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Autor Thema: Vorbei, aber nicht vergessen  (Gelesen 37157 mal)

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franzi

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #105 am: 27. August 2018, 11:50:12 »

Danach ging es ohne weiteren Aufenthalt zum Goldenen Dreieck. Hat uns alle interessiert, damals gingen viele Geruechte darueber um.



Abenteuer pur, dachten wir, aber leider, total uninteressant, ein Touristenhotspot. Am Mekong 500 Meter Souvenierverkaufsstaende, das wars (vier Jahre spaeter hatten die sich auf gefuehlt 2 Kilometer erhoeht)



Am selben Tag schnell durch die Gattin ein Songtheo organisiert, mit diesem einen staubigen teilweise nahe der burmesischen Grenze verlaufenden Weg nach Mae Sai gefahren. Dort hastig das naechstbeste „Hotel“ bezogen, dessen Waende ungefaehr die Dicke dieser „Wohnung“ hatten.



Dabei haetten wir bei einem bissl umschauen 200 oder 300 Meter weiter in diesem gemuetlichen Resort uebernachten koennen (selbst vier Jahre spaeter mit meinem juengsten Bruder).
Aber egal, wir waren inzwischen mit primitiven Schlafstellen ja abgehaertet.



Am naechsten Morgen Aufbruch nach Chiang Mai, dort a bissl Tempel geschaut, am Abend wollten meine Freunde, dass ich sie zum Fraeuleinfinden begleite.
Nix da, wollte nicht nochmals fuer einen Missgriff verantwortlich sein.



Der Doi Inthanon Besuch war Pflicht, daher



Allerdings wars dort oben kaelter als ein Jahr vorher, als ich mit meiner Gattin dort oben war.
Kurz, mir war wieder mal zu kalt, meine beiden Freunde hatten zumindest leichte Windjacken mitgenommen.



Am spaeten Nachmittag erlitt ich fast einen Schock, als ich erfahren musste, dass die am Vorabend aufgerissenen zwei Damen in den Sueden mitgenommen werden.
Aber was solls, war ja nicht mein Bier.



Dann gings gen Sueden.
Fahrt mit einem ungemuetlichen Nachtbus mit 5 Sitzen in einer Reihe nach Bangkok, am Abend  mit einem Nachtzug (Sleeper, der in Chiang Mai gebucht worden war) nach Suratthani, von dort weiter mit einem Bus nach Phuket.
Patong Beach, wo uns eine Ueberraschung erwartete.
Die Bungalowanlage, die zwei von uns Farangs (und die Gattin) 2 Jahre vorher bewohnt hatte, existierte nicht mehr. Dafuer am selben Platz eine vier mal so teure und ungemuetlich dazu.
Als Notloesung (es war schon wieder ziemlich spaet) im Dorf ein sehr komfortables Hotel um den halben Preis bezogen und naechsten Morgen im Karon Beach in eine hippe Anlage, deren Besonderheit ein sauberes fettes 150 Kilo Schwein war, das, ohne alles vollzuscheissen beim Fruehstueck von einem Tisch zum anderen wanderte, eingecheckt.



Spaeter mehr

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franzi

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #106 am: 21. Dezember 2019, 14:00:01 »

Der Rest ist schnell erzaehlt, da ich  diesbezuehlich nur wenige Fotos mehr habe (die Ex hat sich die ihr zustehenden 50 Prozent geschnappt, und der Sueden hat ihr anscheinend besser gefallen wie der Norden). Und wo mir Fotos fehlen, fehlt mir auch grossteils die Erinnerung, mit wenigen Ausnahmen.

Wie ueblich einen der seinerzeit hoch im Kurs stehenden „Gelaendewagen“ gemietet. Hatte wie alle einen 1600er Japsmotor und natuerlich keinen Allradantrieb



Einmal gingen wir sogar schwimmen



Wegen unserem Freund, der zwei Jahre vorher nicht dabei war, nochmals die „James Bond Insel“ besucht.



Die Gegend bei der ansegelung kann man sich auch zwei mal anschauen, ist ja wirklich nett



Die fruehere Alte war fuer jeden Spass zu haben



Von Phuket dann nach Koh Samui, mit der Nachtfaehre (die Madln im Foto sind inzwischen alles alte Weiber)



Einmal Go-Kart Rennen bei der damals neueroeffneten Rennstrecke.
Habe alle gewonnen, angeblich aber nur, weil mein Gefaehrt das beste war.



