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Autor Thema: Aus meinem Papierkorb  (Gelesen 48104 mal)

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hellmut

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #30 am: 26. Februar 2010, 01:38:00 »

So eine Gemeinheit, ich mag Hunde!
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solliz666

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #31 am: 26. Februar 2010, 03:07:51 »

So eine Gemeinheit, ich mag Hunde!
{; {;

Ja klar----auf'm Tisch----so wie IRENE :'( :'( :'(
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norwegerklaus

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #32 am: 26. Februar 2010, 04:15:08 »

hmh   
 
Zitat
Keine Sorge, ich zumindest komme ganz gut mit Hunden und Mistkötern klar. 
>:(
 Das ist Ding ob der dich auch als Alfa-tier erkennt und akzeptiert?   auch ohne Stock  :] :] :]



 dies ist der Chef von Wat Saensuk in Minburi.
Den kann nichts mehr berühren, nicht mal eine Kopf- oder Augenbewegung wenn der Farang ein Foto macht.

gruß Klaus  C-- C--
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Freiheit ist das Einzige, was was man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist sie auch Anderen zu geben!

Geht nicht gibs nicht! .......www.norwegerklaus.de

solliz666

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #33 am: 27. Februar 2010, 18:45:13 »

So eine Gemeinheit, ich mag Hunde!

Ich auch---und die fühlen das ;}

Zitat
Das ist Ding ob der dich auch als Alfa-tier erkennt und akzeptiert?   auch ohne Stock

Und das ist "Dong ??
auss dem Wat--------weis ich denn ??? Jedenfalls aus dem Kloster bei meinen Schwiegerleuten. Der dazugehörige Mang sitzt rechts im Hintergrund. War anlässlich einer Hochzeit im Hause eines Onkels meiner Frau

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Hehe--- Wer Fehler findet kann sie behalten.

hmh.

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #34 am: 27. Februar 2010, 22:50:52 »

Nein, das sind keine Alphas, der erste oben auf keinen Fall; sieh Dir bloß mal diese traurigen Ohren an...
Vielleicht ein verarmter Upcountry-Verwandte von ก้อง gÔ:ng Gong auf Besuch in Minburi, wer weiß...?  :]

Der zweite steht immerhin recht gut im Futter, aber ein echter Alpha...?

Interessant ist übrigens, wie Gong zu seinem Namen kam (wichtig: ก้อง gÔ:ng trägt den Abfallenden Ton, in etwa wie in einem in höchster Not warnenden "Achtung!" oder "Hey!". — der Abfallende Ton ist ein hoher Ton! Zusammen mit dem langen "offenen O" ist das nicht ganz einfach zu treffen.):

Hinten in der Soi hatten wir vor Jahren mal einen Spinner namens "Gong", der Yaba nahm und prompt vorne vor der Soi irgendwann auf dem Zebrastreifen überfahren wurde. Der war aber nicht mal ein Gamma...

Weil Gong, also unser Alpha, vom ersten Tag an, als er hier auftauchte, immer in der Straßenmitte lag, hatte er dann promt diesen Spielnamen weg, weil jeder dachte, der macht das wohl auch nicht lange...

Gong lebt aber immer noch, weil er nicht nur Alpha ist, sondern auch viel schlauer als der ursprüngliche Namensvetter.  :o Sobald er vor an die Soi, also in fremdes Revier kommt, rechnet er immer damit, daß dort vielleicht mal ein Doofer daherkommt, der nicht weiß, daß er hier doch der Chef ist. Deshalb nimmt er zum Beispiel die Fußgängerbrücke, wenn er die Betas auf der anderen Seite aufmischt oder auch nur mal seine Kumpels besucht.  8)

In einem Satz:

Gong ist ein Bangkoker Straßenköter, von dem man viel darüber lernen kann, wie dieses Land funktioniert. }}

http://www.thailandtip.net/tip-zeitung/nachrichten/news/watscheln-oder-schlurfen/
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anso39

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #35 am: 02. März 2010, 17:37:25 »

Btr. ISLAMISCHEN HUMOR
Liber hmh! Ein wirklich sehr humorvolles Buch sind die GESCHICHTEN VOM HODJA NASREDIN  aus dem Tuerkischen in deutscher Uebersetzung. Diese Geschichten sind
aber schon etwas aelter.
                                           Gruß! anso39.
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hmh.

