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Autor Thema: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung  (Gelesen 45341 mal)

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malakor

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #60 am: 13. Januar 2015, 09:27:10 »

???  Bei dem Bild  mit dem verunfallten LKW Fahrer  bin ich etwas schockiert,  aber  ich finde es richtig,  nichts abzudecken, sondern genau das zeigen, was wirklich Sache ist.
malakor sagt schon, Schockbilder  sollten in jeder Fueherscheinstelle  und Polizeistaion sein,  um die Menschen etwas vor Augen zu halten,  nicht leichtsinng  mit seinem Leben zu spielen.

Bravo franzi .

Man muss da ja nicht hinschauen  {;


Natuerlich muss man da hinschauen !
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Burianer

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #61 am: 13. Januar 2015, 09:56:26 »

 ??? malakor, ich weiss jetzt nicht , ob wir uns missverstanden haben.  Ich meinte, wem es zu krass ist, solche Bilder anzusehen, der hat doch die Wahl  ???  oder.

Ich bin auch dafuer, dass man alles sieht, nur so wirken  solche Bilder als  Mahnung.
Gerade unter den helmlosen ( hirnlosen )  Mopedfahrern  sollten diese  Bilder doch mal zum Nachdenken  gezeigt werden.

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #62 am: 15. Januar 2015, 13:42:37 »

Buri, ich gehoere auch zu diesen helm- und hirnlosen, allerdings aelteren  Mopedfahrern :'( Mit dem Motorrad, wenn ich laengere Strecken fahre, setz ich den Helm aber auf

Uns interessierte nicht nur die mit  Fotos gezeigte Gegend, sondern auch die weiter noerdlich. Die besuchten wir ja wegen dem nicht Thaitypischen ja ziemlich regelmaessig.
Der ziemlich verwahrloste Wat rund 10 oder mehr Kilometer nordwaerts  ist durch Steinaufschuettungen geschuetzt, die haben aber durch den hohen Wellengang, wie man an den ins Tempelgebiet geschwemmten kleineren Steinen feststellen kann, wohl an Festigkeit eingebuesst.


 

Auch die angrenzende Fischersiedlung ist nicht ungeschoren geblieben, die Boote mussten ins Landesinnere uebersiedelt werden. Angeschwemmter Sand, wohin man blickt



 

Dann wurde allerdings angesagt, sich zu beeilen, denn Regen drohte (fuer meine Wenigkeit allerdings keine Drohung, wenn ich mich in unserer Huette befinde). Der kam dann schneller, als uns lieb war. Bevor wir ins Dorf, rund 6 Kilometer vor dem Kap kamen, schuettete es wie aus Kuebeln.
Der Regen kam nicht von oben, sondern waagrecht daher



An diesem Platz war vor einigen Jahren ein nettes und jeden mit gutem Essen versorgendes Restaurant vorhanden.



Von der See komplett weggeschwenzt, aber: das kann einen Thai doch nicht erschuettern, die futtern wenn sie hungrig sind, bei jeder Witterung.



Wenn die Wasserscheue nicht im Auto auf mich gewartet haette, haette ich mich zu diesen netten Leuten dazugesetzt, um a Bierl mit ihnen zu trinken (haette auch ein paar fuer sie spendiert)
 
Die Strasse, ein paar hundert Meter weiter nur mehr ein Schotterweg, war aber schon an der im Foto gezeigten Stelle kaum mehr befahrbar, jedenfalls nicht mit so einem Furz wie ihn die Gattin hat (ist EHRLICH keine Ausrede). Und zum Wandern im Regen hatte ich keine Lust.



fr


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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #63 am: 13. Februar 2015, 14:25:09 »

Gut ein Jahr vorher waren wir mit einem Freund kurz nach ebenfalls stuermischen Tagen auch hier. Da konnte man etwas weiter fahren, bis man sich durch angeschwemmten Sand wuehlen musste. Aber davor sah es schon damals wuest aus
(Foto: nicht die Strasse, sondern ein ehemaliges offenes Restaurant incl. Vorplatz)


 

Wiederaufbau ist hier ohne ordentliche Befestigung des Strandes wohl vergebliche Liebesmueh


 

Truemmer und umgestuerzte Baeume, wohin man blickte



 
Bei diesem Teilstueck des betonierten, vom angeschwemmten Sand zugedeckten Strasse die letzten verbliebenen Zaehne zusammenbeissen und durch,




aber nach einigen Kilometern auf der Schotterpiste war dann endgueltig Schluss mit dem Fahren.



