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Autor Thema: Die FIFA in Bewegung  (Gelesen 38261 mal)

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Rangwahn

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #225 am: 07. Juni 2015, 17:58:28 »

Danke für die Info @arthurschmidt.

Mein Kommentar dazu

Erstens: Dass Schmiergeldzahlungen wie beschrieben in der Ch in 2015 noch nicht strafbar sind wundert mich nicht. Ekelhaft!
Zweitens: FIFA eine nicht gewinnorientierte Organisationen {+?? Eine Frechheit ohne Gleichen. Ich muss kotzen - wird Zeit dass dieser Status aberkannt wird und die ordentlich Steuern zahlen.
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vicko

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #226 am: 07. Juni 2015, 19:41:14 »

Zitat
Ich muss kotzen - wird Zeit dass dieser Status aberkannt wird und die ordentlich Steuern zahlen.

Ich nehme mal an, da müsste die Schweizer Steuerbehörde tätig werden,
fragt sich nur warum sie es nicht tut ?


Es wird immer verrückter... {:}


FIFA-Skandal weitet sich aus  
Marokko soll WM-Vergabe 2010 eigentlich gewonnen haben


Die Anschuldigungen gegen den Fußball-Weltverband FIFA werden immer ungeheuerlicher. Laut des vor knapp fünf Jahren suspendierten Exekutivkomitee-Mitglieds Ismail Bhamjee hätte die WM-Endrunde 2010 nicht in Südafrika, sondern in Marokko stattfinden müssen.

Bei der Abstimmung über die Vergabe sei angeblich Marokko der Sieger gewesen. Die Aussagen des Funktionärs aus Botswana hat die britische Zeitung "Sunday Times" auf Band.

http://www.t-online.de/sport/fussball/id_74278342/fifa-skandal-marokko-soll-wm-vergabe-2010-eigentlich-gewonnen-haben.html

E-Mail könnte Blatter in Schwierigkeiten bringen

Unterdessen verheißen Berichte aus Südafrika auch für FIFA-Chef Blatter nichts Gutes. Dessen Generalsekretär Jérôme Valcke soll im Jahr 2007 per E-Mail bei der Regierung am Kap angefragt haben, wann mit der Zahlung von zehn Millionen Dollar zugunsten des Verbandes CONCACAF zu rechnen sei. Der Kontinentalverband für Nord- und Mittelamerika und die Karibik wurde in dieser Zeit von Jack Warner und Chuck Blazer geführt, die im Zentrum der Korruptionsaffäre stehen.

« Letzte Änderung: 07. Juni 2015, 20:20:55 von vicko »
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Alex

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #227 am: 08. Juni 2015, 09:44:10 »

FIFA-Kontrolleur nennt Bedingungen für WM-Neuvergabe

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Zürich (dpa) - Der Vorsitzende der FIFA-Compliance-Kommission, Domenico Scala, hat die Bedingungen für eine von vielen Seiten geforderte Neuvergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022 erläutert. Sollten Beweise dafür vorliegen, dass die Vergabe nach Katar und Russland nur dank gekaufter Stimmen zustande gekommen sei, dann könnte die Vergabe nichtig sein. Dieser Beweis sei bisher nicht erbracht worden, sagte Scala in einem Interview der Schweizer "Sonntags-Zeitung".
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Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

DonDan

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #228 am: 08. Juni 2015, 12:56:40 »

Das System Blatter – Ende einer schillernden Ära

Wie funktionierte das «System Blatter»? Was hielt es zusammen, und woran ist es letztlich gescheitert? «DOK» zeichnet die 17-jährige Regentschaft Sepp Blatters nach.

