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Autor Thema: Leben in Khao Khitchakut  (Gelesen 23209 mal)

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Rangwahn

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #165 am: 29. März 2019, 14:23:56 »

Es ist nicht schlimmer, ich meinte nur die Mangostan werden haupsächlich im Süden angebaut und die Leute leben davon.

Dass du auf gute Preise angewiesen bist glaube ich kaum.
« Letzte Änderung: 29. März 2019, 14:29:52 von Rangwahn »
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No_bird

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #166 am: 08. Juli 2019, 23:11:37 »


Wir haben vor 3 Jahren einen kleinen Kakaobaum bekommen. Der hat dies Jahr erstmals Früchte.
So sah das Ende Februar aus:


Jetzt konnten wir endlich pflücken, die Ausbeute ist eher gering


Die Schale wird geöffnet, das fleischige Innere mit den Bohnen wird in Bananenblätter eingepackt und muss eine Woche fermentieren. Dann sehen wir weiter...


Wir gaben etwa ein Dutzend Bohnen wieder ausgesät, mal sehn ob's was wird (ist halt sehr feucht z.Zt).
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schiene

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #167 am: 09. Juli 2019, 00:10:12 »

Schön das du hier wieder aktiv bist  ;}
Was macht man mit den fermentierten Bohnen?
Kann man die so einfach ohne techn. Hilfsmittel essen bezw.anderweitig verwerten?
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Heute sind wir tolerant,morgen fremd im eigenen Land.

No_bird

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #168 am: 21. Juli 2019, 21:30:48 »

Danke @schiene für Dein Interesse. Der Kakao-Prozess ist gar nicht so simpel...


Nach der Fermentation werden die Bohnen gewaschen und müssen dann trocknen. Das dauert auch so 1-3 Wochen.


Dann werden sie geschält und geröstet. Man muss ein wenig aufpassen, dass sie nicht zu heiss werden und verbrennen.


Dann werden sie gemahlen. Unsere jetzige Maschine kann leider nicht die nötige Feinheit des Pulvers erreichen. Ich schau gerade für eine gute Gewürz- oder Feinmühle

(Hat jemand einen guten Tip?)

Dies ist der Zustand des Kakaos heute. Ist etwa 200g.


Wir haben natürlich schon getestet, wegen der gröberen Korngrösse (etwa wie Kaffee) muss man den Kakao mit der Milch aufkochen, dann etwas Zucker dazu...

Der Geschmack war erstaunlich gut. Ich hatte vorher Angst, dass ein paar Bohnen verbrannt sind, aber offensichtlich war alles gelungen.

Von früher kannte ich zwei Sorten Kakao: stark oder schwach entölt. Unser Kakao ist gar nicht entölt. Vermutlich deshalb hat er einen so wunderbaren Duft (gibt's bei gekauftem Kakao überhaupt nicht so) und schmeckt wirklich viel aromatischer als die Verkaufsprodukte. Und überhaupt nicht bitter.
Und das schon beim ersten Versuch.
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Suksabai

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #169 am: 21. Juli 2019, 22:02:10 »



@No_bird

Gratuliere zu dem Ergebnis!

Stichwort nicht entölt:

bedenke bitte, dass, je feiner du mahlst, desto mehr Hitzeentwicklung durch die Reibung, Öl tritt aus - somit besteht die Gefahr, dass die Mühle verklebt.

Vielleicht bin ich da zu pessemistisch, aber einen Gedanken ist es wert...



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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #170 am: 21. Juli 2019, 22:19:55 »

Danke!

Ich denke, das ist ein wichtiger Hinweis.
Die Klumpen, die man auf dem letzten Foto sieht, hab ich aus der Moulinex-Mühle ausgekratzt.
Und die hat halt Messer und kein richtiges Mahlwerk.
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franzi

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #171 am: 22. Juli 2019, 05:43:44 »

Eine Maschine mit Scheiben- oder Walzenmahlwerk kann die Bohnen nie so fein mahlen wie eine mit Messermahlwerk. Habe das allerdings nur bei Kaffeebohnen getestet, die nur leicht oelig sind.
Ueberdies ist die Reinigung von einem veroelten Scheiben- oder Walzenmahlwerk wesentlich aufwendiger (entweder sauteure Reinigungstabletten oder Mahlwerk zerlegen) als von einem Messermahlwerk.
Fuer meinen Kaffee verwende ich diese Maschine

https://www.lazada.co.th/-i434538-s469780.html?urlFlag=true&mp=1

die bei der feinsten Mahleinstellung (hat 12 Einstellungsgrade) nicht staubfein mahlt. Ist fuer die Espressomaschine auch nicht noetig.
Vor gut einem Jahr kostete die Maschine nebenbei bemerkt noch 1800 Baht.

