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Autor Thema: Geschichten aus der Geschichte  (Gelesen 44512 mal)

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rampo

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #315 am: 07. Januar 2019, 12:44:04 »

Ja Jock , auch ich muss immer aufpassen .

Da ich immer Nackt  bade ,  und doch des oefteren  Falang  Besuch kommt .

Und die Frau vom Besuch , dan zu ihren Mann  sagt .

Hab  nicht gewusst  das es  die  Manneskraft ( Tschin Tschong )   auch ein paar numern  groesser gibt . :]

Fg.
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Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #316 am: 07. Januar 2019, 19:27:16 »

Der Staatsstreich

Kollege @franzi wird sich sicherlich,wenn er gerade beim Essen war,verschluckt haben,als
die Nachricht ueber den Staatsstreich in Gabun bekannt wurde.

Noch mehr Neger,die kommen,wird er sich gedacht haben und meinte dabei die ehren-
werte Familie des Herrn Ali-Ben Bongo-Ondima,gestern noch Praesident von Gabun.

Er kann sich beruhigen,die Familie wird sicherlich nicht in Imst aufschlagen.Dort wuerde
sich Madame Sylvia Bongo nicht wohlfuehlen.

Als gebuertige Franzoesin ist sie mehr Glanz und Glamour gewoehnt,als es ihr Imst bieten
wuerde koennen.

Und Hand aufs Herz,was ist schon ein derber Wetterfleck aus Loden gegen ein Kleidchen
aus dem Hause Chanel um schlappe 32.500 Euro ?.Dazu noch Modellschuhe von Armani
und die Handtasche von Hermes'.

Auch kann man davon ausgehen,dass sie beim Einkauf beim oertlichen Adeg-Kaufmann,
nicht die gewohnte Aufmerksamkeit erfahren wuerde.

Ganz anders in Paris.Dort haelt der Salon Balmain ueber die normale Geschaeftszeit hinaus
gerne offen,wenn sie sich nicht zwischen zwei elegante Roben entscheiden kann.

In Libreville,der Hauptstadt des oelreichen Landes,wurde mittlerweile eine Radioerklaerung
abgegeben,worin versprochen wird,dass die neue Fuehrung sorgen wird,dass Freiheit,Demo-
kratie und allgemeiner Wohlstand einzieht.

Den Text der Erklaerung musste man nicht neu aufsetzen,denn die ist fast wortgleich jener
Botschaften,die die Putschisten in Mali und anderswo in Afrika,wo geputscht wurde,ausstrahlen
liessen.

Die Absetzung des Herrn Praesidenten Ali-Ben Bongo hinterlaesst nicht nur Freude,sondern
auch Besorgnis.

Eine Flugzeugsvermittlungsagentur in der Schweiz,die auf die Bezahlung offener Rechnungen
fuer Privatfluege von ueber 86 Mio Franken wartet,wird wohl einen ausserordentlichen Verlust
wegen Forderungsausfalls in die Buecher nehmen muessen.

Hingegen kann man davon ausgehen,dass sich der Vorstand einer diskreten Bank in Zuerich
die Haende reibt,in der Erwartung einer groeberen Uberweisung auf das Konto des Putschisten-
leutnants.

Ich will aber nicht nur Negatives ueber Madame Sylvia berichten.Immerhin hat sie ein Konvolut
an Rollstuehlen,Gehhilfen und Kruecken sowie 18.000 Fliegengitter gespendet.

Jock

« Letzte Änderung: 07. Januar 2019, 19:58:40 von jock »
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Bruno99

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #317 am: 07. Januar 2019, 20:00:23 »

Zu Jocks Topmeldung aus Afrika:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/gabun-regierungssprecher-meldet-festnahme-von-putschisten-a-1246755.html

Zitat
In Gabun sollen fünf Offiziere gegen die Regierung rebelliert haben. Regierungssprecher Guy-Bertrand Mapangou vermeldet nun die Festnahme von vier Putschisten. Die Lage scheint unter Kontrolle.
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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #318 am: 07. Januar 2019, 20:15:10 »

Diese Nachricht wird @franzi freuen.

