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Autor Thema: Aktuelles zu Börse und Finanzen  (Gelesen 59273 mal)

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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #135 am: 26. November 2014, 02:47:35 »

Für diejenigen, die glauben es ist " alles in Butter", möchte ich eine
aktuelle Info zukommen lassen, welche mich veranlaßt hat, meine
ohnehin schon vorhandene Skepsis gegenüber APPLE ( auf diesem Niveau)
in einen Short auf Apple bei 119,50 zu tätigen :

Apple erreicht soeben bei 119,75 eine Martkapitalisierung von 701 Mrd $.

Zum besseren Verständnis : Die Marktkapitalisierung von
BMW, Daimler, Conti und Volkswagen ZUSAMMEN ! erreicht nicht
annähernd die Hälfte von Apple....noch weitere Fragen ? :D

Es könnte durchaus einen Apple Crash geben, denn alle erwarten, daß
das Weihnachtsgeschäft für Apple blendend verlaufen wird. Wird jene
Höhe Erwartung später bei den im Januar bekanntgegeben Zahlen auch
nur einen Tick unterschritten, dann kann das fatale Auswirkungen auf
ALLE Märkte Haben.

Man muß wissen, daß Apple im Tech Sektor NDX ein absolutes Schwergewicht
Ist.Der Dow Jones behaupte ich, wäre längst tiefer, wenn der Ndx ihn nicht immer
wieder durch Gewinne, speziell eben durch Apple, angetrieben hätte.

Apple hat das Zeug zum " Dominoeffekt"

Grüße
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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #136 am: 27. November 2014, 20:22:49 »

Ich schreibe ja hier seit Wochen über frappierende Parallelen zu der Finanzkrise
2007 2.008  und deren erstaunliche Kursenwticklung im Vorfeld der sich später
brachial entladenen Krise-damals ausgehend von den US Immobilien-.

Ich schließe persönliche Wetten ab, daß wir bereits den (unsichtbaren) Beginn
der nächsten Krise haben, die sich DIREKT IM JANUAR mit einer ersten Welle
bemerkbar machen wird.

Die Marktteilnehmer verlassen sich alle, aber auch wirklich alle darauf,daß die
Notenbanken im Falle eines Falles, das nächste Ass aus dem Ärmel ziehen.
Rumort es mal zwischendurch, dann verläßt man sich auch auf Herrn Draghi...
eine EXTREM gefählliche Angelegenheit, die bereits seit Woche zu einem spektalulärem
Optimismus rund um den Globus führt....wohin so etwas führt, kann man sich mit
ein wenig Phantasie ausmalen...

Immer höher, immer weiter, immer sorgloser....den eigenen Kopf einschalten??, wozu??,
da habe ich doch Herrn Draghi für...der regelt das schon für mich....

Eine bemerkenswerte Aussage, die dann (ausnahmsweise) mal genau in meine Richtung geht,
kann man heute bei ONVISTA lesen, da heißt es nämlich wörtlich:

" EZB : Maue Konjunktur im Euroraum Risiko für Finanzsystem"

Frankfurt :  Die maue Konjunktur im Euroraum stellt aus Sicht der EZB ein
ERHEBLICHES RISIKO für das FINANZSYSTEM dar !!

Die wirtschaftliche Erholung verlaufe schwach,fragil und unstetig, heißt es im
Finanzstabilitätsbericht der Notenbank vom Donnerstag (heute). Eine Gefahr sieht die EZB
in der "anhaltenden Jagd nach Rendite" unter Investoren...

Diese Jagd ist nicht zuletzt eine Folge der Niedrigzinspolitik aller großen Notenbanken.
Zurezit sei der Stress im Finanzsystem aber so gering wie letztmalig 2007, also vor
der Finanzkrise, erklärte die EZB.

So, liebe Leute, wer jetzt auch nur ein bißchen Ahnung von der Börse hat, und darüber hinaus
in der Lage ist, solche Statments richtig einzuordnen, zwischen den Zeilen lesen zu können,
für den ist das eine " INDIRKTE WARNUNG allererster GÜTE !!

Natürlich würde die EZB nie hingehen und das Wort CRASH in den Mund nehmen, es wäre nicht
ganz ausgesprochen, und schon drücken die ersten auf den roten Knopf...