Hohe Fifa-Funktionäre gerieten vergangene Woche ins Visier der US-Justiz, doch Sepp Blatter machte weiter, als ob nichts geschehen wäre. Vier Tage nach der glanzlosen Wiederwahl nun die Kehrtwende: Der Präsident erklärt, dass die Fifa grundlegende Reformen brauche und dass diese von einem neuen starken Mann umgesetzt werden müssten. Sepp Blatter, der fast zwei Jahrzehnte lang den Weltfussball beherrschte, wie kaum ein Zweiter vor ihm, tritt von der Bühne ab.

Es ist das Ende einer Ära, die von Beginn weg skandalumwittert und mit Korruptionsvorwürfen gepflastert war. Der Film zeigt die Funktionsweise eines Systems, in dessen Erfolg das Scheitern angelegt war. Darüber hinaus beleuchtet «DOK» wichtige Stationen von Blatters Regentschaft und unternimmt eine Reise zurück zu seinen Wurzeln ins Oberwallis, wo er in bescheidenen Arbeiterverhältnissen aufwuchs.


http://tp.srgssr.ch/p/portal?urn=urn%3Asrf%3Aais%3Avideo%3A754266b9-7dba-47af-bb65-c66e2ba90dcc&autoplay=true&legacy=true&width=624&height=351&playerType=
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joggi

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #229 am: 08. Juni 2015, 18:01:25 »

Sec geschrieben :    (aus Schweizer Sicht)
 

Fifa-Verhaftungen

Weltmeisterschaft der Heuchelei

Von Markus Somm. Aktualisiert am 06.06.2015

Ist die Fifa korrupt?

Es sieht so aus.

Müssen wir uns darüber den Kopf zerbrechen?

Nein.

Wenn ich die Aufregung verfolge, die der sogenannte Fifa-Skandal ausgelöst hat, beschleicht mich Unbehagen.
Diese moralische Entrüstung, diese vielen Zeitungsseiten in der gesamten Weltpresse (auch in der BaZ),
diese Interviews und Distanzierungen (wer ist heute noch ein Freund von Sepp?), diese unvermeidlichen
Reformforderungen,

diese ­Politiker, die sich nun die Nase zuhalten,

nachdem sie vor Kurzem mit dem Fifa-Präsidenten auf der Ehrentribüne gesessen haben:

Warum?

Ist die Fifa die Weltregierung?   

Hat Sepp Blatter einen Krieg angezettelt?

Am Dienstag dieser Woche hat Sepp Blatter, langjähriger Präsident des internationalen Fussballverbands Fifa,
seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Es hat etwas Disproportionales. Gewiss, ­Fussball ist wichtig, weil es viele Menschen ­(Männer) bewegt.

Natürlich: Niemand hört es gern, dass Leuten in Hotels Couverts zugesteckt werden, über deren Inhalt
niemand etwas wissen will.

Korruption? Wer, der bei Verstand ist, würde das verteidigen?

Unter Herdentieren

Doch hier beginnt das Unbehagen: Wenn alle sich in ihrer Empörung so einig sind, ist Vorsicht angebracht.

Wo alle recht haben, können sie sich geradeso gut irren, ohne dass es jemand bemerkt.

Abgrund der 99-Prozent-Mehrheiten.

Denn im Grunde geht uns dieser Skandal viel weniger an, als die meisten sich einbilden.
Die Fifa ist ein Verein wie andere Vereine auch, in erster Linie privater Natur, wenn man es streng
formell betrachtet. Die Fifa erhält keine Steuern (wenn auch Steuervergünstigungen), sie ist kein
Staat, sie macht keine Gesetze, sie verfügt über keinerlei Zwangsmittel. Und ihre Funktionäre sind
keine Beamten, deren Salär ich bezahle.

Nehmen sie Bestechungsgelder an, wem schaden sie?

Ihrer eigenen Organisation, was den Ruf anbelangt – vor allem aber den Bestechenden,
die Geld ver­teilen, das ihnen meistens auch nicht gehört. ­Korruption müsste diese Länder interessieren,
deren Politiker S teuergelder eingesetzt haben, um eine Fussball-WM zu erhalten. Die Schweiz hat sich
Gott sei Dank nie um diesen wirtschaftlichen Unsinn beworben.

