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Autor Thema: Nord-Korea - Wie geht es weiter?  (Gelesen 114757 mal)

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Suksabai

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #765 am: 15. August 2017, 19:11:12 »


Bin gerade darauf aufmerksam gemacht worden, habe diesen Film selber noch nicht gesehen, werde es aber nachholen:



Gefilmt von japanischen Journalisten, aus und über Nord-Korea, in DEUTSCH!

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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Benno

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #766 am: 16. August 2017, 22:11:13 »


Agressives Nord-Korea !



Scharfe Waffe der Musikindustrie: Girlband aus Pjöngjang erobert das Ausland - 16.08.2017


Ein Auftritt der Band Moranbong während eines Parteikongresses in Pjöngjang, Nordkorea, 11. Mai 2016.

Die Girlband Moranbong, auch als Moran Hill Orchestra bekannt, hat Kim Jong-un am 6. Juli 2012 persönlich zusammengestellt. Selbst in Japan, wo der Hass auf die Nordkoreaner in den Medien am Größten ist, gibt es Fans der Band und dieser Form des Lifestyles.



Die Band ist nach dem Moranbong, zu Deutsch: Pfingstrosenhügel, im gleichnamigen Park in Pjöngjang benannt. Den Namen, wie auch die Mitglieder der Girlband aus Nordkorea, wählte Kim Jong-un persönlich aus. Sein Ziel bei der Gestaltung der Musikgruppe war es, traditionelle Elemente koreanischer Musik mit internationaler Popkultur zu verbinden.

Das Besondere an der Band sind die militärischen Dienstränge. Nach ihrer Auswahl sollen die Musikerinnen und Sängerinnen auch im Militär befördert worden sein. Während der Auftritte tragen sie glitzernde Kleider oder Uniformen. Interviews gibt die Band aber keine. Mit der Band wollte Kim Jong-un auch dem südkoreanischen K-Pop etwas entgegensetzen. Moranbong besingen das Vaterland Nordkorea und die Kampfbereitschaft.



Aber auch im Ausland erfreut sich die Band wachsender Beliebtheit. Gerade in Japan, wo die nordkoreanische Bedrohung allgegenwärtig erscheint und zum Topthema der Medien geworden ist, gibt es eine Fangemeinde.

Chunhun, ein japanischer Online-Star, fühlt sich etwa durch die kämpferischen Lieder Moranbongs angetrieben. Sie ist das Sprachrohr der japanischen Bewegung für ein neues Verständnis Nordkoreas:


Die Online Berühmtheit Chunhun, eine führende Stimme bei jungen Frauen in Japan ist von der nordkoreanischen Kultur fasziniert.

Chunhun ist fasziniert vom nordkoreanischen Lifestyle. Sie will, dass die Japaner realisieren, dass die Nordkoreaner gute Menschen sind und nicht für die Handlungen ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden können.

Bei einem Besuch Nordkoreas machte sie sich ein eigenes Bild des Landes und pries dessen Gastfreundschaft. Der Preis für ihre Faszination von Nordkorea sind für Chunchun hingegen jede Menge Hassbotschaften.

Der vollstaendige Artikel: HIER
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Benno

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #767 am: 16. August 2017, 23:00:26 »


Was Musik und Tanz des Kim Jong Un alles bewirken kann :

Trump lobt Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un

Washington (dpa). US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gelobt.

„Er hat eine sehr weise und gut durchdachte Entscheidung getroffen“, twitterte Trump. Er nannte dabei Nordkoreas vorerst zurückgestellte Pläne für einen Angriff auf die US-Pazifikinsel Guam nicht beim Namen. Trump fügte hinzu:

„Die Alternative wäre sowohl katastrophal als auch inakzeptabel gewesen!“ Es war die erste Reaktion Trumps auf die Ankündigung Kim Jong Uns, er wolle das „dumme und blöde Verhalten der Yankees“ noch etwas beobachten.



nocheinparteibuch.wordpress.com meint dazu: Die DVR Korea hat erstmal beschlossen, das Tontaubenschießen vor Guam einstweilen auszusetzen.

