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Autor Thema: Aus meinem Papierkorb  (Gelesen 49766 mal)

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shaishai

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Re: Es stinkstiefelt
« Antwort #180 am: 21. September 2013, 16:08:30 »


Hab kurz überlegt, aber nein, ich kanns mir nicht verkneifen.... auch auf die Gefahr hin, daß den Witz jetzt maximal fünf oder meinetwegen zehn Krieger verstehen...


.
3. Manch geneigter Leser wird sich fragen: Tja, aber, warum bekomme eigentlich ich nie solche Mails, warum werde ich nicht so (offensichtlich) verachtet?
 ...


da kann ich ja beruhigt sein, dass ich doch so (offensichtlich) verachtet werde.
sei es per pm, sei es als beitrag im forum...  C--


mfg
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hmh.

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #181 am: 21. September 2013, 17:52:40 »

Das ist doch ganz einfach zu verstehen.

(Neuerdings soll man immer ein Smily setzen, damit manche fortschrittliche Leute überhaupt noch Texte erfassen, von Ironie ganz zu schweigen, also setz ich jetzt zur Sicherheit mal zwei:  }{  {:} )

Schau, es gibt in meinem Beruf mehrere Möglichkeiten, wenn man es schön ruhig will, mir fallen zum Beispiel gerade die ein:

1.  Du bist nicht wichtig genug, daß irgendwelche Spinner wie (zum Beispiel hier schon geschehen) "khun" Lutz D., Tango-Manfred P., oder gar die Herren Phommel oder Hansjörg St..., noch nach Jahren jede Nacht an Dich denken, wenn sie sich erst mal kräftig genug einbildet haben, daß man selbst nichts anderes zu tun hätte, als ausgerechnet sie ernst zu nehmen. {;

2. Es interessiert keinen, was Du schreibst, dann hast Du immer Ruhe, mußt nie einen Leserbrief beantworten und der Chef freut sich, wenn Du früh in Rente willst, weil Dein Medium mangels Aufreger schon lange kaum noch einer liest und er die Klitsche dann leichter mit frischen Leuten wieder aufmöbeln kann.

Das beste Beispiel für die Richtigkeit dieser These ist der Druck-TIP.

Binnen zweier Jahre ging es dort von 8000 verkauften Exemplaren bei zwei Ausgaben im Monat mit je bis zu 48 Seiten unter Roy auf jetzt noch rund 1500 Exemplare (bei einer Ausgabe pro Monat) mit lächerlichen 32 Seiten, und das bemerkenswerterweise zum unveränderten Preis pro Ausgabe...

Sein Nachfolger regt jedenfalls niemanden auf. Er liebt die Ruhe und ist wohl deshalb jetzt soweit wie möglich weg von seinen Kunden in den Isan gezogen, wo ihn wahrscheinlich den ganzen lieben Tag lang keiner mehr mit Anzeigenwünschen oder Beiträgen belästigt.  :-X  --C



Du hast übrigens oben gerade noch die Kurve gekriegt mit zwei Zeilen Kleinschrieb.  8)
Wesentlich mehr langweilt mich normalerweise zu sehr, als daß ich weiterlese.

Warum? Weil es genug Schreiber gibt, die sich Mühe geben, anstatt arroganterweise zu erwarten, daß sich die vom Schreiber gering geschätzten oder gar verachteten Leser gefälligst Mühe geben sollen, wenn sie seinen Schrieb erfassen wollen.

Du siehst also: Es kann (und sicher nicht nur wenn man schreibt) sehr viele unterschiedliche Gründe haben, weshalb man geachtet oder verachtet wird bzw. für einen kuscheligen Tresenfreund oder für einen arroganten Sack gehalten wird.

Ich habe mit meinem ausschließlich selbstverschuldeten Ruf jedenfalls keine Probleme. Zu mir ist noch nie einer gekommen, der mich bat, ihm etwas so zu schreiben, daß es möglichst keinen aufregt...  :o  {;
« Letzte Änderung: 23. September 2013, 05:31:43 von hmh. »
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hmh.

