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Autor Thema: Codec-Probleme  (Gelesen 277 mal)

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Alex

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Codec-Probleme
« am: 01. Juni 2013, 11:29:15 »

Alle Codec-Probleme kinderleicht lösen

Bei dem Versuch ein Video abzuspielen, bleibt der
Schirm schwarz. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Codec-Probleme lösen und
präsentieren die besten Codec-Pakete.

Es gibt zahlreiche Formate und Unterformate, in
denen ein digitales Video vorliegen kann. Ein Video-Player wie zum
Beispiel der Windows Media Player oder VLC kann das Video aber erst
abspielen, wenn der zum Dekodieren benötigte Codec (das Wort setzt sich
aus Coder und Decoder zusammen), auf dem System installiert ist.

Download: K-Lite Mega Codec Pack

http://www.pcwelt.de/downloads/K-Lite-Mega-Codec-Pack-586695.html

Microsoft liefert Windows zwar mit diversen
Codecs aus, aber die Vielfalt an Codecs (siehe auch unser Codec-Lexikon
auf Seite 8 in diesem Artikel) ist noch viel größer. Hier müssen also
die Anwender selbst tätig werden und die benötigten Codecs nachträglich
installieren.

Die wichtigsten Codec Packs im Überblick :

http://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-wichtigsten-Codec-Packs-im-Ueberblick-Ratgeber-Codecs-473128.html

Um den benötigten Codec zu ermitteln, kommt
beispielsweise der Four-CC-Code zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um
einen vierstelligen Code, den der Codec in die komprimierte Datei
schreibt. Über diesen Code lässt sich später ermittelt, welcher Codec
zum Dekodieren des Videos benötigt wird. Fourcc.org bietet eine Übersicht über die Codes der gängigen Codecs.



Freeware ermittelt benötigte Codecs

Um die in Windows installierten Codecs zu
ermitteln, können Sie auch das Systeminfo-Tool MSINFO32.exe aufrufen.
Die installierten Audio- und Video-Codecs finden Sie unter
"Systemübersicht, Komponenten, Multimedia". Die Übersicht ist aber
leider nicht vollständig, denn programmspezifische Module werden
unterschlagen.



G-Spot

Wer eine Übersicht über alle wirklich installierten Video- und Audio-Codecs benötigt, der kann die Freeware G-Spot
nutzen. Außerdem ist die Freeware nützlich, um zu ermitteln, welchen
Codec eine Video-Datei benötigt. Dazu starten Sie die Software und
wählen dann über "File, Open…" (oder Strg+O) die gewünschte
Multimedia-Datei aus. G-Data zeigt nun alle relevanten Video- und
Audio-Informationen an. Hinzu kommen Zusatzinformationen, wie etwa die
Länge des Films in Minuten, die Bitrate des Films und die Auflösung.
Wenn Sie nun im unteren Bereich bei "MS A/V" auf "1" klicken, blendet
das Tool ein, welche Codecs Windows für die Wiedergabe benutzt. Über
"System, List Codecs and Other Filters" können Sie alle Codecs auflisten
lassen, die unter Windows registriert sind.



Wenn sich eine Multimedia-Datei mal nicht abspielen lässt, dann können Sie das Problem auch mittels der Freeware MediaInfo
lösen. Das kleine Tool erkennt nämlich, welcher Codec zum Abspielen der
Datei benötigt wird. Außerdem zeigt Ihnen Mediainof viele wichtige
Informationen zu einer Mediadatei an, darnuter beispielsweise Autor,
Titel, Regisseur, Albumname, Titelnummer, Datum und Spieldauert.



DivX vs. Xvid






Ein häufig genutzter Codec für Videos ist DivX. Kein Wunder: Schließlich
schrumpft bei Nutzung von DivX ein mehrere GB großer Film von DVD auf
wenige hundert MB bei dennoch guter Bild-Qualtiät. Aktuell ist DivX in der Version 9.1
erhältlich. Die Freeware-Fassung enthält den DivX Player, den
Web-Player und den "Community Codec". Hinzu kommen Testversionen des
Converters und des Pro Codecs.

