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Autor Thema: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?  (Gelesen 23178 mal)

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Kern

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #165 am: 26. Oktober 2018, 14:19:48 »

Es geht um das Bild "Portrait von Edmond de Belamy"

Aus >> https://de.wikipedia.org/wiki/Portrait_of_Edmond_de_Belamy <<
Zitat
Das Werk basiert auf einem Algorithmus. Dieser besteht aus zwei Teilen, dem Generator und dem Discriminator. In das System wurde ein Datenset von 15.000 Porträts eingespeist, die zwischen dem 14. und 20. Jahrhundert entstanden. Der Generator erzeugte anschließend, basierend auf dem Set, ein Bild.
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schiene

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #166 am: 27. Dezember 2018, 11:23:06 »

Geschehen im Oktober 2018
"Sie hatte 1,2 Millionen Euro geboten, bevor sich das Werk selbst zerstörte. Zunächst sei sie geschockt gewesen.
Inzwischen begreift sie das Werk, das nun den Titel "Love is in the Bin" trägt, als "ein Stück Kunstgeschichte"

"Das am vergangenen Freitag während einer Auktion in London geschredderte Kunstwerk des Street-Art-Künstlers Banksy ist erfolgreich verkauft worden. Das teilte das Auktionshaus Sotheby’s mit. Die Käuferin sei eine „europäische Sammlerin und langjährige Kundin von Sotheby’s“. Sie habe das Bild vergangene Woche ersteigert und nehme es auch zerschreddert an. Sie bezahle den Preis, der bei der Auktion erzielt wurde – umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro."
hier gehts weiter
Quelle>
https://www.welt.de/vermischtes/article181957202/Geschreddertes-Kunstwerk-Ich-war-geschockt-Bieterin-aeussert-sich-zum-Banksy-Bild.html

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Heute sind wir tolerant,morgen fremd im eigenen Land.

franzi

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #167 am: 28. Februar 2019, 05:58:17 »



fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #168 am: 28. Februar 2019, 08:26:33 »

Es ist bedauerlich,dass du bei der Skulptur des Schneewittchen,die "Kunst" nicht
erkennst.

Ich will dir auf die Spruenge helfen.

Die Kunst bei dem aeh... Ding liegt darin,dass es dem Kuenstler gelungen ist,
dieses Gebilde um einen ansehlichen Betrag an die Stadtgemeinde zu verhoeckern.

Jock
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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #169 am: 23. Juli 2019, 09:21:09 »

Die Hochzeit

Eine Fotografie ist eine Momentaufnehme.Eine Momentaufnahme ist auch die alte Fotografie,
die die Hochzeitsgesellschaft zur Hochzeit meiner Cousine aus dem Jahr1949 zeigt.

So an die 30 Gestalten sind da abgebildet,darunter auch ich.Manche blicken ernst in die
Kamera,andere froehlich.
Besonders froehlich wirkte der Brautvater,der heilfroh war,seine Tochter unter die Haube ge-
bracht zu haben.

Die Hochzeitstafel war im oberen Stock des Gasthauses Fichtenbauer,wo man auf den
Tischen die selbstgebackenen Torten platzierte und das mitgebrachte Radio leise Musik
spielte.
Man musste die Torten selbst backen,denn der einzige Konditor des Ortes war noch in
russischer Kriegsgefangenschaft und daher weit weg.

Es war eine,der ueblichen,eher ruhigen Veranstaltung,wo nur der Braeutigam nervoes wurde,
als er bemerkte,dass sein Weib entfuehrt worden war.Nachdem man ihn ueberreden konnte,
sich nicht aus Gram aus den Fenster zu stuerzen,sondern sich auf die Socken zu machen
hat,um die Braut auszuloesen,endete der Tag sattgefressen und zufrieden.

Eine Momentaufnahme einer Hochzeitsgesellschaft ist auch das Gemaelde des Frans Francken
d.J. ,das er im Jahre um 1620 gemalt hat.

Und dabei ging es rund zu.

Zur Hochzeit des Lapithenkoenigs Peirithoos mit der schoenen Hippodameia,wurden auch die
Zentauren eingeladen.
Die Zentauren sind,wie jeder weiss,Geschoepfe,die einen Pferdekoerper mit einem Menschen-
koerper vereinen.Sie gelten und galten aus ungehobelt,frech und wurden als Wuestlinge be-
trachtet.

