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Autor Thema: Gültige Gesetze in Thailand  (Gelesen 16142 mal)

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goldfinger

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #60 am: 04. März 2020, 15:17:56 »

Coronavirus in Thailand – die höhere Gewalt nach thailändischem Recht

Höhere Gewalt (Force Majeure) ist in Thailand – wie übrigens auch in China – gesetzlich geregelt. Abschnitt 8 des thailändischen Zivilgesetzbuchs (Civil & Commercial Code) definiert dies wie folgt: Höhere Gewalt bezeichnet jedes Ereignis, dessen Eintreten oder schädliche Folge nicht verhindert werden konnte, auch wenn eine Person, gegen die es sich ereignet hat oder zu geschehen droht, die in ihrer Situation und in ihrem Zustand zu erwartende angemessene Sorgfalt walten lassen hätte.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/coronavirus-in-thailand-die-hoehere-gewalt-nach-thailaendischem-recht_163813.html
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goldfinger

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #61 am: 27. Juni 2020, 15:15:23 »

Interessantes Gerichtsurteil resp. Deal vor der Rechtsprechung

Das Bezirksgericht in Buriram vermittelte am Mittwoch einen Deal zwischen einem Dänen und seiner ehemaligen thailändischen Partnerin, die ihm jegliche Rückgabe der rund 5 Mio. Baht verweigert hatte, die er in ein Haus, das sie zusammen gebaut hatten, und ein Auto, das sie in ihrem Namen gekauft hatten, investiert hatte.

Der Richter erklärte, da das Haus auf Land gebaut wurde, das der Mutter der Thailänderin gehörte, die einzige Alternative zu einem Kompromiss darin bestünde, das Haus abzureißen und das gebrauchte Baumaterial zu verkaufen sowie das Auto zu verkaufen und das Geld zu teilen - da der dänische Mann Anspruch auf 50 Prozent des geteilten Vermögens der Beziehung hatte. Damit hätte er die Hälfte von rund 900.000 Baht.

https://forum.thaivisa.com/topic/1170250-danish-man-wins-lawsuit-against-thai-wife-for-not-sharing-assets/
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Helli

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Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #62 am: 28. Juni 2020, 16:52:00 »

Interessantes Gerichtsurteil resp. Deal vor der Rechtsprechung

Das Bezirksgericht in Buriram vermittelte am Mittwoch einen Deal zwischen einem Dänen und seiner ehemaligen thailändischen Partnerin, die ihm jegliche Rückgabe der rund 5 Mio. Baht verweigert hatte, die er in ein Haus, das sie zusammen gebaut hatten, und ein Auto, das sie in ihrem Namen gekauft hatten, investiert hatte.

Der Richter erklärte, da das Haus auf Land gebaut wurde, das der Mutter der Thailänderin gehörte, die einzige Alternative zu einem Kompromiss darin bestünde, das Haus abzureißen und das gebrauchte Baumaterial zu verkaufen sowie das Auto zu verkaufen und das Geld zu teilen - da der dänische Mann Anspruch auf 50 Prozent des geteilten Vermögens der Beziehung hatte. Damit hätte er die Hälfte von rund 900.000 Baht.

https://forum.thaivisa.com/topic/1170250-danish-man-wins-lawsuit-against-thai-wife-for-not-sharing-assets/

 Das Bezirksgericht in Buriram vermittelte am Mittwoch einen Deal zwischen einem Dänen und seiner ehemaligen thailändischen Partnerin, die ihm jegliche Rückgabe der rund 5 Mio. Baht verweigert hatte, die er in ein Haus, das sie zusammen gebaut hatten, und ein Auto, das sie in ihrem Namen gekauft hatten, investiert hatte.

Das Gericht entschied, dass die Thailänderin das für 1,7 Millionen Baht gekaufte Auto, einen Honda CRV, an den Dänen übertragen sollte. Die Frau hatte ursprünglich behauptet, dass das Auto ein Geschenk der Zuneigung sei, ebenso wie das Haus, und da alles auf ihren Namen lief und sie nicht verheiratet waren, hatte er kein Recht auf ihr Vermögen.

Der Richter sah das nicht so. Ihr zufolge habe die Anhörung am Dienstag vor Gericht deutlich gemacht, dass das Paar eine Ehe nach dem Gewohnheitsrecht eingegangen sei und als Mann und Frau zusammengelebt habe - wenn auch nicht sehr lange. Er habe die Gelder auf ihr Bankkonto in Schritten überwiesen, die den Zahlungsschritten für das Auto und den Bauphasen des Hauses entsprächen.

Der Richter erklärte auch, dass, da das Haus auf Land gebaut wurde, das der Mutter der thailändischen Frau gehörte, die einzige Alternative zu einem Kompromiss darin bestünde, das Haus abzureißen und das gebrauchte Baumaterial zu verkaufen und das Auto zu verkaufen und das Geld zu teilen - da der dänische Mann Anspruch auf 50 Prozent des geteilten Vermögens der Beziehung hatte. Damit hätte er die Hälfte von rund 900.000 Baht.

Der Richter ließ keinen Zweifel daran, dass die thailändische Frau, sollte sie ihren Vorschlag nicht annehmen, zu Gunsten des dänischen Mannes entscheiden würde. Ihm das Auto zu überlassen und das Haus zu behalten, sei für beide eine bessere Alternative, schlug sie vor.

