ThailandTIP Forum

Thailand lokal => Chiang Mai und der Norden => Thema gestartet von: unsichtbar am 25. Juni 2010, 11:18:06

Titel: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: unsichtbar am 25. Juni 2010, 11:18:06

"Marc Faber ist einer der einflussreichsten Investoren der Welt. Von Thailand aus analysiert er Märkte, schreibt Börsenbriefe und verwaltet Kundengelder. Sein Lebensstil ist ebenso ungewöhnlich wie seine Wohnort-Wahl, wie ein Besuch in seinem Haus zeigt.
...
„Den Einheimischen ist das hier alles ein wenig suspekt“, sagt Faber in seinem unverkennbar schweizerisch gefärbten Deutsch, „mein Haus, die Autos, mein ganzer Lebensstil – das ist zu viel für einfache Thais.„ Nicht nur für Thais.
..
Sein konträrer Anlagestil und seine meist pessimistischen Ansichten über die Wirtschaft haben ihm zwar den Titel „Dr. Doom„ eingebracht. Trotzdem sei er Optimist, sagt Faber. Warum? Weil er sich traue, in Thailand Motorrad zu fahren.
...
„Ich werde sicher nicht mehr nach Europa zurückziehen“, prophezeit der Wahl-Thailänder, „ich fahre gerne besuchsweise hin, aber ich möchte nicht in einem Schweizer Altersheim sterben – dann doch lieber in einem thailändischen Massagesalon.“

Lesenswert:
http://www.wiwo.de/finanzen/im-haus-von-marc-faber-zwischen-mao-und-john-stuart-mill-433738/2/ (http://www.wiwo.de/finanzen/im-haus-von-marc-faber-zwischen-mao-und-john-stuart-mill-433738/2/)
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: scorpionadv am 25. Juni 2010, 12:37:44
Vielen Dank fuer die Information. Habe den Artiekl mit Interesse und einem Schmunzeln gelesen. Ich lebe seit 14 Jahren in Chiang Mai in sehr einfachen Verhaeltnissen, kann man nicht mit Herrn Faber vergleichen. Was wir aber Beide gemeinsam haben : auch ich moehcte nicht in einem Altersheim in der Schweiz sterben  ;] Thailand ist ein ideales Land um seinen Lebensabend voll zu geniessen.  ;}
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 26. Juni 2010, 01:30:53
„Ich werde sicher nicht mehr nach Europa zurückziehen“, prophezeit der Wahl-Thailänder, „ich fahre gerne besuchsweise hin, aber ich möchte nicht in einem Schweizer Altersheim sterben – dann doch lieber in einem thailändischen Massagesalon.“

Damit sagt er was viele denken. Er hat den Geist und das Vermoegen das er daraus gemacht hat um seinen Traeume umzusetzen. Bewunderswert solche Leute die frei denken und sich keinen Schranken unterwerfen wollen und muessen. 
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: hellmut am 26. Juni 2010, 04:45:58
M.F. ist sicher jemand der es buchstäblich "geschafft hat".

Doch gehört er bei weitem nicht zu den ...

... einflussreichsten Investoren der Welt. ...

Meine persönliche Meinung zu ihm: Er ist, ebenso wie fasst alle seine Berufskollegen, ein schmieriger Berater, der es versteht, längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten zu verkaufen.

Sein angeblicher Ehrentitel, "Dr. Doom", stammt nicht daher das er (angeblich) einen besonders guten Riecher hat  --C , sondern weil er der Herausgeber seines eher unbedeutenden "Gloom Boom & Doom Reports" ist.  {--

Ich schlage vor den gesamten Thread zu schreddern, ansonsten müsste man für jeden selbsternannten "Börsenexperten", der irgendeinen Bezug zu Thailand hat, einen eigenen Thread eröffnen um die Neutralität zu wahren.
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: emsfeld1 am 26. Juni 2010, 18:15:27
Meine persönliche Meinung zu ihm: Er ist, ebenso wie fasst alle seine Berufskollegen, ein schmieriger Berater, der es versteht, längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten zu verkaufen.

