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Thailand-Foren der TIP Zeitung => Sammelsurium => Thema gestartet von: Expat Charly am 02. Oktober 2016, 00:06:22

Titel: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Expat Charly am 02. Oktober 2016, 00:06:22
--- "Niedergang des Journalismus" ---
Der Qualitätsjournalismus verliert zunehmend an Terrain

www.3sat.de/page/?source=/scobel/188905/index.html
www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61863 (58:39)

--- "Das manipulierte Bild" ---
Gefälschte Bilder und Videos sind kaum zu erkennen

www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/188892/index.html
www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61712 (43:27)

--- KenFM-Positionen #7: ---
"Journalismus oder Propaganda - Wenn Recherche zum Risiko wird"

     www.youtube.com/watch?v=9_-R1MwF2HI (2:53:42)

"Es begann mit einer Lüge - Doku über NATO-Einsatz in Jugoslawien"

     www.youtube.com/watch?v=MYcRjHX50og (43:02)

--- "Der Irak-Krieg - Es begann mit einer Lüge" ---

    www.youtube.com/watch?v=gnYGxGcdifA (42:20)

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 17. November 2016, 18:08:04
Interessanter Beitrag von Jo Conrad zu einem TAZ-Artikel über Bewusst.tv

http://bewusst.tv/taz-ueber-bewusst-tv/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Suksabai am 19. November 2016, 09:25:36

"Richtige" Meinung
Schweden baut sich neuen staatlichen Medienkonzern

Zitat
Wie in fast allen europäischen Ländern steuert auch die Medienlandschaft in Schweden einer unsicheren Zukunft entgegen.
Printredaktionen schrumpfen, Leser und Einnahmen werden weniger.
Die rot- grüne Regierung will nun mit einer umstrittenen Aktion gegensteuern.
Um den "Qualitätsjournalismus im Land" sicherzustellen, will man ein neues - mit öffentlichen Geldern finanziertes - digitales Medienunternehmen gründen.
Dafür werden 500 Journalisten angestellt.
Weiters sollen die bestehenden 140 Printmedien künftig nur noch dann staatliche Subventionen erhalten,
wenn sie eine "Demokratieklausel" unterschreiben.
Medien sehen darin einen massiven Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit.

....Das neue Unternehmen soll auch auf eine "gute digitale Debatte hinwirken und fehlerhafte Informationen, die im Umlauf sind, korrigieren".
Dazu soll es eine eigene Webseite geben und sämtliche schwedischen Medien sollen die Inhalte frei übernehmen.
Der Verdacht liegt nahe, dass nur noch politisch korrekte und regierungsunkritische Meldungen weitergegeben werden sollen... . .

...Die strengeren Bedingungen beinhalten auch, dass nun mindestens 60 Prozent des Outputs redaktioneller Inhalt sein muss.
Mindestens 20 Prozent müssen selbst produziert werden... . .

Der ganze Artikel hier in der Krone (http://www.krone.at/medien/schweden-baut-sich-neuen-staatlichen-medienkonzern-richtige-meinung-story-539843)

lg
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 23. November 2016, 21:28:28
Volksheuchlertag

https://www.youtube.com/watch?v=ppQ0TK1h3MM

Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am Sonntag Reminiscere (fünfter Sonntag vor Ostern) zu begehen.

Der Volkstrauertag wurde erstmals am 1. März 1925 begangen, der erste Reichspräsident Friedrich Ebert war am Vortag verstorben. Überall fanden Gedenkfeiern für die deutschen Gefallenen des Ersten Weltkriegs statt. Die Cellesche Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom 27. Februar 1926:

 „Volkstrauertag! Der erste deutsche Volkstrauertag soll in erster Linie dem Ehrengedenken unserer im Weltkriege gefallenen Väter, Brüder und Söhne gewidmet sein. Es ist nur zu wünschen, daß sich diese ernste Feier recht tief und fest und feierlich, auch ohne viele Reden und Gesänge, aus dem ureigenen deutschen und menschlichen Empfinden heraus geltend macht in den Herzen des ganzen Volkes.“

– Cellesche Zeitung: Den Gefallenen.

Fernseher ausschalten, Abos abbestellen!"" rät der Lung Tom
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Expat Charly am 25. November 2016, 00:48:42
3sat-Kulturzeit: Wenn Satire den Journalismus ersetzt

     www.youtube.com/watch?v=onIBrPEKTVY (12:38)


Warum darf die Wahrheit im deutschen Fernsehen nur als Satire verpackt werden?

     www.youtube.com/watch?v=tmtEK8M-YBI (13:19)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Expat Charly am 01. Dezember 2016, 18:13:13
--- Maischberger, 30.11.2016: Kann man Journalisten noch trauen ---

     www.youtube.com/watch?v=FrNWsG99t1Y (55:13)

Leider ist die im Maischberger-Beitrag erwähnte TV-Doku "Die vierte Gewalt", die am 26.8.2016 gezeigt wurde, bei Youtube nicht abrufbar. Nachstehend eine Inhaltsangabe jener Doku:

--- http://programm.ard.de/?sendung=2872418357527650 ---


--- Vertrauen verspielt? - Wie Medien um Glaubwürdigkeit kämpfen ---

     www.youtube.com/watch?v=Zfc4cvMGqps (44:30)

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 01. Dezember 2016, 19:40:39
„Orientierungshilfe für die Praxis“
Österreich: Presserat gibt Tips für Flüchtlings-Berichterstattung


WIEN. Der österreichische Presserat hat eine „Checkliste“ zusammengestellt, die Journalisten als Anleitung bei der Berichterstattung über Asylsuchende dienen soll. Da das Thema in der Bevölkerung und in den Medien „emotional und kontrovers“ diskutiert werde, möchte man „Orientierungshilfe für die Praxis bieten“, erklärte der Rat.

Hier gehts weiter:
https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2016/oesterreich-presserat-gibt-tips-fuer-fluechtlings-berichterstattung/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 02. Februar 2017, 18:17:49
Medien immer dreister: Tageszeitung TAZ veröffentlicht Anleitung zum Asylbetrug

Sie sind Türke und wollen unbedingt nach Alemanya und wissen nicht wie? Die linkspolitische Tageszeitung »taz« steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und schreckt hierbei scheinbar auch nicht davor zurück, spezielle Tipps zum offenen Rechtsbruch anzupreisen.

von Christian Jung

Die linkspolitische Tageszeitung »taz«, trotz stetig sinkender Auflage immer noch im Mainstreamgeschäft, gehört unter den Möchtegernintellektuellen nach wie vor zur ersten Lektüre-Wahl. Ob menschenverachtende Kolumnen des – mittlerweile zur Welt migrierten- Deniz Yücel, der seiner Landsmännin Melly Kiyak – Kiyak nannte Thilo Sarrazin eine »lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur« – in der taz beipflichtete und hoffte, dass Sarrazins nächster Schlaganfall »sein Werk gründlicher verrichten möge«, oder die taz-Personalpolitik offen männerdiskrimminierend ist – all das wird von der linken Leserschar geschluckt und beklatscht.
Buchtipp zum Thema: Der Links-Staat von Christian Jung & Torsten Groß

Auch dem halbwegs aktuellen Artikel »Welcome to Almanya« – nach taz-Art ebenfalls in türkischer Sprache veröffentlicht, dürfte breit gebilligt werden. Dieser wendet sich an all jene, die noch in der Türkei leben, aber unbedingt nach Deutschland migrieren möchten. Das engagierte »taz-Gazete-Team« zeigt fünf Möglichkeiten auf, wie dies bewerkstelligt werden kann. Vier davon seien legal.

Den ganzen Artikel gibt es hier:
http://www.anonymousnews.ru/2017/01/30/medien-immer-dreister-tageszeitung-taz-veroeffentlicht-anleitung-zum-asylbetrug/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Suksabai am 09. Februar 2017, 21:27:13

Der Haltungsjournalist, das edle Wesen

Zitat
Der Haltungsjournalist ist ein edles und sensibles Wesen.
Mit all seiner naturgegebenen moralischen Überlegenheit und seinen in den Reporterschmieden dieses Landes geschärften Sinnen
pirscht er sich durch diesen Dschungel namens Gesellschaft, schlägt kleine Schneisen der Aufklärung ins Dickicht der Kleingeisterei,
während er aufmerksam lauscht, stets in Habachtstellung.

Das tut er – natürlich – nicht ohne Grund.
Er weiß um seine unersetzbare Rolle.
Er ist Kundschafter, er eilt voraus, trägt Sorge, dass hinter dem nächsten Strauch und unter dem nächsten Stein
nicht schon das Ende einer offenen, toleranten, bunten, friedlichen und stets glücklichen Utopie lauert.
Eine Utopie, die er dank der ausführlichen Lektüre entsprechender Publikationen und in endlosen Gesprächen
über die Überwindung aller Ungerechtigkeiten dieser Welt dank Gender Mainstreaming und andere
Substitutions-Religionen wie Veganismus erschaffen hat.

Weiterlesen hier (http://www.achgut.com/artikel/der_haltungsjournalist_das_edle_wesen)

lg
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gerdnagel am 13. Februar 2017, 09:21:25
Uberfordert  uns die Nachrichtenwelt ?

Jedenfalls  scheint es sicher, bei der Flut von all den auf uns einstuerzenden Nachrichten, das richtige  zu erkennen.
Nachrichtenmuede   :-)

Zitat
   Information Overload" ist einer davon, erfunden hat ihn vermutlich Alvin Toffler in den Sechzigerjahren. Aber "Information Overload" bedeutet eigentlich nur, dass man ob der enormen Flut möglicher Inhalte einfach nicht mehr mitkommt.

Ein präziserer Begriff ist "News Fatigue", also Nachrichtenmüdigkeit. Er taucht in einer kleinen qualitativen Studie der Nachrichtenagentur AP aus dem Jahr 2008 auf. Die Autoren befürchteten schon damals, dass die Masse digital verfügbarer Nachrichtenhäppchen mit mangelndem Kontext die Konsumenten überfordern könnte.
   

  http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nachrichtenkonsum-leiden-sie-schon-an-trump-erschoepfung-a-1134059.html    (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/nachrichtenkonsum-leiden-sie-schon-an-trump-erschoepfung-a-1134059.html)  dann ab ins La la land  ;]

   https://twitter.com/sharonstone/status/826990890736443392/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw   (https://twitter.com/sharonstone/status/826990890736443392/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 01. März 2017, 19:08:04
Polterabend
Posted on 1. März 2017 by eulenfurz

Man stelle sich vor, irgendein in der Türkei lebender deutschstämmiger Hans Wurst würde unter der Tarnbezeichnung „Journalist“ nicht nur Propaganda für die dubiose Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) betreiben, sondern in türkischen Zeitungen gegen seine Gastgeber hetzen:

    "Der baldige Abgang der Türken aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. … Nun, da das Ende der Türkei ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald zwischen Europa und Asien entstehen wird: Zwischen Bulgarien und Iran aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln? Egal. Etwas Besseres als die Türkei findet sich allemal."

Daß dieser Volksverhetzer seine Völkermordphantasien in türkischen Zeitungen ungeschoren schreiben dürfte, ist eigentlich unvorstellbar. Naheliegender und in eines Landestyrannen Sinne wäre Hetze im Stürmer-Stil gegen Oppositionelle:

   " So etwa die oberkruden Ansichten der leider zu erfolgreichen politischen Aktivistin Meltem Oral, die man … eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf … und der man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge ihr Werk gründlicher verrichten."

Wenn diesem offenbar geistesgestörten Hans Wurst schon nicht in der Türkei wegen des ersten Zitats von einem aufgebrachten Volksmob der Garaus gemacht würde, oder wegen des zweiten Zitats von militanten Oppositionellen, so täten spätestens im freiesten Rechtsstaat aller Zeiten und Welten, der BRD, die Handschellen klicken. Anklagepunkte: Volksverhetzung, Werbung für terroristische Vereinigungen, usw. usf.

Nun ist der Fall aber umgekehrt, der dummdreiste Typ heißt Deniz Yücel, er hetzt gegen Deutschland und den kritischen Bestsellerautor Thilo Sarrazin, macht Werbung für die kurdische Terrororganisation PKK und sitzt nun in einem türkischen Gefängnis. Und obwohl der Typ in Mordphantasien gegen Völker und Menschen schwelgte, entblöden sich deutsche Hetzmedien, Lügenpolitiker und ihr debiles Gefolge nicht, diesem notorischen Wiederholungstäter ihre Solidarität zu bekunden und den türkischen Staatschef zu beleidigen.

Das sagt viel darüber aus, in welchen Sphären sich die Herrscher- und Medienkaste der Bundesrepublik bzw. der Schrumpel-EU mitsamt den ihr treu ergebenen Untertanen bewegt. Im geopolitischen Polterabend hat die größenwahnsinnige linksdeutsche Schickeria nach Rußland (Putin), Osteuropa (Orban usw.), Britannien (Brexit), den USA (Trump) nun auch die Türkei und deren Sultan zum Feind erkoren. Frankreich und Holland könnten alsbald folgen.

Am deutschen Gutmenschenwesen soll die Welt genesen – diese will sich aber von dem moralisierenden Herrenmenschendünkel nicht unter Druck setzen lassen. Tritt der Paradigmenwechsel in der BRD nicht bald ein, wird das für die Bundesrepublik katastrophale Folgen haben.

Quelle:
https://eulenfurz.wordpress.com/2017/03/01/polterabend/

.
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 02. März 2017, 21:52:38
....hier noch eine "Aufklärung" zum gestrigen Artikel:

Inhaftierter „Welt“-Journalist Yücel: Freude über „Deutschensterben“ und Sarrazin „nächsten Schlaganfall“ gewünscht
Von Sonja Ozimek und Steffen Munter1. March 2017 Aktualisiert: 2. März 2017 8:55

Politiker aus dem In- und Ausland sind über die Verhaftung des "Welt"-Journalisten Yücel empört. Die EU-Kommission fordert Ankara zur Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien auf. Aber wer ist Deniz Yücel eigentlich?