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Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #182 am: 16. Oktober 2013, 16:07:07 »

Gestern habe ich einen Leitersturz mit nur drei Prellungen und einem winzigen Schnitt überlebt, obwohl es über zwei Meter aus der Bodenluke runterging und am Landungspunkt U-Profile für den Innenausbau warteten und jede Menge hochkant stehendes Fensterglas (zum Glück alles gleich hoch und zusammen 30 cm breit...)

Bin halt ein ewiger Glückspilz: Außer Glasbruch und einen kaputten Ventilator nichts passiert (Unten stand auch noch ein Standventilator, und der knickte dankenswerterweise genau so um, daß ich exakt mit der oberen Schulter und dem Hinterkopf auf dem Metallkorb für der Plastik-Windflügel landete.  ]-[

Zur Feier des Tages haben die holde Gattin und ich unseren letzten Bocksbeutel 1990er Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner Trockenbeerenauslese vom Weingut Bickel-Stumpf in Frickenhausen aufgemacht und die erste Runde im Probierglas auf unser gemeinsames, und die zweite auf das Wohl der Winzerfamilie getrunken.

Heute reicht es noch für Runde drei und vier, und morgen wahrscheinlich noch für 5 und 6

Ein großartiger Tropfen, der hätte locker 100 Jahre und länger geschafft.

In der Schatzkammer wartet auch noch eine 1993er Riesling Trockenbeerenauslese von der gleichen Lage vom gleichen Winzer, und eine 1994er Segnitzer Pfaffensteig Rieslaner Trockenbeerenauslese vom Weingut Kreglinger in Segnitz.

Also ich sehe das so: Zwei derartige Glücks-Fälle kann ich mir wohl noch leisten, danach sollte ich wahrscheinlich doch etwas kürzer treten...  {:}

Oder neueren Nachschub kaufen  ???

Gruß von der (fast fertigen) Baustelle...
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shaishai

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Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #183 am: 16. Oktober 2013, 16:21:17 »

freut mich, dass es so gut ausgegangen ist  :)  ;}

hatte auch schon einige male glück, wo andere vielleicht weg vom fenster gewesen wären  ]-[

wahrscheinlich würde mir etwas fehlen, wenn ich zukunft nie mehr einen spruch von dir reingedrückt bekommen würde  ;] 


mfg  [-]

p.s. verzeih mir, sind 3 zeilen geworden  :-X
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crazyandy

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Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #184 am: 16. Oktober 2013, 17:11:37 »

man Hans da hattest Du echt großes Glück, gute Besserung für Deine Blessuren, hoffentlich bleibt er  ]-[ Dir noch recht lange treu
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hmh.

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Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #185 am: 16. Oktober 2013, 22:13:11 »

hoffentlich bleibt er  ]-[ Dir noch recht lange treu

Danke, Du meinst doch bestimmt das Fliegende Spaghettimonstrum, stimmt's?  ;) Ich glaube, es mag mein loses Ketzermaul, anders kann ich mir das viele ]-[ eigentlich nicht mehr erklären.  :-X

ca. 1962 als Kind einmal in Krefeld fast ersoffen,
später (1970er) in Franken mit dem Fahrradreifen in einem kriminell quer in die Straße am Ende eines Abhangs gebauten Gitterrost --C steckengeblieben (von 20 km/h auf 0 km/h in 0,001 Sekunden...) und nach Überschlag ungefähr drei Zentimeter von einem LKW gelandet,

1981 mitten in der Regenzeit im unbewohnten Inneren von Tahiti auf dem Weg zum einsamen Vaihiria See beim Klettern den Knöchel verstaucht und eine Woche lang nur von Wasser und Beeren gelebt, bis ich wieder zurück konnte.  (Hatte zum Glück "Die überlistete Wildnis" von Hans Otto Meißner gelesen...)

