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Autor Thema: Stiller Einbruch in Hua Hin  (Gelesen 16029 mal)

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edesan

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #15 am: 24. Juli 2008, 18:04:00 »

Das waren sicherlich keine "zugekifften Kleinstkriminelle" , die bekanntlich in Ihrem Cannabisrausch nicht die schnellsten und agressivsten sind.

Der "Bruch" war geplant, "ausbaldowert" und schnell /professionell-natürlich nicht mit "Profiwerkzeug"- durchgeführt. Dafür spricht auch der unglaublich schnelle Rückzug vom Tatort.

Deshalb ist mir die lasche und absolut unbrauchbare Arbeit der Polizei ein Rätsel  :(

Oder nicht?
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Paul

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #16 am: 25. Juli 2008, 02:13:22 »

Nur hatte damals mein "Deutscher Schlaeferhund"
auch nix gebracht.

@Rocky

Klar bringt das nichts, weil die im Isaan den Hund als
erstes klauen.
Der landet dann hinterher im Kochtopf.  :o
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Rocky

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #17 am: 25. Juli 2008, 09:57:52 »

Nur hatte damals mein "Deutscher Schlaeferhund"
auch nix gebracht.

@Rocky

Klar bringt das nichts, weil die im Isaan den Hund als
erstes klauen.
Der landet dann hinterher im Kochtopf.  :o

@ Paul,

nicht im ganzen Isaan!

Die Hundefresser befinden sich meistens in Gegenden wo sich
Khmers angesiedelt haben und dort wird auch mehr Khmer gesprochen,
als Laotisch.

Soweit mir bekannt ist, wurde von der U.P. Farm auch noch nie ein
Fila geklaut, :P obwohl da doch viel mehr Fleich dran ist, als an
den Dorfhunden, die hier regelmaessig von rumfahrenden Banditen
gegen einen Plastikeimer getauscht werden. >:( >:( >:(
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hfunk

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #18 am: 25. Juli 2008, 11:10:40 »

Rocky
Natuerlich ist es fuer ein Hundeliebhaber kein schoener Gedanke, wenn Hunde im Kochtopf landen.
Aber bei der unkontrollierten Vermehrung der Dorfhunde finde ich gut das durch dieses Tauschgeschaeft einige weniger die Strasse blockieren oder rumstreunen.

Und als Fleischesser will ich Hundeesser nicht verurteilen.
Als ich noch klein war, hat es in CH auch noch Hundeesser gegeben.
Katzen sowieso, falsche Hasen.
Hans
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lupo di mare

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #19 am: 25. Juli 2008, 14:19:12 »

Also um ein Fliegen Gitter auf zu schneiden  und den Schlüssel zu angeln   woran erkennt man bei dieser Vorgehensweise den Profi ????

Das auch von den Bekifften so ein Haus ausgesucht wird ist doch klar , so blöd sind die auch nun nicht , aber abgebrüht in ihrem Gedanken ans Ziel zu kommen , denn sonst wäre ein Einbrecher bei nahender Polizei , wie bei meinem Freund doch abgehauen und nicht zwei Häuser weiter eingestiegen !!

Ein Profi ist , wenn einer mit dem Schneidbrenner kommt und die nur Puktgeschweißten Fenstergitter in Wohlgefallen auflöst .... aber doch nicht die Fliegen Gitter zerschnippsler !!

Sorry seid froh das die überwiegende Mehrzahl dieser Hauseinbrüche von Beschaffungskrimminellen gemacht werden,
die Profis suchen sich andere Villen für den Bruch.

mfG L.d.M.
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edesan

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  • „Die Zukunft war früher auch besser.“Karl Valentin
Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #20 am: 25. Juli 2008, 20:03:11 »

Mein lieber "Lupo di mare,
ich möchte Dir nicht nahetreten, aber Du schreibst wie Du es verstehst.

Ein "Heisser Bruch" also mit Schneidbrenner/Sauerstofflanze, ect.ect. wird üblichlicherweise bei "Schränker" also   Tresorknacker und stark gesicherten Anlagen verwendet.
Ein "Kalter Bruch" wird mich Schraubenzieher, Glasschneider , Schloßabzieher usw. durchgeführt.

Beide Tatausführungen unterscheiden sich durch die Tätergruppen.

Die einen sind auf die "Große Beute"  aus, die Anderen begnügen sich mit der schnellen"Beute", die fallweise auch groß ausfallen kann.

Also ,auch zu Deinem besseren Verständnis, in jedem dieser Fälle wird zuvor der Tatort erkundet (ausbaldowert und die Tat zum geeigneten Zeitpunkt durchgeführt.