 

Das schien aber kein Problem zu sein, da es bis zum Kap Ende keine zwei Kilometer mehr waren. Sogar die Damen hatten nichts dagegen, dorthin zu wandern.


 
Leider stand nach kurzer Wegstrecke hinter dieser Kurve der Weg unter Salzwasser (hab gekostet), ausweichen war nicht moeglich, weshalb wir uns auf den Rueckweg machten.

fr
« Letzte Änderung: 13. Februar 2015, 15:15:02 von franzi »
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #64 am: 15. Februar 2015, 16:56:40 »

Weit ist es bis zum Gruenen Baum in der Naehe von Donsak, wo man hervorragend speisen kann. Habe immer gesagt, dass es hin und retour 250 Kilometer sind.
Dann ergab sich aber, dass ich mit einem Deutschen und einem Schweizer dorthin gefahren bin.
Und siehe da, es sind nur 118 Kilometer lt. Tacho (ein Weg)
Allerdings, wenn ich mit der Gattin allein dorthin hin und zureuck fahre, dann immer ueber Khanom, um ein paar wundervolle Straende kurz zu besuchen.
Mir als schlampigen Oesterreicher ist es aber sowieso wurscht, ob es 125 oder 118 Kilometer dorthin sind.

Als Vorspeise Bier


 
danach etwas Festes.
Wir waren ohne unsere Frauen dort, aber mit ein paar Kindern ( aber keines von mir, da ich diesbezueglich besitzlos bin)



Gemuetlich war es da sogar fuer den Schweizer, der  eher zu Betonburgen hin tendtiert

Blamiert habe ich natuerlich auch ganz ordentlich. Als ich den Dieter (@namdok) oberlaessig fragte, weshalb er als Nichtbayer die bayrische Fahne als Fragment auf seiner Brust traegt.. .
Alles weitere kann man sich vorstellen
Dabei schaue ich mir immer, wenn wir dort sind, sein aeusserst sauber geputzes BMW Motorrad an. Selbst fuhr ich ja auch lange einen 528i, daher haette ich diese Emblem eigentlich kennen muessen. 


Das Foto musste ich verpixeln, da ich keine Genehmigung erhalten habe, den Dieter hier offen reinzustellen. Da ich nicht in den Verdacht geraten will, schwul zu sein (das waere naemlich schrecklich fur mich), schreibe ich auch nicht, dass er keinen Grund hat, sich nicht, so, wie er aussieht, zeigen zu lassen, denn er ist fesch (@Gattin und franzi)

Ein Wunder ist auch geschehen. So sah es bei den Anlegestellen der Boote vorher aus (ohne genaue  Zeitangabe, ein paar Monate vorher)

Und so jetzt

Dieses Foto ist nicht von „jetzt“ hab das ein paar Wochen vorher geschossen

Paris hat den Eifelturm als Merkmal, diese Bucht  das


 


fr
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namdock

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #65 am: 15. Februar 2015, 17:18:14 »



Aber Franzi,

ein bischen hübscher hätest Du mich schon verpixeln können.

mfg

Dieter
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tolää

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #66 am: 15. Februar 2015, 19:05:08 »

@franzi und @namdok
da mir diese (nicht verpixelten) Bierfläschchen fremd sind
sei mir als langjährigem Biertrinker die Frage erlaubt :
Geniesst Ihr -anhand der Banderole?-  Import-Bier aus
aus Österreich / Deutschland  ?
oder habt Ihr 2 eine eigene Brauerei ?

LG Tolää
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namtok

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #67 am: 15. Februar 2015, 19:08:22 »

Die Flasche sieht nach "Beer Lao" aus, das gibt es inzwischen fast in jedem 7/11 und hat es offenbar auch inzwischen bis nach Südthailand geschafft  {*
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namdock

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #68 am: 15. Februar 2015, 22:59:47 »


Namenvetter: rrrichtiiig!!

Ist aber im Süden verflixt schlecht zu bekommen - wenn ich dann mal etwas bekomme, räume ich immer gleich den Laden aus!

