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Autor Thema: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???  (Gelesen 1140 mal)

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gerhardveer

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Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« am: 31. Dezember 2012, 11:03:10 »

zunächst mal ein gutes Neues an Alle !! [-] [-] [-]

Dann die eigentliche Frage: Wie und wo habt ihr eure Bigbikes versichert? Meine Frau meint - sicher nicht richtig informiert - dass es für Bikes nur die läppische Personenschadenversicherung gibt, die mit der jährlichen Plakette verbunden ist. Das kann's ja wohl sicher nicht sein - da wären ja alle Sachschäden bei schuldhaftem Unfall mit dem Bike aus eigener Tasche zu blechen! Demnach wären all die massenhaft rumkurvenden Bigbikes ohne grünes Buch absolut null versichert - das Risiko geht doch sicher auch kein wohlhabender Thai mit Hirn in der Birne ein - Subanan in Khon Kaen sagt, die Bikes ohne Buch könne man genauso versichern!? Demnach gibt es da doch sicher wie beim Auto eine richtige Haftpflicht ??

Damit Zusatzfrage: Was für einen Zweck hat demnach eigentlich das grüne Buch - das habe ich immer noch nicht kapiert. Hier im Roi Et fahren viele vom Bigbike-Club ohne Nummer rum - das sind alles Thais "aus besseren Kreisen" und sicher keine Hazardeure wie Laokao-saufende Mopedkamikazes ! Die in Bangkok stellen laut Subanan/Khon Kaen inzwischen keinerlei neue grüne Bücher für Secondhandbikes mehr aus - auch nicht für bereits vor der Importsperre importierte Bikes. Subanan meint zwar mit einem hintersinnigen Lächeln, das sei sicher nur "vorläufig" - das nutzt mir nur leider nichts bei der wunderschönen 1100er-Dragstar, die er im Moment da hat. Na ja, Konto geschont...



                                             liebe Grüße     Gerhard

boehm

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Re: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« Antwort #1 am: 31. Dezember 2012, 11:09:32 »

Das grüne Buch für Bikes und das blaue Buch für Autos, sind quasi der Kfz-Brief.

Hier in der Gegend laufen oft Zollbeamte herum und beschlagnahmen Bikes ohne Nummernschild, bzw. wenn der Besitzer kein grünes Buch hat.

Auch bei Polizeikontrollen wird nun immer öfters eine Kopie vom grünen/blauen Buch verlangt, wenn nicht vorhanden, Überprüfung per Funk und Bußgeld 400 Baht!

Am Busbahnhof in Chumphae wurden letztes Jahr alleine 8 Bikes beschlagnahmt und anschließend gab es ein Strafverfahren, die mussten alle weit über 100.000 Baht
Zoll nachzahlen.... :}
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thedi

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Re: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« Antwort #2 am: 31. Dezember 2012, 13:37:48 »

Das grüne Buch ist der Nachweis dass das Bike legal zugelassen wurde und die jährlichen Steuern bezahlt wurden.

Bei der Versicherung ist es so wie Deine Frau sagt: sie ist für die Füchse - wie ich sagen würde. Es ist eine Haftpflichtversicherung mit so niedriger Deckung, dass man sie praktisch vergessen kann. Bei den Prämien auch nicht weiter erstaunlich.

Ich bin einer aus der Versicherungs-Verweigerer Fraktion. Das allerdings nur moderat. So habe ich mir die Pensionskasse zum Beispiel nicht auszahlen lassen, sondern nehme lieber Rente - betrachte das also als Versicherung, nicht als Sparbatzen. Hingegen bin ich bei Krankenkasse und Haftpflicht der Meinung, dass ich das besser selbst handhabe, indem ich einen Betrag auf Abruf bereit habe mit dem ich bei Notfällen handlungsfähig wäre. Für meine Motorräder und das Auto habe ich also nur die obligatorischen Versicherungen - und betrachte das als a fond perdu Ausgabe. D.h. ich rechne nicht damit dass ich die je beanspruchen werde, sondern verlasse mich auf meine Rückstellungen. Dieser Betrag darf allerdings nicht zu knapp sein - nicht so dass man z.b. nach einem grösseren Bezug plötzlich die 800'000 für das Visa nicht mehr hätte.

Wer die dazu benötigten Mittel nicht hat, sollte über-obligatorische Versicherungen abschliessen - und dabei das Kleingedruckte und die AGB lesen - oder die Risiken ausschliessen, indem er zum Beispiel nicht Motorrad fährt und gesund bleibt - oder sich bewusst sein, dass er mit einem Restrisiko lebt - was schlussendlich Konsequenzen haben kann. Wenn diese dann eines Tages eintreffen sollte er sie dann auch wie ein Mann ohne zu jammern auf sich nehmen.

So oder so - die Vollkasko-Absicherung wie man sie von DACH her kennt gibt es hier einfach nicht.


