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Autor Thema: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung  (Gelesen 45411 mal)

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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #120 am: 20. August 2016, 14:43:23 »

Die Gattin sumst schon seit Jahren herum, dass sie hinter unserem Haus eine Holzhuette fue "sabai" will und hat auch schon fleissig gutes Holz aus Indonesien (Ueberbleibsel von einem Holzhausbau einer ihrer Freundinnen) gesammelt.
Mich hat das nie interessiert, hinterm Haus gehoeren uns 2 Meter Grund zum naechsten, aber von der Besitzerin, einer in den Ruhestand getretener Krankenschwester hat sie das OK geholt, a bissl in ihren Grund hineinzubauen.
Dort befindet sich ein Wassergraben, den sie mit der Huette knapp erreichen will, um von dort auf die vorhandenen Fische etc hinunterzuschauen.

Vor einigen Tagen wars soweit. Sie hatte einen Holzhuettenbauer an der Angel, der fantastische Ideeen hat.



Der kam dann mit seinem Mitarbeiter bei uns vorbei, um sich den Bereich anzusehen, auf dem die Huette entstehen sollte.

Der Gattin schwebte eine Groesse von 3 mal 3,5 Meter vor, ich hab sie aber schon vorher auf 2,5 mal 3 Meter eingebremst.
Der Fachmann reduzierte das aber nochmals auf 2,5 mal 2.5 Meter.
Betonboden (aus Fertigelementen 2,5 Meter mal 30 Zentimeter.

Das passte mir aber nicht, da die Gattin (unter Anderem) diese Bestellung selbst aufgeben sollt.
Wusste nicht, wo dann das ganze Zeugs gelagert werden sollte.
Daraufhin auf einen Holzboden geeinigt, wobei ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dieser mehr kostet.

Ein paar Tage spaeter sind wir zu einer Besichtigung der Haueser dieses Kuenstlers dort eingetrudelt.



Wirkt alles a bissl zusammengeschustert.

Im Zuge des Gespraechs kam ich auch drauf, dass er eine Toilette an die Huette anbauen wollte.
Unsere Aussendusche- und Toilette haette sich aber nur 2 Meter von der Huette entfernt befunden!
Alles abgelehnt.
Dann der Preis fuer die Arbeiten, 35 000 Baht. Hab nix gesagt, sondern ersucht, dass er die Kosten fuer das Kokosnusspalmenholz eruieren soll.
Naechster Tag--9 400 Baht.

Dazu noch Dachplatten, Bamusmatten und weiss ich noch. Meine Anfrage, dass durch den Holzboden und die Stornierung der Toilette die Arbeiten ja viel geringer ausfallen, es gibt keinen Nachlass.

Vielleicht haette die Huette so aehnlich ausgesehen, reine Vermutung, es gab keine Skizze oder gar einen Plan.
Daraufhin hat meine Wenigkeit ueber die Gattin alles storniert und mir schien, dass sie gar nix dagegenhatte.



Ganz kurz danach haben wir bei einem unseren Stammlokalbesitzern in den Bergen nachgefragt, was er fuer seine Huetten an Arbeitskosten bezahlt hat (etwas kleiner, 2 mal 2,4 Meter, geschalte Betonpfosten am Hang 30 bis 50 Zenimeter, am Bach bis zu 3 Meter, betonierter verfliester Boden)


7 000 Baht!

Nach der Besprechung mit diesem Affen sind wir Picknicken gefahren. Da ich immer die Panik habe, dass mir die Zigaretten ausgehen, bei einem 7/11 a Packtl gekauft, die Gattin hat danach diese komische Figur bildlich festgehalten (stelle es jedem frei, zu entscheiden, ob die links oder rechts),



das selbe in Rot



Am Strand, bescheidenes Essen, aber gut, besonder die 2 Chang, damit ich meinen Aerger etwas vernebeln konnte.



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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #121 am: 29. August 2016, 14:21:34 »

Auch dieser Strand wird zukzessive von der See abgetragen. Der Vordere ist privat von Dr. Surin, dahinter, wo Bagger an Befestigungen arbeiten, Staatsgrund. Dort droht(e) die Kuestenstrasse wegzubrechen.