Das erfährt man hier:
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/inhaftierter-welt-journalist-yuecel-freude-ueber-deutschensterben-und-sarrazin-naechsten-schlaganfall-gewuenscht-a2060022.html

Den können se mal schön behalten!
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 15. April 2017, 23:01:38
(http://up.picr.de/28912076ab.jpg)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: nompang am 23. April 2017, 14:37:32
Aus dem Artikel:

Zehn Grundsätze guten Journalismus

In seiner Ansprache am traditionellen Bankett formulierte Chefredaktor Eric Gujer zehn Grundsätze, was guter Journalismus für die NZZ bedeutet, wenn gerade auch bei ihr Online zu einem zentralen Pfeiler der Strategie geworden ist.

Dazu gehört, Informationen durch Menschen und nicht durch Algorithmen bewerten zu lassen und sich zur Absicherung gegen «Fake News» genügend Zeit zu lassen. Die NZZ setzt dabei laut Gujer bewusst nicht auf Reichweite, sondern auf registrierte, zahlende Leser; sie ist kein Massenprodukt.

Differenzierung ist anstrengend, aber notwendig und bedingt Sachkenntnis und damit eine entsprechend ausgestattete Redaktion.

Im Selbstverständnis der NZZ bedingen Fakten und Meinung einander. Das höchste Gut ist in Print wie Online die Glaubwürdigkeit, der Leser muss dem Medium vertrauen können. Dabei bestimmt sich der Relevanzbegriff der NZZ nicht quantitativ, wie etwa bei einer Suchmaschine wie Google, sondern qualitativ.

Und schliesslich gehört zu den publizistischen Grundsätzen der NZZ ungebrochen auch so Bewährtes wie der Mut zur Mässigung, Verzicht auf Rücksichtsloses und Ordinäres und das Wissen, dass es nicht die alleinseligmachende Wahrheit gibt.

Aber die aufrichtige Mühe, hinter die Wahrheit zu kommen, soll den Wert von Qualitätsjournalismus ausmachen.


https://www.nzz.ch/wirtschaft/generalversammlung-der-nzz-mediengruppe-von-nichts-kommt-nichts-ld.1288282    (https://www.nzz.ch/wirtschaft/generalversammlung-der-nzz-mediengruppe-von-nichts-kommt-nichts-ld.1288282)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 18. Juli 2017, 18:40:19

Weilers Wahrheit: Von schlimmen „Rechten“ und eher harmlosen „Linken“
Veröffentlicht am 18. Juli 2017 von conservo

Von Michael Weilers

1000 Migranten in Köln oder jetzt in Schorndorf, es kommt zu tausenden Grabschereien und Vergewaltigungen und die Presse spricht von Schutzsuchenden.

1500 extremistische Linke in Hamburg hinterlassen 500 verletzte Polizisten, ganze Stadtviertel sehen aus wie Beirut im Bürgerkrieg und die Presse spricht von Autonomen oder Aktivisten.

Wenn aber 6000 Rechte ein Rechtsrock-Festival besuchen und es zu vergleichsweise nahezu lächerlichen 32 Straftaten kommt, spricht die Presse von „Brauner Brut“ die eine ganze Kleinstadt überrennen (Bild).

Noch lächerlicher wird es, wenn man sich die ganz dolle gemeingefährlichen und menschenverachtenden Straftaten der Rechten einmal ansieht.

Hierbei handelt es sich lt. „Bild“ unter anderem um das Verwenden von Aufnähern (Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen), Beleidigung, Sachbeschädigung oder Drogenmissbrauch.

Diese hasserfüllte und ideologisch eingefärbte Berichterstattung geht wirklich auf keine Kuhhaut mehr.

Solch eine, beinahe schon krankhafte, Realitätsverzerrung und Verlogenheit stellt selbst Orwells „1984“ locker in den Schatten.

Quelle:
https://conservo.wordpress.com/2017/07/18/weilers-wahrheit-von-schlimmen-rechten-und-eher-harmlosen-linken/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: thai.fun am 18. Juli 2017, 19:37:25
So in DACH-Medien an/erkenne ich nur das "ZAPP - Das Medienmagazin | NDR.de - Fernsehen - Sendungen A-Z ... www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/index.html " als guten Journalismus.

Obwohl auch das, und dass ist des Menschen Los, wiederum nur schelte von einer Seite aus an die Medien und Journalisten ist. Dabei gibt es immer mehrere Seiten bei allem, und dann noch die die hinter diese Seiten schauen können ...  ]-[
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: nompang am 22. Juli 2017, 15:27:12
Deutsche Presse versagte:

 https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/studie-zur-fluechtlingskrise-deutsche-presse-versagte-ld.1307283     (https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/studie-zur-fluechtlingskrise-deutsche-presse-versagte-ld.1307283)

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Kern am 23. Juli 2017, 01:32:16
Daraus ...
Zitat
Eine bittere Bilanz zur Berichterstattung über die Flüchtlingskrise vor zwei Jahren zieht der Publizistikprofessor Michael Haller in einer Studie, die seit Freitag öffentlich zugänglich ist.

Er analysierte 35 000 Artikel, die in deutschen Presseerzeugnissen erschienen, und bekräftigt auf wissenschaftlicher Basis das, was auf dieser Seite bereits 2015 kritisch vermerkt wurde: die Journalisten verloren die kritische Distanz, wurden zu Stimmungsmachern und vernachlässigten damit eine ihrer fundamentalen Aufgaben, nämlich Ereignisse möglichst genau und unvoreingenommen darzulegen.
Die Presse habe, so Haller, grossenteils die Perspektive der politischen Elite übernommen und bis zum Spätherbst 2015 die «Sorgen, Ängste und auch Widerstände eines wachsenden Teils der Bevölkerung» kaum aufgegriffen. Wenn die Kommentatoren es doch taten, dann «in belehrendem oder auch verächtlichem Ton».
Wer Skepsis anmeldete, sei der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt worden. Durch die Ausgrenzung der Andersdenkenden hätten die Journalisten zur sozialen Polarisierung beigetragen. Deswegen sei das Misstrauen gegenüber Medien gewachsen. Ob der Schaden behebbar sei, sei offen.


Aus >> http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Studie-ueber-Willkommenskultur-in-den-Medien,haller112.html <<
Zitat
*Die von der Otto-Brenner-Stiftung geförderte Studie beschränkt sich auf Nachrichtenformate.
Kommentare, Reportagen und weitere Darstellungsformen wurden nicht berücksichtigt. Als Datenbasis dieser Studie diente eine Vorlaufstudie aus den Jahren 2009-2016. Für den Themenbereich "Willkommenskultur" wurden alle Tageszeitungen, die per e-paper zugänglich sind, analysiert. Zudem wurden für den Zeitraum Februar 2015 bis Februar 2016 tagesschau.de, spiegel.de, welt.de, focus.de analysiert.

---

Hinzuzufügen ist, dass diesbezüglich bis heute keine wesentliche Besserung hin zum kritischen Journalismus zu sehen ist.
In die gleiche Kerbe hauen auch die deutschen Rundfunk- und Fernsehsender, wodurch auch diese Medien kräftig zur Spaltung der deutschen Bevölkerung beitragen.
Eine Spaltung nicht in Ost und West oder ähnliches, sondern mehr in besorgte Realisten und verträumte Optimisten (wobei beide Seiten auch ihre Extremisten haben).
Titel: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 23. Juli 2017, 19:45:40
Daraus ...
Eine bittere Bilanz zur Berichterstattung über die Flüchtlingskrise vor zwei Jahren zieht der Publizistikprofessor Michael Haller in einer Studie, die seit Freitag öffentlich zugänglich ist.
Beim niederen Volk wird das zustimmend zur Kenntnis genommen (Motto: "haben wir doch schon immer gesagt"). Die dafür Verantwortlichen bei Presse und Politik machen unbeirrt weiter - wie abgesprochen!
Freunde: kündigt Eure Zeitungsabos und kauft auch keine mehr am Kiosk. Es geht einfach nur über den Geldbeutel! >:

---

Änderung:
Kommentar von Zitat getrennt
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 26. Juli 2017, 22:41:38

Die nächsten Enthüllungen des „Spiegel“
25. Juli 2017
by Julius Rabenstein

Nach dem Schockartikel über den Kartellskandal in der deutschen Autobranche, folgt nun Schlag auf Schlag. Der „Spiegel“ ist angriffslustig wie früher.

Es lebe der Investigativjournalismus!

Hier der Artikel:
https://heerlagerderheiligen.wordpress.com/2017/07/25/die-naechsten-enthuellungen-des-spiegel/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: nompang am 27. Juli 2017, 11:34:42
Derselbe, der die Bestsellerliste manipuliert und damit die Bezeichnung Lügenpresse bestätigt.

https://www.nzz.ch/feuilleton/bestsellerlisten-der-spiegel-tilgt-fakten-und-bringt-ein-buch-zum-verschwinden-ld.1307724    (https://www.nzz.ch/feuilleton/bestsellerlisten-der-spiegel-tilgt-fakten-und-bringt-ein-buch-zum-verschwinden-ld.1307724)

Wird wohl in den deutschen MM unterschlagen.  ;]
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: micha3012 am 27. Juli 2017, 16:13:40
                             :oWeltgeschichte - Wie Thailand mit Flüchtlingen aus Europa kämpft :o

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/weltgeschichte-wie-thailand-mit-fl%C3%BCchtlingen-aus-europa-k%C3%A4mpft/ar-AAoSeM4?li=BBqg6Q9

Ein wunderbarer Beweis für die Qualität der deutschen Presse.Hier das Handelsblatt.
                              {:}Ich Denke mal Sommerloch {:}
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: tom_bkk am 27. Juli 2017, 16:33:29
@Micha

Der Artikel ist echt witzig

Zitat
Die Integration vieler dieser Flüchtlinge ist gescheitert: Manche lungern schon nachmittags in Grüppchen an den Bars herum, sie stieren jungen einheimischen Mädchen nach und haben kein Interesse daran die Landessprache zu lernen. Falls es etwas wie eine thailändische Leitkultur gibt, wird sie entschieden abgelehnt. In Deutschland würde man wohl von einer Parallelgesellschaft sprechen.

Parallelgesellschaft  {+  :]
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Suksabai am 27. Juli 2017, 16:53:02


@micha

ich finde den Artikel auch amüsant  :D

Titel: Ohne Worte ,,,,
Beitrag von: Non2011 am 27. Juli 2017, 17:32:35
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/weltgeschichte-wie-thailand-mit-fl%c3%bcchtlingen-aus-europa-k%c3%a4mpft/ar-AAoSeM4?li=BBqg6Q9
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Benno am 27. Juli 2017, 17:53:55

Der Artikel fuellt weder das "Sommerloch", noch ist er  witzig oder auch nur amüsant.

Diese Beobachtungen im genannten Artikel sind lediglich die reale Wahrheit !

Die allerdings auf den Grossteil der Tippianer hier nicht zutrifft.

Besonders in Bangkok und Pattaya sind diese gescheiterten illegalen "Fluechtlinge" aus westlichen Laendern besonders gut zu beobachten.

Zitate aus dem bereits in #21 vorher verlinkten Handelsblatt:

Es gibt auch Menschen, die aus dem Westen fliehen. Ein beliebtes Ziel ist Thailand. Die Integration ist gescheitert. In Deutschland würde man wohl von einer Parallelgesellschaft sprechen. Eine Weltgeschichte.

Thailands Behörden sind immer für Überraschungen gut. Diesen Monat haben Polizisten stichprobenhaft kontrolliert, ob Ausländer bei der Einreise 20.000 Baht (rund 500 Euro) vorweisen können. Falls es diese Vorschrift jemals tatsächlich gab, wurde sie seit Jahrzehnten nicht mehr angewandt. Einige Ankömmlinge mussten erst mal in den Flughafenknast.

Es ist nicht der erste Versuch Thailands, seine Grenzen genauer zu kontrollieren. In der Regel sind die Anstrengungen aber erfolglos. Im Urlaubsparadies tummeln sich deswegen zahlreiche Flüchtlinge aus dem Westen.

Sie fliehen vor dem Finanzamt, ihren Ehefrauen oder der Langeweile. Längst nicht alle leben legal hier oder haben ein Auskommen. Ich habe mal einen arbeitslosen Deutschen getroffen, der seit neun Jahren in Thailand wohnt und praktisch keine Papiere mehr hat. Er verlässt das Land einfach nicht mehr.

Die Integration vieler dieser Flüchtlinge ist gescheitert:

Manche lungern schon nachmittags in Grüppchen an den Bars herum, sie stieren jungen einheimischen Mädchen nach und haben kein Interesse daran die Landessprache zu lernen.

Falls es etwas wie eine thailändische Leitkultur gibt, wird sie entschieden abgelehnt. In Deutschland würde man wohl von einer Parallelgesellschaft sprechen.

In den sozialen Netzwerken wächst zudem die Wut über immer häufiger auftauchende “Backpackers”:

Sie betteln auf der Straße, um ihre meist kurzfristigen Aufenthalte in Thailand finanzieren können. Ein Deutscher hat schon fast legendären Status erreicht: Er leidet an Elephantitis, aufgrund seines stark geschwollenen Beins wird ihm viel Geld zugesteckt. Die Einnahmen verprasst er anschließend in Nachtclubs.

Im Thema weiter bei (http://www.20min.ch/2010/img/navigation/20min_logo.png) .ch

«Begpacker» machen sich in Asien breit - 12. April 2017

Sie können sich einen Flug nach Asien leisten, schnorren sich dort aber durch. Bei den Einheimischen sorgen bettelnde Backpacker aus dem Westen für Unmut.

