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Autor Thema: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug  (Gelesen 9253 mal)

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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #15 am: 23. November 2013, 18:11:45 »

ok, bin jetzt gut angekommen und meine Lieben gaben mir ein warmes welcome back mit einem leckeren strawberry cheese cake.

es war gar nicht so schwer, ich hatte Spass bis zum Ende, nicht zuletzt dank euch und ich danke euch allen fuer eure Spaesse punkto diesen ominoesen Wanderschuhen.  ihr habt alle ein bisschen recht, mit dem Selbstbewusstsein und auch mit der Argwohn der Sicherheitsbeamten seid ihr ganz nah bei dem Punkt.  Mehr darueber jedoch spaeter.  (nicht zuletzt weil mir eure sensiblen Spitzfindigkeiten gefallen)

kern, du musst mir hier viel Verstaendnis entgegenbringen.  ich moechte mich gerne ausdruecken duerfen so wie ich bin.  ich wohne in keinem deutschsprachigen Raum und nicht nur das, Deutsch ist nicht mal meine Muttersprache, auch nicht das Schweizerische.  Aber dies gehoert nicht hierhin, nur Verstaendnis brauche ich, that’s just how it is. Please. Aber vielleicht aendert sich das eh mit der Zeit, die ich hier mit euch verbringe.

Wenn ich mich richtig ausgeruht habe werde ich gerne anfangen hier meine Reise nachzuerleben, meine Fotos zu sorieren und dies mit euch teilen.  Ich freue mich auf alle Komentare.
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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #16 am: 25. November 2013, 18:08:34 »

eigentlich haette alles gut gehen sollen.  ich hatte kurz vor Thailand meinen job gekuendigt – nach furtchtbar stressvollen monaten, denn es musste passieren, ich hatte eh viel zu lange gewartet damit.  Buchte sofort den Flug und war sofort bereit zur Reise. Alles fiel wie ein Puzzle zusammen.  ich war praktisch wie befluegelt und schwebte wie auf Wolken (die Angst und Bange arbeitslos zu sein, konnte ich vorest mal sehr erfolgreich auf Spaeter verdraengen).

deshalb war ich doppelt veraergert, dann am Flughafen noch Stress zu haben mit den security officers.  Es ist ja heute schwieriger aus einem Land herauszukommen, denn einzureisen. Diese bloeden Zoellner.  und ganz modern Methoden wenden die jetzt an, ich hatte das noch nie erlebt -  obwohl ich es ja eigentlich haette erahnen koennen - und erschrack mich furchtbar.

Doch bereits schon nach dem ersten Sawasdee und dem zweiten oder dritten sanften, thailaendischen smile hatte ich mein Herzklopfen unter Kontrolle und kam in Bangkok gut an. Es war schon Abend. Ich wurde vom Hotel abgeholt und genoss bereits die Fahrt. Neidisch schaute ich auf all die Asiaten, die den Strassen entlang mit Freunden oder Familie angeregt ihre Abendmahlzeit genossen. Es ist nicht einfach, alleine zu reisen, besonders nicht um diese Zeit des Tages.

Aber auch das war keine grosse Sache.  Das Hotel war fabelhaft. Ich hatte mich in China Town eingebucht, ins Grand China Princess Hotel. 



Ich weiss, wie kann man nach Bangkok und dann ins Chinatown! Das fragte ich mich auch, hatte jedoch viele Gruende, nicht zuletzt der romantische Namen des Hotels.  Aber ich bereue es ganz und gar nicht, es war fabelhaft. Und die Chinesen sind ja alle schon Thais und ich wurde ganz schoen verwoehnt. Es war ein super Zimmer, mit Kaffee fuer den Morgen, und ich schlief bald schon ein.

Frueh morgens bin ich dann gleich auf meinen kleinen Balkon und schaute ueber Bangkok. Ach wie schoen! Und unten auf der Strasse waren all die Essstaende, auf die ich mich so freute.