Fangen wir ausnahmsweise mal hinten an:

Man spricht von 2.007....ich spreche von 2.014  auch 2.007 war allerorten Eitel Sonnenschein...
Regen , was ist Regen??. Sturm..??

Wir haben seit einigen Wochen einen schier unglaublichen Optimismus an den Märkten !Eine
Sorglosigkeit, wie ich sie wahrlich lange nicht mehr erlebt habe.

Die EZB spricht von "Jagd nach Renditen".....was könnte sie damit meinen ?? ???

Auch das ist einfach zu interpretieren:

Da die Zinsen eigentlich keine Zinsen mehr sind, stürtzen sich die Menschen wild in das Abenteuer
Börse /Aktien...frei nach dem Motto, wohin sonst damit ??.....

Ich bin fest davon überzeugt,daß wir bereits in wenigen Wochen erste Auswirkungen sehen werden...
es wird etwas sein, daß keiner auf der Rechnung hat (ich auch nicht)...aber es bahnt sich etwas ziemlich
Großes an...das spüre ich...

Es kann alles sein, von einer Aktion seitens Herrn Putins, über einen Anschlag, Währungsturbulenzen,
die Bondblase kann jederzeit platzen....das wäre die Mutter aller Blasen, vom Volumen her zigmal größer
als alle Aktienmärkte zusammen...

Ich bin mal so frech, und behaupte, daß wir zwischen dem 10.-25.1. 2015  einen ersten Vorgeschmack auf
das Chrashjahr 2.015 erleben werden....das ich eben sehr große Parallelen zwischen 2.007 und heute sehe,

zog sich auch die damalige Topbildung bis auf 5 Tage genauso lange hin wie dieses Jahr....Die jetzige, vollkommen
irrationale Entwicklung bezogen z.B. auf den DAX,könnte zwei Marken morgen, bzw. bis maximal DO. den 4.
mit sich bringen :  10.016/10.017  und am 4.12. der Bereich 10.137/48....beide Ereignisse werden gebührend
im Fernsehen, und natürlich in der Bildzeitung gefeiert.

Diese Zahl sollte man sich dann im Kalender schreiben.....6-8- Wochen später kann er nämlich locker
2.000 Punkte tiefer stehen....

Die schlaue Deutsche Bank meldet sich nunmehr wie viele andere Optimisten zu Wort, sie sieht den DAX Ende
2.015 bei 11.500  ...nun ja, da frage ich mich, wo war sie denn als der DAX vor 6 Wochen bei 8.400 war...
es ist wie immer, steigen die Kurse, dann überschlagen sich die Kursziele gen Norden...

Ich bin ja nur ein kleiner Daytrader, aber auch ich habe auch ein Kursziel,
nämlich 5.500 im Herbst 2.015.....wenn die Deutsche Bank so schlau wäre wie sie immer vorgibt, dann wäre
ihr eigener Aktienkurs nicht einer der schlechtesten überhaupt in diesem Jahr im DAX.Da gibt es nur 1-2 die
noch schlechter abgeschnitten haben.

Der Bundfuture steigt auf immer neue Höhen....das letzte markante high hatte er Mitte Oktober....,ich glaube
da waren die Aktienkurse gerade besonders schlecht....er ist eine Art Vorlaufindikator...ganz selten, daß sich
der BUFU und der DAX im Gleichschritt bewegen...

Grüße
 [-]

Morgen werdet ihr lesen :  DAX hat sich die 10.000 zurückgeholt :D...dann kommen noch ein paar Nachzügler..
und schon schnappt die Falle zu ;D


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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #137 am: 27. November 2014, 22:29:37 »

Quelle ONVISTA
diese wiederum über Reuters 15.33

Tenor EZB Vizepräsident:

"Preisstabilität kommt von ganz oben und vor allem anderen "

Erst das einsame Rufen im Wald...und nun bereitet man die bislang an den Lippen
klebenden, gläubigen Anleger, quasi durch die Hintertür auf etwas vor,was ich schon
lange vermute: Man will sich schonmal vorab REINWASCHEN, für den Fall, daß das
Experiment "Geld" Drucken mißlingt (Wahrscheinlichkeit für mich bei 90%).