Die allererste Fassung von DivX war das Ergebnis eines Hacks: Der MPEG-4-Codec von Microsoft
war vom französischen Hacker und Entwickler Jerome Rota aus dem Windows
Media Player extrahiert und stark verbessert worden. Im Laufe der Zeit
wurde DivX dann von Grund auf neu entwickelt.



Der MPEG-4-Codec Xvid

http://www.pcwelt.de/downloads/Xvid-Codec-567627.html


ist eine würdige Alternative zu DivX. Der Codec wird als
OpenSource-Projekt weiterentwickelt und lässt sich nach der Installation
in fast allen Playern und Schnittprogrammen zum Abspielen und Encoden
von Filmen nutzen. In puncto Bildqualität braucht sich Xvid nicht hinter
Divx zu verstecken.



Die wichtigsten Codec Packs im Überblick

Wer Zeit sparen möchte, der verzichtet darauf,
die häufig benötigten Codecs herunterzuladen und greift einfach zu
Codec-Packs. Diese enthalten beliebte Codecs in einem
Installationspaket. Für den Anwender haben die Codec-Packs den Vorteil,
dass er sich nicht mühsam die benötigten Codecs zusammensuchen und
einzeln installieren muss.


Zu den beliebtesten Codec-Packs zählen:
* K-Lite Mega Codec Pack
* Vista Codec Package
* XP Codec Pack
* Combined Community Codec Pack (CCCP)

Außerdem gibt es übrigens auch alternative Codecs für das Quicktime-
und Real-Player-Format, die unter den Namen Quicktime Alternative und Real Alternative
auch einzeln zum Download angeboten werden. Mit diesen beiden Codecs
können Sie künftig Quicktime- und Real-Media-Dateien abspielen, ohne die
Player von Apple bzw. Real Networks installieren zu müssen.
Wir stellen die Codec Packs auf den folgenden Seiten vor.



K-Lite Mega Codec Pack


http://www.pcwelt.de/downloads/K-Lite-Mega-Codec-Pack-586695.html


ist eine riesige Sammlung von Audio- und Videocodecs, mit denen sie
alle gängigen Audio- und Videoformate abspielen können sollten. K-Lite
Mega Codec Pack bringt viele DirectShow-Filter, VFW/ACM-Codecs und ein
paar Werkzeuge mit.


K-Lite Mega Codec Pack

Die englischsprachige Freeware wird laufend
aktualisiert, wodurch immer die neuesten, sorgfältig ausgewählten Codecs
enthalten sind. Das K-Lite Mega Pack arbeitet in Verbindung mit
DirectShow-Playern, wie zum Beispiel Windows Media Player, Windows Media
Center, Media Player Classic, BS.Player oder ZoomPlayer. Für die Codecs
bestehen individuelle Einstellungsmöglichkeiten.

Wir bieten hier die Mega-Version an. Diese wird inklusive dem Player
Media Player Classic ausgeliefert. Zusätzlich enthalten sind Real
Alternative und diverse Extra-ACM- und VFW-Codecs.



Vista Codec Package

Damit Ihr Player möglichst viele Filme und Musik abspielt, installieren Sie mit dem Vista Codec Package.
Das Vista Codec Package ist eine umfangreiche Sammlung von Codecs, die
Ihr Mediaplayer für die Wiedergabe von Multimedia-Dateien dringend
benötigt.



Vista Codec Package

Anders als der Name vom Vista Package vermuten
lässt, ist die deutschsprachige Freeware auch für Windows XP geeignet.
Ein Codec ist ein Verfahren zur Komprimierung, ohne kann der Mediaplayer
die Datei nicht dekomprimieren und abspielen. Das Vista Package enthält
unter anderem MP4, MPEG, AVI, H262, MOV OGG und viele weitere. Der
Autor vom Vista Package empfiehlt zusätzlich den Einsatz des schlanken Media Player Classic.