Jedoch bis ich endlich fertig war mit dem Genuss des ersten Kaffees in der Fruehe, der wirklich nur gut war, weil ich gut drauf war, und nach dem Genuss an dem unsagbar koestlichen und originellen, segenvollen, reichbegabten Fruehstueck Buffets, waren alle abendlichen Essstaende weg und andere Strassenverkaeufer machten entweder ihre Ladentueren auf oder stellten ihre Tische auf. Ein Schichtwechsel, sozusagen.

Sehr beruehrt war ich von dem krassen Unterschied zwischen Dreck, Abfall und gepflegten Gaertchen angelegt in Toepfen, denen man auf Schritt und Tritt begegnet. In jedem noch so wilden Quartier war auch eine Oase des Friedens. Ich fand immer eine gute Balance.







Und wie ich schnell bemerkte, immer war da ein Thai oder Thailaenderin die nach dem Rechten schauten und halfen. Zum Beispiel vermisste ich immer die Abfallkuebel, wohin mit etwas zum wegwerfen. Einmal stellte ich ein leeres Plasticsaeckchen auf ein Gelaender, weil ich Fotos von einem Brahma Shrine machen wollte




und es hinterher wieder mit mir weiter mitnehmen, bis ich was Angebrachtes finden wuerde, mich ihrer zu entledigen. well, die Tuete war bereits verschwunden, wie ich mich ihr wieder widmen wollte. Jemand hatte da schon das Richtige erledigt. Wahrscheinlich in den Strassengraben geworfen. Ich weiss ja bis heute noch nicht, wie man sich in dieser Beziehung richtig verhaelt in Thailand. Eigentlich habe ich nie jemanden gesehen, Dreck auf die Strasse zu schmeissen, aber die Strassen sind voll damit. Es nimmt mich schon wunder, wie ihr das alle handhabt, mit dem Fehlen hinreichender Abfallkuebel auf Plaetzen und Strassen.

Sie wuerden wohl vielen die Arbeitsstelle nehmen.

















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hmh.

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #17 am: 25. November 2013, 19:34:35 »

Eigentlich habe ich nie jemanden gesehen, Dreck auf die Strasse zu schmeissen, aber die Strassen sind voll damit.

In Thailand schmeißt niemand was weg, ja wo sind wir denn? {;
Man "vergißt" höchstens mal versehentlich was: Im Zug hinter dem Polster, im Bus in der Fensteritze, im Khlongboot aus dem Fenster gefallen, an der Haltestelle an einen Pfosten gebunden etc. pp.

Man sollte hier mal ein Thema über die phänomenal phantasievolle Müllentsorgung in Thailand aufmachen. ;}
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Bruno99

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #18 am: 25. November 2013, 21:36:05 »

@Hans
und wenn alles genannte noch nicht zutrifft, dann ist es halt "vom Winde verweht"  ;]
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Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte. Winston Churchill

Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #19 am: 26. November 2013, 07:22:52 »



P.S. ::

ich bin dieser Sache mit der Muttersprache etwas weiter auf die Spur gegangen und ich kann mich mit Vergnuegen dazu bekennen, dass das Schwiizerdüütsch eini vo miine Mueterspraache n' isch !!

das kann vielleicht interessant sein fuer all diejenigen, die Kinder in Thailand zweisprachig aufziehen.  Falls sie beide Sprachen gut erlernen, ja, dann haben diese Kinder zwei Muttersprachen.

wieviele von euch bringen die Kinder zweisprachig auf ?

es sind zwei ganz andere Denkvorgaenge im Gange.  Was sind eure Erfahrungen, erweitert es eurem Kind den Horizont oder bereitet es eher Schwierigkeiten mit Systemen zurechtzukommen ?

« Letzte Änderung: 26. November 2013, 07:40:51 von Friida »
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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #20 am: 27. November 2013, 18:00:04 »

Die ersten paar Tage vergingen schnell mit Einleben.  Ich hatte business zu tun down town, gleich am naechsten Tag, und fand recht schnell meinen Weg runter zum Fluss, zum Pier, runter dieser unsagbar vollgedraengten Strasse entlang, zur Bootsfahrt die ich taeglich mehr und mehr genoss. Den Chao Phraya mit ihrem graugruenbraunen Wasser ist so lebhaft und ihre Ufer voll bewohnt.













