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Autor Thema: Aktuelle Meldungen aus China  (Gelesen 72465 mal)

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franzi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #405 am: 05. Mai 2015, 10:45:39 »

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arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #406 am: 05. Mai 2015, 10:52:20 »

Die Bauarbeiten für das neue futuristische Gebäude sollen in diesem Jahr beginnen, die Eröffnung ist für 2018 geplant. Das sind 3 Jahre.

In dieser Zeit würden in D die ersten Einsprüche in der 2. Instanz entschieden sein.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Helli

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #407 am: 05. Mai 2015, 14:28:35 »

Die Bauarbeiten für das neue futuristische Gebäude sollen in diesem Jahr beginnen, die Eröffnung ist für 2018 geplant. Das sind 3 Jahre.
In dieser Zeit würden in D die ersten Einsprüche in der 2. Instanz entschieden sein.
...noch nicht mal in der 1. Instanz - und NABU und BUND fangen dann erst an, die seltene Heuschrecke zu suchen!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

dart

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #409 am: 12. Mai 2015, 05:43:46 »

Im 19. Jahrhundert wurde der prachtvolle Alte Sommerpalast in Peking zerstört - jetzt wird er an einem anderen Ort im Maßstab 1:1 wieder aufgebaut. Bei Fans des Originals stößt das 4,3-Milliarden-Euro-Projekt auf wenig Gegenliebe...

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/china-alter-sommerpalast-als-kopie-a-1033208.html
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dart

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #410 am: 14. Mai 2015, 07:02:23 »

Chinas Ex-Elite erklärt Mao zum Massenmörder

Die Pekinger Führung setzt die einzige unzensierte Reformzeitschrift Chinas mit Repressalien gewaltig unter Druck. Die Autoren gehörten früher zur KP-Elite – und lassen sich nicht einschüchtern...

http://www.welt.de/politik/ausland/article140879146/Chinas-Ex-Elite-erklaert-Mao-zum-Massenmoerder.html

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Die Ankündigung der Regierung in Peking klang gut: Die Justizreform sollte Schluss machen mit falschen und erzwungenen Geständnissen. Doch Menschenrechtler berichten: Folter ist in China weiterhin verbreitet...

http://www.dw.de/human-rights-watch-weiterhin-folter-in-china/a-18447770
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arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #411 am: 14. Mai 2015, 07:24:49 »

Die Herausgeber und Redakteuere dieser Zeitschrift sind alle Gaukler!
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MIR

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #412 am: 31. Mai 2015, 22:43:19 »

Das ist doch ganz normal fuer China.

Wie kann man auch nur mit einen Solarflieger nach China fliegen, und denken
man kommt da bei Strahlenden Sonnenschein wieder weg.

http://www.tagesschau.de/ausland/solarimpulse-105.html
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chauat

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #413 am: 02. Juni 2015, 13:26:40 »

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Heute bis du ein Abbild deiner gestrigen Blödheit. Denke also Heute nach damit du morgen glücklich sein kannst.

franzi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #414 am: 14. Juni 2015, 12:31:09 »

Zitat
Chinas künstliche Inseln im Südchinesischen Meer sind ein Reizthema, das für Spannungen mit den USA sorgt. Die Welt schaut hauptsächlich auf das Fiery Cross Reef, wo in Zukunft Kampfjets und Überwachungsflugzeuge landen können. Aber eigentlich sind die neuen Militärbasen Teil eines größeren Puzzles: China verfolgt eine globale Strategie, um Einfluss auf wichtige Seerouten und Meerengen ausüben zu können.

Weltweit gibt es fünf strategisch wichtige Meerengen, die laut der US-Energiebehörde für Öl-Transporte entscheidend sind:

http://www.epochtimes.de/Basen-und-Business-ueberall-Chinesen-wollen-weltweit-Seehandel-kontrollieren-a1246215.html

fr

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franzi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #415 am: 16. Juni 2015, 08:08:30 »

Teiluebersetzung von

http://www.tomdispatch.com/post/176007/tomgram%3A_alfred_mccoy%2C_washington%27s_great_game_and_why_it%27s_failing_/
(nicht von mir)