Der koreanische Staatschef Kim kann sich rühmen, dass er seine Ankündigung wahrgemacht hat, Pläne für ein Tontaubenschießen nahe Guam begutachten zu wollen.

US-Präsident Trump hingegen kann sich rühmen lassen, dass der Abschreckungseffekt seiner „harten Sprache“ das Einlenken der DVR Korea bewirkt hat. Win-win!
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Huangnoi

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #768 am: 27. August 2017, 19:58:59 »

Nordkorea startet Raketen, USA und Südkorea machen Militärmanöver

https://de.yahoo.com/nachrichten/nordkorea-startet-raketen-usa-und-141836382.html

Die können es einfach nicht lassen!
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asien-karl

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #769 am: 29. August 2017, 12:01:36 »

Na momentan geht es da aber wieder heiß her, da sind wir ja fast in der ersten Reihe.
Das könnte jetzt der Zeitpunkt sein für eine Gegenmaßnahme.  :-\
Schauen wir mal die nächsten 24-48h.
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Dort wo ich stehe ist kein platz mehr für jemand anderes!

Der Geist ist wie ein Glas je mehr Glaube drin ist desto weniger Wissen geht rein.

malakor

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #770 am: 29. August 2017, 12:14:56 »

Na momentan geht es da aber wieder heiß her, da sind wir ja fast in der ersten Reihe.
Das könnte jetzt der Zeitpunkt sein für eine Gegenmaßnahme.  :-\
Schauen wir mal die nächsten 24-48h.

Noch ein Koreakrieg  ?    Einer hat doch gereicht.
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asien-karl

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #771 am: 29. August 2017, 12:59:08 »

Ich denke nicht direkt an Krieg aber eine Abstrafung wird diesmal denke ich geben.
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Burianer

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #772 am: 29. August 2017, 13:37:31 »

Hier muss man unterscheiden zwischen Volk  und den Volldeppen an der Regierung / Militaer  }{  (  Regierung gibts ja nicht , da regiert nur einer, der Rest ist Beifallklatscher  )
Das Volk wuerde lieber was anderes haben als so ein kleines 
KIM BUM BUM  }{
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Alex

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #773 am: 29. August 2017, 13:40:28 »



Ach ja EILMELDUNG

nachdem Ereignis alle asiatischen Währungen verlieren ... der Thai Bath nicht  C--
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jock

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #774 am: 29. August 2017, 13:51:14 »

Kim persoenlich sendet toetliche Winde gegen Amerika ?

Da wird es aber richtig eng fuer Praesident Trump.

Aber vielleicht stellt der nordkoreanische Machthaber doch noch
seine Ernaehrung um.

Jock
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malakor

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #775 am: 29. August 2017, 14:15:18 »

Ich denke nicht direkt an Krieg aber eine Abstrafung wird diesmal denke ich geben.

Ja, per Drohne ein kleines Boembchen auf Kim.
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franzi

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #776 am: 29. August 2017, 14:41:09 »

Bist du auch schon so weit, dass du dir wuenschst, wegen nix ein Hellfire Raketchen mit 100 Kolateralschadentoten auf dieses harmloses Grossmaul abschiessen zu lassen?
Abgesehen davon, dass es eine US-Drohne nie schaffen wuerde, dort in einen Bereich einer Abschussmoeglichkeit so einer Rakete vorzudringen.

Die letzten gut 65 Jahre hat Nordkorea jedenfalls noch nie Grund fuer einen Angriffskrieg gegeben.

Besonders gut hat mir ein Sputnikartikel gefallen, wo geschrieben stand, dass Japan die 550 Kilometer ueber dieses Land fliegende Rakete nicht abgeschossen hat, bzw. keine Abfangraketen gestartet wurden  :]

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

asien-karl

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #777 am: 29. August 2017, 14:46:45 »

Ich denke da mehr an Schiffe aufbringen.
Nichts was direkt zum Krieg führt, soweit ist es noch nicht.