Danach nach Kanchanaburi, in die damals noch bestehende Bungalowanlage direkt neben der Eisenbahnbruecke ueber den „River Kwai“
War super. Damals konnte man von der Terrasse noch in das saubere Wasser hineinhuepfen, um sich abzukuehlen



oder auch am Abend schachspielen.



Der Wasserfall nahe der Endstation der Eisenbahn, naja!



Diese Hennenleiter der Anlage hat mich spaeter so verfolgt, dass ich die Huette auf Koh Phangan aehnlich gestalten habe lassen



Dieser damals wirklich tolle Aktivurlaub hat mir die Erleuchtung gebracht:
Ab nach Thailand.
Spaeter habe ich mich zwar manchmal gefragt, hat es sich rentiert, dass das vorher komfrotale Leben mit einem einfachen/primitiven (Koh Phangan) getauscht wurde (Bericht folgt).
Inzwischen bin ich davon ueberzeugt, dass ich genau zum richtigen Zeitpunkt das Handtuch geworfen habe.

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franzi

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #107 am: 12. Januar 2020, 11:52:43 »

Meine "Auswanderung" nach Thailand war am Anfang etwas holprig (richtige Auswanderung ists ja nicht, da ich nach wie vor in A gemeldet bin und auch Steuern und Sozialversicherungsbeitraege zahle).
Da mit einem befreundeten Ehepaar vereinbart wurde, dass wir uns in Bangkok treffen (flog drei Wochen vorher dorthin), die Zeit anfaenglich mit einer GoGo Bardame, eine hinter der Bar, keine Taenzerin, verbracht.
Verlangte nix.
Fuhren mit dem Zug nach Chiang Mai.
Nach einigen Tagen festgestellt, dass das "nix" viel teurer war als ein fixer Tagessatz.
Sie dann dort oben abserviert und ihre Morddrohungen nicht ernst genommen.
Aber ein Zugticket nach Bangkok gabs fuer sie noch.

Das Ehepaar, welches ich spaeter in Bkk getroffen hatte, wollte unbedingt nach Koh Phangan. Hat mich vorher nie interessiert, da viel zu primitiv, aber als Aussteiger konnte ich es akzeptieren.
Und dort bin ich dann rund sieben Jahre haengen geblieben.



Davon weit ueber ein halbes Jahr in diesem Primitivbungalow, nicht direkt am Strand, sondern 15 Meter oberhalb. Dort hatte man einen guten Ueberblick.



Mit Thais und einem Deutschen ausgehandelt, dass sie uns (hatte inzwischen eine Lebensgefaehrtin) ein eigenes Bungalow direkt am Strand in der Naehe bauen, dann retour nach A.
Wollte wieder mal Freunde und Familie treffen.
Zurueckgekommen, dann stand diese Huette da.



Mit einem solchen "Bad"



Wie man sich unschwer vorstellen kann, war ich damit nicht ganz zufrieden. Daher Arbeiter, die gerade am Haad Yao Strand mit Arbeiten fertig geworden sind, organisiert, um Verbesserungen durchzufuehren.

Die Materialanlieferungen waren damals wegen der extrem schlechten Strassen schwierig



mit Cross Maschinen waren sie problemlos (wenn man Motorrad fahren konnte) zu befahren



sonst nur mit Allrad Pik-Ups oder Landrover.
Daher Material mit einem Boot anliefern lassen, bloederweis war gerade zu dieser Zeit starker Wellengang.
Hab abladen geholfen und mir abgeschuerfte Zehen an den nicht sichtbaren kleinen Felsen im Wasser geholt (spaeter kam noch einiges mehr dazu).



Die Isan Arbeiter waren gut (Surin), alles ohne Maschinen erledigt.



