturen, Sitten, Gebräuche, (Un-)Fähigkeiten und Sorgen näher kennen als als Tourist und SPIEGEL-Leser. Und das ist auch nötig. Denn gerade in Asien sind selten die Maschinen selbst das Problem...wenn Du verstehst, was ich meine.


...aber das wolltest Du ja eh grad schreiben ..hahah  >:

Gruss aus Jomtien
Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 13. Mai 2009, 05:24:50

Wenn man hier wirklich einer Famile helfen will, dann am ehesten, wenn man ihnen hilft, irgend ein kleines "Busyness" anzufangen. Etwas, was ihnen ein wenig Geld bringt und gleichzeitig eine Beschäftigung.

Moesi, die Theorie ist wirklich gut, ..nur besteht in der Praxis meist das kleine Problem,  daß du als Business-Fördergesellschafter der Familie zwar helfen kannst, ein kleines Geschäft anzufangen,..

..aber die Familie sich dummerweise als geschäftsunfähig erweisen wird, weil sie kaufmännisch so gut wie überhaupt keine Ahnung hat.  Woher sollte sie die auch haben bei der bisher genossenen, üblichen Schulausbildung ?

Richte ihnen beispielsweise einen kompett mit Ware ausgestatteten Dorfladen ein .. besser noch, als man ihn im Isan sowieso in jedem 2. Haus an der Haupt-Dorfstraße d.h. in dörflicher 1 A-Lage mit viel Lauf(weg u. -vorbei..)-Kundschaft  finden kann..

Meine Vorhersage ist, daß der Laden nur so lange bestehen kann, wie du als Ober-Aufseher dabei bist und mit deinem Geld die Wareneinkäufe finanzierst, während die thailändischen Ladenhüterbetreiber den "Gewinn" einstreichen können.  ;D

Den ermitteln sie ganz einfach jeden Abend durch Zählen des Kasseninhaltes.. :D

Zitat
Ein Schweizer Kumpel von mir hat zum Beispiel den Eltern seiner Frau in der Nähe von Udon geholfen ein kleines Isaan-Restaurant einzurichten. Eine bessere Suppenküche in einem gemieteten Raum in der Nähe eines Marktes. Die Investition war relativ bescheiden. Aber die Eltern (die Mutter war vorher Köchin in einem Farang-Resturant) sind sehr stolz auf Ihr eigenes Restaurant und die ganze Familie hat was zu tun.

Das hört sich schon gut an, besonders, weil die Mutter der Frau bereits als Köchin gearbeitet hat und anscheinend noch bereit ist,  sogar als Chefin selbst noch zu arbeiten. Das ist bei den Thais nämlich kein übliches Verhalten..

Wenn du denen mit deinen Geldzuwendungen zu mehr "Reichtum" und damit Ansehen verhilft, sie also "höher" stellst, sehen sie sich als Folge davon nicht mehr in der Lage, selbst zu arbeiten.  Sie lassen dann arbeiten.., wie es sich für alle "Höherstehenden" gehört in Thailand. die z.B. solche niederen Arbeiten wie das Waschen und Putzen natürlich ihren gering bezahlten Arbeitssklaven überlassen..

Zitat
Er ist jedes Jahr vier Monate im Isaan und sitzt selbst auch gerne täglich dort. Das scheint bestens zu funktionieren.

Das kann ich mir schon denken,.., denn ich weiß zufällig , wie so etwas funktioniert.. ;) "12 minus 4 = 8"  heißt dann bei der Suppenküche eine wichtige Formel .  Das Geschäftsjahr hat also 12 Monate mit Chancen zur Erzielung von Gewinn, jedoch nur 8 Monate, in denen Kosten entstehen.., weil der Farang die Thais 4 Monate mit seiner segensreichen persönlichen Anwesenheit beglückt.. 8)

Wenn dann mal wieder die 11 - Kilo- Gasflasche leer ist oder der Kassierer mit der Monats-Stromrechnung kommt, die Miete und das Wassergeld fällig ist , einige Getränkekisten geliefert werden , das Geschäftsmoped gewechselt werden muß oder der zur Warenbeschaffung wichtige Pickup unglücklicherweise Motorschaden erleidet, springt wie selbstverständlich immer der Farang als Zahlemann ein. Sind ja alles nur Peanuts für den reichen Gönner..und schließlich darf er dafür auch "umsonst" essen.. ;)

Zitat
Der "Wohlstand" den die brauchen sieht ganz anders aus, als das was wir uns vorstellen. Denn die meisten Leute im Isaan sind erstaunlich zufrieden mit dem was sie haben.


Wer weiß.. vielleicht tragen sie aber eine gut getarnte Unzufriedenheit mit sich herum ..wegen der begehrten Dinge, die sie nicht haben..;  und der Farang merkt das nur immer dann, wenn man ihm mehr oder weniger direkt zu verstehen gibt, welche Wertgegenstände,  vom großzügigen Farang gespendet,  die erstaunliche Zufriedenheit der Thais noch erheblich steigern könnten..

Zitat
Leider wird diese Zufriedenheit, bzw. die Meinung was dazu nötig ist, durch die tägliche Gehirnwäsche im TV und die inzwischen überall ansässigen Farang-Nachbarn mittlerweile viel zu stark unseren Bedürfnissen angepasst. Und diese Bedürfnisse können sie sich nicht leisten. Dafür verdienen sie VIEL zu wenig. Selbst wenn sie Arbeit finden.

Das stimmt schon.. und darum werden wir den Thais auch weiterhin in bewährter Form helfen..:

Kräftig in die Fässer ohne Boden "investieren",  ..und wenn uns das finanziell nicht umwirft, macht es uns bei den Thais nur noch beliebter.. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 13. Mai 2009, 08:06:57
Kubo.

Meine Vorhersage ist, daß der Laden nur so lange bestehen kann, wie du mit deinem Geld die Wareneinkäufe finanzierst, während die thailändischen Ladenhüterbetreiber den "Gewinn" einstreichen können. Den ermitteln sie ganz einfach jeden Abend durch Zählen des Kasseninhaltes.

Stimmt genau, und jeder Farang der sich ueberreden laesst solch ein Geschaeft zu finanzieren, wird ueber kurz oder Land (meist ueber kurz) diese Erfahrung machen. Tageseinnahme ist gleich Nettoverdienst, der fuer alles ausgegeben werden kann, nur nicht um den erforderlichen Warennachschub zu finanzieren.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 13. Mai 2009, 08:34:06
Gerade in diesem Fall stellt sich die Frage: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?

Man könnte mit der Vermittlung der Grundrechenarten anfangen, oder?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 13. Mai 2009, 10:31:25
Vermittlung der Grundrechenarten anfangen, oder?

 ;D Taschenrechner?

Ich denke die brauchen da schon ein wenig mehr Grundwissen im kaufmännischen Bereich!

Aber wenn ich mir die von "Moesi" beschriebene, klar erkennbare Tendenz in TH, durch die Finanzierung eines Geschäftes, für seine Mia oder gar die ganze Familie "ansehen" zu schaffen betrachte - dann ist leider in der grossen Mehrheit der Faelle die Luft (bzw. das Geld) ganz schnell draussen.

Auch in Pattaya, glaubt bald jeder Farang, er könnte clever wie er ist, seine (Bar-) Frau zur Geschäftsfrau ummodellieren.

Das sind so die Business-Favoriten:
- kleines Restaurant
- Kleiderladen
- Beauty-Salon
- Massage  :D
- Wäscherei
- Pet-Shop
- Handy-Laden

Nach kurzer Zeit passiert meist folgendes:
- Öffnungszeiten extrem flexibel (besonders am Morgen)
- (fast) monatliche Preisaufschläge (Restaurant / Wäscherei)   
- kein Wechselgeld (mehr)
- nur noch ein Teil des Angebots verfügbar (speziell bei Restaurants schrumpft die Karte schnell)
- Kundenfreundlichkeit geht von Selbstverständnis bis schlussendlich geduldeter Gast über etc. 
- Warenbewirtschaftung  ??? ??? ??? ??? Was ist das?
- der ganze Clan hängt im Geschäft rum - wozu? (Personalkosten)
- "die Sauberkeit geht in den Keller"
- Es wird mehr ausgegeben als eingenommen.
- Rückstellungen - wozu?
- Der Farang hängt dann auch bald, die ganze Zeit (wohl zur Abschreckung  ;D) in seinem Laden herum.
- irgendwann spielen dann die eigenen Kinder zwischen den Tischen und Regalen und die Hunde folgen bald auch noch...
etc. pp.


Ich habe hier schon studierte Thais (USA-Uni) bei einem neuen Bäckerei-Geschäft beraten und selbst diese sind oft nicht in der Lage, gute Ratschläge und Tipps auch nur halbwegs umzusetzen. z.B. die hauseigenen Baguettes nicht alle am Morgen schon zu backen. (Sondern am Morgen, Mittag und kurz vor dem Abend nochmals frisch anzubieten - ebenso die Baguettes nicht in Plastikbeutel einzuschweissen, wo sie gleich pampig werden. Das kapiert "der" nicht, obwohl die Farangs genau jetzt, immer ohne Einkauf rauslaufen, weil das Brot wie Gummi ist.)
Lieber verkauft er den Thais, süsse weisse Brötchen mit  ekligen Würstchen drin.

Ich denke das grosse Einmal-Eins der Selbständigkeit, kann man nicht einfach so mit einem fertigen Shop und einem grossen Taschenrechner lernen.   ;)

Gewisse Thais haben echt Geschäftssinn......aber über "diese" handelt glaube ich dieser Thread nicht wirklich. 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 13. Mai 2009, 10:45:25
Eric

Gewisse Thais haben echt Geschäftssinn

Das sind dann meist chinesichstaemmige Thais.

Und der gute Rat von Waitong, den Thais die Grundrechenarten beizubringen istwieder so sinnlos wie seine Bibelspueche. Die Grundrechenarten lernen sie in 6-8 Jahre Volksschule. Was fehlt, ist das Vermoegen damit zu kalkulieren und disponieren. Die zaehlen abends das Geld in der Kasse schneller zusammen als du es kannst. was ihnen aber abgeht, ist das Vermoegen damit umzugehen.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 13. Mai 2009, 14:13:28
Kommt doch mal auf den Boden runter!
Natürlich gibt es viele Thais, die kein Geschäft führen können. Das hübsche Betthäschen kanns vielleicht nicht, weil sie zu sehr mit der Schönheitsplege beschäftigt ist. Auch nicht ihr versoffener Bruder und Onkel.
Aber solche Leute finde ich in Europa inklusive dem hoch gebildeten Deutschland sicher auch mehr als genug!

Das erwähnte Restaurant läuft nun ca. zwei Jahre und die Leute arbeiten fleissig und sind mächtig stolz darauf. Ich habe keinen Grund daran zu zweifeln, dass das auch weiter so laufen wird. Vielleicht - oder gerade darum, weil die auch kaum Alkohol trinken.

Eine Suppenküche unter einem Dach stellt keine viel grössere administrative Herausforderung dar, als eine dieser fahrenden Küchen, die man hier alle paar Meter antrifft. Und Ihr wollt mir doch nicht im Ernst weismachen, dass hinter jeder dieser fahrenden Küchen zwangsweise ein Deutscher oder ein Chinese stecken muss, weil die Thais das nicht können??

Kommt mal wieder runter. Natürlich läuft hier vieles schwieriger als zu Hause. Aber darum grad kollektiv das ganze Volk so zu Verdummen halte ich für sehr bedenklich.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 13. Mai 2009, 14:35:50

Und der gute Rat von Waitong, den Thais die Grundrechenarten beizubringen ist wieder so sinnlos wie seine Bibelspueche.


Es ist durchaus sinnvoll den Menschen aus dem Isaan (u.a.) das Rechnen (mit und ohne Taschenrechner) beizubringen, es trainiert die Vorstellungskraft. Mit einem trainierten Hirn  fällt es einem Menschen auch leichter die ein oder andere Lebensweisheit (auch aus der Bibel) zu verstehen und sich daran auszurichten, um sein Leben lebenswerter zu gestallten.
 
Wie überall auf der Erde, die Armen können selten rechnen, also sind die Probleme miteinander verknüpft. Wer rechnen kann findet erfahrungsgemäß schneller und nachaltiger aus der Armut heraus.

Man soll die Hoffnung nicht so schnell aufgeben und denken es ist sinnlos den Menschen aus dem Isaan etwas beizubringen, da bin ich völlig anderer Meinung als Gruffert in seinem obigen Zitat.


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 13. Mai 2009, 14:43:04
Das hübsche Betthäschen kanns vielleicht nicht, weil sie zu sehr mit der Schönheitsplege beschäftigt ist. Auch nicht ihr versoffener Bruder und Onkel.

Solche Aussagen, hätte ich von Dir nicht erwartet!  ???


Kommt mal wieder runter. Natürlich läuft hier vieles schwieriger als zu Hause. Aber darum grad kollektiv das ganze Volk so zu Verdummen halte ich für sehr bedenklich.

Das selbe - sprich - Vorurteile weitergeben, hast Du wie man sieht, doch in ein und dem selben Posting gerade auch getan!  ;D

Wie ich in meinem Posting schon erwähnt hatte, gibt es recht geschäftstüchtige (reine) Thais, aber die sind doch eher die Ausnahme, als die Regel.

Fakt ist einfach - das nach wenigen Monaten, die wohl meisten Geschäfte, wo ein Farang als "Sponsor/Investor" dahinter steht, wieder dicht sind!  8) Ich gönne es Jedem, der es besser erwischt, ich habe aber in der Zeit wo ich nun in TH lebe, noch keine Frau getroffen - welche ich in meiner Company kostendeckend beschäftigen könnte!  :-)

Habe gerade eine nette, sehr hübsche und gebildete Thai kennengelernt, die hat gerade 3.0 Mio. THB. mit einem "SPA" in den Sand gesetzt - einzige Ausnahme, die Kohle hatte sie von ihrem reichen Ex-Thai-Mann. Nun kämpft sie, dass sie das Haus in BKK und den "Nissan" noch halten kann. Neue Geschäfts-Idee von ihr - ich such mir nun einen Farang zum heiraten! (Nein nicht mich!  ;) )
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 13. Mai 2009, 14:53:41
Das hübsche Betthäschen kanns vielleicht nicht, weil sie zu sehr mit der Schönheitsplege beschäftigt ist. Auch nicht ihr versoffener Bruder und Onkel.

Solche Aussagen, hätte ich von Dir nicht erwartet!  ???

Wieso nicht?
Das "hübsche Betthäschen" steht für die Frau, die der Farang offensichtlich nicht zu dem Zweck geheiratet hat, eine Suppenküche zu unterhalten. Solche Frauen können niedlich dumm sein. Müssen sie aber nicht. Viele Männer stehen aber gerade auf "niedlich dumme" Frauen. Vielleicht sagt Dir Marylin Monroe noch was? Die machte viel Geld damit.

Der "versoffene Onkel und Bruder" steht für die Familienmitglieder, die man leider oft genug im Isaan findet. Solche Leute können nicht mit Geld wirtschaften und machen ganze Familien (-Betriebe) kaputt. Da stehen sie ihren Europäischen "Kollegen" in nichts nach.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 13. Mai 2009, 15:59:55

Nach kurzer Zeit passiert meist folgendes:
- Öffnungszeiten extrem flexibel (besonders am Morgen)
- (fast) monatliche Preisaufschläge (Restaurant / Wäscherei)   
- kein Wechselgeld (mehr)
- nur noch ein Teil des Angebots verfügbar (speziell bei Restaurants schrumpft die Karte schnell)
- Kundenfreundlichkeit geht von Selbstverständnis bis schlussendlich geduldeter Gast über etc. 
- Warenbewirtschaftung  ??? ??? ??? ??? Was ist das?
- der ganze Clan hängt im Geschäft rum - wozu? (Personalkosten)
- "die Sauberkeit geht in den Keller"
- Es wird mehr ausgegeben als eingenommen.
- Rückstellungen - wozu?
- Der Farang hängt dann auch bald, die ganze Zeit (wohl zur Abschreckung  ;D) in seinem Laden herum.
- irgendwann spielen dann die eigenen Kinder zwischen den Tischen und Regalen und die Hunde folgen bald auch noch...
etc. pp.




Sehr gut beobachtet. Die Reihenfolge entspricht absolut der Thailogik. Nur die Zeitabstände zwischen diesen Phasen sind variabel.

Bis auf die liebe Verwandtschaft, die sich dort tummelt, stimmt diese Reihenfolge auch für in Europa finanzierte Geschäftchen für die Thai-Lebensabschnittspartnerin.   
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 13. Mai 2009, 16:51:18
@Moesi
Zitat: "Kommt doch mal auf den Boden runter!"

Das schreibst ausgerechnet Du? Ich denke die meisten Schreibenden in diesem Traed, stehen durchaus
mit beiden Füssen auf dem Boden. Ihre kritischen Beiträge decken sich meist mit all meinen Erfahrungen.
Es ist für mich manchmal kaum nachvollziehbar, dass wir von den gleichen Menschen, resp. vom gleichen Land/Region sprechen.
Hast Du in deinem Alltag mit Thais wie Tagelöhnern, Landarbeitern, Handwerkern usw. zu tun oder philosophierst Du als Gutmensch
in einer Villa mit einem zwei Meter hohen Zaun.  ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Thaiguru am 13. Mai 2009, 17:02:10
@moesi ???
Da stehen sie ihren Europäischen "Kollegen" in nichts nach.

Von welchen Europaeischen Kollegen sprichst du?
Da wo ich aufgewachsen bin ist das eine Seltenheit.
Du solltest mal von deinem hohen Ross heruntersteigen und deinen kleinen Egotrip fuer eine Weile beenden!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 13. Mai 2009, 17:57:16
Steher Tropfen höhlt den Stein.  :-X
Bei stetem Farang grölt der Thai! ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 13. Mai 2009, 20:24:59
@moesi ???
Da stehen sie ihren Europäischen "Kollegen" in nichts nach.

Von welchen Europaeischen Kollegen sprichst du?
Da wo ich aufgewachsen bin ist das eine Seltenheit.
Du solltest mal von deinem hohen Ross heruntersteigen und deinen kleinen Egotrip fuer eine Weile beenden!!

Europäer, die sich täglich besaufen eine Seltenheit?
Weder zu Hause - noch in Thailand?

Wo bitte wohnst Du?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitanja am 13. Mai 2009, 20:34:14
@Thaiguru

Du lebst wohl im Kloster,oder in einer Sekte.
Es kann aber auch sein das Du blind bist.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 13. Mai 2009, 22:18:15
@Moesi
Hast Du in deinem Alltag mit Thais wie Tagelöhnern, Landarbeitern, Handwerkern usw. zu tun oder philosophierst Du als Gutmensch in einer Villa mit einem zwei Meter hohen Zaun.  ???

Ich seh vermutlich die Dinge anders, weil ich hier in Asien (und anderswo) beim Aufbau von vielen Fabriken mitgeholfen habe. Halbleiter-, CD-, DVD- und Optikindustrie. Alles hochkomplizierte Anwendungen wie Ionenunterstütztes Elektronenstrahlverampfen (IAD) und Planar Magnetron Sputtrons, Restgasanalyse mit Quadrupol Massenspektrometrie und dergleichen.

Dort muss man an Maschinen, die schon unsere Physiker und Ingenieure überfordern, oft genug billigste Operateure und "Maintenance Engineers" ...sozusagen frisch ab dem Reisfeld und oft ohne jegliche Bildung und Sprachkenntnisse einschulen. Gut gebildete Leute gibts hier auch...aber fast nie während der Nachtschicht und schon gar nicht am Wochenende!
Statt um eine misslungene Suppe, geht es aber in dieser Branche oft um Chargenkosten bis 150'000 USD und um Maschinen, die mehrere Millionen USD kosten! Man kann sich vorstellen, was hier ein einziger falscher Handgriff bedeutet!

Die grössten Probleme an weitgehend automatisierten Anlagen machten vor allem die vorbeugende Wartung: Auch wenn der Boss zum Sparen aufruft, trotzdem jede Woche ein Verschleissteil für 800 Euro zu tauschen, um einen Schaden von 15'000 Euro und noch schlimmer: einen Produktionsausfall von mehreren Stunden oder Tagen zu vermeiden. So Dinge muss man hier erst einmal durchsetzten!
Auch dass so lästige "Problemmacher" wie Kühlwasser-Durchflusswächter und Alarmsirenen nicht zum Überbrücken gedacht sind, weil diese bequeme "Fehlerbehebung" oft Schäden im Bereich mehrerer zehntausen Euros verursachen kann.

Die meisten meiner grauen Haare dürften aus dieser Zeit stammen. Aber ich hab damit umgehen gelernt. Tatsächlich "zu dumm" waren nur wenige. "Falsch gezeigt" und "Wichtigkeit nicht verstanden" oder "zu hohe Fluktuation des hoffnungslos unterbezahlten Produktionspersonals" war eher das Problem. Wohl überflüssig zu erwähnen, dass gut ausgebildetes Personal in anderen Buden gern höher bezahlt wird.

Viele meiner langnasigen Kollegen aus allen westlichen Ländern sind laut schreiend in diesen Reinräumen herumgerannt und haben sich täglich über die "Dummheit" dieser "Schlitzaugen" bis zum Umfallen aufgeregt. Viele Zitate in diesem Forum erinnern mich an diese Herren.
Aber mittlerweile laufen diese Fabriken und erzielen oft einen Yield, von dem westliche Fabriken nur träumen können (Sorry: Ich kenne das Deutsche Wort für "Yield" nicht: Das ist die gesamte Produktion abzüglich Ausschuss).

Weil fast jede wichtige Sitzung oder Unterschrift in einer wilden Party in einer Bar mit vielen (oft bezahlten!) Prostituierten endete, bin ich auch gegen diese Art der "Liebe" ziemlich resistent geworden. Vielleicht hat auch das ein wenig dazu beigetragen, dass ich in Thailand nicht ganz "verloren" bin. Mein Herz ist mittlerweile ziemlich gepanzert. Da schleicht sich so schnell keine falsche "Liebe" mehr ein.


Noch was zu "den Chinesen" in Thailand:
Die Chinesen, die hier oft als die angeblich Einzigen dargestellt werden, die Rechnen können, zeigen ein falsches Bild von China: Es handelt sich hier auch um eine Art Elite, die entsprechende Schulbildung aufweist. Die Billigstarbeiter, die in Chinas Fabriken arbeiten, sind meist nicht besser gebildet, als die Landarbeiter in Thailand. Viele von ihnen sind auf Reisfeldern ohne nennenswerte Schulbildung aufgewachsen und irgend wann mal in die Stadt gewandert. Im Gegensatz zu Thailand kann dort auch kaum jemand Englisch. Nicht mal die Taxifahrer! Der Umgang mit chinesischen Arbeitern ist in meinen Augen eher noch schwieriger!

Ich hoffe, Du hast meine Beweggründe nun verstanden: Ich finde es einfach falsch, wenn man alle Thais (und alle anderen Asiaten) einfach als "zu dumm zum.." abstempelt. Es gibt durchaus auch Vieles, was wir von ihnen lernen können. Man muss nur genau hinsehen und auch mal jehnseits unserer anerzogenen Muster denken (lernen).

Falls Du meine Geschichte nicht glaubst: ich kann Dir gerne per PN die Telefonnummer meines früheren Chefs geben. Er wird Dir sicher bestätigen, warum man bei Problemen in Asien bevorzugt den Mösi geschickt hat.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 13. Mai 2009, 23:16:35
Hallo, Stefan. Ich mag solche Handfesten Berichte. Man/n muss wirklich hie und da Handfestes lesen um nicht in den Slangs der Forums-Wissenschaft hängen zu bleiben.

Da ich ein guter viel Leser aber ungeschickter wenig Schreiber bin, fallen mir solche Berichte mit Hintergrund Erfahrungen auch als Lichtblitze auf. Es hat einige Schreiber hier, die mir durch solche Lichtblitze (auch Kamera Blitzer) auffallen. Diese Lichtblitze nehme ich auch als Thaikultur Beiträge auf. Alles andere ist oft Selbstdarstellung mit vermutlich aufgenommenem aus dem Beiträge-Links-Mischsalad von Farangs.
Aber auch dies hat Daseinsberechtigung in einem Forum.
Es ist der Schaum auf dem Bier. Und ein Bier im Glas ohne Schaum ist.... :o :o

Zum Thread Titel "Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen" möchte ich sagen, dass tun wir doch schon?
Was gibt es besseres als Devisen in Form von Firmen wie sie unser "Mösi" betreut hat, Tourismus, Blaudächern, Liebeskasper, Zeitungsverleger (Roy,s) und Barfine mit Ladydrinks usw...

MG
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 14. Mai 2009, 01:21:20
Ich finde es einfach falsch, wenn man alle Thais (und alle anderen Asiaten) einfach als "zu dumm zum.." abstempelt.

Man sollte die Beurteilung unter Berücksichtigung deiner Erfahrungen vielleicht von "alle" auf "mehrheitlich" abmildern.., um den derzeitigen Istzustand praxisgerechter darzustellen.  ;)  Bis jetzt scheint übrigens auch die Monarchie Hand in Hand mit dem Militär stabilisierend auf diesen seit Generationen bewährten Zustand gewirkt zu haben..

Man beugt ansonsten zu befürchtenden Unruhen im Land demnach wirkungsvoll vor. Ein mit lohnhungrigen Spitzenkräften übermäßig versorgtes Land würde nämlich  sehr schnell "wertlos" für globale Investoren und auch lokale Profiteure eines möglichst niedrigen Lohnniveaus.

Durch zu viele übermäßig gebildete Häuptlinge im System  und dem dadurch bald absehbaren Billigindianer-Mangel könnte der ganze Stamm,  ..u. a. auch in kultureller Hinsicht durch Gefährdung der sogenannten Korruptionskultur.., derart in Schieflage geraten,  daß von zu hoch gebildeten Neu-Schlaubergern z.B. sehr dumme Einsparungs-Überlegungen angestellt werden, welche dann womöglich noch die  Existenznotwendigkeit der etablierten Oberhäuptlinge in sträflicher Weise in Frage stellen könnten.. [/quote]

 
Zitat
Es gibt durchaus auch Vieles, was wir von ihnen lernen können. Man muss nur genau hinsehen und auch mal jehnseits unserer anerzogenen Muster denken (lernen).

Tja, ..das sagt sich so leicht dahin.. Uns hat man wahrscheinlich so gründlich verzogen, daß die meisten Leute auch beim besten Willen so gut wie nichts  Brauchbares zum Lernen von den Thais entdecken können.

Sicher gibt es  unter Europäern einige  Ausnahmen, ..die aber aus Alters- und mancherlei anderen Gründen im krisengeschüttelten  Europa ohnehin nicht mehr auf der offiziellen Nachfrageliste stehen und daher schon rechtzeitig nach Thailand "ausgewandert" sind. 

Diese hochmotivierten Lernwilligen , in Thailand unbeirrbar mit rosa Brillen die einheimischen LehrmeisterInnen  betrachtend, fallen in ihrem Heimatland ..bei sehr genauem Hinsehen.. leider nur noch dadurch auf, daß ein von ihnen bewirkter, ständiger Devisenabfluß in Richtung Thailand zu beobachten ist.. ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 14. Mai 2009, 01:43:02
Diese hochmotivierten Lernwilligen , in Thailand unbeirrbar mit rosa Brillen die einheimischen LehrmeisterInnen  betrachtend, fallen in ihrem Heimatland ..bei sehr genauem Hinsehen.. leider nur noch dadurch auf, daß ein von ihnen bewirkter, ständiger Devisenabfluß in Richtung Thailand zu beobachten ist.. ;D

Meine Brille ist gewiss nicht so rosa, wie manch einer mir hier unterstellt. Ich hab einfach das Glück (ist es wirklich nur Glück?), dass ich mich nicht blindlings in ein missglücktes Ehe-AbendTEUER binden liess.

Aber die Rosa-Brille ist längst nicht die einzige Seh-Behinderung hier. Einige hier im Forum laufen mit einer dermassen dicken schwarzen Panzerglasbrille durch Thailand, dass sie ja das Gute hier gar nicht mehr sehen KÖNNEN.
 ??? ;D

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 14. Mai 2009, 03:05:30
Das kann ich mir nicht vorstellen, denn wo wenig sichtbar und zu erwarten ist,  lohnt es sich sowieso nicht,  seine edle Farangnase zum Schutz vor ziemlich unwahrscheinlichen Überraschungen positiver Art extra mit einer schweren, schwarzen  Panzerglasbrille schützen zu wollen..

Damit würde man eventuell auch die Glaubens-Gemeinschaft der Rosabebrillten gegen sich aufbringen und  ..als eine dem gelobten und gepriesenen Gastland "unangepaßt" ausgerüstete Minderheit.. angefeindet werden.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 14. Mai 2009, 04:14:24
Mit einem trainierten Hirn  fällt es einem Menschen auch leichter die ein oder andere Lebensweisheit (auch aus der Bibel) zu verstehen und sich daran auszurichten, um sein Leben lebenswerter zu gestallten.

Einspruch..Euer Ehren..!    ;D   Ein trainiertes Gehirn nützt dir überhaupt nichts, wenn es ..wie in Thailand zu beobachten ist.. lt. Spezial-Trainingsprogramm der dort herrschenden Obrigkeiten trainiert wird. 

Ein Training wird immer zu einem ganz bestimmten Zweck vorgenommen und wenn den Menschen in Thailand immer nur die gleiche Art von Hirn-Trainern zur Verfügung steht, wird das Gehirn genau so trainiert, wie es die nicht einfach auszuwechselnden hohen Chef-Trainer in vermutlich nicht immer ganz  selbstloser Weise  >: beabsichtigen..

Selbst die Trainer , denen guter Wille nachgesagt wird,  sind häufig nicht gerade als solche zu empfehlen.

Schau dir zum besseren Verständnis meiner Ausführungen einmal den kirchlichen Obertrainer aus Rom an, der kürzlich den noch nicht ausreichend gehirntrainierten Negern in Afrika sein Trainingsprogramm vorgestellt hat, damit die Ärmsten endlich einmal ihr schlimmes Aidsproblem in den Griff kriegen..

"Zusammen beten, anstatt zu bumsen", hieß es darin .. 
 
Jetzt fehlst du nur noch als Co-Trainer mit der Lizenz zum Klopfen von Bibelsprüchen, um den Leuten zu erklären, daß sich durch den Verzicht auf ihr bisheriges Hauptvergnügen auch noch zusätzlich ihr sowieso schon beschi..senes Armutsleben "lebenswerter gestaltet" .. ;D
 
Zitat
Wie überall auf der Erde, die Armen können selten rechnen, also sind die Probleme miteinander verknüpft. Wer rechnen kann findet erfahrungsgemäß schneller und nachaltiger aus der Armut heraus.


Auch das ist weitgehend unzutreffend, denn es finden viel mehr Leute schnell und nachhaltig aus der Armut heraus, indem sie, erfolgreichen Vorbildern folgend,  möglichst viele andere Leute übervorteilen.., also so gut es eben geht,  übers Ohr hauen.  Das funktioniert sogar häufig noch , wenn beide Beteiligten ...im Sinne der Beherrschung schulischer Rechenarten.. nicht gut rechnen können.

Beispiele aus dem Alltag belegen das.. Du brauchst noch nicht einmal die krassesten Fälle zu berücksichtigen, also wenn z.B. eine völlig ungebildete selbständige "Unternehmerin" mit einer Pflaume mehr Geld verdient, als der gut ausgebildete Nachbar mit seinem ganzen Gemüsegeschäft.. ;)

 .. nein,  auch der einfache, ungebildete und sich und unsere Kultur bereichernde  Zuwanderer , der noch viel zu dämlich ist, fürs deutsche Finanzamt eine Steuererklärung auszufüllen, verdient mit ungelernten Arbeiten häufig mehr Geld als der gut ausgebildete deutsche Lohnbuchhaltungsgehilfe in Steuerklasse Eins, ..obwohl der , dank seines bestens durchtrainierten Gehirns sogar seine eigenen monatlichen Abzüge mühelos centgenau berechnen und vom bescheidenen tariflichen Bruttolohn bis tief hinunter zum verbleibenden Nettotrinkgeld abrechnen kann.. 8)

Zitat
Man soll die Hoffnung nicht so schnell aufgeben und denken es ist sinnlos den Menschen aus dem Isaan etwas beizubringen, da bin ich völlig anderer Meinung als Gruffert in seinem obigen Zitat.

Da mein forentrainiertes Gehirn im Moment noch Kapazitäten frei hat, will ich dir Günthers Meinung :

 
Zitat
Und der gute Rat von Waitong, den Thais die Grundrechenarten beizubringen ist wieder so sinnlos wie seine Bibelsprueche.

gern etwas ausführlicher erläutern.

Günther hat in dem Satz keinesfalls behauptet, dass es sinnlos wäre, den Thais die Grundrechenarten beizubringen , sondern ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dein „guter Rat“ , sie ihnen  beizubringen , wieder so sinnlos sei, wie deine (zitierten..) Bibelsprüche ..

Merkst du schon  den kleinen, aber feinen Unterschied ? Günther weist nämlich gleichzeitig (von dir beim Reißen des Satzes aus dem Zusammenhang   >:  nicht zitiert..)  darauf hin, dass den Thais die Grundrechenarten schon in 6 bis 8 Jahren Volksschule beigebracht werden .

So, ..nun nun musst du zwischendurch auch etwas mit- und weiterdenken.. 

Selbstverständlich sind nicht alle Thais so blöd, dass sie nach 6-8 Jahren  Schule die Grundrechenarten nicht zumindest  einigermaßen beherrschen,...und wenn es  in vielen oder von mir aus ..in den meisten.. Fällen auch nur mit Taschenrechnerunterstützung der Fall ist..   

Das,  worauf es jedoch zusätzlich ankommt,  hat Günther auch noch erwähnt:

Was (..den Thais) fehlt, ist das Vermoegen damit zu kalkulieren und disponieren. !!

..aber du hast dich nur auf einen von dir aus dem Zusammenhang gerissenen Satz " gestürzt“ . Vermutlich,  um dadurch besser „ganz anderer Meinung“ sein zu können.  ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 14. Mai 2009, 04:53:01
Lieber Moesi,
mir scheint, dass viele Bewohner Südostasiens da am erfolgreichsten sind, wo sie am "unasiatischsten" sind. Als Beispiel dafür möchte ich Singapur nennen, eine Stadt, in der man oft kaum glauben mag, dass man noch in Asien ist. Aber das ist eben wahrscheinlich das "Geheimnis" ihres Erfolges.

Die Beherrschung der Grundrechenarten ist sicher hilfreich, und es ist bestürzend, dass viele Thais auch für einfachste Rechenoperationen ohne einen automatischen Rechenidioten nicht einmal die einfachsten Rechenaufgaben lösen können. Aber das sehe ich inzwischen in Deutschland auch. Selbst viel meiner akademischen Kollegen mögen in "Religion sehr gut" gewesen sein, im Kopfrechnen sind sie absolut schwach! Werden die etwa schon "thai"?
Die größere Schwäche ist meines Erachtens nach der fehlende Wille, über größere Zeiträume hinaus vorausschauend zu denken. Bei den chinesischstämmigen Thais fehlt diese "Begabung" nicht, Chinesen denken seit eh' in Dynastien, also leicht auch noch über längere Zeitperioden als wir Westler, und das gilt nicht nur für die hochgebildeten Chinesen.
Viele Thais aus der Unter- und Mittelschicht des Isaan waren Jahrhunderte lang froh, wenn sie die nächsten Stunden erfolgreich bewältigen konnten, ein Nachdenken über mehrere Tage, Wochen, Monate oder Jahre war einfach nicht sinnvoll, weil gar nicht möglich. Ihre Bosse sagten ihnen kurzfristig, was sie in den nächsten Stunden zu tun oder zu lassen hatten. So konnte man die Unterschicht am wirkungsvollsten unter Kontrolle behalten, und so funktioniert das System auch heute noch. Der anerzogene Hang zum Sanuk hilft dabei natürlich.
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Thai, der konsequent von Ausländern im Ausland unter vollständiger Trennung von der durchschnittlichen Thaikultur erzogen wird, sich ganz anders entwickelt, als man das von einem Durchschnittsisaaner kennt.
Ich kenne persönlich Thais aus der Bangkoker Upperclass, die in ihrem Verhalten sehr international agieren. Nicht alle - aber viele - sind Thaichinesen.
Wie man auf die Schnelle den Durchschnittsbewohnern des Isaan helfen soll, weiß ich allerdings auch nicht, zumal wir uns über eine  solche Nachhilfe mehr den Kopf zu zerbrechen scheinen, als es die Thais selbst zu tun gewillt sind.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 14. Mai 2009, 08:27:58
Kubo,

Dein Spruch:

dass eine völlig ungebildete selbständige "Unternehmerin" mit einer Pflaume mehr Geld verdient, als der gut ausgebildete Nachbar mit seinem ganzen Gemüsegeschäft.

gehoert in eine Aphorismensammlung.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Louis am 14. Mai 2009, 11:42:29

Aber fast alle Farangs sind sich der urgewaltigen Sprengkraft der "Eifersucht" nicht bewusst

Eifersucht: Thai beißt belgischem Touristen in das beste Stück
Ein belgischer Tourist wurde in Pattaya am 14. Mai erheblich verletzt, als ihm eine Thai in das beste Stück biß und dieses dabei fast abtrennte.
(...) Als seine Freundin herausfand, daß der Belgier seine Männlichkeit nicht auf sie allein beschränkte, wurde sie wütend und biß zu.

Aus der "Nation" von heute
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 14. Mai 2009, 23:11:12
@ drwkempf und Kubo

Ich werde vermutlich erst in ein paar Tagen antworten können.
Fahre in drei Stunden los Richtung Phitsanurok und Uttaradit.... muss noch packen und so.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 14. Mai 2009, 23:33:37
@Kubo
"dass eine völlig ungebildete selbständige "Unternehmerin" mit einer Pflaume mehr Geld verdient, als der gut ausgebildete Nachbar mit seinem ganzen Gemüsegeschäft."

Für diesen Spruch verleihe ich Dir einen ganz persönlichen Oscar. :)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: angkor am 15. Mai 2009, 03:23:21
dito   ;D ;D ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 15. Mai 2009, 03:35:12
Für diesen Spruch verleihe ich Dir einen ganz persönlichen Oscar. :)

Kann ich leider nicht annehmen, denn ich habe den Spruch nicht selbst erfunden.  Habe ihn von einem vermutlich schon "altersweisen" 83-jährigen , sehr vermögenden Bekannten. Von solchen ..nachweislich.. "Erfolgsmenschen" lasse ich mir besonders gern über Erfahrungen aus ihrem Leben berichten.  Man kann viel von ihnen lernen.

Das ist dann gleichzeitig ein schönes "Kontrastprogramm" zu den Ansichten und Berichten derjenigen Gutmenschen , die sich ..sogar aus ehrlichem Eigeninteresse.. ;)  stets ganz klassenkämpferisch für eine "gerechte Umverteilung" der ihnen nicht gehörenden Vermögen wohlhabender Leute einsetzen..  ;D  

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 15. Mai 2009, 03:56:41
@Kubo

Also, Klassenkämpfer bin ich auch, nur meist halt auf der bösen Seite ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 15. Mai 2009, 21:50:59
@Kubo

Also, Klassenkämpfer bin ich auch, nur meist halt auf der bösen Seite ;D

Mir genügt schon der Verteidigerposten zur Wahrung bescheidener Besitzstände.  Von denen soll möglichst wenig in den Isan abfließen, sonst werden die Thais dort zu sehr verwöhnt und unselbständig.. und verfallen vielleicht völlig dem Müßiggang,  der lt. Sprichwort "aller Laster Anfang" ist..

..und in Thailand dann ungebremst bis zum letzten Lastwagenanhänger (z.B. Familienangehörigen) durchgehen kann.. ;D



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 15. Mai 2009, 22:24:06
Mir genügt schon der Verteidigerposten zur Wahrung bescheidener Besitzstände.  Von denen soll möglichst wenig in den Isan abfließen, sonst werden die Thais dort zu sehr verwöhnt und unselbständig..

So wird das aber nix, mit dem Aufbau im Isaan. Da bleibt wirklich zu hoffen, daß mancher Farang wenigstens etwas zu den Ausbildungskosten, der im Isaan verbliebenen Kinder beisteuert, wenn er den Kindern schon die Mutter nimmt um mit ihr in D. zu leben.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 15. Mai 2009, 22:27:31
@Kubo

Also, Klassenkämpfer bin ich auch, nur meist halt auf der bösen Seite ;D

Mir genügt schon der Verteidigerposten zur Wahrung bescheidener Besitzstände. 




Nun als Verteidiger spielst Du fehlerfrei; hätte Dich aber eher als Stürmer eingeschätzt, bei deinem Angriffswillen und Durchschlagskraft. :D :D :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 15. Mai 2009, 22:53:37
Mir genügt schon der Verteidigerposten zur Wahrung bescheidener Besitzstände.  Von denen soll möglichst wenig in den Isan abfließen, sonst werden die Thais dort zu sehr verwöhnt und unselbständig..

So wird das aber nix, mit dem Aufbau im Isaan. Da bleibt wirklich zu hoffen, daß mancher Farang wenigstens etwas zu den Ausbildungskosten, der im Isaan verbliebenen Kinder beisteuert, wenn er den Kindern schon die Mutter nimmt um mit ihr in D. zu leben.

Ich denke da machst Du Dir zu viel Sorgen. Keine Lady im Isaan, lässt sich ohne entsprechendes Lösegeld nach Deutschland oder sonst wohin entführen.
Und diese Behauptung ist  sicherer als das Amen in der Kirche. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 16. Mai 2009, 09:05:09
Ob das Geld dort ankommt, wo es am sinnvollsten (Ausbildung der Kinder) eingesetzt werden sollte, bezweifle ich in vielen Fällen.





Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Eric am 16. Mai 2009, 09:19:44
Ob das Geld dort ankommt, wo es am sinnvollsten (Ausbildung der Kinder) eingesetzt werden sollte, bezweifle ich in vielen Fällen.

Das DU so ein schlechtes Bild, der dortigen Bevölkerung hast, schockiert mich nun aber...  ;D ;D ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 16. Mai 2009, 11:32:56
@Eric

Meine Aussage bezieht sich auf Thai-Mütter die ihre Kinder verlassen um mit einem Farang-Mann im Ausland zu leben und darauf vertrauen, das Geld wird einem guten Zweck (Ausbildung der Kinder) zugeführt.

Mit "Ausbildung der Kinder" meine ich nicht ausschließlich das "verwaren" der Kinder in Schulen. Ich habe es sehr selten erlebt, daß den Kindern Bücher über interesante Themen gekauft wurden, die eine geistige Entwicklung des Kindes vorantreiben, da sind auch die Farang-Männer in der Pflicht.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Lerche3 am 16. Mai 2009, 14:00:43
Hallo
Auch ich war der Meinung, dass die beste Investition eine Gute Schulausbildung ist.
Was davon übrig geblieben ist kann ich nur als eine Fehlinvestition bezeichnen.
Ich habe für 2 Mädchen und einen Jungen die Schule finanziert, für den Jungen bis zum Universitätsabschluss an der Sripatum Universität in BKK.
Der Dank dafür war, dass mich eine Schülerin bestohlen hat, den Universitätsabsolvent darf ich auch heute 3 Jahre nach seinem Abschluss noch verhalten. Die beiden Mädchen habe ich die letzten 5 Jahre nicht mehr gesehen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Waitong am 16. Mai 2009, 15:51:51
@Lerche3

Hat der Uni.-Absolvent keine Arbeit gefunden, wenn ja, warum?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Lerche3 am 16. Mai 2009, 18:43:11
@ Waitong



Weil er zu faul ist.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 16. Mai 2009, 22:49:28
Ob das Geld dort ankommt, wo es am sinnvollsten (Ausbildung der Kinder) eingesetzt werden sollte, bezweifle ich in vielen Fällen.
 

Waitong, du kannst soviel Geld bei den Isan-Kindern ankommen lassen, wie du willst, aber trotzdem wirst du in den meisten Fällen wohl oder übel feststellen müssen, daß es nur zum Fenster hinausgeworfen ist.

Lerche3  hat den Grund dafür schon klar und deutlich genannt und ich schließe mich diesen Erklärungen an, um nicht das Gleiche noch einmal schreiben zu müssen..

Mal abgesehen davon, daß es in Thailand eine einigermaßen gute Ausbildung anscheinend sowieso nicht oder nur auf sehr teueren Privatschulen gibt,  liegt ein ebenso großes Problem im ausgeprägten Desinteresse derjenigen, denen du zu einer guten Ausbildung verhelfen möchtest.  ;D

Glaub doch nicht, daß so ein Sproß einer Faulpelz-  Dynastie der nahezu überall anzutreffenden, klassischen  Sanuk und Sabai-dee-Liebhaber plötzlich aus der bequemen Art schlägt und sich anläßlich eines von dir gewährten , großzügigen Stipendiums unverzüglich zum fleißigen und strebsamen Schüler oder Studenten entwickelt.  So etwas bleibt leider nur reine Gutmenschen-Phantasie .. --C

Die Kinder und Jugendlichen des Isan sind schließlich Halbfertig-Produkte ihres Lebensumfeldes und der (meist mangelhaften, falschen  oder unzureichenden)  Erziehung , die sie dank Eltern und Staat genossen haben.  Was in denen fest gespeichert ist, kriegst du nicht so einfach wieder aus ihnen hinaus. 

Am besten kann man diese Feststellung zum besseren Verständnis für eventuell noch vorhandene "Nichtglaubenwoller" näher erläutern, wenn man auf folgende , jedem erfahrenen Farang wohlbekannte und in Bezug auf das zu ändernde "Fertigprodukt" sehr ähnliche "Prägungs"-Problematik hinweist:

Du kannst eine Barfrau wohl aus einer Bar herausholen, ..kriegst aber leider die Bar nicht mehr aus der Dame heraus.. !  ;D

Was also tun, um helfen zu können..?  Es gibt eigentlich nur eine erfolgversprechende Lösung.. Du muß den Thai-Eltern die Kinder bereits rechtzeitig im Baby-Alter wegnehmen.., vielleicht mit der Begründung, daß den armen Kindern bei weiterem Verbleib in ungeeigneten "Erzieher"-Händen jegliche Chancen genommen würden, später einmal mehr als dümmliche und manipulierte Untertanen korrupter, antidemokratischer Obrigkeiten zu werden. 

Aber das sagt sich auch leicht dahin und kann kaum verwirklicht werden.

 " Und was ist, wenn Waitong nun die Erziehung eines solchen "aus Thai-Händen" geretteten Kindes in die Hand nimmt ? " , werden mich jetzt bestimmt viele erschreckte Leser fragen..

"Tja" ,  ..werde ich jetzt schon vorab darauf antworten..,   " dann haben wir später eben einen gutmenschlichen thaistämmigen Bibelforscher mehr im Lande ; ..und wenn es ein besonders intelligentes Kind ist,  kann es sich bis zum asiatischen Papst hocharbeiten und dann die von Kubo geförderten Kinder, die im Erwachsenenalter beispielsweise auch als Ordnungshüter  (http://tbn1.google.com/images?q=tbn:9SVFXjIO4eRikM:http://www.gawker.com/assets)zur radikalen Drogendealerjagd  eingesetzt werden,  besänftigen und vor allzu übermäßiger Diensteifrigkeit warnen,  ..

..damit auch für Staatsanwälte , Richter und Gefängniswärter möglichst noch so viel zu tun bleibt, daß sie nicht überflüssig und von Entlassung bedroht werden..  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: dragon am 18. Mai 2009, 03:44:37
Will alle eure Erfahrungen nicht in Frage stellen, ist ja nicht so, als würde ich das nicht alles kennen! Aber es gibt auch Ausnahmen, finanziere einem 10 jähigen Jungen im Isaan eine Sparchschule, bei meinem letzten Besuch war er schon in der Lage, sich mit mir in Englisch zu unterhalten, lernte mit großem Eifer und viel Spaß und seine Mutter ist schwr dahinter her!

Also nicht alles über eine Kamm scheren, auch im Isaan gibt es sonne und sonne, wie überall auf der Welt!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 18. Mai 2009, 08:05:59
dragon schreibt

auch im Isaan gibt es sonne und sonne, wie überall auf der Welt!

Stimmt ! Aber hier gibt es eben mehr "sonne"

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: farang am 19. Mai 2009, 00:54:09
Zitat
auch im Isaan gibt es sonne und sonne, wie überall auf der Welt!

Ich habe meine Stiefkinder in die Schweiz geholt,mit 13 Jahre Bub und 11 Jahre Mädchen.Die kammen dann in
Intergrierungsklassen mit Balkankinder zusammen.Ich musste alle 2 Wochen zu einem Elternabend,mit Albanischen Uebersetzern
und,und.Die Lehrerin hat unsere zwei immer globt ,nicht nur wegen dem Anstand auch wegen der Ausbildung.
Mein Sohn hat die Lehre als Schreiner abgeschlosen und ist heute Moebeldesingner bei einer Deutschenfirma in BKK.
Tochter bleibt in der Schweiz.

Grüsse Walo

EDIT: Zitat richtg gestellt
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 21. Mai 2009, 19:32:42
Wer hier immer über die angebliche Dummheit und Faulheit der Isaanis (und allen anderen Nicht-Ariern) Sprüche klopft, der sollte vielleicht mal zwischen Februar und Oktober in den Isaan reisen, oder wenn der schon dort ist, einfach mal ein paar Tage auf die Klimaanlage verzichten!

Im Moment herrschen dort dank starker Bewölkung Temperaturen von knapp über 30°C. Das scheint für Laien nicht besonders heiss zu sein. Berücksichtigt man aber die meist sehr hohe Luftfeuchte und die niedrige Windgeschwindigkeit, dann kommt man auf die für uns viel relevantere "gefühlte Temperatur", die im Isaan und im Norden Thailands oft weit über 40°C oder sogar über 50°C liegt!

Wer nicht weiss, wie man die gefühlte Temperatur ausrechnet, kann die aktuellen "Real Feel" Temperaturen bei Accuweather.com zum Beispiel für Udon Thani sehen:
http://www.accuweather.com/world-forecast.asp?partner=netweather&traveler=0&locCode=ASI|TH|TH072|UDON%20THANI&metric=1 (http://www.accuweather.com/world-forecast.asp?partner=netweather&traveler=0&locCode=ASI|TH|TH072|UDON%20THANI&metric=1)

Diese "gefühlten Temperaturen" sind desshalb viel höher, weil bei sehr feuchter Luft das Schwitzen seine Funktion nicht mehr erfüllen kann.
Als Gegenbeispiel die Wüsten Nevadas: Wenn ihr dort bei Temperaturen um 45°C mit der nassen Badehose da steht, frieren Euch trotz der Hitze fast die Eier ab! Warum? Weil die Luft dort sehr trocken ist, verdampft das Wasser sehr schnell und entzieht dem Körper die sogenannte "Verdampfungswärme". Darum schwitzt Ihr, wenn Euer Körper zu überhitzen droht.

Die Leistungsfähigkeit (und Willigkeit) des menschlichen Körpers und auch seines Hirns, nehmen aber nachweislich bereits ab ca. 26°C sprunghaft ab! Thais können vielleicht durch die Gewöhnung das eine oder andere Grad mehr aushalten. Aber auch sie haben das gleiche Problem. Ihre Körpertemperatur ist die Gleiche wie unsere!

Ich möchte mal Euch sehen, wie ihr bei Temperaturen um 50°C ernsthaft nach unserem Muster Mathematik paukt - oder fleissig arbeitet! Bei diesen Temperaturen schaltet der Körper automatisch aufs lebensrettende Sparprogramm: Das "Faule" herumligen im Schatten.... Entsprechend diesen Umständen ist auch ihre Kultur aufgebaut.
(Analog auch die "faulen" Latinos im Süden Europas).

Thais, besonders solche aus den Isaan, werden in vielen Ländern (Singapore, Taiwan, Saudi Arabien.... und anscheindend auch in Kanada und Israel) als nicht nur billige, sondern besonders zähe und ausdauernde Arbeiter angeworben. Vor allem auf Baustellen in heissen Wüsten oder im Tunnelbau sind diese hier immer wieder als "faul" dargestellten  Isaanis sehr geschätzt.... weil sie eben doch tüchtig arbeiten können...wo wir schon längst zusammengebrochen wären!

@drwekampf (Post 207): Grosse Ausnahme Singapore?
Singapore ist ein Schmelztopf vieler Kulturen. Da sind viele (gebildete) Menschen aus aller Herren Länder hinzugereist (die reisen aber jetzt wegen der Krise massenhaft ab!).
Singapore ist für mich die fast ideale Verschmelzung von China, Indien, Thailand, und dem Westen.... und nebenbei sind praktisch alle Industrie- und Bankgebäude klimatisiert.

Gruss, Stefan


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 21. Mai 2009, 19:40:15
Hi Moesi,
da hast du Recht,die Hitze die macht einem schön hier zu Schafen,vom Aufstehen bis 18 Uhr im Saft.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: angkor am 21. Mai 2009, 22:02:09
Mein Senf dazu.. ich habe viel mit Isaanis zu tun. Meine 15 Mann Gang ist extrem fleißig. Alle Aufgaben und Aufträge werden pünktlich und präziese und sogar IMMER termingerecht fertig gestellt. Viele meiner Ideen werden von Ihnen noch modifiziert und zu meinem Erstaunen durch ausserordentliche Kreativität verbessert.

(http://img32.imageshack.us/img32/959/cimg0729.jpg)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 21. Mai 2009, 22:45:17
von den GoldenShowerTrees bin ich in KhonKaen und Umland
immer sehr begeistert  8)
schreiben+sprechen sich so:
rachapruek (ราชพฤกษ์), khun (คูน), dok khuen (ดอกแคน)
habe dieses Jahr 2 Stck. an der Grundstücksmauer
einpflanzen lassen (mir wars zu heiss  :D)
Auftrag wurde vom Gärtner zufriedenstellend fertiggestellt 8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 21. Mai 2009, 22:53:22
Hi Moesi,
da hast du Recht,die Hitze die macht einem schön hier zu Schafen,vom Aufstehen bis 18 Uhr im Saft.

Das ist es, was ich meine!
Und den meisten Thais scheint die Hitze nicht weniger auszumachen als uns.

Man muss vielleicht noch erwähnen, dass die Schulen in unseren "fleissigen" Heimat-Ländern ab 28 oder 30°C Hitzeferien geben. Die wissen warum: Bei Temperaturen weit über 30° ist das Hirn kaum noch aufnahmefähig.
Aber im Isaan sind die Temperaturen tagsüber ca. von Februar bis November darüber. Und Klimaanlagen gibts in den wenigsten Schulen. Wenn ja, praktisch nur im Computerraum.

@Angkor
Gratuliere zur Mannschaft. Ich höre immer wieder solche positiven Beispiele. Schade, dass man hier im Forum fast nur die andere Seite hört.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 24. Mai 2009, 08:51:14


@Angkor
Gratuliere zur Mannschaft. Ich höre immer wieder solche positiven Beispiele. Schade, dass man hier im Forum fast nur die andere Seite hört.

Gruss, Stefan

Moesi,  denk aber trotz aller Begeisterung daran, daß auf so ein extrem "positives Beispiel" , wie es Angkor bringt,  in Isan-Agentenkreisen kaum noch jemand hereinfällt..  8)

Bevor unüberlegt geklatscht wird, also erst einmal genauer nachdenken und nachfragen, von welcher unausgegorenen Art "viele" Ideen Ankors denn wohl sein müssten.., wenn es dem 15-köpfigen "Isaan-Kreativteam" tatsächlich gelingen  sollte,  diese Ideen Angkors,..

.. also die Ideen eines bereits mit allen asiatischen Wassern gewaschenen Farangkopfes durch ein "außerordentlich kreatives Modifizieren"  noch zu verbessern.. Aus welcher Quelle schöpfen diese Leute nur ihr geistiges Potential ? Alles angeboren oder Schulausbildung ?  ;D 

(http://welt.imblickpunkt.com/files/2008/07/aasd.jpg)

Schau dir doch das abgebildete "Kreativ-Team" einmal mit wachen Augen etwas genauer an und beurteile dann Angkors folgenden Satz:  "Alle Aufgaben und Aufträge werden pünktlich und präziese und sogar IMMER termingerecht fertig gestellt."

Fällt dir schon etwas auf ?  Der Verein hat ganz demonstrativ darauf verzichtet,  Armbanduhren zu tragen  weil schon die billigsten Quarzuhren Pünktlichkeit und Präzision in viel zu aufdringlicher Weise verkörpern..So etwas wollen die Isaner nicht ständig am Körper oder vor Augen haben; .. und genügsam, wie sie sind, reicht ihnen ein Blick auf den Sonnenstand, um zu erkennen, wann endlich Mittagspause und anschließend Feierabend ist. 

 "Meine 15 Mann Gang ist extrem fleißig" , schreibt Angkor , gibt aber leider nicht an, was die extrem fleißige Gang überhaupt arbeitet, was genau sie zu der bei Thais völlig unüblichen Gangart bewegt.., in welchen zeitlichen Abständen die angeblichen Anfälle von extremem Arbeitseifer auftreten und wie lange sie jeweils anhalten..

Es sind also noch viele Fragen offen.. und solange darauf keine ausreichend überzeugenden Antworten Angkors vorliegen, mußt du davon ausgehen, daß Angkors "extreme" Lobeshymnen nur als nette Agentenscherze  >: zwecks Veräppelung gewisser "extremer" Thaiversteher und Rosabrillen-Dauerträger zu verstehen sind.. ;D





Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: trongbai am 24. Mai 2009, 15:58:41
Noch mehr zahlungskräftige "Existenzgründer" einschleussen, die innovativ und geistig bewandert sind, damit noch mehr in Häuser, Autos, Lastwagen, Traktoren, Mähdrescher, Tankstellen, Resorts, Ländereien undundund mit Faranggeldern investiert werden kann.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 24. Mai 2009, 16:02:46
Noch mehr zahlungskräftige "Existenzgründer" einschleussen, die innovativ und geistig bewandert sind, damit noch mehr in Häuser, Autos, Lastwagen, Traktoren, Mähdrescher, Tankstellen, Resorts, Ländereien undundund mit Faranggeldern investiert werden kann.

Von allen sachen,die du Aufgeführt hast,ist von mir nichts dabei,und kommt auch nichts.
Ich kann mir beim besten willen,nicht vorstellen,wenn ein Farang,45 Jahre in D gearbeitet hat,und hier
solche Sachen in den Sand setzt.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 24. Mai 2009, 20:34:55
Ich kann mir beim besten willen,nicht vorstellen,wenn ein Farang,45 Jahre in D gearbeitet hat,und hier
solche Sachen in den Sand setzt.

45 Jahre Arbeit in Deutschland halten nur die allerwenigsten Leute durch.  Die meisten haben sich schon vorzeitig kaputtmalocht.. :'(

Wenn es dann endlich geklappt hat mit der Früh"verrentung" , ist es schon verständlich, wenn man sich Gedanken darüber macht, wie und wo ..und ggf. mit wem.. man den noch verbleibenden Rest des Lebens verbringen möchte.

Als nicht zu übersehendes Angebot rückt dann auch Thailand ins träumerisch verklärte Blickfeld.  Wie toll es dort ist, kann man in jedem Reiseprospekt der renommierten Veranstalter nachlesen.  Alles ist auch erheblich preisgünstiger zu haben als in TEuroland, einschließlich der Frauen,  die lt. "einschlägiger" Literatur sowieso viel besser sind als die verwöhnten Europa-Emanzen und angeblich sogar auf ältere Männer förmlich "fliegen", weil die soviel "Lebenserfahrung" haben und in Thailand besonders den reichen Alten oft mit besonderem Respekt begegnet wird.

Was liegt also näher, als in Thailand zu "investieren", wenn man seine Ersparnisse betrachtet , mit denen man in TEuro-Europa zwar keinen Blumentopf mehr gewinnen und auch keine Frau begeistern , ..aber in Thailand zwischen den armen Wilden Einheimischen in der Pampa wie ein König residieren kann ?

Wenn so ein potentieller Investor noch keine Ahnung davon hat, wie er sein Geld in den Thaisand setzen kann, macht das überhaupt nichts. Schließlich warten am Zielort garantiert schon hilfreiche Landsleute ..mit einschlägiger Insider-Erfahrung.. auf den berühmten (mindestens..) Einen, der in jedem ankommenden Flieger nach Thailand sitzt, um ihm beratend und abkassierend zur Seite zu stehen..

Viele einsame Männer haben sogar ..rein zufällig..  ;) das zusätzliche Glück, gleich schon am Tag ihrer Ankunft in Thailand die passende junge Frau fürs fröhliche Rentnerleben zu finden, wenn ihnen nicht schon vor ihrer Expedition ins LOS gute Bekannte aus Deutschland eine Thaifrau aus eigenen Familienbeständen vermittelt haben.. Die ist dank ihrer thailändischen Sprachkenntnisse  natürlich am allerbesten geeignet, als geschäftsführende Managerin ihre Interessen in Thailand im Auftrag des Farang-Investors zu vertreten.. :-) 

Was sollte denn bei diesem Einsatz der geballten Kompetenz von Farang-Beratern und Thai-Managerin noch schiefgehen können ?

Wer sich unbedingt dafür interessiert,  liest natürlich auch so einiges, was irgendwelche Miesmacher z.B. im TIP-Forum von sich geben.

Die haben aber vermutlich sowieso keine Ahnung, weil sie meist selbst noch zu wenig Geld in den Thaisand gesetzt haben und viel zu verweichlicht sind,  um z.B. Thailands Dauersauna , die einheimische Kost,  Thaifamilien und Thai-Nachbarschaft komplette 12 Monate im Jahr ertragen zu können.. ;D

Leute die nur in der schönsten, viel zu kurzen kühlen Jahreszeit zu Stippvisite nach Thailand kommen und später die während dieser Zeit gesammelten Erfahrungen und gewonnenen Ansichten in Foren herumposaunen, verunsichern doch nur potentielle Thailand-Investoren , auf welche besonders die Isaner .. nach dem tragischen Verlust ihrers Förderers Thaksin.. dringender denn je  angewiesen sind, wenn sie es zu etwas gehobenerem Lebensstandard und zu dem ..dank Farangeinheirat.. möglichen Bau der beliebten Blaudachvilla bringen wollen.. :)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 24. Mai 2009, 22:09:32
...."Alle Aufgaben und Aufträge werden pünktlich und präziese und sogar IMMER termingerecht fertig gestellt."

Fällt dir schon etwas auf ?  Der Verein hat ganz demonstrativ darauf verzichtet,  Armbanduhren zu tragen  weil schon die billigsten Quarzuhren Pünktlichkeit und Präzision in viel zu aufdringlicher Weise verkörpern..So etwas wollen die Isaner nicht ständig am Körper oder vor Augen haben; .. und genügsam, wie sie sind, reicht ihnen ein Blick auf den Sonnenstand, um zu erkennen, wann endlich Mittagspause und anschließend Feierabend ist. 

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Mobiltelefone auch die Uhrzeit anzeigen?



Ich kann mir beim besten willen,nicht vorstellen,wenn ein Farang,45 Jahre in D gearbeitet hat,und hier solche Sachen in den Sand setzt.

45 Jahre Arbeit in Deutschland halten nur die allerwenigsten Leute durch.  Die meisten haben sich schon vorzeitig kaputtmalocht.. :'(
Dabei haben es Eure Arbeiter ja wie im Paradies!
Freitag Nachmittag kann ich in Deutschen Buden gewöhnlich niemanden mehr erreichen. 38 Stundenwoche, sechs Wochen Ferien....und wenn ich nach 700km Anreise die Nacht durcharbeiten will, um die Produktion so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen, dann nimmt man mir die Arbeiter weg, weil Eure Gewerkschaften nicht zulassen, dass Ihr (ausnahmsweise!) mal über 14 Stunden arbeitet?
Von so paradiesischen Arbeitszuständen können Asiaten, aber auch Schweizer und Liechtensteiner nur Träumen! (wir haben 45 Stundenwoche, vier Wochen Ferien und kein Hahn schreit, wenn wir fast täglich über 12 Stunden arbeiten müssen!).

Und nun mal persönlich:
Warum musst Du jeden, der hier auch positive Erfahrungen gemacht hat, als "Deppen" hinstellen? Hast Du Dir schon mal überlegt, was Dich eigentlich nach Thailand treibt?
Nur weil Du alles nur schlecht siehst, muss das ja noch lange nicht jedem so gehen!
Ich will hier nicht alle (bekannten!) Probleme Schönreden. Aber es gibt hier auch Leute, die sich der Probleme bewusst sind und damit umgehen können.

Thailand gefällt mir darum so gut, weil ich kein Land kenne, wo es (gesamthaft gesehen) weniger schlecht ist. Ich war seit September fast ununterbrochen hier und gehe demnächst nur sehr ungern wieder zurück. Für mich steht fest: Ich komme wieder, sobald ich kann.

Leuten mit Deiner Einstellung rate ich aber: Bleibt doch dort, wo alles so viel "besser" (?) ist.

Gruss, Stefan

 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 24. Mai 2009, 23:54:39
Lieber Moesi,

Kommentare wie von Kubo laesst man am besten mit zwei Saetzen im Sinn vorbeiziehen:

“Jeder bekommt genau das reflektiert, was er selbst ausstrahlt.” (Peter Lauster)

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Albert Einstein)

Ich bin sicher Stefan, Du wirst im Gegensatz zu ihm noch viele gute Erfahrungen machen, ebenso wie Angkor.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 25. Mai 2009, 03:49:08



Man muss vielleicht noch erwähnen, dass die Schulen in unseren "fleissigen" Heimat-Ländern ab 28 oder 30°C Hitzeferien geben. Die wissen warum: Bei Temperaturen weit über 30° ist das Hirn kaum noch aufnahmefähig.
Aber im Isaan sind die Temperaturen tagsüber ca. von Februar bis November darüber. Und Klimaanlagen gibts in den wenigsten Schulen. Wenn ja, praktisch nur im Computerraum.

 



Super Analyse Moesi, endlich kenne ich den Grund für die geistige Unbedarftheit vieler Isaanis. ;D ;D ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 25. Mai 2009, 05:50:21

Super Analyse Moesi, endlich kenne ich den Grund für die geistige Unbedarftheit vieler Isaanis. ;D ;D ;D


So..so.. wenn das wirklich der Grund dafür ist,  werden sich manche Farang - Dauergäste in Thailand wohl ebenfalls noch keine Klimaanlage zugelegt haben.. ?    >:
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 25. Mai 2009, 05:51:26
Ist Dir schon mal aufgefallen, dass Mobiltelefone auch die Uhrzeit anzeigen?

Sicher, ebenso wie die Kirchturmuhren, aber beide hat man ..beim Arbeiten.. längst nicht so schnell vor der Nase, wie eine Armbanduhr..

Zitat
Dabei haben es Eure Arbeiter ja wie im Paradies!
Denen fehlen zu ihrem Glück nur noch die Vorzüge "eurer" bereits vom deutschen Finanzminister mit dem Einsatz von Kavallerie bedrohten und schon sehr löchrigen Steuerparadiese Schweiz und Liechtenstein.. ;)

Zitat
Freitag Nachmittag kann ich in Deutschen Buden gewöhnlich niemanden mehr erreichen. 38 Stundenwoche, sechs Wochen Ferien....und wenn ich nach 700km Anreise die Nacht durcharbeiten will, um die Produktion so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen, dann nimmt man mir die Arbeiter weg, weil Eure Gewerkschaften nicht zulassen, dass Ihr (ausnahmsweise!) mal über 14 Stunden arbeitet?

Zuviel Leistung bringen lohnt sich eben für unsere Arbeiter nicht. Die werden zu stark geschröpft und von zusätzlichen Leistungen in Form von Überstunden profitieren außer dem Fabrikbesitzer hauptsächlich die Finanzämter.

Zitat
Von so paradiesischen Arbeitszuständen können Asiaten, aber auch Schweizer und Liechtensteiner nur Träumen! (wir haben 45 Stundenwoche, vier Wochen Ferien und kein Hahn schreit, wenn wir fast täglich über 12 Stunden arbeiten müssen!).

Das liegt daran, daß ihr Geizkragen am falschen Ende spart, den Gewerkschaftsbeitrag sparen wollt und deshalb euer Organisationsgrad viel zu gering ist.  Das freut die Arbeitgeber mitsamt ihrem Arbeitgeberverband und die machen dann natürlich mit den Malochern, was sie wollen.., nach dem Motto : "Wenn´s dir bei uns nicht paßt, dann hau doch gefälligst ab.."

"Ihr" kriegt es also so, wie ihr es vierdient habt, und da wären wir schon automatisch wieder beim Thema Thailand.. Die Thais treten "euch" dort auch in den Farangarsch, wenn ihr mehr Rechte fordert, als die Thaibehörden euch zubilligen wollen.
 Da "ihr" das aber aus dem heimischen Arbeitsleben bereits so kennt,  fühlt ihr euch in Thailand sofort wie zu Hause und seid hellauf begeistert.. ;D

Zitat
Und nun mal persönlich:
Warum musst Du jeden, der hier auch positive Erfahrungen gemacht hat, als "Deppen" hinstellen?


Das ist mir noch nicht aufgefallen. Kannst du mir mal ein konkretes Beispiel dazu nennen..?  Ich stelle grundsätzlich niemanden als Deppen hin, der in Thailand positive Erfahrungen gemacht hat .  Solche Berichte lese ich sogar besonders gern, weil sie viel zu selten sind und auch einen besonders schönen Kontrast zu den viel häufigeren Katastrophenmeldungen der weniger Glücklichen bilden..

 
Zitat
Hast Du Dir schon mal überlegt, was Dich eigentlich nach Thailand treibt?