Es kam,wie es kommen musste.Durch den Genuss des ungewohnten Weines wurden sie hitzig
und begannen die anwesenden Frauen zu belaestigen,zu schaenden und zu vergewaltigen.
Im den nachfolgenden Tumulten wurde geschlagen,gemeuchelt und gedolcht.Das Blut floss in
Stroemen und keiner bekam ein Stueck von der Hochzeitstorte ab.

Frans Francken d.J. hat dies alles in seinem Gemaelde festgehalten,das Jahrzehnte,eher unbe-
achtet an der Wand als Staubfaenger hing.

Bei einer Veranstaltung der Sendereihe " Bares fuer Rares" wollte die Besitzerin das Werk los-
werden.
Der Experte geriet leicht aus der Fassung,als er erkannte,was fuer ein Prachtstueck er vor
sich hatte.
Auf die Frage des Moderators,wie viel Geld sich die Besitzerin erwarte,antwortete sie 12.000.

Der Experte schaetzte das Gemaelde zwischen 8.000 und 10.000 Euro ein.Im Ankaufsraum
erzielte die Dame 10.000 Euro und zog zufrieden ab.

Doch einige Fragen sind offen.

Hat sich der Experte geirrt ? Mussten die Ankauefer,die Kunsthaendler sind,wissen,dass Fans
Frankens - Werke Preise bis zu 7.000.000 Euro ereichen ?

Wenn dem so ist,wer haftet fuer den Schaden ? Gilt hierbei nicht auch die Regel,dass ein
Geschaeft rueckgaengig zu machen ist,wenn der Preis "unter dem halben Wert " liegt ?

Jock



« Letzte Änderung: 23. Juli 2019, 09:28:21 von jock »
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Lung Tom

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #170 am: 23. Juli 2019, 15:56:55 »

Im letzten Beitrag geht @jock ja auf das Sendeformat "Bares für Rares" ein, und wirft ein paar interessante Fragen dazu auf...Die Problematik stellt sich aber eigentlich noch verstärkter dar, wie man dem folgenden Beitrag entnehmen kann. Nun zwar vielleicht ein wenig sehr ruhig, aber der Mann hat zumindestens von seinem Themengebiet Ahnung:

"Bares für Rares" - Betrug auf ganzer Linie

« Letzte Änderung: 23. Juli 2019, 16:46:54 von Lung Tom »
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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #171 am: 23. Juli 2019, 18:08:18 »

Betrug ist,wenn man jemanden absichtlich,zu seinem Nachteil,Handlungen oder Taeuschungen
setzt,die diesen einen Vermoegensschaden zufuegen.

Diesen Nachweis ist zu fuehren,wird sich aber kaum bei der Sendung "Bares fuer Rares" er-
fuellen.

Alleine,dass diese Sendung gescript zur Ausgabe gelangt,ist keiner.Diese Sendung laueft unter
"Unterhaltungssendung"und es ist allgemein bekannt,dass solche Sendeformate keine "Live"-
Berichte oder Reportagen sind.

In einer Ausgabe werden bis zu 6 Exponate begutachtet und eventuell verkauft.Da ist ja schon
klar,dass da eine redaktionelle Hintergrundarbeit stecken muss.

Es ist daher richtig,dass Statisten eingesetzt werden,dass gecastet wird und das dies alles eine
Vorlaufzeit benoetig.
Auch die Experten sind nicht allwissend und muessen sich fuer die Expertise vorbereiten.

Zudem kommt noch,dass im Vorfeld zu pruefen ist,ob nicht so Raubkunst auf den Markt kommt.

Die Experten sind mittlerweile landesweit bekannt und fuehren eigene Laeden.Sollten sie ab-
sichtlich eine falsche Expertise abgeben,koennen sie den Beruf wechseln.Es ist auch vertrag-
lich abgesichert,dass die Experten nicht hinterher das verkaufte Stueck vom ankaufenden Haend-
ler erwerben duerfen.

Die Haendler selber sehen erst im Ankaufsraum die Exponate zum erstemal.Sie richten ihre An-
bote danach aus,ob das angebotene Stueck ueberhaupt zu ihrem Geschaeftsfeld passt.