"Wir sind nicht für die Kontrolle der Preise von VERMÖGENSWERTEN  zuständig,sollten
die Maßnahmen zum Schutz der Preisstabilität -etwa der Kauf von Wertpapieren, oder
künftig sogar massenhaften Aufkauf von Staatsanleihen -zu Spekulationsblasen an den
Finanzmärkten führen-, müsste darauf mit anderen Mitteln reagiert werden als mit den
Instrumenten der Geldpoilitik. O-Ton EZB

Die EZB treiben ferner SORGEN um das Finanzsystem um .In ihrem Finanzstabilitätsbericht
warnte sie vor MEHREREN GEFAHREN : einen BÖRSENCRASH , sollten die Investoren plötzlich
kalte Füße bekommen und Geld von den Märkten abziehen.Unter der ruhigen Oberfläche
schlummerten ENORME RISIKEN.

Nein danke, ich habe einen Job den ich sehr gerne mache, ich bin nicht an einem Job
bei der EZB (unter Herrn Draghi) interessiert :D

Merkt ihr etwas???  es sind Millionen Dumme unterwegs, die die Mär vom "Funktionierendem
Finanzsystem" (immer) noch glauben...und desto mehr man mit "Witzzinsen" um sich geschenkt
und gesenkt hat, desto verrückter wurden die Investoren.....und genau DAS wird sich in Kürze
brachial entladen...ich bin short bis über beide Ohren, und habe mich nie wirklich schlecht gefühlt,
obwohl es seit Wochen gegen mich läuft...

Man stelle sich das mal gedanklich vor.....diese Info wird quasi als Kettenbrief gelesen, rund um den Globus...
einer fängt mit dem Lesen an, und erkennt auf einmal etwas, was er gestern noch nicht für möglich hielt...
er verkauft...der nächste liest....und verkauft.....wer möchte eigentlich bei diesem Text kaufen ????
es kann sein, daß sich sehr lange keiner finden wird , der kaufen möchte.....und so beginnt sich eine Lawine
in Gang zu setzen...ab einer gewissen Fallhöhe nennt man das Ganze CRASH

Es würde viel zu weit führen hier die Kurse von Sommer 2.007 bis Anfang Dezember 2.007 aufzulisten...
nur soviel,die eigentlich damals längst abgeschlossene Topbildung erfuhr noch einmal (so wie jetzt) einen
überraschenden Anstieg auf damals 8.110 Punkte ( die Highs aus dem Sommer waren alle zwischen 8.050 -8150)
Die diesjährigen Highs im DAX waren auch im Sommer und zwar zwischen 10.017 - 10.050.....und auch jetzt gibt
es wieder diesen überrraschenden Anstieg auf ca. 10.000, der charttechnisch niemals Sinn ergibt, da das letzte LOW
im DAX tiefer war als das vorletzte..das gleiche gilt für USA....

Es gab das Jahr 2.007 mit "der Vorbereitung" (auf 2.008) und es gibt jetzt, sieben Jahre später, das Jahr 2.014
mit exakt den gleichen Voraussetzungen, und mit "Entladung" im Jahr 2.015......

Am 12.12.2007 und am 2.1.2008, war der Kurs noch um die 8.100 (gegen Jahresende pflegt man gerne die Kurse
künstlich für die  Fonds)....am 23.1.2008 stand der DAX bei 6.3xxx

Das Ganze spielt sich nunmehr 2.000 DAX Punkte höher ab.....

das soll reichen bis in den Januar, macht was draus oder auch nicht... :D
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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #138 am: 27. November 2014, 23:11:11 »

Vielleicht führt aber auch der inzwischen dramatische Ölpreisverfall
( heute nach der OPEC Nullnummer ) weitere 4% nach unten.
Zu einem Problem an den Finanzmärkten ?

Hier können ganz erhebliche Schieflagen entstehen.

Es gibt jetzt schon viele Länder, die bei diesem Ölpreis mächtig
draufzahlen z.b Venezuela , ein großer Ölproduzent....

Wir sind auf dem Niveau von 2.010 angekommen, es gibt durchaus
eine Korrelation von Ölpreisen zu Aktienkursen.

Ich vermag nämlich nicht zu erkennen, wo denn der nunmehr
30% ige Verfall der Ölpreise an meiner Tankstelle abgekommen ist ?