Da brauche ich nicht lange zu überlegen.  Mich treibt die Langeweile und die Kälte im Winter nach Thailand. Ich kaufe mir also in der dort klimatisch angenehmsten Jahreszeit 3 Monate Sommer und verkürze damit meinen deutschen Winter automatisch um die gleiche Zeitspanne.

Zitat
Nur weil Du alles nur schlecht siehst, muss das ja noch lange nicht jedem so gehen!

Du übertreibst jetzt etwas.. Ich sehe nicht alles schlecht, erkenne jedoch vieles (vergleichsweise) als nicht gut bis  sehr schlecht..
Das geht wirklich nicht jedem so.  Viele Dauergäste in Thailand scheinen in ihrem auf wichtigen Gebieten noch stark entwicklungsbedürftigen Exil  ziemlich merkbefreit vor sich hinzuleben und weil denen die regelmäßige Vergleichsmöglichkeit mit den besseren Lebensbedingungen in ihrer Heimat fehlt,  haben sie dann keinen richtigen Überblick mehr und sehen in Thailand alles wunschgemäß und kritiklos positiv..

Zitat
Ich will hier nicht alle (bekannten!) Probleme Schönreden. Aber es gibt hier auch Leute, die sich der Probleme bewusst sind und damit umgehen können.

Die mag es geben, denn nicht jeder hat die Schmerzgrenze auf gleichem Level..;  und wenn ein Farang erst einmal richtig geschnallt hat, in Thailand nur ein geduldeter, weitestgehend rechtloser ausländischer Geldbringer sein zu dürfen und  "damit umgehen" kann,  kann ihn nur noch das Versiegen seiner im Ausland befindlichen Geldquelle und der dann unausweichlich folgende "Arschtritt" seiner ehemaligen Gastgeber in die Heimat zurücktreiben..  ;D

Zitat
Thailand gefällt mir darum so gut, weil ich kein Land kenne, wo es (gesamthaft gesehen) weniger schlecht ist.


Dein "gesamthaft gesehener"  Eindruck ist aber nur dein ganz individueller und daher rein subjektiv..

Ich bin davon überzeugt, daß die neutrale , absolute Mehrheit deiner Schweizer ..oder Liechtensteiner.. Landsleute bei einem objektiven Ländervergleich etwas völlig anderes erkennen würden, ..nämlich,  dass Thailand insgesamt betrachtet,   "erheblich weniger gut" ist als ihr eigenes Land.. 8)

Zitat
Ich war seit September fast ununterbrochen hier und gehe demnächst nur sehr ungern wieder zurück. Für mich steht fest: Ich komme wieder, sobald ich kann.

Warum bleibst du dann nicht gleich ganz dort ? Sei doch mal ehrlich.. Du mußt schon deshalb immer wieder zurück,  weil dein tolles Thailand dich Ausländer nur ..befristet.. haben will, wenn du stets mit frischer, aus deinem Heimatland zu besorgender  Kohle dort aufkreuzt.. ;D

Zitat
Leuten mit Deiner Einstellung rate ich aber: Bleibt doch dort, wo alles so viel "besser" (?) ist.

Genau so mache ich es doch schon,  wie ich bereits erwähnt hatte.  Das empfehle ich auch anderen Leuten.  Betrachtet Thailand als interessantes Reiseland für gelegentliche oder gar regelmäßige Urlaubsaufenthalte , aber bleibt ansonsten zu Hause, also dort, wo zwar nicht alles, aber das Wichtigste viel besser ist. 

Logisch,  denn sooo viele ZuwandereInnen ( ..auch aus Thailand..) in die offensichtlich "viel besseren" europäischen Länder können sich schließlich nicht alle geirrt haben.., was bei den vergleichweise verschwindend wenigen "Expats" in Thailand , denen die Thaibehörden das finale "Wurzelschlagen" im Lande sowieso nie erlauben,  schon erheblich eher der Fall sein könnte..  ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 25. Mai 2009, 08:52:02
Kubo,

Wir kennen uns ja durch das Internet schon eine ganze Weile, und wenn du im Winter 3 Monate im Isaan bist, hab ich deine spitzen Kommentare mit denen du hier gepostete Ungereimtheiten auseinander nimmst manchmal vermisst.

Nach deinen letzten Postings kommst du mir aber fast vor wie Mai Mii. Wie dieser nur seine Meinung von der Bibel gelten laesst, und erwartet, dass alle das so sehen wie er, so meinst du, alle die nicht wie du den Isaan nur als Winterfrische ansehen, haetten ein Brett vor dem Kopf.

So kommen mir auch deine Kommentare zu dem Leben der Farang im Isaan furchtbar einseitig vor. Natuerlich stimmen viele Dinge die du hier anfuehrst, aber du solltest vielleicht auch mal anderen Farang-Isaanis zugestehen, dass sie die Dinge anders sehen als du, und sich hier auch in der heissen Jahreszeit wohl fuehlen. Es gibt naemlich, wie auch dir nicht entgangen sein duerfte, eine ganze Menge Dinge, mit denen man sich das Leben hier schoener machen kann, und ich z.B. glaube nicht dass Bill Gates mit seinen Erfolg und seinen ganzen daraus resultierenden Kohlen gluecklcher und zufriedener mit seinem Leben ist, als ich persoenlich mit meinem Leben im Isaan.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Roy am 25. Mai 2009, 11:42:09
Kubo meint: Viele Dauergäste in Thailand scheinen in ihrem auf wichtigen Gebieten noch stark entwicklungsbedürftigen Exil  ziemlich merkbefreit vor sich hinzuleben und weil denen die regelmäßige Vergleichsmöglichkeit mit den besseren Lebensbedingungen in ihrer Heimat fehlt,  haben sie dann keinen richtigen Überblick mehr und sehen in Thailand alles wunschgemäß und kritiklos positiv..

Kubo, ich habe es mir genau überlegt. Wenn es hier so bleiben würde mit der PRAKTIZIERTEN Meinungsfreiheit (die potentielle Bedrohung jedes Furzes in die falsche Richtung war schon immer vorhanden), dann ist es in der Regel nicht schlimmer als im politisch korrekten Deutschland. Das war für mich das Hauptkriterium. Nun ist der erste Diener des Staates zum Oberspitzel amtlich aufgestiegen, und es werden Spitzelkurse abgehalten. Blockwarte sind schon da und warten auf ihre Chance. Es ist alles eine Frage der Organisation. Mal sehen, wie lange die Waffen das absichern können, so dass das System perfektioniert werden kann. Dann ist es soweit...
Ansonsten beklage ich noch nicht mal den Mangel an Gesprächspartnern in der Realität... Seine persönliche Umwelt kann sich jeder Privatier seinen finanziellen und geistigen Gegebenheiten entsprechend einrichten. Ich stelle mir das Leben von Günther als Grossgrundbesitzer und Pate des Dorfes ;-)  doch gar nicht so schlecht vor. Wenn ich die Zeit und das Geld hätte, würde ich mich dort wohl auch einleben können... Wenn man genug Kohle hat und keinen Druck, welche machen zu müssen, lässt sich sogar die Mentalität der Handwerker ertragen mit der richtigen Einstellung.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 25. Mai 2009, 17:44:28
Roy,

Was soll der Spruch mit dem Grossgrundbesitzer. Du weisst doch ganz genau dass ich als Farang hier nicht einen Talang Wah besitzen kann !

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 25. Mai 2009, 19:33:24

Super Analyse Moesi, endlich kenne ich den Grund für die geistige Unbedarftheit vieler Isaanis. ;D ;D ;D


So..so.. wenn das wirklich der Grund dafür ist,  werden sich manche Farang - Dauergäste in Thailand wohl ebenfalls noch keine Klimaanlage zugelegt haben.. ?    >:

@kubo!
Du wirst doch einen satirische Inhalt von einem anderen unterscheiden können.
Diese Zeile habe ich geschrieben, weil ich Mösis Aufsatz, über die klimatischen Bedingungen und die Auswirkungen der Bewohner auf  die Intelligenz und Lernfähigkeit für abstrus halte.
Nach dieser Theorie wäre oder müsste die halbe Welt verblödet sein. Eine Aufzählung von den Ländern mit ähnlichen Bedingungen, kann ich mir wohl sparen. Die Liste
würde fast die Hälfte aller Nationen der Welt ausmachen und in den meisten von diesen Ländern kennen deren Bewohner das Resultat von
 
5 + 3 = 8

ohne ihre Finger oder eine Rechenmaschine zu gebrauchen...  ???

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 25. Mai 2009, 20:37:44
Reden ist silber....
....Schweigen ist Gold.  8)

Jedenfalls gebe ich Günther's jüngsten Postings recht, nicht ohne aber Kubo's Ausführungen gänzlich zu negativieren.  Es braucht wohl seine Zeit, unseren Kubo "richtig" zu verstehen und daraus folglich die eigenen Schlüsse zu ziehen  ;)
Die alten TIP-Hasen haben dies bestimmt auch schon gemerkt und reagieren zunehmend
eher wohlwollend denn erregt.
Unser Kubowsky setzt wohl voraus, dass seine Meinung bestimmt immer richtig ist  :-)
Auch Moesi wird dies noch merken, auch wenn Hobby-Isaanfarmer und Palmenprediger wie meine Wenigkeit dazu etwas länger brauchen.

In diesem Sinne - Chok dii !

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 25. Mai 2009, 22:31:10
Zuviel Leistung bringen lohnt sich eben für unsere Arbeiter nicht. Die werden zu stark geschröpft und von zusätzlichen Leistungen in Form von Überstunden profitieren außer dem Fabrikbesitzer hauptsächlich die Finanzämter.
Würde es sich für Dich für kaum 100 Baht pro Tag lohnen?


Das liegt daran, daß ihr Geizkragen am falschen Ende spart, den Gewerkschaftsbeitrag sparen wollt und deshalb euer Organisationsgrad viel zu gering ist.  Das freut die Arbeitgeber mitsamt ihrem Arbeitgeberverband und die machen dann natürlich mit den Malochern, was sie wollen.., nach dem Motto : "Wenn´s dir bei uns nicht paßt, dann hau doch gefälligst ab.."
Wir Schweizer und Liechtensteiner sagen eher, das liegt daran, dass wir nicht zu Faul sind. Und dass wir nicht zu Faul sind, zeigen wir auch gerne. Kaum einer, der nicht mit seiner Überzeit prahlt!
Gezwungen wird man bei uns für (regelmässige) Mehrarbeit eher selten. Die Meisten arbeiten von sich aus länger, weil sie einfach einen guten Job machen wollen.
Viele Schweizer nehmen sogar von sich aus den Laptop in den Urlaub mit, um für ihren Boss "jederzeit erreichbar" zu sein. Ich gehörte zu Denen. Solange das "von oben" ausreichend honoriert wurde, gab es auch kein Problem damit.
Doch dann kamen die "Manager".... Mit bis zu fünf "Managern" pro Ingenieur, vergeht einem irgendwann auch die grösste Arbeitswut...


Zitat
Warum musst Du jeden, der hier auch positive Erfahrungen gemacht hat, als "Deppen" hinstellen?

Das ist mir noch nicht aufgefallen. Kannst du mir mal ein konkretes Beispiel dazu nennen..?  Ich stelle grundsätzlich niemanden als Deppen hin, der in Thailand positive Erfahrungen gemacht hat
Na dann lies mal aufmerksam Deine Posts weiter oben!


Zitat
Nur weil Du alles nur schlecht siehst, muss das ja noch lange nicht jedem so gehen!
Du übertreibst jetzt etwas..
(Hoch-)Deutsch ist zugegeben nicht meine Muttersprache. Aber für mich haben Deine Posts eine etwas andere Aussage.


Die mag es geben, denn nicht jeder hat die Schmerzgrenze auf gleichem Level..;  und wenn ein Farang erst einmal richtig geschnallt hat, in Thailand nur ein geduldeter, weitestgehend rechtloser ausländischer Geldbringer sein zu dürfen und  "damit umgehen" kann,  kann ihn nur noch das Versiegen seiner im Ausland befindlichen Geldquelle und der dann unausweichlich folgende "Arschtritt" seiner ehemaligen Gastgeber in die Heimat zurücktreiben..  ;D
Ist nach Deiner Meinung jeder Farang hier nur ein Geldbringer?

Zeig mir das Land, wo man gratis leben kann. Oder wo man für sein Geld mehr bekommt als hier! Kann man in dem Land auch Nachts alleine auf der Strasse rumlaufen? Gibt es dort auch eine einigermassen ausreichende Infrastruktur?

Ich habe, ausser in Afrika, auf allen Kontinenten in unzähligen Ländern gearbeitet. Auch in vielen sogenannten "Traumdestinationen". Manchmal nur ein paar Tage. Oft aber Wochen und Monate. Jedenfalls lange genug, um die Lebensbedingungen fernab von Touristen-Klischees zu studieren. Aber ich habe kein Land gefunden, wo ich mich gesamthaft wohler fühle als Thailand.
 

Ich bin davon überzeugt, daß die neutrale , absolute Mehrheit deiner Schweizer ..oder Liechtensteiner.. Landsleute bei einem objektiven Ländervergleich etwas völlig anderes erkennen würden, ..nämlich,  dass Thailand insgesamt betrachtet,   "erheblich weniger gut" ist als ihr eigenes Land.. 8)
Zum Glück! Wär ja schlimm, wenn gleich die ganze Schweiz auswandern würde! Aber hier in Thailand leben viele Schweizer. Manche schon seit Jahrzehnten. Und fast allen die ich kenne geht es hier sehr gut.

Es steht jedem frei, in welchem Land er sich wohl fühlt. Viele bevorzugen lieber kühlere oder kalte Länder wie z.B. Kanada? Aber wer sich nach Thailand begibt, der sollte sich im Klaren sein, dass es hier auch Thais hat. Und das ist auch gut so. Wenn es hier zu und her ginge wie am Ballermann, dann müsste ich mir ein anderes Land suchen.


Zitat
Leuten mit Deiner Einstellung rate ich aber: Bleibt doch dort, wo alles so viel "besser" (?) ist.

Genau so mache ich es doch schon,  wie ich bereits erwähnt hatte.  Das empfehle ich auch anderen Leuten.  Betrachtet Thailand als interessantes Reiseland für gelegentliche oder gar regelmäßige Urlaubsaufenthalte , aber bleibt ansonsten zu Hause, also dort, wo zwar nicht alles, aber das Wichtigste viel besser ist.
Das Problem ist die Definition vom "Wichtigsten". Das sieht jeder ein wenig anders.
Ausser einem gutbezahlten Job in einem "Hightech"-Unternehmen, finde ich hier alles, was ich zum Leben brauchen würde. Für die billige Massenproduktion hier, bin ich hoffnungslos überqualifiziert.


Zitat
Ich war seit September fast ununterbrochen hier und gehe demnächst nur sehr ungern wieder zurück. Für mich steht fest: Ich komme wieder, sobald ich kann.

Warum bleibst du dann nicht gleich ganz dort ? Sei doch mal ehrlich.. Du mußt schon deshalb immer wieder zurück,  weil dein tolles Thailand dich Ausländer nur ..befristet.. haben will, wenn du stets mit frischer, aus deinem Heimatland zu besorgender  Kohle dort aufkreuzt.. ;D
Ich bin mit 43 noch zu jung, um einfach nichts zu tun. Ich hab von Anfang an meine "Auszeit" in Thailand bis "ca. Juni" begrenzt. Mein Visum würde noch bis Ende Jahr reichen und eine Verlängerung ist zur Zeit kein Problem...sogar gratis. Das Geld würde auch noch ein paar Jahre reichen. Aber das will ich mir fürs "Alter" aufheben.

Ich wollte "ab ca. Juni" hier in Asien in den Buden, wo ich schon gearbeitet habe, einen Job suchen. Aber da kam mir die Wirtschaftskrise dazwischen: Die Buden (in Thailand, China und Singapore), die noch bis letzten Herbst sehr an mir interessiert waren, streichen zur Zeit viele Projekte und stellen massenhaft Leute auf die Strasse.
Dazu kommt, dass ich wenn ich zu lange hier bleibe, Probleme mit der AHV (Alters und Hinterbliebenen Versicherung...Rentenkasse in CH/FL) bekomme oder auch mit der Arbeitslosenversicherung (falls ich auch in Europa keinen Job finde, habe ich darauf Anspruch...aber nur bis zu einer gewissen Frist...und die läuft sehr bald ab!).

Das hat also alles nichts mit den "bösen" Thais zu tun! Die Krise kommt von USA/Europa!

Und da ich nicht einer von Denen bin, die glauben, dass Pattaya ausgerechnet auf eine neue Bar wartet, gehe ich zurück nach Europa...und warte dort wortwörtlich auf "bessere Zeiten".


.., was bei den vergleichweise verschwindend wenigen "Expats" in Thailand , denen die Thaibehörden das finale "Wurzelschlagen" im Lande sowieso nie erlauben,  schon erheblich eher der Fall sein könnte..  ;)
Kann sich in D-Land, der Schweiz oder in Liechtenstein jeder einfach so niederlassen?

Die gleichen Probleme haben auch Ausländer in unserer Heimat! Ich finde es absurd, wenn wir hier die Thais aus dem Grund schlecht hinstellen, nur weil es diesmal UNS betrifft!
Sind wir denn in Deinen Augen irgendwie etwas besseres als andere Ausländer?


Diese Zeile habe ich geschrieben, weil ich Mösis Aufsatz, über die klimatischen Bedingungen und die Auswirkungen der Bewohner auf  die Intelligenz und Lernfähigkeit für abstrus halte.
Nach dieser Theorie wäre oder müsste die halbe Welt verblödet sein.
Das ist ja auch nicht der einzige Grund. Aber je heisser und feuchter das Klima, desto "fauler" erscheinen uns die Menschen dort.
Und wer das nicht begreifen will, der soll doch bitte mal bei solche Temperaturen einen anspruchsvollen Stoff studieren.

Dazu kommt, dass die Leute im Isaan innert weniger Jahren praktisch von der Steinzeit in die moderne Leistungs- und Konsumgesellschaft katapultiert wurden. Bis vor kurzem war das, was wir heute von ihnen "verlangen" (Pünktlichkeit, Rechnen, Sprachen...) noch völlig unwichtig für sie.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 01:31:16
Kubo,

Wir kennen uns ja durch das Internet schon eine ganze Weile, und wenn du im Winter 3 Monate im Isaan bist, hab ich deine spitzen Kommentare mit denen du hier gepostete Ungereimtheiten auseinander nimmst manchmal vermisst.

Im Isaan habe ich nicht so viel Zeit fürs Internet.  Das liegt unter anderem daran, daß meine dortige Thai-Verwandtschaft das Farang-Anwesen nicht in dem sauberen und gepflegten Zustand hält, in welchem ich es nach 3 Monaten Aufenthalt jedes Jahr wieder verlasse.  Eigentlich nicht der Rede wert, denn wir wissen doch schon aus dem TIP-Forum, .."die sind so..! "  ;D

Wenn ich im Isaan aufkreuze, liegt also sofort eine "Säuberungsaktion", meist noch verbunden mit irgendwelchen Reparaturen am Haus,  Dachrinnen, Abflüsse, Lampen, usw.,  an. 

Einwandfrei erhalten und ohne Thai-Gebrauchs- oder Schmutzspuren (außer dem üblichen Insektendreck , der nach 9 Monaten entfernt werden muss)  sind jedoch die exklusiven Farang-Räumlichkeiten, welche bei meiner Rückkehr nach Deutschland immer sorgfältig verschlossen werden und somit vor dem "natürlichen Eingeborenen- Vandalismus" gut geschützt sind.. ;) 

Zitat
Nach deinen letzten Postings kommst du mir aber fast vor wie Mai Mii. Wie dieser nur seine Meinung von der Bibel gelten laesst, und erwartet, dass alle das so sehen wie er, so meinst du, alle die nicht wie du den Isaan nur als Winterfrische ansehen, haetten ein Brett vor dem Kopf.

Alle nicht, aber bestimmt nicht wenige.. Das meinte jedenfalls die Schwester meiner Frau.  Die meint, daß jede Menge  kaputte Farangs,  d.h. Typ alter Säufer und Penner,  in den Isaan kämen und sich in den Dörfern ansiedelten. Die säßen den ganzen Tag nur vor oder hinter den Häusern, konsumierten ständig Bier und schauten blöd ins Wetter.. ;D

Zitat
So kommen mir auch deine Kommentare zu dem Leben der Farang im Isaan furchtbar einseitig vor.


Das wird daran liegen, daß mir in meinem oder den umliegenden Isandörfern auch immer nur die oben erwähnten Typen über den Weg gelaufen sind.  Nicht unbedingt die oben erwähnten Säufer und Penner, aber dafür ziemlich "schlichte" Typen,  die  mir irgendwie hilflos und unter dem Kommando iher resoluten Thaifrau stehend vorkamen.  Sie empfangen dabei ähnliche Streicheleinheiten, wie sie glückliche Blattläuse von den sie melkenden Ameisen empfangen..

Wenn ich z.B. in Pattaya bin, versuche ich möglichst, mit Farangs beim Einkaufen oder an der Bar ins Gespräch zu kommen, um deren Thailand-Erfahrungen mit den meinigen "abzugleichen" .

Das funktioniert häufig sehr gut und weil ich dabei oft auch die tollsten Details aus dem Leben der Farangs und ihrer Thaifamilien in Thailand "aufs Butterbrot geschmiert" bekomme (Farangs reden sich beim aufmerksam zuhörenden "Beichtvater Kubo"  ihre Sorgen und Probleme von der Seele..) ,  kann es schon vorkommen, daß meine Kommentare im Forum etwas "einseitig" klingen.. ;)

Zitat
Natuerlich stimmen viele Dinge die du hier anfuehrst, aber du solltest vielleicht auch mal anderen Farang-Isaanis zugestehen, dass sie die Dinge anders sehen als du, und sich hier auch in der heissen Jahreszeit wohl fuehlen.

Dass sich Farangs in der heißen (und schwülen) Jahreszeit in Thailand , wo sogar die Thais lieber dort weglaufen möchten (..wenn sie nur könnten..) angeblich wohler fühlen,  als ich hier in Deutschland bei unserem Frühlings- und Sommerwetter mit gemäßigten Temperaturen (jetzt noch um 19 Uhr , 25 Grad bei klarem Himmel und Sonnenschein) , kann ich leider beim besten Willen nicht glauben. Meine Frau übrigens auch nicht..und die war schließlich früher mal eine echte Thai..  ;)

 
Zitat
Es gibt naemlich, wie auch dir nicht entgangen sein duerfte, eine ganze Menge Dinge, mit denen man sich das Leben hier schoener machen kann,..


Das ist mir nicht entgangen; .. und wenn man mich jetzt mitsamt meinen Ersparnissen und meinen, ungefähr dem europäischen Teuerland-Standard entsprechenden Versorgungsbezügen zwangsweise nach Thailand deportieren würde, hätte ich bestimmt auch einige Ideen dazu, wie ich mir mein Leben dort trotz aller vorhandenen Unzulänglichkeiten ( ..Politisches Regime, Sauna-Wetter, Umweltverschmutzung, Moskitos, Infrastruktur, Straßenzustände, Krankenversorgung, Berufsverbote, Abzockgefahr, Farangpreise, Polizeiqualität u.s.w. )  erträglicher bzw. schöner machen könnte..

Zitat
..und ich z.B. glaube nicht dass Bill Gates mit seinen Erfolg und seinen ganzen daraus resultierenden Kohlen gluecklicher und zufriedener mit seinem Leben ist, als ich persoenlich mit meinem Leben im Isaan. 
Guenther

Günther, ist ja schon gut, ich erkenne dich offiziell als Sonderfall an,  weil ich auch Ausnahmen akzeptiere, welche die vielen von mir einseitig gesehenen Regelfälle bestätigen ; ..und weil ich auch nicht wissen kann, ob Bill Gates trotz Erfolg und Reichtum glücklich und zufrieden mit seinem Leben ist.  Wenn er es nicht sein sollte, wird er es im Isan aber vermutlich auch nicht und bevorzugt andere Ausweichstandorte..

Wie zufrieden jemand mit seinem Leben im Isaan sein kann, hängt stark davon ab, ob er selbst mit sich etwas anzufangen weiß, d.h. womit er sich in seiner Dauerfreizeit beschäftigt. Die sich dazu bietenden Möglichkeiten sind wiederum abhängig von der Intelligenz und den Fähigkeiten, welche dem Isaan-Dauergast innewohnen.

Bei mir reicht das Ganze eben nur für 3 Monate Isaanaufenthalt im Jahr..und entsprechend kritisch bertrachte ich daher auch die im Forum gelegentlich auftauchenden Isaan-Extrem-Lobpreisungen, z.B. den Bericht des Spaßmachers Angkor:

Zitat
Meine 15 Mann Gang ist extrem fleißig. Alle Aufgaben und Aufträge werden pünktlich und präziese und sogar IMMER termingerecht fertig gestellt. Viele meiner Ideen werden von Ihnen noch modifiziert und zu meinem Erstaunen durch ausserordentliche Kreativität verbessert.
 

Das lesen die Rosabrillen-Träger gern und nehmen den Honig sofort für bare Münze.., weil endlich mal jemand die Thais im Isaan richtig beschreibt..  --C 

Ein Personalchef würde von der Einstellung solcher "kreativ die Ideen des Chefs modifizierender" Arbeiter natürlich sofort Abstand nehmen, denn encodiert heißt das schlicht und einfach: "Diesen Arbeitern kann der Chef Anweisungen geben, soviel er möchte .. Die machen trotzdem , was und wie sie es wollen.."  ;D

Tja..und diese encodierte Personal-Beschreibung deckt sich rein zufällig wieder mit den Erfahrungen, welche ich mit meinen Isaan-Arbeitern bisher in den meisten Fällen machen mußte..Zum Glück aber nicht ganzjährig.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 01:37:17
Roy,

Was soll der Spruch mit dem Grossgrundbesitzer. Du weisst doch ganz genau dass ich als Farang hier nicht einen Talang Wah besitzen kann !

Guenther

Besitzen kannst du große Grundstücke schon ,  jedoch kannst du als Ausländer nicht Eigentümer werden. 

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 01:44:39

Super Analyse Moesi, endlich kenne ich den Grund für die geistige Unbedarftheit vieler Isaanis. ;D ;D ;D


So..so.. wenn das wirklich der Grund dafür ist,  werden sich manche Farang - Dauergäste in Thailand wohl ebenfalls noch keine Klimaanlage zugelegt haben.. ?    >:

@kubo!
Du wirst doch einen satirische Inhalt von einem anderen unterscheiden können.


Das kann ich .. und daher ist diesem Fall wahrscheinlich dir entgangen, daß mein indirekter Satire-Freistoß nicht auf dich, sondern deine Vorlage verwertend,  aufs Tor..äh.. auf die Farang-Dauergäste gezielt war.. 8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Buci am 26. Mai 2009, 02:31:57
Unser Kubowsky setzt wohl voraus, dass seine Meinung bestimmt immer richtig ist 

Das sehe ich nicht so. Die Meinung von Kubo liest man nämlich selten. Man kann aber darüber spekulieren.   ;D

- Kubo formuliert spitz. Ne! Nicht seine Meinung sondern, seine Beobachtungen. Natürlich auf seine Art und nach seinen Kriterien.
- Kubo seziert fürs Leben gerne. Das können auch wieder nur Beobachtungen sein aber am liebsten seziert er Meinungen und Behauptungen. Das Thema spielt dabei, für ihn als "Sportsmann", keine Rolle.

Damit bringt er manchmal, den einen oder anderen, zur Weissglut. Die wiederum ist für ihn das Fleisch am Knochen. Daran erfreut er sich diebisch.   >:   :D

Gelernt ist eben gelernt und wenn man seinen "Beruf" zum Hobby machen kann, um so besser. Sparring Partner findet er ja hier zur Genüge.   ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 26. Mai 2009, 02:37:49
hehe ;D
Satirefreistoss :-)
Mit Freistössen ist momentan nix
game over für Bielefeld, Kubo 8)
achso, die gibts ja gar nicht  :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 05:38:19
hehe ;D
Satirefreistoss :-)
Mit Freistössen ist momentan nix
game over für Bielefeld, Kubo 8)
achso, die gibts ja gar nicht  :D

Nix game over, die Bielefelder passen sich nur gekonnt der allgemeinen Krisenentwicklung und der Masse der Fans an.  Da steckt System drin.. Besser Könige der 2. Liga   als traurige Schlußlichter der ersten. 

Um den Thailandbezug nicht zu verlieren:  Frag zum besseren Verständnis der Bielefelder Strategien doch einfach mal die besonders begeisterten Farang-Dauergäste im Thailand, warum sie sich dort unten lt. eigenen Angaben so königlich wohl fühlen und nicht mehr in der 1. Europa-Liga mitspielen.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 06:42:31
Reden ist silber....
....Schweigen ist Gold.  8)

..sagte der Anwalt mit mahnend erhobenem Zeigefinger zum Mafia-Boß ..und plädierte anschließend vor Gericht für Freispruch des schweigenden Unschuldslammes....

Zitat
Jedenfalls gebe ich Günther's jüngsten Postings recht, nicht ohne aber Kubo's Ausführungen gänzlich zu negativieren.


Das Problem hat du diplomatisch gut gelöst, Scottie, denn bei  "gänzlichem Negativieren" meiner Ausführungen würdest du unweigerlich beim thailanderfahrenen Leserpublikum deine Glaubwürdigkeit verlieren.. ;)

Zitat
Es braucht wohl seine Zeit, unseren Kubo "richtig" zu verstehen und daraus folglich die eigenen Schlüsse zu ziehen  ;)
Die alten TIP-Hasen haben dies bestimmt auch schon gemerkt und reagieren zunehmend
eher wohlwollend denn erregt.

Meine ebenfalls wohlwollenden Ausführungen sind vorzugsweise den Richtigverstehenwollern gewidmet und das erregt  :-) , ..besser gesagt, regt die Nicht- und Falschverstehenwoller höchstens so lange auf.., bis sie später ..vielleicht aus eigener Erfahrung und gegen ihren Willen.. zu Richtigverstehenmüssern  ;) geworden sind.

Zitat
Unser Kubowsky setzt wohl voraus, dass seine Meinung bestimmt immer richtig ist  :-)
Scottie, du verwechselst mich jetzt doch wohl nicht versehentlich mit unserem deutschen Papst.. ?  ;D

Zitat
Auch Moesi wird dies noch merken, auch wenn Hobby-Isaanfarmer und Palmenprediger wie meine Wenigkeit dazu etwas länger brauchen.

Moesi ist nach eigenen Angaben erst 43 Jahre jung und eine akute Gefahr, daß er beim alters- oder krankheitsbedingten Ausschluß aus besseren Geldverdienerkreisen immer noch  ernsthaft den Status des nur befristet geduldeten und ausschließlich geldbringenden Thailand-Dauergastes anstrebt, kann ich im Moment noch nicht deutlich genug erkennen.

Bis dass der arbeitsbegeisterte Leistungsträger tatsächlich soweit ist, sich z.B. im Isaan zwischen der ganz anders  gesinnten einheimischen Bevölkerung niederlassen und sich gemeinsam mit denen die von ihm zu bezahlende Zeit vertreiben zu können, läuft noch viel Wasser den Chao Praya..oder wie der trübe Fluß heisst..hinunter .

Zitat
In diesem Sinne - Chok dii !
Das kannst du wohl laut sagen..  ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 08:29:14
Zuviel Leistung bringen lohnt sich eben für unsere Arbeiter nicht. Die werden zu stark geschröpft und von zusätzlichen Leistungen in Form von Überstunden profitieren außer dem Fabrikbesitzer hauptsächlich die Finanzämter.
Würde es sich für Dich für kaum 100 Baht pro Tag lohnen?

Die Frage verstehe ich nicht .. Wieso ..kaum 100 Baht .. für mich lohnen ?

Zitat
Wir Schweizer und Liechtensteiner sagen eher, das liegt daran, dass wir nicht zu Faul sind. Und dass wir nicht zu Faul sind, zeigen wir auch gerne. Kaum einer, der nicht mit seiner Überzeit prahlt!
Gezwungen wird man bei uns für (regelmässige) Mehrarbeit eher selten. Die Meisten arbeiten von sich aus länger, weil sie einfach einen guten Job machen wollen.

Ihr seid schon ein seltsames Völkchen.. Leider auch ein ziemlich eigenbrödlerisches und egoistisches.. >:

Anstatt mit euren "Überzeiten" zu prahlen, solltet ihr lieber auf die Worte des Herrn hören und euer Brot und euren Mantel bzw. eure Arbeit mit jenen Brüdern und Schwestern teilen, die keine haben.

Zitat
Viele Schweizer nehmen sogar von sich aus den Laptop in den Urlaub mit, um für ihren Boss "jederzeit erreichbar" zu sein. Ich gehörte zu Denen. Solange das "von oben" ausreichend honoriert wurde, gab es auch kein Problem damit.

Ja, auch "Unterboß" spielen und sich entsprechend wichtig fühlen zu dürfen, macht schon Spaß..

 
Zitat
Doch dann kamen die "Manager".... Mit bis zu fünf "Managern" pro Ingenieur, vergeht einem irgendwann auch die grösste Arbeitswut...

Verständlich, denn wenn der Oberhäuptling den Laptopträgern zu viele Eierköpfe auf den Hals hetzt,  damit sich der Verein gegenseitig arbeitsmäßig aufgeilen kann, kommt es bei den Vereinsmitgliedern sehr leicht zu Irritationen über den jeweils noch verbleibenden eigenen Stellenwert.. ;)

Zitat
(Hoch-)Deutsch ist zugegeben nicht meine Muttersprache. Aber für mich haben Deine Posts eine etwas andere Aussage.
Jeder liest sich daraus eben das zurecht, was er möchte. Ich habe darauf keinen Einfluß.., antworte aber gern auf spezielle Nachfragen, wenn jemand etwas genauer erklärt haben möchte.

Zitat
Ist nach Deiner Meinung jeder Farang hier nur ein Geldbringer?

Sollte er lt. ausdrücklichem Willen und lt. entsprechend gestalteten thailändischen Ausländergesetzen jedenfalls sein.  Das schließt natürlich nicht aus, daß sich ein paar schwarze Farang-Schafe ..bis sie gefaßt und ausgewiesen werden..anders verhalten, als es der thailändische Gesetzgeber möchte. Manche "Insider" leben bis dahin ganz gut vom Beschei..sen ihrer eigenen Landsleute.. ;D

Zitat
Zeig mir das Land, wo man gratis leben kann.


Ich will hier keine unbezahlte Deutschlandreklame für potentielle ausländische Zuwanderer machen.. ;)

Zitat
Oder wo man für sein Geld mehr bekommt als hier!
 
Kommt drauf an, um welche käuflichen Dinge es sich handelt, die du gern hzaben möchtest.   Thaifood bekommst du in Thailand viel preisgünstiger als in Deutschland. Bei europäischen Lebensmitteln, die der Europäer auch in Thailand gerne isst, greift man dir ganz kräftig in die Tasche. Selbst dann, wenn sie in Thailand von Europäern für Europäer gemacht worden sind.

Zitat
Kann man in dem Land auch Nachts alleine auf der Strasse rumlaufen? Gibt es dort auch eine einigermassen ausreichende Infrastruktur?
Na klar, komm mal probeweise als Urlauber zu uns..

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Ich habe, ausser in Afrika, auf allen Kontinenten in unzähligen Ländern gearbeitet. Auch in vielen sogenannten "Traumdestinationen". Manchmal nur ein paar Tage. Oft aber Wochen und Monate. Jedenfalls lange genug, um die Lebensbedingungen fernab von Touristen-Klischees zu studieren. Aber ich habe kein Land gefunden, wo ich mich gesamthaft wohler fühle als Thailand.
 

Du stehst also auch auf Thai-Frauen , welche dort für den extremen Wohlfühlfaktor zuständig sind..und dem Farang dabei helfen, sämtliche in Thailand reichlich vorhandenen Unzulänglichkeiten als klein und nebensächlich erscheinen zu lassen. ?  ;) 

Zitat
Wär ja schlimm, wenn gleich die ganze Schweiz auswandern würde! Aber hier in Thailand leben viele Schweizer. Manche schon seit Jahrzehnten. Und fast allen die ich kenne geht es hier sehr gut.

Das wird daran liegen, daß die (manchen = wenigen) Schweizer, die du dort kennst , ähnlich gut wie du zur Zeit noch mit "Kohle" versorgt sind und sich daher ihr Exil besser und erträglicher ausgestalten können. Die anderen, die du nicht kennst, haben ihre Wohnungen und Condos aber inzwischen schon wieder verkauft (siehe Leerstände..) oder kampflos an ihre Thaifamilien verloren und sind dann um einige kostspielige Erfahrungen reicher in die Schweiz zurückgekehrt.

Zitat
Es steht jedem frei, in welchem Land er sich wohl fühlt. Viele bevorzugen lieber kühlere oder kalte Länder wie z.B. Kanada? Aber wer sich nach Thailand begibt, der sollte sich im Klaren sein, dass es hier auch Thais hat. Und das ist auch gut so.


Ähnliche Schlußworte "..und das ist auch gut so.." :-)  kennen wir übrigens vom Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit..in einer anderen Angelegenheit, in der die Meinungen zwischen Minderheit und Mehrheit ähnlich weit auseinandergehen..

 Von denen, die sich nach Thailand begeben haben, wird natürlich jedem von Anfang an klar gewesen sein, daß "es dort auch Thais hat".  Anfangs haben sie sich vermutlich auch bestimmt nichts weiter dabei gedacht, doch später sind bestimmt viele heimkehrende Farangs zu der Auffassung gekommen, daß es eventuell sogar besser gewesen wäre, wenn es dort nicht so viele Thais gegeben hätte..; jedenfalls nicht in unmittelbarer Nachbarschaft..  ;D

Zitat
Wenn es hier zu und her ginge wie am Ballermann, dann müsste ich mir ein anderes Land suchen.

Brauchst du nicht, solange du deine schöne Schweiz hast.  In Thailand mußt du allerdings als bekennender Ballermann-Allergiker die bekannten Touristenorte meiden, denn deren Rummel würde dich sofort wieder an Mallorcas Ballermann und die dortigen Attraktionen erinnern.

Zitat
Ausser einem gutbezahlten Job in einem "Hightech"-Unternehmen, finde ich hier alles, was ich zum Leben brauchen würde. Für die billige Massenproduktion hier, bin ich hoffnungslos überqualifiziert.

Na also, das Wichtigste fehlt dir dort jetzt schon und ohne gut bezahlten Job fehlt dir die dicke Kohle,  die in Thailand die Voraussetzung für das angenehme, unbeschwerte  Leben in einem für Farangs nicht sonderlich geeigneten (..auch ausländerpolitisch gesehen..) Klima ist .
 
Zitat
Ich bin mit 43 noch zu jung, um einfach nichts zu tun. Ich hab von Anfang an meine "Auszeit" in Thailand bis "ca. Juni" begrenzt. Mein Visum würde noch bis Ende Jahr reichen und eine Verlängerung ist zur Zeit kein Problem...sogar gratis. Das Geld würde auch noch ein paar Jahre reichen. Aber das will ich mir fürs "Alter" aufheben.

Dann kannst du ja "im Alter" mal eine für dich leicht verkraftbare Probesumme in den Thaisand setzen. Aber nicht gleich alles, sonst könntest du das eventuell bald bereuen..

Zitat
Ich wollte "ab ca. Juni" hier in Asien in den Buden, wo ich schon gearbeitet habe, einen Job suchen. Aber da kam mir die Wirtschaftskrise dazwischen: Die Buden (in Thailand, China und Singapore), die noch bis letzten Herbst sehr an mir interessiert waren, streichen zur Zeit viele Projekte und stellen massenhaft Leute auf die Strasse.
Dazu kommt, dass ich wenn ich zu lange hier bleibe, Probleme mit der AHV (Alters und Hinterbliebenen Versicherung...Rentenkasse in CH/FL) bekomme oder auch mit der Arbeitslosenversicherung (falls ich auch in Europa keinen Job finde, habe ich darauf Anspruch...aber nur bis zu einer gewissen Frist...und die läuft sehr bald ab!).

Sieh zu, daß du durch irgendwelche Asien-Abenteuer nicht aus dem sicheren europäischen Sozialnetz fliegst. Wenn du von den Thais begeistert bist, lerne von denen zunächst, daß es wichtig ist, sich möglichst immer dort aufzuhalten , wo "oben" ist , also z.B. keinesfalls in rückständigen Ländern unten in Asien, sondern , sondern besser oben in der Schweiz oder noch weiter oben im Supersozialstaat (trotz Krise bis auf weiteres noch ..) Deutschland.. 8)


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 26. Mai 2009, 08:44:00
Hi es gehen gerüchte um,das ein Kubo,die Doktorarbeit macht????
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: rh am 26. Mai 2009, 10:29:47
Rein technisch gesehen, mit den vielen zwischengestreuten Zitaten, ist das wirklich eine tolle Leistung. ;D ;D ;D
rh
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 26. Mai 2009, 16:59:23

Kubo, dass nenne ich mal ein "ausführliches eingehen" auf Fragen und Beiträge anderer  :o  ;)

Kann es sein, dass dein Umgang in TH oftmals mit Personenkreisen erfolgt, die auf diese zurück greifen?

Die meisten Schweizer, nehmen zeit ihres Lebens keine Auffangbecken in Anspruch. Der Normalweg sieht doch so aus: Schule Lehre oder Studium, und danach Arbeiten. Vielleicht mal 1-2 Monate arbeitslos - was aber durch bezahlte Beiträge in die Kasse - auch völlig zurecht überbrückt wird.

Daher stelle ich einfach mal die These auf, dass Auswandern anscheinend meistens für eine Gesellschaftsschicht interessant ist, die hier geringe Einkommen erzielen, und auch eine sehr rudimentäre Ausbildung genossen haben.  Auswandern, für andere vielleicht auch ein bewusster Ausstieg aus dem "System" - bietet den betreffenden dann mehr Möglichkeiten, etwas aus ihrem begrenzten Guthaben oder Rente zu erzielen..

Jemand der in DE, CH, AT einen guten Job hat, erfolgreich agiert, einen Freundeskreis pflegt, denkt doch selten über Auswandern nach..

Daher, Kubo, sind deine Erfahrungen bzw begegnungen auch eher ernüchternd, denke ich mir  ???

Aber vielleicht weisst Du auch ein paar Geschichten zu erzählen, die die Lebensläufe eines "normalem" gutsituierten und durchschnittlich intelligenten Auswanderers (den es nach meiner These nach, dass dieser gar nicht sein Land verlässt, wiederspricht  ;D)?

WICHTIG: Damit will ich hier niemanden Angreifen. Fakt ist, dass die meisten Auswanderer sich im Ausland MEHR erhoffen, was für mich einfach heisst dass es zuhause WENIG gibt. Das ein Rentner mit einer Rente von 1000-3000 k Euro / mo - in Thailand ein besseres Leben geniessen kann, eine pflegekraft im Alter erschwinglicher ist etc, ist völlig klar. Dass hier einige auch aus anderen Beweggründen ausgewandert sind - weiss ich auch, ich denke einfach dass meine These die breite Masse der Auswanderer ganz gut trifft.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 26. Mai 2009, 18:40:09

Daher stelle ich einfach mal die These auf, dass Auswandern anscheinend meistens für eine Gesellschaftsschicht interessant ist, die hier geringe Einkommen erzielen, und auch eine sehr rudimentäre Ausbildung genossen haben.  Auswandern, für andere vielleicht auch ein bewusster Ausstieg aus dem "System" - bietet den betreffenden dann mehr Möglichkeiten, etwas aus ihrem begrenzten Guthaben oder Rente zu erzielen..

Jemand der in DE, CH, AT einen guten Job hat, erfolgreich agiert, einen Freundeskreis pflegt, denkt doch selten über Auswandern nach..


Einspruch !!!

Es gibt ne Menge gutsituierter Leute, auch mit hoher Bildung, die auswandern oder daran denken. Um die zu sehen, muss man natürlich seinen eigenen Horizont über die von ihren Holden in die Pampa Vergatterten hinaus erweitern. Mal abgesehen davon, dass Thailand kein Einwanderungsland ist, würde ich die meisten "ärm Schlucker" eher als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.  :P   
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 26. Mai 2009, 18:52:31
Hi es gehen gerüchte um,das ein Kubo,die Doktorarbeit macht????

Was nützen grosse Lexikon, Google und Wikipedia, wenn in einem Gedicht das Ganze Leben Platz finden kann?

MG
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 26. Mai 2009, 19:33:45
Schau Kubo

Im Post #249 beschreibst Du es ja ganz deutlich: Du wohnst vermutlich hinter meterhohen Mauern in einem Stück "sauberer Heimat", welches Du sorgsam vor der schmutzigen Thai-Verwandschaft verschliessen musst und Du kommt auch nur hierher, wenn die Temperatur nicht affig heiss ist und suchst in den Bierbars und Farang-Supermärkten nach Gleichgesinnten, denen Du als "Beichtvater" begegnen willst.
Du bist zwar öfters im Isaan. Aber nicht mit dem Isaan. Das Wort "Anpassung" ist für Dich ein Reizwort.

Sei mir nicht böse. Aber die Art von Farangs meide ich in Thailand so gut wie möglich. Ich begegne ihnen zum Glück auch nur selten, weil ich lieber dort bin, wo auch Thais verkehren.
Nichts für ungut. Aber Thailand ohne die Thais zu erleben, kann auf Dauer nicht gut gehen. Ich verstehe nun Deine Frustration.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 20:56:31

Es gibt ne Menge gutsituierter Leute, auch mit hoher Bildung, die auswandern oder daran denken.


Die Leute mit hoher Bildung denken vielleicht gelegentlich daran, aber die Leute mit hohem Einkommen wandern wirklich aus..
Jedoch nicht unbedingt nach Thailand, sondern die bevorzugen z.B. die Schweiz.., das Rückzugsgebiet berühmter Formel-1 -Stars wie Michael Schumacher und sogar schon die neue Heimat des 21-jährigen deutschen Schumi-Nachfolgers Sebastian Vettel..

Zitat
Um die zu sehen, muss man natürlich seinen eigenen Horizont über die von ihren Holden in die Pampa Vergatterten hinaus erweitern.


Ja, ..z.B. durch regelmäßiges Lesen der Tageszeitung oder Buchung einer Entdeckungsreise in die von Ausländern schon "teilbesetzte" Schweiz..  ;)

Nur Moesi, dem die Zuwanderung der vielen Ausländer in der Schweiz  ...wegen seiner vielen Auslandseinsätze oder wegen der seine Übersicht versperrenden hohen Berge dort..   evtl. bis jetzt total verborgen geblieben ist, fragt noch ganz verwundert:

Zitat
Kann sich in D-Land, der Schweiz oder in Liechtenstein jeder einfach so niederlassen?

Das ist nur mit einem klaren "Jein" zu beantworten..denn wenn das Geld im Kanton klingt, der Ausländer in die Schweiz reinspringt.. Eines Tages wird es aber auch dem Moesi auffallen, daß die Schweiz schon längst von armen und reichen Ausländern "teilbesetzt" ist und viele der "eingeborenen" Schweizer sich bereits darüber ärgern, daß  ihnen die bösen Ausländer die schönsten Fleckchen Erde der Schweiz vor der Nase wegschnappen.. ;D

In Thailand dagegen nützt es dem Farang noch nicht einmal etwas , wenn er eine Thaifrau geheiratet hat.  Er ist und bleibt dort lebenslang ein in Bezug auf Zuwanderung unerwünschter, jedoch regelmäßig auf seine intakte Funktion als Geldbringer kontrollierter  Fremdling, darf nicht einmal auf eigener Scholle sein kleines Häuschen bauen und wegen bestehender Berufsverbote auch nicht jeden Beruf seiner Wahl ausüben..

Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können..

Zitat
Mal abgesehen davon, dass Thailand kein Einwanderungsland ist, würde ich die meisten "ärm Schlucker" eher als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen.  :P   


So ist es und ich will mich da keinesfalls ausshließen. Bin zwar nur drei Monate weg aus TEuroland, aber diese Hobbywirtschaftsflucht im Winter führt jedes Jahr zu mehr Einsparungen an steuerbedingt überteuerten Energiekosten, als mancher Hausbesitzer mit dickster und teuerster Wärmedämmung seines Eigenheimes erreichen kann. Außerdem schaffe oder sichere ich mit dieser privaten Maßnahme die Arbeitsplätze sowohl bei Lufthansa als auch bei Thai-Airways-International.   8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 26. Mai 2009, 21:12:37
Interessant ist auch, dass die Tessiner nicht gut auf die deutschsprachigen Schweizer zu sprechen sind. Auf Deutsche schon. Mit ein bisserl prego, per favor, gracia und uno, due, tre wird man dort sofort grinsend auf Deutsch angesprochen.  ;D

Erstens sprechen die Deutsch-Schweizer einfach Deutsch im Tessin, was als Respektlosigkeit betrachtet wird und zweitens kaufen die dort die schönsten Flecken weg.

So lebt halt jeder auch mit seinem eigenen Leid im eigenen Lande.  8)

Und ja. Die Schweiz ist nicht nur ein Einwanderungsland für "Reiche". Wer lange genug hier arbeitet, dem stehen nach 8 bis 10 Jahren hier alle Türen offen. Inklusive Schweizer Pass, wenn es denn unbedingt sein muss.  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 26. Mai 2009, 21:49:58
Schau Kubo

Im Post #249 beschreibst Du es ja ganz deutlich: Du wohnst vermutlich hinter meterhohen Mauern in einem Stück "sauberer Heimat", welches Du sorgsam vor der schmutzigen Thai-Verwandschaft verschliessen musst ..

Du verbiegst da einiges, um deine "Argumente" zu schönen... .. Meine Thaiverwandtschaft ist keinesfalls schmutzig,  sondern meist sauberer als ich..  Wenn du "die" Thais  etwas besser kennen würdest, könntest du auch nachvollziehen , warum das so ist.

Ich kann es dir aber gern verraten :  Das liegt daran, daß sich die sauberen Thais nicht besonders gern schmutzig machen .. ;D

Zitat
..und Du kommt auch nur hierher, wenn die Temperatur nicht affig heiss ist

So ist es..

 
Zitat
..und suchst in den Bierbars und Farang-Supermärkten nach Gleichgesinnten, denen Du als "Beichtvater" begegnen willst.

..ziemlich verdreht von dir geschrieben. >:  Ich gehe nicht in Supermärkte und Bierbars, um dort "Gleichgesinnte" zu suchen.., sondern ich spreche, wenn ich zufällig dort bin, gern mit Landsleuten, .. egal, wie sie gesinnt sind.. ;D  Von denen erfahre ich dann häufig manche Dinge, die dir als überzeugtem Thailandfan mit Sicherheit verborgen bleiben, wenn du nicht zufällig im Forum Beiträge von mir oder anderen Leuten zu lesen bekommst, welche deine Träume vom schönsten und besten Zuwandererland der Welt etwas stören.. ;)

Zitat
Du bist zwar öfters im Isaan. Aber nicht mit dem Isaan. Das Wort "Anpassung" ist für Dich ein Reizwort.

Ich bin nicht reizbar, fühle mich höchstens " angesprochen" .  Sicher passe ich mich im Isaan an,  so weit es unbedingt notwendig ist. Esse also auch notgedrungen thailändische Lebensmittel, weil ich schließlich nicht erwarten kann, daß wegen mir im Isaan ein europäischer Supermarkt eröffnet wird. Den Thais passe ich mich soweit an, daß ich ihnen z.B. in ihrer Sprache mitteilen kann, was sie ggf. für mich tun könnten..selbstverständlich gegen ordentliche Bezahlung, denn sonst macht sowieso kein Thai die Finger für einen "reichen" Farang krumm..

Zitat
Sei mir nicht böse. Aber die Art von Farangs meide ich in Thailand so gut wie möglich. Ich begegne ihnen zum Glück auch nur selten, weil ich lieber dort bin, wo auch Thais verkehren.

Die verkehren zwar häufig, aber nur in preisgünstigen dörflichen Bordellen, genannt z.B. Karaoke-Bars, wo es mich noch nie hingezogen hat. 

Zitat
Nichts für ungut. Aber Thailand ohne die Thais zu erleben, kann auf Dauer nicht gut gehen.

Ganz "ohne" ist doch überhaupt nicht nötig und auch nicht erforderlich, wenn z.B. die räumliche Distanz zur Nachbarschaft  gewahrt bleibt.

Zitat
Ich verstehe nun Deine Frustration.

Du gibst damit schon wieder an, etwas zu verstehen, was nicht existent ist. Frustration ? Worüber denn ? Vielleicht, daß ich ich mich nicht ganzjährig in Thailand aufhalten darf ?  :o  Ich habe doch wohl schon ausreichend und "gebetsmühlenartig" genug erklärt, warum ich trotz (bzw. gerade wegen.. ;) ) meines nur 3 Monats-Aufenthaltes im Isaan-Paradies meine, die für mich optimale und dabei völlig thaibehördenkompatible "Auswander-Lösung" gefunden zu haben.  ;D


 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 26. Mai 2009, 22:39:02
Jedoch nicht unbedingt nach Thailand, sondern die bevorzugen z.B. die Schweiz.., das Rückzugsgebiet berühmter Formel-1 -Stars wie Michael Schumacher und sogar schon die neue Heimat des 21-jährigen deutschen Schumi-Nachfolgers Sebastian Vettel..
Und viele andere Eurere Stars, die in der Schweiz, oder auch in Monaco ihren Wohnsitz zumindest angemeldet haben (einige wohnen gar nicht wirklich dort).
Für die sind zwei Dinge wichtig: Die einzig legale Art der Steuerflucht (hier aber im falschen Thread) und kurze Wege zum nächsten Flughafen.

Nur Moesi, dem die Zuwanderung der vielen Ausländer in der Schweiz  ...wegen seiner vielen Auslandseinsätze oder wegen der seine Übersicht versperrenden hohen Berge dort..   evtl. bis jetzt total verborgen geblieben ist, fragt noch ganz verwundert:

Zitat
Kann sich in D-Land, der Schweiz oder in Liechtenstein jeder einfach so niederlassen?

Das ist nur mit einem klaren "Jein" zu beantworten..denn wenn das Geld im Kanton klingt, der Ausländer in die Schweiz reinspringt.. Eines Tages wird es aber auch dem Moesi auffallen, daß die Schweiz schon längst von armen und reichen Ausländern "teilbesetzt" ist und viele der "eingeborenen" Schweizer sich bereits darüber ärgern, daß  ihnen die bösen Ausländer die schönsten Fleckchen Erde der Schweiz vor der Nase wegschnappen.. ;D
Das ist schon lange eingebremst worden. Die wählerstärkste Partei der Schweiz (SVP) tut ihr Bestes, um hier einen Riegel vorzuschieben.
Übrigens: Schumacher konnte sein Schloss auch nicht da bauen, wo er eigentlich wollte. Das haben die Stimmbürger abgeschmettert.

Bisher wurden die vielen Deutschen Zuwanderer dem Volk als "Segen für die Wirtschaft" verkauft. Das ändert sich aber zur Zeit heftig: Zum einen wegen der zur Zeit steigenden Arbeitslosigkeit, zum anderen haben langsam einige Leute gemerkt, dass die Wirtschaftszahlen gar nicht so rosig angestiegen sind, wenn man die immensen Einwanderungszahlen  berücksichtig. Wenn man die einrechnet, dann gings mit unserer Wirtschaft bachab, seit die Grenzen geöffnet wurden.... (Siehe Boulevard-Blätter wie "BLICK"...die werden das sicher in den nächsten Monaten noch gross zur Diskussion bringen)

In Thailand dagegen nützt es dem Farang noch nicht einmal etwas , wenn er eine Thaifrau geheiratet hat.  Er ist und bleibt dort lebenslang ein in Bezug auf Zuwanderung unerwünschter, jedoch regelmäßig auf seine intakte Funktion als Geldbringer kontrollierter  Fremdling, darf nicht einmal auf eigener Scholle sein kleines Häuschen bauen und wegen bestehender Berufsverbote auch nicht jeden Beruf seiner Wahl ausüben..
Nur in Thailand??
Als ich mein Visum in einem Konsulat in Österreich verlängerte, kam grad ein völlig verzweifelter Österreicher herein: Er hat seinen Job verloren und deshalb wurde seine Ehefrau ausgewiesen!! Er kann nicht mehr für sie aufkommen, also muss sie offensichtlich raus !?!
Das Thai-Konsulat konnte aber hier auch nicht helfen.

(Die sagten, er sei verheiratet. Kann es aber nicht mit 100%-iger Sicherheit bestätigen)


@ Kubo: Zum Thema überqualifiziert (ein paar Posts vorher)
Mein "hoffnungslos überqualifiziert" bezog sich nicht auf das Einkommen, sonder auf die Art der Arbeit: Ich habe keine Lust wie ein Mond-Schlumpf verkleidet 12 Stunden am Tag im Reinraum zu stehen und darauf zu warten, dass die vollautomatischen Maschinen irgendwann mal einen Fehler machen. Das ist mir als Service- und Entwicklungsingenieur viel zu langweilig. DAS meine ich mit überqualifiziert. Andere Positiionen sind in Thailand sehr selten, weil hier fast nur Massenproduktion stattfindet.
Ich hoffe Du verstehst den Unterschied.

Gut geschulte Thai-Ingenieure kassieren in diesen Betrieben angeblich um 35'000 Baht im Monat. Könnte mir sogar vorstellen, dass ich mit ein wenig mehr auskommen könnte, wenn es mir nur darum geht, hier zu bleiben. Hab das schon mit einigen Buden ausdiskutiert. Aber die Langeweile macht mir Kopfzerbrechen.

Das was ich hier "Verdreht" haben soll:
Ich nehme dazu Stellung, wie Du es rüber bringst. Wenn ich hier alles falsch verstanden haben soll, dann musst Du Dich besser ausdrücken.

Ja, ich weiss in welchem Dreck die Isaanis leben. Ich habe viele Wochen in Ihren Hütten verbracht. Aber den meisten ist der Unterschied zu einem Farang-Haus durchaus bewusst. Und Putzen können sie auch. Nicht alle, ich weiss.

Nein, ich meine nicht (nur) die Karaoke Bars. Sondern die ganz normalen Dorf-Kneippen. Dort findest Du auch viele von den Farangs, die immer noch gerne im Isaan leben.
Sag mir mal, in welchere Gegend Du "wohnst". Vielleicht kann ich Dir welche nennen. Vielleicht besuche ich Dich auch einmal. Bin normalerweise mehrmals im Jahr dort. Meist im Grossraum Udon Thani, aber auch Khon Kaen, Nakhon Ratchasima, Nong Kai und eher selten Surin.
Besuche dort immer einige Thais, aber je nach Ortschaft auch Farangs, die ich dort kenne. Wann ich das nächste Mal komme, weiss nur der Job-Markt. Denke aber spätestens über Weihnachten.

Interessant ist auch, dass die Tessiner nicht gut auf die deutschsprachigen Schweizer zu sprechen sind. Auf Deutsche schon. Mit ein bisserl prego, per favor, gracia und uno, due, tre wird man dort sofort grinsend auf Deutsch angesprochen.  ;D
Also zu mir sind sie immer freundlich. Vielleicht weil ich auch ein paar Brocken Italiano kann.

Dass sie die Deutschschweiz nicht mögen, hat in erster Linie politische Gründe: Sie sehen sich als Minderheit und werden bei Wahlen regelmässig von uns überstimmt. Sowas wie der "Röschtigraben" halt.

Gruss, Stefan

EDIT: Moesi, kannst du das mal Zitatmässig auf die Reihe bringen? Da blickt ja keiner mehr durch. Das eine Zitat z.B. ist nicht von mir, etc. etc.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 26. Mai 2009, 22:45:24
Interessant ist auch, dass die Tessiner nicht gut auf die deutschsprachigen Schweizer zu sprechen sind. Auf Deutsche schon. Mit ein bisserl prego, per favor, gracia und uno, due, tre wird man dort sofort grinsend auf Deutsch angesprochen.  ;D

Erstens sprechen die Deutsch-Schweizer einfach Deutsch im Tessin, was als Respektlosigkeit betrachtet wird und zweitens kaufen die dort die schönsten Flecken weg.

So lebt halt jeder auch mit seinem eigenen Leid im eigenen Lande.  8)


Nun, als Thailand Kenner schätze ich Dich - aber als Experte für die Schweiz... ???

Seit meinen Jugendzeiten reise ich jedes Jahr einige male in den Tessin, meist für einige Tage,
aber auch für Ferien. Nie wurde ich mit deinen oben erwähnten Problemen konfrontiert! Viele
Tessiner zähle ich zu meinen Freunden. Beim HC Ambri, einem Eishockey Club der obersten Liga, bin
ich immer noch in einem Donatoren-Club und bis zu meiner Thailandzeit war ich immer im Besitzt einer Jahreskarte.
Übrigens hat Ambri rund 500 Einwohner und bis zu 7000 Zuschauer, die meisten aus der Deutschschweiz :)!

Dass die meisten Schweizer schlecht Italienisch sprechen hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun sondern liegt am Schulsystem. In der Deutschweiz war und ist
Italienisch kein Pflichtfach, jedoch Französisch. Während im Tessin Deutsch Pflichtfach ist. So liegt es nahe, dass
die meisten sich mit Deutsch durch wursteln. Aber; prego, per favor, gracia und uno, due, tre sprechen die meisten
Schweizer auch :).

Dass Deutschschweizer im Tessin Grundstücke kaufen ist richtig. Aber jemand muss sie ja kaufen und dass Geld fliesst damit
in den Tessin und kann anderweitig in die Wirtschaft investiert werden.
Das Hauptproblem im Tessin sind die vielen tausend italienischen Grenzgänger, die zu minderst Löhnen arbeiten und die Tessiner Fachkräfte
zwingen in der Deutschschweiz Arbeit zu suchen.



 

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 26. Mai 2009, 23:05:56
@Bankal01,

sie werden das gerade dir auf die Nase binden. Träum weiter.  ;D

Natürlich kann ein Deutsch-Schweizer auch ein gutes Verhältnis mit den Tessinern haben. Aber du als Schwalbe machst noch lange keinen Sommer.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 26. Mai 2009, 23:20:19
@Bankal01,

sie werden das gerade dir auf die Nase binden. Träum weiter.  ;D

Natürlich kann ein Deutsch-Schweizer auch ein gutes Verhältnis mit den Tessinern haben. Aber du als Schwalbe machst noch lange keinen Sommer.

Ja, ja und demnächst wirst mir weismachen dass der Schnee schwarz ist :).
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 27. Mai 2009, 01:25:41
[...]
Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können..
[...]
So ist es und ich will mich da keinesfalls ausshließen. Bin zwar nur drei Monate weg aus TEuroland, aber diese Hobbywirtschaftsflucht im Winter führt jedes Jahr zu mehr Einsparungen an steuerbedingt überteuerten Energiekosten, als mancher Hausbesitzer mit dickster und teuerster Wärmedämmung seines Eigenheimes erreichen kann. Außerdem schaffe oder sichere ich mit dieser privaten Maßnahme die Arbeitsplätze sowohl bei Lufthansa als auch bei Thai-Airways-International.   8)

Irgendwie wiedersprichst Du dir da selber.. Es gibt doch einige gute gründe, um nach TH auszuwandern, und nicht nur die von dir gelebte Wirtschaftsflüchtling-Taktik der überwinterung.. Wenn Du wirklich so denken würdest, wärst Du nicht dort, auch nicht "nur" im Winter - denn dass ist schonmal verdammt viel Zeit   :-)

In TH kann man eine gute Zeit haben.. Ist es hier Pflicht, sich eine Thai zu angeln, und sich mit deren Familien einzulassen (was offensichtlich des öfteren schiefgeht)??

Dass es so oft schiefgeht, führe ich insbesondere auch auf meine These der bildungsärmeren Wirtschaftsflüchtlinge zurück, und der in der Heimat etwas angescheiterten Aussteigern. Den genannten fällt es insbesondere auch in der Heimat schwer, eine stabile Partnerschaft aufzubauen.
Als dritte riege spielen sicher auch noch die Kategorie der Rentner mit rein, die sich einen schönen knackigen und jungen Lebensabend leisten wollen, und dafür dann auch den Preis bezahlen. Hei, mit 60+ haben wir alle unsere Kanten abbekommen, und haben es im allgemeinen mit neuen Umgebungen und Partnerschaften nicht so entspannt. Dann weiss man was man will.  Das eine junge Thai sich völlig umkrempelt, und sich da einpressen lässt - sorry, das kostet. Auch hier: eine tolerante Lebenshaltung, oft durch etas Bildung beflügelt, verspricht auch hier mehr Erfolg.

Worauf ich hinaus will: Ich könnte mir durchaus vorstellen, einen Lebensabschnitt mit meiner Partnerin / Frau in TH zu verbringen. Oder als Single / Witwer eine gute Zeit in TH zu haben. Da braucht man keine rosa brille - Meer, Strand, Sonne.. Feines Essen, eine erschwingliche Umgebung.. LOS - freundliche und fröhliche Menschen überall.

Massagen, Pflegepersonal, Haushaltshilfen - alles erschwinglich und entspannt...

DAS ist nahe der perfektion eines relaxten Lebens..

Das ist keine rosa brille, das deckt einfach vieles der Wünsche ab, die Mann und Frau in Europa sich als traumhaft vorstellen.

Logisch ist das Leben einfacher, entspannter, nicht alles so durchorganisiert und rechtlich abgedeckt wie in zentr. Europa - aber wer braucht das schon wirklich. Manchmal zahlt Farang einen höheren Preis - so what.. In der Schweiz, Engadin, zahlt sogar auch der schweizerische Flachland-Tourist die hohe Erholungsgebiets Taxe (zumindest war das so als ich mal in Scuol war, vor jahrzenten) - kratzt auch keinen.

Wer so an Thailand herangeht, und keine partnerschaftlichen ambitionen pflegt, diese vielleicht sogar einfach mitnimmt  - und sich seiner Hobbys durchs Arbeiterleben gerettet hat, hats zuhause in europa schön, und in Thailand erst recht..

Phuketfan

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bangna am 27. Mai 2009, 02:18:20
Die Frage muss mit "nicht" beantwortet werden!

Die wollen keine HILFE.
Immer diese SOZI fragen!

Die Frage sollte lauten "wie kann ich mir selber helfen", damit ich mir in zukunft keine solchen Fragen mehr stellen muss!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 27. Mai 2009, 02:40:22
ein Zitat-und Argumetationsfeuerwerk erster Güte  :D
Könnte zu einer neuen Rubrik werden:
 "Kubos Advokatenstube"
 :D

darauf einen Verpoorten ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 27. Mai 2009, 02:53:22
@Phuketfan:
Du sprichst mir aus dem Herzen  8)

@Bangna:
In etwa hast Du recht. Die "Hilfe", die wir uns vorstellen, um denen ein Leben nach unseren "Normen" zu ermöglichen, kommt bei denen nicht immer gut an. WOLLEN die überhaupt so leben, wie wir?

Trotzdem kann man das nicht generell so sagen.
Es gibt immer und überall Möglichkeiten, wo man ein wenig helfen könnte.
Nicht nur im Isaan oder in Thailand.

Aber Dein Schlussatz trifft voll ins Schwarze:
Viele von den "Problemen", die hier dem Isaan immer wieder nachgesagt werden, sind viel mehr die Probleme, der im Isaan lebenden Farangs und stören die Einheimischen eigentlich gar nicht!
Um so weniger ist es verwunderlich, dass sie nichts dagegen unternehmen.

Wenn man denen wirklich helfen wollte, dann müsste man ihnen gut bezahlte Arbeitsplätze im Isaan schaffen. Aber das sagt sich so leicht: Da müssen wir zuerst vor der eigenen Haustüre wischen: Die Zahl der Arbeitslosen in unseren Ländern steigt gerade bedenklich...
Haben wir bald einen Isaan in Zentral-Europa?

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 27. Mai 2009, 04:08:01
Ich will niemanden nerven - aber können wir noch einmal versuchen, auf die Eingangsfrage zurückzukehren?
Ich habe viele Argumente gelesen, viele davon waren - wenigstens für mich - recht aufschlussreich, dafür möchte ich mich hier schon einmal bedanken.
Heute bin ich trotzdem nicht klüger als zuvor.
Wollen sich die Thais überhaupt helfen lassen, und wenn, in welche Richtung soll die Hilfe sie führen, welchen "Preis" wollen sie für eine Hilfe zahlen? Wollen wirklich mehr als nur einzelne Thais wirklich ihren (von unds oft wenig geschätzten) Lebensstil verändern?
Sind wir unter gegebenen Umständen nicht nur dummes mühelos melkbares Hornvieh, von den Thais eher verachtetes als wertgeschätztes Hornvieh?
Ist es nicht viel sinnvoller, sich im gegebenen Umfeld so behaglich wie nur möglich einzurichten?
Muss man sich denn wirklich mit einer Thai-Lebensgefährtin belasten?
Im Gegensatz zu anderen Autoren bin ich nicht der Meinung, dass nur einkommensschwache Europäer ein Interesse daran haben, sich längere Zeit in Thailand aufzuhalten, auch wohlsituierte Mitteleuropäer denekn durchaus darüber nach, wie sie der "kühlen" Athmosphäre  in Mitteleuropa wenigstens größere Teile des Jahres entfliehen können. (Angenehme "Nebeneffekte" will ich an dieser Stelle nicht erneut anführen.)
Wer durch das Isaan reist, der entdeckt mühelos viele schöne Plätzchen, die auch zu längerem Verweilen einladen. Er lernt sicherlich auch einige Menschen kennen, die ein näheres Kennenlernen wert sind, zum Beispiel auch eine ganze Reihe von euch!!!
ganz klar, wenn man hier länger lebt, stellt sich die Frage, ob und wie man den Menschen hier helfen kann, ihre Lebensumstände zu verbessern. Meiner Meinund nach wird es eine generelle Hilfe gar nicht geben können, bei Ausnahmen, die die Regel bestätigen, kann amn durchaus eine Ausnahme machen.
Eine Gegenfrage: Wie viele von uns wären bereit, sich "helfen" zu lassen, wenn damit eine wesentliche Veränderung der gewohnten Lebensumstände Bedingung wäre?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 05:45:23
[...]
Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können..
[...]
So ist es und ich will mich da keinesfalls ausshließen. Bin zwar nur drei Monate weg aus TEuroland, aber diese Hobbywirtschaftsflucht im Winter führt jedes Jahr zu mehr Einsparungen an steuerbedingt überteuerten Energiekosten, als mancher Hausbesitzer mit dickster und teuerster Wärmedämmung seines Eigenheimes erreichen kann. Außerdem schaffe oder sichere ich mit dieser privaten Maßnahme die Arbeitsplätze sowohl bei Lufthansa als auch bei Thai-Airways-International.   8)

Irgendwie wiedersprichst Du dir da selber.. Es gibt doch einige gute gründe, um nach TH auszuwandern, und nicht nur die von dir gelebte Wirtschaftsflüchtling-Taktik der überwinterung.. Wenn Du wirklich so denken würdest, wärst Du nicht dort, auch nicht "nur" im Winter - denn dass ist schonmal verdammt viel Zeit   :-)

Schade, daß du nur von "einigen" guten Gründen , nach Thailand auszuwandern , schreibst;
.. und obwohl sich "einige" schon eher nach "wenige"  oder "kaum welche"  ;) anhört, führst du vorsichtshalber keinen einzigen  davon auf.

