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Autor Thema: Wien,Wien,nur du allein  (Gelesen 21848 mal)

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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #210 am: 24. April 2019, 13:18:59 »

Wenn voraussichtlich im Herbst 2020 blank gewienerte schwere Limousinen am Berliner
Flughafen vorfahren,wird die hochverehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel und einem
Tross Minister die Honoratioren von Berlin und Brandenburg antreffen,um das Jahrhundert-
bauwerk eroeffnen.

Man wird das hochmoderne Gebaeude preisen und Berlin als an die Welt angebunden erklaeren.

Damit wird Berlin endgueltig,wenn auch mit kleiner Verzoegerung Weltmetropole.

Ein epochales Ereignis,das Wien schon lange hinter sich hat,denn was "Flughaefen" betrifft,
ist Wien einsamer Spitzenreiter,denn keine andere Weltstadt hatte mehr Flughaefen und
" Flughaefen"als diese Stadt.

Begonnen hatte es bereits 1909 als am Flugfeld "Simmeringer Haide"das erste Flugzeug ab-
hob und bereits ein Jahr spaeter zu einem Langstreckenflug startete.Die Strecke war Wien-
Wr.Neustadt-Wien - immerhin waren rund 90 Km zurueckzulegen.
Das Streckennetz reichte spaeter bis bis Lemberg und Kiew und wurde planmaessig beflogen.

1912 ging man das Projekt "Grossflugfafen Aspern" an.Als er ein paar Jahre spaeter eroeffnet
wurde,war er der modernste Flughafen Europas und hatte 3 Start und Landebahnen.

Das Flugfeld Fischamend,knapp ausserhalb aber im Einzugsbereich Wiens gelegen,war der
naechste Flughafen,der errichtet wurde.1917 wurde an diesem Standplatz der erste Windkanal
fuer Flugzeugentwicklung eingerichtet.

Der Flughafen Hennersorf haette der Ausgangspunkt fuer einen globalen Aviatikriesen werden
koennen,der Boeing oder Airbus als Hinterhofbastelstube erscheinen liesse.
Denn 1913 nahm die "Karosserie - und Flugzeugfabrik" Dr.Wilhelm von Gutmann die Produktion
von Flugzeugen auf,wo die Erprobungsfluege vom Flughafen Hennersdorf durchgefuehrt wurden.

Leider musste nach den Vertraegen von St.Germais alle Flugzeugfabriken eingestellt werden und
alle technischen Einrichtungen waren zu demontieren.

Nur der Flughafen Aspern blieb in Betrieb,weil die Entente-Maechte die Kontrolle uebernahm.

Die Wiener liessen sich nicht unterkriegen und eroeffneten im Mai 1923 den Flughafen Jedlesee
und fast gleichzeitig den Flughafen "Nussdorf".
Waehrend vom Flughafen Jedlesee die Strecke Wien - Muenchen geflogen wurde,war der Flug-
hafen Nussdorf auf der Strecke Wien - Budapest im Einsatz.
Man sollte jedoch hervorheben,dass Wien- Budapest mit Wasserflugzeugen bedient wurde und
z.B. in Budapest gleich neben den Hotel "Gellert"auf der Donau landeten.

Neben den "Flugplaetzen"Reichsbruecke,Winterhafen und Kahlenbergdorf ist noch der "Inter-
nationale Flughafen Mauer" zu erwaehnen.
Dieser hatte allerdings kein langes Leben,denn 1929 wurde ihm die Betriebsbewilligung entzogen.

Als Ersatz wollte man den Flughafen Inzersdorf errichten,doch das Projekt verlief sich.

Am 14.Mai 1938 war Hermann Goering bester Laune,da er den Spatenstich fuer Wien-Schwechat
vornahm.Gerne haette er,dass sein Name den Flughafen traegt und einige Spaet -und Neonazi
traeumen heute noch davon.
Konzipiert war er damals als Militaerflughafen,wurde aber nach dem Krieg als Zivilflughafen aus-
gerichtet und ist heute der groesste Internationale Flughafen Oesterreichs.