(http://www.20min.ch/diashow/205295/584E9D5D3B23C3228AB2193DC655850D.jpg)
So sehen Begpacker aus: Auf den Strassen Bangkoks verkaufen Touristen Postkarten, um sich ihre weitere Weltreise zu finanzieren.

(http://www.20min.ch/diashow/205295/D7B0171D863E39F628ED91D7E73B230F.jpg)
Spende gegen Gitarrengeschrammel? In Bangkok sind Begpacker schon länger bekannt und werden nur Farang Beggars, weisse Bettler, genannt.

(http://www.20min.ch/diashow/205295/E0FBF3CACD9C12408054BCB3380B8227.jpg)
Der junge Mann im Hintergrund bittet ebenfalls um eine milde Gabe.

(http://www.20min.ch/diashow/205295/1408A5BBEC571F19751D1F83F0259A4B.jpg)
«Ich reise ohne Geld durch Asien. Bitte unterstützen Sie meinen Trip», steht auf diesem Begpacker-Schild.

(http://www.20min.ch/diashow/205295/AE840156521F5B8FCE01BD214BCE25E0.jpg)
Auch dieses Paar bittet darum: «Unterstützen Sie unsere Weltreise!»

Maisarah Abu Samah, eine junge Frau aus Singapur, brachte Fotos des neuartigen Phänomens auf Twitter in Umlauf und brachte ihre Empörung zum Ausdruck.

«Wir finden es enorm verstörend, wenn uns fremde Menschen um Geld für ihre Reisen bitten. Auf der Strasse Dinge zu verkaufen oder zu betteln wird nicht respektiert», schreibt sie auf France24.com. Wer sich trotzdem dazu gezwungen sehe, zu betteln, tue dies, um nicht hungern zu müssen oder um das Schulgeld seiner Kinder bezahlen zu können. «Nicht für etwas, das als Luxus angesehen wird.»

«Wären sie nicht weiss, würden sie härter angefasst»

Auch in Vietnam, Malaysia, Hongkong und Thailand sind Backpacker, die ihr Budget mit Spenden aufbessern wollen, bereits bekannt. Besonders in den Strassen Bangkoks versuchen die klammen Touristen aus dem Westen ihr Glück. Was bei der lokalen Bevölkerung Fragen aufwirft: Wie kann man sich teure Instrumente oder gar Verstärker leisten und andere Leute anpumpen?

Touristen hätten das Gefühl, sich in Asien danebenbenehmen zu können, meint eine weitere Augenzeugin auf France24.com.

Quelle: HIER (http://www.20min.ch/leben/reisen/story/-Begpacker--machen-sich-in-Asien-breit-26029757)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Suksabai am 27. Juli 2017, 18:15:11

@Benno

Während der erstgenannte Artikel (Handelsblatt) durchaus satirische Züge aufweist - manche Sätze
erinnern mich frappant an die Steintischler in Naklua -

ist der zweite m.E. in erster Linie auf die Gedankenlosigkeit der heutigen Jugend zurückzuführen.
Sie machen sich keinerlei Gedanken über Sitten und Gebräuche des Gastlandes, alles was zählt,
sind Erlebnisse in ihrer Spass-Welt.

Naja, der Herr P. wird es schon richten, wenn es ihm zu bunt wird. . .

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 05. August 2017, 19:01:48

Heute am Beispiel der ZDF-Sendung Gerichtsvollzieher zwischen Gesetz und Mitgefühl
aufgedrösselt von Akif P. in seinem Artikel:

WAS ZU HOLEN

von Akif Pirinçci


Wissen Sie mit dem Begriff „Retro“ etwas anzufangen? Wikipedia erklärt es: „Der Ausdruck Retro (lat. retro rückwärts) kennzeichnet in vielen Bereichen sich an ältere Traditionen oder Merkmale anknüpfende Erscheinungen.“ Retro geht in diesen Zeiten der anhaltenden Veränderungen schnell und muß gar nicht Jahrzehnte zurückliegen. Heute kommen uns Dinge schon Retro vor, die erst vor wenigen Jahren in aller Munde waren. Beispiel: Erinnern Sie sich noch an solche Sendungen wie „Raus aus den Schulden“ mit Peter Zwegat oder „Raus aus dem Messie-Chaos“ oder an Dokumentationen über irgendwelche asoziale Familien? Gegenwärtig scheint diese Fernseh-Welt der verzweifelten Deutschen wie untergegangen, fossil, ja, so paradox es klingt wie in der „guten alten Zeit“ beheimatet. Blick zurück in Wehmut, auch wenn es in diesen Mini-Dramen um arme Teufel in der Klemme ging.

Und da Retro so in ist, zieht das ZDF am 11. 7. in der Doku-Reihe „37 Grad“ mit „Gerichtsvollzieher zwischen Gesetz und Mitgefühl“ nach und entführt uns in die gute alte Zeit, als sich die Deutschen noch vor dem Gerichtsvollzieher fürchteten und nicht davor, von Barbaren vergewaltigt, gemessert, mit dem Lastwagen überfahren, in die Luft gesprengt oder einfach umgevolkt zu werden und wegen Volksverhetzung im Knast zu landen, weil man auf Facebook einen barbarenfeindlichen Kommentar geliked hat. Solcherlei soziologische Horrorfilme, die zur Nervenberuhigung dienen, weil man ja selbst schön im Warmen sitzt und das Elend der anderen aus der Distanz genießen kann, lassen die Öffentlich-Rechtlichen gern von Frauen fertigen. Vielleicht weil sie glauben, daß die eh doof sind und die Zusammenhänge nicht erkennen und mittels ihnen eigener Hyper-Konformität exakt wissen, was von ihnen erwartet wird. Die Rechnung geht auf! Hier ist es eine gewisse Daniela Hoyer, eine Rassistin reinsten Wassers im umgekehrten Sinne.

SCHULDBELADEN SIND NUR DEUTSCHE

Was in der Doku als Erstes auffällt und beim Zuschauer schlußendlich hängenbleibt: Ausschließlich Bio-Deutsche, also halb-degenerierte Weiße, die des Deutschen mächtig sind und sich dem gesetzlichen Vollzug einer staatlichen Autorität beugen, kommen in solch eine beschissene Situation. Sämtliche Pfändungskandidaten und Mietsäumige sind Einheimische. An keiner Stelle der Sendung sieht man einen Fremden welcher Klassifizierung auch immer, gar eine Kopftuch- oder Schleiertante. Offenkundig muß der/die Gerichtsvollzieher/in nur bei „Ariern“ vorbeischauen, die derartige Versager sind, daß sich die Exekutive der Gesetzgebung zum Eingreifen genötigt sieht. Das ist ziemlich seltsam, wenn man bedenkt, daß inzwischen mehr als ein Viertel der Bevölkerung aus Ausländern besteht oder migrantische Wurzeln besitzt, also jene Gruppe, die medial immerzu als die prekärste im Lande dargestellt wird, wogegen der Einheimische stets vollgefressen, saturiert und an nichts fehlend. Sind alle Ausländer über Nacht wundersam die Treppe zu der Besserverdienenden-Etage nach oben gefallen? Zumindest einen Türken hätte man doch vorführen können, der seinen Ratenzahlungen für den Mega-Flatscreen nicht nachgekommen ist.

Geht hier noch weiter...:
http://der-kleine-akif.de/2017/07/15/was-zu-holen/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Wonderring am 06. August 2017, 10:16:31
Moin
Zitat
Was in der Doku als Erstes auffällt und beim Zuschauer schlußendlich hängenbleibt: Ausschließlich Bio-Deutsche, also halb-degenerierte Weiße, die des Deutschen mächtig sind und sich dem gesetzlichen Vollzug einer staatlichen Autorität beugen, kommen in solch eine beschissene Situation. Sämtliche Pfändungskandidaten und Mietsäumige sind Einheimische.

Von denen hier die Rede ist, laesst sich keiner von dem "System", welches insgeheim sowieso nicht anerkannt wird, keiner auf "der Nase rumtanzen"? Oder sind das etwa auch schon von den "Eintreibern", zu  "No Go Areas" aufgestiegene "Abschreibeobjekte"?

LG W.
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 06. Oktober 2017, 20:19:23

...nichts Neues, aber trotzdem lesenswert  ;) :

Medien: Die Macht um acht – der Faktor Tagesschau

15 Minuten lang informiert die Tagesschau über die vorgeblich wichtigsten Ereignisse des Tages. Als »Flaggschiff der ARD« gibt sie sich als verlässlich, neutral und seriös. Diesen Anspruch hinterfragen Uli Gellermann, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer detailliert und gründlich.

Sie gehen der Geschichte der Tagesschau nach, beleuchten ihre Vermittlung und Auswahl von Nachrichten, kommentieren ihre Berichterstattung zu zentralen aktuellen Themenschwerpunkten wie dem Krieg gegen Syrien und dem Konflikt um die Ukraine, stellen die viel zu unbekannten »Programmbeschwerden« als Möglichkeit des Zuschauerprotests und der demokratischen Auseinandersetzung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk dar.

Ihr Fazit ist ernüchternd. Sie halten die ­Tagesschau weder für verlässlich noch für neutral, nur für bedingt seriös und bestenfalls für schlau. Nach diesen 15 Minuten weiß man, was die Regierung denkt; was die Republik denken soll und was zu denken unter den Tisch fallen kann.

Jeden Abend schauen etwa neun Millionen Menschen die „Tagesschau“ der ARD. Die Sendung gilt als wichtigster Nachrichtenüberblick des Landes. Seit der Ukraine-Krise und dem Syrienkrieg mehren sich jedoch die Zuschauer-Beschwerden.

Der Journalist Ulrich Gellermann hat diese zusammen mit zwei ehemaligen NDR-Mitarbeitern untersucht:

Herr Gellermann, Forscher der Universität Harvard haben die Medienberichterstattung über die ersten 100 Tage der Präsidentschaft von Donald Trump in den USA, aber auch in Großbritannien und Deutschland untersucht.

Für Deutschland wurde exemplarisch die „Tagesschau“ der ARD untersucht. Heraus kam, dass niemand so negativ über Trump berichtet wie die Tagesschau: 98 Prozent aller Berichte der ARD hatten einen negativen Inhalt. Überrascht Sie das?

Also erstmal kann ich mir ein fettes Grinsen nicht verkneifen. Sie wissen, dass die „Tagesschau“ zu jener Medienfraktion zählt, die mit dem Begriff Anti-Amerikanismus hantiert, um Kritik an den USA mundtot zu machen. Und jetzt wurde sie selbst bei heftigem Anti-Amerikanismus erwischt. Das ist schon ein Grund zur Erheiterung.

Aber ernsthaft: Nein, es überrascht mich nicht. Denn die ARD und mit ihr die „Tagesschau“ hat einen Wahlkampf für Hillary Clinton geführt, gegen Trump. Der Zuschauer sollte glauben: Trump wäre von den Russen gesteuert, also böse, und Hillary wäre die Gute. Beides stimmte natürlich nicht. Und jetzt hat die ARD den Wahlkampf verloren. Aus dieser Sicht eines Wahlkampfverlierers beurteilen die Mitarbeiter der „Tagesschau“ heute ihren damaligen Favoriten Trump.

Und hier komplett:
https://www.pravda-tv.com/2017/10/medien-die-macht-um-acht-der-faktor-tagesschau-video/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Kern am 07. Oktober 2017, 01:31:56
Hallo Tom

Meine Meinung:
Die Richtung, eine sehr wesentliche Nachrichten-Sparte eines deutschen staatlichen TV-Senders wegen seiner mittlerweile ständig parteiischen (und damit einseitigen) Stellungnahmen anzugreifen, ist in Ordnung.

Aber speziell dieser Artikel hat wenig "Fleisch" und ist durch die Nennung von 3 Namen "Uli Gellermann, Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer" unterm Strich nur eine clevere Werbung für deren Buch. Siehe:
>> https://www.amazon.de/Die-Macht-acht-Tagesschau-Bibliothek/dp/3894386339 <<
Zitat
Die Macht um acht: Der Faktor Tagesschau
von Uli Gellermann (Autor), Friedhelm Klinkhammer  (Autor), Volker Bräutigam (Autor)
Titel: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 08. Oktober 2017, 17:59:40
Meine Meinung:
Die Richtung, eine sehr wesentliche Nachrichten-Sparte eines deutschen staatlichen TV-Senders wegen seiner mittlerweile ständig parteiischen (und damit einseitigen) Stellungnahmen anzugreifen, ist in Ordnung.

http://www.danisch.de/blog/2017/10/04/warum-das-zdf-kein-gutes-fernsehen-mehr-macht/     ;}
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 28. Oktober 2017, 19:49:14

Unheimliche Stille, oder: Selig sind die, die nichts zu sagen haben und trotzdem schweigen!?

Liebe Leser, liebe Mitverarschte,

ist Ihnen in der letzten Zeit irgendetwas besonderes aufgefallen? Nein? Mir auch nicht!

Und das ist es, was mir am meisten auffällt! Ich weiß nicht, inwieweit Sie es noch fertig bringen die Systemnachrichten zu hören (oder hören zu „wollen“), doch wenn Sie es tun, dann werden Sie feststellen, dass es verdammt ruhig geworden ist. Die Tagesschau und diverse „staatliche“ Sendungen, die immer den gleichen Zirkus aufführen, mal ausgenommen.

Haben Sie zum Beispiel in letzter Zeit etwas weltbewegendes über die Flüchtlingskrise gehört? Sind die Grenzen noch offen? Wie viele Menschen reisen, von woher, pro Tag/Woche ein? Wie viele werden abgeschoben? Und was geschieht mit denen, die kein „Asylrecht“ haben? (Ja, ich weiß, das betrifft eigentlich jeden, aber ich rede jetzt vom Denkradius der Systemmedien.)