Macht aber nichts, denn ich kann darauf auch ganz einfach antworten, daß Thailand nachweislich das absolute Gegenteil eines Einwanderungslandes ist und daß es daher nicht nur einige, sondern sogar sehr viele gute Gründe gibt,  sich das Auswandern nach Thailand aus dem Kopf zu schlagen und lieber zu Hause zu bleiben.. ;D

Wenn ich mich nun spaßeshalber als Hobbywirtschaftsflüchtling wegen dreimonatiger Energiekostenersparnis im Winter bezeichnet habe, ändert das natürlich überhaupt nichts an meiner bereits bekannten Einstellung zu einer Übersiedlung nach Thailand.  Ein schöner Winterurlaub zu der für Farangs besten Jahreszeit ist alles andere als eine echte , bzw. die in Thailand praktisch nur mögliche "versuchte Auswanderung" .

Glaub mir einfach, daß ich die 3 Monate Aufenthalt in TH als ausreichend ansehe.  Man freut sich,  anschließend wieder nach Deutschland zurückfliegen und wenn man im Dezember bei sinkenden Temperaturen zu Hause kalte Füße kriegt,  kauft man sich eben wieder eine ausreichende Portion Sommer in Thailand..

Der fürsorgliche Thai-Gesetzgeber weiß auch ganz genau, wie lange Thailand einem durchschnittlich belastbaren Farang ohne Unterbrechung zuzumuten ist und hat darum ganz konsequent die Aufenthaltsdauer für Einreisende mit Non- Immi-Visa auf 90 Tage begrenzt..  :-)

 
Zitat
In TH kann man eine gute Zeit haben.. Ist es hier Pflicht, sich eine Thai zu angeln, und sich mit deren Familien einzulassen (was offensichtlich des öfteren schiefgeht)??


Das ist absolut keine Pflicht und auch überhaupt nicht notwendig, wenn man lediglich eine gute Zeit haben will.  Ein einigermaßen vernünftiger Mensch würde sich auch nicht gleich eine teure Kuh kaufen, wenn er nur mal ein paar Gläser Milch trinken möchte.. 8)

Zitat
Dass es so oft schiefgeht, führe ich insbesondere auch auf meine These der bildungsärmeren Wirtschaftsflüchtlinge zurück, und der in der Heimat etwas angescheiterten Aussteigern. Den genannten fällt es insbesondere auch in der Heimat schwer, eine stabile Partnerschaft aufzubauen.


"Etwas gescheitert" gehört bei uns in Krisenzeiten schon zum guten Ton, wenn man nicht abseits stehen möchte..
Trotzdem ist es schwer, bei uns in Europa eine stabile Partnerschaft aufzubauen, wenn die Einnahmen instabil sind oder werden. Es liegt zusätzlich auch daran, daß die Europa-Frauen genau wissen, daß selbst der Scheidungsrichter einem völlig gescheiterten und daher "nackten" Mann nichts mehr aus der Tasche ziehen kann.  Die meisten Thaifrauen dagegen halten schon jeden Farang für reich und daher begehrenswert, der sich das Rückflügticket Europa-BKK-Europa leisten kann.

Zitat
Worauf ich hinaus will: Ich könnte mir durchaus vorstellen, einen Lebensabschnitt mit meiner Partnerin / Frau in TH zu verbringen. Oder als Single / Witwer eine gute Zeit in TH zu haben.

Wenn der probeweise Abschnitt nicht gleich zu lang ist..  ;) Geh erst einmal für ein Jahr nach Thailand  und wenn du das gut überstanden hast und die Partnerin und noch Geld genug vorhanden ist, kannst du noch länger bleiben.

 
Zitat
Da braucht man keine rosa brille - Meer, Strand, Sonne.. Feines Essen, eine erschwingliche Umgebung.. LOS - freundliche und fröhliche Menschen überall.

Na na. , nur nicht gleich so euphorisch.. Das "feine Essen" in Thailand ist schon mal reine Geschmackssache, aber im Forum findest du bestimmt genug "Expats" aus abgelegenen Gegenden ,  mit denen du später ausgiebig diskutieren kannst, wie und wo du am besten an Brot , Wurst oder sonstige vernünftigen und farangverträglichen Lebensmittel herankommst.. ;D  Die von dir erwähnten freundlichen und fröhlichen Menschen werden übrigens schnell Mangelware, wenn du denen nicht genug Kohle rüberschaufelst..

Zitat
Das ist keine rosa brille, das deckt einfach vieles der Wünsche ab, die Mann und Frau in Europa sich als traumhaft vorstellen.

Schade eigentlich, daß nur Vorstellungen die Wünsche abdecken, wie die Rosabrille die Augen des auch am Tage Träumenden.   Mit der Erfüllung der Wünsche klappt es aber meist nicht so wie erträumt, was vermutlich an irgendwelchen, durch die Rosabrille nicht deutlich genug erkennbaren Deckungslücken liegen könnte.. ;D

Zitat
Logisch ist das Leben einfacher, entspannter, nicht alles so durchorganisiert und rechtlich abgedeckt wie in zentr. Europa - aber wer braucht das schon wirklich.

..sagte die Kuh, als sie sich leichtsinnig aufs Glatteis begab, ..aber zum Glück hing sie trotzdem noch fest an der Sicherheitsleine des von ihr nicht geliebten Europa- Bauern, der sie im Notfall trotzdem aus dem Wasser ziehen würde.. ;)

 
Zitat
Manchmal zahlt Farang einen höheren Preis - so what..

Ja, ..das nennt man in Thailand dann  "Farangpreis" ..

Zitat
Wer so an Thailand herangeht, und keine partnerschaftlichen ambitionen pflegt, diese vielleicht sogar einfach mitnimmt  - und sich seiner Hobbys durchs Arbeiterleben gerettet hat, hats zuhause in europa schön, und in Thailand erst recht..


Auch solche Frohnaturen kommen in Thailand voraussichtlich im Laufe der Zeit in Schwierigkeiten.  In europäischen Krisenzeiten könnte der unbedingt erforderliche Devisennachschub in Richtung Thailand  ins Stocken geraten.

Selbst wenn die Bezüge aus der Heimat gleich bleiben,  sinkt die Kaufkraft durch den künstlich auf "stark" getrimmten Baht und die jährliche Inflationsrate.  Die einst "reichen" Rentner sitzen dann wegen der ständigen "Nullrunden" und wegen der noch zu erwartenden trickreichen Rentenkürzungen bald auf dem Trockenen,..

..doch dann haben die notgedrungen plötzlich zu Kiniaus mutierenden "Big Bosse" aus Europa wenigstens Gelegenheit, ihre Thai-Gastgeber noch erheblich besser kennenzulernen, als zuvor.. 8)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 27. Mai 2009, 06:21:10
@drwkempf: Was verstehst Du unter "Helfen lassen"?

Wenn Du ihnen die Möglichheit gibst, all die angenehmen Dinge aus der Werbung zu kaufen, dann lassen sie sich sicher gerne helfen! Allerdings nur, wenn sie ihr Leben nicht auf völlig unangenehme Weise verändern müssen und nie mehr das gefürchtete "Tschep Tong" (Bauchweh, z.B. durch Hunger) droht. Denn wenn das wieder droht, dann verkaufen sie eh wieder eins nach dem anderen!

Normalerweise können sie sich die Dinge höchstens durch den Verkauf von Grundstücken oder durch die Aufnahme von Krediten leisten. Denn selbst wenn sie Arbeit finden, ist der Lohn viel zu tief, um sich all diese teuren Sachen leisten zu können.

Wenn man also irgendwie helfen wollte, dann müsste man Arbeitsplätze mit einem einigermassen guten Einkommen schaffen. Natürlich gehört da auch eine gewisse Bildung dazu.
Wenn die meisten Leute nicht mehr aus Wirtschaftlichen Überlegungen schon mit 15 die Schule abbrechen müssten, wäre da schon viel geholfen.
Wenn man sieht, wieviele ab dem Alter schon in Thailands Rotlichtbezirke stürmen, dann wäre auch hier viel Potential zu helfen. Doch die Farangs (und Thais!) wollen "Frischfleisch"! Und solange dieser Markt floriert, wird sich hier wenig ändern.
Diese Leute kommen einige Jahre später als arbeitsunfähige Berufsalkoholiker in den Isaan zurück und belasten zusätzlich das kränkelnde Wirtschaftssystem ihrer armen Familien.

Zu den Eheproblemen kann ich nicht viel sagen: Bin bisher gottseidank von der "I only Love you"-Problematik ziemlich verschont geblieben.
Aber viele vergessen offenbar, dass auch zuhause Scheidungen fast immer zu Lasten des Mannes gehen. Zwar ist es hier unbestritten einfacher, eine heiratswillige Partnerin zu finden. Doch ein langfristiges gutes Zusammenleben scheint mir hier wegen der völlig gegensätzlichen Kulturen ungleich schwieriger.
Wenn die eine Seite von Anfang an nur denkt, dass die andere Seite "zu dumm" und "unfähig" ist, dann kann das nicht lange gut gehen. Denn in einer Ehe müssen sich BEIDE aufeinander anpassen können. Sonst gehts nicht lange gut. Auch nicht mit Geld.

Eine als Gesprächspartnerin immer wieder sehr interessante ältere Thai-Frau, die übrigens christlichen Glaubens ist, hat mir zu dem Thema mit den "ATM-Ehemännern" mal gesagt "Because Farang Show-OFF their Money"
Das will soviel heissen wie: Der Farang wird nur zur Geld-Kuh, weil er zuviel mit dem Geld wedelt. Aber welchter Farang findet eine Thai-Frau, wenn er nicht mit dem Geld lockt? Wenn er aber eine Frau nur wegen des Geldes kriegt: Warum kann er sich danach beklagen, dass "sie"  Geld will?
Fragen über Fragen! Doch die Antwort kann ICH nicht geben. Es muss jeder in seinem persönlichen Fall selbst herausfinden, wieviel an seiner Beziehung echte Liebe ist (die gibts tatsächlich! Manchmal) und wieviel halt doch nur wegen seinem Geld zustande gekommen ist.
Ich bin nicht grundsätzlich gegen solche Ehen. Den einzigen Rat, den ich hier geben will, ist eine möglichst lange "Probezeit" auszuleben und sich dann immer wieder die Frage zu stellen, ob man sich unter den gegebenen Umständen wirklich langfristig binden will - oder besser: ob man das wirklich kann!

Der Isaan jenseits der Farangs lebt nach wie vor in ziemlichem "Elend". Doch das ist nur in materieller Hinsicht so. Die meisten Leute, die ich dort kennengelernt habe, sind trotz ihrer Armut voller Lebensfreude und haben ihr Lächeln noch nicht verloren. Brauchen die wirklich die Art "Hilfe", die wir ihnen geben wollen? Macht sie unser Geld alleine (langfristig) wirklich glücklicher?

Wow, 06:19 Uhr, es wird schon hell draussen...!

Gruss Stefan

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 07:20:11
Wollen sich die Thais überhaupt helfen lassen, und wenn, in welche Richtung soll die Hilfe sie führen, welchen "Preis" wollen sie für eine Hilfe zahlen?

Die wollen sich bestimmt sehr gern helfen lassen, wobei sich die Hilfe nach ihrer Wunschvorstellung vorzugsweise auf das Finanzielle konzentrieren sollte.  Die gebotenen Hilfen sollen aber keinesfalls an Bedingungen geknüpft sein . Über die Verwendung der finanziellen Zuwendungen möchten die Thais (.."die Freien") nämlich selbst entscheiden können . Der Farang würde sowieso nicht kapieren,  wie z.B. die Isaaner die Fördergelder "anlegen".  ;D

Zitat
Wollen wirklich mehr als nur einzelne Thais wirklich ihren (von unds oft wenig geschätzten) Lebensstil verändern?
Nein,  "die sind so"  wie sie sind ..sh. auch entsprechenden Thread im Forum.
 
Zitat
Sind wir unter gegebenen Umständen nicht nur dummes mühelos melkbares Hornvieh, von den Thais eher verachtetes als wertgeschätztes Hornvieh?

Die Wertschätzung ist dem großzügigen Geber auf jeden Fall sicher. Die Thais verachten ihn auch nicht, sondern haben eine spezielle Vorstellung von Farangs : "Farangs sind zwar etwas seltsam und evtl. auch dumm, aber auf  jeden Fall reich. "

Zitat
Muss man sich denn wirklich mit einer Thai-Lebensgefährtin belasten?

Wenn man genug Zeit und Geld hat, ist es höchstens anfangs eine gewisse Belastung, bis sich die Frau in Deutschland eingelebt hat. Ohne genügend Zeitaufwand wird das nichts. Man muß sich intensiv als "privater Integrierungshelfer" betätigen.  Viele Farangs sind leider ungeeignet für diese anspruchsvolle Tätigkeit und einer intelligenten Thaifrau fällt dann vielleicht zusätzlich noch auf, daß ihr Farang- Big Boß auch sonst eine ziemlich schlichte Natur ist.. Als Profi schaut sie sich dann zu Lasten der Scheidungsquoten nach interessanteren Veränderungsmöglichkeiten um ..

Zitat
Im Gegensatz zu anderen Autoren bin ich nicht der Meinung, dass nur einkommensschwache Europäer ein Interesse daran haben, sich längere Zeit in Thailand aufzuhalten, auch wohlsituierte Mitteleuropäer denekn durchaus darüber nach, wie sie der "kühlen" Athmosphäre  in Mitteleuropa wenigstens größere Teile des Jahres entfliehen können. (Angenehme "Nebeneffekte" will ich an dieser Stelle nicht erneut anführen.)

Betonung auf "Teile des Jahres.."  ;)

Zitat
ganz klar, wenn man hier länger lebt, stellt sich die Frage, ob und wie man den Menschen hier helfen kann, ihre Lebensumstände zu verbessern.


Das sieht meines Erachtens noch etwas anders aus.  Es stellt sich nicht die Frage, ob und wie man den Menschen helfen kann, sondern der Farang bekommt die Frage nach Hilfe schon viel eher von  ihm bekannten/verwandten  Menschen gestellt. 

Darüber, wie sich die Thais dann in den meisten Fällen die gewünschte Hilfe von Seiten des Farangs vorstellen, habe ich am Anfang dieses Beitrages schon geschrieben. Auszahlung in bar als Geschenk oder als "Kredit", was aber praktisch die gleichen Auswirkungen hat. Das Geld ist weg.. und wird nicht mehr gesehen.. ;D

Soweit meine Meinung dazu, doch wer es ganz genau wissen will , sollte lieber Günther fragen, weil der schon erheblich länger mit Thais "zu tun" hat und entsprechend erfahrener ist als ich, der (nur..) Winterurlauber in Thailand. 

Zitat
Meiner Meinung nach wird es eine generelle Hilfe gar nicht geben können, bei Ausnahmen, die die Regel bestätigen, kann man durchaus eine Ausnahme machen.

Ähnlich optimistisch denkt auch mancher Farang, der sich erwartungsvoll nach Thailand begibt, um dort eine Thaifrau fürs Leben kennenzulernen. Wenn es dann endlich nach langen 1 oder 2 Tagen intensiver Wartezeit geklappt hat und er von der Richtigen entdeckt worden ist, stellt der Farang zufrieden fest,  daß die Eine , welche er kennengelernt hat, zum Glück gaaanz anders ist, als all die anderen.. ;) 

Zitat
Eine Gegenfrage: Wie viele von uns wären bereit, sich "helfen" zu lassen, wenn damit eine wesentliche Veränderung der gewohnten Lebensumstände Bedingung wäre?

So eine Frage ist nur sinnvoll, wenn sie an Hilfsbedürftige gerichtet ist.  Von denen wird kaum jemand angebotene Hilfe ablehnen;..es sei denn, die Hilfen sind an unzumutbare Bedingungen geknüpft.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 27. Mai 2009, 13:46:07
KUBO,
Wenn ich bisher deine meist den Punkt treffenden Ausführungen gerne gelesen habe, so überfliege sie jetzt meist nur noch. Es ist einfach zuviel des Guten.

Wenn  du schreibst: Wen es als Möchtegernauswanderer in solch ein Land zieht, der muß wohl tatsächlich seine Rosabrille auf der Nase fest angelötet haben und Scheuklappen mit nur ganz schmalen Sehschlitzen tragen, um von den Realitäten völlig unbeeindruckt weiterträumen zu können,

so muß ich dir aus eigener Erfahrung sagen, daß das Blödsinn ist. Natürlich gibt es hier eine Menge kaputter Typen, und der Anteil dieser Figuren am Gesamtaufkommen der Farang in Thailand ist sicher höher, als beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung in Deutschland. Das mag an Gründen liegen, die Phuketfan hier schon angeführt hat. Es gibt aber auch nicht wenige, die haben sich hier ein vernünftiges Leben aufgebaut, und finden nichts Anziehenswertes oder gar Sinnvolles daran den Zugvogel zu spielen so wie du. Das bedingt keineswegs eine rosa Brille. Du kennst wie die meisten hier im Forum meine Postings und damit auch meine Meinung über dieses Land und seine Menschen, und kannst mir keine rosarote Brille vorwerfen.

Die Problemen die du hier immer wieder ausbreitest, sind viel mehr die Probleme, der in Thailand lebenden Farang. Sie berühren die Thais überhaupt nicht. Folglich muessen die Farang damit fertig werden, nicht die Thais!

Aber um das was Moesi geschrieben hat etwas abzuändern:

In Thailand leben – egal ob nur für drei Monate oder das ganze Jahr - ohne zu akzeptieren, daß die Thais sind so wie sie sind, kann auf Dauer nicht gut gehen. Das gilt nicht nur für die Nachbarn, sondern auch für die eigene Frau oder Freundin.

Wenn drwkempf schreibt: Muss man sich denn wirklich mit einer Thai-Lebensgefährtin belasten?, So kann ich im nur antworten: Muß nicht, aber es hat seine Vorteile. Dem wird sogar Kubo zustimmen, weshalb sonst hätte er sich eine Frau aus dem Isaan zugelegt.

Guenther
.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 27. Mai 2009, 15:07:01
Aber um das was Moesi geschrieben hat etwas abzuändern:

In Thailand leben – egal ob nur für drei Monate oder das ganze Jahr - ohne zu akzeptieren, daß die Thais sind so wie sie sind, kann auf Dauer nicht gut gehen. Das gilt nicht nur für die Nachbarn, sondern auch für die eigene Frau oder Freundin.

Besser kann man das wohl nicht ausdrücken!


Das beinhaltet auch gleich die Antwort auf die Frage, wie man "den Menschen im Isaan" wirklich helfen kann: Nämlich sie so zu akzeptieren, wie sie sind!
Einfach die oft schon krankhaften Versuche weglassen, ihnen dauernd und überall unsere "so viel bessere" (?) Denkweise aufzuzwingen. Diese Versuche sind meist weitgehend zum Scheitern verurteilt und verursachen auf beiden Seiten nur Unbehagen und Unverständnis.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 27. Mai 2009, 15:08:21
Ich bin bei einem meiner Thailandaufenthalte einmal von einer Gruppe von jungen Leuten gefragt worden, wie ich es geschafft habe, aus dem Stand im Laufe der Zeit recht wohlhabend zu werden. Ich habe darauf geantwortet, dass ich zeitlebens von allem, was ich verdient habe, 10% zurückgelegt habe, auch wenn es manchmal schwer fiel (Ich habe mein Arbeitsleben nicht als Arzt angefangen). Das müssten sie auch in etwa so machen. Außerdem dürften sie nie zu einer Verabredung zu spät kommen.
Am Gesichtsausdruck meiner Zuhörer war mühelos abzulesen, dass sie sich zu einer derartigen Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten außerstande sahen.
Ich weiß nicht, ob im Isaan das Streben nach Sanuk viel ausgeprägter ist als im übrigen Thailand, vermute es allerdings stark.
Übermäßig sanukbetont erfolgreich zu sein, dürfte nicht nur in Thailand kaum möglich sein.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 27. Mai 2009, 15:09:51
Schade, daß du nur von "einigen" guten Gründen , nach Thailand auszuwandern , schreibst;
.. und obwohl sich "einige" schon eher nach "wenige"  oder "kaum welche"  ;) anhört, führst du vorsichtshalber keinen einzigen  davon auf.


Hab ich schon  ;) Kurzfassung, Meer, Strand, Sonne, Klima, LOS, Essen  


Zitat
Macht aber nichts, denn ich kann darauf auch ganz einfach antworten, daß Thailand nachweislich das absolute Gegenteil eines Einwanderungslandes ist und daß es daher nicht nur einige, sondern sogar sehr viele gute Gründe gibt,  sich das Auswandern nach Thailand aus dem Kopf zu schlagen und lieber zu Hause zu bleiben.. ;D

Glaub mir einfach, daß ich die 3 Monate Aufenthalt in TH als ausreichend ansehe.  Man freut sich,  anschließend wieder nach Deutschland zurückfliegen und wenn man im Dezember bei sinkenden Temperaturen zu Hause kalte Füße kriegt,  kauft man sich eben wieder eine ausreichende Portion Sommer in Thailand..


Gegen das Pendeln spricht nichts. EDIT: unnötig. Sorry, nur im Winter irgendwo hin zu ziehen, wo man es gerade so mal 90 Tage aushält, und froh ist wieder heim zu kommen?   --C  Hast wohl eine masochistische Ader, denn die Welt ist gross, und viele Orte laden zum überwintern ein.  Daraus schliesse ich mal, dass Du ausschliesslich provozieren willst,  und dich dann doch jedesmal auf TH freust.

Ich für mich gehe auch gern Skifahren, wäre schade den Winter ganz woanders zu verbringen. Zudem wäre es schade das Geld auf der Strasse liegen zu lassen, wenn man mit etwas Arbeit davon was verdienen kann.

Zitat
"Etwas gescheitert" gehört bei uns in Krisenzeiten schon zum guten Ton, wenn man nicht abseits stehen möchte..

Das denke ich nicht. Jeder der will, und sich anstrengt, kann ein annehmbares Einkommen erziehlen (ich rede nicht von reich werden). Wenn das dein Horizont ist, geht uns wohl bald die Diskussionsbasis aus ;-)

Zitat
Trotzdem ist es schwer, bei uns in Europa eine stabile Partnerschaft aufzubauen, wenn die Einnahmen instabil sind oder werden. Es liegt zusätzlich auch daran, daß die Europa-Frauen genau wissen, daß selbst der Scheidungsrichter einem völlig gescheiterten und daher "nackten" Mann nichts mehr aus der Tasche ziehen kann.  Die meisten Thaifrauen dagegen halten schon jeden Farang für reich und daher begehrenswert, der sich das Rückflügticket Europa-BKK-Europa leisten kann.

Achso, dann gehst du also nur wegen der Frauen, die dein begrenztes Budget nicht erkennen, nach TH? Dein Frauenbild muss recht verbittert sein, wenn Du die europäische Frau so einschätzt... Das tut mir leid.
Durch meinen Job kenne ich so einige Junggesellen, die man extrem gut situiert nennen kann - und einfach keine feste Partnerschaft aufbauen können, weil keine Frau anbeisst.
Weil es die Frauen meiner Generation schlichtwegs nicht mehr interessiert, da sie sich selber versorgen können. Da zählen Gefühle, Geborgenheit, Spass, Sex, Gemeinsamkeiten - oder aber immer öfters - einfach eine geile Zeit zu haben, mit absehbaren Ende..
Geld hilft hier überhaupt nicht mehr, ausser man greift in die unterste Schublade von Frauen, mit extrem einfachen Gemüt...

Der rest deines Beitrags dreht sich, glaub ich, um Deckungslücken, Sicherheitsleine Europa, abbrechender Devisennachschub  ???

Sorry, wer auswandert, in ein Land wo er nicht so einfach arbeiten darf, sollte eine gedeckte Versorgung haben. DH, eine ausreichende Rente & Vermögen, oder per se genügend Geld haben.

Ohne Mäusies ist es überall gleich mau.. Das man, sobald man als schnorrer entlarft ist, fast überall auf missfallen stösst, ist denke ich normal, und kein Thai phänomen.

Das geht jetzt nicht nur an dich hier gerichtet.. Aber wie verqueer hier einige herumheulen, geht echt auf keine Kuhhaut, und ist jammern auf sehr hohem niveau  >:
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 27. Mai 2009, 15:10:36
Moesi,
richtig und Kopfschmerzen,magemschmerzen. usw
Ich mache jetzt Immer ein Faust in der Tasche,und denke bald ist es vorbei.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 27. Mai 2009, 19:10:16
@Moesi

Zitat: "Würde es sich für Dich für kaum 100 Baht pro Tag lohnen?"

Solch niedrige Löhne sind mir nicht bekannt, schliesse das aber nicht aus. In meiner Gegend Ban Dung, fände ich keinen Landarbeiter, der für diesen Betrag arbeiten würde.
Normal ist ein Tagesverdienst von 160 - 200 THB, je nach Alter und Leistung. Selbst die auf Grossbaustellen arbeitenden Burmesen verdienen meist in diesem Bereich.
Viele Landarbeiter versuchen in einer Fabrik Arbeit zu bekommen, weil die Verdienstmöglichkeiten besser sind und ein Monatsverdienst zischen 8000- 13'000 THB durchaus
möglich ist.
Liegt es drin, dass Du dich verschrieben hast ??? ?
 

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 19:19:53
Natürlich gibt es hier eine Menge kaputter Typen, und der Anteil dieser Figuren am Gesamtaufkommen der Farang in Thailand ist sicher höher, als beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung in Deutschland.

..ist sicher erheblich :) höher..  ;)

Zitat
Es gibt aber auch nicht wenige, die haben sich hier ein vernünftiges Leben aufgebaut, und finden nichts Anziehenswertes oder gar Sinnvolles daran den Zugvogel zu spielen so wie du. Das bedingt keineswegs eine rosa Brille.

Einige der wenigen sind aber aus unterschiedlichen Gründen schon etwas flügellahm und wollen oder können ihrem exotischen Käfig wegen angeheir.. angelegter Fußfesseln nicht mehr so einfach verlassen.  

 
Zitat
Du kennst wie die meisten hier im Forum meine Postings und damit auch meine Meinung über dieses Land und seine Menschen, und kannst mir keine rosarote Brille vorwerfen.

Das mache ich auch nicht, der Rosabrillen"vorwurf" richtet sich an die euphorischen Träumer vom thailändischen Paradies, die so gern alle Fakten  ausklammern , deren Berücksichtigung und Wertung ihre Auswanderungsträume empfindlich stören würden.  

Zitat
Die Problemen die du hier immer wieder ausbreitest, sind viel mehr die Probleme, der in Thailand lebenden Farang. Sie berühren die Thais überhaupt nicht. Folglich muessen die Farang damit fertig werden, nicht die Thais!

Das ist richtig,  ich bin vermutlich  ein schlimmer Farang-Egoist und denke zunächst einmal an die Probleme und Gefahren, die auf unsere Landsleute in Thailand warten. Besonders auf die, welche die imaginäre Rosabrille auf ihrer nase angelötet haben und dann mit entsprechender Sichtbehinderung in alle möglichen Fallen geraten können.

Um beim Threadthema zu bleiben..

In die typischen TH-Fallen geraten viele Farangs sogar bei ihren Bemühungen, den Menschen aus dem Isaan zu helfen.  Dass es sich beispielsweise um so eine "Falle" handeln könnte, wenn der gutmütige und stets hilfsbereite Farang schon zum dritten Mal den von seinen geliebten Thai-Angehörigen verpfändeten Reisacker vor dem endgültigen Verlust retten muß, merkt der dick Rosabebrillte doch viel zu spät, wenn ihn niemand  rechtzeitig im TIP-Forum ausdrücklich darauf aufmerksam macht.. ;D

Günther, du mußt dir aber solche von mir in den Ring geworfenen Rosabrillen nicht gleich "anziehen" , denn du kennst doch längst die von Seiten der hilfsbedürftigen Thais drohenden Gefahren und hast dich mit dem politischen Regime, welches du nicht ändern kannst, schon abgefunden und erkennst, dass es trotz einiger verdächtiger Ähnlichkeiten wesentlich besser ist, als das frühere unseres nationalistischen deutschen Führers. Der hätte als Boß von Thailand nämlich die Farangs schon zum Tragen eines entsprechenden Kennzeichens verdonnert, um sie besser im Griff zu behalten.  ;)

.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: namtok am 27. Mai 2009, 20:10:31
Zitat
die Farangs schon zum Tragen eines entsprechenden Kennzeichens verdonnert, um sie besser im Griff zu behalten

wegen sofort ins Auge stechender charakteristischen Äußerlichkeiten, kann auf eine besondere Kennzeichnungspflicht wohl noch länger verzichtet werden...
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 27. Mai 2009, 20:56:23
Ich weiß nicht, ob im Isaan das Streben nach Sanuk viel ausgeprägter ist als im übrigen Thailand, vermute es allerdings stark.
Übermäßig sanukbetont erfolgreich zu sein, dürfte nicht nur in Thailand kaum möglich sein.
Da drängt sich mir wieder einmal die Frage auf, was ist erstrebenswerter,
der Reichtum an Vermögen oder das Vermögen an Sanuk?
Könnte Man/n alles mischen würden sich Farang und Thai plötzlich verstehen! Oder macht Man/n das schon und versteht sich doch nicht?

MG
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 27. Mai 2009, 21:01:29
@Moesi

Zitat: "Würde es sich für Dich für kaum 100 Baht pro Tag lohnen?"

Solch niedrige Löhne sind mir nicht bekannt, schliesse das aber nicht aus. In meiner Gegend Ban Dung, fände ich keinen Landarbeiter, der für diesen Betrag arbeiten würde.
Normal ist ein Tagesverdienst von 160 - 200 THB,

Nein ich hab mich nicht geirrt. Die Zahl höre von Taglöhnern immer wieder...immer noch.
Natürlich gibts besser bezahle Stellen, doch die sind im Isaan bekanntlich ziemlich rar.

Auch die Bars hier zahlen oft nicht mehr. Da sind aber manchmal Zusatzleistungen wie ein Zimmer und/oder eine Mahlzeit inbegriffen. Und natürlich die Trinkgelder (kenne aber auch Lokale, wo der Chef die kassiert!). 8000 Baht sind hier eher schon Löhne der Cashier's.

....Der hätte als Boß von Thailand nämlich die Farangs schon zum Tragen eines entsprechenden Kennzeichens verdonnert, um sie besser im Griff zu behalten.  ;)
Die Idee fänd ich gut! Am Besten noch mit einem Akkustischen Signal:
So könnten auch die Farangs mit der dicken schwarzen Panzerglasbrille Farangs von Thais unterscheiden  ;D

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 21:24:51
[Da drängt sich mir wieder einmal die Frage auf, was ist erstrebenswerter,
der Reichtum an Vermögen oder das Vermögen an Sanuk?

Vermögen & Sanuk  sind Partner, die aufeinander angewiesen sind und sich prächtig ergänzen . Alleinstehend leiden sie jeweils unter spezifischen Mangelerscheinungen.

Zitat
Könnte Man/n alles mischen würden sich Farang und Thai plötzlich verstehen! Oder macht Man/n das schon und versteht sich doch nicht?


Mischen kann man vieles, doch was dabei herauskommt, muß nicht immer gut sein, weil die Gefahr besteht, daß ein Teil der Mischung verliert und auch der dem 2. Teil beim Mischen zufließende Gewinn nicht immer verhindern kann,  daß die fertige Mischung unbrauchbar oder zumindest nicht mehr viel wert ist. 

Denk mal an die Mischung von Wein und Wasser, denn wir wollen doch nicht immer alles auf Farangs und Thais , also "reich" und "arm"  beziehen.. ;)

Selbst bei einer Mischung von "dumm" und "schlau", wobei wir voller Stolz voraussetzen , daß der Farang , verglichen mit z.B. Isaanis natürlich der Schlaue ist,  kam es nach erfolgter "Mischung" lt. mir vorliegenden Infos immer wieder dazu, daß am Ende der Schlaue der Dumme war..  ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 21:38:00
Zitat
die Farangs schon zum Tragen eines entsprechenden Kennzeichens verdonnert, um sie besser im Griff zu behalten

wegen sofort ins Auge stechender charakteristischen Äußerlichkeiten, kann auf eine besondere Kennzeichnungspflicht wohl noch länger verzichtet werden...

Das genau wird auch der Grund dafür sein,  daß Thailands Gesetzgeber bislang noch großzügig auf diese Kennzeichnungspflicht verzichtet.

Die geltenden Ausländergesetze und Visabestimmungen sollten dort auch schon ausreichen,  bei den Farangs nicht das falsche Gefühl aufkommen zu lassen,  sich wie in Deutschland durch übermäßig langes erlaubtes oder auch unerlaubtes Verweilen im Lande ein endgültiges Bleiberecht verschaffen zu können.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 27. Mai 2009, 21:38:12
[Da drängt sich mir wieder einmal die Frage auf, was ist erstrebenswerter,
der Reichtum an Vermögen oder das Vermögen an Sanuk?
Vermögen & Sanuk  sind Partner, die aufeinander angewiesen sind und sich prächtig ergänzen . Alleinstehend leiden sie jeweils unter spezifischen Mangelerscheinungen. 
Ja Kubo, aber eigentlich wollte ich in die Richtung des Überlebens ziehen.
Zum Beispiel, nimmt man einem Reichen den letzten Pfennig, ist er noch viel ärmer als der Thai der in dieser Lage noch den Sanuk hat.
Verstehst Du was ich mit nötigem Reichtum oder nötigem Vermögen meine?

MG
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 22:44:56
Schade, daß du nur von "einigen" guten Gründen , nach Thailand auszuwandern , schreibst;
.. und obwohl sich "einige" schon eher nach "wenige"  oder "kaum welche"  ;) anhört, führst du vorsichtshalber keinen einzigen  davon auf.


Hab ich schon  ;) Kurzfassung, Meer, Strand, Sonne, Klima, LOS, Essen  

Wenn das deine wichtigsten Auswanderungsgründe in ein bestimmtes Land sind.. , kannst du zum Auswandern geeignete Länder reichlich in jedem Urlaubsprospekt finden.  Nicht in deiner Aufzählung aufgeführt hast du zwar die Thaifrauen, doch die inserieren schließlich auch in ganz Europa, so daß die weite Anreise nach Thailand evtl. entfallen kann.. ;)

Zitat
Durch meinen Job kenne ich so einige Junggesellen, die man extrem gut situiert nennen kann - und einfach keine feste Partnerschaft aufbauen können, weil keine Frau anbeisst.


Wer weiß , was diese Gutsituierten für Macken haben..und welche Ansprüche die an eine Frau stellen ?  Schick sie doch mal probeweise nach Thailand , oder genügen die Thaifrauen ihren Ansprüchen evtl. auch nicht ?  ;D

Zitat
Weil es die Frauen meiner Generation schlichtwegs nicht mehr interessiert, da sie sich selber versorgen können. Da zählen Gefühle, Geborgenheit, Spass, Sex, Gemeinsamkeiten - oder aber immer öfters - einfach eine geile Zeit zu haben, mit absehbaren Ende..


Schei..s anspruchsvolle Weiber-Generation scheint das wohl zu sein ..? Kein Wunder, wenn die gestressten und überforderten Männer deiner Generation dann entweder zu Haus- und Hampelmännern werden,  Junggesellen bleiben,  oder nach Thailand auswandern wollen.. ;)

Zitat
Geld hilft hier überhaupt nicht mehr, ausser man greift in die unterste Schublade von Frauen, mit extrem einfachen Gemüt...

Was heißt denn "Unterste Schublade " ? Die nerven bestimmt nicht halb so stark wie die Emanzen..und eine gelungene Kombination von einfachem Gemüt und kurvenreichen Körperformen macht eine Frau besonders für kluge und erfolgreiche Männer attraktiv. 

Zitat
Sorry, wer auswandert, in ein Land wo er nicht so einfach arbeiten darf, sollte eine gedeckte Versorgung haben. DH, eine ausreichende Rente & Vermögen, oder per se genügend Geld haben.


Das stimmt.. Um die gedeckte Versorgung müssen sich die Auswanderer aber inzwischen schon Gedanken machen, weil die Versorgung vom Staat nur noch mit Mühe gedeckt werden kann und die Renten daher "gedeckelt" werden..

Zitat
Aber wie verqueer hier einige herumheulen, geht echt auf keine Kuhhaut, und ist jammern auf sehr hohem niveau  >:

Auf ....noch... sehr hohem Niveau,  aber es ist durchaus zu erwarten,  daß später viele ernüchterte Thailand-Auswanderer die "Jammerer" von heute als die leider verkannten Propheten von gestern anerkennen müssen..  8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 27. Mai 2009, 23:02:59
.
Zum Beispiel, nimmt man einem Reichen den letzten Pfennig, ist er noch viel ärmer als der Thai der in dieser Lage noch den Sanuk hat.
Verstehst Du was ich mit nötigem Reichtum oder nötigem Vermögen meine?

MG

Ich verstehe schon, was du meinst, doch ich habe Zweifel an der Richtigkeit deiner These, daß der Thai, dem man den letzten Baht genommen hat, trotzdem noch seinen Sanuk hat.

Das ist nur eine Vorstellung, die in den Köpfen der Farangs herumgeistert, die zu viel von Farangs aus der Tourismusbranche geschaffene oder geförderte Literatur über "die Thais" gelesen haben.

Nach meiner Ansicht fallen dem Thai, dem der letzte Baht genommen wird, die Gesichtszüge genau so in Richtung Boden, wie das bei einem Farang in gleicher Situation der Fall ist.

Erst wenn der/die Thai wieder Aussicht auf neuen Geldnachschub in Form von Geschenk oder Kredit hat,

( ..z.B. aus der Hand eines rundum gut versorgten und somit "satten" Farangs , der sich ohne eigene Probleme natürlich etwas langweilt und daher den Menschen aus dem Isaan ..lt. Forenthread.. helfen möchte.. )

..kehrt wieder ein leichtes,  hoffnungsvolles Lächeln in das Thaigesicht zurück. 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 28. Mai 2009, 00:20:45
rein interessehalberbildabrundend nur mal eine Frage an @Kubo (musst Du nicht zitieren :-\) :

postest Du derzeit von D oder THL aus ?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thai.fun am 28. Mai 2009, 01:13:53
Ich verstehe schon, was du meinst, doch ich habe Zweifel an der Richtigkeit deiner These, daß der Thai, dem man den letzten Baht genommen hat, trotzdem noch seinen Sanuk hat. 
Ich gebe noch nicht nach Kubo:
Lass mal das Pingelige auseinander nehmen meiner Worte. Im Sinn liegt der Boden auf dem man steht!

Schlicht und einfach behaupte ich, Sanuk eines schon immer Mittellosen Thais ist wesentlich gesünder erfrischender und ehrlicher, als das Sanuk eines mittellosen ehemaligen Farang-Millionärs? Der Thai vermag den Sanuk, der Farang kauft Ihn!

MG
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 28. Mai 2009, 02:22:27
Ich verstehe schon, was du meinst, doch ich habe Zweifel an der Richtigkeit deiner These, daß der Thai, dem man den letzten Baht genommen hat, trotzdem noch seinen Sanuk hat. 
Ich gebe noch nicht nach Kubo:
Lass mal das Pingelige auseinander nehmen meiner Worte. Im Sinn liegt der Boden auf dem man steht!

Schlicht und einfach behaupte ich, Sanuk eines schon immer Mittellosen Thais ist wesentlich gesünder erfrischender und ehrlicher, als das Sanuk eines mittellosen ehemaligen Farang-Millionärs? Der Thai vermag den Sanuk, der Farang kauft Ihn!

MG
und ganz einfach, der farang ist besser dran!!!!!!!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 28. Mai 2009, 05:15:56
@Thai.Fun
Ich verstehe was Du meinst. Aber ich glaube wir  habens ein wenig einfacher, um zu verstehen, dass Reichtum (Geld) im Überfluss und Lebensfreude (Sanuk & Lächeln) oft zwei völlig verschiedene paar Stiefel sind: Vielleicht muss man tatsächlich einem so reichen Land im Überfluss aufgewachsen sein, um zu erkennen, was eigentlich wahrer "Reichtum" bedeutet.
(Die auffällige Drogenszene und Selbstmordrate der Schweiz und des Fürstentums Liechtensteins haben wir hier ja schon oft genug angesprochen...).

Unterschied mittelloser Thai und mittelloser Farang:
Im Isaan sind sich die Leute gewohnt, dass sie kein Geld haben und können trotzdem Lachen.
Die (reichen) Farangs hingegen machen sich das ganze Leben lang mit dem Gedanken kaputt, dass ihr gewohnter Reichtum bald einmal enden könnte (siehe all die negativ-Posts hier...es geht fast immer nur ums Geld!). Mit der ständigen Angst vor Augen, "das alles" zu verlieren, fällt das Lachen sehr viel schwerer!

Warum dieser Unterschied?
Isaanis, die nichts (mehr) haben, sind in ihrem Umfeld "normal" und werden von ihren Familien, Verwandten und Nachbarn ohne grosse Worte mit dem Nötigsten versorgt. Das Geld, das sie vorher an "Mama..." geschickt haben, kommt auf die Weise meist wieder zurück!

Farangs, die nichts mehr haben, gelten in ihrem Umkreis, und noch viel schlimmer: Vor sich selbst(!), als völlige Versager! Sie kriegen höchstens noch Hilfe vom Sozialamt. Viele sehen keinen Ausweg mehr und wählen stattdessen den "12. Stock".

Ich hab in Pattaya das hässliche Aufklatschen schon zweimal gehört. Einmal sogar aus nächster Nähe! Bin mir seither nicht mehr sicher, welches "Sozialsystem" wirklich das Bessere ist.
Dank meiner an der Nase angeschweissten rosa Brille und meiner hoffnungslosen Naivität und Dummheit, kann ich aber durchaus am Thai-System viele Vorzüge gegenüber unserer doch ziemlich mörderischen Egoisten-Gesellschaft erkennen.

Welches System tatsächlich das Bessere ist kann ich immer noch nicht 100%-ig sagen.
Sicher ist nur, dass die beiden Systeme sich leider nur schlecht kombinieren lassen: "Er", ist nach unserem System reich und egoistisch. "Sie", braucht Geld weil "Mama had accident"... Bingo?

Gruss, Mösi
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 28. Mai 2009, 05:21:22
"Schlicht und einfach behaupte ich, Sanuk eines schon immer Mittellosen Thais ist wesentlich gesünder erfrischender und ehrlicher"

Ob das auch noch stimmt, wenn das exklusive Streben nach "Sanuk" schon zum obligatorischen Selbstzweck geworden ist?
Scheint irgendwie Ansichtssache zu sein.

Ich möchte eine andere asiatische Lebensanschauung dagegensetzen, die des großen indischen Philosophen
Rabindranath Tagore:

"Ich schlief - und träumte, das Leben wäre Freude
ich erwachte - und siehe, das Leben war Pflicht.
Ich arbeitete - und siehe, Pflicht ward Freude."

Erfolg aus eigener Leistung macht zufrieden und stolz, und natürlich auch selbstbewußt.
Thais beziehen ihr oft sogar übersteigertes Selbstbewusstsein lediglich aus ihrer Nationalität, vielleicht einfach deshalb, weil es sonst auch gar nichts anderes gibt, auf was sie stolz sein könnten?

Wenn Sanuk aus Ablehnung von Leistung resultiert, muss man seinem eigenen Selbstbewußtsein eine Menge Eselsbrücken bauen.

Ich kenne persönlich eine ganze Reihe inm internationalen Sinne leistungsbewußter, hart arbeitender und - wenig überraschend - erfolgreicher Thais, von denen allerdings keiner aus dem Isaan stammt.

Wahrscheinlich gibt es die auch, persönlich habe ich bisher allerdings noch keinen gefunden. Aber ich bin ja noch jung, ich kann ja hoffentlich noch ein Weilchen weiter suchen...
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 28. Mai 2009, 06:39:23
Ich verstehe schon, was du meinst, doch ich habe Zweifel an der Richtigkeit deiner These, daß der Thai, dem man den letzten Baht genommen hat, trotzdem noch seinen Sanuk hat. 
Ich gebe noch nicht nach Kubo:
Lass mal das Pingelige auseinander nehmen meiner Worte. Im Sinn liegt der Boden auf dem man steht!

Schlicht und einfach behaupte ich, Sanuk eines schon immer Mittellosen Thais ist wesentlich gesünder erfrischender und ehrlicher, als das Sanuk eines mittellosen ehemaligen Farang-Millionärs? Der Thai vermag den Sanuk, der Farang kauft Ihn!
MG

Deine Worte habe ich nicht pingelig auseinandergenommen, sondern ich habe dir nur ausführlich anhand eines Beispiels erklärt, warum ich deiner These nicht folgen konnte. Einfach ohne Begründung zu behaupten, deine Ansicht wäre falsch, hätte dir doch wohl auch nicht gefallen ?

Jetzt aber zu deiner neuen, nach eigenen Worten "schlichten und einfachen" Behauptung.. Wieder so ein schwieriger Fall zum Nachdenken.. :-)

Du gehst also einfach davon aus, dass der schon immer mittellose Thai  Sanuk „vermag“, was wohl heißen soll, dass Sanuk praktisch zu seiner “serienmäßigen“ Grundausstattung gehört  oder der Thai sich trotz seiner Mittellosigkeit  problemlos welchen  verschaffen kann.

Mir ist bisher lediglich  aufgefallen, dass „die“ Thais zwar sehr nach Sanuk streben,  aber ihn längst nicht immer wie gewünscht bekommen.. Von nichts kommt nichts.. Das ist auch von Thais nicht zu ändern ; ..und um tatsächlich Personen anzutreffen, die völlig grundlos Sanuk  haben oder auch das Gegenteil davon, müsstest du schon in Irrenhäusern auf die Suche gehen.

Wer ständig bzw. immer schon mittellos  oder ..wie bei Thais nicht unüblich.., ständig verschuldet durch die Gegend läuft,  dem kann allerdings der Suff oder die Yaba-Pille das Gehirn gnädig vernebeln , so dass evtl. ein vorübergehender Sanuk-Effekt  auftreten kann.
 
Angeblich soll doch diese Methode der Sanuk-Erzeugung in Thailand durchaus üblich sein und sich nach Ende des „Krieges gegen die Drogen“ schon wieder steigender Beliebtheit erfreuen..oder ? ?

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 28. Mai 2009, 09:33:48

Sanuk im Isaan ist auch, wenn Nachbarn und Freunde gemeinsam  bei der
Reisernte zusammenhelfen.  Helfer die selbst keine Hilfe (im Tausch) brauchen,
kriegen 100-150 THB + Verpflegung und anschliessend nach der Ernte wird
gemeinsam eine Abendparty gefeiert.

Ich habe trotz der manchmal wirklich schweren Arbeit noch nie so fröhliche
Schaffer gesehen.

 Kubos Erfahrungen (eigene oder auch gehörte), ich spreche jetzt von den negativen,
kann ich , wem auch immer sei Dank ;), für meine Familie nicht bestätigen.

Eltern arbeiten hart, von Schwester oder sonstigen Verwandten noch nie ein Versuch
der Abzocke gemacht worden. Ein einziges Negativbeispiel wurde vom ganzen (grossen)
Clan "bestraft".

Gruss
Walter
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 28. Mai 2009, 11:56:17
Samuitilak:

Bei meiner Familie das ähnliche.
Bei Geldforderungen müssen die dann aber auch meine/unsere Forderungen eingehen.
-Machen sie aber nicht: Deshalb noch nie Geld.

Die alte Mutter bekommt zu Thai – Festtagen den üblichen Betrag, den auch die anderen Kinder geben.

Bei einem Unfall: Immer das gleiche wie die anderen Geschwister auch bezahlen – kein Farangbonus von mir.

Trotzdem komme ich/meine Frau mit allen sehr gut aus.

Was ganz Wichtiges noch:

- Freundschaft kann man weder in D. noch in Th. und hier auch im Issan nicht kaufen!!! -

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thaiman † am 28. Mai 2009, 12:16:14

Hallo Binturong
auch Feste, oder Feirtage die Sie
nicht kennen feirn
Schlafende Hunde soll man nicht Wecken          Gruss thaiman
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 28. Mai 2009, 20:47:57

Farangs, die nichts mehr haben, gelten in ihrem Umkreis, und noch viel schlimmer: Vor sich selbst(!), als völlige Versager! Sie kriegen höchstens noch Hilfe vom Sozialamt. Viele sehen keinen Ausweg mehr und wählen stattdessen den "12. Stock".

Ich hab in Pattaya das hässliche Aufklatschen schon zweimal gehört. Einmal sogar aus nächster Nähe! Bin mir seither nicht mehr sicher, welches "Sozialsystem" wirklich das Bessere ist.

Dann solltest du ganz schnell den Durchblick gewinnen.. Mach dazu einfach die offensichtlich vom Rosabrillengestell zu stark verdeckten Sehschlitze deiner imaginären Scheuklappen frei   ;) ..und dann wirst du problemlos feststellen können , daß das deutsche Sozialsystem , verglichen mit dem Nichts, komma001  in Thailand das Bessere ist. 

Der Vorteil für Thailand besteht allerdings darin, daß es dort nur noch besser werden kann, während das leider bereits bei allen Völkern als "weltoffen  --C " bekannte deutsche Sozialsystem inzwischen einen etwas überlasteten Eindruck macht und daher schon rein zwangsläufig Abbaugefahr droht..

Zitat
Dank meiner an der Nase angeschweissten rosa Brille und meiner hoffnungslosen Naivität und Dummheit, kann ich aber durchaus am Thai-System viele Vorzüge gegenüber unserer doch ziemlich mörderischen Egoisten-Gesellschaft erkennen.


Ist ja schon gut, Hoffnung besteht noch.., denn dein Geständnis zeugt von teilweise noch vorhandener Einsichts- und Lernwilligkeit, aber wie ich schon zuvor ausführlich erläuterte, ist in diesem Fall deine Rosa Brille nicht allein an deiner Unsicherheit schuld , das bessere System deutlich zu erkennen  :
Zitat
Welches System tatsächlich das Bessere ist kann ich immer noch nicht 100%-ig sagen.

Das ist nun auch nicht mehr nötig, denn ich habe das ja für dich schon geklärt. Wenn du trotzdem noch zweifelst, starte mal eine Leser-Umfrage..

Zitat
Sicher ist nur, dass die beiden Systeme sich leider nur schlecht kombinieren lassen: "Er", ist nach unserem System reich und egoistisch. "Sie", braucht Geld weil "Mama had accident"... Bingo?

"Er" ist eben nicht generell reich und egoistisch, sondern viel zu oft weich und optimistisch..  und "Sie" dagegen schlau und listig..!

Das reimt sich anscheinend sogar.. , jedoch führt die Kombination der beiden "Systeme" dennoch gelegentlich zu fatalen Unverträglichkeitserscheinungen , die dann die geschilderten Farang-Fenstersprünge zur Folge haben. Besonders die Deutschen hatten bekanntlich immer schon ein gewisses Faible für dramatische "Endlösungen" ..ganz unabhängig vom bestehenden Sozialsystem..  8)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 28. Mai 2009, 21:44:18
Zitat Binturong:
"Freundschaft kann man weder in D. noch in Th. und hier auch im Issan nicht kaufen!!! "

Absolut richtig erkannt.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 29. Mai 2009, 05:42:36
@Samuitilak und Binturong
Ihr habt nicht nur das System richtig erkannnt, ihr geht offenbar auch gut damit um.
Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen übermässigem Gutmenschen und schlimmem Geizkragen.

Das kann funktionieren. Aber nur dann, wenn die Familien nicht aus einer oder mehreren schwerst alkoholkranken "Pattaya-Rückkehrerinnen" bestehen.
Ich kenne zwei solche Familien. Da ist  Hopfen und Malz verloren. Sie sind nach jahrelanger "Arbeit" in den Bars zu "runzlig" für den "Viehmarkt" geworden und völlig unfähig durch "normale" Arbeit ihr Geld zu verdienen. Dafür ist ihr Bedarf an teurem Whisky und Bier unermesslich. Von Moralvorstellungen nach jahrelanger Prostitution gar nicht zu reden. Solche Menschen (Frauen und Männer!) gibts leider sehr viele im Isaan. Sie belasten ihre Familien und Verwandtschaften erheblich. Eigentlich bedauernswerte Opfer der hier immer wieder hochgelobten "Devisenspender" in den Rotlichtvierteln...


;) ..und dann wirst du problemlos feststellen können , daß das deutsche Sozialsystem , verglichen mit dem Nichts, komma001  in Thailand das Bessere ist.
Das mag stimmen, solange Du noch nicht alles verloren hast.
Zwei Aufklatscher genügen mir. Pass auf Dich auf ;-)

Gruss, Stefan

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 29. Mai 2009, 05:56:43
Scottie, ..  ich möchte dir nachstehend eine sehr interessante Expertenmeinung zur Kenntnis geben, damit du speziell die Freundschaften zwischen Thais und Rosabrillenträgern besser beurteilen kannst..  ;)

Uneigennützige Freundschaft gibt es nur unter Leuten gleicher Einkommensklasse.
JEAN PAUL GETTY
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 29. Mai 2009, 16:15:01
Kubo:

Von dem selben junge Mann kommt auch dieses:

Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld.

Jean Paul Getty

Könnte es sein, dass er immer nur von oben (Geld) nach unten (Arm oder einfach) geschaut hat oder musste?
Dazu hätte ich/man ihn persönlich kennen müssen.

Ich glaube oder weiß sogar, dass es bei vielen Sozialarbeitern, Sportlern nicht der Fall sein muss.
Sorry, bei Managern verkehre ich nicht so oft… .

Es kommt auf den gegenseitigen Charakter an!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 29. Mai 2009, 16:25:48

@Kubo,

da liegt der gute Getty aber nur dann richtig, wenn er unter "uneigennützig", nur die
finanzielle Uneigennützigkeit versteht.

Selbst in der gleichen Einkommensklasse haben angestrebte oder bestehende Freundschaften
oft eigennützige Hintergründe anderer Art.

Dagegen kann ich aus eigener Erfahrung sagen, daß ich einige enge Freundschaften nach
"unten" und "oben" pflege und schätze. Diese bestehen teilweise seit der Jugend.
Reiche Kinder, arme Kinder und trotzdem Freunde. Teilweise haben sich die finanziellen
Möglichkeiten gedreht (Beruf, Erfolg, Glück), die Freundschaften gibt es aber immer noch.

Da Du dies als Zitat gesetzt hast, denke ich, daß es nicht uneingeschränkt auch Deine
Meinung ist, Du alter "Zupfer", wie Buci zu sagen pflegt ;) ;) ;)

Gruss

Walter
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 29. Mai 2009, 22:42:47
@ Samuitilak

..eine eigene Meinung habe ich aber zu den Versuchen von rosabebrillten Thailandfans, dieses "Nichts" von Sozialsystem in Thailand sozusagen noch zu beschönigen, indem Zweifel geäußert werden, ob es nicht vielleicht doch besser wäre als das deutsche.  --C

Angesichts solcher „Unsicherheiten“  in der Beurteilung muß man sich doch an den Kopf fassen, um ihm noch zusätzlich beim Schütteln zu helfen.. :o

Es wäre vielmehr angebracht, etwas mehr Klartext zu reden in dieser Angelegenheit.  >:
 
Thailand ist nun mal ein äußerst trauriges Rückstandsland in Sachen Sozialsystem.  Die Thais können , evtl. weil sie sonst nicht mehr erreicht haben,  zwar sehr stolz auf Dynastien ruhmreicher Könige und in den letzten Jahrzehnten auf mehr als genügend Regierungen zurückblicken,  haben aber das Pech,  dass ihre Obrigkeiten bisher keinen nur annähernd an einen deutschen Bismarck erinnernden  „Populisten“ lange geduldet haben.

Um den noch nicht völlig merkbefreiten "Rosabrillenträgern mit Thailandsyndrom" einmal vor Augen zu führen, wie weit ihr Traumland Thailand hinter der sozialen Entwicklung  z.B. in Deutschland hinterherhinkt, braucht man sie nur einmal auf die Jahreszahlen im folgenden Abschnitt achten:

Im Jahre 1883 führte Bismarck die Krankenversicherung ein, 1884 die Unfallversicherung und ab 1889 konnten die Arbeitnehmer sich erstmals gesetzlich gegen die Folgen von Alter und Invalidität absichern.

Da  haben die  Thais Anfang des  21. Jahrhunderts wirklich  auch einmal Glück gehabt,  als es ihnen gelungen ist,  einen Populisten wie Thaksin zumindest so lange an der Macht zu halten, bis der üble Kerl  ..natürlich aus rein populistischer Bosheit ..die steuerfinanzierte 30-Baht-Krankenversicherung für die armen Eingeborenen eingeführt hatte.  ;D

Dabei wäre das doch gar nicht nötig gewesen, werden die  üblichen Verdäch..äh.. Ignoranten und Merkbefreiten unter den Farangs sofort feststellen können, denn die Thais sind doch durch ihr geniales System der  Sozialversicherung auf familiärer  Gegenseitigkeit  quasi beitragslos  privat versichert    :-) , was sich in Deutschland wegen der hohen Versicherungsprämien nur die besser Betuchten leisten können..

Für Farangs , die den richtigen  --C Durchblick haben, also sehr empfehlenswert,  dieser privaten Thaifamilien-Sozialversicherung als freiwilliges Mitglied und Zahlemann in spe beitreten zu dürfen.  Die ganz Klugen zahlen sowieso nur auf Thai-Niveau dazu, denn es kann ihnen schließlich egal sein, wenn z.B. der arme Thai-Bruder der Farang-Ehefrau im billigen Ortskrankenhaus an einer viel zu kostspieligen Krankheit verrecken muß , von der er im teuren Privatkrankenhaus ..bei optimaler Behandlung ..  zumindest mit  90-prozentiger Sicherheit hätte geheilt werden könnte..

Alles kein Problem,  denn das ist schließlich schon wieder ein Pluspunkt des überlegenen thailändischen Systems.  --C  Es fördert den Familienzusammenhalt  ungemein . Besonders aus  ..zwangsläufig.. großzügigen Farang-Zahlemännern werden ohne Rücksicht auf den Einkommensklassenunterschied echte Freunde der Thais und/oder Pleitegeier ;..
..und das tolle System ist für den Staatshaushalt zudem noch kostensparend.. 8)

Das muß es auch sein, denn wenn unnötig Steuergelder für soziale Experimente verpulvert werden, bleibt  viel zu wenig übrig für die etablierten Obrigkeiten, welche schließlich mit Hilfe ihrer Waffenträger für Ruhe und Odnung im Lande sorgen müssen und nach den mit Thaksin gemachten schlechten Erfahrungen noch erheblich strenger darauf zu achten haben, dass so schnell nicht wieder irgendein Populist an die Macht kommt, der sich beim unmündigen Wählervolk als Einführer von dubiosen Sozialsystemen westlicher Prägung populistisch anbiedert..  ;D

Wie man sehen kann ; ..ein empfehlenswertes  Einwanderungsland , und verständlich, daß es besonders von jenen Farangs, die es nicht besser wissen man dort bis jetzt noch in aller Freundschaft als zuverlässige Helfer und Geldbringer schätzt,  gelobt und gepriesen wird..






Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitap am 30. Mai 2009, 19:56:58
Ja, ja Kubo, wir wissen alle dass die Deutschen Spitze sind. Das Sozialsystem in D kostet heute so viel, dass der Staat fast bankrott ist. Und den Bürgern wird die Steuerschlinge um den Hals immer enger gezogen. Ist aus diesem Blickwinkel die Situation in TH wirklich so schlecht. Oder gibt es neben den "Rosabrillenträgern" vielleicht auch noch "Schwarzbrillenträger"?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: thaiman † am 30. Mai 2009, 20:36:07

Ja, ja wir alle wissen es,
aber aendern?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 30. Mai 2009, 21:56:24
Das Sozialsystem in D kostet heute so viel, dass der Staat fast bankrott ist.

Wieso "fast " ?  ;)  Daran ist aber nicht das deutsche Sozialsystem schuld.  Das ist richtig gut, doch wie wir alle wissen,   haben uns "unsere" Politiker viel zu viele hochintelligente, aber beim Einzahlen dauerhaft schwer "behinderte" Neumitglieder ins System geholt, die aus den von manchen dämlichen Farangs  so hochgelobten "Sozialsystemen" thailändischer Bauart weggelaufen sind..  8)

Zitat
Und den Bürgern wird die Steuerschlinge um den Hals immer enger gezogen.


Das ist ..zum Teil.. die Folge der oben beschriebenen Mitgliederstruktur des Sozialsystems.  Und dann haben wir als deutsche Haupt-Nettozahlemänner schließlich noch unsere marode EU mitsamt ihren kaputten Neuzugängen über Wasser zu halten, was uns aber auch noch nicht reicht, denn wir verteidigen als Retter des Abendlandes und Freunde der imperialistischen Amis auch noch ganz kostspielig unsere Freiheit am Hindukusch, erschrecken die Piraten vor Somalia usw. und so fort.. 
Das alles muß vom ..ehrlichen.. Steuerzahler bezahlt werden.

Zitat
Ist aus diesem Blickwinkel die Situation in TH wirklich so schlecht. Oder gibt es neben den "Rosabrillenträgern" vielleicht auch noch "Schwarzbrillenträger"?

Die "Situation" auf sozialem Gebiet ist in Thailand nach wie vor besch..eiden... Da kann sich jemand dieses "Nichts" aus allen erdenklichen Blickwinkeln betrachten oder auch den Blick mit beliebig gefärbten Brillen trüben, ohne daß sich daran tatsächlich etwas ändert.  Der thailändische Rückstand von über 100 Jahren auf moderne und bis heute bewährte Sozialsysteme läßt sich dadurch nicht wegdiskutieren.

Wenn bei uns durch die Schuld politischer Blindgänger Finanzierungs - Probleme auftreten, ist das zwar ärgerlich,  doch auch bei eventuell notwendigen Korrekturen im Sozialsystem, Leistungen und die Finanzierung betreffend,  besteht kein Anlaß, unser Sozialsystem gleich auf thailändisches Niveau , also 100 Jahre zurück zu "reformieren"..

Wer das plant, müßte uns dann vielleicht auch unseren alten Kaiser Wilhelm und seine Soldaten wiederbeschaffen, damit auch die deutsche Obrigkeit der heutigen thailändischen Situation annähernd angepaßt werden kann .  ;D


(http://www.uni-giessen.de/~g41007/wilhelm1.jpg)

Die «Kaiserliche Botschaft» von 1881

Darin heißt es:

" ... Aber auch diejenigen, welche durch Alter oder Invalidität erwerbsunfähig werden, haben der Gesamtheit gegenüber einen begründeten Anspruch auf ein höheres Maß an Fürsorge, als ihnen bisher hat zuteil werden können. Für diese Fürsorge die rechten Mittel und Wege zu finden, ist eine schwierige, aber auch eine der höchsten Aufgaben jedes Gemeinwesens, welches auf den sittlichen Fundamenten des christlichen Volkslebens steht ... "

.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 31. Mai 2009, 00:58:04
Wenn bei uns durch die Schuld politischer Blindgänger Finanzierungs - Probleme auftreten, ist das zwar ärgerlich,  doch auch bei eventuell notwendigen Korrekturen im Sozialsystem, Leistungen und die Finanzierung betreffend,  besteht kein Anlaß, unser Sozialsystem gleich auf thailändisches Niveau , also 100 Jahre zurück zu "reformieren"..
Das verlangt ja auch niemand. Aber ein bisschen weniger egoistisch und geizig zu denken, würde vielen hier bestimmt nicht schaden.

DAS ist das, was ich am Thailändischen "System" lobe: Die Menschen und Familien kümmern sich (entsprechend ihren Möglichkeiten) noch um einander. Und das sind Zustände, von denen wir nur noch Träumen können. Wir überlassen das alles nur noch den Altersheimen, den Versicherungen, den Hilfswerken und den Sozialwerken....

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 31. Mai 2009, 07:42:15
@ moesi,

..was gibt es da noch zu loben ? Die müssen sich zwangsläufig umeinander kümmern, weil außer Familienmitgliedern in Notlagen und im Alter niemand für sie sorgen wird.
 
So etwas bezeichne ich nicht als Sozialsystem , sondern als Trauerspiel.

Eine Folge des tollen Systems ist auch, daß gerade die Ärmsten der Armen die meisten Kinder in die Welt setzen und damit dafür sorgen, daß den Mächtigen, Reichen und Ausbeutern stets ein Überangebot an Arbeit und  Brot Reis suchenden Kräften zur Verfügung steht und nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage das "Menschenmaterial" spottbillig bleibt.

Na ja.. wir Farangs profitieren immerhin auch davon, denn die weibliche Ware Mensch ist in den Bumsgebieten solcher rückständigen Trauerspiel-Länder aus den obengenannten Gründen  natürlich auch preisgünstig zu haben.. 8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 31. Mai 2009, 17:48:15

@Kubo

Vielleicht wirst Du im Isaan auch mal Menschen finden, die nicht nur ans Geld und/oder ans Bumsen denken. Die gibts tatsächlich!
Vielleicht kannst Du mich dann ein wenig besser verstehen.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitap am 31. Mai 2009, 19:42:00
@kubo
Ja klar, schuld sind immer die Andern.

@ moesi,

..was gibt es da noch zu loben ? Die müssen sich zwangsläufig umeinander kümmern, weil außer Familienmitgliedern in Notlagen und im Alter niemand für sie sorgen wird.
 
So etwas bezeichne ich nicht als Sozialsystem , sondern als Trauerspiel.

@kubo
Du scheinst ein bisschen Mühe damit zu haben, dass die Thais ein völlig anderes Wertsystem als wir Europäer haben. Für Thais ist die Hilfe an in Not gekommene Familienmitglieder völlig normal (naam-jai oder Fluss des Herzens) und gehört zu ihrer Kultur.

D.h. nun aber nicht, dass das Sozialsystem in Thailand auf dem heutigen Stand bleiben muss. Aber die Entwicklung muss mit ihrem Wertsystem korrespondieren. Völlig falsch wäre es, einfach unser europäisches Sozialsystem zu kopieren.

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 31. Mai 2009, 19:47:41
@ Moesi
..eine seltsame Stellungnahme von dir.  Du weichst aus, weil du keine vernünftigen Argumente zur Beschönigung des thailändischen Not-Ersatzes für ein fortschrittliches Sozialsystem haben kannst.. und kommst dabei vom Thema ab.

Wir diskutierten zuvor nämlich über das in Thailand leider nicht existierende, jeden Bürger des Landes einbeziehende und absichernde Sozialsystem, welches in unseren nicht so rückständigen europäischen Ländern inzwischen eine Selbstverständlichkeit ist..

..und dabei geht es nicht etwa um mich oder im Isaan zu suchende Leute, die nicht nur an Geld oder ans Bumsen denken.. ;D

Warum also deine unermüdlichen Versuche, sozusagen Scheis.e als Schokoladenpudding deklarieren zu wollen und wenn das nicht klappt, auf die darin sitzenden und trotzdem glücklichen Fliegen hinzuweisen..?  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 31. Mai 2009, 20:25:06
Zitat Sitap :
Zitat
@kubo
Du scheinst ein bisschen Mühe damit zu haben, dass die Thais ein völlig anderes Wertsystem als wir Europäer haben.


Wieso ich ?  --C , ..eher die armen Thais , und zwar immer dann, wenn ihr aus der Not geborenes System ,welches übrigens auch  auch in jedem afrikanischen Negerdorf und bei philippinischen Müllhalden-Bewohnern  etabliert ist, mal wieder eine Familie wegen zuviel Unglück auf einmal völlig überfordert und die in Not geratenen dann Opfer des gepriesenen Not-Systems werden. 

Zitat
Für Thais ist die Hilfe an in Not gekommene Familienmitglieder völlig normal (naam-jai oder Fluss des Herzens) und gehört zu ihrer Kultur.

Ich nannte zuvor bereits beiläufig weitere solcher bemerkenswerten Kulturen.. ;)

Zitat
D.h. nun aber nicht, dass das Sozialsystem in Thailand auf dem heutigen Stand bleiben muss.