Die Tausendjaehrigen errichteten weitere Flugplaetze,wie Langenlebarn,Zwoelfaxing,Seyring,
Muenchendorf und Ebergassing,wobei nur Langenlebarn als Militaerbasis ueberlebt hat.

Nicht nur die Wiener haben an Flughaefen einen Narren gefressen,auch die Besatzungsmaechte
die da ab 1945 bis 1955 das Sagen hatten.

Flugs errichteten sie weiter Flughaefen,an die sich heute nur die Graubartigsten und Weisshaar-
igsten erinnern.

Zum Beispiel an den Flughafen Schoenbrunn oder an den Flughafen Heiligenstadt.Oder an das
britische Flugfeld Kuenigelberg,das zu einer Verstimmung im Alliierten Rat zur Folge hatte.

Die obigen Flugplaetze waren alle in Betrieb doch es reichte noch immer nicht.

Das Projekt "Grossflughafen Simmering" wurde in Angriff genommen.Ausschlaggebend dafuer war
die Blockade Berlins und man fuerchtete,dass die Sowjets Wien ebenfalls blockieren wuerden.

Um die Versorgung der Bevoelkerung Wiens durch die Luft sicherzustellen,wollte man schnell
diesen Flughafen bauen.Ganz konnte man sich nicht einigen,wo er errichtet werden sollte und
schlug vor laengs des Zentralfriedhofs das geeignete Gelaende zu nutzen.

Bevor jedoch noch die Planungen abgeschlossen waren,hatte sich die Blockade Berlins aufgehoben
und darauf verzichtete man diesen Versorgungsflughafen zu errichten.

Damit die Projektplaner nicht arbeitslos werden,wurden weitere "Flughafenprojekte" iniziiiert.

Der Flugplatz Dornbach,der Flugplatz Nussberg,der Flugplatz Krottenbachstrasse und der Flug-
platz "Schoenbrunner Schlosspark" standen am Pruefstein.

Gottseidank wurde keines der Projekte ausgefuehrt.

Heute ist Wien das einzige Bundesland,das keinen eigenen Flughafen auf seinen Territorium hat,
denn Schwechat liegt in Niederoesterreich.

Jock

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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #211 am: 09. Mai 2019, 09:32:06 »

Der bemerkenswerte Harndrang im Cafe Kolonitz

Das Cafe Kolonitz war im 3.Wr.Gemeinebezirk beheimatet.Der 3.Bezirk ist an und fuer sich ein "Nobelbezirk",denn Prinz Eugen von Savojen liess sich dort ein "Haeuschen" errichten und viele
auslaendische Botschaften haben entlang des Rennweges und Abseits ihre Adresse.

Nur an den Raendern franst das "Noble" etwas aus.Im Erdberg waren einst einige drollige und
auffaellige Figuren zu Hause und in der Gegend zur Weissgerberlaende vermeint man heute noch
den Kohldampf zu riechen.

Genau dort,Naehe Weissgerberlaende,ereigneten sich vor 51 Jahren,am 9.Mai im Cafe Kolonitz
zwei bemerkenswerte Ereignisse.

Zuerst eine Schiesserei und im Laufe dieser,diesen bemerkenswerten Harndrang.

Der Schauplatz hinterliess eine tote Frau und schwerverletzte Unterweltkoenige,sowie 20 Maenner
die das Ereignis allerdings verpassten,da sie alle,wie sie dem Gericht berichteten,gleichzeitig auf
der Herrentoilette waren.

Schiessereien,zum Zwecke geschaeftliche Auseinandersetzungen zu regeln,waren zu dieser Zeit
nicht ungewoehnlich.

Unvergessen die Schiesserei in der Ausstellungsstrasse,wo 2 Unterweltler 37 Mal aufeinander
schossen,ohne zu treffen.
Nach dem 37.Schuss beendeten sie die Schiesserei und begaben sich wahrscheinlich zu ihren
Augenaerzten um ihr Sehvermoegen ueberpruefen zu lassen.

