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Autor Thema: Dürre-Katastrophe im Isan  (Gelesen 22941 mal)

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Burianer

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #15 am: 29. November 2012, 10:00:26 »

 :]  und so einen Strahl haben. Wasser lassen  :]
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Kern

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #16 am: 29. November 2012, 10:01:31 »

Genau! Gute Fotos, rampo  ;}

Bis auf das Pinkel-Bild  {;


;D
« Letzte Änderung: 29. November 2012, 10:04:45 von Kern »
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Burianer

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #17 am: 29. November 2012, 10:06:02 »

 ???  Was sagt denn unser Doktor dazu  ?  ,  Ueberdruck  ;)
Der kann sofort als Loeschmeister  bei der oertlichen Feuerwehr anfangen  :]
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Tobi CR

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #18 am: 29. November 2012, 10:21:33 »

Ihr seid alle soo gemein  :'(,
meine Fotos haben sehr viel mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun;
und die lobt keiner...
(blos weil Rampo mal pipi musste - das kennt man doch unter "Inkontinenz")
 8)
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somtamplara

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #19 am: 29. November 2012, 10:29:38 »

wie sehen denn die Wasserstaende in den Stauseen aus, nehme mal die koennen schon noch was speichern.

89% Füllstand: Sri Nakharin Talsperre
63% Füllstand: Phumiphon Damm
67% Füllstand: Sirikit Damm
86% Füllstand: Wachiralongkon Damm

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Bruno99

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #20 am: 29. November 2012, 10:50:44 »

Danke Somtam   ;}

da kann Regen im Norden nichts schaden, sonst sehe ich dann fuer naechstes ein wenig schwarz im Mittelland
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

dart

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #21 am: 23. Oktober 2014, 20:42:05 »

Die Gefahr einer Dürre besteht in den kommenden Monaten sicherlich nicht nur für den Isan.
Wie man in diversen Threads nachlesen konnte, gab es nur relativ geringe Niederschlagsmengen in der Regenzeit, und die meisten Stauseen vermelden einen sehr geringen Wasserpegel.

Wie man heute im Farang nachlesen kann, plant die Regierung für knapp eine Milliarde Baht den Ausbau eines Kanalsystem für Bewässerung der Landwirtschaft.

Der Farang /de/pages/mit-kanaelen-gegen-wassermangel

Zitat
Die Regierung hat ein Budget von 997 Millionen Baht zum Ausbau der Kanalsysteme im Nordosten bewilligt.

Jatuporn Buruphat, Generaldirektor des Amts für Wasser-Ressourcen sowie des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt, sagte in der Zeitung „The Nation“, dass die durchschnittliche Regenmenge in diesem Jahr die niedrigste seit 30 Jahren sei, worunter besonders die landwirtschaftlich geprägte Bevölkerung im Isaan leiden würde.

Aktuell befinden sich 6.000 Gebiete des Königreichs im Wassernotstand, 2.846 davon im Nordosten. Das Programm zum Ausbau der Wasserkanäle soll in 13 Provinzen des Isaan vollzogen und noch im November gestartet werden.

Gretchenfrage: Woher sollen diese Kanäle im Isan ihr Wasser bekommen? ??? ??? ???
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Haus

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #22 am: 23. Oktober 2014, 21:14:10 »

na klar

von den Königlichen Regenmachern

Satire aus
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Kern

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #23 am: 24. Oktober 2014, 03:58:11 »

Gretchenfrage: Woher sollen diese Kanäle im Isan ihr Wasser bekommen? ??? ??? ???
Eben! Bessere "immer-genügend-Wasser-Amulette" kaufen oder auf Regen-machende Diktatoren, Könige oder sonstige Heilbringer setzen?  ???

Solange noch so viele Bauern im Isan nicht auf den Trichter kommen, dass sie im ziemlich trockenen Isan viel mehr und cleverer als bisher das (nicht erst seit gestern) unregelmäßige Nass speichern müssen (und/oder mindestens einen leistungsfähigen Brunnen haben), werden diese Bauern auf keinen grünen Zweig kommen. (Es sind aber glücklicherweise nicht alle so, aber noch viel zu viele.)


Etwas themenfremd ... aber zusätzlich sehr negativ:
1. Viel zu viele Thai-Bauern setzen auf wenige gleiche Pferde. Viel zu oft ohne die Fähigkeiten, wenigstens ein landwirtschaftliche Produkt richtig gut produzieren zu können und vorteilhaft verkaufen zu können.
Viele meckern über miese Preise und lügende Waagen, aber gehen (wie immer) zu einem mehr oder weniger schlitzohrigen Aufkäufer (meist ohne selber vorher zu prüfen, ob sie nun gerade 900 kg oder 1.000 kg verkaufen).  {+
"Unser" Vorzeige-Bauernpaar (rampo und seine Biene   ;} ) zeigt schon seit Jahren den thailändischen Mitmenschen (auch über die Uni in Khon Kaen  {* ), wie man das besser machen kann (immer mindestens 6 Produkte [wegen schwankender Preise, Schädlingen usw.] vernünftige Wasserwirtschaft, clevere Düngung usw.).

