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Autor Thema: Wien,Wien,nur du allein  (Gelesen 26999 mal)

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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #195 am: 18. Januar 2019, 09:51:00 »

@Suksabai

Richtig - die ehemalige Frau des ehemaligen Bundeskanzlers !

(seufzs) Ich werde alt.

@franzi

Bundeskanzler Kurz verwendete sich fuer Sonja Klima - die es auch geworden ist.

Bei der Gelegenheit moechte ich dir mein Beileid ausdruecken.Es muss eine furchbare
Zeit fuer dich sein,nicht nur mit der Tatsache zu leben,dass Wien "links" regiert wird,
sondern,dass Innsbruck sogar einen gruenversifften Buergermeister  hat.

Kann dir nachfuehlen,dass ob diesen unertraeglichen Zustands,es dich schmerzt,dass
du die naechsten Jahre Innsbruck nicht besuchen wirst koennen.

Jock
« Letzte Änderung: 18. Januar 2019, 10:02:57 von jock »
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franzi

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #196 am: 18. Januar 2019, 10:12:12 »

Lieber jock, du hast diese fuer mich wirklich traurige Absaetze

Bei der Gelegenheit moechte ich dir mein Beileid ausdruecken.Es muss eine furchbare
Zeit fuer dich sein,nicht nur mit der Tatsache zu leben,dass Wien "links" regiert wird,
sondern,dass Innsbruck sogar einen gruenversifften Buergermeister  hat.

Kann dir nachfuehlen,dass ob diesen unertraechlichen Zustands,es dich schmerzt,dass
du die naechsten Jahre Innsbruck nicht besuchen wirst koennen.


eine Minute und fuenf Sekunden vor meiner Ergaenzung eingestellt. Hatte also das Glueck, dass mir ein paar Minuten vor deiner Retourkutsche das selbst eingefallen ist.
Ist wirklich grausam, was da in Tirol und Innsbruck politisch abgeht :'(.

Werde zum 94ger unserer Mutter dorthinfliegen/fahren und habe der woechentlichen Herrenrunde (Sozi und Gruene-pensionierte Eisenbahner halt) in Innsbruck ueber einen Bruder (der ist daran beteiligt) anfragen lassen, ob ich sicherheishalber ein langes Messer dabei haben soll.
Der Brueder meinte nein, aber dem glaub ich ja nix mehr, wenns darum geht.

fr


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franzi

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #197 am: 18. Januar 2019, 10:29:15 »


(seufzs) Ich werde alt.

@franzi

Bundeskanzler Kurz verwendete sich fuer Sonja Klima - die es auch geworden ist.
"


Ganz kurz: Kurz soll interveniert haben. Wer behauptet das?
Und ob diese Kuh die Chefin wird, ist das sicher?
Aus der Krone

Zitat
Bestellung könnte für Turbulenzen sorgen
Die Bestellung von Klima könnte nun insofern für Turbulenzen sorgen, weil der Beirat der Hofratschule bereits im Vorfeld angekündigt hatte, im Falle dieser Entscheidung geschlossen zurückzutreten. Das Gremium hatte sich dezidiert für Radnetter ausgesprochen.
https://www.krone.at/1845995

fr
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franzi

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #198 am: 18. Januar 2019, 10:36:33 »

Als Nicht-Wiener seien 2 Fragen erlaubt:

Kann die Dame denn reiten ?

Kann sie mit der Peitsche umgehen ?

Du solltest die Frage praezisieren: Auf wem reiten, wen peitschen.

fr
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malakor

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #199 am: 18. Januar 2019, 12:16:45 »

Als Nicht-Wiener seien 2 Fragen erlaubt:

Kann die Dame denn reiten ?

Kann sie mit der Peitsche umgehen ?

Du solltest die Frage praezisieren: Auf wem reiten, wen peitschen.

fr


Wo ist mein Beitrag geblieben  ?    {+
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shaishai

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #200 am: 18. Januar 2019, 13:27:20 »

auf der vorherigen seite ?  {+

 ;]
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malakor

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #201 am: 18. Januar 2019, 13:46:50 »

auf der vorherigen seite ?  {+

 ;]

tatsaechlich.     :]
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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #202 am: 23. Januar 2019, 11:11:55 »

So a Sandler !

Will man in Wien jemanden abwerten,so tituliert man ihn als Sandler.

Die Sandler waren jene Arbeiter in den Ziegelfabriken rund um den Wienerberg,die man zu
nicht anderes gebrauchen konnte,als Sand in die Ziegelformen zu streuen,damit der Lehm
nicht kleben blieb.

