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Autor Thema: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung  (Gelesen 5075 mal)

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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #45 am: 03. Februar 2019, 19:24:15 »


Bisher habe ich nur sehr wenig über die Rolle/Situation der Schweiz in den 30/40er Jahren gelesen/gesehen, etc.

Hab folgende Doku "ausgegraben", nicht uninteressant,  von einigen "Ungenauigkeiten"  ;) abgesehen:



Vielleicht gibt es ja dazu noch zusätzliche Infos, Meinungen.

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schiene

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #46 am: 05. Februar 2019, 07:37:22 »

Ist ganz nett zu lesen und da ich nicht weiss wohin damit denke ich es passt hier mit rein...
"Klischee Orient: Minztee, Männerhorden und andere Märchen aus 1001 Nacht
 Wie riecht der Orient? Nach Jasmin? Oder nach verbranntem Fisch? Sind Araber Busengrabscher oder Umweltaktivisten? Es wird Zeit, mit den Orient-Bildern aufzuräumen - den romantischen wie den unromantischen.
hier gehts weiter...
Quelle
https://www.stern.de/politik/ausland/simon-kremer/klischee-orient--minztee--maennerhorden-und-andere-maerchen-aus-1001-nacht--8536342.html
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Heute sind wir tolerant,morgen fremd im eigenen Land.

aladoro

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #47 am: 05. Februar 2019, 13:29:15 »

"Klischee Orient: Minztee, Männerhorden und andere Märchen aus 1001 Nacht"

hab auf den 1. Blick voll das R überlesen ... :-)
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #48 am: 20. März 2019, 22:02:51 »

@Lung Tom

Zitat :"Wer hat uns verraten - die Sozialdemokraten"

Du wirst sicherlich wissen,wann und fuer welches Ereignis diese Aussage vor ueber
100 Jahren steht.

Du wirst zugeben muessen,dass die Bemerkung sich auf eine singulaere Entscheidung
bezieht,ueber die sich jede Menge Schichten des Geschichtsverlauf ueberlagert haben.

Wenn du,in der heutigen Zeit,diesen Ruf wiederholst und offensichtlich auf die heutige
Sozialdemokratie  damit zielst,moechte ich dich schon fragen,welches Ereignis oder
Versaeumnis du der Sozialdmokratie zur Last legst.

Jock


Guten Abend @jock,

da ich denke, das sowohl Deine Nachfrage als auch meine Antwort breiter gefächertes Interesse verdient, meine kurze Antwort hier in diesem Thema:

Meine Aussage bezog sich ja darauf, welche Partei wohl am Schlimmsten ihre Wähler/Wahlklientel hintergangen hat.

Und da brauche ich nur ganz kurz nachdenken, und da fallen mir ein:

a) AGENDA 2010
und
b) Ausländerpolitik/Kampf gegen Deutschland

Ich werde auf beide Themen nur ganz kurz eingehen und dazu jeweils eine Quelle zur Untermalung geben:

a) Solche Einschnitte in der Sozialpolitik wie sie die SPD mit Unterstützung der Grünen vorgenommen haben, sind eigentlich undenkbar, wenn man bedenkt, das sich SPD als Sachwalter des "normalen" Arbeiters, Angestellten, Rentners etc. dargestellt hat.

Zitat dazu:

 „Die Agenda 2010, (…), das sind gesenkte Lohnnebenkosten, liberalisierte Zeitarbeit, Minijobs, Privatrente. Das sind zehn Euro Praxisgebühr und das Herzstück der Reform: Hartz IV, die Verschmelzung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe auf dem niedrigen Niveau der Sozialhilfe. Die Grünen haben alles mitgetragen. Doch genau genommen war die Agenda die Sache einer Riege von Männern in der SPD, die während des Zweiten Weltkriegs geboren wurden und in der Wirtschaftswunderzeit der Adenauer-Ära aufgewachsen sind, Männern, die die Aufstiegsmöglichkeiten der sechziger und siebziger Jahre genutzt und sich nach ganz oben gearbeitet haben. Gerhard Schröder, Franz Müntefering, Walter Riester, Wolfgang Clement, Hans Eichel, die Berater Bert Rürup und Peter Hartz und ein paar Vertraute Schröders, die im Hintergrund mitgedacht haben, vor allem sein Kanzleramtschef: Frank-Walter Steinmeier, die nächste Generation.“