Schmierig finde ich Herrn Faber nicht, sondern ausgesprochen amuesant und unterhaltsam. Auch dass er längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten verkauft sehe ich nicht so. Er ist zumindest einer der sehr, sehr wenigen "Experten" der zB die Themen Immobilienblase in den USA und Geldentwertung seitens der FED lange vor der Krise oeffentlich kritisierten (neben Roubini vielleicht). Das schon seit Anfang 2002-03 als noch Securitisation, CDSs und CDOs absolute Fremdwoerter am Markt bzw in der Oeffentlichkeit waren (zumindest fiel er mir damals zum ersten Mal auf).  

Sein angeblicher Ehrentitel, "Dr. Doom", stammt nicht daher das er (angeblich) einen besonders guten Riecher hat  --C , sondern weil er der Herausgeber seines eher unbedeutenden "Gloom Boom & Doom Reports" ist.  {--


Naja, soooo unbedeutend ist Herr Faber nicht, sondern nahezu woechentlich zu Interviews und Diskussionsrunden eingeladen. Sicherlich bewegen seine Kommentare im Regelfall keine Kurse - persoenlich habe ich aber immer ein offenes Ohr vor ihn. Er ist einfach ein witziger Kerl :D

Um irgendwelche Missverstaendnisse gleich aus dem Weg zu raeumen - nein, ich beziehe den Gloom, Boom & Doom Report nicht und kenne Marc Faber auch nicht persoenlich :D
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: khunuan am 26. Juni 2010, 21:03:22
Ich kenne nur Erwin Faber, und Thaimann auch
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 27. Juni 2010, 01:16:45

Meine persönliche Meinung zu ihm: Er ist, ebenso wie fasst alle seine Berufskollegen, ein schmieriger Berater, der es versteht, längst bekannte Tatsachen, als neueste Nachrichten zu verkaufen.
n angeblicher Ehrentitel, "Dr. Doom", stammt nicht daher das er (angeblich) einen besonders guten Riecher hat  --C , sondern weil er der Herausgeber

Das klingt aber nach sehr viel Neid. Wenn er laengst bekannte Tatsachen als neue News verkauft und damit Geld macht ist er ja noch genialer. So einfach scheint das dann aber doch nicht zu sein. Durch Fehlprognosen haette er seinen Ruf nicht bekommen. Wie auch immer. Es lebt sein Leben wie es ihm gefaellt und beteiligt sich nicht am Spiessertum. Bei Kleingeistern ist er bestimmt nicht so beliebt.  ;)       
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: namtok am 27. Juni 2010, 02:43:27
Tja Jungs, hättet ihr auf meinen Investmenttip vom November 2008 gehört, als ich die 380 Punkte bei der Thaibörse SET als Tiefststand richtig geraten hatte, dann...  ;}


Link  ??? muss ich noch suchen  ;D  {--
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 27. Juni 2010, 03:45:54
namtok

Du entwickelst dich zum Boersenguru fuer Thailand.   ;D Jetzt musst du nur noch Kapital daraus schlagen.    {{  :D
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: namtok am 27. Juni 2010, 14:53:28
Das habe ich für meinen Teil gemacht.   }}

Zur Erweiterung des Geschäftsmodells  {-- suche ich aber als Zusatzverdienstmöglichkeit  noch Leute, die mir Sprüche  :-X wie


http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=746.msg19253#msg19253

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=168.msg16165#msg16165

als Börsenweisheiten  {+ abkaufen   ;}
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 27. Juni 2010, 15:22:18
namtok

Da bist du ja schon weiter als ich gedacht habe.  ??? Das ist Boersenguru verdaechtig.   ;} Die Leute zu finden die dir das abkaufen ist das groesste Problem. Genau da liegt die Staerke der Boersengurus. Dazu benoetigst du schon einen sehr grossen Hang zur Selbstdarstellung und die entsprechenden Erfolge um den Leuten das glaubhaft zu verklickern. Eigene Legendenbildung und deren Vermarktung kann da auch nicht schaden.  Meine Prognosen in Sachen Boersen konnte man leider in die Tonne kloppen.  {{ Aber man kann ja nicht ueberall glaenzen. 
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: namtok am 27. Juni 2010, 18:32:50
Die Leute zu finden die dir das abkaufen ist das groesste Problem.