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Nasreddin
« Antwort #36 am: 02. März 2010, 18:18:45 »

Danke für den TIP, sag ich doch, das TIP Forum ist lehrreich:

http://www.hekaya.de/txt.hx/die-geschichten-des-nasreddin-hodscha--maerchen--asien_132

Aber bist Du ganz sicher, daß der gute Mann nicht eher dem jüdischen Witz nahesteht?

Zitat
Einige Religiöse Menschen sagten eines Tages zu Nasruddin: «Bete den Messias an oder verlaß die Stadt!»
Da entgegnete er: «Keine Angst, wenn der Messias kommt, werde ich die Stadt verlassen!»

http://www.nasrudin.de/



Zitat
Es wird behauptet, dass ein historischer Nasreddin zwischen den 13. und 14. Jahrhunderten in Anatolien oder Persien gelebt haben soll, wo er als geistlicher Lehrer wirkte. In Konya in der Türkei sowie im Iran befinden sich auch seine angeblichen letzten Ruhestätten. Der Legende nach soll Timur Lenk seinen Ruf als weisen Schalk begründet haben. Aber wie bei anderen Figuren aus der Überlieferung, ist auch der heutige Nasreddin keine authentische historische Person.

Ihm wurden allerlei witzige, humorvolle oder schwankhafte Erzählungen nachträglich zugeschrieben (wie beispielsweise die von Dschuha).

http://de.wikipedia.org/wiki/Nasreddin
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PANIC

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Gong am Sonntag Morgen
« Antwort #37 am: 05. April 2010, 16:06:41 »

So wird jeder Neue empfangen !



oder soooo....





Autos werden natürlich ebenfalls kontrolliert und markiert  :D

« Letzte Änderung: 08. April 2013, 13:52:51 von Pedder »
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Warum soll ich mir die Namen der Leute merken,
wenn mir die Gesichter dazu nicht mehr einfallen?

dii

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #38 am: 06. April 2010, 09:28:47 »

...nur nicht schlurfen  {;      ;]
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...Alkohol macht langsam dumm - egal,wir haben Zeit... kein Sklave mehr  >:

Grüner

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #39 am: 06. April 2010, 15:51:28 »

Noch schlimmer ist Watscheln. Ich wurde aber vorgewarnt und durfte ihn sogar streicheln.
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PANIC

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Gong März 2010
« Antwort #40 am: 06. April 2010, 17:00:38 »

Wie es der Zufall so will, hat mir ein guter Bekannter  in dieser Soi ein Haus zur Verfügung gestellt. Das  Angebot habe ich gerne angenommen. Am zweiten Abend biegen wir mit dem Auto in die Soi ein, und richtig, da liegt er, ein brauner Strassenköter.

Unzählige Narben, das rechte Auge fast Blind, lassen schnell erkennen, dass es sich hier eindeutig um einen Kämpfer der alten Garde handeln muss. Bei irgendeiner Beißerei oder auch Unfall, wer weiß das schon so genau, muss es auch seinen Schwanz erwischt haben. Der ist jetzt gerade mal nur noch ein kurzer, 2-3 cm langer Krüppel-Stummel an seinen Hintern.

Ich rolle also in Schrittgeschwindigkeit auf ihn zu, aber er macht keine Anstalten auch nur einen cm Raum freizugeben. Erst, als ich keinen Meter vor ihm auf die Bremse trete und stehen  bleibe, kommt langsam, sehr langsam Bewegung in den alten Knochen. Wir dürfen passieren, nicht ohne vorher in aller Seelenruhe unseren rechten Vorderreifen zu markieren.

Die Soi ist eine Sackgasse und sehr eng zum wenden, ich muss also eine freie Einfahrt zum Wenden finden und dann zurück um zu unserem neuen Domizil zu gelangen. Schließlich will ich meine Koffer nicht durch die halbe Soi schleppen. Keine 10 Meter von seinem Kontrollposten entfernt finde ich also einen Parkplatz und bringe die Karre zum stehen. Im Rückspiegel sehe ich, das Gong uns nicht aus den Augen lässt. Motor aus, und schon steht er auf allen vieren und kommt langsam, laut kläffend auf uns zu.