Die Angeklagte - die ehemalige Partnerin - brauchte überraschend lange, um sich zu entscheiden, ob sie lieber weiter für ihre Behauptung kämpfen, dass alles ein Geschenk sei, oder das angebotene Geschäft annehmen wolle. Schließlich erklärte sie unter Tränen, dass es in Ordnung sei, dass der Däne das Auto bekäme, wenn er nicht zurückkäme und bei ihr leben würde, was sie sich erhofft hatte.

Das Gerichtsurteil - das zu einem Geschäft vermittelt wurde, bevor es tatsächlich zu einem Urteil wurde - ist ein bedeutender Bruch mit der sowohl bei thailändischen Frauen als auch bei Ausländern in Thailand weit verbreiteten Meinung, dass die thailändische Frau als Eigentümerin des gesamten auf ihren Namen eingetragenen Vermögens des Paares weggehen kann, falls die Beziehung zerbrechen sollte, wenn die Ehe nicht ordnungsgemäß registriert worden ist.

Vollständige Geschichte: https://scandasia.com/danish-man-wins-lawsuit-against-thai-wife-for-not-sharing-assets/

Skandinavien: 20-06-27

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shaishai

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #63 am: 17. Juli 2020, 09:19:13 »

ob hierzu jemand genaueres weiss:  ???

die erbauerin des mu-baan hatte alle strom und wasser-anschlüsse auf ihre tochter angemeldet.
zu der tochter besteht kein kontakt mehr und die tochter reagiert nicht auf kontaktversuche.

meine frau hat erst nach jahren bemerkt, dass die anschlüsse gar nicht auf ihren namen laufen.
ich nehme die rechnungen aus dem briefkasten, bezahle sie im seven und lege sie dann in einen ordner.
und ich überprüfe nur die hausnummer, kann ja kein thai lesen  ;D

jetzt war meine frau schon 3x auf dem örtlichen strom-amt.
die wollen nur ändern, wenn die eingetragene tochter der mu-baan erbauerin irgendeinen wisch unterschreibt.

kann das dem gesetz entsprechen?
chanot und hausbuch laufen auf meine frau.
wieso reicht das nicht, um die rechnungen auf meine frau umzumelden?

bei den nachbarn will das strom-amt das auch nicht ändern.

nehme an die wollen sich die 2k baht pro haus irgendwann selber in die tasche stecken  ;]

kennt jemand die gesetzeslage?
was braucht man um einen strom-anschluss umzumelden?

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asien-karl

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #64 am: 17. Juli 2020, 09:31:48 »

Wenn das Haus und Grund der Frau gehören, einfach einen neunen Anschluss machen und die Kabel des alten abklemmen. Die können sich dann mit der suche der Dame befassen.
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Suksabai

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #65 am: 17. Juli 2020, 09:36:01 »


Wir hatten ein ähnlich gelagertes Problem:
auch bei uns gingen die Rechnungen der PEA auf dern Namen des längst verstorbenen Exgatten meiner Frau.
Sie musste mit einem ganzen Stapel an Papieren anrücken (u.a. Heirats- und Sterbeurkunde, Blaues Hausbuch etc...), dann klappte die Namensänderung.

Neugierig, wie ich bin, fragte ich sie (und sie in weiterer Folge den Beamten der PEA), was wäre, wenn ein Papier fehle.
Pech, geht nicht...
Du kannst als Besitzer und Bewohner deines Hauses und Grundstückes nicht einmal den auf falschen Namen registrierten Anschluss kündigen.

Einziger Ausweg:
mutwillig die Rechnungen nicht bezahlen, dann cancelt PEA von sich aus den Vertrag und du kannst nach einer Durststrecke ohne Strom und mit finanziellem
Aufwand einen Neuanschluss beantragen - auf den Namen des Eigentümers...


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shaishai

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #66 am: 17. Juli 2020, 09:44:07 »

lol.

nee, eine durststrecke ohne strom ist inakzeptabel  {;

dann lassen wir es halt so...

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Suksabai

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #67 am: 17. Juli 2020, 14:37:57 »



Sieh es positiv:

bei allem, was nicht auf dich registriert ist, hält sich das Amt an den Eingetragenen...  ;]

(also auch bei Schulden)

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namtok

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Re: Gültige Gesetze in Thailand
« Antwort #68 am: 17. Juli 2020, 19:58:44 »

Zum Fall des Dänen...  offenbar ein klassischer "Liebeskaspar" {+ mit noch relativ glimplichem Ausgang:
 
Zitat
She was working in a bar there and he liked her. After a few days of seeing her every day, he bought her out of the bar for a full week and together they went to Kanchanaburi where his friend went up to play golf.

After that, he went back to Denmark only to return a month and a half later. This time, his girlfriend took him up to see her mother in Buriram and he stayed for a full three months.

Between the spring of 2019 and February 2020 when the relationship ended, the Danish man transferred a total of 5,7 mill Baht from his bank account to hers in the belief, that they would live together similar to what he saw his friend did with his Thai wife. The car cost 1.7 mill baht. The house around 3 mill. baht. To keep her from going back to the bar to work, he sent her 25.000 baht every month. And then there was the debt of the Thai woman’s mother of 200.000 baht, which he also agreed to help pay.
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