Jock
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Benno

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #319 am: 07. Januar 2019, 21:35:20 »


Kollege @jock wird sich sicherlich,wenn er gerade beim Essen war, verschluckt haben,als die Nachricht ueber den misslungenen Staatsstreich in Gabun bekannt wurde und sein Statement gegen das Ehepaar Bongo Ondimba sowie sein Mitleid mit dem @franzi zu einer Geschichte in der Art des Don Quichotte oder Baron Münchhausen wurde.

Regierung: "Situation unter Kontrolle"

Präsident Ali Bongo Quelle:AFP/Archiv

Im westafrikanischen Gabun ist ein versuchter Militärputsch fehlgeschlagen. Eine Gruppe von Soldaten stürmte am Montagmorgen den staatlichen Rundfunk in der Hauptstadt Libreville und rief die Bevölkerung zum Aufstand auf. Zeitgleich waren Schüsse in der Stadt zu hören, Panzer rückten vor. Ein Regierungssprecher erklärte wenige Stunden später, die Situation sei wieder unter Kontrolle. Staatschef Ali Bongo Ondimba hält sich seit Wochen wegen eines Schlaganfalls im Ausland auf.

Auf einem in sozialen Netzwerken zirkulierenden Video von der Ansprache, das AFP verifizierte, waren drei Soldaten mit der grünen Kopfbedeckung der Republikanischen Garde zu sehen. Zwei von ihnen trugen Sturmgewehre.



Die Bewegung rufe "alle jungen Menschen der Verteidigungs- und Sicherheitskräfte und die gesamte gabunische Jugend auf, sich uns anzuschließen", hieß es. "Der lange erwartete Tag ist gekommen, an dem die Armee entschieden hat, sich auf die Seite des Volkes zu schlagen, um Gabun vor dem Chaos zu bewahren." Die Menschen wurden aufgefordert, öffentliche Einrichtungen zu besetzen.

In Libreville setzten dutzende Jugendliche ein Fahrzeug und Autoreifen in Brand. Offenbar reagierten sie damit auf den Aufruf der Militärs. Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas gegen die Jugendlichen vor.

Ein Regierungssprecher erklärte wenig später, die Lage sei wieder unter Kontrolle. "Es ist wieder Ruhe eingekehrt", sagte Sprecher Guy-Bertrand Mapangou. Von den fünf Militärs, welche den Rundfunk besetzt hatten, seien vier festgenommen worden, der fünfte sei geflüchtet.

Die Afrikanische Union (AU) verurteilte den Putschversuch scharf. Sie lehne einen Machtwechsel, welcher der Verfassung zuwider laufe, in jeder Hinsicht ab, hieß es.

Alles lesen: https://www.welt.de/newsticker/news1/article186645724/Krisen-Versuchter-Putsch-im-westafrikanischen-Gabun.html

Die BBC meldet als Update:

Ali Bongo Ondimba ist mit der in Frankreich geborenen Sylvia verheiratet, hier mit ihrem Ehemann Ali, den  vier adoptierten Kindern, den 3 Jungen, Noureddin, Jalil und Bilal sowie dem Mädchen Malika, welches inzwischen zweifache Mutter ist:




Die First Lady von Gabun Sylvia Valentin Bongo Ondimba

Staatschef Ali Bongo Ondimba ist ein einmaliger Funky-Sänger, der in dem ölreichen Gabun mit dem Erstgeburtsrecht in die Fußstapfen seines Vaters trat, um die 50-jährige Herrschaft seiner Familie fortzusetzen.

Mit seinem 1977 erschienenen Album A Brand New Man, das von Charles Bobbit, Manager von Funklegende James Brown, produziert wurde, setzte er sich auch als Sänger durch.

"Lass mich dein Schatz sein, dein alles bis zum Ende der Zeit", sang Bongo im Titelsong:



Einige Lebensstationen des Ali Bongo Ondimba

Der gabunische Soldat, der Berichten zufolge nach einem Putschversuch auf der Flucht war, wurde laut Radio France Internationale inzwischen festgenommen .

Der französische Sender meldet, dass Sicherheitsdienste Lt. Kelly Ondo Obiang gefunden hatten, der sich unter einem Bett in einem Haus in der Nähe des staatlichen Senders versteckte.

Berichten zufolge sei er vor dem Radiosender davongelaufen, nachdem er Militär und Zivilisten aufgefordert hatte, sich gegen die gabunische Regierung zu stellen.