– Marc Neller: Rot-Grün – Die Privatisierer, Die Zeit 26. Oktober 2010

Wenn man gemein wäre, würde man die AGENDA 2010 so beschreiben:

Die asozialste Form von Sozialraub nach der Einführung des Sozialversicherungssystems unter Bismarck.

Oskar Lafontaine redet Tacheles über Hartz IV / Agenda 2010




Und das Ganze ist in der Zwischenzeit nicht besser geworden. Das haben auch viele SPD Mitglieder wohl so gesehen: 1990 gab es knapp eine Million Mitglieder, nach den letzten Zahlen, Dez. 2018: ca. 438 TSD.

b)
Sowohl in der EU Politik als auch in der Ausländerpolitik versucht die SPD seit Jahrzehnten, Deutschland und das deutsche Volk, zu marginalisieren. Dazu koennte man ein Buch schreiben, zwei Dinge mal daraus:

Der Kampf der „Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ gegen Deutschland

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/05/11/der-kampf-der-sozialdemokratischen-partei-deutschlands-gegen-deutschland/

Eine interessante Zusammenfassung, von dem was läuft. Und wer denkt, ach Denkfabriken etc. pp., schaut man mal in das "Heidelberger Programm" der SPD von 1925 und wird feststellen, das bereits dort auf eine Zerschlagung der europäischen Nationalstaaten hingewirkt wird, und das ist ja mittlerweile fast erreicht.

Dazu paßt auch die Forderung nach den Vereinigten Staaten von Europa:
https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/c4e913b673052fa
https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-rede-auf-spd-parteitag-schulz-verteidigt-vorstoss-fuer-vereinigte-staaten-von-europa/20688158.html

Auch dies hat sich in den letzten Jahren deutlich konkretisiert.

Weitere Punkte wären, z.B. Ausdehnung der Ausländerwahlrechts (dazu habe ich mich bereits mal ausgelassen), auch die Hofierung und Unterstützung des Islams.

Insofern kann ich nur feststellen, das die SPD ihren Kampf gegen Deutschland, auf allen Ebenen, weiterführt.


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jock

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #49 am: 21. März 2019, 07:30:01 »

@Lung Tom

Also Gerhard Schroeder ist der Verraeter der Arbeiterschaft und sein Teufelszeug nennt sich
Agenda 2010.

Vor Schroeder war alles Bestens und haette er nicht die Reformen durchgefuehrt,stuende
Deutschland besser da.

Stimmt das ? Was hat Herr Schroeder bewogen,die Arbeiterschaft zu "verraten" ?

Werfen wir einen Blick zurueck.

Die Deutschen haben sich hochgearbeitet,die Wirtschaft konnte sich auf einen grossen Innen-
markt und auf den Export verlassen und war der Meinung,das geht immer so weiter.

Dabei waren die ersten Anzeichen einer Aenderung schon Mitte 1970 spuerbar und zwar
ausgerechnet am Rueckgrat des Wirtschaftsmotors - der Automobilindustrie.

Zu dieser Zeit stand bei mir die Anschaffung eines neuen Autos an.Ich tendierte auf Grund
des guten Rufes und des guten Wiederverkaufspreises zu VW - Golf.
Da kam mir ein Prospekt des Colts von Mitsubishi in die Haende und staunte.

Da war im Preis alles enthalten,was ich nur gegen Aufzahlung beim Golf bekommen haette.
Ob es elektrische Fensterheber waren oder die Klappe beim Handschuhfach.
Ausserdem war nichts von Qualitaetsmangel zu hoeren,wie z.B. beim Fiat oder Renault.