XP Codec Pack




Das XP Codec Pack liefert die nötigen Wiedergabe-Codes für gängige Video- und Audioformate.

Mit im Paket sind etwa Codecs für DVD-Filme, das Divx-Format oder
MP3-Songs. Die Software kommt mit dem Abspielprogramm Media Player
Classic. Er hat Zugriff auf alle durch das XP Codec Pack installierten
Codecs und ist als schlanker und schneller Player konzipiert.



Combined Community Codec Pack (CCCP)





(früher das Matroska Pack) enthält unter anderem den Codec, mit dem
sich .MKV - Dateien abspielen lassen. Zudem sind weitere Codecs und
Direct-Show-Filter für Videos im Combined Community Codec Pack (CCCP)
enthalten.

Bei Matroska handelt sich ähnlich wie bei AVI um ein Container-Format, das sowohl
Audio- als auch Videodaten enthalten kann. Das Format verwendet EBML
(Extensible Binary Meta Language). Dabei handelt es sich um ein binäres
XML-Format. Ähnlich wie bei einer DVD, können die im Matroska-Container
enthaltenen Video-Dateien in Kapitel unterteilt werden. Außerdem werden
auch Untertitel und unterschiedliche Audio-Streams unterstützt.
Ebenfalls wie bei einer DVD, sind auch Menüs möglich.



Die wichtigsten Codecs im Überblick







ASF bis Xvid: Das kleine Codec-Lexikon


ASF


Das Advanced Streaming Format (ASF) von Microsoft
basiert auf den Mpeg-4-Standard und kommt vor allem im Internet zum
Einsatz. Windows Media Player unterstützt ASF seit der Version 8.

AVI

Viele Codecs verwenden AVI als Format für Video- und Audio-Inhalte. Hinter
einer AVI-Datei kann also ein Divx-, Xvid- oder DV-Film stecken. Das
Abspielen ist mit dem entsprechenden Codec möglich.

CBR

Bei einer mit Constant Bitrate komprimierten Filmdatei bleibt die Bitrate während des ganzen
Films gleich. So lässt sich die Größe einer komprimierten Datei zulasten
der Bildqualität genau festlegen.

Matroska

Das Open-Source-Projekt Matroska hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, AVI als Standard abzulösen. Filme
in diesem Format erkennt man an der Endung "MKV". Bei "MKV" handelt es
sich wie bei AVI um ein Container-Dateiformat, das beispielsweise
Kapitelunterteilungen ebenso unterstützt, wie Untertitel und eine
variable Bitrate. MKVs lassen sich auch als Stream im Internet übertragen.

MPEG

Der Standard der Motion Pictures Experts Group dient zum Komprimieren von Ton- und Bilddaten.

MPEG 1

Der Standard ist auch als VCD (Video-CD) bekannt.

MPEG 2

Kompressionsstandard als Erweiterung von MPEG 1. Dieser Standard wird auch als
Super-Video-CD (SVCD) bezeichnet und kommt bei Video-DVDs zum Einsatz.

MPEG 4

Weiterentwicklung des MPEG-2- Formats mit noch besserer Komprimierung.
Microsofts erste Variante von MPEG 4 ist seit Win 98 auf jedem Windows-PC installiert.

VBR


Beim Codieren mit variabler Bitrate entscheidet der Codec, welche
Einstellung er zum Komprimieren unterschiedlicher Szenen nutzt.

Xvid

Xvid ist ein MPEG-4-Codec und eine Alternative zu Divx. Die Software auf
Open-Source- Basis lässt sich in fast allen Playern und
Schnittprogrammen zum Abspielen und Encoden nutzen. Sie bietet eine hohe Bildqualität.


Quelle : PC Welt
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