Quelle: https://www.bbc.com/news/live/world-africa-46774943
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In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)

jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #320 am: 08. Januar 2019, 09:40:29 »

@Benno

Zur Kroenung Franz-Josephs zum Kaiser 1848 in Olmuetz wurden div.Kuenstler Auftrag er-
teilt,dieses Ereignis in Gemaelden festzuhalten.

Auf einem sieht man dabei,dass Feldmarschall Radetzky wohlwollend neben dem jungen
Kaiser steht und man damit ausdruecken wollte,dass auch das Militaer den Thronwechsel
gutheisst.

Allerdings Radetzky war gar nicht zu diesem Zeitpunkt in Olmuetz anwesend,sondern in
Italien.

Dieses Gemaelde ist daher eine Allegorie.( Oder heute wuerde man es als Fake bezeichnen)

Als Allegorie ist auch mein Beitrag zum versuchten Staatsstreich in Gabun zu verstehen.

Hierbei ueberzeichne ich bewusst und ueberspitze die "Nebengeraeusche",die mit einem solchen
Ereignis ablaufen.

Daher eine Gebrauchsanweisung,wie mein Beitrag zu lesen ist.

Dem lieben @franzi habe ich deswegen aufs Korn genommen,weil er vor langer Zeit beklagt hat,
dass in Innsbruck 5 "Neger" gesehen worden waren.

Die Frau des Staatspraesidenten,Sylvia deswegen,weil sie ein Muster,wie Praesidentengattinnen
in Afrika einen speziellen Lebensstil froenen,abbildet.Sie steht nur als Beispiel einiger anderer
Damen da.
Nicht umsonst wurde Frau Dr.Grace Mugabe als Gucci-Grace bezeichnet und gern gesehene
Kundin bei den Modehaeuser,Juwelieren und Handtaschenmanufakturen war.

Auch ich hatte,vor Absenden meines Beitrags gelesen,dass der Putsch gescheitert sein duerfte.
Trotzdem habe ich ihn nicht geloescht,weil er eine oft verwendete Blaupause afrikanischer Um-
stuerze aufzeigt.
Zweifel,ob der Umsturz gelingt,kam bei mir auf,als bekannt wurde,dass ein Leutnant der Anfuehr-
er sein soll.
Kein Oberst,wie seinerzeit in Libyen oder der oberste Militaer in einem uns bekannten Land.

Es gehoert schon zum Ritual,dass ein neuer Machthaber eine Erklaerung abgibt,dass sich unter
seiner Fuehrung alles im Lande verbessern wird.Und wo wurde es tatsaechlich signifikant besser ?
Auch das wollte ich hiermit unterstreichen.

Sobald sich die Macht der Umstuerzler gefestigt hat und der Praesident der jeweiligen National-
bank ein Gespraech mit diesen gefuehrt hat,ergeht meist eine Ueberweisung an eine Bank in der
Schweiz.

Diesbezueglich haben schweizerische Banken einen sehr guten Ruf,der damit in Erinnerung gebracht
werden soll.

Wollte ich den versuchten Umsturz als reine Information verstanden wissen,haette ich nicht nur
anders formuliert,sondern diesen Beitrag in der Rubrik "Taegliche Schlagzeile " eingestellt.

Also verstehe meinen Beitrag nicht als bierernste Reportage oder Dokumentation.Schliesslich sind
wir nicht in einem Uni-Seminar oder arbeiten an einer Dissertation.

Jock






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franzi

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #321 am: 08. Januar 2019, 10:50:54 »

Zitat
Also verstehe meinen Beitrag nicht als bierernste Reportage oder Dokumentation.Schliesslich sind
wir nicht in einem Uni-Seminar oder arbeiten an einer Dissertation.

Drum hab ich auch nicht empoert aufgeschrien, als du mich auf die Latte genommen hast  ;)
Auch deine unrichtige Behauptung mit den 5 Negern lass ich so stehen, tatsaechlich habe ich aber von 6 geschrieben  {:}

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #322 am: 09. Januar 2019, 10:08:19 »

Einen Stern,der deinen Namen traegt,hoch am Himmel steht,schenke ich dir heut Nacht

immer dann,wenn DJ Oetzi diesen Ohrwurm vortraegt,verfallen Damen,ob jung oder alt,
in Ekstase in Vorfreude des einzigartigen Geschenks.