Aber das dunkle Lao ist echt super.

mfg

Dieter
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #69 am: 16. Februar 2015, 10:48:03 »

Schlamperer, der ich bin, habe ich natuerlich wieder mal etwas vergessen. Naemlich: nach dem zweiten Bier Chang (klein) wollte mein Koerper ein saures Eis. Das war aber leider ausverkauft. Daher wurde als Ersatz ein dunkles Bier Lao (6.5 Prozent!) bestellt. Das war dann aber so lekker (um in der Sprache der deutschen Freunde zu schreiben), dass noch zwei weitere geordet wurden.
Dadurch aufgeputscht gab es zuhause beim Deutschen natuerlich als Abschluss noch ein kleines Besaeufnis.
Die Frau, auf die er zeigt, kenne ich alledings nicht.


 

Man muss nicht immer zu den Wildbaechen oder Straenden fahren, um sich die Zeit zu vertreiben. Es gibt ja viele andere Moeglichkeiten.
Zum Beispiel ein paar Kilometer von unserer Huette an einen der vielen Wasserlaeufe zu fahren.
Allerdings, Muslimgebiet.
Das macht aber nix, dann wird das Bier eben mitgenommen.


 
Alle diese Muslime sind in der Zeit von Rama V von Ayuttaya nach hier herunter eingewandert.
Vorher extrem arm geht es ihnen inzwischen relativ gut, da unter Anderem unzaehlige Garnelenfarmen in diesem Gebiet angelegt wurden.

Das Platzl, welches wir uns ausgesucht haben, ist alles Andere als ruhig und nicht besonders gemuetlich.



Nur, mich stoert das Geknatter der alle paar Minuten vorbeifahrenden Boote ueberhaupt nicht (Ganz im Gegensatz zum Strassenlaerm)


 
In der Gegend wurde uns schon wiederholt angeboten, uns und unseren Freunden oder Bekannten mit solchen Booten a bissl herumzufahren, den Sprit haetten wir halt bezahlen muessen


 

Den ein paar Kilometer entfernten Strand kann man vergessen.



Das dort befindliche Restaurant ebenso. Menuekarte ohne Preisangaben, wenn man die Rechnung praesentiert bekommt, hat man kurzfristig Augen wie eine Weinbergschnecke.
Wir beide sind nicht knausrig, aber wollen doch vorher in Etwa wissen, was es kostet.


 

fr
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #70 am: 20. Februar 2015, 11:58:18 »

Es wurde wieder einmal Zeit, die Tante der Gattin zu besuchen.
Sie, beziehungsweise ihre Familie, leben hauptsaechlich vom



Einer ihrer Soehne begann vor einiger Zeit, das Holzhaus, in dem er und seine Frau  mit seiner Mutter lebt (das mir sehr gut gefaellt, es ist auch durch die Bauart ziemlich kuehl dort), durch diesen Bau



zu ersetzen. Nicht auf Kredit, sondern mit dem Geld, das vom Verkauf abzueglich Lebenskosten uebrigbleibt.

Durch die schon laengere Zeit niedrigen Kautschukpreise ist der Baufortschritt aber ziemlich langsam.
Fuer diesen "Abfall" bekamen sie vor neun Tagen 21 Baht pro Kilo.



Aber doch besser als nix. Speziell dann, wenn es eine gewisse Menge ist (rund 1200 kg)



Vor ca. sechs Wochen, als es fast jeden Tag regnete und der Preis noch niedriger war, haben sie mangels Rentabilitaet schon wochenlang gar nicht mehr geritzt.
Vor den besagten neun Tagen zahlten die Aufkaeufer fuer fertige Kautschkmatten fuenfzig bis sechzig Baht pro Kilo, je nach Qualitaet.

Zu dieser Tante (die mich, als sie mich bei ihrer Schwester (meine Schwiegermutter) vor vielen Jahren das erste mal sah, gut eine halbe Stunde nicht aus den Augen liess, (hatte zwar kein besonders schlechtes Gewissen, fing aber trotzdem fast zu Schwitzen an)) fahre ich gar nicht ungern. Von da aus ist es nur mehr ein Katzensprung zum



Eine gottverlassene Gegend, daher ohne sonst oft vorhandenen Muell.