Abzüglich rund 10% Euro Abwertung gegen Dollar, müßte der Benzinpreis
Um 15-20% günstiger sein als novh vor 4 Monaten, ist er aber nicht.
Daran sieht man mal wieder, wieviel sich Ölmultis in die Tasche stecken,
Und der doofe Autofahrer läßt das alles mit sich machen...

Steigt aber der Ölpreis, und mit ihm gar der Euro, dann kannst du das
jeden Tag in der Zeitung lesen warum es teurer würde,da funktioniert die Presseabteilung der
Multis wunderbar, umgekehrt hörst du nie etwas.

Deswegen behaupte ich, daß in einem Jahr wo die Ölpreise fallen,
die Ölmultis mehr verdienen als bei steigenden Ölpreisen.Hinzu
kommt, daß sich der Autofahrer bei extrem hohen Benzinpreisen
" sparsamer" zeigt als wenn es gerade "gefühlt " günstig ist.
 
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Kern

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #139 am: 28. November 2014, 08:25:04 »

Daran sieht man mal wieder, wieviel sich Ölmultis in die Tasche stecken,


In D steckt sich der Staat vom Benzinpreis ca. 60% Steuern in die Tasche.

Und der doofe Autofahrer läßt das alles mit sich machen...

Und wo tankst Du?
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Suksabai

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #140 am: 28. November 2014, 09:38:51 »

In D steckt sich der Staat vom Benzinpreis ca. 60% Steuern in die Tasche.
Und wo tankst Du?

Genau darum gehts ja, der Automobilist KANN sich nur sehr beschränkt wehren, und der Staat hat kein Interesse, die Rechte seiner Bürger zu wahren, da er seine Steuern prozentmässig einhebt.

Die einzige Möglichkeit sich zu wehren, als ich noch in A lebte, war die Fahrt zu Disconter, obwohl unterm Strich durch die längere Anfahrt mitunter sogar ein Minus in meiner Geldbörse entstand, aber da gings ums Prinzip!

lg

Sorry für OT
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

jock

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #141 am: 01. Dezember 2014, 11:08:16 »

@Patti 1 moege mir verzeihen,wenn ich seinen ausgezeichneten Thread missbrauche,
um auf die "wirklichen" Hintergruende des Boersenkraches von 1873 hinweise und mich
damit hart an der O.T. Grenze bewege.

Nach dem verlorenen "deutschen Krieg" erholte sich die Monarchie erstaunlich schnell und
leutete die sogenannte Gruenderzeit  ein.

Die geschliffenen Basteien ergaben grosse,freie Bauflaechen und heitzten die Baukonjuktur an.
Industrie und Gewerbe nahmen Fahrt auf,die Banken vergaben grosszuegig Kredite und jeder
wollte in kurzer Zeit an der Boerse reich werden.

Der Staat sah dem liberalen Wirtschaftstreiben zu,ohne sich sehr in die Belange des Kapitals
einzumischen.Hinzu kam noch,dass deutsches Kapital dem Wiener Boerseplatz im reichlichem
Masse zufloss und bewirkte,dass die Kurse an der Boerse unaufhoerlich stiegen.

Der Kurszettel verzeichnete 1873 ueber 600 Aktiengesellschaften und so manche Aktien-
gesellschaft hatte ihren Firmensitz an einem Tisch eines Kaffeehauses und das wertvollste an
den ausgegeben Aktien,war die Druckerfarbe.

Banken waren uebergegangen,solche Aktien als Teilsicherstellung fuer Kredite anzuerkennen,
wobei sie sich allerdings vorbehielten,einen Nachschuss auf den Nominalwert nachzufordern.

Zu der am 1. Mai 1873 eroeffneten Weltausstellung erwartete man sich ein weiteres Kurs-
feuerwerk und die Tresore waren gefuellt mit Aktien,die man gewinnbringend verkaufen wollte.

Neun Tage spaeter allerdings,war die Erwartungshaltung verflogen und der"Schwarze Freitag" da.

Der 1.Mai war ein kalter verregneter Tag und die hoeheren Damen froren entsetzlich in ihren
luftigen Garderoben.Folge davon war,dass sie sich Unterleibsverkuehlungen zuzogen und daraufhin
gewisse Aktivitaeten einstellten,was wiederum an den Nerven der Gatten zerrte und die gute
Laune in den Keller versenkte.

Man kann daher durchaus der Meinung sein,dass die Unterleibsschmerzen der Damen der Aus-
loeser fuer den nachfolgenden Boersenkrach gewesen sind.