1984 in Samui von einem Besoffenen an der Kreuzung zum Hin Lat Wasserfall vom Motorrad abgeschossen, mehrmals überschlagen, kein Schaden außer einer kleinen Schürfwunde am Hinterkopf, einer kaputten Sonnenbrille und einer schrottreif aussehenden 250er Suzuki, die in Nathon in einem Hinterhof in der Nähe der Polizeistation für 2500 Baht wieder repariert wurde.  ;}

1990 Frontalzusammenstoß im Dienstauto bei Würzburg (6 Monate Krankenhaus und Reha), als ein Matheprofessor in der Kurve mit seinem Benz einen Lastwagen mit Hänger überholte und mir auf meiner Seite entgegenkam. Keine Bremsspuren beiderseits.  >:(

2011 Sekundenschlaf auf der Rhön-Autobahn (von Hamburg kommend) bei Tempo 150 und die schleudernde Karre (A-Klasse mit EPS  ;} ) wie durch ein Wunder nach dreimal quer über drei Spuren wieder in Griff bekommen...
Die mögen mich nicht, "da oben", wo immer das sein soll...  {;  {--
Also weiter die Leute ärgern wie es sich bewährt hat... :-X Oder? ???
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Bruno99

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Re: Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #186 am: 16. Oktober 2013, 22:33:40 »

Wenn ich deine obige Aufstellung durchzaehle komme ich auf 6 (wenn du uns da nichts verwiegen hast)   ;]

Ob eine Katze (Kater ebenfalls ?) sieben oder neun (sprichwoertliche) Leben hat, so glaube ich jedenfalls, ist noch nicht genau geklaert, respektive nicht in allen Kulturen gleich   ???

Auf jeden Fall solltest du es aber doch ein wenig langsamer angehen, denn im "duemmsten" Fall haettest du das Limit jetzt erreicht...
und juenger wird man ja auch nicht  {--

Nichtsdestotrotz alles Gute Hans und vergraul deinen Schutzengel nicht  C--
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

hmh.

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Re: Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #187 am: 17. Oktober 2013, 01:20:15 »

Zur Feier des Tages haben die holde Gattin und ich unseren letzten Bocksbeutel 1990er Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner Trockenbeerenauslese vom Weingut Bickel-Stumpf in Frickenhausen aufgemacht ...

Dazu hab ich vorhin einen Link bekommen }{ ... war ein Fehler, den anzurühren {+ :

Zitat
1990 Frickenhäuser Kapellenberg Silvaner Trockenbeerenauslese Weingut Bickel-Stumpf auctioned for: 510.00 € (0.75 l)
All auction results can be found online: www.vdp.de

http://www.deutscheweine.de/icc/Internet-BE/nav/796/presse?uMen=c021c412-768a-401b-e592-6461d7937aae&sel_uCon=a3d504d4-a269-d231-311f-481206f135e2&uTem=b3260b54-13f9-0401-be59-267b48205846&pagesize=50&page=1&all=true

Die holde Gattin bestimmte soeben, daß heute nur eine Runde Probierglas getrunken wird, und die gaaaanz laaaangsaaaam... :'(

Ich weiß noch, daß diese fränkischen Trockenbeerenauslesen seinerzeit so um die 80 bis 90 Mark gekostet haben, nach heutigem Geld jedenfalls klar unter 50 Teuro.

Unsere beiden verbliebenen Edel-Bocksbeutel in der Schatzkammer werde ich wohl nicht mehr köpfen, jedenfalls nicht so schnell. Lieber gelegentlich ein paar neue Schätze besorgen.

Auslese oder Port tuts erfahrungsgemäß auch, daß die holde Gattin nach spätestens zwei Probiergläsern richtig gut gelaunt ist  :-*  :-X ...
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Pedder

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Re: Glücksfall Trockenbeerenauslese
« Antwort #188 am: 17. Oktober 2013, 11:50:37 »

Hallo Hans,


freut mich ebenfalls das du deinen erneuten "Absturz" von der Dachluke so gut überstanden hast.

Gute Besserung zu den übrig gebliebenen Blessuren.

Habe deinen Weinkeller wohl bei meinem letzten Besuch übersehen. Was für ein Glück für Dich und die holde Gattin.  ;]

Prost,  auf eure Gesundheit  [-]
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hmh.

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Limburg ist überall
« Antwort #189 am: 18. Oktober 2013, 20:18:22 »

Der Staat ... riskiert..., dass er ... die ... ganze weltliche Arbeit, die die Kirche leistet, selber organisieren muss.