Bei der sog. " Beschaffungskriminalität" tritt an erster Stelle der Raub auf der Strasse, wobei meistens die  Opfer bei der Fahrt mit einem Moped,oder in einem Tuk Tuk beraubt werden.
An zweiter Stelle werden sog. "leichte Möglichkeiten" wie offene Haustüren, abgelegte Handtaschen, Betrunkene auf Toiletten usw. registriert.
 Also "Soforttaten" die keine längere  Beobachtungen erfordern.


In jedem Fall ist eine merkliche kriminelle Vorgehensweise vorhanden und man sollte auf keinen Fall die Taten, wie auch immer, verharmlosen.



 



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lupo di mare

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #21 am: 25. Juli 2008, 21:12:32 »

Mein Lieber Edesan ,

eine Verharmlosung dieser " Verbrecher " lag nun wirklich nicht in meinem Interesse .

Wir reden aber an einander ein wenig vorbei , was hier so all abendlich einbricht sind nicht die mit dem Schneidbrenner , daß ist der ganz normale Wahnsinn auf Thailands Strassen , dem es nichts ausmacht für einen
geklauten Laptop paar Jahre einzurücken .

Schau nach Deinem wie ich annehme ersten Bruch in Dein Haus bist Du auch schlau geworden und hast Dir
ne Alarmanlage und gescheite Schlösser zugelegt.

Bei mir ist das Gott sei Dank nicht passiert und ich hatte das Glück durch die Erfahrung eines Freundes
zu lernen und daraus meine Schlüsse zu ziehen.

Und habe Vorsorge getroffen ....und mache es diesen Jungs nun ein wenig schwerer zum Erfolg zu kommen.

Das wollte ich eigentlich sagen und da war weder Schadenfreude noch sonst was im Spiel , und bei einem
sind wir uns hoffentlich einig , ob das nun ein Goldkettchen Grabscher , ein zugekiffter Junkie   oder was auch
immer für ein Subjekt , wir müssen dem einen Riegel vorschieben .

MfG und viel Erfolg mit Deiner Alarmanlage L.d.M.
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edesan

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  • „Die Zukunft war früher auch besser.“Karl Valentin
Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #22 am: 26. Juli 2008, 11:50:46 »

Mein lieber Lupo di mare, schön dass wir einer Meinung sind.

Leider richtet sich in unserem "Gastland" nun vermehrt die Kriminalität gegen die "Geldbringer".

Die hiesigen Behörden scheinen das hinzunehmen.

Oder sind wir nur "Besucher" die man gerne schnell wieder loshaben möchte?


mfg

edesan
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hoffmahe

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #23 am: 26. Juli 2008, 17:44:55 »

Ich wohne auch in einem Village ausserhalb von Pattaya. Am Haus hatte man ueberall innen Gitter angebracht, ich kam mir vor wie im Gefaengnis.  Darueberhinaus das Hundegebell der Nachbarshunde jede Nacht..... Eingebrochen wurde bei uns und unseren Nachbarn in 15 Jahren noch nie, obwohl mir auch nicht immer so wohl war. Nun ja, inzwischen haben wir die Gitter abgebaut und verschrottet und verlassen uns auf Nachbars Hunde. Es sind zwar normalerweise Feiglinge, aber nachts sind sie eher unberechenbar. Wenn fremde Fahrzeuge oder Personen in unseren Teil des Village kommen, ist der Teufel los - von mir aus! Ich hoffe, die Herren Einbrecher sehen es nicht so gelassen. Dann schlafen wir im 1 Stock, der Zugang ist ueber 2 Tueren verriegelt. Bliebe noch der Balkon.
Nichtsdestotrotz habe ich auch schon Ueberlegungen angestellt wie ich unsere Sicherheit vorbeugend gewaehrleisten koennte ohne mich selbst einzusperren.
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lupo di mare

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #24 am: 27. Juli 2008, 12:56:09 »

Die Gitter innen hat ein Freund von mir auch .... zugegebener Weise , das schaut nicht schön aus , da müssen Vorhänge drüber   aber sie haben den Vorteil von aussen nicht abgeschraubt werden zu können.

Das bei Dir 15 Jahre lang nicht eingebrochen wurde in Deiner Siedlung heisst wenig , das war bei meinem Freund auch so und dann fing es an... ein Bruch nach dem anderen.

Gruß L.d.M.
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edesan

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #25 am: 27. Juli 2008, 15:50:02 »

Nachdem ich mit mehreren Freunden und Bekannten -Thai wie Ausländer- gesprochen habe,wurde mir angeraten, schleunigst aus diesem Haus auszuziehen.  :(

Alle nannten den gleichen Grund, die bei Durchführung der Tat gehinderten Typen seien nun in ihrer "Ehre" gekränkt und werden demnächst mit mehreren Personen die Tat erneut versuchen. Sie sollen es nicht verkraftet haben, dass sie von einem älteren Mann vertrieben worden seien.
Meine Thaibekannten, meinten auf mein Nachfragen, die lassen es nicht auf sich sitzen, sie haben ihr "Gesicht" verloren. Sie werden trinken oder Betäubungsmittel konsumieren und es erneut tun.