Ich genoss die verschiednen Shrines, wie hier diesen von Shiva und den krassen Kontrast ueberall. die schraegen Fenster an den Palaesten, Tempeln, Museen und Kloestern.









Ueberhaupt genoss ich alles mehr und mehr.  ich fand meine Bank mit den besten Kursen und wenigsten Gebuehren,mit einem freundlichen tueroeffnenden Securitas und! der Pass wurde nicht muehselig jedesmal verlangt. ich lernte flink allem auszuweichen um speditive durch die Massen zu gelangen, die Staende interessierten mich bald nicht mehr, zumal sie auch nur an wholesale interessiert waren.  was mir natuerlich sehr passte, da ich ja eh kaum Geld zum verschleudern hatte. Ich lernte von den Besten, wie man die Strasse bei sich rapide bewegendem Verkehr ueberquert; ich lernte das bargening!



es viel mir leicht, die Thais zu lieben und zu bewundern, besonders wenn sie es so locker nahmen wie die Tuk Tuk drivers unten Pier. Das Steilste war, ich kam gleich mitten im Vegetarian Festival in China Town an. Ungeahnt. die Fruechteauswahl war unglaublich. All meine exotischen Lieblingsfruechte waren zum Angebot, ready zum essen, mit Salz und Zucker und Chilli, ich sah Aepfel die ich noch nie gesehen hatte







und am aller liebsten hatte ich die Granataepfelsaefte !
(das letzte bild hier ist nicht von mir, habe den link dazu verloren – ich kanns nicht glauben, ich habe vergessen meinen lieblings Vendor abzulichten)

aber dieser Stand hatte es auch drauf: Fried Tofu, fried Taro, fried Sweet Potato und Spring Rolls. 


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jock

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #21 am: 28. November 2013, 05:57:03 »

@Friida

Das wird ein ganz besonderes Tagebuch,das durch die Andeutungen spannend
bleibt aber auch ein bisschen verwirrt.

Im Dunkel bleibt die Vorgeschichte. Einige Stichworte :

Eine "business lady",die stressgeplagt zu spaet ihren Job kuendigt und nach Thailand
fliegt (flieht),dessen Hauptstadt sie schon gut kennt.

Muss sie schon gut kennen,denn bereits am naechsten Morgen,ist "business down town"
angesagt.

Es stellt sich ueberhaupt die Frage,wieso ausgerechnet Bangkok ? O.k. wenn man zum
ersten Mal Thailand bereist,steht BKK auf dem Pflichtprogramm.Bei Vielen werden zukuenftige
Bangkokbesuche so kurz als moeglich gehalten,den die Stadt gilt als laut und schmutzig.

Gerade das Laute und Schmutzige und vorallem die Geckos veranlassen alleinreisende Frauen,sich
in die Obhut einer erfahrenen Hotelleitung zu begeben, um sich dort von der Kueche verwoehnen
zu lasen,eine Runde im Pool zu schwimmen u.s.w.


Friida ueberraascht auch hier.Sie zieht es vor,auf umgedrehtem Buegeleisen "Roesti nach Zuercher Art"
zuzubereiten,waehrend im Backrohr die Waesche trocknet.
Ein interessanter "Schachzug",denn ich habe schon Leute erlebt,die verwenden das Buegel-
eisen um die Waesche trocken und glatt zu kriegen,den Herd mit Backrohr, um Essen zu kochen.

Weil das Warten auf Aufklaerung der Hintergruende die Schmerzgrenze nicht erreichen soll,
bitten wir um einen raschen weiteren Bericht,der ein " Ach so ! " ausloest.

Jock

« Letzte Änderung: 28. November 2013, 06:03:16 von jock »
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† Jhonnie

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #22 am: 28. November 2013, 13:05:57 »

@Jock

Jo und beides geht nur wenn man es zurhand hat und zufaelligerweise Stroemlinge auch vorhanden sind.
Altmodische Varianten mit Holz und Kohlefeuerung kenne ich nur aus meiner Jugenzeit.

Ich muss meist bei meinen Wildness Spaziergaengen im Dschungel mit offenen Feuer und Basaltsteinen vorlieb nehmen um die gleiche Wirkung und Resultate zuerreichen.
Gut, Papua is auch nicht gerade zu Business in Down Town geeignet.