Ein Rechenbeispiel und ein politischer Ritt ueber den Bodensee.

Mit Verlaub, das ist Unsinn. Ich sehe die Sache wie Alex http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=15263.msg1102930#msg1102930

Es wäre überhaupt kein Problem, die Leute, die sowieso die Arbeit machen und sicher auch gerne weiter tun, ab sofort nach Tarif zu bezahlen (der künftig dann normal ausgehandelt wird) und die unwürdige Praxis der diskriminierenden Einstellungsbedinungen ein für allemal abzuschaffen.  >:

Für 99,9 Priozent aller Mitarbeiter wäre das keine Verschlechterung ihrer derzeitigen Arbeitspraxis, eher im Gegenteil, also würde alles so weiterlaufen wie bisher.

Es gibt in Deutschland keine weltliche Arbeit, die die Kirche bezahlt. Eine Organisation, deren Strukturen jahrhundertelang an das organisiserte Verbrechen erinnerten und teilweise heute noch erinnern, ist als Arbeitgeber und Sozialträger komplett überflüssig!

Im Gegenteil ist es eine mir zum Beispiel aus Würzburg bekannte Praxis, daß die "öffentliche Hand", also wir alle, von diesen Leuten auch noch hinterlistig betrogen werden, indem zum Beispiel kircheneigene Immobilien an den eigenen "Träger" zu überhöhten Preisen vermietet werden.

Zum Beispiel baut man in Betriebskosten hunderttausende Teuro für sogenannte "zentrale Dienstleistungen" ein, die offenbar keiner Kontrolle unterliegen, aber von uns allen natürlich bezahlt werden und in Investitionshaushalten fände man mit etwas betriebswirtschaftlicher Kenntnis fast überall im Kirchenbereich sehr schnell überhöhte Abschreibungen und Eigenmieten, wie mir schon vor Jahren als Lokalredakteur leider nur "off records" (hinter vorgehaltener Hand, Namensnennung nicht möglich) von einem, der es wissen muß, bestätigt wurde.

Der Gipfel sind dann sogenannten "Eigenkapitalzinsen", da die reichsten Kirchen der Welt natürlich so gut wie nie Kredit brauchen. Eigentlich.... Man macht also den Kredit bei kircheneigenen Banken, --- eine Art Sparbuch, das man bei sich selbst anlegt, und das so oder so wir alle bezahlen müssen.

Wenn diese erschacherten und ergaunerten Millionen bis Milliarden dem Personal zugute kämen, gäbe es unter anderem überhaupt keinen Pflegenotstand!

Statt dessen schleimen sich frömmelnde Pfaffen und Bischöfe und wunderliche esoterische Zauselbärte aus Münsterschwarzach im luxuriösen Mönchsgewand auf Kanzeln und in Talkshows bei uns ein, als angebliche soziale Instanzen. In Wirklichkeit hat die Kirche außer wenn es um Mission geht, noch nirgends und nie auch nur einen einzigen Cent in weltliche Dinge gesteckt, im Gegenteil, sie leben wie die Maden im Speck, von dem, was sie tagtäglich hinterlistig von uns allen abgreifen.

Um heute frommer Pfaffe zu werden, muß man entweder sehr, sehr einfältig oder sehr, sehr berechnend sein.

Pfaffe zu werden, ist meiner Ansicht nach ein Lebensmodell für kühle und skrupellose Rechner und geschickte Nischensucher, die sich im Gespräch mit normalen Menschen sehr gerne flugs mit betont "bodenständigen" und ganz unfrommen persönlichen Ansichten dahinschleimen.

Ein weiteres Beispiel:

Die Kirchengemeinde in meinem winzigen fränkischen Dorf (unter 900 Einwohner) griff 2001/2002 mal eben per formlosen Antrag bei dem damals von Kirchenvorständen samt Pfarr"amts"sekretärin durchseuchten Gemeinderat 50 000 Euro Zuschuß für die Renovierung eines privat genutzten, von der Kirche nur an eigene Leute vermieteten Wohnhauses aus den 1970er Jahren ab, weil man angeblich kein Geld hätte.