Sie bedenken dabei nicht,dass der Schenker ein knausriger Kiniau ist.

Nur einen einzigen Stern will er verschenken !@ Jock waere da grosszuegiger,er wuerde ver-
hundertfachen,nein vertausendfachen oder gar verhunderttausendfachen,wenn er ueberhaupt
auf die Idee kaeme.

Ja,es ist moeglich,einen Stern den Namen seiner Angebetenen zu geben.Eine Agentur ver-
dient ein bisschen Geld damit.
Zwar taucht der Name niemals im astronomischen Atlas auf,aber verliebte Frauen glauben in
diesem Zustand ja alles.

Wenn alle Maenner auf diesen Planeten,ihren Herzensdamen einen Stern schenken wuerden,
waeren da ueberhaupt genuegend vorhanden ?

Keine Sorge,denn die Anzahl der Sterne ist so ungeheuer gross,dass nur der liebe Gott sie ge-
zaehlt hat,wie in einem Kinderlied berichtet wird.

Auch die BILD - Zeitung hat ihren Lesern eine Zahl genannt. 300 000 000 000 000 000 000 000
Stueck gibt es davon.

Das ist immerhin eine Zahl,die das Vorstellungsvermoegen ueberfordert und man muss daher
zu einem fassbaren Vergleich greifen.

Mit der bekannten Schachbrett-Reis Legende kann man es versuchen.Die Endzahl waere dann
9 223 372 036 854 775 808.

Zu der Zahl kommt man,wenn man ein erstes Reiskorn auf das erste Feld legt und dann jeweils
verdoppelt.

Eine boese Junta eines bekannten Landes klagt ja eine fruehere Ministerpraesidentin an,mit den
Reiskoernern bzw.deren Wert nicht sorgfaeltig damit umgegangen zu sein.

Aber bei jemanden,der kein Schach spielt und daher ein Schachbrett nicht kennt,ist dieses Modell
nicht anwendbar und man muss fuer ihn ein anderes suchen.

Sandkoerner ? - ja das waere ideal,denn viele sind schon am Strand gelegen und haben sich da-
rin eingegraben und hinterher die Sandkoerner verflucht,weil sie am Koerper haften geblieben
sind.

Die Wissenschaft hat ein einem Rechenmodell festgestellt,dass es auf diesen Planeten unter Ein-
beziehung von Straenden und Wuesten  7 hoch 22 Sandkoerner gibt.
( eine Sieben mit 22 Nullen dahinter)

Ob es jetzt 25 Reiskoerner mehr oder weniger,oder 100 Sandkoerner mehr oder weniger gibt,
spielt keine Rolle,denn die Anzahl der Sterne ist auf jeden Fall groesser.

Da kann Kollege Bruno noch soviele Fotos ferner Galaxien voll mit Sternen einstellen,mich
tangiert es praktisch in keiner Weise.

Dabei beschaeftige ich mich mit "Sternen" und waege ab,wenn sie mir ueber den Weg laufen.

Aber es ist nur eine sehr bescheidene Anzahl von Sternen,die fuer mich Bedeutung haben.

Die 1,2 oder 3,die eventuell der Michelin- Restaurantfuehrer vergibt und die bis zu 5 reichende
Anzahl bei der Einstufung der Hotels.

Jock



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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #323 am: 10. Januar 2019, 19:25:39 »

Rauchen ist ungesund

das weiss heute jedes Kind und trotzdem raucht eine Minderheit genussvoll weiter.

Wenn man einen Blick auf die Geschichte des Rauchens wirft,wird man feststellen,dass es zu
allen Zeiten eine verschiedene Ansicht zu dem Laster gegeben hat.Je nach Standpunkt ist das
Rauchen eine Belaestigung oder ein altes Kulturgut.

Nach dem die Entdecker Amerikas,Kontakt mit den Tabak gekommen sind und ihn nach Europa einfuehrten,griffen die Maenner zu und schmauchten Zigaretten,Zigarren oder Pfeifen.

Koenig Jacob I von England griff gar zu rabiaten Mitteln,um das Rauchen einzudaemmen.

Er verfuegte eine Zollerhoehung von 4.000 % ( viertausend) auf Rauchwaren und glaubte,damit
das Problem geloest zu haben.
Umgelegt auf das heutige Preisniveau,wuerde sich die einzelne Zigarette um 10 Euro verteuern.

