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Autor Thema: Nam und Fredl  (Gelesen 13438 mal)

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atm

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Re: Nette Anekdoten aus Pattaya
« Antwort #15 am: 26. Juli 2009, 18:38:04 »

Nam und Fredl                                                                       Fortsetzung Teil 5

Was habt ihr dann gemacht.Jo hob i don zur Nam gsogt,jetzt gemma a gscheide Brotzeit mocha,i bin nämli noch so ana Nocht,hungrig wia Wolf.Khau djai hoats gmoant,a de va steht mi scho.Sima ma holt runta in des Hotelrestaurant zum dem Frühstücksbuffe oda so änli.
Wos hast do Früstücksbuffe.Koa gscheits Schwoarzbrot glei so blaches Möhlzeigs,koan gscheidn Speck oan Kas der noch gor nix grocha hot,oan Kaffee, do host jo in da Scholn bis am Bodn obe gsegn,na und de Eia erst,no fei,Wenn meine Henda ane solchen Eia legn tat,
don mochate bei meinan Hianastoll an Tog der offen Tir mit an Zuagang zu Fuchsbau.....

Mit lieben Grüssen
phumphat


Ich bin mir nicht sicher ob du das wirklich erlebt hast,oder nur erfunden aber egal mach weiter ,beim lesen von Folge 5 haben mir die Augen getrännt vor lachen ich bin schon gespannt was noch kommt.
Also,ich warte

EDIT: Zitat beträchtlich gekürzt...
« Letzte Änderung: 26. Juli 2009, 18:42:08 von Profuuu »
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samurai

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #16 am: 27. Juli 2009, 14:58:46 »


Zitat
Vorläufige letzte Folge.
Der Schreiber reist nun für 3 Monate nach Europa,wo auch ein Besuch beim Fredl in Deutschland auf den Programm steht.
Falls  meine Anektoden aus Pattaya  gefallen haben bin ich gerne bereit an der Sache dran zu bleiben und weiter zu berichten.

Hoffentlich kommt der Fredl und natürlich der Schreiber bald zurück. Freue mich auf "neues aus Pattaya". :-)

lg Rolf Samui
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Ein Leben ohne Strand ist Moeglich, aber sinnlos. 

phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #17 am: 06. September 2009, 23:08:21 »


Da ich gerade auf Deutschlandtour bin und auch meinen versprochenen Besuchstermin bei Alfred (Fredl) absolvierte,möchte ich nun in weiteren Folgen von den Erlebnissen mit Fredl und Nam berichten.

Mit lieben Grüssen
Phumphat
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phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #18 am: 06. September 2009, 23:20:15 »

Nam und Fredl                                                  Fortsetzung 6

Vor einiger Zeit hat mir Alfred in einem Telefongespräch mitgeteilt, das  eine gemeinsame Heimreise mit Nam leider nicht möglich war. Nähere Einzelheiten will er mir dann bei meinem Besuch bei ihm, berichten.

Heute war nun der Tag, wo ich Alfred auf seinen Bauernhof besuchte.
Einen großen gut organisierten Hof den er da besaß, doch augenscheinlich war auch ,das hier eine Bäuerin fehlte. Die
Liebe im Detail ist es die hier noch fehlte, wozu Frauen ganz einfach das bessere Gespühr dafür haben.

Nach einer ausgiebigen Brotzeit, Alfred bestand unbedingt darauf, den mit einen hungrigen Magen kann man nicht denken, meinte er ,erzählte er mir, wie es ihm die letzten Tage in Pattaya ergangen ist.

Da Herrr do im Reisebüro,hot sich jo olle Müh gebn,oba de Leit do auf da Botschoft in Bangkok, na des san vielleicht ane Gfrasta.Ob sie den deitsch kon,mei Nam, homs gfrogt.
Jo wiea den a hob i gsogt,jetzt kenn i sie grod 14 Tog, a wert sie den don schon deitsch kennan, ha.
 A wie long homs den se gebraucht bis se deitsch hom kennan.A epa in 14 Tog,don warns oba a Wundakind gwesn.Hob i gsogt.

Ja lieber Fredl,so sind nun mal die Vorschriften.