Und wie steht es um den Krieg in Syrien? Herrscht da jetzt noch Krieg oder nicht? Wenn ja, wo genau und wer gegen wen? Beteiligt sich Deutschland noch? Und wie verhalten sich Russland und Amerika? Überhaupt, hat selbst die Putin- und Trumphetze stark nachgelassen. Oder haben Sie in jüngster Zeit wieder einmal den amerikanischen Präsidenten mit dem blutenden Kopf der Freiheitsstatue im Spiegel abgebildet gesehen? Oder vielleicht über irgendwelche „Cyber-Hybrid-Angriffe“ seitens Putin gelesen, der die weltweit einzigartige Fähigkeit besitzt sich in jedes Wahlsystem der Welt einhacken zu können? Haben Sie in letzter Zeit überhaupt einmal wieder ein solch niveauvolles Prachtstück gesehen, wie es die Qualitätsmedien in den obigen Beispielen eindrucksvoll vorführten?

Wie sieht es aus mit der „Flüchtlingskriminalität“? Klar, über die haben die Medien noch nie gerne gesprochen, doch dass so gar nichts mehr kommt? Und wie ist die Stimmung in den Flüchtlingsunterkünften? Gab es nicht eine Zeit, wo diese Leute sich gegenseitig bekriegt haben und die Polizei zweimal pro Woche mit Hundertschaft anrücken musste? Gingen diese Leute nicht regelmäßig in den Hungerstreik weil es anstatt des I-phone Sechs nur ein I-Phone fünf gab? Und wo sind die Menschen plötzlich hinverschwunden, die in den Heimen wohnten, die urplötzlich leer stehen? Haben wir als Deutsche Bürger und Vollfinanzierer nicht das Recht zu erfahren, was mit unserem Steuergeld diesbezüglich geschieht?

Es geht noch weiter:
http://www.journalalternativemedien.info/gesellschaft/unheimliche-stille-oder-selig-die-nichts-zu-sagen-haben-und-trotzdem-schweigen/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 17. November 2017, 20:30:55

Heute ein sehenswertes Interview, welches die Arbeitsweise der oeffenlich-rechtlichen Sendeanstalten sehr gut beleuchtet.

Aus der Videobeschreibung:

Die Hamburger Lehrerin Petra Paulsen erregte großes mediales Aufsehen mit ihrem Brief an Angela Merkel zur Flüchtlingskrise und wurde daraufhin zur ZDF-Talkshow „Wie geht’s Deutschland“ eingeladen.

Talkgast enthüllt inszenierte ZDF-Show


https://youtu.be/VqBfHwKpkbA

In einigen Phasen etwas langatmig, aber fuer mich Praedikat: wertvoll.

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 13. Dezember 2017, 22:28:51

Nach laengerer Zeit mal wieder ein kleiner Akif  ;) :

THE LION SHITS TONIGHT

Tachschen!

Mein Name ist Rainer Esser, und ich bin der Geschäftsführer, quasi der Boß der Wochenzeitung DIE ZEIT. Meine Aufgabe ist es, jeden Morgen abzuchecken, ob der grün-linke Müll, den wir für pensionierte Oberstudienräte, gelangweilte Trockenpflaumen mit geerbter Villa vom abgekratzten Eselsgatten am Sternberger See und staatlich alimentierte Spasts fabrizieren, sich auch brav verkauft. Aber zwischendurch halte ich auch Reden, obgleich diese sich so anhören, als stammten sie von diesen Laborpavianen mit komplett entkorktem Hirn, dessen sämtliche Funktionen nun mehr von einer App für 1,99 Euro übernommen worden sind. Mehr mache ich eigentlich nix.

Dennoch ist so eine originell wie der tägliche Morgenschiß daherkommende und immer mit der Nase in der Arschritze des gerade angesagten Politetablissements steckende Rede nicht leicht zu verfassen. Man muß schon ein Niemand an Eloquenz und ein Abziehbild eines sich bürgerlich wähnenden ahnungslosen Wichtels wie ich sein, um es hinzukriegen. Ich zeige Ihnen jetzt am Beispiel einer meiner weltbewegenden Reden im Anschluß an die Verleihung des Marion Dönhoff Preises (vergeben wir jedes Jahr an die uns genehmen Schwanzlutscher) an die längst gestorbene „New York Times“, was man alles an Belanglosem sagen muß, damit dem bereits nach zwei Minuten eingeschlafenen Publikum das Gebiß aus dem Maul rausflutscht. Am besten fängt man zunächst mit den Griechen an, also jetzt nicht bei den Schmarotzer-Griechen von heute, sondern bei jenen seinerzeit, die es sexuell gern „griechisch“ trieben:
„In diesen unruhigen Zeiten sehnen sich die Menschen nach Helden, die das Unmögliche schaffen und die Welt retten. Helden, zu denen sie aufsehen können. Auch das Altertum kannte großartige Helden und Giganten: Herkules trug das Fell eines Löwen, den er mit eigenen Händen erlegte. Theseus war von so außerordentlicher Kraft und Schönheit, daß die Gegner ihm ihre Waffen zu Füßen legten.“

Und mein Onkel Willy, der von so außerordentlicher Kraft und Schönheit war und im Kölner Zoo jeden Tag die Kacke des Löwen Simba einsammelte, bis der ihm irgendwann den Kopf abriß und ihm vor die Füße legte, war ebenfalls ein Held, wenn auch ein nicht mehr atmender. Hätte er sich halt nicht schon vormittags einen ganzen Jägermeister-Patronengürtel reinpfeifen und besser aufpassen sollen, der alte Suffkopp. Solcherart heldenmäßig eingestimmt, kann man die Helden, die in Wahrheit eh keine sind, schnell überspringen, und gleich zu den Bösewichtern kommen, also zu Leuten, mit denen wir uns nicht messen können, weil wir Versager von der deutschen Lügenpresse im Gegensatz zu ihnen seit dem Setzen eines Punktes nach einem fertigen Satz keine andere Innovation mehr hervorgebracht haben:

Hier gehts weiter, bzw. komplett:
http://der-kleine-akif.de/2017/12/09/the-lion-shit-tonight/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 08. Februar 2018, 20:06:07

Heute hier ein kleiner Nachtrag zu Petra Paulsen, die nun ein Buch geschrieben hat:

„Deutschland außer Rand und Band“ stürmt die Bestsellerlisten – Besorgte Lehrerin Petra Paulsen im Interview: „Grenzen zu!“

„Meiner Meinung nach endlich mal eine Person aus der Mitte der Gesellschaft, die es auf den Punkt bringt und die Sachen beim Namen nennt, die gerade so vorgehen und an der breiten Masse unserer Gesellschaft vorbeilaufen.“ Der erste Kommentar bei Amazon für „Deutschland außer Rand und Band“ von Petra Paulsen.

Seit dem 1. Februar ist Petra Paulsens Buch im Handel erhältlich: „Deutschland außer Rand und Band – Zwischen Werteverfall, Political (In)Correctness und illegaler Migration“. Es stürmt seither die Charts:

Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher) am 4.02.2018 17 Uhr

Nr. 3 in Bücher > Politik & Geschichte > Politikwissenschaft. am 4.02.2018 17 Uhr

Das Vorwort schrieb Bestsellerautor Thorsten Schulte, der in den letzten Monaten Aufsehen erregte mit seinem Buch „Kontrollverlust“.

Sie schrieb schon 2016 als besorgte Lehrerin eine offene Rundmail über Migration und Terror, sie meldete sich 2017 mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin: „Ihre Migrationspolitik hat sich mehrfach als Trojanisches Pferd erwiesen.“ Beides wurde veröffentlicht auf Epoch Times.

Petra Paulsen, die von vielen als mutig bezeichnet wird, stellte von Anfang an fest: „Kein Mensch sollte sich heute in Deutschland hinter einem Nickname verstecken müssen, wenn er persönliche Erfahrungen und belegte Tatsachen berichtet.“ Vorrangig ging es ihr von Anfang an um die Angst vor Terror, Überfremdung und den gesellschaftlichen Zerfall Deutschlands.

Sie wurde eingeladen zur ZDF-Show von Marietta Slomka, die den Abend am 5. September 2017 als Moderatorin präsentierte unter dem Titel: „Wie geht’s Deutschland“. Für Verblüffung sorgte damals der Auszug von Alice Weidel (AfD) aus der Sendung, über den viele Medien berichteten.

Das Fazit von Frau Paulsen: „Die Sorgen und die Wut der Bürger waren nicht mehr als der einkalkulierte Teil einer Show, deren Botschaft von Anfang an feststand: Den Deutschen geht es gut. Manche Dinge könne man vielleicht verbessern, aber wirkliche Probleme gibt es nicht. Wer Kritik übt, hat eine falsche Sicht der Dinge.“

Das Interview, das sie Heiko Schrang zu dem Thema auf seinem Youtubekanal SchrangTV gab, stieg bisher auf 1,185 Mio Zugriffe

All diese Erlebnisse und Beobachtungen ließen in Petra Paulsen den Entschluss reifen, ein Buch zu schreiben. Der Titel stand von Anfang an fest: „Deutschland außer Rand und Band“. Allein ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis weckt Neugier auf mehr:

Hier komplett:
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/deutschland-ausser-rand-und-band-stuermt-die-bestsellerlisten-die-besorgte-lehrerin-petra-paulsen-im-interview-mit-epoch-times-grenzen-zu-neues-video-a2339857.html
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: nompang am 04. März 2018, 15:04:08
Im Tagesanzeiger wird jede Woche über irgendeinen Begriff informiert:

  https://www.tagesanzeiger.ch/video/?video_id=327942  (https://www.tagesanzeiger.ch/video/?video_id=327942)

Einfach die Werbung überspringen.
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 22. Mai 2018, 08:02:15
Wäre Tumbheit strafbar, kämen solche Qualitätsjournalisten in Deppenhaft.

https://www.rubikon.news/artikel/deppen-journalismus
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 31. Mai 2018, 23:59:48
Frisch gespitzte Buntstifte auf die eigenen Augen gerichtet...  {+

https://dushanwegner.com/journalisten-habt-mut/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 05. Juli 2018, 08:05:48
Das ist absurd: Ständig wehren sie sich, wenn man sie als tendenziös, als agendagesteuert beschreibt. Und dann kommen sie und sagen (oder zumindest der eine da), dass sie gar nicht neutral, mittig, sondern linksaußen sein wollen.

Was sollte man aber von einem Autohersteller halten, der von sich selbst behauptet, er wolle unbedingt ganz schlechte Autos bauen, aber beleidigt ist, wenn man ihm sagt, dass seine Autos schlecht sind?

Einen werteorientierten Journalismus will er, statt „blinder Neutralität”.


 {:}

http://www.danisch.de/blog/2018/07/05/matschjournalismus/
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Lung Tom am 20. August 2018, 18:49:51

Islamisten in China: Systemmedien entdecken neue "arme, verfolgte Moslems"

In den letzten Wochen scheinen die Systemmedien eine neue Sorte von Moslems entdeckt zu haben, die sie als "arme, verfolgte Opfer" hochstilisieren können: die Uiguren in China.

Schutzlose, verfolgte Moslems

Schon seit geraumer Zeit tröpfeln immer wieder einmal Meldungen durch, die darauf schließen lassen, dass auch die Chinesen ihre liebe Not mit islamistischen Umtrieben zu haben scheinen. Die moslemischen Uiguren sollen es hauptsächlich sein, die unter der „gnadenlosen Verfolgung“ durch die dominierende Ethnie der Han-Chinesen zu leiden hätten. Das Narrativ gleicht dabei auf frappierende Weise jenem, mit dem die Weltöffentlichkeit auch auf das „Leid“ der angeblich verfolgten Rohingya in Myanmar/Burma aufmerksam gemacht wurde.

Chinesische Nazis?

In der Tat gehen die Chinesen nicht gerade zimperlich vor, wenn es um die „Beseitigung staatsfeindlicher Umtriebe“ geht – da wird dem Staatsfeind schon auch einmal mit dem Flammenwerfer eingeheizt. Doch das war 2015, mittlerweile scheint sich die Situation noch verschärft zu haben, und die UNO schlägt wieder einmal Menschenrechtsalarm: Bis zu drei Millionen Uiguren sollen angeblich in Lagern festgehalten werden, die ganze Provinz steht unter Ausnahmezustand, das Militär hat die Kontrolle übernommen.

Man fragt sich nur, weshalb man von der UNO so wenig hört, wenn es zum Beispiel um den Vernichtungskrieg der Saudis gegen den Jemen geht, oder um die dramatischen Ausmaße der Christenverfolgung in fast allen islamischen Ländern dieser Welt.

Hier gehts weiter:
https://www.unzensuriert.at/content/0027514-Islamisten-China-Systemmedien-entdecken-neue-arme-verfolgte-Moslems
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: namtok am 20. August 2018, 19:34:41
Es geht wohl darum:

https://www.epochtimes.de/politik/welt/un-china-haelt-zwei-millionen-uighuren-in-internierungslagern-gefangen-a2597390.html

Arme Sau, man hätte ihn ja auch zum Erdogan ausreisen lassen können. (Da die Uighuren zu den sogenannten "Turkvölkern" gehört, bekommen geflüchtete Uighuren in der Regel Unterstützung von der Türkei)

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/behoerdenpanne-uigure-soll-rechtswidrig-aus-bayern-abgeschoben-worden-sein-1.4083181
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: franzi am 20. August 2018, 21:09:11
Epochtimes ist eine Art antichinesische politische NGO, die sich u.A. fuer die Falun Gong Sekte einsetzt.

Zitat
Unsere Geschichte

Die deutschsprachige Epoch Times erschien im Jahr 2005 erstmals online – neben anderen Themen mit dem Fokus auf China. Die wöchentliche Printausgabe wurde 2012 vorübergehend eingestellt. „The Epoch Times Deutschland“ wird vom privaten Nachrichten- und Medien-Unternehmen Epoch Times Europe GmbH mit Sitz in Berlin herausgegeben.

