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Autor Thema: Nan  (Gelesen 2402 mal)

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Nan
« am: 07. Februar 2009, 06:40:41 »

Nan, Lake Site Resort


Es war schon spät in der Nacht und wir näherten uns unserem Ziel im geheuerten Minibus, inklusive Fahrer.

Wr befanden uns auf einer Tour von Bangkok, über Pitsanulok, Kamphaeng Phet, Sukhothai, Sri Satchanalai, quer durch den historischen Garten des alten Siams. Die Provinz Nan, im Norden Thailands, war eigentlich nur der Umkehrpunkt unserer Reise.

Mein Kopf war noch voll von all diesen Altertümern in diesen historischen Orten und ich freute mich schon auf das "Lake Site Resort", welches meiner Holden von einer Kollegin wärmstens empfohlen wurde. Bequem in einer modernen Hotel Lobby abhängen, an der Bar noch einen schnaseln und überhaupt, die mehrsternige Zivilisation mit anmutigen Bedienungen nach dieser langen Tour zwischen Ruinen geniessen.   

Die Provinz Uttaradit, die auf dem Wege nach Nan liegt, passierten wir zum Teil noch bei Tageslicht und wir waren begeistert vom Überschwang der Natur. Auf der Höhenstrasse gibt es ein paar überwältigende Aussichtspunkte.


Es war Juli und der Wald stand in vollem Grün. Teak Bäume säumten die Landstrasse wie bei uns Kastanienbäume oder Platanen. Von Abholzung keine Spur mehr, denn hier wurde schon vor 20 Jahren wieder aufgeforstet. Hinter jeder Kurve zeigte der Wald ein neues Gesicht, jeder Hügel bot einen neuen Ausblick auf die bergige Natur. Selbst meine städtischen Thaibegleiter konnten sich nicht satt sehen. Fern von jeglicher Politik und Bromborium waren sie stolz auf ihr Land. Dem konnte ich ausnahmsweise folgen.

   



Unser Ziel, das  "Lake Site Resort", liegt am Queen Sirikit Stausee, der aus dem Fluss Nan entstanden ist. Die Landstrasse wurde immer enger, bis sie schliesslich nur noch einspurig war. Es ging stetig bergauf und ab. Eigentlich mehr bergauf. Draussen regnete es in Strömen und es blitzte und krachte.

Die Stimmung unter meinen thailändischen Begleitern und Begleiterinnen wurde immer ehrfurchtsvoller, ja, man könnte sie sogar geisterbehaftet nennen, obwohl sie alle Grossstadt-Kinder sind, oder vielleicht auch gerade deswegen. So ein Wetter in der Wildnis ausserhalb ihres geschützten Heimes hatten sie noch nie erlebt.

Mein Hinweis auf mein schweizer Armee-Taschenmesser, welches uns aus allem Unbill erretten würde, falls alle Stricke reissen, besonders der Flaschenöffner neben dem Korkenzieher, lockerte die Stimmung wieder auf. Wir legten fatalistisch ein Musik-Video mit westlicher Pop Musik auf und als ich dann noch aus vollem Herzen mitsang, während draussen die Welt unterging, die Strasse sich in einen Bergbach verwandelte und es rummste, sodass die Erde bebte, die Blitze die Urwaldumgebung im Sekundentakt gespenstisch erleuchteten, ich mir vornahm, demnächst auch eine wasserdichte Taschenlampe inklusive Corned Beef zwecks Notverpflegung mitzunehmen, der Scheibenwischer trotz Schnellgang kaum noch freie Sicht schaffte, kam eine saumässig gute Stimmung auf. Die letzte Party vor dem Amagedon.

Schliesslich nahm der Regen ab und es klarte auf. Was vorher grau und wässerig war, wich der pechschwarzen aber sternenklaren Nacht. Irgendwann mal sahen wir Lichter tief unter uns auf einem dunklen See. Wir waren nicht mehr weit entfernt. Als wir die Fenster wieder öffnen konnten, ohne nass zu werden, drang Karaoke-Gesang und Froschgequake durch die Nacht zu uns hinauf.