Joachim
« Letzte Änderung: 28. November 2013, 13:12:09 von Jhonnie »
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.... In der Bibel steht geschrieben: " Liebe deinen Naechsten " UND das Kamasutra zeigt  " WIE ES GEHEN KOENNTE". auch fuer RUD's behaftete geeignet.

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #23 am: 28. November 2013, 15:45:08 »

Sehr schönes Tagebuch. Mir gefallen auch die Fotos und die romantische Schreibweise. Ich habe selber recht lange in Bangkok gelebt und hatte auch das Glück für eine Weile in Chinatown arbeiten zu dürfen, mein absolutes Lieblingsviertel.

Freue mich auf mehr Fotos!

Ben
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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #24 am: 28. November 2013, 16:42:47 »



Weil das Warten auf Aufklaerung der Hintergruende die Schmerzgrenze nicht erreichen soll,
bitten wir um einen raschen weiteren Bericht,der ein " Ach so ! " ausloest.

Jock



No!, sorry, also verwirren moechte ich ganz sicher nicht. Aber ich konnte es ja nicht wissen, dass ich so detail beduerftige, tiefgruendige Leser habe. Ich will da auch ganz schnell Klarheit schaffen.

Nein nein, guter Jock, ich kenne Bangkok ganz und gar nicht. Ich war einmal in Bangkok vielleicht fuer 3 Tage, aber das ist schon lange her, da war ich noch ein Baby, hatte ausser shopping nicht viel mehr im Sinn und kann mich kaum an mehr erinnern als an den Weekend Market. War auch ganz kurz in Chang Mai und auf Ko Samet, ich glaub je so fuer eine halbe Minute considering was mein Gedaechtnis noch hergibt von jener Zeit.

Nein nein, ich kenne Bangkok gar nicht, das letzte was ich jedoch entdeckt hatte und was mich total fasziniert hatte und sofort wieder anknuepfte, war der Chao Phraya.  Ich mag mich erinnern wie stolz und aufgeregt ich damals war.  Konnte von Prah Arthit (ich kannte damals diese Namen noch nicht) bis zum Grand Palace anstatt mich muehsam immer mit den Tuk Tuk Drivers zu plagen punkto Tarif, oder gar zu gehen. Beim zweiten Mal hatte ich den Pier verpasst und stieg eine Station zu weit aus.  Ich dachte, no worries, das ist einfach zufuss dem Fluss entlang zurueckzulaufen.  Ich verirrte mich dann natuerlich gewaltig.  Ich kam durch Gassen, die waren kaum so breit dass ich meine beiden Arme seitswaerts austrecken konnte.  Die Tueren der Leute waren offen und drinnen brannten Kerzen und Lichter, weil es so schummlig war. Aber wie dem so ist, der Thrill so etwas zu ueberstehen und doch endlich anzukommen wo man wollte, ist dermassen Adrenalin geladen, sodass dies tief in meiner Erinnerung bleibt und bis heute eine mir liebe und lebensaufbauende Erfahrung ist.

Ach, ich schweife ab.

und nochmal nein nein, guter Jock, ich hatte nicht die Kleider im Rohr und daneben kochte ich auf dem Buegeleisen. dies sind zwei Begebenheiten die durch einen Zeitraum von einigen Jahren getrennt sind. Auf dem Buegeleisen i used to warm up eine Buechse Spagetti, das in meinen jungen Studentenjahren, ja, in Zuerich. ich wohnte da in einem Zimmer mit einem Bett und einem Kasten, sonst nichts, selbst den Tisch hatte ich mit Harassen improvisiert.