Muss nicht, aber wenn es dem Volk nicht gelingt, sich die etablierten Bewahrer der bisherigen "Werte" vom Halse zu schaffen, kannst du noch sehr lange auf die erforderlichen Verbesserungen warten.

 
Zitat
Aber die Entwicklung muss mit ihrem Wertsystem korrespondieren. Völlig falsch wäre es, einfach unser europäisches Sozialsystem zu kopieren.

Das sind Sprüche, die sich schön anhören, aber die Realität weitestgehend "außen vor" lassen.. Z.B. daß dieses sogenannte Wertesystem im sozialen Bereich ein Not-System ist und niemand die Thais daran hindern würde, sich gegenseitig in der Familie zu helfen, wenn als Rückversicherung für die familienintern nicht zu verkraftenden Notfälle (.. nicht jede Thaifamilie hat einen von Natur aus "reichen"  Farang als Joker oder Herz-Ass im Ärmel.. 8) ) eine "Kopie" unseres europäischen Sozialsystem vorhanden wäre.

Du brauchst aber bestimmt keine Angst zu haben, daß  thailändische Obrigkeiten das Volk plötzlich mit Einführung einer Kopie des europäischen Sozialsystems erschrecken.  Den letzten "Populisten", der diesbezüglich schon viel "Unheil" anrgerichtet hat, indem er die kostspielige 30-Baht-Krankenversorgung als einen ersten Schritt in die gefährliche Richtung  eingeführt hat und dadurch beim armen Volk einen unangemessen hohen Beliebtheitsgrad erlangte,  konnte man schließlich erfolgreich entmachten und durch gelbe "Wertebewahrer" ersetzen ,.. bevor er vielleicht weitere populistischen Sozialmaßnahmen aus dem europäischen Ausland kopiert und damit Thailands  "Wertesystem" total durcheinandergebracht hätte..  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 31. Mai 2009, 23:45:59
@ Moesi
..eine seltsame Stellungnahme von dir.  Du weichst aus, weil du keine vernünftigen Argumente zur Beschönigung des thailändischen Not-Ersatzes für ein fortschrittliches Sozialsystem haben kannst..  ...

....Warum also deine unermüdlichen Versuche, sozusagen Scheis.e als Schokoladenpudding deklarieren zu wollen und wenn das nicht klappt, auf die darin sitzenden und trotzdem glücklichen Fliegen hinzuweisen..?  ;)

Weil Du Deine Träume vom nach unseren Masstäben (noch!) funktionierenden Sozialsystem solange zurück stecken musst, solange hier noch fast niemand ein geregeltes Einkommen hat und monatlich so viele hunderte Euro pro Kopf und Monat in dieses "perfekte" System stecken kann, wie wir.

Und dann muss sich unser so hochgelobtes System auch erst noch bewähren:
Wenn man den Pessimisten glaubt, dann dauert die Wirtschaftskrise ja noch lange.
Hoffentlich ist unser im Moment arg bröckelndes Sozialsystem wirklich so perfekt, wie Du es darstellst. Denn es wird in den folgenden Monaten oder gar Jahren noch arg auf die Probe gestellt!

Zudem finde ich in Deinen Ausführungen meist nur Ablehnung, Hohn und Spott über dieses Land und die Leute, die hier leben. Und kaum ein Post von Dir, wo es nicht ums liebe Geld geht.
Bist Du Dir sicher, dass man auf die Weise dem Isaan helfen kann?

Nein. Ich will nicht Scheis.e zu Schokoladenpudding machen. Aber ich akzeptiere, dass ich um meine tägliche Notdurft nicht herum kommen kann und geniesse vor- und nachher die Schokolade in vollen Zügen. Auch wenn Schokolade gelegentlich zu Verstopfung führen und damit die tägliche Notdurft erheblich erschweren kann.
Und wenn ich (wie üblich) hier keinen Schokoladenpudding finde, dann muss ich halt Pappaya-Salat oder sonst was essen und handle mir damit ganz andere Probleme ein.
Ich bin mir das bewusst und fluche nicht darüber, sondern passe mich dem Land an.
Ich bin freiwillig hier und muss darum nicht jedem Gastgeber eine Verstopfung aufzwingen, nur weil mir persönlich der Pappaya-Salat nicht schmeckt. Und meine Notdurft riecht gewiss nicht besser, als die von Denen. Das können Dir die vielen glücklichen Fliegen im Isaan sicher bestätigen.

Ach, was rede ich, Du verstehst eh nicht, was ich meine!

Seufzende Grüsse,
Stefan
 ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 01. Juni 2009, 03:34:51

...weil Du Deine Träume vom nach unseren Masstäben (noch!) funktionierenden Sozialsystem solange zurück stecken musst, solange hier noch fast niemand ein geregeltes Einkommen hat und monatlich so viele hunderte Euro pro Kopf und Monat in dieses "perfekte" System stecken kann, wie wir.

Es geht nicht um meine Träume, denn ich bin in D und zufrieden mit der Absicherung, die mir unser Sozialsystem bietet, welches zum Teil auch der Staat mit Hilfe von Steuergeldern aufrecht erhalten muß, u. a. deshalb , weil er über einen längeren Zeitraum hinweg zu viele nichtzahlende, dafür  aber um so kräftiger  vom System profitierende "Gäste" eingeladen hat.., wie ich schon erwähnt hatte.
Inzwischen wird korrigiert, so gut es noch geht, was leider auch zu Lasten von Thailand-Fans geht, die ihre Thaifrau oder -freundin nach Deutschland holen möchten.

Zitat
Und dann muss sich unser so hochgelobtes System auch erst noch bewähren:
Wenn man den Pessimisten glaubt, dann dauert die Wirtschaftskrise ja noch lange.
Hoffentlich ist unser im Moment arg bröckelndes Sozialsystem wirklich so perfekt, wie Du es darstellst. Denn es wird in den folgenden Monaten oder gar Jahren noch arg auf die Probe gestellt!

Auf das thailändische Niveau wird es trotz Wirtschaftskrise nicht absacken..  ;) 

Zitat
Zudem finde ich in Deinen Ausführungen meist nur Ablehnung, Hohn und Spott über dieses Land und die Leute, die hier leben. Und kaum ein Post von Dir, wo es nicht ums liebe Geld geht.  Bist Du Dir sicher, dass man auf die Weise dem Isaan helfen kann?

Das ist deine Auslegung ;..also die eines thailändische Mängel schönfärbenden  Farangs, der offensichtlich nicht gern hört, wenn  jemand deutlich ausspricht, was tatsächlich Sache ist mit dem von ihm so gut "verstandenen" sozialen Mangelsystem..

Dem Isaan helfen könnte man , wenn man den Isaanern klar macht, woran es liegt, daß es ihnen auf allen möglichen Gebieten nicht so gut geht, wie den von ihnen wegen ihres Wohlstandes und ihrer sozialen Absicherung tatsächlich zu beneidenden Farangs. 

Solch ein Aufklärungsversuch würde dich toleranten Thailandversteher in deinem gelobten Land aber schneller in den Knast bringen, als es dir lieb wäre.  ;)  Das läge nicht zuletzt an Thailand-Schönfärbern unter den Farangs , welche den unangenehmen Fakten-Nennern als erste die Stasi..äh.. die Braunen auf den Hals hetzen würden.  8)

Zitat
Ich bin mir das bewusst und fluche nicht darüber, sondern passe mich dem Land an.

Genau, ..und du verstehst und tolerierst die dortigen Verhältnisse auch schon so, wie man es dort unbedingt von dir erwartet.  Unangenehm ist es dir nur, wenn jemand dich wahrheitsgemäß darauf aufmerksam macht, was für ein rückständiges Land du dir unter dem Beischla.. äh.. Beifall deiner Thaifrau als Standort bis zum jeweiligen Visa-Ablauf ausgesucht hast.

Bevor dann noch jemand mit dem Finger auf dich zeigt und deine Person und dieses Rückstandsland evtl. als gut zusammen passend verspottet, gehst du lieber in die Offensive und wirst zum Verteidiger von Mangelsystemen und Entdecker ihrer vermeintlichen Vorzüge.. Eine durchaus zu erwartende Reaktion , sagt der diensthabende Psychologe dazu..  ;D

Zitat
Ich bin freiwillig hier und muss darum nicht jedem Gastgeber eine Verstopfung aufzwingen, nur weil mir persönlich der Pappaya-Salat nicht schmeckt.


Deine Gastgeber lassen sich von Farangs sowieso nichts aufzwingen, denn das wäre in dem thailändischen "Wertesystem" schließlich so , als wenn ein fremder Schwanz plötzlich mit dem einheimischen Hund wedeln möchte und nicht umgekehrt.   :o

Du könntest den Thais aber bestimmt eine große Freude machen, wenn du ihnen die angeblichen "Vorzüge" ihres unterentwickelten Sozialsystems so ausdauernd darlegen würdest, wie du es hier im Forum zum Erstaunen der zumindest vergleichsweise perfekt sozial abgesicherten Farangs praktizierst..  ;D


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: pierre am 01. Juni 2009, 08:13:33

Du könntest den Thais aber bestimmt eine große Freude machen, wenn du ihnen die angeblichen "Vorzüge" ihres unterentwickelten Sozialsystems so ausdauernd darlegen würdest, wie du es hier im Forum zum Erstaunen der zumindest vergleichsweise perfekt sozial abgesicherten Farangs praktizierst..  ;D


treffer...
versenkt.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 01. Juni 2009, 14:26:33
u. a. deshalb , weil er über einen längeren Zeitraum hinweg zu viele nichtzahlende, dafür  aber um so kräftiger  vom System profitierende "Gäste" eingeladen hat.., wie ich schon erwähnt hatte.
Inzwischen wird korrigiert, so gut es noch geht, was leider auch zu Lasten von Thailand-Fans geht, die ihre Thaifrau oder -freundin nach Deutschland holen möchten.
Du sieht also die Probleme der unkontrollierten Zuwanderung von Ausländern in D-Land und jammerst, dass Du als Deutscher (Ausländer!) hier nicht besser gestellt bist und dass Deine (Ausländische!) Frau nicht ohne Probleme nach D-Land kann.
Das Thema kenn ich schon zur Genüge: Die Anderen Ausländer sind immer und überall schlecht. Selbst ist man ja kein Ausländer, sondern Deutscher.....blablabla


Auf das thailändische Niveau wird es trotz Wirtschaftskrise nicht absacken..  ;)
Na das bleibt zu hoffen! Die Witschaftspropheten sind sich da noch nicht einig.
Ich hoffe persönlich, dass wir es mehr mit einer Panik zu tun haben, die sich hoffentlich schneller verflüchtigt als angenommen.


Das ist deine Auslegung ;..also die eines thailändische Mängel schönfärbenden  Farangs, der offensichtlich nicht gern hört, wenn  jemand deutlich ausspricht, was tatsächlich Sache ist mit dem von ihm so gut "verstandenen" sozialen Mangelsystem..

Dem Isaan helfen könnte man , wenn man den Isaanern klar macht, woran es liegt, daß es ihnen auf allen möglichen Gebieten nicht so gut geht, wie den von ihnen wegen ihres Wohlstandes und ihrer sozialen Absicherung tatsächlich zu beneidenden Farangs. 

Solch ein Aufklärungsversuch würde dich toleranten Thailandversteher in deinem gelobten Land aber schneller in den Knast bringen, als es dir lieb wäre.  ;)  Das läge nicht zuletzt an Thailand-Schönfärbern unter den Farangs , welche den unangenehmen Fakten-Nennern als erste die Stasi..äh.. die Braunen auf den Hals hetzen würden.  8)
Anders als Du das immer wieder darstellst, WOLLEN die Thais ja gar nicht von Dauernörglern immer und überall "bekehrt" werden!
Sie sind selbst ein sehr stolzes Volk und sind mit ihrer Situation gar nicht so unglücklich. Anders als wir haben sie das Lächeln noch nicht verlernt. Sie können auch noch Lächeln, wenn sie nicht stockbesoffen sind oder jemand wie Du die Treppe runterfällt, denn sie sind mit ihrem Leben gar nicht so unglücklich. Sie kannten bisher nichts anderes (solange man ihnen nicht dauernd neue "wichtige" Bedürfnisse auf die Nase bindet).

Das Einzige, was die Einheimischen im Isaan tatsächlich bemängeln, ist dass es dort fast keine gut bezahlten Jobs gibt. Und ich möchte Leute wie Dich nicht hören müssen, wenn Du den Arbeitern plötzlich Mindestlöhne nach unserem Masssystem bezahlen müsstest!

Wenn Du hier alles so schlecht findest, dann empfehle ich Dir: Mach den nächsten Winterurlaub zusammen mit Deiner Frau statt in Thailand mal in den USA oder in Brasilien.... Ich garantiere Dir, dass Du danach wieder sehr gern nach Thailand kommen wirst.


Du könntest den Thais aber bestimmt eine große Freude machen, wenn du ihnen die angeblichen "Vorzüge" ihres unterentwickelten Sozialsystems so ausdauernd darlegen würdest, wie du es hier im Forum zum Erstaunen der zumindest vergleichsweise perfekt sozial abgesicherten Farangs praktizierst..  ;D


treffer...
versenkt.
Nix ist versenkt. Ich hab ein dickes Fell.

Ich lege keinem Thai die Vorzüge ihres "Systems" dar. Ich bin nur froh darüber, dass sie nicht so egoistisch und "geiz ist geil" - mässig handeln, wie die Leute aus unserem Kulturkreis. Damit können sie ihr fehlendes System einigermassen ausbügeln.

Thais und alle anderen Asiaten stellen die Bedürfnisse der Famile vor die Eigenen. Das können Kubo und Konsorten offensichtlich nie verstehen. Sie wollen es auch nicht verstehen.
Aber ändern können das weder Kubo noch ich. Wir können nur versuchen damit zu leben.
Wenn wir das nicht schaffen, dann gibts täglich genug Flüge in die Heimat.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Gaeng am 01. Juni 2009, 17:32:11
@ Moesi
Du schreibst: „Anders als wir haben sie das Lächeln noch nicht verlernt. Sie können auch noch Lächeln, wenn sie nicht stockbesoffen sind ..., denn sie sind mit ihrem Leben gar nicht so unglücklich.“
Hab mal im Jahr 2000 im Radio eine Statistik über das Lachen gehört und aufgeschrieben, die Zahlen bezogen sich auf Deutschland: „1956 lachte jeder im Schnitt 18 Minuten am Tag, heute sind es nur noch 6 Minuten.“ 
@ Kubo: Hast Du vielleicht eine Idee, woran das liegen mag? Trotz guter Sozialversicherung?
Gruß Gaeng
 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Pachpicha am 01. Juni 2009, 18:47:30
1956 zu 2009
Ganz einfach die Lachmuskeln sind inzwischen ausser Betrieb.   :D :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitap am 01. Juni 2009, 19:42:30
@kubo
Es ist leicht über andere her zu ziehen, wenn man selbst in der Ferne mit dem Hintern im (vermeintlichen) Schokoladenpudding sitzt. Die Farangs, die aber in Thailand leben,  müssen sich den Realitäten stellen, sofern sie hier bestehen wollen. Und die, die das nicht tun, werden über kurz oder lang das Sozialsystem in Europa noch weiter belasten.


Aber um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, denke ich, dass die Isaanis auch ohne unsere Hilfe zurecht kommen. Das haben sie früher, bevor die Farangs gekommen sind auch gemacht. Und würden alle Ausländer morgen aus dem Isaan abziehen, so würden sich die Menschen hier auch damit arangieren. Bei über 20 Millionen Isaanis überschätzt man den Einfluss der paar 10'000 Ausländer enorm. Darum: Begegnet den Isaanis mit Toleranz und Respekt und lasst sie ihr Leben leben. Damit ist ihnen am meisten geholfen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 01. Juni 2009, 22:09:39
@kubo
Es ist leicht über andere her zu ziehen, wenn man selbst in der Ferne mit dem Hintern im (vermeintlichen) Schokoladenpudding sitzt. Die Farangs, die aber in Thailand leben,  müssen sich den Realitäten stellen, sofern sie hier bestehen wollen. Und die, die das nicht tun, werden über kurz oder lang das Sozialsystem in Europa noch weiter belasten.

Deshalb sollte dir auch aufgefallen sein, daß ich in der Diskussion mit Moesi das thailändische Rückstands-System klar und deutlich beim Namen nenne und mich gegen ein Schönfärben der aus reiner Not geborenen so tollen "Vorzüge "**  desselben ausspreche.

** Familienmitglieder müssen sich zwangsläufig bei eintretenden Notlagen selbst helfen, weil ein vom Staat eingerichtetes Sozialsystem nach "unserem" westlichen Muster fehlt. Wenn´s  z.B. bei zu viel Unglück in einer Familie richtig ins Geld geht, bedeutet das leider Untergang und Verrecken von Betroffenen.

Zitat
Aber um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, denke ich, dass die Isaanis auch ohne unsere Hilfe zurecht kommen. Das haben sie früher, bevor die Farangs gekommen sind auch gemacht.


Das hat auch niemand bestritten, doch jetzt sind "wir" nun mal da,  und wie du oft genug im Forum lesen kannst, werden vor allem unsere freiwilligen, halbfreiwilligen und gelegentlich auch unfreiwilligen finanziellen Hilfen sehr gern angenommen, wenn sie an keine Bedingungen geknüpft sind.    ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 01. Juni 2009, 22:22:24
Du sieht also die Probleme der unkontrollierten Zuwanderung von Ausländern in D-Land und jammerst, dass Du als Deutscher (Ausländer!) hier nicht besser gestellt bist und dass Deine (Ausländische!) Frau nicht ohne Probleme nach D-Land kann.
Das Thema kenn ich schon zur Genüge: Die Anderen Ausländer sind immer und überall schlecht. Selbst ist man ja kein Ausländer, sondern Deutscher.....blablabla

Das Blablabla kommt in diesem Fall allein von dir, denn du "schießt"  (..sogar aus der Versenkung noch ;) ) nun ohne  Sinn und Verstand kreative Luftlöcher in meine Richtung. 

Ausgerechnet ich habe nämlich nicht den geringsten Grund , darüber zu jammern, daß ich als Ausländer in Thailand schlechter gestellt bin, als ein Ausländer in Deutschland. Komme nämlich stets nur als Urlauber, um mir in Thailand etwas Sommer zu kaufen, weil der im deutschen Winter zu Hause nicht zu haben ist.  Außer dir weiß das doch wohl inzwischen jeder im Forum..

Über meine Frau kann ich dir berichten, daß die nicht nur ohne Probleme nach Deutschland kann, sondern sie längst eine Deutsche  ist . Nur noch ihr Paßbild verrät etwaigen Zweiflern, daß sie dank Kubos Hilfe dem von dir so verständnisvoll gelobten Rückstands-Sozialsystem mit Militär-Demokratie > in Richtung Wohlstand und sozialer Fortschritt entkommen konnte.   ;D

Zitat
Anders als Du das immer wieder darstellst, WOLLEN die Thais ja gar nicht von Dauernörglern immer und überall "bekehrt" werden!

So so.., anders als ich es immer wieder darstelle.. --C   Entweder hast du das geträumt, oder du verwechselst mich absichtlich mit jemandem..

Wenn ich das, wie du behauptest, "immer wieder" so falsch darstelle,  dürfte es dir bestimmt überhaupt nicht schwerfallen, als Beweis für deine vollmundige Behauptung, wenigstens eine der entsprechenden Darstellungen zu zitieren..
Da du zu deinem Pech nicht fündig werden kannst, erwarten die Forenleser aber wieder eine schöne Ausrede von dir..  ;) 

Zitat
Sie sind selbst ein sehr stolzes Volk und sind mit ihrer Situation gar nicht so unglücklich. Anders als wir haben sie das Lächeln noch nicht verlernt.


Die besten Lächler haben ihre Situation vermutlich noch nicht gründlich genug mit der besseren unsrigen vergleichen können .
Der thailändische Propaganda-Apparat tut schließlich alles, um "schädliche ausländische Einflüsse"  :-) von den Untertanen fernzuhalten.  Böse Zungen sprechen sogar von "Verdummung" der Untertanen, was wiederum das Auftreten von unbegründetem Stolz erklären würde.  Dummheit und Stolz wachsen doch angeblich immer auf einem Holz.. ;)

Zitat
Das Einzige, was die Einheimischen im Isaan tatsächlich bemängeln, ist dass es dort fast keine gut bezahlten Jobs gibt.


Siehste, die Leute merken trotz regierungskontrollierter Presse- und TV-Dauerverdummung doch noch etwas und diejenigen, welchen das Grinsen trotzdem bereits vergangen ist, laufen zu den Roten über und demonstrieren gegen die an die Macht geputschten gelben Wohltäter , die den Isaanern außer patriotischen und sonstigen brotreislosen Sprüchen nichts Wesentliches zu bieten haben.

Zitat
Und ich möchte Leute wie Dich nicht hören müssen, wenn Du den Arbeitern plötzlich Mindestlöhne nach unserem Masssystem bezahlen müsstest!

Wie kommst du darauf, daß ich den Isaanern Mindestlöhne auf Farang-Niveau zahlen will, müsste oder sollte ?  Wegen Nichtzuständigkeit im thailändischen Rückstandsgebiet muß ich mich als Farang schon rein zwangsläufig darauf beschränken,  in Diskussionen mit "andersgläubigen" , rosabebrillten Thailandfans das thailändische Mangelsystem auch ganz deutlich als ein solches zu bezeichnen, damit Miglieder der Thailand-Schönfärbergilde nicht übermütig werden, die unbestreitbaren Vorzüge ihres  eigenen rechts- und sozialstaatlichen Herkunfts- und Versorgerlandes verleugnen und ihr rückständiges thailändisches Exil  unangemessen "über den Klee" loben.  8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: vicko am 02. Juni 2009, 00:46:04
So ein Quatsch mit der "thailändischen Kultur"...wenn die I-Saner unser Sozialsystem hätten, wären die mit ihrer "thailändischen Kultur" am Ende...! Und sage den
ca. 15 Millionen Bauern/Tagelöhnern, dass es in Deutschland eine Grundrente für alle gibt...spätestens hier, machst du Bekanntschaft mit der thailändischen Obrigkeit...!

Denken wir doch nur 100 Jahre zurück (Bismarck-Zeiten), wie war es damals in Deutschland...? ...da haben sich die Menschen aus der Not heraus "zwangsweise" unterstützt...(Notgemeinschaft bzw. Mangelgesellschaft) !
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 02. Juni 2009, 02:50:42
Denken wir doch nur 100 Jahre zurück (Bismarck-Zeiten), wie war es damals in Deutschland...? ...da haben sich die Menschen aus der Not heraus "zwangsweise" unterstützt...(Notgemeinschaft bzw. Mangelgesellschaft) !
Du hast den Begriff "Unwertes Leben" ausgelassen.... Solche schrecklichen Dinge gabs ausdrücklich nicht nur im Deutschland vor 70 Jahren. Auch in der Schweiz sind damals unter dem Deckmantel der "Sozialwerke" in "Krisenzeiten" Dinge passiert, über die man heute nicht mehr (gerne) spricht.

Das Blablabla kommt in diesem Fall allein von dir, denn du "schießt"  (..sogar aus der Versenkung noch ;) ) nun ohne  Sinn und Verstand kreative Luftlöcher in meine Richtung.
Ich schiesse nicht, ich versuche Dir eine Tür zu zeigen in der Wand, gegen die Du dauernd mit Deinem Kopf rennst. Es kann ja nicht sein, dass jemand jedes Jahr drei Monate in einem Land verbringen "muss", von dem er nur Schreckliches zu berichten hat.

Ausgerechnet ich habe nämlich nicht den geringsten Grund , darüber zu jammern, daß ich als Ausländer in Thailand schlechter gestellt bin, als ein Ausländer in Deutschland.      .Über meine Frau kann ich dir berichten, daß die nicht nur ohne Probleme nach Deutschland kann, sondern sie längst eine Deutsche  ist .
Na dann versteh ich Das Posting von Dir nicht, auf das ich mich bezogen habe ?!?
Warum jammerst Du denn so, wenn Du keinen Grund hast?
Nur des "guten Tons" wegen?



Zitat
Anders als Du das immer wieder darstellst, WOLLEN die Thais ja gar nicht von Dauernörglern immer und überall "bekehrt" werden!
So so.., anders als ich es immer wieder darstelle.. --C   Entweder hast du das geträumt, oder du verwechselst mich absichtlich mit jemandem..

Wenn ich das, wie du behauptest, "immer wieder" so falsch darstelle,  dürfte es dir bestimmt überhaupt nicht schwerfallen, als Beweis für deine vollmundige Behauptung, wenigstens eine der entsprechenden Darstellungen zu zitieren..
Da du zu deinem Pech nicht fündig werden kannst, erwarten die Forenleser aber wieder eine schöne Ausrede von dir..  ;) 
Ganz einfach: Wenn man hier Deine Ansichten über den Isaan und die dort lebenden Menschen liest, kann man sich leicht vorstellen, was Du denen den ganzen Tag über unsere Heimat und über das, was dort alles so viel besser ist, erzählst....



Zitat
Sie sind selbst ein sehr stolzes Volk und sind mit ihrer Situation gar nicht so unglücklich. Anders als wir haben sie das Lächeln noch nicht verlernt.


Die besten Lächler haben ihre Situation vermutlich noch nicht gründlich genug mit der besseren unsrigen vergleichen können .
Der thailändische Propaganda-Apparat tut  ..."Verdummung" der Untertanen, ...Dummheit und Stolz
Kann ein Volk (ausser "Unseren"), wirklich nur durch Propaganda oder Dummheit einen eigenen Nationalstolz und/oder einen Stolz auf die eigenen Kultur und Werte haben?
Ich hoffe sehr, dass ich das nur missverstanden habe!


Zitat
Das Einzige, was die Einheimischen im Isaan tatsächlich bemängeln, ist dass es dort fast keine gut bezahlten Jobs gibt.


Siehste, die Leute merken trotz regierungskontrollierter Presse- und TV-Dauerverdummung doch noch etwas und diejenigen, welchen das Grinsen trotzdem bereits vergangen ist, laufen zu den Roten über und demonstrieren gegen die an die Macht geputschten gelben Wohltäter , die den Isaanern außer patriotischen und sonstigen brotreislosen Sprüchen nichts Wesentliches zu bieten haben.
Da spricht ja der reine Hass heraus! Noch so eine Parole und es wird mir übel!

Ich wiederhole und präzisiere mich (zum Titelthema): Viele Leute (fast alle) im Isaan suchen einen Job, der sie nicht nur kurz in der Ernte-Saison halbwegs ernährt. Doch der ist ausserhalb der Rotlichtviertel für die meisten leider nur sehr schwer zu finden.


Zitat
Und ich möchte Leute wie Dich nicht hören müssen, wenn Du den Arbeitern plötzlich Mindestlöhne nach unserem Masssystem bezahlen müsstest!

Wie kommst du darauf, daß ich den Isaanern Mindestlöhne auf Farang-Niveau zahlen will, müsste oder sollte ?  Wegen Nichtzuständigkeit im thailändischen Rückstandsgebiet muß ich mich als Farang schon rein zwangsläufig darauf beschränken,  in Diskussionen mit "andersgläubigen" , rosabebrillten Thailandfans das thailändische Mangelsystem auch ganz deutlich als ein solches zu bezeichnen, damit Miglieder der Thailand-Schönfärbergilde nicht übermütig werden, die unbestreitbaren Vorzüge ihres  eigenen rechts- und sozialstaatlichen Herkunfts- und Versorgerlandes verleugnen und ihr rückständiges thailändisches Exil  unangemessen "über den Klee" loben.  8)
Ich muss als Privatperson und vor allem als Ingenieur jede gute Idee durchrechnen und zwischen "Nice to have" und "(noch)unbezahlbar" unterscheiden!
Und glaub mir: Ich hab richtig gut rechnen gelernt!

Wenn ich mal mein fast perfektes Sozialsystem durchrechne, dann fallen mir im ersten Moment folgende, für mich unabdingbare Versicherungen ein:
- Krankenkasse
- Unfallversicherung
- Auto(Voll-)Kasko Versicherung
- Arbeitslosenversicherung
- Alters- und Hinterbliebenenversicherung (Rente, 1. Säule)
- Pensionskasse (Rente, 2. oder 3. Säule?),
- Hausratsversicherung
- Rechtsschutzversicherung
Fast alle hier aufgezählten (und alle teuren) Versicherungen sind in CH/FL obligatorisch!

Auch die lieben Steuern tragen viel zum Sozialwesen bei (Schule, Bildung, Kindergarten,....). Also gehören die auch noch mit dazu.

Wenn ich das alles zusammenzähle, kostet mich unser Sozialsystem:
monatlich über 75'000 Baht!

Da sind aber Benzinsteuer und Strassensteuer (Nummernschild) und Lebensversicherung etc. noch nicht enthalten! Ach ja, Invalidenversicherung und Nichtbetriebsunfallversicherung hab ich auch noch nicht eingerechnet. Weiss im Moment grad nicht grad vieviel das ist. Auch die Zahnarztkosten sind noch nicht dabei. Kommen sicher noch ein paar Versicherungen und "Sozialleistungen" dazu, die ich noch vergessen habe...

==> Erklär mir bitte mal, wie man im Isaan mit den bekanntlich kaum vorhandenen Einkommen ein so ein perfektes System finazieren will?

Das geht! Irgendwann. Mit viel Geduld. Aber nicht heute schon!
Japan und Korea habens auch vor noch nicht allzu langer Zeit geschafft. Aber erst, als die (Industrie-) Löhne da waren! Und diese Löhne schrauben die Preisspirale entsprechend nach oben: Sobald die Menschen Löhne haben, mit denen sie das alles finanzieren könnten, steigen die Kosten entsprechend wieder an. Hast Du in letzter Zeit Nachrichten in unseren Ländern über die Krankenkassen (Kosten) gehört?

PS: In Japan und Korea siehst Du auch kaum noch jemanden aus Lebensfreude Lächeln...


Deshalb sollte dir auch aufgefallen sein, daß ich in der Diskussion mit Moesi das thailändische Rückstands-System klar und deutlich beim Namen nenne und mich gegen ein Schönfärben der aus reiner Not geborenen so tollen "Vorzüge "**  desselben ausspreche.

** Familienmitglieder müssen sich zwangsläufig bei eintretenden Notlagen selbst helfen, weil ein vom Staat eingerichtetes Sozialsystem nach "unserem" westlichen Muster fehlt. Wenn´s  z.B. bei zu viel Unglück in einer Familie richtig ins Geld geht, bedeutet das leider Untergang und Verrecken von Betroffenen.
Schönfärberei...oder die Fähigkeit mit Zahlen umzugehen? (siehe oben)


Zitat
Aber um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, denke ich, dass die Isaanis auch ohne unsere Hilfe zurecht kommen. Das haben sie früher, bevor die Farangs gekommen sind auch gemacht.


Das hat auch niemand bestritten, doch jetzt sind "wir" nun mal da,  und wie du oft genug im Forum lesen kannst, werden vor allem unsere freiwilligen, halbfreiwilligen und gelegentlich auch unfreiwilligen finanziellen Hilfen sehr gern angenommen, wenn sie an keine Bedingungen geknüpft sind.    ;D

Ich behaupte: ein Grossteil der hier lebenden Farangs hätten ihre Thai-Frau gar nicht erst "bekommen", wenn sie nicht mit ihrem grossen Vermögen gewunken hätten! Wen wunderts, wenn sie dafür auch manchmal mit ihrem Vermögen geradestehen müssen?
Ist alles eine Frage nach einem gesunden Mass. Möchte aber betonen, dass Europäische Frauen mit ihren Ansprüchen auch nicht gerade "gratis" sind!
Gründe eine Familie und sei für sie da....oder bleib mit Deinem Vermögen glücklich(?) alleine!

Mit sinnvoll eingesetzten Geld (Spenden) kann man hier tatsächlich ein wenig Hilfe in kleinen Schritten erreichen. Falsch eingesetzt, kann es aber auch das Gegenteil bewirken, indem einfach nur der Alkoholkonsum erhöht wird.
Es ist daher dumm zu Glauben, dass hier einfach nur mit Geld automatisch alles viel besser wird!

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 02. Juni 2009, 07:29:41
Denken wir doch nur 100 Jahre zurück (Bismarck-Zeiten), wie war es damals in Deutschland...? ...da haben sich die Menschen aus der Not heraus "zwangsweise" unterstützt...(Notgemeinschaft bzw. Mangelgesellschaft) !
Du hast den Begriff "Unwertes Leben" ausgelassen.... Solche schrecklichen Dinge gabs ausdrücklich nicht nur im Deutschland vor 70 Jahren. Auch in der Schweiz sind damals unter dem Deckmantel der "Sozialwerke" in "Krisenzeiten" Dinge passiert, über die man heute nicht mehr (gerne) spricht.

Moesi,  du willst dich trotz deiner bereits erfolgten "Versenkung"  wohl unbedingt als notorischer Nichtverstehenwoller lächerlich machen ?   ;D  Laß dir mal ganz sachlich erklären, warum und wieso man einen solchen Eindruck bekommt..:

Vicko schilderte dir anhand eines passenden Beispiels gut verständlich die Entstehung von Notgemeinschaften, die sich auf familiärer Basis in einer "Mangelgesellschaft" bilden,  " , also wenn es wie z.B. vor mehr als 100 Jahren in Deutschland und heute noch im rückständigen Thailand an einem ordentlichen Sozialsystem mangelt und die Menschen daher schon rein zwangsläufig auf gegenseitige Hilfe der Familienangehörigen angewiesen sind.. 

So ist es nun mal ,  und die ganz  besonders für dich wichtige Erkenntnis daraus sollte lauten :   

Es ist keine spezielle kulturelle Eigenschaft der Thais, wenn ein besonders starker Zusammenhalt innerhalb der Familien existiert, sondern diese von dir bei den Thais entdeckte tolle Eigenschaft findest du auch in anderen Kulturen, deren Entwicklung moderner sozialer Errungenschaften 100 und mehr Jahre hinter der unsrigen zurückgeblieben ist.

Nun nimm dein bereits vorliegendes Geständnis :
Zitat
Zitat Moesi:     
Dank meiner an der Nase angeschweissten rosa Brille und meiner hoffnungslosen Naivität und Dummheit, kann ich aber durchaus am Thai-System viele Vorzüge gegenüber unserer doch ziemlich mörderischen Egoisten-Gesellschaft erkennen.


..endlich ernst und stehe auch vollinhaltlich dazu.   ;D

Schön wäre es  allerdings, wenn du  keine ablenkenden Sprüche von „unwertem Leben“ und  „schlimmen Dingen, die früher irgendwo in Sozialwerken passiert  sein sollen“ ,  klopfen würdest, um damit die unbestreitbaren Vorteile europäischer Sozialstaaten  von heute „madig“ zu machen, ..

..sondern nach deiner hoffentlich nun erfolgten Erleuchtung über den ursächlichen Zusammenhang zwischen Mangelgesellschaft und daraus resultierendem, besonders engen Familienzusammenhalt noch weitere der lt. deiner schriftlich vorliegenden Ansicht „vielen Vorzüge" des sogenannten „Thai-Systems“ der den Familiensinn fördernden Marke : "Helft euch selbst oder verreckt" dem gewiß  hier im Forum ehrfürchtig staunenden Publikum präsentieren könntest.. 




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 02. Juni 2009, 09:17:37
Es kann ja nicht sein, dass jemand jedes Jahr drei Monate in einem Land verbringen "muss", von dem er nur Schreckliches zu berichten hat.

Moesi, du dichtest mir scheinbar gern irgendwelche verrückten Sachen an,  die absolut nichts mit dem zu tun haben, was ich in meinen Beiträgen berichtet habe.  Du wirst verstehen, daß ich auf solchen Blödsinn nicht antworte und du auch nicht in der Lage bist,  deine kreativen Unterstellungen auch nur annähernd mit den entsprechenden Kubo-Zitaten zu belegen.

Wenn du dich auf eine Äußerung von mir beziehst,  mußt du sie vorher auch komplett zur Kenntnis nehmen, sonst verstehst du bestimmt nur das, was du gern möchtest..  ;D

Beispiel :
Zitat
Zitat Kubo ungekürzt:
Die besten Lächler haben ihre Situation vermutlich noch nicht gründlich genug mit der besseren unsrigen vergleichen können .
Der thailändische Propaganda-Apparat tut schließlich alles, um "schädliche ausländische Einflüsse"   von den Untertanen fernzuhalten.  Böse Zungen sprechen sogar von "Verdummung" der Untertanen, was wiederum das Auftreten von unbegründetem Stolz erklären würde.  Dummheit und Stolz wachsen doch angeblich immer auf einem Holz..


Kommentar Moesi dazu:

Zitat
Kann ein Volk (ausser "Unseren"), wirklich nur durch Propaganda oder Dummheit einen eigenen Nationalstolz und/oder einen Stolz auf die eigenen Kultur und Werte haben?
Ich hoffe sehr, dass ich das nur missverstanden habe!

Nicht "wir" haben "uns" mißverstanden, sondern DU hast deine Antwort durch absichtlichen Zusatz des Wortes "NUR" so zurechtgedreht,  als hätte ich eine derartige Behauptung aufgestellt.  Willst du hier die Leser verarschen oder hältst du uns, die hier mitlesenden Nicht-Ingenieure etwa für so blöd , daß wir solche Verfälschungs-Tricks nicht durchschauen könnten  ?  

Zitat
Ich wiederhole und präzisiere mich (zum Titelthema): Viele Leute (fast alle) im Isaan suchen einen Job, der sie nicht nur kurz in der Ernte-Saison halbwegs ernährt. Doch der ist ausserhalb der Rotlichtviertel für die meisten leider nur sehr schwer zu finden.

Du solltest dich vielleicht erst einmal zu den von dir bisher schon aufgestellten falschen Behauptungen "präzisieren"  ?  ;)


Zitat
Ich muss als Privatperson und vor allem als Ingenieur jede gute Idee durchrechnen und zwischen "Nice to have" und "(noch)unbezahlbar" unterscheiden!
Und glaub mir: Ich hab richtig gut rechnen gelernt!


Ausschließlich vermutlich   ;D .., aber das reicht eben allein noch nicht aus.  Du mußt also beispielsweise noch lernen,  den Texten, die du hier im Forum zu lesen bekommst, den ihnen enthaltenen Inhalt einwandfrei entnehmen zu können, so daß deine Antworten nicht andauernd so irrelevant ausfallen.

Zitat
Wenn ich mal mein fast perfektes Sozialsystem durchrechne, dann fallen mir im ersten Moment folgende, für mich unabdingbare Versicherungen ein:


"Dein" eigenes Sozialsystem mit Zusatzversicherungen interessiert nicht, sondern das, in dem du Mitglied eines vom Staat eingerichteten und bei Bedarf auch mitgestützten Sozialsystems (Solidargemeinschaft) bist , ..und  genau daran mangelt es den Thais, wenn man mal vom ersten , nennenswerten Versuch der Einrichtung eines solchen Systems durch den Premier Thaksin  absieht.  

Zitat
Erklär mir bitte mal, wie man im Isaan mit den bekanntlich kaum vorhandenen Einkommen ein so ein perfektes System finazieren will?

Obwohl es im Rückstandsland Thailand schon  100 Jahre überfällig ist, verlangt wohl niemand sofort ein perfektes System "von jetzt auf gleich" , und schon gar nicht soll es von den geringen Einkommen der Isaaner allein finanziert werden. Es geht genau wie bei uns bei den Sozialsystemen darum, daß sämtliche Geldverdiener Thailands als Solidargemeinschaft zur Finanzierung herangezogen werden.

Das paßt den etablierten Groß- und Gutverdienern und den Unternehmern Thailands natürlich überhaupt nicht in den Kram, denn die verhalten sich lieber unsolidarisch und Unternehmen nutzen das Überangebot an Billigkräften zu deren Nachteil und zum eigenen Profit lieber ohne Belastung durch Einzahlungen in ein solides Sozialsystem.

Zitat
Das geht! Irgendwann. Mit viel Geduld. Aber nicht heute schon!

Das hat auch niemand verlangt, doch die Etablierten mit der Vorliebe für die Farbe Gelb sind nach meiner Meinung gerade diejenigen, welche am wenigsten an der Einrichtung des längst überfälligen Sozialsystems interessiert sind.  Das vom "Populisten" Thaksin geschaffene Krankenversorgungsmodell können sie aber zum Glück nicht einfach wieder abschaffen, ohne ihr wahres Gesicht allzu deutlich zu zeigen und natürlich zu verlieren..  

Trotzdem werden sie versuchen, die Einführung eines Sozialsystems, welches diesen Namen auch verdient,  nach "irgendwann" zu verschieben. Ohne freie Neuwahlen und die Berufung eines neuen "Populisten" und Isan-Förderers zum Premier klappt die Verzögerung evtl.  bis zum berühmten St. Nimmerleins-Tag..

Inzwischen erkennen vielleicht noch einige gut rechnende Farangs   ..genau wie du (sh. Zitat) ..  die angeblich "vielen Vorzüge"   --C  des derzeitigen "Thai-Systems".. ;D


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 02. Juni 2009, 20:59:33
Es ist unglaublich, dass ein “Kubo” in jedem Post immer ganze Faesser von dunklem Weisswurstsenf auskippen muss.

Noch unglaublicher ist, dass er einfach nicht kapiert, dass eine kleine Tube Duesseldorfer Loewensenf viel staerker wirkt…

Am unglaublichsten aber ist, dass es immer noch Leute gibt, die ihr Wuerstechen ueberhaupt darin eintunken wollen !

Lasst Euch doch nicht veraeppeln und benutzen.

Uebrigens:
Wer lieber anonym in ein “Sozialsystem” einbezahlt, und damit die von ihm so verachteten, jenes selbstgewaehlte System angeblich so “unverschaemt ausnuetzende Auslaender“ mitfinanziert, der widerspricht sich komplett selbst, auch wenn er es nicht wahrhaben wollte.
So einem kann doch nur lieber sein, wenn ER sich SELBST aussuchen koennte, WEN er unterstuetzen will.
Auf jeden Fall bleibt solchen Leuten zu wuenschen, dass sie das so “vorbildliche” Sozialsystem mal so richtig auskosten koennen - wenn Arbeit, Geld und Luxus weg sind. Der Abstieg geht schneller, als so jemand denken kann…

Kein Senf !
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 02. Juni 2009, 22:25:40
Sensor,  nach deiner etwas lang geratenen Anti-Kubo-Einleitung   :P  hast du Senfspezialist ganz vergessen,  zur Sache zu kommen und den von dir angesprochenen, angeblich  "Benutzten" verständlich zu erklären , welche der Kubo -Äußerungen dir aus welchen Gründen am wenigsten in den Kram passen und wie deine gegenteilige Meinung dazu aussieht.

Schreib zur Abwechslung auch mal wieder "normal" und nicht als "Blaumann" , denn andernfalls könnten die Leser auf den naheliegenden Gedanken kommen, daß du deine Beiträge vorzugsweise in der Farbe schreibst, die deinem beim Schreiben bestehenden Zustand optimal angepaßt ist.. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 02. Juni 2009, 23:32:30

Dieser Thread ist momentan mein Lieblingsthread.
Eine Moesi-Diskussion wie sie im Buche steht und jetzt auch noch Sensor, wieder mal ein Highlight.
Mein erster Blick zur Zeit wenn ich ins Forum komme ist gleich ob es hier einen neuen Beitrag gibt.
So schön wie Kubo, dem ich hier inhaltlich zustimme, kann ich sowieso nicht formulieren, deshalb begnüge ich mich damit mich zurückzulehnen und zu grinsen.  ;D


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 03. Juni 2009, 00:01:30
Tia Ferdinand. Dich habe ich hier schon lange vermisst.

Nein, das ist keine "normale Mösi-Diskussion" (wie zwischen Dir und mir).
Wenn ich mit Dir "diskutiere"(?), dann weiss ich von vornherein, in welchen "Topf" ich Dich "werfen" muss. Deine Gesinnung ist inzwischen hinreichend bekannt.

Bei Kubo war ich mir lange Zeit nicht sicher. Irgendwie wie Du und irgendwie doch nicht.
Darum habe ich ein wenig stochern müssen, bis er sich breitwillig "geöffnet" hat.
Danke Kubo, für Dein Offenheit in Deinen letzten Posts.

Was hat das mit dem Titelthema zu tun?
Wenn man hier so Sprüche wie die von "Rosa-Brillenträgern" wie mir hört - oder im Gegensatz dazu so ziemlich das Gegenteil aus dem "Lager" von Kubo, dann sollte man sich schon ein wenig im Klaren sein, was die persönliche Einstellung der "Berichter" zum Isaan und den hier lebenden Menschen ist.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: xsarre am 03. Juni 2009, 09:08:49
Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?


Gib ihnen alles was du hast und " VERPISS " dann , dann hast du ein Gesicht auch wenns das eines Buffalos ist ;D





früher flog ich in den Zirkus ,heute,heute lebe ich in und mit dem Zirkus :-) ;D :'(
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 03. Juni 2009, 09:10:36
Wenn man hier so Sprüche wie die von "Rosa-Brillenträgern" wie mir hört - oder im Gegensatz dazu so ziemlich das Gegenteil aus dem "Lager" von Kubo, dann sollte man sich schon ein wenig im Klaren sein, was die persönliche Einstellung der "Berichter" zum Isaan und den hier lebenden Menschen ist.

Moesi,  die persönliche Einstellung von Forenschreibern kannst du nur durch sachliches Nachfragen zu Themen und zu  Detailfragen herausbekommen. Wer seine Diskussionspartner zunächst in vermeintlich vorhandene  "Lager" bzw. Schubladen einordnen will,  um "Klarheit" zu gewinnen,  wird dadurch voreingenommen; .. und darunter leidet dann das klare Denkvermögen.

Ich will dir die Folgen solcher Schäden am Denkvermögen , einmal an Beispiel eines Betroffenen demonstrieren.  Nehmen wir dazu spaßeshalber den "Blaumann"  Sensor.. ;D

Der weiß bestimmt längst,  daß seine Beiträge sowieso keine Sau freiwillig liest und hoffte daher , als Blaufärber würde ihm die Aufmerksamkeit zufälliger Leser zuteil.  Also von mir aus..  Schließlich hat er sich die Mühe gemacht,  sich mit mir zu beschäftigen und dabei allerlei Unsinn zusammenphantasiert.  ;)

Zitat Sensor:
Zitat
Wer lieber anonym in ein “Sozialsystem” einbezahlt, und damit die von ihm so verachteten, jenes selbstgewaehlte System angeblich so “unverschaemt ausnuetzende Auslaender“ mitfinanziert, der widerspricht sich komplett selbst, auch wenn er es nicht wahrhaben wollte.

Nun dazu die wirklichen Fakten und Zusammenhänge .

Ich zahle natürlich nicht anonym, sondern mit uncodiertem Absender ins deutsche Sozialsystem ein.  Von "lieber" kann allerdings  nicht unbedingt die Rede sein, aber ich sehe immerhin ein, daß ich mich als Mitglied der Solidargemeinschaft auch beim Zahlen solidarisch verhalten muß..

Bezüglich meiner angeblichen "Verachtung" unseres Sozialsystems spinnt Sensor saudummes Zeug,  denn nur im Suff könnte es ihm entgangen sein, daß ich unser gutes Sozialsystem sogar gern und großzügig den Isanern gönne, ..wofür ich dich, Moesi,  sogar als unfreiwilligen Zeugen für meine guten Absichten benennen könnte, da dir angeblich sehr scharfem Rechner die Vollversion des Systems angesichts niedriger Einkommen der Isaaner noch etwas zu kostspielig vorkam. ;)

Die von unbrauchbar gewordenen linken "Klassenkämpfern" für die Rechts-Lager- und Schubladenzuweisung ihrer Gegner gelegentlich noch benutzten direkten oder indirekten Vorwürfe der "Ausländerfeindlichkeit" arbeitet Sensor ebenfalls ( per 3-Worte Hinweis : "unverschaemt ausnuetzende Auslaender" ) in seine geposteten Hirngespinste ein.

Nachstehend zu Vergleichszwecken noch einmal mein  Originaltext.  Man muß wohl Sensor heißen oder unter ähnlichen  Beschränkungen   --C leiden,  um das von mir unkompliziert und und durchaus verständlich Geschriebene nicht richtig kapieren zu können bzw. es völlig idiotisch zu "verdrehen"...

Zitat
Zitat Kubo :   ..denn ich bin in D und zufrieden mit der Absicherung, die mir unser Sozialsystem bietet, welches zum Teil auch der Staat mit Hilfe von Steuergeldern aufrecht erhalten muß, u. a. deshalb , weil er über einen längeren Zeitraum hinweg zu viele nichtzahlende, dafür  aber um so kräftiger  vom System profitierende "Gäste" eingeladen hat.., wie ich schon erwähnt hatte.
Inzwischen wird korrigiert, so gut es noch geht, was leider auch zu Lasten von Thailand-Fans geht, die ihre Thaifrau oder -freundin nach Deutschland holen möchten
.

Moesi,  es bleibt zu hoffen, daß Sensors schweres Falschverstehenwoller-Leiden nicht ansteckend ist und du deine ehrenvolle Ernennung zum Rosabrillenträger nicht als eine Kriegserklärung aus einem dir nicht wohlgesonnenen Lager ansiehst.  ;)

Du bist doch in guter Gesellschaft.. Frag mal Scottie, ..der trägt das Ding schon mindestens so lange, wie ich mit dem Hochdruckreiniger im rückständigen Isaan für deutsche Ordnung und Sauberkeit sorge, .. und wir verstehen uns trotzdem noch gut..   8)






Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitap am 03. Juni 2009, 10:14:49
Zitat kubo
"wie ich mit dem Hochdruckreiniger im rückständigen Isaan für deutsche Ordnung und Sauberkeit sorge"

@kubo
Das ist nun das, was die Welt nicht noch einmal braucht. Der letzte Weltkrieg hat gezeigt wohin das führt.
Hast du dich mit diesem Ausspruch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt und deine Gesinnung offenbart? Oder, was mir lieber wäre, kann dein Gehirn manchmal mit der Geschwindigkeit deiner Finger beim schreiben nicht mithalten? Auf solche Zitate wie oben möchten sicher viele Forums-Teilnehmer verzichten.

Ansonsten schreibe ruhig weiter, deine Beiträge beleben das Forum und haben guten Unterhaltungswert.







[/quote]
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Low am 03. Juni 2009, 10:51:38
Fortschritt:
Jetzt gibt es im Isaan nicht nur Blaudächer,
sondern auch Blauschreiber!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: pierre am 03. Juni 2009, 10:57:53
...und leute die das fehlen eines sozialversicherungssystems "klasse" finden. ;D
...und jetzt sogar noch einen, der das haeusliche "reinigen" im isaan ablehnt. :-X
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 03. Juni 2009, 11:31:41
Kubo,

Was soll eigentlich das jetzt wirklich schon überlange Hin und Her über Vor- und Nachteile der deutschen und thailändischen Verhältnisse. Daß das deutsche Sozialsystem, von Hartz IV, über die Krankheitsfürsorge, bis zum Rentensystem besser ist als in Thailand (wo das alles praktisch nicht existiert) weiß jeder der sich entschließt in Thailand zu leben, oder er ist schlicht doof. Und um zu wissen, daß das thailändische Rechtssystem vor allem darauf zielt die Buerger dieses Landes zu schützen, und nicht die Zuwanderer, dazu braucht man nur aufmerksam die seriösen Thaiforen zu lesen, bevor man versucht hier Wurzeln zu schlagen.

Wenn wir uns trotzdem entschlossen haben in Thailand zu leben, dann wegen anderer Dinge die wir in Deutschland nicht, oder zumindest nicht zu diesem Preis haben. Erleichtert wird uns dieser Entschluß zweifellos dadurch, daß wir wissen, jederzeit wieder unter das Dach des heimatlichen Sozialsystems schlüpfen zu können. Um hier trotzdem zufrieden leben zu können, ist keine rosarote Brille erforderlich, sondern eher hinderlich. Und wenn jemand mit einer rosaroten Brille hier her gekommen ist, wie sicherlich die meisten von uns Expat, so wird sie ihm zwangsläufig über kurz oder lang von der Nase fallen.

Das Hauptproblem mit dem jeder der hier lebt fertig werden muß, ist die Mentalität der Thais. Und zu erkennen, daß es frustrierend ist, ständig dagegen anzurennen, oder sinnlos ist zu versuchen diese Mentalität  auch nur einen Deut zu ändern, ist nach meiner Meinung die Grundvoraussetzung um hier zufrieden zu leben. Der ständige Vergleich zwischen den Verhältnissen in unserer Heimat und den Verhältnissen hier, ist – um mal ein Beispiel aus dem Forum zu nehmen – so sinnlos wie zu versuchen notyou davon zu überzeugen, daß die Bibel nicht Gottes Wort ist.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 03. Juni 2009, 11:48:39
Ich kann mir nicht helfen,die Menschen im Isaan,kann man nicht Ändern,oder doch.
Und wir für unseren Teil,werden hier wenn das nicht Blaudach Verkauft haben wieder in das
Soziale zurück gehen.
Hier hilft dir keiner,das ist fackt!!!!!!!!!!!
Da kannste 30 Jahre hier Wohnen bei 70 ist Ende mit KRV.
Aber jedem das seine.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 03. Juni 2009, 13:49:57

Ich habe ein Blaudach (finanziert ;)), wir haben sowohl Stein-, Holz- und auch Plastiktisch.

Ich lebe (leider) noch nicht dauerhaft in Thailand und ich schätze das deutsche Sozialsystem
mit all seinen Vor- und Nachteilen.   


Aber ich verstehe trotzdem, daß es einige hier gibt, die lieber mit der ganzen Familie ihre 40 oder 50 Tsd.
Baht monatlich  zusammenkratzen und ohne ausreichende Krankenversicherung hier leben wollen, anstatt
in Deutschland von Hartz 4 zu leben. Ich gehe hier jetzt von einer Familie aus, die man auch als solche
bezeichnen kann.

Ich glaube, es gibt hier einige, die über "soziale Kälte" in Deutschland einiges erzählen könnten.
Und im Monat von knapp 400 Euro (ich weiss, die Wohnung ist frei) zu leben, ist für manchen
"Neubürger" sicher ertrebenswert, aber ganz sicher nicht für die meisten derer, die früher
in Arbeit und Brot standen. Nicht jeder gehört zu den Erben.

Die von einigen viel gerühmte soziale Hängematte, in die die man bei Rückkehr nach D angeblich so weich
fällt, hat verdammt viele Löcher.

Und wenn der Hauptgrund mit 70 oder später zurückzukehren, die Krankenversicherung ist. .,
kann ic h das für  mich nicht nachvollziehen. Aber das ist Ansichtssache.

Ich persönlich brauche Wärme (die der Sonne und die der Familie) und dafür bin ich bereit,
auf den ein oder anderen Euro,  den BMW, die Kehrwoche, den getrimmten Rasen, paragraphen-
reitende Beamte und vor allem Polizisten in Deutschland zu verzichten. Sicher noch auf ein
paar mehr Dinge, aber alles hat Vor- und Nachteile.

Und zum Thema Toleranz und etwas Anpassung. Wer es in Deutschland nicht kann, schafft
es woanders auch nicht und wird immer unzufrieden sein. Wer heute über Thailand schimpft
und nach Jahren zurückgeht nach D, wird dort ganz schnell auch wieder zu schimpfen anfangen.
Denn Toleranz, Freundlichkeit, Flexibilität und Dienstleistungsbereitschaft sind bekannterweise
nicht gerade deutsche Tugenden.

In dem Zusammenhang warte ich eigentlich schon länger auf begeistere, gegenteilige Berichte
von Rückwanderern wie z.B. Ingo.

LG

Walter
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 03. Juni 2009, 14:50:53
Hallo Ingo,
melde dich doch mal bitte,und berichte mal,wie so läuft!
Gruß Lothar
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 03. Juni 2009, 15:17:36
Na also

Ich glaub im Grossen und Ganze habt Ihr verstanden was ich meine.

Thailland ist kein Paradies ohne Nachteile. Thailand kann sich ein Sozialsystem nach unserem Muster im Moment schlicht und einfach (noch) nicht leisten.
Thailand sorgt genau nach unserem Vorbild erst mal für das Wohl der eigenen Bürger. Ausländer müssen genau wie bei uns hinten anstehen.
Hochdruckreiniger und Deutsche Gründlichkeit sind nicht unbedingt das Wichtigste hier, was die Leute brauchen oder gar wollen. Wobei es ab und zu doch gut sein kann.

Und zu den "Blaudächern": Das ist ein weiterer Punkt, wie man den Menschen hier helfen kann. die Dächer vieler Familien sind undicht. Ein sicheres Dach über dem Kopf ist das, was viele hier erträumen. Es muss nicht imemr ein komplettes Farang-Haus sein. Einfach ein `Stück neues Wellblech und einige Leute sind wieder glücklich!

@Kobo
Die Rosabrille ist keine Kriegserklärung. Aber wenn hier jemand alles nur bemängelt (bejammert, benörgelt...), dann hilft das auch nicht weiter.
Natürlich gibt es hier vieles, was verbessert werden könnte und müsste. Aber man muss beim dem bleiben, was realistisch ist. Mir ist unser Sozialsystem nicht einfach "zu teuer für die". Ich muss einsehen, dass hier (zur Zeit) nicht genug Geld für solche Lösungen vorhanden ist.
Vielleicht hilft es mir, dass ich schon in vielen Ländern war, wo es noch viel schlimmer ist.
Ich kann tatsächlich im "Elend" des Isaans einen gewissen Wohlstand erkennen.
Nicht materiell, sondern in Sachen Lebensfreude. In dem Punkt sind sie uns MEILENWEIT voraus.
Und ich hoffe, dass wir dank all unserer "Hilfe" ihnen diesen für mich so wichtigen "Reichtum" nicht mit dem "Hockdruckreiniger" wegspühlen. Denn in meinem reichen, absolut perfekten und sauberen Land, mit dem perfektesten denkbaren Sozialsystem, ist irgendwie die Freude am Leben hoffnungslos auf der Strecke geblieben. In diesem Punkt können WIR von den Menschen im Isaan lernen.

Wenn Du bei uns bereit bist an dem Sozialsystem mitzuzahlen, dann musst Du es wohl oder übel auch hier tun. Du darfst aber dabei nicht vergessen, was alles an Schönem Du dafür auch bekommst. Wenn Dir das nicht genügt, dann kannst Du hier auf Dauer nicht glücklich sein.
Thailand ist die Welt der Thais. Es ist nicht unsere Welt. Wir müssen sie respektieren.
Es ist Ihr Land. Vergiss das nicht.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 03. Juni 2009, 15:30:29
@Kubo

Übrigens hab ich in Liechtenstein zwei Autos und einen Röno, die regelmässig gründlich gewaschen werden müssen.
==> Wenn Du mal Ferien in einem in jeder Beziehung  "perfekten" Land machen willst, bist Du mit Deinem Hochdruckreiniger bei mir jederzeit herzlich willkommen!

(Problem ist nur, dass die bösen Behörden das Autowaschen ausserhalb von sündhaft teuren Autowaschanlagen wegen der Gewässerverschmutzung verboten haben und dass Du dort als Ausländer ohne Arbeitsbewilligung nicht mein Autowaschen darfst und und dass Du ohne Aufenthaltsbewilligung in Liechtenstein nicht zu lange bleiben darfst und dass Deine Regierung inzwischen auf jeden Deutschen ein Auge wirft, der in Liechtenstein mit verdächtigen Koffern "Kurzurlaub" macht und sei Dir bewusst, dass der BND jedes Deiner Telefonate, Faxe und eMails von und nach Liechtenstein mithört. Hoffentlich gefällt es Dir nicht zu gut, denn dort ist für Dich als Ausländer der Kauf von Imobilien fast unmöglich geworden. Dazu sind auch die Bodenpreise unglaublich hoch. Und pass auf, dass die Behörden nicht vermuten, dass Du Deinen Hochdruckreiniger zum Geldwaschen benutzen willst und fahr auf keinen Fall zu schnell oder alkoholisiert, denn die Bussen können wegen unseren geldgierigen Beamten inzwischen fünf oder gar sechsstellige Euro-Summen annehmen und sei Dir bewusst, dass fast alle Liechtensteiner streng katholisch sind ....und, und, und...)

 ;D ;D ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 03. Juni 2009, 16:11:08

@Günther

Zitat
Was soll eigentlich das jetzt wirklich schon überlange Hin und Her über Vor- und Nachteile der deutschen und thailändischen Verhältnisse. Daß das deutsche Sozialsystem, von Hartz IV, über die Krankheitsfürsorge, bis zum Rentensystem besser ist als in Thailand (wo das alles praktisch nicht existiert) weiß jeder der sich entschließt in Thailand zu leben, oder er ist schlicht doof. Und um zu wissen, daß das thailändische Rechtssystem vor allem darauf zielt die Buerger dieses Landes zu schützen, und nicht die Zuwanderer, dazu braucht man nur aufmerksam die seriösen Thaiforen zu lesen, bevor man versucht hier Wurzeln zu schlagen.

Ja, aber genau darum geht es doch, viele Farangs haben die von dir hier beschriebenen Fakten eben immer noch nicht begriffen.
Oder wehren sich mit Händen und Füßen gegen diese Erkenntnis.
Darum dreht sich doch Kubos Bemühen.
Kubo ist weit davon entfernt den Thais irgendetwas aufzwingen zu wollen, wegen "Nichtzuständigkeit" wie er es selbst ausgedrückt hat.
Kubo versucht lediglich, unter anderem bei Moesi, Verständnis für die Realitäten im Isaan zu wecken.

Zitat
Um hier trotzdem zufrieden leben zu können, ist keine rosarote Brille erforderlich, sondern eher hinderlich. Und wenn jemand mit einer rosaroten Brille hier her gekommen ist, wie sicherlich die meisten von uns Expat, so wird sie ihm zwangsläufig über kurz oder lang von der Nase fallen.

Und genau beim Ablegen der unkonstruktiven Rosabrille möchte Kubo die Rosabrillenträger unterstützen.

Zitat
Das Hauptproblem mit dem jeder der hier lebt fertig werden muß, ist die Mentalität der Thais. Und zu erkennen, daß es frustrierend ist, ständig dagegen anzurennen, oder sinnlos ist zu versuchen diese Mentalität  auch nur einen Deut zu ändern, ist nach meiner Meinung die Grundvoraussetzung um hier zufrieden zu leben. Der ständige Vergleich zwischen den Verhältnissen in unserer Heimat und den Verhältnissen hier, ist – um mal ein Beispiel aus dem Forum zu nehmen – so sinnlos wie zu versuchen notyou davon zu überzeugen, daß die Bibel nicht Gottes Wort ist.

Exakt!
Kubo rennt auch gegen überhaupt nichts an.
Er hat die Gegebenheiten voll akzeptiert und sich damit arrangiert.
Er jammert überhaupt nicht, im Gegenteil, er nimmt die Vorteile die ihm der Isaan für 3 Monate im Jahr bietet in Anspruch und geht dann wieder.
Dieser Pragmatismus ist sein Erfolgsgeheimnis.

@sitap

Zitat
Zitat kubo
"wie ich mit dem Hochdruckreiniger im rückständigen Isaan für deutsche Ordnung und Sauberkeit sorge"

@kubo
Das ist nun das, was die Welt nicht noch einmal braucht. Der letzte Weltkrieg hat gezeigt wohin das führt.

Also sitap, reiß dich doch bitte etwas zusammen.  :D
Nur weil jemand nicht im Dreck leben will ist er doch nicht gleich ein Kriegsverbrecher und Massenmörder.
Kubo sorgt in „seinem“ Haus für deutsche Ordnung und Sauberkeit, er stört sich nicht daran wenn seine Isaan-Nachbarn im Dreck leben und will sie auch nicht mit dem Hochdruckreiniger erobern. Dagegen ist doch nun wirklich nichts einzuwenden.


@Moesi

Zitat
Die Rosabrille ist keine Kriegserklärung. Aber wenn hier jemand alles nur bemängelt (bejammert, benörgelt...), dann hilft das auch nicht weiter.
Natürlich gibt es hier vieles, was verbessert werden könnte und müsste. Aber man muss beim dem bleiben, was realistisch ist. Mir ist unser Sozialsystem nicht einfach "zu teuer für die". Ich muss einsehen, dass hier (zur Zeit) nicht genug Geld für solche Lösungen vorhanden ist.

Noch mal, Kubo nörgelt und jammert nicht und er persönlich will den Thais rein gar nichts aufzwingen.
Er deckt lediglich auf gekonnte Weise Denkfehler der Rosabrillenträger auf, auf logische und nicht ideologische Weise, im Gegensatz zu vielen seiner Diskussionsgegner.

Zitat
Ich muss einsehen, dass hier (zur Zeit) nicht genug Geld für solche Lösungen vorhanden ist.

Wie lange willst du noch auf diesem toten Pferd herumreiten?

Kubo sagt doch:

Es ist keine spezielle kulturelle Eigenschaft der Thais, wenn ein besonders starker Zusammenhalt innerhalb der Familien existiert, sondern diese von dir bei den Thais entdeckte tolle Eigenschaft findest du auch in anderen Kulturen, deren Entwicklung moderner sozialer Errungenschaften 100 und mehr Jahre hinter der unsrigen zurückgeblieben ist.

Zitat
Vielleicht hilft es mir, dass ich schon in vielen Ländern war, wo es noch viel schlimmer ist.

Na ja, zwischen der Beschreibung paradiesischer Zustände mit Vorbildcharakter und „alles könnte noch viel schlimmer sein“ besteht aber ein großer Unterschied.  ;D

Zitat
Ich kann tatsächlich im "Elend" des Isaans einen gewissen Wohlstand erkennen.
Nicht materiell, sondern in Sachen Lebensfreude. In dem Punkt sind sie uns MEILENWEIT voraus.
Und ich hoffe, dass wir dank all unserer "Hilfe" ihnen diesen für mich so wichtigen "Reichtum" nicht mit dem "Hockdruckreiniger" wegspühlen. Denn in meinem reichen, absolut perfekten und sauberen Land, mit dem perfektesten denkbaren Sozialsystem, ist irgendwie die Freude am Leben hoffnungslos auf der Strecke geblieben. In diesem Punkt können WIR von den Menschen im Isaan lernen.

Daraus lerne ich höchstens dass anscheinend viele Farangs dermaßen verwöhnt und wohlstandsverblödet sind dass sie sich aus Langeweile heraus ein Mangelumfeld suchen um ihre eigene Überflüssigkeit nicht mehr spüren zu müssen.  :)


Zitat
Wenn Du bei uns bereit bist an dem Sozialsystem mitzuzahlen, dann musst Du es wohl oder übel auch hier tun. Du darfst aber dabei nicht vergessen, was alles an Schönem Du dafür auch bekommst. Wenn Dir das nicht genügt, dann kannst Du hier auf Dauer nicht glücklich sein.
Thailand ist die Welt der Thais. Es ist nicht unsere Welt. Wir müssen sie respektieren.
Es ist Ihr Land. Vergiss das nicht.

Kubo vergisst gar nichts, deshalb muss er auch nicht lächerlich erinnert werden.
Er nimmt die Vorzüge die ihm Thailand bietet 3 Monate im Jahr in Anspruch, dafür zahlt er.
Dann kehrt er wieder in das von ihm bevorzugte System zurück. Es ist also nicht dazu verdammt „auf Dauer“ im Isaan glücklich sein zu müssen.  ;)
Also lässt gerade er den Thais ihre Welt und drängt sich ihnen nicht auf.

Wie gesagt, ihm geht es eher darum verkorkste Farangs bei der Realitätsfindung zu unterstützen.


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 03. Juni 2009, 17:42:16

Zitat
Dann kehrt er wieder in das von ihm bevorzugte System zurück. Es ist also nicht dazu verdammt „auf Dauer“ im Isaan glücklich sein zu müssen.

Es, das Kubo.  ;D
Es muss natürlich „er“ heißen, es ist aber zu spät in meinem Beitrag zu korrigieren.


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 03. Juni 2009, 18:07:23
Ist schon erstaunlich, wie man bei Kubos Beiträgen auf "Jammern" kommen kann.  ???

Wohltuend ist dagegen eher, dass er als "reicher" und regelmässiger 3-Monatsurlauber sich nicht zur Beruhigung des eigenen Gewissens gegenüber den "Armen" deren Welt romantisch zusammenbastelt. So in dem Sinne: denen geht es ja eigentlich wunderbar. Deren Sozialsystem ist besser als unseres, sie sind fröhlicher und genügsamer...alles in bester Ordnung. Also brauche ich als wohlhabender Eindringling kein schlechtes Gewissen zu haben.

Naja, wer's braucht.  ;)

Und sitap, die Sache mit dem Hochdruckreiniger war nicht im übertragenen Sinne gemeint, sondern wortwörtlich. Kubo pflegt sein Heim im Isaan ab und zu mit diesem Hochdruckreiniger zu reinigen. Aber das konntest du wahrscheinlich nicht wissen, wenn du nicht all seine Postings verfolgst.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 03. Juni 2009, 18:07:46

Es geht hier auf den letzten Seiten um die ungerechtfertigte Romantisierung von Verhaltensweisen die durch eine Mangelsituation erzwungen sind.

Man kann in Thailand, auch im Isaan, recht angenehm leben, zeitweise wie Kubo oder durchgehend wie Günther. Nur muss man hierfür die berühmte rosa Brille ganz weit wegwerfen.
Irgendwelche paradiesischen Zustände oder gar einen Vorbildcharakter in die thailändische Situation hineinzuprojizieren ist absolut kontraproduktiv.
Warum dem so ist haben Kubo und auch Günther bereits lang und breit erklärt.