Bist du auch schon so weit, dass du dir wuenschst
Also bei mir ist das so, wenn ich über etwas reden oder denke das es so sein wird oder könnte ist es dennoch nicht so das es auch mein Wunsch sein muss! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das wird aber immer gerne vermischt und es entstehen dann immer Missverständnisse.
« Letzte Änderung: 29. August 2017, 14:59:15 von asien-karl »
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Alex

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #778 am: 29. August 2017, 15:33:53 »

Zitat
dass Japan die 550 Kilometer ueber dieses Land fliegende Rakete nicht abgeschossen hat, bzw. keine Abfangraketen gestartet wurden

mir ist auch nicht bekannt , das Japan über ein STAR WAR`s Equipment verfügt ,
welches in der Lage wäre ne int. Kontinental Rakete runter zu holen ...
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Benno

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Re: Nord-Korea - Wie geht es weiter?
« Antwort #779 am: 29. August 2017, 16:43:49 »

Scheinbar ist bei den BUM BUM kleinen Ars.hloechern aka #772  auch nicht bekannt, was -und warum sich in - und um Korea herum so abspielt, - Aufklaerung tut daher Not :

Nach erneutem Raketentest aus Pjöngjang: Südkoreaner proben Angriff auf Nordkorea - 29.08.2017


Fußgänger passieren einen Bildschirm mit Nachrichten über den neusten Raketentest aus Nordkorea, Tokio, Japan, 29. August 2017.

Der erneute Raketentest Nordkoreas war eine erwartete Antwort auf die umstrittenen Ulchi-Militärmanöver zwischen den USA und Südkorea, die Pjöngjang als Aggression wertet. Diesmal überflog die nordkoreanische Rakete Japan und landete östlich der Insel Hokkaido im Pazifik.

Die Regierung Pjöngjangs unternahm am Dienstag einen erneuten Raketentest. Die Hwasong-12 Mittellangstreckenrakete startet unweit von Pjöngjang, überflog die nördliche Insel Hokkaido und stürzte in drei Teilen in den Pazifik. Mit einem Raketentest aus Nordkorea war angesichts der umstrittenen Ulchi-Militärmanöver zwischen Amerikanern und Südkoreanern gerechnet worden. Nordkorea wertet die jährlich abgehaltenen Manöver als Aggression, Südkorea und die USA betonen immer wieder die defensive Natur der Übungen.

Schon wenige Stunden nach dem Raketentest probte Südkorea den Ernstfall und flog Manöver, in denen der Angriff auf Nordkorea simuliert wurde. Hierbei kamen F15K Kampfflugzeuge zum Einsatz. Abgeworfen wurden MK84 Bomben nahe der koreanischen Grenze Tabaek auf ein Übungsgebiet. Angeordnet hatte die Manöver der südkoreanische Präsident Moon Jae-in.

China und Russland hatten gefordert, die Ulchi-Freiheitswächterübungen einzustellen, um weitere Eskalationen in der Region rund um die koreanische Halbinsel zu umgehen. In Südkorea sind derzeit 28.500 US-Soldaten stationiert. Mäßigende Töne kamen von dem Senator Edward Markey, Demokrat aus Massaschusetts, nach einem Treffen mit einer Delegation aus Südkorea:

Wir müssen anerkennen, dass ein Präventionskrieg dieses Problem nicht lösen, sondern es viel schlimmer machen würde. 

Saif al Gaddafi, Lybien – „Traue niemals dem Westen“ und „Nordkorea hat uns gewarnt“ :



Video des jüngsten Raketentests Nordkoreas:



Alles lesen: HIER

Weiter bei RT: Auf Eskalationskurs: Kommt es zu einem neuen Korea-Krieg?


Ein Denkmal in Washington erinnert an den Korea-Krieg in den 1950er Jahren. Werden zukünftige Generationen Denkmäler eines neuen Korea-Krieges besichtigen können?

Die Kontrahenten Trump und Kim rasen auf Kollisionskurs aufeinander zu und keiner will abbiegen. Aber dieser Krieg wird für niemanden gut enden, sondern er verspricht Tod, Zerstörung und unermessliches menschliches Leid in absolut beispiellosem Ausmaß.