Der Anblick bei der Ankunft war der Hammer. Das "Lake Site Resort" bestand aus primitiven Bretterbuden, die irgendwie auf dem See schwammen. Die jungen Leute, die uns empfingen, sahen nicht gerade vertrauenserweckend aus. Zwei "Seeräuber-Typen" in zum Teil ölverschmierten Klamotten, waren schon ziemlich abgefüllt und versuchten vergeblich, höflich zu grinsen. Es gelangen ihnen aber nur ein paar wenig vertrauenserweckende Fratzen. Oh Mann, wir waren in der tiefsten Provinz, Wind und Wetter ausgeliefert und dazu noch diesen Leuten.

Nicht gerade freudig, und gänzlich ohne „Wai“, sondern mehr als ob wir sie bei ihrer Party störten, zeigte uns schliesslich eines der Mädels unsere Zimmer in einem dieser Verschläge. Die waren absolut leer. Nichts drin. Ich wollte gerade meiner Holden so richtig einen abziehen, als sie nicht mehr an sich halten konnte. Sie konnte sich für 10 Minuten kaum beruhigen, kicherte unkontrolliert und behielt ein gewisses Grinsen, wenn sie mich ansah, nachdem sie sich einigermaßen beruhigt hatte. Sie kennt halt ihren verwöhnten Bengel. Später sagte sie mir, dass mein Gesicht "a million bucks" wert war. So doof muss ich aus der Wäsche geschaut haben. Man ist ja sonst zu nichts nütze.

Na wenigsten wurden ein paar Matratzen hereingetragen, dazu ein paar Decken. Irgendwelche Viecher liessen sich zumindest nicht blicken. Aber deren Hinterhältigkeit ist ja hinreichend bekannt. Die lauern aus allen Ritzen und warten auf die Gelegenheit, in menschliche Löcher zu kriechen. Verdammtes Pack! 

Hier ein Bild von unserem "Lake Site Resort" Zimmer.



Die Nacht war auch recht interessant. Zeitweilig prasselte der Regen mit Getöse auf das Wellblechdach. Aus dem sporadisch heimlichen Gekicher meiner Holden schloss ich, dass sie sich diebisch über meine eventuellen unschönen Gedankengänge amüsierte. Ich gebe dann gerne noch einen drauf, mecker, bis sich die Balken biegen und lasse mich dann gespielt davon überzeugen, dass mein wirklicher Name Hans Moser ist.

So schliefen wir frohen Mutes und mit albernen Gedanken ein, trotz aller vermeintlicher Unbill, die in Wirklichkeit keine war. Ich liebe solche Momente und Situationen. Eine fremde Schlafstätte im Trockenen und draussen klopft der Regen an, meine Holde kuschelt glucksend, weil sie froh ist, dass ich mal wieder aufgeregt bin, die Mücken haben ein Einsehen und bleiben trotz idealer Brutstätte draussen und verzichten zumindest auf ihr verdammt aufdringliches Stalinorgel-Surren. Es gibt halt Momente, wo man nicht gerne an Opas Kriegsgeschichten erinnert wird. Schlesien bleibt verloren. Was solls.

Der nächste Morgen bot ein Schauspiel für smog-geschädigte Großstädter....
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Re: Nan
« Antwort #1 am: 07. Februar 2009, 06:43:20 »

Der nächste Morgen

Als ich aufwachte, fehlte meine Holde neben mir. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, aber sie kündigte sich schon mit ihrem Licht an.

Es herrschte absolute Stille, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Noch nicht mal das Wasser gluckste unter unserem auf dicken Bambusrohren schwimmendem „Hotelzimmer“. Kein Geräusch verriet Leben irgendwelcher Art.  Hinter meinem Kopf spürte ich eine Bewegung. Dort stand meine Holde an der offenen Fensterluke und wünschte mir leise einen "Guten Morgen" mit dem Hinweis, doch auch mal hinauszuschauen. Ihr Blick und Gesichtsausdruck andächtig, als hätte sie gerade das Himmelreich gesehen.

"Schau mal, Nebel. Endlich sehe ich mal wieder wirklichen Nebel. Ich bin so froh." sagte sie und kann ihren Blick nicht abwenden.



Und dann sehe auch ich ihn, wie er die Hügel in Watte bettet, wie sich langsam die Sonne über den Horizont schiebt und dem Holz einen goldenen Glanz verleiht.



Durch meine Holde habe ich die Majestät des Nebels wieder entdeckt. Wie zwei Kinder stehen wir am Fenster und schauen zu, wie der Tag leise und sanft den Dunst einatmet und verschwinden lässt. Meine letzten eventuellen Bedenken über diesen Ort schwinden und ich weiss, dass dies ein guter Tag wird.