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 03. Juni 2009, 18:28:38
Mein letztes Post wurde in einen neuen Thread verschoben:

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2575.msg0

EDIT: danke Moesi. War gerade dabei, etwas dahingehend zu formulieren.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitap am 03. Juni 2009, 20:26:15
Auch ich benützte hier im Isaan einen Hochdruckreiniger - für die Sauberkeit ist er gut geeignet. Aber kubo will ja damit auch für deutsche Ordnung sorgen. Das ist mir in den falschen Hals geraten. Aber vielleicht warens ja wirklich nur die zu schnellen Finger.  
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 03. Juni 2009, 21:05:24
NA ENDLICH hat sich “FERDINAND” in Post # 346 letzter Absatz durch einen FREUDSCHEN VERSCHREIBER SELBST VERRATEN, DASS “ES” (Kubo), respektive ER, EIN UND DERSELBE ist.

Aber schon zuvor musste das jedem klar geworden sein, wenn er die beiden folgenden Posts # 332 und 333 auf meinen #331 gelesen hat…

Hatte das wirklich noch niemand bemerkt ?

Vor erneut lauter dunklem Weisswurstsenf hat er als “Kubo” natuerlich auch meine wenigen Saetze nicht mal richtig verstanden.

Ich schrieb in # 331:

Wer lieber anonym in ein "Sozialsystem" einbezahlt, und damit die von ihm so verachteten, jenes selbstgewaehlte System angeblich so "unverschaemt ausnuetzende" Auslaender mitfinanziert, der widerspricht sich komplett selbst, auch wenn er es nicht wahrhaben wollte.

So, jetzt nochmal andaechtig lesen, und dann Kubos Post #336 / Zitat

“Bezüglich meiner angeblichen "Verachtung" unseres Sozialsystems spinnt Sensor saudummes Zeug…”

berichtigen !

Seine, bzw. ihre, aeh, also Ferdinand Kubos unsachliche, persoenliche Anmache gegen mich kann nur zwei Ursachen haben:

er weiss tatsaechlich nicht mehr, ob er gerade ER oder ES ist, und was DER/DAS gerade schreibt, was auf eine gespaltene Persoenlichkeit schliessen liesse,

oder ER/ES ist einfach von meinen unwiderlegbaren Realitaeten ueberwaeltigt, was ihm frueher schon mal passierte, worauf er stumm wurde...

Kein Senf !

Wieviel wertvolle Lebenszeit manche Leute nur mit so viel unnuetzem Gequatsche vergeuden moegen:

“Denn sie verstehen nicht, was sie tun, obwohl sie wissen, was sie tun.”
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 03. Juni 2009, 22:47:28
Kubo,

Was soll eigentlich das jetzt wirklich schon überlange Hin und Her über Vor- und Nachteile der deutschen und thailändischen Verhältnisse.

Günther
,  deine durchaus berechtigte Frage solltest du an die Verursacher der "Überlänge" stellen und nicht an das dadurch auch nur mit zusätzlicher Schreibarbeit belastetes "Opfer"  :-) dieser Nicht- und Falschverstehenwoller.

Weitere Details dazu konntest du bereits dem Beitrag von Ferdinand entnehmen, der sich freundlicherweise die Mühe gemacht hat,  zumindest den gutwilligen und zumindest noch  beschränkt aufnahmefähigen Nichtverstehenwollern und Rosabrillenträgern die Inhalte meiner Beiträge sozusagen "per Nachhilfeunterricht" verständlich zu machen.   :)

 
Zitat
Daß das deutsche Sozialsystem, von Hartz IV, über die Krankheitsfürsorge, bis zum Rentensystem besser ist als in Thailand (wo das alles praktisch nicht existiert) weiß jeder der sich entschließt in Thailand zu leben, oder er ist schlicht doof.


Das ist ja das Problem;...weil die Letztgenannten  trotz oder auf Grund ihres ihres Zustandes noch Forenbeiträge verfassen.., deren Korrektur dann zwangsläufig zu Thread-Überlängen führen muß.  ;D

Zitat
Und um zu wissen, daß das thailändische Rechtssystem vor allem darauf zielt die Buerger dieses Landes zu schützen, und nicht die Zuwanderer, dazu braucht man nur aufmerksam die seriösen Thaiforen zu lesen, bevor man versucht hier Wurzeln zu schlagen.

Genau, ..also das TIP-Forum und  Gleichwertigkeit anstrebende.. ;)

Zitat
Wenn wir uns trotzdem entschlossen haben in Thailand zu leben, dann wegen anderer Dinge die wir in Deutschland nicht, oder zumindest nicht zu diesem Preis haben.

Auch richtig...  Russenmafia, dubiose Farang-Berater, Groß- und und Kleinganoven lieben das unkonventionelle Rechtssystem und wir die günstigen Preise , die Frauen und das schöne Urlaubswetter.

Zitat
Erleichtert wird uns dieser Entschluß zweifellos dadurch, daß wir wissen, jederzeit wieder unter das Dach des heimatlichen Sozialsystems schlüpfen zu können.


Wenn man angesichts dieser Tatsache zu lesen bekommt, wie geringschätzig manche rosabebrillten Ignoranten über das in ihrem Herkunftsland auf sie wartende, sichere soziale Auffangnetz denken und schreiben, sollte man das undankbare Dummvolk doch besser zwangsweise in eine Anstalt oder ohne Rückkehrmöglichkeit in das thailändische Paradies einweisen,  welches solche Idioten aber leider auch nur per befristeter Duldung "reinläßt", weil es sicher sein kann, daß der deutsche Sozialstaat jedes in Thailand ..wegen Zahlungsunfähigkeit.. nicht mehr erwünschte Farangwrack spesenfrei zurücknimmt.. 8)

Zitat
Um hier trotzdem zufrieden leben zu können, ist keine rosarote Brille erforderlich, sondern eher hinderlich. Und wenn jemand mit einer rosaroten Brille hier her gekommen ist, wie sicherlich die meisten von uns Expat, so wird sie ihm zwangsläufig über kurz oder lang von der Nase fallen.


Und viele dieser Brillenverlierer haben das Problem,  ihren Einzug ins Thaiparadies,  den beliebten  Land"kauf"  und die an die Paradies-Ureinwohner später ersatzlos verlorene Immobilie durch einen Total-Ausverkauf ihrer europäischen Habseligkeiten finanziert zu haben.

Den Rücksprung vom "Big Boß" in Thailand zum vom Sozialstaat ernährten "Hartz Four Receiver" (moderne Bezeichnung.. ;)) fällt natürlich sehr schwer;.. und daher bevorzugen manche Verlierer dann doch lieber den Sprung aus höheren Stockwerken thailändischer Condos..,anstatt mit "verlorenem Gesicht" bei ihren immer noch glücklich und zufrieden in Deutschland lebenden Bekannten wieder aufkreuzen zu müssen.

Zitat
Das Hauptproblem mit dem jeder der hier lebt fertig werden muß, ist die Mentalität der Thais. Und zu erkennen, daß es frustrierend ist, ständig dagegen anzurennen, oder sinnlos ist zu versuchen diese Mentalität  auch nur einen Deut zu ändern, ist nach meiner Meinung die Grundvoraussetzung um hier zufrieden zu leben.


Wenn man sonst nichts Wichtigeres zu tun hat, kann man sich aber als Gutmensch damit beschäftigen, wenigstens den Thais aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis die wichtigsten "Deutschen Werte"  ;) (z.B. Fleiß, Diziplin, Ausdauer, Ehre, Anstand, Ordnung, Sauberkeit) etwas näherzubringen und sie ggf. auch dafür zu begeistern.

Ich wollte damit im letzten Urlaub eigentlich schon beginnen, doch konnte ich mich letztendlich doch nicht dazu durchringen,  meinen kostbaren deutschen Hochdruckreiniger längere Zeit in damit nicht ausreichend vertraute Thaihände geraten zu lassen.. ;D

Zitat
Der ständige Vergleich zwischen den Verhältnissen in unserer Heimat und den Verhältnissen hier, ist – um mal ein Beispiel aus dem Forum zu nehmen – so sinnlos wie zu versuchen notyou davon zu überzeugen, daß die Bibel nicht Gottes Wort ist.

Das sehe ich etwas anders, denn obwohl sich durch das Vergleichen nichts ändert,  geraten solche Vergleiche immer wieder auf die Tagesordnung, wenn z.B. irgendwelche heimatfrustrierten und tagträumenden Rosabrillenträger mit zum Teil haarsträubenden  Argumenten selbst einwandfrei erkennbare Schei..se zu Schokoladenpudding (sinnbildlich ..) erklären, wie ich schon früher erwähnt hatte.

Das könnte durchaus dazu führen, daß gutgläubige und noch thailand-unerfahrene Leser darauf hereinfallen und versehentlich voller Begeisterung hineintreten.

So etwas sollte mittels Korrektur, also durch entsprechende Gegendarstellungen im Forum konsequent vermieden werden, da sonst das Forum evtl. nicht mehr zu den "seriösen" gezählt werden kann.. 8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 04. Juni 2009, 00:57:52

@Sensor/ der Blaumann

Auf die Idee dass Kubo und ich ein und dieselbe Person wären ist bis jetzt noch niemand gekommen.  ;D
Jeder der Kubo jahrelang im Forum gelesen hat weiß auch dass dem nicht so ist.
Ich bin zwar des Öfteren der selben Meinung wie er, jedoch nicht immer.
Außerdem formuliere ich ganz anders als er.

Sensor, du musst dir also eine andere Geschichte ausdenken, wenn du schon zum Thema nichts sinnvolles beizutragen hast.


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 04. Juni 2009, 00:58:35
wie ich mit dem Hochdruckreiniger im rückständigen Isaan für deutsche Ordnung und Sauberkeit sorge

Kärcher ?  ;D
dann komm mal bei uns längs - an der Grundstücksmauer müsste mal was abgesprüht werden -
bei der Gelegenheit die Küchenterrasse gleich mit
Koordinaten gern per PN
 :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 04. Juni 2009, 03:01:36

Es geht hier auf den letzten Seiten um die ungerechtfertigte Romantisierung von Verhaltensweisen die durch eine Mangelsituation erzwungen sind.

Nenn Du es so. Ich nenne es ein ungerechtfertigt "herablassendes" Getue von Eurer "Seite".

Romantisierend wäre, wenn ich das ganze Elend und die Armut bei uns auch wünschen würde.
So ist das aber nicht! Ich wünschte mir nur, dass es bei uns weniger Leute geben würde, die nur an sich selbst denken und sich vor lauter Sorgen vor vielleicht zukünftigen Problemen kaputt machen.
Statt sich gegenseitig mal zu Helfen, zeigt man lieber mit dem Finger auf die anderen.

Ferdindand und Kubo sind natürlich die Ausnahme. Sie haben ihr ganzes Leben lang nie was falsch gemacht. Sie sind absolut perfekt. Sie gehören auch nicht zu einem dummen Volk. Darum gibt es auch nichts, was sie von anderen lernen könnten....oder so ähnlich...!


Hatte das wirklich noch niemand bemerkt ?
Bemerkt? Sagen wir mal, ich vermute das schon seit einigen Seiten.
Die Aussage und "Handschrift" in allen Posts der beiden (?) und auch ihre Hartnäckigkeit in immer den gleichen Dingen ist schon von fast übernatürlicher Ähnlichkeit.
Würde mich ziemlich überraschen, wenn das wirklich zwei verschiedene Menschen sind.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Juni 2009, 06:35:20
..dann komm mal bei uns längs - an der Grundstücksmauer müsste mal was abgesprüht werden -
bei der Gelegenheit die Küchenterrasse gleich mit
Koordinaten gern per PN

Viel zu gefährlich.. Das sähe doch ganz nach Schwarzarbeit aus ..und wenn auch die nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, bedeutet das Arbeiten von Farangs > für Farangs mit westlicher Hochtechnologie möglicherweise einen Verstoß gegen bestehende Berufsverbote und wir landen beide im Knast.  Solchen Risiken werde ich mich daher nicht aussetzen.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Juni 2009, 09:05:57
Zitat
Zitat Ferdinand: Es geht hier auf den letzten Seiten um die ungerechtfertigte Romantisierung von Verhaltensweisen die durch eine Mangelsituation erzwungen sind.


Zitat
Antwort Moesi: Nenn Du es so. Ich nenne es ein ungerechtfertigt "herablassendes" Getue von Eurer "Seite".

Moesi,  deine Antwort paßt leider absolut nicht zu Ferdinands Hinweis darauf, um was es hier im Thread auf den letzten Seiten geht.

Es geht um den ursächlichen Zusammenhang zwischen Mangelsituation und dem daraus resultierenden, besonders engen Familienzusammenhalt. Diese Verhaltensweise entsteht zwangsläufig auf Grund der in TH vorhandenen Mangelsituation und wenn du dann sogar noch  „viele Vorteile“ des Thai-Systems gegenüber dem unsrigen zu erkennen glaubst und im „Elend“ (= Folge des Mangelsystems ..)  des Isaans auch noch einen gewissen Wohlstand erblicken kannst,  ist das genau die "ungerechtfertigte Romantisierung", die Ferdinand erwähnte.

Was die Nennung solcher Fakten mit deiner Antwort : „herablassendes Getue von Eurer Seite“ zu tun haben soll,  müsstest du noch genauer erläutern. Vermutlich weißt du das aber selbst nicht und musst erst den Blaumann um fachmännischen Rat bitten.. ;)

Deine folgende Aussage ist übrigens auch wieder völlig "daneben" und ist daher in Bezug auf deine kognitiven Fähigkeiten die reinste Negativwerbung für dich , um das mal sehr zurückhaltend auszudrücken:

Zitat
Romantisierend wäre, wenn ich das ganze Elend und die Armut bei uns auch wünschen würde.

Das wäre nämlich überhaupt nicht „romantisierend“, sondern nur dämlich , boshaft und masochistisch... ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 04. Juni 2009, 12:13:06
Viel zu gefährlich.. Das sähe doch ganz nach Schwarzarbeit aus ..und wenn auch die nicht einwandfrei nachgewiesen werden kann, bedeutet das Arbeiten von Farangs > für Farangs mit westlicher Hochtechnologie möglicherweise einen Verstoß gegen bestehende Berufsverbote und wir landen beide im Knast.  Solchen Risiken werde ich mich daher nicht aussetzen.. ;)
schade+danke :D
dann wirds der Nachbar machen : der ist Franzose ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 04. Juni 2009, 13:00:25
@Ferdinand & (?) Kubo

Ihr habt Euch jetzt genug geoutet. Ich hab jetzt aber weder Zeit noch Lust auf Eure Brühe noch länger zu antworten. Vielleicht melde ich mich in ein paar Tagen aus Europa. Vielleicht auch nicht. Bringt in Eurem Fall ja eh nichts.

Jetzt muss ich noch Packen und mich noch von vielen Freunden verabschieden, die ich in den letzten 8 Monaten oder schon lange davor kennen gelernt habe. Die meisten sind Thais aus dem Isaan. Zum Glück wissen die nicht alles darüber, was Menschen wie Ihr über sie und ihre Menthalität für eine Meinug verbreiten. Sonst gäbs hier bald überhaupt keine Visas mehr.

Ich kann mit den Thais gut leben. Ich respektiere sie und sie respektieren mich. Dass Ihr das nicht verstehen könnt ist doch völlig klar. Denn wie man in den Wald ruft, so schalt es zurück.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 04. Juni 2009, 23:00:20
@Ferdinand & (?) Kubo

Ihr habt Euch jetzt genug geoutet. Ich hab jetzt aber weder Zeit noch Lust auf Eure Brühe noch länger zu antworten.

Dir fällt also inzwischen schon selbst auf, daß deine Antworten nicht zu den von uns genannten Fakten passen ?  ;)

Zitat
Vielleicht melde ich mich in ein paar Tagen aus Europa. Vielleicht auch nicht. Bringt in Eurem Fall ja eh nichts.
Sei doch nicht gleich so mutlos.. Du könntest aus der kühleren Umgebung vielleicht etwas überzeugender "rüberkommen" und nicht immer so extrem irreale Thesen aufstellen.. , wie z.B. deine Auslegung des Begriffes "Romantisieren" .. ;D

Zitat
Jetzt muss ich noch Packen und mich noch von vielen Freunden verabschieden, die ich in den letzten 8 Monaten oder schon lange davor kennen gelernt habe. Die meisten sind Thais aus dem Isaan.


An der zu thailastigen Zusammensetzung deines Freundeskreises wird es liegen,  daß du dich von deren "Menthalität" hast infizieren lassen und in Diskussionen mit gesunden Farangs häufig so gewöhnungsbedürftig reagierst.  ;)

Zitat
Zum Glück wissen die nicht alles darüber, was Menschen wie Ihr über sie und ihre Menthalität für eine Meinug verbreiten. Sonst gäbs hier bald überhaupt keine Visas mehr.

Die ahnen bestimmt noch nicht einmal, wie heftig und ausdauernd wir um die besten Möglichkeiten streiten , ihnen helfen zu können.  Von dir kann ihnen leider nicht nachhaltig zu besseren Lebensbedingungen verholfen werden, denn du hältst das Thai-System ohnehin für besser als unser Sozialsystem, denn es zwingt zum Familienzusammenhalt..und führt auch zur Produktion von möglichst viel Nachwuchs, um im Alter genügend Versorger zu haben.   :-) 
 
Interessant fand ich dazu einen Leserbrief, den ich heute in der Tageszeitung Neue Westfälische gelesen habe. Der Schreiber berichtete u.a. auch etwas, was dir in Bezug auf das von dir so geschätzte Thai-System  der aus der Not geborenen "Familien-Minisozialsysteme" zu denken geben sollte..

Zitat:  "So ist die Denkweise des Ungebildeten (Anmerkung Kubo: ..des benachteiligten Isaaners" ) . Wenn ich sieben Kinder habe, dann können die mich im Alter besser versorgen als nur eines. (Anmerkung Kubo : ..wie im "egoistischen" Europa)
Falsch gedacht , denn : Sieben arbeitslose Kinder zahlen nichts in die Kasse und können schlechter helfen als ein einziges, dem es gut geht.."

Zitat
Ich kann mit den Thais gut leben.
So lange du ihnen dank deines dicken Farangeinkommens als thaibehördlich geprüfter Geldbringer und nicht als Geldholer oder gar als Konkurrent begegnest,  haben sie auch nichts gegen dich..

Zitat
Ich respektiere sie und sie respektieren mich.


Sie dulden dich..und respektieren den Farang , der nach gängiger Thaimeinung den Vorzug hat, bereits mit einem goldenen Löffel im Mund geboren zu sein.. ;D   Du genießt als Farang in der Thaihierarchie einen Sonderstatus.  Als 5. Rad am Wagen zwar, weil du nie zum Thai werden kannst, aber dank der dir zugedachten oder tatsächlich bestehenden Finanzkraft sieht man dich "seitlich oben" .  Besser kennenlernen könntest du deine vielen Thaifreunde aber, wenn sie dich als Pleitegeier entlarvt hätten und du daher von ihnen automatisch und mentalitätsbedingt "ganz unten" eingeordnet würdest.

Auch als "Kiniau" könntest du sie und ihre Mentalität schon erheblich besser kennenlernen, obwohl nicht ganz so gut , wie es ein echter Pleitegeier vermag, denn die vage Hoffnung, daß aus dem "Farang-Kiniau" vielleicht nach intensiver Behandlung duch eine reizende Thai-Psychologin doch noch ein "djai dee" werden könnte, bleibt schließlich immer noch bestehen..

Zitat
Dass Ihr das nicht verstehen könnt ist doch völlig klar. Denn wie man in den Wald ruft, so schalt es zurück.

"Wir" verstehen das alles schon recht gut, verlaß dich ruhig drauf.  In den Thaiwald rufen wir hinein,  wie es von uns erwartet wird: "Euro !"..Euro! "; ..  und wenn wir richtig Glück haben,  erschallt auch ein freudiges , fremdsprachiges Echo : Khobkhun..Khobkhun maak....   ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 04. Juni 2009, 23:56:29
"Menschen" wie Dir sollte man kein Thai Visum mehr ausstellen.



Moesi hat 24 Stunden Urlaub zum Nachdenken.

Das ist ausdrücklich nur eine kleine Verwarnung. Aber wer anderen sogar schon in Diskussionen, in denen es eigentlich um gar nichts geht, die Menschlichkeit abspricht (bzw. sich durch Gänsefüßchen sehr subtil und geradezu profi-mäßig davon distanziert), befindet sich für mich im gleichen Fahrwasser wie jene, die damals allen Andersdenkenden und Andersartigen gleich von Anfang konsequent an das Menschsein überhaupt absprachen.

In letzter Konsequenz wurden damals dann alle "Nicht-Menschen" bzw. Nicht-Arier oder "Untermenschen" mit Ratten verglichen und entsprechend entsorgt.

Ein sehr unschönes Gschmäckle, das sich hier eingeschlichen hat, finde ich. Ich hoffe, daß wir so etwas künftig hier nicht mehr lesen.

MfG hmh.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 05. Juni 2009, 03:48:36

"Menschen" wie Dir sollte man kein Thai Visum mehr ausstellen.


Genau, ..ich finde auch, daß man Leuten, die sich mit Thailand und seinen Bewohnern schon recht gut auskennen, nach routinemäßiger Überprüfung von z.B.  Qualitätstouristen-Status und Vorsorge-Kontrolle der ausreichend mitgebrachten Geldmittel die umständlichen Visa-Formalitäten ersparen und ihnen die Einreise bei Vorlage des gültigen Reisepasses oder Personalausweises ermöglichen sollte.  8)

(http://www.spiegel.de/img/0,1020,734520,00.jpg)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: namtok am 05. Juni 2009, 06:30:29
Zitat Moesi: 

Zitat
Hätte ich unrecht mit meiner Aussage, wäre der Nordosten gegenüber den übrigen Landesteilen nicht rückschrittlich



Ich tippe mal eher auf ungleiche Ausgangsbedingungen:  Geographisch (abgelegen, unfruchtbare Böden) und klimatisch (weniger Regen) benachteiligt, das wirkt lange nach...





Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 05. Juni 2009, 17:20:45
"Ich tippe mal eher auf ungleiche Ausgangsbedingungen:  Geographisch (abgelegen, unfruchtbare Böden) und klimatisch (weniger Regen) benachteiligt, das wirkt lange nach..."

Das gibt es in Deutschland auch! Jetzt endlich verstehe ich das Nord-Süd-Bildungsgefälle :D :D :D

Nein, nein, der Grund für das Bildungsgefälle in Thailand liegt zum großen Teil in der Einsicht der großstadtfernen Bevölkerung, dass man sich durch harte Arbeit leicht den ganzen Tag versauen kann!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 05. Juni 2009, 21:08:54
"Nein, nein, der Grund für das Bildungsgefälle in Thailand liegt zum großen Teil in der Einsicht der großstadtfernen Bevölkerung, dass man sich durch harte Arbeit leicht den ganzen Tag versauen kann!!!

Das spricht eigentlich für das Vorhandensein einer beachtenswerten Intelligenz.., die nur noch in bessere Bahnen gelenkt werden müßte.  Ich glaube nicht, daß "Faulheit" der armen Landbevölkerung die Hauptursache für das Bildungsgefälle ist.

Die Kinder der armen Isaanbauern haben in ihren Eltern keine ordentlichen "Förderer" , die sie auf den Weg "nach oben" bringen und wenn nötig , sogar "treiben"  können. 

In den Großstädten wimmelt es zwar auch von Ungebildeten, doch konzentriert sich dort auch die "Elite" der Wohlhabenderen, denen es derart gut geht, daß ihre Kinder bereits beim Start ins Schul- und Berufsleben immer die besseren Startpositionen einnehmen.

Trotzdem zieht es die Kinder der Landbevölkerung in die Städte und dort erzielen viele von ihnen... trotz zu beobachtender Unterbezahlung und Ausbeutung durch "gebildete" Arbeitgeber.. durch fleißiges Arbeiten erheblich bessere Einkünfte, als es "auf dem Land" möglich gewesen wäre.

Ein mir bekannter Thai (inzwischen "trockener"  Alkoholiker.. ;D) , der es im Isaan bisher zu nichts gebracht hatte,  hat z.B. kürzlich von seinem in der Stadt arbeitenden Sohn und dessen Frau ein Stück Land im Isaan geschenkt bekommen und sein Moped wird auch vom Sohn abbezahlt, der in der Stadt auf dem Bau als Schweißer arbeitet. 

Ich kenne aber auch ein anderes Beispiel, wo es an der Faulheit der Tochter einer Isaanbäuerin lag, daß sie es trotz aufopfernder finanzieller Hilfe der Mutter zu nichts gebracht hat.  Die Bäuerin hatte sogar ihr Gold verkauft und sich mit 100.000 Baht verschuldet, um die Schulausbildung ihrer Tochter zu finanzieren.  Das faule Stück hat aber nicht viel gelernt, sondern sich lieber mit ihrem Freund ein bequemes Leben gemacht.  Schule natürlich ohne Abschluß verlassen und der größte Hammer war dann noch, daß die wohlhabenden Eltern des jungen Thaimannes dieses Mädchen dann ins Auto gepackt und der Isanbäuerin zurückgebracht haben.  Die sollte dafür sorgen, daß die Tochter ihren Sohn und Geschäftserben zukünftig nicht mehr belästigt... ;D 

Das Ende vom Lied war das aber auch noch nicht. Die arme Bäuerin wurde nochmals von ihrer faulen Tochter zur Kasse gebeten, denn die hatte vom zukünftigen Geschäftserben leider ein Kind im Bauch, welches nun auch noch auf Kosten der armen Bäuerin abgetrieben werden mußte zum Preis von ca. 10.000 Baht.. 8)

Und dann ?  Alle Rosabrillenträger bitte jetzt besonders aufgepaßt ..!!   

Die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende.  Die Mutter , also die arme Isaanbäuerin hatte nämlich auch schon gehört,  daß es Farangs geben soll , die gern eine hübsche , ledige und ( fast  :-))  unschuldige junge Thai vom Dorf  heiraten würden, weil die doch viel besser sind,  als Service-Ladies oder gar die schrecklichen deutschen Emanzen. Darum hat sie meine Frau gefragt, ob wir uns nicht mal nach so einem liebebedürftigen Farang-Mann für ihre Tochter umsehen könnten.

Leider kam sie mit diesem Wunsch bei uns an die völlig falsche Adresse. Man will schließlich Mensch bleiben und nicht noch behinderte ( durch ihre Rosabrille..  ;)) eigene Landsleute ins sichere und kostspielige Verderben schicken.. ;D


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 05. Juni 2009, 21:22:33

Leute...Leute....

Hier stäubt's aber wieder in der Isaansteppe  ???

...und irgendwie erinnern mich die Wortgefechte an vergangene, nicht weit zurück liegende Jahre  :-)

...als sich der Palmenprediger noch rechtfertigenderweise und enthusiastisch motiviert gegen die bösen germanischen Hochdruckreiniger behauptete und von den stämmigsten Büffelrücken seine romantischen Standpunkte verkündete.
Zwischenzeitlich wie zeitbegleitend merkt aber auch der kühnste temporäre Hobbyfarmer mit isaanischen
Ambitionen gleichwohl, dass die Verteidigung rosabebrillten Gedankenguts all zu oft im siamesischen Nirvana entschwindet und keine Früchte trägt, somit also vergebliche Liebesmühe darstellt.
Denkweise, Mentalität, Familienclan und weitere Umstände im nahen und fernen Umfeld prägen uns und die ererbten Gene bewirken ein Übriges.
Es scheint, dass man den Isaan und seine Menschen liebt, oder eben nicht. Oder flexibel, weltoffen, romantisch und liebherzig ist...oder eher egoistisch, berechnend, misstrauisch ? Die nötige Intelligenz und den Durchblick eines allwissenden Farangs natürlich vorausgesetzt.  8)

However...ich wünsche bescheiden weiterhin viel Spass beim fruchtvollen argumentieren und lamentieren.

So long
Euer Büffelreiter Dr. Scottinavarachit




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: crazyandy am 05. Juni 2009, 21:28:17

warum wollt Ihr denn den Menschen AUS dem Isaan helfen, vielleicht gefällt es Ihnen da und Sie möchten da wohnen bleiben. Odrr wollt Ihr den Isaan für die Farangs alleine  ??? ??? --C --C .
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 06. Juni 2009, 01:50:28

warum wollt Ihr denn den Menschen AUS dem Isaan helfen, vielleicht gefällt es Ihnen da und Sie möchten da wohnen bleiben. Odrr wollt Ihr den Isaan für die Farangs alleine  ??? ??? --C --C .

Der Threadtitel lautet : Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen.. Von "wollen" steht da nichts.. Das kommt vielleicht später, wenn man weiß, ob man es überhaupt kann.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: crazyandy am 06. Juni 2009, 01:56:40
 :D @ Kubo  lasse sie doch im Issan warum möchtet Ihr die armen Menschen denn umsiedeln, und vorallem wohin  ??? ??? --C --C --C

 ;) ;) ich troll mich wieder .
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 06. Juni 2009, 02:30:26
@crazyandy,

mancher hat aber schon verstanden, warum du aus fettgedruckt hast. 

Kannst du mir mal bitte aus der Mutter helfen?  :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 06. Juni 2009, 04:07:53
@ Crazyandy ,

..dein unübersehbar fett gedrucktes "aus"  ;) war in meiner Antwort bereits berücksichtigt, falls dir das entgangen sein sollte.

Wenn jemand Menschen aus dem Isaan helfen möchte, kann er das von mir aus gern machen, wenn er`s kann.

Leute, denen dort herausgeholfen werden könnte, weil sie es wollen, gibt es bestimmt.  Es sind viele, meist weibliche Thais, aber vermutlich auch einige dort trotz ..oder mit.. Thaihilfe "ab- oder ausgebrannte" Farangs.

PS: Während hier noch über die Isaanhilfe diskutiert und theoretisiert wird, ist man an anderer Stelle schon erheblich weiter und es geht nur noch um einige Detailfragen : 

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2365.75




 

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: namtok am 06. Juni 2009, 08:26:06
Es gibt kaum noch ein Land , in dem die Spezies "Homo Isanenis"  nicht vertreten ist, in den Weltmetropolen sowieso aber auch am A.... der Welt.

U.a. Kibbuzbewirtschaftung in der Wüste, Wattwürmerpuhlen in Kanada, Weinlese Down Under  usw.    und die meisten haben sich selbst "AUS dem Isaan" geholfen...
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 06. Juni 2009, 16:26:36
"Menschen" wie Dir sollte man kein Thai Visum mehr ausstellen.



Moesi hat 24 Stunden Urlaub zum Nachdenken.

Das ist ausdrücklich nur eine kleine Verwarnung. Aber wer anderen sogar schon in Diskussionen, in denen es eigentlich um gar nichts geht, die Menschlichkeit abspricht (bzw. sich durch Gänsefüßchen sehr subtil und geradezu profi-mäßig davon distanziert), befindet sich für mich im gleichen Fahrwasser wie jene, die damals allen Andersdenkenden und Andersartigen gleich von Anfang konsequent an das Menschsein überhaupt absprachen.

In letzter Konsequenz wurden damals dann alle "Nicht-Menschen" bzw. Nicht-Arier oder "Untermenschen" mit Ratten verglichen und entsprechend entsorgt.

Ein sehr unschönes Gschmäckle, das sich hier eingeschlichen hat, finde ich. Ich hoffe, daß wir so etwas künftig hier nicht mehr lesen.

MfG hmh.

Ja, das mit den Gänsefüsschen war Absicht. Und das Geschmäckle stört mich auch. Nur anders, als Du das hier verstanden hast:
Mir kommt dieses übel modernde Geschmäckle hoch, wenn ich Posts lese wie #361:
Die Methode, wie jede positive Erfahrung mit Thais mit selbsternannten "Fakten" konsequent in den Dreck gezogen wird.
Frei nach dem Moto: "Die Thais machen das mit allen".
Und wer's nicht glaubt ist entweder "zu naiv", "rosabebrillt" oder bereits "von ihrer Denkweise infiziert".
Diese Denkweise macht aus dem "Geschmäckle" den eigentlichen Gestank!

Nehmen wir mal die Sätze hier:

-An der zu thailastigen Zusammensetzung deines Freundeskreises wird es liegen,  daß du dich von deren "Menthalität" hast infizieren lassen und in Diskussionen mit gesunden Farangs häufig so gewöhnungsbedürftig reagierst.

-So lange du ihnen dank deines dicken Farangeinkommens als thaibehördlich geprüfter Geldbringer und nicht als Geldholer oder gar als Konkurrent begegnest,  haben sie auch nichts gegen dich..

-"Wir" verstehen das alles schon recht gut, verlaß dich ruhig drauf.  In den Thaiwald rufen wir hinein,  wie es von uns erwartet wird: "Euro !"..Euro! "; ..  und wenn wir richtig Glück haben,  erschallt auch ein freudiges , fremdsprachiges Echo : Khobkhun..Khobkhun maak....

Ähnliche Sätze kannst Du regelmässig in Post von Ferdinand/Kubo(?) finden. 
Aber anders als er/sie hier immer wieder suggerieren wollen, spricht hier nicht ihre/seine(?) Erfahrung heraus, sondern nur abgrundtiefer Hass und Verblendung gegen das ganze Volk. Fast genau so wie "damals".

Ich habe in Thailand mit Farangs zu tun, die seit bis zu 42 Jahren dort leben und hab mit ihnen immer wieder über solche Zitate aus diesem Forum diskutiert.
Keiner von Denen, kann auch nur einen Bruchteil dieses Hasses - oder gar Verfolgungswahnes einzelner Herren hier im Forum verstehen (Ausser mit Vergleichen zu "damals").
Natürlich hat praktisch jeder langjährige Besucher hier sein "Lehrgeld" bezahlen müssen. Aber ihre Wut richtet sich auf die einzelnen Missetäter und nicht gleich gegen das ganze Volk der Thais!
Niemand bestreitet, dass es auch unter den Thais schlechte Menschen gibt, vor denen man allzu blauäugige "Neuverliebte" besser warnen sollte.
Aber es gibt auch sehr viele Gute, die mit solchen kollektiven Parolen absolut unberechigt verurteilt werden (genau wie "damals").
Und jeglicher Versuch über solche Menschen zu sprechen, wird von Ferdinand/Kubo(?) gleich im Keim erstickt, weil Jeder, der positive Erfahrungen über Thais berichtet von ihrer Metthalität infiziert worden ist (genau wie damals).
Ähnliche Zitate findest Du quer durchs ganze Forum.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass man Menschen, die mit solch einer Verblendung und solche einem HASS gegen die Thais nicht mehr nach Thailand lassen sollte.
Auch damit wäre ein wichtiger Schritt getan, den Thais UND den Expatszu helfen.
Wenn Du mir diese Meinung nicht zulässt, steht es Dir natürlich frei mich jederzeit in diesem Forum ganz zu sperren.
Das wär dann aber nicht mal mehr nötig, weil meine Toleranz gegen das "damalige" Denken auch seine Grenzen hat.
Ich hoffe, Du verstehst, wie ich das gemeint habe. Ich bin nicht für dieses "Geschmäckle", sondern entschieden dagegen.
Darum platzt mir manchmal der Kragen.

Gruss, inzwischen wieder aus Europa
Stefan

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 06. Juni 2009, 16:51:39
@Moesi,

es war noch nie erbauend, gegen rationale Argumentation Kubos und auch Ferdinands mit Emotionen zu antworten. Wird es auch nie sein.  Von Hass oder sonstigen Gemütsregungen kann bei beiden keine Rede sein. Dafür betrachten sie die Dinge viel zu nüchtern, besonders auf der rhetorischen Seite.

Komm einfach wieder aus der Falle raus, die du dir selber gestellt hast. Gönn dir vielleicht mal selber eine Pause und mach später einfach mal ein für dich erbauendes Thema auf. Dieses Thema hier ist in der Überschrift schon unglücklich gewählt und fordert einfach die Forenkollegen heraus. Schreib doch einfach: "Wie ich den Isaanis helfe". Z.B. in der Tagebuch-Rubrik. Wir Mods werden dann sicher darauf achten, dass dich keiner anscheis.st. 

Viel Spass in Deutschland und geniesse deinen Aufenthalt dort. Vielleicht ohne Forenkram?  ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 06. Juni 2009, 17:13:30
..oder gar in Liechtenstein  8)
schau doch mal in Bielefeld beim Kubo rein -
aber: Bielefeld gibts ja bekanntlich gar nicht :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 06. Juni 2009, 17:27:31
@Profuuu
Ist Ansichtssache. Aber danke fürs Verständnis.
Den vorgeschlagenen Thread habe ich schon mehrfach eröffenen wollen. Habs aber (noch) nicht gemacht, weil ich auf die leicht voraussehbare "rationale"  ;) Zerlaberung keinen Bock hatte.
Vielleicht tu' ich das mal die nächsten Monate. Im Moment hab ich allerhand anderes zu tun. War immerhin 8 Monate weg.

@peter51
Gute Idee! Dort könnte ich sicher auch Ferdinand kennenlernen  :-X ;D

Gruss Stefan

PS: Bin zur Zeit ca. 70km südlich von Deutschland  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 06. Juni 2009, 17:54:19

@Moesi

Das ganze Volk, Hass, wie „damals“... .  :D

Davon war nie die Rede, nicht einmal andeutungsweise.
Das bildest du dir bloß immer ein, vielleicht berechnend in dem verzweifelten Versuch Kubo und mich zu diskreditieren, weil du in einer sachlichen Diskussion ja kein Land siehst.
Doch du als bedauernswerter Fall glaubst was du sagst wahrscheinlich sogar tatsächlich.
 
Wie man den Isaanies helfen könnte hat Kubo schon festgestellt.
Durch eine vernünftige Ausbildung und durch eine politische Interessensvertretung. Beides ist momentan nicht in Sicht.
Von dir Moesi kam, abgesehen deiner lächerlichen Romantisierung der Armut und Bildungslosigkeit, keine verwertbare Analyse.

Der einzige hier im Forum der immer total verallgemeinert bist du, bei deiner Beurteilung von Schwaben und deiner Beurteilung von Thais gleichermaßen.
Man hat ja damals schon im Banken-Thread gesehen wie emotional und versponnen du ständig reagierst.

Aber vielleicht will Kubo hier vollends aufwischen, er kann das besser als ich.

Kubo und ich sind nicht eine Person.  ;D
Das müsste auch jeder wissen der hier schon länger mitliest.
Unter anderem bin ich für Umweltschutz und alternative Energien – für Kubo dagegen ist Umweltschutz nur ein Trick um den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich interessiere mich prinzipiell für Religionen, wenn auch sehr kritisch – in Kubos Augen ist das alles Blödsinn.  :)


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 06. Juni 2009, 18:07:25
Wenn der Kubo wieder kommt,dann kann er Straßenreinigungsmaschinen mitbringen. :D
Und noch Müllautos,und Krächer für die ganze Schei? hier. :D
Und die Farangs können dann alles Sauber machen.
Ich bin halt Schei?e drauf. :'(
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitanja am 06. Juni 2009, 18:29:40
@Isan Yamaha

Warum bist Du Scheide drauf?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 06. Juni 2009, 18:34:27
@Isan Yamaha

Warum bist Du Scheide drauf?

Ich halte es hier nicht mehr aus.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitanja am 06. Juni 2009, 18:38:26
Schreib doch mal in längeren Sätzen warum Du es nicht mehr aushälts. ???


Gruß
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 06. Juni 2009, 18:48:20
@Isan Yamaha

mach doch einfach ein Thema auf: "Wie kann man mir helfen?  ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: crazyandy am 06. Juni 2009, 20:27:34

@ Isaan Yamaha   höre CCR das mache ich auch gerade und bin SUPER drauf echt Klasse  :-) :-) :-) 8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 06. Juni 2009, 20:38:24
Gute Idee.

Schmeisse gerade mein iTunes an....  :)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 07. Juni 2009, 07:28:35

@Moesi

Man hat ja damals schon im Banken-Thread gesehen wie emotional und versponnen du ständig reagierst.
Aber vielleicht will Kubo hier vollends aufwischen, er kann ...

Ich kann im Moment nichts entdecken, was noch lohnend aufzuwischen wäre und Moesi macht inzwischen bereits einen erheblich mehr als ausreichend weggewischten Eindruck  ;D ;..

.. und sein verwendetes Vokabular nimmt schon stark psychopathisch geprägte Formen an: " HASS..abgrundtiefer Hass..Verblendung gegen das ganze Volk..Fast genau so wie "damals"..Verfolgungswahn..  --C

Er sollte daher vorsichtshalber einen kleinen Selbsttest durchführen : http://www.testreich.com/test.php?t=psyko

Zitat
Kubo und ich sind nicht eine Person.  ;D
Das müsste auch jeder wissen der hier schon länger mitliest.
Unter anderem bin ich für Umweltschutz und alternative Energien – für Kubo dagegen ist Umweltschutz nur ein Trick um den Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen.


Nicht generell ein Trick zum Abkassieren, aber mit stark steigender Tendenz. 
Schau dir dazu einmal diese Webseite an..:

http://www.klima-ueberraschung.de/show.php?id=11

Zitat
Ich interessiere mich prinzipiell für Religionen, wenn auch sehr kritisch – in Kubos Augen ist das alles Blödsinn.  :)

Sagen wir es mal mit Blick auf „unsere“ Religion wie folgt : In Kubos Augen  ist das, was in der Bibel steht,  eine ziemlich unglaubwürdige, ..von Menschen und nicht etwa von einem Gott ..geschaffene Märchensammlung aus sehr alten Zeiten. Wer glaubt,  was drinsteht, wird selig und wer ´s nicht glaubt,  kommt auch in den Himmel, heißt es doch, so dass ich auf alle Fälle auch noch eine kleine Chance habe..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gam am 07. Juni 2009, 09:59:45
Zitat
In Kubos Augen  ist das, was in der Bibel steht,  eine ziemlich unglaubwürdige, ..von Menschen und nicht etwa von einem Gott ..geschaffene Märchensammlung aus sehr alten Zeiten.

Pass bloss auf, das der "Mai Mii" und der "Notyou" das hier nicht mitkriegen. Sonst ist dieser Thread Morgen um 10 Seiten reicher.  :D

EDIT: wird nicht passieren. Ab jetzt wird woanders gelöscht. Wir sind hier nicht der Wachturm.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 09. Juni 2009, 05:21:38
@Kubo/Ferdinand
Mir fehlt es im Moment an der nötigen Langeweile, um auf Deine/Eure "Spässchen"(?) zu antworten.
Hab im Moment ziemlich viel zu tun und die Tage hier in Europa scheinen irgendwie wesentlich kürzer zu sein.

Aber Du hast eh verstanden, was ich gemeint hab... :P

Gruss, Stefan




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 09. Juni 2009, 17:31:57
@Kubo/Ferdinand
Mir fehlt es im Moment an der nötigen Langeweile, um auf Deine/Eure "Spässchen"(?) zu antworten.
Hab im Moment ziemlich viel zu tun und die Tage hier in Europa scheinen irgendwie wesentlich kürzer zu sein.

Aber Du hast eh verstanden, was ich gemeint hab... :P

Gruss, Stefan

Sicher, du hast es doch deutlich genug ausgedrückt:

Zitat
Dank meiner an der Nase angeschweissten rosa Brille und meiner hoffnungslosen Naivität und Dummheit, kann ich aber durchaus am Thai-System viele Vorzüge gegenüber unserer doch ziemlich mörderischen Egoisten-Gesellschaft erkennen.

Wenn du dich jetzt im kühlen Europa einigermaßen vom Thailand- oder Isaanfieber erholt hast und wieder etwas klarer denken kannst,  wird dir hoffentlich selbst noch auffallen, dass die von dir erkannten  „vielen Vorzüge“ des Thai-Systems in Wirklichkeit nur deine eigenen Hirngespinste waren..;

..genau so wie dein sich nun ständig wiederholender Albtraum von Kubo/Ferdinand als einer Person.  Wie können wir dir nur helfen ?

Besser aber noch , wenn du dir selbst hilfst und wenigstens deiner diesbezüglichen Spinnerei ein Ende bereitest, indem du einen Mitarbeiter des TIP-Forums höflich darum bittest,  Ferdinands und meine IP-Nummern zu vergleichen und dir dann die erlösende Aufklärung zukommen zu lassen.  8)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 10. Juni 2009, 03:37:57
@Kubo
IP Adressen sagen gar nichts.
Wenn ich wollte, könnte ich von diesem Arbeitsplatz aus jedes Post mit einer anderen IP schreiben (Stichwort Proxy).
Darum hat man bessere Methoden als die IP. Und die geben durchaus Grund für Verdächtigungen.
Nur ein "Klaus" glaubt heute noch an IP-Nachweise  ;D
Aber das ist hier eigentlich völlig OT.

Schreibt doch einfach mal, in welcher Gegend ihr wann seid. Ich bin relativ oft im Isaan und auch in D-Land.
Bei einem kühlen Bierchen könnte man vieles ausdiskutieren.
Und das soll keine Drohung sein!

Zu den "Isaan-Vorzügen":
Lies doch mal genau, was ich mit den "Isaan-Vorzügen" geschrieben habe:
Ich hab nie behauptet, dass dort vorbehaltlos alles besser sein soll!
Das staatliche "System" hat viele Mängel. Mir gefällt lediglich, wie die Menschen diese Mängel ausbügeln.
Wären sie so egoistisch und "Geiz-ist-Geil" veranlagt wie unsere Gesellschaft, dann erst wäre der Isaan ein richtiges Notstandsgebiet.
Geh mal zu den richtig armen Familien (nicht die, die mehr oder weniger "profesionell" einen oder mehrere Farangs "haben").
Dann wirst Du vielleicht mal begreifen, was ich eigentlich damit gemeint hab.

PS: Fieber kriege ich eher hier als dort.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 10. Juni 2009, 07:01:02
@Kubo
Schreibt doch einfach mal, in welcher Gegend ihr wann seid. Ich bin relativ oft im Isaan und auch in D-Land.
Bei einem kühlen Bierchen könnte man vieles ausdiskutieren.

Ich liebe mehr die größeren Diskutier-Bühnen mit möglichst viel Publikum...das TIP-Forum beispielsweise.   ;)  Ferdinand kenne ich nicht,  kann also nicht für ihn antworten, wie er das sieht.

Zitat
Zu den "Isaan-Vorzügen":
Lies doch mal genau, was ich mit den "Isaan-Vorzügen" geschrieben habe:
Ich hab nie behauptet, dass dort vorbehaltlos alles besser sein soll!

Das habe ich dir auch nie "vorgehalten".  Lies du doch mal genau ...und du wirst feststellen, daß du immerhin viele Vorzüge“ des Thai-Systems erkannt haben willst.

Über eines davon , das aus der Not geborene  Familien-Sozialsystem, wurde schon ausgiebig  genug diskutiert und einen Vorzug/Vorteil gegenüber unserem Sozialsystem hast du  meines Wissens nur ganz allein erkannt. ;D

Zitat
Das staatliche "System" hat viele Mängel. Mir gefällt lediglich, wie die Menschen diese Mängel ausbügeln.

Du meinst, „diese Mängel ausbügeln möchten“ , denn das Problem ist , dass die Menschen das nur können, wenn es sich um kleinere „Mängel“ handelt.  Und weil das Familien-Sozialsystem nur sehr „schmale Schultern“ hat,  ist es nicht geeignet,  größere Belastungen auszuhalten, wie es ein auf breiten Schultern ruhendes staatliches  System kann. Unseres ist also schon von der Konzeption her besser .., um das mal so auszudrücken.., ganz unabhängig davon,  in welchem  Land  und mit welchem Leistungsumfang es arbeitet. 

Zitat
Geh mal zu den richtig armen Familien (nicht die, die mehr oder weniger "profesionell" einen oder mehrere Farangs "haben").

Du hast bereits ziemlich „romantisierend“  :-*  über sie geschrieben:

Zitat
Ich kann tatsächlich im "Elend" des Isaans einen gewissen Wohlstand erkennen.
Nicht materiell, sondern in Sachen Lebensfreude.

Ich kenne im Isaan ebenfalls arme Familien und bin zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen.

Mit der „Lebensfreude“ der Armen ist es leider nicht weit her und sie kommt höchstens mal aus ihrem Versteck, wenn die Leute besoffen sind, was aber trotz ..oder vielleicht gerade wegen.. der Armut öfter vorkommt, als es der Leber der Menschen gut tut.  Gelegentlich verreckt auch mal jemand an gepanschtem Sprit (Methylalkohol) .  In Thailand sollte man auch als Farang und Wenigtrinker vorsichtig sein:  http://www.sappasit.net/Umj/J2502/Abs2E.pdf

 Eine  arme Frau aus „meiner“ Isaangegend hat man übrigens letzte Woche im Ofen des Wats verbrannt und ihre Säuferseele zu Buddha geschickt. Leber kaputt, Gesicht aufgedunsen , totgesoffen.  Ihre 2 Kinder sind jetzt bei der Oma, der Mutter ihres Mannes, der ebenfalls ein versoffenes Genie ist, aber trotzdem noch arbeitsfähig.  Der lacht zeitweise auch noch voller Lebensfreude, wenn er mal einen bis drei Tage gearbeitet hat und dann seinen Lohn an einem Abend in der Karaokebar mit irgendwelchen Dorfnutten durchbringt..

Zitat
Dann wirst Du vielleicht mal begreifen, was ich eigentlich damit gemeint hab.

Das weiß ich schon,  doch weil ich so manche Dinge „ziemlich anders“ als du sehe, diskutieren wir ziemlich „kontrovers“..  ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 10. Juni 2009, 11:50:51
Warum den Menschen im Isaan helfen? Helft euch selbst, lernt diese Menschen akzeptieren, kommt mal von eurem Gaul runter und schaut nicht nur an die Hütte, sondern geht mal auch rein und redet normal mit diesen Menschen, freut euch darüber, dass es sie und euch gibt ohne Schulmeisterei. Wenn ihr meint, die Thais müssten das tun, was ihr wollt, gibts Probleme. Ich war in meinem Leben ein bisschen unterwegs und hab eine erstaunliche Entdeckung gemacht: je ärmer die Menschen waren, die ich traf, desto glücklicher waren sie! Und dies teilweise schon in Europa vor Euroeinführung. Italien, Spanien, Griechenland, Tunesien, Brasilien, ja schon im Tessin in meinem Heimatland im Seitentäli spürte mans. Gut, haben wir Schweizer den Euro nicht! Merkt ihr was? Oder würdet ihr gerne wieder in euer Heimatland zurückkkehren, wenn ihr fürs Heimreisevisum einen ??? Türkischtest absolvieren müsstest? ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 10. Juni 2009, 16:13:11

Genau.
Wo das Leben noch lebenswert ist....
Nämlich z.B. im Isaan !
Glücklich, wer dies so sieht und es auch ehrlich leben kann.
Ewige Stänkerer, Nörgeler und Besserwisser gehören eh nicht in jene Gefilde.

Jedem das Seine.  ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 10. Juni 2009, 16:21:10

Genau.
Wo das Leben noch lebenswert ist....
Nämlich z.B. im Isaan !
Glücklich, wer dies so sieht und es auch ehrlich leben kann.
Ewige Stänkerer, Nörgeler und Besserwisser gehören eh nicht in jene Gefilde.

Jedem das Seine.  ;)

Danke Scottie

endlich einer, der so denkt wie ich. Für alle andern ein kleiner Tip: Lest mal im Farang, Ausgabe 10 die Ruprik offener Brief von Carlos. Vielleicht fangen dann Leute an zu denken, bevor sie schreiben. Ich würde gedanklich ungern Volker Pispers die Farangs hier betreffend zitieren mit seinen Worten: Sinnfreier Haufen, oder: was blöderes finden sie in keinem Tierpark!


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 10. Juni 2009, 17:43:04
.. hab eine erstaunliche Entdeckung gemacht: je ärmer die Menschen waren, die ich traf, desto glücklicher waren sie!

Woran konntest du deren Glücklichsein erkennen ? Hast du sie etwa gefragt, ob sie auf Grund ihrer Armut glücklich sind ?  Oder haben sie dich ..vielleicht in Erwartung einer milden Gabe... derart freundlich angegrinst,  daß du sie für glücklich gehalten hast ?  ;D

Zitat
Und dies teilweise schon in Europa vor Euroeinführung.

Die Glücklichen hätten evtl. damals schon ganz betroffene Gesichter gemacht, wenn sie geahnt hätten, daß der Euro ein TEuro wird.. ;)
Wenn man aber reichlich TEuros hat und leicht an selbige kommt, ist das nicht weiter tragisch ; ..und die ..angeblich.. sowieso ohne Geld viel glücklicheren Armen dürfte das ebenfalls nicht stören.

Zitat
Italien, Spanien, Griechenland, Tunesien, Brasilien, ja schon im Tessin in meinem Heimatland im Seitentäli spürte mans. Gut, haben wir Schweizer den Euro nicht! Merkt ihr was? Oder würdet ihr gerne wieder in euer Heimatland zurückkkehren, wenn ihr fürs Heimreisevisum einen ??? Türkischtest absolvieren müsstest? ??? 

Jetzt mal doch nicht gleich den Teufel an die Wand.. So schlimm wird es schon nicht werden. Vielleicht hast du in deinem Seitentäli inzwischen auch schon mitbekommen,  dass es bei der Europawahl einen sogenannten „Rechtsruck“ gegeben hat.

 Du kannst daher mit Sicherheit davon ausgehen, dass es nichts wird mit einem Türkischtest.. In Deutschland ist das für „abgebrannte“ Thailandheimkehrer sowieso nicht nötig, denn die meisten Türken sprechen bereits deutsch, so daß man sich  problemlos bei türkischen Chefs auf Deutsch um eine Arbeitsstelle bewerben kann, wenn mit Hartz IV nicht bereits der Zustand des ..angeblichen.. Glücklichseins der Armen erreicht werden kann.  . 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 10. Juni 2009, 18:05:28
.. lernt diese Menschen akzeptieren, kommt mal von eurem Gaul runter und schaut nicht nur an die Hütte, sondern geht mal auch rein und redet normal mit diesen Menschen, freut euch darüber, dass es sie und euch gibt ohne Schulmeisterei.

Mich kannst du wohl nicht gemeint haben, denn ich halte mich von den Hütten eher fern, weil ich schon wegen unzureichender Sprachkenntnisse nicht den Schulmeister spielen könnte. Bin also auf das angewiesen, was ich deutlich genug sehe und was mir von meiner recht gut thailändisch und deutsch sprechenden Frau über das Leben der  "glücklichen"  Thai-Nachbarschaft im Isaan berichtet wird.

Komischerweise zieht sie das Leben in Wohlstand und sozialer Sicherheit , welches ihr Deutschland bietet, dem von dir zitierten Glücklichsein in Armut  --C vor..

Vermutlich liegt das unter anderem auch daran, daß sie von sämtlichen armen, im Isaan faranglos lebenden Mitschwestern trotz ihres Unglücks ,  eher reich als arm zu sein, bewundert und beneidet wird.  Die "Schwestern" würden es ihr offensichtlich lieber heute als morgen nachmachen , sich ebenfalls ins  deutsche Wohlstandsunglück stürzen und  wären sofort bereit, dafür auf das ihnen häufig von rosabebrillten Farangträumern im Forum zugeschriebene Glück der Armen ganz großzügig zu verzichten.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 10. Juni 2009, 20:25:05
.. lernt diese Menschen akzeptieren, kommt mal von eurem Gaul runter und schaut nicht nur an die Hütte, sondern geht mal auch rein und redet normal mit diesen Menschen, freut euch darüber, dass es sie und euch gibt ohne Schulmeisterei.

Mich kannst du wohl nicht gemeint haben, denn ich halte mich von den Hütten eher fern, weil ich schon wegen unzureichender Sprachkenntnisse nicht den Schulmeister spielen könnte. Bin also auf das angewiesen, was ich deutlich genug sehe und was mir von meiner recht gut thailändisch und deutsch sprechenden Frau über das Leben der  "glücklichen"  Thai-Nachbarschaft im Isaan berichtet wird.

Komischerweise zieht sie das Leben in Wohlstand und sozialer Sicherheit , welches ihr Deutschland bietet, dem von dir zitierten Glücklichsein in Armut  --C vor..

Vermutlich liegt das unter anderem auch daran, daß sie von sämtlichen armen, im Isaan faranglos lebenden Mitschwestern trotz ihres Unglücks ,  eher reich als arm zu sein, bewundert und beneidet wird.  Die "Schwestern" würden es ihr offensichtlich lieber heute als morgen nachmachen , sich ebenfalls ins  deutsche Wohlstandsunglück stürzen und  wären sofort bereit, dafür auf das ihnen häufig von rosabebrillten Farangträumern im Forum zugeschriebene Glück der Armen ganz großzügig zu verzichten.. ;)


Schade, dass du aufgrund hörensagen urteilst und schreibst. Meine Frau hat 4 Schwestern, alle glücklich verheiratet. 2 davon mit Guten Thais, die ihre Kinder selbst aufgezogen haben, die andern mit Ausländern. Die jüngste mit einem Taiwanesen und noch eine lebt in Japan mit ihrem Mann. Inklusive ihren 2 Brüdern und all den Nachkommen und Vorfahren hat mich noch keine dieser Personen um einen Baht angebettelt. Meine Frau hat mich nicht des Geldes wegen genommen, ich bin ein IV-Rentner aus der Schweiz, hätte sies aufs Geld abgesehen, wäre ich mit Sicherheit nicht hier! Ich habe, da ich mich bemühe, anzupassen, so wenig Probleme hier wie ein fleissiger Balkanese in Europas deutschsprachigem Raum.
Zum Rechtsruck: Der ist schon lange da, bloss versteckt. Die Regierung Kohl genehmigte damals Waffenlieferungen in den Irak, um Israel damit beschiessen zu können. Was Haider und Lafontaine auf die Beine gestellt haben, ist Schönrederei. In Wirklichkeit wünscht man sich dort Gesetze wie sie die Thais haben. In Thailand spricht man von Korruption, in Europa wird sie längst praktiziert, so sieht das aus.
Informier dich mal über die Herren Hildebrandt, Richling und Pispers über das aktuelle Zeitgeschehen. Diese sprechen die Wahrheit, alles andere ist Rumlügerei, motiviert durch Egoismus.
Vielleicht noch dies: der Vergleich Thaksin -Kohl ist dahingehend fair, als dass Kohl mit Sicherheit der grössere Gauner war. (finanziert durch den Waffenschieber Schreiber!).
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 11. Juni 2009, 05:40:20
Geh mal zu den richtig armen Familien (nicht die, die mehr oder weniger "profesionell" einen oder mehrere Farangs "haben").

Du hast bereits ziemlich „romantisierend“  :-*  über sie geschrieben:

Zitat
Ich kann tatsächlich im "Elend" des Isaans einen gewissen Wohlstand erkennen.
Nicht materiell, sondern in Sachen Lebensfreude.

Ich kenne im Isaan ebenfalls arme Familien und bin zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen.

dagegen:

.. lernt diese Menschen akzeptieren, kommt mal von eurem Gaul runter und schaut nicht nur an die Hütte, sondern geht mal auch rein und redet normal mit diesen Menschen, freut euch darüber, dass es sie und euch gibt ohne Schulmeisterei.

Mich kannst du wohl nicht gemeint haben, denn ich halte mich von den Hütten eher fern, weil ich schon wegen unzureichender Sprachkenntnisse nicht den Schulmeister spielen könnte. Bin also auf das angewiesen, was ich deutlich genug sehe und was mir von meiner recht gut thailändisch und deutsch sprechenden Frau über das Leben der  "glücklichen"  Thai-Nachbarschaft im Isaan berichtet wird.

Siehst Du nicht den Widerspruch?
Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder mehrere Tage und Wochen bei eben solchen Familien in eben solchen Hütten verbracht.
Hütten, manchmal ohne Fenster und Türen. Oft nicht mal ein zementierter Boden und oft genug ein Dach, wo's reintropft.
DORT sind die (meisten) Menschen, mit denen ich die "romantischen"(?) Erfahrungen gemacht habe, die ich hier seit unzähligen Seiten zu beschreiben versuche.
Die Erfahrungen mit diesen Menschen sind und waren (meist) so gut, dass mir jedesmal die Galle hochkommt, wenn ich Eure kollekive "Beschreibung" dieses "Volks" lesen muss.
Natürlich gibts im Isaan auch schlechte Menschen. Von denen bin ich auch nicht verschont geblieben.
Aber das Verhältnis zwischen guten und schlechten Menschen scheint mir im Isaan nicht schlimmer zu sein als bei uns.

Wie "gut" es dagegen vielen Menschen in unserem "perfekten" Wohlstand geht, habe ich schon im Drogen-Thread beschrieben.


@Kubo
Schreibt doch einfach mal, in welcher Gegend ihr wann seid. Ich bin relativ oft im Isaan und auch in D-Land.
Bei einem kühlen Bierchen könnte man vieles ausdiskutieren.

Ich liebe mehr die größeren Diskutier-Bühnen mit möglichst viel Publikum...das TIP-Forum beispielsweise.   ;)  Ferdinand kenne ich nicht,  kann also nicht für ihn antworten, wie er das sieht.

Ich vermute sehr, dass auch der gute Ferdinand nicht an einem Treffen interessiert sein wird.
Das ist zum einen schade. Ein klärendes Gespräch bei einem kühlen Bierchen könnte unsere gegenseitigen Vorurteile vielleicht lindern.
Zum anderen macht es den Versuch Dir zu glauben, dass Du nicht unter mehren Usernamen schreibst natürlich nicht einfacher.



Genau.
Wo das Leben noch lebenswert ist....
Nämlich z.B. im Isaan !
Glücklich, wer dies so sieht und es auch ehrlich leben kann.
Ewige Stänkerer, Nörgeler und Besserwisser gehören eh nicht in jene Gefilde.

Jedem das Seine.  ;)

Danke Scottie

endlich einer, der so denkt wie ich. ....

@Scottie und Astronaut007:
So ziemlich das Gleiche versuchte ich hier seit über 20 Seiten zu beschreiben.
Leider muss man in den Augen einiger User hier "dumm", "naiv", "rosabebrillt" und weiss Gott noch was alles sein, um etwas Gutes im Isaan zu erkennen.

Die Menthalität im Isaan ist bei Gott nicht einfach zu verstehen.
Leben und leben lassen. Wers nicht versteht hat genug andere Alternativen.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 11. Juni 2009, 06:08:41
Astronaut007

..deine Frau und ihre 4 Schwestern sind also zusammen 5 Mädchen einer Thaifamilie. Davon haben 3 einen Ausländer geheiratet. 

Es handelt sich also garantiert nicht um eine der Familien, zu der mich Moesi schicken wollte.. Er schrieb:

Zitat
Geh mal zu den richtig armen Familien (nicht die, die mehr oder weniger "profesionell" einen oder mehrere Farangs "haben").

Ich sollte mich dort davon überzeugen, wie glücklich und lebensfroh die Ärmsten ohne Geld sind..

weiter..
Zitat
Informier dich mal über die Herren Hildebrandt, Richling und Pispers über das aktuelle Zeitgeschehen. Diese sprechen die Wahrheit, alles andere ist Rumlügerei.

Politisches Kabarett sehe ich gern.. Die von dir genannten Herren Hildebrandt und Richling sind sich im Moment aber auch nicht so richtig grün..

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/mathias-richling-gipfel-der-enttaeuschung_aid_382122.html
.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 11. Juni 2009, 07:08:20
Astronaut007

..deine Frau und ihre 4 Schwestern sind also zusammen 5 Mädchen einer Thaifamilie. Davon haben 3 einen Ausländer geheiratet. 

Es handelt sich also garantiert nicht um eine der Familien, zu der mich Moesi schicken wollte.. Er schrieb:

Zitat
Geh mal zu den richtig armen Familien (nicht die, die mehr oder weniger "profesionell" einen oder mehrere Farangs "haben").

Ich sollte mich dort davon überzeugen, wie glücklich und lebensfroh die Ärmsten ohne Geld sind..

weiter..
Zitat
Informier dich mal über die Herren Hildebrandt, Richling und Pispers über das aktuelle Zeitgeschehen. Diese sprechen die Wahrheit, alles andere ist Rumlügerei.

Politisches Kabarett sehe ich gern.. Die von dir genannten Herren Hildebrandt und Richling sind sich im Moment aber auch nicht so richtig grün..

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/mathias-richling-gipfel-der-enttaeuschung_aid_382122.html
.


Die Entzweiung der Herren Hildebrandt und Richling dürfte damit begründet werden können, dass Richling noch weit entfernt von 80 ist! Wer sich dies nicht reinzuziehen gedenkt, weil zu "blöd". dem sei gesagt, dass die Kabarettisten mehr Wahrheit sprechen als die Politiker. Ausnahmen gibts aber auch hier: Helmut Schmidt (youtube bei Maischberger) und Franz-Josef Strauss.
Die qualitative Spitze dessen bietet Volker Pispers zweifelsohne, wem dies zu eintönig ist, der kann sich auch sexistisch spirituell orientiert weismachen lassen zB von einem Olaf Schubert.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 11. Juni 2009, 07:59:17
Moesi,   du siehst oder konstruierst wohl Gespenster in Form von nicht vorhandenen Widersprüchen..?

Wo soll denn in meinen nachstehenden ..aus zwei Beiträgen stammenden.. Sätzen der Widerspruch versteckt sein ?

Zitat
Ich kenne im Isaan ebenfalls arme Familien und bin zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen.


Zitat
Mich kannst du wohl nicht gemeint haben, denn ich halte mich von den Hütten eher fern, weil ich...

Um die Sorgen und Probleme der armen Thaifamilien zu erfahren, muß ich mich doch nicht in deren Hütten begeben.. Habe doch wohl groß und breit genug erklärt, auf welche Art und Weise.. und von wem ..ich genauestens informiert werde.  Sogar von aktuellsten Ereignissen aus der Isaan-Nachbarschaft. 

Du ahnst bestimmt nicht, wie preisgünstig meine Frau vom deutschen Festnetz  aus  thailändische Handys im Isaan anrufen kann. Das ist zum Glück erheblich preisgünstiger ( Call by Call) als Ortsgespräche über unsere Deutsche Telekom.

Zitat
Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder mehrere Tage und Wochen bei eben solchen Familien in eben solchen Hütten verbracht.
Hütten, manchmal ohne Fenster und Türen. Oft nicht mal ein zementierter Boden und oft genug ein Dach, wo's reintropft.

Ach du lieber Himmel !    Bist du etwa ein masochistischer Hobby-Straßenpenner oder hatte man dich in Thailand öfter ausgeraubt ?  Berichte der interessierten Leserschaft doch mal, auf Grund welcher schlimmen Ereignisse es einen Farang wochenlang in derart schlimm zustehende Slum-Unterkünfte verschlagen kann. „Geiz ist geil“ ..oder was ?  :o

Zitat
DORT sind die (meisten) Menschen, mit denen ich die "romantischen"(?) Erfahrungen gemacht habe, die ich hier seit unzähligen Seiten zu beschreiben versuche.

Schade , dass es immer nur bei den Versuchen bleibt und du bisher leider nur vom den angeblich „vielen Vorzügen“ des Thai-Systems und dem  „gewissen Wohlstand“ geschrieben hast, den du bei den Armen im Isaan-Elend in Form von „Lebensfreude“ zu erkennen glaubst. :-)

Glauben bedeutet zwar „nichts wissen“, aber wenn die im Elend lebenden Armen tatsächlich gelegentlich noch lächeln, wird das wohl daran liegen, dass sie besonders viel Humor besitzen.

Daher heißt es wohl auch so treffend: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.! "  ;D




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 11. Juni 2009, 10:54:50
Moesi,   du siehst oder konstruierst wohl Gespenster in Form von nicht vorhandenen Widersprüchen..?
Wie kannst Du die Menschen richtig "kennen", wenn Du Dich von ihren Hütten fern hälst? Per Telefon - oder wohl eher per Vorurteil? :-\


Ach du lieber Himmel !    Bist du etwa ein masochistischer Hobby-Straßenpenner oder hatte man dich in Thailand öfter ausgeraubt ?  Berichte der interessierten Leserschaft doch mal, auf Grund welcher schlimmen Ereignisse es einen Farang wochenlang in derart schlimm zustehende Slum-Unterkünfte verschlagen kann. „Geiz ist geil“ ..oder was ?  :o
Das wollte ich ja! Aber bei Deinen ewigen Zwischenrufen bin ich nach 27 Seiten immer noch beim vergeblich anmutenden Versuch Dir klar zu machen, dass nicht alle Thais dumm, schlecht, dreckig, faul, stinkig, geldgierig, unglücklich und sonst was mieses sind!


Schade , dass es immer nur bei den Versuchen bleibt und du bisher leider nur vom den angeblich „vielen Vorzügen“ des Thai-Systems und dem  „gewissen Wohlstand“ geschrieben hast, den du bei den Armen im Isaan-Elend in Form von „Lebensfreude“ zu erkennen glaubst. :-)
Wenn schon für die "Einleitung" (s.oben) 27 Seiten nicht reichen. Um gottes Willen! Das für Dich wirklich schwer zu Verstehende würde erst noch kommen!!
Aber solche Dinge kann man Leuten wie Dir nie erzählen. Denn Du willst immer nur DEINE Gesinnung hören.

Wenn die Welt wirklich darauf wartet, schreibe ich vielleicht eines Tages mal ein dickes Buch über all das, was mir in den vergangenen Jahren passiert ist.
Diese Themen wurden hier noch nie behandelt.  Ginge hier auch gar nicht: In einem Forum, wo es offenbar zum "Guten Ton" gehört, alle Thais kollektiv in den gleichen Topf zu werfen und jeden Farang, der eine andere Position vertritt hat als "dumm", "naiv", "infiziert" , "rosabebrillt", "Träumer" etc.. zu bezeichnen, da macht sowas keinen Sinn.
Schade eigentlich.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 11. Juni 2009, 11:58:24

Hallo miteinander!