Gleichzeitig ließ man den Wetterhahn auf der (schlichten) Kirchturmsspitze vergolden und die eigentlich völlig unauffällige, schlichte und bescheidene Dorfkirche samt neuer goldener Spitze mit Riesenstrahlern protzig in der Nacht beleuchten, indem man für Zig-Tausende Euro eine aufwendige Beleutungsanlage installieren ließ.

Ein mir bekannter Unternehmer stellte damals eine Rechnung für seine Dienstleistungen im Zuge der Renovierung der Kirchenburg aus, während er fast gleichzeitig eine Spende in genau gleicher Höhe seiner Rechnung machte. Das hinderte die frömmelden Kirchenvorstände/Gemeinderäte selbstverständlich nicht, sich diese Dienstleistungen von der "öffentlichen Hand" bezuschussen zu lassen.

Wir zahlten also auch noch doppelt für diese frömmelnden Heuchler und Gauner: Einmal per Zuschuß und nochmal für die "Spende" des Sand- und Kieswerks, deren Höhe natürlich bei den Steuereinnahmen auch noch fehlt...

Am Rande: Ein Jahr vor der seinerzeitigen Renovierung war eine alte Frau verstorben, eine bescheidene, zurückgezogen lebende Kriegswitwe, die jahrzehntelang die Kirche geputzt hat und zum Dank dafür, daß sie ihrem Gott diese Ehre tun durfte, auch noch ihr Vermögen in sechsstelliger Höhe (und das nicht im unteren Bereich...), "der Kirchengemeinde" vermacht hat.

Davon war keine Rede, als diese Leute dann um die 50 000 DM gebettelt haben, im Gegenteil, fließen solche Gelder bei diesen Herren gerne in irgendwelche Stiftungen ein, von denen der Normal-Gemeindebürger natürlich nie wieder was hört.  }{

Aber trotzdem bei der arbeitenden Bevölkerung immer weiter fleißig hausieren und betteln gehen...  >: {[

Nach 12 Jahren wurde jetzt das oben genannten, 2001/2002 komplettsanierte Mietshaus übrigens schon wieder komplett renoviert, einschließlich der nur etwa 8 Jahre lang benutzten Küche und Bad. (Sind Kleriker Messies, daß die alle paar Jahre alles neu brauchen? Küche und Bad der holden Gattin zum Beispiel sind 19 bzw. 25 Jahre alt ohne einen einzigen Geräteaustausch, abgesehen vom Kaffeekocher, und sehen aus wie neu...).

Die Pfaffenmöbel, die vor dem Einzug des neuen Pfaffen auf den Sperrmüll gingen, sahen jedenfalls zum Teil auch wie neu aus, aber man kann s sich in diesen Kreisen ja leisten.

Limburg ist überall!

Bei dieser erneuten Renovierung, wurden in unmittelbarer Denkmalnähe außerdem ganz erhebliche eigenmächtige Veränderungen ohne vorliegenden Bauplan vorgenommen, für die jedem andern Bürger garantiert erheblicher Ärger mit den Baubehörden ins Haus gestanden hätte.

Und weil das neue Pfäfflein, das sich in wenigen Jahren von diesem Dorf auf Nimmerwiedersehen verabschieden wird, sich unbedingt einen "grünen" Anstrich geben will, wurde nebenbei auch gleich noch noch das komplette, vollkommen intakte Biberschwanzziegeldach des Pfarrhauses auf den Bauschutt geschmissen.

Die Umdeckung war "nötig", weil man das Dach für die ohne Bauplan direkt neben einer historischen Kirchenburg mit einer Solaranlage für die Warmwasserbereitung versehen hat.

Und weil man außerdem zu faul war, das Dach von innen zu dämmen, so wie das andere Leute, die nicht wie die Maden im öffentlichen Speck leben, bei einem vollkommen intakten Dach gemacht hätten.

Das alles in direkter Nähe des wichtigsten historischen denkmalgeschützten Ensembles des Ortes, obwohl man ein riesiges Grundstück mit zig Nebengebäuden hat, wo man mit etwas guten Willen so eine Anlage leicht verstecken könnte.