Als Kaiser Franz- Joseph verfuegte,dass die Stadtmauer abgerissen wird,entstanden damit und
an den nicht mehr gebrauchten Glacien,Bauflaechen und sofort setzte ein Bauboom ein.

Jaehrlich benoetigte man fuer die Ringstrassenbauten,Palais etc. 330 Mio.Stueck Ziegel,die
fast alle aus den Ziegelfabriken rund um den Wienerberg kamen.

Wien war sowieso ein Magnet fuer Arbeitssuchende,aber der erhoehte Bedarf an Arbeitskraeften
in den Ziegelfabriken,loeste einen Ansturm von den noch aermeren Gegenden in Boehmen
und Maehren aus.400 Km Fussmarsch nahmen sie auf sich,um ein sklavenartiges Arbeitsleben
bei Herrn Drasche zu fristen.

Die Arbeitsbedingungen waren verheerend.18 stuendige Arbeitstage waren ueblich,egal,ob fuer
Kinder oder Frauen.
Untergebracht waren sie in Baracken,Maennlein und Weiblein gemischt,die ledigen Maenner
schliefen in stillgelegten Ziegeloefen.Geburten waren coram publico normal und die hygienischen
Zustaende,sorgten fuer allerlei ansteckende Krankheiten,die ofmals wegen fehlender medizin-
ischer Behandlung zum Tode fuehrten.

Als Schlimmstes empfunden wurde,dass der Lohn als "Truckerlohn" bezahlt wurde,das heisst,
es wurde fabrikseigenes Geld ausbezahlt,dass jedoch nur ein den fabrikseigenen Geschaeften
oder Kantinen akzeptiert wurde.
Es versteht sich von selbst,dass alle Waren dort um 30 % teurer waren,als in den normalen Ge-
schaeften der Umgebung.

Erst als sich der Arzt Victor Adler in das Werk einschlich und seine Erlebnisse veroeffentlichte,
wofuer er eine Geldstrafe erhielt,konnten die Behoerden nicht laenger beide Augen zudruecken,
und verboten nach und nach die Ausbeutung.

Der Besitzer der Ziegelfabriken,ein gewisser Heinrich Drasche wurde reich,erbaute sich gegen-
ueber der Staatsoper ein Palais,das im WK II.zerbombt wurde und als "Heinrichshof" wieder
nach dem Krieg neu erbaut wurde,allerdings in einem Stil,der sich unangenehm von den anderen
Prachtbauten abhebt.

1909 kaufte er die Herrschaft samt Burg Ebreichsdorf,wo die Familie heute noch den Wohnsitz hat.

Heinrich Drasche,hatte offensichtlich eine unansehliche Tochter,die er schwer unter die Haube
bringen konnte und ersuchte den Kaiser um Nobilitierung.
Sein Ansuchen begruendete er,dass er gerne seine Tochter standesgemaess verheiraten will,aber
ohne Adelstitel sind die Chancen gering.( Wie die Tochter wohl ausgesehen haben mag,wenn sie
trotz einer gewaltigen Mitgift "sitzen" blieb. ?)

Der Kaiser genehmigte die Nobilitierung und seither tragen die "Heinrichs" (Drasche)den Titel Ba-
ron und koennen ein "von" dem Namen hinzufuegen.

Nun ja,seit 1919 gilt das Adelsaufhebungsgesetz und die Kommunisten sind ueberhaupt fuer die
Gleichmacherei.

Als das Gruendungsmitglied der KPOE mit der Mitgliednummer 4 zu einen Kongress nach Moskau
fuhr,um sich in die Dogmen der Kommunisten zu vertiefen,sandte er einen Brief an den Herrn H.
Drasche.

Am Kuvert stand "Herr Heinrich Drasche,dann Adresse und Wohnort".Der Inhalt des Briefen be-
ginnt aber mit der Anrede " Hochwohlgeborener Herr Baron von Drasche-Wartinberg ".

Daran sieht man,dass auch die oesterreichischen "Kummerln" situationselastisch sind.

Jock

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Suksabai

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #203 am: 23. Januar 2019, 11:33:37 »

Speziell aus dieser Zeit (natürlich auch schon vorher, aber nicht in diesem Ausmass) stammen die wohlklingenden Familiennamen

im Wiener Telefonbuch wie

Navratil.
Pospischil,
Przibawlitsch,
Pohoralek,


um nur ein paar zu nennen. Die ersten Träger dieser Namen in Wien waren unschwer zu erkennen an ihren unverwechselbaren Akzent,
der natürlich nach ein paar Generationen verschwand.