Da mach ich mir auch gar keine Hoffnungen  {;  war ja schliesslich nicht ernst gemeint  ;) . Die meisten Infos gibts immer noch kostenlos im Netz und das soll auch so bleiben...  }}

Und wenn es mal danebengeht was früher oder später der Fall sein wird,  geht es auch nur ins eigene Geld und muss auch kein öffentlicher  Glaubwürdigkeitsanspruch verteidigt werden.

Zitat
CDSs und CDOs absolute Fremdwoerter am Markt bzw in der Oeffentlichkeit waren

für mich sind das immer noch Fremdwörter, die muss man auch nicht kennen.... {[
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: emsfeld1 am 27. Juni 2010, 18:54:31
Nein, muss man auch nicht kennen. Mir gings lediglich darum, dass Marc Faber - ohne ihn persoenlich zu kennen - fuer mich ein sehr witziger Kerl ist und einer der wenigen der auf drohende Gefahren vorzeitig hingewiesen hatte. Natuerlich haette man das selbst auch alles eroertern koennen, nur haben das wohl die wenigsten gemacht :D, denn die Traenen und Klagen weltweit waren gross als aus Folgeschluessen Realitaeten wurden.
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: Grüner am 27. Juni 2010, 20:37:28
Wieder ein Beispiel, wie FRED als Selbstdarsteller die Themen zerschießt. Ein Beitrag hätte genügt. Alle sagen entweder dasselbe aus oder sind als Themenverfehlung rechts neben der gelben Kappe. Aber er muß eben immer das letzte Wort haben.

Lieber was zum Thema:

Die Hofberichte über angebliche Finanzgenies, die kein Normalbürger kennt und die abgesehen von Zockermentalitäten keiner kennen muß, bewegen sich auf dem Niveau der Prinzessin Diana Berichterstatung in den 1990ern:

Hach, wat kann die in ihrer mit dem Geld anderer Leute eingerichteten Hütte beim 5-Uhr-Tee hübsch parlieren, toll, die Kleine. Und als Studentin hatte sie mal Bilder von Mao und Che Guevara an der Wand (kann keiner beweisen, aber macht sich immer gut).

Tauscht nur die Namen, die Themen und das Geschlecht aus und verlegt die Hofberichterstattung von "Frau im Spiegel" ins Handelsblatt.

Und wer John Stuart Mill ist, weiß vielleicht nicht mal der Berichterstatter. Oder hat er etwa in Volkswirtschaft mal was von Utilitarismus gehört?

Marc Faber kommt für mich dahei wie eine eitle Farang-Made im Speck des herrschenden gelben Systems. Er hat seine Wohlstandsnische gefunden. Er lebt hier gut und läßt schon mal ein paar Brosamen abfallen. Na und? Kann jeder.

Aber kein Wunder, daß FRED bei solchen Geistesverwandten seiner gelben Helden auf den Plan gerufen wird.

Ich finde es zehnmal interessanter, hier etwa die Berichte unserer Mitglieder über ihr eigenes Haus zu lesen, als Unterprommi-Hofberichterstattung.

Ich möchte nicht in einem Schweizer Altersheim sterben

Ich habe schon Landsleute kennen gelernt, die sich, als es aufs Sterben zuging, genau DAS gewünscht hätten statt der in Th. üblichen "Maipenrai" Pflege.

Solange Du fit bist, kein Problem. Aber ab der ersten Minute, wo Du Dir nicht mehr selbst helfen kannst, krepierst Du in Thailand elendig. Pflege und Altersbeistand in Thailand bewegt sich, von Ausnahmen hochgeachteter Familienoberhäupter abgesehen, noch unter dem Niveau des einheimischen Elektrikers. Arbeiterwohlfahrt und Caritas-Pflegestation gibt s hier nicht.