Es wurde ein Mitsubishi Colt und wurde nicht enttaeuscht.

Die deutschen Automobilhersteller hatten einige Muehe den Rueckstand aufzuholen,was auch
spaeter gelang.Doch der Mitbewerber blieb als Konkurrent am Markt und zwang die deutschen
Hersteller kostenguenstiger zu produzieren,das sie nur so erreichten,indem sie den Herstel-
lungsprozess automatisierten und Teile der Belegschaft abbauten.

Aber auch andere "Flagschiffe" der deutschen Wirtschaft kamen unter Druck.AEG, Grundig oder
Mannesmann.

Die fernoestlichen Hersteller eroberten innerhalb weniger Jahre die "E-Unterhaltungs" - Branche.
Aus Japan kamen die ersten Videorecorder oder ausgefeite Audioprodukte.
Die "Braunware" wird heute hauptsaechlich in Asien produziert und sichert dort Arbeitsplaetze.

In der Bevoelkerung schien alles noch atmosphaerisch als Friede,Freude ,Eierkuchen.Dafuer sorgten
Samstagsabenunterhaltungssendungen wie "Wetten dass ?" oder die "Peter Alexander Show"
oder auch "Der Musikantenstadel".

Helmut Kohl,der Langzeitkanzler vermittelte,schon alleine durch seinen Habitus,Wohlstand und
Sicherheit.Die in seinen letzten Regierungsjahren staendig steigende Arbeitslosigkeit wurde
nicht besonders themisch in den Vordergrund gestellt oder diskutiert,belastete jedoch die Sozial-
netze.
Die Zahl der Arbeitslosen stieg auf eine,seit dem Krieg unbekannte Rekordmarke, von 5 Mio.

Ein Zurueckgehen der Arbeitslosenrate war ohne Eingriff in die Makrosoziologie nicht absehbar.
Einerseits haben sich doch einige Faulenzer in der sozialen "Haengematte" gut eingerichtet,anderer-
seits kam die deutsche Arbeiterschaft unter Druck durch die wirtschaftliche,globale Entwicklung,die durchschlaegt.

Herr Schroeder musste also reagieren.Nicht zu reagieren und den Arbeitsmarkt zu reformieren,
sondern die " Dellen" mit sicherer Hand zu steuern,erwies sich als nicht zielfuehrend.

Daher enstand die Agenda 2010,die fuer manche einen Einschnitt bedeutete.

Unter dem Schlagwort " Foerdern und Fordern" wurde die Agenda 2004/2005 implementiert
und zeigte bald schon Auswirkungen.Die Arbeitslosenrate ging zurueck,sodass man optisch von
Vollbeschaeftigung reden kann.

Natuerlich gab es auch negative Auswirkungen.Es entstand ein Arbeitsmarkt,der als prekaerer
Arbeitsmarkt sich etablierte.Der Druck auf einzelne Arbeitsnehmer wuchs an und besteht
auch heute noch.Das Lohnniveau stagniert und die Gefahr der Altersarmut besteht.

Man haette vielleicht schon frueher darauf reagieren sollen und eine Ausschleifung andenken
koennen.
Dies allerdings waere Aufgabe der naechstfolgenden Regierung gewesen.

Interessant ist aber auch,dass wenn zwei das Selbe tun,ist es nicht gleich.

Die derzeitige oesterreichische Regierung greift gewaltig in die bestehenden Sozialnetze ein,
spricht sogar von Arbeitszwangverpflichtung und wird von gewissen Kollegen hier im Forum be-
jubelt.

Wenn jedoch Sozialdemokraten es tun wuerden,ist es Mist und wird verteufelt.

Ende des ersten Teils.

Jock


« Letzte Änderung: 21. März 2019, 07:54:12 von jock »
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Suksabai

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #50 am: 21. März 2019, 09:16:28 »



@jock

Zitat
Wenn jedoch Sozialdemokraten es tun wuerden,ist es Mist und wird verteufelt.