Dahinter, Richtung Norden, "Chevron City", vormals ebenfalls Baugrund von genanntem Herrn.



Nehme stark an, dass bis dorthin auf Staatskosten die Kueste befestigt wird. Werds noch interessehalber "kontrollieren".

Kosten fuer die grosszuegige Sicherung der Strasse spielen anscheinend keine Rolle,



ein paar Jahre vorher wurde das bei  dem einen Kilometer dahinterliegenden Strand nach der Bruecke eher bescheiden geloest.
So siehts jetzt aus



Fuenf Jahre vorher



noerdlich



Und wenige Tage spaeter konnte konnte sich die Gattin endlich einen Herzenswunsch erfuellen.
Zeltln!!

Morgens, nach dem Aufwachen,



im 6 Mann Zelt lt Beschreibung  ;D



Spezialgaskocher, um Wasser fuern Kaffe zu kochen (im Hintergrund sieht man rechts neben dem Baum Betonringe, das war vor einigen Jahren die Sickergrube fuer ein Haeuschen. Ungefaehr 8 Meter Land verloren!).
Kaffeezubereitung waere aber gar nicht noetig gewesen, ein paar Minuten spaeter schwebte die Gattin eines Forumkollegens mit zwei Tassen Kaffe in den Haenden bei uns ein.



Spaeter hatten sie viel zu besprechen, waehrend ein einsamer Jogger seine Strandrunde drehte.



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norwegerklaus

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #122 am: 30. August 2016, 14:38:13 »

@franzi,
herzlich Willkommen bei den Tagebüchlern. {*
Vielen dank für Deine Berichte ;}
Da Du wohl auch ein "Anti VIPler" bist (der auch an einem "aufwindbelasteten" Strand Picknick machen kann C--) lese ich Dich sehr gerne und hoffe Du bringst noch viele Berichte hier. [-]
Gruß vom greisen Nomaden
Klaus
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #123 am: 08. Oktober 2016, 21:21:16 »

Ja Klaus, so ists. Bin kein VIPler und werde das auch nie werden. Und der Muell am aufwindbelastetem Strand negiere ich halt so gut wies geht.
Solche Schweinereien hast du auf deiner norwegischen Insel vermutlich nicht, auf deinen Fotos von dort noch nie gesehen.

Vorgestern sollte ich eine in Thailand fuer Farangs verbotene Arbeit durchfuehren. Habe das natuerlich abgelehnt und die Gattin das machen lassen.



Die Schwiegermutter glatzert scheren, damit sie mit ihren 76 Jahren in einem Wat ein Monat fasten kann.



Angst vor Geistern hat sie nicht, sonst wuerde sie sich nicht 15 Meter vom Verbrennungsofen niedergelassen haben.



Wenn ich beim scheren nicht dabei gewesen waere und mir andernfalls jemand in Gegenwart von ihr gesagt haette, dass das die Schwiegi ist, hatt ichs nicht geglaubt. Dazu haette sie zumindest reden oder lachen muessen, dann schon.



Der Ofen von unten innen. Dort werden einige von uns leider enden. Allerdings mit dem Ruecken zur Tuer.
Dazu faellt mir ein, als meine Ex verfeuert wurde habe ich unvorsichtigerweise durch das 1 Quadratzentimenterglasguckloch hineingeschaut. Hilfreich, wie die Thais sind, hat dann einer sofort das 30 mal 30 Zentimeter Tuerl geoffnet.
Dann sah ich sie: Sitzen, die langen schoenen Haare durch das Feuer weg, und Fetzen hingen vom Ruecken herunter (hineingeschoben wurde sie aber liegend)



Ist zwar nur eine Vermutung, bin mir aber ziemlich sicher, dass in den Plastiksaecken die nicht verbrannten Knochen der Verstorbenen gesammelt werden, um sie dann spaeter der Seifenerzeugung zuzufuehren.