« Letzte Änderung: 08. April 2013, 14:00:40 von Pedder »
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Gong März 2010
« Antwort #41 am: 06. April 2010, 17:07:12 »

Ich steige aus, und mache ich mich auf den Weg Richtung drohend wirkenden Hund. Der kläfft immer noch und macht keine Anstalten auch nur einen cm zurück zu gehen.
Ganz im Gegenteil, er kläfft die halbe Nachbarschaft wach. Auch meine ausgestreckte Hand mit dem leckeren Trockenfutter kann seine Meinung nicht ändern. Wir sind immer noch auf 1-2 Meter Distanz und ich schmeiße ihm also erstmal ein paar Brocken vor die Füße. Kurz dran geschnuppert, wird das Hundefutter als „mai dee“ links liegen gelassen. Aber, er hört schon mal auf zu kläffen.

Zeit, die Koffer aus dem Auto ins Haus zu schleppen. Gong macht es sich nicht weit von unserem Haus bequem und legt sich wieder auf die Strasse, hat dabei aber Auto und Hauseingang genau im Auge. Trocken-Hundefutter ist also schon mal nichts für Ihn. Und abgemagert sieht er nun auch nicht gerade aus. Schnell sind die Koffer ausgepackt, und ich setze mich erstmal in den Vorgarten, um der Lunge ein bisschen Nikotin zu gönnen und mir dabei das Treiben in der Soi anzusehen.

Gong liegt auf Hab Acht Stellung, die Augen Richtung Sackgassen-Eingang, das Linke Ohr nimmt die Geräusche von vorne auf. Das Rechte Ohr dreht sich wie ein Radar von vorne nach hinten und wieder zurück. So entgeht ihm nichts. Jeder, der hier vorbei will, wird von ihm gemustert. Die meisten Thais halten Respektvoll einen Sicherheitsabstand Abstand von 2 Metern, und einige von Ihnen höre ich leise seinen Namen „Gong“ aussprechen.

Da kommt auch schon so eine Schlurf und Watschel’ Thai von vorne an. Bevor ich Sie noch sehen kann, erkenne ich an Gongs Mimik, dass ihm die Tante nicht geheuer ist. Schon steht er langsam auf und stellt sich Ihr kläffend in den Weg. Die Ärmste scheint Gong aber schon zu kennen und wechselt daraufhin die Richtung, um in sicherem Abstand passieren zu können.
Das hat Sie sich aber auch nur gedacht, denn Gong setzt sich langsam in Bewegung, ein, zwei Schritte um den Abstand zwischen Ihm und der 150 cm kleinen, schnuckeligen Gummi-Latschen-Schlurferin zu verringern. Weiter ausweichen kann Sie nicht mehr, dicht, an der Hauswand geparkte Autos zwingen Sie einfach den Kontrollposten in geringem Abstand zu  passieren.

Dabei wird immer noch gekläfft, nicht wütend oder aggressiv, sondern eher so nach dem Motto: „Beweg dich, Nu mach schon, Zack Zack, Füße hoch“  Erst als Sie wieder einen Abstand von gut 10 Metern hat hört das meckern endlich auf.
Also ich an seiner Stelle, hätte vermutlich eher mit dem Schwanz gewedelt als gekläfft. Aber so eine Hundenase richt den Braten ja meistens schon um Längen voraus.

« Letzte Änderung: 08. April 2013, 14:02:23 von Pedder »
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hmh.

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Politisch-korrektes Schlurfen ist besser als unharmonisches Watscheln
« Antwort #42 am: 17. April 2010, 15:40:11 »

[Danke an Pedder, der die Bilder jetzt so verlinkt hat, daß sie für jeden sichtbar sind.]

nicht schlurfen {;  

Noch schlimmer ist Watscheln.

Gong spricht, wie alle Thais, auf feinste Nuancen an. Thai ist ja eine Tonsprache, und das prägt. Als patriotischer Bangkoker Straßenköter erkennt er seine Freunde folglich an der Lauf-Tonart. Dabei ist es vor allem wichtig, unharmonische Töne unbedingt zu vermeiden.

Tagsüber ist zum Beispiel das typische normale geschäftige Lo So Schlurfen (hoherTon)] mit Gummilatschen absolut kein Problem:
tschíb ... tschíb ... tschíb ... tschíb ... tschíb ... tschíb... Das sind ja tagsüber meist ehrliche Leute.
Bei Lo So Schlufen in der Nacht sieht es da aber schon ganz anders aus. Da wird schon erst mal verbellt, wenn das Geräusch unbekannt ist.  >:

Wenn Langnasen, egal ob tagsüber oder nachts, Gummilatschen tragen, schlurfen sie aber nicht sondern sie watscheln; etwa so:
glítsch ... glàtsch ... glítsch ... glàtsch ...  glítsch ... glàtsch ... (Töne wechselnd, absolut undefinierbar und unharmonisch).
Und das ist nun mal für einen patriotischen Straßenköter wie Gong ähnlich beunruhigend, wie wenn ein US-Banker, der zugleich noch Jude ist, als neuer Mitbewohner in den Wigwam von unserem Ex-Häuptling hobanse einziehen wollte. Da hätte hobanse sicher auch sofort seine Kumpels informiert.