Da sich die Hausse nicht und nicht abzeichnen wollte,warfen die ersten Aktionaere die Nerven
weg und wollte ihre Papiere so schnell als moeglich loswerden.

Sie warfen die Aktien auf den Markt,worauf die Kurse sanken.Die Franco-Ungarische Bank in Pest
war die erste Bank,die Nachzahlungen verlange,andere Banken folgten dem Beispiel und am Ende
des Finanzgemetzels waren nicht nur die halbe Bankenlandschaft ruiniert,die meisten Aktienge-
sellschaften pleite und verschwanden vom Markt,ganze Dynastien von wohlhabenden Familien
ueber Nacht verarmt,sondern auch der Kapitalmarkt von Europa in Unordnung gebracht.

Suizide waren an der Tagesordnung,ein erschuetteter Kaiser fragte,als er die Nachricht erhielt,dass
sich der General Gablenz eine Kugel in den Kopf gejagt hatte : Ja warum hat er nix gsagt  ?

Er hatte es ja,doch sein Brief,womit er um Unterstuetzung bat,wurde von den Hofschranzen nicht
weitergeleitet,weil man den Kaiser nicht beunruhigen wollte.

Nur dem Bruder des Kaisers liess der ganze Finanzzauber kalt. Er verlor  an die 200.000 Gulden,
damals ein riesiges Vermoegen, doch Erzherzog Ludwig - Viktor,genannt Luziwuzi ,beschaeftigten
gerade andere Dinge.

Dieser junge Gardeoffizier mit dem strammen Hintern,bestimmte seine ganze Fantasie und als
der Offizier sich voruebergebeugt an einer Sesselkante festhielt,war der Verlust des Vermoegens
so gut wie vergessen.

Jock
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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #142 am: 02. Dezember 2014, 06:12:15 »

@ Jock

  Vielen Dank für deinen,einmal mehr, wunderbaren Beitrag  {*,
  Den ich erst jetzt ein paar Tage später lese.

  Eigentlich wollte ich ja hier an dieser Stelle, mich erst im Januar
  wieder melden, aber so einen tollen Beitrag kann ich nicht
  ungelesen und unbeantwortet lassen.

  Die Gier nach mehr Macht, Anerkennung und letztendlich Geld, war
  schon immer ein Problem des ein oder anderen Bösianers.

  Es gab aber Zeiten, indem doch recht viele Börsianer, zumindest hin
  und wieder, ihren Verstand einschalteten. Davon sind wir aber heutzutage
  von hier bis zum Mond entfernt.Ich komme mir eher vor wie im Zoo-
  Abteilung Lippenbären-...die smarten Jung-Fondsmanager hängen mit
  ihren LIPPEN an Herrn Draghi. Alleine dieser Umstand, wird sehr bald dazu
  führen, daß sich viele " Lippenbären" wünschen, sie hätten nie an einer
  Italienischen Lippe, namens Draghi gehangen....

  Seht mal ein paar Zeilen höher, da habe ich etwas von Apple und einem
  möglichen Dominoeffekt geschrieben....Apple ist heute in der Spitze um
  6,4% gefallen! davon die Hälfte in der ERStEN Minute ! Nicht in den ersten
  Minuten, kleiner Unterschied. Keiner hatte eine Begründung parat...nunja,
  ich kann über soviele "Fragezeichen" nur müde Lächeln.

  Wir leben in Zeiten des Hochfrequenzhandels und in Zeiten der Algirithmen,
  will heißen, sobald ein gewisser Kurs unterschritten ist, beginnen die Computer
  mit ihren Verkaufsprogrammen....und die sind gnadenlos....damit spreche ich
   ganz konkret das Problem an, von wo aus ich die nächste ( nur mit dem
   Fernglas sichtbare) Lawine sehe

   Die Finanzmärkte sind weltweit sowas von mit einander verbunden, daß es
   ausreicht EINE große und bekannte Aktie " auf's Korn zu nehmen " wäre ich
   ein Hedgefondsmanager mit ein paar Millarden im Rücken, dann würde ich
   mir einen weiteren HFM suchen, und bei einem Abendessen einen Schlachtplan
   entwickeln, nämlich z.B, eine APPLE " anzupieken"... Diese Aktie ist in jedem
   Depot irgendwo vertreten....und wie ich schon schrieb, ein absolutes
   Schwergewicht....wer einen Markt und sodann andere Märkte bewegen will,
   der sucht die Aktie ausn, die alle haben....somit gibt es aber ab einem gewissen
   Niveau keine wirklich starken Hände / Käufer mehr, jetzt geben die starken
   Hände, die weit früher und somit günstiger gekauft haben, ihre Aktien an
   die Schwachen ab.