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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #124 am: 02. Januar 2017, 12:44:33 »

Zu Silvester hatten wir Besuch, kam am spaeten Abend.
Foto aber vom 1. 1. in der Frueh.



Der Herr mit dem nackten Oberkoerper der Ex der Gattin, mit dem ich mich bestens versteh. Die verhuellten Koepfe der Damen taeuschen Fundamentalismus vor, ist aber nicht so. Mit einem nur? den Austrianern angeerbten (durch die Habsburger) Gleichgueltikeit und einem gewissen Schmaeh gehen die beiden Schwarzverhuellten ganz schnell aus sich heraus.
Am besten gefaellt aber mir die Enkelin, kein verzogener Fratz, sondern a ganz a lieber Spatz.

Der letzte Teil der Wasserleitung nach Koh Samui auf dem Festland



Wie man sehen kann, der kuerzeste Weg durch die See



Links Koh Samui, rechts Koh Karem. Dort wurden von der Militaerregierung haufenweise Huetten und Bungalowanlagen entfernt.
Gelesen in den Nachrichten hat man da aber nix.



Der sonst wunderschoene Strand derzeit nicht besonders ansehnlich.



Die Korallenpagode, nix besonderes wie die meisten Wats, aber wie viele mit guter Aussicht und angenehmen Luefterl




Im Hintergrund ziemlich in der Mitte des Bildes die Gegend des Restaurants unseres Mitgliedes @namdock



Dort kehrten wir ausnahmsweise nicht ein, da die Gattin in der Naehe von Donsak endlich wieder einmal ihr Lieblings Kanom Chin essen wollte, das aber wegen Abwesenheit der Dame nicht moeglich war.
Daher vis-a-vis dieses sehr nicht so gute Essen, die Wampe war aber trotzdem voll.




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malakor

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #125 am: 02. Januar 2017, 14:27:49 »

2. letztes Bild nicht sichtbar.
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norwegerklaus

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #126 am: 03. Januar 2017, 07:09:58 »

Ja Klaus, so ists. Bin kein VIPler und werde das auch nie werden. Und der Muell am aufwindbelastetem Strand negiere ich halt so gut wies geht.
Solche Schweinereien hast du auf deiner norwegischen Insel vermutlich nicht, auf deinen Fotos von dort noch nie gesehen.
Franzi, ich bin sicher auch kein VIPler und bleibe bis zum bitteren Ende wie ich bin.
Auch an den norwegischen Küsten sind die südwest-bis nordwestlichten windbelasteten Streifen mit "erheblichen Müll und Strandgut" belastet.
An den wenigen Sandstränden ist das sehr unangenehm. In den meist felsigen Strandregionen fällt dies nicht so auf zwischen den Steinen und es sind von weitem nur Farbtupfer zu sehen.
Gruß Klaus
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franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #127 am: 03. Januar 2017, 12:29:23 »

Vielleicht siehst du es jezt



Das waere uebrigens die Gesamtansicht dieser Bucht



Schreibe von "vorne" nach "hinten", hab da, da nicht daran gewoehnt, einiges vergessen.

Bei der Seatrans Faehre waren lange Wartezeiten auf die Insel angesagt, die Gattin wollt nur darum zur Faehre, um Muscheln zu kaufen (so wie immer)

 

Bei den Raja Faehren ein paar hundert Meter daneben war natuerlich gleich viel Betrieb



Die Strasse von den Faehren zur einen Kilometer suedlich liegenden Bucht, wo es das gute Kanom Chin geben haette sollen



Auf dieser eine Stelle, wo man die An= und Ablegestelle der Raja Faehre gut im Blickfeld hatte



Und neben dem Restaurant, wo wir gegessen hatten, eine moderne Bungalowanlage, mit einem Meeting daneben.
Massenhaft Farangs, die an uns im  Auto nach dort schauenden von dort vorbeitrappelten.
Koepfe hoch, so wie ich sie kenne in Nichttouristengebieten. Als waeren sie etwas Besondere  --C



Das Stammlokal zwei Kilometer neben unserer Huette, wenn wir, besser gesagt ich, nicht weit fahren wollen (selten wegen der mich Schwaechling dominierenden Gattin  :'()


Die Bezahlung der Rechnung ueberlasse ich dort immer meiner EuA, da bei huebschen Madln bei mir das Trinkgeld zu ueppig ausfallen wuerde.