Warum überhaupt noch zum Arzt?
Warum eine Reha nach dem Schlaganfall?
Auch wenn wir das Geld hätten, sind die Wege zu weit.
Organisieren mach Kopfweh.
Ist eh alles Schicksal, nach dem Tod neues Leben.
Maipenrai.

Außerdem arbeiten die Leute hier 10 Stunden am Tag und sind 12 Stunden vom Haus weg. Wer kann sich schon um einen alten Farang kümmern?
O. K., es gibt sicher Ausnahmen.

Tod im Massagesalon: Wunschdenken.
Du wirst im günstigsten Fall die Treppe runterfallen oder über eine der gottverdammten Stolperschwellen und Stufen in den Thai-Häusern.
Dann geht es hoffentlich schnell und Du hast vielleicht noch Glück gehabt.
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 27. Juni 2010, 21:04:39
@ namtok

Ich weiss das deine Antwort nicht ernst gemeint war. Meine Antwort war es auch nicht.  ;) Aber mehr Durchblich in den Sachen hast du. Oder sollte ich sagen ein besseren Richer?   

@ Gruener

Ich verstehe nicht das du hier die Politik reinbringst.  ??? Eine typisch deutsche Erscheinug ist der Neid. Ich finde solche Leute bedeutend interessanter  als die Spiesser die sich hier in Thailand ihr kleines deutsches Reich einrichten wollen und sich ueber die Thais aufgeilen weil die nicht ihre Denkweise an den Tag legen und neidisch auf den Reichtum von anderen sind. Herrn Faber geht halt seinen Weg ohne sich ueber die spiessige Meinung von irgend einem Herrn Meier zu kuemmern.  :D Die Kohle die er hier laesst kommen ja nun den Thasi zu gute daher ist dein Elitegefassel reine Bloedsinn. Sein Haus haben einfache Thais gebaut und die Dienstleistungen erbringen auch einfache Thais und nicht die Elite. Es haelt dich doch keiner ab in einem deutschen Altersheim dein Lebendsabend zu verbringen.

Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: Grüner am 28. Juni 2010, 02:13:24
FRED, warum sollte ich neidisch sein? Mir gehts doch selber gut und ich bin jeden Tag dankbar dafür.

Außerdem geht Grüner halt auch seinen Weg und hat eine Meinung zu einer gewissen Art von Hofberichterstattung, ohne sich dabei um die Meinung von FRED zu scheren.
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: hellmut am 28. Juni 2010, 05:42:04
... @ Gruener
... Eine typisch deutsche Erscheinug ist der Neid. ...

 {--

Gut das wir unseren "typisch deutschen (?) Fred haben:

'

Das klingt aber nach sehr viel Neid. ...

Das ich neidisch auf jemand bin von dem ich nicht mal weiß ob es ihm besser oder schlechter als mir geht, wäre mir neu.

@ fred, ab und an solltest du deine Wohnung im IVten Stock verlassen und einen Besuch in die reale Welt unternehmen. Neid ist ein Zeichen geistiger Unreife und unter Erwachsenen eher selten zu finden. Wenn, dann nur unter solchen die niemals richtig Erwachsen wurden.
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: hmh. am 28. Juni 2010, 05:57:19
Andererseits: Wer von uns will schon wirklich erwachsen werden...?
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: hellmut am 28. Juni 2010, 06:46:43
Also ich will ganz bestimmt nicht wirklich erwachsen werden.
Dann könnte ich mich ja nicht mehr "kindisch" über gewisse Dinge freuen.  {[