Zusaetzlich haben sie mein inzwischen gekauftes Boot aufgepeppt. Am Heck eine Hozplatte an der Wasserlinie angebaut, damit es bei hoeherer Geschwindigkeit hinten nicht so tief eintaucht, und einen kleinen Aufbau gefertigt



So sahs dann spaeter aus



Ueberrascht hat mich dieser Arbeiter aber bei der "Firstfeier" als alles erledigt war.
Nach einer dreiviertel Flasche Chivas Riegel fragte er mich, ob ich ihm nicht 20 000 Baht fuer die Fertigstellung seines Hauses in Surin leihen koennte. Dachte, er macht einen Witz  :D



In der Zeit der Umbauarbeiten waren wir wieder im Bungalow von vorher, hier habe ich gerade darueber sinniert, wie bloed man sein muss, dass man sich eine Harpune in die eigene Schulter schiesst (beim entladen an Land)
An dem Tage musste ich noch auf die Bank, dort haben mich alle ganz komisch angeschaut, weil die Verletzung wieder stark zu bluten angefangen hat (Strand-Bank 12 Kilometer schlechteste Wege).
Arzt habe ich aber trotzdem keinen benoetigt.



Der Nassraum sah dann ansehnlicher aus.



Ff

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rampo

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #108 am: 12. Januar 2020, 12:43:01 »

Was hab ich in meinen Arbeitsjahren , dies  WC  gehasst und hasse sie noch immer .

Gabs damals meistens , in Frankreich Spanien Italien Portugal .



Nix mit gemuetlich  hinsetzen , und einen Tischik  drehen .

Fg.  Nur die Harten kommen in den Garten , und do a nur 10% .
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Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #109 am: 12. Januar 2020, 14:51:21 »

Diese Hock-WCs fand ich immer schon zum  {/ . Aber manche "Geschäfte" dulden keinen Aufschub ;D .
Und wahrscheinlich gabs damals in der Gegend noch keine Porzellan-Throne.

---
Franzi, sehr interessanter Bericht  ;}
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Helli

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Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #110 am: 12. Januar 2020, 15:20:32 »

Diese Hock-WCs fand ich immer schon zum  {/ . Aber manche "Geschäfte" dulden keinen Aufschub ;D .
Und wahrscheinlich gabs damals in der Gegend noch keine Porzellan-Throne.
Dafür brauchte man in dieser Zeit aber nicht bis Thailand zu fliegen. Ich war 1964 das erste Mal in Frankreich und habe diese Art der Entsorgung menschlicher "Abfälle" im Bahnhof in Chartres kennen gelernt. Die Franzosen haben ja 1954 SOA verlassen und in den 10 Jahren bis zu meinem Besuch ihre Örtchen "weiterentwickelt".
Man stand jetzt in einer viereckigen Keramik"schüssel" mit vor dem Loch den beiden erhabenen Tritten in der Mitte und es gab jetzt eine Wasserspülung mittels Kette und Griff. Es stand aber nicht dabei, dass man vor dem "Abzug" die Schüssel verlassen sollte!
Das bei mir dann äußerlich erkennbare Ergebnis waren nasse Socken und Schuhe mit entsprechendem Geruch, was für die weitere Erkundung der Stadt nicht gerade förderlich war.

@franzi
Erinnerungen sind nur schön, solange man sie erzählen kann/darf.
Danke für Deinen Threat!
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franzi

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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #111 am: 17. Januar 2020, 10:35:19 »

Hatte niemals eine Abneigung gegen Stehklos. Finde sie speziell in Restaurants etc. hygienischer wie die Sitzschuesseln.
Sogar unser Aussen“bad“ hat so ein Stehklo, die Thaibesucher verwenden NUR dieses. Die Gattin ebenso (ausser in der Nacht, da ist ihr der Weg hinunter und nach aussen zu lange)

Ein Nachtrag zur Bungalowanlage, die ich monatelange sponserte.
Die drei Brueder, Besitzer, hatten in viele der Bungalows an passenden Stellen kleine Loecher gebohrt, damit sie das intime Treiben der Farangs nachts beobachten konnten. Sehr zum Aerger ihrer Mutter, der das bekannt war.
Hier im Bild links ein Hollaender, der uns manchmal beim Entladen der Boote geholfen hat.
Ein lingga Hund!
Lebte monatlang in der Anlage, hat anschreiben lassen (war von den Besitzern sogar erwuenscht, da diese dann a bissl mehr verrechnen konnten, aber nur von Monat zu Monat).
Der Hollaender behauptete, dass die Bank, die seine vom Mutterland geschickten Schecks einloesen kann, sich in Suratthani befindet.
Als es den Eignern der Anlage dann zuviel wurde, musste er dann doch aufs Festland, um Geld zu holen. Als Garantie, dass er zurueckkommt, um seine Schulden zu begleichen, behielten die Thais einen seiner zwei Schecks ein.
Kam aber nicht zurueck. Der „Scheck“, der mir gezeigt wurde, war eine Mahnung ueber mehr als dreitausend Gulden von eine hollaendischen Versicherung (oder Aehnlichem, kann ja kein Niederlaendisch)