Unser inzwischen Lieblingsstrand, gut 50 Kilometer noerdlich von hier. Da gibts nix, da muss man picknicken



Wenn ich UHU entscheiden kann, auf der Matte oder einem Stuhl hocken, dann:



Weiss nicht ob das Diebstahl ist, aber immer, wenn wir dort waren, hat sie Gesundheitsgruenzeug (in diesem Fall rotes) gerupft. Das dann gekocht und getrunken.



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rampo

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #128 am: 03. Januar 2017, 17:52:45 »



Wenn ich UHU entscheiden kann, auf der Matte oder einem Stuhl hocken, dann:



fr

Ist auch bei mir so , kann auch mal ein  Steinstuhl  sein .

Gruesse in den  Sueden .
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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

franzi

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #129 am: 04. Januar 2017, 12:26:49 »

Danke!, Gruesse auch in den Norden.

Gestern war ein in Phuket lebender Sohn ihres Bruders bei uns.



Ein Maler, der uns die zwei Bilder (das obere ein Aquarell, unten in Oel) spendiert hat. Das obere vor ein paar Monaten in einer Stunde gefertigt, unten zur Bareinweihung vor zehn Jahren vorbeigebracht.
Die Gattin ausnahmsweise wieder mal als Bartenderin, gemuetlich sitzend.



Habe vorgeschlagen, dass wir in eines unserer Stammrestaurants, gut 40 Kilometer von hier Naehe Pak Panang) speisen gehen, wurde sofort akzeptiert (Nona ;D).
Dort erwartete uns allerdings diese Ueberraschung



Anscheinend fast Sturmflut, wobei die Wellen nicht allzu gross waren.
Der Pier ausnahmsweise Menschen-und Fahrzeugleer.



Dieses Restaurant, das vor ein paar wenigen Jahren durch Sandfrass und auch Wellen fast voellig zerstoert und mit staerkerem Fundament wiederaufgebaut wurde, steht derzeit noch unbeschaedigt dort



Die Huetten "unseres" Restaurants von Wellenauslaeufern trotz ablaufender Flut (fast) ueberschwemmt



Die ganz harten Hund stoert das aber offensichlich wenig,



mich aber schon, daher im Haus gespeist.
Alles zusammen 670 Baht, da kann man sich nicht beschweren!
Im Foto waren wir mit dem Essen schon fast fertig.




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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #130 am: 05. Januar 2017, 18:50:29 »

Gestern in der Frueh die Nachricht, dass die Huette der Schwiegermutter unter Wasser steht. Die Gattin meinte, dass wir dorthinfahren und helfen, verschiede Sachen in den ersten Stock zu pluendern.
Hatte aber dazu keine Lust, also ist der Neffe mitgefahren.
Nur, es war unten schon ausgeraeumt, die Schwiegermutter bereits auf dem Weg Richtung Bangkok.



Nachmittags Besuch durch die (teilweise) Ziehmutter der Gattin mit Tochter, Schwiegersohn und Neffe (ist von ihm ebenfalls Ziehmutter).
Die Pizzas haben gemundet, war aber nicht der Fall der Alten, daher schnell etwas gekocht. So wie bei uns ueblich, haben einige mitgeholfen



Ueppig wars nicht, nur Gemuese und a bissl Fisch, wollte die alte Dame aber so.