Wer von uns, die sich entrüsten, wurde denn geschädigt? Sind die Mitglieder der Fussball­verbände betrogen worden,
der Nachwuchsspieler vom FC Möhlin oder der Trainer der Young Boys Bern? Hat der FCB deshalb weniger Einnahmen
oder Zuschauer?

Man sagt, wir alle bezahlten die Fifa via Senderechte, welche die öffentlich-recht­lichen Fernsehanstalten für
gigantische Summen erwerben. Über unsere Konzessionsgelder ­finanzieren wir demnach das Lotterleben der
Fifa-Funktionäre. Auch wenn das unpopulär klingen mag, kein Sender ist gezwungen, sich diese Ausstrahlungsrechte zu sichern –
weder die SRG noch die ARD noch die BBC.

Verzichteten sie darauf, würden Private einspringen – und jeder Fan könnte die WM schauen,
sofern er bereit ist, zu bezahlen.

Ein normaler Vorgang in einer Marktwirtschaft.

Wir haben nie darüber abgestimmt, dass die Fifa-Senderechte von der SRG um jeden Preis gekauft werden müssten.

Noch ist Fussball schauen kein Menschenrecht, das man in Strassburg einklagen könnte. (Vielleicht kommt es noch so weit.)

Zugegeben:
Wenn ich die Paläste der Fifa in Zürich betrachte oder wenn ich die hohlen ­politischen Statements dieses Vereins
für Freizeitgestaltung höre, die so klingen, als wäre der ­Fussball eine runde Version der UNO, werde ich misstrauisch.

Je frommer der Christ tut, desto mehr Sünden hat er begangen.

Niemand hat so starke Anreize, sich als Weltverbesserer zu ­inszenieren, wie derjenige, der problematische Geschäfte getätigt hat.

Korrupten Unternehmern empfiehlt der erfahrene PR-Berater, ein NGO für Korruptions­bekämpfung ins Leben zu rufen oder eine
Stiftung zu gründen, die in Indien Sklaven­arbeiter aus dem Slum befreit.

Wenn die Fifa sich zum Propheten der Entwicklungshilfe aufschwingt oder als Friedens­stifterin und Antirassismusagentur die
Stadien füllt, dann stimmt etwas nicht.

Die Fifa ist Teil der Unterhaltungsindustrie.

Nichts mehr, aber auch nichts weniger.

Die Fifa sollte so behandelt ­werden. Sie darf sich aber auch nicht als etwas anderes betrachten.

Korruption in Afrika. Ach ja?

Der Fifa-Skandal ist eine Weltmeisterschaft der Heuchelei.

Zum Beispiel die Politiker: Dass Südafrika vermutlich geschmiert hat, Russland oder Katar:

Sind wir überrascht?

Und wer glaubt ehrlich, man könnte das so leicht ändern?

Selten hören wir von westlichen Politikern, die nach Südafrika fahren, dass sie bei dieser Gelegenheit
die endemische Korruption kritisieren – die seit dem Ende der Apartheid enorm zugenommen hat –
worüber man in unseren Zeiten der ­politischen Korrektheit ebenfalls höflich schweigt.


Es sei denn, die Fifa aus dem bösen Zürich ist involviert.

Ist es nicht Heuchelei, sich auf einmal über die grauenhafte, aber normale Korruption in ­solchen Ländern zu enervieren?

Ist Sepp Blatter schuld, dass in Russland seit Peter dem Grossen fast nichts läuft ohne Zustupf am richtigen Ort?


Vor allem irritiert, dass man sich sonst so wenig um den Zustand dieser Länder schert.

Nur wenn WM ist, gilt Brasilien plötzlich als Land der ­systematischen Menschenrechtsverletzungen,
und jeder Jour­nalist entdeckt die miserablen Arbeitsbedingungen auf brasilianischen Bau­stellen.