Alle,der Schoene Ederl,der Gschwinde,der Notwehrkrista,die Schmutzer Buam u.v.a. trugen statt
eines Haarkammes eine Puffn in der Tasche und eine goldene Rolex am Arm.

Ein mittlerweile verstorbener Bekannter,der in Thailand lebte,verdiente sich eine vergoldete
Nase,indem er bei seinen Wienbesuchen,gefakte "goldene" Rolexuhren mitbrachte und sie an
die Zuhaelter,den Saugern und den Gorillas verkaufte,die damals noch nicht die Bonitaet hatten,
eine originale Rolex zu kaufen.

Die Schuesse im Cafe Kolonitz markierten aber auch den Anfang des Endes der Platten.Ein Stru-
kturwandel erfasste die Unterwelt und Mitglieder der osteuropaeischen Unterwelt eroberten nach
und nach das suendige Nachtleben am Guertel und im Prater.

1978 erschien ein Werk mit dem Titel "Der Minusmann".Der Autor,ein Unterweltler mit dem Namen
Heinz Sobota,beschrieb nicht nur das Milieu sondern auch sein Leben als Krimineller.

Besonders realistisch beschreibt er,wie eine junge Frau zur Prostituierten "abgerichtet" wird
und sparte dabei nicht die sexuelle Methode dazu aus.

Da diese Methoden Katholiken unbekannt sind,war zu erwarten,dass das Buch ein Renner wird.

Und tatsaechlich,die Erstauflage von 600.000 Exemplaren war innerhalb eines Tages ausverkauft.

Herr Sobota,der oft im Gefaengnis sass und substandardig wohnte,wurde bei seiner Lesereise in
Luxushotels untergebracht und kam kaum mit dem Geldzaehlen nach.

Zudem verliebte sich eine reiche Frau aus Muenchen in ihn,sodass er "ausgesorgt" hatte.Er
wohnte in einer Villa,hatte zwei Jaguars in der Garage,doch ganz konnte er sein Milieu nicht ab-
streifen.

Die schwere goldene Panzerkette war immer am weit aufgeknoepften Hemd sichtbar und nach wie
vor rauchte er filterlose Gitanes.

Er war einer der letzten bekannten Unterweltler,nach dem sich der "Rote Heinzi" aus dem Fenster
gestuerzt hat und auch das "Cafe Kolonitz" gibt es so nicht mehr.

Heute nennt sich das Lokal " Kolonitz Beisl "und wirbt mit Hausmannskost.

Man sieht - Alles wird wieder gut.

Jock
« Letzte Änderung: 09. Mai 2019, 09:37:29 von jock »
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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #212 am: 14. Juni 2019, 07:40:38 »

Der Einfluss der Faschingskrapfen auf den Niedergang eines grossen Konzern.

Auch in der Kleinstadt Schrems gab es ein Arbeiterviertel.

Die Familien wohnten sub- substandard in den umgebauten Wirtschaftsgebaeuden des
Schlosses und in einem Neusiedlungsgebiet am westlichen Stadtrand.

Dort waren die Gruende billig und alle,die konnten,errichteten kleine schmucklose Ein-
familienhaeuser.Vier Waende,ein Dach und ein kleiner Obstgarten rundherum.

Strategisch gut gelegen,ein graues,von Staub und Russ geschwaerztes Gebaeude mit der
fast nicht mehr sichtbaren Aufschrift " Konsum",sollte der kostenguenstige Nahversorgung
dienen.

Nie betrat das " Buergertum " dieses Geschaeft,aber auch die Frauen der Arbeiterschaft
kauften nur das notwendigste.
Alle Jahre wieder war die Geschaeftsbilanz blutrot und das haette der Zentrale in Wien eine
Warnung gewesen sein sollen.

Die Konsumgenossenschaften,schon vor hundert Jahre zuvor gegruendet,hatten als Ziel,
dem Proletariat und den Genossen,vor den preistreibenden Praktiken der meist buergerlich-
en Kaufleute zu schuetzen.