Dann, etwas spaeter, i made some money on the side mit SilkScreen Printing. Nun muss die Farbe nach dem printen ‘gefestigt’ werden und dieser Vorgang wird mit Hitze vollzogen. Traditionell buegeln Hobbyprinter ihre Ware recht heiss, vorsichtig und fuer eine gute Weile. Da ich mich etwas mehr commerziell betaetigen wollte, resp. halt etwas verdienen dabei, war mir das Buegeln zu timeconsuming und ich kam da auf die geniale Idee, dies im Backofen zu machen. Habe nur einmal ein paar T-Shirts verbrannt.

ok, genug for the background information. Und wie ich in Bangkok und in ganz SE Asia reise, von Ort zu Ort gerate, ist nach stundenlangem consultieren des Internets. Ausser meinem business, das mich nach Bangkok zog, und was das ist, ist mein business, hatte ich gar keine Plaene und stellte alles auf jene Weise ganz spontan und zeitaufwendig zusammen.

ich hoffe das Aha-Erlebnis war erfolgreich. Ich antworte gerne, und hast du (oder natuerlich sonstwer) noch weitere Fragen, please don’t hesitate to ask!
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nompang

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #25 am: 28. November 2013, 18:03:17 »

 ??? Und war so klug wie als zuvor (mindestens ich ;])
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Eine Stunde zu spät ist relativ pünktlich....Einstein in Thailand.

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #26 am: 28. November 2013, 21:34:00 »

@nompang

Muss ja nicht schlau werden. Es Liest sich lustig mit den freien Uebersetzungen der Gedanken.
Ich hoffe nicht das unsere Thai sprechende Member in diesen Style verfallen. Dann wirds Krass.
Was ich dann mit meinerseits sowieso 4x umschaltungen beim sprechen mache , kann noch kunterbunter werde.

Joachim
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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #27 am: 29. November 2013, 11:43:10 »

Weil es so angenehm ist, ein nettes reines Kompliment zu erhalten ist dieses Kapitel

Ben gewidmet

Die Blumen !!  Ach, wie ich Blumen liebe und hier in Thailand waren sie auch so haeufig anzutreffen, die Chrysanthimums, die riesen Marygolds, die wunderbarsten Orchideen in den unmoeglichsten Farben und die allerliebsten sanften Seerosen und der duftende Jasmin. Ja, selbst die suesse Rose war oft mit dabei in Ornamenten, die die ganze Nation widerspiegeln.







Sosehr ich dieses China Town und mein Hotel auch liebte (ich genehmigte mir sogar eine extra Nacht laenger als meine three nights for the price of two), das umwerfende Morgenbueffet im Stil von 4 Nationen, das liebe und hilfsbereite Personal, die abedteuerliche Aussicht ueber die Daecher Bangkok’s  und die Fruechte der street vendors, die hier einfach frischer waren als anderswo, besser zubereitet - ich musste ans umziehen denken. An eine billiges Guesthouse. Oh je! 







Ich wusste von der Kaosan Road, den Backpaeckern, aber da es auch bequem am Fluss lag fuer meine taeglichen business  trips in die Stadt, na ja, es musste halt sein. Ich denke mir jetzt, ich haette TIP frueher finden sollen und euch fragen, wo ich billig und gut wohnen kann.

Anyway, trotz dem furchtbaren Laerm die halbe Nacht durch, war es auch hier ganz bezaubernd, wenn man Nebengassen bewandert und sich auch sonst von Nichts runterkommen laesst. Des Laermes wegen, resp. wegen meinen schlaflosen Naechten, habe ich die Gegend sehr schnell besser kennengelernt und mich dann in einer etwas ruhigeren Gegend von Banglanphu niedergelassen.



















ich kann mir vorstellen, dass meine ersten Eindruecke gar nichts Besonderes sind fuer viele TIP Leser, die schon so lange in Thailand sind, aber fuer einen Neuling ist das schon alles sehr eindruecklich. Besonders die Geisterhaeuschen. Dann waren da auch Freunde, die rieten mir:  du musst raus aus Bangkok!

Yeah! nichts lieber als das, ich konnte kaum warten. Bald konnte ich eine Luecke in meinen Terminen organisieren und ich schaute mich um, wohin soll ich jetzt gehen. Da kam ich einem Artikel ueber den Weg:  Bang Fai Paya Nak in Nong Khai.  Was? Naga Fireballs, die aus dem Mekong steigen? Steil!  und Nagas !! Das wollte ich unbedingt sehen. 