Das IST ja der Knackpunkt! Die Sozialisten (in Österreich) beschränk(t)en sich auf risikoloses Nichtstun, und wurden sie wirklich einmal aktiv ,
endete es in einem Desaster wie das KH Nord...

Ich getraue mir nicht zu, die Arbeit der derzeitigen Bundesregierung zu bewerten - aber sie ARBEITET ! Alleine das ist schon nach all den
Jahren des Stillstandes und Pattsituationen sensationell.
Von der linken Seite wird immer wieder argumentiert, dass diese Regierung populistisch regiert - ja, sie schaut dem Volk aufs Maul.
Den Zuwachs an Wählerstimmen verdanken sie sicher dieser Tatsache, aber auch der (sich inzwischen bewahrheiteten) Hoffnung, dass
sich endlich was bewegt...

Ob diese Aktivität nun gut oder schlecht ist, wird die Geschichte zeigen...


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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

jock

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #51 am: 21. März 2019, 11:09:52 »

@Suksabai

Es ist vielleicht nicht jeden bekannt,(dir schon)dass bei den Regierungen,wo ein Sozial-
demokrat den Kanzler stellte,er kein Weisungsrecht hat.

Zudem waren die entscheidenen Ministerien ( Innen,Aussen,Finanzen) immer in der
Hand der "Christlichsozialen" (OEVP).

Schon dadurch,weil es eine Koalitionsregierung gab,sind bei entscheidene Vorhaben auf den
Konsens bzw. des Koalitionsvertrages Ruecksicht zu nehmen und behindern sich damit gegen-
seitig.

Ja,Kanzler Faymann war kein grosser chartismatischer Kanzler,doch so ohne Erfolg war seine
Regierung auch nicht geblieben.

Durch die Finanzkrise ist Oesterreich gut durchgekommen,der Sozialfriede ward gewahrt und
immerhin ist unter seiner Kanzlerschaft das Vermummungsverbot ( fuer muslimische Frauen)
durchgesetzt worden.

Ungeschickt war er beim Fluechtlingshoehepunkt auch nicht,da er erreicht hat,dass die meisten
angekommen Fluechtlinge nach Deutschland weitergezogen sind bzw. weiterziehen konnten,da
mit Frau Merkel eine Vereinbarung bestand.

Nicht alle Versaeumnisse der Reform,die man beklagen kann,wie z.B. das Unterrichtswesen,
scheiterten bei der oevp-dominierten Gewerkschaft und nicht unbedingt bei der Regierung.Auch
die Leistung des Integrationsministers (Kurz) lassen sich hinterfragen.(Abgesehen von der "Schlies-
sung der Balkanroute").

Und noch immer wird diskutiert,ob sich der OEVP - Finanzminister Proell nicht doch beim De-
bakel um die Hypo Alpe-Adria sich ueber den Tisch ziehen hat lassen.

u.s.w.

Wenn man daher der alten Regierung Fehlleistungen vorwirft,so ist auch der Koalitionspartner
der Sozi nicht davon befreit.

Die neue tuerkis-blaue Regierung ist ja mit viel Elan gestartet,doch Ergebnisse sind spaerlich.

Ist man es in Oesterreich gewoehnt,dass nach einen Regierungswechsel Umfaerbungen bei
staatsnahen Betrieben erfolgen,wurde dies bisher eher still und leise durchgezogen.

Bei der OEBB erfolgte es lautstark,wobei niemand sich erklaeren kann,wieso eigentlich,denn
der Aufsichtsrat hat genauso seine Arbeit getan,wie der neue.Besondere Akzente sind nicht
erkennbar.

Die " Zerschlagung" unseres Geheimdienstes,wegen eines vermuteten "Schwarzen Nestes"
hat Aufregungen erzeugt und blieb bisher ohne greifbare Missstaende erkennbar,wie der Unter-
suchungsausschusses bisher ermittelte.