Das alles mag schlimm genug sein.
Wem es aber um die Sache geht, der schreibt länger und öfter darüber als nur zur WM-Zeit.

Ein Minister in der mehr oder weniger mittel­alterlichen Monarchie Katar hat neulich zwischen den Zeilen Homosexuellen empfohlen,
nicht an die Fussball-WM im Wüstenland zu kommen.

In Katar ist es verboten, schwulen oder lesbischen Sex zu praktizieren.

Eine unerträgliche, bornierte, intolerante Aussage.

Und ein Gesetz, das fundamentale Menschenrechte bricht. Keine Frage.

Doch es ist eine ziemlich verbreitete, häufig offizielle Position in den meisten muslimischen Ländern dieser Welt.

Wer auf diese Tatsache hinweist, gilt ausserhalb der WM-Saison bestenfalls als islam­kritisch,
meistens muss er sich als islamophob beschimpfen lassen.


Wo leben Homosexuelle freier und menschenwürdiger? In Israel oder in Gaza?


Elend des doppelten Standards.

Genauso ­irritiert, dass von allen internationalen Organisationen, die es so zahlreich gibt auf unserem ­Planeten,
nur die Fifa offenbar korrupt ist.


Selten entwickeln Kritiker, Journalisten und Politiker die gleiche Energie, wenn es darum geht, eine der wohl
korruptesten Organisationen aller Zeiten zu kritisieren: die UNO. Hier sind im Gegensatz zur Fifa Steuergelder betroffen.
Hier besteht ein klares öffentliches Interesse. Hin und wieder stehen sogar Menschenleben auf dem Spiel.

Kleinlaute Kritiker

Niemand in den Medien recherchiert aber in Genf oder in New York je so hartnäckig wie in Zürich bei der Fifa.


Ich möchte hier nicht die UNO verteufeln – das ist nicht das Thema dieses ­Kommentars, sondern etwas anderes.

Die ganz grosse Mehrheit der Länder dieser Welt ist korrupt.

Wer nicht, stellt eine kleine Minderheit dar.

Das ist unschön, das schadet diesen Ländern, das ist eine Katastrophe für deren Bürger – und wir alle hätten es gerne anders.

Aber wenige sind so selbst­bewusst, dass sie wüssten, wie man das verbessern könnte.
Aus diesem Grund ist es fast unmöglich, eine internationale Organisation aufzubauen, ohne Korruption zu erdulden.
Was stellen sich diese Kritiker vor? Dass die Fifa in Afrika oder Südamerika mehr erreicht als die UNO oder ­Amerika oder die EU?
Wer in diesen Ländern etwas bewirken möchte, wer mit diesen Ländern und ihren Politikern und Beamten zu tun hat, ist sehr
schnell mit der Frage der Korruption konfrontiert. Die Fifa hätte nie international werden dürfen, hätte sie sich das ersparen wollen.

Besonders die deutschen Journalisten haben sich auf die Fifa eingeschossen.

Auch deutsche Fussballfunktionäre gelten als die härtesten ­Blatter-Kritiker.

Doch wer hat das Klima der ­Korruption im Fussball von Anfang an befördert?

Es ist der grösste deutsche Sportartikelhersteller Adidas, wie Journalisten recherchiert haben.


Ist Adidas in den deutschen Medien je ein so grosses Thema wie die Fifa?

Horst Dassler, Sohn des ­Firmengründers, hat dafür gesorgt, dass Adidas WM für WM zum Hoflieferanten der Fifa wurde.

Wie?

Darüber schweigt man vornehm.


Der grosse Horst Dassler hat auch dafür gesorgt, dass ein ­junger Mann namens Sepp Blatter seine Karriere bei der Fifa beginnen konnte.

Sicher wäre es auch aufschlussreich, man würde einmal die Vergabe der WM an Deutschland untersuchen.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Adidas ist eine tüchtige Firma, Horst Dassler ein genialer Unternehmer,
Sepp Blatter der wohl erfolgreichste Sportfunktionär aller Zeiten.