Aber vielleicht ist es besser so. Jeder, der in unser Dorf hineinfährt, sieht jetzt gleich als erstes, wie wenig sich diese frommen Herren um das kümmern, was sie von anderen immer gerne fordern:

Zum Beispiel Rücksichtnahme. :(
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jock

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Re: Limburg ist überall
« Antwort #190 am: 18. Oktober 2013, 21:01:05 »

hmh

Was ich gemeint habe ist,dass wenn die Kirche die Organisation
der Kindergaerten,Spitaeler,Altenheime und was sie sonst noch
betreiben,nicht mehr wahrnimmt oder wahrnehmen kann,diese auf
den Staat zurueckfaellt.

Wo aus dieser Feststellung der Unsinn herauszulesen ist,ist mir nicht
erklaerbar.

Weiter unten in deinem Beitrag lese ich von "schleimenden froemmelnden
Pfaffen und Bischoefe...die wie Maden im Speck leben und hinterlistig von
allen abgreifen ".

Ich frage mich,von welchem hasstriefenden,ueblen Pamphlet du diese Formulierungen
entnommen hast ? Ich glaube, vielleicht im Stuermer oder im Voelkischen Beochachter
war so etwas in diesen Stil zu lesen,wenn es gegen die Juden ging.

Jock







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Herport

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Re: Limburg ist überall
« Antwort #191 am: 18. Oktober 2013, 21:49:57 »

@ Jock:

Wenn Du dies alles so nicht glauben magst, was hmh geschrieben hat, schau Dir die
Sendung Anne Will von dieser Woche an und höre ganz genau zu, wie und wer diese
kirchlichen Institutionen tatsächlich zu 100% finanziert.

Allein wie sich dieser Bischof Jaschke über das Gesagte amüsiert, ist hochnotpeinlich.

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jock

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Re: Limburg ist überall
« Antwort #192 am: 18. Oktober 2013, 22:24:30 »

@Herport

Ich habe diese Sendung gesehen und auch die vom Sonntag mit Jauch.

Und ich fand sie hochinteressant.Besonders jene Aussagen,die vom ehemaligen Be-
rater des Bischofs kamen und auch die Stellungsnahme von Frau Matthaeus-Meier.

Sie zeichneten ein Sittenbild der Kirche von heute und ich kann auch verstehen,wenn
sich viele darueber aergern.

Wenn du meine Beitraege zu diesem Thema gelesen hast,wirst du feststellen,dass
ich die Vorkommnisse ein bisschen mit Spott und Hohn kommentiert und so
mein Missfallen darueber geaeussert habe.

Aber darueber hinaus habe ich mich bemueht,auch auf das "Kleingedruckte" hinzu-
weisen,das es nicht so einfach ist,von heute auf morgen aus den Vertraegen her-
auszukommen bzw. welche Konsequenzen sich ergeben,wenn die Kirche  ihre
weltlichen Taetigkeiten einstellt.

Ich glaube sogar,was @hmh geschrieben hat.Nur die beleidigenden Formulierungen
stoeren mich.Auch bei der Nutzung der Meinungsfreiheit,sollte der Anstand bewahrt
bleiben - sagen sogar die Forumsregeln !

Jock

p.s. Ich halte mich mit weiteren Aeusserungen zu diesem Thema zurueck,bevor ich
noch in den Verdacht komme,ich mache sie nur,um einst heilig gesprochen zu werden.

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Re: Limburg ist überall
« Antwort #193 am: 19. Oktober 2013, 00:35:44 »

@Hans

Danke fuer deinen Beitrag. Ich sehe da einige Paralleln zu meiner Region ...
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Isan Yamaha

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Re: Limburg ist überall
« Antwort #194 am: 19. Oktober 2013, 00:42:14 »

Es ist schon lange,sehr lange her,da sind die von der Kirche in 2 Dörfern von Haus zu Haus,und wollten Geld einsammeln,für
den Bau einer neuen Kirche.
Da haben welche die Kuh Verkauft,und das Geld der Kirche gegeben.
Amen.
:D :]
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