Schon nach kurzer Zeit rödelt alles. Die ersten Fischerboote kommen mit ihrem Fang zurück. In der Küche werden die Seetiere ausgenommen, das Gemüse geschnitten, der Gasofen angeworfen und der Reis gedämpft.

Wir gehen in einem Bretterverschlag duschen. Die Dusche besteht aus einem Schlauch an der Wand mit einem Hahn versehen. Das Wasser wird mit einer leise summenden Pumpe heraufgepumpt, ist ziemlich kalt und entspricht der Frische des Morgens. Etwas, was man in der heissen Jahreszeit in Thailand zu schätzen lernt, auch wenn einem zunächst die Puste wegbleibt und der Zipfel vorpubertäre Ausmaße annimmt.

In voller Tageskleidung sind wir einfach da, niemand kümmert sich um uns, aber wir werden hier und dort nebenbei mit einem Nicken begrüsst.

Ich erlebe diesen Menschenschlag das erste mal in Thailand. Sie entsprechen nicht dem gängigen Schönheitsbild, welches uns die Medien vorgaukeln und dem die Städter nacheifern. Schon gar nicht dem gewöhnlichen Service Personal der touristischen Wohlbefindlichkeits-Institutionen. Sie muten irgendwie ursprünglich an und sehr bodenständig. Menschen, die sich ihr täglich Brot(Fisch) erringen und nicht einfach bedenkenlos mit Plastik im Supermarkt ihren Einkaufskorb bezahlen.

Da gibt es kein Lächeln, welches Gastfreundschaft und Service für den Kunden vorgaukelt, keinen grinsenden Wai, sondern einfach nur angemessene Morgenmüffelei. Herrlich! Da brauch auch ich nicht so zu tun, als ob mich der Service überwältigt und den Gut-Touristen schleimend raushängen.

Die Chefin, so etwa um die 30, erklärt uns, wo wir frühstücken werden. Reissuppe, und wie kann es anders sein, absolut frischer gebratener Fisch im Überfluss dazu. Während woanders der Reis nachgereicht wird, heißt es hier: „Wollt ihr noch nen Fisch?“ Meine Begleiter bestellen sich Reis nach. Ich noch nen Fisch. 

Nach dem Frühstück nutze ich die Gelegenheit, mich etwas umzusehen, will wissen, wie das alles hier funktioniert. Die gesamte Anlage befindet sich auf dem Wasser. Die Hütten werden von langen und dicken Bambus-Bündeln getragen. Ich frage mich, wie die die auswechseln, wenn die hinüber sind, denn einige sind schon dermassen grau-schwarz verrottet, als ob sie sich bei Gelegenheit auflösen würden.  War mir vorher nicht bewusst, welch starken Auftrieb Bambus verleihen kann. Die Hütten aus Hartholz sind ja nicht gerade leicht. Ich überlege, ob ich vielleicht nächste Nacht im Taucheranzug mit Sauerstoffflaschen verbringen soll und spiele mit dem Gedanken, nach Nan zu fahren und mir einen dieser lebensrettenden Schlafanzüge zu kaufen. Wer versäuft schon gerne im Schlaf. Das wäre ja völlig undramatisch. Blub blub und weg war er. Nee nee.   

Nichts, was man auf dem folgenden Bild sieht, steht auf Holzpolen im Wasser, sondern schwimmt lediglich auf diesen Bambusbündeln.


Mittlerweile haben die üblichen "Thai-Abtast-Gespräche" zwischen meiner Holden und den Einheimischen stattgefunden. Man kommt zu dem Schluss, dass man gut miteinander auskommen kann, zumindest nicht auf die Gelegenheit lauert, sich gegenseitig eins aufs Maul zu hauen.

Nach dem Frühstück erhalten wir eine Einladung für den nächsten Morgen, und es wird ganz besonderer Wert darauf gelegt, dass ich dabei bin. Ich bin der einzige "Farang" an diesem Ort. Alle anderen Gäste sind Thai Jugendliche beiderleier Geschlechts aus den Städten, die hier einfach mal fern von der Betonwelt und Eltern ungestört ein paar Hektiliter Heineken saufen, aneinander rumfummeln und die Sau rauslassen wollen.

