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Autor Thema: Majestätsbeleidigung  (Gelesen 203806 mal)

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namtok

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #570 am: 25. Juli 2014, 02:53:32 »

Oberst Aphiwan Wiryachai, Vizeparlamentspräsident der letzten Jahre, wurde wegen Majestätsbeleidigung auf einer Rothemdenrede im Jahre 2011 angeklagt


Pheu Thai MP charged with lèse majesté

www.prachatai.org/english/node/4243


Offenbar wurde erst vor einem Monat von einem unbekannten Zeitgenossen deswegen Anklage erhoben, seinen heutigen "Vorladungstermin" hat er offenbar verstreichen lassen und sein Aufenthaltsort seit dem Putsch ist nicht bekannt.


http://www.bangkokpost.com/most-recent/422309/apiwan-snubs-lese-majeste-charge


in anderen Fällen wurde wie bei Majestätsbeleidigungsanklagen üblich die Kautionsstellung verweigert :


http://www.prachatai.org/english/node/4242
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namtok

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #571 am: 01. August 2014, 01:15:15 »

Ein namentlich nicht genannter Mann aus Ubon wurde heute zu 15 Jahren verurteilt. Seine beanstandeten Postings im Gesichtsbuch unter falschem Namen fanden bereits vor 3 Jahren statt.

Die Polizei konnte ihn mit einem "Fakeaccount" ködern und dazu veranlassen, an seine angeblich gutaussehende Gesichtsbuch"freundin" persönliche Information preiszugeben, die ihn identifizierbar machten, 2012 bekam er einen "Hausbesuch". Der Fall ruhte zuerst wegen mentaler Probleme, wurde aber nach dem Putsch schnell aufgenommen.


Man sentenced to 15 years in jail for lèse majesté


http://prachatai.org/english/node/4256
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Non2011

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #572 am: 02. August 2014, 13:15:44 »

Denke dieses Land hin zur Demokratie ? kann man getrost vergessen. Mehr als unangenehm ist mir allerdings - das hier das Königshaus nicht reagiert, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Denn, die Thai,s sind nicht nur auf einem Auge blind, sondern ,,,,,,,,
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Helli

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #573 am: 03. August 2014, 01:13:32 »

...dass hier das Königshaus nicht reagiert, ...
Warum sollte es denn? Es partizipiert doch davon! Er ist das erklärte Staatsoberhaupt. Sie gehen vor ihm auf die Bretter. Ist das überhaupt noch eine konstitutionelle Monarchie?
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

archa

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #574 am: 03. August 2014, 07:07:35 »

Sie gehen vor ihm auf die Bretter. Ist das überhaupt noch eine konstitutionelle Monarchie?

Gute Frage.  8)

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Die ganz SCHLAUEN sehen um fünf ECKEN und sind geradeaus Blind.
(Benjamin Franklin)

jock

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #575 am: 03. August 2014, 07:37:31 »

Sie gehen vor ihm auf die Bretter.

Das hat absolut nichts mit "Macht" zu tun,sondern ist ein Ritual,das auch
als Prokynese seit Jahrtausenden bekannt ist und ausgeuebt wird.

Als Koenig Bhumibol den Thron bestieg,stand das Koenigshaus auf schwachen
Beinen.Um das Koenigshaus zu stabilisieren wurde (wieder) die Prokynese ein-
gefuehrt.

Der Koenig hat in einer konstitutionellen Monarchie nur eine eingeschraenkte
politische Macht und schoepft seine Autoritaet mehr aus dem Moralischen.

Daher sind Fragen wie, das Koenigshaus schaut zu,oder warum wird der Spuk
nicht beendet,eigentlich hinfaellig,weil es sich um Angelegenheiten handelt,die im
parlamentarischen Spectrum geloest werden muessen.

Jock



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namtok

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #576 am: 03. August 2014, 16:08:17 »

Und wenn es kein "parlamentarisches Spektrum" gibt ?   :-[



Ein längerer Artikel über die "Müllorganisation" :


http://www.bangkokpost.com/news/investigation/423789/doctor-sick-of-all-the-trash
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Haus

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #577 am: 03. August 2014, 16:23:02 »

Krankes Hirn (oder nichts drin?)
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jock

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #578 am: 03. August 2014, 16:37:52 »

@namtok

Wenn es kein Parlament gibt,wird sich das Koenigshaus trotzdem nicht
aeussern,wenn sich die Situation nicht dramatisch aendert.

Da es sich bei dem Coup um Nr. 18 oder 19 handelt,wird es als
"Business as usual "eingestuft.

Und in 2-3 Jahren schaut alles wieder anders aus.

Jock

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namtok

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Helli

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #580 am: 04. August 2014, 04:29:11 »

Das hat absolut nichts mit "Macht" zu tun, sondern ist ein Ritual, das auch
als Prokynese seit Jahrtausenden bekannt ist und ausgeuebt wird.
@Jock, Du magst es nennen wie Du willst. Wenn ein "Machthaber" sich auf den Boden legt um von einer noch höheren Stelle sein Tun sanktioniert zu bekommen, dann hat die 1. Stelle doch in den vielen Jahrzehnten aus seiner Sicht alles richtig gemacht um 1932 vergessen zu lassen bzw. umzukehren und die alte Ordnung wieder herzustellen. Wirtschaftlich ohnehin!
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namtok

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #581 am: 04. August 2014, 20:14:03 »

Einmal ein mildes Urteil: Kein Wunder, denn das Geld gehört ja schliesslich dem Staat  :-)


Der staatliche Sender Thai PBS wurde zu 50 000 Baht Geldstrafe verurteilt, weil er letztes Jahr eine Diskussion mit mehreren Folgen über die Rolle der Monarchie gesendet hatte.


http://en.khaosod.co.th/detail.php?newsid=1407154202&section=11

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dart

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #582 am: 07. August 2014, 19:21:32 »

Anzeige gegen Unbekannt.

Buddha Issara erstattet Anzeige gegen 2 maskierte Männer, die in einer Videobotschaft das Staatsoberhaupt zum Rücktritt aufgefordert haben.

http://en.khaosod.co.th/detail.php?newsid=1407413325
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Hans Muff

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #583 am: 07. August 2014, 20:43:25 »

Anzeige gegen Unbekannt.

Buddha Issara erstattet Anzeige gegen 2 maskierte Männer, die in einer Videobotschaft das Staatsoberhaupt zum Rücktritt aufgefordert haben.

http://en.khaosod.co.th/detail.php?newsid=1407413325
Die Nase sollte sich auf´s Beten konzentrieren. Dass Religion kein schlechtes Geschäft ist, sieht man an den 500.000 BHT die er ausgelobt hat.
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Freunde hab ich im realen Leben, ergo muss ich mir hier keine erschleimen. Verschleißt mich einfach wie ich bin. Oder auch: Wer mit den großen Hunden um die Häuser ziehen will, sollte wenigstens das Bein heben können!

mfritz31

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Re: Majestätsbeleidigung
« Antwort #584 am: 07. August 2014, 20:46:26 »

Das passt nun wieder gar nicht: Ein Moench und Anzeige erstatten.
Wer Moench wird, entsagt dem weltlichen Leben.
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