“Durch das Legen eines durchdachten und enorm teuren Netzwerks von High-Speed- und High-Volume-Eisenbahnen sowie Öl- und Erdgasleitungen quer über die weite Breite Eurasiens hinweg, vermag China Mackinders Vision auf neue Weise zu verwirklichen. Zum ersten Mal in der Geschichte wird die schnelle transkontinentale Bewegung von kritischer Fracht – Öl, Mineralien und Industriegüter – in massiven Umfang möglich sein, wodurch eventuell die Vereinheitlichung der riesigen Landmasse in einer einzigen Wirtschaftszone bewirkt wird, die sich 6.500 Meilen von Shanghai bis nach Madrid erstreckt. Auf diese Weise hofft die Führung in Peking, den Ort geopolitischer Macht von der maritimen Peripherie tief ins Kernland des Kontinents weg zu verlagern.“

Schon Mackinder sprach von transkontinentalen Eisenbahnen, die “nunmehr die Konditionen der Landmacht verwandeln“, war aber, was ihre flächendeckende Verwirklichung in ganz Asien anging, am Ende doch zu optimistisch. Vorgänge wie “die russische Revolution von 1917, die chinesische Revolution von 1949 und die nachfolgenden 40 Jahre des Kalten Krieges verlangsamten für Jahrzehnte eine wirkliche Entwicklung.“ Ebenso die Entfremdung, die hinter dem Eisernen Vorhang zwischen der UdSSR und der VR China zutage trat. Derlei Barrieren existieren nun nicht mehr.

McCoy erinnert an Zbigniew Brzezinski, der Ende der 1990er Jahre in “The Great Chessboard“ ob “Washingtons unfähigem Stil der Geopolitik“ warnend darauf hinwies, dass Eurasien seit Jahrhunderten das Machtzentrum der Welt gewesen sei und dies auch in Zukunft bleiben werde. „Eine Macht, die Eurasien beherrscht“, so Brzezinski, “würde über zwei der drei höchst entwickelten und wirtschaftlich produktivsten Regionen der Erde gebieten“, die “die westliche Hemisphäre und Ozeanien gegenüber dem zentralen Kontinent der Erde geopolitisch in eine Randlage“ rückten.

“Während sich eine solche geopolitische Logik Washington entzog, wird sie in Peking gut verstanden“, urteilt McCoy. „Tatsächlich hat China in den letzten zehn Jahren den weltweit größten Investitionsausbruch in die Infrastruktur gestartet“, seit die USA in den 1950er Jahren den Bau der Interstate Highways unternahmen. “Die Zahlen für die Schienen und Pipelines sind frappierend. Zwischen 2007 und 2014 durchzog China seine Landschaft mit 9.000 Meilen an neuen High-Speed-Schienen, mehr als der Rest der Welt zusammen.“ Wenn das System im Jahr 2030 komplettiert wird, soll das Streckennetz insgesamt 16.000 Meilen groß sein und alle wichtigen chinesischen Städte miteinander verbinden. Kosten: 300 Milliarden US-Dollar.

Weiteres Geld investiert China, um das Eisenbahnnetz mit dem der umliegenden Staaten zu integrieren. Zusammen mit Deutschland und Russland startete es beispielsweise 2008 die sogenannte “Eurasian Land Bridge”, deren zwei Routen durch Sibirien und Kasachstan verlaufen. Über die südliche Strecke können Güter von Europa nach China sehr viel schneller transportiert werden, als dies über den Seeweg möglich ist. Seit Oktober 2014 steht der Plan einer Hochgeschwindigkeitsstrecke von Peking nach Moskau im Raume, für dessen Verwirklichung 230 Milliarden US-Dollar berechnet werden. Im April diesen Jahres unterzeichnete Chinas Präsident Xi Jinping eine Vereinbarung mit Pakistan über einen chinesisch-pakistanischen Wirtschaftskorridors, der Autobahnen, Eisenbahnverbindungen und Pipelines umfassen soll. Die Kosten hierbei: 46 Milliarden US-Dollar. 200 Milliarden US-Dollar hat China bereits in die Hafenanlage in Gwadar am Arabischen Meer gesteckt, welche sich in strategisch günstiger Nähe zum Persischen Golf befindet.