Zwei Drittel der US-Bevölkerung befürwortet inzwischen die Entsendung von US-Bodentruppen in einen neuen, potentiellen Korea-Krieg. Die Jahrzehnte lange Verteufelung Nordkoreas durch US-Politik und Mainstream Medien haben die US-Bevölkerung innerhalb von 25 Jahren vom einem entschiedenen Gegner eines neuen Krieges in Korea zu einem Befürworter gemacht. Das zumindest ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage in den USA, die „The Chicago Council on Global Affairs“ vor dem Hintergrund der ungestümen rhetorischen Eskalation der Kriegsdrohungen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem nordkoreanischen Gegenspieler Kim Jong-un durchgeführt hat.

 Im Jahr 1990 waren es nur 26 Prozent der US-Bürger, die bereit waren, das Leben von US-Bodentruppen wieder in Korea zu riskieren. In der aktuellen Umfrage waren es dagegen erstaunliche 62 Prozent.



Die Kriegsbereitschaft der US-Bevölkerung ist aktuell also erschreckend hoch. Das heißt, die öffentliche Meinung stellt für eine politische Entscheidung in Richtung Krieg kein Hindernis mehr dar, zumal das Kriegsgeschrei des Pentagon neue Dimensionen erreicht hat, die jegliche Stimme der Vernunft zu ersticken droht.

Offensichtlich sind sich selbst knallharte Kriegstreiber der Tatsache bewusst, dass ein Krieg in Korea schwerwiegende und unberechenbare politische und ökonomische Konsequenzen nicht nur für die Region Ostasien, sondern auch für USA haben würde.

Zugleich hatte China am 11. August eine kalte Dusche für kriegsgeile US-Hitzköpfe parat. An dem Tag hat die „Global Times“, eine landesweit erscheinende Tageszeitung in englischer Sprache, die dem Organ der Kommunistischen Partei Chinas, Renmin Ribao, untersteht, in einem Leitartikel den US-Präsidenten in unzweideutiger Weise gewarnt, dass „China einen Regimewechsel in Nordkorea verhindern werden“.

Die Trump-Administration fordert vom Regime von Kim Jong Un, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben und ist sogar bereit, im Gegenzug Pjöngjang ein Nichtangriffsversprechen zu geben. Für Nordkorea aber hat das keinen Wert, wie es bereits wiederholt unter Verweis auf Libyen unterstrichen hat. Gegen die Einstellung seine Atomwaffenprogramms hatte Washington seinerzeit Oberst Gaddafi versprochen, Libyen niemals anzugreifen, nur um das dann wenige Jahre später doch zu tun.

Die Tatsache, dass man US-Versprechen nicht trauen kann, hat sich inzwischen weltweit herumgesprochen. Man denke beispielsweise nur an die seinerzeit gegenüber dem Generalsekretär der Sowjetunion Michail Gorbatschow abgegebene Versicherung, dass die NATO bei einem Abzug der Roten Armee aus Osteuropa nicht dorthin expandieren werde.

Ein Hoffnungsschimmer bleibt. Der russische Außenminister Lavrow hat am 11. August vor der Presse erklärt, dass Russland und China eine "Reihe von Vorschlägen" haben, die auf die Verhinderung „eines der schlimmsten Konflikte … mit einer großen Zahl von Opfern" abzielen. Wörtlich sagte Lavrow:

Russland hat zusammen mit China einen Plan entwickelt, der ein ‘doppeltes Einfrieren“ vorschlägt: Kim Jong Un sollte seine Kernwaffenexperimente einfrieren und aufhören, irgendwelche Arten von ballistischen Raketen zu testen, während die USA und Südkorea ihre militärischen Großmanöver einfrieren sollten, die dem Norden als Rechtfertigung für seine Tests dienen.

Zugleich warnte der russische Außenminister vor der "überwältigende Menge absolut übertriebener Kriegs-Rhetorik“, die sowohl von der nordkoreanischen als auch von der US-amerikanischen Seite kommt. "Die Seite, die stärker und klüger ist", sollte den ersten Schritt machen, um die Spannungen zu entschärfen“. Ob der sehr kluge und bedachte russische Außenminister Russe Gehör findet, ist allerdings eine andere Sache.
« Letzte Änderung: 29. August 2017, 16:49:31 von Benno »
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