Mein lieber Vermieter musste nun auch zugeben, dass vor 6 Wochen 200 meter weiter ein Einfamilienhaus vollstänig ausgeraubt worden sei, als die Besitzer abwesend waren.
Aufgrund der vielen Bauarbeiter sei die gesamte Umgebung sehr unsicher geworden. Wie er die Assoziation Bauarbeiter gleich Verbrecher herstellte ist mir unbekannt.

Sein Haus ist wie eine kleine Festung gesichert.

Also höre ich auf den Rat der Einheimischen und werde näher zum Zentrum ziehen.

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gam

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #26 am: 27. Juli 2008, 16:28:37 »

Ach was , edesan !

Hast Du es schon mal mit Baerenfallen versucht. Die wirken.
Und wenn das nichts nuetzt, kauf die einen "Foehn".
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lupo di mare

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #27 am: 28. Juli 2008, 09:42:45 »

der Vorschlag von Gam ist gar nicht so schlecht .... aber ich würde mich von der gekränkten Ehre dieser
Möchtegern Einbrecher nicht in die Flucht schlagen lassen.

Hier fahren des öfteren bei uns in der kleinen Sackgasse Leute mit dem Moped rauf und runter , die hier nix zu suchen haben  . alle schauen nicht auf die Hausnummern sondern genau dahin wo bei mir die Sirene installiert ist.

Ein " wieso " wer da böses denkt ??

Ne für mich lokalisieren die , aber die werden die Finger von meinem Haus lassen , wenn`s bei einem Nachbarn einfacher geht !!

Any way , Dir wünsche ich ob Du nun wechselst oder nicht alles Gute

Gruß L.d.M.
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madaboutsingha

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #28 am: 28. Juli 2008, 13:39:18 »

Hallo edesan,

ich wohne ja auch in Hua Hin, aber wie du in keinem „Village“, wie diese aus der einstigen Einöde jählings aufgeblühten und mit hochtrabenden Namen daherkommenden Behausungs-Kollonien heißen, deren unüberschaubare Anzahl inzwischen das weite Umfeld des Ortes in einer nahezu strafbaren Weise verschandelt haben. Aber egal, das muß jeder mit sich selbst ausmachen. Den Thais ists sowieso egal. Hauptsache, es bringt dem Bauträger Geld, und für die Verwaltung fällt auch mehr als Arbeit ab. Ein riesiges Gelddreh- und Verteilsystem, was da in den letzten Jahren in Schwung gekommen ist. Man sieht die Ausflüsse allerorten.

Dennoch sind viele Erwerber, die sich in solch entlegenen Anlagen einkaufen, blauäugig genug. Neben vielen anderen Unzulänglichkeiten wird im Überschwang der Gefühle für ein tropisches Wohlfühlheim zwischen Bilderbuchpalmen, Dufthecken und Seerosenteichen der Sicherheitsaspekt  wenig bedacht. Zwar gibt es eine „Security“, aber die verdient doch den Namen nicht! Und die nächste Polizeistation ist weit weg. Daß da nicht viel mehr passiert, ist nur auf die Einfallslosigkeit und Faulheit der Thais zurückzuführen. Aber das wird sich im Angesicht von galoppierenden Preisen ändern.

Ich wohne zwar auch etwas außerhalb, aber mitten unter den Thais und wir haben ein gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn, was aber nicht heißt, dass hier nichts vorkommt. Es gab schon Vergewaltigungs- und Beraubungsversuche direkt vor unserem Haus! Von Einbrüchen hör ich eher weniger. Hier gibt’s nix zu holen. Vor einer Weile hat die Stadtverwaltung einen roten Kasten am Nachbarhaus aufgehängt, dessen Glas dieser Tage in der Nacht zerschlagen wurde. Gestohlen wurde nichts. Nur in der darauffolgenden Nacht kamen die Diebe wieder und nahmen die zwei Feuerlöscher mit. War ja nun leichte Beute und machte auch keinen Krach mehr. Eine Einladung, die gerne angenommen wurde. Wer um alles in der Welt klaut FEUERLÖSCHER????