Lazada bietet unter Anderem diese Gewuerzmahlmaschine an, die, wie man sieht, ebenfalls ein Messermahlwerk besitzt.

https://www.lazada.co.th/products/best-selling-ready-stockarrive-in-7-dayselectric-coffee-grinder-grainsspices-hebals-cereals-dry-food-grindermill-grindinggristmill-medicine-flour-powder-crusher220v-an-international-plug-i256894747-s395892648.html?spm=a2o4m.searchlist.list.13.33c53216NVkIGo&search=1

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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #172 am: 22. Juli 2019, 21:32:09 »


@franzi

Dank Dir für die hilfreichen Tips! Die grösste Sorge macht mir schon das Verkleben und damit das Reinigen einer Mühle. Und meist ist es ja so, dass die höchstentwickelte Technologie auch die höchsten Ansprüche an den Unterhalt des Geräts stellt.

Ich geh davon aus, dass wir in den nächsten 10 Jahren nicht mehr als 1-2 kg/Jahr haben werden. Das relativiert natürlich eine Investition. Andererseits ist so eine Gewuerzmahlmaschine wie von Dir vorgeschlagen hochinteressant, da wir auch andere Dinge (Pfeffer, Ingwer, Muskat, Moringa usw.) mal einsetzen könnten.

Aktuell benutze ich die "Kindermaschinen" mit dem Steinmörser (nicht weitersagen wg. Kinderarbeit). Es geht ja auch nur um 1 Liter Kakao zum Wochenendfrühstück.

(Aber wenn ich diese tolle Gewuerzmahlmaschine als Geburtstagsgeschenk rüberbringe muss ich mich vielleicht nicht so sehr um die Reinigung kümmern!?)

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Kern

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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #173 am: 22. Juli 2019, 21:37:51 »

Aktuell benutze ich die "Kindermaschinen" mit dem Steinmörser (nicht weitersagen wg. Kinderarbeit).

 :D    :D
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Re: Leben in Khao Khitchakut
« Antwort #174 am: 22. Juli 2019, 22:59:57 »

Mal etwas zu unseren Baumfrüchten. Wir verkaufen Obst, das ist unser wichtigstes Standbein. Wir
benutzen keine Pestizide, aber rundherum wird in den Farmen schon fleissig mit chemischen Kampfstoffen agiert.
Wir haben dadurch geringere Erträge, viele (unwillkommene) Insekten fliehen zu uns und lassen es
sich hier gutgehen. Jedoch kommen auch die Vögel gern hierher. Und wir essen auch gern Obst ohne Gift.

Die Durianernte war unter den Erwartungen, weil sich bei der Ernte zeigte, dass etwa 60% Wurmlöcher hatten. Das drückt dramatisch den Preis...

Mangkut war diesmal ok, der Preis hatte sich zwischenzeitlich mal auf 100 ฿/kg erholt. Mangkut hat kaum Schädlinge.Werden aber gern von Eich-/Streifenhörnchen oder Vögeln gefuttert wenn sie überreif sind (sowieso zu spät zum ernten).

Wir haben einiges an Rambutan, Die Bäume hatten wir ganz am Anfang gepflanzt. Ernte zum Verkauf lohnt sich kaum, aber wir essen sie gern.



Jetzt geht die Erntezeit für Longkong langsam zuende.


Wir haben davon etwa 300 Bäume.


Da waren wir fleissig.

Auch wenn man viel isst, gibt's keine Verdauungsprobleme.


Apropos Essen, meine Engelin kam mit solchen Jakobsmuscheln vom Markt. Gibt's wohl nicht immer.
Das "grünliche" Zeugs ringsum muss man wegwaschen.


Sauber sieht's schon besser aus.


Aber natürlich ist die Würze (unbedingt mit Knoblauch) das Entscheidende. War (wie immer) erstklassig.



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