Aber kaum einer kopiert (kapiert  {--  ) was davon. Auch kaum einer von meiner Familie, von der schon ungefähr 10 Mitglieder bei rampo zu Besuch waren.
Das war mit rampo abgesprochene Absicht, damit sie was lernen können. Teils rühmliche Ausnahme: mein intelligenter Schwiegertiger (gute Schwiegermutter  ;} ) und die Beste aller Ehefrauen  :-) .
Die haben rampos Biene schon aufmerksam zugehört. Aber meine Frau scheffelt ihre schier unermessliche Kohle in Bayern in unserem Biergarten (  ??? , gibt mir aber nichts ab  >:( ). Und meine leicht zuckerkranke (usw.) 69jährige, trotzdem noch sehr aktive Schwiegermutter kann verständlicherweise nicht mehr so, wie sie noch will. Die muss man manchmal sogar bremsen.

Übrigens: Einige von meiner Familie sind sehr fleissig. Aber mit mehr Neugier, weniger Hirn-Schranken und mehr Lernwilligkeit könnten sie bedeutend mehr erreichen.


2. Die landwirtschaftliche Produktivität in Thailand lässt im internationalen Vergleich viel zu wünschen übrig.
Aber die Globalisierung in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.  {--

Bei unseren Winteraufenthalten im ländlichen Isan (absolutes Bauern-Gebiet) bin ich zunehmend entsetzt und auch etwas deprimiert darüber, wie zunehmend chinesische Landwirtschafts-Produkte einheimische Produkte verdrängen.      :o und  {+
Dabei geht es teilweise um Früchte, die früher vorwiegend aus dem Süden von Thailand kamen, aber auch um Früchte, Knollen usw., die in unserer Gegend noch vor wenigen Jahren in ausreichender Menge produziert wurden.

Dabei mag es sein, dass ich manches falsch verstehe (aber in Thailand muss man eh oft nachfragen, um bei den wechselnden, oft gegensätzlichen Antworten ein ziemlich realistisches arithmetisches Mittel bilden zu können)  :-) .
Aber oft mag ich aus verschiedenen Gründen gar nicht weiter bohren.


Zusammenfassung:
Ich mag unsere Thais (und Thailand ist mittlerweile - nicht zuletzt durch meine "neue" Familie - meine zweite gefühlte Heimat).
Und ich hoffe (noch ein bisschen), dass sie nun effektiver aufwachen, denn weder Deutschland, noch Thailand hat eine Garantie dagegen, auf diversen Abstellgleisen zu landen.


Gruß an alle Optimisten (mit teils pessimistischen Gedanken)    Achim
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2014, 04:11:10 von Kern »
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arthurschmidt2000

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #24 am: 24. Oktober 2014, 08:17:19 »

Betonierte Kanäle werden häufig gebaut, um zu verhindern, dass knappes Wasser unterwegs versickert und stattdessen für Bewässerung genutzt werden kann.

In China ist seit längerem zu erkennen, dass der Anbau von Obst den Anbau von Reis verdrängt. Obstanbau ist besonders in gebirgigem Gelaende weniger arbeitsintensiv und wirtschaftlich ertragreicher als der Anbau von Reis.  Verstärkt wird dieser Trend durch den Arbeitskräftemangel in China; die Landbevölkerung zieht es in die Großstädte da dort bessere Verdienstmöglichkeiten bestehen.

Die Chinesen kaufen dann lieber in Thailand billigen Reis und verkaufen denen teures Obst.
« Letzte Änderung: 24. Oktober 2014, 09:11:04 von arthurschmidt2000 »
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chauat

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #25 am: 24. Oktober 2014, 10:10:06 »

Die Kisten mit Obst aus China gibt es leider auch bei uns auf dem kleine Markt. Wenn ich mir da vorstelle das sie ihre Lebensmittel in China auch auf zugeschüttete Müllhalden (selber gesehen!!) anbauten werden wird mir ganz anders immer!  :(
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Heute bis du ein Abbild deiner gestrigen Blödheit. Denke also Heute nach damit du morgen glücklich sein kannst.

arthurschmidt2000

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #26 am: 24. Oktober 2014, 10:26:57 »

Demnächst machen die Chinesen auch noch die Produktion von Bananen in Thailand platt.
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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #27 am: 24. Oktober 2014, 11:22:11 »

Gut das ich Bananen bei mir im Garten habe.   ;D
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dart

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #28 am: 28. Oktober 2014, 21:15:41 »

Das Ministerium für Wasserwirtschaft will ab dem 3. November, den Reisfarmern die nicht mit einer ausreichenden Wassermenge für ihre Felder versorgt werden können, alternative Jobs anbieten.

http://englishnews.thaipbs.or.th/farmers-can-apply-jobs-irrigation-offices-november-3/
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dart

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Re: Dürre-Katastrophe im Isan
« Antwort #29 am: 12. November 2014, 14:27:22 »

Aus acht weiteren Stauseen soll wegen Wassermangel kein Wasser mehr abgelassen werden, für einen Anbau nach der Regenzeit. Betroffen sind überwiegend Stauseen im Isan.

http://www.thaivisa.com/forum/topic/775954-8-more-dams-in-thailand-to-stop-water-supply-for-off-season-farming/
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