Ähnlich dynamisch erwies sich China auf dem Terrain der Pipelinepolitik. Die China National Petroleum Corporation (CNPC) baut an einer Ölpipeline, die von Kasachstan bis Xinjiang reicht. Ebenso arbeitete CNPC mit Turkmenistan zusammen, um Gas nach China zu leiten. Eine Pipeline zum Transport von Öl und Gas eröffnete China 2013 in Myanmar, womit es nunmehr die Straße von Malakka umgehen kann, welche von der US-Marine kontrolliert wird. Mit Gazprom schloss Peking ferner im Mai 2014 einen Energie-Deal im Wert von 400 Milliarden US-Dollar ab, um russisches Erdgas über ein Pipelinenetzwerk durch Sibirien und der Mandschurei nach China zu bringen.

“Obwohl sie massiv sind, sind diese Projekte nur Teil eines laufenden Bau-Booms“, an dessen Ende “in Kürze eine integrierte Binnenenergieinfrastruktur“ stehen wird. Weitere Bauvorhaben werden folgen, wie die Gründung der Asian Infrastructure Investment Bank anzeigt. Hinzu kommen langfristige Handelsbeziehungen mit ressourcenreichen Regionen in Afrika, Südostasien und Australien – ebenfalls Teil des Plans, “die Weltinsel wirtschaftlich zu integrieren“.

Nachdem er einen Blick auf die militärischen Entwicklungen Chinas wirft, befindet McCoy, dass das Reich der Mitte gegenüber den USA insgesamt in guter Position dasteht. “Indem ihr die geopolitische Vision von Mackinder und seiner Generation britischer Imperialisten fehlt, hat die derzeitige Führung Amerikas darin versagt, die Bedeutung eines radikalen globalen Wandels zu begreifen, der auf der eurasischen Landmasse im Gange ist. Wenn es China gelingt, seine aufsteigenden Industrien mit den umfangreichen natürlichen Ressourcen des eurasischen Kernlands zu verbinden, dann wäre sehr wahrscheinlich, wie Sir Halford Mackinder … im Jahre 1904 vorhersagte, ‘die Herrschaft der Welt in Sicht‘.“
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Alex

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #416 am: 16. Juni 2015, 08:22:26 »

Zitat
“Indem ihr die geopolitische Vision von Mackinder und seiner Generation britischer Imperialisten fehlt,
hat die derzeitige Führung Amerikas darin versagt, die Bedeutung eines radikalen globalen Wandels zu begreifen,
 der auf der eurasischen Landmasse im Gange ist.

Geopolitisch mögen die USA das noch schnallen ... geostrategisch bahnt sich im wahrsten Sinne des Wortes

mit der neuen " Silk Road " ein Eurasisches Riesengespenst dort für die AMIS auf , dem sie nichts entgegen

zu setzen haben !
« Letzte Änderung: 16. Juni 2015, 08:34:05 von Alex »
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Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #417 am: 16. Juni 2015, 10:37:27 »

Wie viel kostet es, eine Tonne Fracht mit der Eisenbahn von China nach Europa zu transportieren? Es gibt da den feinen aber entscheidenden Unterschied zwischen technisch und wirtschaftlich Machbarem.
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franzi

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #418 am: 16. Juni 2015, 11:58:40 »

Sicher werden sich die Chinesen damit intensiv befasst haben. Fuer Massentransporte sind Schiffe natuerlich gegenueber anderer Transportmitteln (ausgenommen in Pipelines zu Transportierendem) konkurrenzlos billig, aber fuer die "Dazwischengueter" Flugzeug/Schiff wirds wahrscheinlich passen.

Ein Grund fuer diese Bahnprojekte wird wahrscheinlich auch sein, dass die weitaus staerksten Seemacht der Welt diese Macht gegen Bahnlinien nicht einsetzen und keine Blockadepolitik damit betreiben kann (dann helfen nur mehr Farben/Facebook und Demokratiebringerrevolutionen)

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arthurschmidt2000

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Re: Aktuelle Meldungen aus China
« Antwort #419 am: 16. Juni 2015, 12:58:15 »

Ach Franzi,

Hast Du eine Ahnung, wie viel 1000  Brücken die Chinesen für ihre Autobahnen und Hochgeschwindigkeitszüge gebaut haben?

Wenige davon kaputt und nichts geht mehr! Nein, so wird keiner bauen, der dabei an einen Nutzen bei einer kriegerischen Auseinandersetzung denkt.

Dass die Eisenbahnen in China hoch subventioniert sind, wirst Du bestimmt wissen.

« Letzte Änderung: 16. Juni 2015, 13:18:46 von arthurschmidt2000 »
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