Das Ziel liegt ein paar Kilometer entfernt am Ufer des Sees. Es ist also eine Bootsfahrt angesagt. Bootsfahrt ? Wir werden sehen...
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Re: Nan
« Antwort #2 am: 07. Februar 2009, 06:44:49 »

Das Fischer-Wat

Am nächsten Morgen geht es früh los. Kein Problem, das Schauspiel des Frühnebels bringt uns zeitig auf die Beine.

Wir zelebrieren den "Khao Phansa" Tag. Einen Tag, der den Beginn der drei monatlichen Regenzeit markiert. Der Tag, an dem sich die buddhistischen Mönche ins Kloster zurückziehen und den Pali Kanon, sowie die buddhistische Lehre besonders intensiv studieren. Es ist auch der Tag, an dem heute noch viele junge Thai-Männer, meist das einzige mal in ihrem Leben, für drei Monate die orange-braune Robe anziehen.

Unser Ziel ist ein "Fishermen's Wat". Ein Wat auf dem Wasser, wie es sich für Fischersleute gehört. Vergeblich warte ich darauf, dass die Boote klar gemacht werden. Stattdessen wird nur ein motorisiertes Bötchen mit starken langen Seilen an einer Hütte befestigt. Wir besteigen die Platform und los geht's. Das gesamte Haus wird einfach über den See bewegt. Auf dem folgenden Bild sieht man die Seile im Wasser und das Boot weit voraus. Die männliche Thai-Jugend Mc Donalds verfallen. Noch zu jung um sich einen Bierarsch angesoffen zu haben. Die Statur ist angefressen.



Auf dem Hausboot herrscht Party-Stimmung. Jemand hat Bongo Trommeln dabei und "Santana" ist im Geiste bei uns. Ein kleiner Busch ist mit Geldscheinen und anderem verziert. Alle haben die bekannten silbernen Schüsseln mit Essbarem für die Mönche dabei. Zum Klang der Bongos wird geklatscht, gesungen und getanzt.

Leider habe ich keine Bilder von der Äktschen Fete auf dem Hausboot im Schlepptau, denn ich war voll dabei.

Nach etwa eineinhalb Stunden kommt das Fischer-Wat in Sicht. Auf dem Hügel daneben befinden sich die kleinen "Kutis", Mönchsunterkünfte.



Es gibt dort allerdings nur einen Mönch. Keiner reißt sich um diesen Job. Wie man mir später erzählte, kommt er aus der Provinzhauptstadt Nan und hat sich hier dem Einsiedlerleben verschrieben. Ein junger Mann, der mal wieder was wissen will und es ernst meint.



Die Zeremonie selber war mir nicht fremd und ich habe sie sehr zwischen diesen einfachen Leuten genossen, denn ich war der Star besonders unter den weiblichen Wesen. Solche Blicke hätten eifersüchtige Schlägereien in deutschen Disko-  und Kneipenkreisen mit ihren Verehren und Partnern verursacht. Aber dort bedeuten sie auch was anderes. Ein Unterschied, den die Kasper einfach ignorieren. Sobald sie kapiert haben, dass diese Blicke nicht ihrer vermeintlichen Schönheit und nicht Ausdruck der sexuellen Begierde sind, ist es schon zu spät.   

Der ältere Herr links in dem weissen T-Shirt und kurzen weißen Haaren war der "Organisator". Er zeigte allen Gästen, wo's lang geht und welcher Teil der Zeremonie nun angesagt war. Der Mönch blieb cool und machte sein Ding. Er hatte erkannt, dass er nur nur ein Statist im Rahmen von Buddhas Lehre ist. Guter Junge.

Als wir uns auf den Rückweg vorbereiteten, nahm mich der „Organisator“ ohne Scheu und untypisch in seine Arme und wünschte mir alles erdenklich Gute. Vermutlich, weil ich einige der mir mittlerweile geläufigen Pali-Verse laut mitgesprochen hatte. Aber wer versteht die Thaiseele schon. Ein väterlicher Typ, der einen ebenfalls ergrauten Farang als Fremdling einfach willkommen hiess, sagt mir meine daumenpeilende Real-Illusions-Einstellung. (copyright low)

Diese Inland-Fischer. Ein Völkchen für sich. Anders, als der „main stream“ der Thais. Unnahbar zunächst, fast stur, aber mit einem grossen Herz.       