Mit freundlichen Grüssen

Thedi
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karl

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Re: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« Antwort #3 am: 31. Dezember 2012, 13:54:39 »

hallo Gerhard,
zu Deiner email bzw. dem Post hier, natürlich gibt es für Big-Bikes alle Versicherungen genauso wie für das Auto.
Also im Wesentlichen, die Compulsory, die must haben sonst bekommst keine Verlängerung.
Dann die 1.-Class, die 2.-class und die 3.-class
Für meine Harley habe ich natürlich die 1.-class, wobei die letztes Jahr deutlich erhöht haben und die Leistungen eingeschränkt.
 ( weil zuviele Hirnlose immer mehr auf Bigbikes umsteigen)
Für meinen Stadt-Scooter 125 ccm habe ich die 3.-class, einfach falls ich einem einen Schaden zufüge, daß der gedeckt ist.
Die 2.-class ist im Prinzip die Haftpflicht plus Diebstahlschutz
und die 1.-class einschl. Selbst Kasko, wobei die den versicheten Wert jährlich um 10% reduzieren.
Meine Harley ist versichert bei der Muang Thai, alle anderen die evtl. big-Bikes versichern haben schlechtere Bedingungen und teuere Prämien.
http://www.muangthai.co.th/webmtl/Default.aspx?alias=www.muangthai.co.th/webmtl/english
Die Versicherung hat der Dealer vermittelt.
Den Scooter habe ich bei Viriyah, kostet d.Jahr 1200 THB
http://www.viriyah.com/english/Edefault.asp
in keinem Falle zu empfehlen die billig-reiserische LMG (Ableger von England) + (wurde mal vermittelt über (Thai-Visa)
die sind zwar günstig, wenn Du aber einen Schaden hast bleibst im Regen stehen und wartest wochenlag auf eine Antwort oder Regulierung.
Und darfst nur in speziellen Vertragswerkstätten gehen.

so jetzt hat gerad thedi vor mir geantwortet.
das was thedi sagt stimmt nicht, oder besser gder Großteil stimmt nicht.
bitte mal das Internet durchforsten und dei Bedingungen und Ausführungen lesen.
die Compulsory ist KEINE Haftpflicht, die deckt nur mit geringer Deckelung Personenschäden.
die Haftpflicht im DACH-Sinne ist die 3.-class
die Haftpflicht mit Brand- und Diebstahl die 2.-class
und die Vollkasko ist die 1.-class
jeweils mit geringen Unterschieden zu DACH, aber starken Unterschieden zwischen den Gesellschaften.
Gespeichert

somtamplara

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Re: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« Antwort #4 am: 31. Dezember 2012, 14:32:59 »

Gruenes Buch: analog zum blauen Buch beim Auto ist das die Urkunde zum Fahrzeug (Identifikation, Erstzulassung) und der Nachweis des aktuellen Besitzers.
Zusaetzlich wird hinten im Buch (in der Regel jaehrlich) eingetragen, dass Steuern und Pflichtversicherung bezahlt wurden.
Die separate Quittung dazu wird rangenagelt.
Zum Nachweis ueber Steuern und Versicherung hat man zusaetzlich die entsprechende Klebeplakette anzubringen.
Das ist jetzt keine Theorie sondern Praxis fuer mein Auto und den Scooter/Moped meiner Frau.

Fahren ohne Kennzeichen, ohne Besitz/Zulassungsurkunde.
Auch wenn ich nichts von BigBikes verstehe, aber eines ist mir klar: das laeuft unter der Ueberschrift TiT.
Dass das irgendwie "legal" waere ist unvorstellbar.
Aber bekanntlich kuemmert das hier nur partiell.
In einem Land wo massenhaft Fahrzeuge ohne Kennzeichen rumfahren und man nach Zahlung von xxx Baht unbehelligt weiterfahren kann, ist das sicher nicht so erstaunlich (wobei ich mal davon ausgehe, dass es sich hier um FZ handelt, fuer die mindesten eine Kopie des Buch vorhanden und eine Klebeplakette drauf sind).

Mopeds fuer die seit Jahren keine Steuern/Versicherung mehr bezahlt werden: wuerde man die aus dem Dorfverkehr wegdenken, waere es wesentlich ruhiger.

Einfach mal kurz die Situation nach D versetzen:
du kurvst mit einer 1300 ccm rum ohne Kennzeichen, Helm und FS "vergessen", Zulassung? Muss ich morgen mal suchen...
Dann 20 bis 50 Euro rueberschieben und weiterfahren  :] :] :]
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2012, 14:38:06 von somtamplara »
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gerhardveer

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Re: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« Antwort #5 am: 31. Dezember 2012, 16:27:40 »

Khop khun krap - jetzt bin ich wesentlich schlauer !! ;] ;}

tom_bkk

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Re: Bigbikes - Versicherung und Sinn "Grünes Buch" ???
« Antwort #6 am: 31. Dezember 2012, 19:03:31 »

Also eine Kopie des Buches sollte man schon dabei haben (Blos nicht das Original).

Unter anderem dient vor allem bei Importbikes das Gruene Buch auch als Nachweis, dass die Importsteuern und Zoelle bezahlt wurden. Ich kenne da einen Fall von einem Bekannten in BKK, der musste ca. mehr als 150000 Baht nachzahlen und ein Strafverfahren bekam er ebenfalls mitsamt saftiger Geldstrafe.

Wenn einer kein Nummernschild hat, dann kann das auch etwas anderes sein - das fuer meine alte Chopper dauerte ca. 6 Wochen nach der Beantragung, aber man bekommt eine Quittung die man ggf. bei der Polizei vorzeigen muss (aufgehalten wird man ohne Nummernschild natuerlich x-mal mehr...)
Gespeichert
 

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