Von Anfang an,bedingt durch zu duenner Kapitaldecke,waren die Genossenschaften,wovon
es in Oesterreich hunderte gab,von einem Auf und Ab geschlagen.

"Wenn du glaubst,es geht nicht mehr,kommt von wo ein Lichtlein her".Das Lichtlein war fuer
die Konsumgenossenschaften der Ausbruch des Ersten Weltkrieges.
Die Regierung damals,beauftrage die Genossenschaften mit der Lebensmittelverteilung und
schon wurde die Bilanz schwarz.

Nach dem Krieg bekaempften zugeschnittene Gesetze und der Staendestaat als solcher,die
Genossenschaften,bis nach dem Zweiten Weltkrieg,wieder ein Lichtlein kam.

Durch Zusammenschluesse,Buendelung der Ressourcen und freundlicher Unterstuetzung der
Gemeinde Wien zimmerte sich ein ernstzunehmender Konzern,auf dem Food und Non-Food
Terrain.Ueber 600 Filialen und eigene Lebensmittelfabriken standen dem Management zur
Verfuegung und Werbekampagnen suchte die Schar der Genossenschafter zu vergroessern,
damit der Absatz auf fester Basis steht.

Allen gutgemeinten Versuchen zum Trotz,die Geschaeftsergebnisse blieben schmal.Schmal-
hans regierte in der Finanzabteilung,die Geschaefte konnten den Nibus der Verstaubung nicht
ablegen und Kooperationen mit der schweizerischen coop oder Migros brachten keinen Durch -
bruch.

Da einzelnen Banken das Risiko zu gross wurde,schlossen sie sich zu einer Konsortialgemein-
schaft zusammen und finanzierten den Konsum bis Maerz 1996.

Dann,am 1.Maerz,beschlossen sie keine weiteren Kredite mehr zur Verfuegung zu stellen.

Das Management des Konsums versuchte den Konzern der Migros anzudrehen und flog zu
diesem Behufe in die Schweiz.Als Migros die Betriebszahlen sah,wurde ihnen schwarz vor den
Augen und lehnten ab,sich einen finaziellen Muehlstein um den Hals zu binden.
Auch andere Versuche,zu retten,was noch zu retten ist,fielen ins Wasser.

Am 31.Maerz war der schwere Gang zum Handelsgericht unausweichlich.

15.000 Arbeitsplaetze waren damit gefaehrdet,die Schulden erreichten je nach Berechnung
die gigantische Hoehe von 25 Mrd.ATS.
600.000 Genossenschafter,die ihre Genossenschaftsanteile nicht voll eingezahlt hatten,fuerchte-
ten Nachzahlungen,die gerichtlich eingetrieben werden sollten.

Am Abend des 31.Maeerz 1996 war der Generaldirektor des Konsums Gast im Fernsehen.

Er sprach Klartext und analysierte knallhart,die Gruende fuer die groesste Pleite in Oesterreich.

Weil,so sprach er,die Migros Mitten in der Faschingszeit die Faschingskrapfen aus den Vitrinen
nahm,wurde die Pleite eingeleitet.

Das meinte er bitterernst !

Jock
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jock

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Re: Wien,Wien,nur du allein
« Antwort #213 am: 15. Juni 2019, 13:08:07 »

Das Corporate Identity am Beispiel der Farbe

In Wien kann man 3 Haupttypen von Gastronomiebetrieben seit jeher im urbanen Gebieten,
feststellen.

Das gewoehnliche Gasthaus,das Kaffeehaus und die Konditorei.

Das Gasthaus steht fuer die Speisenaufnahme da.Der Stammtisch wird erst abendlich als
Kommunikationstreff benuetzt und wehe,ein Uneingeweihter nimmt dort Platz.

Das typische Kaffeehaus dient der Entschleunigung der Zeit.Stundenlang kann man dort un-
gestoert verweilen,Zeitungen lesen und verlaesslich bringt der Ober ein frisches Glas Wasser.