Die chinesischsprachige Epoch Times hatte im Jahr 2000 in New York gestartet. Lokale Filialen und deren Editionen folgten. Heute ist Epoch Times die größte chinesisch-sprachige Zeitung außerhalb des chinesischen Festlands und Taiwans.

Zu dem Uigurenbericht hat Rubikon naeher ermittelt

Zitat
. . . . .„Nach Angaben der Vereinten Nationen“, tönt es vage in der Tagesschau. Noch unbestimmter ging es nicht. Die UN haben eine Reihe von Sekretariaten und Kommissionen, die sich mit der Überwachung der Menschenrechtslage befassen, mit dem Schutz von Minderheiten, der Pflege ihres Kulturerbes, mit der Kontrolle des Folterverbots und so weiter. Wer, konkret, erhob die Anklage? An welchem Ort? Mit welcher Kompetenz? Mit welchem Mandat?

Reuters informiert im englischsprachigen Dienst:

„Gay McDougall, ein Mitglied des UN-Komitees zur Beseitigung der Rassendiskriminierung, zitierte Schätzungen, wonach zwei Millionen Uiguren und muslimische Minderheiten in der Autonomen Region Xinjiang in ‚politische Lager zur Indoktrinierung’ gezwungen wurden“ (ebenda, Übersetzung des Verfassers).

Quelle der Anklage sind also nicht „die“ Vereinten Nationen. Nicht ihr Sicherheitsrat, nicht ihr Generalsekretär. Auch nicht „die“ UN-Menschrechtskommission. Nicht mal einer deren Unter-Ausschüsse, „das“ UN-Komitee zur Beseitigung der Rassendiskriminierung. Vielmehr verkündet lediglich ein Mitglied dieses Komitees Millionenzahlen gemäß nicht näher definierten „Schätzungen“. Wäre die Geschichte „amtlich“, dann hätte sie der Komitee-Vorsitzende garantiert selbst verkündet, auf einer offiziellen Pressekonferenz. So aber diktierte nur ein Mitglied seines Gremiums beweislose Behauptungen in den Notizblock eines Reuters-Korrespondenten. Eine vorlaut wirkende US-Amerikanerin. Zu ihr kommen wir noch.. . . . . . . .

https://www.rubikon.news/artikel/der-sudeljournalismus (https://www.rubikon.news/artikel/der-sudeljournalismus)

fr
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: namtok am 22. August 2018, 05:08:26
Epochtimes ist eine Art antichinesische politische NGO, die sich u.A. fuer die Falun Gong Sekte einsetzt.

Das scheint zwar eine etwas komische Sekte in der eh schon seltsamen chinesischen Gottheitenwelt, aber an sich harmlos und friedlich, trotzdem werden sie verfolgt. Früher waren etliche von denen in Bangkoker Stadtparks morgens bei der "Frühgymnastik" zu beobachten.


Die "Sudeljournalismusquelle" ist schon rein sprachlich eine Zumutung, zu viel Propagandagesülze.


Was ist eigentlich mit den Uighuren, welche angeblich die Bombe am Bangkoker Erawan Schrein gelegt haben sollen. News darüber Fehlanzeige, von einem Gerichtsprozess hört man auch nix.
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: franzi am 22. August 2018, 07:20:51
Minderbemittelte Mitlaeufer gibts ueberall, die sind in der Regel harmlos und lassen sich halt fuer alles Moegliche einspannen. Natuerlich nicht nur bei Sekten, sondern auch bei NGOs.

Zitat
1.Warum wird Falun Gong als eine Sekte definiert?

Wie andere Sekten in der Welt praktiziert Falun Gong Meisterkult, breitet Sekte-Theorien aus, kontrolliert Gedanken, sammelt auf illegale Weise Gelder, organisiert geheime Gruppierungen und gefährdet die Gesellschaft. Daher ist Falun Gong keine einfache illegale Organisation, sondern eine typische Sekte.


2.Was ist eigentlich die Behauptung von Li Hongzhi?

Die Behauptung von Li liegt hauptsächlich in folgenden Punkten: Die Erde werde explodieren, das Ende der Menschheit stehe bevor; Falun Dafa sei das einzige Dharma, das die Menschheit retten könne; die Erde sei nur ein Müllhaufen des Universums; Leben und Tod seien Vergeltung von Übeltaten, und bei Krankheiten seien Arzt und Medizin nicht nötig; Li Hongzhi sei der einzige Retter der Welt, und nur er könne Seelen freigeben; er besitze den "Körper des Dharmas" und könne "das Dharma-Rad" in den Unterleib des Falung-Gong-Übenden pflanzen und ihnen übersinnliche Empfindung schenken; absoluter Gehorsam gegenüber Li Hongzhi sei Pflicht.


http://www.china-botschaft.de/det/zt/flgzx/t94396.htm (http://www.china-botschaft.de/det/zt/flgzx/t94396.htm)

Wiki kann man natuerlich nicht als Massstab heranziehen, dort wird mit teils salbungsvollen Worten diese Sekte in den Himmel gehoben.

fr
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Suksabai am 16. Oktober 2018, 18:47:53

Ein recht unterhaltsames Video über den (noch) zwangsfinanzierten Volksverblöder Nr. 1 in Österreich, den Propagandasender ORF:

https://www.youtube.com/watch?v=VMayKTkVwCQ (https://www.youtube.com/watch?v=VMayKTkVwCQ)

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 26. Oktober 2018, 22:27:56
Vernuenftige Fragen und Anregungen, die eine hoffnungslos (durch massive Mithilfe des Journalismus) umerzogene Gesellschaft ueberhaupt nicht mehr zu interessieren scheinen.

 :}

https://youtu.be/Se6SfW38oEs?fbclid=IwAR2aE--9HiYv3ScRthDW_eg7E-7gMPcqEmwKzmQwwQa9XmRS3ySgk901iCw

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 23. Dezember 2018, 20:03:42
(https://up.picr.de/34644535gm.jpg)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 23. Dezember 2018, 21:21:26
"Für Claas Relotius aber wird um Verständnis geworben. Für einen Betrüger.

Hier zeigt sich der Fehler in der Herangehensweise der Chefredaktion. In einer nüchternen Meldung hätte man sich um küchenpsychologische Erklärversuche herumdrücken können. Man hätte den jungen Reporter auch nicht derart in den Mittelpunkt rücken können, was sein Leben tatsächlich maßgeblich verändern wird. Vielleicht ist dies auch ein verzweifelter Rettungsversuch, weil Relotius so ein netter Kerl ist – der Leser soll Verständnis für einen Kranken entwickeln."   >:

https://www.indiskretionehrensache.de/2018/12/relotius-spiegel/?fbclid=IwAR1JzOEZqnzj-GnI8Bt0yoEquaOPz-_RUGJA70e4gYr3HsvvurePgDurASk
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Pinkas am 24. Dezember 2018, 06:56:30
Dazu ein sehr lesenswerter Beitrag.

Auf 13 eng beschriebenen Seiten hat der Spiegel-Redakteur Ullrich Fichtner einen „Betrugsfall im eigenen Haus“ offengelegt. Im Detail beschreibt der Autor die Fälschungen des Claas Relotius einschließlich der sich häufenden Ehrungen für den jungen Spiegel-Redakteur. Diese Geschichte ist einschließlich der öffentlichen Entschuldigung so clever erzählt, dass der Spiegel als Ganzes super sauber dasteht. Deshalb muss angemerkt werden: Mit der meisterhaft formulierten Offenlegung der Fälschungen des Claas Relotius werden zugleich all die ähnlichen Fälle des Versagens des „Spiegel“ verdeckt, obwohl die anderen Fälle von Manipulation um vieles gravierendere Folgen haben als die Fälschungen des gerade ertappten Redakteurs.

hier weiter lesen (https://www.nachdenkseiten.de/?p=47960)



Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 26. Dezember 2018, 21:11:50
Ein weiterer lesenswerter Beitrag, und man moege sich mal realisieren, dass das nur die Spitze vom Kackhaufen ist.

"Der größte Medien-Skandal seit den Hitler-Tagebüchern wird im deutschen Sprachraum auf kleiner Flamme gekocht. Natürlich berichten die Medien darüber, der Spiegel versucht, die Tatsachen zu dokumentieren, bringt sogar eine Titelgeschichte in eigener Sache und auch die Stellungnahmen des Reporters, die sich lesen wie der dumme Witz, in dem ein junger Mann, der seine Eltern ermordet hat, um Mitleid bittet, weil er Vollwaise sei."

https://www.schlaglichter.at/quaken-statt-schreiben/?fbclid=IwAR2AnZnk36i7yMOPxYSaNxJ0LoMZGm0ItTMgqeNqUSlFjY6YWpgByjktbSs
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: schiene am 12. Januar 2019, 14:36:20
 {*
Huffington Post gibt auf und stellt ab 01.03.2019 die Arbeit ein.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/huff-post-deutschland-wird-eingestellt-huffington-post-ohne-deutsche-ausgabe-a-1247550.html (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/huff-post-deutschland-wird-eingestellt-huffington-post-ohne-deutsche-ausgabe-a-1247550.html)
(https://up.picr.de/34820308lk.jpg)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 12. Februar 2019, 07:59:24
Wieso sich unsere Journalisten als Oberlehrer auffuehren.

https://youtu.be/W2WkPolNDtI



Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: luklak am 12. Februar 2019, 08:19:36
Vorgestern :
Journalisten berichteten 1:1 was geschehen ist und manchmal "kommentieren"
sie dies, aber abgetrennt von der Meldung.   {*

Gestern :
Journalisten sind "Meinungs-Macher und "erfinden" Geschichten.    --C

Heute :
Journalisten sagen den Politiker hinterher was diese vorher haetten tun muessen.   :]

Morgen :
Es braucht keine Journalisten mehr - die ROBOTER uebernehmen.    [-]

Uebermorgen :
GOOGLE und FS uebernehmen nun ganz.    :D

Gute Nacht !

Heute in meinen internen Infos gelesen :

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Dienstag, 12. Februar 2019

Roboter «Lena» schrieb wieder über Abstimmungsresultate

Abstimmungen sind eine Datenschleuder. Bei Keystone-SDA hat beim
Urnengang vom Sonntag der Schreibroboter Lena in die Tasten
gegriffen.

2 200 Meldungen hat der Roboter
am Sonntagnachmittag ausgespuckt.


Diese Ministorys aus den Gemeinden der Deutschschweiz und der
Romandie beschreiben wie bei den Abstimmungen im November 2018
das Resultat zur einzigen nationalen Vorlage, der
Zersiedelungsinitiative, und ordneten dieses ein, «sofern es
Auffälligkeiten gab», wie die Nachrichtenagentur dazu erklärte.

Zum Teil zeigten die Meldungen neu auch kantonale
Abstimmungsresultate und wie sich die Stimmberechtigten der
Gemeinde dazu gestellt haben.

Gefüttert wird der Roboter mit den Abstimmungsdaten des
Bundesamtes für Statistik. Die Software analysiert die Zahlen und
versprachlicht sie in Form kurzer Meldungen. Die Textvorlagen
haben Journalisten geliefert.

«Lena» sei eine «Eigenentwicklung», heisst es bei der Keystone-
SDA weiter. Überblicksmeldungen zu jeder einzelnen Gemeinde
anzubieten, sei bis vor Kurzem noch undenkbar gewesen.

Auch zur Temposteigerung diene «Lena»:
Der Schreibroboter könne «unseren Leuten helfen, noch schneller zu sein».

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Quelle : K L E I N   R E P O R T  (CH)


Die SDA war einst die stolze : Schweizer Depeschen Agentur.

Das war mal, in den letzten Jahren, kleingesparrt, kastriert, verkauft, uebernommen usw.

Jetzt nicht mehr Schweiz :  Keystone-SDA


Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 12. Februar 2019, 17:25:10
Wieso sich unsere Journalisten als Oberlehrer auffuehren.

https://youtu.be/W2WkPolNDtI


Super, die Stunde hat sich gelohnt!
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Bruno99 am 20. März 2019, 13:57:54
Ein, meines Erachtens, lesenswerter Artikel aus der Feder einer Journalistin, die bisher Beitraege eher als linkslastig eingestuft habe.

Die Intoleranz der Linken

Zitat
Wissenschaft funktioniert besser in politisch diversen Teams. Doch an den Universitäten entwickeln sich politische Monokulturen.

https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/die-intoleranz-der-linken/story/31719149

Zitat
Überall im Westen polarisieren sich die politischen Lager und grenzen sich immer aggressiver voneinander ab.
Der politische Gegner hat nicht einfach eine andere Meinung, er ist böse und muss mit allen Mitteln bekämpft werden.
Die sozialen Medien fördern die Bildung ideologisch homogener Gruppen, die sich in ihren eigenen Ansichten bestätigen – und den Gegner systematisch abwerten.
Denn wer den Gegner dämonisiert, etwa indem er Unterschiede zwischen Bürgerlichen, Konservativen und Neonazis bewusst verwischt, beweist damit vor allem die eigene richtige Gesinnung und dass er auf der richtigen Seite steht.
Es geht also nicht mehr darum, Sachverhalte zu erörtern, sondern unter allen Umständen recht zu haben.
...
Ein beliebtes Argument der Linken geht so: Unter dem Credo der Meinungsfreiheit darf man selbstverständlich auch unpopuläre Meinungen artikulieren.
Aber man muss Widerstand in Kauf nehmen.
Das ist grundsätzlich richtig.
Falsch ist aber, wenn der Widerstand nicht argumentativ daherkommt, sondern gewalttätig.
Wenn unliebsame Redner niedergeschrien und angegriffen werden wie bei den Berkeley-Protesten 2017, Professoren mit inkorrekten Ansichten gemobbt und aufgrund öffentlichen Drucks schliesslich entlassen werden, schadet das letztlich der Universität.