Verpflegung muss man sich daher natuerlich selbst mitnehmen



Das Bachwasser war damals immer noch verdammt kalt, nichtsdestoweniger, trotz Warnung meinerseits, der vorher drinnen war



Sie war der Meinung, sie riecht.

Einen Tag vorher und auch einen Tag danach waren wir wieder bei unserem Platzl im Ai Kiau (den wir wegen dem Dreck lange boykottiert haben, das aber durch das vorhergegangene Hochwasser fast blitzblank sauber ist (aber wie lange und zusaetzlich: der Muell befindet sich jetz halt im Meer), das Wasser war vor zehn bzw. acht Tagen ebenfalls schweinisch kalt



Bei der Rueckfahrt habe ich mir vorgenommen, ein Foto von einer netten Huette zu machen.
Kaum gestoppt, trabte ein Zivilist auf mich zu und fragte auf Englisch, ob ich Thai spreche.

Nein.

Ist die Frau hinten auf meinem Moped meine Frau?

Ja.

Welche Nationalitaet hat sie?

Thai.

Das konnte er nicht glauben und begann auf Thai mit ihr zu palavern.

Danach glaubt er es und stellte sich als Investigation Police vor.
Vermutung: von Irgendjemandem angezeigt, dass der Hausbesitzer Rauschgifthaendler ist?, Steuerhinterzieher?, korrupter Beamter?



Kenne in der Gegend zwei winzige "Supermarkt"besitzer, die sich vor Jahren durch (schreib es falsch) Japar Handel aehnlich grosszuegige Villen hinstellen konnten.
Die rund zehn Zivilbullen, teilweise mit Pistolen an der Huefte, getraute ich Feigling nicht zu knipsen.

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namtok

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #71 am: 20. Februar 2015, 16:48:29 »

Zitat
teilweise mit Pistolen an der Huefte, getraute ich Feigling nicht zu knipsen.

da sind etliche Thais um einiges mutiger :

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #72 am: 26. Februar 2015, 22:30:47 »

Dieser Vergleich ist aber sehr unfair, da die Thais als heldenhaftes Volk bekannt sind. Die Oesterreicher als das Gegenteil. Nicht umsonst wird im Forum immer wieder aufgezeigt, dass unsere Vorfahren beim eurem  ;] Einmarsch  nicht Gegenwehr geleistet und bis zum letzten Mann gekaempft haben.
Unsere Blutsverwandten taten sich sowieso als die groessten Nichttapferen hervor. Von den drei Buben der tiroler Grossmutter (die niederoesterreiche Oma hat nur zwei Toechter, eine davon ist unsere Mutter, die andere die Tante) sind im zweiten Weltkrieg keiner den Heldentod gestorben, alle kehrten ohne Verwundetenabzeichen aus amerikanischer- bzw. kanadischer Kriegsgefangenschaft zurueck.
Das hat halt auf mich abgefaerbt, oder liegt es an den Genen?

Heute hatte ich wieder mal Lust, Naehe Lan Saka in die Berge zu fahren. Nach Bewaeltigung des extrem steilen Steilstuecks gleich am Anfang kann man relativ gemuetlich auf dem rund 40 cm breiten Steig dahinfahren,



ein schon seit Jahren in Bau befindliches Haeuschen scheint inzwischen fertiggestellt, privat oder Government?



Dieser Uebergang, der bei den Hochwassern immer wieder beschaedigt wurde, ist anscheinend jetzt hochwasserfest



Kurz dahinter wird der Steig aber schmal, zwanzig Zentimeter vielleicht.



Einen Kilometer danach hatte ich keine Lust mehr, weiterzufahren. Das naechste extreme Steilstueck hat mir diese genommen (auf dem Foto links neben den Wasserleitungen) Auch hier wurde inzwischen ein ordentlicher Uebergang gebaut.



Lieber ins nicht mehr kalte Wasser abkuehlen und den Inhalt der Bierdose



und unkeusche Gedanken geniesen (zu jung waere mir die nicht)



Ein von uns haeufig besuchtes Resort ganz in der Naehe, das auch Bungalows mit Vorhang vermietet und ich vermute, dass sich die dort arbeitenden und oft wechselnden huebschen Madln gegen ein gewisses Salaer auch hinter den Vorhang begeben.



