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Autor Thema: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?  (Gelesen 17779 mal)

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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #150 am: 10. April 2018, 11:13:39 »

In der Kunst spielt das Feigenblatt eine wichtige Rolle.

Im antiken Griechenland war Pruederie unbekannt.Bildhauer schufen aus Stein
und Marmor Statuen,wo die Geschlechtsteile der Maenner fein herausgemeisselt
waren und weibliche Statuen anmutig ihre weiblichen Reize zeigen konnten.

Doch dann kamen dunkle Jahrhunderte,wo es verpoent war,Nackte in Gemaelden
darzustellen,da die Paepste fuerchteten,das glaeubige Volk koennte in Ekstase ver-
fallen.

So wurden Gemaelde,die einen Adam und eine Eva so zeigten,als waeren sie am
FKK-Strand, in den Kirchen entweder verhuellt oder gleich gar abgehaengt.

Kuenstler die in dieser Zeit werkten,vergassen nicht,Feigenblaetter vor die Geschlechts-
teile zu malen,bevor ihre Werke den Augen des gewoehlichen Volkes preisgegeben
wurden.

Das praegte sich stark ein.Speziell die ungebildeten,weiblichen Volksschichten bekamen
einen,sehr der Natur abweichenden Eindruck vom maennlichen Koerper.

So kam es,dass nach der Hochzeitsnacht,leicht verstoerte junge Frauen,verzweifelt
am,neben und unter dem Bett,das abgebrochene Feigenblatt suchten.

Lang,lang ist es her,denkt man sich,und laechelt darueber.

Doch die Pruederie ist noch immer unter uns.Waehrend die Statue des Davids,vom
Meister  Michelangelo geschaffen,vor dem Alten Rathaus von Florenz auf der Piazza
della Signoria ohne Lendenschurz steht,ist die Kopie davon im Royal Albert Museum
in London mit einem eigens angefertigten gipsernen Feigenblatt  versehen.

Oder,als ein Kunstlehrer in Utah seinen Studenten ein Gemaelde von Boucher mit einer
nackten Odaliske zeigte,wurde er wegen Pornographie gefeuert.

Wie spaeter der Islam in Deutschland mit Nacktheit umgehen wird,ist noch offen.

Wahrscheinlich stoert es ihn nicht sehr,vorausgesetzt,die Frauen haben ihr Haar be-
deckt.

Jock
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Suksabai

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #151 am: 10. April 2018, 11:34:44 »


Nur zur Erinnerung, wie Michelangelos David aussieht:



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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

namtok

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #152 am: 10. April 2018, 12:33:32 »


Skelettierte Uhren sind schon seit einiger Zeit Mode geworden.Hier ist weniger
darauf wert gelegt,sofort und eindeutig die Zeit abzulesen sondern solche Uhren
lassen einen tiefen Blick in das Innere der Mechanik zu.

Alles dreht und bewegt sich.Das Gehaeuse ist durchsichtig,sowohl unten wie auch
oben,wo die Zeiger stehen.Nur sieht man sie halt schwer,wenn man wissen will,
bin ich zu frueh oder zu spaet dran.


Durch "Schweinchen Dick" erstmals auf diese schönen Teile aufmerksam geworden:

https://www.google.de/search?q=richard+mille&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjqi7DD_a7aAhUDKVAKHWhvCoAQ_AUoAnoECAAQBA&biw=1067&bih=470
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Suksabai

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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #154 am: 08. Oktober 2018, 21:34:25 »

Die Kunst der Banknotenfaelschung

Bis 1860 waren in den USA 6.000 verschiedene Banknoten im Umlauf.

Jeder Bundesstaat druckte ihre eigenen Banknoten und waren alle ueberall in den USA
als echtes Zahlungsmittel anerkannt.

Bei dieser riesigen Anzahl verschiedener Dollarscheine,war es fuer jedermann schwierig,
Faelschungen zu erkennen,was die Gilde der Faelscher auch weidlich ausnuetzte.

Praesident Abraham Lincoln erkannte die Gefahr fuer die Stabilitaet der amerikanischen
Waehrung und schuf eine Bundesbehoerde,die alleine zukuenftig einheitliche Dollarnoten her-
stellen darf.Das Bureau of Engraving and Printing,das heute noch fuer den Druck der Buck's zu-
staendig ist.

Dabei machte man zwei entscheidene Fehler.

Der erste Fehler war,dass alle Dollarnoten,egal welchen Wert sie hatten,die selbe Groesse
und Farbe hatten.Also eine 5 Dollarnote war genauso gross,wie eine 100 Dollarnote.

Und der zweite Fehler war,dass die Druckfarbe mit einer speziellen Chemikalie abgewaschen
werden konnte.

Dies nutzten die Faelscher weidlich aus.

Der echte 5 Dollarschein wurde abgewaschen und als 100 Dollarnote wieder geboren,
denn die Drucktechnik war noch nicht so weit entwickelt wie heute und die Faelschungen
blieben oftmals unerkannt.

Das fiel lange Zeit nicht auf,denn das "Spezialpapier" war ja echt.

So wurden einige Schlitzohren Millionaere und hatten ein angenehmes Leben.