In Wien sind (waren) sie auch bekannt als "Ziegelböhm".

Geblieben sind einige Worte der Wiener Sprache, wie Bramburi, Tschoperl, Buchtel und Golatsche (Aufzählung keineswegs vollständig) ..

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #204 am: 20. Februar 2019, 10:20:28 »

Ueber die Kommentare um das Ableben des Modezars Karl Lagerfeld kann ich mich nur
wundern.

So etwas Aehnliches haben wir Wiener schon lange hinter uns.

Ja,auch Wien ist eine "Modestadt" oder besser war einmal.Einst konkurrierte Wien natuerlich
mit Paris,dann Mailand und jetzt  ? naja.

Bereits anlaesslich des Wiener Kongresses,damals 1814/15 war Mode,speziell die Damen-
mode ein wichtiges Element um aufzufallen,den modischen Glanz der weiblichen Begleiter-
innen der damaligen Politiker,auf sich selber abstrahlen zu lassen und somit bei den Ver-
handlungen um die Neuordnung Europas,ernst genommen zu werden.

Dekaden grauer modischer Jahre zogen ins Land,bis fast 100 Jahre spaeter,dann gleich
zwei international bekannte Modeschoepfer in Wien arbeiteten.

Alfred Adlmueller,ebenfalls Modezar,Homosexuell und fuer verschwenderische Pracht bei
seinen Kollektionen,bei seinen Kundinnen geliebt  und verehrt

und

Gertrud Hoechsmann,welche bekannt fuer ihre persoenliche Introvertiertheit und Schlicht-
heit bei ihren Entwuerfen,war.

Im Gegensatz zu Fred Adlmueller,der verschwenderische Pracht und Farbenvielfalt bei seinen
Kreationen einsetzte,war Gertrud Hoechsmann die "graue Maus" .Gedaempfte Farben und
Weglassen aller ueberfluessiger Applikationen,wurde ihr Markenzeichen.

Gerade Fred Adlmueller verstand es,Filmstars,Politikergattinnen bis hin zur Koenigin von
Thailand,als Kundinnen zu gewinnen.
Dass er dabei auch zu einem ansehlichen Wohlstand gekommen war,ist nicht verwunder-
lich,da seine Kreationen sich preislich von H&M oder Kik doch gewaltig abhoben.

Beide Persoenlichkeiten ruhen schon lange in ihren Graebern und hinterliessen ein modisches
Vakuum.

Dann und wann versuchen einzelne Label ihr Glueck.Diese Designerinnen,werken z.B. in
der Pouthongasse in einem Vorstadtbezirk oder leisten sich,nicht lange,die horrenden Mieten
in der City,bis sie aufgeben oder nach Paris,Mailand oder London ziehen um dort auf den
"Durchbruch" zu warten.

Ein einziges Modehaus in Wien reuessiert - Popp & Kretschmer,gleich neben der Oper und
in diesen Tagen ist dort Hochbetrieb.

Der Opernball steht an und viele Damen der besseren Gesellschaft geben sich jetzt dort die
Klinke in die Hand.
Besuchen sie den Salon um sich die passende Garderobe auszuwaehlen,wird dies zu einem
"Top secret " Ereignis.
Abgeschirmt wie es bei einem Ebolafall ueblich ist,wird mit den Damen bei der Anprobe um-
gegangen.Das Geheimnis,was sie zum Opernball tragen werden,darf unter keinen Umstaend-
en vorher bekannt werden.

Sonst kann die Besitzerfamilie einen Umsatz in 5 -stelliger Hoehe abschreiben.

Ja 10.000 bis 20.000 Euro kostet so ein gutes Stueck,das wahrscheinlich nur einpaarmal ge-
tragen wird,bis es im Kleiderschrank unmodern wird oder nicht mehr "weiter gemacht"
werden kann.

Die Goettergatten der Kundinnen sind aber ohnehin Kummer gewoehnt,haben gelernt zu
Kuschen,wenn es um Mode geht und zuecken,ohne merklicher Schmerzensanzeichen, die Kre-
ditkarte.

Jock










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TeigerWutz

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #205 am: 21. Februar 2019, 21:02:44 »

Wr.Humor - Beispiel



Lg Tw 
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Suksabai

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #206 am: 21. Februar 2019, 21:34:34 »


Wann ma scho dabei san:




 ;)
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Lung Tom

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #207 am: 02. März 2019, 18:56:53 »


Hier ein Artikel aus der MoPo - vielleicht kennt ja Kollege @jock - noch einen Fall ala "Mord im Orientexpress", der sich mit dem...