Die Juwelierin wird kaum ein noch so wertvolles Kinderspielzeug ankaufen,der "Troedler" kein
altmeisterliches hollaendisches Gemaelde,einfach,weil sie keinen Kundenkreis dafuer haben.

Die Preise,die sich bei der "Versteigerung" ergeben,bilden sich nach der Konkurrenz der Mitbieter,
der eigenen Geldtasche und Marktwissen.

Was sie eint ist,die erworbenen Exponate moeglichst schnell an den "Mann" zu bringen.

Die Anbieter sind in der Regel handlungsbefaehigte ( im rechtlichen Sinn) Personen,die oftmals
bereits via Internet oder durch andere Gutachten bestaerkte Erwartungshaltungen mitbringen.
Ist ihnen das Preisangebot zu gering,koennen sie jederzeit von einem Verkauf Abstand nehmen
und ihr Kunstwerk bei einem Auktionshaus einbringen.

Das  kostet allerdings relativ viel Geld.Die Schaetzung kostet,eine Fachexpertise kostet,die
Einlagerung kostet,die Versicherung kostet,die Abbildung des Lots im Katalog kostet und die
Durchfuehrung der Auktion kostet ebenfalls,wo ein aliquoter Anteil verrechnet wird.

Alle diese Kosten werden nicht rueckerstattet,wenn das Werk vor der Versteigerung zurueck-
gezogen wird oder wenn es unverkaeuflich bleibt.

Die Sendung "Bares fuer Rares" sollte man nicht allzu hoch aufhaengen.Es ist eine vergnueg-
liche Stunde ( ausser des Moderators),wo man vieles dabei in Erfahrung bringen kann,wenn
man sich fuer Kunst interessiert.

Jock


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Suksabai

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #172 am: 23. Juli 2019, 18:23:01 »



@jock

besser hast du gar nicht beweisen können, dass du das von @Lung Tom eingestellte Video zum Thema bestens ignoriert hast,

hier wird nämlich von einem gerichtlich beeideten Sachverständigen kritisiert - auch, dass betrogen wird...

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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #173 am: 23. Juli 2019, 18:49:42 »

@Suksabai

Irrtum,das Video habe ich mir angesehen.

Nur bin ich der Meinung,dass es sich nicht um Betrug handelt.

Wenn der gerichtlich vereidigte Sachverstaendige sicher ist,dass es sich um Be-
trug handelt,sollte er Betrugsanzeige einbringen.

Hat er das ?

Jock
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Suksabai

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #174 am: 23. Juli 2019, 19:28:47 »



Klar, der werte @jock will als unbeteiligter Dritter ohne persönlichen Nutzen seine philantropische Ader ausleben

und bei Kenntnis eines Betruges, der ihn aber im Prinzip nichts angeht, eine Anzeige erstatten.

Geht das überhaupt im mitteleuropäischen Rechtssystem?

Das wäre nämlich ziemlich lustig, wenn jeder, der einen Verdacht hat (in diesem Fall sehr begründet), als gänzlich Unbeteiligter eine gerichtliche Anzeige macht...

Da freuen sich die Gerichte schon richtig...  }{

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Bruno99

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #175 am: 23. Juli 2019, 19:51:14 »

Nur bin ich der Meinung,dass es sich nicht um Betrug handelt.

Dann waere es doch ein leichtes, den Viedeoeinsteller zu verklagen, uebernimmst du diesen Part?
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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #176 am: 01. August 2019, 17:52:04 »

Der "Kontenausgleich"

Charles Ephrussi war Familienmitglied der stinkreichen Bankiers-und Getreidehaendler-
familie Ephrussi aus Wien.

Die Familie stammt urspruenglich aus Odessa,zog spaeter nach Wien,wo auch eine Bank
gegruendet worden war und lebte im Palais Ephrussi.

In Paris leitete er die Bank - und Getreidehandelsgeschaefte und gab eine bekannte Kunst-
zeitschrift heraus.

Damit hatte er Kontakte mit zeitgenoessischen Kuenstlern,darunter auch mit Manet.

