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Autor Thema: Die Beziehung zu China  (Gelesen 1375 mal)

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goldfinger

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Die Beziehung zu China
« am: 28. November 2018, 18:07:36 »

Amulette und Geiseln erzählen den langen Weg zur Wiederaufnahme der Beziehungen 

Wanwai Phathanothai war 12 Jahre alt, als ihm gesagt wurde, er solle sich darauf vorbereiten, im Westen zu lernen. Es war 1956 auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, als Thailand gegen die sich ausbreitenden Flammen der kommunistischen Umwälzungen in der gesamten Region ankämpfte.

Nur wenige Tage vor seiner Abreise enthüllte sein Vater, der damals als Berater des damaligen Premierministers diente, sein wahres Ziel: Wanwai ging nach China, dem kommunistischen Rückzugsstaat, mit dem Thailand sieben Jahre zuvor während der Red Scare die Beziehungen abgebrochen hatte.

Es stellte sich heraus, dass es kein gewöhnlicher Besuch war. Wanwai und seine Schwester, 8, sollten als Geiseln von den Chinesen festgehalten werden, während thailändische Beamte eine geheime Mission zur Wiederaufnahme der Beziehungen begannen. Sie blieben dort 13 Jahre und lebten unter dem Schutz von Premier Zhou En Lai als seine Adoptivkinder.

Es stellte sich heraus, dass es kein gewöhnlicher Besuch war. Wanwai und seine Schwester, 8, sollten als Geiseln von den Chinesen festgehalten werden, während thailändische Beamte eine geheime Mission zur Wiederaufnahme der Beziehungen begannen. Sie blieben dort 13 Jahre und lebten unter dem Schutz von Premier Zhou En Lai als seine Adoptivkinder.

Bangkok unterbrach 1949 die Beziehungen zu Peking, nachdem Mao Tse Tung die Macht über die warnte und verarmte Nation übernommen hatte. Als Verbündeter der Vereinigten Staaten setzte sich Thailand als Bollwerk gegen den roten Einfluss in Indochina und verabschiedete ein Gesetz, das jede Aktion, die Kommunisten unterstützte, verbot, einschließlich nicht genehmigter Reisen und Kontakte mit China.

Wanwais Vater, Sang Phathanothai, war ein leidenschaftlicher Antikommunist, wie sein damaliger Chef, Premierminister Plaek Pibulsongkram. Aber Sang erkannte China bald als eine potenzielle Supermacht, mit der Thailand Freundschaft schließen sollte, anstatt sich ausschließlich auf die Amerikaner zu verlassen.

Und so ebnete Sang mit Plaeks Zustimmung den Weg für diese Freundschaft und schickte seine eigenen Kinder als Garantie für seinen guten Willen. Die Mission musste geheim gehalten werden, damit sie nicht die Wut der amerikanischen Verbündeten und konservativen Fraktionen zu Hause auf sich zog.

Aber Plaek wurde später von Sarit Thanarat, einem militärischen Despoten, gestürzt, dessen Anti-Rot-Kampagne Dutzende von Menschen inhaftiert oder hingerichtet wurde, wegen der entferntesten Verbindung zu den Kommunisten. Sang selbst wurde bei der Säuberung erwischt und inhaftiert und so strandeten Wanwai und seine Schwester Sirin in China.

Erst nachdem die Nachfolger von Sarit durch einen Volksaufstand 1973 vertrieben worden waren, versuchten thailändische Beamte es erneut.

http://www.khaosodenglish.com/news/2018/11/27/amulets-and-hostages-a-record-of-thai-chinese-reconciliation/


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goldfinger

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Die Beziehung zu China
« Antwort #1 am: 01. Juli 2020, 14:24:34 »

Gemeinsam für eine glänzendere Zukunft

Am 1. Juli 1975 unterzeichneten Ministerpräsident Zhou Enlai und Premierminister Kukrit Pramoj das Gemeinsame Kommunique über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen in Peking, das ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen China und Thailand aufschlug.



Die beiden Länder führen regelmäßig strategische Dialoge und haben Kooperationsmechanismen in verschiedenen Bereichen eingerichtet, z. B. im Gemischten Ausschuss für wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit, in der Konsultation zu Verteidigung und Sicherheit, im Gemischten Ausschuss für wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit und im Gemischten Ausschuss für Eisenbahnzusammenarbeit. und der Dialog auf Ministerebene über die digitale wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Das bilaterale Handelsvolumen stieg von 24,62 Mio. USD zum Zeitpunkt der Aufnahme diplomatischer Beziehungen auf 91,7 Mrd. USD im Jahr 2019, was einer mehr als 3.700-fachen Steigerung entspricht.

China ist seit sieben Jahren in Folge der größte Handelspartner Thailands, die größte ausländische Investitionsquelle Thailands im Jahr 2019, und Thailand ist der drittgrößte Handelspartner Chinas unter den ASEAN-Ländern.

Der Bau der Eisenbahnlinie China-Thailand schreitet weiter voran, und nach der Fertigstellung wird dieses Eisenbahnnetz den Ländern und Menschen in der Region noch lange zugute kommen. Mehr als 100 chinesische Unternehmen haben sich im Rayong-Industriepark Thailand-China niedergelassen, der die lokale Wirtschaftsentwicklung und die Beschäftigung der Menschen wirksam gefördert hat.

Über den Autor
Yang Xin ist der Geschäftsträger der Botschaft der Volksrepublik China in Bangkok. Derzeit ist er auch amtierender Botschafter der Volksrepublik China in Thailand.

https://www.khaosodenglish.com/opinion/2020/07/01/opinion-join-hands-for-a-more-brilliant-future-of-china-thailand-relations/

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