Als Blatter bei der Fifa anfing, war sie bankrott.

Das kann man heute so nicht mehr behaupten.

Ebenfalls ist es gar kein Problem, wenn eine Firma dafür kämpft, dass sie einen Exklusivvertrag erhält –
dabei sind auch fast alle Mittel erlaubt –, solange die Gegenpartei, um die es geht, nicht so tut, als wäre sie eine staatliche
oder öffentliche oder noch besser: weltverbessernde, moralisch höher gestellte Organisation. Solange sie nicht so tut,
als wäre sie die Fifa.

Das ist der wahre Sündenfall der Fifa.

Sie ist Teil der internationalen Unterhaltungsindustrie wie ein Filmstudio in Hollywood oder ein Turnerabend in Liestal –
und wollte partout mehr sein. Man sollte sie sofort privatisieren. Dann dürfen sich die Aktionäre den Kopf darüber zerbrechen,
wer wem wann ein Couvert zugesteckt hat. Und nicht die ganze empörte Welt.

(Basler Zeitung)

Erstellt: 06.06.2015, 08:11 Uhr

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namtok

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #230 am: 08. Juni 2015, 18:54:46 »




 (aus Schweizer Sicht)...


 Die Schweiz hat sich Gott sei Dank nie um diesen wirtschaftlichen Unsinn beworben.

Wurde der Schweiz die ersten Nachkriegs - WM hinterrücks aufgedrängt und konnte sich nicht dagegen wehren  ???
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vicko

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #231 am: 08. Juni 2015, 19:01:48 »

Adidas-Investor fordert Ende der Fifa-Kooperation

Adidas-Chef Hainer müsse prüfen, ob die Verträge mit der Fifa gekündigt werden könnten, fordert der Vorsitzende der Institutioneller Privatanleger, Buhlmann. Der einflussreiche Investoren-Vertreter hält eine Zusammenarbeit mit einem offensichtlich korrupten Verband für untragbar.


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/korruptionsvorwuerfe-adidas-investor-fordert-ende-der-fifa-kooperation-13633401.html
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joggi

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #232 am: 08. Juni 2015, 21:20:15 »




 (aus Schweizer Sicht)...



Wurde der Schweiz die ersten Nachkriegs - WM hinterrücks aufgedrängt und konnte sich nicht dagegen wehren  ???


Richtig.

Aber trotzdem "Aepfel und Birnen".

Das waren noch "normale" Zeiten.

- Sponsoren ?

- TV-Rechte ?

- Das grosse Geld ?

Steht noch die Frage im Raum :

"War die WM-Vergabe an DEUTSCHLAND rechtens ?"   ???
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TeigerWutz

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #233 am: 09. Juni 2015, 01:21:14 »

Flop

Abseits des Fifa-Skandals sorgt eine Meldung aus den USA für Belustigung unter Fifa-Kritikern.
United Passions, der hochkarätig besetzte Film über die Geschichte des Weltverbandes, erlebte bei seinem Kinostart ein Debakel.
Laut US-Medien spielte der Streifen, indem Tim Roth Blatter und Gérard Depardieu WM-Mitbegründer Jules Rimet geben, an den ersten beiden Tagen nur 545 Euro ein.