Bartender war diesmal der Neffe, hat als solcher als Junger zwei Jahre in einem Hotel gearbeitet



Ausnahmsweise mal ein hartes Getraenk genossen (Regency sauer)



Und die Ziehmutter mit viel Ueberredung dazu gebracht, dass sie sich neben mir auf den Barhocker setzt (das erste mal in ihrem 75jaehrigen Leben, wie sie sagte)



Heute am fruehen Vormittag wollte ich Gebirgsbaeche besuchen, vorher aber bei der Huette der Schwiegermutter vorbeischauen.
Die Strassen dorthin problemlos zu befahren, rechts und links davon allerdings alles ueberflutet



Diese jungen Oelpalmen das zweite mal innerhalb eines Monats unter Wasser



Teilweise gleicht die Landschaft einem grossen See (dort wo Reisfelder sind)



Dafuer die Huette der Schwiemu im Trockenen (wurden aber am Abend angerufen, dass sich jetzt mehr Wasser als je zuvor dort aufgestaut hat)



Da fuer morgen und uebermorgen weitere starke Regenfaelle angesagt sind haben wir uns entschlossen, die Wildbaeche in den naechsten zwei Tage zu beehren, werden dann hoffentlich richtig viel Wasser fuehren.
Ersatzweise einen guten Bekannten besucht, der erste Versuch ging in die Hose, zu viel Wasser auf der Strasse.
Die Gattin als Testperson vorausgeschickt (da regnete es ausnahmsweise ein paar Minuten nur wenig), es wurde zu tief.



Der Weg ein paar hundert Meter daneben war befahrbar.
Auf der Rueckfahrt nach Nakhon 19 Kilometer davor der Highway aber auch schon in Teilen unter Wassen



Jetzt schuettet es wieder wie aus Kuebeln, koennte fuer Teile von Nakhon heikel werden.

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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #131 am: 28. Januar 2017, 07:30:10 »

Am 7. Jaenner haben wir uns auf den Weg gemacht, um tosende Wildbaeche und/oder Wasserfaelle zu geniessen.
Der kuerzeste Weg dorthin durch Randbezirke der Stadt 1 Meter unter Wasser



dito noerdlich 7 Kilometer entfernt,



auch unsere Hoffnung, den Highway westlich vom Flugplatz mit unserem Kleinwagen befahren zu koennen, hat sich zerschlagen. Es fuhren zwar Pick-ups, SUVs und Busse, aber keine Limousinen (die zwei im Foto vor uns machten ebenfalls kehrt)



Ersatzweise wollten wir an den naechstgelegenen Strand, aber diese Kreuzung an der Ostumfahrung der Stadt deutete schon an, dass leichte Schwierigkeiten auftreten koennten



Zwei Kilometer rechts danach wars soweit. Da waeren wir zwar wahrscheinlich durchgekommen, aber dahinter sind viele Strassen noch weniger hochgelegt, also auf den Versuch verzichtet.



Da gerade eine Regenpause die Situation entschaerft hat und ich Katzenfutter benoetigte, zurueck, um mit einem Moped zu unserem Futterhaendler zu fahren.
In der Stadt auf den befahrbaren Strassen erwartungsgemaess ein Verkehrschaos, beruehrt einen aber mit einem einspurigen Fahrzeug wenig.
Am Gehsteigrand Wasserstand gut 40 Zentimeter, die Fahrban "haengt"



Die Fahrbahn zum Bahnhof wie so oft bei Starkregen gesperrt (dort gibt es zwei gut fuenfzig Meter lange 30 bis 50  Zentimeter "Vertiefungen"), der Markt, der sich in dieser Gegend befindet, wird dann teilweise auf die die einigermassen trockenen Strassen in der Naehe verlegt.



Auf dem Rueckweg kurz den Bach/Fluss inspiziert, der fuer den total ueberfluteten Talad Park verantwortlich war und ihn, wenn die Wassermassen aus den Bergen dahin sind, danach entwaessert.
Dazu eine kurze Bemerkung.
Auch die Thai-Presse liebt Sensationsnachrichten. 10 Krokodile aus dem Park entwichen!
Nur: Die letzten Jahre habe ich in diesem Zoo nur 2, maximal 3 groessere Krokodile wahrgenommen, aber einen Haufen kleine (die einen hoechstens a bissl zwicken koennten), die durch ein engmaschiges Gitter von einer Flucht aus dem Krokodilgehge gehindert werden mussten.
Wie die Zooleiterin der Gattin im Zuge der in letzter Zeit wegen fast dauerndem Regen in der Frueh seltenen Bewegungstherapien sagte, sind viele der Zootiere ersoffen. Davon liest man aber nix in den Nachrichten.