I her imma nur Vurschriften, Vurschriften, bei mir am Hof muass die Nam koa deitsch kenna, de Vicharln  tatn se a so varstehn und i sowieso.

Ja und wie ging es nun weiter.

A sind sie do da Chef hob i de Dame gfrogt. Na hots gsogt.
Das ist der Herr Botschafter.

Na don mecht i holt mitn Herrn Botschofta redn.
Der Herr Botschafter ist heute nicht anwesend, Da werden sie wohl mit mir vorlieb nehmen müssen.  Hot s gmoant.

Die Dame muss zuerst einen Deutsch-Test ablegen und dann erst bekommt sie, wenn alle anderen Voraussetzungen erfüllt werden, ein Visum.

Gemma Herr Alfred. Hot da Herr von Reisebüro gsogt Dos hot kan Sinn Ich mache ihnen einen Vorschlag.
Na don sama holt wieda gongan.
Sie fliegen alleine zurück, besorgen sich in Deutschland die Heiratspapiere und kommen dann wieder zurück und heiraten hier in Thailand Inzwischen lernt die Nam etwas deutsch und sie könne sie dann mitnehmen. Das nennt man dann Familienzusammenführung.

A und des geht.
 Ja das geht.




Dann bist du alleine wieder zurück nach Deutschland.

Jo des wor schon schlimm.De Nam is mit mir zomman zum Flughofn gforn.
Great hots wia Schlosshund und ob i wohl wida kimm hots gfrogt. Jo freili hob i gsogt. und donn kimmst mit mir.Und schen deitsch lernan hob i gsogt. Se hot glei gnickt und  khau djai hots gsogt. Hob oba a gonz schen glittn.
 
Ja und hast du nun die Hochzeitspapiere.

Jo, des wor so a Soch. I auf de Gemeinde bei uns zu unsan Gemeinedesekretär, a Schulkollege von mir,  Homa uns oba e nia vastondn
I,  zua eahm:  Hias i wüll heiratn und brauchat die Hochzeitspapiere. Er:  Na so etwas, das du auch eine gefunden hast ,wer ist den die Glückliche.
I: dos geht die glei gor nix on, host mi.
Er: Man wird ja wohl noch fragen dürfen.
Er: Name,Geburtsdatum,Geburtsort.
I: Spülst jetzt auf teppat,oda wos.
Er: Du wirst mir wohl ein paar Fragen beantworten müssen,wenn du die Papiere haben willst
I: noachan frog holt.
Er: Da brauchen wir mal ein Ehefähigkeitszeugnis.
I: a Ehefähigkeitszeugnis, a und des wüllst du mir ausstölln oda wia,ha. A,du werst vielleicht wissen,ob i fähig bin zu ana Eh,ha.
Sölba nit fähig zua ana Eh.
Er: Wie meinst du das.
I: Jo de Spotzn pfeifn des von Doch,dos dei Olte a Gspusi hot mitn Burgamasta.
Er: Das ist eine glatte Verleumdung,nimm das sofort zurück.
I: hob jo nix gsogt, i glabs e a nit,de Leut redn holt so daher.
Dei Frau sogt jo eh imma, mein Mann und der Herr Bürgermeister haben beschlossen.
Also loss guat sein mochma weiter. Hob i gsogt.
Hast du jetzt alles beisammen.   Jo.
Wann hast du nun die Absicht,nach Thailand zu fliegen um dort die Nam zu heiraten.
Jo am liebstn schon Heite,oba de Orbeit am Hof,do kumm i jetzt nit weg. Geh wenn du wieda in Pattaya bist,kümmast du di daweil a bissl um de Nam.
Ja geht in Ordnung,wo ist sie den jetzt,arbeitet sie noch in der Bar.
Jo, oba sie tuat nua auframan und putzn, und in dera Schul geht se,wo se holt deitsch lernan. Muass ian holt a bissl a Göld schicken
fir de Schul de is holt nit so billig.Muass ob a guate Schul sein,de Nam schreibt ma de Briaf schon in deitsch.
Wieviel schickst du denn.
Jo 600 Euro im Monat.
Was,das sind ja ca 30,000 Baht, soviel verdient  ein Bankdirektor in Thailand. Da kann sie aber ordentlich davon leben, eventuell  auch mehrere.
Ok,Fredl ich kümmere mich darum.