Die Zusammenlegung der Krankenkassen,die vollmundig mit einer Einsparung von jaehrlich
1 Mrd. angekuendigt worden ist,ist schon rechnerisch nicht machbar,ohne die Leistungen fuer
die Versicherten zu kuerzen.
Zudem gilt noch nicht ausgemacht,dass die Zusammenlegung so ohne Schwierigkeiten erfolgen
kann,denn einzelne Punkte im Konstrukt sind verfassungsrechtlich abgesichert und koennen
nur mittels Verfassungsaenderungen aufgehoben werden.Die Oppositionsparteien muessen da-
bei mitmachen.

Der naechste grosse Brocken war die Einfuehrung der 60 Stunden- Woche,die dann abgemild-
ert werden musste,indem man die Verweigerung zu Ueberstunden ins Gesetz schrieb.

Unter dem Vorwand,gegen die Muslimisierung und Zuwanderung Schritte einzuleiten,hat man
die Mindessicherung abgewertet und das betrifft auch die oesterreichische Bevoelkerung.

Auch das Gesetzesvorhaben eine "Sicherungshaft" einzufuehren,ist verfassungsmaessig sehr
bedenklich,wenn das Gesetz  nur bei Asylwerber greifen soll.
Auch die einheimische Bevoelkerung kann von der Haft betroffen werden und das brauchen
wir gar nicht.

Die Verschaerfung im Sexualstrafrecht lehnen alle mit der Materie betrauten Personen und In-
stitutionen als unnoetig ab,trotzdem wird es durchgezogen.

Und schon redet ein Regierungsmitglied davon,eine Zwangsverpflichtung zur Arbeitsleistung
einzufuehren.Zwar soll das nur fuer arbeitslose Asylanten gelten,doch die Aussenwirkung ist
haesslich und erinnert an die Zeit von 1938 -1945.

Jetzt wurde auch noch der religioese Feiertag von Prostestanten gestrichen,was allerdings
die Reaktion auf den EuHG zurueckzufuehren ist und nicht auf ein Vorhaben der Regierung
beruht.

Ein Vorhaben der Regierung ist aber,die Kandarierung des (unabhaengigen ) ORFs.Der Vor -
sitzende des Stiftungsrates Herr Steger ( FPOE) will "unbotmaessige" Journalisten kuendigen.

Aber auch bei kleineren Anlaessen,gibt die Regierung kein gutes Bild ab.

Bei der Diskussion der "Rechtsabbiegehilfe" bei LKW redet der Verkehrsminister davon,dass
bei der Enquete zur Faktfindung keine Befuerwortung durch die Experten zu vernehmen war.
Hinterher stellte sich aber heraus,dass dem nicht so gewesen war.

Die 12 Polizeipferde,die eingestellt wurden,werden zunaechst 2 Jahre trainiert,dann sollen sie
in einem noch anzukaufenden Gestuet Naehe Wiens untergebracht werden,bevor sie bei Demon-
strationen oder Fussballmatches eingesetzt werden.

Scheinbar ist die Einkesselung von friedlichen Fussballfans bei einem Fussballmatch nicht ge-
nug.Pferde haette dabei auch nicht geholfen.

Ein paar hunderttausend Euro hat eine "Uebung" am Grenzuebergang gekostet,wo simuliert
wurde,wie zu reagieren ist,wenn ein Massenansturm von Fluechtlingen droht.
Eine derzeitige oder absehbare Gefahr  einer Masseneinwanderung ist bei einer taeglichen Fre-
quenz der ankommenden Fluechtlinge,die an zwei Haenden abzuzaehlen ist,nicht vorhanden.

Als Niederlage fuer die Regierung endete auch die Absicht Suedtirolern oesterreichische Reise-
paesse auszufolgen.

Nicht nur die Suedtiroler  lehnen das ab,auch die italienische Regierung sagt - mit uns nicht.

So jetzt will ich auch noch etwas positives ueber die bisherige Regierungsarbeit schreiben.

Ein Vorhaben das Konsens gefunden hat und aus einem Guss ist.