   Ich schrieb es ja schon vor ein paar Tagen : Herr Draghi hat sich bereits mächtig
   mit der feinsten italienischen Seife "sauber gewaschen" es ist immer eleganter,
   vor möglichen Problemen an den Finanzmärkten indirekt zu warnen, bevor diese
   Quasi über Nacht sichtbar werden.....deshalb betont ja der freundliche Italiener
   stets daß die Geldpolitik keine strukturellen Probleme lösen kann. Aber warum
   sagt er das nur ständig ? Ein halbwegs gescheiter Banker oder Börsianer Weiß
   das auch ohne seine Worte.

   Ganz einfach : Der Mann ahnt bereits, daß er mit seinem Latein am Ende ist
   Keiner seiner zahlreichen Blendgranaten hat und wird zukünftig das gesetzte Ziel
   erreichen. Stattdessen hat er gierig - blinde Bösianer, deren Spielball bis zum
   Äußersten aufgepumpt.....Dieser Mann hat die Märkte regelrecht befeuert...
   Ohne einen möglichen Ausgang aufzuzeigen....  das ist quasi so als wenn demnächst
   das Flugzeug abstürzt, und Herr Draghi die Schwimmweste ist, ja einer Schwimmweste
   vertraue ich auch ganz besonders bei einem Absturz aus 10.000 m Höhe.
   
   Man kann versuchen Kursziele der Indices zu ermitteln, wo diese im nächsten
   Jahr meiner Meinung nach hintaumeln....man könnte aber wenn man sich die Mühe
   gemacht hätte, alle " Draghi -Ereignise" Reden, Andeutungen und defacto vollzogene
   Zinssenkungen und deren Auswirkungen auf die Kurse auswerten, dann kämen ein
   paar Tausend DAX Punkte zusammen....also ist es doch " erlaubt" diese paar tausend
   DAX Punkte für den Fall des Scheiterns wieder komplett abzuziehen, plus Faktor
   Ratlosigkeit, Angst und vieles mehr....nunja, da komme ich auf ein richtig schickes
   Kursziel für die Märkte im nächsten Jahr ( wie bereits geschrieben )
 :D
   Algorithmen sind wie Alligatoren, was sie einmal in der Schnauze haben, werden sie
   unweigerlich umbringen ,also besser nicht dort schwimmen gehen wo diese AL + ALL
   ihr Unwesen treiben (könnten)

   @ Kern : mir ist der Benzinpreis sowas von Schnuppe, ich fahre so gut wie gar
                Nicht mehr mit dem Auto, ich habe Internet und ein Telefon, sowie ein
                Fahrrad, was ich hier in Bonn auch Super stressfrei bewegen kann...
                Ich liebe es autark zu sein  :D

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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #143 am: 05. Dezember 2014, 03:53:06 »

Moin,Moin...

Der Italienische Lokführer lernte heute erstmalig internationale Schranken
kennen, nämlich die Schranken von Luxemburg, Frankreich und Deutschland.

Jene drei Mitglieder hatten sich aus dem 6 köpfigem  Gremium erdreistet, dem
Meister zu widersprechen und ihm die Gefolgschaft zu verweigern.

Risse gab es schon länger, aber das ist jetzt die erste schallende Ohrfeige
für Mr. Goldman....vor dem Mikro erschien es, als wenn er gerade einen
Sack Zitronen zu sich genommen hätte.

Wehret den Anfängen....es gibt viele, wahrlich zutreffende Sprüche....endlich
waren drei Mitglieder so mutig, und haben sich nicht von Ihrem Weg abbringen
lassen....wo blinder Gehorsam hinführt, haben wir Deutsche ja nun mehr als
uns jemals lieb war, mitgemacht....und deswegen ist es so wichtig, daß
Menschen ( wenn  auch sehr spät, wie heute) standhaft bleiben, oder
fähig sind, sich in ihrer bisherigen Meinung zu drehen.