Aber er machte die Rechnung ohne Wirt.Die Folge der Zollerhoehung fuehrte dazu,dass kaum
offiziell Tabakwaren ins Land kamen,dafuer stieg der Schmuggel in unermessliche Dimensionen.

Das spuerte man bald in der Staatskasse und musste die Zollerhoehung zuruecknehmen.

Auch die katholische Kirche hatte mitunter ein Problem mit dem Rauchen.Zwar ist ihr der Duft des
Weihrauchs hold,aber Tabakrauch - nein Danke.

Und so kam es,dass in Barockzeit Rauchen in der Kirche verboten wurde.Davor war es ueblich,
dass der Glaeubige sich waehrend der Predigt ein Zigarettchen anzuendete und den Rauch ins
Emporium steigen liess,waehrend er den Worten des Pfarrers lauschte.

Rauchen war in der guten alten Zeit,ein Privilegium der Maennerwelt,die sich sogar eine eigene
Kleidung schneidern liessen,in die sie schluepften,wenn sie rauchen wollten.

Auch in Zeiten der Not,bei Krieg zum Beispiel,wo Zigaretten nur gegen Bezugsmarken abgegeben
werden durften,waren Maenner bevorzugt.
Sie bekamen monatlich 40 Stueck,waehrend Frauen ab 25 Jahren nur die Haelfte davon bekamen.

Vielleicht verstaendlich,wenn man weiss,dass Frauen und Tabak eine toedliche Mischung fuer
Maenner sein koennte.

Wer erinnert sich nicht an "Carmen" ? Diese Raucherin und Zigarettendreherin aus Sevilla,deren
Verfuehrungskuenste den biederen Don Jose' das Leben kostete.

Oder der unglueckselige Professor ( Un)Rath,der der rauchenden und trinkenden Lola verfiel und
damit sein Ende einlaeutete.

Erst nach dem WK II.aenderte sich das schlechte Image der rauchenden Frauen.

Ich erinnere mich an einen Werbefilm,der einen Familienvater mit kleinem Sohn und putzigen
Hund zeigte und wo der Vater eine Zigarette rauchen wollte.

Sein Sohn reichte ihm freudig ein Feuerzeug,er zuendete die Zigarette an und zog genuesslich
daran.

In diesem Moment kam seine,wie aus dem Modemagazin entsprungene,Frau ins Wohnzimmer,
nahm ihrem Mann die Zigarette weg,um sie fertigzurauchen.

Die naechste Szene zeigt,wie der Mann wieder zur Packung greift,eine Zigarette in den Mund
steckt und sie anzuendet.Dabei verliert er warme Worte fuer die Zigarettenmarke.

Heute wuerde dieses Spot Tierschuetzer auf die Barrikaden treiben und klagen,weil man den
Hund dem Passivrauchen aussetzt.

Nur ein Mann trotzte dem Mainstream gegen das Rauchen.

Der Ex-Kanzler Helmut Schmidt hatte immer und ueberall seine Metholzigaretten bei sich und
den Aschenbecher in Griffweite.

Er ist aber auch der einzige Mensch gewesen,den die Fachaerzte dringend abgeraten haben,
mit dem Rauchen aufzuhoeren.

Hoch in den 90gern seines Lebens, rechnete niemand mehr,dass er je sterben wuerde und trotz-
dem tat er es.
Sein Grab musste allerdings tiefer gegraben werden als ueblich,denn man wollte,die in seinem
Keller gefundenen 2.000 Zigarettenpackungen mit ins Grab legen.

Jock



« Letzte Änderung: 10. Januar 2019, 19:43:54 von jock »
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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #324 am: 10. Januar 2019, 20:44:00 »

Anmerkung

Bin leider ein paar Minutern zu spaet gekommen,den Genitiv,Dativ und Akkusativ
richtig zu stellen.

Bitte um Entschuldigung.

Jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #325 am: 11. Januar 2019, 14:13:42 »

Unser @rampo hat neulich kundgetan,dass er seinen Koerper der Universitaetsklink
vermachen will.

Es wird hoffentlich noch lange Zeit andauern,bis er seine guetigen Augen fuer immer
schliesst und weit im Lande Wehklagen ertoenen.