Ein Mittelding war/ist die Konditorei.Eine ruhige Atmoshaere umgibt den Gast,wenn nicht ge-
rade das "elektrische Klavier" spielt.

Der Umbruch begann nach dem Krieg,als sich Espressos etablierten,inspiriert von den italien-
ischen Espressi,die auf eine schnelle Kundenfrequenz ausgerichtet waren.

Die fast hundert Jahre alte Firma "aida" gelang es,beide Betriebsformen zu vereinigen und
faellt auch den fremden Touristen bald auf.( Den Wienern ist sie ohnehin bekannt)

Es faellt ihnen auf,dass das Erscheinungsbild zuckerlrosa ist.

Ja,diese Farbe ist laengst schon zu einem Teil der "Corporate Identity" geworden .Verstaerkt
wird dieser Effekt noch durch allerlei,wiedererkennenswerte Details - wie Einrichtung,Personal-
kleidung u.s.w.

Da ist zunaechst der ueberall zu findende L-foermige Tresen mit der maechtigen Espresso-
maschine,der Stehtische fuer den schnellen Kaffee,die Verspiegelung an den Waenden,wovor
eine Sitzbank aus rotem Kunstleder steht.

Sitzbank und Stuehle sehen nur bequem aus,sind es aber nicht.Das ist Absicht,denn der Gast
soll nicht zu lange bleiben.
Die Tische sind klein gehalten,gerade 40 x40 oder 40 x 60 cm sind sie gross und verkleinern
sich durch den obligaten Zuckerstreuer und eventuell Aschenbecher noch.Auf jeden Tisch ist
eine Anbotskarte vorhanden und schon steht,kaum das man Platz genommen hat,eine Servier-
kraft da und nimmt die Bestellung auf.

Die Tische im Gastraum stehen dicht bei dicht.Jedes vertrauliche Gespraech hoert der Nachbar
unfreiwillig und gibt unter Umstaenden seinen Kommentar dazu ab.

Alle zu bedruckenden Papierflaechen sind in Rosa gehalten,egal ob Plakate,Speisekarte,Verpack-
ungsmaterial oder das Preisschild neben den Konditoreiwaren.

Die Arbeitskleidung der vorwiegend weiblichen Angestellten sind ebenfalls in rosa gehalten.
Auffaellt die farblich abgesetzte Servierschuerze,die vom Nabel bis zum Venushuegel reicht.
(Ich glaube es heisst Venushuegel,aber als Katholik weiss ich es nicht so genau)

Jedenfalls hebt die Servierschuerze eine erogene Zone der Frau hervor,die wiederum eine positive
Assoziation ausloest.Dabei steht nicht der erotische Aspekt im Vordergrund.
(Nachzulesen in der Diplomarbeit "Schurz und Schuerze")

Bei der "aida" wird auesserst behutsam von Zeit zu Zeit ein "faceliftig" durchgefuehrt.

Rosa wird immer bleiben.

Rosa ist auch die Erkennungsfarbe einer weiteren grossen Firma.

Mannerschnitten sind in einer rosafarbigen Verpackung erhaeltlich,wo sich der blaue Schrift-
zug "Manner" augenfreundlich abhebt.Irgendwo drauf gruesst auch der Steffl.

Allen Wienern ist auch das "Palmersgruen" bekannt.Die Aelteren erinnern sich noch an die
gruenlackierte Kutsche,die von einem Pony gezogen wurde oder an die Palmersgeschenkmuenz-
en,die ebenfalls das typische Gruen hatten/haben.

Vor vielen Jahren wurde die Tabakwerbung an den Formel 1 Autos verboten.

Trotzdem sind die Tabakkonzerne nach wie vor in der Formel 1 praesent.

Das farbliche Corporate Identity entschluesselt die Marke Marlboro,Camel oder Lucky Strike.
Red Bull muesste erst gar nicht namentlich an ihren Boliden genannt werden.Alleine die Lack-
ierung sagt alles ueber das Erzeugnis des Sponsors.

Jock

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