Das Deutschland und Luxemburg schon lange gegen den Ankauf von
Staats-und Industrieanleihen waren, war bekannt, überrascht hat
der Franzose....dem hätte man das wohl am wenigsten zugetraut...

Es läuft alles nach Plan, ein paar Draghi Fans haben sich dann heute mal
mächtig die Finger verbrannt...
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Patti1

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #144 am: 05. Dezember 2014, 19:19:34 »

Quelle Reuters, heute..

" Schäuble warnt EZB vor zu expansiver Geldpoiltik"

Lary Summers, ein "Finanzvogel" ( Ex F.-Minister) aus den USA kritisiert die Deutschen wegen ihrer
Sparpolitik....nun ja, wer es gewohnt ist mit mindestens 5 Kreditkarten zu jonglieren aber erstmal
googlen muß was ein Sparbuch ist, dem steht natürlich zu, andersdenkende Menschen zu kritisieren. :D

Bundesfinanzminister Schäuble sieht in einer expansiven Geld-und Finanzpolitik die URSACHE
ökonomischer Probleme in Europa, und nicht deren Lösung...

Bravo Herr Schäuble, hat sich das Mittagessen mit Herrn Weidmann (EZB) doch gelohnt...quasi
ein Schnellkurs...Larry Summers ist solch ein Spinner gerade der muß seine Ratschläge geben :D C--

Ehrlich, mich kotzt diese Abhängigkeit zu den USA ,auf nunmehr fast allen Ebenen dieser Gesellschaft,
sowas von an....sie spielen der Welt seit Jahren etwas vor...

Die Welt wäre um einiges friedlicher, wenn die USA nicht ständig Ihre Großkotzigkeit heraushängen
lassen würden, und somit Feinbilder geradezu "züchtet"

Als es den Euro noch nicht gab, gab es ein Land südlich von München, welches wunderschöne Frauen hatte
und immer noch hat, eine wegweisende Mode für eher spießig angezogene Deutsche Männer, schicke
Autos von Topdesignern, leider mit dem Makel, daß sie mehr in der Werkstatt standen, als denn auf der
Straße fuhren....schon damals hatte dieses Land wie jedes andere Land auch, eine eigene Währung,
nämlich die LIRA.....eigentlich wollte sie außerhalb Italiens keiner haben, außer, man fuhr nach Italien
zum Urlauben...

Diese tolle Währung wertete sich Jahr für Jahr ab, oder sollte ich besser sagen, sie wurde abgewertet...
Dennoch investierten nicht wenige Anleger in LIRA Anleihen....es war zwar klar, daß es da jedes Jahr
1-3% Abwertung kamen, aber der Zinsvorteil von 3-5% sollte das irgendwie schon kompensieren...

Dann kam der Euro, und die Italo Anleihen Liebhaber konnten sich freuen, die Kurse der Anleihen stiegen
kräftig, und währungstechnisch hatte man zukünftig nichts mehr zu befürchten....

Aus diesem "Abwertungswährungsstaat" Italien kommt nun der aktuelle EZB Präsident....dem nur eines
wichtig ist, nämlich die Südeuropäischen Staaten und deren Banken zu retten, koste es, was es den
 (Deutschen )wolle...wenn jemand klamm ist, darüber hinaus beratungsressistent, und der Verschwendung
zuneigend, dann eignet der sich nicht unbedingt als (Ober) -lehrer für Klügere und Weitsichtigere Menschen.

Da spielt doch der europäische Gedanken einmal mehr geschickt in die Karten....alle für einen, einer für alle...

Dieser Gedanke führte dazu, daß die Deutschen sich fortan viel "bedeckter" hielten, wenn es um brauchbare
Vorschläge und Ideen ging....schließlich geht ja dem Deutschen das Dogma voraus,  belehrend zu sein...
also das hat ja keiner gerne in einer friedfetrigen Runde in der man sich fortan immer trifft.

Außerdem haben wir Deutsche ja immer noch das Problem, daß wir auf alle Zeiten schuldig sind und somit
der Welt etwas "schulden "(im Zweifel viel Geld) ,was ein einzelner Mann vor mehr als 70 Jahren angerichtet hat.