Vorerst wird sich die Klinik den Klagen nicht anschliessen,sondern freudig seinen Body
erwarten,in der Hoffnung,ein interessantes Exemplar des homo erectus ...aeh ich meine
homo sapiens vorzufinden,die die Wissenschaft weiter bringt.

Man kann nur hoffen,dass sie nicht enttaeuscht werden.Zwar ist vielleicht sein Schniddel-
wutz Weltrekord verdaechtig,doch der Rest koennte zum Problem werden.

Ja gut,man findet allerlei wertstoffklassifizierte Elemente,wie Calzium,Chlor,Eisen,Natrium,
Schwefel,Kupfer,Cobalt und einige weitere mehr,doch in der Menge nicht genug ausreich-
end,als dass sich Wertstoffhaendler drum balgen wuerden.

Wenn sich @rampo bewusst wird,wie in anatomischen Instituten mit ihm ungegangen wird,
koennte sein,dass er seine testamentarische Verfuegung doch noch aendert.

Denn dem Ofen entgeht er sowieso nicht.

Kommt ein Verstorbener,der ( und nur er konnte es),seinen Koerper der Wissenschaft zur
Verfuegung gestellt hat,an,wird zunaechst die Vollstaendigkeit der Leiche ueberprueft.Fehlt
der Kopf oder etwas anderes,wird die Uebernahme vom Institut abgelehnt.

Ebenfalls Unfallopfer oder Verstorbene,die an infektioeser Erkrankung gestorben sind.Auch
Fettleibige koennen abgelehnt werden.

Sodann wird der Leichnam konserviert und kuehl gehalten.Erst Monate spaeter wird daran
"herumgebastelt",dann wird er eingelagert und schliesslich nach 3 Jahren doch beerdigt oder
verbrannt.

Kostenlos ist es,zumindest in Deutschland,nicht,wenn man so der Wissenschaft dienlich sein will.

Bis zu 1.200 Euro sind zu berappen,nur ein Kuenstler, Guenther von Hagen,verlangt nichts.

Die Chancen einer Ersparnis oder gar eines Gewinnes durch diese Art der Leichenverwertung
ist nicht gegeben.

Daher sollte sich @rampo ueberlegen,ob er nicht doch umdenkt und eine pompoese Grab-
stelle errichtet.

So aehnlich wie der Tadsch Mahal oder die vierseitige Pyramide des Herrn Cheops.

Davon haette wir alle etwas davon,wenn an diesem Ort Raeucherfleisch verkauft werden
wuerde,selbstgemachte Wuerste und aehnliche Schmankerl.

Jock








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rampo

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #326 am: 11. Januar 2019, 15:37:38 »

JOCK .



Richtig es muss alles noch dransein , am Koerber .

Wegen  infektioeser Erkrankungen , gehe ich alle Jahre einmal zur Grossen Blutuntersuchung .

Man will ja ganz gesund  , seinen Koerber uebergeben .


Solte mich meine Biene im Hohen Alter , doch bei Rot ueber die Strasse schicken .

Kommt der Plan B , ZUM ZUG .

VERBRENUNG , hintern Bauerhof  im  Kleinen   Familien Kreis .

Ungziefer  Froesche   , und die Jungbullen .







Fg.  [-]

Ps . Wens soweit ist sage ich bescheid . ;]
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jock

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #327 am: 12. Januar 2019, 07:11:24 »

Der Scharfrichter

Oft findet man in den Zeitungen zum Wochenende hin,einen Veranstaltungskalender,wo Konzerte,Kinopremieren,Opernauffuehrungen,Liederabende und Zirkusvorstellungen aufge-
listet sind.

Was nicht mehr in der Auflistung angefuehrt ist,sind oeffentliche Hinrichtungen,da dieser
Brauch verboten wurde.

Damals,als diese noch gestattet waren,waren es echte Publikumsrenner und das Volk stroemte
der Vorstellung genau so zu,wie heute junge Leute zu einem Pop-Konzert.

Der Henker,Scharfrichter oder Califex war ein Volksheld.Verrichtete er seine Arbeit sauber,
applaudierte man ihm.War er allerdings zu betrunken und richtete bei seiner Arbeit ein Blutbad
an,kam es vor,dass man ihn an der naechsten Linde aufknoepfte.