Aber, oh jemineh! Es waren zwei Tag vor dem Festival und alles war ausgebucht. Alles. Nach langem Herumrennen musste ich fast aufgeben Fluege, Busse, Zuege und Hotels, alles ausgebucht. Aber ich wollte!! Ich ging sogar zum Bahnhof um direkt am Schalter zu fragen, wollte diesen Reisebuerotypen einfach nicht glauben. Aber nein, tatsaechlich, nicht mal dritte Klasse hatte einen Sitz frei. Aber was wenn jemand nicht auftaucht, fragte ich. Ah, dann geh zum Schalter 1, deutete er mir. Und am Schalter 1 sagte mir die Dame, komme morgen wieder. So buchte ich voll Vertrauen ein Zimmer in Vientiane, wird schon gut gehn, besser als nichts.

Ich war schon um 13 Uhr am Bahnhof, wollte auf keinen Fall ein gecancelltes Ticket verpassen. wie ich ankam, winkte mir die Dame schon zu, und ich hatte meinen Sleeper in der unteren Reihe, wie gewuenscht.
Ich verbrachte sieben Studen mit Warten. Ich kenne jede Steckdose im ganzen Bahnhof, ich konnte schon die Werbungen auswendig, wusste ueber jede Leckerei im oberen und unteren Stock, denen ich natuerlich tapfer widerstand, und schaute hunderten von Reisenden beim ankommen und verlassen des Bahnhofes zu.







Um acht abends gings dann los. Im Wagon mussten wir noch ein langweiliges Abendessen ueber uns hergehen lassen, ich hatte ja keine Ahnung, dass es in Zuegen immer zu Essen gibt. Mahlzeiten! Und geputzt wird auch regelmaessig!

Ich hatte eine ganz liebe Frau als Gegenueber, sie war sehr hilfsbereit, hatte einen Kopfhoerer im Ohr und ein phone in der Tasche und war meist absorbiert, wuenschte mir aber ein ganz herzliches ‚Gute Nacht‘.



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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #28 am: 30. November 2013, 18:16:23 »

Am nächsten morgen kam ich etwas unterkühlt von der kalten aircon im Zug in Nong Khai an.  Da mein Hotel in Laos gebucht war, war mein einziger Plan, an den Fluss zu kommen, denn da werden die sagenhaften Blasen aus dem Wasser steigen, da wird wohl das Festival sein.  Ausserdem hatte ich bei Reiseerzählenden am Internet gelesen, man könne den Driver bitten, am ‚waterfront‘ abgesetzt zu werden.  Ich hatte mir das Wort sogar auf thailaendisch auf einen Zettel geschrieben.

Nun, der erste Tuk-Tuk Driver, der so eifrig mich in seinem Gefährt haben wollte, brach sich fast den Kopf.  Ich zeigte ihm den Zettel, den er einfach nicht verstand.  Alle Anwesenden lasen den Zettel und besprachen sich, niemand hatte eine Ahnung, niemand sprach auch nur ein Wort English und ich kein Wort Thai. Aber mich nicht mitnehmen wollte er auch nicht, natürlich!  (aber auch das gibts, wie ich später mal erfuhr)





So brachte er zuerst die meisten anderen an ihr gewünschtes Ziel. Unterwegs hielt er zweimal an und fragte Leute was wohl die Adresse auf dem Zettel bedeute. Heute glaube ich er dachte, er müsse nach einem Hotel ‚Waterfront‘ suchen. Endlich machte jemand eine Arm-Deutung die wohl hiess, lad sie doch am Fluss an der Waterfront ab. Sein Gesicht erhellte sich und wie wir ankamen erhellte sich auch mein Gesicht und wir freuten uns alle und trennten uns wie alte Familie, die vieles durchgemacht hat.

Hier stand ich nun, am Mekong !  Am MEKONG !!  Es war mir, als waere ich in ein Maerchen. Das ist also der berühmte Mekong! DER Mekong.





Nachdem ich den Mekong ausgiebig photographiert hatte, schaute ich mich um und entdeckte mich auf einem tollen lebhaften wirklichen laendlichen echten Marktplatz mit einem schoenen Tor das war von Nagas beschützt.  Nagas!  NAGAS !!  wo ich auch hinschaute, Nagas.  Nagas waren ja der heutige Höhepunkt und Nagas waren überall.  