All` das fördert nicht unbedingt die Bereitschaft ,einem fehlgeleiteten Mann energisch zu widersprechen bzw. besser
noch ihn von seinem Tun und Handeln abzubringen.

Was macht Daghi ???

..er spekuliert (wie an der Börse) kommt ja von Goldman....er spekuliert darauf, daß ein (sein) Weg der einzig richtige ist
um an`s Ziel ( Ufer) zu kommen.

Zunchst hat er diese Idee, trägt sie vor, verweist auf Erfolge in den USA und alle klatschen vor Begeisterung {*
irgendwann stellt der gleiche Mann fest, daß das nicht so ganz läuft wie er sich das vorstellt....was macht Draghi...?

er erhöht seinen "Spieleinsatz".....wenn aber auch das nicht zu gewünschten Erfolgen führt, nämlich zum  kräftigen
Investieren der Wirtschaft ,dann erhöhe ich halt nochmal den Einsatz....das ist so, als wenn du im Casino bist,
hast dir vorher ein limitiertes Verlustkapital gesetzt, setzt ständig auf rot, und es kommt schwarz...
nur gut, daß da meißens ein Geldautomat steht...und so ist Mr. Draghi inzwischen gefühlt zum 5. Geldautomat
vorgestoßen, und ist sich sicher, diesesmal kommt rot.....z.B. "rote Anleihen aus Zypern, Griechenland oder auch
aus Italien"....nun gut, da er ja clever ist, hat er bereits einen Plan, warum das Ganze nicht aufgegeangen ist...
Das gute an diesem Geldautomaten ist ja, daß nicht seine eigene Kreditkarte belastet wird, ob er auch so handeln
würde, wenn es sein eigenes Geld wäre..?

..es waren die Deutschen, die, die sich geweigert haben, bzw, ständig (unnötig) diskuitiert haben, warum so ein
Geldautomat mitunter Schaden anrichten kann.

Da die Deustchen seit zig Jahren an allem Schuld sind, eignen sie sich geradezu vorbildlich für diese Rolle
(auf alle Ewigkeiten)

Am Anfang gewannen viele Geld an der Börse, weil sie den Zauberworten von Herrn Draghi glaubten, und wußten,
sobald dieser vor das nächste Mikrophon trat, gab es die nächsten goldenen Eier...

All´das ist im nächsten Jahr möglicherweise "Schnee von gestern", Makulatur vom Feinsten....Draghi ist
ein Zocker....aber am Ende gewinnt doch die Spielbank, nicht der Spieler...und die Spielbank sind
die Finanzmechanismen, die früher oder später eine klare, sehr deutliche Antwort auf diese Spiel geben. C-- :D


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samroh

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #145 am: 06. Dezember 2014, 01:22:06 »

Besser kann man es nicht ausdrücken!

Vielen Dank.
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namtok

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #146 am: 09. Dezember 2014, 09:12:26 »

DIE Analysten  ]-[


Goldman Sachs Group, Inc.: Ausbruch nach oben sorgt für Kursphantasie


http://ubs.onvista.de/issuer_news.html?ID_ISSUER_GROUP=53163&ID_NEWS=6575611



Also gehts wohl runter...  {:}
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Helli

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #147 am: 09. Dezember 2014, 13:51:06 »

Goldman Sachs Group, Inc.: Ausbruch nach oben sorgt für Kursphantasie
Im Netz gefunden: sehens- und hörenswert!
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Ein Moselaner regt sich nicht über Dinge auf, die er nicht ändern kann.

kiauwan

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #148 am: 11. Dezember 2014, 18:01:14 »

Die Thai Boerse erlebt derzeit auch einen Daempfer.....diese Woche von knapp 1600 auf 1526..so ca 4.5%...trotzdem in meinen Augen ohnehin eine Riesenblase
nich zu verachten ist aber das heutige Umsatzvolumen....81 Billionen Baht
eigentlich aber ohne ersichtlichen Grund....oder liegt des Grund darin das man jemand nicht am Geburtstag......
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goldfinger

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Re: Aktuelles zu Börse und Finanzen
« Antwort #149 am: 14. Dezember 2014, 10:11:28 »

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Es gibt Staubsaugervertreter, die verkaufen Staubsauger. Es gibt Versicherungsvertreter, die verkaufen Versicherungen. Und dann gibts noch die Volksvertreter…
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