Die Gesetzgeber waren daher bestrebt,dass ein Meister seines Faches taetig ist und hatten
eine laengere Ausbildungszeit fuer diesen Beruf vorgeschrieben.

Zuerst war der Aspirant genoetigt,laengere Zeit als Hilfskraft bei einem Meister zu dienen,
dann ging er auf Wanderschaft und vervollstaendigte bei anderen Henkern sein Koennen,
bevor er zur Meisterpruefung zugelassen wurde.

Verrichtete er sein Meisterstueck,das nicht nur das Haengen oder Abschlagen eines Kopfes um-
fasste sondern auch das fachgerechte Foltern miteinschloss,zufriedenstellend,bekam er einen
Meisterbrief ausgestellt.

Da auch in den finstersten Zeiten nicht taeglich Hinrichtungen stattfanden,waren die Scharf-
richter gezwungen,sich um Nebenbeschaeftigungen umzusehen,denn fuer das Salaer,das sie
zum Beispiel,fuer das Abschneiden einer Zunge bekamen,konnten sie nicht kommode leben.

Daher mussten Nebengeschaefte her um die Existenz zu sichern.

Da sie waehrend ihrer Ausbildungszeit gute Kenntnisse ueber die Anatomie der Menschen ge-
lernt hatten,war es naheliegend,dass sie sich als Bader verdingten und selbsthergestellte
Heilsalben verkauften.

Besonders gefragt war eine Heilsalbe,die aus dem Fett der Exekutierten hergestellt wurde.

Jede Schwellung ginge nach einigen Anwendungen zurueck und dysfuntionale Erektionsstoer-
ungen sind nach einigen Tagen wieder verschwunden,versprach die Werbung.
Auch lahme Roesser wurden mit der Salbe behandelt und kurz darauf waren sie wieder spring-
lebendig.

Dieses Medikament war nicht billig,aber das ganz grosse Geld machten sie mit Talismane,die
sie an Soldaten verkauften.
Ein kleiner Finger eines zuvor Gehaengten oder Amuletten,die an die Eingezogenen verhoeckert
wurden,sollen Schutz vor Verwundung oder Tod im Kampf gewaehrleisten.

Ueber lange Zeitperioden war der Beruf eines Henkers kein angesehener.

Betrat ein Henker,der meist gleichzeitig der oertliche Wasenmeister war,eine Gaststube,musste
er alle anwesenden Gaeste zuvor fragen,bevor er sich niedersetzen durfte.
Auch die Behausung einer Henkersfamilie lag meist ausserhalb der Stadtmauern oder einschichtig.

Einheiraten durfte man nur in eine andere Henker-oder Scharfrichterfamilie,sodass sich richtige
Henkersdynastien herausbildeten.

Spaeter verbesserte sich das Ansehen und der sozialen Stellung eines Henkers.

Besonders die Wiener hatten einen anderen Zugang zum Scharfrichtergewerbe,aber das er-
zaehle ich in der Rubrik " Wien,Wien nur du allein".

Jock





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Bruno99

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Re: Geschichten aus der Geschichte
« Antwort #328 am: 14. Januar 2019, 19:23:10 »

Da kann Kollege Bruno noch soviele Fotos ferner Galaxien voll mit Sternen einstellen,mich
tangiert es praktisch in keiner Weise.

Dabei beschaeftige ich mich mit "Sternen" und waege ab,wenn sie mir ueber den Weg laufen.

Aber es ist nur eine sehr bescheidene Anzahl von Sternen,die fuer mich Bedeutung haben.

Die 1,2 oder 3,die eventuell der Michelin- Restaurantfuehrer vergibt und die bis zu 5 reichende
Anzahl bei der Einstufung der Hotels.

Jedenfalls die Reise war es wert und wird auch nicht durch die 2 Naechte in einem ge -
faengnisartigen Zimmer geschmaelert.
8 m lang 3 m breit und das einzige Fenster nach Aussen hatte das Ausmass 60 x 40 cm
und war knapp unter der Decke angebracht.
Das groessere Fenster zum Gang war durch Metallstaebe gesichert.

Da lag wohl der Fokus nicht auf den von dir erwaehnten irdischen Sternen, respektive deine Wahl fiel dann wohl eher unter die Kategorie "Voll Nebel, keine Sterne zu sehen".
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