Also in den ganzen Wochen wo ich bis jetzt im Isaan bin habe ich biss jetzt noch keine richtig Armen gesehen. Nur was ist ein Armer?

Ein Armer ist fuer mich einer wenn der heute nicht weiss ob er morgen was zu essen hat. Und verhungert ist glaube ich hier noch keiner.

Wenn man als Armut ansieht das man nicht das neueste Motorrad hat, oder die schoensten Kuehe, das groesste Auto oder einen Wasserbueffel ohne krumme Fuesse, dann haben wir es mit sehr vielen Armen hier zu tun.

Irgendwo hat der Gruffert am Anfang von diesem Thread geschrieben:  Indem man nicht solchen Stuss ueber sie verbreitet, und sie ansonsten in Ruhe so leben laesst wie sie es selbst fuer richtig halten und wuenschen.

Guenther


Nur was wuenschen sie den?

Sobald ein Auslaender in der Familie auftritt das man zu arbeiten aufhoert.  Den wir haben jetzt ja ein Goldschwein im Haus. Wenn der Auslaender in dem Spiel mitspielt ist er dann angesehen, wenn nicht ist er als geizig angesehen und er bekommt zu hoeren:  Kannst ja wieder kommen wenn du Geld hast

Meiner Meinung zuechten wir Auslaender eine faule Generation von Thais heran, das hoert sich vielleicht hart an.  Fuer Alkohol gebe ich keinen Satang mehr aus. Wenn sie saufen wollen koennen sie auch arbeiten. Aber durch unsere ewige finanzielle Unterstuetzung an die ach so armen Thais verlernen die ganz, selbstaendig Geld zu verdienen.

Nur jetzt haben wir das Problem, wenn ich nicht die Familie unterstuetze habe ich keinen Frieden mit meiner Frau.  Nur, man kann das Geld auch sinnvoll verwenden, wie z.B. Geld vorschiessen damit die Sippschaft ein eigenes Geschaeft aufmachen kann, oder die Grundausstattung um Gemuese anzupflanzen. Und dann sieht man ja weiter. Und wenn man vorher schon davon ausgeht das das Geld hoffnungslos verloren ist  dann tut es nachher nicht so weh. Nur weil jetzt ein Auslaender in der Familie ist braucht das ja nicht heissen das niemand mehr arbeiten braucht. Im Westen, wie lange muss man da arbeiten damit man seine Rente bekommt?

Naechstes Problem:
 Nur wer hat Lust sich mit der Familie dauern auseinander zu setzten. Der Rentner, oder der wo mit Euros gesegnt ist, denkt sich, ach auf die 100 Euro, wenn ich dann meine Ruhe habe. Und das ist eben falsch.   

In jedem Dorf gibt es ein paar Haeuser wo "aermer ausschauen" als der Durchschnitt, nur  hat vielleicht seinen Grund fuer das? Und meistens sind Alkohol oder Drogen im Spiel.

Und wie kann man nun den Menschen Helfen?

Gar nicht, weil es dankt einem sowieso niemand.

Und doch gibt es in jedem Dorf ein Haus wo sauberer ist wie die anderen, wo keine Plastiktueten liegen. Wo die Bewohner jeden Morgen aufs Feld gehen und ihre Arbeit machen. Es gibt auch fleissige.

D'r Allgeier





Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 11. Juni 2009, 12:04:12




Schade , dass es immer nur bei den Versuchen bleibt und du bisher leider nur vom den angeblich „vielen Vorzügen“ des Thai-Systems und dem  „gewissen Wohlstand“ geschrieben hast, den du bei den Armen im Isaan-Elend in Form von „Lebensfreude“ zu erkennen glaubst. :-)
Wenn schon für die "Einleitung" (s.oben) 27 Seiten nicht reichen. Um gottes Willen! Das für Dich wirklich schwer zu Verstehende würde erst noch kommen!!
Aber solche Dinge kann man Leuten wie Dir nie erzählen. Denn Du willst immer nur DEINE Gesinnung hören.

Die Logik ist folgende: Eines jeden Menschen tun fällt auf ihn zurück. (Theorie)
Praxis: ich lernte bei einem Besuch in meinem Landesembassy einen Landsmann kennen, der mich vor den Thais warnte. Liebe gibts nicht, ist alles nur Show usw. Nach einigen Mails schrieb er, dass er seinen Frauen fremdgegangen sei, dies aber längst kein Grund sei, rumzuzicken und ihn unglücklich zu machen. Er hätte einfach kein Glück mit den Frauen gehabt. Nach der Gegenfrage,wie glücklich die Frauen wohl mit ihrer Auswahl waren, verstummte das Echo urplötzlich. Tja, einem Farang auf den Schlips treten reisst tiefere Wunden als einem behinderten Thai, ders wirklich nötig hat, mal einen 50-Bahtschein anzubieten, aber nur denen, die nicht fragen kommen. Im Isaan zB selbst erlebt: Mann sucht 3 mal die Woche Mülleimer ab nach verwertbarem!



Wenn die Welt wirklich darauf wartet, schreibe ich vielleicht eines Tages mal ein dickes Buch über all das, was mir in den vergangenen Jahren passiert ist.
Diese Themen wurden hier noch nie behandelt.  Ginge hier auch gar nicht: In einem Forum, wo es offenbar zum "Guten Ton" gehört, alle Thais kollektiv in den gleichen Topf zu werfen und jeden Farang, der eine andere Position vertritt hat als "dumm", "naiv", "infiziert" , "rosabebrillt", "Träumer" etc.. zu bezeichnen, da macht sowas keinen Sinn.
Schade eigentlich.

Gruss, Stefan
[/quote]
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 11. Juni 2009, 14:12:58

Ich glaub hier haben sich ein paar verrannt und Aussagen der Gegenseite werden
schon fast automatisch falsch verstanden ??? ???

@Allgeier,

aus Deinem Post ersehe ich nicht gerade die sprichwörtliche christliche Nächstenliebe ;).

Wenn ich Deine Aussagen über Deine Familie so lese, musst Du ja ziemlich gefrustet
und desillusioniert sein und das schon "nach den ganzen Wchen", die Du im
Isaan verbracht hast ??? ;D

Bei Aussagen wie "ein paar Häuser, wo ärmer ausschauen", "sind meist Alkohol oder Drogen
im Spiel" oder "in jedem Dorf ein Haus wo sauberer ist als die anderen", rollen sich
mir die Fußnägel auf.
Der Rest über die "Züchtung einer faulen Generation", "ach so arme Thais", "verlernen selbständig
zu arbeiten", "Grundausstattung um Gemüse anzupflanzen ;D ;D",
zeigen uns den kompetenten Thailand- und vor allem Isaankenner.

Überall auf der Welt wird mitgenommen was man kriegen kann, daß ist kein Isaanphänomen.
Aber wenn man nichts mehr kriegt an Barem, überlebt der "dumme, faule" Isaani sicher länger als der
clevere und arbeitswütige Mitteleuropäer.
Ich weiss nicht, in was für Familien hier einige eingeheiratet haben, aber das diese nach Heirat
einer Tochter mit einem Ausländer alle so mir nichts dir nichts zu arbeiten aufhören. .... ??? ??? ???,
aber offensichtlich passt da in manchen Fällen  v i e l e s  zusammen ;D ;D

Was mir aber im Isaan auffällt, ist , daß so viele versoffene und faule Isaanis trotz sehr kalorienreicher
Kost wie Klebereis und fettem Fleisch, sowie dem angeblich dauernden Genuss von auch nicht
gerade kalorienarmem Alkohol, so schlank, muskulös und durchtrainiert sind.
Wohingegen viele der immer hart arbeitenden und gesund lebenden Farangs, deutliche Anzeichen
eines Brauereispoilers mit sich herumtragen.
Vielleicht liegt es ja nur daran, daß sie morgens um 9 schon ein Schlückchen Leo zum Frühstück
brauchen, während die Thainachbarn schon 4-5 Stunden auf den Feldern gearbeitet haben.

Wenn die dann aber nachmittags ein Fläschchen aufmachen (nach oft schon 10 oder mehr Std. Arbeit),
lässt es sich ja herrlich über deren Faulheit und Sanukdenken spekulieren.
Das die Menschen hier kaum einmal nach 22.00 Uhr ins Bett gehen,, weil sie morgens
zwischen 4.00 und 5.00 aufstehen, entgeht den meisten Angeheirateten hier oft auch.

Natürlich gibt es Zeiten im Jahr, wo nichts getan werden muss auf den Feldern.
Dafür gibt es in der anderen Zeit auch keinen arbeitsfreien Samstag oder Sonntag.

Dies zur Ehrenrettung der sicherlich meisten Isaanis und ihrer Familien, ob mit oder
ohne Anhang von oberflächlichen "Durchblickern".

LG

Walter

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gam am 11. Juni 2009, 14:24:02
Recht haste, Samuitilak
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 11. Juni 2009, 14:30:31
Volltreffer Samuitilak
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: uli am 11. Juni 2009, 15:57:59
Volltreffer!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 11. Juni 2009, 17:33:39

Die allermeisten Farangs im Isaan sind ja eben Rentner, oder Aussteiger, und arbeiten deshalb nicht.
Selbst wenn sie arbeiten wollten dürften sie nicht.

Ist mir aber auch egal, ich helfe sowieso nicht.  ;D
Ohne Gegenleistung gibt’s bei mir nix, jedenfalls nicht freiwillig.
Macht euch nicht soviel Gedanken ums Helfen, die Thais sollen sich selbst helfen, frei und stolz wie sie sind.
Es hieß "Thai rak Thai" nicht "Thai rak Farang."
Ich habe oft den Eindruck dass ich als „Schlechtmensch“ die Mentalität der Tais viel besser verstehe als die ganzen Farang-Gutmenschen und Möchtegern-Thais.

Es gibt ja viele Möchtegern-Thais die in ihren Heimatländern psychische oder andere Probleme hatten, z.B. weil dort die Einheimischen angeblich dermaßen an ihrem Reichtum leiden dass angeblich halbe Dörfer durch Depression, Suizid, Drogen und Alkohol dahingerafft wurden.
Solche „Beeinträchtigten“ suchen dann die Erlösung von ihrer eingebildeten Pein eben irgendwo anders, und sei es in armseligen Hütten.
Sie glauben ihr „romantisches Paradies“ sogar dort zu finden, wo beinahe jeder Einheimische der auf drei zählen und  halbwegs geradeaus laufen kann, versucht zu fliehen, sei es durch Heirat mit einem Ausländer, durch Prostitution oder durch anderweitige Emigration.   


Gruß
Ferdinand 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 11. Juni 2009, 18:40:15
@Samuitilak

Hast du gut geschrieben !
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juerken am 11. Juni 2009, 19:25:25
@ Allgeier

Hängst du deine Fahne immer in den jeweils wechselden Wind? Gut-gut hier kann man das,  hier ist es möglich.
Hier ist man anonym!!

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 11. Juni 2009, 19:27:57
Eigentlich sollte man die "Erleuchtung" ja für sich behalten als romantische, rosabebrillte Isaanverfechter, und gewisse andere Langnasen gar nicht dazu ermuntern, im Isaan zu leben.
Je mehr meckernde Farangs sich dort nämlich niederlassen, desto ungemütlicher könnte es werden.
Rechtfertigen und Predigen von der erklommenen Isaanpalme hab ich mir hier eh schon abgewöhnt, weil es Null Komma Nix bringt, ausser vergeudeter Zeit mit Auseinandersetzuingen frustrierter Zeitgenossen, welche möglicherweise in "falsche* Familien eingeheiratet haben oder sich die falsche Frau und das falsche Land ausgesucht haben...

Mit genügend Geld und etwas Voraussicht, Selbstvertrauen, gesundem Verstand und einer guten Kinderstube sehe ich keine Probleme für eine Langnase, im Isaan zu leben. Vorausgesetzt, das Verhältnis mit der Angetrauten und Familie stimmt.
Und das Umfeld und der Lebenstil wie Mentalität sich mit dem Charakter vereinbaren lassen.

Übrigens leben wir nicht ewig. Zuviel Planung und  Zukunftsdenken muss nicht immer von Vorteil sein.
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Ich wünsche Allen viel Glück und Zufriedenheit in "Ihrer" Welt und nicht weniger Liebe und Glück auch der ganzen Familie.


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 11. Juni 2009, 20:06:26
Ich bin nicht imstande, über das ganze Isaan mitzureden, große Teile dieses Landesteiles kenne ich trotz mehrfacher Aufenthalte allenfalls oberflächlich, nur wenige etwas besser. Ich lebe schließlich (noch?) nicht hier. Ich mag einfach das Isaan, viel Ecken dieses Landesteiles finde ich wunderschön, in Nongkhai fühle ich mich irgendwie sogar ein bischen zuhause.
Es erscheint mir sinnvoll, noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückzukehren: "Wie kann man den Menschen im Isaan helfen?"
Mit dieser Frage ist wohl kaum jeder einzelne Bewohner des Isaan gemeint, sonder  - wie bei einer solchen Fragestellung üblich - der große Durchschnitt.
Es nimmt also nicht Wunder, wenn vereinzelt auch Isaaner durch eigene Tüchtigkeit und Fleiß ihr Leben erfolgreich gestalten, warum auch nicht, Ausnahmen betätigen schließlich die Regel.
Generell kommt allerdings Kubo meiner Meinung nach der allgemeinen Realität mit seinen Beobachtungen am nähesten. Auf jede fleißige und erfolgreiche Familie - die es zweifelsohne gibt - kommen eben doch eine weit größere Anzahl solcher, die aus welchen Gründen auch immer irgendwie auf keinen grünen Zweig kommen. Gelingt ihnen kurzfristig einmal etwas, so kann von Nachhaltigkeit bedauerlicherweise keine Rede sein: Wie gewonnen, so zerronnen!
Die Ursachen der Mißerfolge können dabei durchaus eine bunte Mischung aus Unfähigkeit zu rechnen, Alkoholmißbrauch, Drogenmißbrauch, Faulheit oder auch mangelnder Intelligenz sein. Auch unverschuldetes persönliches Pech ist wohl selten einmal Mitursache eines ausbleibenden Dauererfolges. Auch unser Mitteleuropa wird ja nicht ausschließlich von "Erfolgsmenschen" bevölkert.
Auffällig bleibt aber im Isaan die große Menge der Erfolglosen.
Meine Erfahrungen resultieren nun nicht aus Beobachtungen innerhalb einer Thai-Falang-Familie, sondern aus der Beobachtung vieler befreundeten Ehepaare, die doch überzufällig oft ihre liebe Müh' und Not mit der "geliebten" Familie haben.
Der einzige Isaanbürger, der je von mir Geld geliehen bekam, war ein Falang, der den geliehenen Betrag verabredungsgemäß zurückerstattet hat. Einem Thai hätte ich allerdings kaum je Geld geliehen, dazu sind nicht zuletzt unsere Rechtspositionen als Ausländer in Thailand viel zu schlecht. Verliehenes Geld muss hier wohl a priori als verlohrenes Geld abgeschrieben werden.
Aber zurück zur Frage: Wie kann man helfen?
Fast gar nicht! Die Leute, denen ich bedenkenlos helfen würde, brauchen meine Hilfe nicht, die anderen können damit in der Regel nichts sinnvolles anfangen.
Wenn ich im Isaan bin, konsumiere ich und gebe damit den Leuten, die pfiffig und fleißig sind, Gelegenheit, etwas zu verdienen. Da ich meist mit Falangpreisen zur Kasse gebeten werde, ist der Verdienst gar nicht so schlecht, soviel Hilfe muss reichen!

Glückliche arme Isaaner? Wo hab ich bloß immer hingeschaut? Ich habe keine glücklichen Armen entdeckt! Lächeln als Ausdruck von Glück zu interpretieren, geht an der Lebenswirklichkeit nun wirklich weit vorbei. Thais haben mehrere Formen des Lächelns im Repertoire, nur eine davon ist Ausdruck von Glück und echter Freude. Eine der häufigsten Formen des Lächels wird gebraucht, um persönliche Unsicherheit und Unwissen zu kaschieren.
Soweit Glück etwas mit persönlichem Erfolg zu tun hat, haben die meisten Isaaner schlechte Karten. Erfolg resultiert meistens doch aus harter kontinuierlicher Arbeit und der Fähigkeit, das Erarbeitete auch zusammenzuhalten. Auch in Deutschland ist "die erste Million bekantlich die schwierigste". Bei meinen Gesprächen mit etlichen Isaanern wurde die Forderung, andauernd über einen langen Zeitraum hart zu arbeiten und den Ertrag der Arbeit nicht umgehend zu verfeiern, als ungeheuere Zumutung verstanden. Thaichinesen haben dagegen meist zustimmend genickt: Ja, so geht das.
Wie schon oben gesagt: Es gibt auch schon mal Ausnahmen, aber eben nur wenige.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 11. Juni 2009, 20:50:00
Zitat Moesi:
Zitat
Aber bei Deinen ewigen Zwischenrufen bin ich nach 27 Seiten immer noch beim vergeblich anmutenden Versuch Dir klar zu machen, dass nicht alle Thais dumm, schlecht, dreckig, faul, stinkig, geldgierig, unglücklich und sonst was mieses sind!

Moesi,  fällt dir nicht langsam selbst auf, dass deine ganzen „27 Seiten“ fast nur aus vergeblichen Versuchen bestehen,  ständige Wiederholungen von blödsinnigsten Aussagen,  die du selbst gebastelt oder verfälscht wiedergegeben hast , als von mir stammend zu „verkaufen“.. ?

Natürlich ohne sie als Kubo-Zitat einsetzen zu können.., da es ausschließlich deine eigenen Erfindungen und Unterstellungen sind. 8)

Das langweilt doch inzwischen schon; ..und weil du nicht zugeben möchtest, dass du den Mund viel zu voll genommen hast bei deiner Romantisierung der nach deinen eigenen Worten „vielen Vorteile des Thais-Systems“ ,  willst du jetzt sogar noch mir die Schuld dafür in die Schuhe schieben,  dass du leider bis heute nicht in der Lage warst,  wenigstens ein paar davon zu nennen.

Dabei bin ich doch ganz ruhig und sehe genau so interessiert wie die mitlesenden Rosabrillenträger deiner gewiß interessanten Aufzählung der angeblich „vielen Vorteile des Thai-Systems“ entgegen..   ;D 


  PS:  

Moesi,
...wenn du trotz deiner gewiß sehr anstrengenden, aber vergeblichen Suche nach den „vielen Vorteilen des Thai-Systems“ noch etwas Zeit zum Lesen hast, beschäftige dich doch auch einmal mit dem Beitrag von drwkempf..

Daraus wirst du mehr zutreffende Erkenntnisse über den Isaan und seine Bewohner entnehmen können, als es dir während deines angeblich wochenlangen Wohnens in einer kaputten und nicht regendichten Isaan-Hütte möglich ist. 

Mit den Romantisierern und Rosabrillenträgern beschäftigt sich Ferdinand in seinem ebenfalls aufschlussreichen Beitrag, den du genau so aufmerksam lesen solltest, wenn dich der Werdegang von typischen Rosabrillenträgern interessiert. 
 
Beiläufige Frage:  Hat Ferdinand dich zufällig als einen solchen erkannt..?  ;)

Zitat Ferdinand :
Zitat
Sie glauben ihr „romantisches Paradies“ sogar dort zu finden, wo beinahe jeder Einheimische der auf drei zählen und  halbwegs geradeaus laufen kann, versucht zu fliehen, sei es durch Heirat mit einem Ausländer, durch Prostitution oder durch anderweitige Emigration.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 11. Juni 2009, 22:01:56

Kubo, ich kann hinsichtlich Isaan nicht mitreden, da ich dort nie gewohnt habe, und durchfahren nicht zählt.

Mir fällt aber auf, das Du auch nicht mitreden kannst  :-X

Immerhin schreibst Du, dass dir alles deine Mia erzählt, du kein Thai kannst, und auch nicht selber irgend etwas erfahren willst   ???

Und nur weil deine Mia nun ev gehässig über eure Nachbarn und das Umfeld redet, plapperst Du das jetzt nach?   :-)

Aber ich habe viel viel mitleid mit dir, dass dich deine Mia regelmässig zum überwintern ins "Feindesland" zerrt. Aber immerhin: das hast du dir selber ausgesucht.

Mein Beileid ;-)   

PS: ich erspare mir jegliche zitiereri, und es kann gut sein, dass ich da was durcheinander gebracht habe  ;)

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 11. Juni 2009, 22:38:40

Kubo, ich kann hinsichtlich Isaan nicht mitreden, da ich dort nie gewohnt habe, und durchfahren nicht zählt.

Macht nichts, du kannst ja hier mitlesen und  mitdenken..

Zitat
Mir fällt aber auf, das Du auch nicht mitreden kannst  :-X

Du täuscht dich bestimmt.. ;)..

Zitat
Immerhin schreibst Du, dass dir alles deine Mia erzählt, du kein Thai kannst, und auch nicht selber irgend etwas erfahren willst   ???

Du übertreibst..Von „alles“ war keine Rede, Thai „kann“ ich zwar nur etwas , doch erfahren habe ich auch anderweitig im Laufe der Jahre  schon so manches.. Aber nicht nur „von“, sondern über die Thais . Das liegt daran, dass die Thais einem Farang ihre Probleme nicht unbedingt wahrheitsgemäß auf die Nase binden, .. und wenn , dann oft die Kosten zur Bewältigung der Probleme so hoch ansetzen, dass nach deren Beseitigung durch den Farang noch ein Gewinn für sie übrig bleibt.   

Zitat
Und nur weil deine Mia nun ev gehässig über eure Nachbarn und das Umfeld redet, plapperst Du das jetzt nach?   
 

Die redet nie gehässig über unsere Nachbarn und das Umfeld, sondern eher mitleidig..

Zitat
Aber ich habe viel viel mitleid mit dir, dass dich deine Mia regelmässig zum überwintern ins "Feindesland" zerrt. Aber immerhin: das hast du dir selber ausgesucht.

Das nennt man „geheucheltes Mitleid“ , während das Mitleid meiner Frau mit kaputten und armen Thaifamilien echt ist..

Zitat
PS: ich erspare mir jegliche zitiereri, und es kann gut sein, dass ich da was durcheinander gebracht habe  ;)

Sicher hast du das, aber das war deutlich genug erkennbar und ist daher halb so schlimm.. ;D


Ist dir kritischem Leser übrigens auch schon aufgefallen,  daß Moesi seine Antwort Nr. 404 an mich versehentlich unter seinen Zweitnick Astronaut 007 gepostet hat ? Ein aufmerksamer Agentenlehrling informierte mich  darüber..
Das wäre dann auch die naheliegende Erklärung dafür, dass Moesi mich und Ferdinand so gern zu einer Person „erklären“ wollte.  Moesi schließt demnach nur von sich auf andere.. ?  ?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 11. Juni 2009, 23:05:44

Nein, hab schon mitleid mit Dir, ganz ernsthaft.

Die Welt hat soo viele wunderschöne Flecken, wo man hingehen kann. Und in deinen (vielleicht auch finanziellen?) Möglichkeiten scheinen andere Destinationen nicht möglich zu sein, und landest somit jedes Jahr im Isaan, wo Du dich mit den unzulänglichkeiten herumplagen musst. Und deine Frau Mitleid haben muss, mit den Nachbarn.

Sorry, DAS ist wirklich nicht schön.

Aber vielleicht musst Du ja der Mia wegen - was aber das ganze auch nicht viel schöner macht.

Also beneiden tue ich dich nicht wirklich...

Aber jeder wie er mag.



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 11. Juni 2009, 23:27:11
@Kubo,
das kann auch mal einem Stefan passieren, he he.  :D

Die Sache ist noch etwas amüsanter. Moesi spielt auch noch Versteck, ist nicht immer dort, wo er in seinen Postings behauptet und hat vermutlich sein Passwort irgend einem Kumpel weitergegeben.

Unter Moesis IP sind noch folgende Member angemeldet: kankoti, flieger007, Jesse, grutter, astronaut007

Kankoti: 0 Beiträge
flieger007: 34 Beiträge
Jesse: 1 Beiträge
Grutter: 0 Beiträge
astronaut007: 28 Beiträge

Während der astronaut und Moesi sich bis gestern munter abgewechselt haben, postet Moesi erst seit heute morgen mit einer Lichtensteiner IP. Gestern noch postete er mit einer CAT Thailand IP.

Laut seiner Aussage wäre er ja angeblich schon seit ein paar Tagen in Lichtenstein, wie er mehrmals erwähnte. Sonderbar.  --C  :D

Auch ein Beitrag von Moesi, wo er behauptete, gerade in Kambodscha zu sein, kam nicht von einer Kambodscha IP sondern von seiner gewöhnlich Thailändischen.

Mit etwas amüsanter meinte ich: uns Moesi benutzt nicht nur mehrere Nicks, sondern lässt auch andere in Thailand (oder umgekehrt in Lichtenstein) unter seinem Nick posten. So kommt es, dass seit heute zum 1. mal Moesi mit einer Lichtensteiner postet, dann wieder unter seiner CAT Thailand IP und astronaut007 wie immer mit der üblichen, die sie sich schon vorher in Thiland geteilt hatten.

Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen, dass dies nicht etwa eine Bereichs-IP-Adresse ist, sondern alle vorgenannten Nicks posten grundsätzlich nur unter dieser einen IP und nicht etwa mal ab und zu mit einer IP aus dem Bereich.

Scheint ein Spassvogel zu sein....  :-)    
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 11. Juni 2009, 23:41:45


Vielleicht bin ich ja auch Möesie  :o

Aber ich finde die Idee von 3-4 Nicks auch toll  :-*
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: hmh. am 12. Juni 2009, 00:20:59
Unter Moesis IP sind noch folgende Member angemeldet: kankoti, flieger007, Jesse, grutter, astronaut007

Na sowas! Und ich dachte immer, Phommel, Mex und ein motorradfahrender Zulu aus dem hohen Norden wären die Könige der Multinicks.

ich finde die Idee von 3-4 Nicks auch toll  :-*

TIP: mach ein eigenes Forum auf und melde Dich dort 1. als Administrator und 2. mit vier weiteren Nicks zum Stinkstiefeln an.
Dann unterhalte Dich gut.   8)  :o --C
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 12. Juni 2009, 02:32:08


Vielleicht bin ich ja auch Möesie  :o


Tja, für Verschwörungstheoretiker sicherlich ein faszinierender Gedanke.  :D

Zitat
Aber ich finde die Idee von 3-4 Nicks auch toll  :-*

Allerdings reden wir hier gleich über 6 Moesi Nicks. Da bist du mit deiner Begeisterung für 3-4 Nicks noch recht bescheiden.  ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 12. Juni 2009, 03:02:15
@Kubo,
das kann auch mal einem Stefan passieren, he he.  :D

Die Sache ist noch etwas amüsanter. Moesi spielt auch noch Versteck, ist nicht immer dort, wo er in seinen Postings behauptet und hat vermutlich sein Passwort irgend einem Kumpel weitergegeben.

Unter Moesis IP sind noch folgende Member angemeldet: kankoti, flieger007, Jesse, grutter, astronaut007

Ich dachte mir schon , daß mit dem Kerl etwas faul ist.  Ausgerechnet solche Typen werfen auch gern anderen Leuten die Tricks und Schlechtigkeiten vor , welche sie selbst bevorzugen und ständig praktizieren.

Es ist jedoch schon bezeichnend für derart  psychisch angeschlagene Typen,  daß sie viel unsinniges und frei erfundenes Zeug schreiben und sich dann anschließend selbst den dafür sehnlichst erwünschten Beifall geben,  Möglichst noch „mehrstimmig“ .

Denen kann Thailand und der Isaan aber auch nicht mehr helfen, ganz egal, wie viele Vorzüge sie dort gegenüber ihrem extrem unterbewerteten Herkunftsland zu erkennen glauben,  obwohl dort für ganz traurige Rückkehrerfälle sogar noch ein vom heimischen Sozialstaat finanziertes Plätzchen in der Klapsmühle inklusive Vollpension und Krankenversicherung zur Verfügung steht..  ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 12. Juni 2009, 03:03:27
@Kubo,
das kann auch mal einem Stefan passieren, he he.  :D

Die Sache ist noch etwas amüsanter. Moesi spielt auch noch Versteck, ist nicht immer dort, wo er in seinen Postings behauptet und hat vermutlich sein Passwort irgend einem Kumpel weitergegeben.

Unter Moesis IP sind noch folgende Member angemeldet: kankoti, flieger007, Jesse, grutter, astronaut007

Kankoti: 0 Beiträge
flieger007: 34 Beiträge
Jesse: 1 Beiträge
Grutter: 0 Beiträge
astronaut007: 28 Beiträge

Während der astronaut und Moesi sich bis gestern munter abgewechselt haben, postet Moesi erst seit heute morgen mit einer Lichtensteiner IP. Gestern noch postete er mit einer CAT Thailand IP.

Laut seiner Aussage wäre er ja angeblich schon seit ein paar Tagen in Lichtenstein, wie er mehrmals erwähnte. Sonderbar.  --C  :D

Auch ein Beitrag von Moesi, wo er behauptete, gerade in Kambodscha zu sein, kam nicht von einer Kambodscha IP sondern von seiner gewöhnlich Thailändischen.

Mit etwas amüsanter meinte ich: uns Moesi benutzt nicht nur mehrere Nicks, sondern lässt auch andere in Thailand (oder umgekehrt in Lichtenstein) unter seinem Nick posten. So kommt es, dass seit heute zum 1. mal Moesi mit einer Lichtensteiner postet, dann wieder unter seiner CAT Thailand IP und astronaut007 wie immer mit der üblichen, die sie sich schon vorher in Thiland geteilt hatten.

Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen, dass dies nicht etwa eine Bereichs-IP-Adresse ist, sondern alle vorgenannten Nicks posten grundsätzlich nur unter dieser einen IP und nicht etwa mal ab und zu mit einer IP aus dem Bereich.

Scheint ein Spassvogel zu sein....  :-)    

@Profuu:
Moderatoren-Tools sind Werkzeuge so effektiv und gefährlich sind wie ein Hammer.
Damit kann man mit genügend Übung sehr gut arbeiten.
Aber man kann damit sehr leicht auch sich oder andere verletzen!
Und genau das ist Dir wohl grad passiert:

Bitte prüfe zu aller erst, ob Du das Datum der IP-Tabellen unter meinem Nick richtig interpretiert hast:
In Deiner Software wird normalerweise das Amerikanische Darstellungssystem verwendet. Der "10.06." wäre dann nicht  gestern, sondern der "06.10.", also der 10. Oktober!
Dass ich gestern unter CAT Thailand geschrieben haben soll, halte ich für unmöglich: Bitte prüf hier nochmal exakt das Datum (tatsächlich 10.06. oder 06.10.?)
Ende letzten Jahres war ich häufig über das WiFi eines Nachbarn im Netz. Und der hat glaub ich CAT. Das würde passen.

Die angeblich Thailändische IP aus Cambodia ist mit dieser Datumsverwechslung auch geklärt. Es gäbe aber noch eine zweite Erklärung:
Ich reiste in Cambodia mit einer Thailändischen SIM-Karte herum (AIS-One 2 Call) und ging damit auch fast täglich ins Internet.
Gut möglich, dass mir das über das Roaming-System eine "Thailändische" IP gab.

Als Beweis für meine Cambodia-Reise inklusive Datum kann ich Dir meine aktuellsten Albums aus Cambodia nennen:
http://de.locr.com/album-cambodia---phnom-penh-7324 (http://de.locr.com/album-cambodia---phnom-penh-7324)
http://de.locr.com/album-cambodia---speed-boat-tour-on-the-river-7323
http://de.locr.com/album-cambodia---sieam-reab--7322

Du findest auf jedem Foto das Erstellungsdatum und auch die Koordinaten. Ich hoffe, Du glaubst nicht, dass ich mir für Euch die Mühe gemacht habe jedes einzelne Foto zu fälschen!

Dass gelegentlich andere User unter "meiner" IP posten kann damit zusammenliegen, dass ich vor allem in Pattaya häufig sogenannte "WiFi Hotspots" nutzte.
Von dort aus kann jeder unter der gleichen IP wie ich posten! Frag mal Deine IT-Spezies.
Meist postete ich aber von Hutch (aus meiner Wohnung) oder übers Mobile mit AIS One-2-Call.
Und seit letztem Freitag von Liechtenstein und Schweiz aus.

@Profuu: und andere Mods/Admins
BITTE prüft das mit dem Datum nochmal genau nach. Ich werde verdammt ungern für etwas bezichtigt, was ich nicht getan habe!



Dann zu dem Post, welches ich laut Kubo unter einem falschen Nick geschrieben haben soll:
Dass Kubo "meine" Posts nicht vollständig lesen und verstehen kann ist ja nichts Neues.
Aber Du Profuu, bist sonst des Lesens mächtig:

Post 404 hat mich beim ersten Durchlesen auch verwundert.
Aber das habe nicht ich geschrieben, sondern Astronaut007 hat seinen Text (rot) in mein Zitat(blau) aus Post 402 geschrieben

Schade , dass es immer nur bei den Versuchen bleibt und du bisher leider nur vom den angeblich „vielen Vorzügen“ des Thai-Systems und dem  „gewissen Wohlstand“ geschrieben hast, den du bei den Armen im Isaan-Elend in Form von „Lebensfreude“ zu erkennen glaubst. :-)

Wenn schon für die "Einleitung" (s.oben) 27 Seiten nicht reichen. Um gottes Willen! Das für Dich wirklich schwer zu Verstehende würde erst noch kommen!!
Aber solche Dinge kann man Leuten wie Dir nie erzählen. Denn Du willst immer nur DEINE Gesinnung hören.

Die Logik ist folgende: Eines jeden Menschen tun fällt auf ihn zurück. (Theorie)
Praxis: ich lernte bei einem Besuch in meinem Landesembassy einen Landsmann kennen, der mich vor den Thais warnte. Liebe gibts nicht, ist alles nur Show usw. Nach einigen Mails schrieb er, dass er seinen Frauen fremdgegangen sei, dies aber längst kein Grund sei, rumzuzicken und ihn unglücklich zu machen. Er hätte einfach kein Glück mit den Frauen gehabt. Nach der Gegenfrage,wie glücklich die Frauen wohl mit ihrer Auswahl waren, verstummte das Echo urplötzlich. Tja, einem Farang auf den Schlips treten reisst tiefere Wunden als einem behinderten Thai, ders wirklich nötig hat, mal einen 50-Bahtschein anzubieten, aber nur denen, die nicht fragen kommen. Im Isaan zB selbst erlebt: Mann sucht 3 mal die Woche Mülleimer ab nach verwertbarem!

Wenn die Welt wirklich darauf wartet, schreibe ich vielleicht eines Tages mal ein dickes Buch über all das, was mir in den vergangenen Jahren passiert ist.
Diese Themen wurden hier noch nie behandelt.  Ginge hier auch gar nicht: In einem Forum, wo es offenbar zum "Guten Ton" gehört, alle Thais kollektiv in den gleichen Topf zu werfen und jeden Farang, der eine andere Position vertritt hat als "dumm", "naiv", "infiziert" , "rosabebrillt", "Träumer" etc.. zu bezeichnen, da macht sowas keinen Sinn.
Schade eigentlich.

Gruss, Stefan
Das hier rot markierte in Post 404 ist ein Text von atronaut im Zitat von meinem post 402. Darum scheint das nun für Kubo und Profuu so, als ob ich mit meinem Namen unterschrieben hätte.
Bitte lest die Posts 402 und 404 nochmal genau durch. Ihr werdet feststellen, dass ich recht habe.

Ich kann nur wiederholen: Ich habe mit Astronaut und den anderen Nicks hier nichts zu tun.
Wenn Profuu nicht glaubt, dass ich in Liechtenstein bin, dann soll er mir eine Aufgabe stellen, die ich nur von zuhause aus lösen kann.
Ich bin am Freitag den 5. Juni nach Hause geflogen und bin nun meist in Liechtenstein.

PS: Gelegentliche (seltene) IPs aus Malaysien, Russland, Holland, Deutschland, Hong Kong etc... haben damit zu tun, dass ich die letzten Wochen Perfekt Privacy vom Standort Thailand und Europa aus teste.

Gruss, Stefan



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 12. Juni 2009, 03:09:07
Moesi,  du wirkst leider etwas unglaubwürdig..  ;)   

Zitat
Wenn Profuu nicht glaubt, dass ich in Liechtenstein bin, dann soll er mir eine Aufgabe stellen, die ich nur von zuhause aus lösen kann.

Ok, .. Gründe in Liechtenstein eine Stiftung "Isaanhilfe" auf den Namen Profuuu oder Kubo und zahle 1000 Euro dort ein. Die Quittung darüber dann unter einem deiner Nicks im Forum im JPG-Format veröffentlichen.


Zitat
Gelegentliche (seltene) IPs aus Malaysien, Russland, Holland, Deutschland, Hong Kong etc... haben damit zu tun, dass ich die letzten Wochen Perfekt Privacy vom Standort Thailand und Europa aus teste.

Tarnen und täuschen.. ..Na ja, wer´s derart nötig hat..  :-)


 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 12. Juni 2009, 03:11:17
@Moesi

Wieso brauchst Du fünf zusätzliche Nicks ???
Planst Du einen Befreiungsschlag im Federkrieg mit Kubo oder hast Du fünf rosa farbene Brillen aus deinem Romantik- Fundus übrig ??? ??? ???
Dein Selbstvertrauen scheint mir arg angeschlagen zu sein, dass Du zu dieser Fragwürdigen Verstärkung greifen musst.

Dass ein Gutmensch wie Du so dumm in die Trickkiste greift enttäuscht mich schon :'(.

 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 12. Juni 2009, 03:17:54
Ich kann Euch beruhigen: Ich hab nur diesen einen Nick.

Die Erklärung zu diesr Verwechslung steht in meinem obigen Post.
Ich hoffe, die Mods werden mir das nach eingehender Prüfung bestätigen.

PS: Bin selbst Moderator in verschiedenen Foren und hasse Doppel-User!
Sowas mache ich grundsätzlich nicht.
Bitte glaubt mir das.

Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 12. Juni 2009, 03:23:17

Egal unter welchem Nick Moesi gerade schreibt, mit nachfolgenden, wiederholten und fadenscheinigen Unterstellungen möchte ich entgültig und abschließend aufräumen. 

Zitat
...dass nicht alle Thais dumm, schlecht, dreckig, faul, stinkig, geldgierig, unglücklich und sonst was mieses sind!

1.
Das würde ich nie behaupten und das hat meines Wissens hier auch nie jemand behauptet.
Ob Moesi diesen Vorwurf absichtlich, als rhetorische Nebelgranate, aufstellt, oder ob er wirklich der Überzeugung ist Kubo oder ich hätten diese Sichtweise sei dahingestellt.

2.
Wie ich bereits mehrfach sagte, man kann sich als Farang im Isaan ein angenehmes Umfeld schaffen und dort zufrieden leben, wenn man Grundregeln und Vorsichtsmaßnahmen einhält und der geeignete Typ dafür ist. Es gibt solche positiven Beispiele, auch wenn es mehr negative Beispiele gibt und gerade viele Negativbeispiele sich lange und intensiv der Schönfärberei bedienen.
Den meisten Farangs fällt aber gerade während eines Daueraufenthalts im Isaan auf dass Mitteleuropa doch nicht so schlecht ist wie sie vorher mangels Vergleichsmöglichkeit und Durchblick immer geglaubt haben.
Jedenfalls sehe ich nicht Liechtenstein als die furchtbare Reichtums-Hölle und den Isaan als das wunderbare Armuts-Paradies, wie Moesi das hier mehrfach naiv und verzerrt dargestellt hat.
Wobei er natürlich schon Dank seiner Staatsbürgerschaft immer die Gewissheit einer Rundum-Absicherung im Rücken hat, falls Exotik und Romantik dann doch einmal Risse bekommen sollten.
Die „vielen Vorzüge“ des isaanischen Mangelzustandes existieren jedenfalls vor allem in den Köpfen zivilisationsmüder Aussteiger bzw. verwöhnter, mitteleuropäischer Traumtänzer und nicht in der Realität der Einheimischen.


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 12. Juni 2009, 03:37:36

Egal unter welchem Nick Moesi gerade schreibt,

Wart doch mal die Antwort der Mods ab. Ich habe nur diesen Nick.


Meine Art den Isaan zu erleben sieht oft so aus:
(http://img200.imageshack.us/img200/1372/udonthani6903.jpg)
(http://img13.imageshack.us/img13/1033/udonthani6873n.jpg)
(http://img200.imageshack.us/img200/535/udonthani6886.jpg)
Die Bilder sind aber schon älter.

Das hat nur wenig mit dem "wie helfe ich den Menschen im Isaan" zu tun. Meine Arbeitsleistung bei diesem Knochenjob ist gegen die Thais lächerlich gering.
Aber man hilft sich selbst bei solchen Aktionen, die Einheimischen besser zu verstehen.
Und man wird danach auch von ihnen besser verstanden.

Gut möglich, dass "Isaan-Experten", die hinter meterhohen Mauern leben und ihr Stück "Heimat" mit dem Hockrduckreiniger bewaffnet gegen jegelich Art Isaan-Schmutz verteidigen und kaum mal woanders als in Farang-Häusern, Farang-Supermärkten und Farang-Beerbars verkehren ein wenig anders denken.

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Shortie † am 12. Juni 2009, 03:53:29
Ich kann mich wenig mit Moesis "Deutschfeindlichkeit" anfreunden,genausowenig teile ich Ferdinands Einstellung(halb Europa ist Deutsch).

Was Kubo im Forum schreibt,ist lustig zu lesen,vieles entspricht auch der Wahrheit,trotzallem teil ich zu 80% nicht seine Meinung...

ABER ich kann mir nicht vorstellen,das Moesi soo dumm ist,hier unter derselben I.P. zu posten. So blöde kann man nun garnicht sein(er zumindest nicht)

Agent007 Post kann man auch als verhindertes Zitieren deuten,da muss nicht unbedingt Moesi hinterstecken( obwohl sie schon ähnlich schreiben usw.)

Genauso geb ich Kubo Recht,wenn Moesi versucht mit" alle Thais sind dumm,faul usw" Kubo etwas unterzuschieben,was nicht aus seiner "Feder" stammt.

Moesis Argumente klingen erstmal schlüssig,mal sehen was die Mods dazu sagen,denke schon das sie neutral sind(hoffe es zumindest)

Just my 2 Cents
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 12. Juni 2009, 04:16:26
Zitat
Zitat Moesi:

Das hat nur wenig mit dem "wie helfe ich den Menschen im Isaan" zu tun. Meine Arbeitsleistung bei diesem Knochenjob ist gegen die Thais lächerlich gering.
Aber man hilft sich selbst bei solchen Aktionen, die Einheimischen besser zu verstehen.
Und man wird danach auch von ihnen besser verstanden.
 
Gut möglich, dass "Isaan-Experten", die ... (Anm. : überflüssiges Gepinkel weggelassen..)
...ein wenig anders denken.


Du ahnst es natürlich schon.  ;) Experten denken ganz anders darüber und finden solche „Selbsthilfe“-Aktionen von Farangs genau wie die Thais mehr als lächerlich, was letztgenannte  aus verständlichen Gründen dem in ihren Augen zwar „reichen“ , aber anscheinend trotzdem sehr dummen Farang jedoch garantiert nicht auf die verrückte Farangnase binden.. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Profuuu am 12. Juni 2009, 04:22:15
Der Gedanke mit dem vielleicht zu verwechselndem Datum fällt flach. Es wird nämlich hier in der Forensoftware in dem Format:

"Tag. Monat in Worten Jahr"  (Beispiel: 12. Juni 2009)

geschrieben.  

Nach erneutem Studium vom astronaut007 Posting #404 gehe auch ich nun ebenfalls davon aus, dass es ein missglücktes Zitat ist. Für meine gegenteilige Annahme vorher entschuldige ich mich bei dir, Moesi, in aller Form. Ich möchte auch die anderen Forenkollegen darum bitten, von einem missglückten Zitat auszugehen.

Und wenn du mir jetzt noch sagst, von wann bis wann du in Pattaya warst, Moesi, (gerne per PM) dann könnten wir die Übereinstimmung deiner IP mit den 5 anderen vielleicht auch noch glaubhaft erklären.

Ich bin der letzte, der das dann nicht hier öffentlich klarstellen würde.



    
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 12. Juni 2009, 05:05:30
Was Kubo im Forum schreibt,ist lustig zu lesen,vieles entspricht auch der Wahrheit,trotzallem teil ich zu 80% nicht seine Meinung...

Ich freue mich auch schon über die 20 Prozent.. Das ist doch fast so viel, wie der Stimmanteil der SPD bei der Europawahl.. ;D

Zitat
Agent007 Post kann man auch als verhindertes Zitieren deuten,da muss nicht unbedingt Moesi hinterstecken( obwohl sie schon ähnlich schreiben usw.)

Wer wie Moesi mit IP-Verschlüsselungs-Programmen seine Forenbeiträge sendet, macht sich sofort verdächtig, als Rosabrillen-Multi-Agent sein Unwesen zu treiben.. ;)

Zitat
Genauso geb ich Kubo Recht,wenn Moesi versucht mit" alle Thais sind dumm,faul usw" Kubo etwas unterzuschieben,was nicht aus seiner "Feder" stammt.

Sicher, ..das allein zeigt schon Moesis hinterfortzige Art, zu diskutieren. Der absoluten Gipfel ist aber seine unerreicht merkbefreit erscheinende Art,  selbsterfundene Vorwürfe und Unterstellungen auch dann noch ständig zu wiederholen, wenn ich ihn langst darauf aufmerksam gemacht habe, dass er meine angeblichen Äußerungen nur selbst zusammengesponnen oder verfälscht hat.

Originalzitate von mir hat er in solchen Fällen selbstverständlich nie zur Verfügung, weil die natürlich nicht existieren.. und genau so mangelt es ihm an der Aufzählungsmöglichkeit der von ihm angeblich erkannten „vielen Vorteile des Thai-Systems“ .  Eigentlich kein Wunder, wenn er sich als begeisterter Thai-Imitator nun nur noch mit  den abenteuerlichsten Ablenkungsmanövern vor Gesichtsverlust schützen möchte.

Aber vielleicht trifft auch dabei eine Mangelsituation den Kern der Sache und es gibt diesbezüglich nichts Nennenswertes mehr zu schützen.. ;D


Zitat
Just my 2 Cents
  Wird als Anzahlung gerechnet..
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 12. Juni 2009, 07:45:07
Hallo Profuu

es ist tatsächlich so, dass Moesi und ich nichts miteinander zu tun haben. Ich lebe fest hier in Thailand. Abgeschrieben hab ich auch nicht, es ist ein riesengrosser Zufall, dass ich meine Gedanken mit Worten, die schon mal verwendet wurden, gewandet habe. Wenn du mir eine Mailadresse schreibst, an die ich dir meine persönlichen Daten, Name, Adresse und Telnr, könnte man dies sehr schnell klären. Ich wohne 50km nördlich von Pattaya.
Sorry Moesi, war ein unglaublicher Zufall, die identische Wortwahl.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 12. Juni 2009, 07:54:41

Ferdinand schrieb in Antwort 409:

st mir aber auch egal, ich helfe sowieso nicht.  Grin
Ohne Gegenleistung gibt’s bei mir nix, jedenfalls nicht freiwillig.
Macht euch nicht soviel Gedanken ums Helfen, die Thais sollen sich selbst helfen, frei und stolz wie sie sind.
Es hieß "Thai rak Thai" nicht "Thai rak Farang."
Ich habe oft den Eindruck dass ich als „Schlechtmensch“ die Mentalität der Tais viel besser verstehe als die ganzen Farang-Gutmenschen und Möchtegern-Thais.



Der spricht mir aus der Seele.

Die Antworten auf meinem Bericht enthalten nur Kritik, aber keine Loesungsvorschlaege. Sollte ich fremd liegen lasse ich mich gerne belehren. Nur wo sind eure Loesungen?

Juergen schrieb:

@ Allgeier

Hängst du deine Fahne immer in den jeweils wechselden Wind? Gut-gut hier kann man das,  hier ist es möglich.
Hier ist man anonym!!


Kannst mich ja mal in Roi Et besuchen und wenn du so weiter machst mit dem Berichteschreiben bist ja bald bei 2000. Das zeigt dann doch den wahren Kenner.


drwkempf schrieb:


Generell kommt allerdings Kubo meiner Meinung nach der allgemeinen Realität mit seinen Beobachtungen am nähesten. Auf jede fleißige und erfolgreiche Familie - die es zweifelsohne gibt - kommen eben doch eine weit größere Anzahl solcher, die aus welchen Gründen auch immer irgendwie auf keinen grünen Zweig kommen. Gelingt ihnen kurzfristig einmal etwas, so kann von Nachhaltigkeit bedauerlicherweise keine Rede sein: Wie gewonnen, so zerronnen!
Die Ursachen der Mißerfolge können dabei durchaus eine bunte Mischung aus Unfähigkeit zu rechnen, Alkoholmißbrauch, Drogenmißbrauch, Faulheit oder auch mangelnder Intelligenz sein. Auch unverschuldetes persönliches Pech ist wohl selten einmal Mitursache eines ausbleibenden Dauererfolges. Auch unser Mitteleuropa wird ja nicht ausschließlich von "Erfolgsmenschen" bevölkert.
Auffällig bleibt aber im Isaan die große Menge der Erfolglosen.



Auch drwkempf und ferdinands Antwort sprechen die gleiche Sprache wie mein Posting. Nur vielleicht mit mehr Blumen umschmueckt.

Und was mir an Samuitilak auffaellt ist hald nur, Kritik an meinem Posting aber keine eigene Loesung.

Ach ja:

Bei Aussagen wie "ein paar Häuser, wo ärmer ausschauen", "sind meist Alkohol oder Drogen
im Spiel" oder "in jedem Dorf ein Haus wo sauberer ist als die anderen", rollen sich
mir die Fußnägel auf.


von Samuitilak kann ich nur antworten:

Dann fahre hald mit dem Motorrad durch die Isaandoerfer, dann wirst du die Antwort schon finden. Und wegen deinen Fussnaegeln wuerde ich dir empfehlen, lass sie dir schneiden, dann hat das rollen ein Ende.

D'r Allgeier

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Tscharly am 12. Juni 2009, 08:49:28
MOESI & ALLGEIER - lasst Euch nicht unterkriegen von den SIEBENGESCHEITEN die alles wissen und koennen.

Ich hab' schon im Isan gelebt UND gearbeitet und weiss wies dort aussieht und zugeht.

Recht habts!!!

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 12. Juni 2009, 09:04:06
Wer wie Moesi mit IP-Verschlüsselungs-Programmen seine Forenbeiträge sendet, macht sich sofort verdächtig, als Rosabrillen-Multi-Agent sein Unwesen zu treiben.. ;)
Bevor Du hier weiter Unsinn verbreitest: bitte Post 423 und Post 431 und 433 mal gründlich und genau studieren.
Ebenso, die weiteren Antworten der Mods. Denn diese Verwechslung lässt sich voraussichtlich eindeutig klären.

Danach kannst Du bitte nochmal Stellung zu den letzten drei Zeilen in Deinem Post 416 nehmen.
PS: Entschuldigungen werden auch im Isaan gern angenommen. ;)


Zitat
Genauso geb ich Kubo Recht,wenn Moesi versucht mit" alle Thais sind dumm,faul usw" Kubo etwas unterzuschieben,was nicht aus seiner "Feder" stammt.

Sicher, ..das allein zeigt schon Moesis hinterfortzige Art, zu diskutieren. Der absoluten Gipfel ist aber seine unerreicht merkbefreit erscheinende Art,  selbsterfundene Vorwürfe und Unterstellungen auch dann noch ständig zu wiederholen, wenn ich ihn langst darauf aufmerksam gemacht habe, dass er meine angeblichen Äußerungen nur selbst zusammengesponnen oder verfälscht hat.

Originalzitate von mir hat er in solchen Fällen selbstverständlich nie zur Verfügung, weil die natürlich nicht existieren.. und genau so mangelt es ihm an der Aufzählungsmöglichkeit der von ihm angeblich erkannten „vielen Vorteile des Thai-Systems“ .  Eigentlich kein Wunder, wenn er sich als begeisterter Thai-Imitator nun nur noch mit  den abenteuerlichsten Ablenkungsmanövern vor Gesichtsverlust schützen möchte.
Ich beziehe mich auf all die (ebenfalls wiederholten) Antworten, die jeder in diesem und vergleichbaren Threads von Dir erhält, sobald er mal was Positives über die Thais schreibt.
Du kannst oder willst es einfach nicht wahrhaben, dass es tatsächlich Farangs gibt, die gute Erfahrungen und/oder Erlebnisse mit Thais im Isaan mach(t)en.
Sorry, ich habe keinen Bock nun die ganzen 29 Seiten nochmal durchzugehen, nur um Deine Zitate zu kopieren.
Das kann jeder Interessierte gerne selbst tun.


Sorry Moesi, war ein unglaublicher Zufall, die identische Wortwahl.
Schon gut. Ich mach Dir keine Vorwürfe.

Das mit der IP lässt sich vermutlich aufklären. Schick Deine Daten an Profuu.
Wichtig ist für die Aufklärung auch, wie Du ins Internet einwählst.
Mir ist nicht ganz klar, wie Du 50km ausserhalb von Pattaya zur gleichen IP kommen sollst wie ich.
Bitte beschreib ihm genau, wie und wo Du Dich insbesondere in Pattaya einwählst.

Gute Nacht!
Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 12. Juni 2009, 09:12:08

Vielen Dank Tscharly!

Keine Angst, ich lass mich schon nicht unterkriegen  ;)

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 12. Juni 2009, 09:33:18
Das mit der IP lässt sich vermutlich aufklären. Schick Deine Daten an Profuu.
Wichtig ist für die Aufklärung auch, wie Du ins Internet einwählst.
Mir ist nicht ganz klar, wie Du 50km ausserhalb von Pattaya zur gleichen IP kommen sollst wie ich.
Bitte beschreib ihm genau, wie und wo Du Dich insbesondere in Pattaya einwählst.

Sorry, bin kein IT-Spezialist, kann nur soviel hierzu sagen, dass ich mit Hutch EC 226 bestückt bin, das nach meiner Kenntnis lediglich in 25 Provinzen (laut Hutch) einwählen kann. Also aus Liechtenstein mit Sicherheit nicht möglich.
Übrigens: Ich hatte eine Yamaha FJ 1200, die war Malbunsüchtig!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 12. Juni 2009, 11:26:12

Was regt ihr euch wegen den IP 's auf. Jeder sollte doch froh sein wenn man die eigene IP nicht zuordnen kann.  Wenn hier mal die Saeuberungswellen starten  und sich jeder fuer sein Posting verantworten muss,   ja dann gute Nacht. 

Wobei, auf der einen Seite  hat es auch seinen Vorteil, am Schluss haelt mich noch einer fuer den Juergen. 



PS: Danke Tscharly ( di Saupreisa sind hald amol so, do kaasch  nix macha, siebagscheit hald)

D'r Allgeier
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 12. Juni 2009, 11:51:51
Stefan,

ja genau so stell ich mir das Leben im Issan oder wie hier bei mir im Norden vor.
Auch ich bin mit den Leuten zusammen im „Dreck“.
(Als ältere Semester muss / kann man auch nur sie beim arbeiten besuchen, nur um zu verstehen und Sympathie zu zeigen. )

Dann das Zitat von Kubo:
„… solche „Selbsthilfe“-Aktionen von Farangs genau wie die Thais mehr als lächerlich…“
zeigt doch, dass es unterschiedliche Ansichten gibt, wie man mit den Menschen dort zusammen leben, verstehen und akzeptieren kann oder möchte.

Wer schon am Anfang mit Geld
(Allgeier:„Den wir haben jetzt ja ein Goldschwein im Haus. Wenn der Auslaender in dem Spiel mitspielt ist er dann angesehen, wenn nicht ist er als geizig angesehen und er bekommt zu hoeren:  Kannst ja wieder kommen wenn du Geld hast“),
Bier oder Hochdruckreinigern geprahlt hat, wird die Meinung der Menschen über sich (fast) nicht mehr ändern können.
Ab und zu ein, zwei, drei Flaschen Bier zu einem Fest dazu beigetragen, halt wie die Leute hier auch und menschlich auf dem Boden bleiben.
Jetzt kommt natürlich die Frage, was meine ich damit?
Will und kann ich hier nicht beantworten. Der eine kann es, die meisten nicht.
Schaut man sich den Freundeskreis von der Heimat an, dann sieht man wer es kann und wer nicht.
Wer dort schon Geld brauchte der kann es bestimmt nicht.

Z. B. gestern mit dem Hund aufs Reisfeld gefahren um nach meinen Setzlingen (Jatropha curcas)zu schauen.
Unbekannte Bauern bei ihrer Rast luden mich, eigentlich wie immer, zum Schnaps und reden ein.
Mein Thai, ihr Englisch ..., es geht um das Herzliche, das von denen aus kommt (die fangen immer an).

Von Kubos: „in ihren Augen zwar „reichen“ , aber anscheinend trotzdem sehr dummen Farang jedoch garantiert nicht auf die verrückte Farangnase binden.“
kommt dieses Verhalten bestimmt nicht.

Weiter bin ich dann gefahren und habe dann zum ersten Mal auch so eine Bambusstange mit Reispflanzensetzlingen auf die Schulter genommen.
Vom sehen, wie auf deinem Bild auch Moesi (2.Bild, da aber auf dem Boden liegend) sieht es doch nicht beeindruckend aus. Ja, nur vom sehen wir man leider nur nicht schlauer. Moesi weiß, was ich meine.

Meine Erkenntnis, nicht nur aus diesem Thema, ist,
dass manche es halt schaffen mit den einfachen aber zufriedenen Menschen zusammen zu leben, viele aber nicht.
-   In den Herzen regiert das Geld nie, trotz  J. P. GETTY -

astronaut007
mir wirds heiß ums Herz, wenn ich an meine damalige(n) FJ1200 denke.
Aber Malbun ist/war doch keine Strecke. Zum Kaffee trinken aber sehr schön.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 12. Juni 2009, 12:15:43
@Binturong

Jouuu, so isses !

Wieder ein Posting mit Durchblick.
Kann ich unterstreichen.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 12. Juni 2009, 12:41:12

Binturong schrieb:

Wer schon am Anfang mit Geld
(Allgeier:„Den wir haben jetzt ja ein Goldschwein im Haus. Wenn der Auslaender in dem Spiel mitspielt ist er dann angesehen, wenn nicht ist er als geizig angesehen und er bekommt zu hoeren:  Kannst ja wieder kommen wenn du Geld hast“),
Bier oder Hochdruckreinigern geprahlt hat, wird die Meinung der Menschen über sich (fast) nicht mehr ändern können.


Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrueckt.  Ich war nie der wo mit Geld umsich geschmissen hat. Denn haette ich es, haette ich weniger Aerger gehabt und waere nicht als geizig angesehen worden. Mit meinen damals 30 Jahren hat man hald nicht so viel. Halbes Jahr arbeiten, halbes Jahr Thailand. Und  in einer Metzgerei verdient man auch nicht die Welt.
Nur damals, da war im Nachbardorf ein Ami, der hatte fuer Nippon Airlines in Japan gearbeitet und hatte genuegend Geld eben. Soll er doch haben. Nur haben dann die Leute bei uns im Dorf gedacht alle Auslaender sind so reich wie der und ich sollte doch zum arbeiten auf Deutschland und wenn ich genug habe kann ich ja wieder kommen. Und das hat man mir ins Gesicht gesagt. Was wuerdet ihr machen wenn man das zu euch sagen wuerde?

Hatte damals so 14 Rai wo ich umgetrieben habe mit Kuehen, Fischen und dem ueblichen . War hald ein rosaroter Brillentraeger.

Kann ja mal jeder einen Selbstversuch starten, fuer 2 oder 3 Monate die finanzielle Zuwendung an die Familie streichen, Grund: Schwierigkeiten bei der Ueberweisung, deutsche Rentenkasse ist leer, Bank ist bankrott. 
Und die Frau fragen ob die liebe Familie fuer den Auslaender aufkommt. Dann wird man sehen wer von Herzen akzeptiert ist oder nicht.

Ach uebrigens der Ami, jedesmal wenn er zum arbeiten auf Japan ist und die Alte alleine war, ist ihr Ex wieder eingezogen. Und heute ist er auch nicht mehr da.
Und bei denen hatte wirklich niemand mehr gearbeitet. Ein Einzelfall?  aus meiner Erfahrung nicht.

 D'r Allgeier
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 12. Juni 2009, 13:25:22
Sorry (ernst gemeint) Alllgeier,

für diese Erfahrung.

Ob es sich um "Ein Einzelfall?  aus meiner Erfahrung nicht." handelt,
für deine Argumentation oder die andere Seite, können wir nur dahin gestellt lassen.

Ich vermute stark, dass die Frau an diesem Dilemma Schuld ist.
Wir können uns nur so gut, als Anfänger mit der Thai Sprache jedenfalls, verkaufen und Ansehen verschaffen,
wie unsere Frauen das haben wollen / können.
Manche davon sind sehr raffgierig, , wie alle wissen sollten, aber es gibt auch die andere Sorte „Meine ist anders“.

Du bist sogar weiter gegangen als ich es werde. Du hast "dein" Grund und Boden selber bewirtschaftet.
Hat dir aber auch bestimmt Anerkennung von den vielen Nachbarbauern gebracht. Stimmts?
- Das sind diejenigen die zählen. -
Wenn deine Frau mit ihrer Familie nicht klar gekommen ist, im Umkehrschluss du dann nur der Geldgeber warst,
kann man dir (aber leider nur dir) den Vorwurf machen, mit der falsche Frau zusammen gewesen zu sein.
Bist du es immer noch? (Ich glaube nicht, dass es gut geht/ging. Hoffe aber auf eine andere Antwort von dir.)

So wie es der Ami gemacht hat ist das schönste Beispiel es nie zu versuchen.

Scottie
"Wieder ein Posting mit Durchblick."
Das mit der FJ?


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 12. Juni 2009, 13:33:48
Mal von meiner Seite was zum Thema.

Meine Schwiegereltern sind zwischen 65 und 70 Jahre alt.
Die ackern immer noch, trotz Farang in der Familie. Sind einfach arbeitsam und wohl nix anderes gewohnt.
Ich bewundere den Eifer und die Ausdauer gerade meiner Schwiegermutter, die sich seit Jahrzehnten abrackert und meinen Respekt verdient.
Angebote meinerseits, z.B. ein Spülbecken und komfortable Küche zu installieren, wurden abgewiesen.
Keine Spur von Ausnützung oder Abzocke. Alkohol wird auch nicht gesoffen.
Abends früh rein, morgens früh raus. Ordentliches Haus, Tempelbesuche und dortige Mithilfe.
Sporadische Zuwendungen an z.B. arme alleinstehende Leute im Dorf. Bedachter Umgang mit dem Geld.
Dorfnachbarn luden mich mehrmals ein ins Restaurant und bestanden auf Übernahme der Rechnung.
Dasselbe bei Verwandten wie Onkel oder Tante.

Beispielhafte Fürsorge an der uralten Grossmutter, die nur noch liegt, kaum noch sprechen und essen kann, aber
ihr langes Leben in der Familie aushauchen darf.

Da könnte sich so manche Langnase ein grosses Stück abschneiden (Nicht von der Grossmutter)

Ich frage mich schon manchmal, in welche Familien eingeheiratet wird und wo die Farangs "hinkucken".
Da kommt dann halt oft doch der naive Liebeskasper ins Spiel.

Meine spontane Mithilfe, z.B. auf dem Tapiokafeld, war weder doof noch lächerlich, wie man kürzlich hier lesen durfte. Hat mir gezeigt, wie hart die Arbeit dort sein kann und trotzdem allen Spass macht (Liegt wohl an der Einstellung ? ) Und ich selber wollte es ja so.
Ehrliche, echte  Anteilnahme und Zuneigung wird estimiert und auch zurückgegeben.
Aber nur, wenn's von Herzen kommt.
Wer glaubt, die Thais seien zu unsensibel um dies zu merken, hat sich getäuscht.

Ach ja....wenn's halt temporär nach Büffeldung riecht oder die Hähne morgens früh schreien, dann kann ich gut damit leben. Nein, ich mag es sogar.

Entweder oder. Im Isaan sowieso.

Bin übrigens seit 11 Jahren glücklich verheiratet.
Mit einer Isaanerin, auf die ich mich verlassen kann.  :)

Helft euch selber, anstatt zu rätseln, wie ihr den Isaanis helfen sollt.
Seid einfach Mensch und unterstützt eure Frau und Familie im moderat-möglichen Rahmen.
Und nicht vergessen: Nichts hält ewig, alles ist endlich. Ob mit oder ohne Dampfhochdruck  ;)

In diesem Sinne: Chok dii !


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 12. Juni 2009, 13:41:54

@Shortie

Zitat
Ich kann mich wenig mit Moesis "Deutschfeindlichkeit" anfreunden,genausowenig teile ich Ferdinands Einstellung(halb Europa ist Deutsch).

Thema hier im Thread schwer off-topic, deshalb erfolgt Antwort direkt im Mülleimer  :) :

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2654.0

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 12. Juni 2009, 14:14:23
Scottie schrieb:

Ich frage mich schon manchmal, in welche Familien eingeheiratet wird und wo die Farangs "hinkucken".
Da kommt dann halt oft doch der naive Liebeskasper ins Spiel.

Meine spontane Mithilfe, z.B. auf dem Tapiokafeld, war weder doof noch lächerlich, wie man kürzlich hier lesen durfte. Hat mir gezeigt, wie hart die Arbeit dort sein kann und trotzdem allen Spass macht (Liegt wohl an der Einstellung ? ) Und ich selber wollte es ja so.
Ehrliche, echte  Anteilnahme und Zuneigung wird estimiert und auch zurückgegeben.
Aber nur, wenn's von Herzen kommt.
Wer glaubt, die Thais seien zu unsensibel um dies zu merken, hat sich getäuscht.


Wahre Worte.

 Nur wo lernt man hald eine Frau kennen wenn man keine Leute  auf dem Land kennt ?  Damals in einer Bar

Binturong schrieb:

Bist du es immer noch?

Nein, das ist jetzt schon ein paar Jahre her.

Hat dir aber auch bestimmt Anerkennung von den vielen Nachbarbauern gebracht. Stimmts?

Manche ja, manche nein. Einige hatten gedacht ich bin so arm ich kann mir keine Leute zum arbeiten leisten

 
Wenn ich heute die Familie meiner Frau anschaue, kann ich nichts schlechtes mehr sagen.  Alkohol trinkt auch niemand und das ist schon ein riesen Vorteil.

Wenn ich da an frueher denke, meine Fresse. Zwei juengere Brueder von der damals, nur aerger mit der Polizei, Drogen, saufen, einbrechen. Kein vergleich mehr zu heute.

Morddrohungen vom Nachbar weil die Grenzpfosten nicht gestimmt haben. Er hatte sie versetzt. Wenn ich da zurueckdenke, wird mir schlecht, auf solche Erfahrungswert konnte ich gerne verzichten.


Im uebrigen ist es in meinen Augen schlecht in einem Dorf zu wohnen wo sich  noch ein anderer Auslaender rumtreibt der wo sehr mit Euros gesegnet. Da braucht's eine starke Frau die wo ueber dem Dorftratsch steht.

D'r Allgeier
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 12. Juni 2009, 14:38:55
Binturong schreibt mrir aus dem Herzen.

Das mit der FJ und Malbun könnte man beliebig erweitern. 2 Motoren und 250'000 km, da war man schon mal irgendwo, aber das wär ein andres Thema. Immer nur Schwägalp war langweilig.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 12. Juni 2009, 15:23:41
@allgaier,

wenn Du mir vorwirfst, keine Lösung zu haben, stimmt das. Genau so wenig wie Du oder die Dir
zustimmenden Poster eine Lösung gefunden haben.
Ich habe auch keine, ausser der Notwendigkeit der Einführung von Sozialkassen.
Und zwar für den Krankheits- und auch Rentenfall. Das ist sicher nicht einfach, aber auch
in Deutschland war die Einführung der Landwirtschaftskasse (weiss nicht ober der Name korrekt ist),
nicht einfach, aber sinnvoll.

Ich habe in Deinem posting einfach nur Verallgemeinerung gesehen, was Du aber jetzt
richtig gestellt hast.

Zu den "ärmeren Häusern" in Verbindung mit Alkohol und Drogen habe ich andere Erfahrungen gemacht.
In den ärmlichsten Häusern leben oft die Alten und Verlassenen, die keine Angehörigen haben, die
ihnen helfen und Geld schicken. Sie leben oft von der Mildtätigkeit von Nachbarn und entfernteren
Verwandten.
Ich habe selbst so einen Fall in der Nachbarschaft. Die hat sogar noch eine Tochter, die für wenig
Geld im Tesco arbeitet. Die  zwei Kinder ihrer Tocher leben bei ihr. Die Tochter kommt aus Finanziellen
Gründen höchstens einmal im Monat nach Hause.
Ein Tescoeinkommen als Essenverkäuferin reicht halt gerade zum (über)leben für 4 Personen, da sind
eben keine Traumbungalows möglich, auch ohne Alkohol und Drogen.

Die Kinder sind oft bei uns zum Essen und kriegen für die Oma dann auch was mit.
Ab und zu ein neues T-Shirt oder eine Hose sind auch mal drin. Das geht auch, ohne den
superreichen Farang rauszuhängen und wird mit leuchtenden Augen honoriert.

Wenn dann die Tochter da ist und ein seltenes "Festmahl" ansteht, werden wir auch immer
eingeladen. Man isst dann eben vorher oder nachher zu Hause etwas, damit für die Familie
genug übrig bleibt.