Fortsetzung folgt.

EDIT: Leerzeilen am Textende gelöscht
« Letzte Änderung: 10. September 2009, 11:30:21 von Louis »
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khun mai ru

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #19 am: 07. September 2009, 02:57:27 »

@phumphat

Schön, dass es weitergeht mit der  Geschichte! Und gut auch, dass Du
so souverän mit Fremdsprachen umgehst.  :) :)

mfg kmr
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camaro63

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #20 am: 05. Oktober 2009, 22:39:32 »

man beachte 70 Millionen können kein Bayrisch aber nur 60 millionen kein Türkisch...
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wenn es Dir mal so richtig mies geht, denk dran Du warst mal der schnellste und stärkste

phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #21 am: 09. Oktober 2009, 15:43:53 »

Der Autor von Nam und Fredl ist nun nach einer 3 monatigen Europareise wieder in seiner zweiten Heimat Thailand zurück.
Der Besuch bei Fredl in Deutschland hat bei ihm einen sehr tiefen Eindruck hinterlassen.
Bei seinen Bemühungen mit der deutschen Obrigkeit, wie bereits in der Fortsetzung Nr.6
beschrieben wurde, die erforderlichen Papiere für eine Heirat mit Nam zu erlangen, zeigten
wie Ernst es Fredl ist in der Beziehung zu Nam. Dies veranlasst nun den Autor, Fredl bei seinen weiteren Bemühungen für  Nam, weiter zu unterstützen um ihm seinen sehnlichsten Herzenswunsch, nämlich die Nam an seinem geliebten Bauernhof zu holen,zu erfüllen.
Ich werde nun weiter berichten vom Werdegang eines Naturburschen aus dem bayrischen Deutschland  und einer natürlichen Schönheit aus dem Isaan. Von Einem der auszog  um sich im fernen Thailand  eine junge  Frau für sich und seinen Bauernhof zu suchen.

Bin selbst schon sehr neugierig welchen Verlauf nun die nächste Zeit mit sich bringen wird.
Obgleich angeblich über 70 Mio.Menschen kein bayrisch verstehen, werde ich die Ausssagen von Fredl nicht ins hochdeutsche übersetzen.

Ich denke, das gerade dieser bayrische Dialekt dem ganzen erst die richtige Würze gibt.
Da ich selbst ja auch kein Bayer bin ,aber Fredl ganz gut verstehen kann,hoffe ich für die echten Bayern unter den Lesern, eventuelle Ausdrücke die nicht zu 100% bayrisch wiedergegeben wurden zu entschuldigen.

Mit lieben Grüssen
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drwkempf

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #22 am: 09. Oktober 2009, 16:25:15 »

Du machst das ganz ausgezeichnet, mein Lieber!
Wir geiern alle schon nach der Fortsetzung.

Hau in die Tasten

Wolfram
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phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #23 am: 10. Oktober 2009, 14:56:24 »

Nam und Fredl                                         Fortsetzung  7
 
Sofort nach meiner Rückkehr nach Pattaya besuchte ich meine Stammbar.
Li die Mama San, Nok, Lek, Bo, Pen, alle waren wieder gekommen. Groß war die Wiedersehensfreude, die auch ausgiebig gefeiert wurde. Wo ich den so lange war, wollten alle wissen. Ich erzählte ihnen, wo ich überall war, von Italien,Croatien,Österreich, Griechenland ,der Schweiz und Deutschland.Auch das ich Fredl besucht habe.