Die Huette sah nach Fertigstellung so aus, ziemlich nackt



Andere Pespektive



Wichtig war der eine Felsen vor der Huette, der hat bei Sturm den groessten Teil der Brecher unschaedlich gemacht



Begruenungsversuch, hat spaeter immer besser funktioniert



Eine Seite der "Stiege" hab ich weiss gestrichen, damit wir bei vollkommener Dunkelheit einen Orientierungspunkt haben. In der toten Saison hat die Anlage, von welcher der Strom bezogen wurde, den Generator teilweise schon um 20 Uhr abgestellt (und als ich mir einen eigenen Genrator besorgt hatte den nicht laufen lassen, wenn wir abends ins Touristenleben in diversen Bungalowanlagen hinueber trotteten)



Innen sah es anfaenglich so aus, Leiter nach oben in den Schlafraum



Spaeter so, das nutzlose "Fenster" zu einem Felsen hin umgewandelt



in das. Ist natuerlich ein reines Showfoto, aber kurz war mir der Buddhismus damals nicht unsympathisch



Fast taeglich hats da stark geraucht, kam aber nicht von angebrannten Speisen  C--



Kam von einem Visarun zurueck, der dauerte meistens wegen Zwischenstopps in Had Yai, Surat, Samui, manchmal etwas laenger, dachte, mich trifft der Schlag 
Die Huette wurde "verschoenert"  Aber nach der Schrecksekunde: Mai pen rai



Eine High Tech Kueche hatten wir auch



Und wenn ich dieses Foto betrachte kommt mir blitzartig das Thaigirlie in den Sinn, die vor mir stehend nach hinten griff und das groesste Messer aus der Plastikbox zog, um mich zu bedrohen.
Dabei wollte ich ja nur, dass sie verschwindet.
Kurze Vorgeschichte: Die Freundin wollte nach NST zu ihrer Familie. Ok, wenn sie eine Haushaelterin besorgt, die es mir in ihrer Abwesenheit besorgt.
Das hat vermutlich zufaellig geschafft.
Am dritten Tag in der Frueh vermisste ich die Haushaelterin, aber gleichzeitig auch Turbo "999", ein Kleber.
Spaeter kam die Haushaelterin hinter den Felsen am Strand hervor, a Platiksackl mit einer weissen Masse drin, der Rest des Klebers.
Das bernsteinfarbige hatte sie geschnueffelt.
Die mit dem Messer herumfuchtelnde Dame hab ich mit dem 0815 Trick, den ich in vielen Filmen gesehen habe, entwaffnet: Sprach an ihr vorbei, als sie sich umblickte, das wars dann.
Aber nicht ganz, muss noch ueberlegen, obs gscheit ist, da mehr ins Detail zu gehen (bitte aber keine Ratschlaege!)
 


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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #112 am: 11. April 2020, 09:53:19 »

Der Mansardenschlafraum war relativ gemuetlich, aber zu klein. Auch, weil immer wieder ein paar Katzen bei uns schliefen



Und, wenn nur eine leichte  Brise wehte, zu warm, da nur zwei kleine Klappen eine Luftbewegung erlaubten.



Daher die Huette vergroessern, um ein groesseres Schlafzimmer zu kriegen.
Das war aber gar nicht so einfach, da links und rechts Felsen waren, nur oberhalb konnte man auf die Landseite ein paar Meter ausweichen.
Das neue Schlafzimmer sah dann so aus, luftig.
Unsere Arbeiter haben da Prazisionsarbeit geleistet  ;}, ein gorsser Felsbrocken befand sich nur ein paar Millimeter unter dem Bett
Auf die eine Meerseite eine quer eingebaute Tuer, ein weiteres Fenster rechts



ein verglastes Fenster nach hintenhinaus, die Tuer konnte man auch problemlos offenlassen, keine Eindringlingsgefahr.