In jedem Dorf gibt es ein paar "Schlechte", aber daraus auf die Allgemeinheit zu schliessen,
halte ich für falsch. Wenn Dr. Kempf meint, Drogen, Akohol und Faulheit seien die Gründe für
mangelnden Erfolg, denke ich eher, mangelnde Bildung, kein finazieller Background durch Eltern
und verfehlte Politik durch Erziehung zum nicht aufmucken sind die Gründe.
Es fehlen die Voraussetzung


MfG

Walter

PS:  I be koi Preiss, i be urschbrenglich a Frank ond jetzad a Schwob. 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 12. Juni 2009, 15:55:16
Tja Scottie, genau in eine solche Familienkonstellation durfte ich auch einheiraten, ohne dass Gegenforderungen gestellt werden. Bei mir fahren die Familienangehörigen hunderte von Kilometern, um uns zu helfen, da ich krankheitsbedingt (Lunge und Atemwege) stark eingeschränkt bin, ohne einen Baht zu fordern, nein, weil sie uns mögen. Nun weiss ich, dass mindestens du auch meine Postings verstehst, da wir in sehr ähnlichen Konstellationen gebunden sind. Meine Frau ist, weil sie bemerkt hatte, dass ich im Dorf nicht sehr glücklich war, da etwas langweilig, 600km weit weg ans Meer gefahren. Wir kehren aber immer wieder gerne in den Isaan zurück, wo uns die Familie freudestrahlend erwartet. Nicht, weil der Farang mit Geld kommt, nein, man mag ihn, weil er nicht an allem rummeckert und da hilft, wo und wie er wenigstens kann. ZB Kopien von Dokumenten für alte Leute für ihren Rentenanspruch oder Schulzeugnisse usw. Die Menschen mögen mich, egal, wo ich hinkomme, weil ich nicht der Farang bin, der überall das fehlende sucht, ich freu mich über das vorhandene, basta.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 12. Juni 2009, 16:10:56

Hallo Samuitilak!

mangelnde Bildung, kein finazieller Background durch Eltern
und verfehlte Politik durch Erziehung zum nicht aufmucken


ja, so koennte es anfangen. Und dann gehts so weiter wie

Drogen, Akohol und Faulheit


Nur die Regierung hat doch gar kein interesse selbststaendig denkende Buerger zu formen. Immer schoen dumm halten.
Aber haben wir das Problem nicht auch in anderen Laendern, siehe USA. Gesundheitswesen schlecht, viele haben Schulden.
Vielleicht sollte der Thread heissen: Wie kann man den Menschen auf der Welt helfen.
Ich muss hald immer an Georg Orwells Film "1984" denken.

An den astronaut007:

Schoen das du gluecklich bist, freut mich. Durch einige schlechte Erfahrungen bin ich jetzt hald vorsichtiger geworden und voreingenommen. 

Aber so schoen wie im Allgaeu ist es doch nirgendswo, da ist die Welt hald noch in Ordnung. Die Kuehe weiden friedlich auf den saftigen Bergwiesen. Ach ja

D'r Allgeier
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 12. Juni 2009, 20:27:53
Ja, wie heißt es doch so schön:
Allgäuland – Heimatland
An die Gegend kommt nichts so schnell.

Aber auch hier kommen große Veränderungen durch den Zerfall der Kleinbauernhöfe.
(Ist ein anderes Thema.)

Noch zurück zu den Sozialversicherungen.
Kubo hat schon Recht mit der guten Versorgung in D.
Auch ich, bin sehr froh über deren Rückhalt hier.
Aber wie lange noch und wie gut.

Was Moesi wahrscheinlich auch wie ich meinte ist die Sicherung innerhalb der Großfamilie.
Die gibt es in D. fast nicht mehr.
Aber gerade die würde die Versicherungssumme von Pflege-, Arbeitslosen-,  und Rentenversicherung. senken können.
Auch nur in dieser ist fast schon ein „nettes“ Kranksein möglich.
Da kann nie eine Sozialversicherung aus D. mithalten. Bei den Kosten für Medikamente, Ärzte und deren Behandlung da ist sie spitze.
Aber wer schon mal miterlebt hat, wie die Leute hier sterben, der weiß wovon ich rede.

Ein weiteres Positives einer Großfamilie, das in D. auch mehr und mehr verloren geht,
ist das erlernen von streiten, Kompromisse eingehen, verzeihen, Achtung vor anderer Meinung und noch einiges mehr
das für ein Miteinander in jeder Gesellschaft wichtig ist.
In D. ist die Gesellschaft dazu übergegangen, die Kinder, am besten mit Fußtritt, ab 18 aus dem Haus, in ihre Selbstständigkeit, zu schicken.
Für mich sind das die Gründe für die hohen Scheidungsraten in D..
Viele trennen sich, weil sie ihren eigenen Weg gehen möchten und keine Kompromisse eingehen.
Wohin auch mit den Kindern, äh D. nur: dem Kind, wenn beide berufstätig sind?
Jetzt kommt der Einwurf: „In Thailand lassen sich doch auch sehr viele scheiden oder trenne sich von ihren Frauen.“
Das hat aber wieder mehr mit der Stellung der Frau hier zu tun.

Zusatz: Ich, wenn ich D., lebe in einer aktiven Großfamilie. Nicht immer schön, aber meistens doch.

So, jetzt fangt mal an zu zerhacken!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 12. Juni 2009, 22:26:59
Ok,  fangen wir also an.. ;)

Noch zurück zu den Sozialversicherungen.
Kubo hat schon Recht mit der guten Versorgung in D.
Auch ich, bin sehr froh über deren Rückhalt hier.
Aber wie lange noch und wie gut.

Die gute Versorgung  wird auch weiterhin aufrecht erhalten.  Es muß aber von Politikern darauf geachtet werden, dass die Kosten einigermaßen „im Griff“ gehalten werden.  In dem System gibt es nämlich nicht nur Einzahler und Leistungsempfänger, sondern auch Interessenverbände der Abkassierer, die für „in freier Marktwirtschaft“  erbrachte Leistungen  so viel Geld haben möchten, wie möglich.

Daher müssen und werden sich die Politiker dann Maßnahmen einfallen lassen,  die einen zu starken Leistungsabbau oder den Zusammenbruch des Sozialsystems verhindert.  Es werden doch auch Steuergelder eingesetzt und so lange z.B. noch genug Steuergeld da ist, um in aller Welt mit deutschen Soldaten amerikanische Interessen zu vertreten und auch noch den größten Nettozahlemann der EU zu spielen,  mache ich mir um  den Fortbestand unseres Sozialsystems noch keine Sorgen.

Zitat
Was Moesi wahrscheinlich auch wie ich meinte ist die Sicherung innerhalb der Großfamilie.
Die gibt es in D. fast nicht mehr.
Diese aus finanziellen Gesichtspunkten als äußerst unzuverlässig zu bezeichnende „Sicherung“ ist zum Glück bei uns nicht mehr notwendig und nur extrem Merkbefreite können daher im Nichtvorhandensein (..wie in Thailand) einer staatlich geregelten Sozialversicherung einen „Vorzug/Vorteil“  erkennen..

Der angebliche Vorteil des notgedrungen erforderlichen Familienzusammenhaltes bleibt weitestgehend auch nur ein theoretischer,  denn einer vielköpfigen Hungerleiderfamilie nützt der ganze Zusammenhalt nichts, wenn kostenintensive Kranken- und Pflegefälle entstehen und Familienmitglieder dauerhaft arbeitsunfähig werden.

Zitat
Auch nur in dieser ist fast schon ein „nettes“ Kranksein möglich.

„Nettes“ und vor allem schnelleres Sterben bestimmt auch ,..und das bringt dann gleich doppelte ‚Erlösung;  ..für den Kranken und für seine „privaten“  Familienpfleger, die (falls sie überhaupt „Kohle“ haben..) der Gefahr entronnen sind,  durch hohe Kostenbelastung bei der Familienhilfe ggf.  den wirtschaftlichen Tod zu erleiden.. 8)

Zitat
In D. ist die Gesellschaft dazu übergegangen, die Kinder, am besten mit Fußtritt, ab 18 aus dem Haus, in ihre Selbstständigkeit, zu schicken.
Für mich sind das die Gründe für die hohen Scheidungsraten in D..

Vielleicht  ist es die zu hohe Erwartungshaltung, welche die jungen Leute an das Eheleben stellen.  Denen geht es in der Jugend bei den wohlhabenden Eltern bestens und wenn dann z.B. so ein verhätscheltes und  finanziell bestens ausgestattetes Töchterchen einen ebenso problemlos aufgewachsenen Jungen Mann heiratet,  träumt sie häufig noch von einer Verbesserung ihrer bisherigen Situation und stellt Ansprüche, die der Angetraute überhaupt nicht erfüllen kann.  Eine Scheidung  nach geltendem Emanzenrecht bringt dann ausgerechnet den Faulsten , die das Arbeiten „ihrem Mann zuliebe“ unverzüglich aufgegeben haben,  die besten Einkünfte beim „Vermögens- und Versorgungsausgleich“..

Das sollten auch die Thaifrauenliebhaber mit  Rosabrillen-Vollausstattung bedenken, deren Scheidungsquote angeblich noch erheblich höher liegt, als bei Ehen mit deutschen Emanzen.

Thaifrauen können nämlich bei uns meist auch beim besten Willen keine Arbeit finden, deren gute Entlohnung dazu beitragen würde , dem künftigen Zahlemann im Scheidungsfall die Strafe dafür zu ersparen, bei der Wahl seiner Ehefrau einen in Bezug auf unerwartete Folgekosten sehr kostspieligen Geschmack gehabt zu haben.. ;)
 
Zitat
Jetzt kommt der Einwurf: „In Thailand lassen sich doch auch sehr viele scheiden oder trenne sich von ihren Frauen.“  Das hat aber wieder mehr mit der Stellung der Frau hier zu tun.

Das hat mit thailändischen Scheidungsgesetzen zu tun, welche nicht emanzengemacht und waschlappenakzeptiert sind, wie bei uns in Deutschland.   In Thailand trennen sich meist die Männer von den Frauen..und in Deutschland die Frauen von den Männern..

Die Cleveren heiraten in Thailand sowieso nur mit Segen der Mönche und geschiedene Frauen stehen dann wieder als ledige Mädels den  Farangs zur Verfügung, welche die Ärmsten natürlich so schnell wie nur irgend möglich aus der angeblich beineidenswert  idealen „Familien-Sozialversicherung“  reißen und mittels Eheschließung zwangsweise in ihr sicheres europäisches Sozialnetz  einschleusen.. ;D

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 13. Juni 2009, 00:45:21
Ja, so sehe ich das auch. Bis auf

„Interessenverbände der Abkassierer,“  Die werden immer da sein.

„Fortbestand unseres Sozialsystems noch keine Sorgen“
Die Leistungen werden immer mehr gekürzt. Zusatzversicherungen,
wie die private Rentenversicherung, was nichts anderes als eine Erhöhung des Rentenbeitragssatzes ist, 
müssen abgeschlossen werden, damit nach einem Knochenbruch der Gipsverband auch fachmännisch entfernt wird und
der Patient diesen nicht selber entfernen darf.

„einer staatlich geregelten Sozialversicherung einen „Vorzug/Vorteil“  erkennen..“
Ich würde nie behaupten, das kann auch niemand bestreiten, dass die Sozialversicherung keinen Vorteil bringt.
Es ist das A und O. Aber ich denke an einen Mix aus dieser Versicherung und Familie.
Die alten Menschen noch ein Gefühl der Wärme geben kann. Bei der Kranke von Vertrauten versorgt werden.
Wie, was es kostet und wo, müssen Politiker entscheiden.

„Denen geht es in der Jugend bei den wohlhabenden Eltern bestens“
Nur so viele wohlhabende Eltern sind das nicht, wenn man die Scheidungquote sieht.

Das ist jetzt aber von mir:
„Das hat aber wieder mehr mit der Stellung der Frau hier zu tun.“ (Nein, nicht mit "der Stellung")
Die ist in der Gesellschaft noch immer so verwurzelt. Da kann/wird und bestimmt Profuuu, hmh oder Leute vom Forum
die mit der Geschichte hier vertraut sind, mehr darüber sagen können.
-   Ich habe leider keinen Verweiß um ihn hier ein zu stellen, habe es aber irgendwo gelesen.-
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 13. Juni 2009, 05:13:24
Die Leistungen werden immer mehr gekürzt. Zusatzversicherungen,
wie die private Rentenversicherung, was nichts anderes als eine Erhöhung des Rentenbeitragssatzes ist, müssen abgeschlossen werden, damit nach einem Knochenbruch der Gipsverband auch fachmännisch entfernt wird und der Patient diesen nicht selber entfernen darf.

So krass ist es wohl noch nicht, aber der enorme Fortschritt in der medizinischen Entwicklung  bietet einerseits die bessere Möglichkeit,  früher nicht so gut behandelbare Krankheiten besser in den Griff zu bekommen, hat aber andererseits den Nachteil auf der finanziellen Seite, nämlich dass es immer schwieriger wird, die medizinisch nun machbare, aber sauteuer werdende Behandlung jedem „Kassenpatienten“ zukommen zu lassen.

Das führt dann zur Zweiklassenmedizin und wenn du weiter „erstklassig“ behandelt werden möchtest, funktioniert das nur noch mit Hilfe einer entsprechenden Zusatzversicherung.

Bevor wir als Farangs darüber aber das Stöhnen auf hohem Niveau anfangen,  sollten wir beim Blick auf „thailändische Verhältnisse“  nicht vergessen, dass die in Sachen Sozialversicherung noch 100 Jahre rückständigen Thais sogar ganz begeistert wären, wenn sie überhaupt erst einmal eine einigermaßen funktionierende soziale Absicherung hätten.

Zitat
Ich würde nie behaupten, das kann auch niemand bestreiten, dass die Sozialversicherung keinen Vorteil bringt. Es ist das A und O .

Genau, das ist es ; ..und in Thailand konnte der „Populist“  Thaksin leider erst ein zaghaftes „A“ herausbringen, bevor „O“, d. h. die um ihre Macht,  ihre Pfründe und ihre vererbbare Beliebtheit  fürchtende "O“pposition ihn wegputschte.. ;)

Zitat
Aber ich denke an einen Mix aus dieser Versicherung und Familie. Die alten Menschen noch ein Gefühl der Wärme geben kann. Bei der Kranke von Vertrauten versorgt werden.
Das Eine schließt das Andere nicht unbedingt aus.  Die „Vertrauten“ müssten dazu aber neben dem guten Willen auch noch genügend Zeit zur Verfügung haben.   Das wiederum haben sie, die sich mittels Berufstätigkeit selbst  finanziell versorgenden Mitglieder einer Leistungsgesellschaft,  jedoch nicht.

Sollten jedoch  , ..wie in Thailand.., mehr als genügend Tagelöhner und Gelegenheitsarbeiter einer Großfamilie vorhanden sein,  ist die Leistungsbilanz einer solchen Großfamilie derart schlecht, dass die ganze Familie den Sozialstaat  im Endeffekt viel mehr Geld kostet, als sämtliche Familienmitglieder Arbeitslohn ins Haus bringen..  Das würde natürlich beim Vorhandensein von zu vielen Großfamilien nicht lange gut gehen.

In  Deutschland profitieren übrigens meist  Zuwanderer-Großfamilien besonders kräftig von ihrem Einstieg in den deutschen Sozialstaat, denn der muß Leistungen für alle erbringen, ohne dass z.B. die wegen fehlender Arbeitsplätze von der Wirtschaft nicht mehr benötigten und daher arbeitslosen Sprößlinge solcher Familien  eine realistische Chance hätten, die oft Jahrzehnte beitragsfrei zu kassierenden Sozialleistungen jemals wieder an den Sozialstaat zurückzahlen zu können. :'( 

Zitat
Wie, was es kostet und wo, müssen Politiker entscheiden.

Die schnellsten und großzügigsten Entscheidungen fällen die Politiker vorzugsweise bei ihren eigenen Diätenerhöhungen.  Den Sozialstaat vor die Wand laufen zu lassen, können sie sich aber auch nicht leisten und so besteht durchaus Hoffnung, dass der auch weiterhin ausreichend leistungsfähig bleiben wird.

 Leistungsfähiger als das familieninterne Mini-Sozialsystem im rückständigen Thailand bleibt er allemal.. :)


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 13. Juni 2009, 06:37:09
Sorry Kubo, aber wenn ich deine Postings lese, frag ich mich ernsthaft, was du in Thailand suchst. Zuhause über die Ausländer schimpfen, weil sie sich nicht anpassen und hier über die Einheimischen aus dem gleichen Grunde. Ich glaube ernsthaft, du weisst nicht, was du willst oder das Meckern ist dein Hobby. Allerdings wirst du dann nirgends auf dieser Welt glücklich werden können, denn dein Problem folgt dir immer wie der Schatten. Good luck.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Roah am 13. Juni 2009, 15:03:19
Das Thema lautet doch Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?

Dieser Kubo schreibt ellenlang am Thema vorbei  - warum - Selbstdarstellung? - oft geht es um Geld  - stimmt auch - mit Geld kann man helfen mit was denn sonst ???  Wer nicht will muss ja nicht....
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: angkor am 13. Juni 2009, 15:31:58
Allerdings wirst du dann nirgends auf dieser Welt glücklich werden können, denn dein Problem folgt dir immer wie der Schatten. Good luck. Jouu und deshalb ist der Agent Kubowsky ja auch immer in Siam. Er macht dort jedes Jahr eine Wiederfindungs Therapie bei einem Dorfschamanen. Es klappt noch nicht so ganz aber die Hoffnung stirbt am Ende !!!!  ??? ;D ???
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Roah am 13. Juni 2009, 16:20:02
.. lernt diese Menschen akzeptieren, kommt mal von eurem Gaul runter und schaut nicht nur an die Hütte, sondern geht mal auch rein und redet normal mit diesen Menschen, freut euch darüber, dass es sie und euch gibt ohne Schulmeisterei.

Mich kannst du wohl nicht gemeint haben, denn ich halte mich von den Hütten eher fern, weil ich schon wegen unzureichender Sprachkenntnisse nicht den Schulmeister spielen könnte. Bin also auf das angewiesen, was ich deutlich genug sehe und was mir von meiner recht gut thailändisch und deutsch sprechenden Frau über das Leben der  "glücklichen"  Thai-Nachbarschaft im Isaan berichtet wird.

Komischerweise zieht sie das Leben in Wohlstand und sozialer Sicherheit , welches ihr Deutschland bietet, dem von dir zitierten Glücklichsein in Armut  --C vor..

Vermutlich liegt das unter anderem auch daran, daß sie von sämtlichen armen, im Isaan faranglos lebenden Mitschwestern trotz ihres Unglücks ,  eher reich als arm zu sein, bewundert und beneidet wird.  Die "Schwestern" würden es ihr offensichtlich lieber heute als morgen nachmachen , sich ebenfalls ins  deutsche Wohlstandsunglück stürzen und  wären sofort bereit, dafür auf das ihnen häufig von rosabebrillten Farangträumern im Forum zugeschriebene Glück der Armen ganz großzügig zu verzichten.. ;)


Dein Wohlstandsglück löst sich in LUft auf schön langsam .- ebenso dein von dir in den Himmel gepriesenes deutsches - sprich europäisches Sozialsystem - weil es eben falsch ist - eine soziale Sicherheit gibt es nicht das ist eine Lüge - wer nicht selber vorsorgt wird bald arm dran sein. Du scheinst viel Zeit zu haben da Du hier haufenweise deine oberlehrerhaften Posts hinterläßt. Pensionist ? nichts zu tun `????
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: sitanja am 13. Juni 2009, 16:28:00
Ich glaube,Kubo würde seine eigenen Postings noch zerfleddern,wenn er nicht wüsste das sie von ihm sind. :D
Na ja,vieles stimmt wohl auch,aber er verrennt sich manchmal.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 13. Juni 2009, 16:42:21
Na ja,vieles stimmt wohl auch,..


..und genau darauf kommt es an.. ;D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juerken am 13. Juni 2009, 19:29:19
Es gibt Threads da schreibe ich nicht denn was ich nur vom Hören-Sagen erfahre sehe ich nicht als meine
Ehrfahrungen und Erlebnisse an, denn ich schreibe nur von dem was ich kenne und ich kenne den Issan nicht.

Aber dank Binturong und Scottie wird mir der Issan immer mehr symphatischer und ich sehe bei den Beiträgen
der beiden und einigen Anderen Realität und Ehrlichkeit gegenüber dem tatsächlichen Issan.

Selbstverständlich ist nicht alles so und manche Beiträge sind für mich auch glaubhaft nur sind es da, meiner
Meinung nach, Einzelschicksale welche hier in TH überall zu erfahren und zu erleben sind.

Ich selber bin mein leben lang immer Großstädter gewesen und könnte mir nicht vorstellen im Issan zu leben.

Aber durch die beiden o.g. Foristen ich bin echt neurierig geworden dort einmal  Urlaub zumachen
und etwas rumzureisen. Wenn die Gesundheit es zuläßt werde ich es auch mal mit meiner Familie unternehmen.

Gruß Jürgen
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 13. Juni 2009, 21:14:34
Es gibt Threads da schreibe ich nicht denn was ich nur vom Hören-Sagen erfahre sehe ich nicht als meine Ehrfahrungen und Erlebnisse an, denn ich schreibe nur von dem was ich kenne und ich kenne den Issan nicht.

Aber dank Binturong und Scottie wird mir der Issan immer mehr symphatischer...

Den sympathischen Isaan kann man auch wirklich nicht für den Rück- oder Zustand seiner Bewohner verantwortlich machen.. ;)

Zitat
Selbstverständlich ist nicht alles so und manche Beiträge sind für mich auch glaubhaft nur sind es da, meiner Meinung nach, Einzelschicksale welche hier in TH überall zu erfahren und zu erleben sind.

Mit „überall“ liegst du wahrscheinlich ungefähr richtig..

Aber dank drwkempf ´s  Isaanerfahrung kannst du das nun sogar tendenziell bestätigt finden:

Zitat drwkempf :
Zitat
„Meine Erfahrungen resultieren nun nicht aus Beobachtungen innerhalb einer Thai-Falang-Familie, sondern aus der Beobachtung vieler befreundeter Ehepaare, die doch überzufällig oft  ihre liebe Müh' und Not mit der "geliebten" Familie haben.

Macht aber nichts,  denn du hast ja schon deine eigene Familie und willst schließlich nicht auch noch als Isaan-Familienhelfer die Hütten der Einheimischen und die Blaudachvillen der Farangs heimsuchen,..

.. sondern du kommst nur als Tourist in den Isaan und hilfst dadurch schon automatisch mit deinen beim Reisen durch den Isaan ausgegebenen Bahtscheinen.  :)
 

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 13. Juni 2009, 22:35:28
Wenn solche Leute wie ‘Ferdinand Kubo’ das Geruest der deutschen Sozialversicherung nicht haetten, dann wuerden sie folgerichtig einfach haltlos in sich zusammenfallen.
Denn das eigene Rueckgrat wurde durch die kollektive Verantwortungsabnahme schon voellig aufgeweicht.

Wenn Solche dann in ein fernes Land fahren, dann beoetigen/benutzen sie eine einheimische Frau als Kruecke, ohne welche sie dort aus Mangel an Wissen und Koennen absolut gehunfaehig und verloren waeren.

Das kommt davon, wenn man in der hochgepriesenen Schule alles fuer den Beruf, aber nichts fuer die Kunst des Lebens, des Ueberlebens, vermittelt bekommt, und dies auch noch als einzig richtig beschoenigt.
Anders hierzulande, wo, oft spielerisch, eben genau die fundamentalen Grundlagen fuer das Leben im Vordergrund stehen. Passend zur aktuellen Lebenssituation in diesem Land. Das kapiert ein kurzfristig ‘Reingeschmeckter’ eben nicht.

‘Hochqualifizierte’ Farangs, die ein jahrhundertelang funktionierendes familiaeres Sozialsystem nicht verstehen, es aber statt dessen nur in den Dreck ziehen, haben keine Ahnung, und hier wirklich nichts zu suchen. Sie sind unfaehig, hier selbstaendig und eigenverantwortlich zu leben.
Ihr zeitweiliger, rein egoistischer, und von ‘Vorbild’-Sucht getriebener Aufenthalt schadet nur den Einheimischen und dem Ansehen der vielen verstaendigen und erfahrenen Dauergaeste.

An dieser Stelle ein grosser Dank an die vielen Poster der positiven Aspekte des Lebens in Thailand, die sich nun endlich so zahlreich gemeldet haben.

Die/DEN Zerpfluecker brauchen wir nicht, er wird sich TOTLAUFEN, sobald wir ihm kein ‘Futter’ mehr liefern, sprich nicht mehr darauf reagieren/antworten.

Gute Zeit !
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 14. Juni 2009, 00:15:01

@Sensor

Hier im Forum bestehen viele unterschiedliche Meinungen, was auch gut ist.
Doch du bist momentan der mit Abstand amüsanteste Schreiber von allen, ganz abgesehen von allen Meinungsverschiedenheiten.
Schon alleine die Textfärbung, ein wahrer Paradiesvogel!  :D

Zitat
Denn das eigene Rueckgrat wurde durch die kollektive Verantwortungsabnahme schon voellig aufgeweicht.

Oder Leute wie Kubo und andere sind/waren das Rückrat der kollektiven Verantwortungsnahme.  :)

Zitat
Wenn Solche dann in ein fernes Land fahren, dann beoetigen/benutzen sie eine einheimische Frau als Kruecke, ohne welche sie dort aus Mangel an Wissen und Koennen absolut gehunfaehig und verloren waeren.

Möglicherweise funktionieren aber in vielen Thai-Farang-Ehen die Farangs als die Gehhilfen ohne die im Gegenzug der Thai-Anhang ziemlich verloren wäre.   :P

Zitat
Das kommt davon, wenn man in der hochgepriesenen Schule alles fuer den Beruf, aber nichts fuer die Kunst des Lebens, des Ueberlebens, vermittelt bekommt, und dies auch noch als einzig richtig beschoenigt.

Ja, die Lebenskünstler.
Sogenannte Lebenskünstler trifft man gerade in Thailand an allen Ecken.
Wobei, die Bezeichnung Lebenskünstler trifft evtl. auch auf mich zu, denn viel unabhängiger als ich kann man sich sein Leben eigentlich kaum gestalten, außer man ist Selbstversorger in Alaska oder ähnliches.

Zitat
Anders hierzulande, wo, oft spielerisch, eben genau die fundamentalen Grundlagen fuer das Leben im Vordergrund stehen. Passend zur aktuellen Lebenssituation in diesem Land. Das kapiert ein kurzfristig ‘Reingeschmeckter’ eben nicht.

Dieser Formulierung gebührt der Orden wider den tierischen Ernst, mit Narrenkappe.  :D

Bei der von dir gepriesenen spielerischen Lebensführung sollte man jedoch niemals die Wahrscheinlichkeitsrechnung und ein solides Risikomanagement außer Acht lassen. Ansonsten geht das zwangsläufig ins Auge.
Anscheinend haben die Chinesen in Thailand diese Grundregel weitgehend im Griff, deshalb sind sie auch in ihren Positionen, im Gegensatz zu vielen Thais und vielen romantischen Farang-Lebenskünstlern mit viel Sinn fürs Spielerische.

Zitat
‘Hochqualifizierte’ Farangs, die ein jahrhundertelang funktionierendes familiaeres Sozialsystem nicht verstehen, es aber statt dessen nur in den Dreck ziehen, haben keine Ahnung, und hier wirklich nichts zu suchen. Sie sind unfaehig, hier selbstaendig und eigenverantwortlich zu leben.

Gerade viele hochqualifizierte Farangs finanzieren das Nichtfunktionieren dieses nichtvorhanden Sozialsystems.
„In den Dreck“ ziehen diese Farangs dieses systemlose System deshalb nicht, nur vermögen sie trotz intensivster Recherche dessen „vielen Vorzüge“ nicht zu entdecken.

Zitat
Ihr zeitweiliger, rein egoistischer, und von ‘Vorbild’-Sucht getriebener Aufenthalt schadet nur den Einheimischen und dem Ansehen der vielen verstaendigen und erfahrenen Dauergaeste.

Ich bin diesbezüglich ja eher der ketzerischen Meinung dass unter anderem Farangs wie Kubo und ich die Lebensrealität der Thais viel besser verstehen als so mancher Lebenskünstler, Paradiesvogel und romantische Möchtegern-Thaiversteher.

Zitat
An dieser Stelle ein grosser Dank an die vielen Poster der positiven Aspekte des Lebens in Thailand, die sich nun endlich so zahlreich gemeldet haben.

Die/DEN Zerpfluecker brauchen wir nicht, er wird sich TOTLAUFEN, sobald wir ihm kein ‘Futter’ mehr liefern, sprich nicht mehr darauf reagieren/antworten.

Komischerweise reagieren die „vielen Poster der positiven Aspekte“ regelmäßig, aber eben leider viel seltener mit ernstzunehmenden Beispielen für selbige positiven Aspekte, stattdessen meistens wie du, mein blauer Freund, mit Sprechblasen und dem Versuch Kubo und mir konstruierte Aussagen in den Mund zu legen.  ;)


Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 14. Juni 2009, 02:03:39
Zitat
An dieser Stelle ein grosser Dank an die vielen Poster der positiven Aspekte des Lebens in Thailand, die sich nun endlich so zahlreich gemeldet haben.

Die/DEN Zerpfluecker brauchen wir nicht, er wird sich TOTLAUFEN, sobald wir ihm kein ‘Futter’ mehr liefern, sprich nicht mehr darauf reagieren/antworten.

Komischerweise reagieren die „vielen Poster der positiven Aspekte“ regelmäßig, aber eben leider viel seltener mit ernstzunehmenden Beispielen für selbige positiven Aspekte, stattdessen meistens wie du, mein blauer Freund, mit Sprechblasen und dem Versuch Kubo und mir konstruierte Aussagen in den Mund zu legen.  ;)

Könnte das vielleicht daran liegen, dass jeder Versuch einen positiven Aspekt zu erwähnen, von gewissen Hochdruckbeständigenpanzerglasschweissbrillenträgern gleich im Ansatz "zerpflückt" wurde? ;)

Mir jedenfalls gibt die recht unerwartete "Entwicklung" in diesem Thread neue Hoffnung.
So manches im Leben lässt sich nur erreichen, wenn man nicht zu früh aufgibt.
Das gilt im Isaan vermutlich genau so, wie in gewissen Thailand-Foren  ;D

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 14. Juni 2009, 06:07:55

Und hier noch was für die, die immer noch glauben, ich hätte mehrere Nicks:

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2665.0

Danke Profuuu!

Gruss, Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 14. Juni 2009, 06:30:43

Und hier noch was für die, die immer noch glauben, ich hätte mehrere Nicks:

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=2665.0

Danke Profuuu!

Gruss, Stefan


@Moesi

Die Geschichte mit deinen fünf Nicks erwies sich als Foren-Ente der ich auf den Leim gegangen bin :o.

Deshalb entschuldige ich mich für meine Aussagen in meinem Beitrag 425.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 14. Juni 2009, 08:08:33
Ich amüsier mich beim lesen der postings hier und stelle fest, dass sich in allen Texten etwas Wahrheit finden lässt. Auch dem Schreiber Sensor muss man bedingt Richtigkeit zugestehen, allerdings bin ich glücklicherweise Schweizer, und vielleicht ahnt nun Sensor schon was. Wenn nicht, dann soviel hierzu: Heiner Geissler ist ein Fan des Schweizer Systems und dies nicht grundlos.
Nun möchte ich aber die, die mit 20 nach acht-Mi(e)nen diesen Beitrag auf zu konternde Inhaltsteile röntgen, etwas zur Erheiterung beitragen mit einem tatsächlichen Erlebnisablauf gestern.
Ich habe mich mit dem Umzug hierher aus dem Korsett unseres Sozialsystems die obligatorischen Versicherungen betreffend freigestellt. Da ich nun hier weder Krankenkasse noch Unfallversicherung hatte, beauftragte ich meine Frau, hiefür zu sorgen, dass hier eine vernünftige Lösung zu suchen sei, mindestens unfallbezogen, man weiss ja nie. Krankenkasse zu teuer (Internetofferten aus der BRD 492 Euro monatlich) und Einheimische schliessen meine Krankheit und deren mögliche Zusammenhänge mit anfallenden Problemen aus, auf den Punkt gebracht, wenn’s kalt ist, kann ich mit Geldscheinen heizen, kommt aufs selbe raus.
Wir haben einen Freund, einiges weg von uns, ca 50km, Geschäftsführer einer Transportfirma, der uns Öl- und Luftfilterwechsel praktisch zum Nulltarif plus Einladung zum Mittagessen auswärts tätigte, ja, das gibt’s in Thailand auch, liebe Leser. Als es mir draussen zu heiss wurde, brachte man mich ins klimatisierte Büro brachte, wo nach kurzer Zeit auf wundersame Weise ein Mann mit weissem Hemd, Krawatte und hübscher  Begleitung, beides Versicherungsmakler, auftauchten. Nach Klärung, was für ein Versicherungsmodell in Frage käme, begann der Papierkrieg. Und dann brauchte man natürlich Kopien meines Passes und meiner Visas. Doch oh Schreck, in diesem Büro ist ja gar kein Kopierer. Unser Freund stellte dem Versicherungsmakler sein Motorcycle zur Verfügung, um in den ca 1km entfernten Copyshop zu gehen, um dies zu tätigen. Er brauchte dafür 30 Minuten. Auf die Frage unseres Freundes, wo sein Motorcyce sei, erschrak der Versicherungsmensch und sagte, dieses hätte er völlig vergessen, er sei zurückgelaufen, hätte das Moto ganz vergessen, da er nicht gewohnt sei, sich mit so was zu bewegen. Er hatte die Lacher auf seiner Seite.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 14. Juni 2009, 10:16:24
An dieser Stelle ein grosser Dank an die vielen Poster der positiven Aspekte des Lebens in Thailand, die sich nun endlich so zahlreich gemeldet haben.

Zu noch größerem Dank wären wir den Postern,  ( die sich endlich so zahlreich gemeldet haben   ;) ) verpflichtet, wenn aus deren Meldungen auch  mindestens ebenso zahlreiche positive Aspekte des Lebens in Thailand zu entnehmen wären.. 

Besonders Moesi würde sich bestimmt sehr freuen, wenn ihm die "vielen Poster" der positiven Aspekte nun auch bei der Suche nach den von ihm bereits erkannten "vielen Vorteilen" des Thai-Systems  helfen könnten.. >:
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 14. Juni 2009, 11:04:10
An dieser Stelle ein grosser Dank an die vielen Poster der positiven Aspekte des Lebens in Thailand, die sich nun endlich so zahlreich gemeldet haben.

Unverbesserliche Meckerer sollten zu mindestens einem Jahr Zwangsaufenthalt wahlweise im Iran oder in Pakistan verurteilt werden können.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: ou1 am 14. Juni 2009, 11:58:35
@KUBO / Ferdinand (zumindest gleicher Stil, ziemlich identisch !!!)

ich möchte es mal auf den Punkt bringen:

Der liebe Gott weiß alles,  KUBO weiß alles  ...  besser

ou1
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 14. Juni 2009, 13:00:39
 :D
ja Du hast mich erheitert, Astronaut.

. Nach Klärung, was für ein Versicherungsmodell in Frage käme, begann der Papierkrieg.

und ? welche Versicherung hadt Du abgeschlossen? :  ???
Tarif
Gesellschaft
etcetc.  danke für ein paar facts :-)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 14. Juni 2009, 13:49:14
:D
ja Du hast mich erheitert, Astronaut.

. Nach Klärung, was für ein Versicherungsmodell in Frage käme, begann der Papierkrieg.

und ? welche Versicherung hadt Du abgeschlossen? :  ???
Tarif
Gesellschaft
etcetc.  danke für ein paar facts :-)


Tarif Basis 3900 Baht bis 60 (jährlich)
ab 61-65 plus 20% = 4680 Baht
ab 66-70 plus 40% = 5460 Baht
ab 71-74 plus 60% = 6240 Baht
Leistungen: Spital bis 100'000Baht, bei Unfall mit Todesfolge 1000'000Baht an Hinterbliebene.

ab 75 keine Versicherungsmöglichkeit mehr

Gesellschaftsbane AIA

Auf Wunsch kann ich dir Kontaktdaten liefern, hiefür muss ich aber die Rückkunft meiner Frau abwarten, sie ist grad am einkaufen.
Ich befinde mich im Raum Chonburi, wo weilst du?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 14. Juni 2009, 15:17:45

@atronaut

Zitat
Unverbesserliche Meckerer sollten zu mindestens einem Jahr Zwangsaufenthalt wahlweise im Iran oder in Pakistan verurteilt werden können.

Dank Moesi wissen wir ja bereits:

Schlimmer geht’s immer!  :)

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 14. Juni 2009, 21:28:30
Zitat Ferdinand Kubo in # 464:

" Schon alleine die Textfärbung, ein wahrer Paradiesvogel! "

JA ! Paradiesvogel passt gut !  :-*

Ich lebe hier nicht nur im PARADIES, sondern sogar im SCHLARAFFENLAND !  :)

Die Bananen, Mangos, Papayas, Mangosteen, Durian, Pomelos, Litschies wachsen mir echt sonnengereift direkt in den Mund.
Das knackige Gemuese, Salat, Tomaten, Gurken, Kuerbisse, Auberginen, Zucchini, Bohnen strecken sich mir taeglich frisch zum Pfluecken entgegen.
Im Gegensatz zu den in Gaskammern kuenstlich ‘reif’ gemachten, naehrwertfreien Unreifen in den ‘zivilisierten Wohlstandslaendern’…

Die koestlich gebratenen Haehnchen ‘fliegen’ mir praktisch direkt auf den Teller. Jede Menge leckere, frisch zubereitete Gerichte aller Geschmaecker gibt’s gleich um jede Ecke.
Wasser und alle anderen Getraenke kommen direkt ins Haus geliefert.

Und FREI wie ein VOGEL bin ich auch !

FREI von all den Zwaengen, Kontrollen, Ueberwachungen, Reglementierungen, Einschraenkungen, frei von Steuern, frei von den ZWANGS-Abgaben wie Kranken- Pflege- Arbeitslosen- Unfall- Renten- Haftpflicht- Kasko- Versicherungen, ohne die ein ‘besserer’ Sozialstaatler wohl nicht mehr FREIWILLIG bereit waere, fuer sich und seine Familie zu sorgen…

FREI von all den Besserwissern, die mich nur noch sehr gelegentlich, und nur wenn ICH es zulasse, durchs Net periphaer tangieren !

Und BUNT ist auch viel LEBENDIGER, als das LANGWEILIGE Durchschnitts-Kohlenpott-Schwarz und Maeuse-Grau der ‘Risiko-Wahrscheinlichkeitsberechnungs-Managment-Nichtausserachtlassenden’ Sozialzechenzahler !

Beste Gruesse vom gluecklichen, sensorischen Paradiesvogel, der’s nicht noetig hat, es bunt zu treiben, dafuer aber unbeschwert das ungetruebte, friedvolle Leben zu geniessen weiss !
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 14. Juni 2009, 23:02:48

@Sensor

Zitat
Ich lebe hier nicht nur im PARADIES, sondern sogar im SCHLARAFFENLAND !   


Dass die Natur und die Küche Thailands gewisse Vorzüge haben können hat hier niemand bestritten.
Dennoch sucht ein Großteil bzw. die Mehrheit der deutschsprachigen Farangs die dauerhaft in Thailand leben recht bald händeringend nach deutschem Brot, Wurst, Käse und sonstigen deutschen Nahrungsmitteln.
Das alles hat jedoch nichts mit den vielen Vorzügen zu tun die das nichtvorhandene Sozialsystem in Thailand angeblich haben soll, von dem hier momentan die Rede ist.

Zitat
Und FREI wie ein VOGEL bin ich auch !

Du bist alles andere als frei.
Du bist verpflichtet regelmäßig um ein Visum zu bitten und hierfür sogar deinen finanziellen Hintergrund aufzuzeigen.
Du darfst in der Regel nicht arbeiten und alles Geld mit dem du dir auf Zeit die Illusion der Freiheit erkaufst, musst du aus deiner Heimat einführen, entweder aus dem dortigen Sozialsystem oder weil du in der Vergangenheit dafür gearbeitet hast.

Zitat
... frei von den ZWANGS-Abgaben wie Kranken- Pflege- Arbeitslosen- Unfall- Renten- Haftpflicht- Kasko- Versicherungen,...

Im Not- und Schadensfall musst du die fälligen Aufwendungen aus eigener Tasche begleichen, sofern du die Mittel dazu hast, ansonsten bleibt dir Paradiesvogel höchstens noch die Freiheit zu verrecken.

Zitat
FREI von all den Besserwissern, die mich nur noch sehr gelegentlich, und nur wenn ICH es zulasse, durchs Net periphaer tangieren !

Ja Sensor, es kann irritierend auf die Einbildung wirken, wenn die eigene Meinung durch Fakten gestört wird. 
Da ist die Freiheit der Ignoranz zeitweilig doch viel angenehmer, wenigstens solange bis die Realität einen einholt.   ;)

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 14. Juni 2009, 23:13:24
einer von Euch 2 Beiden klingt recht verbittert ;D

danke @astronaut007  8) reicht aus, bemühe er sich nicht weiter.

nein, nicht Chonburi, eher Nordliechtenstein :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 14. Juni 2009, 23:22:16
Nachdem Ferdinand schon das Wesentliche zur Sache geschrieben hat, nun noch eine kleine Zugabe , damit sich der vom einfachen Blaumann bereits zum Buntschreiber entwickelte Sensor nicht von mir übergangen fühlen muß.. ;)

Ich lebe hier nicht nur im PARADIES, sondern sogar im SCHLARAFFENLAND !
Die Bananen, Mangos, Papayas, Mangosteen, Durian, Pomelos, Litschies wachsen mir echt sonnengereift direkt in den Mund.

..fszinierend; ..und das üppige Wachstum dieser Fruchtpflanzen in deiner Mundnähe müßte darauf zurückzuführen sein, daß du reichliche Stickstoffvoräte bereits von Natur aus im Kopf hast und eine Düngung der Pflanzen mit weiteren organischem Düngemitteln sich daher völlig erübrigt..?   ;D

Zitat
Und FREI wie ein VOGEL bin ich auch !
"Auch" ist richtig ausgedrückt, denn es gibt mehr als genug solcher Leute.  Derartig "freie Vögel" kennen wir schon aus der Bibel :  „Sie sähen und sie ernten nicht,  doch der heimische Sozialstaat ernährt sie trotzdem..!“  Betonung auf „heimische“ .., denn Thailand ist schließlich kein Sozialstaat..  8) 

Paß daher immer gut auf dich auf, denn weil du in Thailand ernährt wirst, könntest du als freier Farangvogel  bei auftretenden , finanziellen Versorgungsengpässen schneller "vogelfrei" aus deinem "Paradies" gescheucht werden, als es dir lieb sein kann. Also immer ausreichend Geld und Vogelfutter für den Rückflug bereithalten.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 15. Juni 2009, 08:42:55
@Moesi.....Deshalb entschuldige ich mich für meine Aussagen in meinem Beitrag 425.
Danke! Entschuldigung angenommen  ;)


Besonders Moesi würde sich bestimmt sehr freuen, wenn ihm die "vielen Poster" der positiven Aspekte nun auch bei der Suche nach den von ihm bereits erkannten "vielen Vorteilen" des Thai-Systems  helfen könnten.. >:
Die Vorteile wurden ja schon mehrfach genannt. Dass sich die Menschen im Isaan gegenseitig umeinander kümmern und auch mal Teilen können, scheint leider nicht jedem (Egoisten) als "Vorteil" einzuleuchten.


@atronaut
Dank Moesi wissen wir ja bereits:
Schlimmer geht’s immer!  :)
Na dann hast Du mir wenigstens einmal zugehört  :D


nein, nicht Chonburi, eher Nordliechtenstein :D
Heisst das, Du bist auch in Liechtenstein?
Ich bin zwar im Süden des Landes. Aber dank unserer "perfekten Infrastruktur" brauche ich mit meinem Auto weniger als 30 Minuten bis in den hohen Norden hinauf  ;D


Unverbesserliche Meckerer sollten zu mindestens einem Jahr Zwangsaufenthalt wahlweise im Iran oder in Pakistan verurteilt werden können.
Ich fange an die "Meckerer" zu verstehen: Denen gefällts im Isaan vermutlich so gut, dass sie ihn für sich alleine haben wollen  :-)

Gruss, Stefan

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 15. Juni 2009, 09:10:34
einer von Euch 2 Beiden klingt recht verbittert ;D

danke @astronaut007  8) reicht aus, bemühe er sich nicht weiter.

nein, nicht Chonburi, eher Nordliechtenstein :D

Deine Art Humor mit Niveau spricht mich an, ein verbo(r)gener Schelm. :D

An alle, die Probleme mit dem Hiersein haben, sei gesagt, dass man wohl schlechte Erfahrungen machen kann, aber warum könnt ihr das nicht einfach mal auf die Seite legen und euch über die Schönheiten dieses Landes freuen. Oder ist euer Hobby Finger verbrennen, obwohl euch Mama davor gewarnt hat? Es scheint mehr Menschen zu geben, die sich weigern, erwachsen zu werden, als ich glaubte. Die verbrennen sich die Pfoten und??? Gehen WIEDER hin!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 15. Juni 2009, 09:25:13
Ich hab mich aus diesem Thread bisher rausgehalten, obwohl ich einiges zum Leben eines Farang im Isaan zu sagen haette. Nach unendlich vielen Postings, die alle nur immer die Meinung und meinetwegen auch Erfahrung des Einzelnen aus individueller Sicht widerspiegeln, bleibt mir nur festzustellen, dass sowohl Moesi wie auch Kubo Recht haben.

Moesi versucht die fuer unsere Begriffe positiven Seiten des Landes aufzuzeigen, waehrend Kubo die zweifellos vorhandenen negativen Aspekte herausstellt. Es ist jedem ueberlassen selbst zu beurteilen, ob fuer ihn die positiven oder negativen Aspekte ueberwiegen, und danach zu entscheiden ob er in diesem Land leben will oder nicht.

Bleibt noch zu sagen, dass nicht unbedingt jeder selbst alle Erfahrungen sammeln muss, sondern dass es ganz nuetzlich sein kann, z.B. aus diesem Forum zu erfahren, wie andere die Dinge sehen. Das kann vielleicht dazu verhelfen das eigene Urteil etwas objektiver zu machen.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 15. Juni 2009, 09:32:40
Da magst du auch recht haben, gruffert. Auch ich hab schlechte Erfahrungen gemacht im Isaan.
Generell stellt sich doch primär die Frage nach dem Blickwinkel, also schau ich vorwärts oder permanent rückwärts und stolpere deshalb permanent über das vor mir liegende.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: peter51 † am 15. Juni 2009, 12:31:58
@Moesi:
nimm  Süddänemark, dann passts :D
6-7 Std. von Aarhus bzw. Vaduz :D
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 15. Juni 2009, 13:58:54

@astronaut

Zitat
An alle, die Probleme mit dem Hiersein haben, sei gesagt, dass man wohl schlechte Erfahrungen machen kann, aber warum könnt ihr das nicht einfach mal auf die Seite legen und euch über die Schönheiten dieses Landes freuen. Oder ist euer Hobby Finger verbrennen, obwohl euch Mama davor gewarnt hat? Es scheint mehr Menschen zu geben, die sich weigern, erwachsen zu werden, als ich glaubte. Die verbrennen sich die Pfoten und??? Gehen WIEDER hin!!!

Das ist ein großes Missverständnis, dem einige Leser in Bezug auf Kubos und meine Beiträge oft unterliegen. 
Kubo und ich haben keine thailandspezifischen Probleme und wir verbrennen uns unsere Finger nicht, jedenfalls nicht auf die hier im Thread angesprochene farangtypische und rosabebrillte Weise.

Denn Dank Buddha wissen wir:

Illusionen und Verblendung sind eine der Ursachen des Leidens im Daseinskreislauf.

Nur der ungetrübte Blick auf die wahre Natur der Dinge führt zur Erkenntnis und letztlich zur völligen Glückseligkeit.


 ;D

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 15. Juni 2009, 14:30:07

@astronaut

Zitat
An alle, die Probleme mit dem Hiersein haben, sei gesagt, dass man wohl schlechte Erfahrungen machen kann, aber warum könnt ihr das nicht einfach mal auf die Seite legen und euch über die Schönheiten dieses Landes freuen. Oder ist euer Hobby Finger verbrennen, obwohl euch Mama davor gewarnt hat? Es scheint mehr Menschen zu geben, die sich weigern, erwachsen zu werden, als ich glaubte. Die verbrennen sich die Pfoten und??? Gehen WIEDER hin!!!

Das ist ein großes Missverständnis, dem einige Leser in Bezug auf Kubos und meine Beiträge oft unterliegen. 
Kubo und ich haben keine thailandspezifischen Probleme und wir verbrennen uns unsere Finger nicht, jedenfalls nicht auf die hier im Thread angesprochene farangtypische und rosabebrillte Weise.



Denn Dank Buddha wissen wir:

Illusionen und Verblendung sind eine der Ursachen des Leidens im Daseinskreislauf.

Nur der ungetrübte Blick auf die wahre Natur der Dinge führt zur Erkenntnis und letztlich zur völligen Glückseligkeit.


 ;D

Gruß
Ferdinand


Bezogen auf Farangs, die nach 2 Wochen Pattaya oder Phuket sich entschliessen, zuhause alles wegzuwerfen, ihr ein Haus, fahrbaren Untersatz hinzustellen usw. mag ich dir zustimmen. Davon aber geh ich in meinen Argumentationen nicht aus, möglicherweise deshalb die unterschiedliche Sichtweise. Wobei mir bewusst ist, dass auch ich gefährdet sein  könnte. Rosarote Brille ist das nicht, sondern positives denken, weil ich mich nicht krankdenken will. Das heisst nicht Augen zu, sondern sich an dem vorhandenen freuen und nicht immer das nicht vorhandene suchen.
Vor allem sollten viele mal ehrlicher mit sich selbst sein und dazu stehen, dass sie nach zuviel Biergenuss zB Fehler gemacht haben.
Ich zB mag Bier überhaupt nicht, das mir sehr viel Sympatie einbringt  hier. Auch das Rauchen habe ich im letzten Jahr nach 45 Jahren Intensivkonsum (Schnitt 60, Höchstwerte während ca 3 Jahren über 100) besiegen können.
Bei Anpassung an die hiesige Bevölkerung in "normalen" Kommunen kann man Freude leben.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Phuketfan am 15. Juni 2009, 16:31:31

Ich glaube so langsam nähern sich die verschiedenen Lager insofern an, dass man versucht die andere Partei zu verstehen.

Nach wie vor, stelle ich fest, dass die Argumentation von Kubo und Ferdi zutreffen auf:

- ungebildetere Kreise.
- eine potentielle Schicht, die auf "soziale Netze" angewiesen ist.

Wärhrend andere hier doch von einem gewissen intellekt, bildung und vermögen ausgehen.

Dies einmal erkannt, kann man jedem hier recht geben.

Nur unterstelle ich beiden, Kubo und Ferdi, dass ihnen dieser Umstand bewusst ist, und des spasses wegen an einer stelle weiter diskutieren, wo sie zwar nicht unrecht haben (für ungebildetere mit schlechtem finanzpolster), aber genau wissen, dass sie hier mit einem Klientel diskutieren, die "anders" sind (nicht doof, und nicht fianziell ausgeblutet). Dadurch stellen sie sich halt gerade etwas ins abseits.  :-)



Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Scottie am 15. Juni 2009, 18:34:05
Spontane Gedanken mit etwas Satirik:

Der Spruch "Leben und leben lassen" könnte hier auch zum Thema passen.
Natürlich gibt es überall auf der Welt, hüben wie drüben, schöne, schlechte, hässliche, hübsche, ungewohnte, interessante und gewöhnungsbedürftige Umstände.
Die Fähigkeit mit solchen zu leben, (schliesslich geht jeder freiwillig nach Siamesien) mag nicht jedem Kostgänger in die Wiege gelegt worden sein. Die Entscheidung, im Reich der angetrauten Holden oder angebeteten Liebschaft zu verweilen, ist also aus freien Stücken (manchmal oder öfter mit Influenza Liebeskasperus ) gefallen und entbehrt keiner Kritik an Land und Leuten besagten Erdteils, seit diese eigentlich den eigenen Entscheid in Frage stellt, um es etwas ketzerisch auszudrücken.

Was im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten, ob finanziell oder familiär, umgebungs- und umfeldmässig veränderbar ist, kann meist leichten Herzens in Erfüllung gehen und dem Farang ein moderativ charakter-passendes Leben ermöglichen.

Sei es im Beispiel Isaan das eher unkompliziert-einfache Leben mit ebensolchen Menschen, oder auch beim naturverbundenen Expaten die Nähe zu Tieren, Landschaft, Kultur wie dem Nachgehen damit verbundener Hobbies. (z.B. Inhalation von Büffeldung oder der nächtliche Blick in den kristallklaren Sternenhimmel)

Mit der fleischlichen Wonne einer knackigen Isaantochter ist ausser der frohlockenden Freude aber nicht zu vergessen, was sich dahinter für den meist eher unwissenden und unerfahrenen Farang verbergen mag.
Wer Familienleben und damit verbundene Pflichten nicht scheut, dabei die nötige Distanz nach eigenem Ermessen dosiert und "artgerecht" damit umgeht, hat noch bessere Chancen.

Wer aufgeschlossen, menschenliebend, ehrlich, offen und tolerant ist, aber auch genügsam und nicht erpicht auf akademische Lebensweisen, trotzdem aber temporär nicht auf Solches ganz verzichten muss (Konsulatation TIP-Forum :-) der kann sich bestimmt gerne überlegen, im Isaan sein Leben zu verbringen.

Isaan: Könnte man wohl sagen: "Man liebt ihn oder man liebt ihn nicht" ?

"Up to you"....

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 15. Juni 2009, 21:21:29
Spontane Gedanken mit etwas Satirik:

Wieso "etwas ? "  ;)

Zitat
Wer aufgeschlossen, menschenliebend, ehrlich, offen und tolerant ist, aber auch genügsam und nicht erpicht auf akademische Lebensweisen, trotzdem aber temporär nicht auf Solches ganz verzichten muss (Konsulatation TIP-Forum  der kann sich bestimmt gerne überlegen, im Isaan sein Leben zu verbringen.

Scottie, du schreibst heute wieder so kompliziert.  Hast du auch eine Übersetzung für normale Bildzeitungsleser ?

Meintest du vor der erfolgten Satire - Codierung vielleicht folgendes ? :

Zitat
Wer großzügig sein kann, seine Geldbörse aufgeschlossen und offen trägt, verlusttolerant, jedoch selbst genügsam und ausreichend schlicht gestrickt ist, der kann und darf sich gern überlegen, den Rest seines Lebens unter Thais im Isaan zuzubringen..
Über mögliche Risiken und Nebenwirkungen ggf. im TIP-Forum informieren..  8)

Zitat Scottie:
Zitat
Isaan: Könnte man wohl sagen: "Man liebt ihn oder man liebt ihn nicht" ?

Ziemlich egal, was man sagt.  Das hilft leiderauch nicht weiter, so lange die Thaibehörden so fürchterlich prüde sind und die hin- und ausgebungsfreudigste Liebe der Thailand- und Isaanliebhaber nicht auf entsprechende Gegenliebe trifft..

Weil jedes Volk aber angeblich die Regierung bekommt, die zu ihm passt und die es daher auch verdient hat,  besteht ein durchaus begründeter Anfangsverdacht, dass auch das Isaanvolk an den ihm unermüdlich entgegengebrachten Liebesbeteuerungen von Seiten potentieller Büffeldung-Duftinhalierer nicht sonderlich interessiert sein könnte,..

.. aber es trotzdem sehr großzügig toleriert,  dass die Farang-Nützlinge in Thailand so lange verweilen können, wie es ihnen die zum Schutz vor dem dauerhaften „Einnisten“ der Farangs erlassenen Thaigesetze erlauben.

Scottie,  ich habe daher in meiner Eigenschaft als „Nützling Kubo“ schon rechtzeitig wieder FFM-BKK-FFM gebucht. Allerdings stehe ich nicht auf Büffeldung-Atmosphäre, sonder mehr auf deutsche Ordnung und Sauberkeit, zumindest innerhalb des kleinen deutschen "Pachtgebietes" , ..der inzwischen büffelfreien Zone „Kuboland“ ..

Verwandte hatten dort im vorletzten Jahr noch einen kleinen Wasserbüffel.  Der hatte wohl besonders guten Geschmack und ging nach Möglichkeit durch ein offenstehendes Eisentor auf die ums Haus betonierte Fläche und stand dann oft nach einem Besuch eines Teichs am Abend wieder innen vor dem inzwischen geschlossenen Tor und guckte blöd ins Wetter.. „Büffeldung“ legte er dort aus Langeweile auch gelegentlich ab..

Du wärest bestimmt begeistert gewesen und hättest das Aroma genießen können, während ich lieber unverzüglich den Dreck entferne und den Beton mit dem Hochdruckreiniger sofort wieder säubere.

Jetzt ist das Tier aber schon tot.. Angeblich von einer Schlange gebissen. Das glaube ich aber nicht . Die Thais werden das junge Vieh wohl verkauft ..oder geschlachtet und gegessen haben. ;D

 


Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 15. Juni 2009, 22:33:42

Nach wie vor, stelle ich fest, dass die Argumentation von Kubo und Ferdi zutreffen auf:

- ungebildetere Kreise.
- eine potentielle Schicht, die auf "soziale Netze" angewiesen ist.

Wärhrend andere hier doch von einem gewissen intellekt, bildung und vermögen ausgehen.

Jetzt müßte vielleicht nur noch geklärt werden, aus welchen Kreisen die Mehrzahl der sich in Thailand möglichst dauerhaft aufhaltenden Farangs stammt..

„Intellekt, Bildung, Vermögen, Thailand-Zuwanderer“  ist schon eine Ideal-Kombination, die nach meiner ...und wie ich vermute auch nach Meinung Ferdinands.. nicht unbedingt auf die größte Zahl der sogenannten Expats zutrifft, wenn man von den TIP-Forenschreibern mal absieht.. ;)

Die  Farang- „Schicht“, die im Moment in Thailand auf soziale Netze der Herkunftsländer unbedingt angewiesen ist, schätze ich, grob gerechnet, auf mindestens 90 Prozent. Von den Rentenempfängern wird natürlich häufig vergessen, dass sie  genau so im sozialen Netz des Sozialstaates „hängen“, wie ein Sozialhilfeempfänger auch. Das aus unterschiedlichen Quellen gespeiste soziale Netz trägt nämlich ..frühere.. Einzahler und Nichteinzahler gleichermaßen..

..ganz im Gegensatz zu „thailändischen Verhältnissen“,  wo sich die Familienclans immer noch ohne Netz und doppelten Boden von der Wiege bis zur Bahre durchschlagen müssen und lediglich von gewissen Farang-Romantikern  --C die angeblich „vielen Vorteile“ des Thais-Systems erblickt werden können..

Zitat
Dies einmal erkannt, kann man jedem hier recht geben.

Danke, ich teile mir das Zugeständnis dann auch gern mit Ferdinand..

Zitat
Nur unterstelle ich beiden, Kubo und Ferdi, dass ihnen dieser Umstand bewusst ist, und des spasses wegen an einer stelle weiter diskutieren, wo sie zwar nicht unrecht haben (für ungebildetere mit schlechtem finanzpolster),..

Nicht Unrecht haben hört sich schon gut an..  :-)

Zitat
...aber genau wissen, dass sie hier mit einem Klientel diskutieren, die "anders" sind (nicht doof, und nicht fianziell ausgeblutet).

Dazu muß ich allerdings etwas einschränkend bemerken, dass mir in der Diskussion z. B. mit Moesi und Sensor angesichts ihrer hartnäckigen Faktenignorierungstechnik manchmal gewisse Zweifel daran gekommen sind, dass bei diesen Gesprächspartnern die bereits obengenannte Idealkombination  „Intellekt, Bildung, Vermögen“ tatsächlich in ausgewogener Zusammensetzung vorhanden ist.   

 
Zitat
Dadurch stellen sie sich halt gerade etwas ins abseits.  :-)

Abseits der Realitäten vielleicht, aber ich bin ziemlich sicher, dass ich sie quasi als Repräsentanten einer sehr großen Gruppe in Thailand lebender Farangs ansehen darf.. ;)




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 15. Juni 2009, 22:54:12
Um meine Position verstehen zu können, liefere ich euch gerne etwas spezifisches mich betreffend.
Was Kubo ausführt die sozialen Netze betreffend, ist dies absolut richtig und trifft auch auf meine Person zu. Da ich weder Pflichten gegenüber Abhängigen noch sonstigen hatte und ein IV-Rentner in der Schweiz klassifiziert wird als-zu-faul-zum-arbeiten oder Krüppel, mit dem niemand in unserer Gesellschaft was zu tun haben will, keine an mir interessierten Brüder oder Schwestern habe, aber übers Internet meiner Frau begegnete, zu der ich nach Probebesuch von 2 Monaten mich entschloss zu ziehen, bin ich nun hier gelandet. Krankheitsbedingt bin ich froh, jetzt jemanden zu haben, der alles für mich tut. Haus und Auto gibts vorläufig kaum, Schulden gibts hier nicht, erst werden jene im Heimatland abgetragen. Die Mithilfe in diesem Bezug war Voraussetzung für mein herkommen und das läuft so wie vorgesehen.
Ich denke, der background eines Menschen zu wissen, ist wichtig, um seine postings verstehen zu können, wobei auch mir klar ist, dass der Tiger trotz alledem ein gefährliches Raubtier bleibt und ich mich keineswegs der Illusion hingebe, ihn besiegt zu haben.
 
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Sensor am 16. Juni 2009, 01:05:03
Inzwischen sind die Beitraege natuerlich laengst wieder weit vom Thema (Wie kann man den MENSCHEN AUS DEM ISAAN helfen) abgekommen, weil es den Farangs halt doch nur darum geht, sich selbst zu helfen.
Das ist auch ganz logisch, denn KEINER ging in den Isaan, oder ueberhaupt nach Thailand, um den armen Einheimischen zu helfen.

Jeder Farang kommt FREIWILLIG, und zwar keineswegs um als ehrenamtlicher Helfer zu wirken, sondern nur um SICH SELBST zu helfen:

weg aus dem unwirtlichen, klimatisch und menschlich kalten Heimatland (viele auch aus anderen ‘Noeten’), endlich eine untertaenige Frau finden, finanziell besser gestellt angenehm leben koennen etc pp, die ganzen Vorteile kennt jeder, der hier dauerhaft lebt.

Den einheimischen Menschen waere naemlich am besten geholfen gewesen, wenn gar KEINE Farangs gekommen waeren !

Dann haette der Isaan z.B. noch seine flaechendeckenden, die Einwohner voll ernaehrenden Waelder, die nur abgeholzt werden konnten, nachdem die von den Amis ihre fuer Vietnamkriegszwecke gebauten Strassen auch von riesigen Holzlastern massenhaft befahren werden konnten…
So wurde der flaechen- und bevoelkerungsreichste Teil Thailands ausgebeutet und zur Steppe gemacht, und erst DAMIT war die ARMUT dessen ganzer Bevoelkerung besiegelt !
Das zog natuerlich einen langen Rattenschwanz nach sich, da sich eine grosse Anzahl der so beraubten Menschen zum Verdienen des Lebensunterhaltes fuer ganze erwerbslos gewordene Familien dauerhaft auf Wanderschaft begeben musste.
Da traf es sich gut, dass die gleichen Amis im Urlaub nun auf die arbeitslos geworden jungen Frauen ‘zurueckgreifen’ konnten, die von ihren Familien zum Anschaffen weggeschickt wurden. Waren sie doch das ‘minderwertigste’, aber erfolgreichste, von Farangs dringendst ‘benoetigte Menschenmaterial’… Und so ist es heute noch.

Dann kamen die ganzen unvermeidlichen ‘Zivilisationseinrichtungen’:
erst die unvermeidliche, gluecksgefuehlbringende Coca Cola - dann das Fernsehen, mit dem nun von den Farangs zurecht als schwachsinnig betrachteten Programm - die Verstaerkeranlagen, ueber deren Lautstaerke sich nun die Bringerfarangs selbst aufregen - die ganze Werbeindustrie, die den Leuten vorgaukelt, was sie alles ‘brauchen’, angefangen von den bloedsinnigen Weissmachercremes bis hin zu absolut unerschwinglichen Luxusautos und –wohnanlagen, einschliesslich der ganzen ‘Finanzierungshilfen...

Die schlimmsten Verschuldungen resultieren zum allergroessten Teil aus der unsaeglichen Gier der auslaendischen ‘Globalmultis’, die mit ihrem Werbetrommelfeuer vollkommen ueberfluessige ‘Beduerfnisse’ wecken, einzig um riesige Gewinne fuer sich selbst einzufahren.

Damit wurde das beschaulich harmonische Leben dieser eigentlich fleissigen, ehemals zwar auch nicht materiell, dafuer aber an unbeschwerter Lebensfreude reichen Menschen nachhaltigst zerstoert. Zum Glueck konnten sie sich noch etwas Sanuk bewahren !

Aus diesen Gesichtspunkten ist es gar nicht schlecht, wenn so Ferdinand-Kuboisten heftigst die Antitrommel schlagen und Ihresgleichen Angst machen, damit moeglichst viele der egoistischen, blauaeugigen, aber rosabebrillten Pseudo-Helfer in ihren hoechst abgesicherten und einzig gluecklichmachenden Sozialsystemen bleiben, und die hier Einheimischen durch glaenzende ABWESENHEIT nicht zu stoeren, sondern dadurch am effektivsten zu helfen.

Es ist nur eine ueberhebliche Einbildung gewisser Farangs, dass sie die grossen und unverzichtbaren Wohltaeter waeren.

KEIN Thai wuerde ohne die Farangs verhungern oder ungluecklich sein ! Da braucht man sich nichts vorzumachen…

WIR wollen unbedingt hier leben oder urlauben, und trotzdem wird pausenlos ueber alles Moegliche hergezogen und gelaestert, inclusive dem, was wir selbst hier ‘verbrochen’ haben. Hoch lebe die Doppelmoral !

Ab er wir sind ja die ‘Besseren’…

Sehr erfreulich ist aber, dass gerade jetzt viele Schreiber posten, welche mit gesundem und respektvollem Bewusstsein zufrieden hier leben.
Damit wird das total schiefe Bild, das notorische, destruktive Schlechtmacher bisher in diesem Forum malten, endlich zurechtgerueckt.

Lassen wir uns nicht beirren, von den Wirren…
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 16. Juni 2009, 03:01:23
@#491

lieber Sensor,
liest sich nett, ist aber weder historisch noch soziologisch zutreffend. flächendeckenden Wohlstand gab es im Isaan auch vor Beginn der Falanginvasion nicht, auch im historischen Thaiverständnis bestand der einzige Reichtum der Isaanregion im Kinderreichtum, das Isaan ist im Thaiverständnis eine Armeleutegegend seit altersher. An glückliche Hungerleider glaube ich nun einmal nicht. (Selbst der berühmte Diogenes in seiner Tonne war nur deshalb so glücklich in seiner "Bedürfnislosigkeit", weil er von zahlreichen "Fans" mit Nahrungs- und Getränkezuwendungen bei Laune gehalten wurde.)
Das erinnert mich alles irgendwie an die Region in Deutschland, in der ich seit Jahren lebe. Die Pfalz war jahrhundertelang eine bitterarme Region, ein Umstand, der sich erst mit der Industrialisierung und der im selben Zeitraum stattgehabten Bildungsoffensive änderte. Der Kinderreichtum der ortsansässigen Bevölkerung war nicht weniger bemerkenswert als der im Isaan, bei der gebildeteren Stadtbevölkerung der Pfälzer Städte aber immer wesentlich geringer als im noch ärmeren Umland.
Auch die Pfalz erlebte übrigens so etwas wie eine "Falangeinwanderungswelle". Die mit der aufkommenden Industrialisierung der Pfalz benötigten gebildeten Fachkräfte kamen zunächst fast ausschließlich aus dem "Ausland". Ich empfehle Dir, etwas über die Entwicklung großer Industriefirmen wie etwa der BASF in Ludwigshafen nachzuforschen.
Heute ist das längst Geschichte, nur noch wenige Leute erinnern sich an den geschichtlichen Hergang, von den "Urpfälzern" wird er gern auch schon einmal mit Bedacht vergessen.
Vielleicht findet einemal einer der thailandkundigen Members Zeit und Lust, uns etwas genauer über die Geschichte des Isaan zu unterrichten.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 16. Juni 2009, 04:34:06
Mein Urgroßvater war ein Ritter aus der Großgrafchaft Merkur-Westpfalz. Diese Wimpel hängen heute noch bei uns auf dem Marktplatz dumm herumm.
Er war ein unangehmer Mensch, seine Frau und seine Kinder haben ihn nicht geliebt!
Manchmal, wenn er betrunken war, pißte er an sein Pferd, welches aber schon verstorben war. na ja!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 16. Juni 2009, 05:57:09
@#491

lieber Sensor,
liest sich nett, ist aber weder historisch noch soziologisch zutreffend. flächendeckenden Wohlstand gab es im Isaan auch vor Beginn der Falanginvasion nicht, auch im historischen Thaiverständnis bestand der einzige Reichtum der Isaanregion im Kinderreichtum, das Isaan ist im Thaiverständnis eine Armeleutegegend seit altersher. An glückliche Hungerleider glaube ich nun einmal nicht. (Selbst der berühmte Diogenes in seiner Tonne war nur deshalb so glücklich in seiner "Bedürfnislosigkeit", weil er von zahlreichen "Fans" mit Nahrungs- und Getränkezuwendungen bei Laune gehalten wurde.)
Das erinnert mich alles irgendwie an die Region in Deutschland, in der ich seit Jahren lebe. Die Pfalz war jahrhundertelang eine bitterarme Region, ein Umstand, der sich erst mit der Industrialisierung und der im selben Zeitraum stattgehabten Bildungsoffensive änderte. Der Kinderreichtum der ortsansässigen Bevölkerung war nicht weniger bemerkenswert als der im Isaan, bei der gebildeteren Stadtbevölkerung der Pfälzer Städte aber immer wesentlich geringer als im noch ärmeren Umland.
Auch die Pfalz erlebte übrigens so etwas wie eine "Falangeinwanderungswelle". Die mit der aufkommenden Industrialisierung der Pfalz benötigten gebildeten Fachkräfte kamen zunächst fast ausschließlich aus dem "Ausland". Ich empfehle Dir, etwas über die Entwicklung großer Industriefirmen wie etwa der BASF in Ludwigshafen nachzuforschen.
Heute ist das längst Geschichte, nur noch wenige Leute erinnern sich an den geschichtlichen Hergang, von den "Urpfälzern" wird er gern auch schon einmal mit Bedacht vergessen.
Vielleicht findet einemal einer der thailandkundigen Members Zeit und Lust, uns etwas genauer über die Geschichte des Isaan zu unterrichten.