Die Thais selber haben Angst vor ihren eigenen Jugendlichen, die nachts die Straßen unsicher machen, und warnen davor. (Wailunn tamm arai godai!) Was das kriminelle Potential auf den nächtlichen Straßen anbelangt, so denke ich persönlich auch, dass von den hiesigen Jugendlichen die größte Gefahr ausgeht, und eher weniger von den inzwischen hier in Unmassen eingefallenen Horden isaanischer Bautagelöhner, die mit ihren weltfremden Manieren, es einem zuweilen schwer machen, dass man sie für Angehörige der menschlichen Rasse halten könnte. Sie versauen ihr unmittelbares Umfeld in einer geradezu rigorosen und unbeschreiblichen Art und Weise, und wenn sie zum Schluß ihre erbärmlichen Bretterbuden abbauen, sieht es aus, als sei das Hochwasser gerade abgezogen. Alles, was nicht in zwei Plastiktüten passt, bleibt einfach liegen oder wird angesteckt, Matratzen, Schuhe, Klamotten, Plastikmüll, Essensreste und haufenweise Flaschen. Für Besuche in fremden Häusern eignet sich die einfältige Isaanbrut nicht. Nach der schweren Tagesfron bleibt ihnen abends nur noch ihr Lao Khao, mit dem sie sich die Birne zudröhnen. Das geht zwar auch nicht immer friedlich ab, doch morgens müssen sie wieder antreten. Da müssen sie fit sein. Für Spritztouren in die Nachbarhäuser sind sie zudem auch sehr schlecht ausgerüstet. Die sind so arm, die haben noch nicht mal ein Moped!

Es ist eine Schande, wenn man sieht, wie sie morgens in Massen wie zusammengeferchtes Schlachtvieh auf offenen Pickups zu den Baustellen transportiert und abends völlig erschöpft zu ihren Blechbaracken zurückgekarrt werden, wobei auf einem „talaat nat“ noch mal schnell zwischengestoppt wird, um billiges Gemeinschaftsfutter einzukaufen.

Auch bin ich mit den Vorpostern der Meinung, dass es den talentlosen Thaieinbrechern um den schnellen, leichten Bruch geht. Selbst bei der in Aussicht stehenden Beute geben sie sich mit wenig zufrieden. Da kreisen zuviel krause Spinnereien durch ihr schlecht durchblutetes Gehirn, was ihnen im Yabaa- oder Lao-khao-Rausch mehr vorgaukelt als sie an Schneid und Können mitbringen.

Edesan, von den Thais würde ich mir nichts einreden lassen. Die glauben ja sogar an Geister! Aber wenn dein Haus abgelegen ist, dann musst du etwas unternehmen. In diesem Land ist der Schutz des Eigentums nichts wert. Das siehst du schon an der lausigen Polizeiarbeit. Die Bargirls, die Einbrecher und sogar die Polizei holen sich, was sie brauchen, dort, wo sie es kriegen können, und da steht der Farang in vorderster Linie. Das wissen wir doch! Sollten wir uns wundern? Daß die Einbrecherbuben noch mal zu dir kommen, halte ich für weniger wahrscheinlich. Die müssen doch damit rechnen, dass du dir inzwischen eine nette „Begrüßung“ überlegst.

Vor ein paar Tagen habe ich einen guten Bekannten besucht. Er hat sich außerhalb von Hua Hin inmitten von stacheligen Ananasfeldern und kahlen Hügeln seinen Bautraum verwirklicht. Die Dimensionen desselben sind in jeder Hinsicht spektakulär zu nennen. Allein sein Wohnzimmer ist so groß, dass man darin problemlos die Schulkinder des Dorfes unterrichten könnte. Ich habe schon kleinere Schulklassen gesehen. Wie er berichtet, lebt er mit der örtlichen Bevölkerung in freundschaftlichen Beziehungen und fühlt sich pudelwohl. Zwar sind die Zufahrtswege zu seinem Traumanwesen erstklassige Teststrecken für neue wie alte Automobile, doch das ficht ihn nicht an. Die himmlische Ruhe und die grandiosen Sonnenuntergänge über den Ananashügeln wiegen alles auf. Für die Sicherheit der Bewohner sorgen einstweilen seine vier, sich pausenlos kratzenden Hunde, die aber vom Ernst ihrer Aufgaben nicht sonderlich überzeugt sind, da sie den Besuchern lieber die Beine ablecken.

Obzwar ich zugeben muß, dass mein Haus auch verdammt schlecht gesichert ist, habe ich keine Angst. Es geht wohl auch darum, dass man seinen Besitz nicht vorführen und keine Phantasien anregen sollte. In diesem Zusammenhang wundere ich mich sehr, wenn ich sehe, wie präsentationsfreudige Farangs ihren prachtvollen Baustolz samt Plänen und Innenskizzen so sorgenlos ins Internet stellen. Für die läuft die Sanduhr schon. Doch glücklicherweise haben die unbedarften Thaibuben in ihren Internetballerbuden daran NOCH kein Interesse…
« Letzte Änderung: 28. Juli 2008, 14:20:32 von madaboutsingha »
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lupo di mare

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Re: Stiller Einbruch in Hua Hin
« Antwort #29 am: 28. Juli 2008, 14:23:06 »

einfach nur köstlich nichts hinzuzufügen , super Post 100 % Note 1 von mir

Gruß nach Huan Hin L.d.M.
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