Da ich derzeit Strohwitwer bin, meine Angebetene befindet sich in Phuket bei der Tochter (ich hatte keinen Bock dazu), koennen solche Gedanken halt mal auftauchen. Aber, Traeume sind Schaeume, man kennt uns dort zu gut.

Keinesfalls sollte man diese Gegend angeheitert, gleichgueltig durch was, befahren. Bei den ebenen Stuecken, wo man nicht abstuerzen kann, muss man eisern auf dem Beton (wenn vorhanden) bleiben, da oftmals beidseitig die Erde ausgeschwemmt und bis zu dreissig Zentimeter tiefer liegt und man dies nicht sieht.



Gegenverkehr ist immer problematisch, aber, es gibt nur sehr wenig (die Obstpfluecker mit ihren Crossmaschinen)



Abschliessend "unten" in einem netten Restaurant



noch eine Kleinigkeit essen



und dann ab zu meinen Katzen. Mehr erwartet mich derzeit nicht zuhause.

fr




« Letzte Änderung: 26. Februar 2015, 22:39:52 von franzi »
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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #73 am: 04. März 2015, 13:52:19 »

Gestern hatten wir in Don Kah etwas zu erledigen, daher danach wieder zum WL Nationalpark, nach wie vor ohne Eintritt



Am Parkplatz ereilte uns aber eine Ueberraschung. 15 oder 20 Mopeds dort und viele Uniformierte (auf dem Foto nur ein paar davon)



Des Raetsels Loesung: Es treibt sich wieder eine Elefantenherde von 7 bis 9 Tieren in der Gegend herum, die Mannln sind "laeufig".
Diese Gegend ist bekannt dafuer, dass dann immer wieder solche Elefanten von den Bergen ins Tal gelangen und oftmals Schaeden an Fluren, Kulturen und Haeusern verursachen.
Die Parkrangers forderten uns auf, nicht zu weit in die Botanik zu wandern, da zu gefaehrlich. Zu unserem Picknickplatzl zu gehern, 50 bis 70 Meter von diesem geschlossenen Restaurant entfernt, dagegen konnten sie aber nix sagen.
2/300 Meter oberhalb,



wo ich auch Schwimmen haette koennen



wo vis a vis sogar eine Huette steht (vor 15 Jahren klein angefangen, jetzt fast stattlich, illegal natuerlich)



da hinauf zu huepfen konnte ich die Gattin wegen der (minimal vorhandenen Gefahr) nicht ueberreden. Da waere ich Austrianer ausnahmsweise tapferer gewesen, wie eine heldenhafte Thailaenderin.
Die drei letzten Fotos sind daher logischerweise nicht von gestern.

Elefanten in den Bergen sind hier gar nicht so selten. Letztes Jahr im August hatten wir eine Begenung keine 10 Kilometer entfernt mit so einem schoenem Tier. Ich haette den gar nicht gesehen, da er sich nicht viel von den Felsbrocken unterschied. Klein Adlerauge aber sofort.

Natuerlich bin ich sofort auf die andere Seite, um ihn zu fuettern.



Ein gutes Gefuehl hab ich bei solchen Brocken zwar nie, aber wenn ich mir die intelligenten Augen eines solchen Viehs anschaue, bin ich mir (fast) sicher, dass es mir nix tut. Allerdings, als ich ihm ein vorher gerupftes Bueschel Elefantengras zum verspeisen hinreichte, riss er mir das richtig unwirsch aus der Hand.



Viel spaeter ist mir klargeworden warum: das hat er ja selbst in ausreichender Menge rundherum, der wollte wohl so was wie Bananen.

Kurz nochmals zu den Parkwaechtern.
Da ich keine Waffen wie Betaeubungsgewehre oder Elektroschocker zum Verjagen der Elefanten gesehen habe, radegebrecht, was sie unternehmen wuerden, wenn einer oder mehrere der Elefanten auftauchen wuerde(n). Die glasklare Antwort: Laufen  ;D

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Alex

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #74 am: 04. März 2015, 14:03:56 »

Hi Franzi ,

Heute am Wan Makha Bucha Tag versammeln sich tausende Thais im

 Wat Phra Mahathat in Nakhon Si Thammarat um zu heiraten und das

Hae Pha Khuen That Festival in NST zu feiern . Bei Richard Barrow gibt

es sehr schöne Bilder dazu :   https://twitter.com/richardbarrow
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