Ja, genauso war es. Wir schlossen Freundschaft mit diesen Fischersleuten, auch mit den ölverschmierten, schmuddeligen und dem Suff verfallenen Jungs. Sie lasen uns jeden Wunsch von den Augen ab. Die kommende Nacht grölten wir beim Karaoke mit. Der frische und gegrillte Fisch, ge-woktes Gemüse und der Reis waren umsonst. Die paar „nam sanuk“-Pullen habe ich bezahlt, damit die Jungs nicht den Affen bekamen und sie nicht der Entzugsheimer überwältigte. Man weiss ja nie.

Der Abschied am nächsten Morgen war leicht wehmütig. Mein Schweizer Armee-Messer habe ich verschenkt und auf 5 Baht Gegenleistung bestanden, welche mir ohne erstaunte Mimik erstattet wurden. Denn das verhindert bekanntermaßen, dass einem das Messergeschenk irgendwann mal in den Bauch gerammt wird. Messerverschenken in Thailand ist eine Kunst, die gelernt sein will. 

Vielleicht fahren wir mal wieder hin und lassen uns vom Morgennebel erzählen, dass es gut ist, hinter den Schleier zu schauen, sich überraschen zu lassen, abzuwarten, bis das Sonnenlicht den Blick klärt, ehe wir unser endgültiges Urteil fällen. Im Nachhinein war ich froh, in diesem „Lake Resort“ keine gediegene Hotel Lobby mit Bar angetroffen zu haben, aber sie war schon im Bau oberhalb der Uferböschung...
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Tigerbeer

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Re: Nan
« Antwort #3 am: 07. Februar 2009, 15:19:09 »

Immer wenn wir mit dem Auto nach Bangkok fahren, kommen wie an Kamphaeng Phet vorbei. Dort steht ein Schid, das auf einen "Historical Park" hinweist. Schon des öfteren wollten wir ihn uns anschauen. Aber irgendwie hat es nie geklappt.

Lohnt sich ein Besuch? In Sukhothai und Sri Sanchalai waren wir schon.

Übrigens in der Nähe von Nan befindet sich Phrae. Kennt das jemand?
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Samuitilak

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Re: Nan
« Antwort #4 am: 07. Februar 2009, 16:11:34 »



Danke Profuuu!

Liebe Grüsse

Walter
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Wie man in den Wald hineinruft, hallt es zurück. .

Rong Kwang

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Re: Nan
« Antwort #5 am: 07. Februar 2009, 18:56:21 »

lieber Profuuu
ein sehr schöner bericht uber meine Wahlheimat
@Tigerbeer
Phrae kenne ich wir wohnen in der Nähe
wir sind zwischen Phrae und Nan wohnhaft
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Tigerbeer

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Re: Nan
« Antwort #6 am: 08. Februar 2009, 01:58:39 »

@rong Kwan

Schön dass Du Phrae kennst. Dann kannst Du uns vielleicht sagen, ob sich ein Besuch von Phrae lohnt. Ich habe schon seit einiger Zeit einen Kurztrip im Kopf, der von Chiang Mai aus zuerst nach Lamphang gehen würde, und danach nach Phrae mit einer Übernachtung.
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Profuuu

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Re: Nan
« Antwort #7 am: 09. Februar 2009, 03:26:26 »

Schön, falls es euch gefallen hat. Eine Tour durch die Provinzen Uttaradit und Nan während der feuchten Jahreszeitzeit ist sicher zu empfehlen. Das satte dampfende Grün, die relative Gemächlichkeit und die bodenständigen Leute können das zu einem Erlebnis machen, für diejenigen, die sowas zu schätzen wissen. Die Landstrassen sind hervorragend ausgebaut und es kommt kein Fahr-Stress auf. 
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dii

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Re: Nan
« Antwort #8 am: 09. Februar 2009, 03:40:30 »

Immer wenn wir mit dem Auto nach Bangkok fahren, kommen wie an Kamphaeng Phet vorbei. Dort steht ein Schid, das auf einen "Historical Park" hinweist. Schon des öfteren wollten wir ihn uns anschauen. Aber irgendwie hat es nie geklappt.
Lohnt sich ein Besuch?

...ja, aber erwarte nicht zu viel, ala Sukhothai  ;)
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fred

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Re: Nan
« Antwort #9 am: 09. Februar 2009, 14:43:17 »

Profuuu ein Reisebericht vom feinsten. Genau das liebe ich an diesem Land. 
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