Mir scheint, die "Taktik" des Niederschreiens hat auch Einzug in Parlamente (und Fore) gehalten, besonders seit sog. "Rechtsextreme" Parteien (ohne beschrieben Differenzierung zwischen Bürgerlichen, Konservativen und Neonazis) ihren Einzug feiern konnten.
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 21. März 2019, 16:02:43
Wikipedia warnt vor Einführung des Artikels 13 und streikt heute...

https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite (https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 30. März 2019, 21:09:46
Stelle mal wegen des Unterstuetz-Balken den kompletten Artikel ein. Ist das ueberhaupt noch erlaubt, oder sollte ich besser einen Teil weglassen?

"Journalisten: Alarmismus ist der Normalfall
Von Laszlo Trankovits
Di, 26. März 2019

Der Skandal um „Spiegel“-Märchenonkel Claas Relotius erschüttert das gesamte Gewerbe. Autor Laszlo Trankovits – mehr als 37 Jahre Korrespondent und Büroleiter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) – schildert, wie Haltung an die Stelle handwerklicher Standards getreten ist.

Der Skandal um den „Spiegel“-Reporter Claas Relotius hat erfreulicherweise eine längst überfällige, sachliche Diskussion über die aktuelle Qualität des deutschen Journalismus angestoßen.

War es bislang relativ einfach, sich gegen maßlose Anwürfe wie „Lügenpresse“ oder „Mainstream-Medien“ zu wehren, erweist sich der Fall inzwischen als die Spitze des Eisbergs Medienkrise. Wobei es hier nicht um die (weltweite) strukturelle Krise der Branche geht, sondern um gravierende professionelle und inhaltliche Probleme.

Zwar ist eine „Beißhemmung der deutschen Medien“ (Mathias Döpfner) gegen das Hamburger Leitmedium trotz des ungeheuren Skandals erkennbar. Viel mehr als die Pflichtberichterstattung gibt es nicht. Dennoch wird in mehreren nüchternen Beiträgen zu Recht maßgeblich das redaktionelle Umfeld für das ungehemmte Wirken des Scharlatans mitverantwortlich gemacht. Es geht eben nicht nur um einen dramatischen Einzelfall.

Was für das selbst ernannte „Sturmgeschütz der Demokratie“ gilt, ist leider auch für die meisten anderen Medien in Deutschland von höchster Relevanz. Das mag auch ein Grund dafür sein, warum der Skandal eher ein Randthema ist. Denn von der Krankheit eines neuen Gesinnungsjournalismus ist fast die ganze Branche befallen – mit nachhaltigen Gefahren für Demokratie und Gesellschaft.

Dabei machen manche Journalisten gar keinen Hehl aus ihrer bewussten Ablehnung journalistischer Standards und ihres Plädoyers für einen „werte-orientierten“ Journalismus. Der Chef der WDR-Sendung „Monitor“, Georg Restle, sprach von „Neutralitätswahn“ und forderte, endlich damit aufzuhören, „nur abbilden zu wollen … was ist“.

Sehr populär in manchen Redaktionen sind Experimente mit dem (aus Dänemark stammenden) „konstruktiven Journalismus“, der sich gegen einen „übertriebenen Negativismus“ im Journalismus wendet und mehr „positive Berichte“ und „Lösungsansätze“ für die Probleme in der Welt propagiert.
Agenturen tragen zur Misere bei

Der Virus der Moralisierung hat selbst die Basis jeder journalistischen Arbeit infiziert: Auch die nachrichtliche Berichterstattung leidet unter den neuen, unausgesprochenen Geboten des Haltungsjournalismus. Sogar das Rückgrat der deutschen Medien bei der nachrichtlichen Berichterstattung aus aller Welt, die Nachrichtenagenturen, tragen mit der ständigen Verletzung traditioneller journalistischer Standards zur allgemeinen Misere bei.

Was die Öffentlichkeit kaum wahrnimmt, ist der traditionell enorme Einfluss der Nachrichtenagenturen auf die Berichterstattung in Zeitungen, Radio und Fernsehen. Auch die Agenturen müssen sich heute den Vorwurf gefallen lassen, immer wieder tendenziös zu berichten. Auf Feldern wie der Klimadebatte und anderen grünen Themen, bei der USA-, EU- und Israel-Berichterstattung sowie der Migrations-/Flüchtlingsfrage ist es besonders augenfällig.

Das zu schreiben fällt einem Journalisten wie mir, der fast 38 Jahre als Korrespondent und Büroleiter für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) im In- und Ausland gearbeitet und noch immer eine hohe Meinung über das professionelle Niveau bei dpa, AP oder Reuters hat, ganz besonders schwer. Es ist für mich persönlich nur ein schwacher Trost, dass viele Nachrichten- und Politikredaktionen, insbesondere der öffentlich-rechtlichen Anstalten, die Verletzung journalistischer Standards längst schon auf die Spitze treiben.

Relotius hat Fakten und Geschichten frei erfunden. Das ist sicher völlig untypisch für den Arbeitsethos deutscher Journalisten. Viele von ihnen müssen sich dennoch den Vorwurf gefallen lassen, die wirklichen Ideale journalistischer Arbeit ständig zu verletzen. Weil sie beispielsweise systematisch Fakten und Aspekte, die ihnen nicht genehm sind, ignorieren. Das hat dann mit sauberem Journalismus nicht viel zu tun.
Die traditionellen Standards des Nachrichtenhandwerks sind gegenüber den neuen, mehr oder minder ausgesprochenen Regeln in den Hintergrund getreten, die überkommenen Vorgaben für eine saubere Berichterstattung werden meist nur formal eingehalten, nicht mehr in der Substanz. Stattdessen dominieren neue Regeln und Prioritäten, die, obwohl höchst fragwürdig, meistens nicht einmal verborgen werden.

Ereignisse und Konflikte in einer globalisierten, zunehmend komplexen und beschleunigten Welt verständlich zu machen ist seit den 90er-Jahren immer wichtiger geworden. Allerdings ging mit dem redaktionell eingeforderten „Einordnen“ und „Gewichten“ die schleichende Auflösung des Ideals der Trennung von Nachricht und Kommentar einher.

Als wäre das schon nicht gefährlich genug, trägt die Realität in den deutschen Redaktionen zu einer weiteren Verschärfung bei. Bei der thematisch und inhaltlich eingeforderten „Gewichtung“ spiegeln sich die bekannten politischen Präferenzen der Mehrheit der deutschen Redakteure wieder. Kaum jemand wird am Ergebnis einschlägiger Untersuchungen zweifeln, denen zufolge die meisten Journalisten in Deutschland – sehr generalisierend formuliert – eine klar grün-linke Präferenz haben.

Unter dem Deckmantel von „Einordnen“ und „Gewichten“ werden Nachrichten tendenziös und gegenüber den Protagonisten parteiisch und unfair. Beispiele gibt es unzählige: Migrationspakt, Klimadebatte, Migrations-/Asylpolitik, Israel, Trump, um nur einige zu erwähnen.

Nach links wird gern auch einmal verharmlost („Aktivisten“ statt „Linksradikale“). Antidemokratische oder antisemitische Parolen bei linken Demonstrationen finden kaum Erwähnung. Geht es um „Rechte“, werden dagegen gezielt angreifbare Parolen zitiert. Ohnehin scheint schon die Zuschreibung „rechts“ einen erkennbar diskreditierenden Unterton zu haben und signalisiert undemokratische, inakzeptable Positionen.

Es gibt zwar viele Parteien, Politiker und Regierungen, die in den Nachrichten – sicher meist berechtigt – den Stempel rechtsradikal oder rechtspopulistisch aufgedrückt bekommen. Allerdings wird der Begriff linksradikal oder linkspopulistisch nur sehr selten angewandt. Meldungen über den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro enthalten meist die Kennzeichnung „rechtsradikal“, bei den Regierungen und Politikern Kubas oder Venezuelas gibt es fast nie einen Verweis auf ihre linke Radikalität.

Begriffe wie „umstritten“ oder „populistisch“ werden überwiegend im Zusammenhang mit konservativen und rechten Politikern oder Positionen verwendet – als ob linke oder grüne Positionen nicht umstritten oder zuweilen populistisch wären. Schon das Wort „umstritten“ ist in der Regel eine Verletzung des journalistischen Standards, der vorschreibt, höchstmögliche Objektivität anzustreben.
Haltung demonstrieren

Würden sich Nachrichtenredakteure bei der Arbeit strengen Standards unterordnen, wäre die Dominanz linker und grüner Sympathien in den deutschen Redaktionen zumindest ausreichend eingehegt. Leider entspricht das nicht den Erfahrungen, die ich und viele meiner Kollegen seit vielen Jahren machen. Sowohl der Nachrichtenausstoß der Nachrichtenagenturen als auch die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF sind in mehrfacher Hinsicht parteiisch geprägt, deutlich getragen von dem Wunsch, Haltung zu demonstrieren.

Die Parteilichkeit spiegelt sich in der Themenauswahl, den Quellen, den zitierten Personen und den erläuterten Positionen. Es gibt eigentlich überall, grob verallgemeinernd gesagt, ein deutliches Ungleichgewicht zwischen der Zahl der Nachrichten mit einer links/ grünen Tendenz gegenüber Meldungen, die eher neutral oder konservativ/rechts sind. Bei den aktuell strittigen Topthemen dominieren EU-freundliche, Trump-feindliche, Israel-kritische, Grünen-freundliche oder oft unter- schwellig antikapitalistische und pro-sozialdemokratische Positionen gegenüber neutralen oder konservativen.

Auch die Parteilichkeit bekommt eine zusätzliche Verschärfung durch mehr oder minder offene Unfairness. Der journalistische Grundsatz, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen, wird zuweilen ganz ignoriert. Noch viel häufiger aber präsentiert die Redaktion die ihr sympathische Position mit den besten Argumenten, die Gegenseite kommt mit unsachlichen, emotionalen oder skandalisierungsfähigen Aspekten zu Wort.

Ein besonders krasser Fall war die Debatte um den Migrationspakt, bei der in deutschen Medien suggeriert wurde, dass ihn quasi nur Rechte und Rechtsradikale ablehnten. Dass ausgerechnet Einwanderungsländer wie die USA, Australien und Israel neben einer Reihe anderer Staaten den Pakt ablehnten und – wie Österreich – sehr sachlich die Gründe erläuterten, wurde so gut wie ausgeblendet. Auch Reden der AfD im Bundestag (die zuweilen erstaunlich sachlich sind) finden vor allem mit zugespitzten, emotionalen und polemischen Zitaten Eingang in die Berichterstattung.
Auslandsberichte mit Berliner Brille

Die richtige Einsicht, dass die Berichterstattung aus dem Ausland gezielt Themen aufgreift, die auch für Deutschland interessant oder wichtig sind, ist längst zu einer Berichterstattung mit klar nationaler Brille entgleist – wobei national hier die Sichtweise des offiziellen Berlin meint.

Mit größter Intensität und klarer Positionierung werden innenpolitische Konflikte in Washington oder den Visegrád-Staaten aufgegriffen. Dagegen gibt es wenig Aufmerksamkeit für Entwicklungen in den skandinavischen Staaten und den Niederlanden, aber auch in Frankreich und Italien – insbesondere was die Flüchtlings-/Migrationsfrage und die Klimapolitik angeht.

Sonst würde zum Beispiel deutlich, dass Deutschland in Europa politisch in den obigen Fragen recht allein dasteht. Über Staaten wie Polen oder Ungarn wird vor allem berichtet, wenn es um autoritäre Entwicklungen dort geht – was zwar korrekt ist, aber dennoch einseitig und tendenziös wird, wenn andere Themen wie Erfolge in der Wirtschaft oder der wachsende Rückhalt der jeweiligen Regierungen bei der Bevölkerung (vor allem in der Migrations-/Flüchtlingsfrage) weitgehend ausgeblendet werden.

Der Aufbau einer Nachricht ist seit Menschengedenken klar: Abgesehen von den sechs „W“ (wer, was, wo, wann, wie, warum) sowie dem eher neuen „Woher“ (Quelle) gilt, dass Überschrift und erster Satz in der Meldung die wichtigste(n) Information(en) transportieren sollen. Seit der Digitalisierung wurde dieses Prinzip klammheimlich verwässert beziehungsweise abgeschafft.

Um vor allem im Internet den User zum Anklicken eines Links zu bewegen („clickbait“), werden in Überschriften und vor allem in den modernen „Teasern“ (Vorschaltsätze zwischen Überschrift und Meldung) Fragen gestellt oder es wird unklar formuliert: „Aber was will die Partei wirklich?“ oder „Alle sind überrascht, wer der Täter wirklich ist“ oder „Niemand hätte mit diesem Ausgang gerechnet“ oder „Daraus ergibt sich eine unerwartete Rangfolge“. Nachrichten im Netz – durchaus aber auch in den Print-Fassungen – sollen nicht mehr wie früher informieren, son- dern vor allem zum Weiterlesen verführen. Cliffhanger statt Information.

Entscheidend bei der Nachrichtenauswahl sind gemäß journalistischem Handwerk die Aspekte Relevanz und öffentliches Interesse – daraus ergibt sich der Nachrichtenwert. In der redaktionellen Praxis mischten sich dabei schon immer objektive und subjektive Faktoren. Die Nachrichtenauswahl spiegelt gesellschaftliche und politische Prioritäten, verlegerische und redaktionelle Sichtweisen wider.

Neu aber ist eine wachsende Zahl von allgemein verbindlichen und strengen Regelungen, über was wie berichtet wird. Verallgemeinernd kann man sagen, dass politische Erwägungen inzwischen eine enorme Rolle spielen – bis hin zur Sprachregelung („political correctness“).

Strenge Vorgaben des Pressekodex, erstellt vom Presserat, einem Selbstkontrollorgan der deutschen Verlage zur Wahrung ethischer Standards in den Medien, haben zur fatalen Situation geführt, dass die Bürger in Deutschland heute, wie in undemokratischen und totalitären Systemen üblich, zwischen den Zeilen zu lesen gelernt haben.