Alles war so toll, ihr langeingesessenen Halbthailänder habt ja keine Ahnung wie aufregend es ist, diese neue Luft zu atmen,dieses neue Licht zu sehen.

Auf der anderen Seite des Tempels traf ich eine ganze Mannschaft an, die werkten und zusammen etwas herstellten, ich dachte mir es muessen wohl Heiligtuemer sein die dann in der Parade getragen werden. Ich habe sie dann nie wieder gesehen, war froh ich erlebte ihren Aufbau.






















Eine musik fing an zu spielen und jemand sang auf der Marktbühne, leider kann ich noch keine eigenen Videos aufladen, es war umwerfend, alles war umwerfend, und so schön warm war es.





Was wohl mit jenem verbrannten Geisterschrein passiert ist? Ich kam mit vielen Moeglichkeiten auf und war froh wer wollte, von den Geistern, konnte umziehen in die neue Siedlung und dass die moeglicherweise alt eingesessenen, moeglicherweise sogar angesengten, Geister im alten Haus bleiben konnten, falls sie das wollten.

Es war sicherlich schon Nachmittag bis ich wieder zur Besinnung kam und mich nach einem Hotelzimmer umschaute, man kann ja nie wissen, sicherlich hat auch hier jemand abgesagt.

Prompt fand ich ein Zimmer in Naehe und ich konnte mich etwas ausruhen und mich auf dieses Fest vorbereiten.






« Letzte Änderung: 30. November 2013, 18:21:53 von Friida »
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Friida

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Re: Mit den Wanderschuhen ins Flugzeug
« Antwort #29 am: 03. Dezember 2013, 11:13:47 »

während es in Bangkok brennzlig ist und Backhoes nach Ordnung zu schaffen suchen, bin ich mir gar nicht sicher, ob meine sweet memories an einen wunderschönen Urlaub hier noch am Platze sind, ob Leute überhaupt Zeit und Interesse an so leichtbeschwingten Themen finden.

Aber ich werde es im dem Sinne weiterführen, dass diese Lektüre vielleicht auch eine mögliche (kurze) Alternative zu den bedrückenden und beängstigenden wenn auch wichtigen Tagesthemen der Bangkoker politischen Welt bietet.



Bang Fai Phaya Nak 




Was ich bis zu diesem Zeitpunkt über das Fest, Bang Fai Phaya Nak  in Nong Khai oder Naga Fireball Festival herausfinden konnte, waren lediglich Information vom Internet. Dies ist bei etwa die Zusammenfassung meines Wissens darüber bei Anfang der Festlichkeiten::

Es ist nur der Vollmond im Oktober alljährlich, an dem die Naga Fireballs aus dem Grunde des Flusses erscheinen und nur in Nong Khai, resp. ein kleiner Ort 40 oder so kms östlich out of town. Diesen ganz speziellen Tag widmen Thais, ganz egal welcher Religion sie beigehören, aber hauptsächlich Buddhisten, dem Feiern von diesem mysteriösen, ungewohnten und sehr seltenen Phänomen.




http://thailandimpression.blogspot.com/2009/07/bang-fai-phaya-nak-naga-fireball.html

Nähmlich steigen aus dem Mekong „Naga Feuerbälle“, rötlich leuchtende Lichtkugeln. Die Feuerbälle sind so benannt nach dem sagenumwobenen Naga namens Phaya Nak, der unter den Wellen des Mekong Rivers in einem Königsreich lebt, das Muang Baden heisst. Der Naga ist ein Drachen, eine Schlange, resp. ein schlangenartiger Drache oder eine drachenartige Schlange. Von Asiaten verehrt, wird der Naga in Kunst, Geschichten, Liedern, Bildern, Statuen und an Tempelwänden deshalb gerne als Motiv verwenden um so die Wichtigkeit des Lebens mit und um das Wasser und Fluessen zu ehren.



Das Erscheinen der Fireballs scheint ein Wunder zu sein, und niemand kennt das Geheimnis, woher diese seltsamen Blasen kommen noch weshalb und wie sie entstehen.  Die Locals aber sind davon überzeugt, dass niemand anders dahinter steckt, als der Naga. Sein Grund ist „die Geimeinebewohner daran zu erinnern, diesen Lebensspendenden Fluss in Respekt zu halten“.