Hofsalonzug  in Verbindung bringen läßt  ;D
Zugreise mit dem Majestic Imperator von Wien nach Opatija

In der Kaiserzeit fuhren die Majestäten mit dem noblen Hofsalonzug zur Sommerfrische an die Adria. Das geht heute immer noch genauso.

Wien.  Wien, Franz-Josefs-Bahnhof. Geräuschvoll schiebt eine schwarze Lokomotive sieben auf Glanz polierte Waggons zum Bahnsteig 3 des Sackbahnhofs. Es ist Sonntag früh, kurz vor acht. Die S-Bahnfahrer am Gleis nebenan reiben sich die Augen, denn vor ihnen lebt die K.-u.-k.- Zeit neu auf. Die Lok ist von 1905. An den Fenstern der Wagen hängen Rüschengardinen, auf dem Lack prangt in Goldlettern „Majestic Imperator“ samt Doppeladler. Vor den Einstiegstüren sind rote Teppiche ausgerollt.

Eingefahren ist ein Hofsalonzug, in dem Kaiser Franz Josef, Sisi und andere Majestäten gesessen haben könnten, um sich an die Adria zu verfügen. Heute kann jeder mit dem Oldtimer reisen und das einstige Reisegefühl nacherleben. Das Ziel ist Opatija, das Abbazia hieß, als es noch das hippe Seebad der österreichisch-ungarischen Oberschicht war. Damals lag Österreich noch am Meer.

Abfahrt 8.20 Uhr. In den Abteilen sind die Tische für das Frühstück eingedeckt. Aus den Lautsprechern tönt der „Wiener Walzer“. Der kroatische Bordkellner Nikola Psarić ist zu jung, um auch nur irgendeine Meinung zur Epoche der Donaumonarchie zu haben, aber ihm gefällt seine fesche Uniform.

Und hier gehts weiter bzw. komplett:
https://www.morgenpost.de/reise/article216454091/Zugreise-mit-dem-Majestic-Imperator-von-Wien-nach-Opatija.html


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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #208 am: 02. März 2019, 20:48:06 »

@Lung Tom

Hofsalonzug ist ein bisschen uebertrieben,denn vom tatsaechlichen Hofsalonzug,der uebrigens
letztmalig 1919 im Einsatz war,sind nur 2 Waggons uebrig geblieben,die im Museum stehen.

Der als "Hofsalonzug"verkaufter Zug,ist eine Remake und hat mit dem Original nichts zu tun.

Ein bisschen wird die Nostalgie schon befeuert,wenn man sich,die in den Werbeunterlagen
vorgestellte Lokomotive ansieht.
Es ist die Lok der Baureihe 310.23,die 1956 ausser Dienst gestellt wurde und die wenigen
Exemplare dieser Lok,verweilen in den Museen.
Beim Majestic Imperator ist eine E- Lok vorgespannt und keine Dampflok.Das mag vielleicht
fuer die Passagiere eine kleine Enttaeuschung sein.

Angeblich ist erst seit 2013 der Nostalgiezug von einem Unternehmen zu buchen,davor scheint
er(hobbymaessig)nur fuer relativ kurze Strecken im Einsatz gewesen zu sein.

Die "Hall of Fame " verzeichnet prominente Persoenlichkeiten,darunter sogar eine Prinzessin
aus Thailand,den angeblichen Kinderschaender Pater Paterno(gest.2007) oder Franz Antel,
(ebenfalls gest.2007),oder Dr.Christiaan Barnard,(gest.2001),um 1979 war Jimmy Carter in Wien,
aber vielleicht war er spaeter inoffiziell nochmals da,um den Hofzug kennenzulernen.

Dass eine Reihe von Persoenlichkeiten der Habsburgfamilie,einzelne Waggons "tauften", ist
klar.

Etwas fuer Leute,die Geld und Zeit haben und den "Venice-Simplon - London Orientexpress"
schon kennen.

Jedenfalls wird den Passagieren des Majestic Imperator nicht empfohlen,Faustfeuerwaffen mit
zu nehmen,wie es beim "richtigen" Orientexpress zugetroffen hat.

Jock



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TeigerWutz

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #209 am: 26. März 2019, 09:12:53 »

Aufgeschnappte Erinnerungen an die Lehrzeit

Kellner Fritz beim Vacek-Wirtn (V.Adler-Markt) in Favoriten:

Wos kriangs'n?

Wos hobn's n?

Waun sie mir sogerten wos kriagn, daun kaun i eahna sogn, ob i's hob!

Ein Schitzel mit Erdäpfesolod, bitte.

Na oisdann!

 ;D
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