Einem Alphatier wie Gong kann man es ja wohl nicht verdenken, wenn er auf die Störung seiner gewohnten Weltornung nicht anders reagiert.

Es gilt eben wieder mal, daß man mit etwas Verständnis und Anpassung an eine fremde Kultur immer am besten fährt.
Am besten ist es natürlich, wenn man weder watschelt noch schlurft, also als Ausländer im Zweifel feste Schuhe trägt.  8)

Zumindest tagsüber würde ich allerdings drauf wetten, daß das gewohnte patriotische Schlurfen im Zweifel immer noch besser angenommen wird als das nach "Ausländer" klingende Watscheln...

Wie schon geschrieben:

Zitat
Schlurfen wirkt manchmal fast so gut wie ein Wai! Wenn Sie auch den korrekten Schlurfton garantiert nicht treffen, so wird doch selbst der patriotischste Thai-Köter Ihren guten Willen, die Kultur des Landes zu verinnerlichen, wohlwollend würdigen – und Sie im besten Falle vielleicht sogar ignorieren.

Weitere notwendige Hinweise für unsere Besucher in der Soi Sirinthep stehen hier: http://www.thailandtip.net/tip-zeitung/hans-michael-hensel/  ;D
« Letzte Änderung: 10. Februar 2012, 00:49:24 von hmh. »
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hmh.

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Chiangmai und Phayao
« Antwort #43 am: 18. April 2010, 10:42:58 »

Wir waren 5 Tage in Chiangmai und dann in Payao mit einem Mietwagen; d. h. um die 50 km weg von Phayao, Amphoe Chun. Eine für mich ganz neue Erfahrung. Im Umkreis von 30 Kilometern kein einziger Ausländer (jedenfalls kannte dort niemand einen).

Alle Leute freundlich bis "Du glaubst gar nicht wie freundlich"; keiner will einem was andrehen, auch keine der (hübschen) Nachbartöchter nach Bangkok mitschicken, wirklich einfach nur einfache freundliche und augenscheinlich grundanständige Leute.

Der Mann der Schwester der holden Gattin hat sich dort sein Haus aus Holz mit eigenen Händen gebaut und zwar vom Fundament bis zur Stromleitung... OK, die Stromleitung ist entsprechend, ein deutscher Elektriker bekäme den Herzkasper, aber eine reife Leistung insgesamt das Haus.

Sie wohnen am allerletzten Haus am Ende der Straße direkt vor einem Reisfeld; dann der Urwald. Ich bewundere die Schwester meiner Frau, daß sie als Stadtpflanze ihrem Mann aus Bangkok dort hin gefolgt ist und statt Stadtleben jetzt Hühner züchtet und Reis planzt, wenn die Familie des Mannes die Felder bestellt. Es ist ihre zweite Ehe, soweit man die übrliche "Common Law Marriage" so nennen kann. Sie hat schon zwei erwachsene Kinder und einen Nachkömmling, der noch studiert.

Einen guten Mann hat sie, einfach, nett, höflich, zockt nicht, trinkt nicht, fleißig, handwerklich begabt; abends sah ich ihn eine Zigarette rauchen, draußen vor der Türe.

Auch sowas gibt es also in der Provinz. Man sollte nicht nur in Bangkok öfter mal dorthin gehen, wo es keine Langnasen und das dazugehörige Geschäft mehr gibt. Und schön war die Gegend obendrein. Die Straße von Chiangmai nach Phayao führt zum Beispiel direkt an einem Wasserfall vorbei, den wir ganz für uns alleine hatten.
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namtok

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Re: Aus meinem Papierkorb
« Antwort #44 am: 18. April 2010, 12:14:42 »

Ein weiteres Plus ist mir speziell in Phayao und Umgebung aufgefallen:

Es sieht in allen Ortschaften sehr sauber aus und es liegt so gut wie kein Müll und Plastik auf der Strasse.    ;}
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