Bei diesem Gewaesser baut man seit dem letzten Hochwasser vor fuenf Jahren seit damals eine Schutzmauer. Was bringts?
Wenig, wie man am Wasserstand hinter der Hochwasserschutzmauer sieht.



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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #132 am: 02. Februar 2017, 14:01:32 »

Wenn ich etwas nicht mag ist, wenn sich ein besoffener Thai an unseren Tisch setzt und sich mit seinen 20 Worten Englisch mit uns unterhalten will.
So wie vor 5 Monaten.
Da war ich ohne Gattin mit einer befreundeten D/Th Familie in unserem Stammrestaurant Naehe Pak Panang essen.
Genausowenig goutiere ich es, wenn sich dieser Sudi ein Heinecken Bier bestellt, uns danach wortreich verlaesst und mir dieses Bier (sind dort zwar nur 80 Baht fuer eine grosse Flasche) dann vom Resto in Rechnung gestellt wird, weil er es nicht bezahlt hat.
Ich habs aus Prinzip aber nicht bezahlt (wie ich mit Hilfe meiner Angetrauten spaeter von den Angestellten erfahren habe, haben die sich in den zwei anderen Restaurants auf die Suche nach ihm gemacht, ein Bekannter oder Freund hat die 80 Baht dann bezahlt).
Das Foto von diesem Typ hab ich spaeter meiner EuA samt Hintergrund zugaenglich gemacht und schwere Vorwuerfe einstecken muessen, dass die arme Kellnerin dies aus ihrem kargen Lohn ausgleichen muss (da wusste sie obiges noch nicht)

Das ist dieser Sudi



Schreibe das darum, da wir gestern (meine Wenigkeit wie so oft gezwungenermassen) wieder mal dort waren (mit Freundin von IHR).
Es gingen zwei Thais an unserem Tisch zu einem danebenstehenden vorbei, habs sie nicht beachtet, aber die Sichanalleserinnernde hat mir zugefluestert, dass einer davon der vom obigen Bild war und wie belaemmert einige Zeit zu uns heruebergestiert hat.
---------------
Vier Tage vorher haben wir Laemtalumpuk inspiziert und in diesem Restaurant ebenfalls eine Kleinigkeit geschmaust.
Diesmal aber draussen in einem der ueberdachten Tische, trotz starkem Wellengang und Flut, weshalb wir manchmal die Haxn einziehen mussten, um nicht vom Salzwasser belaestigt zu werden



Angestellte waren laufend beschaeftigt, diese Pavillons zu verlupfen und neu zu nageln, wenn sie dadurch zu wackelig wurden



Der Fischerdorfweiler rund 20 Kilometer weiter noerdlich hatte offensichtlich durch die Strandbefestigungen keine besonderen Probleme durch die Springflut



Im namensgebenden Kap-Dorf alles beim Alten. Das halbe Kap steht regelmaessig bei hohem Meerwasserstand unter Wasser, da brauchts keinen Starkregen.



Kurz dahinter dann Schluss mit fahren, durch Salzwasser fahren wir nicht



Die dort vor einiger Zeit vorgenommenen Schutzmassnahmen erfuellen ihren Zweck, allerdings, das angeschwemmte Strandgut ist keine besondere Augenweide.



Eigenartigerweise siehts dort keine zwei Kilometer suedlich diesbezueglich ganz anders aus



Dort haben wir uns fuer ein kurzes Schlafl (und ein Bierl fuer mich) halbwegs gemuetlich gemacht, zwei Kuehe haben uns aber geweckt, als sie keine eineinhalb Meter bei uns herumschnueffelten, als waeren sie Hunde.
Die Tiere auf dem Foto sind jene, die wir mit energischem Geplaerr abgehalten haben, es den Zweien gleichzutun.



fr



 
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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #133 am: 20. Februar 2017, 14:10:25 »

Kuerzlich sind wir zu einem Unfall dazugekommen. Selbst habe ich ihn nicht wahrgenommen, da wir uns von einer Nebenstrasse auf den Highway einreihen mussten.
Die Gattin sah aber Personen und Motorradhelme auf der Gegenfahrbahn durch die Luft fliegen.