Mein Ziel ist eher noch mal 16 zu werden. Dann würde ich nicht mehr 2 - 3 - 100 Mal überlegen von Zuhause abzuhauen. - Ich ginge als blinder Passagier auf ein Handelsschiff. Sobald es auf internationalem Gewässer wäre, und der Hunger mich trieb, käme ich aus meinem Versteck.
Ab dann: Lehrjahre sind keine Herrenjahre aber haben trotzdem ihren Reiz.   ;]
Außer Kartoffelschälen gäbe er auf einem Schiff eine Menge anderer Beschäftigungen die mir gefallen könnten, und damit meine ich nicht Deck schrubben.  {--

Ab und an würde man in Madagaskar, Tahiti oder Agadir anlaufen, und "klein hellmut" nicht in gewisse Etablissements ziehen, sondern in die Dünen wo richtig die MAZ abgeht.  :o

Irgendwann würde mir die Seefahrt wohl zu langweilig, und ich ließe mich auf einem kleinen Eiland südlich der Takatukainsel nieder. - Der Geburtsort des allerersten "hellmut-Centers", wo rund um die Uhr Dinge passieren die selbst den Papst rot anlaufen ließen.  ;]

Aber Neidisch auf irgendjemand? - Nee absolut nicht! - Huckleberry Finn hatte weder schnelles Internet noch eine DVD-Sammlung. - Sonst fällt mir absolut niemand ein auf den es lohnt neidisch zu sein.  ???
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 28. Juni 2010, 13:38:36
@ hellmut

Über Geld, da wird TV-Blödel Karl Dall auf einmal ernst, wolle er nicht reden: „Die gönnen einem das hier nicht. In Deutschland muß man seine Kohle verheimlichen, da gibt´s nur Mißgunst und Neid.“

„Die Deutschen sind neidisch auf jeden, dem es ein bißchen besser geht“, vertraute Horst Tappert alias Derrick einer holländischen Zeitung an.

„In Amerika“, weiß Talkmaster Thomas Gottschalk, „jubelt man, wenn ein Kandidat 500 000 Dollar gewinnt. Gewinnt in Deutschland jemand 10 000 Mark, heißt es: Was, dieses Pickelgesicht?“

„Neid ist eine Eigenschaft, die in Deutschland erfunden wurde“, ist sich TV-Sternchen Desiree Nosbusch sicher.

Während in Amerika eine „naive Freude am Erfolg“ dominiere, sagt Filmregisseur Wolfgang Petersen („Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“), treffe der Erfolgreiche in Deutschland auf „eine gewisse Häme und Mißgunst“.

http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-die-neid-gesellschaft_aid_150382.html



Deutschland: Ein Land von Neid und Missgunst?

http://www.turus.net/wissen/4462-deutschland-ein-land-von-neid-und-missgunst.html
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: Burianer am 28. Juni 2010, 16:06:21
 {/ {/ ja jeder macht halt aus seinem Leben das BESTE< , und wenn er das geschaft hat, dann kann er doch da leben wo es IHM gefaellt.

NEID ist da fehl am Platze, wir haben alle die CHANCE GEHABT, ODER HABEN SIE,  ;}
nur eins sieht man nicht,  8)

wir als Rentner haben keine ( fast keine) Chance mehr.  wir muessen mit dem was wir haben oder vom Staat bekommen zufrieden sein  {[
somme nam na oder selber Schuld. oder nicht genug Vorsorge getroffen, oder ( die Amis)  haben das verbollert.

hart aber nicht ungerecht  :'(
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: namtok am 28. Juni 2010, 18:43:52
Dazu benoetigst du schon einen sehr grossen Hang zur Selbstdarstellung und die entsprechenden Erfolge um den Leuten das glaubhaft zu verklickern. Eigene Legendenbildung und deren Vermarktung kann da auch nicht schaden. 