Wenn mein  juengster Bruder auf Besuch kam, durfte er darin schlafen (meistens mit irgendeinem Hasen)



Ein winziges Buero (luftig, ein verglastes Fenter Richtung Meer, eines mit Holzklappe Richtung Balkon und die Tuer) ging sich auch aus (in den gelben selbstgebauten Boxen befanden sich der aufgeklappte Laptop – 19000 Schilling, 80 MB Festplatte, 66 Herz Taktfrequenz, schwarzweiss – und ein Drucker. Elektrische Versorgung durch zwei Autobatterien, die vom Generater einmal pro Tag aufgeladen wurden.
Bei der Gelegenheit wurde fast die ganze Beleuchtung der Huette auf 12 Volt umgestellt (mit Campingleuchten)



Von zwei Seiten umgeben war das "Buero" von einem L-foermigen "Balkon" mit Blick auf Nordwest



und nach Suedwest. Das war aber kein richtiger Balkon, sondern ein offener Raum. Die Klappe musste bei Regen geschlossen werden (der kam oft waagrecht daher).
Um die geschlossene Falltuere zu blockieren brauchte ich nur die Buerotuere zu oeffnen.



Hinauf in den 2. Stock gings auch ueber eine Leiter, ohne Gelaender. Die meisten gingen beim hinuntergehen rueckwaerts, selbst hatte ich aber mit der Zeit so viel Uebung, dass ich da freihaendig (wie auch bei allen anderen "Stiegen") normal hinunterkam.



Die Dachterrasse lag bis halb zehn im Schatten des Huegels.
Im "falschen" Dach links von meinem Bruder war das Werkzeug untergebracht, das halbe dahinter habe ich nur wegen der Optik (von aussen) bauen lassen (wollte da kein Gelaender)



Dieses Foto vurde von der Felswand  hinter der Huette gemacht, da gabs einen kleinen Felsvorsprung, den man mit einem grossen Schritt erreichen konnte. Danach gings noch gut fuenf Meter senkrecht hinauf.
Die rote Laterne war zu diesem Zeitpunkt die einzige 220 Watt Beleuchtungsquelle. Gingen wir abends zum danebenliegenden Haad Yao Strand rumhaengen, hatte ich dieses Licht oft im Auge.
Waere naemlich der (mit einer dicken Kette gesicherte) Generater gestohlen worden, waere das Licht erloschen und ich wie ein Blitz dort gewesen.



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Re: Vorbei, aber nicht vergessen
« Antwort #113 am: 18. Mai 2020, 10:53:35 »

Wollte da "oben" noch einen Raum fuer Besucher, aber tatsaechlich fuer mich  :-X
Klein bzw. winzig wie alles bei dieser Huette



auf meine Wenigkeit zugeschneidert, luftig. Zwei groesstmoeglich 0815 erhaeltliche Tueren an der Ecke, eine hinten quer und ein norales Fnster mit Verglasung



Mein Mitbringsel aus A bekam einen Ehrenplatz.
Das hat es verdient!
Von einem guten Freund extra fuer mich gemacht.
Dickes Leder, auch die Peitsche (man kann sich "Peitschen" auch im Internet bestellen, aber die haben nur duenne Stofffetzen).
Ein paar Mal hab ich sie auch verwendet, naemlich, um mit den Katzen zu spielen.



Vorher in A war das ganz normal in meinem Schlafzimmer angebracht, dort hatte ich aber keine Katzen  :-X



Die Aussicht war gut, man konnte bei nicht dunstigem Wetter (bei diesem Foto ists sehr dunstig) die Inseln des Nationalparks sehen (35 Kilometer entfernt)



und zweimal pro Tag fuhr das Zubringerboot fuer die naechsten beiden mit Bungalows belebten Straende vorbei



Um die Huette von oben zu fotogrfieren musste man sich durchs Gebuesch kaempfen



und da passierte es mir ein mal, dass mein Schaedel ein Nest von "mot daeng" zerstoert hat.
Also ehrlich, so oft habe ich mich noch nie selbst abgewatscht.



Nachtraeglich gesehen wars die schoenste Zeit in Thailand, primitiv aber interessant.



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