Wo ist den übrigens die Nam,wollte ich wissen. Die hat Heute frei, erwiderte Nok.
Lek massierte wieder wie gewohnt meinen Rücken,wohlwissend des zu erwartenden Trinkgeldes.
Dabei flüsterte sie mir ins Ohr : Nam have one new Boyfriend.  Oha dachte ich mir.  how long.  fragte ich.  two weeks, antwortete Lek. Miststück,dachte ich halblaut. What you say, erwiderte Lek. I think Nam love Fredl. I dont not,erwiderte sie.Frag mal Nok,die beiden sind ja viel zusammen.
Naja wenn das mal gut geht,wenn sie Nok zur Freundin hat.Dachte ich mir.
Nok komm und  setz dich zu uns,ich lade dich zu einen Trink ein. Thank you, sagte sie und sie setzte sich zu uns.
Sag mal wie geht es eigentlich Nam in der Schule mit dem Deutschunterricht.
 Ach weißt du,deutsch ist eine sehr schwere Sprache,Nam bekam immer starke Kopfschmerzen beim lernen.Sie lernt jetzt englisch,das ist viel leichter.
Aber sie will doch nach Deutschland und dort wird aber deutsch gesprochen.
Nam hat jetzt einen neuen Freund einen Engländer und der will der Nam eine Bar kaufen und da werde ich dann auch arbeiten.
Ich dachte mir,das die Nam den Alfred liebt.
Oh,sagte sie:Was ist Liebe.
 Erklär es mir,sagte ich.
Wenn Nam mit Afed (Alfred)nach Jedamann (Deutschland)geht und dort auf einer Farm (Bauernhof) arbeiten muss.Ist das Liebe?? no.
Der Engländer hat nach 3 Tagen der Nam eine 3 Baht Halskette gekauft und will ihr jetzt auch noch eine Bar kaufen,das ist Liebe.
Aha,erwiderte ich, ja das ist Liebe.
Sag einmal Nok,wer schreibt eigentlich all die Briefe an Alfred.
Ja ich mit Nam gemeinsam und dann lassen wir das auf Jedermann übersetzen,kostet jedes Mal 200 Baht, its peng mag ma ( ist sehr teuer)
Für 600 € (30000 Baht) die Alfred alle Monat schickt,dachte ich mir. Armer Kerl.
Für diesen Abend war mein Bedarf an Neuigkeiten gedeckt und so verabschiedete ich mich und machte mich auf den Heimweg.

Fortsetzung folgt.














                             
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namtok

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #24 am: 10. Oktober 2009, 15:12:58 »

Sieht nicht nach "Happy End" :-*  aus , that's life ...   :o
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phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #25 am: 10. Oktober 2009, 16:29:51 »

Du machst das ganz ausgezeichnet, mein Lieber!
Wir geiern alle schon nach der Fortsetzung.

Hau in die Tasten

Wolfram

Danke für die Blumen,auch ich finde großen Gefallen an deinen Beiträgen.
Sie sind sehr sinnvoll und leicht verständlich.

Phumphat
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Low

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #26 am: 11. Oktober 2009, 11:44:36 »

Der neue Trend bei den Tagebüchern ist, dass man seine Beiträge ankündigt.

Lieber Phumphat

Ich wollte Dich nicht alleine auf den Arm nehmen. Bitte nimm es nicht zu ernst und verzeih mir, sollte es für Dich
ein schmerzlicher Angriff gewesen sein.
Du warst ja nicht der einzige Ankünder. Manche warten seit dem 23. September gespannt auf eine Publikation.
Bisweilen suche ich als Schreiberling einfach einen Aufhänger.

Mir gefallen Deine Geschichten. Wir haben, trotz verschiedener Schreibweisen,
eine Gemeinsamkeit, die frische Landluft, die angenehm auflockernd wirkt.

Mit den besten Wünschen
auch an Nam und Fredl
Low
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Sie wollte in die Galeries Lafayette.

phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #27 am: 12. Oktober 2009, 19:06:50 »

Nam und Fredl                                                            Fortsetzung 8