Eines Tages kaufte er beim Kuenstler ein Bild,das ein Stillleben mit einem Buendel Spargel
zeigte und vereinbarte einen Preis von 800 Franc.

Da ihm das Bild sehr gut gefiel,ueberwies er statt 800 Franc gleich 1.000 Franc.

Das verletzte Manet's Stolz sehr und sann,wie er die "Schuld"ausgleichen koenne.

Einige Wochen spaeter ueberreichte Manet dem Charles Ephrussi ein kleines Bild,mit der
Anmerkung : " Da ist wohl eine herausgefallen".

Das kleine Bild zeigt eine einzelne Spargel,die schon leicht verwelkt war.

Schon zu Lebzeiten verkaufte Charles die Bilder und kamen ueber verschiedene Haende
in den Kunsthandel und auch zu einer Nachfahrin des Charles.

1968 wollte der Bankmanager Hermann Josef Abs dem verstorbenen Bundeskanzler Aden-
auer zum Gedenken,dem Wallfraf -Richartz - Museum, ein fehlenes Manet - Werk besorgen.

Um 1.360.000 $ erwarb er das Stillleben "Spargelbuendel" und uebergab es dem Museum.

Seither ist es dort zu bewundern.Das Bild mit der einzelnen Spargel haengt in Paris im
Musee' d'Orsay.

Jock
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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #177 am: 02. August 2019, 16:01:01 »

Spargel kann zuweilen sehr teuer sein.  :-)



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jock

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #178 am: 19. August 2019, 10:00:16 »

Placido Domingo - der Marathonsaenger

3.900 Auftritte in seiner Karriere,134 verschiedene Opernpartien in seinem Repertoire,
Abermillionen verkaufter Tontraeger - das alles hat er begnadeten Stimmbaendern zu
verdanken.

Alleine in diesem Jahr hat er noch 21 Auftritte auf den verschiedenen Opernbuehnen
geplant,da noch nicht eingerechnet Konzertaufzeichnungen,wie Christmas in Vienna
und andere.

Die Aufuehrungsorte reichen von der Scala ueber die Wr.Oper,Metropolitan Opera,Elb- philharmonia,Moskau,Salzburg und und und bis Szeged.
Nur seine Auftritte an den westlichen Opernhaeuser der USA sind fraglich,weil da
ploetzlich der Verdacht eines "#metoo"im Raum schwebt.

Ohne eine tuechtige Kuenstleragentur im Hintergrund und einsatzfaehiger Privatjets
ist das nicht zu bewaeltigen.

78 Jahre ist der Kuenstler alt,die Stimme ist immer noch gut,sodass die Abendgage
in er Hoehe von 15.000 - 20.000 Euro gerne bezahlt wird.Da es fuer einen Star am
Opernhimmel keinen Kollektivvertrag gibt,wird die Gage frei ausgehandelt und da darf
es fuer Placido Domingo gerne ein bisschen mehr sein.

Nicht von ungefaehr wird seine Vermoegenslage mit 200 Mio Euro angegeben.

In der Branche gilt Placido Domingo als "unruhig",das ist die vornehme Umschreibung,
dass er ein Lustmolch war bzw.ist.
Er pflegte zu sagen,dass ein "Garnituerchen" unmittelbar vor dem Auftritt,seine Stimm-
baender besonders inspirieren und zur Glanzleistung verhelfen.

Die stehend Ovation spendenden Opernbesucher,haben normalerweise davon keine Ahn-
ung,was sich in der Garderobe abgespielt hat und glauben einen besonderen Goetterfunke
erlebt zu haben.

Ich persoenlich halte nicht viel von #metoo.Die Anschuldigungen reichen Jahre,wenn
nicht Jahrzehnte zurueck.
Ein Gegenbeweis ist nicht mehr zu fuehren,dafuer hat man misstrauische Ehefrauen auf-
gescheucht.

Im Fall Placido Domingo hat sich mir ein Floh ins Ohr gesetzt.

Ist es wirklich so,dass man hinterher besser Singen kann ?

Jock





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Don Patthana

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Re: ist "Kunst" wirklich so viel Wert?
« Antwort #179 am: 19. August 2019, 14:58:18 »

Placido Domingo - der Marathonsaenger


Ist es wirklich so,dass man hinterher besser Singen kann ?

Jock



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