Was schreibst du aus der Pfalz über Thailand??????????????????????????
wenn euch ein Panzer über die  Straße fährt, sofort geht Ihr in die Bunker. ihr wißt ja noch gar nicht daß der Krieg aus ist!!!!
wo liegt denn der urgeschichtliche Ursprung der Pfalz! ??????????????????
Es gibt nur eine Erwähnung, das war bei Attilla, dem Hunnenkönig!!!!!!!!!!!!!!!!!
er kam in eine landschaft voller wälder, es war ihm angenehm!
ER SAH KEIENE ERNSTHAFTEN GEGENER; DESHALB sah er vor mordbrennen und anderen schandtaten ab
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 16. Juni 2009, 06:33:47
Sensor, ich nehme an, daß du selbst noch nicht  fest genug an alles glaubst, was du im letzten Betrag geschrieben hast.., aber erfreulicherweise finde ich in deinem Beitrag einige Übereinstimmungen mit meinen Ansichten.  :-)

Das ist auch ganz logisch, denn KEINER ging in den Isaan, oder ueberhaupt nach Thailand, um den armen Einheimischen zu helfen.

„Keiner“ würde ich nicht behaupten, besser wäre es, zu sagen  "..die wenigsten..“

Zitat
Jeder Farang kommt FREIWILLIG, und zwar keineswegs um als ehrenamtlicher Helfer zu wirken, sondern nur um SICH SELBST zu helfen:
weg aus dem unwirtlichen, klimatisch und menschlich kalten Heimatland (viele auch aus anderen ‘Noeten’), endlich eine untertaenige Frau finden, finanziell besser gestellt angenehm leben koennen etc pp, die ganzen Vorteile kennt jeder, der hier dauerhaft lebt.

Also ich bin einst.. rein studienhalber... ;) hauptsächlich der Weiber und Tempel wegen nach Thailand geflogen , nachdem ich im Testblatt „Stiftung Warentest“ einen interessanten Bericht über Bangkok und Pattaya  gelesen hatte und von Neckermann Bumsbombern erfuhr, welche dort  regelmäßig deutsche Kegelbrüder eingeflogen haben, die anschließend ganz begeistert vom einschlägigen Angebot in BKK und Pattaya berichteten,..

Die Vö.. äh.. Kegler kehrten natürlich vernünftigerweise rechtzeitig ins angeblich „unwirtliche, klimatisch und menschlich kalte Heimatland“ , also in den zuverlässigen und dennoch vielgeschmähten Sozialstaat zurück, dem sie es schließlich zu verdanken hatten, sich das Vergnügen in Thailand überhaupt leisten zu können ..

..und der sich auch ganz fürsorglich um diejenigen Pechvögel kümmerte, die zwar planmäßig mit dem Bumsbomber in BKK landeten,  aber leider später mit dem Tripper-Clipper den Rückflug antreten mussten.. :-)

Zitat
Den einheimischen Menschen waere naemlich am besten geholfen gewesen, wenn gar KEINE Farangs gekommen waeren !

Tja, ..darüber gehen die Meinungen stark auseinander.  Dem Volk der Siamesen ging es unter ihren vielen, große Reichtümer hortenden absoluten Herrschern Jahrhunderte lang mehrheitlich doch auch kaum besser, als einem heute noch aus Jägern und Sammlern bestehenden Negerstamm im finstersten Afrika, dessen korrupter Häuptling von einer ausländischen Ölgesellschaft geschmiert wird, damit diese das dem verdummten Volk gehörende Öl ungestört absaugen kann.. ;D

Zitat
Dann haette der Isaan z.B. noch seine flaechendeckenden, die Einwohner voll ernaehrenden Waelder, die nur abgeholzt werden konnten, nachdem die von den Amis ihre fuer Vietnamkriegszwecke gebauten Strassen auch von riesigen Holzlastern massenhaft befahren werden konnten…

Jetzt schmeiß nicht gleich alles auf die Amis und ihren Vietnamkrieg .  Für den Abbau der einst flächendeckenden Wälder in Thailand hatten schon ganz andere Ressourcenräuber viel gründlicher gesorgt und das schon in Zeiten, als  die Amis noch nicht einmal im Indianerland die Ureinwohner  mitsamt Wäldern und Büffelherden weggeholzt hatten..

Es waren in Siam die europäischen Räuber, nämlich  die Engländer und die Franzosen. Und dass die Thais sich nicht heldenhaft gegen die Ausbeutung ihres Landes durch Farangs gewehrt haben, wie z.B. die tapferen Vietnamesen gegen die verbrecherischen Amis, lag nicht zuletzt an den vielgepriesenen Herrschern Siams,  welchen man heute offiziell nachsagt, dass sie stets so klug „taktiert“ hätten,  dass  das Land nie Kolonie geworden ist.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit war es so, dass der damalige absolute Herrscher sich gegen Zusicherung des eigenen Machterhaltes und zusätzliche „Förderung“  ( ...vermutlich war das bereits die Grundsteinlegung der nationalen Korruptionskultur.. ) sowohl von den Engländern als auch von den Franzosen „Handelsverträge“ hat aufs Auge drücken lassen, welche den damaligen europäischen Imperialisten den problemlosen und superkostengünstigen Ressourcenklau möglich gemacht hat.   Eine Kolonialisierung konnten sich die Profiteure also getrost sparen..

Jetzt kommst du wieder dran und kannst unter Berücksichtigung obiger Angaben sagen..:

Zitat
So wurde der flaechen- und bevoelkerungsreichste Teil Thailands ausgebeutet und zur Steppe gemacht, und erst DAMIT war die ARMUT dessen ganzer Bevoelkerung besiegelt !

Das zog natuerlich einen langen Rattenschwanz nach sich, .. (etwas Text weggelassen..)
… Und so ist es heute noch. 

Nicht ganz so, aber böse Zungen behaupten, ..so ähnlich.., worüber wir Gesetzestreuen aber nicht mehr sprechen dürfen, weil das aus nachvollziehbaren Gründen inzwischen thaigesetzlich verboten ist.

Zitat
Die schlimmsten Verschuldungen resultieren zum allergroessten Teil aus der unsaeglichen Gier der auslaendischen ‘Globalmultis’, die mit ihrem Werbetrommelfeuer vollkommen ueberfluessige ‘Beduerfnisse’ wecken, einzig um riesige Gewinne fuer sich selbst einzufahren.

Darüber möchte ich mich als Aktionär und  Kleinanleger trotz aktueller Kurszusammenbrüche nicht näher äußern..; ..und das ist auch kein thaispezifisches Problem. ;D

Zitat
Damit wurde das beschaulich harmonische Leben dieser eigentlich fleissigen, ehemals zwar auch nicht materiell, dafuer aber an unbeschwerter Lebensfreude reichen Menschen nachhaltigst zerstoert. Zum Glueck konnten sie sich noch etwas Sanuk bewahren !

Das hatte ich auch schon in einem meiner Beiträge wie folgt gewürdigt : „Humor ist, wenn man trotzdem lacht..“

Zitat
Aus diesen Gesichtspunkten ist es gar nicht schlecht, wenn so Ferdinand-Kuboisten heftigst die Antitrommel schlagen und Ihresgleichen Angst machen, damit moeglichst viele der egoistischen, blauaeugigen, aber rosabebrillten Pseudo-Helfer in ihren hoechst abgesicherten und einzig gluecklichmachenden Sozialsystemen bleiben, und die hier Einheimischen durch glaenzende ABWESENHEIT nicht zu stoeren, sondern dadurch am effektivsten zu helfen.

Wir schlagen keinesfalls die „Antitrommel“, sondern machen nur manche Thaisystem-Anhänger und Faktenverdrängungskünstler auf tatsächlich vorhandene Rück- und Missstände in ihrem vermeintlichen Paradies aufmerksam, welche durch deren Rosabrillen betrachtet, stets unsichtbar bleiben würden.

Dein Gedankengang, dass es evtl. gar nicht schlecht wäre, wenn mehr Farangs zu Hause bleiben würden, anstatt durch ihre halbfreiwilligen Helfer-Beiträge das bestehende Mangelsystem erträglicher zu machen und somit die etablierten Korruptionskultur-Verteidiger vor ansonsten vielleicht zu befürchtendem Volkszorn der Armen  zu bewahren, ist im Prinzip schon richtig.

Aber nur im Prinzip, denn  praktisch wird es sowieso nicht dazu kommen,  weil schon unzählige enge Thai/Farang-Beziehungen bestehen und ganze Heerscharen vorwiegend weiblicher thailändischer (Mangel-)„Systemstützen“ Tag und Nacht unter bestmöglichem geistigen und körperlichen Einsatz daran arbeiten,  Farangs in Thailand zu betreuen und auch nach Thailand zu holen , ...oder sie begeben sich sogar höchstpersönlich  in die Herkunftsländer potentieller Thailand- und Isaanhelfer,  um bereits direkt an der Quelle in engster und intimster Zusammenarbeit mit den Helfern einen unaufhörlichen Devisenfluß in die dafür üblicherweise benutzte Einbahnstraße > Richtung Siam zu dirigieren ..

Zitat
Es ist nur eine ueberhebliche Einbildung gewisser Farangs, dass sie die grossen und unverzichtbaren Wohltaeter waeren.

Wohltäter werden  sie schon rein zwangsläufig, denn wenn sie das nicht wären und bei der obligatorischen Nützlingsselektion  vor der Jahresvisa-Erteilung als vermeintliche Hungerleider und potentielle Geldholer auffallen, würden sie in Thailand überhaupt nicht erst „reingelassen“. 8)

Zitat
WIR wollen unbedingt hier leben oder urlauben, und trotzdem wird pausenlos ueber alles Moegliche hergezogen und gelaestert, inclusive dem, was wir selbst hier ‘verbrochen’ haben. Hoch lebe die Doppelmoral !

Wieso Doppelmoral.. ?  Unmoralisch handeln doch eher die „Jubelperser“ unter den Farangs,..

Zitat
Zitat Sensor:  „Ich lebe hier nicht nur im PARADIES, sondern sogar im SCHLARAFFENLAND !“


 ..welche in Thailand leben und  das weniger Erfreuliche , was sie dort tagtäglich mit eigenen Augen sehen , hören oder sonstwie „mitbekommen“ ..bzw. als evtl. noch zurechnungsfähige Farangs mitbekommen müssten..,durch  großzügiges Übersehen, Weglassen  und mittels versuchter Faktenverdrängung in unverantwortlicher Weise beschönigen..

Zitat
Sehr erfreulich ist aber, dass gerade jetzt viele Schreiber posten, welche mit gesundem und respektvollem Bewusstsein zufrieden hier leben.
Damit wird das total schiefe Bild, das notorische, destruktive Schlechtmacher bisher in diesem Forum malten, endlich zurechtgerueckt.

Um den in Thailand hausenden und in Foren schreibenden konstruktiven Schönfärbern klar zu machen, dass auch ihre schönsten Sprüche nicht die in Thailand bestehenden Realitäten  von Uniformbraun auf Brillenrosa konvertieren können, würde vermutlich eine ganze Legion angeblich „destruktiver Schlechtmacher“ gebraucht..

Bis die aufgestellt ist..oder es sich ausreichend genug herumgesprochen hat, was im und vom vermeintlichen Siam-Paradies wirklich zu erwarten ist, haben wir also im Forum noch viel zu diskutieren..

Zitat
Lassen wir uns nicht beirren, von den Wirren…

Nee, .. du merkst doch hoffentlich auch schon,  dass du mich nicht so ohne weiteres beirren kannst.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 16. Juni 2009, 06:54:54
Sensor, ich nehme an, daß du selbst noch nicht  fest genug an alles glaubst, was du im letzten Betrag geschrieben hast.., aber erfreulicherweise finde ich in deinem Beitrag einige Übereinstimmungen mit meinen Ansichten.  :-)

Das ist auch ganz logisch, denn KEINER ging in den Isaan, oder ueberhaupt nach Thailand, um den armen Einheimischen zu helfen.

„Keiner“ würde ich nicht behaupten, besser wäre es, zu sagen  "..die wenigsten..“

Zitat
Jeder Farang kommt FREIWILLIG, und zwar keineswegs um als ehrenamtlicher Helfer zu wirken, sondern nur um SICH SELBST zu helfen:
weg aus dem unwirtlichen, klimatisch und menschlich kalten Heimatland (viele auch aus anderen ‘Noeten’), endlich eine untertaenige Frau finden, finanziell besser gestellt angenehm leben koennen etc pp, die ganzen Vorteile kennt jeder, der hier dauerhaft lebt.

Also ich bin einst.. rein studienhalber... ;) hauptsächlich der Weiber und Tempel wegen nach Thailand geflogen , nachdem ich im Testblatt „Stiftung Warentest“ einen interessanten Bericht über Bangkok und Pattaya  gelesen hatte und von Neckermann Bumsbombern erfuhr, welche dort  regelmäßig deutsche Kegelbrüder eingeflogen haben, die anschließend ganz begeistert vom einschlägigen Angebot in BKK und Pattaya berichteten,..

Die Vö.. äh.. Kegler kehrten natürlich vernünftigerweise rechtzeitig ins angeblich „unwirtliche, klimatisch und menschlich kalte Heimatland“ , also in den zuverlässigen und dennoch vielgeschmähten Sozialstaat zurück, dem sie es schließlich zu verdanken hatten, sich das Vergnügen in Thailand überhaupt leisten zu können ..

..und der sich auch ganz fürsorglich um diejenigen Pechvögel kümmerte, die zwar planmäßig mit dem Bumsbomber in BKK landeten,  aber leider später mit dem Tripper-Clipper den Rückflug antreten mussten.. :-)

Zitat
Den einheimischen Menschen waere naemlich am besten geholfen gewesen, wenn gar KEINE Farangs gekommen waeren !

Tja, ..darüber gehen die Meinungen stark auseinander.  Dem Volk der Siamesen ging es unter ihren vielen, große Reichtümer hortenden absoluten Herrschern Jahrhunderte lang mehrheitlich doch auch kaum besser, als einem heute noch aus Jägern und Sammlern bestehenden Negerstamm im finstersten Afrika, dessen korrupter Häuptling von einer ausländischen Ölgesellschaft geschmiert wird, damit diese das dem verdummten Volk gehörende Öl ungestört absaugen kann.. ;D

Zitat
Dann haette der Isaan z.B. noch seine flaechendeckenden, die Einwohner voll ernaehrenden Waelder, die nur abgeholzt werden konnten, nachdem die von den Amis ihre fuer Vietnamkriegszwecke gebauten Strassen auch von riesigen Holzlastern massenhaft befahren werden konnten…

Jetzt schmeiß nicht gleich alles auf die Amis und ihren Vietnamkrieg .  Für den Abbau der einst flächendeckenden Wälder in Thailand hatten schon ganz andere Ressourcenräuber viel gründlicher gesorgt und das schon in Zeiten, als  die Amis noch nicht einmal im Indianerland die Ureinwohner  mitsamt Wäldern und Büffelherden weggeholzt hatten..

Es waren in Siam die europäischen Räuber, nämlich  die Engländer und die Franzosen. Und dass die Thais sich nicht heldenhaft gegen die Ausbeutung ihres Landes durch Farangs gewehrt haben, wie z.B. die tapferen Vietnamesen gegen die verbrecherischen Amis, lag nicht zuletzt an den vielgepriesenen Herrschern Siams,  welchen man heute offiziell nachsagt, dass sie stets so klug „taktiert“ hätten,  dass  das Land nie Kolonie geworden ist.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit war es so, dass der damalige absolute Herrscher sich gegen Zusicherung des eigenen Machterhaltes und zusätzliche „Förderung“  ( ...vermutlich war das bereits die Grundsteinlegung der nationalen Korruptionskultur.. ) sowohl von den Engländern als auch von den Franzosen „Handelsverträge“ haben aufs Auge drücken lassen, welche den damaligen europäischen Imperialisten den problemlosen und superkostengünstigen Ressourcenklau möglich gemacht hat.   

Jetzt kommst du wieder dran und kannst unter Berücksichtigung obiger Angaben sagen..:

Zitat
So wurde der flaechen- und bevoelkerungsreichste Teil Thailands ausgebeutet und zur Steppe gemacht, und erst DAMIT war die ARMUT dessen ganzer Bevoelkerung besiegelt !

Das zog natuerlich einen langen Rattenschwanz nach sich, .. (etwas Text weggelassen..)
… Und so ist es heute noch. 

Nicht ganz so, aber böse Zungen behaupten, ..so ähnlich.., worüber wir Gesetzestreuen aber nicht mehr sprechen dürfen, weil das aus nachvollziehbaren Gründen inzwischen thaigesetzlich verboten ist.

Zitat
Die schlimmsten Verschuldungen resultieren zum allergroessten Teil aus der unsaeglichen Gier der auslaendischen ‘Globalmultis’, die mit ihrem Werbetrommelfeuer vollkommen ueberfluessige ‘Beduerfnisse’ wecken, einzig um riesige Gewinne fuer sich selbst einzufahren.

Darüber möchte ich mich als Aktionär und  Kleinanleger trotz aktueller Kurszusammenbrüche nicht näher äußern..; ..und das ist auch kein thaispezifisches Problem. ;D

Zitat
Damit wurde das beschaulich harmonische Leben dieser eigentlich fleissigen, ehemals zwar auch nicht materiell, dafuer aber an unbeschwerter Lebensfreude reichen Menschen nachhaltigst zerstoert. Zum Glueck konnten sie sich noch etwas Sanuk bewahren !

Das hatte ich auch schon in einem meiner Beiträge wie folgt gewürdigt : „Humor ist, wenn man trotzdem lacht..“

Zitat
Aus diesen Gesichtspunkten ist es gar nicht schlecht, wenn so Ferdinand-Kuboisten heftigst die Antitrommel schlagen und Ihresgleichen Angst machen, damit moeglichst viele der egoistischen, blauaeugigen, aber rosabebrillten Pseudo-Helfer in ihren hoechst abgesicherten und einzig gluecklichmachenden Sozialsystemen bleiben, und die hier Einheimischen durch glaenzende ABWESENHEIT nicht zu stoeren, sondern dadurch am effektivsten zu helfen.

Wir schlagen keinesfalls die „Antitrommel“, sondern machen nur manche Thaisystem-Anhänger und Faktenverdrängungskünstler auf tatsächlich vorhandene Rück- und Missstände in ihrem vermeintlichen Paradies aufmerksam, welche durch deren Rosabrillen betrachtet, stets unsichtbar bleiben würden.

Dein Gedankengang, dass es evtl. gar nicht schlecht wäre, wenn mehr Farangs zu Hause bleiben würden, anstatt durch ihre halbfreiwilligen Helfer-Beiträge das bestehende Mangelsystem erträglicher zu machen und somit die etablierten Korruptionskultur-Verteidiger vor ansonsten vielleicht zu befürchtendem Volkszorn der Armen  zu bewahren, ist im Prinzip schon richtig.

Aber nur im Prinzip, denn  praktisch wird es sowieso nicht dazu kommen,  weil schon unzählige enge Thai/Farang-Beziehungen bestehen und ganze Heerscharen vorwiegend weiblicher thailändischer (Mangel-)„Systemstützen“ Tag und Nacht unter bestmöglichem geistigen und körperlichen Einsatz daran arbeiten,  Farangs in Thailand zu betreuen und auch nach Thailand zu holen , ...oder sie begeben sich sogar höchstpersönlich  in die Herkunftsländer potentieller Thailand- und Isaanhelfer,  um bereits direkt an der Quelle in engster und intimster Zusammenarbeit mit den Helfern einen unaufhörlichen Devisenfluß in die dafür üblicherweise benutzte Einbahnstraße > Richtung Siam zu dirigieren ..

Zitat
Es ist nur eine ueberhebliche Einbildung gewisser Farangs, dass sie die grossen und unverzichtbaren Wohltaeter waeren.

Wohltäter werden  sie schon rein zwangsläufig, denn wenn sie das nicht wären und bei der obligatorischen Nützlingsselektion  vor der Jahresvisa-Erteilung als vermeintliche Hungerleider und potentielle Geldholer auffallen, würden sie in Thailand überhaupt nicht erst „reingelassen“. 8)

[quote ]WIR wollen unbedingt hier leben oder urlauben, und trotzdem wird pausenlos ueber alles Moegliche hergezogen und gelaestert, inclusive dem, was wir selbst hier ‘verbrochen’ haben. Hoch lebe die Doppelmoral !

Wieso Doppelmoral.. ?  Unmoralisch handeln doch eher die „Jubelperser“ unter den Farangs,..

Zitat
Zitat Sensor:  „Ich lebe hier nicht nur im PARADIES, sondern sogar im SCHLARAFFENLAND !“


 ..welche in Thailand leben und  das weniger Erfreuliche , was sie dort tagtäglich mit eigenen Augen sehen , hören oder sonstwie „mitbekommen“ ..bzw. als evtl. noch zurechnungsfähige Farangs mitbekommen müssten..,durch  großzügiges Übersehen, Weglassen  und mittels versuchter Faktenverdrängung in unverantwortlicher Weise beschönigen..

Zitat
Sehr erfreulich ist aber, dass gerade jetzt viele Schreiber posten, welche mit gesundem und respektvollem Bewusstsein zufrieden hier leben.
Damit wird das total schiefe Bild, das notorische, destruktive Schlechtmacher bisher in diesem Forum malten, endlich zurechtgerueckt.

Um den in Thailand hausenden und in Foren schreibenden konstruktiven Schönfärbern klar zu machen, dass auch ihre schönsten Sprüche nicht die in Thailand bestehenden Realitäten  von Uniformbraun auf Brillenrosa konvertieren können, würde vermutlich eine ganze Legion angeblich „destruktiver Schlechtmacher“ gebraucht..

Bis die aufgestellt ist..oder es sich ausreichend genug herumgesprochen hat, was im und vom vermeintlichen Siam-Paradies wirklich zu erwarten ist, haben wir also im Forum noch viel zu diskutieren..

Zitat
Lassen wir uns nicht beirren, von den Wirren…

Nee, .. du merkst doch hoffentlich auch schon,  dass du mich nicht so ohne weiteres beirren kannst.. ;)

[/quote]
Hallo Kubo, wer hat dich eigentlich freiwillig auf die Welt losgelassen?
 fühlst du dich wie ein kleiner Herrgott? ich finde deine  Beitrräge so beschissen, du hast weder wissen, noch sonst was!
du wettterst gegen alles, was mebers ins forum stellen, wenn ich schreiben würde, ein pups von mir erreicht eine windgeschwindischkeit von 150 km/h, würderst du sofort zurückchreiben: stimmt nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
irgendwann hast du ja auch angefangen in Thailand zu leben, warum gibst du nur immer den hammer?
ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Moesi am 16. Juni 2009, 06:59:50
Wir schlagen keinesfalls die „Antitrommel“, sondern machen nur manche Thaisystem-Anhänger und Faktenverdrängungskünstler auf tatsächlich vorhandene Rück- und Missstände in ihrem vermeintlichen Paradies aufmerksam, welche durch deren Rosabrillen betrachtet, stets unsichtbar bleiben würden.

Mir geht langsam das Toilettenpapier aus wegen Deinen ewigen Rück- und Misständen und Devisenflüssen etc...
Ist das wirklich alles, was einem Touristen oder einem möglichen Einwanderer in einem Enticklungsland in die Augen stechen sollte?
Lässt sich wirklich der ganze Isaan schlussendlich auf nichts anderes als Geldgeschichten reduzieren?

seufzende Grüsse
Stefan
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: hellmut am 16. Juni 2009, 07:19:43
...
Hallo Kubo, ...
... kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
...
Positive Dinge über den Isaan hat Kubo nun wirklich schon sehr entscheidende dargelegt. Zum Beispiel das gegenüber Deutschland wesentlich angenehmere Wetter in den Monaten Dezember bis Februar. ...

Zitat
... ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
Was sollte er denn, deiner Meinung nach, genau machen?
Sein Anraten sich nicht dauerhaft im Isaan niederzulassen ist doch eine durchaus brauchbare Entscheidungshilfe, oder wäre es dir lieber er schriebe durch die rote Brille wie z. B Scottie, der im übrigen nur vom Leben im Isaan schwärmt, es für sich jedoch (von einigen wenigen Urlaubsreisen abgesehen) vorzieht in der (ganzjährig vorteilhafteren) Schweiz zu leben.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 16. Juni 2009, 07:35:54
Hallo Kubo, erstens gehörten weite Teile des Isaan bis Ende des 19.Jahrhunderts zu Laos, zweitens waren es tatsächlich die Amis, die in ihren Ruhephasen Thailand aufsuchten, da, als sie anfingen, mit den Dollars zu wedeln, freiwillige Ab- und Hinhälterinnen fanden. Dass das zu eine logische Folge dessen wurde, muss hier nicht speziell angemerkt werden.
Des weiteren bin ich der Meinung, dass dein IQ denjenigen einer Scheibe Brot nicht überbieten kann, es sei denn, du befindest dich NICHT in Thailand.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: namtok am 16. Juni 2009, 07:38:06
Na, Scotties "vorziehen"  :-)  der Schweiz ist eher durch das "Noch nicht Erreichen" des Ruhestandes begründet  8)  ....


Und Kubo ist da keineswegs sooo verbissen,  man darf ihn anscheinend sogar ohne  Nebenwirkungen ein bischen auf die Schippe nehmen   ;)  sollte dabei aber so halbwegs Stil und Form wahren...



http://archiv.thailandtip.net/index.php?topic=8548.45
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juergen am 16. Juni 2009, 07:51:03
Sensor, ich nehme an, daß du selbst noch nicht  fest genug an alles glaubst, was du im letzten Betrag geschrieben hast.., aber erfreulicherweise finde ich in deinem Beitrag einige Übereinstimmungen mit meinen Ansichten.  :-)

Das ist auch ganz logisch, denn KEINER ging in den Isaan, oder ueberhaupt nach Thailand, um den armen Einheimischen zu helfen.

„Keiner“ würde ich nicht behaupten, besser wäre es, zu sagen  "..die wenigsten..“

Zitat
keiner geht freiwillig dorthin, wo ihn die moskitos stechen, am morgen, am mittag und am abend. aber hat  der Farang ein Ziel, zum Beispiel eine liebende Ehefrau( was ihm ja von den meisten Foren Theilnehmer, abgesprochen wird, da, ja laut : Kubo: wir alle  nur vom Schwanz abhängig sind:  es kann ja auch sein, daß wir eine liebende Ehefrau gefunden haben, die sogar mit meiner Rente zufrieden ist, muß sie ja auch sein, dennn sonst hätte sie ja gar nichts, und dann kommt Kubo!!!!!!!!!!!!!!!!! und will alles wieder zerstören!
Jeder Farang kommt FREIWILLIG, und zwar keineswegs um als ehrenamtlicher Helfer zu wirken, sondern nur um SICH SELBST zu helfen:
weg aus dem unwirtlichen, klimatisch und menschlich kalten Heimatland (viele auch aus anderen ‘Noeten’), endlich eine untertaenige Frau finden, finanziell besser gestellt angenehm leben koennen etc pp, die ganzen Vorteile kennt jeder, der hier dauerhaft lebt.

Also ich bin einst.. rein studienhalber... ;) hauptsächlich der Weiber und Tempel wegen nach Thailand geflogen , nachdem ich im Testblatt „Stiftung Warentest“ einen interessanten Bericht über Bangkok und Pattaya  gelesen hatte und von Neckermann Bumsbombern erfuhr, welche dort  regelmäßig deutsche Kegelbrüder eingeflogen haben, die anschließend ganz begeistert vom einschlägigen Angebot in BKK und Pattaya berichteten,..

Die Vö.. äh.. Kegler kehrten natürlich vernünftigerweise rechtzeitig ins angeblich „unwirtliche, klimatisch und menschlich kalte Heimatland“ , also in den zuverlässigen und dennoch vielgeschmähten Sozialstaat zurück, dem sie es schließlich zu verdanken hatten, sich das Vergnügen in Thailand überhaupt leisten zu können ..

..und der sich auch ganz fürsorglich um diejenigen Pechvögel kümmerte, die zwar planmäßig mit dem Bumsbomber in BKK landeten,  aber leider später mit dem Tripper-Clipper den Rückflug antreten mussten.. :-)

Zitat
Den einheimischen Menschen waere naemlich am besten geholfen gewesen, wenn gar KEINE Farangs gekommen waeren !

Tja, ..darüber gehen die Meinungen stark auseinander.  Dem Volk der Siamesen ging es unter ihren vielen, große Reichtümer hortenden absoluten Herrschern Jahrhunderte lang mehrheitlich doch auch kaum besser, als einem heute noch aus Jägern und Sammlern bestehenden Negerstamm im finstersten Afrika, dessen korrupter Häuptling von einer ausländischen Ölgesellschaft geschmiert wird, damit diese das dem verdummten Volk gehörende Öl ungestört absaugen kann.. ;D

Zitat
Dann haette der Isaan z.B. noch seine flaechendeckenden, die Einwohner voll ernaehrenden Waelder, die nur abgeholzt werden konnten, nachdem die von den Amis ihre fuer Vietnamkriegszwecke gebauten Strassen auch von riesigen Holzlastern massenhaft befahren werden konnten…

Jetzt schmeiß nicht gleich alles auf die Amis und ihren Vietnamkrieg .  Für den Abbau der einst flächendeckenden Wälder in Thailand hatten schon ganz andere Ressourcenräuber viel gründlicher gesorgt und das schon in Zeiten, als  die Amis noch nicht einmal im Indianerland die Ureinwohner  mitsamt Wäldern und Büffelherden weggeholzt hatten..

Es waren in Siam die europäischen Räuber, nämlich  die Engländer und die Franzosen. Und dass die Thais sich nicht heldenhaft gegen die Ausbeutung ihres Landes durch Farangs gewehrt haben, wie z.B. die tapferen Vietnamesen gegen die verbrecherischen Amis, lag nicht zuletzt an den vielgepriesenen Herrschern Siams,  welchen man heute offiziell nachsagt, dass sie stets so klug „taktiert“ hätten,  dass  das Land nie Kolonie geworden ist.

Leider ist das nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit war es so, dass der damalige absolute Herrscher sich gegen Zusicherung des eigenen Machterhaltes und zusätzliche „Förderung“  ( ...vermutlich war das bereits die Grundsteinlegung der nationalen Korruptionskultur.. ) sowohl von den Engländern als auch von den Franzosen „Handelsverträge“ haben aufs Auge drücken lassen, welche den damaligen europäischen Imperialisten den problemlosen und superkostengünstigen Ressourcenklau möglich gemacht hat.   

Jetzt kommst du wieder dran und kannst unter Berücksichtigung obiger Angaben sagen..:

Zitat
So wurde der flaechen- und bevoelkerungsreichste Teil Thailands ausgebeutet und zur Steppe gemacht, und erst DAMIT war die ARMUT dessen ganzer Bevoelkerung besiegelt !

Das zog natuerlich einen langen Rattenschwanz nach sich, .. (etwas Text weggelassen..)
… Und so ist es heute noch. 

Nicht ganz so, aber böse Zungen behaupten, ..so ähnlich.., worüber wir Gesetzestreuen aber nicht mehr sprechen dürfen, weil das aus nachvollziehbaren Gründen inzwischen thaigesetzlich verboten ist.

Zitat
Die schlimmsten Verschuldungen resultieren zum allergroessten Teil aus der unsaeglichen Gier der auslaendischen ‘Globalmultis’, die mit ihrem Werbetrommelfeuer vollkommen ueberfluessige ‘Beduerfnisse’ wecken, einzig um riesige Gewinne fuer sich selbst einzufahren.

Darüber möchte ich mich als Aktionär und  Kleinanleger trotz aktueller Kurszusammenbrüche nicht näher äußern..; ..und das ist auch kein thaispezifisches Problem. ;D

Zitat
Damit wurde das beschaulich harmonische Leben dieser eigentlich fleissigen, ehemals zwar auch nicht materiell, dafuer aber an unbeschwerter Lebensfreude reichen Menschen nachhaltigst zerstoert. Zum Glueck konnten sie sich noch etwas Sanuk bewahren !

Das hatte ich auch schon in einem meiner Beiträge wie folgt gewürdigt : „Humor ist, wenn man trotzdem lacht..“

Zitat
Aus diesen Gesichtspunkten ist es gar nicht schlecht, wenn so Ferdinand-Kuboisten heftigst die Antitrommel schlagen und Ihresgleichen Angst machen, damit moeglichst viele der egoistischen, blauaeugigen, aber rosabebrillten Pseudo-Helfer in ihren hoechst abgesicherten und einzig gluecklichmachenden Sozialsystemen bleiben, und die hier Einheimischen durch glaenzende ABWESENHEIT nicht zu stoeren, sondern dadurch am effektivsten zu helfen.

Wir schlagen keinesfalls die „Antitrommel“, sondern machen nur manche Thaisystem-Anhänger und Faktenverdrängungskünstler auf tatsächlich vorhandene Rück- und Missstände in ihrem vermeintlichen Paradies aufmerksam, welche durch deren Rosabrillen betrachtet, stets unsichtbar bleiben würden.

Dein Gedankengang, dass es evtl. gar nicht schlecht wäre, wenn mehr Farangs zu Hause bleiben würden, anstatt durch ihre halbfreiwilligen Helfer-Beiträge das bestehende Mangelsystem erträglicher zu machen und somit die etablierten Korruptionskultur-Verteidiger vor ansonsten vielleicht zu befürchtendem Volkszorn der Armen  zu bewahren, ist im Prinzip schon richtig.

Aber nur im Prinzip, denn  praktisch wird es sowieso nicht dazu kommen,  weil schon unzählige enge Thai/Farang-Beziehungen bestehen und ganze Heerscharen vorwiegend weiblicher thailändischer (Mangel-)„Systemstützen“ Tag und Nacht unter bestmöglichem geistigen und körperlichen Einsatz daran arbeiten,  Farangs in Thailand zu betreuen und auch nach Thailand zu holen , ...oder sie begeben sich sogar höchstpersönlich  in die Herkunftsländer potentieller Thailand- und Isaanhelfer,  um bereits direkt an der Quelle in engster und intimster Zusammenarbeit mit den Helfern einen unaufhörlichen Devisenfluß in die dafür üblicherweise benutzte Einbahnstraße > Richtung Siam zu dirigieren ..

Zitat
Es ist nur eine ueberhebliche Einbildung gewisser Farangs, dass sie die grossen und unverzichtbaren Wohltaeter waeren.

Wohltäter werden  sie schon rein zwangsläufig, denn wenn sie das nicht wären und bei der obligatorischen Nützlingsselektion  vor der Jahresvisa-Erteilung als vermeintliche Hungerleider und potentielle Geldholer auffallen, würden sie in Thailand überhaupt nicht erst „reingelassen“. 8)

[quote ]WIR wollen unbedingt hier leben oder urlauben, und trotzdem wird pausenlos ueber alles Moegliche hergezogen und gelaestert, inclusive dem, was wir selbst hier ‘verbrochen’ haben. Hoch lebe die Doppelmoral !

Wieso Doppelmoral.. ?  Unmoralisch handeln doch eher die „Jubelperser“ unter den Farangs,..

Zitat
Zitat Sensor:  „Ich lebe hier nicht nur im PARADIES, sondern sogar im SCHLARAFFENLAND !“


 ..welche in Thailand leben und  das weniger Erfreuliche , was sie dort tagtäglich mit eigenen Augen sehen , hören oder sonstwie „mitbekommen“ ..bzw. als evtl. noch zurechnungsfähige Farangs mitbekommen müssten..,durch  großzügiges Übersehen, Weglassen  und mittels versuchter Faktenverdrängung in unverantwortlicher Weise beschönigen..

Zitat
Sehr erfreulich ist aber, dass gerade jetzt viele Schreiber posten, welche mit gesundem und respektvollem Bewusstsein zufrieden hier leben.
Damit wird das total schiefe Bild, das notorische, destruktive Schlechtmacher bisher in diesem Forum malten, endlich zurechtgerueckt.

Um den in Thailand hausenden und in Foren schreibenden konstruktiven Schönfärbern klar zu machen, dass auch ihre schönsten Sprüche nicht die in Thailand bestehenden Realitäten  von Uniformbraun auf Brillenrosa konvertieren können, würde vermutlich eine ganze Legion angeblich „destruktiver Schlechtmacher“ gebraucht..

Bis die aufgestellt ist..oder es sich ausreichend genug herumgesprochen hat, was im und vom vermeintlichen Siam-Paradies wirklich zu erwarten ist, haben wir also im Forum noch viel zu diskutieren..

Zitat
Lassen wir uns nicht beirren, von den Wirren…

Nee, .. du merkst doch hoffentlich auch schon,  dass du mich nicht so ohne weiteres beirren kannst.. ;)

Hallo Kubo, wer hat dich eigentlich freiwillig auf die Welt losgelassen?
 fühlst du dich wie ein kleiner Herrgott? ich finde deine  Beitrräge so beschissen, du hast weder wissen, noch sonst was!
du wettterst gegen alles, was mebers ins forum stellen, wenn ich schreiben würde, ein pups von mir erreicht eine windgeschwindischkeit von 150 km/h, würderst du sofort zurückchreiben: stimmt nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
irgendwann hast du ja auch angefangen in Thailand zu leben, warum gibst du nur immer den hammer?
ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
[/quote]

@astronaut

Zitat
An alle, die Probleme mit dem Hiersein haben, sei gesagt, dass man wohl schlechte Erfahrungen machen kann, aber warum könnt ihr das nicht einfach mal auf die Seite legen und euch über die Schönheiten dieses Landes freuen. Oder ist euer Hobby Finger verbrennen, obwohl euch Mama davor gewarnt hat? Es scheint mehr Menschen zu geben, die sich weigern, erwachsen zu werden, als ich glaubte. Die verbrennen sich die Pfoten und??? Gehen WIEDER hin!!!
wie können wir uns als Neue, freuen, bevor wir an Land sind, haben wir doch nur negatives von euch gehört?????????????????


Das ist ein großes Missverständnis, dem einige Leser in Bezug auf Kubos und meine Beiträge oft unterliegen. 
Kubo und ich haben keine thailandspezifischen Probleme und wir verbrennen uns unsere Finger nicht, jedenfalls nicht auf die hier im Thread angesprochene farangtypische und rosabebrillte Weise.

Denn Dank Buddha wissen wir:

Illusionen und Verblendung sind eine der Ursachen des Leidens im Daseinskreislauf.

Nur der ungetrübte Blick auf die wahre Natur der Dinge führt zur Erkenntnis und letztlich zur völligen Glückseligkeit.


 ;D

Gruß
Ferdinand

...
Hallo Kubo, ...
... kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
...
Positive Dinge über den Isaan hat Kubo nun wirklich schon sehr entscheidende dargelegt. Zum Beispiel das gegenüber Deutschland wesentlich angenehmere Wetter in den Monaten Dezember bis Februar. ...

Zitat
... ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
Was sollte er denn, deiner Meinung nach, genau machen?
Sein Anraten sich nicht dauerhaft im Isaan niederzulassen ist doch eine durchaus brauchbare Entscheidungshilfe, oder wäre es dir lieber er schriebe durch die rote Brille wie z. B Scottie, der im übrigen nur vom Leben im Isaan schwärmt, es für sich jedoch (von einigen wenigen Urlaubsreisen abgesehen) vorzieht in der (ganzjährig vorteilhafteren) Schweiz zu leben.
...
Hallo Kubo, ...
... kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
...
Positive Dinge über den Isaan hat Kubo nun wirklich schon sehr entscheidende dargelegt. Zum Beispiel das gegenüber Deutschland wesentlich angenehmere Wetter in den Monaten Dezember bis Februar. ...

Zitat
... ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
Was sollte er denn, deiner Meinung nach, genau machen?
Sein Anraten sich nicht dauerhaft im Isaan niederzulassen ist doch eine durchaus brauchbare Entscheidungshilfe, oder wäre es dir lieber er schriebe durch die rote Brille wie z. B Scottie, der im übrigen nur vom Leben im Isaan schwärmt, es für sich jedoch (von einigen wenigen Urlaubsreisen abgesehen) vorzieht in der (ganzjährig vorteilhafteren) Schweiz zu leben.
...
Hallo Kubo, ...
... kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
...
Positive Dinge über den Isaan hat Kubo nun wirklich schon sehr entscheidende dargelegt. Zum Beispiel das gegenüber Deutschland wesentlich angenehmere Wetter in den Monaten Dezember bis Februar. ...

Zitat
... ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
Was sollte er denn, deiner Meinung nach, genau machen?
Sein Anraten sich nicht dauerhaft im Isaan niederzulassen ist doch eine durchaus brauchbare Entscheidungshilfe, oder wäre es dir lieber er schriebe durch die rote Brille wie z. B Scottie, der im übrigen nur vom Leben im Isaan schwärmt, es für sich jedoch (von einigen wenigen Urlaubsreisen abgesehen) vorzieht in der (ganzjährig vorteilhafteren) Schweiz zu leben.
...
Hallo Kubo, ...
... kannst du auch mal etwas anders außer negativ schreiben?
kannst du  zum Beispiel den Neu an - kömmlingingen im Isaan ein bißchen Mut machen, ein wenig aus deiner positiven Erfahrungen weiter zu geben, anstatt ewig alles zu vedammen.???????????????????????
...
Positive Dinge über den Isaan hat Kubo nun wirklich schon sehr entscheidende dargelegt. Zum Beispiel das gegenüber Deutschland wesentlich angenehmere Wetter in den Monaten Dezember bis Februar. ...

Zitat
... ich glaube, ich spreche für manche, die neu in Thailand sind, entweder hilf uns, oder halte dein Maul!!!!!!!!!!!!!!!!
Was sollte er denn, deiner Meinung nach, genau machen?
Sein Anraten sich nicht dauerhaft im Isaan niederzulassen ist doch eine durchaus brauchbare Entscheidungshilfe, oder wäre es dir lieber er schriebe durch die rote Brille wie z. B Scottie, der im übrigen nur vom Leben im Isaan schwärmt, es für sich jedoch (von einigen wenigen Urlaubsreisen abgesehen) vorzieht in der (ganzjährig vorteilhafteren) Schweiz zu leben.
ich finde, er solle auch mal die poistiven Erlebnisse aus Thailand in den Vordergrund stellen, keine schlechten Mias, keine Abzocke, einfach mal ein ganz einfaches Familienleben im Isaan, wo eonfach alles harmoniert, ja, der Frarang gibt der Familie
den nötigen Rücjhalt, aber ist das unnormal, wenn man seine Frau liebt, macht man das in anderen Länderen, anders!
nein, aber wenn dann das im Tipp, im Forum auftaucht, wo man denkt, man bekommt ein parr nette WORTE; DANN WIRD MANN RUNTERGEMACHT; MAN BEKOMMT EINE SCHÖNE brILLE ANGEZOGEN; AUS DER MAN JA NICHT WEITER SIEHT; DIE MIA TRITT UNS MORGEN IN DEN *Hintern*; UND LAUTER SOLCHE Sachen, da verliert man doch die Lust am schreiben, dann kauft mann sich den TIPP doch nur noch wegen den Anzeigenj!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Kubo am 16. Juni 2009, 09:05:02
Juergen, was ist nur los mit dir..? Sei doch nicht so aufgeregt.  Wenn bei dir zu Hause alles ok ist, hast du doch fast nichts zu befürchten, kannst in aller Ruhe meine Beiträge lesen und dich ..genau wie ich.. über das enorme Feedback freuen , welches meine Posts bei den besseren Thailandkennern, also den härteren Typen mit mehr Duchhaltevermögen unter erschwerten Ganzjahresbedingungen,  hervorrufen.

Daraus kann ich als Urlaubs-Rosinenpicker und Teilzeit-Expat schon einiges über sie lernen.. und die sehr netten Worte der Leute empfinde ich geradezu als dringende Bitte an mich, sie auch weiterhin  beim Aufspüren der durch Rosabrillen nur äußerst schwer erkennbaren Gefahren und Risiken eines Vollzeit-Thailand-Engagements zu unterstützen.. ;)

Ich hoffe doch sehr , daß dein Hilferuf : "..entweder hilf uns, oder halte dein Maul!"  auch nur ein netter Scherz war, obwohl sich das "uns" (= Mehrzahl) sogar so liest, als wenn du gleich für eine ganze Gruppe tatsächlich hilfsbedürftiger Farangs sprichst bzw. schreibst.


Vielleicht kann Scottie nach Dienstschluß auch besser helfen als ich, denn wenn es nur um nette Worte geht,  könnte er sich als von mir anerkannter Isaan- und Wasserbüffel-Experte bestimmt einiges einfallen lassen, was euch wieder aufmuntert.

Scottie, stell dazu doch auch mal deinen Wasserbüffel in den Thread, den du früher mal mit der Rosabrille optimiert hattest, damit manche allzu aufgeregt wirkende Leute hier etwas immunisiert werden und nicht schon beim Lesen des Wortes „Rosabrille“ immer gleich so extrem aggressiv oder depressiv reagieren.. ;)
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: rh am 16. Juni 2009, 09:15:00
Was soll denn diese ellenlange Zitiererei, Schreiberei und Streiterei ????????????????????????????????
man weiss doch gar nicht mehr,wer was geschrieben hat. Ist aber wohl auch nicht so wichtig,bei den vielen Wiederholungen.
Der eine ist da gluecklich,der andere will da nicht hin. Und ?

Dieser ellenlange thread hat sich inhaltlich totgelaufen, also nun ist Schluss !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!




Und hier gehts weiter:

Und wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen II.   :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
rh

P.S.
Warum muss man den Menschen aus dem Isaan eigentlich helfen ?
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 16. Juni 2009, 09:29:17
Die sollen sich Selber helfen,sonst Lernen Sie es NIE !!!
Nix für ungut,aber ich kann das ganze gesülze nicht mehr LESEN.
Wir sind doch hier keine Endwicklungshelfer.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 16. Juni 2009, 09:38:23
Dieser Thread - typischerweise von einem virtuellen Weltverbesserer und Hobbymissionar wie Waitong angestossen- ist so sinnlos wie nur was. Keiner von uns ist hier her gekommen um den Menschen hier zu helfen, sondern um sich ein schoeneres Leben zu verschaffen. Also hoeren wir auf uns den Kopf darueber zu zerbrechen, wie wir den Menschen hier helfen koennen, sondern lassen sie so leben, wie sie es wollen und gewohnt sind.

Wenn wir als Farang den Entschluss fassen unser Leben in diesem Kulturkreis und unter diesen Menschen mit einer voellig anderen Mentalitaet und vor allem ganz anderen Wertvorstellungen zu verbringen, muss die Frage nicht lauten "Wie koennen wir den Menschen hier helfen?" sondern vielmehr" Wie koennen wir uns so verhalten, dass wir nicht staendig anecken und mangels der Faehigkeit uns anzupassen langsam durchdrehen?".

Alles andere ist vielleicht akademisch interessant, wie die Ausfuehrungen von mahaboutsingha, aber es ist sinnlos die Frage zu stellen "Warum sind die so?" Die Antwort kann immer nur sein "Die sind so!". Basta!

Genau so sinnlos ist die Frage "Wie wird das weitergehen in Thailand?" Irgendwie wird sich auch das Rad der Geschichte in Thailand weiterdrehen, aber gerade wir Deutschen sollten uns im Licht unser juengeren Geschichte hueten, mehr Bildung oder Aufklaerung mit mehr Demokratie oder gar mehr Menschlichkeit gleichzusetzen.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 16. Juni 2009, 09:53:27
Geunther,
ich bewundere dich,wie hast du das 20 Jahre ausgehalten.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Allgeier am 16. Juni 2009, 10:11:32

Gruffert schrieb:

Wie koennen wir uns so verhalten, dass wir nicht staendig anecken und mangels der Faehigkeit uns anzupassen langsam durchdrehen?".


Und dieses anecken kann man eben vermeiden indem man sich als " Entwicklungshelfer " betaetigt.  Manche hier haben leicht reden wenn sie mit Euros reich gesegnet sind.

 Aber ist das nicht in allen laendlichen Gebieten Thailands anzutreffen?  Oder werden die Familien im Sueden oder Norden nicht unterstuezt?

wie sie es wollen und gewohnt sind.
Gewohnt sind sie es das die Thaiverwandschaft die wo in Bangkok oder sonst irgendwo arbeitet, oder die Auslaender, oder die Familienangehoerigen wo im Ausland wohnen jeden Monat schoen ein Suemmchen ueberweist.
Dies Unterstuetzung sehe ich ja ein wenn die Eltern alt und gebrechlich sind und nicht mehr arbeiten koennen. Aber wie oft wird das Geld fuer irgendeinen verwendet was nichts bringt. 

Und sinnlos ist dieser Thread ganz bestimmt nicht, sinnlos sind einzig einige Kommentare wo das ganze in die Laenge ziehen.

Kann mich eigentlich nur meinen Vorschreibern Isan Yamaha und rh anschliessen.

Und wird einem gedankt fuer die Unterstuetzung?  Es wird schon wohl auch Ausnahmen geben.

D'r Allgeier
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: rh am 16. Juni 2009, 10:16:58
Geunther,
ich bewundere dich,wie hast du das 20 Jahre ausgehalten.
[/quote

Obwohl ich noch nie im Isaan war,kann ich Guenter gut verstehen.
Er hat sich dort,sicherlich nach einigen Anfangsschwierigkeiten,eingelebt und etwas aufgebaut.Er braucht die Grossstadt nicht,er hat eine funktionierende Familie.Er kann so leben, andere brauchen vielleicht den Rummel einer Grossstadt.
Man muss natuerlich auch das Alter eines Menschen beruecksichtigen. Ein Zwanzigjaehriger will sicherlich naeher am Rummel leben.
rh

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 16. Juni 2009, 10:26:29
Gruffert bringt es auf den Punkt. Nachdem sich Kubo doch ein wenig geoutet hat, muss ich mich für meine aggressiven postings etwas entschuldigen, denn wer bloss als Touri kurz in die baab-Szene eintaucht, sich dort sagen lässt, dass alle Gogos und Barladys aus dem Isaan stammen und eine Kontaktaufnahme gefährlicher als ein Biss einer Kobra sei, um sich dann interessiert Schauermärchen anzuhören, der kann es nicht besser wissen. Pom day apai Kubo.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 16. Juni 2009, 10:32:50
Hi rh,
dann kommst du mal in den Issan,ich habe ein Bett für dich und Mia frei.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 16. Juni 2009, 10:43:22
@Günther, dem ist nichts hinzuzufügen, zumal ich bei Kubo inzwischen schon fast
mai mii `schen missionarischen Eifer zu erkennen glaube ;) ;)

@Isan Yamaha, meine Meinung

ich glaube er denkt nach, bevor er die gleichen Fehler macht, wie die anderen.
Das soll manchmal helfen ;). Ausserdem ist Lebenserfahrung sehr hilfreich und
die hat er sicher zu Genüge.
Ein gesunder Menschenverstand, zuhören statt dumm daherreden, Verständnis
und Hilfestellung statt Besserwisserei sowie selbst besser machen als nur Kritik
üben.
Und nicht zuletzt ein wenig mehr Toleranz  und mai pen rai ;) ;)



Dann klappt`s auch mit den Nachbarn ;D

LG

Walter




Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: rh am 16. Juni 2009, 10:54:04
Hi rh,
dann kommst du mal in den Issan,ich habe ein Bett für dich und Mia frei.


Ich denke,Du willst da wieder abhaun .  :D
rh
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Isan Yamaha am 16. Juni 2009, 12:14:29
Hi rh,
dann kommst du mal in den Issan,ich habe ein Bett für dich und Mia frei.


Ich denke,Du willst da wieder abhaun .  :D
rh
Ja wenn einer das Haus gekauft hat,aber das kann noch dauern.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: juerken am 16. Juni 2009, 12:17:50
Und Kubo ist da keineswegs sooo verbissen,  man darf ihn anscheinend sogar ohne  Nebenwirkungen ein bischen auf die Schippe nehmen   ;)  sollte dabei aber so halbwegs Stil und Form wahren...

Hallo Ben

Tja habe den Link durchgelesen und kann nicht umhin erstaunt zu sein wie sich Foristen im Stil ändern  können.
Also in der Zeit vom 31.10.07 bis 16.03 08 im Thread Kubowskys Flug nach Siam bedauere ich, daß ich da
noch nicht mitgeschrieben konnte denn das hätte mir mit Sicherheit gefallen.

Im Gegensatz zu neuen Forum doch locker und praktisch ohne Mahnungen wg. Urlaub und so.

Hab auch nicht festgestellt, daß nicht editiert wurde oder täusche ich mich da?

Gruß Jürgen
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Mai Mii am 16. Juni 2009, 12:27:34
An Güther,
du schreibst:

Dieser Thread - typischerweise von einem virtuellen Weltverbesserer und Hobbymissionar wie Waitong angestossen- ist so sinnlos wie nur was. Keiner von uns ist hier her gekommen um den Menschen hier zu helfen, sondern um sich ein schoeneres Leben zu verschaffen. Also hoeren wir auf uns den Kopf darueber zu zerbrechen, wie wir den Menschen hier helfen koennen, sondern lassen sie so leben, wie sie es wollen und gewohnt sind.

Weil das auf dich zu trifft und auch deine Haltung ist, und das wahrscheinlich, weil du auf deiner Goldenen Matraze schläfst die du mit niemandem teilst, und wenn nur wenn du einen saftigen Gewinn dabei machst, würde ich mir nicht anmassen eine solche aussage zu machen das alle sind wie du:
Deine Scheinweisheit: lasst alle so wie sie sind, und helfen braucht man schon gar nicht, ist ja nur eine Entschuldigung um weiter deinem auf dich allein bezogenen Egoistischen Lebensstill zu Rechtfertigen.
Auf jeden Fall trifft es nicht auf mich zu, der ausdrücklich den Schweizer Wohlstand verlassen hat, um in Thailand mit den Menschen zu leben so das ein Austausch von beiden Seiten stattfindet. Prüfet alles, und das Gute behaltet, und lernt von einander,
zum wohle von allen!


Du schreibst weiter:
Wie koennen wir uns so verhalten, dass wir nicht staendig anecken und mangels der Faehigkeit uns anzupassen langsam durchdrehen?"

Deine Anpassung machst du ja an vielen Orten bekannt, zum Beispiel im letzten Farang Zeitungs Beitrag, wo du schreibst (auf die Esenz reduziert von mir), der Sextourist ist in Ordnung weil er Geld bringt, er sehe nur zu das er sich nicht verliebt und zuviel zahlt, aber auch die Prostitution und Betrügereinen sind in Ordnung da die meisten Mädchen aus Ärmlichen Verhältnissen kommen und es dadurch nicht mehr falsch ist. So Frage ich mich ob du noch weist was richtig und gut ist?
Da du ja für alle Schweinereinen im Namen von Toleranz und Verständnis eine Erklärung hast.


Du schreibst:
aber es ist sinnlos die Frage zu stellen "Warum sind die so?" Die Antwort kann immer nur sein "Die sind so!". Basta!

Ja die Evolution bringt halt keine Hoffnung, immer mehr werden zu Katois, Geschiedenen, Waisen, Egoisten, und ihr Gott ist der Mammon, und haben alle Hemmungen verloren.
Vorbilder braucht man nicht, und Leute die was sagen schon gar nicht, und was gutes weiter zu geben ist überflüssig, und nur noch wie du verächtlich schreibst für Hobby Missionare wie Waitong und andere Weltverbesserer.  


Genau so sinnlos ist die Frage "Wie wird das weitergehen in Thailand?" Irgendwie wird sich auch das Rad der Geschichte in Thailand weiterdrehen, aber gerade wir Deutschen sollten uns im Licht unser juengeren Geschichte hueten, mehr Bildung oder Aufklaerung mit mehr Demokratie oder gar mehr Menschlichkeit gleichzusetzen.

Was du mit jüngerer Geschichte meinst ist unverständlich, das es dir als Ich Bezogenen Menschen nicht drum ist, etwas für Bildung oder Aufklärung oder Demokratie, mehr Menschlichkeit was immer du damit meinst zu tun kann ich verstehen. Das du das aber auch noch Entschuldigst dadurch das die Deutschen auch schon Fehler gemacht haben, ist an Scheinheiligkeit kaum noch zu Übertreffen.
Selbst aus Fehlern kann man lernen! Nähmlich diese nicht zu tun, oder zu wiederholen.


Gruss an G.G. von Mai Mii








Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Binturong am 16. Juni 2009, 12:39:57
rh,

komm zu mir rauf in den Norden.
-Same same, but not very different.-

Ich erklär dir die Leute und du wirst auch von -fast- allen herzlich empfangen.

Zimmer habe ich keines frei für dich. Hotelzimmer in der Stadt tuts aber auch.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 16. Juni 2009, 12:53:44
Es geht hier hart auf hart. In jedem posting von jedermann ist was richtiges enthalten, sofern objektiv sachbezogen. Im Umgang nicht nur mit den Menschen im Isaan gilt immer das Sprichwort: c'est le ton qui fait la musique.
Das heisst: Ideen einbringen sind gut, schlagt dem Thai vor, es mal so zu versuchen.
Sagt ihm aber nie, dass er so wie ers mache, sei, dann kriegt ihr mächtigen Ärger.
Auch die Variante: hast du dir mal überlegt, dass das was du..... muss im Fiasko enden, denn hiermit bezeichnet ihr ihn als Dummkopf, was er do wenig schätzt wie ihr, wenn man euch so ansprechen sollte.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Ferdinand am 16. Juni 2009, 13:56:50


In Sensors Augen handelt es sich bei den Thais um 60 Millionen „Amazonasindianer“ die man vor dem Kontakt mit der Außenwelt schützen muss.
Weil sie, vom weißen Mann zum Bösen verführt, diesen Kontakt mit der Zivilisation nicht überleben würden.
Sensor selbst hält die Thais folglich für absolut unfähig zur Eigenverantwortung.
 
Schon alleine die Aussage die Amis hätten durch ihre Straßen die Thais dazu gezwungen ihre Wälder abzuholzen, ihre Töchter in die Prostitution zu schicken und westliche Konsumgüter zu kaufen... .  :D

Wenn man auf so etwas näher eingehen würde, würde man sich dadurch doch nur selbst ebenfalls lächerlich machen.
Wie sich bereits in Sensors Alkohol-Thread angedeutet hat, man kann ihn nicht ernst nehmen.

Abgesehen von einigen ernstzunehmenden, positiven Beispielen, wie Günther, Jack oder Samuitilak, die offenbar in der Lage sind sich ein durchaus angenehmes, ständiges Leben in Thailand zu organisieren, sind viele Farangs mit ihrer Existenz in Thailand offensichtlich völlig überfordert.
Es ist eigentlich unverantwortlich solche beinahe Pflegefälle, die eigentlich einen Vormund bräuchten, ohne Aufsicht in ein fremdes Land wie Thailand reisen zu lassen.
Wo sie sich dann voller Einfalt und Begeisterung ins Unglück stürzen, obendrein in der Überzeugung sie hätten den Durchblick.
Beispiele hierfür findet man unter anderem auch in diesem Thread.

Abgesehen davon, wie ich bereits sagte, ich persönlich glaube ja sowieso nicht dass die Thais in ihrer Gesamtheit die Hilfe der Farangs nötig, oder verdient hätten.
Da gibt es unter den Farangs, gerade auch hier in diesem Thread, Exemplare die sehr viele eher einer Hilfe bedürften.   ;D


 
@Moesi

Zitat
Mir geht langsam das Toilettenpapier aus wegen Deinen ewigen Rück- und Misständen und Devisenflüssen etc...
Ist das wirklich alles, was einem Touristen oder einem möglichen Einwanderer in einem Enticklungsland in die Augen stechen sollte?
Lässt sich wirklich der ganze Isaan schlussendlich auf nichts anderes als Geldgeschichten reduzieren?

Für einen zivilisationsmüden, romantischen Farang-Aussteiger, mit finanzieller Nabelschnur in die Heimat, spielt Geld eine eher untergeordnete Rolle.
Für die meisten Thais ist das Geld hingegen die ausschlaggebende Komponente in der Thai-Farang Beziehung.


@juergen

Abgesehen von der sonstigen Qualität deiner Beiträge, ich persönlich finde ja, wer als Mindestanforderung noch nicht einmal in der Lage ist die Zitatfunktion halbwegs sinnvoll zu verwenden, der sollte überhaupt nicht in einem Forum schreiben dürfen.

Gruß
Ferdinand
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Samuitilak am 16. Juni 2009, 15:13:51
@mai mii,

bei uns nennt man so etwas nachkarten.

Nachdem sich Dein Lieblingsthread im Mülleimer totgelaufen hat und Dich bis
auf sehr wenige Ausnahmen sowieso keiner ernst nehmen kann, führst Du
jetzt hier Deinen Kleinkrieg gegen Günther weiter.
Dabei verdrehst Du Sachen und Sätze, liest nur negative Dinge in seine Aussagen hinein
und stellst Dich als den allein seligmachenden dar. Ihn bezeichnest Du gar als Teufel --C --C

Günther hat mit Sicherheit schon mehr Menschen zu Arbeit und Brot verholfen als Du
und zwar ohne Spendenaufrufe.

Deine Sprüche mit goldener Matratze, nur auf Gewinn aus und mit niemandem teilen,
sind wohl eher auf Neid und Missgunst, denn auf tatsächliches Wissen von Günthers
Leben zurückzuführen.

Tut mir leid das sagen zu müssen. Früher kamst Du mir nur wie ein uneingeladener
Missionierer vor, inzwischen erinnern mich Deine Aussagen an religiöse (G)Eiferer.

Der absolute Hammer  --C --C ist Deine Aussage über die Evolution ;D ;D ;D

Weil die keine Hoffnung bringt, gibt es Katoys und Geschiedene????

Das heisst dann im Umkehrschluss, jeder der Hoffnung hat (in Deiner Meinung ist das
der Glaube an Jesus) kann unmöglich Katoy, schwul oder geschieden sein :) :)

Da fehlen mir die Worte.         
 
Wie hiess es mal: Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Betretenes Schweigen.
                             Plötzlich kommt ein 2 kg Brocken geflogen und trifft.
Reaktion von IHM:              Manchmal übertreibst Du aber Mama.


Bei diesem Witz musste ich an Dich denken.

Ach übrigens, wenn man schon blind um sich schlägt, sollte man wenigstens wissen, wie der
angebliche Gegner heisst. Deine Grüsse an G.G. sind überflüssig. Einen G.G. haben wir nicht.

Walter

Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: † Jhonnie am 16. Juni 2009, 15:22:19
Ferdinand / Samuitilak

das sind harte ,aber herzliche auf den wunden Punk gesetzte Worte.

bestimmt habt ihr damit vielen aus der seele gesprochen.

Jhonnie
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 16. Juni 2009, 15:43:50
Die Frage, die sich wohl jedem stellt, ist, ob er sich gefühlsmässig in (T)Hailand, (T)Heiland oder Teilland befindet. Geschaffen haben sich die betroffenen ihre Situation zu 99,9% mit Sicherheit selber!
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: drwkempf am 16. Juni 2009, 15:49:47
@#494

Lieber Juergen,
auch wenn mein aktueller Lebensmittelpunkt noch in Deutschland ist, so habe ich doch im Verlauf der letzten 25 Jahre sicherlich insgesamt länger als ein Jahr im Isaan zugebracht. Natürlich kenne ich nicht das ganze Isaan in- und auswendig, da ich mich überwiegend in Nongkhai, Udonthani und in Khonkaen aufgehalten habe. Du siehst, dass ich das Isaan schon etwas länger im Blick habe.
In den letzten 20 Jahren hat sich vor allem auf dem Land nur wenig verändert, da ich vieles aus nächstrer Nähe mitbekommen habe, fallen im Laufe der Zeit schon historische Parallelen zu anderen Länderm auf. Das scheint mir keineswegs zufällig zu sein, Geschichte ist auf lange Zeit betrachtet nicht sonderlich vielfältig in ihrem Ablauf.
Um es einmal ganz klar zu sagen: Ich liebe das Isaan, Nongkhai oder Udonthani wird wohl in den nächsten Jahren mein Hauptaufenthaltsort werden, soweit die Thais das zulassen!
Mein Hang zu dieser Gegend kann aber keine bedingungslose Kritiklosigkeit nach sich ziehen. Je genauer man weiß, auf was man sich einläßt, desto sicherer lassen sich Endtäuschungen vermeiden. DIe meisten meiner vielen Falangfreunde und Thaifreunde im Isaan sehen das ganz genauso!
Wie lange lebst Du denn schon in Thailand, und wo hast Du Dich niedergelassen? Ich weiß leider so wenig über die meisten Members, das macht eine richtige Einschätzung ihrer Beiträge sehr schwierig.
Schöne Grüße aus der Pfalz (immer noch)
Wolfram
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: gruffert † am 16. Juni 2009, 16:25:23
Mai Mii,

Erzaehl uns hier doch nicht dass du nach Thailand gekommen bist um den armen Menschen hier zu helfen. Du bist versehen mit dem Geld deiner Sekte her gekommen, um die Menschen zu deiner speziellen Lesart des Christentums zu bekehren, und ihnen solch bluehenden Unsinn als ewige Wahrheit zu verkaufen, den du uns hier bis zum Erbrechen vorgebetet hast.

Meinetwegen, das gibt dir aber nicht das Recht, jemanden der anderer Meinung ist, und z.B. die Evolutionslehre fuer glaubhafter haelt als die Genesis, so zu beschimpfen wie du es hier tust.

Ansonsten habe ich zu dem was du im letzten Thread von mir behauptest nichts anderes festzustellen, als wie bei allen Heilspredigern die mir in meinem Leben ueber den Weg gelaufen sind. Wenn sie weder mit Argumenten noch mit der Drohung des Hoellenfeuers jemand ueberzeugen koennen, dann werden sie unflaetig.

Guenther
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: Bankal01 am 16. Juni 2009, 16:46:31
@Mai Mii / 515

Wie kommst Du bloss dazu einen solch diffamierenden Beitrag über Günther zu schreiben ??? ??? ???
Seine Beiträge in diesem Forum sind jederzeit sehr ausgewogen und mit einer sauberen Klarsichtbrille verfasst, während deiner wohl nur aus einem persönlichen Groll gegen Günther geschrieben wurde.
Titel: Re: Wie kann man den Menschen aus dem Isaan helfen ?
Beitrag von: astronaut007 am 16. Juni 2009, 16:56:35
@Mai Mii / 515

Wie kommst Du bloss dazu einen solch diffamierenden Beitrag über Günther zu schreiben ??? ??? ???
Seine Beiträge in diesem Forum sind jederzeit sehr ausgewogen und mit einer sauberen Klarsichtbrille verfasst, während deiner wohl nur aus einem persönlichen Groll gegen Günther geschrieben wurde.

Ich glaube kaum, dass Günter eine Brille benötigt, er sieht ohne klarer als alle bebrillten. Den si-dam Malern ist schwer zu helfen, vielleicht sogar gar nicht, solange sie sich eigene Fehler nicht eingestehen können. Leider ist diese Rasse in Deutschland massiv verbreitet, da tut es überaus gut, auch von Ausnahmen wie Günter, peter51 oder profuuu etwa zu lesen, aber das setzt eben etwas nachdenken und Intellekt voraus, der hier manchmal zu spärlich vertreten zu sein scheint.
Titel: KUBO FERDINAND MOESI on Tour im Isaan
Beitrag von: Pachpicha am 16. Juni 2009, 17:11:06
Kubo Ferdinand und Moesi beschliessen eine Tour mit einem Pick Up quer durch den Isaan.

Mitten in der Pampa gibt das Gefaehrt seinen Geist auf. Dazu kommt dass sie in einem Funkloch festsitzen und keinen Handyempfang haben.
Weit und breit nichts zu sehen.

KUBO hat die schnellste Idee, sagt ich bau mir den Kuehler aus, so habe ich immer was zu trinken.

Ferdinand auch nicht auf die Nase gefallen sagt, ich nimm das Reserverad halte es uber dem Kopf, so habe ich immer Schatten.

Moesi ueberlegt und ueberlegt, sagt dann zu seinen Kumpels, geht schon mal vor mit faellt mit sicherheit noch etwas ein.

Kubo und Ferdinand ziehen von dannen.
Nach 2 Stunden durch die Hitze sagt Kubo, Ferdinand lass uns mal auf Moesi warten.

Wiederum nach ca. 30 Minuten kommt Moesi ueber die letzte Duene, links und rechts die 2 Tueren des Pickups unter den Armen.

Kubo schuettelt den Kopf. Moesi was willst du mit den