300 Meter danach der U-Turn, bei dem wir kurz warten muessten, der Verkehr war maessig. Geschafft, danach an der Unfallstelle ein kleiner Stau. Dort



vermutet, der ist als Toter (war aber nur kopfverletzt) dort abgelegt worden, dahinter



Ist aber nicht viel passiert.
Die Unfallbeschreibung erspare ich mir, es gab nur vier Verletzte, davon drei, die von Krabi mit diesem Dreiradler in unser Mu Ban fahren wollten.
Weshalb ich das ueberhaupt erwaehne: Die Rettung war nach maximal zweieinhalb bis drei Minuten am Unfallsort und ALLE Autofahrer machten den rechten Fahrtstreifen sofort fuer diese frei  {*
-----------------------------------------------------------

Lansam aber sicher frage ich mich, ob die Grundbesitzer hier Traumtaenzer sind. Die Gattin bemueht sich, fuer die Tochter guenstiges Land zu kaufen. Bei diesem, 55 Kilometer noerdlich von Nakhon Si, hab ich ihr eingehaemmert, nicht mehr als 100 000 Baht pro Rai (angeboten werden 2 Rai) zu akzeptieren.
Absolute Pampa, gut 400 Meter vom Strand entfernt, zwei asphaltierte, allerdings nicht vielbefahrene Strassen dazwischen



Preisvorstellung nach einem Telefonat: 2 1000 000 Baht

Ein Strandabschnitt (40 Kilometer noerlich von hier), den wir oefters zum Picknicken besuchen, seit ein paar Tagen mit Telefonnummerplakat zum Verkauf angeboten



Nicht wirklich schoen, ist fuer uns ein Notnagel.
Eine relativ wenig befahrene Strasse dreissig Meter dahinter.
Preisvorstellung laut Telefonat: 3 1000 000 Baht pro Rai (angeboten werden 2)
Allerdings sind die zwei Rai durch die Felsbrocken landfrassgeschuetzt. Aber trotzdem, weit und breit keine Infrastruktur.
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Wenn man viel durch die Gegend faehrt, sieht man auch viel. Zum Beispiel diesen PS gewaltigen Laster



oder einen anderen dieses Typs



Und mit dem Pick-up koennte man die Nachbarn aergern/terrorisieren


-------------------------------------------------------

Meine allerliebste Gattin, mit winzigen Einschraenkungen, sumste seit mindestens 2 Jahren herum, ein neuer Kuehlschrank muss her, weil der vorhandene so schiach ist (stimmt sogar, abgegriffen an den Stellen, an den man ihn oeffnet). Dies ging mir am linken Ohr hinein, am rechten hinaus, da diese gut sieben Jahre alte Kuehl/Gefrierschrank alte Kombination noch voll funktionsfaehig war.
Dann sah ich IHN.
Bestellen, nach Hause fahren ums Geld fuer den Neuen zu holen
trotz der Jammerei meiner EuA, der oder dieser ist besser
gekauft.

Der Vielgeschmaehte dient mir inzwischen als Abhaengerkuehlschrank, da mein seinerzeitiger Kauf eines kleinen Kuehlschranks zum "Fleischabliegen" ueberhaupt nicht funktionierte



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Re: Beobachtungen aus dem Sueden, hauptsaechlich NST + Umgebung
« Antwort #134 am: 20. Februar 2017, 14:46:18 »

Die Gattin sah aber Personen und Motorradhelme auf der Gegenfahrbahn durch die Luft fliegen.
vermutet, der ist als Toter (war aber nur kopfverletzt) dort abgelegt worden ...
... es gab nur vier Verletzte

Dein "Tagebuch" finde ich sehr interessant franzi - ich möchte da im Grunde auch nicht stören.
Aber täuscht der Eindruck oder habt ihr euch aktiv bemüht Unfall- und Unfallopfer abzulichten?


Daniel
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