Die drohende Todesstrafe,die auf Geldfaelscherei stand,beunruhige nicht sehr,trotzdem
war das Faelschen mit Arbeit verbunden und ein Portugiese sann,wie er denn zu echten
Banknoten kommen koennte,die sogar von einer autorisierten,englischen Staatsdruckerei
hergestellt werden.

Dann hatte er eine Idee und bald hatte er 100 Millionen echte portugiesische Escudos in
der Hand.

Jock

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Kern

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #155 am: 08. Oktober 2018, 22:28:27 »

... und ein Portugiese sann,wie er denn zu echten
Banknoten kommen koennte,die sogar von einer autorisierten,englischen Staatsdruckerei
hergestellt werden.

Dann hatte er eine Idee und bald hatte er 100 Millionen echte portugiesische Escudos in
der Hand.


Klingt spannend  :-)
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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #156 am: 09. Oktober 2018, 11:09:08 »

Glaub ich sofort.

Da warten offensichtlich einige Kollegen,deren Finanzen down sind,auf eine Fort-
setzung.

Das wundert mich schon,denn der letzte Sommer war heiss und die Gastgaerten
waren voll.

Doch denen drehe ich eine lange Nase.

Wie der Fall abgelaufen ist,werde ich erst im Laufe des Jahres 2038 hier an dieser
Stelle einstellen.

Jock

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namtok

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #157 am: 14. Oktober 2018, 20:36:41 »

Keine Ahnung wieviel das neueste Kunstwerk des Thai Strassenkünstlers "Headache Stencil" nun wert ist   :-)  C--

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Bruno99

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #158 am: 14. Oktober 2018, 20:49:56 »

Koennte das eventuell Samak darstellen  {--
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

namdock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #159 am: 14. Oktober 2018, 22:52:52 »


Sieht aus wie ein Sparschwein, deren es ausreichend zum Weltspartag bei den Banken und Sparkassen gibt!

mfg

Dieter
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franzi

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #160 am: 15. Oktober 2018, 04:05:34 »

Koennte das eventuell Samak darstellen  {--

Eindeutig!

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

namtok

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #161 am: 15. Oktober 2018, 06:28:18 »

War wohl etwas zu schwierig, muss da noch etwas "nachhelfen"  ]-[

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Bruno99

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #162 am: 15. Oktober 2018, 07:00:27 »

Keine Chance, ich bleibe bei Samak   ;]
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franzi

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #163 am: 15. Oktober 2018, 19:09:05 »

War wohl etwas zu schwierig, muss da noch etwas "nachhelfen"  ]-[



Na geh, wenns nicht nach deiner Fason geht bist du offensichtlich auf beiden Augen blind (haupsaechlich bei der Thaksinmafia, aber auch hier)

Ich habe in meinem langen Leben noch nie einen Menschen wie Samak gesehen, bei dem man, wenn man ihm in die Augen schaut, gleichzeitig auch in die Nasenloecher schaut.
Wenn der sogenannte Kuenstler damit jemanden anderen darstellen oder parodieren wollte, vielleicht den von dir liebevoll genannten "Schweinchen Dick", dann hat er sein Ziel eindeutig verfehlt und ist kein Kuenstler sondern ein Versager.

fr
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2018, 19:16:13 von franzi »
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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #164 am: 26. Oktober 2018, 05:42:00 »

432.500 US-Dollar legte der anonyme Telefonkaeufer fuer ein Bild hin,das in
New York bei Christie's versteigert wurde.

Das Bild wirkt etwas verschwommen,doch erkennt man ein Portrait eines Herren,
der aus dem 18.Jahrhundert stammen koennte,wie seine weisse Halskrause und
schwarzem Talar hindeutet.

Bei Bildern dieser Art,sind Preise in der genannten Hoehe nicht ungewoehnlich.

Warum dieser Versteigerungsvorgang weltweite Beachtung gefunden hat,liegt da-
ran,dass ein Computer,dem man Kuenstliche Intelligenz 'beigebracht" hat,das Bild
geschaffen hat.

Die Gruppe,die den Computer mit den entsprechenden Algorithmen gefuettert hat,
hatte einen Verkaufserloes von etwa 10.000 $ gerechnet.

Ohne den Hintergrund,des Erschaffensvorgang zu wissen,haette kaum jemand am
Flohmarkt 5 Euro ausgelegt,denn das Bild ist weder von der Motivlage ausgefallen,
noch ist es in irgendeinerweise "schoen".Unscharf ist es,das erkennt man sofort.

Ich fuer meinen Teil haette keinen mueden Bath dafuer ausgegeben,eher noch ein
paar Bath fuer ein,von einem Elefanten gemaltes Gemaelde.

Auch meine Besorgnis,dass die Kuenstliche Intelligenz mein Erdendasein ueberfluessig
machen koennte,ist angesichts des Ergebnisses verflogen.

Ungeloest sind noch die rechtlichen Fragen,die bei einem derartigen Einsatz der KI
entstehen.

Wer hat die Urheberschaft an dem Bild ? Der Computer ?der Programmierer ?Niemand ?

Wer bekommt die Tantiemen,fuer einen, von KI komponiertem Erfolgsschlagers ?

Jock



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