In Sachen Börsengurus halte ich mich lieber an den alten Kostolany. Er ist zwar nun schon seit 10 Jahren tot, aber seine Sprüche ziehen noch immer. Ausser heisser Luft verpackt in entsprechende Kürzel wurde ja seitdem an den Finanzmärkten nix neues erfunden...

http://zitate.net/andr%C3%A9%20kostolany.html

Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: scorpionadv am 29. Juni 2010, 07:46:42
Fuer das was wir vom Staat "bekommen" haben wir schliesslich ein ganzes Lebens lang geschuftet. :'( Est ist UNSER Geld, das wir im Alter nur langsam zurueck erhalten. Wieso noch Vorsorge treffen ? Man weiss ja nie wann wir von der Lebesnbuehne abtreten muessen. Mein 1. Mann verstarb 2 Monate nach Rentenerhalt, ungerecht.  {[  Freut Euch an jedem neuen Tag und ueberlasst Neid und Missgunst den Anderen. Um gluecklich zu sein braucht man nicht unbedingt viel Geld, vor allem nicht in Thailand  :) 
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: Burianer am 29. Juni 2010, 07:58:29
 ;} mit gluecklich sein, ja aber in Thailand geht nun mal ohne Geld garnichts,  {;

und natuerlich haben wir unsere Rente verdient,  der eine mehr der andere  :'(
 um zu leben, wenigstens einigermassen, braucht man in Thailand Kohle, und die kann man nicht einfach am ATM holen.  {[

vom Luft und Liebe ist noch keiner alt geworden  [-]
wo ist den nun unser alt werden  :-X
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: fred am 29. Juni 2010, 08:54:49
Burianer

Da hast du Recht ohne Geld lauft nirgendwo etwas. Aber in Thailand kann man doch entspannter Leben, da man sich mit seinem Geld mehr Leisten kann  als im teuren Europa auch wenn der Euro gerade sehr weich ist.  :'(  Der Neid veraendert auch nicht die persoehnliche Lage und fuer die ist jeder selbst verantwortlich. Gerade hier in Thailand wo es keine soziale Hangematte  ist der Neid nicht so verbreitet wie in Deutschland. Von vielem was in Deutschland oder anderen westlichen Laendern als selbstverstaendlich angesehen wird koennen die meisten Thais nur Traeumen. Das Leben geht aber auch weiter ohne den ganzen Konsum der als so lebendswichtig und selbstverstaendlich angesehen wird und bedeutend mehr Lachen und feiern tun die Thais trotzdem. :D
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: scorpionadv am 29. Juni 2010, 09:39:37
Natuerlich kann man nicht "ohne" Geld leben, auch in Thailand nicht. Und Fred hat recht, die Thailaender lachen und feiern mehr als wir, sie haben eine andere Lebensqualitaet. Ich hatte geschrieben, man braucht nicht "viel" Geld um gluecklich zu sein und meine das auch so. Reich sein bringt Sorgen und Probleme, daher bin ich persoenlich auch nicht neidisch, ich kann mich noch an einfachen taeglichen Dingen freuen. :) Auch der Schweizer Franken ist "weich", nicht nur der Euro  :'( und trotzdem haben wir noch viel mehr davon als in Europa.  ;}
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: damkaodaeng am 30. Juni 2010, 23:31:59
Mao? Mill? Ziemlich dick aufgetragen. Im Gegensatz zu den beiden ist der Name Faber wohl kaum jemand geläufig der nicht zum engeren Kreis der Anleger und Spekulanten gehört.

Es ist ja nichts dagegen einzuwenden dass Leute ihr Geld, und auch ziemlich viel Geld, damit verdienen dass sie anderen Leuten dabei helfen ihr Geld anzulegen und mitunter auch loszuwerden. Aber interessant muss man diese Leute doch deswegen nicht finden, selbst wenn sie mit Unmengen von Geld extravagante Häuser in Thailand bauen.
Titel: Re: Im Haus von Marc Faber: Zwischen Mao und John Stuart Mill
Beitrag von: namtok am 01. Oktober 2012, 22:08:51
"Stürmer" - Interview mit dem Börsenguru.


Die "Einmischungen" in die inneren Angelegenheiten, wie etwa Kritik an der Subvention des Reispreises passen wohl ins Kalkül der Interviewer, ansonsten würde das nicht online gehen...  {--


http://www.nationmultimedia.com/business/Financial-guru-Faber-knocks-Thai-cronyism-pledging-30191411.html