Da muss ich noch laenger nachdenken und melde mich spaeter.

Jock









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Suksabai

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #52 am: 21. März 2019, 12:01:48 »



@jock

die rotgefärbte Brille polarisiert  - wie man bemerkt - die Versäumnisse und Untaten der Roten heraus, während sie anderes offenbar verstärkt.

Mit einem durchgefärbten Sozialisten ist es aber auch ganz schwer, argumentativ zu diskutieren - was man als gut erachtet, verteufelt er...

Zustimmen muss ich dir, dass das grosskoalitionäre Geplänkel der letzten Jahre fruchtlos blieb - deswegen freue ich mich umso mehr über

den breit gestreuten Konsens der momentanen Regierung...

Als Conclusio kann ich nur bemerken, dass ich deine Ansichten und Meinungen registriert und als die deinigen auch respektiert vernommen habe,

sie aber grossteils nicht teile...

Die Zukunft und die nächsten Wahlen werden zeigen, wessen Ansichten näher an der Realität liegen...





 
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jock

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #53 am: 21. März 2019, 13:44:59 »

@Suksabai

Ich habe dich schon einmal gefragt,welche Untaten und Versaeumnisse der Roten
du ansprichst.

Bisher kam nichts.

Wenn du nicht konkret wirst und dich nur in ungefaehre Andeutungen verlierst,ist
es schwer darauf einzugehen.

Obwohl ein Wahlgeheimnis besteht,verrate ich dir,dass ich waehrend meiner Selbst-
staendigkeit stets die Schwarzen gewaehlt habe.Gebe aber zu,dass ich auch die
Roten gewaehlt habe,damals als mir die schwarz/blaue Regierung 2 Jahre laengere
Wartezeit auf die Pension aufgebrummt haben.

Jock
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #54 am: 13. Mai 2019, 19:20:12 »


Da wir ja als Deutsche immer Ausländerfeinde waren und sind, erstaunt es hier, welche Anstregungen unternommen werden,
einen ungarischen Diktator Staatsmann zu hofieren:



Berichtet übrigens von unverdächtigen britischen Inselmedien...  ;)

Na wenigstens schien nicht die Sonne, wär ja noch schoener.....
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Kern

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #55 am: 13. Mai 2019, 19:47:08 »

Da wir ja als Deutsche immer Ausländerfeinde waren und sind ...

 :o

Ist wahrscheinlich satirisch gemeint.
« Letzte Änderung: 13. Mai 2019, 19:56:11 von Kern »
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #56 am: 14. Mai 2019, 18:48:33 »


Achim,

da hast Du vollkommen recht !  {*

Allerdings hätte ich mir den Beitrag auch schenken koennen, so substanziell war der nun nicht.
Gelobe Besserung und liefer, wenn moeglich, mal was Besseres zu dem Thema nach....

 ]-[
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #57 am: 19. Mai 2019, 21:27:09 »


Heute mal ein kleiner, halbwegs aktueller Artikel zum Forschungsstand in Stonehenge:

Verschollener Bohrkern von Stonehenge "wiederentdeckt"

...wiederentdeckt ist wohl kaum der richtige Ausdruck     Lung Tom

Stonehenge (Großbritannien) – Während archäologischer Arbeiten an dem Steinkreis von Stonehenge im Jahr 1958 wurde aus einem der gewaltigen, die charakteristischen “Tore“ bildenden sog. Sarsen-Steine drei Kernbohrungen entnommen, die seither als verschollen galten. Jetzt ist einer der drei Bohrkerne wieder aufgetaucht und könnte einige Fragen rund um den sagenumwobenen Steinkreis beantworten.

Hier gehts zum Artikel und ein paar Bildern:
https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/verschollener-bohrkern-von-stonehenge-wiederentdeckt20190513/
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Lung Tom

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Re: Neuigkeiten und Altbekanntes aus der Geschichtsschreibung
« Antwort #58 am: 24. Mai 2019, 19:57:32 »


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