Es gibt natürlich auch einige wissenschaftliche Theorien, die diese Naga Fireballs zu erklären scheinen, es soll sich um Metangas handeln, das im Fussbett gärt und sich freimacht. Jedoch sind Wissenschaftler immernoch dabei herauszufinden, wie man diesen Effekt effektive kreieren und genau erklären kann – ohne viel Erfolg.



Dann ist da auch die gemunkelte Theorie, dass es sich um einen Scherz seitens Laos von der anderen Uferseite des Mekongs her handeln könnte............... „aber die meisten glauben daran, dass es besser ist nicht zu viel zu fragen sondern das Festival zu geniessen“.

Ich hörte schon das Knallen von Feuerwerken und anderem, festlichem Lärm von der Thai wie auch der Laos Seite des Ufers, wie ich loszog um dem Naga seine phänomenalen Fireballs zu sehen, die unter den 5 unerklärten Naturereignissen aufgezählt sind.

Kaum trat ich aus meinem Hotel, war ich wieder voll im Staunen. Der Mekong!!  Er wurde immer schöner je später wir in den Abend vortschritten.





Es war zu spät um ein Fahrzeug zu organisieren, das mich nach Phon Phisai oder Rattanawapi hätte bringen können, so beschloss ich zu Fuss östlich so weit wie möglich aus der Stadt herauszukommen.

Yeah right!  so weit östlich ich auch gehen konnte, die Festlichkeiten, Stände aller Arten, Essstände, improvisierte Restaurants, Tische und Stühle, Lichter, Feuerwerke, Anlässe und Mengen von Leuten, hörten nicht auf.

Ich kam auch nicht sehr schnell voran, denn die Gebäude dem Ufer entlang waren voll Reize, die mich anzogen, besonders die vielen Tempel. Jeder Temple hat irgend eine Sensation





aber nirgends war auch nur ein hauchdünnes Zeichen von des Naga’s Aktivitäten. Diese Buddha Statue kam dem Kriterium des Festes am nähesten



Als meine Beine schon zu weh waren, musste ich ans Umkehren denken – ohne die Naga Lichtbälle gesehen zu haben.  Ich hörte von Touristen, sie seien das dritte mal in Nong Khai und hätten das Wunder nicht erlebt. Ich war sehr enttäuscht.  Da begegnete ich einem westlich aussehenden Restaurateur, den fragte ich ob er English kann, merkte aber schnell, dass er besser im Schweizerischen ist, und fragte ihn, wie das nun sei, mit diesen Feuerbällen.

Ja, sagte er, das ist . . . . .  anyway, ich behalte das lieber für mich, was er sagte, es könnte jemanden unter den Lesern verletzen (oder die Freude nehmen, wie mir). Er sagte auch, er würde das nicht laut vor den Buddhisten sagen. Es komme dann morgen in der Zeitung, ganz genau wieviele Kugeln gesehen wurden.

So machte ich mich gemütlich durch die Nacht auf den Heimweg und genoss den Jubel und Trubel wie das alle anderen auch taten.





Später kam ich dann diesem Artikel über den Weg

http://skeptoid.com/episodes/4183
"Nong Khai's main proponent of this natural explanation is a pediatrician, Dr. Manos Kanoksilp, who has made the study of the Naga Fireballs his passion. He believes that the precise conditions require an alignment of the sun, moon, and Earth. He also believes that this particular part of the river is especially high in oxygen (it isn't) and that it's sufficient to spontaneously combust the methane because the sun heats the water to a hot enough temperature (it doesn't)."

und dachte mir, na diesen eifrigen Dr. Manos Kanokslip könnten wir auch gebrauchen um den Weihnachtsmann zu erklären.



Aber bitte, glaubt nicht meinen Worten, ihr müsst eure Meinung selber entdecken, denn ich könnte ja wirklich falsch haben.


PS:: 
Wie ich in Vientiane ankam und die Zeitung las, da stand es schwarz auf weiss in der Vientiane Times:: A senior official from Pakngum district, Mr. Khanty Silvilay, said this year more than 460 fireballs were observed throughout the district.




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