Schon auf den Nachhauseweg machte ich mir Gedanken darüber, wie ich das alles Alfred schonend  beibringen kann. Ihm jetzt sofort anrufen, wollte ich noch nicht, bevor ich nicht selbst mit Nam gesprochen habe.
So vergingen ein paar Tage, bis endlich einmal Nam in der Bar erschien.
Gestylt und nach dem letzten Modetrend gekleidet, stand sie nun vor mir und war sichtlicht erfreut über meine Anwesenheit. Doch auch ein gewisses Unbehagen konnte ich an ihr erkennen. Nach den üblichen Wiedesehensgeplänkel fragte ich sie, wo den ihr neuer Boyfriend wäre.
Sie etwas verschämt, sagte:  you know.
Ich: Yes I know.
Er musste nach England, um einige Angelegenheiten zu erledigen.
You love him, fragte ich.
I dont know, antwortete sie.
you love Alfred, fragte ich.
I am not so sure, erwiderte sie.
Alfred love you, sagte ich.
Was soll ich nun Alfred sagen, er will in etwa einem Monat wieder kommen um dich zu heiraten und dann nach Deutschland mitzunehmen.
Ich habe zwei Kinder.
Hast du das Alfred gesagt.
Nein
Warum nicht
Er hat nicht gefragt.
Ok, sagte ich, auch das lässt sich regeln.
Was soll ich nun Alfred sagen.
Lass mir bitte noch etwas Zeit, ich muss nachdenken.
Alfred schickt dir alle Monat 600 €
Ja, das ist sehr nett von ihm.
Das sind 30.000 Baht, was machst du mit soviel Geld.
15.000 muss ich Nok geben, sie schreibt die Briefe an Alfred, 10.000 schicke ich Mama,Papa.
Was gibt dir dein neuer Boyfriend
Er hat mir eine Goldkette gekauft und will mir eine Bar kaufen.
Geld gibt er dir keines.
No
Sei ja vorsichtig, dein neuer Freund, hat dich mit der Goldkette nur geködert und für die Bar braucht er dich, damit er eine eröffnen kann.
Ja, aber die Bar ist auf meinen Namen.
Das schon, aber kassieren wird er und wenn er genug verdient hat, dann verschwindet er wieder.
Bist du dir sicher
Ich denke mir das so, sein Verhalten spricht danach.
Da nun auch Noks Gast zahlte, ohne Nok auszulösen, kam sie an unseren Tisch und setzte sich neben mich.
I go with you, sagte sie zu mir.
Du weißt doch, das ich verheiratet bin, sagte ich.
Mai pen rai, i have room, erwiderte sie.
My wife kill mi, sagte ich.

Sie lacht und sagt:
You have  boyfriend for mi.
Soviel ich weiß, hast du doch schon drei Freunde, die dich regelmäßig besuchen und dir auch Geld schicken.
Sie lachte und sagte: now i dont have.
Wie machst du das eigentlich, wenn dann gleichzeitig zwei oder gar alle drei zum gleichen Zeitpunkt kommen.
Das ist reine Einteilungssache, manchmal gibt es Überschneidungen von einer Woche. Dann gehe ich mit den einen Freund nach Kho Samet und zum anderen sage ich, ich muss eine Woche zu meiner Mama, weil sie krank ist.
Du bist sehr klever, sagte ich zu ihr.
Warum hat der Engländer eigentlich nicht dich ausgesucht, warum Nam.
Mai mi  (ich weiss nicht)
Wirst du jetzt Afed (Alfred) bescheid sagen, wegen Nam, das sie jetzt einen anderen Freund hat.
Ich werde ihn wohl anrufen müssen und ihn Bescheid sagen.
Dann wird er aber kein Geld mehr schicken.
Ja das glaube ich auch.
Wenn du ihn aber nicht Bescheid sagst, dann können wir unter uns drei das Geld aufteilen.
Nein, das mach ich sicher nicht. Ich werde jetzt mal warten, bis der Engländer zurück kommt und schaun was dann passiert, Vielleicht kommt er aber überhaupt nicht mehr. Wann kommt er den eigentlich wieder.
Er hat gesagt in zwei Wochen.


Fortsetzung folgt










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drwkempf

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #28 am: 12. Oktober 2009, 19:43:52 »

That's the way it is!

Super geschrieben!!!!!
Ich bin gespannt, wie's weitergeht.