Die Fifa hatte das Projekt mit 25 Millionen Euro finanziert.  :-)

Quelle: derstandard.at
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vicko

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #234 am: 09. Juni 2015, 05:06:22 »

Fifa erklärt: Blatter wusste von 10-Millionen-Zahlung aus Südafrika

Fifa: Blatter wusste von 10-Millionen-Dollar-Zahlung

21.49 Uhr: FIFA-Präsident Sepp Blatter soll nach Informationen der englischen Zeitung "Daily Telegraph" von einer Zahlung über zehn Millionen Dollar von WM-Gastgeber Südafrika über Konten des Weltverbandes in die Karibik gewusst haben. Dies berichtete das Blatt am Montag unter Berufung auf eine Mitteilung des Weltverbandes. Darin betonte die Fifa zugleich, Kenntnis von der Sache zu haben heiße nicht, in sie involviert zu sein.

http://www.focus.de/sport/fussball/fifa-skandal-im-news-ticker-dubiose-e-mail-an-suedafrika-jetzt-wird-es-eng-fuer-sepp-blatter_id_4734645.html
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Alex

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #235 am: 09. Juni 2015, 05:44:47 »

Zitat
(aus Schweizer Sicht)...

habe selten so einen widersprüchlichen Schwachsinn zum Thema " Korruption " gelesen .

Zitat
Kenntnis von der Sache zu haben heiße nicht, in sie involviert zu sein.

Das System Blatter hatte von allem Kenntnis nur Verantwortung will man nicht übernehmen

als Boss dieser kriminellen Vereinigung ... wenn dies geltendes Recht waere , würde kein

Steuerbetrueger einsitzen , sondern sein Steuerberater ! Als Schweizer würde ich mich von

solchen Nebelkerzen Werfern wie einem Kaeseblattschreiberling Markus Somm distanzieren !

Wenn das die " Schweizer Sicht zu Korruption " waere ... dann gute Nacht liebe Schweizer !

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arthurschmidt2000

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #236 am: 09. Juni 2015, 08:46:27 »

Tun wir mal nicht so scheinheilig.

Die gesetzliche Regelung der Schweiz in Sachen Korruption bei privaten Organisationen wie z.B. FIFA oder IOC wurde ja wohl nur geschaffen, um derartigen Organisationen die Schweiz als Standort nahezulegen.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die feinsinnige Unterscheidung der Schweiz in straffreie Steuerhinterziehung und strafbarem Steuerbetrug.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2015, 08:52:41 von arthurschmidt2000 »
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joggi

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #237 am: 09. Juni 2015, 09:10:41 »

Tun wir mal nicht so scheinheilig.

, um derartigen Organisationen die Schweiz als Standort nahezulegen.

an die feinsinnige Unterscheidung der Schweiz in straffreie Steuerhinterziehung und strafbarem Steuerbetrug.


 {*

So ist es.

Und diesen Artikel kann man nur RICHTIG interpretieren, wenn man(n) ihn ganz NEUTRAL liest.

Denn er beschreibt, was rund um die FIFA (auch) so "abgeht".


Und immer noch die FRAGE :

"War die WM-Vergabe an DEUTSCHLAND rechtens ?"    ???

Was, wenn nicht ?    ;)
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joggi

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #238 am: 09. Juni 2015, 09:24:34 »

Zitat
(aus Schweizer Sicht)...


Das System Blatter hatte von allem Kenntnis nur Verantwortung will man nicht übernehmen

als Boss dieser kriminellen Vereinigung ... wenn dies geltendes Recht waere , würde kein




Du hast Recht !

Das ist Fakt !

Muss aber auf MERKEL und Co. auch angewendet werden !    ;]

- NSA
- Waffenlieferungen
- usw.

Sie weiss Vieles.

Traegt sie Verantwortung ?  ???

Haelt sie sich an geltentes Recht ?  ???

Wird BILD auch mal schreiben :

"MERKEL - hau ab !"
 

 8)   C--    [-]
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arthurschmidt2000

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Re: Die FIFA in Bewegung
« Antwort #239 am: 09. Juni 2015, 09:32:04 »

Ich sollte noch nachtragen, dass in D ein Steuerberater dem strafbarem Vorwurf der Täterschaft der Steuerhinterziehung, der Beihilfe oder der Mittäterschaft ausgesetzt ist. Die Ermittlungsbehörden müssen dann den Vorsatz (wissentliches Verhalten) des Beraters nachweisen.
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