Vor allem das Ausblenden der Nationalität von Verdächtigen oder Tätern, wenn es angeblich keinen „begründbaren Sachbezug“ zum beschriebenen Vorgang hat, empört viele Bürger. Geht es um Clan-Auseinandersetzungen, Gruppenvergewaltigungen oder Familiendramen, fehlt oft der Verweis auf die Herkunft. Wenn dann von „Jugendlicher“, „Mann“ oder „Familie“ die Rede ist, handelt es sich meistens um Personen mit Migrationshintergrund – denn bei Deutschen heben viele Redaktionen das gezielt heraus.

Hintergrund dieser Selbstzensur ist die toxische Fragestellung: „Wem nützt das?“, respektive „Welche Vorurteile könnten hier bestätigt, welche Emotionen angeheizt werden?“ Diese Frage hat bei den Entscheidungen, worüber, in welcher Ausführlichkeit und mit welchen Aspekten berichtet werden soll, eine immer größere Bedeutung gewonnen. Der Ansatz mag gut gemeint sein, er ist aber für die Glaubwürdigkeit der Medien sehr gefährlich.
Medienkrise auch inhaltlich

Hier bedarf es eines kleinen Exkurses in die jüngste Mediengeschichte: Vor der kulturellen Rebellion von 1968 wurde – in den damals oft sehr konservativen, wenn nicht sogar reaktionären Redaktionen – meist alles abgelehnt, was keine offizielle oder „seriöse“ Quelle hatte. Es gab in den Medien überwiegend gemäßigt-konservative, aber auch linke, rechte oder liberale Positionierungen. Doch früher waren Medien ein „closed shop“, die Redakteure waren privilegierte Gatekeeper des Zugangs zur Öffentlichkeit.

Damit waren viele sogenannte Nichtregierungsorganisationen, die NGOs, neue soziale Bewegungen und politische Randgruppen so gut wie ausgeschlossen. Ab den 1970er-Jahren eroberten zunehmend sendungsbewusste Journalisten die Redaktionen, die „aufklären“ und „entlarven“ wollten – durchaus oft mit großem Erfolg, zum Beispiel als Unterstützung der Gesellschaftsreformen in der Brandt-Ära oder der Aufdeckung von Skandalen.

Es gab mindestens bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts Medien verschiedener politischer Couleur mit teilweise gravierend unterschiedlichen Sichtweisen. Dann aber veränderten Digitalisierung, Globalisierung, Vernetzung und Beschleunigung sowie der damit einhergehende Strukturwandel die traditionellen Medien und damit auch die Situation in den Redaktionen.

Enormer Konkurrenz- und Innovationsdruck führte zu einer deutlichen Intensivierung von Boulevardisierung, Personalisierung, Visualisierung, Emotionalisierung und Skandalisierung. Die Berichterstattung über die Ereignisse lokal und in der Welt orientieren sich immer stärker an Auflage, Clicks und Quote.

Das hatte viele Konsequenzen, die oben genannten Trends entwickelten eine enorme Wucht, die auch in der nachrichtlichen Berichterstattung vor allem wegführten von den hohen Werten der Nüchternheit, Distanz, Fairness, Augenmaß, Differenziertheit und Ausgewogenheit.

Besonders fatal wirkte sich in dem immer schärfer werdenden Kampf um Aufmerksamkeit der Wunsch nach Aufsehen erregenden Berichten aus. Skandalisierung und Alarmismus wurden zum Normalfall. Dabei haben an der häufigen Hysterie alle Akteure eine Mitschuld.

Politiker, Wissenschaftler und Interessenvertreter suchen mit möglichst spektakulären Äußerungen nach Beachtung. Redaktionen blicken gebannt auf die messbare Resonanz ihrer Arbeit. Die Bürger wiederum goutieren das Spannende, Spektakuläre oder Skandalöse, das leicht und unterhaltsam zu Konsumierende. Vor allem aber scheint es auch den starken Wunsch zu geben, Gut und Böse gleich zu erkennen, zur moralisch einwandfreien Parteilichkeit eingeladen zu werden.

Die Folgen dieser Praxis in den Nachrichtenredaktionen sind gravierend. Nicht nur widmen sich Nachrichtenredaktionen immer stärker Boulevardthemen um Sex, Tiere, Kinder, Kriminalität und Showbusiness. Geraten Politiker oder andere Prominente in die Schlagzeilen, gelten immer weniger Augenmaß, Unschuldsvermutung und Respekt, sondern vielmehr die Sucht nach Schlagzeilen, Emotionen und schmutziger Wäsche.

Kaum noch eine Redaktion verweigert sich den Themen und den Skandalisierungen, für die früher nur die angeblichen Schmuddelblätter wie die „Bild“-Zeitung heftig kritisiert wurden. Heute unterscheiden sich bei Themenauswahl und Darstellung sogenannte seriöse Zeitungen nur noch unwesentlich von Boulevardblättern, öffentlich-rechtliche Sender kaum noch von den geschmähten Privatstationen.
Alarmismus und Vorverurteilung

Hier kann nur auf einige Aspekte dieser gefährlichen Entwicklung verwiesen werden. So dominieren mittlerweile in der Wissenschaftsberichterstattung alarmistische, industriefeindliche Meldungen. Die Auswahl der Themen und der Quellen produziert fast auf allen Gebieten – wie Klima, Luft, Ernährung oder Medizin – eine höchst einseitige Sicht. Inzwischen geht das so weit, dass Journalisten mehr oder minder offen auch als Aktivisten von ökologischen oder grünen Bewegungen auftreten. Es ist unbegreiflich, dass se­riöse Medienhäuser solche Mitarbeiter akzeptieren.

Ein anderes Beispiel: Die Unschulds­vermutung wird nur selektiv ange­wandt. Bei Migranten oder islamischen Gewalttätern wird oft mit größter Zu­rückhaltung berichtet. Das führt sogar so weit, dass in Frankreich landesweit mit Steckbrief gesuchte Terroristen in deutschen Medien anonymisiert ge­nannt werden.

Völlig anders ist es bei der Bericht­erstattung im Zusammenhang mit an­geblichen sexuellen Übergriffen und der Bewegung #Metoo: Ob Rainer Brü­derle oder Dieter Wedel, es genügen an­onyme, nicht belegte Anschuldigungen für eine ausufernde, den Ruf zerstören­de Berichterstattung. Das gilt auch für Missbrauchsvorwürfe gegen die katho­lische Kirche. Gerade weil es da eine schreckliche Tradition des Missbrauchs gibt, hätte der einzelne Beschuldigte das Grundrecht der vorläufigen Un­schuldsvermutung, das aber in den Me­dien oft völlig ignoriert wird. Gar nicht zu sprechen von den unsäglichen, por­nografischen Geschichten über Donald Trump, die völlig unbewiesen sind, es aber dennoch bis in alle Ausführlich­keit in seriöse deutsche Medien schaff­ten – wie in den USA natürlich auch.

Die Skandalisierung von Belanglosigkeiten wurde besonders krass am Fall des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff deutlich. Sein privates Geschäftsgebaren mag zuweilen be­fremdlich gewesen sein, aber keine sei­ner Handlungen war unmoralisch oder ungesetzlich. Ob der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans­Georg Maaßen sich tatsächlich skandalös verhalten hat, könnte man, distanziert betrachtet, ebenfalls bestreiten. Sicher aber ist, dass seine Sicht und seine Begründung für sein Verhalten nur mar­ginal in die deutsche Berichterstattung einflossen.

Die Skandalisierung des Alltags schreitet voran. „In Zukunft werden vor allem Missstände skandalisiert werden, die im Widerspruch zu nichtmateriel­len Werten stehen“, meint der emeri­tierte Kommunikationswissenschaftler Hans Mathias Kepplinger. Also kämpft man im Interesse hehrer Ideale gegen neue Bahnhöfe, Flughäfen, Trassen oder Straßen ebenso wie gegen die mo­derne Landwirtschaft oder „ungesun­de“ Lebensmittel und für „Diversity“, für Windräder und Eisbären.

Kritikern der Marktwirtschaft und des Kapitalismus wird breiter Raum eingeräumt, in Meldungen und Berich­ten wird fast durchweg anklagend über Marktmechanismen, Gewinnstreben oder Profitsucht, Arbeitsplatzvernich­tung berichtet. Das wäre nicht zu be­mängeln, würden gleichzeitig Gegen­argumente nicht nur erwähnt, sondern auch erläutert. Das Grundrauschen in den meisten deutschen Medien ist zu­ tiefst antikapitalistisch.
Verantwortung der Ausbilder

Wir sollten Relotius dankbar sein. Eine Debatte über die Standards des Journa­lismus in Deutschland war längst über­fällig. Sie hat nun einen spektakulären Aufhänger. Inzwischen verbreitet sich die Einsicht, dass die Medien nicht nur ökonomisch, sondern auch journalis­tisch tief in einer Krise stecken.

Selbst wenn Medien versuchen, mehr Vielfalt in der Berichterstattung an­zustreben, begeben sie sich auf einen absurden Holzweg. Verstärkt werden beispielsweise Journalisten mit Migra­tionshintergrund gesucht (zu denen ich übrigens ja auch gehöre!). Die Ideo­logie des „Bunten“, „Vielfältigen“ und „Weltoffenen“ soll mit der Einstellung von Redakteuren ohne deutsche Wur­zeln vorangetrieben werden. Das Quo­tendenken hat ohnehin schon dazu geführt, dass in vielen Redaktionen nicht nach Leistung, sondern nach Ge­schlecht eingestellt und befördert wird.

Nun wird der Quoten­ und Emanzi­pationsgedanke weitergetrieben. Wann kommt die Frage, ob es auch bezüglich Religion, regionaler Herkunft oder se­xuellen Neigungen ausreichend Reprä­sentanten in den Redaktionen gibt? Das wäre nur konsequent, bemüht man sich doch gar nicht mehr, jedem Jour­nalisten das journalistische Ideal von Unabhängigkeit und Objektivität ein­zuimpfen, sondern geht einfach davon aus, dass die Fixiertheit auf Identität irgendwie eine Meinungs­- und Sicht­vielfalt herstellt.

Auch der Gedanke, dass es in einer gut funktionierenden, lebendigen Re­daktion mit hohem Anspruch nicht eine überwältigende Mehrheit für ir­gendeine politische Richtung geben sollte, scheint in den Chefetagen der Medien unbekannt zu sein.

Erhebliche Verantwortung für die­se Entwicklung in den deutschen Re­daktionen tragen auch Journalisten­schulen und Publizistikfakultäten der Universitäten. Als ich 2016 auch an der Mainzer Universität einen Vortrag über modernen Nachrichtenjournalismus halten durfte, brach eine Studentin bei der Schilderung ihrer journalistischen Arbeit über Flüchtlinge in Tränen aus. Naiverweise hatte ich die Verwandt­schaft von Wissenschaft und Journalis­mus betont, für die es immer in erster Linie um Daten und Fakten, um küh­le Distanz und akribische Arbeit, um höchstmögliche Objektivität und das Streben nach Wahrheit und Wahrhafti­gem geht.

Damit aber hatte ich sichtlich die Stu­denten irritiert und die anwesenden Professoren offenbar tief erschreckt. Sie griffen ein und betonten, wie wichtig erkennbare „Haltung“ bei der journa­listischen Arbeit sei. Einer der Wissen­schaftler schrieb mir später, sie würden nun Wochen brauchen, um die von mei­nem Vortrag ausgelösten Verunsiche­rungen bei den Journalismustudenten zu beseitigen."


http://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/journalisten-alarmismus-ist-der-normalfall/?fbclid=IwAR0DGLI5JcnWj35S4S8mIqbGMSzrP3tEil5V7GpE4A2_Q_4ozz_rRON2Yo4

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Kern am 30. März 2019, 22:33:39
Autor Laszlo Trankovits – mehr als 37 Jahre Korrespondent und Büroleiter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) – schildert, wie Haltung an die Stelle handwerklicher Standards getreten ist.
...
 Denn von der Krankheit eines neuen Gesinnungsjournalismus ist fast die ganze Branche befallen – mit nachhaltigen Gefahren für Demokratie und Gesellschaft.
...
Dabei machen manche Journalisten gar keinen Hehl aus ihrer bewussten Ablehnung journalistischer Standards und ihres Plädoyers für einen „werte-orientierten“ Journalismus. Der Chef der WDR-Sendung „Monitor“, Georg Restle, sprach von „Neutralitätswahn“ und forderte, endlich damit aufzuhören, „nur abbilden zu wollen … was ist“.
...
Sehr populär in manchen Redaktionen sind Experimente mit dem (aus Dänemark stammenden) „konstruktiven Journalismus“, der sich gegen einen „übertriebenen Negativismus“ im Journalismus wendet und mehr „positive Berichte“ und „Lösungsansätze“ für die Probleme in der Welt propagiert.
Agenturen tragen zur Misere bei

Der Virus der Moralisierung hat selbst die Basis jeder journalistischen Arbeit infiziert: Auch die nachrichtliche Berichterstattung leidet unter den neuen, unausgesprochenen Geboten des Haltungsjournalismus. Sogar das Rückgrat der deutschen Medien bei der nachrichtlichen Berichterstattung aus aller Welt, die Nachrichtenagenturen, tragen mit der ständigen Verletzung traditioneller journalistischer Standards zur allgemeinen Misere bei.
...
Relotius hat Fakten und Geschichten frei erfunden. Das ist sicher völlig untypisch für den Arbeitsethos deutscher Journalisten. Viele von ihnen müssen sich dennoch den Vorwurf gefallen lassen, die wirklichen Ideale journalistischer Arbeit ständig zu verletzen. Weil sie beispielsweise systematisch Fakten und Aspekte, die ihnen nicht genehm sind, ignorieren. Das hat dann mit sauberem Journalismus nicht viel zu tun.
...
Die traditionellen Standards des Nachrichtenhandwerks sind gegenüber den neuen, mehr oder minder ausgesprochenen Regeln in den Hintergrund getreten, die überkommenen Vorgaben für eine saubere Berichterstattung werden meist nur formal eingehalten, nicht mehr in der Substanz. Stattdessen dominieren neue Regeln und Prioritäten, die, obwohl höchst fragwürdig, meistens nicht einmal verborgen werden.