Danke
Wolfram
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phumphat

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Re: Nam und Fredl
« Antwort #29 am: 13. Oktober 2009, 18:30:59 »

Nam und Fredl                                                        Fortsetzung 9

Die Tage vergingen, Nam  liess sich auch nie auslösen, obwohl einige Liebeshungrige sie liebend gerne mitgenommen hätten.
Heute hat sie wieder einen Brief von Alfred erhalten. Ich soll  ihr nun diesen Brief  übersetzen.

Meine liebste Nam, schrieb er.
Ich kann es nicht erwarten, endlich wieder bei dir zu sein. Es dauert nun nicht mehr so lange, bis ich dich wieder in meinen Armen halten kann.
Wir werden dann in deiner Heimat heiraten, ich habe die erforderlichen Papiere dafür schon erhalten. Dann gehen wir nach Deutschland auf meinen Hof, der dann auch dein Hof sein wird. Wir werden Kinder bekommen. Viele Kinder.
Meine Resi, das ist meine beste Milchkuh ,die hat gestern auch ein Baby bekommen, ich habe es Nam getauft. Wie gefällt dir das. So kann ich jeden Tag mit der Nam sprechen und denke dabei an dich.
Wie geht es dir in der Schule, du musst ja lauter Einser haben. Du schreibst so schön und auch noch mit einer Schreibmaschine, kannst du das auch.
Ich hoffe du kannst meine Schrift gut lesen.
So liebste Nam ich will nun Schluss machen, es ist schon spät und ich muss immer sehr früh aufstehen.
Dein Alfred




Nam kam mir Heute so irgendwie anders vor. Sie wirkte nervös und hektisch.
Als sie mir mein Singha brachte, schüttete sie das Bier über meine Hose.
Soali. Soali, (sorry,sorry) entschuldigte sie sich und brachte mir umgehend ein neues.
Ich sagte ,komm setz dich.
Sie setzte sich und  sah mich  hilfesuchend an. Ich fragte sie, was ist den Heute los mit dir ,du bist so hektisch.
Sie antwortete: Jim kommt noch Heute Abend.
Ist Jim der Engländer, dein neuer Freund.
tscha (ja)
Kaum hatte sie ausgesprochen, dabei sah sie über mich hinweg ,stand auf und sagte hallo Jim.
Jim umarmte Nam nur ganz kurz, sagte Hallo und setzte sich an einem Nebentisch.
Das war also ihr neuer Boyfriend.
Naja, dachte ich mir und musterte Jim.
Ich schätze in so Mitte fünfzig, athletisch gebaut mit Glatze und auffallend viele Tätowierungen.. Bis hinter die Ohren reichten die Tatoos, Sogar auf der Stirn, da hatte er einen Stern tätowiert.
Ich wollte nun von Lek wissen, ob so ein Tatoo Men bei ihr Chancen hätte.
Su ai Tatoo fragte ich sie mit kurzen Blick zu Jim gewand.
Mai pen rai, if it has a good heart,then that is ok.

Ich weiß ja nun, das ja die Thais eine völlig andere Einstellung zu den Tatoos haben als wir Europäer. Aber sich so zu verunstalten, da muss man schon  eine gehörige Portion Mut dazu aufwenden um sich so in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Ich bin zwar keine Frau, dachte ich mir gerade, aber da wäre mir ein einfacher gutmütiger Kerl wie der Fredl wesentlich lieber.

Als sich nun Nam zu Jim setzte und sie anfingen zu diskutieren, bekam ich ganz spitze Ohren um nun den zu erfahren inwieweit es mit den beiden steht .Es war für mich relativ leicht das Gespräch zu verfolgen, da Jim in einen sehr verständlichen Englisch sprach und nahezu alles sehr langsam wiederholen musste ,damit ihn die Nam auch verstand.
Jim sagte, das er nun für immer in Thailand bleiben wird und sich in England noch viel Geld besorgen konnte, da er dort sein Haus verkauft hat. Ich werde für dich eine Bar kaufen wo du dann der Boss sein wirst, schmeichelte er ihr.
Es schien der Nam zu gefallen, somit habe ich nun genug gehört um  nun zu handeln. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo ich Fredl die für ihn betrübliche  Nachricht übermitteln muss um ihn zumindest einmal vor  weiteren finanziellen Schaden zu bewahren

Fortsetzung  folgt..                 
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