Kaum jemand wird am Ergebnis einschlägiger Untersuchungen zweifeln, denen zufolge die meisten Journalisten in Deutschland – sehr generalisierend formuliert – eine klar grün-linke Präferenz haben. (Von mir durch Fettdruck hervorgehoben)
...
 Sowohl der Nachrichtenausstoß der Nachrichtenagenturen als auch die Nachrichtensendungen von ARD und ZDF sind in mehrfacher Hinsicht parteiisch geprägt, deutlich getragen von dem Wunsch, Haltung zu demonstrieren.
...
Auch die Parteilichkeit bekommt eine zusätzliche Verschärfung durch mehr oder minder offene Unfairness. Der journalistische Grundsatz, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen, wird zuweilen ganz ignoriert. Noch viel häufiger aber präsentiert die Redaktion die ihr sympathische Position mit den besten Argumenten, die Gegenseite kommt mit unsachlichen, emotionalen oder skandalisierungsfähigen Aspekten zu Wort.


Ich habe versucht, durch selektive Zitate die Grundaussagen zu verdeutlichen:

Ein Insider/Eingeweihter zeigt sehr deutlich auf, warum der "Otto Normalverbraucher " die deutsche Presse mehr und mehr zu Recht als Lügen-Presse wahrnimmt!
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jorges am 30. März 2019, 23:29:20
Ein Insider/Eingeweihter zeigt sehr deutlich auf, warum der "Otto Normalverbraucher " die deutsche Presse mehr und mehr zu Recht als Lügen-Presse wahrnimmt!

Sehe ich anders, werter Kern.

Die Masse wurde und wird mehr und mehr, und zwar erfolgreich, verbloedet.

Und die schlucken das, da gibts kein Hinterfragen mehr.

Wo bitteschoen siehst Du denn eine kritische Nachkommensgeneration?? 

Ich sehe an meiner Familie in Deutschland dass sich die vormals vernuenftigen Eltern lieber den in Schule und Uni umerzogenen Kindern anpassen, als ihnen ihre ehemaligen Werte zu vermitteln.

Um des "lieben Frieden willen" sagen die halt nix. Und veraendern somit sich selbst.

Die widerspruechliche Presse nehmen die aelteren vielleicht noch wahr, aber der Mensch (und vor allem der Deutsche) ist ein Gewohnheitstier.

Titel: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 31. März 2019, 00:15:34
Ein Insider/Eingeweihter zeigt sehr deutlich auf, warum der "Otto Normalverbraucher " die deutsche Presse mehr und mehr zu Recht als Lügen-Presse wahrnimmt!

Sehe ich anders, werter Kern.

Die Masse wurde und wird mehr und mehr, und zwar erfolgreich, verbloedet.

Und die schlucken das, da gibts kein Hinterfragen mehr.

Wo bitteschoen siehst Du denn eine kritische Nachkommensgeneration?? 

Ich sehe an meiner Familie in Deutschland dass sich die vormals vernuenftigen Eltern lieber den in Schule und Uni umerzogenen Kindern anpassen, als ihnen ihre ehemaligen Werte zu vermitteln.

Um des "lieben Frieden willen" sagen die halt nix. Und veraendern somit sich selbst.

Die widerspruechliche Presse nehmen die aelteren vielleicht noch wahr, aber der Mensch (und vor allem der Deutsche) ist ein Gewohnheitstier.


So ganz so eng sehe ich das wiederum nicht!
Mein ganzer Freundeskreis ("Senioren") in meiner DE-Kleinstadt waren oder sind konservative CDU-Anhänger (der meiste Wert liegt hier auf dem "C"), die zwar den Links-Schwenk Merkels nicht nachvollziehen können und viele "Entscheidungen" der letzten Jahre heftig kritisieren, aber keine Konsequenzen bezüglich ihres Wahlverhaltens gezogen haben.
Sie halten der CDU die "Treue" und hoffen inständig, dass es mit AKK (und anderen Neuen) bald wieder auf den Weg zurück in die alte konservative Heimat geht! Die Neuen können dann entscheiden was sie wollen, Hauptsache es steht CDU drunter. Wenn man in der Presse nicht nur die Überschriften liest kann man den Eindruck gewinnen, dass sich ganz langsam etwas tut in dieser Richtung.
Alte "Gewohnheitstiere" ist also richtig, aber von der nächsten Generation, also dem "Mittelalter" hört man durchweg kritische Töne. Die können nach meiner Einschätzung mit dem Begriff "gesunder Menschenverstand" durchaus noch etwas anfangen. Bei den Kindern und Jugendlichen muss man schon genauer hinschauen, denn die derzeitigen, medial so hochgeputschten Schulschwänzer und Klima-Demonstrierer sind beileibe nicht als repräsentabler Querschnitt zu sehen! Infos dazu gibt's im Netz in Hülle und Fülle (natürlich nicht bei den MM)!
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: schiene am 31. März 2019, 09:43:21
Die Regierung im Saarland veröffentlichte ihre Sonderstatistik „Stichwaffen- und Messervorfälle.“ Es wurde sogar untersucht, wie die Täter mit Vornamen heißen. Ergebnis: Männer mit dem Namen Michael stachen am häufigsten zu!  {:}
Hier die Tatsachen dazu. ..
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/toedliche-messer-gewalt-die-meisten-taeter-heissen-mohammed/ (https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/toedliche-messer-gewalt-die-meisten-taeter-heissen-mohammed/)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: jock am 31. März 2019, 12:48:39
Wenn ein AfD - Abgeordneter zu dumm ist,seine kleine Anfrage so zu form-
ulieren,dass sein gewuenschtes Ergebnis herauskommt,hat das nichts mit
dem Niedergang des Journalismus zu tun.

Die Zeitungen haben ja korrekt berichtet.

Dass einigen selbsternannten Abendlandrettern das Ergebnis nicht passt,ist
deren Problem.

Jock

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: schiene am 31. März 2019, 13:09:42
Wenn ein AfD - Abgeordneter zu dumm ist,seine kleine Anfrage so zu form-
ulieren,dass sein gewuenschtes Ergebnis herauskommt,hat das nichts mit
dem Niedergang des Journalismus zu tun.
Die Zeitungen haben ja korrekt berichtet.
Dass einigen selbsternannten Abendlandrettern das Ergebnis nicht passt,ist
deren Problem.
Jock
Mag ja sein das die Fragestellung der AfD nicht korrekt formuliert war was ja auch in dem Artikel steht aber deine Antwort und Argumentation ist noch viel dümmer.Heuchlericher und verlogener geht's wohl kaum noch....
Dir geht es nicht um Tatsachen sondern nur darum dich hinter irgendwelchen Vorgaben,Gesetzen oder anderen Reglungen zu verstecken und so deine Unfähigkeit
der Realität ins Auge zu blicken zu überspielen.
Jegliche weiter Diskussion mit dir ist zwecklos denn gegen Altersstarrsinn kommt man nicht an  {/
Titel: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 31. März 2019, 21:57:05
Wenn ein AfD - Abgeordneter zu dumm ist, seine kleine Anfrage so zu formulieren, dass sein gewuenschtes Ergebnis herauskommt, hat das nichts mit dem Niedergang des Journalismus zu tun.
Die Zeitungen haben ja korrekt berichtet.
Dass einigen selbsternannten Abendlandrettern das Ergebnis nicht passt, ist deren Problem.
Jock
...wobei Du ja noch nicht mal weißt, ob nicht genau diese Reaktionen gewünscht waren (oder hat sich der fragende Abgeordnete zu dem Ergebnis geäußert?) um die Journalisten vorzuführen!
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 31. März 2019, 22:46:40
Statistik-Spielereien:

„MEIN NAME IST MICHAEL UND ICH HABE EIN MESSER“ 🔪...Einschätzung dieser Statistik von einem Rechtsanwalt

https://www.youtube.com/watch?v=kSLNOvotMOA&t=133s (https://www.youtube.com/watch?v=kSLNOvotMOA&t=133s)

Offizielle Zahlen der Bundesregierung (kann auch nur angezeigte Fälle erfassen....aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß von Anzeigen seitens der Polizei abgeraten wird wegen "bringt eh nichts"...)

Bundestag zur Ausländerkriminalität.

https://www.youtube.com/watch?v=cMIWfVEaTV8 (https://www.youtube.com/watch?v=cMIWfVEaTV8)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 31. März 2019, 23:05:40

Sie halten der CDU die "Treue" und hoffen inständig, dass es mit AKK (und anderen Neuen) bald wieder auf den Weg zurück in die alte konservative Heimat geht!

Da können sie lange hoffen. Das ist aus und vorbei. Es gibt kein Zurück mehr. Es ist gelaufen. Deutschland hat fertig.

Es wird hier eine generalstabsmäßige Agenda der Umvolkung durchgezogen und die CDU steht da - vielleicht auch bei vielen unbewußt -an aller erster Front.

Die Merkel hat den Wessies gezeigt, was sie von deren Dekadenz hält und die ganze Partei umgekrempelt und auf Linie gebracht. Dazu hat sie noch die FDP, die CSU und die SPD ausgelutscht. Jetzt sind die Grünen dran. Schadet diesen Pfründe-Sicherern und Machthungrigen zwar nichts, aber wir alle müssen dafür bezahlen, mit unserer seelischen, finanziellen und physischen Gesundheit.

Es gibt kein Zurück mehr. Millionen Kulturfremder sind im Land, der halbe IS, keiner weiß wirklich wieviele und das wird beim besten Willen nicht gutgehen, denn es werden Millionen weitere kommen. Wir sind nur noch Siedlungsgebiet und sonst nichts mehr.

Mal 1 Woche Stromausfall und die Birne ist geschält. Dann gilt das Faustrecht und die toleranzbesoffenen Deutschen wissen gar nicht was das bedeutet.

Abgelenkt wird von diesem Drama mit solchem Schwachsinn wie dieser Klima-Gretel etc.

Von der CDU sind noch zu gebrauchen die Werte-Union, die sind aber zu klein und solche "Aussätzigen" wie Willi Wimmer und Prof. Max Otte. Aber die sind ja auch bereits erfolgreich als Neonazis etc. gebrandmarkt.

Wer hat das gesagt: "Denk ich bei Deutschland in der Nacht,  dann bin ich um den Schlaf gebracht....."
(Lt. Google: Heinrich Heine 1848) Genauso isses.....

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 01. April 2019, 16:39:55

Bundestag zur Ausländerkriminalität.


Da das Video gelöscht wurde, hier die Quelle zur gestiegenen Ausländerkriminalität:

"Statistik des Bundeskriminalamts und der 16 Landeskriminalämter über Straftaten
von Personen mit Migrationshintergrund, Asylbewerbern, Personen im Status
eines abgelehnten Asylantrags, aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern ab 2013"

Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Bruno99 am 01. April 2019, 20:12:44
Da hebt sich NRW aber deutlich ab  ???
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 01. April 2019, 20:39:34
Da hebt sich NRW aber deutlich ab  ???

NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland mit einer hohen Dichte an Städten, die auch noch gut miteinander vernetzt sind.
Sie nehmen sich erst die Städte, dann das Umland.
Hat u.a. einen profanen Grund: Hast Du schon mal einen "Flüchtling" mit Führerschein gesehen?  ;D
Titel: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 01. April 2019, 21:53:48
Hat u.a. einen profanen Grund: Hast Du schon mal einen "Flüchtling" mit Führerschein gesehen?  ;D
Das ist aber schon lange überholt! Die können diesen Schein sogar in Arabisch machen (können das unsere Frauen auch in ihrer Sprache?). Gesponsert wird der Schein auch noch (ohne große Hürden).
Der Zeitungsartikel ist schon 2 Jahre alt! https://www.welt.de/wirtschaft/article161488745/Fahrschulen-freuen-sich-ueber-Interesse-der-Fluechtlinge.html
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 01. April 2019, 23:45:20
"Könnte" natürlich auch mit der schnell wachsenden Anzahl der Clans zusammenhängen.....sie schätzen unsere "Gastfreundlichkeit"... {/

https://rp-online.de/nrw/panorama/clans-in-nrw-zahl-der-kriminellen-familienbanden-steigt-rapide-an_aid-37728007 (https://rp-online.de/nrw/panorama/clans-in-nrw-zahl-der-kriminellen-familienbanden-steigt-rapide-an_aid-37728007)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Gregor am 11. April 2019, 15:14:04
Wie? Im SPIEGEL werden Lügen aufgedeckt???  ;]

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/holocaust-angeblicher-auschwitz-ueberlebender-outet-sich-als-luegner-a-1099807.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://m.facebook.com/ (https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/holocaust-angeblicher-auschwitz-ueberlebender-outet-sich-als-luegner-a-1099807.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://m.facebook.com/)
Titel: Re: Niedergang des Journalismus - Qualitätsjournalismus verliert zunehmend
Beitrag von: Helli am 11. April 2019, 21:10:24
Wie? Im SPIEGEL werden Lügen aufgedeckt???  ;]

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/holocaust-angeblicher-auschwitz-ueberlebender-outet-sich-als-luegner-a-1099807.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://m.facebook.com/ (https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/holocaust-angeblicher-auschwitz-ueberlebender-outet-sich-als-luegner-a-1099807.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://m.facebook.com/)
Das hier war doch vor 3 Jahren, da war der Relotius (und damit der Spiegel) noch nicht demaskiert!